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Nach 6 Monaten Diabetes beim Freund entdeckt! HILFE!

38 Antworten3'835 AufrufeGestartet von CryingSoul ·

#21
Stammzelltransplantation, Pankreasverplfanzung, Lang-Hans-Zellen-Transplan. - das wären Möglichkeiten, letzteres gibt es und hat damals ca. 100.000 DM gekostet und hat in einigen Fällen geholfen. Bei den anderen 2 Möglichkeiten wird geforscht.

Wie gesagt ich kann ihren Freund verstehen, dass er ihr es verschwiegen hat, ich habe das selbe gemacht, nachdem ich vorher immer enttäuscht wurde nachdem ich es immer gleich am Anfang gesagt habe. Wie schon von mir gesagt spricht dich mit deinem Freund einfach aus und erklär ihm wie du dich fühlst - es wird schon wieder :trost:

RomanticGuy
#22
Typ-1-DiabetesFünf bis sieben Prozent der Diabetiker sind Typ-1-Diabetiker. Da der Typ-1-Diabetes in der Regel in einem jugendlichen Alter beginnt, wurde er früher auch als juveniler (jugendlicher) Diabetes bezeichnet. Heute wird davon ausgegangen, dass es sich dabei um eine Autoimmunerkrankung handelt, die durch bestimmte Erbfaktoren und durchgemachte Virusinfektionen begünstigt wird.

Bis auf wenige Ausnahmen tragen alle Typ-1-Diabetes-Patienten spezielle Merkmale auf ihren weißen Blutkörperchen (HLA-Merkmale DR 3 und DR 4). Deshalb wird eine genetische Veranlagung (Prädisposition) für die Erkrankung angenommen. Die vererbbaren Merkmale befinden sich auf dem kurzen Arm des Chromosoms Nr. 6. Allerdings gibt es viele Menschen, die diese Erbinformationen tragen und dennoch nicht an einem Diabetes erkranken. Es wird deshalb davon ausgegangen, dass zusätzlich zu den Erbanlagen auch bestimmte Virusinfektionen zum Ausbruch der Krankheit beitragen. Als auslösende Viren kommen vor allem Masern-, Mumps- und Grippeviren in Betracht. Ein solcher Virusinfekt kann bei bestimmten Personen eine so genannte Autoimmunreaktion auslösen, bei der Antikörper gegen körpereigenes Gewebe, in diesem Fall gegen die Inselzellen des Pankreas, gebildet werden. Diese Inselzellantikörper (ICA) führen schließlich zu einer vollständigen Zerstörung der Insulin bildenden Zellen.

Erst nachdem etwa 80% der Inselzellen verschwunden sind, tritt der Diabetes mit seinen typischen Beschwerden in Erscheinung. Zwischen dem Beginn der Erkrankung und dem Auftreten der ersten Symptome können Wochen, Monate oder auch Jahre vergehen. Häufig kommt es, nachdem die ersten Symptome aufgetreten sind, zu einer vermeintlichen Besserung des Zustands. Der Betroffene befindet sich dann in der so genannten Remissionsphase, die allerdings nur einen kurzen Stillstand der Krankheit bedeutet. Tatsächlich schreitet der Krankheitsprozess fort, bis schließlich alle Inselzellen zerstört sind und kein eigenes Insulin mehr gebildet wird. Beim Typ-1-Diabetes liegt also von Anfang an ein echter (absoluter) Insulinmangel vor. Daher ist die Insulingabe die einzige Therapie, die zu einer Besserung der Beschwerden führt.

Der Typ-1-Diabetes mellitus wird mit einer Wahrscheinlichkeit von drei bis fünf Prozent von der Mutter oder dem Vater auf die nachfolgende Generation vererbt. Sind beide Eltern Typ-1-Diabetiker, steigt das Risiko auf etwa 20%. Geschwister von diabetischen Kindern haben ein eigenes Erkrankungsrisiko von mindestens 10%. Bei eineiigen Zwillingen liegt das Risiko für das Geschwister eines Betroffenen bei 35%.

