Nach 22 Jahren will sie gehen ...
210 Antworten14'659 AufrufeGestartet von tiefe_trauer ·
Zunächst einmal vielen Dank bei allen für die vielen mitfühlenden Worte und Anteilnahme. Hier noch ein Nachtrag:
Wir wohnen noch immer zusammen. Sie im Hobbyraum, ich im Schlafzimmer. Den Kindern zuliebe versuchen wir freundschaftlich miteinander umzugehen. Meine Frau betreibt aber ein Spiel, was mir gar nicht gefällt. Sie betreibt heute schon die Tennung in Mamma-Tag und Pappa-Tag. Das Unternehmungen als Familie finden seit kurzem nicht mehr statt. Die Kinder sind übrigens noch nicht über die anstehende Trennung informiert. Dies wird wohl auch erst erfolgen, wenn sie eine Wohnung gefunden hat und der Auszug aussteht.
Ich finde es wichtig für die Kinder, dass in irgend einer Form der Familienverbund erhalten bleibt und sei es nur hin und wider bei gemeinsamen Ausflügen, Radtouren, Freibadbesuchen etc. Wie seht ihr das? Fällt es den Kindern nicht leichter alles zu verkraften, wenn sie merken Mama und Pappa sind noch befreundet, aber eben kein Paar mehr?
Meine Frau hat doch mit der Beziehung abgeschlossen, da sollte es ihr doch leicht fallen ab und zu gemeinsam etwas zu unternehmen.
@molog und Dropje, schön dass ihr auch auf die Perspektive des Kindes eingehst. Hätte es euch geholfen, wenn eure Eltern euch das Gefühl gegeben hätten noch freundschaftlich verbunden zu sein, nur eben getrennt lebend. Hätten euch gemeinsame Unternehmungen mit Mama und Pappa geholfen doch noch ein Familiengefühl zu empfinden? Ich befürchte einfach, dass künstlich zwei Fronten/Welten aufgebaut werden und dies nicht den Wünschen der Kinder entspricht.
Die soll übrigens nicht im Widerspruch dazu stehen, dass ich nun mein eigenes Leben in die Hand nehme und mittelfristig eine neue Partnerschaft anstrebe. Ich bin Realist genug, das meine Frau im Moment nur ihr eigenes Leben neu aufbauen und zu sich selbst finden möchte. Sie behauptet, von mir verbogen worden zu sein und dass sie sich dadurch selbst verloren hat. Durch eine schwere eigene Kindheit hatte sie sehr wenig Selbstwertgefühl und hat sich stark an mir orientiert. Sie ist ein absoluter Gefühlsmensch und ich bin ein Kopfmensch. Durch ihre Unsicherheit hat sie mich dann oft um meine Meinung gefragt. Dadurch hat sie oft von mir beeinflußte rational schlüssige Entscheidungen getroffen, die aber nicht ihren Gefühlen entsprachen. Dadurch fühlt sie sich heute als Mensch zerrissen und will eben sie selbst werden.
Das die Fehler bei uns beiden lagen ist mir klar. Nur habe ich bewußt auf Anschuldigungen verzichtet und versuche mir selbst im klaren zu werden, was ich falsch gemacht habe damit ich künftig daraus lernen kann. Meinen Partner kann und will ich nicht verändern, aber mich.
@monzana, danke für die Blumen. Leider hat meine analytische und damit kopfgesteuerte Vorgehensweise in der Beziehung zu massiven Problemen geführt s.o. Meine Frau ist nämlich der absolute Bauchmensch, allerdings in der Vergangenheit dabei sehr unsicher gewesen. In den letzten Jahren hat so eine Art Abnabelungsprozess stattgefunden, der von einer Freundin, die ähnlich gestrickt ist, stark unterstützt wurde. Zudem haben beide auf Grund sehr schwierigen Kindheitserfahrungen ein problematisches Männerbild.
Ein wesentlicher Vorwurf meiner Frau an mich war übrigens, dass sie immer die gebende war und von mir zu wenig zurück kam. Allerdings stand sie immer auf dem Standpunkt: Du must schon selber auf alles kommen, wenn ich es dir sage, kommt es ja nicht von dir.
Und mit dem Verzeihen hat sie es leider überhaupt nicht gehabt. Bei größeren Streits wurden immer wieder alle ollen Geschichten neu aufgewärmt. So war das Faß immer recht voll und konnte mit wenigen neuen Trofen wieder überlaufen.
Momentan ist sie auf dem Tripp: Ich umgebe mich nur mit Leuten, die mir guttuen, was für sie bedeutet sie sollen ihre stark gefühlsmäßig geprägten Entscheidungen gutheißen und keine Kritik üben. Das hat sie ja mit mir schon langen genug gehabt.
@Venice, wie oben beschrieben ging es mir nicht darum die Schuld meiner Frau in den Vordergrund zu stellen. Mir ist es wichtig die Situation besser zu verstehen und damit besser verarbeiten zu können (Kopfmensch eben). Das es wirklich vorbei ist, sehe im mittlerweile auch so. Die Selbstfindung geht nur ohne mich. Sie ist ein Stück weit auf einem Egotripp und holt glaube ich ihre verlorene Jugend wenn nicht sogar Pubertät im Moment nach.
@Grillcat, die Ehe war schon lange sehr belastend. Aber bei uns beiden war noch eine gegenseitige Liebe bei gleichzeitiger Unzufriedenheit mit der Ehe da. Die dauernde Nörgelei meiner Frau und kein echtes Verzeihen von Fehlern haben die Kluft immer größer werden lassen und zu meinem Rückzug geführt. Zudem hänge ich sehr an den Kindern und habe lieber die Situation ertragen, als von meinen Kindern getrennt zu sein. Ich habe auch immer darauf geachtet, daß größere Streits abseits der Kinder stattfinden.
Du hast Recht damit, dass meine Frau den Ausstieg schon länger sucht. Ich hatte allerdings die Hoffnung, dass wir eine gemeinsame Ebene finden können bis die Kinder größer sind. In den letzten Jahren war unserer Ehe mehr ein nebeneinander als ein miteinander. Zweckgemeinschaft könnte hier schon hinkommen. Sie war gut versorgt, aber nicht glücklich, teilweise depressiv. Ich hatte immer Kontakt zu den Kindern. Ein Familienleben gab es auch, wenn auch nicht immer so harmonisch wie Kindern zu wünschen ist.
Ich bereue es übrigens nicht, so lange festgehalten zu haben. Außer, dass die Kinder wenig Liebe und Zärtlichkeit zwischen den Eltern mitbekommen haben hatten sie wenig Nachteile. Meines Erachtens überwiegen für die Kinder die Vorteile. Ich hoffe sie sehen es auch so.
Zu den Therapien: Heute glaube ich, wir hätten beide viel ernsthafter an uns arbeiten müssen. Es wären viel mehr intensive Gespräche zwischen uns notwendig gewesen. Auch kleinste Probleme hätten frühzeitig angesprochen und gekärt werden müssen. Die Liebe hätte gestärkt werden müssen um die Probleme besser verarbeiten zu können. Ein Verzeihen hat leider nie stattgefunden. Und nicht zuletzt ganz richtig erkannt, für Meine Frau war ich war immer irgendwie an allem Schuld. Ich bewerte meine Schuld übrigens nicht höher als ihre, auch wenn hier evtl. der Eindruck entsteht.
@sophiechen, dein Schicksal tut mir leid. Ich kann mir vorstellen wie du fühlst. Dass er nichts mehr mit euch zu tun hat, finde ich schrecklich. So etwas kann ich nicht verstehen. Wo bleibt da die Menschlichkeit.
Du hast sicher auch nicht mehr falsch gemacht als er. Ich kenne das Gefühl der Verzweiflung, doch nicht alles mögliche getan zu haben. Aber irgendwie sind uns halt auch Grenzen gesetzt.
Ich trage die neue Situation mit Fassung, möchte aber eine möglichst kindgerechte Lösung s.o. Dies steht für mich im Vordergrund. Ob sie jemals wieder etwas von mir will - ich weiß es nicht. Und bis dahin kann soooo viel passieren. Es gibt ja noch andere Mütter mit hübschen Töchtern ;-)
@Rhodan, du hast absolut recht mit deiner Vermutung. Oben schrieb ich bereits, dass ich vermute sie holt ihre Jungend/Pubertät nach. Sie konnte sich in ihrem sehr strengen Elternhaus nie ausleben und hat dann mich kennengelernt. Richtig austoben war nicht. Auch das Alter spielt sicher eine wesentliche Rolle. Momentan ist sie noch sehr attraktiv und ihr liegen die Männer zu Füßen. Nach einer "Austobephase" strebt sie sicher an, einen Partner für die zweite Lebenshälfte zu finden, mit dem sie eine glücklichere Beziehung führen kann.
Abgeschlossen hatte ich mit der Beziehung noch nicht - ich hoffte immer noch auf eine Lösung. Zudem waren eben die Kinder sehr wichtig für mich.
Das mit dem Knutschie klingt gut ;-) Bin mal gespannt wann ich mein erstes Erfolgserlebnis habe. Es stehen eben nicht alle Frauen auf haarlose Männer - wobei im Intimbereich soll es ja IN sein ;-)
Ziel meines Herzens? Mit Frau und Kindern eine harmonische Familie mit viel Liebe und glücklicher Beziehung. Bleibt wohl ein unerfüllbarer Traum.
Viel liebe Grüße an euch alle und danke nochmal
tiefe_trauer
Wir wohnen noch immer zusammen. Sie im Hobbyraum, ich im Schlafzimmer. Den Kindern zuliebe versuchen wir freundschaftlich miteinander umzugehen. Meine Frau betreibt aber ein Spiel, was mir gar nicht gefällt. Sie betreibt heute schon die Tennung in Mamma-Tag und Pappa-Tag. Das Unternehmungen als Familie finden seit kurzem nicht mehr statt. Die Kinder sind übrigens noch nicht über die anstehende Trennung informiert. Dies wird wohl auch erst erfolgen, wenn sie eine Wohnung gefunden hat und der Auszug aussteht.
Ich finde es wichtig für die Kinder, dass in irgend einer Form der Familienverbund erhalten bleibt und sei es nur hin und wider bei gemeinsamen Ausflügen, Radtouren, Freibadbesuchen etc. Wie seht ihr das? Fällt es den Kindern nicht leichter alles zu verkraften, wenn sie merken Mama und Pappa sind noch befreundet, aber eben kein Paar mehr?
Meine Frau hat doch mit der Beziehung abgeschlossen, da sollte es ihr doch leicht fallen ab und zu gemeinsam etwas zu unternehmen.
@molog und Dropje, schön dass ihr auch auf die Perspektive des Kindes eingehst. Hätte es euch geholfen, wenn eure Eltern euch das Gefühl gegeben hätten noch freundschaftlich verbunden zu sein, nur eben getrennt lebend. Hätten euch gemeinsame Unternehmungen mit Mama und Pappa geholfen doch noch ein Familiengefühl zu empfinden? Ich befürchte einfach, dass künstlich zwei Fronten/Welten aufgebaut werden und dies nicht den Wünschen der Kinder entspricht.
