Selbstmord: Feigheit oder Mut?
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zickigThemenstart
Also ich persönlich halte Selbstmord für mehr als Feige - Feige sich seinem Leben mit den Problemen zu stellen, zu feige auf die Zukunft zu vertrauen, zu akzeptieren das das bisherige Leben beendet ist und ein neuer Abschnitt begingt.
Zu Feige darauf zu vertrauen das es einen Neuanfang geben kann, das ich neue Menschen kennen lerne, und vielleicht einen neue Liebe.
Und ich will dem Menschen der mich verlassen hat einfach nur Schmerz zufügen, ihm das selbe antun wie er mir.
Doch übersieht dieser Mensch was Wesentliches: zu einer Trennung gehören immer zwei, jeder hat dazu was beizutragen, und ICH bin nicht bereit zu akzeptieren das ein Feiglich MIR die Schuld zuschiebt für UNSER Versagen.
Hier geht es darum das der Freund einer Freundin sich selbst getötet hat weil seine Frau ihn verlassen hat, und das meine Freundin nun am Boden ist und ständig sagt: ich habe nicht diesen Mut - sie ist single seit Jahren, und recht....eigenwillig.
Ich mag sie sehr gerne, und versuche ihr nun meinen Standpunkt klar zu machen, zu zeigen das das Leben auch ohne Partner lebenswert ist, denn ICH lebe MEIN Leben, auch wenn ich Nähe vermisse, erhalte ich woanders andere.
Klar machen ist nicht der rechte Audruck, will ihr zeigen das ein Partner nicht die Garantie für Glück ist.
Nur ist mein großes Problem: ich bin kein emotionaler Mensch, kann mit Gefühlen anderer Menschen nicht gut umgehen, und meine Argumente kommen hölzern herüber.
Und ich weiß das sie Psychisch sehr instabil ist, und hoffe auf daruf das sie aus ihrer Sicht unmutig ist - oder vielleicht doch das Leben an sich so liebt.
Oh man - ich weiß nicht weiter
Liebe Grüße, Nicole
Zu Feige darauf zu vertrauen das es einen Neuanfang geben kann, das ich neue Menschen kennen lerne, und vielleicht einen neue Liebe.
Und ich will dem Menschen der mich verlassen hat einfach nur Schmerz zufügen, ihm das selbe antun wie er mir.
Doch übersieht dieser Mensch was Wesentliches: zu einer Trennung gehören immer zwei, jeder hat dazu was beizutragen, und ICH bin nicht bereit zu akzeptieren das ein Feiglich MIR die Schuld zuschiebt für UNSER Versagen.
Hier geht es darum das der Freund einer Freundin sich selbst getötet hat weil seine Frau ihn verlassen hat, und das meine Freundin nun am Boden ist und ständig sagt: ich habe nicht diesen Mut - sie ist single seit Jahren, und recht....eigenwillig.
Ich mag sie sehr gerne, und versuche ihr nun meinen Standpunkt klar zu machen, zu zeigen das das Leben auch ohne Partner lebenswert ist, denn ICH lebe MEIN Leben, auch wenn ich Nähe vermisse, erhalte ich woanders andere.
Klar machen ist nicht der rechte Audruck, will ihr zeigen das ein Partner nicht die Garantie für Glück ist.
Nur ist mein großes Problem: ich bin kein emotionaler Mensch, kann mit Gefühlen anderer Menschen nicht gut umgehen, und meine Argumente kommen hölzern herüber.
Und ich weiß das sie Psychisch sehr instabil ist, und hoffe auf daruf das sie aus ihrer Sicht unmutig ist - oder vielleicht doch das Leben an sich so liebt.
