Nach 22 Jahren will sie gehen ...
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;(
Ich bin heute zum ersten Mal hier und bin so unendlich traurig. Meine Frau will mich nach 22 Jahren verlassen.
Ich habe sie vor 22 Jahren im Urlaub kennengelernt. Sie war 16, ich 23. Wir waren unsterblich ineinander verliebt. Nach 2 Jahren zogen wir zusammen in eine kleine Wohnung. Ich begann ein Studium und meine "Frau" ein Jahr später ebenfalls. Da ich aus einem konservativen Elternhaus kam, habe ich die Rollenverteilung Mutter ist für den Haushalt zuständig, Vater hat damit nicht viel am Hut, übernommen. Dies war und ist bis heute der ewige Streitpunkt geblieben. Daneben ist meine Frau eher ein extrovertierter Typ und ich bin nicht so drauf aus, immer etwas zu unternehmen und wenn dann lieber allein zu zweit mit ihr, bzw. heute gemeinsam mit den Kindern. Meine Frau benötigt sehr viel Anerkennung und Bestätigung. Da sie sehr attraktiv und offenherzig ist, bekam sie die zuhauf von Ihren Arbeitskollegen und Kunden.
Nach 10 Jahren haben wir dann geheiratet. Wir hatten ein Haus gebaut und wollten nun auch Kinder. Das hat schnelll geklappt und 2 Jahre später kam unsere Tochter. Damit nahm das Unheil für unsere Beziehung seinen Lauf. Ihr Traum vom holden Familienglück wurde zum Alptraum. Unsere Tochter hatte erst schlimmste 3-Monatskoliken und war ein mehr als anstrengendes Kind. Meine Frau kam mit der neuen Situation überhaupt nicht zurecht. Sie wurde immer unzufriedener und ich konnte ihr nichts recht machen. Eine Negativspirale kam in Gang. Sie nörgelte und ich zog mich zuück. Sie beschimpfte mich und ich zog mich noch mehr zurück. Ich konnte einfach mit der Situation nicht umgehen. Bestätigung von außen fehlte, nur noch Kindergespräche unter Müttern, Haushalt, Stress mit der hyperaktiven Tocher und Frust, Frust, Frust.
2 Jahre später kam unser Sohn. Ein Sonnenschein, pflegeleicht und freundlich. Unsere Tochter war zutiefst eifersüchtig und verursachte noch mehr Stress. Der Frust nahm nicht ab, die Beziehung litt unter den Bedinungen.
Ich ging arbeiten und meine Frau war Hausfrau. Finanziell ging es uns prima, emotional immer schlechter. Die Kommunikation beschränkte sich auf das notwendigeste. Meine Frau war mit Ihrer Situation unzufrieden und ich war an allem Schuld. Zudem war sie mit unserer Tochter immer wieder überfordert und kam überhaupt nicht mir ihr zurecht. (Sie war und ist wirklich sehr schwierig). Ich konnte ihr nicht mehr die Liebe und Anerkennung geben, die sie so dringend gebraucht hätte, da ich mich durch die laufenden Anfeindungen in mein Schneckenhaus zurückgezogen hatte.
Die erste Paartherapie begann. Sie brachte einen kurzfristigen Aufschwung, der aber bald wieder verpuffte, da ich damals leider den Ernst der Lage unterschätzt hatte. Ich hätte mich viel intensiver um eine Verbesserung der Beziehung kümmern und meine Frau im Haushalt deutlich mehr unterstützen müssen. Heute weiß ich, dass meine Frau "Hilfsbereitschaft" die Sprache der Liebe ist. (Buchempfehlung: Gary Chapmann, die fünf Sprachen der Liebe). Aber aus Frust und durch mein konservatives Rollenbild ließ ich diese vermissen. Unsere Beziehung bestand vorwiegend aus Vorwürfen meiner Frau und Unverständnis meinerseits. Ich dachte, sie hat doch alles. Stimmte, aber nur materiell. Was fehlte war der Beweis meiner Liebe und Zuneigung. Emotional verdörrte sie. Leider verstand ich auch Ihre Hinweise nicht - ihr wisst schon, indirekte Hinweise Frau - Mann kappiert nicht. Ein weiterer Versuch beim Therapeuten folgte und brachte nicht den erwünschten Dauererfolg. Meine Frau wurde immer depressiver. Ich bekam aber immer weniger von ihrem wirklichen Zustand mit, da sie sich mit Ihren Problemen an ihre Freundinnen, nicht am mich wendete. Ich bekam nur ihren Frust mit. Da ich auch beruflich meinen Frust hatte, war ich vor 4 Jahren der Situation nicht mehr gewachsen. Ich musste für mich die Entscheidung treffen, entweder schmeiße ich die Familie hin oder den Beruf. Die Familie war mir wichtiger. Ich stieg aus und nahm eine Auszeit.
Gesundheitlich hat sich die ganze Sache auch ausgewirkt. Ich verlor zum Zeitpunkt meiner Entscheidung innerhalb von 8 Wochen alle Haare (Kopf, Brauen, Wimpern, Körperbehaarung). Ist bis heute geblieben.
Während meiner Auszeit wurde die Situation nicht besser. Ich versuchte, mich selbständig zu machen, meine Frau hatte Existenzängste und kein Vertrauen zu mir. Das Verhältnis von meiner Frau zu meiner Tochter wurde auch immer kritischer. Sie konnte sich überhaupt nicht mit dem Wesen von ihr identifizieren. Durch einen Zufall erfuhren wir, dass sie ADHS hat. Durch den vielen Stress, den unserer Tochter verursacht hatte wurde der Druch auf sie so groß, dass sie einen Waschzwang bekam. Sie wusch sich die Hände 50 - 100 Mal am Tag bis sie blutig waren. Sie war damals 7 Jahre alt. Die Ärzte rieten zu Psychopharmaka, ich wollte das nicht akzeptieren. Da ich spürte, dass meine Tochter dem Druck meiner Frau nicht gewachsen ist, mischte ich mich aktiv in die Erziehung ein uns stellte mich vor meine Tochter und damit gegen meine Frau. Es flogen die Fetzen. Als meine Frau 3 Tage weg war, widmete ich in dieser Zeit besonders unserer Tochter. Kein Schimpfen und 5e gerade sein lassen - Druck vermeiden. Als meine Frau nach 3 Tagen zurück kam waren die Zwänge so gut wie weg. Ich musste mich aber noch längere Zeit zwischen meine Frau und meine Tochter stellen, bis sich alles stabilisiert hatte. Meine Frau empfand dies natürlich als demütigend, dass ich ihr ausgrechnet in ihrer Mutterrolle die Kompetenz absprach.
Die Beschimpfungen und Nörgeleien an mir hielten an. Ich empfand, dass ich für alles der Buhmann bin. Nichts konnte ich recht machen. Wir lebten nebeneinander, nicht miteinander. Ich konnte nicht einmal mehr mit Bestimmtheit sagen, ob ich noch Liebe und Zuneigung für meine Frau empfand. Von ihr verspürte ich nur Unzufriedenheit, Abneigung bis hin zu purem Hass. Heute weiß ich, dass sie zum damaligen Zeitpunkt noch Gefühle für mich empfand und ihr Verhalten ein verzweifelter Schrei nach Hilfe und Zuneigung war. Ich saß in meinem Schneckenhaus und verstand sie nicht. Meine Verletzungen waren so groß, dass ich nicht mehr in der Lage war, ihr die wohlverdiente Anerkennung und Zuneigung zu zeigen. Sie kümmerte sich wirklich um alles, Haushalt, Kinder, Garten, soziale Kontakte etc. Allerdings mit einem sehr hohen Anspruchsdenken, das ich nicht nachvollziehen konnte und ihr auch mitteilte. Sie fühlte sich nicht hinreichend gewürdigt und Ihre Leistungen nicht anerkannt. Auch fühlte sie sich nicht mehr als Frau sondern nur noch als Arbeitskraft, deren Tun weder von den Kindern noch von mir gewürdigt wurden. Folge: Agressionen und Depression. Dies war wohl der Zeitpunkt, an dem Ihre Liebe zu mir endgültig starb. Sie resignierte, gab unserer Beziehung keine Zukunft mehr, sprach von Trennung. Das war vor ca. 2 Jahren.
Auch mir ging es schlecht, keine Liebe, keine Zuneigung, kein Sex. Aber ich wollte unseren Kindern eine Trennung nicht zumuten, kein Hickhack mit Hin- und Hergeschiebe der Kinder am Wochenende, keine Streitereien ums Geld, keine sich bekriegende Eltern. Wir arangierten uns. Die Streiterein und Demütigungen ließen sogar deutlich nach. Die Ursache, die Liebe meiner Frau war erloschen. Ihr Beziehungskampf beendet. Durch den nachlassenden Beziehungsstress, zeigten sich bei mir wieder die Gefühle für meine Frau, welche aber nicht erwiedert wurden. Ich setzte auf Zeit und meinen Glauben, dass die Familie gerettet werden kann.
Vor einem 3/4 Jahr begann meine Frau dann mit Ihrer Freundin sporadisch abends wegzugehen. Ich hatte tiefstens Vertrauen in Ihre Loyalität zu mir und den Kindern. Dann ging es abends immer regelmäßiger in Bars und anschließend in die Disco. Meine Frau veränderte sich aus meiner Sicht. Sie veränderte Ihre Kleidung, Oberflächlichkeiten wurden plötzlich wichtig. Ihre Einstellung zu unserer Tochter wurde gleichgültiger. Dann ging es 2 Mal die Woche abends weg. Zwischen 5 und 6 Uhr morgens kam sie zurück. Entsprechend reizbar war sie am Tag darauf.
Mir sagte sie, dass sie nur Tanzen gehen und einfach Spass haben möchte. Raus aus dem drögen Ehe- und Familienleben. Bestätigung bekommen, bewundert werden, Anerkennung bekommen, neue Leute kennenlernen, Gespräche führen. Ich setzte nach wie vor auf Ihre Loyalität zur Familie und hatte Vertrauen. Tagsüber war sie immer am Telefon und am simsen. Ich glaube die Kinder litten sogar darunter.
Dann eröffnete sie mir, dass sie ein eigenes Zimmer im Haus haben möchte. Da wir nur 4 Zimmer plus Hobbyraum haben, sollte ich aus dem Schlafzimmer aus und in den Hobbyraum ziehen. Doch bevor der Plan umgesetzt werden konnte, hat sie mir vor ein paar Tagen eröffnet sie zieht aus und sucht sich mit den Kindern eine Wohnung. Zudem gestand sie mir, mich mit einem anderen Mann betrogen zu haben.
Trotz des Bewußtseins, dass die Beziehung zerrüttet ist traf es mich wie ein Schock. Ich konnte keine Sekunde schlafen. Spätestens da wurde mir meine innige Liebe zu meiner Frau wieder bewußt. Wenn ich daran denke, dass sie in den Armen eines anderen Mannes liegt bleibt mir der Atem stehen. Ich leide, wenn ich daran denke sie endgültig zu verlieren, ich leide wenn ich daran denke meine kinder nicht mehr jeden Tag ins Bett bringen zu können. Hätte ich doch nur einen Weg und die Kraft gefunden, ihr meine Liebe mitzuteilen. Aber ich habe es nicht geschafft. Ich war zu verletzt und zu blockiert in meinem Rückzug. Heute bin ich um einiges schlauer und habe viel gelernt. Aber es ist sehr wahrscheinlich zu spät.
Eine ursprünglich große Liebe nun endgültig zerbrochen.
Liebe Grüße
tiefe_trauer
Ich bin heute zum ersten Mal hier und bin so unendlich traurig. Meine Frau will mich nach 22 Jahren verlassen.