Typ-1-Diabetes

Fünf bis sieben Prozent der Diabetiker sind Typ-1-Diabetiker. Da der Typ-1-Diabetes in der Regel in einem jugendlichen Alter beginnt, wurde er früher auch als juveniler (jugendlicher) Diabetes bezeichnet. Heute wird davon ausgegangen, dass es sich dabei um eine Autoimmunerkrankung handelt, die durch bestimmte Erbfaktoren und durchgemachte Virusinfektionen begünstigt wird.

Bis auf wenige Ausnahmen tragen alle Typ-1-Diabetes-Patienten spezielle Merkmale auf ihren weißen Blutkörperchen (HLA-Merkmale DR 3 und DR 4). Deshalb wird eine genetische Veranlagung (Prädisposition) für die Erkrankung angenommen. Die vererbbaren Merkmale befinden sich auf dem kurzen Arm des Chromosoms Nr. 6. Allerdings gibt es viele Menschen, die diese Erbinformationen tragen und dennoch nicht an einem Diabetes erkranken. Es wird deshalb davon ausgegangen, dass zusätzlich zu den Erbanlagen auch bestimmte Virusinfektionen zum Ausbruch der Krankheit beitragen. Als auslösende Viren kommen vor allem Masern-, Mumps- und Grippeviren in Betracht. Ein solcher Virusinfekt kann bei bestimmten Personen eine so genannte Autoimmunreaktion auslösen, bei der Antikörper gegen körpereigenes Gewebe, in diesem Fall gegen die Inselzellen des Pankreas, gebildet werden. Diese Inselzellantikörper (ICA) führen schließlich zu einer vollständigen Zerstörung der Insulin bildenden Zellen.

Erst nachdem etwa 80% der Inselzellen verschwunden sind, tritt der Diabetes mit seinen typischen Beschwerden in Erscheinung. Zwischen dem Beginn der Erkrankung und dem Auftreten der ersten Symptome können Wochen, Monate oder auch Jahre vergehen. Häufig kommt es, nachdem die ersten Symptome aufgetreten sind, zu einer vermeintlichen Besserung des Zustands. Der Betroffene befindet sich dann in der so genannten Remissionsphase, die allerdings nur einen kurzen Stillstand der Krankheit bedeutet. Tatsächlich schreitet der Krankheitsprozess fort, bis schließlich alle Inselzellen zerstört sind und kein eigenes Insulin mehr gebildet wird. Beim Typ-1-Diabetes liegt also von Anfang an ein echter (absoluter) Insulinmangel vor. Daher ist die Insulingabe die einzige Therapie, die zu einer Besserung der Beschwerden führt.

Der Typ-1-Diabetes mellitus wird mit einer Wahrscheinlichkeit von drei bis fünf Prozent von der Mutter oder dem Vater auf die nachfolgende Generation vererbt. Sind beide Eltern Typ-1-Diabetiker, steigt das Risiko auf etwa 20%. Geschwister von diabetischen Kindern haben ein eigenes Erkrankungsrisiko von mindestens 10%. Bei eineiigen Zwillingen liegt das Risiko für das Geschwister eines Betroffenen bei 35%.

Typ-2-Diabetes

Die Ursache des Diabetes mellitus vom Typ 2 liegt in der angeborenen oder erworbenen Unempfindlichkeit gegenüber Insulin (Insulinresistenz). Eine solche Insulinresistenz kann die Folge einer dauerhaft überreichen Nahrungszufuhr sein, die zu häufig erhöhten Blutzuckerspiegeln führt. Die hohe Konzentration an Glukose im Blut lässt dann auch den Insulinspiegel steigen. Als Reaktion darauf sinkt die Anzahl der Insulinrezeptoren an den Körperzellen und sie werden weniger empfindlich.

Obwohl also eigentlich recht viel Insulin von der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet wird, reicht die Menge dennoch nicht mehr aus, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Es entwickelt sich ein so genannter "relativer Insulinmangel".

Um den Blutzuckerspiegel dennoch niedrig zu halten, arbeitet die Bauchspeicheldrüse auf Hochtouren, um noch mehr Insulin herzustellen. Die Inselzellen werden dabei so stark belastet, dass sie nach Jahren schließlich erschöpfen und zugrunde gehen. In der Folge entwickelt sich ein Diabetes mellitus. In Europa ist diese Form des Diabetes aufgrund schlechter Ernährungsgewohnheiten besonders häufig geworden.