Die soll übrigens nicht im Widerspruch dazu stehen, dass ich nun mein eigenes Leben in die Hand nehme und mittelfristig eine neue Partnerschaft anstrebe. Ich bin Realist genug, das meine Frau im Moment nur ihr eigenes Leben neu aufbauen und zu sich selbst finden möchte. Sie behauptet, von mir verbogen worden zu sein und dass sie sich dadurch selbst verloren hat. Durch eine schwere eigene Kindheit hatte sie sehr wenig Selbstwertgefühl und hat sich stark an mir orientiert. Sie ist ein absoluter Gefühlsmensch und ich bin ein Kopfmensch. Durch ihre Unsicherheit hat sie mich dann oft um meine Meinung gefragt. Dadurch hat sie oft von mir beeinflußte rational schlüssige Entscheidungen getroffen, die aber nicht ihren Gefühlen entsprachen. Dadurch fühlt sie sich heute als Mensch zerrissen und will eben sie selbst werden.
Das die Fehler bei uns beiden lagen ist mir klar. Nur habe ich bewußt auf Anschuldigungen verzichtet und versuche mir selbst im klaren zu werden, was ich falsch gemacht habe damit ich künftig daraus lernen kann. Meinen Partner kann und will ich nicht verändern, aber mich.
@monzana, danke für die Blumen. Leider hat meine analytische und damit kopfgesteuerte Vorgehensweise in der Beziehung zu massiven Problemen geführt s.o. Meine Frau ist nämlich der absolute Bauchmensch, allerdings in der Vergangenheit dabei sehr unsicher gewesen. In den letzten Jahren hat so eine Art Abnabelungsprozess stattgefunden, der von einer Freundin, die ähnlich gestrickt ist, stark unterstützt wurde. Zudem haben beide auf Grund sehr schwierigen Kindheitserfahrungen ein problematisches Männerbild.
Ein wesentlicher Vorwurf meiner Frau an mich war übrigens, dass sie immer die gebende war und von mir zu wenig zurück kam. Allerdings stand sie immer auf dem Standpunkt: Du must schon selber auf alles kommen, wenn ich es dir sage, kommt es ja nicht von dir.
Und mit dem Verzeihen hat sie es leider überhaupt nicht gehabt. Bei größeren Streits wurden immer wieder alle ollen Geschichten neu aufgewärmt. So war das Faß immer recht voll und konnte mit wenigen neuen Trofen wieder überlaufen.
Momentan ist sie auf dem Tripp: Ich umgebe mich nur mit Leuten, die mir guttuen, was für sie bedeutet sie sollen ihre stark gefühlsmäßig geprägten Entscheidungen gutheißen und keine Kritik üben. Das hat sie ja mit mir schon langen genug gehabt.
@Venice, wie oben beschrieben ging es mir nicht darum die Schuld meiner Frau in den Vordergrund zu stellen. Mir ist es wichtig die Situation besser zu verstehen und damit besser verarbeiten zu können (Kopfmensch eben). Das es wirklich vorbei ist, sehe im mittlerweile auch so. Die Selbstfindung geht nur ohne mich. Sie ist ein Stück weit auf einem Egotripp und holt glaube ich ihre verlorene Jugend wenn nicht sogar Pubertät im Moment nach.
@Grillcat, die Ehe war schon lange sehr belastend. Aber bei uns beiden war noch eine gegenseitige Liebe bei gleichzeitiger Unzufriedenheit mit der Ehe da. Die dauernde Nörgelei meiner Frau und kein echtes Verzeihen von Fehlern haben die Kluft immer größer werden lassen und zu meinem Rückzug geführt. Zudem hänge ich sehr an den Kindern und habe lieber die Situation ertragen, als von meinen Kindern getrennt zu sein. Ich habe auch immer darauf geachtet, daß größere Streits abseits der Kinder stattfinden.
Du hast Recht damit, dass meine Frau den Ausstieg schon länger sucht. Ich hatte allerdings die Hoffnung, dass wir eine gemeinsame Ebene finden können bis die Kinder größer sind. In den letzten Jahren war unserer Ehe mehr ein nebeneinander als ein miteinander. Zweckgemeinschaft könnte hier schon hinkommen. Sie war gut versorgt, aber nicht glücklich, teilweise depressiv. Ich hatte immer Kontakt zu den Kindern. Ein Familienleben gab es auch, wenn auch nicht immer so harmonisch wie Kindern zu wünschen ist.
Ich bereue es übrigens nicht, so lange festgehalten zu haben. Außer, dass die Kinder wenig Liebe und Zärtlichkeit zwischen den Eltern mitbekommen haben hatten sie wenig Nachteile. Meines Erachtens überwiegen für die Kinder die Vorteile. Ich hoffe sie sehen es auch so.
Zu den Therapien: Heute glaube ich, wir hätten beide viel ernsthafter an uns arbeiten müssen. Es wären viel mehr intensive Gespräche zwischen uns notwendig gewesen. Auch kleinste Probleme hätten frühzeitig angesprochen und gekärt werden müssen. Die Liebe hätte gestärkt werden müssen um die Probleme besser verarbeiten zu können. Ein Verzeihen hat leider nie stattgefunden. Und nicht zuletzt ganz richtig erkannt, für Meine Frau war ich war immer irgendwie an allem Schuld. Ich bewerte meine Schuld übrigens nicht höher als ihre, auch wenn hier evtl. der Eindruck entsteht.
@sophiechen, dein Schicksal tut mir leid. Ich kann mir vorstellen wie du fühlst. Dass er nichts mehr mit euch zu tun hat, finde ich schrecklich. So etwas kann ich nicht verstehen. Wo bleibt da die Menschlichkeit.
Du hast sicher auch nicht mehr falsch gemacht als er. Ich kenne das Gefühl der Verzweiflung, doch nicht alles mögliche getan zu haben. Aber irgendwie sind uns halt auch Grenzen gesetzt.
Ich trage die neue Situation mit Fassung, möchte aber eine möglichst kindgerechte Lösung s.o. Dies steht für mich im Vordergrund. Ob sie jemals wieder etwas von mir will - ich weiß es nicht. Und bis dahin kann soooo viel passieren. Es gibt ja noch andere Mütter mit hübschen Töchtern ;-)
@Rhodan, du hast absolut recht mit deiner Vermutung. Oben schrieb ich bereits, dass ich vermute sie holt ihre Jungend/Pubertät nach. Sie konnte sich in ihrem sehr strengen Elternhaus nie ausleben und hat dann mich kennengelernt. Richtig austoben war nicht. Auch das Alter spielt sicher eine wesentliche Rolle. Momentan ist sie noch sehr attraktiv und ihr liegen die Männer zu Füßen. Nach einer "Austobephase" strebt sie sicher an, einen Partner für die zweite Lebenshälfte zu finden, mit dem sie eine glücklichere Beziehung führen kann.
Abgeschlossen hatte ich mit der Beziehung noch nicht - ich hoffte immer noch auf eine Lösung. Zudem waren eben die Kinder sehr wichtig für mich.
Das mit dem Knutschie klingt gut ;-) Bin mal gespannt wann ich mein erstes Erfolgserlebnis habe. Es stehen eben nicht alle Frauen auf haarlose Männer - wobei im Intimbereich soll es ja IN sein ;-)
Ziel meines Herzens? Mit Frau und Kindern eine harmonische Familie mit viel Liebe und glücklicher Beziehung. Bleibt wohl ein unerfüllbarer Traum.
Viel liebe Grüße an euch alle und danke nochmal
tiefe_trauer
Unknow2
Hallo tt
... ach, ob ich glauben würde, dass ich "besser gefahren" wäre, wenn meine Eltern sich getrennt hätten und "gute Freunde" geworden / geblieben wären?
Es übersteigt mein Vorstellungsvermögen. Für mich war die Welt meiner Eltern Gesetz und ich hab auch jetzt im zarten Alter von 34 nicht die Fähigkeit, mir etwas anders zu denken, als es (für mich) WAR.
Ausserdem habe ICH als Tochter resigniert. Wie mein Vater auch. Ich glaube nicht, dass meine Mutter die Fähigkeit (damals, und vermutlich bis heute nicht) besitzt, mit Menschen eine wirklich ehrliche und tiefgehende Bindung einzugehen, ob als Beziehung oder in freundschaftlicher Hinsicht.
Der Witz ist, ich habe nicht nur resigniert. Ich habe es auch akzeptiert. Sie ist halt so, und ich liebe sie nicht für jede Aktion, aber in ihrer Art durchaus. Wirklich - meine Mom ist ein durch und durch (für mich) nicht nachvollziehbarer Mensch, aber ich sehe, dass sie ihre Stärke hat und dass ihre Art, die Dinge zu sehen (also: NICHT zu sehen, müsste man eher formulieren), genauso eine Berechtigung hat wie meine Weltsicht.
Ich unterwerfe mich ihrer Launen (nach Möglichkeit) nicht mehr und muss es ja auch nicht mehr. Aber ich habe auch nichts dagegen. Ich grenz mich einfach ab, wenn mir was zu viel ist. Den Rest lass ich zu. Das habe ich in Maßen schon in meiner Pubertät so begonnen.
Hm
Was womöglich das EIGENTLICHE Problem bei mir ist, ist, dass mir ein Elternteil mal zu wenig Selbstvertrauen vermittelt hat. Aber es ist zu spät, darüber nachzudenken, wann wie wer wieso warum weshalb... Ich kann als Erwachsene mit dem Problem arbeiten. Und...
... wenn meine Eltern "gute Freunde" geblieben wären, dann hätte mir das mein eigentliches Problem vermutlich auch nicht erspart.
Lass man
Deine Kinder haben keinen Anspruch auf eine heile Welt, da setz dich mal nicht unter unnötigen Druck. Es ist nur der Wille, der zählt. Wenn DU dich ehrlich bemühst und deine Liebe und deinen Glauben an deine Kinder zeigst und lebst, tust du viel mehr, als wenn du versuchst, deine Frau zu irgendeinem Verhalten zu bewegen.
Ich würde dir also eher raten, deiner Frau nicht reinzureden. Lass ihr ihre Phasen.
dropje
... ach, ob ich glauben würde, dass ich "besser gefahren" wäre, wenn meine Eltern sich getrennt hätten und "gute Freunde" geworden / geblieben wären?
Es übersteigt mein Vorstellungsvermögen. Für mich war die Welt meiner Eltern Gesetz und ich hab auch jetzt im zarten Alter von 34 nicht die Fähigkeit, mir etwas anders zu denken, als es (für mich) WAR.
Ausserdem habe ICH als Tochter resigniert. Wie mein Vater auch. Ich glaube nicht, dass meine Mutter die Fähigkeit (damals, und vermutlich bis heute nicht) besitzt, mit Menschen eine wirklich ehrliche und tiefgehende Bindung einzugehen, ob als Beziehung oder in freundschaftlicher Hinsicht.