Ich habe sie vor 22 Jahren im Urlaub kennengelernt. Sie war 16, ich 23. Wir waren unsterblich ineinander verliebt. Nach 2 Jahren zogen wir zusammen in eine kleine Wohnung. Ich begann ein Studium und meine "Frau" ein Jahr später ebenfalls. Da ich aus einem konservativen Elternhaus kam, habe ich die Rollenverteilung Mutter ist für den Haushalt zuständig, Vater hat damit nicht viel am Hut, übernommen. Dies war und ist bis heute der ewige Streitpunkt geblieben. Daneben ist meine Frau eher ein extrovertierter Typ und ich bin nicht so drauf aus, immer etwas zu unternehmen und wenn dann lieber allein zu zweit mit ihr, bzw. heute gemeinsam mit den Kindern. Meine Frau benötigt sehr viel Anerkennung und Bestätigung. Da sie sehr attraktiv und offenherzig ist, bekam sie die zuhauf von Ihren Arbeitskollegen und Kunden.
Nach 10 Jahren haben wir dann geheiratet. Wir hatten ein Haus gebaut und wollten nun auch Kinder. Das hat schnelll geklappt und 2 Jahre später kam unsere Tochter. Damit nahm das Unheil für unsere Beziehung seinen Lauf. Ihr Traum vom holden Familienglück wurde zum Alptraum. Unsere Tochter hatte erst schlimmste 3-Monatskoliken und war ein mehr als anstrengendes Kind. Meine Frau kam mit der neuen Situation überhaupt nicht zurecht. Sie wurde immer unzufriedener und ich konnte ihr nichts recht machen. Eine Negativspirale kam in Gang. Sie nörgelte und ich zog mich zuück. Sie beschimpfte mich und ich zog mich noch mehr zurück. Ich konnte einfach mit der Situation nicht umgehen. Bestätigung von außen fehlte, nur noch Kindergespräche unter Müttern, Haushalt, Stress mit der hyperaktiven Tocher und Frust, Frust, Frust.
2 Jahre später kam unser Sohn. Ein Sonnenschein, pflegeleicht und freundlich. Unsere Tochter war zutiefst eifersüchtig und verursachte noch mehr Stress. Der Frust nahm nicht ab, die Beziehung litt unter den Bedinungen.
Ich ging arbeiten und meine Frau war Hausfrau. Finanziell ging es uns prima, emotional immer schlechter. Die Kommunikation beschränkte sich auf das notwendigeste. Meine Frau war mit Ihrer Situation unzufrieden und ich war an allem Schuld. Zudem war sie mit unserer Tochter immer wieder überfordert und kam überhaupt nicht mir ihr zurecht. (Sie war und ist wirklich sehr schwierig). Ich konnte ihr nicht mehr die Liebe und Anerkennung geben, die sie so dringend gebraucht hätte, da ich mich durch die laufenden Anfeindungen in mein Schneckenhaus zurückgezogen hatte.
Die erste Paartherapie begann. Sie brachte einen kurzfristigen Aufschwung, der aber bald wieder verpuffte, da ich damals leider den Ernst der Lage unterschätzt hatte. Ich hätte mich viel intensiver um eine Verbesserung der Beziehung kümmern und meine Frau im Haushalt deutlich mehr unterstützen müssen. Heute weiß ich, dass meine Frau "Hilfsbereitschaft" die Sprache der Liebe ist. (Buchempfehlung: Gary Chapmann, die fünf Sprachen der Liebe). Aber aus Frust und durch mein konservatives Rollenbild ließ ich diese vermissen. Unsere Beziehung bestand vorwiegend aus Vorwürfen meiner Frau und Unverständnis meinerseits. Ich dachte, sie hat doch alles. Stimmte, aber nur materiell. Was fehlte war der Beweis meiner Liebe und Zuneigung. Emotional verdörrte sie. Leider verstand ich auch Ihre Hinweise nicht - ihr wisst schon, indirekte Hinweise Frau - Mann kappiert nicht. Ein weiterer Versuch beim Therapeuten folgte und brachte nicht den erwünschten Dauererfolg. Meine Frau wurde immer depressiver. Ich bekam aber immer weniger von ihrem wirklichen Zustand mit, da sie sich mit Ihren Problemen an ihre Freundinnen, nicht am mich wendete. Ich bekam nur ihren Frust mit. Da ich auch beruflich meinen Frust hatte, war ich vor 4 Jahren der Situation nicht mehr gewachsen. Ich musste für mich die Entscheidung treffen, entweder schmeiße ich die Familie hin oder den Beruf. Die Familie war mir wichtiger. Ich stieg aus und nahm eine Auszeit.
Gesundheitlich hat sich die ganze Sache auch ausgewirkt. Ich verlor zum Zeitpunkt meiner Entscheidung innerhalb von 8 Wochen alle Haare (Kopf, Brauen, Wimpern, Körperbehaarung). Ist bis heute geblieben.
Während meiner Auszeit wurde die Situation nicht besser. Ich versuchte, mich selbständig zu machen, meine Frau hatte Existenzängste und kein Vertrauen zu mir. Das Verhältnis von meiner Frau zu meiner Tochter wurde auch immer kritischer. Sie konnte sich überhaupt nicht mit dem Wesen von ihr identifizieren. Durch einen Zufall erfuhren wir, dass sie ADHS hat. Durch den vielen Stress, den unserer Tochter verursacht hatte wurde der Druch auf sie so groß, dass sie einen Waschzwang bekam. Sie wusch sich die Hände 50 - 100 Mal am Tag bis sie blutig waren. Sie war damals 7 Jahre alt. Die Ärzte rieten zu Psychopharmaka, ich wollte das nicht akzeptieren. Da ich spürte, dass meine Tochter dem Druck meiner Frau nicht gewachsen ist, mischte ich mich aktiv in die Erziehung ein uns stellte mich vor meine Tochter und damit gegen meine Frau. Es flogen die Fetzen. Als meine Frau 3 Tage weg war, widmete ich in dieser Zeit besonders unserer Tochter. Kein Schimpfen und 5e gerade sein lassen - Druck vermeiden. Als meine Frau nach 3 Tagen zurück kam waren die Zwänge so gut wie weg. Ich musste mich aber noch längere Zeit zwischen meine Frau und meine Tochter stellen, bis sich alles stabilisiert hatte. Meine Frau empfand dies natürlich als demütigend, dass ich ihr ausgrechnet in ihrer Mutterrolle die Kompetenz absprach.
Die Beschimpfungen und Nörgeleien an mir hielten an. Ich empfand, dass ich für alles der Buhmann bin. Nichts konnte ich recht machen. Wir lebten nebeneinander, nicht miteinander. Ich konnte nicht einmal mehr mit Bestimmtheit sagen, ob ich noch Liebe und Zuneigung für meine Frau empfand. Von ihr verspürte ich nur Unzufriedenheit, Abneigung bis hin zu purem Hass. Heute weiß ich, dass sie zum damaligen Zeitpunkt noch Gefühle für mich empfand und ihr Verhalten ein verzweifelter Schrei nach Hilfe und Zuneigung war. Ich saß in meinem Schneckenhaus und verstand sie nicht. Meine Verletzungen waren so groß, dass ich nicht mehr in der Lage war, ihr die wohlverdiente Anerkennung und Zuneigung zu zeigen. Sie kümmerte sich wirklich um alles, Haushalt, Kinder, Garten, soziale Kontakte etc. Allerdings mit einem sehr hohen Anspruchsdenken, das ich nicht nachvollziehen konnte und ihr auch mitteilte. Sie fühlte sich nicht hinreichend gewürdigt und Ihre Leistungen nicht anerkannt. Auch fühlte sie sich nicht mehr als Frau sondern nur noch als Arbeitskraft, deren Tun weder von den Kindern noch von mir gewürdigt wurden. Folge: Agressionen und Depression. Dies war wohl der Zeitpunkt, an dem Ihre Liebe zu mir endgültig starb. Sie resignierte, gab unserer Beziehung keine Zukunft mehr, sprach von Trennung. Das war vor ca. 2 Jahren.
Auch mir ging es schlecht, keine Liebe, keine Zuneigung, kein Sex. Aber ich wollte unseren Kindern eine Trennung nicht zumuten, kein Hickhack mit Hin- und Hergeschiebe der Kinder am Wochenende, keine Streitereien ums Geld, keine sich bekriegende Eltern. Wir arangierten uns. Die Streiterein und Demütigungen ließen sogar deutlich nach. Die Ursache, die Liebe meiner Frau war erloschen. Ihr Beziehungskampf beendet. Durch den nachlassenden Beziehungsstress, zeigten sich bei mir wieder die Gefühle für meine Frau, welche aber nicht erwiedert wurden. Ich setzte auf Zeit und meinen Glauben, dass die Familie gerettet werden kann.
Vor einem 3/4 Jahr begann meine Frau dann mit Ihrer Freundin sporadisch abends wegzugehen. Ich hatte tiefstens Vertrauen in Ihre Loyalität zu mir und den Kindern. Dann ging es abends immer regelmäßiger in Bars und anschließend in die Disco. Meine Frau veränderte sich aus meiner Sicht. Sie veränderte Ihre Kleidung, Oberflächlichkeiten wurden plötzlich wichtig. Ihre Einstellung zu unserer Tochter wurde gleichgültiger. Dann ging es 2 Mal die Woche abends weg. Zwischen 5 und 6 Uhr morgens kam sie zurück. Entsprechend reizbar war sie am Tag darauf.
Mir sagte sie, dass sie nur Tanzen gehen und einfach Spass haben möchte. Raus aus dem drögen Ehe- und Familienleben. Bestätigung bekommen, bewundert werden, Anerkennung bekommen, neue Leute kennenlernen, Gespräche führen. Ich setzte nach wie vor auf Ihre Loyalität zur Familie und hatte Vertrauen. Tagsüber war sie immer am Telefon und am simsen. Ich glaube die Kinder litten sogar darunter.
Dann eröffnete sie mir, dass sie ein eigenes Zimmer im Haus haben möchte. Da wir nur 4 Zimmer plus Hobbyraum haben, sollte ich aus dem Schlafzimmer aus und in den Hobbyraum ziehen. Doch bevor der Plan umgesetzt werden konnte, hat sie mir vor ein paar Tagen eröffnet sie zieht aus und sucht sich mit den Kindern eine Wohnung. Zudem gestand sie mir, mich mit einem anderen Mann betrogen zu haben.
Trotz des Bewußtseins, dass die Beziehung zerrüttet ist traf es mich wie ein Schock. Ich konnte keine Sekunde schlafen. Spätestens da wurde mir meine innige Liebe zu meiner Frau wieder bewußt. Wenn ich daran denke, dass sie in den Armen eines anderen Mannes liegt bleibt mir der Atem stehen. Ich leide, wenn ich daran denke sie endgültig zu verlieren, ich leide wenn ich daran denke meine kinder nicht mehr jeden Tag ins Bett bringen zu können. Hätte ich doch nur einen Weg und die Kraft gefunden, ihr meine Liebe mitzuteilen. Aber ich habe es nicht geschafft. Ich war zu verletzt und zu blockiert in meinem Rückzug. Heute bin ich um einiges schlauer und habe viel gelernt. Aber es ist sehr wahrscheinlich zu spät.
Eine ursprünglich große Liebe nun endgültig zerbrochen.
Liebe Grüße
tiefe_trauer
Hi, und willkommen im Club!
Immer wieder wacht man erst auf, wenn man glaubt, dass es vorbei ist. Mir ging es ähnlich wie Dir. Allerdings, sind die Kinder bei uns, erst ein Sohn und dann eine Tochter....aber auch diese ist sehr anstrengend.
Bei uns ging es ab wie bei Dir, mir sind die Haare nicht ausgefallen, aber ich bin im "Heimkrieg" fast weiss geworden...und das schon mit 48. Naja, ich denke mal es gibt Schlimmeres.
Meine Frau hat auch das Handtuch geworfen, sehr ähnlich wie Deine, nur meine Kinder konnten sich entscheiden (Sohn ist 17) wo sie bleiben wollten...beide wollten bei mir bleiben. Iihre Mutter hatte sich in dieser Zeit stark verändert, und ihr Interesse an den Kinder war nur noch sehr oberflächlich, die Kinder haben das natürlich bemerkt.
Genau wie Du lernte ich meine Frau sehr früh kennen, sie 17 ich 23....tja, allerdings habe ich immer gewusst das ich meine Frau liebe, nur der verdammte Job....naja, aber das weisst Du selber.