Mehr als 80% der Typ-2-Diabetiker sind übergewichtig und die Fettsucht gilt als der entscheidende Risikofaktor für die Entstehung des Diabetes. Bei der Mehrzahl der Erkrankten wird eine Reihe typischer Veränderungen gefunden, die unter dem Begriff "Metabolisches Syndrom" oder "Wohlstandssyndrom" zusammengefasst sind. Dazu gehören eine bauchbetonte Fettsucht, Fettstoffwechselstörungen (hohes Cholesterin), Bluthochdruck und die Zuckerstoffwechselstörung (zunächst Insulinresistenz, später Typ-2-Diabetes).

Auch die erbliche Veranlagung spielt eine Rolle bei der Krankheitsentstehung. Bei Kindern eines Elternteils mit Typ-2-Diabetes beträt die Wahrscheinlichkeit eines späteren Typ-2-Diabetes bis zu 50%. Das Risiko für eineiige Zwillinge beträgt 100%.
Hätte die Natur gewollt, daß wir Insulinspritzen brauchen hätte sie uns welche mitgegeben. ;)

Ein solcher Virusinfekt kann bei bestimmten Personen eine so genannte Autoimmunreaktion auslösen, bei der Antikörper gegen körpereigenes Gewebe, in diesem Fall gegen die Inselzellen des Pankreas, gebildet werden. Diese Inselzellantikörper (ICA) führen schließlich zu einer vollständigen Zerstörung der Insulin bildenden Zellen.
Das Immunsystem ist jedoch trainierbar wie alles andere auch. Eine Allergie z.B. ist eine Überreaktion des Immunsystems und Laktoseintoleranz (Milchuckerunverträglichkeit) kommt dadurch zustande weil der Verdauungsapparat nicht mehr gewohnt ist komplexe Sachen zu verdauen. (z.B. Wenn man sich zuviel von Weißbrot ernährt etc.) :)

Am Besten trainiert man es mit guter Ernährung, Ausdauer und Krafttraining. Dann klappts auch mit dem körpereigenem Insulin wieder. :)

KFC
#23
@CryingSoul

Mein Freund hatte Knochenkrebs, wurde am Arm operiert und macht gerade Chemotheprapie. Ich verstehe das ist schlimm wenn der Liebster krank ist, weil vieles nicht mehr geht. Mein Freund würde z.B in der Zukunft unsere Kinder wahrscheinlich nicht mit den Armen hochheben können weil der rechten Arm und Schulter durch die OP mehr als kaputt sind. Aber denk positiv. Ich bin immer dankbar, dass er noch lebt und wir uns unendlich lieben, auch wenn wir einen harten Weg gehen müssen. Bleib tapfer und sei immer für ihn da. Ich denke das ist Einzige und Beste was du für ihn tun kannst.

MFG

KFC

#24
du bist echt ein tapferes und super mädl kfc.

ich wünsch euch nur das aller beste und dass er gesund bleibt.

#25
Ein solcher Virusinfekt kann bei bestimmten Personen eine so genannte Autoimmunreaktion auslösen, bei der Antikörper gegen körpereigenes Gewebe, in diesem Fall gegen die Inselzellen des Pankreas, gebildet werden. Diese Inselzellantikörper (ICA) führen schließlich zu einer vollständigen Zerstörung der Insulin bildenden Zellen.
Das Immunsystem ist jedoch trainierbar wie alles andere auch. Eine Allergie z.B. ist eine Überreaktion des Immunsystems und Laktoseintoleranz (Milchuckerunverträglichkeit) kommt dadurch zustande weil der Verdauungsapparat nicht mehr gewohnt ist komplexe Sachen zu verdauen. (z.B. Wenn man sich zuviel von Weißbrot ernährt etc.) :) Am Besten trainiert man es mit guter Ernährung, Ausdauer und Krafttraining. Dann klappts auch mit dem körpereigenem Insulin wieder. :)
Tja... bei Allergien hast du recht aber beim Typ I Diabetiker nicht, es gibt gewissen Fälle in denen sich der Körper in der Pubatät wieder erholt hat. und die Autoimmunstörung wegging. Bei den meisten ist es aber nicht, bei mir war Wahscheinlich der Mumps schuld. Wenn die ICA erstmal zerstört sind gibt es auch keine neuen: Ergo: kein Insulin. Meine Bauchspeicheldrüse produziert schon seit geraumer Zeit keine körpereigenen Insulin mehr und die Pubatät hab ich auch schon hintermir.... Eine Allergie ist auch etwas einfach gestrickt als eine Autoimmunerkrankung ;)

