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Neuneinhalb Jahre vs. zwei Stunden

243 Antworten19'255 AufrufeGestartet von jon05 ·

#201
Guten Morgen Jon!

Hier mal eine kleine Was-Wäre-Wenn-Phase meinerseits... ;)

Hätte sie sich anders und reifer verhalten, dann würde ich das mit großer Sicherheit auch anders sehen, so aber hat sie den Bogen überspannt und ich muss sehen, wo ICH selbst bleibe. Das ist traurig, da es sicherlich möglich gewesen wäre, diese Beziehung weiter zu entwickeln, aber da gehören nun mal zwei Personen dazu...
Wenn sie dir gesagt hätte, dass sie sich nicht mehr so sicher ist, wenn sie versucht hätte, das alles zu "kitten" oder irgendwie daran gearbeitet hätte und dann nach einiger Zeit doch Schluss gemacht hätte, wäre das ja "reifer" gewesen. Wie würdest du denn dann reagieren? Würdest du sie auch nicht mehr sehen wollen/können? Würdest du dir mehr Hoffnungen machen, dass es ggf. doch noch was werden könnte? Würdest du sie anders sehen?

Wahrscheinlich wäre diese Version noch viel anstrengender. Da hast du dann nämlich einen Menschen, den du liebst, der dich verlassen hat, der dir aber keinen wirklichen Grund gibt, böse auf ihn zu sein. So kannst du erschreckend feststellen, wie unreif deine Ex war/ist, was dir den Verarbeitungsprozess ggf. vereinfachen könnte.

Was meinst du?

@Macho-Arschloch-Männer: Kann eurer Diskussion nur zustimmen, alle die sagen, dass sie das wollen, hatten wohl niemals ein richtiges Exemplar dieser Sorte. Und alle, die mal eins hatten, wollen so was nie wieder, geraten aber wohl doch viel zu häufig wieder an den gleichen Typ Mann.

Fühl dich in den Arm genommen. :)

Wie du ja weißt, ist das ja gaaaaanz uneigennützig. ;)

Aber trotzdem lieb gemeint.

nippy

#202
hey nippy :)

Die guten Was-Wäre-Wenn-Spielchen... OK

Ich hätte es tatsächlich als reifer empfunden, wenn sie gemeinsam mit mir versucht hätte über die Probleme zu reden und diese gemeinsam zu lösen. Es wäre aber auch unreif gewesen (bzw. war unreif, weil sie das ja so gemacht hat), die Probleme alleine zu kitten und daran zu arbeiten. Hätte sie nach ersterer Option nach einiger Zeit Schluss gemacht, wäre das natürlich schlimm für mich gewesen, aber ich glaube eben nicht so schlimm wie jetzt. Erstens wäre ich darauf vorbereitet gewesen, bzw. hätte über die Möglichkeit Bescheid gewusst. Zweitens hätte ich dann vielleicht wenigstens eine Art von Erklärung für das Ganze gehabt, da wir uns in dem Fall ja miteinander auseinander gesetzt hätten und über die jeweiligen Ansichten des Partners geredet hätten. So ist es ja für mich aus relativ heiterem Himmel gekommen, ohne jegliche wirkliche Erklärung. Finde ich nach so langer Zeit extrem unreif und erschreckend...

In dem, von Dir ausgemalten, Fall hätte ich sie sicherlich auch einige Zeit nach einer Trennung nicht sehen können, würde mir wahrscheinlich auch mehr Hoffnungen machen (denen ich mittlerweile komplett abgeschworen habe) und somit vielleicht auch mehr leiden, denn die Hoffnung schmerzt bei so was am meisten. Diese ganzen Überlegungen jetzt nur, weil Du gefragt hast... Nicht dass ich gleich wieder einen auf den Deckel bekomme ;) Diese Überlegungen sind leider mittlerweile nicht mehr relevant.

#203
Hallo jon,

Hier einfach ein paar Kuscheleinheiten von mir: :trost: :trost: :trost:

Habe ich doch beim letzten Mal glatt vergessen! Dabei bin ich auch so anlehnungsbedürftig... naja, habe eine neue Kuscheldecke, die ist schön weich und meckert nicht, egal was ich mache.

Gute Nacht,

:schmatz: Mariala

#204
Hallo Jon

ich gehöre auch zu denen, die deine Geschichte schon lange verfolgen, sich aber bisher nicht zu Wort gemeldet haben. Aber es hat mir immer sehr geholfen, deine Einträge, deine Überlegungen zu lesen. Auch ich bin (wenn auch nach wesentlich kürzerer Beziehungszeit) sehr plötzlich und ohne Vorwarnung verlassen worden. Und auch wenn meine Geschichte dann eine ganz andere Wendung bekommen hat (siehe mein Thread) kann ich viele deiner Gedanken mehr als nachvollziehen. Auch für mich war das Schlimmste an dieser Trennung dass sie so unvorbereitet kam und dass ich irgendwie auch nie eine befriedigende Antwort bekommen habe, warum eigentlich und seine Begründungen bis heute mehr als schwammig finde.