Der Witz ist, ich habe nicht nur resigniert. Ich habe es auch akzeptiert. Sie ist halt so, und ich liebe sie nicht für jede Aktion, aber in ihrer Art durchaus. Wirklich - meine Mom ist ein durch und durch (für mich) nicht nachvollziehbarer Mensch, aber ich sehe, dass sie ihre Stärke hat und dass ihre Art, die Dinge zu sehen (also: NICHT zu sehen, müsste man eher formulieren), genauso eine Berechtigung hat wie meine Weltsicht.
Ich unterwerfe mich ihrer Launen (nach Möglichkeit) nicht mehr und muss es ja auch nicht mehr. Aber ich habe auch nichts dagegen. Ich grenz mich einfach ab, wenn mir was zu viel ist. Den Rest lass ich zu. Das habe ich in Maßen schon in meiner Pubertät so begonnen.
Hm
Was womöglich das EIGENTLICHE Problem bei mir ist, ist, dass mir ein Elternteil mal zu wenig Selbstvertrauen vermittelt hat. Aber es ist zu spät, darüber nachzudenken, wann wie wer wieso warum weshalb... Ich kann als Erwachsene mit dem Problem arbeiten. Und...
... wenn meine Eltern "gute Freunde" geblieben wären, dann hätte mir das mein eigentliches Problem vermutlich auch nicht erspart.
Lass man
Deine Kinder haben keinen Anspruch auf eine heile Welt, da setz dich mal nicht unter unnötigen Druck. Es ist nur der Wille, der zählt. Wenn DU dich ehrlich bemühst und deine Liebe und deinen Glauben an deine Kinder zeigst und lebst, tust du viel mehr, als wenn du versuchst, deine Frau zu irgendeinem Verhalten zu bewegen.
Ich würde dir also eher raten, deiner Frau nicht reinzureden. Lass ihr ihre Phasen.
dropje
Guten Morgen dropje,
vielen Dank fur deine ehrliche Antwort. Ich höre noch viel Schmerz bei dir. Wichtig ist, die Erkenntnis sich zu lösen vom unabänderlichen und eigenverantwortlich am Problem zu arbeiten und es zu verarbeiten. Damit hast du den richtigen Weg für dich gefunden. Viel Erfolg dabei.
Es ist mein Ziel den Kindern immer ein guter und liebevoller Vater zu sein und Ihnen die notwendig Liebe zu geben, damit sie die für sie schwere Zeit möglichst unbeschadet überstehen. Von meiner Frau erwarte ich nur im Sinne der Kinder zu denken und zu handeln, reinreden werde ich ihr nicht.l
LG tt
vielen Dank fur deine ehrliche Antwort. Ich höre noch viel Schmerz bei dir. Wichtig ist, die Erkenntnis sich zu lösen vom unabänderlichen und eigenverantwortlich am Problem zu arbeiten und es zu verarbeiten. Damit hast du den richtigen Weg für dich gefunden. Viel Erfolg dabei.
Es ist mein Ziel den Kindern immer ein guter und liebevoller Vater zu sein und Ihnen die notwendig Liebe zu geben, damit sie die für sie schwere Zeit möglichst unbeschadet überstehen. Von meiner Frau erwarte ich nur im Sinne der Kinder zu denken und zu handeln, reinreden werde ich ihr nicht.l
LG tt
Hi tt,
die Kinder sind immer die Verlierer bei einer solchen Sache, da kannst Du machen, was Du willst. Meine Jungs sind 10 und 6, ich sehe sie sehr oft, sie sind auch gerne bei mir und wenn ich ehrlich bin, hätte ich sie am liebsten ganz bei mir. Aber das geht ja nicht. Ich weiß und spüre auch, daß sie ihre Mutter brauchen, der Kleine vielleicht mehr als mein Großer. Die Dinge zwischen uns sind mittlerweile sehr zerfahren, meine Ex tut Dinge, die ich nicht begrüßen kann (Sauforgien mit ihrem Neuen, die Kinder sind oft unbeaufsichtigt, usw.). Ich stehe wie blöd daneben und mir sind die Hände gebunden, denn das Jugendamt nimmt sich meiner Sorgen um die Kids nicht an, obschon der Neue meine Jungs schon geprügelt hat und der Große schon beim Klauen erwischt wurde. Die Kinder sind nämlich gut genährt und gekleidet, und das reicht. Naja.
Was ich Dir sagen wollte: Seht zu, daß Ihr zusammen für die Kinder da seid. Ich denke, daß Deine Frau auch nicht so ausklinkt wie meine, also gehe ich davon aus, daß Ihr reden könnt. Ob Ihr immer noch Familienaktivitäten machen müßt, weiß ich nicht - ist das nicht so, als würdet Ihr den Kids etwas vorgaukeln, was es gar nicht mehr gibt? Ich glaube, man kann auch gemeinsam für Kids dasein, wenn man getrennt lebt und nicht mehr zusammen weggeht. Es kostet Kraft, das sage ich Dir, bringe sie auf. Ich versuche es auch, es ist hart. Und bitte tue eines auf gar keinen Fall: Sprich nie schlecht über Deine Frau oder ihr neues Umfeld, wenn die Kids dabei sind. Und kapreziere Deinen Frust nicht auf sie. Sei einfach da. Sie brauchen Dich, glaube es mir.
Glück Auf!
Balzkeks
die Kinder sind immer die Verlierer bei einer solchen Sache, da kannst Du machen, was Du willst. Meine Jungs sind 10 und 6, ich sehe sie sehr oft, sie sind auch gerne bei mir und wenn ich ehrlich bin, hätte ich sie am liebsten ganz bei mir. Aber das geht ja nicht. Ich weiß und spüre auch, daß sie ihre Mutter brauchen, der Kleine vielleicht mehr als mein Großer. Die Dinge zwischen uns sind mittlerweile sehr zerfahren, meine Ex tut Dinge, die ich nicht begrüßen kann (Sauforgien mit ihrem Neuen, die Kinder sind oft unbeaufsichtigt, usw.). Ich stehe wie blöd daneben und mir sind die Hände gebunden, denn das Jugendamt nimmt sich meiner Sorgen um die Kids nicht an, obschon der Neue meine Jungs schon geprügelt hat und der Große schon beim Klauen erwischt wurde. Die Kinder sind nämlich gut genährt und gekleidet, und das reicht. Naja.
Was ich Dir sagen wollte: Seht zu, daß Ihr zusammen für die Kinder da seid. Ich denke, daß Deine Frau auch nicht so ausklinkt wie meine, also gehe ich davon aus, daß Ihr reden könnt. Ob Ihr immer noch Familienaktivitäten machen müßt, weiß ich nicht - ist das nicht so, als würdet Ihr den Kids etwas vorgaukeln, was es gar nicht mehr gibt? Ich glaube, man kann auch gemeinsam für Kids dasein, wenn man getrennt lebt und nicht mehr zusammen weggeht. Es kostet Kraft, das sage ich Dir, bringe sie auf. Ich versuche es auch, es ist hart. Und bitte tue eines auf gar keinen Fall: Sprich nie schlecht über Deine Frau oder ihr neues Umfeld, wenn die Kids dabei sind. Und kapreziere Deinen Frust nicht auf sie. Sei einfach da. Sie brauchen Dich, glaube es mir.
Glück Auf!
Balzkeks
Hi tt
wie ich sehe, geht es auch noch anderen so, wie mir im Moment gerade eben. Auch meine Freundin hat mich gerade nach 7 Jahren verlassen. Meine Kinder werden wohl bei ihr bleiben. Schon der Gedanke daran, dass ich meine Kinder nicht mehr jeden Tag sehen werde, zerreißt mir das Herz.
Die Story mit dem "Knutschi" klingt gut, hoffentlich geht´s mir auch mal wieder so, auch wenn ich´s mir im Moment nicht vorstellen kann.
Na dann, tt, wir sthen die Sache schon durch. Müssen es zumindest irgendwie. Schreib ruhig mal hier auf, was du so machst, um deine Gedanken wieder ins Reine zu bringen. Vielleicht hilft mir das ja auch.
Kopf hoch, wird schon weiter gehn.
pappi
wie ich sehe, geht es auch noch anderen so, wie mir im Moment gerade eben. Auch meine Freundin hat mich gerade nach 7 Jahren verlassen. Meine Kinder werden wohl bei ihr bleiben. Schon der Gedanke daran, dass ich meine Kinder nicht mehr jeden Tag sehen werde, zerreißt mir das Herz.
Die Story mit dem "Knutschi" klingt gut, hoffentlich geht´s mir auch mal wieder so, auch wenn ich´s mir im Moment nicht vorstellen kann.
Na dann, tt, wir sthen die Sache schon durch. Müssen es zumindest irgendwie. Schreib ruhig mal hier auf, was du so machst, um deine Gedanken wieder ins Reine zu bringen. Vielleicht hilft mir das ja auch.
Kopf hoch, wird schon weiter gehn.
pappi
Hi balzkeks,
leider sind die Kinder wirklich in der besch... Situation. Sie können nichts dafür und müsse trotzdem die Konsequenzen tragen. Ich hoffe nur, dass ich sie auch ganz oft sehen kann. Bisher sieht es so aus, als ob wir ganz gut miteinander reden können. Die Frage ist nur, ob dies weiter so anhält. Wenn sich meine Frau weiter so verändert kann ich nicht einschätzen was noch alles auf mich zukommt.
Auch meine Frau tut Dinge, die ich so nicht nachvollziehen kann. Zwar keine Sauforgien, aber regelmäßige Discobesuche bis in die früh.
Ich habe nicht vor schlecht über meine Frau zu sprechen. Nur ob diese sich daran hält kann ich nur hoffen. In der Vergangenheit hatte sie nie Hemmungen mich vor den Kindern anzugreifen und bloszustellen und war in ihrer Emotionalität auch nicht zu bremsen.
Hi pappi,
Ich kann mit dir fühlen und es tut mir so leid. Auch mir zerreist es das Herz, wenn ich meine Kinder nur noch sporadisch und nach vorheriger Terminabsprache sehen kann. Ich bin ein spontaner Mensch und solche starren Regelungen sind mir zuwider. Aber ich werde mich wohl daran gewöhnen müssen.
Danke für den Zuspruch pappi, aber auch ich habe im Moment Probleme mir eine Beziehung zu einer anderen Frau vorzustellen. Ich glaube auch nicht, dass ich momentan der Partner wäre, den sich eine Frau wünscht. Aber richtig es geht immer weiter, fragt sich nur wie.
Dir viel Glück für die Zukunft und ich wünsche dir eine glückliche und erfüllende Beziehung.
lg tt
leider sind die Kinder wirklich in der besch... Situation. Sie können nichts dafür und müsse trotzdem die Konsequenzen tragen. Ich hoffe nur, dass ich sie auch ganz oft sehen kann. Bisher sieht es so aus, als ob wir ganz gut miteinander reden können. Die Frage ist nur, ob dies weiter so anhält. Wenn sich meine Frau weiter so verändert kann ich nicht einschätzen was noch alles auf mich zukommt.