RomanticGuy
#26
Meine Bauchspeicheldrüse produziert schon seit geraumer Zeit keine körpereigenen Insulin mehr und die Pubatät hab ich auch schon hintermir..
Weißt du was genau Insulin macht?

nsulin fördert den Aufbau des Zuckerspeichers Glykogen (vor allem in Leber und Muskel).


Es hemmt den Aufbau von Blutzucker aus Eiweiß-Bruchstücken (das ist die sog. Gluconeogenese aus Aminosäuren).



Insulin fördert den Fettaufbau (u.a. aus Zucker).


Die Kohlenhydrate der Nahrung werden bei der Verdauung in kleine Zuckermoleküle gespalten. Diese werden über den Dünndarm ins Blut aufgenommen. Die Insulinausschüttung aus der Bauchspeicheldrüse sorgt dafür, dass der Blutzucker rasch verwertet wird: Aufnahme in Muskel und Leber. Auch der Aufbau von Fettgewebe aus überschüssigem Blutzucker wird durch Insulin gefördert.

Neben den geschilderten Wirkungen im Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel fördert Insulin auch den Eiweißaufbau (z.B. Muskelaufbau) in den Zellen. Insulin hat also allgemein eine wachstumsfördernde Funktion.

Wenn die ICA erstmal zerstört sind gibt es auch keine neuen
Naja wenn du es glauben möchtest. *g* Weißt du was passiert, wenn sich ein Mann Testosteron spritzt? Der Körper fährt seine eigenen Testosteronproduktion zurück und die Hoden verkleinern sich. Frag deinen Arzt einfach mal warum es bei Insulin anders sein sollte: Also warum sollte der Körper noch eigenes Insulin erzeugen wenn er es von außen bekommt.

PS: Spezielle Sypmtome: Ganz typisch für den Typ-1-Diabetes ist die ausgeprägte Gewichtsabnahme innerhalb kürzester Zeit, verbunden mit Austrocknung (Exsikkose), ständigem Durstgefühl und gelegentlich auch Bauchschmerzen. Allgemeine Symptome wie Müdigkeit und Kraftlosigkeit, Sehstörungen und Konzentrationsstörungen kommen hinzu.

Das sind eigentich Symptome von einem ungesunden Lebensstil. :rolleyes:

#27
@RomantciGuy: Ich weiß was Insulin bewirkt, denn ich spritze es mir täglich, weil ich keine Lang-Hans-Zellen mehr habe, da mein Immunsystem sie Vernichtet hat. Das das Insulin auf für den Eiweißaufbau sowie Fettstoffwechsel benötiogt wird weiß ich, denn ich hatte schon eine Fettleber sowie Eiweißausscheidung aufgrund eines absoluten Insulinmangels.

Ich glaube es nicht es ist so, in meinter Trortzphase hab ich einfach mein Insulin nicht gespritz und was ist passiert.... nein, ich war nicht geheilt. Ich lag im Koma, mein Blutzucker konnte nur noch im Labor gemessen werden über 1300 mg/dl.

Irgendwie versteht du die Krankheit nicht, bei den Diabetikern (TypI) wird kein körpereigenes Insulin mehr produziert (weil die die Beta-Zellen [Langhanschen Inseln] in der Bauchspeicheldrüse vom körpereingenen Immunsystem zerstört wurden). Nach der Geburt entstehen neue Beta-Zellen durch Teilung bereits vorhandener Beta-Zellen, also wenn alle Zerstört sind kann es auch keine neuen geben. Deshalb müssen wir es uns Insulin spritzen., sonst würden wir Sterben.