Was mich aber in den letzten Tagen sehr berührt und zum nachdenken angeregt hat, waren deine Aussagen hier, dass sie für dich nicht mehr der Mensch ist, der sie einmal war und dass es diesen Menschen nicht wieder geben wird, dass er quasi "tot" ist. Das hat mir echt unglaublich geholfen. Denn ich habe immer noch recht viel Kontakt mit meinem Ex, da er nicht ganz zwei Wochen nach unserer Trennung erfahren hat, dass er schwer krank ist und mich jetzt als eine Freundin braucht. Aber dieser Gedanke, ihm wie einem anderen Menschen zu begegnen, den man zwar sehr gern hat und den man unterstützen möchte, der eben ein anderer ist, als der Mensch in der Beziehung, hilft mir glaube ich gerade sehr. Zumal er gerade, bedingt durch seine Krankheit und das ganze ohnehin ganz anders ist, als ich ihn kenne. Und wahrscheinlich wird er auch hinterher nie mehr der sein, der er mal war.

Für diese Einsichten möchte ich dir und den anderen hier sehr herzlich danken und es tut mir leid, wenn ich jetzt so viel von mir hier in deinem Thread geschrieben habe, denn eigentlich wollte ich wirklich nur sagen, wie sehr mich das berührt hat. Das und vieles andere, was du hier schreibst auch. Es ist einfach wunderbar zu sehen, wie du dich mit allem so intensiv auseinandersetzt und dadurch jetzt wirklich schon ziemlich weit auf dem Weg wieder nach oben bist. Selbst deine Rückschläge sind nicht mehr so schlimm wie am Anfang. Ich denke, dass du viel aus dieser Zeit mitnehmen wirst und dass die nächste Frau, die dir irgendwann begegnen wird, sich mehr als glücklich schätzen wird so einen wunderbaren Mann gefunden zu haben.

Denn wir Frauen stehen zwar nicht auf Weicheier, sondern auf Männer mit einem eigenen Kopf. Aber ganz sicher wollen wir keine Machos sondern Männer, die uns respektieren und achten und die wir ebenso respektieren und achten können. Die unsere Bedürfnisse erkennen und ihre äussern können und sich gleichberechtigt mit uns auseinandersetzen. Und von allem, was du hier schreibst, bist du ganz sicher so einer.

Liebe Grüsse Eryn

Sheilah
#205
Hallo,

habe gerade alle Texte gelesen. Mich hat meine Trennung auch hierhin verschlagen und ich kriege gerade die Krise aber die Geschichte könnte von mir stammen ;-( Nun ja in vielen Punkten zumindest.

Mein Freund hat sich nach 4 1/2 Jahren getrennt, wir wollten ein Haus kaufen. auch er hat vor 2 Jahren mal eine Pause haben wollen, da er sich seiner Gefühle nicht mehr sicher war. Und auch bei mir wurden als Gründe der Alltag und seine Kleinigkeiten angegeben. Tja und bei unserer Beziehung ist es auch so, dass ich den Tod eines geliebten Menschen verdauen muss, nur das geht eben nicht immer so leicht wie man das gerne hätte, kostet Zeit und frißt Energie, von beiden Partnern.

Wir sind seit dem 06.08 auseinander und bisher habe ich alles geregelt. Die gemeinsame Wohnung - wir wohnten 3 Jahre zusammen wird am kommenden WE von mir ausgeräumt, bzw. ich hole meine Sachen. Ich bin kurz vorm durchdrehen, erst diese Woche als der Termin zum ausräumen ausgesprochen wurde, wurde mir erst mal richtig deutlich das es vorbei ist, endgültig vorbei ist.

Und wie es weitergehen soll weiß ich nicht. Neue Liebe finden ? Soll ja helfen, aber irgendwie übersteigt das gerade meine Vorstellungskraft. Im Kreis drehendeGedanken, wir hätten mit einem vernünftigen Gespräch bei Zeiten alles regeln können. Was bleibt ? Mir nur Trauer und der Versuch auf eigenen Fü0ßen alleine durchs Leben zu gehen, eine neue Wohnung suchen (wohne derzeit beimeiner schwester) und eine neue Stelle, denn alles liegt wenige Minuten von unserer gemeinsamen Wohnung entfernt und der Vertrag läuft aus.

Momentan würde ich manchmal gerne einfach was zerschlagen, aber da shilft auch nicht fürchte ich. Er macht ne Menge geschäftsreisen und ist nur unterwegs. Meint mich würde er wohl nicht vermissen, sondern nur die gewohnheit. Gefühle wären da schon noch, aber eben keine Liebe.

Hätte nicht gedacht das Liebe einfach gehen kann und das ich dann mit solchen Schmerz zurück bleibe. ich bin ein Kopfmensch der gerade von seinen Gefühlen überrannt wird.