Auch meine Frau tut Dinge, die ich so nicht nachvollziehen kann. Zwar keine Sauforgien, aber regelmäßige Discobesuche bis in die früh.
Ich habe nicht vor schlecht über meine Frau zu sprechen. Nur ob diese sich daran hält kann ich nur hoffen. In der Vergangenheit hatte sie nie Hemmungen mich vor den Kindern anzugreifen und bloszustellen und war in ihrer Emotionalität auch nicht zu bremsen.
Hi pappi,
Ich kann mit dir fühlen und es tut mir so leid. Auch mir zerreist es das Herz, wenn ich meine Kinder nur noch sporadisch und nach vorheriger Terminabsprache sehen kann. Ich bin ein spontaner Mensch und solche starren Regelungen sind mir zuwider. Aber ich werde mich wohl daran gewöhnen müssen.
Danke für den Zuspruch pappi, aber auch ich habe im Moment Probleme mir eine Beziehung zu einer anderen Frau vorzustellen. Ich glaube auch nicht, dass ich momentan der Partner wäre, den sich eine Frau wünscht. Aber richtig es geht immer weiter, fragt sich nur wie.
Dir viel Glück für die Zukunft und ich wünsche dir eine glückliche und erfüllende Beziehung.
lg tt
Huiii, hier ist ja reger Meinungsaustausch!
@tief traurig
habe gestern lange am 3.Teil gearbeitet und ihn immer wieder versehendlich gelöscht. Sollte mir am Pc vielleicht mal die Brille aufsetzen. Aber heute schick ich ihn dir noch zu. Versprochen.
Ich möchte zu deinen Zeilen vom 7.1. ein paar Gedanken festhalten. Da schreibst du, dass du deiner Frau nicht genug Zuwendung, Liebe, Aufmerksamkeit, Gehör, etc. nach "ihrem Arbeitstag" geschenkt hast. Ja, das kenn ich nur allzu gut. So war es bei uns ja auch. AAAAAAABER......es funktioniert eben auch anders rum. Ich denke wir Hausfrauen fordern Zuwendung durch "Luftablassen ein" (ich will dir erzählen, wie der Tag mit den Kindern war - streichel mich und lob mich für meine Leistung, die ich auch für dich, denn es sind ja auch deine Kiinder, erbracht habe). und die Männer fordern diese Anerkennung ein, indem sie erstmal gerne ihre Ruhe hätten, sie haben ja schließlich ne Pause nach dem harten Arbeitstag verdient.
Und das ist der Punkt, an dem wir Frauen eben auch viel zu oft nicht "bei euch sind". Wir können nicht verstehen, dass ihr euch schon WIEDER rauszieht, wo ihr doch eh schon den ganzen Tag unterwegs ward und "eure Ruhe hattet". Verstehst du was ich meine. Da ist so richtig niemand schuld - jeder hat unterschiedliche Bedürfnisse und die kommen nur schwer zusammen. Und da es eben oft unvereinbare Gegensätze sind, dass merkt man erst Jahre später. Vorher kämpft man immer nur gegeneinander, weil der Partner ja soooo gemein ist. Und das ist leider auch so'n Punkt, der m.M. nach so viele Ehen scheitern läßt. Wir betrachten uns nicht als WIR, sondern oft nur als DU und ICH. Jeder will sein eigenes Bedürfnis durchsetzen und achtet nicht darauf, dass die Bedürfnisse des anderen, SO konträr sie auch sein mögen, genauso wichtig sind. Wir führen ein heimliches KOnto und machen Strichlisten, wer wann und wie viel getan oder gelassen hat. Und so kann es natürlich nicht gehen. Partnerschaft führen ist schwer und kommen noch Kinder hinzu, ja dann potenzieren sich die Probleme noch. Das kenn ich gut. Ich mag den Spruch DAS GLÜCK IST SCHLÄFRIG,MAN MUSS ES WACHHALTEN SEHR, er drück alles aus, was für ein Zusammenleben notwendig ist. Beide müssen gut für sich selbst sorgen, aber eben auch für sich als PAAR. Leider vergessen wir das und werden oft zu Gegnern.
Ich denke wie @Balzkeks über den Familientag bzw. entspr. Unternehmungen. Das verwirrt die Kinder nur. Macht jeder erst mal euer Ding mit ihnen. Später kann man noch immer weiter sehen. Ach ja, und noch was. Ich denke, ihr solltet den Kindern von der Trennung erzählen. Sie bekommen den anderen Wind, der bei euch weht ja eh mit....und Ungewissheit macht Angst. Klar, wird es Ausbrüche und Tränen geben. Aber die könnt ihr eh nicht vermeiden.
Und dass deine Frau zu Ausbrüchen auch vor den Kindern neigt, das kann ich gut verstehen (nicht entschuldigen). Mein Gatte sprach nie über sich und seine Gefühle. In der Beziehung ließ er mich am ausgestreckten Arm verhungern. Ich hätte alles getan, um ihn aus der Reserve zu locken. Somit kann ich ihre "Maßnahmen" nachvollziehen. Deine Aufgabe für's Jneue ahr scheint mir u.a. der Abbruch deines Schneckenhauses zu sein......
Gunilla
@Grillcat
deine letzte Nachricht hat mir gut gefallen, werde sie heute Abend noch mal ganz in Ruhe lesen
@tief traurig
habe gestern lange am 3.Teil gearbeitet und ihn immer wieder versehendlich gelöscht. Sollte mir am Pc vielleicht mal die Brille aufsetzen. Aber heute schick ich ihn dir noch zu. Versprochen.
Ich möchte zu deinen Zeilen vom 7.1. ein paar Gedanken festhalten. Da schreibst du, dass du deiner Frau nicht genug Zuwendung, Liebe, Aufmerksamkeit, Gehör, etc. nach "ihrem Arbeitstag" geschenkt hast. Ja, das kenn ich nur allzu gut. So war es bei uns ja auch. AAAAAAABER......es funktioniert eben auch anders rum. Ich denke wir Hausfrauen fordern Zuwendung durch "Luftablassen ein" (ich will dir erzählen, wie der Tag mit den Kindern war - streichel mich und lob mich für meine Leistung, die ich auch für dich, denn es sind ja auch deine Kiinder, erbracht habe). und die Männer fordern diese Anerkennung ein, indem sie erstmal gerne ihre Ruhe hätten, sie haben ja schließlich ne Pause nach dem harten Arbeitstag verdient.
Und das ist der Punkt, an dem wir Frauen eben auch viel zu oft nicht "bei euch sind". Wir können nicht verstehen, dass ihr euch schon WIEDER rauszieht, wo ihr doch eh schon den ganzen Tag unterwegs ward und "eure Ruhe hattet". Verstehst du was ich meine. Da ist so richtig niemand schuld - jeder hat unterschiedliche Bedürfnisse und die kommen nur schwer zusammen. Und da es eben oft unvereinbare Gegensätze sind, dass merkt man erst Jahre später. Vorher kämpft man immer nur gegeneinander, weil der Partner ja soooo gemein ist. Und das ist leider auch so'n Punkt, der m.M. nach so viele Ehen scheitern läßt. Wir betrachten uns nicht als WIR, sondern oft nur als DU und ICH. Jeder will sein eigenes Bedürfnis durchsetzen und achtet nicht darauf, dass die Bedürfnisse des anderen, SO konträr sie auch sein mögen, genauso wichtig sind. Wir führen ein heimliches KOnto und machen Strichlisten, wer wann und wie viel getan oder gelassen hat. Und so kann es natürlich nicht gehen. Partnerschaft führen ist schwer und kommen noch Kinder hinzu, ja dann potenzieren sich die Probleme noch. Das kenn ich gut. Ich mag den Spruch DAS GLÜCK IST SCHLÄFRIG,MAN MUSS ES WACHHALTEN SEHR, er drück alles aus, was für ein Zusammenleben notwendig ist. Beide müssen gut für sich selbst sorgen, aber eben auch für sich als PAAR. Leider vergessen wir das und werden oft zu Gegnern.
Ich denke wie @Balzkeks über den Familientag bzw. entspr. Unternehmungen. Das verwirrt die Kinder nur. Macht jeder erst mal euer Ding mit ihnen. Später kann man noch immer weiter sehen. Ach ja, und noch was. Ich denke, ihr solltet den Kindern von der Trennung erzählen. Sie bekommen den anderen Wind, der bei euch weht ja eh mit....und Ungewissheit macht Angst. Klar, wird es Ausbrüche und Tränen geben. Aber die könnt ihr eh nicht vermeiden.
Und dass deine Frau zu Ausbrüchen auch vor den Kindern neigt, das kann ich gut verstehen (nicht entschuldigen). Mein Gatte sprach nie über sich und seine Gefühle. In der Beziehung ließ er mich am ausgestreckten Arm verhungern. Ich hätte alles getan, um ihn aus der Reserve zu locken. Somit kann ich ihre "Maßnahmen" nachvollziehen. Deine Aufgabe für's Jneue ahr scheint mir u.a. der Abbruch deines Schneckenhauses zu sein......
Gunilla
@Grillcat
deine letzte Nachricht hat mir gut gefallen, werde sie heute Abend noch mal ganz in Ruhe lesen
hi du!
tja ... das was deine frau da tut ist mir nicht unbekannt ... ich habe meine beiden kids sehr früh bekommen ...
als ich mich trennte (aus ähnlichen gründen, aber schon nach 5 jahren - im nachhinein 5 vergeudete jahre - weil ich irgendwie eh immer alleine war obwohl ich nen partner hatte + einiger anderer gründe) bin ich auch erst einmal losgezogen ...
und jetzt ... jetzt lebe ich ... meine söhne bald 17+15 jahre erlauben mir in meinem alter jetzt alle freiheiten (natürlich im rahmen) wo andere in meinem alter jetzt halt kleine kids haben und nicht so können ...
aber solche phasen im leben wird es immer und immer wieder geben ... zumindest kenne ich es so ... phasen wo man viel zuhause ist und andere die treiben einen mehrmals die woche ausser haus ...
ich hoffe nur deine frau erkennt ihre grenzen was wann den kids schadet usw.
es ist schade das sie gemeinsame unternehmungen ablehnt, aber vielleicht braucht sie erst einmal den abstand und es kommt dann wieder ... das denken FÜR die kids ...
ich frage auch nochmal ... warum bleibt sie nicht im haus und du suchst dir ne wohnung? wäre das für die kids net leichter?
wegen sehen ... wenn sie sich stur stellt wirst du sie halt nur die zeiten sehen die das gericht dir im normalfall zuspricht ... wenn sie aber weiterhin ihre weg-geh-exzesse betreibt müsste sie ja froh sein wenn du die kids nimmst und sittest!
alles liebe
venice
p.s. lass zwischen kopf mal herz zu sonst holt es dich irgendwann mal mit der dicken keule ein!