Nachdem ich mitbekommen hatte, dass meine Frau mich bereits seit einiger Zeit betrügt, bin ich auch aus allen Wolken gekracht. Konnte weder schlafen, noch arbeiten noch sonst irgendwas machen. Ich war ca. 3 Monate wie paralysiert.
Irgendwann bin ich aufgewacht, und habe angefangen mich zu verändern. Ich habe die Verantwortung für die Kinder übernommen, fing an Sport zu treiben ....naja, habe mich eben verändert. Das Schlimme war, ich habe meine Frau verstanden!! Ich konnte nachvollziehen, wer und vor allem wie ich geworden war. Alles natürlich damit es der "Familie" gut geht. Ich hatte mir vorgenommen, es ab da besser zu machen. Im Job bin ich 2 Schritte zurück getreten, habe dann die Kinder, den Haushalt und meinen Job gemeistert. Das ging nochmal ein paar Monate so. Ich hatte leider (damals) ständig Kontakt zu meiner Frau, den ich zum Schluss aber auch nicht mehr so gefördert habe. Wenn ich Zeit hatte, gut wenn nicht, auch gut. Was will ich Dir damit sagen? Ich habe mein Leben, in meine Hände genommen. Es tat vieles verdammt weh, und ich habe oft geheult, weil ich glaubte, ich schaff' das alles nicht....
Nachdem meine Frau und ich einigen Abstand gewonnen hatten, konnten wir plötzlich wieder reden. Wir konnten uns ohne Druck und Vorhaltungen unterhalten. Irgendwann sagte mir meine Frau, dass sie mich noch liebt, und dass alles irgendwie irgendwann falsch gelaufen ist. Es hat nochmal einige Zeit gedauert bis wir wieder zusammen kamen. Aber wir sind es bis heute. Seitdem hat sich vieles verändert, eins ganz besonders.....ich spüre meine Frau wieder, jeden Tag und jede Minute. Quatsch zu sagen, ein Level weiter, aber Du siehst, so kann es auch gehen.
Mein Rat: Kümmere Dich zunächst um Dich selbst. Sieh zu das Du klar kommst, alles andere wird kommen. Heul wenn Du heulen musst, aber geh' Deinen Weg. Du bist alt genug um Dich nicht aus Deiner Verantwortung zu stehlen.
Grüße von der gegrillten Katze
Immer wieder wacht man erst auf, wenn man glaubt, dass es vorbei ist. Mir ging es ähnlich wie Dir. Allerdings, sind die Kinder bei uns, erst ein Sohn und dann eine Tochter....aber auch diese ist sehr anstrengend.
Bei uns ging es ab wie bei Dir, mir sind die Haare nicht ausgefallen, aber ich bin im "Heimkrieg" fast weiss geworden...und das schon mit 48. Naja, ich denke mal es gibt Schlimmeres.
Meine Frau hat auch das Handtuch geworfen, sehr ähnlich wie Deine, nur meine Kinder konnten sich entscheiden (Sohn ist 17) wo sie bleiben wollten...beide wollten bei mir bleiben. Iihre Mutter hatte sich in dieser Zeit stark verändert, und ihr Interesse an den Kinder war nur noch sehr oberflächlich, die Kinder haben das natürlich bemerkt.
Genau wie Du lernte ich meine Frau sehr früh kennen, sie 17 ich 23....tja, allerdings habe ich immer gewusst das ich meine Frau liebe, nur der verdammte Job....naja, aber das weisst Du selber.
Nachdem ich mitbekommen hatte, dass meine Frau mich bereits seit einiger Zeit betrügt, bin ich auch aus allen Wolken gekracht. Konnte weder schlafen, noch arbeiten noch sonst irgendwas machen. Ich war ca. 3 Monate wie paralysiert.
Irgendwann bin ich aufgewacht, und habe angefangen mich zu verändern. Ich habe die Verantwortung für die Kinder übernommen, fing an Sport zu treiben ....naja, habe mich eben verändert. Das Schlimme war, ich habe meine Frau verstanden!! Ich konnte nachvollziehen, wer und vor allem wie ich geworden war. Alles natürlich damit es der "Familie" gut geht. Ich hatte mir vorgenommen, es ab da besser zu machen. Im Job bin ich 2 Schritte zurück getreten, habe dann die Kinder, den Haushalt und meinen Job gemeistert. Das ging nochmal ein paar Monate so. Ich hatte leider (damals) ständig Kontakt zu meiner Frau, den ich zum Schluss aber auch nicht mehr so gefördert habe. Wenn ich Zeit hatte, gut wenn nicht, auch gut. Was will ich Dir damit sagen? Ich habe mein Leben, in meine Hände genommen. Es tat vieles verdammt weh, und ich habe oft geheult, weil ich glaubte, ich schaff' das alles nicht....
Nachdem meine Frau und ich einigen Abstand gewonnen hatten, konnten wir plötzlich wieder reden. Wir konnten uns ohne Druck und Vorhaltungen unterhalten. Irgendwann sagte mir meine Frau, dass sie mich noch liebt, und dass alles irgendwie irgendwann falsch gelaufen ist. Es hat nochmal einige Zeit gedauert bis wir wieder zusammen kamen. Aber wir sind es bis heute. Seitdem hat sich vieles verändert, eins ganz besonders.....ich spüre meine Frau wieder, jeden Tag und jede Minute. Quatsch zu sagen, ein Level weiter, aber Du siehst, so kann es auch gehen.
Mein Rat: Kümmere Dich zunächst um Dich selbst. Sieh zu das Du klar kommst, alles andere wird kommen. Heul wenn Du heulen musst, aber geh' Deinen Weg. Du bist alt genug um Dich nicht aus Deiner Verantwortung zu stehlen.
Grüße von der gegrillten Katze
Lieber tiefe_trauer
Ich beginne jetzt einfach mal, ohne genau zu wissen, wie ich Dir was sagen möchte. Als ich las was Du uns hier berichtest, kamen mir so einige Geschichten aus diesem Forum in den Sinn. Unter anderem auch meine Geschichte. 23 Jahre waren es bei mir.
Nicht dass Du denkst, Deine Geschichte interessiert hier niemanden (weil Du bis jetzt noch keine Reaktionen erhalten hast) - oh nein, ich denke viel eher - Deine Geschichte macht einem so betroffen und hat eine besondere Intensität ... Dynamik (ohne damit wertend erscheinen zu wollen, oder anderen Liebeskummer als unwesentlicher erscheinen zu lassen - ganz und gar nicht). Was Du sagst macht betroffen, nachdenklich - und aus der Erfahrung heraus ist es sehr sehr schwierig hier zu helfen, Dir zu raten.
Was mir aber wichtig ist zu sagen: Hier bist Du richtig. Du hast was Gutes gemacht - hast Dir Deinen Kummer für einen Augenblick von der Seele geschrieben. Du hast in diesem Moment Dein Leben und Deine Liebe Revue passieren lassen. Hast erkannt, was nicht gut lief. Du gibst Dir viele Antworten schon selber. Alleine damit ist ein Schritt vorwärts - zu Dir hin, getan.
Ob es zu spät ist - was und inwiefern es für diese Beziehung noch Rettung gibt ... kann Dir hier niemand sagen. Doch vielleicht kommt noch der eine oder andere Gedankenanstoss dazu.
Hast Du im Sinn zu kämpfen?
Wie sieht Euer miteinander Umgehen im Moment aus?
Wie geht es Deinen Kindern, siehst Du sie, habt ihr Vereinbarungen?
Sie ist noch da, im Haus?
Seid ihr im Gespräch um die Trennung? Wie konkret ist es?
Ist eine neue Beziehung bei ihr in Sicht?
Da ist einiges passiert - Du sagst es ja selber. Und Du bist schlauer, hast dazu gelernt. Seit wann hast Du diese Erkenntnis? Und hast Du mit Deiner Frau darüber auch geredet? Eine erneute Therapie ausgeschlossen?
Fragen über Fragen.
Sei im Moment lieb zu Dir. Tu Dir Gutes. Sind Freunde da für Dich? Für Euch?
Du bist hier nicht alleine und man wird Dir zuhören, raten wo es möglich ist.
Sei willkommen hier, bei uns. Und lass Dir gesagt sein, dass hier Menschen sind, die genau diese tiefe Trauer durchlebt haben - ihr Leben wieder in den Griff bekommen haben, wieder aufblühten und heute wieder Freude an ihrem Leben haben.
Lass Dir Mut, Zuversicht und Kraft zusprechen. Sag uns, was Du von uns erwartest, wo Deine grössten Probleme jetzt sind. Stell uns Fragen. Schreibe, erzähle ... es wird Dir gut tun.
Anteilnehmend und mit lieben Grüssen
Sternnezauber
Ich beginne jetzt einfach mal, ohne genau zu wissen, wie ich Dir was sagen möchte. Als ich las was Du uns hier berichtest, kamen mir so einige Geschichten aus diesem Forum in den Sinn. Unter anderem auch meine Geschichte. 23 Jahre waren es bei mir.
Nicht dass Du denkst, Deine Geschichte interessiert hier niemanden (weil Du bis jetzt noch keine Reaktionen erhalten hast) - oh nein, ich denke viel eher - Deine Geschichte macht einem so betroffen und hat eine besondere Intensität ... Dynamik (ohne damit wertend erscheinen zu wollen, oder anderen Liebeskummer als unwesentlicher erscheinen zu lassen - ganz und gar nicht). Was Du sagst macht betroffen, nachdenklich - und aus der Erfahrung heraus ist es sehr sehr schwierig hier zu helfen, Dir zu raten.
Was mir aber wichtig ist zu sagen: Hier bist Du richtig. Du hast was Gutes gemacht - hast Dir Deinen Kummer für einen Augenblick von der Seele geschrieben. Du hast in diesem Moment Dein Leben und Deine Liebe Revue passieren lassen. Hast erkannt, was nicht gut lief. Du gibst Dir viele Antworten schon selber. Alleine damit ist ein Schritt vorwärts - zu Dir hin, getan.
Ob es zu spät ist - was und inwiefern es für diese Beziehung noch Rettung gibt ... kann Dir hier niemand sagen. Doch vielleicht kommt noch der eine oder andere Gedankenanstoss dazu.
Hast Du im Sinn zu kämpfen?
Wie sieht Euer miteinander Umgehen im Moment aus?
Wie geht es Deinen Kindern, siehst Du sie, habt ihr Vereinbarungen?
Sie ist noch da, im Haus?
Seid ihr im Gespräch um die Trennung? Wie konkret ist es?
Ist eine neue Beziehung bei ihr in Sicht?
Da ist einiges passiert - Du sagst es ja selber. Und Du bist schlauer, hast dazu gelernt. Seit wann hast Du diese Erkenntnis? Und hast Du mit Deiner Frau darüber auch geredet? Eine erneute Therapie ausgeschlossen?
Fragen über Fragen.
Sei im Moment lieb zu Dir. Tu Dir Gutes. Sind Freunde da für Dich? Für Euch?
Du bist hier nicht alleine und man wird Dir zuhören, raten wo es möglich ist.
Sei willkommen hier, bei uns. Und lass Dir gesagt sein, dass hier Menschen sind, die genau diese tiefe Trauer durchlebt haben - ihr Leben wieder in den Griff bekommen haben, wieder aufblühten und heute wieder Freude an ihrem Leben haben.
Lass Dir Mut, Zuversicht und Kraft zusprechen. Sag uns, was Du von uns erwartest, wo Deine grössten Probleme jetzt sind. Stell uns Fragen. Schreibe, erzähle ... es wird Dir gut tun.
Anteilnehmend und mit lieben Grüssen
Sternnezauber
Gegriller Kater ist mir zuvorgekommen. :super:
Du siehst, tiefe_trauer, wir sind da.
Sternenzauber :trost:
Du siehst, tiefe_trauer, wir sind da.
Sternenzauber :trost:
Sternenzauber hat recht, deine Geschichte macht sehr betroffen!