Tipps was ich machen soll und wie ich die Hoffnung total zerschlagen kann sind willkommen, denn das Sprichwotr und die Hoffnung stirbt zuletzt, ist grausam aber wahr und macht alles nur noch schlimmer

Grüße aus dem noch herbstlichwarmen Belgien

Sandra

#206
@Mariala: Das ist echt das, was am meisten fehlt, oder? Jemand liebes zum kuscheln. Das geht mir ganz genau so... Auf intimere Dinge kann ich momentan auch gut verzichten, aber einfach jemand, der da ist, zum reden und zum kuscheln, fehlt extrem. Aber eine neue Kuscheldecke hört sich doch auch erstmal nach einem zumindest kleinen Trost an ;)

@Eryn: Ich verschlinge auch so manchen Thread und bin immer auf der Suche nach ähnlichen Geschichten und vor allem Ratschlägen, die auch mir helfen könnten. Es freut mich sehr, zu lesen, dass Du auch ein wenig etwas aus diesem Thread herausziehen kannst. Das liegt bestimmt daran, dass hier wirklich viele Leute posten, die wirklich etwas zu sagen haben. Hätte ich vorher never ever für möglich gehalten, dass ein Forum in solchen Belangen so ergiebig sein kann :)

Deine Story hört sich aber auch ziemlich finster an, denn durch die Krankheit Deines Ex bist Du ja fast schon gezwungen, Dich weiterhin mit ihm auseinander zu setzen (obwohl es sich ja so anhört, als ob Du auch gar nicht unbedingt etwas anderes möchtest). Ich könnte das (zumindest im Moment) gar nicht, aber das ist eben auch das Verzwickte daran, wenn man die Dinge so sieht, dass der Mensch den man einmal geliebt hat, nicht mehr existiert. Ich denke aber, dass das insgesamt eine recht gesunde Sache ist. Denn man behält trotz allem ein offenes Herz und wird nicht innerlich hart. Ich liebe zwar noch meine Freundin, aber meine Ex ganz sicherlich nicht, wenn Du weißt, was ich damit sagen möchte. Viele Verlassene reagieren glaube ich so, dass sie erstmal emotional total dicht machen – das ist glaube ich einerseits für den Moment auch ein guter Weg mit der Situation klar zu kommen, birgt aber die Gefahr, dass man emotional auf Dauer abstumpft. Und die Liebe zu der Person, mit der ich einmal zusammen war, wird sicherlich mit der Zeit abnehmen, und wenn es dann irgendwann soweit ist, wer weiß, vielleicht kann ich dann diese neue Person, die sie ja jetzt schon ist, neu kennen lernen und mich mit ihr anfreunden. Das wird die Zeit (viel Zeit) zeigen...

Eryn, ich wünsche Dir ganz ganz viel Kraft, denn ich stelle mir die Situation und Umstände in denen Du steckst arg schwer vor. Fühl Dich gedrückt ;)

@Sheilah: Ich kann Dir natürlich nur Ratschläge geben, die auch mir geholfen haben. Jeder Mensch tickt da ja anders und geht auch anders mit so einer Situation um. Ich würde an Deiner Stelle mein Heil nicht in einer neuen Liebe suchen. Klar, sollte es sich zufällig ergeben, ist das vielleicht eine Möglichkeit, dann aber nur mit ganz offenen Karten Deinerseits, denn einen Dritten zu verletzen, nur weil Du noch nicht soweit bist, ist sicherlich keine gute Idee. Mach Dir auch keine Gedanken, dass ihr alles hättet regeln können. Das schwirrt mir auch immer noch im Kopf herum, aber es gehören nun mal zwei dazu. Wenn der eine von beiden nicht dazu bereit ist, ist das unendlich schade, zeigt aber auch irgendwie, dass der Partner nicht reif genug für eine dauerhafte und glückliche Beziehung ist. Zwingen kann man ja keinen, auch wenn man sich das manchmal wünschen würde. Mir hat es wirklich sehr geholfen, mich ausschließlich auf mich selbst zu konzentrieren und komplett aus dem Kontakt zu ihr herauszugehen. Warte mal ab, Dinge wie neue Wohnung suchen und einrichten und wahrscheinlich auch neuer Job werden Wunder wirken. Denn das sind alles Dinge, die Dich erstens ablenken und zweitens frischen Wind in Dein Leben bringen. Mir hat das wirklich sehr geholfen! Ich kenne Deine Situation natürlich nicht genau, aber würde Dir jetzt einfach mal so raten, aktiv gegen Deine Hoffnung vorzugehen (natürlich nur, wenn Du hundert Prozent sicher bist, dass es tatsächlich keine realistische Chance auf einen Rückzieher seinerseit gibt). Wenn Du das schaffst, dann bist Du irgendwann auch wieder frei, und selbst wenn er dann noch mal ankommen sollte, kannst Du immer noch entscheiden, was Du wirklich möchtest. Sich jetzt Hoffnungen zu machen tut nur weh, war zumindest bei mir so... Ich fürchte, mehr Ratschläge kann ich Dir leider auch nicht geben, außer vielleicht noch, Dich mit vielen Freunden zu treffen und über Dich und Deine Gefühle zu reden ;)

