Tiefer Schlag-Sind wir noch eine Familie?
28 Antworten2'083 AufrufeGestartet von schnalli ·
TylliGlaub mir, ich hab es mir nicht leicht gemacht und lang überlegt, hier nach Rat und Hilfe zu suchen. Gerade weil es eine andere Art Trauer und Schmerz ist, und nichts mit Liebe zu tun hat.Natürlich hat der Tod eines geliebten Menschen was mit Liebe zu tun. Wärs nicht so, würde es einem ja nicht wirklich belasten und so fixfertig machen, oder? Mich zumindest belastet die Nachricht vom Tod von irgendwelchen fremden Menschen die ich nicht kenne und schon gar keine Gefühle für sie empfinde nicht wirklich. Wenn ich was erfahre, dann empfinde ich zwar Mitgefühl mit den Hinterbliebenen, weil ich genau weiss wie es mir in dieser Situation geht - aber mehr auch nicht.
Ganz im Gegensatz zu Todesfällen von Menschen (und auch Tieren) die mir sehr viel bedeuten. Wie so ungefähr jeder von uns.
Schlussendlich ist die Trauer und der Schmerz auch nichts anderes als "Liebeskummer" - nur viel viel schlimmer. Der Verlust eines geliebten Menschen, der irgendwie verkraftet und verarbeitet werden muss.
Insofern finde ich schon, dass Deine Trauer durchaus auch hier reinpasst.
trändli
Ja natürlich ist es Liebe, aber eben die Liebe zu einem Familienmitglied und nicht zu einem Partner oder so. Das habe ich damit gemeint.
Aber ich weis schon, wie du es gemeint hast.
Den gestrigen Tag habe ich eigentlich ganz gut verkraftet. Es war schlimm, aber alles war so durchorganisiert, das ich nicht viel zum Nachdenken kam. Viele Leute, die ich teilweise noch nie gesehen hatte.Liebe Worte, viele Tränen und Blumen über Blumen.
Ich war dann heilfroh, endlich am Abend in meinen eigenen vier Wänden zu sein und konnte den Tag nochmal in Ruhe durchgehen.
Es stellte sich eine merkwürdige Stimmung ein......hätte sie es so gewollt?...Ja.....Wäre sie vielleicht stolz auf mich gewesen?....ich glaube, ja!
Heute habe ich versucht, mich ein bisschen auf die Arbeit zu konzentrieren,.....hat nicht sein sollen. Ist aber nicht weiter schlimm, hab dafür einmal wieder etwas Schlaf nachgeholt.
Im Moment fühl ich mich ein wenig matt, der Kopf ist leer und selbst das Schreiben fällt mir heute nicht leicht.
Und von daher, bis bald ihr Lieben!
Schnalli
Ja natürlich ist es Liebe, aber eben die Liebe zu einem Familienmitglied und nicht zu einem Partner oder so. Das habe ich damit gemeint.
Aber ich weis schon, wie du es gemeint hast.
Den gestrigen Tag habe ich eigentlich ganz gut verkraftet. Es war schlimm, aber alles war so durchorganisiert, das ich nicht viel zum Nachdenken kam. Viele Leute, die ich teilweise noch nie gesehen hatte.Liebe Worte, viele Tränen und Blumen über Blumen.
Ich war dann heilfroh, endlich am Abend in meinen eigenen vier Wänden zu sein und konnte den Tag nochmal in Ruhe durchgehen.
Es stellte sich eine merkwürdige Stimmung ein......hätte sie es so gewollt?...Ja.....Wäre sie vielleicht stolz auf mich gewesen?....ich glaube, ja!
Heute habe ich versucht, mich ein bisschen auf die Arbeit zu konzentrieren,.....hat nicht sein sollen. Ist aber nicht weiter schlimm, hab dafür einmal wieder etwas Schlaf nachgeholt.
Im Moment fühl ich mich ein wenig matt, der Kopf ist leer und selbst das Schreiben fällt mir heute nicht leicht.
Und von daher, bis bald ihr Lieben!
Schnalli
Ich komme einfach nicht zur Ruhe, jetzt hab ich noch ne Erkältung, die mich zwar dazu zwingt, aber es arbeitet alles in mir.
Den Schlaf, den ich glaubte nachgeholt zu haben, hat sich in der letzten Nacht wieder in Luft aufgelöst.Ich versuch mich mit allem Möglichen abzulenken, selbst heute, ich sitze in meinem gigantischen Sessel und bin am lesen. Einfach nur hier im Forum am lesen.
Meine Familie hat sich zum Teil wieder auf den Heimweg gemacht und wer weis, wann wir uns wiedersehen.
Wenn ich an all die Arbeit denke, und das, was noch in der nächsten Zeit so alles erledigt werden muß, ......möcht ich alles weit von mir schieben.
Ich fühl mich so in der Pflicht, denn wer soll es sonst erledigen. Ich hab aber keine Kraft und diese tropfende Nase gibt mir den Rest.
Ich weis schon, das gehört eben alles dazu, ein ewiger Kampf, Hoffnung das alles besser wird und das Herz, nein eigentlich der ganze Körper nicht mehr so weh tut.