Wir sollten über dieses Thema vielleicht nich unbedingt hier debattierten, wir sollten lieber CryingSoul helfen ;)

#28
Crying Soul,

meinem Empfinden nach treiben Dich momentan erstmal zwei Dinge um: der Schreck, der Dir in die Knochen gefahren ist, nachdem Du erfahren hast was los ist.

Vielleicht auch kombiniert damit, das das Idealbild was Du von Deinem Freund hattest (klar- normal wenn man verliebt ist) und all die Pläne, die Du hast, angekratzt wurden.

Ist völlig normal denke ich- so geht es jedem, der entweder selbst eine Diagnose bekommt oder Angehörigen die damit umgehen müssen.

Selbstverständlichkeiten sind auf einmal nicht mehr selbstverständlich, vorausgesetzte Dinge stellt man in Frage. Und natürlich die Frage im Hintergrund, in wie fern diese Diagnose Euren weiteren Lebensweg beeinflußt.

Als Zweites- auch wenn Du sagst Du kennst Dich mit der Erkrankung gut aus- auch Angst vor der Erkrankung, vor den Veränderungen, die sie vielleicht bedeutet.

ABER- wie hier schon angemerkt wurde: ihr seid ja nun schon eine Weile zusammen, Du hattest- wie es sich anhört- nie einen Verdacht.

Also zeigt das ja, das die Einschränkungen nicht besonders groß sind. Wart ihr in der Zeit nie essen oder ähnliches? Doch, bestimmt.

Ich denke was Dir helfen könnte wäre zum einen viel mit ihm darüber reden um ihn und die Erkrankung zu verstehen- zum anderen Dich selbst genau zu informieren.

Denn das Beste was Du imho jetzt tun kannst ist nicht in eine Angststarre zu verfallen, sondern Dich mit allen Informationen, die Du bekommen kannst, zu stärken.

Diabetes Typ I ist kein Todesurtel- ja, man muß bestimmte Regeln einhalten und es kann auch mal zu Krisensituationen kommen. Aber es ist eine Krankheit die gut in den Griff zu bekommen ist und das Leben wenig einschränkt. Auch essen bei Mc Doof ist drin- wenn man hinterher entsprechend spritzt.

Noch an Romantic Guy-

sorry und bei aller Liebe- aber die Thesen, die Du hier in den Raum stellst, sind absoluter Mumpitz, wie ein anderer User (der mit Diabetes I lebt- hallo??? Willst Du einem langjährig Erkrankten ernsthaft seine Krankheit erklären?? Und dann auch noch falsch?) bereits anmerkte.

Wenn die Inselzellen erstmal zerstört sind, sind sie zerstört. Da gibt es kein Haben und kein Wollen.

Wäre es so einfach, wie Du es darstellst, hätten wir das Problem in der Medizin wohl schon länger nicht mehr.

Weißt du was passiert, wenn sich ein Mann Testosteron spritzt? Der Körper fährt seine eigenen Testosteronproduktion zurück und die Hoden verkleinern sich. Frag deinen Arzt einfach mal warum es bei Insulin anders sein sollte: Also warum sollte der Körper noch eigenes Insulin erzeugen wenn er es von außen bekommt.
LIes Dir das hier noch mal durch- und bemerke dann den logischen Fehler darin.

Ein Diabetiker spritzt nicht zuerst Insulin und produziert dann kein eigenes mehr WEIL er spritzt.................er hat ZUERST kein eigenes mehr und spritzt DANN.

An sich ist der Denkansatz- vom Regelsystem im Hormonhaushalt, das mit Feedback arbeitet- erstmal richtig, trifft hier aber nicht zu.

Es ist richtig, das bei Hormonsubstitution von außen der Körper die eigene Produktion runterreguliert- nur: wenn von vornherein nichts da ist, kann auch nichts runterreguliert werden.

Ich denke bevor man sich mit wilden Thesen aus dem Fenster hängt sollte man wirklich verstanden haben worum es geht- denn wenn ich z.B. der User mit Diabetes I wäre, würde mir die Galle hochkochen wenn Du unterstellst, das meine Symptome ja eigentlich nur Zeichen einer schlechten Lebensführung sind und ich mich selber krankheitserhaltend verhalte indem ich spritze.