Alles Liebe vom Jon

#207
Hallo Jon,

ja, ich glaube ich verstehe sehr gut, was du sagen möchtest, dass du noch deine Freundin liebst, aber nicht deine Ex. Und ich glaube, dass du mit dieser Erkenntnis ein ganzes Stück weiter bist, als wir anderen. Denn egal ob wir noch Kontakt haben oder nicht, eigentlich lieben wir doch weiterhin den Menschen, mit dem wir zusammen waren und nicht den, der er nach der Trennung für uns wird. Sehr oft machen wir uns das nur nicht bewusst. Und das macht das Abschied nehmen oft noch schwerer.

Was das Kontakt halten angeht: auch da hast du recht, ich möchte ihn gerade nicht abbrechen lassen. Ich weiss, dass er mich gerade braucht, da er jemand ist, der sich nur schwer anderen Menschen öffnet und ich eine der wenigen bin, denen er wirklich vertraut und mit denen er über alles reden kann. Und zum Glück gibt es eine Art natürlichen Abstand zwischen uns, da wir 300 km weit auseinander wohnen. Da ist es vielleicht einfacher die richtige Balance zu finden, damit ich dir Kraft finde sowohl meinen Liebeskummer zu verarbeiten als auch für ihn da zu sein.

Dabei hilft mir dieses Forum auch ungemein und ich hätte ebenfalls nicht gedacht, dass es das kann. Aber hier schreiben so viele einfühlsame und kluge Menschen, dass man echt viel lernen kann. Ich bin sehr froh, dass ich meinen Weg hierher gefunden habe.

Ich danke dir sehr für dein Mitgefühl und deine lieben Wünsche. Das hilft auch ein wenig weiter, ehrlich.

Liebe Grüsse, Eryn

#208
Mittlerweile kann ich echt drüber lachen. Habe gestern mit meiner Mutter telefoniert, die mir sagte, dass sie kurz bei meiner Ex war, um ihr Sachen zurückzubringen, die sie sich mal ausgeliehen hatte. Noch wohnt meine Ex ja wieder im Einfamilienhaus ihrer Mutter und da gibt es keine funktionierende Klingel. Die handhaben das sehr amerikanisch mit Gästen, sprich wenn jemand daheim ist, ist auch die Haustür offen und man muss halt einfach rein und einmal laut hallo rufen. Nur zur Erinnerung, meine Ma war ja ziemlich angefressen wegen der Karte, die meine Ex ihr geschrieben hatte.

Naja, sie ist also rein ins Haus, lief der Mutter meiner Ex über den Weg, die einen halben Herzinfarkt bekommen hat und so gar nicht damit rechnete, meine Mutter zu sehen. Ähnlich sah es dann wohl auch mit meiner Ex aus, die ähnlich geschockt war (was ich beim besten Willen überhaupt nicht verstehen kann, aber egal). Meine Mutter meinte, die beiden hätten sich verhalten, als ob sie ein unglaublich schlechtes Gewissen hätten. Noch nicht mal die Hand gegeben oder so (wobei meine Mutter sicherlich auch abweisend war, wenn auch trotzdem sehr höflich, da kenne ich sie gut genug). Schon witzig, wie so ein Verhalten, besonders meiner Ex, zu Stande kommt, wenn man bedenkt, dass sie meiner Mutter innerhalb der vergangenen zehn Jahre auch sehr sehr nah gekommen ist und sich super mit ihr verstanden hat. Irgendwas läuft glaube ich in dieser Familie komplett strange und irgendwie wird es immer offensichtlicher, dass ich vielleicht ohne meine Ex doch besser bedient bin (ganz vielleicht :rolleyes: )

#209
Hi joni :D

oh boy, das hört sich ja wirklich sehr eigenartig an.

Schlechtes Gewissen, garantiert!

Die beiden wissen ganz genau, dass eure Trennung - die Art und Weise - nicht wirklich schön abgelaufen ist. Und dann kommt deine Mutter da an - wie peinlich. Es hat wohl auch zwischen euren Müttern ein gutes Verhältnis über fast 10 Jahre gegeben und nach der Trennun gab es da wohl kein Gespräch zwischen den beiden - so quasi von Mutter-zu-Mutter, eben über dies und das und euch..... ??

Wieso sind die so unentspannt? Aber daran kann ich schon sehen, dass deine Ex irgendwie ein schlechtes Gewissen hat. Anstatt kurz nach der Trennung auf dich zuzugehen und mal ganz ruhig und sachlich über die WAHREN GRÜNDE zu sprechen. Und dir auch zu sagen, dass es ihr wirklich sehr leid tut etc. Einfach so - fast 10 Jahre - mal eben von der Tafel gewischt.