Ich hab sie vorhin gelesen und den Pc erstmal für zwei Stunden wieder ausgemacht und nachgedacht. Diese Geschichte könnte in weiten Teilen meine sein. Und es stimmt mich traurig, unser Scheitern, nun durch dich und deine Frau verkörpert, noch mal zu erleben. Es tut richtig weh.
Bei uns wird es sicher kein Happy end wie beim gegrillten Kater geben aber vielleicht findet ihr ja auch wieder zusammen.
Mehr kann ich dir im Moment nicht geben
Gruss Gunilla
Ich hab sie vorhin gelesen und den Pc erstmal für zwei Stunden wieder ausgemacht und nachgedacht. Diese Geschichte könnte in weiten Teilen meine sein. Und es stimmt mich traurig, unser Scheitern, nun durch dich und deine Frau verkörpert, noch mal zu erleben. Es tut richtig weh.
Bei uns wird es sicher kein Happy end wie beim gegrillten Kater geben aber vielleicht findet ihr ja auch wieder zusammen.
Mehr kann ich dir im Moment nicht geben
Gruss Gunilla
monsti
hallo!
ja, deine geschichte ist kein einzelfall! auch wir haben ähnliches erlebt.
was soll ich dir für einen schlauen rat geben? ich weiss es nicht.
deine erzählung macht in der tat zutiefst betroffen.
leider kann ich dir nicht sagen, ob deine frau zurück kommt.
aber falls ja, was wäre dann? denkst du, ihr wärt dann glücklich?
stell dir vor, vor dir steht eine sehr schöne, eine sehr teure vase.
sie fällt herunter und zerbricht.
man kann sie kleben und sie ist auf den ersten blick wieder heil. aber sie wird nie wieder so vollkommen sein wie vor dem sturz.
weisst du, wir haben hier auch so eine zusammen geklebte vase. aber er ist einfach nicht mehr wie früher.
in solchen momenten wie deinen, malt man sich das alles wunderschön aus. was wäre wenn? hätte ich doch nur... alles wird besser....
vielleicht täusche ich mich, aber du hast sehr schöne illusionen für eure gemeinsame zukunft, alles könnte wieder schön sein.
wünsche würde ich es dir, aber ich denke, es sind illusionen.
es ist sehr schwer, aus so einer "kaputten" beziehung eine vollkommene sache zu machen.
ich wünsche dir alles gute und das ihr euch gut arrangieren könnt.
so, dass es für jeden gut tragbar ist!
lieben gruss
sandra
ja, deine geschichte ist kein einzelfall! auch wir haben ähnliches erlebt.
was soll ich dir für einen schlauen rat geben? ich weiss es nicht.
deine erzählung macht in der tat zutiefst betroffen.
leider kann ich dir nicht sagen, ob deine frau zurück kommt.
aber falls ja, was wäre dann? denkst du, ihr wärt dann glücklich?
stell dir vor, vor dir steht eine sehr schöne, eine sehr teure vase.
sie fällt herunter und zerbricht.
man kann sie kleben und sie ist auf den ersten blick wieder heil. aber sie wird nie wieder so vollkommen sein wie vor dem sturz.
weisst du, wir haben hier auch so eine zusammen geklebte vase. aber er ist einfach nicht mehr wie früher.
in solchen momenten wie deinen, malt man sich das alles wunderschön aus. was wäre wenn? hätte ich doch nur... alles wird besser....
vielleicht täusche ich mich, aber du hast sehr schöne illusionen für eure gemeinsame zukunft, alles könnte wieder schön sein.
wünsche würde ich es dir, aber ich denke, es sind illusionen.
es ist sehr schwer, aus so einer "kaputten" beziehung eine vollkommene sache zu machen.
ich wünsche dir alles gute und das ihr euch gut arrangieren könnt.
so, dass es für jeden gut tragbar ist!
lieben gruss
sandra
Diese Geschichte macht mich natürlich auch sehr nachdenklich und das was du monsti mit dieser Vase geschrieben hast, stimmt vollends, leider möchte ich mir soetwas auch nie eingestehen, aber es ist leider die Wahrheit.
Soll nicht heissen das es bei euch nichtmehr funktionieren könnte, aber wie monsti bereits sagte, wird es nie wieder so wie früher werden, so wie am Anfang oder in den Blütezeiten der Beziehung. Das ist die traurige Wahrheit.
Ich wünsche dir auf jedenfall noch alles gute und vor allem das das klappt was du dir vornimmst und wünschst, denn ich meine wohl das du es verdient hast.
MfG Lars
Soll nicht heissen das es bei euch nichtmehr funktionieren könnte, aber wie monsti bereits sagte, wird es nie wieder so wie früher werden, so wie am Anfang oder in den Blütezeiten der Beziehung. Das ist die traurige Wahrheit.
Ich wünsche dir auf jedenfall noch alles gute und vor allem das das klappt was du dir vornimmst und wünschst, denn ich meine wohl das du es verdient hast.
MfG Lars
monsti
@tiefe trauer
hab ich da was überlesen? zieht sie aus? zog sie schon aus?
wie alt sind die kinder?
und nase steil in den wind halten....zumindest so viel wie es geht!
lieben gruss und :trost:
ja, dass mit der vase ist ein guter vergleich! finde ich auch.
gute nacht an alle. :schmatz:
hab ich da was überlesen? zieht sie aus? zog sie schon aus?
wie alt sind die kinder?
und nase steil in den wind halten....zumindest so viel wie es geht!
lieben gruss und :trost:
ja, dass mit der vase ist ein guter vergleich! finde ich auch.
gute nacht an alle. :schmatz:
Unknow2
Hallo tiefe_trauer
Es tut mir leid zu lesen, wie die Dinge an Dir "vorbeigerauscht" sind.
Ich weiß nicht, wie dir zumute ist, gerade nachdem du schon versucht hattest, das "ruder" rumzureissen - also im Job kürzer zu treten, etc. - sozusagen nach zwei Jahren gemerkt hast, dass es schon zu spät gewesen war, als du damit begonnen hattest, etwas zu verändern.
Oder sagen wir: letztlich hat es DICH verändert... Das mit dem Haarausfall ist ein Zeichen, dass in dir etwas aufgestaut war, was sich wohl nicht mehr verdrängen ließ.
Sorry, wenn ich jetzt vielleicht etwas oberflächlich klinge, aber du bist - meiner Meinung nach - nicht der erste Mann, der erst wirklich aufwacht und seine Frau endlich wahr- und ernstnimmt, nachdem ein anderer auf der Bildfläche aufgetaucht ist.
Wie du selbst schreibst, ist dem aber schon eine Entwicklung vorausgegangen, und auch wenn @ Grillcat verdammtes Glück gehabt hat, so denke ich, die Wahrscheinlichkeit von einem "happy end" ist nicht sehr groß. Ehrlich gesagt glaube ich, dass @ Grillcat auch nur deshalb nochmal die Beziehung "geschenkt" bekommen hat, weil er es primär ohne Blick auf die Rettung seiner Ehe gemacht hat, was er getan hat, sondern weil er es geschafft hat, sein Leben wieder authentisch zu leben.
Was @ monsti erlebt hat, war kein Spaß und wenn ich überhaupt lese, wie schwer es ist, eine Ehe zu führen, bin ich eigentlich ganz happy, nicht mal nen Freund zu haben. :) )
Nee
Spaß beiseite
Wenn ich mir versuche vorzustellen, in deiner Situation zu sein, dann würde ich schnurstracks in Therapie gehen. Und zwar so lange, bis du einen vernünftigen Umgang mit deinem "Schneckenhaus" hast.
Es ist doch wohl der Oberhammer, dass dir jahre um jahre dein Familienglück trotz aller "objektiv messbaren" Anstrengung entgangen ist und du in "Krieg" mit deiner Frau gelebt hast. Ich selbst scheitere auch gern bei meinen Partnern an deren Stolz und an deren unbändigen Glauben, im Leben "alles im Griff" zu haben und "das Richtige" zu tun.
Es ist nicht einfach, Dinge auch mal anzuzweifeln. Vielleicht MUSS man das auch gar nicht immer tun, obwohl ich es eben AUCH für wichtig halte... aber man sollte die Fähigkeit haben, mehr als nur den eigenen Tellerrand erkennen zu können. Also was du über deine Frau schreibst, Hut ab!
:super:
Du hast sie sehr gut beschrieben, scheint mir. Aber - zu spät erkannt, gell?
Ich wünsche dir viel Kraft und viel Haar...
:schmatz:
dropje
Es tut mir leid zu lesen, wie die Dinge an Dir "vorbeigerauscht" sind.
Ich weiß nicht, wie dir zumute ist, gerade nachdem du schon versucht hattest, das "ruder" rumzureissen - also im Job kürzer zu treten, etc. - sozusagen nach zwei Jahren gemerkt hast, dass es schon zu spät gewesen war, als du damit begonnen hattest, etwas zu verändern.
Oder sagen wir: letztlich hat es DICH verändert... Das mit dem Haarausfall ist ein Zeichen, dass in dir etwas aufgestaut war, was sich wohl nicht mehr verdrängen ließ.
Sorry, wenn ich jetzt vielleicht etwas oberflächlich klinge, aber du bist - meiner Meinung nach - nicht der erste Mann, der erst wirklich aufwacht und seine Frau endlich wahr- und ernstnimmt, nachdem ein anderer auf der Bildfläche aufgetaucht ist.
Wie du selbst schreibst, ist dem aber schon eine Entwicklung vorausgegangen, und auch wenn @ Grillcat verdammtes Glück gehabt hat, so denke ich, die Wahrscheinlichkeit von einem "happy end" ist nicht sehr groß. Ehrlich gesagt glaube ich, dass @ Grillcat auch nur deshalb nochmal die Beziehung "geschenkt" bekommen hat, weil er es primär ohne Blick auf die Rettung seiner Ehe gemacht hat, was er getan hat, sondern weil er es geschafft hat, sein Leben wieder authentisch zu leben.
Was @ monsti erlebt hat, war kein Spaß und wenn ich überhaupt lese, wie schwer es ist, eine Ehe zu führen, bin ich eigentlich ganz happy, nicht mal nen Freund zu haben. :) )
Nee
Spaß beiseite
Wenn ich mir versuche vorzustellen, in deiner Situation zu sein, dann würde ich schnurstracks in Therapie gehen. Und zwar so lange, bis du einen vernünftigen Umgang mit deinem "Schneckenhaus" hast.
Es ist doch wohl der Oberhammer, dass dir jahre um jahre dein Familienglück trotz aller "objektiv messbaren" Anstrengung entgangen ist und du in "Krieg" mit deiner Frau gelebt hast. Ich selbst scheitere auch gern bei meinen Partnern an deren Stolz und an deren unbändigen Glauben, im Leben "alles im Griff" zu haben und "das Richtige" zu tun.
Es ist nicht einfach, Dinge auch mal anzuzweifeln. Vielleicht MUSS man das auch gar nicht immer tun, obwohl ich es eben AUCH für wichtig halte... aber man sollte die Fähigkeit haben, mehr als nur den eigenen Tellerrand erkennen zu können. Also was du über deine Frau schreibst, Hut ab!
:super:
Du hast sie sehr gut beschrieben, scheint mir. Aber - zu spät erkannt, gell?
Ich wünsche dir viel Kraft und viel Haar...
:schmatz:
dropje
Liebe Dropje, vielen Dank für deine lieben Zeilen.
"Vorbeigescheppert" triffte es wohl noch eher ;-) Ich denke ich habe sie schon ernstgenommen. Aber ich habe es nicht geschafft das Ruder rumzureißen und die richtigen Dinge zu tun. Hier lag mein großes Problem.
Die Situation bei Grillcat beurteile ich ähnlich. Ich freue mich sehr für Ihn, dass seine Beziehung wieder funktioniert und seine Liebe wieder reaktiviert werden konnte.