Da ich selber diese Krankheit nicht habe lehne ich mich nur zurück und staune über Deine erstaunliche Laienätiologie.

RomanticGuy
#29
@Jatina:

Wenn die Inselzellen erstmal zerstört sind, sind sie zerstört. Da gibt es kein Haben und kein Wollen.
Ja wenn ihr das glaubt bitte, aber Zero_SGP isst jeden Tag Fleisch. :heulen:

Ein Diabetiker spritzt nicht zuerst Insulin und produziert dann kein eigenes mehr WEIL er spritzt.................er hat ZUERST kein eigenes mehr und spritzt DANN.
Nein die Frage ist ja nicht, warum er sich Insulin spritzt sonder wofür er das Insulin braucht. Der Insulinbedarf richtet sich ja nach der Nahrung. ;)

Theoretisch könnte man jetzt sagen, daß man gar kein Insulin braucht wenn man nichts isst, und nur darüber wollte ich einen Anstoss zum Nachdenken geben. ;(

Lassen wir aber lieber wie Zero_SGP gesagt hat die Diskussion hier im Thread sein. Also: Alle Hasswünsche und Diabetes Diskussionsfragen per PN an mich. =)

#30
Original von RomanticGuy@Jatina:

Ja wenn ihr das glaubt bitte, aber Zero_SGP isst jeden Tag Fleisch. :heulen:

Nein die Frage ist ja nicht, warum er sich Insulin spritzt sonder wofür er das Insulin braucht. Der Insulinbedarf richtet sich ja nach der Nahrung. ;)

Theoretisch könnte man jetzt sagen, daß man gar kein Insulin braucht wenn man nichts isst, und nur darüber wollte ich einen Anstoss zum Nachdenken geben. ;(

Lassen wir aber lieber wie Zero_SGP gesagt hat die Diskussion hier im Thread sein. Also: Alle Hasswünsche und Diabetes Diskussionsfragen per PN an mich. =)
Alles Blödsinn..... :mauer: :mauer: :mauer: mehr sag ich dazu nicht. Geh zu einem Diätologen oder Diabetilogen und rede mal mit ihm, der kann dir dann alles erklären. Nur weil ich Fleisch esse, hat sich mein Körper doch nicht gedacht: "So jetzt zerstören wir die Beta-Zellen" - dann müssten 3/4 der Welt Diabetiker sein. RomanticGuy scheint Vegetarier oder ähnliches zu sein, nach ihm ist Fleisch nut eine Notfallprodukt.

Du wiedersprichst dich selber... das Insulin braucht man für die Verwertung des Essens, der Mensch muss essen um zu Leben also braucht er Insulin. Wenn er weniger isst, dann brauch er auch weniger Insulin, kommt aber auch auf das essen drauf an. Aber er wird immer Insulin brauchen, weil er immer etwas essen muss und selbst beim Trinken benötigt man Insulin, wenn du nen Oragensafrt trinkt ist auch Glucose darin der verwetet werden muss.

#31
Romantic Guy-

sieh es mal so: Du diskutierst Deine Thesen hier:

- mit jemandem der Diabetes I hat, damit lebt, sich täglich gezwungener Maßen damit auseinandersetzt, der also mitten in der Materie steckt. Und dem Du die ganze Zeit indirekt unterstellst seine Erkrankung hätte etwas mit seiner Lebensführung oder seinen Handlungen zu tun- was schon mal ein Knaller ist.

- und mit einer Medizinerin, die seit mittlerweile gut neun Jahren so gut wie täglich mit Diabetikern beider Typen zu tun hat, x-mal Aufklärungs- und Beratungsgespräche mit selbigen geführt hat und sich genau wie oben genannter User gezwungener Maßen mit allen Grundlagen und Details der Krankheit auseinandergesetzt hat- auf jeder Ebene, die die Erkrankung bietet.