Wenn ich deine Geschichte so überdenke, dann muss ich sagen - nach wie vor - Respekt, wie du damit umgehst. Ich find es schon ganz schön hart, wie bequem und einfach sie sich aus deinem / eurem Leben "davon gemacht hat".

Sie hat nicht im mindesten eine Ahnung, welche Art Gedanken du dir machst und wie sehr sie dir damit weh getan hat - sie hält es nicht mal für nötig, dir einen Brief (mal keine Email, sondern was persönliches) zu schreiben, in dem sie sich äußert und sich evtl. auch mal entschuldigt für all den Kummer und ihre Art und Weise??

Verdient hättest DU es auf jeden Fall. Aber du kommst auch so dahinter, und auf jeden Fall merkst du jeden Tag ein bisschen mehr - dass eure Trennung auf lange Sicht für dich das Beste ist, was passieren konnte.

Schade, dass die unfähigsten Frauen die besten und nettesten Männer haben (hatten....) und nichts aus der Beziehung gelernt bzw. wirklich gemacht haben.

jon, schönes woe wünsche ich dir und allen anderen auch,

Liebe grüße, die JB :) )

#210
Hey JB,

also unsere Mütter hatten eigentlich nicht wirklich was miteinander zu tun. Das fanden meine Eltern auch immer extrem komisch, denn auch als ihr Vater noch gelebt hat, fand ein Kontakt zwischen den Eltern eigentlich nicht statt. Meine Eltern haben ihre Eltern zwar öfter mal eingeladen, aber da kam nix zurück. In den fast zehn Jahren haben sich unsere Eltern glaube ich maximal fünf!!! mal gesehen. Komische Family halt, ich hatte auch immer nur sehr oberflächlichen Kontakt zu ihren Eltern. Sie waren zwar nett und freundlich, so richtig hatten wir aber nie miteinander zu tun... Hat mich schon in der Beziehung die Stirn runzeln lassen, jetzt mit Abstand fühlt es sich einfach nur noch komplett unnormal an.

Euch allen auch ein wundervolles Wochenende mit viel Sonnenschein und wenig Kummer :)

#211
RESPEKT, wirklich respekt ! das du das überhaupt geschafft hast nach dem stress nochmal arbeiten zu gehen.. kein witz, das ist echt ne leistug. so wie ich mich kenne würd ich mich nach soetwas wahrscheinlich vor den zug schmeissen.

wirklich eine harte story

#212
Also ohne die Arbeit hätte ich mich wahrscheinlich auch vor den Zug geschmissen. Nee, Spaß beiseite... Ich denke solche Gedanken wird jeder kennen, der einmal in der Situation gewesen ist. Glücklicherweise setzen das nur die Wenigsten in die Tat um. Liegt, denke ich, in der Natur der Sache, dass man als Verlassene® auch Momente hat, in denen man denkt, dass das Leben ohne den Partner nicht weitergehen kann und sinnlos ist. Die Meisten merken aber ziemlich schnell, dass dem nicht so ist.

Auch mir hat diese Trennung erst jetzt in fortgeschrittenem Alter klar gemacht, dass ich mein persönliches Glück nicht von einer einzigen Person abhängig machen sollte. Mir ist in diesem Zusammenhang wahrscheinlich die naive-romantische Ansicht abhanden gekommen, dass eine Partnerschaft umso schöner ist, desto mehr man voneinander abhängig ist. Mittlerweile denke ich, Symbiose=nicht gut. Obwohl ich eigentlich auch in der Beziehung immer darauf geachtet habe, viel mit anderen Freunden zu machen und nicht nur mit ihr zusammenzuglucken, war es so, dass ich dachte, dass mein Leben ohne sie nicht viel wert wäre. Im Endeffekt bin ich froh, dass ich begriffen habe, dass (so abgedroschen sich das auch anhören mag) man seines eigenen Glückes Schmied ist und sich nicht darauf verlassen kann, dass einem liebgewonnene Menschen ewig erhalten bleiben... Partnerschaften zerbrechen, Freunde kommen und gehen und selbst die Eltern werden irgendwann sterben. Natürlich ist der Verlust immer hart, aber wenn man eingesehen hat, dass das eigene Leben das ist, was man daraus macht, dann begreift man nach einem Verlust auch, dass es irgendwie schon weitergehen wird...