Oh man - ich weiß nicht weiter
Liebe Grüße, Nicole
ich glaube dass jeder mensch andere ansichten hat zu diesem thema. ich seh es nicht als feige an. ich würde nie drüber urteilen oder schlecht reden. man weiß ja nie was passiert.
im prinzip hast du ja recht, der partner/expartner sollte nicht der lebensinhalt sein, aber nicht jeder mensch denkt so.
wenn ich du wäre würde ich es deiner freundin nicht so barsch rüberbringen. du solltest nicht sagen dass das leben ohne partner genau so lebenswert ist, denn so ist es ja mal gar nicht. manche brauchen einfach einen partner zum vollkommenen glücklich sein.
sei einfach da für sie und mach ihr klar dass sie mit ihrem verhalten dir und/oder auch anderen weh tun würde wenn sie geht. sag ihr dass sie immer zu dir kommen kann wenns ihr schlecht geht, dass du ihr zuhörst. gib ihr keine ratschläge wie schön das leben ohne partner ist, blabla. wenn du mit gefühlen net so umgehn kannst nimm sie einfach in den arm, schreib ihr einen brief, etc.
im prinzip hast du ja recht, der partner/expartner sollte nicht der lebensinhalt sein, aber nicht jeder mensch denkt so.
wenn ich du wäre würde ich es deiner freundin nicht so barsch rüberbringen. du solltest nicht sagen dass das leben ohne partner genau so lebenswert ist, denn so ist es ja mal gar nicht. manche brauchen einfach einen partner zum vollkommenen glücklich sein.
sei einfach da für sie und mach ihr klar dass sie mit ihrem verhalten dir und/oder auch anderen weh tun würde wenn sie geht. sag ihr dass sie immer zu dir kommen kann wenns ihr schlecht geht, dass du ihr zuhörst. gib ihr keine ratschläge wie schön das leben ohne partner ist, blabla. wenn du mit gefühlen net so umgehn kannst nimm sie einfach in den arm, schreib ihr einen brief, etc.
Die Leute die aus Liebeskummer Selbstmord begehen sollten vorher mal darüber nachdenken, was sie damit der eigenen Familie, Freunden usw. antun.
Und das hat für mich nichts mit Mut zu tun!
Und das hat für mich nichts mit Mut zu tun!
aber auch nicht mit feigheit!
Doch, weil sie sich dem Leben nicht stellen und nicht nach vorn schauen wollen.
das hat nichts mit wollen zu tun, sondern mit können!
Wie soll das gehen? Nicht nach vorn schauen können? ?(
Wie auch immer Selbstmord ist meiner Meinung nach nie eine Lösung.
Wie auch immer Selbstmord ist meiner Meinung nach nie eine Lösung.
wir können das behaupten weil wir stark sind. weil wirs vielleicht gewohnt sind zu kämpfen und nach vorne zu schauen. aber es gibt auch andere menschen. labile menschen. ich bin auch der meinung dass es keine lösung ist. aber man weiß nie ob man in solch eine situation kommt wos halt im moment so aussieht dass es keinen anderen ausweg mehr gibt. wir können froh sein, so ein gefühl noch nie erlebt zu haben. das gefühl der auswegslosigkeit!
@all
das ist ein thema bei dem sich mir die nackenhaare sträuben wenn ich lese wie ihr darüber schreibt ...... zum einen gibt es menschen die von ihren partnern so dermaßen in eine abhängigkeit gedrängt werden (ohne das sie das mit bekommen .... manipulation) die dann keinen anderen ausweg mehr sehen als den selbstmord .... zum anderen gibt es auch menschen die nicht unbedingt den halt bei familie und freunden haben um sich der ganzen sache bewusst zu sein ...... wenn ein partner geht ist das für jemanden der intensiv liebt ein völlig verwirrendes geschehen und fakt ist auch das solche trennungen in den seltensten fällen ohne probleme (beleidigungen , vorhaltungen , zurechtweisungen ) ab gehen .......