Beide sagen Dir, das Deine Thesen nicht mehr nur hinken, sondern einen massiven Klumpfuß haben. Solltest Du da nicht vielleicht mal in Dich gehen und überlegen WER hier vielleicht falsch liegt?? Nur mal so.... :rolleyes:

Ansonsten würde es noch spannend sein zu erfahren, was genau präzise der Fleischkonsum mit Diabetes Typ I Deiner Ansicht nach zu tun hat................sehr unterhaltsam, Deine These.

Theoretisch könnte man jetzt sagen, daß man gar kein Insulin braucht wenn man nichts isst, und nur darüber wollte ich einen Anstoss zum Nachdenken geben.
Ergo sollten Diabetiker in Zukunft von Luft und Liebe leben und dann ist es okay.............richtig. Sehr sinniger Ansatz.

RomanticGuy
#32
das Insulin braucht man für die Verwertung des Essens, der Mensch muss essen um zu Leben also braucht er Insulin. Wenn er weniger isst, dann brauch er auch weniger Insulin, kommt aber auch auf das essen drauf an. Aber er wird immer Insulin brauchen, weil er immer etwas essen muss und selbst beim Trinken benötigt man Insulin, wenn du nen Oragensafrt trinkt ist auch Glucose darin der verwetet werden muss.
Und glaubt ihr wirklich eurer Körper könnte gar kein Insulin selber mehr herstellen, wenn er es doch anscheinden so dringend zum Leben braucht? ? Also ich würde meinem Körper nicht so mißtrauen nach den Erfahrungen die ich mit ihm gemacht habe. :heulen:

Wie gesagt, wenn der Körper wirklich "0" Insulin produzieren würde, wäre daß z.B. wie wenn man man kein Immunsystem hätte. :ohman:

PS: Ein Diabetiker Typ 1 fällt wirklich ins Koma wenn er einen Orangensaft trinkt?!?!? 8o

95m
#33
Original von RomanticGuy

Und glaubt ihr wirklich eurer Körper könnte gar kein Insulin selber mehr herstellen, wenn er es doch anscheinden so dringend zum Leben braucht? ? Also ich würde meinem Körper nicht so mißtrauen nach den Erfahrungen die ich mit ihm gemacht habe. :heulen:

Wie gesagt, wenn der Körper wirklich "0" Insulin produzieren würde, wäre daß z.B. wie wenn man man kein Immunsystem hätte. :ohman:
Wow - du bist sicher ein Genie!! Hast du deine bahnbrechenden Erkenntnisse schon der Fachwelt mitgeteilt?

Da wäre ja ein Doktor ein Idiot wenn er noch Insulin verschreibt, wenn deine Methode doch so einfach funktioniert!!

:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

#34
@95m: Ich hab erst garnicht auf den letzten Post reagiert, hab mich nur totgelacht :D hat mich kurz von meinen eigenen Problemem abgelenkt. Aber was der verzapft ist schon kriminell....

Sein Vergleich ist "doof" ....Immunsystem und die Hormonproduktion vergleichen :ohman: Er begreift nicht das der Körper von Diabetiker wirklich kein eigenes Insulin mehr produzieren kann :mauer:

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so und jetzt wieder zu CryingSoul:

Gibts es schon was neues? hast du mit deinem Freund geredet? was spricht er? nin neugierig

Auf eigenen Wunsch gelöscht
#35
Und glaubt ihr wirklich eurer Körper könnte gar kein Insulin selber mehr herstellen, wenn er es doch anscheinden so dringend zum Leben braucht? ? Also ich würde meinem Körper nicht so mißtrauen nach den Erfahrungen die ich mit ihm gemacht habe.
Wie gesagt, wenn der Körper wirklich "0" Insulin produzieren würde, wäre daß z.B. wie wenn man man kein Immunsystem hätte.

PS: Ein Diabetiker Typ 1 fällt wirklich ins Koma wenn er einen Orangensaft trinkt?!?!?

:D :D :D

#36
Also ich würde meinem Körper nicht so mißtrauen nach den Erfahrungen die ich mit ihm gemacht habe.
Dann sei froh, das Du Erlebnisse der anderen Art noch nicht mit ihm machen mußtest.

Und glaubt ihr wirklich eurer Körper könnte gar kein Insulin selber mehr herstellen, wenn er es doch anscheinden so dringend zum Leben braucht?
Nicht glauben- wissen.