tja ... das was deine frau da tut ist mir nicht unbekannt ... ich habe meine beiden kids sehr früh bekommen ...
als ich mich trennte (aus ähnlichen gründen, aber schon nach 5 jahren - im nachhinein 5 vergeudete jahre - weil ich irgendwie eh immer alleine war obwohl ich nen partner hatte + einiger anderer gründe) bin ich auch erst einmal losgezogen ...
und jetzt ... jetzt lebe ich ... meine söhne bald 17+15 jahre erlauben mir in meinem alter jetzt alle freiheiten (natürlich im rahmen) wo andere in meinem alter jetzt halt kleine kids haben und nicht so können ...
aber solche phasen im leben wird es immer und immer wieder geben ... zumindest kenne ich es so ... phasen wo man viel zuhause ist und andere die treiben einen mehrmals die woche ausser haus ...
ich hoffe nur deine frau erkennt ihre grenzen was wann den kids schadet usw.
es ist schade das sie gemeinsame unternehmungen ablehnt, aber vielleicht braucht sie erst einmal den abstand und es kommt dann wieder ... das denken FÜR die kids ...
ich frage auch nochmal ... warum bleibt sie nicht im haus und du suchst dir ne wohnung? wäre das für die kids net leichter?
wegen sehen ... wenn sie sich stur stellt wirst du sie halt nur die zeiten sehen die das gericht dir im normalfall zuspricht ... wenn sie aber weiterhin ihre weg-geh-exzesse betreibt müsste sie ja froh sein wenn du die kids nimmst und sittest!
alles liebe
venice
p.s. lass zwischen kopf mal herz zu sonst holt es dich irgendwann mal mit der dicken keule ein!
Unknow2
Original von tiefe_trauerIch höre noch viel Schmerz bei dir. Wichtig ist, die Erkenntnis sich zu lösen vom unabänderlichen und eigenverantwortlich am Problem zu arbeiten und es zu verarbeiten. Damit hast du den richtigen Weg für dich gefunden. Viel Erfolg dabei.Hallo tt
hups
... ja danke. Mir selbst ist eigentlich nicht bewußt, dass ich noch viel Schmerz in mir habe. Ich werde aber darüber nachdenken, ob es dennoch vielleicht so IST.
@ gunilla-lee
Das hast du toll erklärt in deinem letzten Posting, wie das ganze in einer langjährigen Beziehung und der entsprechenden Rollenverteilung laufen kann bzw. "gegen die Wand laufen" kann.
:super:
dropje
Hi tt,
gibts denn was neues bei dir?
Hat deine Frau eigentlich geäußert, dass sie mit dem anderen zusammenziehen wird?
Wie alt waren deine Kinder noch mal? Könnten sie evielleicht auch bei dir bleiben?
Ich fände es übrigens auch wichtig, dass ihr mit eueren Kindern über euere Trennung redet. Ich habe das meiner großen Tochter (4) versucht zu erklären. Jetzt fragt sie hin und wieder meine Ex, ob wir uns nicht wieder vertragen könnten, natürlich in ihrem kindlichen Stil...
Meine Tochter hat, ohne dass ich gefragt habe, zu mir gesagt, dass sie viel lieber bei mir bleiben täte, weil die Mutti immer so sehr schimpft... Das ist zwar kein Grund, aber trotzdem hat es mir die Tränen ein wenig in die Augen getrieben. Ab wann können die Kinder so etwas eigentlich mit entscheiden? Ab 14?
Na ja, halt die Ohren steif...
pappi
gibts denn was neues bei dir?
Hat deine Frau eigentlich geäußert, dass sie mit dem anderen zusammenziehen wird?
Wie alt waren deine Kinder noch mal? Könnten sie evielleicht auch bei dir bleiben?
Ich fände es übrigens auch wichtig, dass ihr mit eueren Kindern über euere Trennung redet. Ich habe das meiner großen Tochter (4) versucht zu erklären. Jetzt fragt sie hin und wieder meine Ex, ob wir uns nicht wieder vertragen könnten, natürlich in ihrem kindlichen Stil...
Meine Tochter hat, ohne dass ich gefragt habe, zu mir gesagt, dass sie viel lieber bei mir bleiben täte, weil die Mutti immer so sehr schimpft... Das ist zwar kein Grund, aber trotzdem hat es mir die Tränen ein wenig in die Augen getrieben. Ab wann können die Kinder so etwas eigentlich mit entscheiden? Ab 14?
Na ja, halt die Ohren steif...
pappi
Hi gunilla-lee , schön mal von einer Frau zu hören, dass nicht nur die Männer die Ursache der Probleme sind sondern diese auch Bedürfnisse haben. Du hast absolut recht mit der Aussage
Wie kann man es schaffen, aus diesem verflixten Teufelskreis auszubrechen. Mir ist es nicht gelungen. Wut, Verletztheit und all das blockierten einen Weg aus der Negativspirale.
Zu aktuellen Situation: Wir haben Ende des Monats einen Termin bei einem Familientherapeuten, der uns und die Kinder bereits kennt. Mit ihm wollen wir vorab besprechen, wie den Kindern die Trennung am schonendsten beigebracht werden kann.
Der Abbruch des Schneckenhauses ist bereits erfolgt. Ich führe heute seit Jahren die besten und intensivsten Gespräche mit meiner Frau. Wir haben beide das Ziel Freunde zu bleiben. Wenn dies gelingt, ist schon sehr viel erreicht.
Hi Venice, ich hoffe auch, dass die Ausgehphase schadlos an den Kindern vorübergeht. Und wegen der gemeinsamen Unternehmungen ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Nur im Moment will sie die strikte Trennung, da sie ein scheinbares Zusammensein als Familie nicht aushält.
Wir suchen eine Wohnung am Ort, damit die Kinder zu Fuß pendeln können und auch die Freunde weiter behalten können. Ich bleibe im Haus, da meine Frau keine Lust mehr hat auf das viele putzen, Garten etc. und ich möchte hier bleiben, da ich deutlich mehr am Haus hänge und in der ersten Zeit wenigstens meine Wurzeln behalte, wenn schon die Familie zerfällt und ich die Kinder nur noch sporadisch habe.
Hi pappi,
Meine Kids sind 8 und 10. Da meine Frau nicht berufstätig ist und die Kinder auch eine sehr guten Draht zu ihr haben ist klar dass sie bei ihr bleiben. Die Kinder informieren wir erst, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Ich vermute, wenn wir eine Wohnung gefunden haben wirds spätestens sein. Hoffentlich hält bis dahin die gute Stimmung zwischen mir und meiner Frau an. Das würde vieles erleichtern.
Liebe Grüße an alle
tt
Wir betrachten uns nicht als WIR, sondern oft nur als DU und ICH. Jeder will sein eigenes Bedürfnis durchsetzen und achtet nicht darauf, dass die Bedürfnisse des anderen, SO konträr sie auch sein mögen, genauso wichtig sind. Wir führen ein heimliches KOnto und machen Strichlisten, wer wann und wie viel getan oder gelassen hat. Und so kann es natürlich nicht gehen.Besonders gut gefällt mir auch der Spruch
DAS GLÜCK IST SCHLÄFRIG,MAN MUSS ES WACHHALTENOft ist nur das WIE das Problem, vor allem wenn Beziehungen schon am krieseln sind. Dann schleicht sich zuerst eine gewisse Gleichgültigkeit ein (vor allem bei den Männern) die Frau werden immer nörgeliger die Männer noch passiver bis hin zum geistigen Rückzug und das Glück schläft tief und fest.
Wie kann man es schaffen, aus diesem verflixten Teufelskreis auszubrechen. Mir ist es nicht gelungen. Wut, Verletztheit und all das blockierten einen Weg aus der Negativspirale.
Zu aktuellen Situation: Wir haben Ende des Monats einen Termin bei einem Familientherapeuten, der uns und die Kinder bereits kennt. Mit ihm wollen wir vorab besprechen, wie den Kindern die Trennung am schonendsten beigebracht werden kann.
Der Abbruch des Schneckenhauses ist bereits erfolgt. Ich führe heute seit Jahren die besten und intensivsten Gespräche mit meiner Frau. Wir haben beide das Ziel Freunde zu bleiben. Wenn dies gelingt, ist schon sehr viel erreicht.
Hi Venice, ich hoffe auch, dass die Ausgehphase schadlos an den Kindern vorübergeht. Und wegen der gemeinsamen Unternehmungen ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Nur im Moment will sie die strikte Trennung, da sie ein scheinbares Zusammensein als Familie nicht aushält.
Wir suchen eine Wohnung am Ort, damit die Kinder zu Fuß pendeln können und auch die Freunde weiter behalten können. Ich bleibe im Haus, da meine Frau keine Lust mehr hat auf das viele putzen, Garten etc. und ich möchte hier bleiben, da ich deutlich mehr am Haus hänge und in der ersten Zeit wenigstens meine Wurzeln behalte, wenn schon die Familie zerfällt und ich die Kinder nur noch sporadisch habe.
Hi pappi,
Hat deine Frau eigentlich geäußert, dass sie mit dem anderen zusammenziehen wird?Wie alt waren deine Kinder noch mal? Könnten sie evielleicht auch bei dir bleiben?Ich weiß im Prinzip gar nichts über den aktuellen Status mit dem anderen. Sie hat behauptet es ist nichts mehr.
Meine Kids sind 8 und 10. Da meine Frau nicht berufstätig ist und die Kinder auch eine sehr guten Draht zu ihr haben ist klar dass sie bei ihr bleiben. Die Kinder informieren wir erst, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Ich vermute, wenn wir eine Wohnung gefunden haben wirds spätestens sein. Hoffentlich hält bis dahin die gute Stimmung zwischen mir und meiner Frau an. Das würde vieles erleichtern.
Liebe Grüße an alle
tt
Hi tt,
das mit dem Familientherapeuten finde ich eine gute Idee.
Ich wünsche dir auch, dass das so klappt mit deiner Frau, ich meine, dass ihr zumindest gute Freunde bleiben werdet.
Dass ihr nicht ganz so weit voneinander weg zieht, ist auf der einen Seite schon gut, vor allem der Kinder wegen. Blöd ist es natürlich, wenn ihr euch dann jeden Tag über den Weg laufen solltet. Noch blöder, wenn sie dann doch einen anderen hat, mit dem du sie dann immer sehen müsstest. Ich hoffe, das bleibt dir erspart.
Müsst ihr euch denn noch über andere Materielle Dinge auseinandersetzen oder seid ihr euch da schon einig? Nicht, dass dann noch mal "dreckige Wäsche gewaschen" wird.
Gruß
pappi
das mit dem Familientherapeuten finde ich eine gute Idee.
Ich wünsche dir auch, dass das so klappt mit deiner Frau, ich meine, dass ihr zumindest gute Freunde bleiben werdet.