ich war selber in dieser situation und ich hatte nur noch den gedanken endlich meine ruhe haben zu wollen ... ich wollte mich aus klinken und nichts mehr hören , sehen und schon gar nicht fühlen ..... mein ex hat mich der maßen runter gemacht über wochen und monate das ich am ende geglaubt habe ich bin wirklich ein schlechter mensch und wertlos ..... dazu solltet ihr euch mal den thread "völlig kaputt nach einer beziehung" durch lesen ..... mir erscheinen eure einträge hier einfach zu abgedroschen zu platt und zu verständnislos ...... das verständnis haben nur menschen die in einer solchen situation waren .... von daher einfach vorsicht mit beurteilungen ...... lg
das ist ein thema bei dem sich mir die nackenhaare sträuben wenn ich lese wie ihr darüber schreibt ...... zum einen gibt es menschen die von ihren partnern so dermaßen in eine abhängigkeit gedrängt werden (ohne das sie das mit bekommen .... manipulation) die dann keinen anderen ausweg mehr sehen als den selbstmord .... zum anderen gibt es auch menschen die nicht unbedingt den halt bei familie und freunden haben um sich der ganzen sache bewusst zu sein ...... wenn ein partner geht ist das für jemanden der intensiv liebt ein völlig verwirrendes geschehen und fakt ist auch das solche trennungen in den seltensten fällen ohne probleme (beleidigungen , vorhaltungen , zurechtweisungen ) ab gehen .......
ich war selber in dieser situation und ich hatte nur noch den gedanken endlich meine ruhe haben zu wollen ... ich wollte mich aus klinken und nichts mehr hören , sehen und schon gar nicht fühlen ..... mein ex hat mich der maßen runter gemacht über wochen und monate das ich am ende geglaubt habe ich bin wirklich ein schlechter mensch und wertlos ..... dazu solltet ihr euch mal den thread "völlig kaputt nach einer beziehung" durch lesen ..... mir erscheinen eure einträge hier einfach zu abgedroschen zu platt und zu verständnislos ...... das verständnis haben nur menschen die in einer solchen situation waren .... von daher einfach vorsicht mit beurteilungen ...... lg
@kleines mädl : So ein Schmalz...
Natürlich hat jeder von uns mal das Gefühl der Auswegslosigkeit erlebt, oder fast jeder, und das auch mal mehr oder mal weniger.
Darum bringt man sich aber noch lange nicht um. Was für ein Ausweg soll denn das sein? Ich finde ebenfalls, dass Selbstmord feige ist, verantwortungslos und manchmal auch egozentrisch.
Mit dem Argument, dass die Entscheidung jedem labilen Menschen selbst überlassen ist, sich umzubringen, kommt man meiner Meinung nach nicht weit, weil der Schaden sich ja auch auf die unmittelbaren Mitmenschen überträgt. All die Trauer, das Entsetzen, die Wut, die man Mutter/Vater , Geschwistern und Freunden antut, ist verantwortungsloses, egozentrisches Handeln, nu weil man meint, sich selber durch den Selbstmord unbedingt ein Armutszeugnis ausstellen zu müssen.
Natürlich hat jeder von uns mal das Gefühl der Auswegslosigkeit erlebt, oder fast jeder, und das auch mal mehr oder mal weniger.
Darum bringt man sich aber noch lange nicht um. Was für ein Ausweg soll denn das sein? Ich finde ebenfalls, dass Selbstmord feige ist, verantwortungslos und manchmal auch egozentrisch.
Mit dem Argument, dass die Entscheidung jedem labilen Menschen selbst überlassen ist, sich umzubringen, kommt man meiner Meinung nach nicht weit, weil der Schaden sich ja auch auf die unmittelbaren Mitmenschen überträgt. All die Trauer, das Entsetzen, die Wut, die man Mutter/Vater , Geschwistern und Freunden antut, ist verantwortungsloses, egozentrisches Handeln, nu weil man meint, sich selber durch den Selbstmord unbedingt ein Armutszeugnis ausstellen zu müssen.
@house
wir haben geteilte ansichten darüber ..... !!!! ich kann und will deine meinung nicht ändern ich aktzeptiere das du so denkst aber keiner der das tut will feige sein und auch nicht mutig ....... der denkt nicht im geringsten darüber nach was er ist .... der will nur weg .....lg
wir haben geteilte ansichten darüber ..... !!!! ich kann und will deine meinung nicht ändern ich aktzeptiere das du so denkst aber keiner der das tut will feige sein und auch nicht mutig ....... der denkt nicht im geringsten darüber nach was er ist .... der will nur weg .....lg
deine meinung teil ich absolut nicht.
wie engel13 schon schrieb, viele haben auch keine freunde oder familie die einen auffangen oder ernst nehmen. wo will man hin wenn man komplett am ende ist? stört es die wirklich dann wenn man geht? ich finds auch egoistisch wenn ich sage "wegen mir muss dieser mensch jetzt am leben bleiben" klar nehm ich solche aussagen von freunden ernst und werd da sein wenn sie mich brauchen, aber wenn dann jemand für sich selbst entscheidet zu gehn, werd ich sicher keinen hass schieben.