Zum Glück gibt es auch glückliche Ehen, in denen sich die Partner verstehen und Kraft geben. Ich befürchte, dass das hohe Ausmaß Frust leider daher rührt, dass Kinder - vor allem anstrengende - das Familienleben doch sehr belasten. Darunter leidet besonders die Zweisamkeit. Die Frau ist abends ausgepowert und es fehlen tagsüber die intellektuelen Impulse und sie erwartet von Ihrem Mann, dass er besonders auf sie eingeht. Der ist in dem meisten Fällen aber froh, wenn er nach seinem Arbeitstag abends seine Ruhe hat und gibt der Frau nicht, was sie dringend benötigt: Liebe, Zärtlichkeit, Verständnis für Ihre Probleme und nicht zu vergessen, er sollte ein guter Zuhörer sein - ohne Problemlösungsverhalten - womit ja die meisten Männer auch ihre Probleme haben und sich die Frauen damit unverstanden fühlen.
Das mit dem Schneckenhaus ist wohl leider ein bekanntes Phänomen vieler Männer, die dem nörgeln und schimpfen ihrer Frauen nicht mehr gewachsen sind. Ich wusste, dass es nicht richtig ist, hatte aber nach vielen leidigen und ergebnislosen Steiterein nicht mehr die Kraft und Lust auf weitere Eskalationen. Heute weiss ich, dass ich meine Frau dadurch noch mehr verletzt habe, da sie sich nicht einmal beachtet und ernstgenommen gefühlt hat.
Leider hast du recht. Hinterher ist man immer schlauer. Danke auch das Lob, wie ich meine Frau beschrieben habe. Erkannt und verstanden habe ich wirklich vieles zu spät und erst recht hat es an der Umsetzung von Maßnahmen gehapert.
Viel Kraft kann ich in der nächsten Zeit wirklich brauchen und dass mit dem Haar kann im Moment noch warten ;-)
Beste Wünsche und ein schönes und liebevolles Leben
dein
tiefe_trauer
"Vorbeigescheppert" triffte es wohl noch eher ;-) Ich denke ich habe sie schon ernstgenommen. Aber ich habe es nicht geschafft das Ruder rumzureißen und die richtigen Dinge zu tun. Hier lag mein großes Problem.
Die Situation bei Grillcat beurteile ich ähnlich. Ich freue mich sehr für Ihn, dass seine Beziehung wieder funktioniert und seine Liebe wieder reaktiviert werden konnte.
Zum Glück gibt es auch glückliche Ehen, in denen sich die Partner verstehen und Kraft geben. Ich befürchte, dass das hohe Ausmaß Frust leider daher rührt, dass Kinder - vor allem anstrengende - das Familienleben doch sehr belasten. Darunter leidet besonders die Zweisamkeit. Die Frau ist abends ausgepowert und es fehlen tagsüber die intellektuelen Impulse und sie erwartet von Ihrem Mann, dass er besonders auf sie eingeht. Der ist in dem meisten Fällen aber froh, wenn er nach seinem Arbeitstag abends seine Ruhe hat und gibt der Frau nicht, was sie dringend benötigt: Liebe, Zärtlichkeit, Verständnis für Ihre Probleme und nicht zu vergessen, er sollte ein guter Zuhörer sein - ohne Problemlösungsverhalten - womit ja die meisten Männer auch ihre Probleme haben und sich die Frauen damit unverstanden fühlen.
Das mit dem Schneckenhaus ist wohl leider ein bekanntes Phänomen vieler Männer, die dem nörgeln und schimpfen ihrer Frauen nicht mehr gewachsen sind. Ich wusste, dass es nicht richtig ist, hatte aber nach vielen leidigen und ergebnislosen Steiterein nicht mehr die Kraft und Lust auf weitere Eskalationen. Heute weiss ich, dass ich meine Frau dadurch noch mehr verletzt habe, da sie sich nicht einmal beachtet und ernstgenommen gefühlt hat.
Leider hast du recht. Hinterher ist man immer schlauer. Danke auch das Lob, wie ich meine Frau beschrieben habe. Erkannt und verstanden habe ich wirklich vieles zu spät und erst recht hat es an der Umsetzung von Maßnahmen gehapert.
Viel Kraft kann ich in der nächsten Zeit wirklich brauchen und dass mit dem Haar kann im Moment noch warten ;-)
Beste Wünsche und ein schönes und liebevolles Leben
dein
tiefe_trauer
hallo,
auch mich hat deine geschichte betroffen gemacht.
unter anderem aus dem grund, weil ich auch sowas ähnliches durchgemacht hab. allerdings nicht in der rolle eines elternteils, sondern eines kindes.
ich schreibe dir das, damit du vielleicht auch besser verstehen kannst, was in deinen kindern je nach entscheidung vorgehen würde...
meine eltern haben sich getrennt, weil es einfach nicht mehr ging, und ich habe ihnen das sehr übelgenommen. zuerst vor allem meinem vater, denn er ist gegangen, mittlerweile aber auch meiner mutter, weil sie es nicht verhindert hat. ich bin bei ihr aufgewachsen, und deshalb ist es nicht mehr als natürlich (was mir aber auch erst in den letzten 1 1/2 jahren aufgegangen ist), dass ich sehr contra-papa aufgewachsen bin, auch wenn meine mutter das nicht beabsichtigt hat. das passiert einfach.
mittlerweile bin ich alt genug um rational zu urteilen und sagen zu können, dass es einfach nicht gegangen wäre. meine eltern wären zusammengeblieben und hätten versucht, die vase zu kitten, aber es hätte nicht funktioniert. klar - im nachhinein lässt sich das einfach beurteilen. aber trotzdem....
ich glaube, es ist besser wenn du dich erst mal auf dich konzentrierst, und deine frau auf sich. wenn ihr einzeln "zu euch gefunden" habt sozusagen, dann könnt ihr es vlt nochmal probieren... ich glaube, auch den kindern geht es besser, wenn sie merken, dass ihre eltern jeder für sich "gesund" sind. das meine meinung, ich weiss nicht obs immer klappt.
und ich könnte mich verfluchen, dass ich dir das jetzt grad geschrieben hab, denn wenn ich mir vorstelle, dass ich das meinem vater gesagt hätte... wie gesagt, es ist eine sehr rationale überlegung. an meinen gefühlen hat sich nichts geändert und ich bin über die trennung meiner eltern immer noch nicht weg.
ich hoffe, ihr findet euren weg
alles gute
molog
auch mich hat deine geschichte betroffen gemacht.
unter anderem aus dem grund, weil ich auch sowas ähnliches durchgemacht hab. allerdings nicht in der rolle eines elternteils, sondern eines kindes.
ich schreibe dir das, damit du vielleicht auch besser verstehen kannst, was in deinen kindern je nach entscheidung vorgehen würde...
meine eltern haben sich getrennt, weil es einfach nicht mehr ging, und ich habe ihnen das sehr übelgenommen. zuerst vor allem meinem vater, denn er ist gegangen, mittlerweile aber auch meiner mutter, weil sie es nicht verhindert hat. ich bin bei ihr aufgewachsen, und deshalb ist es nicht mehr als natürlich (was mir aber auch erst in den letzten 1 1/2 jahren aufgegangen ist), dass ich sehr contra-papa aufgewachsen bin, auch wenn meine mutter das nicht beabsichtigt hat. das passiert einfach.
mittlerweile bin ich alt genug um rational zu urteilen und sagen zu können, dass es einfach nicht gegangen wäre. meine eltern wären zusammengeblieben und hätten versucht, die vase zu kitten, aber es hätte nicht funktioniert. klar - im nachhinein lässt sich das einfach beurteilen. aber trotzdem....
ich glaube, es ist besser wenn du dich erst mal auf dich konzentrierst, und deine frau auf sich. wenn ihr einzeln "zu euch gefunden" habt sozusagen, dann könnt ihr es vlt nochmal probieren... ich glaube, auch den kindern geht es besser, wenn sie merken, dass ihre eltern jeder für sich "gesund" sind. das meine meinung, ich weiss nicht obs immer klappt.
und ich könnte mich verfluchen, dass ich dir das jetzt grad geschrieben hab, denn wenn ich mir vorstelle, dass ich das meinem vater gesagt hätte... wie gesagt, es ist eine sehr rationale überlegung. an meinen gefühlen hat sich nichts geändert und ich bin über die trennung meiner eltern immer noch nicht weg.
ich hoffe, ihr findet euren weg
alles gute
molog
Unknow2
Hallo guten Morgen!
Hm
Dann will ich mal den subjektiven "Erlebnisbericht" von Molog um den Gegenpart erweitern: MEINE Eltern haben sich in einer ähnlich vertrackten Situation befunden wie du dich mit deiner Frau, schwant mir so ein bißchen. Mein Vater ließ meine Mutter nur noch labern, und sie war eine ziemlich jähzornige Frau, zumindest ist so meine Wahrnehmung, vielleicht war sie ganz früher auch mal anders gewesen, k.A.
Ich hatte lange Zeit nicht begriffen, was ich tun könnte, um dieses aggressive Genörgel und auch oftmals Gebrülle meiner Mom abzustellen. Ich liebte meinen Vater gerade DAFÜR, dass er sich nicht auf diese Ebene einließ, die meine Mutter immer nur drauf hatte: Für ihn war NICHT alles schlecht und für ihn war alles irgendwie machbar.
Darauf das Standardgegenargument meiner Mom: "Ja, DU muss ja auch nicht putzen, das Kind versorgen [also: mich versorgen... ;( was muss ich anstrengend gewesen sein.. :rolleyes: ], ... bla etc. pp.".
Zugegeben: Ich habe als Kind vermutlich nicht die Arbeitsleistung gesehen, weder bei meiner Mutter, NOCH bei meinem Vater. Das Thema "ich tu so viel, was hab ich als Ausgleich / wer hilft mir dabei / wer hört mir zu" GAB es in meinem Kinderleben GAR NICHT. Für mich stand im Vordergrund zu leben. Und diese Streitereien, bei denen mein Vater sich meist nur alles anhörte oder einfach auf dem Klo verschwand, sie gingen aber immer über meinen Kopf hinweg oder ich hörte das Gebrüll durch die geschlossene Zimmertür von meinem Zimmer hindurch.
:rolleyes:
Ist klar, dass dann, wenn mein Daddy nicht reagiert hat, ICH in den Fokus der Rage und Unausgeglichenheit meiner Mutter geraten bin...
Mir läuft heute noch ein Schauer über den Rücken, wenn meine Mutter die Stimme erhebt. Sie ist einfach ungerecht und sie hat sich längst eingelullt in ihrer verqueren Weltsicht, SIE würde "die ganze Arbeit" erledigen. Mein Vater ist schon lange tot... und meine Mutter ist immer noch jähzornig.
Also lassen sich mit dieser Geschichte vielleicht zwei Dinge behaupten:
(1) Es ist auch nicht gut, wenn die Eltern zusammenbleiben. Am schönsten wäre es, BEIDE Eltern würden ihre Probs in den Griff bekommen, aber das tun erwachsene Menschen nicht in einer Zeitspanne, bei der die Kinder NICHT zu Schaden kommen, fürchte ich. Also kann man sich reinen Gewissens trennen. Denn eine perfekte Situation gibt es numal nicht.
(2) Es liegt wohl kaum der Fehler allein bei dir, tiefe_trauer. Vergiss das mal schnell.
Du bist nicht dafür verantwortlich, dass deine Frau ein glückliches Leben führt. Das hätte deine Frau sich eben wirklich anders holen müssen als mit ihrer Nörgelei. Sorry, aber so ist es schon anzusehen.
Wie hilflos sie ist und welche Verantwortung sie zu tragen hatte, sehe ich. Und genau dieselbe Hilflosigkeit hast DU verspürt und genau dieselbe Verantwortung hast DU getragen, auf deine Art eben.
dropje
Original von tiefe_trauerIch denke ich habe sie schon ernstgenommen. Aber ich habe es nicht geschafft das Ruder rumzureißen und die richtigen Dinge zu tun. Hier lag mein großes Problem.Hey, deine Geschichte ist sehr schwierig für dich und es ist - wie @ Sternenzauber schon meinte - ja immer eine gute Sache, wenn man ein bisschen was rauslässt. Das Forum IST eine recht gute Möglichkeit zum Reflektieren, und guck mal, was @ Molog gepostet hat, das sind so Meinungsäußerungen, die den Blick ja auch weiten manchmal.