Dass ihr nicht ganz so weit voneinander weg zieht, ist auf der einen Seite schon gut, vor allem der Kinder wegen. Blöd ist es natürlich, wenn ihr euch dann jeden Tag über den Weg laufen solltet. Noch blöder, wenn sie dann doch einen anderen hat, mit dem du sie dann immer sehen müsstest. Ich hoffe, das bleibt dir erspart.
Müsst ihr euch denn noch über andere Materielle Dinge auseinandersetzen oder seid ihr euch da schon einig? Nicht, dass dann noch mal "dreckige Wäsche gewaschen" wird.
Gruß
pappi
Hi papi, hi mädels
schön, dass du bei all deinen eigenen Problemen die Zeit gefunden hast, mal wieder bei mir vorbeizuschauen.
Ich habe gerade deine Geschichte gelesen und kann viele Parallelen zwischen uns und unseren Schicksalen entdecken. Nur hast du ein paar Wochen Vorsprung. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es mir genau so ergehen kann wie dir.
Ich liebe meine Kinder sehr und ich hänge noch an meiner Frau. Ich erlebe auch gerade das selbe Wechselbad der Gefühle. Eine Zeit lang geht es mir ganz gut, dann überfällt mich wieder dieser undefinierbare Schmerz. Mir ist immer noch nicht klar, ob es das wirklich war oder ob es nicht doch noch eine Möglichkeit gibt auf einen gemeinsamen Weg. Ihre Worte lassen mich nicht hoffen, sie sind nüchtern und kühl. Andererseits nimmt sie die ganze Geschichte emotional doch sehr mit. Vorgestern hat sie wohl nachmittags sehr viel geweint (ihr Freundin war da um sie zu trösten). Ich habe es nur durch Zufall erfahren. Mein Sohn war wohl ziemlich verstört deswegen, weil er nichts verstanden hat.
An die Mädels: Wie soll ich es deuten, dass die anstehende Trennung meine Frau so sehr mitnimmt? Passt das zu der Aussage, dass sie nichts mehr für mich empfindet. Wenn ja, bitte erklärt es mir. Ich kann es nämlich nicht verstehen und deuten. Ich mache mir dann immer wieder Hoffnungen. Zu Recht?
Pappi, zum Glück zoffen meine Frau und ich uns momentan nicht. Ich hoffe wir schaffen es dies beizubehalten und werden wirklich Freunde. Vielleicht wieder mal mehr???
Du hast natürlich recht, dass es verdammt schmerzen wird, wenn ich sie mit einem anderen öfters sehe. Aber den Kindern zuliebe werde ich den Preis wohl zahlen. Das materielle Thema haben wir bisher ausgeklammert. Wegen Unterhalt gibt es ja ziemlich eindeutige Richtlinien, und bei der Verteilung des Haushaltes hoffe ich auf den Mediator den lieben Gott. Aber du hast sicher Recht, hier kann noch einiges passieren. Hoffentlich geht alles gut.
P.S. Dein Name "papi" verrät meines Erachtens genau, wie du dich fühlst und dass du ein lieber Kerl bist. Vielleicht zu lieb und die Frauen wissen es nicht zu schätzen??!!
liebe Grüsse
tt
schön, dass du bei all deinen eigenen Problemen die Zeit gefunden hast, mal wieder bei mir vorbeizuschauen.
Ich habe gerade deine Geschichte gelesen und kann viele Parallelen zwischen uns und unseren Schicksalen entdecken. Nur hast du ein paar Wochen Vorsprung. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es mir genau so ergehen kann wie dir.
Ich liebe meine Kinder sehr und ich hänge noch an meiner Frau. Ich erlebe auch gerade das selbe Wechselbad der Gefühle. Eine Zeit lang geht es mir ganz gut, dann überfällt mich wieder dieser undefinierbare Schmerz. Mir ist immer noch nicht klar, ob es das wirklich war oder ob es nicht doch noch eine Möglichkeit gibt auf einen gemeinsamen Weg. Ihre Worte lassen mich nicht hoffen, sie sind nüchtern und kühl. Andererseits nimmt sie die ganze Geschichte emotional doch sehr mit. Vorgestern hat sie wohl nachmittags sehr viel geweint (ihr Freundin war da um sie zu trösten). Ich habe es nur durch Zufall erfahren. Mein Sohn war wohl ziemlich verstört deswegen, weil er nichts verstanden hat.
An die Mädels: Wie soll ich es deuten, dass die anstehende Trennung meine Frau so sehr mitnimmt? Passt das zu der Aussage, dass sie nichts mehr für mich empfindet. Wenn ja, bitte erklärt es mir. Ich kann es nämlich nicht verstehen und deuten. Ich mache mir dann immer wieder Hoffnungen. Zu Recht?
Pappi, zum Glück zoffen meine Frau und ich uns momentan nicht. Ich hoffe wir schaffen es dies beizubehalten und werden wirklich Freunde. Vielleicht wieder mal mehr???
Du hast natürlich recht, dass es verdammt schmerzen wird, wenn ich sie mit einem anderen öfters sehe. Aber den Kindern zuliebe werde ich den Preis wohl zahlen. Das materielle Thema haben wir bisher ausgeklammert. Wegen Unterhalt gibt es ja ziemlich eindeutige Richtlinien, und bei der Verteilung des Haushaltes hoffe ich auf den Mediator den lieben Gott. Aber du hast sicher Recht, hier kann noch einiges passieren. Hoffentlich geht alles gut.
P.S. Dein Name "papi" verrät meines Erachtens genau, wie du dich fühlst und dass du ein lieber Kerl bist. Vielleicht zu lieb und die Frauen wissen es nicht zu schätzen??!!
liebe Grüsse
tt
P.S. an papi. Hab doch noch was gesehen in deinem posting:
So, dass mußte ich einfach noch loswerden.
Liebe Grüße
tt
Tja, damit kann ich wohl wieder einen Haken an einen Abschnitt meines Lebens machen. Und ich dachte mal, dass ich mit 30 meine Familienplanung so weit abgeschlossen habe. Nun fange ich quasi wieder ganz von vorne an.Mir wird es wohl genau so gehen wie dir, nur bin ich mittlerweile schon 45 und habe kein Haar mehr auf dem Kopf. Ich bin aber trotzdem sicher, dass irgendwo auf diesem Planeten eine Frau ist, die mich so liebt wie ich bin und meine Qualitäten zu schätzen weiss. Und mein Eindruck von dir ist, dass du ein ganz wertvoller lieber Mensch bist und sicher auch jemanden finden kannst, der zu dir passt und dich aus tiefstem Herzen lieben wird.
So, dass mußte ich einfach noch loswerden.
Liebe Grüße
tt
Hallo tt
Weißt du, du hast einen Vorteil mir gegenüber: Sie hat zu dir klipp und klar gesagt, was Phase ist. Ich war und bin immer wieder vertröstet worden. Z. B. hat sie mir ja klar letzten Freitag gesagt, dass es keinen Sinn mehr mache zwischen uns. Nur sah sie das im Laufe dieser Woche wieder anders und heute ist es nun wieder so, dass wir uns gezofft haben und jetzt wieder den gleichen Stand wie letzten Freitag haben. Ein ewiges Hin und Her! Ich hasse das! Aber irgendwie erwische ich mich immer wieder, dass ich das Spiel mitspiele, obwohl ich eigentlich nicht will.
Ich denke mal, ich mache das auch nur der Kinder wegen mit.
Ich finde es übrigens auch gut, dass du einen so guten Draht zu deinen Kindern hast. Was mich ein bisschen wundert ist allerdings, dass deine Kinder in ihrem Alter noch nichts weiter von Eueren Beziehungsbroblemen mitbekommen haben sollen.
Sag mal, wenn ihr zu dem Familienberater geht - meinst du, es bringt was, wenn ihr mit ihm auch noch mal über euere Beziehungsprobleme sprecht?
Und wenn das alles nicht helfen sollte - es wird bestimmt auch für dich eines Tages wieder die Sonne scheinen.
Ciao
pappi
P.S. Dein Name "papi" verrät meines Erachtens genau, wie du dich fühlst und dass du ein lieber Kerl bist. Vielleicht zu lieb und die Frauen wissen es nicht zu schätzen??!!Danke für die Blumen :o
Weißt du, du hast einen Vorteil mir gegenüber: Sie hat zu dir klipp und klar gesagt, was Phase ist. Ich war und bin immer wieder vertröstet worden. Z. B. hat sie mir ja klar letzten Freitag gesagt, dass es keinen Sinn mehr mache zwischen uns. Nur sah sie das im Laufe dieser Woche wieder anders und heute ist es nun wieder so, dass wir uns gezofft haben und jetzt wieder den gleichen Stand wie letzten Freitag haben. Ein ewiges Hin und Her! Ich hasse das! Aber irgendwie erwische ich mich immer wieder, dass ich das Spiel mitspiele, obwohl ich eigentlich nicht will.
Ich denke mal, ich mache das auch nur der Kinder wegen mit.
Ich finde es übrigens auch gut, dass du einen so guten Draht zu deinen Kindern hast. Was mich ein bisschen wundert ist allerdings, dass deine Kinder in ihrem Alter noch nichts weiter von Eueren Beziehungsbroblemen mitbekommen haben sollen.
Sag mal, wenn ihr zu dem Familienberater geht - meinst du, es bringt was, wenn ihr mit ihm auch noch mal über euere Beziehungsprobleme sprecht?
Und wenn das alles nicht helfen sollte - es wird bestimmt auch für dich eines Tages wieder die Sonne scheinen.
Ciao
pappi
Hallo Pappi,
meine Frau hat zwar gesagt, dass für Sie die Beziehung beendet ist, nur habe ich deswegen in meinem tiefsten Inneren immer noch nicht die Hoffnung aufgegeben. "Die Hoffnung stirbt zuletzt" trifft auch auf mich zu.
Könnte mir vorstellen, dass es dir - auch wegen deiner Kinder - ähnlich geht.
Ich denke schon, dass die Kinder
an unserer Beziehung etwas komisch finden. Wie schlimm es aber wirklich steht, ahnen sie glaube ich nicht. Der Familienberater ist übrigens der selbe, bei dem wir schon waren und bei dem meine Frau nach 3 od. 4 Sitzungen abgebrochen hat. Er hat ihr nämlich ein paar Wahrheiten gesagt, die sie partout nicht hören wollte und blöderweise war er auch noch ein Mann. Und von denen will sie sich überhaupt nichts sagen lassen. Von daher habe ich Null Hoffnung, dass sie auch nur ansatzweise bereit ist über unsere Beziehung zu sprechen.
Mal sehen was die nächsten Tage sonst noch bringen.
Liebe Grüsse
tt
meine Frau hat zwar gesagt, dass für Sie die Beziehung beendet ist, nur habe ich deswegen in meinem tiefsten Inneren immer noch nicht die Hoffnung aufgegeben. "Die Hoffnung stirbt zuletzt" trifft auch auf mich zu.
Könnte mir vorstellen, dass es dir - auch wegen deiner Kinder - ähnlich geht.