@engel13
ich finds bewundernswert dass dus geschafft hast, dass du doch einen ausweg gefunden hast und stark geblieben/geworden bist!! behalte es dir bei.
wie engel13 schon schrieb, viele haben auch keine freunde oder familie die einen auffangen oder ernst nehmen. wo will man hin wenn man komplett am ende ist? stört es die wirklich dann wenn man geht? ich finds auch egoistisch wenn ich sage "wegen mir muss dieser mensch jetzt am leben bleiben" klar nehm ich solche aussagen von freunden ernst und werd da sein wenn sie mich brauchen, aber wenn dann jemand für sich selbst entscheidet zu gehn, werd ich sicher keinen hass schieben.
@engel13
ich finds bewundernswert dass dus geschafft hast, dass du doch einen ausweg gefunden hast und stark geblieben/geworden bist!! behalte es dir bei.
ich habe erst danach erkannt das ich freunde habe ..... leider hatten sich alle wegen meinem ex verabschiedet weil er ein arrogantes mieses AR---- geworden ist der tatsächlich heute noch denkt bei ihm fängt die welt erst an .... der seinen eigenen kumpels einfach links liegen gelassen hat und noch heute der meinung ist wir sind alle dreck ...... der sogar seine eignene tochter so behandelt ..... ich bin froh das ich es geschafft habe und stolz auf das was ich geschafft habe..... und noch mehr stolz auf meine kinder die trotz allem immer für mich da waren .... ich mußte ihnen viel erklären und viel reden aber auch meine kinder habe ich wieder auf die reihe bekommen und das ist mein verdienst und nicht seiner ......
Danke für Eure Antworten, und die verschiedenen Sichten der Dinge.
Nur weil ich mit Gefühlsdingen schwer tue heißt das nicht ich hätte keine - ohja, auch ich war schon mal sehr verzweifelt und wütend und traurig hilflos - alles auf einmal und doch leer.
Und ja klar - auch ich denke manchmal ich mag nicht mehr, und bei sitzt es noch tiefer, betrifft Menschen die mich "erzogen" haben, die für mich da sein sollten egal was kommt - und auch mir hat da keiner raus geholfen, ich war als Teenager alleine auf mich gestellt, und erlebte noch vieles mehr - aber ich habe mich nicht unter kriegen lassen, ich habe meine MAuer fester gebaut - manchmal, wenn die Depressionen ganz schlimm sind, fühlt man sich tot und wünschte es sich - ABER!!! das ist keine Lösung für mich - denn es wäre eine Flucht aus meiner Verantwortung meinem Leben, meinen Kindern und mir selber gegenüber.
Jedes Jahr um diese Zeit denke ich: wo werde ich nächstes Jahr um diese Zeit stehen in meinem Leben? Werde ich dann meine Gefühle wieder zulassen können?
Sicherlich gibt es wesentlich härtere Schicksale als das meine, aber ich denke schon das ich mitreden kann wenn es um eine versaute Kindheit und Jugend geht - und den daraus resultierenden Gefühlen und Handlungen und der Hoffnungslosigkeit, Angst, Wut, Verzweiflung und Todeswunsch.
JEDER kann es schaffen - und auch wenn es platt anhört - er muß es nur wollen.
Meistens ist das Leben danach nicht mehr so wie vorher - aber es muß nicht schlechter sein - und durch einen Suizid nimmt man sich selber die Chance es herauszufinden, und anderen die Chance es mir zu beweisen.
Ich bleibe dabei: es ist Feige, einfach nur ein weglaufen oder einfach nur dem anderen so wehtun zu wollen wie es schlimmer kaum geht.
Liebe Grüße, Nicole
Nur weil ich mit Gefühlsdingen schwer tue heißt das nicht ich hätte keine - ohja, auch ich war schon mal sehr verzweifelt und wütend und traurig hilflos - alles auf einmal und doch leer.