Und es geht nicht nur um gar kein- es kann auch um viel zu wenig gehen. Aber es kommt auf dasselbe raus.

Wie gesagt, wenn der Körper wirklich "0" Insulin produzieren würde, wäre daß z.B. wie wenn man man kein Immunsystem hätte.
Etwas bizarrer Vergleich- aber naja...........schlag mal Dinge wie Immunglobulinmangel nach.

Ein Diabetiker Typ 1 fällt wirklich ins Koma wenn er einen Orangensaft trinkt?!?!?
Nach einem O-Saft unter Garantie nicht. Da gehört schon mehr dazu an essen oder trinken ohne zu spritzen.

In der Regel kommen da noch andere Faktoren hinzu, die zur Stoffwechselentgleisung führen.

Beim Koma ist die Überzuckerung nur ein Teileffekt- infolgedessen der ganze Stoffwechsel, seine Elektrolyte und der Wasserhaushalt durcheinanderkommen. Daher das Koma.

RomanticGuy
#37
In der Regel kommen da noch andere Faktoren hinzu, die zur Stoffwechselentgleisung führen.Beim Koma ist die Überzuckerung nur ein Teileffekt- infolgedessen der ganze Stoffwechsel, seine Elektrolyte und der Wasserhaushalt durcheinanderkommen. Daher das Koma.
Und hast du schon mal einen Arzt getroffen, der gesagt hat daß Kohlensäure in Getränken Gift für den Körper ist? =)

Und es geht nicht nur um gar kein- es kann auch um viel zu wenig gehen. Aber es kommt auf dasselbe raus.
Ja aber das Insulin richtet sich nach den Bedarf der Nahrung. Probiers einfach mal aus. Iss an einem Tag mal ein Teller Bratkartoffeln und am anderen Tag Reis. Die Kartoffeln sind nämlich extrem schwieriger zu verdauen und liegen länger im Magen.

Kartoffeln haben einen relativ hohen glykämischen Index, jedoch bei einer kleinen Mahlzeit nur eine relativ geringe glykämische Last.

Der Glykämische Index ist ein Maß zur Bestimmung der Wirkung eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel

Je höher der Wert ist, desto schneller steigt der Blutzuckerspiegel an.

:)

#38
Sorry- ich gebs auf...........

Und hast du schon mal einen Arzt getroffen, der gesagt hat daß Kohlensäure in Getränken Gift für den Körper ist?
Ich weiß nicht ob Du registriert und verstanden hast, was ich oben schrieb-ich bin selber Medizinerin. In so fern muß ich nicht erst einen Arzt/Ärztin treffen- hier sitzt eine. :rolleyes:

Was Kohlensäure mit einer Elekrtolytentgleisung oder einem diabetischen Koma zu tun hat bleibt Dein Geheimnis. Völlig andere Baustellen, null Zusammenhang.

Und was der Sinn und Zweck ist zu posten, das Kartoffeln nur einen niedrigen Glyx haben, wenn es um kein bzw. zu wenig Insulin geht, das vom Körper selber produziert wird- das bleibt auch eine große Frage.

Wo soll da der Zusammenhang sein? Dann muß man eben ggf. nach einer Kartoffel nicht spritzen.

Ändert aber an der Gundsituation nichts- tut auch nichts zur Diskussion zur Sache deren Kernpunkt- den Du ja aufgebracht hast- die These war, das man, wenn man kein Insulin zuführen würde, selber wieder welches produziert. Was einfach de facto Mumpitz ist.

So- für weitere Diskussionen ist mir meine Zeit zu schade.

Dir kann ich nur noch sagen, das es in Diskussionen nichts bringt, zusammekopierte Dinge zu posten die scheinbar auf den ersten Blick Deinen Punkt unterstreichen, wenn Du die genauen Zusammenhänge offenbar nicht verstanden hast. Und es ist offensichtlich, das Du es nicht hast.

Auf eigenen Wunsch gelöscht
#39
danke jatina für deinen guten post.

wenn ich sowas lese wie von romantic guy kann jedem der mit dieser krankheit leben muss ja nur schlecht werden.

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