Ich denke schon, dass die Kinder
an unserer Beziehung etwas komisch finden. Wie schlimm es aber wirklich steht, ahnen sie glaube ich nicht. Der Familienberater ist übrigens der selbe, bei dem wir schon waren und bei dem meine Frau nach 3 od. 4 Sitzungen abgebrochen hat. Er hat ihr nämlich ein paar Wahrheiten gesagt, die sie partout nicht hören wollte und blöderweise war er auch noch ein Mann. Und von denen will sie sich überhaupt nichts sagen lassen. Von daher habe ich Null Hoffnung, dass sie auch nur ansatzweise bereit ist über unsere Beziehung zu sprechen.
Mal sehen was die nächsten Tage sonst noch bringen.
Liebe Grüsse
tt
Hallo t t,
du hast vor 'ner Weile mal gefragt, wie man das Glück wachhalten kann....ich brauch immer 'ne Weile mit einer Antwort - jetzt kommt sie.
Iich glaube, wir müssen lernen, das, was wir Gutes um uns herum haben und erleben, nicht als selbstverständlich hin zu nehmen. Jeden Tag, zu jeder Stunde kann sich das Leben verändern und wir sollten im hier und jetzt sein. Also, was ich meine - nicht erst zum Hochzeitstag oder Geb. bzw. Weihnachten dem anderen ne Freude machen. Sondern, wann immer es geht! Wie war das denn, als wir frisch verliebt waren? Wir haben telefoniert, Zettelchen geschrieben, in der Disco dem Rosenverkäufer ein Blümchen abgekauft (sch...egal, wie teuer sie war) - kurzum dem Partner gezeigt wie wichtig er uns ist, nichts war zu aufwendig und teuier für den anderen. Und das alles zu einem Zeitpunkt, als man den anderen doch noch gar nicht kannte. Ja, und wenn man dann "eine Einheit " ist, dann hört man mit diesen Liebesbeweisen auf - gerade dann, wenn man den anderen doch ganz genau kennt, wenn man den anderen auch wirklich meint und nicht mehr nur seinem eigenen Gefühl, der Verliebtheit Nahrung gibt.
Und dabei ist es doch so einfach: den Tisch schön decken und der andere bemerkt es, ein Blümchen auf den Nachttisch stellen, ich liebe dich an den Spiegel schreiben oder ne Wärmflasche für den anderen ins Bett legen usw. usw.Einfach nur für den anderen zu sorgen.Bzw.zu bemerken, wenn sich der Partner um mich kümmert und entsprechend zu handeln, sich bedanken und es nicht als selbstverständlich hinzunehemn. Es sind die kleinen Dinge, die eine Beziehung lebendig erhalten und sie sind in der Umsetzung so, so schwer. Das Zauberwort heißt wohl - Aufmerksamkeit dem anderen Gegenüber! Ich habe gerade ein ganz lebendiges Beispiel in der Familie meines Mannes. Eine wundervolle Ehefrau wird von ihrem Mann auf's sträflichste vernachlässigt und im Stich gelassen. Mein Schwager weinte sich bei mir aus, dass irgendwie alles nicht so läuft, wie er sich das vorstellt...Auf den Vorschlag, ihr außer der Reihe mal einen Blumenstrauß zu schenken oder ihr zu sagen, dass sie z.B. ein Fest toll organisiert hat,bekam ich die Antwort "Ich gebe mir doch keine Blöße" . Tja, was soll ich dazu noch sagen??? Und so läuft es wohl in vielen Beziehungen. Warum soll ich dem anderen was Gutes tun??? Klare Antwort: weil es dem anderen gut tut. Nicht mehr und nicht weniger!!!!
Uns allen, die mit ihren jetztigen Beziehungen gescheitert sind, hilft das wenig. Wir können in unseren Ehen/Beziehungen das Ruder nicht mehr rumreißen. Wie es so schön heißt "das Kind ist in den Brunnen gefallen..." Aber..... t t , wir sind in den besten Jahren (hö,hö),und wir sind nicht die Einzigen, die "gescheitert" sind. Gerade um die 40 kommt es zu vielen, vielen Trennungen.
Also, wir haben noch mal ne ganz reelle Chance einen neuen Partner zu finden. Einen, der auch großes Interesse hat, alles gaaaaaaaanz anders zu machen....... und das gibt doch auch irgendwie Hoffnung, oder???
du hast vor 'ner Weile mal gefragt, wie man das Glück wachhalten kann....ich brauch immer 'ne Weile mit einer Antwort - jetzt kommt sie.
Iich glaube, wir müssen lernen, das, was wir Gutes um uns herum haben und erleben, nicht als selbstverständlich hin zu nehmen. Jeden Tag, zu jeder Stunde kann sich das Leben verändern und wir sollten im hier und jetzt sein. Also, was ich meine - nicht erst zum Hochzeitstag oder Geb. bzw. Weihnachten dem anderen ne Freude machen. Sondern, wann immer es geht! Wie war das denn, als wir frisch verliebt waren? Wir haben telefoniert, Zettelchen geschrieben, in der Disco dem Rosenverkäufer ein Blümchen abgekauft (sch...egal, wie teuer sie war) - kurzum dem Partner gezeigt wie wichtig er uns ist, nichts war zu aufwendig und teuier für den anderen. Und das alles zu einem Zeitpunkt, als man den anderen doch noch gar nicht kannte. Ja, und wenn man dann "eine Einheit " ist, dann hört man mit diesen Liebesbeweisen auf - gerade dann, wenn man den anderen doch ganz genau kennt, wenn man den anderen auch wirklich meint und nicht mehr nur seinem eigenen Gefühl, der Verliebtheit Nahrung gibt.
Und dabei ist es doch so einfach: den Tisch schön decken und der andere bemerkt es, ein Blümchen auf den Nachttisch stellen, ich liebe dich an den Spiegel schreiben oder ne Wärmflasche für den anderen ins Bett legen usw. usw.Einfach nur für den anderen zu sorgen.Bzw.zu bemerken, wenn sich der Partner um mich kümmert und entsprechend zu handeln, sich bedanken und es nicht als selbstverständlich hinzunehemn. Es sind die kleinen Dinge, die eine Beziehung lebendig erhalten und sie sind in der Umsetzung so, so schwer. Das Zauberwort heißt wohl - Aufmerksamkeit dem anderen Gegenüber! Ich habe gerade ein ganz lebendiges Beispiel in der Familie meines Mannes. Eine wundervolle Ehefrau wird von ihrem Mann auf's sträflichste vernachlässigt und im Stich gelassen. Mein Schwager weinte sich bei mir aus, dass irgendwie alles nicht so läuft, wie er sich das vorstellt...Auf den Vorschlag, ihr außer der Reihe mal einen Blumenstrauß zu schenken oder ihr zu sagen, dass sie z.B. ein Fest toll organisiert hat,bekam ich die Antwort "Ich gebe mir doch keine Blöße" . Tja, was soll ich dazu noch sagen??? Und so läuft es wohl in vielen Beziehungen. Warum soll ich dem anderen was Gutes tun??? Klare Antwort: weil es dem anderen gut tut. Nicht mehr und nicht weniger!!!!
Uns allen, die mit ihren jetztigen Beziehungen gescheitert sind, hilft das wenig. Wir können in unseren Ehen/Beziehungen das Ruder nicht mehr rumreißen. Wie es so schön heißt "das Kind ist in den Brunnen gefallen..." Aber..... t t , wir sind in den besten Jahren (hö,hö),und wir sind nicht die Einzigen, die "gescheitert" sind. Gerade um die 40 kommt es zu vielen, vielen Trennungen.
Also, wir haben noch mal ne ganz reelle Chance einen neuen Partner zu finden. Einen, der auch großes Interesse hat, alles gaaaaaaaanz anders zu machen....... und das gibt doch auch irgendwie Hoffnung, oder???
@gunilla lee
Aber..... t t , wir sind in den besten Jahren (hö,hö),und wir sind nicht die Einzigen, die "gescheitert" sind. Gerade um die 40 kommt es zu vielen, vielen Trennungen.
Also, wir haben noch mal ne ganz reelle Chance einen neuen Partner zu finden. Einen, der auch großes Interesse hat, alles gaaaaaaaanz anders zu machen....... und das gibt doch auch irgendwie Hoffnung, oder???
das seh icheigentlich nicht so. Weil wir nömlich leider nicht von vorne anfangen sondern unsere Päckchen mittragen in in innerer und äußerer Form. Wenn man sich einmal so total verarscht vorgekommen ist, wie soll man dann noch einmal vertrauen zu jemanden haben. Und der oder die andere tragen ihre päckchen ja auch bei sich. Deshalb denke ich klappt es ja auch bie so vielen zweiten Beziehungen nicht besser als in der ersten. Ein weieres Problem sehe ich daran, dass man in "jüngeren" Jahren vielleich auch anpassungsfähiger ist, im Laufe der Jahre hat man doch Roitinen und Gewohnheiten entwickelt, die ein Zusammenleben erschweren, wenn diese aufeinander prallen.
@ tiefe trauer
wäre es unter diesen Umständen nicht sinnvoller den Therapeuthen zu wechseln. Du kannst auch mal bei der Caritas oder bei der Diakonie nachfragen, die bieten auch Familien und Eheberatung und insbesondere auch Trennungsberatung an.
Wenn ich zu einem Therapeuthen gegangen wäre, mit dem ich nicht klar gekommen wäre, würde ich da als Deine Frau auch nicht mehr hingehen.
zu die Hoffnung stirbt zuletzt. An Deiner Stelle würde ich auch nicht aufgeben. Ich kann Dir zwar auch nicht sagen, warum sie sich bei ihrer Freundin ausgeweint hat. Es kann sein, dass sie traurig ist, dass die beziehung zu ende ist. Es kann sein, dass sie sich sorgen um die ZUkunft macht, wie ihr leben weitergehen soll etc. Ich habe mal in einem Buch gelsesen, dass auch derjenige der verläßt die gleichen Phasen der Trauer durchgemacht hat wie derjenige der verlassen worden ist. nur war dies schon vorher und der andere hat es einfach nicht gemerkt. Nach diesem Buch läuft das Leben nach der Trennung für den Verlassenen folgendermaßen ab: Als 1. kommt die Phase des nciht Wahrhabenwollens, man denkt, dass kann einem nicht passieren, man kann es wieder reparieren und dann wird alles wieder gut. Dann kommt eine Phase der Trauer und mit zunehmen der Akzeptanzphase, dass der andere weg ist, kommt dann die Wut und der Ärger und der Hass. Erst danach ist man frei, sein Leben wieder aufzubauen. Man rutscht natürlich nicht direkt von eienr Phase in die nächste sondern man hat immer wieder Rückfälle, also statt total wütend zu sein ist man wieder traurig und wünscht sich nichts mehr als das der andere wiederkommt.
Jedenfalls kann sich das alles ganz schön lange hinziehen. Bei mir sind es jetzt schon eineinhalb Jahre und ich wünsche mir immer noch, dass er wieder kommt, was kein anderer Mensch verstehen kann, weil so viel häßliches vorgefallen ist.