Und ja klar - auch ich denke manchmal ich mag nicht mehr, und bei sitzt es noch tiefer, betrifft Menschen die mich "erzogen" haben, die für mich da sein sollten egal was kommt - und auch mir hat da keiner raus geholfen, ich war als Teenager alleine auf mich gestellt, und erlebte noch vieles mehr - aber ich habe mich nicht unter kriegen lassen, ich habe meine MAuer fester gebaut - manchmal, wenn die Depressionen ganz schlimm sind, fühlt man sich tot und wünschte es sich - ABER!!! das ist keine Lösung für mich - denn es wäre eine Flucht aus meiner Verantwortung meinem Leben, meinen Kindern und mir selber gegenüber.
Jedes Jahr um diese Zeit denke ich: wo werde ich nächstes Jahr um diese Zeit stehen in meinem Leben? Werde ich dann meine Gefühle wieder zulassen können?
Sicherlich gibt es wesentlich härtere Schicksale als das meine, aber ich denke schon das ich mitreden kann wenn es um eine versaute Kindheit und Jugend geht - und den daraus resultierenden Gefühlen und Handlungen und der Hoffnungslosigkeit, Angst, Wut, Verzweiflung und Todeswunsch.
JEDER kann es schaffen - und auch wenn es platt anhört - er muß es nur wollen.
Meistens ist das Leben danach nicht mehr so wie vorher - aber es muß nicht schlechter sein - und durch einen Suizid nimmt man sich selber die Chance es herauszufinden, und anderen die Chance es mir zu beweisen.
Ich bleibe dabei: es ist Feige, einfach nur ein weglaufen oder einfach nur dem anderen so wehtun zu wollen wie es schlimmer kaum geht.
Liebe Grüße, Nicole
deine meinung kann dir niemand verbieten .....aber wenn ich das so lese dann denke ich tatsächlich das du ehr verbittert bist !!!!! ????????
Suizid halte ich für sehr mutig, gerade wenn man darüber nachdenken will, wie man aus dem Leben scheiden möchte. Pulsadern oder lieber doch der Strang? Und wer um Himmels willen wischt dann die Sauerrei wieder weg? Werden mich Freunde, Verwandte oder Dritte in dem Zustand finden, und wie würden sie reagieren? Selbstmord ist ganz bestimmt nicht feige, aber mit Sicherheit eine schlechte Entscheidung. Sich den Aufgaben des Lebens zu stellen ist nicht immer leicht, aber mit genug Durchsetzungsvermögen schafft man fasst jede Hürde. Und dennoch, Suizid kann viele Gründe haben und kann man nicht verallgemeinern. Selbst erfolgreiche Leute wählten den Freitot, ohne erdenkliche Gründe wieso. Was in den Köpfen dieser Menschen vorgeht, kann man wohl nie genau sagen.
beispiel: es war ein mann, um die 70 jahre, kinder erwachsen, enkelkinder eigentlich auch schon aus dem gröbsten raus, frau schon lange tot, in pension - sprich net mehr wirklich was zu tun und dann krebs. er hat sich erschossen. ja, am anfang denkt man schon, schrecklich und fühlt mit der familie mit, aber er hätte einen langen leidensweg vor sich gehabt, keine chance auf heilung, nur schmerzen.
ich find das absolut nicht feige. es gab halt keinen anderen ausweg...
ich find das absolut nicht feige. es gab halt keinen anderen ausweg...
Liebes kleines Mädel:
Ich arbeite auf einer Station auf der nur Krebspatienten liegen, fast alle nicht kurativ sondern nur noch lindernd - ich gebe offen zu - wenn ich diese Diagnose hätte, dann würde ich auch den leichten Weg nehmen (denke ich jezt) und mich selber töten, denn ich wäre zu feige das alles durchzustehen - aus diesem Grund habe ich vor JEDEM unserer Patienten Respekt der höchsten Form, vor dem Mut und Willen dieser Menschen.
@ Gravity:
Sorry, verstehe ich nicht ganz - mutig weil man die Gedanken an das Nachher auf Seite schiebt? Wenn ich Tod bin kann es mir zeimlich egal sein wie ich aussehe, und zum wegmachen gibt es Firmen die darauf spezialisiert sind...