#213
Ich glaube es geht wirklich nach und nach bergauf. Lag gestern Abend im Bett und habe noch mal versucht, mir einige gemeinsame Momente mit meiner Ex bewusst zu machen. Habe mir dabei hauptsächlich vorgestellt, wie ich ihr den Antrag gemacht habe, wie wir das letzte mal miteinander geschlafen haben und wie sie sich von mir getrennt hat. Seltsamerweise hatte ich meine Emotionen bei dieser Reise in die Vergangenheit einigermaßen unter Kontrolle und kam durch meine Überlegungen mal wieder zu dem Schluss, dass diese ganze Geschichte wirklich EXTREM seltsam abgelaufen ist. Zwischenzeitlich war ich ja mal anderer Ansicht, aber mittlerweile glaube ich echt, dass das Verhalten meiner Exfreundin irgendwie nicht normal ist. Ich bin mir nicht sicher, woher sie diesen unbestreitbar vorhandenen Knacks hat, und seit wann, aber ihr Verhalten im Rahmen dieser ganzen Trennung zeigt mir immer deutlicher, dass ihr eine gewisse Reife fehlt, und dass sie aus irgendwelchen Gründen nicht mit sich selbst im Reinen ist. Diese Erkenntnisse, die mir nun immer deutlicher werden, helfen mir, da sie mir zeigen, dass ich damit aufhören sollte, die Fehler bei mir zu suchen. Sicherlich war ich nicht ohne Makel, aber zerbrochen ist diese Partnerschaft anscheinend daran, dass sie nicht wirklich geerdet war, wenn Ihr versteht, was ich damit sagen möchte... Bin jedenfalls froh, dass ich mittlerweile auch an sehr emotionale gemeinsame Momente denken kann, ohne zusammenzubrechen :) Wahrscheinlich auch nicht immer, aber mittlerweile kann ich ja glücklicherweise in den meisten Momenten selber bestimmen, wann ich mich damit auseinandersetze. Die Momente, in denen der Schmerz und die ganzen anderen Gefühle einfach so an die Oberfläche brechen, werden seltener. Der gute alte Zeitfaktor...

#214
:] :] :] :]

Hört sich alles prima an. Die Zeit halt !!!!!!!!!!

Sie war weder geerdet... noch zentriert.

Schönste Grüße, JB :) )

#215
Die kleinen Freuden des Alltags... Bin gestern spontan zu einem Treffen mit einigen Ehemaligen meines Abi-Jahrgangs gegangen, die für das kommende Jahr eine Feier für unser zehnjähriges Abi-Jubiläum organisieren wollen. Ich hatte echt lange überlegt, ob ich da überhaupt hingehe, aus der Sorge heraus, dass mir eventuell meine Ex über den Weg läuft. Das war dann glücklicherweise nicht der Fall, allerdings war auch der Mann einer sehr guten Freundin meiner Ex dabei (der im Übrigen auch ein ganz guter Freund von mir ist). Er fragte natürlich nach, ob wir jetzt soweit alles Gemeinsame geregelt hätten und teilte mir kurz mit, dass er meiner Ex am Wochenende beim Möbelschleppen (Ihr erinnert Euch, sie zieht zum 1.11. um) helfen würde.

Ich hab keine Ahnung warum, aber irgendwie hat dieser kurze Kommentar gereicht, um mir schon wieder einen vor den Bug zu ballern... Allerdings sind solche Begebenheiten mittlerweile zum Glück nur noch kleine Nadelstiche und kein Messer ins Herz. Ändert aber trotzdem nichts daran, dass ich dann wieder dauernd über diese Geschichte nachdenken muss. Mir geht das mit dem Verarbeiten irgendwie echt alles nicht schnell genug. Ist einfach total dämlich, dass so alltägliche Situationen mit einer wirklich nur kurzen Erwähnung dieser Frau reichen, um mich wieder ins Wanken zu bringen. Wenigstens zeigen mir meine weniger heftigen Reaktionen, dass es mit genügend Zeit irgendwann erledigt sein wird. Mein Freund war ganz erstaunt, als ich ihm erzählte, dass die Sache für mich endgültig gestorben ist. Er und seine Frau haben wohl (wie viele andere aus dem Freundeskreis, die uns auch beide kennen) gehofft, dass sich das irgendwann wieder einrenken wird. Die Menschen aus meinem Umfeld finden ihr Verhalten ähnlich unbegreiflich und unüberlegt wie ich auch. Positiver Nebeneffekt meiner Aussage gegenüber meinem Freund ist wohl, dass meine Ex das über eine Ecke ebenfalls erfahren wird. Das wird ihr denke ich auch ganz Recht sein, denn mittlerweile scheint sie begriffen zu haben, dass es auch ihr auf Dauer besser geht, wenn sie keinen Kontakt zu mir hat. Sicherlich wird es ihr in der Zeit, als sie mich regelmäßig kontaktiert hat für den Moment besser gegangen sein, aber mit erheblicher Verspätung hat sie wohl gemerkt, dass sie auf Dauer auch besser klar kommt, wenn sie nichts von mir hört. Diese Synergie kann mir nur Recht sein, denn ich kann so davon ausgehen, dass ich wirklich erstmal meine Ruhe habe. Wünsche mir zwar manchmal immer noch, dass sie mal in der Lage wäre, ein klärendes Gespräch mit mir zu führen, aber das wird wohl ein Wunschtraum bleiben, und ich muss mir in dieser Sache meine eigene Realität zurecht spinnen und (wahrscheinlich unwahre) Gründe für ihr Verhalten zurechtlegen...