Alleine ist einfach nur scheiße. Und wenn ich jetzt Sonntag nachmittag am Computer sitze, könnte ich einfach nur heulen, aber vorne sitzen meine Kinder und gucken Fernsehn und da geht es einfach nicht. Es ist nicht schlimm, wenn die Kinder mal mitkriegen, dass es einem nciht gut geht und es ist auch nicht schlimmm, wenn die kinder mal mitkiregen, dass ich heule, aber zwischenzeitlich ist es ihnen einfach zu viel und sie sagen, dass es jetzt mal gut sein muss. ich das schlucken soll und sie ja noch da wären und ich froh sein soll, dass mein Mann weg ist,d enn mit ihm wäre es ja auch nicht schön gewesen.
Ixh drück dir jedenfalls die Daumen, dass es bei dir klappt
sophiechen
Aber..... t t , wir sind in den besten Jahren (hö,hö),und wir sind nicht die Einzigen, die "gescheitert" sind. Gerade um die 40 kommt es zu vielen, vielen Trennungen.
Also, wir haben noch mal ne ganz reelle Chance einen neuen Partner zu finden. Einen, der auch großes Interesse hat, alles gaaaaaaaanz anders zu machen....... und das gibt doch auch irgendwie Hoffnung, oder???
das seh icheigentlich nicht so. Weil wir nömlich leider nicht von vorne anfangen sondern unsere Päckchen mittragen in in innerer und äußerer Form. Wenn man sich einmal so total verarscht vorgekommen ist, wie soll man dann noch einmal vertrauen zu jemanden haben. Und der oder die andere tragen ihre päckchen ja auch bei sich. Deshalb denke ich klappt es ja auch bie so vielen zweiten Beziehungen nicht besser als in der ersten. Ein weieres Problem sehe ich daran, dass man in "jüngeren" Jahren vielleich auch anpassungsfähiger ist, im Laufe der Jahre hat man doch Roitinen und Gewohnheiten entwickelt, die ein Zusammenleben erschweren, wenn diese aufeinander prallen.
@ tiefe trauer
wäre es unter diesen Umständen nicht sinnvoller den Therapeuthen zu wechseln. Du kannst auch mal bei der Caritas oder bei der Diakonie nachfragen, die bieten auch Familien und Eheberatung und insbesondere auch Trennungsberatung an.
Wenn ich zu einem Therapeuthen gegangen wäre, mit dem ich nicht klar gekommen wäre, würde ich da als Deine Frau auch nicht mehr hingehen.
zu die Hoffnung stirbt zuletzt. An Deiner Stelle würde ich auch nicht aufgeben. Ich kann Dir zwar auch nicht sagen, warum sie sich bei ihrer Freundin ausgeweint hat. Es kann sein, dass sie traurig ist, dass die beziehung zu ende ist. Es kann sein, dass sie sich sorgen um die ZUkunft macht, wie ihr leben weitergehen soll etc. Ich habe mal in einem Buch gelsesen, dass auch derjenige der verläßt die gleichen Phasen der Trauer durchgemacht hat wie derjenige der verlassen worden ist. nur war dies schon vorher und der andere hat es einfach nicht gemerkt. Nach diesem Buch läuft das Leben nach der Trennung für den Verlassenen folgendermaßen ab: Als 1. kommt die Phase des nciht Wahrhabenwollens, man denkt, dass kann einem nicht passieren, man kann es wieder reparieren und dann wird alles wieder gut. Dann kommt eine Phase der Trauer und mit zunehmen der Akzeptanzphase, dass der andere weg ist, kommt dann die Wut und der Ärger und der Hass. Erst danach ist man frei, sein Leben wieder aufzubauen. Man rutscht natürlich nicht direkt von eienr Phase in die nächste sondern man hat immer wieder Rückfälle, also statt total wütend zu sein ist man wieder traurig und wünscht sich nichts mehr als das der andere wiederkommt.
Jedenfalls kann sich das alles ganz schön lange hinziehen. Bei mir sind es jetzt schon eineinhalb Jahre und ich wünsche mir immer noch, dass er wieder kommt, was kein anderer Mensch verstehen kann, weil so viel häßliches vorgefallen ist.
Alleine ist einfach nur scheiße. Und wenn ich jetzt Sonntag nachmittag am Computer sitze, könnte ich einfach nur heulen, aber vorne sitzen meine Kinder und gucken Fernsehn und da geht es einfach nicht. Es ist nicht schlimm, wenn die Kinder mal mitkriegen, dass es einem nciht gut geht und es ist auch nicht schlimmm, wenn die kinder mal mitkiregen, dass ich heule, aber zwischenzeitlich ist es ihnen einfach zu viel und sie sagen, dass es jetzt mal gut sein muss. ich das schlucken soll und sie ja noch da wären und ich froh sein soll, dass mein Mann weg ist,d enn mit ihm wäre es ja auch nicht schön gewesen.
Ixh drück dir jedenfalls die Daumen, dass es bei dir klappt
sophiechen
Unknow2
Original von tiefe_trauerHi papi, hi mädelsHm
An die Mädels: Wie soll ich es deuten, dass die anstehende Trennung meine Frau so sehr mitnimmt? Passt das zu der Aussage, dass sie nichts mehr für mich empfindet. Wenn ja, bitte erklärt es mir.
Keiner kann deiner Frau ins Herz schauen, wir kennen sie ja nichtmal... aber ernsthaft: hier im Forum laufen reihenweise Menschen psychisch Amok, und manchmal, wenn der Stress rum ist, liest du dann aber folgendes:
'Ich glaube, ich habe weniger gegen den Verlust meines Partners gekämpft als vielmehr dagegen, dass ich Angst hatte vor einem neuen Leben'.
Also ist jetzt kein gutes Deutsch gewesen der Satz, ist natürlich jetzt auch kein Zitat oder so, aber ich selbst denke, dass gerade in den älteren Semestern - und zwar schon alles ab den Zwanzigern, würd ich sagen - eine Trennung nicht nur Herzschmerz allein ist, sondern auch totale Panik bedeutet und Umwälzung. Nicht nur äußerlich! Bis zur Trennung haben sich die Partner meistens einige Irrtümer über sich selbst erlaubt, und die Trennung stößt sie dann manchmal mit der Nase in ihre psychischen Probleme, sag ich einfach mal so.
zu dem, was @ sophiechen sagte:
Original von sophiechenWeil wir nömlich leider nicht von vorne anfangen sondern unsere Päckchen mittragen in in innerer und äußerer Form. Wenn man sich einmal so total verarscht vorgekommen ist, wie soll man dann noch einmal vertrauen zu jemanden haben. Und der oder die andere tragen ihre päckchen ja auch bei sich. Deshalb denke ich klappt es ja auch bie so vielen zweiten Beziehungen nicht besser als in der ersten.Ja, ich fürchte ehrlich gesagt ebenfalls, dass mit steigendem Alter immer mehr "Päkchen-Tragende" auf dem Markt sind.
Die Frage, die sich aber dann stellt ist: Ist es besser einen unvorbelasteten Partner OHNE JEDEN PLAN von Beziehungen und von tiefen Gefühlen, von Verantwortung und vom Leben zu haben?
Ja nun auch nicht wirklich, denke ich. :) )
Es ist immer dasselbe: Man verliebt sich oder nicht. Sich da alles schwarz zu malen, ist so unsinnig wie zu glauben, juhu, ich hab grad nen Joker gezogen und bekomm jetzt den Traumpartner geschenkt.
Obwohl... an letzteres zu glauben und es sich zu wünschen ist wohl klüger, als es nicht zu tun. Denn wer mit sich selbst ganz gut zurecht kommt, der müsste eigentlich auch eine Beziehung finden können, bei der er glücklich wird.
:]
Und du kommst vielleicht besser mit dir zurecht als deine Ex, oder, tt?
Wie geht es dir eigentlich? Dein kleiner Ausschnitt aus deiner Lebensgeschichte ist schockierend, aber nun hab ich da doch mal diese kleine Nachfrage, denn das hab ich nicht kapiert: Arbeitest du wieder?
dropje
@sophiechen
Mit den Päckchen, die da so jeder herum schleppt, hast du volkommen recht. ABER, dieses gelebte Leben mit all seinen Krisen hat uns ja auch weiter gebracht.
Und ich wage mal zu behaupten, dass man eben auch ein Stück gelebtes und manchmal auch gescheitertes Leben haben muss, um tiefe Betrachtungen über sich und die Umwelt anzustellen.
Ich für meine Person kann nur sagen, heute weiss ich ganz genau, was ich NICHT mehr will. Das hab ich vor 5 oder 6 Jahren nur dunkel geahnt. Und ich hoffe auch, dass ich heute an einer Beziehung mehr arbeiten würde, als früher. Eben weil ich sie nicht mehr als Selbstverständlichkeit hinnehme.
Und ein großes Plus am "Alter" ist für mich die Gelassenheit, die man entwickelt. Heute wäre es völlig ok, wenn mein Partner "außer mir auch noch andere Interessen hätte", früher wäre ich auf die Palme gesprungen, wenn er die Freizeit auf dem Sportplatz verbracht hätte.
Natürlich habe ich auch meine Macken und Marotten. Aber jetzt könnte man mit mir darüber reden und ich wäre u.U. bereit daran zu arbeiten - früher hätte das Kampf bedeutet.
Jede Lebenssituation und jedes -alter kann Vor- und Nachteile haben. Ich glaube, es liegt an uns, was wir daraus machen!
Mit den Päckchen, die da so jeder herum schleppt, hast du volkommen recht. ABER, dieses gelebte Leben mit all seinen Krisen hat uns ja auch weiter gebracht.
Und ich wage mal zu behaupten, dass man eben auch ein Stück gelebtes und manchmal auch gescheitertes Leben haben muss, um tiefe Betrachtungen über sich und die Umwelt anzustellen.
Ich für meine Person kann nur sagen, heute weiss ich ganz genau, was ich NICHT mehr will. Das hab ich vor 5 oder 6 Jahren nur dunkel geahnt. Und ich hoffe auch, dass ich heute an einer Beziehung mehr arbeiten würde, als früher. Eben weil ich sie nicht mehr als Selbstverständlichkeit hinnehme.
Und ein großes Plus am "Alter" ist für mich die Gelassenheit, die man entwickelt. Heute wäre es völlig ok, wenn mein Partner "außer mir auch noch andere Interessen hätte", früher wäre ich auf die Palme gesprungen, wenn er die Freizeit auf dem Sportplatz verbracht hätte.
Natürlich habe ich auch meine Macken und Marotten. Aber jetzt könnte man mit mir darüber reden und ich wäre u.U. bereit daran zu arbeiten - früher hätte das Kampf bedeutet.
Jede Lebenssituation und jedes -alter kann Vor- und Nachteile haben. Ich glaube, es liegt an uns, was wir daraus machen!
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