@engel13:
Wütend bin ich - ja viel Wut ist in mir, aber verbittert - nein, ich denke nicht, dafür lache ich viel zu gerne. Aber ein ganz großes Stück schwarzer Humor und ganz viel Ironie und Sarkasmus sind immer da. Viele sagen sie werden aus mir nicht schlau - kann bitterböse sein und doch so nett.
Aber hier mache ich mir Gedanken darum wie ich meiner Freundin aus dem Tief helfen kann, weil ich mich sorge - und das mache ich nicht so schnell.
Heute war ich mit meiner Freundin essen, und es war ein so schöner Abend wie lange nicht, vor allem weil ich wirklich über meinen Schatten gesprungen bin, ich mal wichtige Dinge gesagt habe die schon längst gesagt hätten werden müssen, und vor allem den ersten Rat von kleines Mädel befolgt habe: einfach zuhören
Ich hatte und habe Angst um sie, aber ich glaube heute Abend sind wir uns sehr nahe gewesen, ich hatte ihr eine Kleinigkeit mitgebracht die ihr zeigte wie wichtig sie mir ist, und das hat heute viele Emotionen gelöst, und uns einfach ganz nahe zueinander gebracht.
Auch wenn ich immer noch nicht ganz beruhigt bin - ich mache mir etwas weniger Sorgen.
Liebe Grüße, und vielen Dank dafür das ihr mir helft - denn auch wenn ich einigen nicht zustimme, so machen sie mir doch andere Gedankengänge klar.
Nicole
Ich arbeite auf einer Station auf der nur Krebspatienten liegen, fast alle nicht kurativ sondern nur noch lindernd - ich gebe offen zu - wenn ich diese Diagnose hätte, dann würde ich auch den leichten Weg nehmen (denke ich jezt) und mich selber töten, denn ich wäre zu feige das alles durchzustehen - aus diesem Grund habe ich vor JEDEM unserer Patienten Respekt der höchsten Form, vor dem Mut und Willen dieser Menschen.
@ Gravity:
Sorry, verstehe ich nicht ganz - mutig weil man die Gedanken an das Nachher auf Seite schiebt? Wenn ich Tod bin kann es mir zeimlich egal sein wie ich aussehe, und zum wegmachen gibt es Firmen die darauf spezialisiert sind...
@engel13:
Wütend bin ich - ja viel Wut ist in mir, aber verbittert - nein, ich denke nicht, dafür lache ich viel zu gerne. Aber ein ganz großes Stück schwarzer Humor und ganz viel Ironie und Sarkasmus sind immer da. Viele sagen sie werden aus mir nicht schlau - kann bitterböse sein und doch so nett.
Aber hier mache ich mir Gedanken darum wie ich meiner Freundin aus dem Tief helfen kann, weil ich mich sorge - und das mache ich nicht so schnell.
Heute war ich mit meiner Freundin essen, und es war ein so schöner Abend wie lange nicht, vor allem weil ich wirklich über meinen Schatten gesprungen bin, ich mal wichtige Dinge gesagt habe die schon längst gesagt hätten werden müssen, und vor allem den ersten Rat von kleines Mädel befolgt habe: einfach zuhören
Ich hatte und habe Angst um sie, aber ich glaube heute Abend sind wir uns sehr nahe gewesen, ich hatte ihr eine Kleinigkeit mitgebracht die ihr zeigte wie wichtig sie mir ist, und das hat heute viele Emotionen gelöst, und uns einfach ganz nahe zueinander gebracht.
Auch wenn ich immer noch nicht ganz beruhigt bin - ich mache mir etwas weniger Sorgen.
Liebe Grüße, und vielen Dank dafür das ihr mir helft - denn auch wenn ich einigen nicht zustimme, so machen sie mir doch andere Gedankengänge klar.
Nicole
Hallo zickig alias Nicole
Das wäre auch eine Entlastung für dich als Freundin. Geht es doch auch darum, dass du nicht überfordert (bspw. durch eine unausgesprochenes Verantwortungsgefühl) wirst. Dir also auch ein wenig Angst abzunehmen.