#216
Hallo jon,

Ach ich kenne das gut, mir reicht auch nur eine ganz kleine Begebenheit aus, um mich wieder ein wenig durcheinanderzubringen. Und ich habe auch oft Angst ihm zu begegnen – einmal ist es letzte Woche passiert und es ging mir wirklich schlecht danach. Du hast Recht, das mit dem Verarbeiten kann nicht schnell genug gehen. Aber ich nehme mir da auf jeden Fall ein Beispiel an Dir, Du warst ja noch viel länger mit Deiner Freundin zusammen und machst jetzt einen sehr sehr guten Eindruck auf mich!

Ich werde jetzt, wo ich meine Prüfung endlich hinter mich gebracht habe, noch den letzen Schritt unternehmen und meine Sachen bringen lassen – ich habe bei Dir gemerkt wie gut es Dir getan hat, als alles was bei Euch noch zu erledigen war endlich vorbei war.

Ich denke auch, dass es eine gute Idee ist, dem anderen über Ecken eine Botschaft zukommen zu lassen, dass es einem selbst gut geht und man abgeschlossen hat. Deine Ex wird das sicher beim Umzug mitbekommen...

Ich wusste gar nicht, dass ihr nie ein klärendes Gespräch geführt habt? Naja, endgültig wird man es wohl nie verstehen, ich habe mit meinem Exfreund öfters darüber geredet und trotzdem kann ich mit den Erklärungen nicht zufrieden sein. Harte Worte sind es, die man in einem solchen Fall brauchen könnte, aber die kommen meistens nicht.

Jedenfalls drücke ich Dich :trost: :trost: :trost:

Hat mich gefreut, mal wieder was von Dir zu hören!

Mariala

#217
@Mariala:

Freut mich sehr zu hören, dass Du Deine Prüfungen gut hinter Dich gebracht hast, und vor allem, dass es auch bei Dir voran geht! :)

Also, wir haben ja schon zwei lange Gespräche geführt, aber die waren zumindest aus meiner Sicht alles andere als klärend... Ich war danach ja immer irgendwie durcheinander, weil sie da auch keine klare Linie gefahren ist – dachte hinterher sogar, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis sich das wieder einrenken würde. In diesen Gesprächen ist es ihr halt nicht gelungen, mir begreiflich zu machen, warum sie diesen Schritt gegangen ist. Viel schlimmer noch war, dass ihre Erklärungen mir ihr Verhalten noch viel unbegreiflicher haben erscheinen lassen, da es alles Dinge waren, die zu einer gesunden Beziehung dazu gehören und definitiv gelöst werden können. Lange Rede, kurzer Sinn... Daher meinte ich, dass wir kein klärendes Gespräch hatten ;)

Habe in den vergangenen Tagen öfters mal darüber nachgedacht, wie eine eventuelle Freundschaft aussehen könnte, aber ich denke so weit bin ich lange noch nicht. So wie es sich derzeit anfühlt, bin ich definitiv nicht bereit dazu, in irgendeiner Art und Weise auch nur annährend für sie da zu sein, sie zu unterstützen oder ihr sonst wie irgend etwas von mir zu geben... Es ist schon sehr schräg, wenn man sich überlegt, dass man die Frau, die man über neun Jahre geliebt hat, komplett aus seinem Leben heraus haben möchte, obwohl sie diejenige war, die sich getrennt hat. Ich finde das irgendwie extrem schade, aber mein Herz scheint derzeit am Besten zu wissen, was gut für mich ist. Deshalb verbiete ich meinem Kopf derzeit auch ein wenig den Mund und höre auf mein Herz, denke das wird der schmerzfreiere Weg sein...

#218
Ja, jon, ich glaube auch, dass Du auf Dein Herz hören solltest!

Ich sage mir auch manchmal, dass ich vielleicht eine Freundschaft versuchen sollte, da ich so viele Dinge im Leben meines Freundes sehe, wo ich denke, dass er noch nach einem richtigen Weg sucht und ich weiß ich könnte ihm helfen, weil ich selbst in letzter Zeit sehr viel dazugelernt habe. Ich gehe nicht mehr gedankenlos durchs Leben und bin wirklich stolz darauf!

Jetzt verstehe ich gut, was Du damit meintest, dass es kein klärendes Gespräch gab. Mir ging es ganz ähnlich, diese Gespräche verliefen immer sehr angeregt, ich unterhielt mich sehr gut mit meinem Exfreund – so dass ich mir danach häufig noch mehr die Frage stellen musste, wieso er eigentlich nicht mehr mit mir zusammen sein will. Plötzlich konnte man über alles reden, wo früher Blockaden da waren, und man versteht nicht, warum hier kein Punkt sein kann, an dem etwas Neues entsteht.