Hm
Dann will ich mal den subjektiven "Erlebnisbericht" von Molog um den Gegenpart erweitern: MEINE Eltern haben sich in einer ähnlich vertrackten Situation befunden wie du dich mit deiner Frau, schwant mir so ein bißchen. Mein Vater ließ meine Mutter nur noch labern, und sie war eine ziemlich jähzornige Frau, zumindest ist so meine Wahrnehmung, vielleicht war sie ganz früher auch mal anders gewesen, k.A.
Ich hatte lange Zeit nicht begriffen, was ich tun könnte, um dieses aggressive Genörgel und auch oftmals Gebrülle meiner Mom abzustellen. Ich liebte meinen Vater gerade DAFÜR, dass er sich nicht auf diese Ebene einließ, die meine Mutter immer nur drauf hatte: Für ihn war NICHT alles schlecht und für ihn war alles irgendwie machbar.
Darauf das Standardgegenargument meiner Mom: "Ja, DU muss ja auch nicht putzen, das Kind versorgen [also: mich versorgen... ;( was muss ich anstrengend gewesen sein.. :rolleyes: ], ... bla etc. pp.".
Zugegeben: Ich habe als Kind vermutlich nicht die Arbeitsleistung gesehen, weder bei meiner Mutter, NOCH bei meinem Vater. Das Thema "ich tu so viel, was hab ich als Ausgleich / wer hilft mir dabei / wer hört mir zu" GAB es in meinem Kinderleben GAR NICHT. Für mich stand im Vordergrund zu leben. Und diese Streitereien, bei denen mein Vater sich meist nur alles anhörte oder einfach auf dem Klo verschwand, sie gingen aber immer über meinen Kopf hinweg oder ich hörte das Gebrüll durch die geschlossene Zimmertür von meinem Zimmer hindurch.
:rolleyes:
Ist klar, dass dann, wenn mein Daddy nicht reagiert hat, ICH in den Fokus der Rage und Unausgeglichenheit meiner Mutter geraten bin...
Mir läuft heute noch ein Schauer über den Rücken, wenn meine Mutter die Stimme erhebt. Sie ist einfach ungerecht und sie hat sich längst eingelullt in ihrer verqueren Weltsicht, SIE würde "die ganze Arbeit" erledigen. Mein Vater ist schon lange tot... und meine Mutter ist immer noch jähzornig.
Also lassen sich mit dieser Geschichte vielleicht zwei Dinge behaupten:
(1) Es ist auch nicht gut, wenn die Eltern zusammenbleiben. Am schönsten wäre es, BEIDE Eltern würden ihre Probs in den Griff bekommen, aber das tun erwachsene Menschen nicht in einer Zeitspanne, bei der die Kinder NICHT zu Schaden kommen, fürchte ich. Also kann man sich reinen Gewissens trennen. Denn eine perfekte Situation gibt es numal nicht.
(2) Es liegt wohl kaum der Fehler allein bei dir, tiefe_trauer. Vergiss das mal schnell.
Du bist nicht dafür verantwortlich, dass deine Frau ein glückliches Leben führt. Das hätte deine Frau sich eben wirklich anders holen müssen als mit ihrer Nörgelei. Sorry, aber so ist es schon anzusehen.
Wie hilflos sie ist und welche Verantwortung sie zu tragen hatte, sehe ich. Und genau dieselbe Hilflosigkeit hast DU verspürt und genau dieselbe Verantwortung hast DU getragen, auf deine Art eben.
dropje
Da kann ich @dropje nur beipflichten.
dass die fehler nur bei einer seite liegen, ist niemals so. nicht in einer beziehung die 22jahre dauert, noch in einer die nur 5 monate hält. es gibt situationen, die dazu führen, dass sich alles aufschaukelt, dass man in einen teufelskreis gerät eben weil beide dazu beitragen. es gibt da das schöne beispiel eines paars, wo sich die frau immer nörgelt und der mann nie zuhaus ist. die frau sagt "ich nörgle weil er niee zu hause ist" und er sagt "ich bin so wenig zu hause weil dort immer nur genörgelt wird". und genau das beschreibst du ja selber. du kannst nicht von dir selber verlangen, der gute zuhörer und verständnisvolle mann zu sein, wenn deine frau im gegenzug nicht mal merkt dass sie sich auch mal zusammenreissen müsste, dir eine verschnaufpause lassen, damit du überhaupt wieder zum zuhören kommst.
und nein, die perfekte situation gibt es einfach nicht. natürlich hat es mir unglaublich auf den magen geschlagen dass zwischen meinen eltern nur mehr geschrei war. da fühlte ich mich auch angegriffen. da ist es ruhiger geworden ohne meinen vater. aber eine komplette, gesunde familie zu haben wird wohl immer als unerfüllter wunsch irgendwo rumspuken. beides kann man nicht haben. auch die kinder werden das verstehen. wenn man es ihnen erklärt. ;-)
@dropje: das tut mir leid mit deinem vater...
:trost: molog
dass die fehler nur bei einer seite liegen, ist niemals so. nicht in einer beziehung die 22jahre dauert, noch in einer die nur 5 monate hält. es gibt situationen, die dazu führen, dass sich alles aufschaukelt, dass man in einen teufelskreis gerät eben weil beide dazu beitragen. es gibt da das schöne beispiel eines paars, wo sich die frau immer nörgelt und der mann nie zuhaus ist. die frau sagt "ich nörgle weil er niee zu hause ist" und er sagt "ich bin so wenig zu hause weil dort immer nur genörgelt wird". und genau das beschreibst du ja selber. du kannst nicht von dir selber verlangen, der gute zuhörer und verständnisvolle mann zu sein, wenn deine frau im gegenzug nicht mal merkt dass sie sich auch mal zusammenreissen müsste, dir eine verschnaufpause lassen, damit du überhaupt wieder zum zuhören kommst.
und nein, die perfekte situation gibt es einfach nicht. natürlich hat es mir unglaublich auf den magen geschlagen dass zwischen meinen eltern nur mehr geschrei war. da fühlte ich mich auch angegriffen. da ist es ruhiger geworden ohne meinen vater. aber eine komplette, gesunde familie zu haben wird wohl immer als unerfüllter wunsch irgendwo rumspuken. beides kann man nicht haben. auch die kinder werden das verstehen. wenn man es ihnen erklärt. ;-)
@dropje: das tut mir leid mit deinem vater...
:trost: molog
Unknow2
Original von molog@dropje: das tut mir leid mit deinem vater...@ molog:
Ja, eigentlich eine traurige Geschichte, dass er sein Leben mit einer Frau verbracht hat, mit der er nicht so ganz glücklich werden konnte.
Da ist auch eine Rolle von Kindern, denen sie eigentlich gar nicht gewachsen sind, weil sie eben noch Kinder sind... und auch weil sie eigentlich gar keine Probleme HABEN, also auch keine Lösungen erarbeiten können... und auch gar nicht erarbeiten müssten (eigentlich!).
Das Problem ist (sozusagen), dass - bei mir - mein Vater MICH ganz besonders geliebt hat. Ich war das "Gute" in seinem Leben. Ich habe stellvertretend für viele Versäumnisses und unglückliche Verhältnisse etwas leisten sollen, womit mein Vater "weitermachen" konnte in seiner Situation. Bis zuletzt.
So ein Quatsch. Aber da sieht man mal, wie Bequemlichkeit und der Unwille, die Probleme zu lösen, die ein Mensch nunmal zu lösen hat, hinführen: Sie kanalisieren unsere Liebe und unsere Weltsicht. Und am Ende kommen dann so Kreaturen wie wir dabei raus...
Die letztlich die Kindheit "rebooten" müssen.
Aber das gehört zum Erwachsensein auch dazu. Dass man aufhört, die hilflose Kinderrolle weiterzuleben und sein Leben in die Hand nimmt. Oder? ;)
dropje
@dropje: :schmatz: danke
du hast mir grad geholfen.... :)
etwas vom wichtigsten finde ich einfach, dass jeder elternteil mit der trennung wirklich wirklich zurechtkommt! dass er sein eigenes leben führt, das er glücklich ist, ob mit neuem lebenspartner oder ohne, etc.
sonst kanalisiert sich nämlich nicht nur die liebe, sondern auch die probleme. meine mutter ist immernoch nicht drüberhinweg dass mein vater gegangen ist bzw wie er gegangen ist. und als kind ist man weder dazu da noch imstande, mit den problemen die die mutter/der vater mit einem bespricht, zu bewältigen....
du hast mir grad geholfen.... :)
etwas vom wichtigsten finde ich einfach, dass jeder elternteil mit der trennung wirklich wirklich zurechtkommt! dass er sein eigenes leben führt, das er glücklich ist, ob mit neuem lebenspartner oder ohne, etc.
sonst kanalisiert sich nämlich nicht nur die liebe, sondern auch die probleme. meine mutter ist immernoch nicht drüberhinweg dass mein vater gegangen ist bzw wie er gegangen ist. und als kind ist man weder dazu da noch imstande, mit den problemen die die mutter/der vater mit einem bespricht, zu bewältigen....
manzana
lieber tiefe_trauer
mir fällt auf wie genau du deine situaiton analysieren kannst und sehr viele in diesen momenten unbewusste reaktionen und gegebenheiten durchschaut hast...
hut ab...
nur ist hinterher urteilen wie gesagt immer einfacher.
was mir auch noch auffällt ist, das du dir selber sehr viel schuld gibst...
in einer beziehung bekommt man immer das was man reingibt. das ist so ein schlauer satz,
der sehr viel wahrheit birgt. eine tiefe, liebevolle beziehung bedingt von jedem partner,
das er auch sehr nahe bei sich selber ist, frei von erwartungen, selber viel liebe und verständnis hineingibt und
immer wieder verzeiht...zudem ist jeder mensch für sein eigenes glück verantwortlich.
jeder mensch geht den weg den er gehen muss...
jeder mensch hat ein thema in seinem leben. situationen denen er immer wieder begegnet.
daraus lernen und nicht daran zerbrechen ist das wichtigste..
was dir vielleicht kurzfristig hilft, ist wenn du dich mit voller kraft auf etwas konzentrierst das dir spass macht, damit du keine minute mehr zeit zum grübeln hast.
denn grübeln macht dich krank. du hast dich ja schon einmal krank geärgert, sonst hättest du nicht deine haare verloren.
deine frau ist im moment bestimmt nicht in stimmung um für eine liebevolle beziehung mit dir zu kämpfen und sich wieder ganz für dich zu entscheiden,
es ist zuviel passiert in der letzten zeit. lass sie sich selber finden. ihre situaiton ist
wahrscheinlich noch schwieriger als deine. sie muss sich selber ja auch aushalten können...
was dann wird wenn sich die wogen geglättet haben kann niemand sagen.
wenn aber noch ein funken liebe da ist, gibt es auch wieder hoffnung.
hab geduld, viel geduld und schau für dein eigenes glück und wohlbefinden.
viel kraft
manzana
mir fällt auf wie genau du deine situaiton analysieren kannst und sehr viele in diesen momenten unbewusste reaktionen und gegebenheiten durchschaut hast...
hut ab...
nur ist hinterher urteilen wie gesagt immer einfacher.
was mir auch noch auffällt ist, das du dir selber sehr viel schuld gibst...
in einer beziehung bekommt man immer das was man reingibt. das ist so ein schlauer satz,
der sehr viel wahrheit birgt. eine tiefe, liebevolle beziehung bedingt von jedem partner,
das er auch sehr nahe bei sich selber ist, frei von erwartungen, selber viel liebe und verständnis hineingibt und
immer wieder verzeiht...zudem ist jeder mensch für sein eigenes glück verantwortlich.
jeder mensch geht den weg den er gehen muss...
jeder mensch hat ein thema in seinem leben. situationen denen er immer wieder begegnet.
daraus lernen und nicht daran zerbrechen ist das wichtigste..
was dir vielleicht kurzfristig hilft, ist wenn du dich mit voller kraft auf etwas konzentrierst das dir spass macht, damit du keine minute mehr zeit zum grübeln hast.