Ich nehme an, ihr seit in Deutschland.
Eine Liste professioneller Hilfseinrichtungen findet sich auf selbstmord.de
Und auf wikidedia.org hat es unter Suizid einen allerdings nicht eben ergiebigen Artikel Suizidprävention.
Vll hat es im Web noch bessere Hilfestellungen, bspw. mit Stichwort Krisenintervention.
Und dein erster Feedback macht doch hoffungsvoll. :)
Ich wünsche euch beiden viel Kraft.
der Freund einer Freundin sich selbst getötet hat ... und das meine Freundin nun am Boden ist und ständig sagt: ich habe nicht diesen Mut - sie ist single seit Jahren, und recht....eigenwillig.Das ist eine traumatisierende Erfahrung. M.E. sollte deine Freundin auch fachärztliche oder/und therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen, falls nicht schon bereits geschehen. Vll. gibt es auch noch niederschwellige Hilfsangebote.
... Und ich weiß das sie Psychisch sehr instabil ist
Das wäre auch eine Entlastung für dich als Freundin. Geht es doch auch darum, dass du nicht überfordert (bspw. durch eine unausgesprochenes Verantwortungsgefühl) wirst. Dir also auch ein wenig Angst abzunehmen.
Ich nehme an, ihr seit in Deutschland.
Eine Liste professioneller Hilfseinrichtungen findet sich auf selbstmord.de
Und auf wikidedia.org hat es unter Suizid einen allerdings nicht eben ergiebigen Artikel Suizidprävention.
Vll hat es im Web noch bessere Hilfestellungen, bspw. mit Stichwort Krisenintervention.
Und dein erster Feedback macht doch hoffungsvoll. :)
Ich wünsche euch beiden viel Kraft.
@zickig
zuhören ist auf jeden fall wichtig ..... aber genau so wichtig ist es zu verstehen das das ganze ein hilferuf ist ..... bei mir war das ehr "kurzschluß" ich hab nicht lange überlegt oder gedacht oder mich vorher damit beschäfftigt ..... ich wollte weg hab die tabletten gesehen und genommen ..... einfach weg ,ruhe und ende ...... alles was ich in dem moment gefühlt habe war so erdrückend es war hass,liebe,wut,trauer,einsamkeitstille,leere ein gefühl von ausgebrannt und vor allem eine leere ..... mein fehler war das ich die 2 nervenzusammenbrüche die ich im vorfeld hatte in dem sinne nicht ernst genommen habe und mich selber dafür verantwortlich gemacht habe.... mich weiter damit abgefunden habe das ich eben SCHLECHT bin so wie mir mein ex das immer suggeriert hat ..... all meine stärke die ich jemals hatte war weg und es gab einfach keinen ausweg ..... hoffnungslosigkeit .... ich denke damit fängt es an und den menschen einen neuen weg zu zeigen aus der hoffnungslosigkeit ist der einzigste weg ihnen zu helfen ... aber das geht nur psychologisch ......lg
zuhören ist auf jeden fall wichtig ..... aber genau so wichtig ist es zu verstehen das das ganze ein hilferuf ist ..... bei mir war das ehr "kurzschluß" ich hab nicht lange überlegt oder gedacht oder mich vorher damit beschäfftigt ..... ich wollte weg hab die tabletten gesehen und genommen ..... einfach weg ,ruhe und ende ...... alles was ich in dem moment gefühlt habe war so erdrückend es war hass,liebe,wut,trauer,einsamkeitstille,leere ein gefühl von ausgebrannt und vor allem eine leere ..... mein fehler war das ich die 2 nervenzusammenbrüche die ich im vorfeld hatte in dem sinne nicht ernst genommen habe und mich selber dafür verantwortlich gemacht habe.... mich weiter damit abgefunden habe das ich eben SCHLECHT bin so wie mir mein ex das immer suggeriert hat ..... all meine stärke die ich jemals hatte war weg und es gab einfach keinen ausweg ..... hoffnungslosigkeit .... ich denke damit fängt es an und den menschen einen neuen weg zu zeigen aus der hoffnungslosigkeit ist der einzigste weg ihnen zu helfen ... aber das geht nur psychologisch ......lg
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