Ich habe einen Brief geschrieben, in dem ich alles versucht habe, ihm meine Gefühle mitzuteilen und ihn irgendwie erreichen zu können. Doch ich weiß noch nicht, ob er ihn bekommt – ich weiß nämlich nicht, wie ich mit seiner Reaktion umgehen würde, vor allem eine positive Reaktion würde mich wohl sehr aus dem Konzept bringen.

:schmatz: :schmatz:

Mariala

#219
Erneuter Feierabend-Schock gestern beim Öffnen des Briefkastens...

Da allerdings beim Absender "nur" der Nachname meiner Ex stand und ich ebenfalls erkannte, dass es nicht ihre Schrift war, musste ich nicht gleich einen Herzinfarkt bekommen ;)

Der "Brief" war von ihrer Mutter, die mir, man höre und staune, ganze sechs Zeilen aus dem Urlaub geschrieben hatte. Hat mich jetzt zwar nicht wirklich aus dem Konzept gebracht, aber extrem wütend gemacht haben mich diese paar Zeilen schon. Irgendwie scheinen die Frauen in dieser Familie echt latent einen weg zu haben, denn der Brief hätte genauso eigentlich auch von meiner Ex stammen können - viel oberflächliches und unverfängliches Blabla. Das ganze geht in etwa so:

"Ich musste mich auch erst einmal sammeln, bevor ich ein paar Zeilen zu Papier bringen konnte. Ich brauche Dir wohl nicht sagen, wie Leid es mir tut, dass es zwischen xxx und Dir nicht funktioniert hat. Ich möchte mich für Deine Freundschaft, Hilfe und Unterstützung in den vergangenen schweren Jahren bedanken und wünsche Dir für Deine Zukunft alles Gute."

Erm, wie? Was? Nach drei Monaten bequemt sie sich, mir diese Zeilen zu schreiben, bzw. sich überhaupt einmal zu melden? Und dann ebenfalls im Sinne von, "so ich mach jetzt auch mit Dir Schluss"? Ist ja nett, dass sie sich bedankt für meine Unterstützung besonders in der Zeit als ihr Mann so schwer krank war und dann gestorben ist, aber der ganze Brief hat so einen Unterton von, "das ist jetzt das Letzte was Du von mir hörst und ich habe jetzt meine Schuldigkeit getan, mich bei Dir bedankt und wünsche Dir für Deinen zukünftigen Weg nur das Beste". Sorry, aber so ähnlich stelle ich mir ein Arbeitszeugnis nach einer Kündigung vor. Vielleicht reagiere ich ja auch über, aber normal finde ich so was nicht. Selbst die Mutter hat nicht die Größe, sich (wenn sie schon das Bedürfnis hat) persönlich oder am Telefon von mir zu verabschieden. Nun ja, wie gesagt kein großes Ding, macht mich halt nur etwas wütend und lässt mich seit gestern Abend den Kopf schütteln.

Ansonsten läuft es tatsächlich relativ rund. Klar muss ich noch ab und an an sie denken, aber insgesamt habe ich recht viel um die Ohren mit Arbeit und irgendwie entwickle ich mich wieder zum Partygänger. Das heisst, dass ich zumindest ziemlich viel auf Achse bin, jede Party mitnehme und (ziemlich untypisch für mich in den vergangenen Jahren) auch ganz gerne mal meinen Hintern zu Musik bewege. Beruflich bin ich auch relativ viel unterwegs derzeit, was natürlich auch ablenkt. Zumal das eigentlich alles auch eher Sachen sind die Spaß machen, wie z.B. VIP-Karte fürs Championsleague Spiel abstauben und dort Kontakte pflegen oder heute Abend nach Berlin auf eine Gala. Die Zeit tickt und ist mittlerweile wieder mein Freund... Gute Sache das. Irgendwann hoffe ich sehr, dass ich sagen kann, die Sache wirklich hinter mir gelassen zu haben. Auch wenn das leider immer noch ein steiniger Weg zu sein scheint. Wenigstens kann ich mir mittlerweile wieder vorstellen, mich auf eine Frau einzulassen, ja wünsche mir das sogar...

#220
Hallo jon,

Ich kann gut verstehen, dass Dich dieser kurze Brief aufgeregt hat, denn er macht ja nicht wirklich Sinn. Ein Verabschieden und Danke sagen ist schon gut, aber wenn man es tut, sollte man schon mehr als drei Sätze zu Papier bringen können. Naja, hake es einfach unter einer weiteren Erfahrung ab, ihre Mutter hat sich offenbar schon einige Gedanken gemacht, ist aber ziemlich unbeholfen bei der Umsetzung.

Aus allem anderen was Du berichtest entnehme ich, dass es Dir sehr gut damit geht, dass Du jetzt keinen Kontakt mehr hast. Das freut mich wirklich für Dich! Nutze die Gelegenheiten, die sich Dir bieten... ich freue mich, vielleicht hier von Dir mehr darüber zu hören!

Drücke Dich :trost:

Mariala

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