denn grübeln macht dich krank. du hast dich ja schon einmal krank geärgert, sonst hättest du nicht deine haare verloren.
deine frau ist im moment bestimmt nicht in stimmung um für eine liebevolle beziehung mit dir zu kämpfen und sich wieder ganz für dich zu entscheiden,
es ist zuviel passiert in der letzten zeit. lass sie sich selber finden. ihre situaiton ist
wahrscheinlich noch schwieriger als deine. sie muss sich selber ja auch aushalten können...
was dann wird wenn sich die wogen geglättet haben kann niemand sagen.
wenn aber noch ein funken liebe da ist, gibt es auch wieder hoffnung.
hab geduld, viel geduld und schau für dein eigenes glück und wohlbefinden.
viel kraft
manzana
hi du!
tja ...
was soll man dazu noch sagen ...
du hast es in einer nüchternen form in den details zusammen gefasst ... du nimmst allerdings schon alle schuld auf dich, die ich nicht ganz so sehe ...
es gehören auch immer zwei dazu und ich lese schon auch zwischen den zeilen das du ja nicht unbemüht warst ...
sicherlich hat dir deine frau oft gezeigt was sie will oder braucht, aber vielleicht dann nicht auf dem richtigen weg, mit den richtigen worten ...
ihr wart aussergewöhnlichen belastungen ausgesetzt, gerade ein anstrengendes erstes kind ist etwas was viele menschen schon an den rande der verzweiflung bringt ... ich spreche hier auch als mutter, allerdings auch mit zwei sehr pflegeleichten kindern die mir nie sorgen bereitet haben im klassischen sinne ... aber den stress hat man immer, noch dazu wenn ich gerade meinen grossen in der pupertät erlebe wo es jeden tag reibungspunkte gibt.
ich glaube es ist bei euch wirklich vorbei ... wenn du ehrlich bist siehst du das einfach zuviel passiert ist als das es noch zu kitten gibt ... den letztendlich halten euch die kids zusammen ... eltern bleibt ihr ein leben lang ... aber als paar denke ich, ist es leider vorbei!
versuche deiner frau ein guter freund zu sein ... gerade weil es einmal die grosse liebe war ... sei den kindern der vater den sie so dringend brauchen ... versuche auf einer anderen basis etwas zu erhalten ...
lass sie doch im haus und geh du ... einfacher für euch alle und sicherlich auch einfacher für dich ...
sind nur meine gedanken ...
alles liebe
venice
p.s. ich glaube du kannst auch wieder glücklich werden und die fehler die dir bewusst geworden sind, sind vielleicht das nächste mal etwas woraus du lernen konntest und sie somit vermieden hast!
tja ...
was soll man dazu noch sagen ...
du hast es in einer nüchternen form in den details zusammen gefasst ... du nimmst allerdings schon alle schuld auf dich, die ich nicht ganz so sehe ...
es gehören auch immer zwei dazu und ich lese schon auch zwischen den zeilen das du ja nicht unbemüht warst ...
sicherlich hat dir deine frau oft gezeigt was sie will oder braucht, aber vielleicht dann nicht auf dem richtigen weg, mit den richtigen worten ...
ihr wart aussergewöhnlichen belastungen ausgesetzt, gerade ein anstrengendes erstes kind ist etwas was viele menschen schon an den rande der verzweiflung bringt ... ich spreche hier auch als mutter, allerdings auch mit zwei sehr pflegeleichten kindern die mir nie sorgen bereitet haben im klassischen sinne ... aber den stress hat man immer, noch dazu wenn ich gerade meinen grossen in der pupertät erlebe wo es jeden tag reibungspunkte gibt.
ich glaube es ist bei euch wirklich vorbei ... wenn du ehrlich bist siehst du das einfach zuviel passiert ist als das es noch zu kitten gibt ... den letztendlich halten euch die kids zusammen ... eltern bleibt ihr ein leben lang ... aber als paar denke ich, ist es leider vorbei!
versuche deiner frau ein guter freund zu sein ... gerade weil es einmal die grosse liebe war ... sei den kindern der vater den sie so dringend brauchen ... versuche auf einer anderen basis etwas zu erhalten ...
lass sie doch im haus und geh du ... einfacher für euch alle und sicherlich auch einfacher für dich ...
sind nur meine gedanken ...
alles liebe
venice
p.s. ich glaube du kannst auch wieder glücklich werden und die fehler die dir bewusst geworden sind, sind vielleicht das nächste mal etwas woraus du lernen konntest und sie somit vermieden hast!
Hi!
Mein Anspruch ist es nicht, irgendwelche Hoffnungen zu erwecken. Ganz und gar nicht! Ich möchte vielmehr darin erinnern warum wir (Männer) so lange mit unserer Partnerin zusammen geblieben sind - sind wir Masochisten, bekloppt, einfach irre? -
und warum es nach so vielen Jahren eigentlich "kein" Ende geben kann.
Natürlich kann es auch so sein, dass Deine Frau den Ausstieg schon seit Jahren sucht....klar, erleichtert ihr eine neue Beziehung auch einen neuen Anfang, aber warum wart ihr all die Jahre zusammen....Zweckgemeinschaft? Du schreibst, schwierige Kinder belasten das "Zusammensein" zusätzlich. Du schreibst, Du hättest im Ansatz erkannt was falsch gelaufen ist, konntest aber nicht die Ausdauer und den Mut aufbringen etwas zu ändern. Aber Deine Frau hat es doch so wie Du ertragen. Vielleicht nicht immer glücklich, aber sicher auch nicht immer todunglücklich.
Mein Ansatz ist eben, dass nach so vielen Jahren doch irgendetwas da sein muss. Mehr als Gewohnheit! Das kann auch nicht nur einseitig sein.
Viele Menschen tragen ihr Leben lang eine Art "Fernweh" mit sich herum. Wollen irgendetwas verändern, ohne direkt zu wissen was. Oft erkenne ich das in langjährigen Beziehungen. Weder Frau noch Mann konnten vor der Beziehung alleine leben. Dadurch entsteht für mich eine Art "Beziehungsverantwortlichkeit"!! Anstatt gemeinsame Aufgaben als Herausforderungen zu sehen, empfinden sie diese Aufgabe als Belastung und kanalisieren die eigenen Unzulänglichkeiten auf den (verantwortlichen) Partner. Diese Herausforderungen müssen nicht unbedingt Kinder sein, auch Hausbau, Arbeit oder auch gemeinsame Freizeit, können einen solchen Frust lostreten.
Da ihr schon die eine oder andere Therapie hinter Euch habt, denke ich, ihr habt immer wieder versucht die gemeinsamen Ziele "zusammen" in Angriff zu nehmen. So wie Du auch schreibst, nach kurzer Zeit versandete das in dem Versuch.
Warum war das so? Du schreibst, Dir fehlte die Energie, das Durchhaltevermögen.
Warum? Würdest Du heute etwas anders machen?
Was war mit Deiner Frau? Hatte sie vielleicht immer schon den Wunsch auszubrechen? Es liesst sich so! (Tschuldigung für die direkte Art)
Vielleicht muss Deine Frau ersteinmal ausbrechen um das "neue" Leben kennenzulernen. Viele schlechte Gefühle sind auf Dich bezogen, Du bist schuld. An allem und jedem, Du selbst gibst ihr da ja schon recht.......
Darum mein Tip, konzentriere Dich mal auf Dich! Du bist nicht an allem Schuld, auch Deine Frau wird das irgendwann erkennen, wenn sie es will. Wichtig für Dich ist, es auch zu sehen. Du solltest 22 Jahre nicht in den Sondermüll packen und denken, irgendwie hätten 5 Jahre gereicht. Es waren eben 22 Jahre.
Vielleicht solltest Du Dir jetzt Gedanken darüber machen, was zu ändern wäre. Sie kannst Du nicht ändern, Du müsstest bei Dir anfangen. Dazu gehört für mich auch, dass Du nicht alles auf Deinen "Block" schreibst.
Und nochmal für den Rest der Gemeinschaft.....es gibt kein "Happy End"!!! Es endet alles irgendwie, nur wir haben meistens in der Hand wie es für uns endet.
Gruß
Grillcat
Mein Anspruch ist es nicht, irgendwelche Hoffnungen zu erwecken. Ganz und gar nicht! Ich möchte vielmehr darin erinnern warum wir (Männer) so lange mit unserer Partnerin zusammen geblieben sind - sind wir Masochisten, bekloppt, einfach irre? -
und warum es nach so vielen Jahren eigentlich "kein" Ende geben kann.
Natürlich kann es auch so sein, dass Deine Frau den Ausstieg schon seit Jahren sucht....klar, erleichtert ihr eine neue Beziehung auch einen neuen Anfang, aber warum wart ihr all die Jahre zusammen....Zweckgemeinschaft? Du schreibst, schwierige Kinder belasten das "Zusammensein" zusätzlich. Du schreibst, Du hättest im Ansatz erkannt was falsch gelaufen ist, konntest aber nicht die Ausdauer und den Mut aufbringen etwas zu ändern. Aber Deine Frau hat es doch so wie Du ertragen. Vielleicht nicht immer glücklich, aber sicher auch nicht immer todunglücklich.
Mein Ansatz ist eben, dass nach so vielen Jahren doch irgendetwas da sein muss. Mehr als Gewohnheit! Das kann auch nicht nur einseitig sein.
Viele Menschen tragen ihr Leben lang eine Art "Fernweh" mit sich herum. Wollen irgendetwas verändern, ohne direkt zu wissen was. Oft erkenne ich das in langjährigen Beziehungen. Weder Frau noch Mann konnten vor der Beziehung alleine leben. Dadurch entsteht für mich eine Art "Beziehungsverantwortlichkeit"!! Anstatt gemeinsame Aufgaben als Herausforderungen zu sehen, empfinden sie diese Aufgabe als Belastung und kanalisieren die eigenen Unzulänglichkeiten auf den (verantwortlichen) Partner. Diese Herausforderungen müssen nicht unbedingt Kinder sein, auch Hausbau, Arbeit oder auch gemeinsame Freizeit, können einen solchen Frust lostreten.
Da ihr schon die eine oder andere Therapie hinter Euch habt, denke ich, ihr habt immer wieder versucht die gemeinsamen Ziele "zusammen" in Angriff zu nehmen. So wie Du auch schreibst, nach kurzer Zeit versandete das in dem Versuch.
Warum war das so? Du schreibst, Dir fehlte die Energie, das Durchhaltevermögen.
Warum? Würdest Du heute etwas anders machen?
Was war mit Deiner Frau? Hatte sie vielleicht immer schon den Wunsch auszubrechen? Es liesst sich so! (Tschuldigung für die direkte Art)
Vielleicht muss Deine Frau ersteinmal ausbrechen um das "neue" Leben kennenzulernen. Viele schlechte Gefühle sind auf Dich bezogen, Du bist schuld. An allem und jedem, Du selbst gibst ihr da ja schon recht.......
Darum mein Tip, konzentriere Dich mal auf Dich! Du bist nicht an allem Schuld, auch Deine Frau wird das irgendwann erkennen, wenn sie es will. Wichtig für Dich ist, es auch zu sehen. Du solltest 22 Jahre nicht in den Sondermüll packen und denken, irgendwie hätten 5 Jahre gereicht. Es waren eben 22 Jahre.
Vielleicht solltest Du Dir jetzt Gedanken darüber machen, was zu ändern wäre. Sie kannst Du nicht ändern, Du müsstest bei Dir anfangen. Dazu gehört für mich auch, dass Du nicht alles auf Deinen "Block" schreibst.
Und nochmal für den Rest der Gemeinschaft.....es gibt kein "Happy End"!!! Es endet alles irgendwie, nur wir haben meistens in der Hand wie es für uns endet.
Gruß
Grillcat
hi,
ich habe deine Geschichte gelesen und sie hat mich sehr nachdenklich gemacht, da ich ähnliche Perspektiven zu meinem Leben wiederfinde. Auch ich wurde nach zweiundzwanzig Jahren Ehe sitzengelassen. Ich habe sechs Kinder und mein Mann hat mich auf von einem auf den anderen Tag verlassen, nachdem er seine Studentenliebe wieder getroffen hat. Seit anderthalb Jahren hat er nichts mehr mit uns zu tun. Ich kann nur sagen, dass ich schon längst irgendwo heruntergesprungen wäre, wenn ich mir nicht Hilfe gesucht hätte. Trotz allem ist es immer noch furchtbar schwer und manchmal denke ich ich wäre in ein schwarzes Loch gefallen und kann nie wieder heraus. Nach Außen habe ich mein Leben sicher ganz gut gerecgelt. ich habe mich selbständig gemacht, nachdem er mich aus dem Büro in dem wir 20 Jahre gemeinsam (neben Kindern, Haushalt etc. von mir alleine geregelt) gearbeitet haben. TRotzdem ist alles Scheiße :D . Nach anderthalb wünsche ich mir nur er käme wieder zurück, aber im Moment ist mal wieder absolute Funkstille. Ich habe sicher vorher und auch nach der Trennung vieles falsch gemacht, ich habe vieles getan und geagt was ich heute nicht mehr tun würde, aber das läßt sich nun nicht mehr ändern. Meine Empfehlung an Dich wäre, zeige ihr, nur in Maßen dass Du traurig und verletzt bist, informier dich bei einem Anwalt was zu tun ist, laß dich beraten ob du ausziehen sollst oder nicht, Dinge die Du einmal geregelt hast, sind ggf. nur schwer wieder veränderbar. Versuch den Kontakt eine zeitlang auf absolute Sparflamme zu halten und warte bis sie wieder auf dich zukommt. Ich denke, dass ich ihn mit mienem traurig sein nur noch genervt habe, es kamen dann so Sprüche wie ich solle mal ein anderes Gesicht aufsetzen, so bekäme ich nie wieder einen Mann und ähnliches. Erspar Dir so etwas. Sei so cool wie möglich und warte. Es wird der Tag kommen, an dem sie wieder etwas von Dir will und dann schlägt Deine Stunde
Alles Gute
ich habe deine Geschichte gelesen und sie hat mich sehr nachdenklich gemacht, da ich ähnliche Perspektiven zu meinem Leben wiederfinde. Auch ich wurde nach zweiundzwanzig Jahren Ehe sitzengelassen. Ich habe sechs Kinder und mein Mann hat mich auf von einem auf den anderen Tag verlassen, nachdem er seine Studentenliebe wieder getroffen hat. Seit anderthalb Jahren hat er nichts mehr mit uns zu tun. Ich kann nur sagen, dass ich schon längst irgendwo heruntergesprungen wäre, wenn ich mir nicht Hilfe gesucht hätte. Trotz allem ist es immer noch furchtbar schwer und manchmal denke ich ich wäre in ein schwarzes Loch gefallen und kann nie wieder heraus. Nach Außen habe ich mein Leben sicher ganz gut gerecgelt. ich habe mich selbständig gemacht, nachdem er mich aus dem Büro in dem wir 20 Jahre gemeinsam (neben Kindern, Haushalt etc. von mir alleine geregelt) gearbeitet haben. TRotzdem ist alles Scheiße :D . Nach anderthalb wünsche ich mir nur er käme wieder zurück, aber im Moment ist mal wieder absolute Funkstille. Ich habe sicher vorher und auch nach der Trennung vieles falsch gemacht, ich habe vieles getan und geagt was ich heute nicht mehr tun würde, aber das läßt sich nun nicht mehr ändern. Meine Empfehlung an Dich wäre, zeige ihr, nur in Maßen dass Du traurig und verletzt bist, informier dich bei einem Anwalt was zu tun ist, laß dich beraten ob du ausziehen sollst oder nicht, Dinge die Du einmal geregelt hast, sind ggf. nur schwer wieder veränderbar. Versuch den Kontakt eine zeitlang auf absolute Sparflamme zu halten und warte bis sie wieder auf dich zukommt. Ich denke, dass ich ihn mit mienem traurig sein nur noch genervt habe, es kamen dann so Sprüche wie ich solle mal ein anderes Gesicht aufsetzen, so bekäme ich nie wieder einen Mann und ähnliches. Erspar Dir so etwas. Sei so cool wie möglich und warte. Es wird der Tag kommen, an dem sie wieder etwas von Dir will und dann schlägt Deine Stunde
Alles Gute
Hiya,
also ohne jetzt auf bestimmte Einzelheiten im speziellen einzugehen.. sie war ja noch sehr jung als ihr Euch kennengelernt habt..könnte mir gut vorstellen das es auch..jetzt mal alle persönlichen Probleme & Dinge die auch (und evtl sogar vor allem) zur jetzigen Situation geführt haben ausgeklammert...ganz einfach so ist das sie eben eine Phase hat (bzw. diese auch schon in den letzten Jahren entwickelt hat & was ihr Verhalten entsprechend gefördert hat) von wegen "Hmm...bin recht früh mit meinem Mann zusammengekommen & hab insofern wenig andere Erfahrung, jetzt bin ich noch in dem Alter wo es einfach ist Leute kennezulernen, in 10-20 Jahren ist das schwieriger"....
Ihr wart 22 Jahre zusammen, und das ist man nicht wenn da nicht was tieferes wäre...insofern...ich weiß nicht ob es als Trost oder Hoffnungssschimmer zu betrachten ist....vielleicht hat sie ganz einfach eine Phase...will nochmal wissen wie das ist eben einfach neue Männer kennenzulernen etc weil sie in der Hinsicht vielleicht noch Interesse & Nachholbedarf hat. Ob das was bringt ist was anderes...gut möglich das nach den anfänglichen Schmetterlingen im Bauch dann doch die Erkenntnis kommt das es mit dem den man lange kannte & liebte doch am besten war & zurückkommt...
Wenn Du schreibst:
Anfang 2002 ging bei mir auch eine 9,5 jährige Beziehung zuende...9 Jahre davon haben wir zusammen gewohnt, Wohnung gekauft etc.... Wir waren zwar nicht verheiratet oder hatten Kinder, aber sie war eben trotzdem "meine" Frau..ich war "ihr" Mann.....
Ich würde sagen von den 9,5 Jahren waren 8 super...ein halbes so halbwegs..und das letzte immer mehr schlecht...man hat sich schon während die Beziehung lief verabschiedet innerlich fast in diesem letzten Jahr...konnte aber trotzdem nicht weg...ich denke meine fast 10 Jahre oder deine 22 machen hier fast garnicht so den Unterschied, beides ist ne ewig lange Zeit eigentlich...
Damals hat sie das Schlusswort gesprochen dann am Ende...war in dem Fall kein anderer Mann oder so, sondern das wir einfach nicht mehr auf einer Wellenlänge lagen & uns auseinandergelebt hatten...auf die Einzelheiten die dazu geführt haben will ich jetzt garnicht eingehen.
Auf jeden Fall..als sie mir damals...war Anfang April 2002 eröffnet hat das sie sich trennen will usw..erstmal ein Schock...nach so langer Zeit alleine...schrecklich..ein ganz tiefes schwarzes Loch...
Rückwirkend betrachtet jedoch...im Vergleich zu meinem jetzigen Sorgen..war es gut so...wir waren noch aus Gewohnheit zusammen zum Schluss, & aus Freundschaft, aber das Feuer war erloschen..
Ich war damals von mir selbst überrascht..6 Wochen nach "diesem" Anfang April hatte ich mein erstes "Knutschie" ...und weitere ca. 3 Wochen später dann meine neue Liebe.... ;) Im Prinzip war da glaub ich nämlich nur die endgültige Trennung ein Schock, aber unbewusst hat man es das Jahr davor schon gewusst & schon angefangen es zu verarbeiten.
Ok in meiner Story fehlt der Faktor Kinder was natürlich einiges an Verantwotung ausmacht..aber im generellen die Aussage..ich glaube die Leere in Dir ist im Moment der Verlust der Gewohnheit...so ging es mir auch....
Wie ist das Ziel Deines Herzens ? Willst du sie zurück oder ist es nur die Gewohnheit oder weils evtl besser für die Kinder scheint etc wegen ?
LG
Rhodan
also ohne jetzt auf bestimmte Einzelheiten im speziellen einzugehen.. sie war ja noch sehr jung als ihr Euch kennengelernt habt..könnte mir gut vorstellen das es auch..jetzt mal alle persönlichen Probleme & Dinge die auch (und evtl sogar vor allem) zur jetzigen Situation geführt haben ausgeklammert...ganz einfach so ist das sie eben eine Phase hat (bzw. diese auch schon in den letzten Jahren entwickelt hat & was ihr Verhalten entsprechend gefördert hat) von wegen "Hmm...bin recht früh mit meinem Mann zusammengekommen & hab insofern wenig andere Erfahrung, jetzt bin ich noch in dem Alter wo es einfach ist Leute kennezulernen, in 10-20 Jahren ist das schwieriger"....
Ihr wart 22 Jahre zusammen, und das ist man nicht wenn da nicht was tieferes wäre...insofern...ich weiß nicht ob es als Trost oder Hoffnungssschimmer zu betrachten ist....vielleicht hat sie ganz einfach eine Phase...will nochmal wissen wie das ist eben einfach neue Männer kennenzulernen etc weil sie in der Hinsicht vielleicht noch Interesse & Nachholbedarf hat. Ob das was bringt ist was anderes...gut möglich das nach den anfänglichen Schmetterlingen im Bauch dann doch die Erkenntnis kommt das es mit dem den man lange kannte & liebte doch am besten war & zurückkommt...
Wenn Du schreibst:
Auch mir ging es schlecht, keine Liebe, keine Zuneigung, kein Sex. Aber ich wollte unseren Kindern eine Trennung nicht zumutenKlingt eigentlich so als ob Du auch mit der Beziehung abgeschlossen hast eigentlich....
Anfang 2002 ging bei mir auch eine 9,5 jährige Beziehung zuende...9 Jahre davon haben wir zusammen gewohnt, Wohnung gekauft etc.... Wir waren zwar nicht verheiratet oder hatten Kinder, aber sie war eben trotzdem "meine" Frau..ich war "ihr" Mann.....
Ich würde sagen von den 9,5 Jahren waren 8 super...ein halbes so halbwegs..und das letzte immer mehr schlecht...man hat sich schon während die Beziehung lief verabschiedet innerlich fast in diesem letzten Jahr...konnte aber trotzdem nicht weg...ich denke meine fast 10 Jahre oder deine 22 machen hier fast garnicht so den Unterschied, beides ist ne ewig lange Zeit eigentlich...
Damals hat sie das Schlusswort gesprochen dann am Ende...war in dem Fall kein anderer Mann oder so, sondern das wir einfach nicht mehr auf einer Wellenlänge lagen & uns auseinandergelebt hatten...auf die Einzelheiten die dazu geführt haben will ich jetzt garnicht eingehen.
Auf jeden Fall..als sie mir damals...war Anfang April 2002 eröffnet hat das sie sich trennen will usw..erstmal ein Schock...nach so langer Zeit alleine...schrecklich..ein ganz tiefes schwarzes Loch...
Rückwirkend betrachtet jedoch...im Vergleich zu meinem jetzigen Sorgen..war es gut so...wir waren noch aus Gewohnheit zusammen zum Schluss, & aus Freundschaft, aber das Feuer war erloschen..
Ich war damals von mir selbst überrascht..6 Wochen nach "diesem" Anfang April hatte ich mein erstes "Knutschie" ...und weitere ca. 3 Wochen später dann meine neue Liebe.... ;) Im Prinzip war da glaub ich nämlich nur die endgültige Trennung ein Schock, aber unbewusst hat man es das Jahr davor schon gewusst & schon angefangen es zu verarbeiten.
Ok in meiner Story fehlt der Faktor Kinder was natürlich einiges an Verantwotung ausmacht..aber im generellen die Aussage..ich glaube die Leere in Dir ist im Moment der Verlust der Gewohnheit...so ging es mir auch....
Wie ist das Ziel Deines Herzens ? Willst du sie zurück oder ist es nur die Gewohnheit oder weils evtl besser für die Kinder scheint etc wegen ?
LG
Rhodan
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