Wie wärs, schickt mir mal na große Ladung Taschentücher, meine sind bald alle!!!
Den Schlaf, den ich glaubte nachgeholt zu haben, hat sich in der letzten Nacht wieder in Luft aufgelöst.Ich versuch mich mit allem Möglichen abzulenken, selbst heute, ich sitze in meinem gigantischen Sessel und bin am lesen. Einfach nur hier im Forum am lesen.
Meine Familie hat sich zum Teil wieder auf den Heimweg gemacht und wer weis, wann wir uns wiedersehen.
Wenn ich an all die Arbeit denke, und das, was noch in der nächsten Zeit so alles erledigt werden muß, ......möcht ich alles weit von mir schieben.
Ich fühl mich so in der Pflicht, denn wer soll es sonst erledigen. Ich hab aber keine Kraft und diese tropfende Nase gibt mir den Rest.
Ich weis schon, das gehört eben alles dazu, ein ewiger Kampf, Hoffnung das alles besser wird und das Herz, nein eigentlich der ganze Körper nicht mehr so weh tut.
Wie wärs, schickt mir mal na große Ladung Taschentücher, meine sind bald alle!!!
Liebe schnalli,
auch von mir noch ein herzliches Beileid und hier eine Packung Taschentücher *rüberreich*
Sich von einem lieben Menschen endgültig zu verabschieden fällt vielen nicht leicht. Wir sind so erzogen worden, dass das Sterben nicht zum Leben dazugehört. Tut es aber doch. Wir werden alle irgendwann dieses Leben beenden. Und zum Glück wissen wir im Normalfall weder wann noch wie.
Meine Mam ist vor vier Jahren an Lymphdrüsenkrebs erkrankt und ich hatte das Gefühl, dass sie bereits gestorben wäre und ich damit nicht umgehen kann. Ich hatte das Glück, jemanden zu treffen, der mir einen Weg gezeigt hat wie ich meine Eltern gehen lassen kann, wenn es soweit ist.
Es ist das natürlichste auf der Welt, dass unsere Eltern vor uns Kindern sterben. Ich hatte es in der Familie und im Freundeskreis schon anders herum erleben müssen - schön ist anders.
Wenn ich es richtig gelesen habe, ist deine Mutter plötzlich und unerwartet eines natürlichen Todes gestorben?!? Ein plötzlicher Tod ist ein Schock, den der eine schneller überwindet als der andere. Alle machen diesen Schock durch. Die Trauer hat ähnlich wie Liebeskummer auch mehrere Phasen. Und wir durchlaufen sie so wie wir es können, die eine Phase schneller, die andere langsamer, die nächste schieben wir ein wenig vor uns her...
Auch wenn es für die Angehörigen ein Schock ist, so ist das doch eigentlich die schönste Art zu gehen, oder? Ohne große Schmerzen, ohne langes Leiden. Mein Großpapa hatte sogar ein Lächeln im Gesicht. Allein dieses Bild hatte für mich etwas sehr tröstendes.
Ich habe ein schönes Kinderbuch, das einen anderen Blickwinkel auf unser Leben erlaubt "Ich bin das Licht! Die kleine Seele spricht mit Gott" von N.D.Walsch. Es bietet einen anderen Gedankenansatz für den Umgang mit seelischen Schmerzen. Vielleicht kennst du es auch schon?
Ja, es gibt noch so einiges zu regeln. Mach dir eine Liste und sortiere sie nach Wichtigkeit. Und dann machst du einen Punkt pro Tag selber und den ein oder anderen gibst du weiter. Du bist nicht für alles alleine zuständig. Bitte um Hilfe - es kann den anderen in ihrer Trauer helfen. Und diejenigen, die dir helfen können, werden auch als erstes mit dir darüber reden können.
Wenn du schlafen gehst, schick deiner Mutter ein Lächeln in dem du an etwas schönes mit ihr denkst. Sie schickt dir das Lächeln zurück.
pitsch
auch von mir noch ein herzliches Beileid und hier eine Packung Taschentücher *rüberreich*
Sich von einem lieben Menschen endgültig zu verabschieden fällt vielen nicht leicht. Wir sind so erzogen worden, dass das Sterben nicht zum Leben dazugehört. Tut es aber doch. Wir werden alle irgendwann dieses Leben beenden. Und zum Glück wissen wir im Normalfall weder wann noch wie.
Meine Mam ist vor vier Jahren an Lymphdrüsenkrebs erkrankt und ich hatte das Gefühl, dass sie bereits gestorben wäre und ich damit nicht umgehen kann. Ich hatte das Glück, jemanden zu treffen, der mir einen Weg gezeigt hat wie ich meine Eltern gehen lassen kann, wenn es soweit ist.
Es ist das natürlichste auf der Welt, dass unsere Eltern vor uns Kindern sterben. Ich hatte es in der Familie und im Freundeskreis schon anders herum erleben müssen - schön ist anders.
Wenn ich es richtig gelesen habe, ist deine Mutter plötzlich und unerwartet eines natürlichen Todes gestorben?!? Ein plötzlicher Tod ist ein Schock, den der eine schneller überwindet als der andere. Alle machen diesen Schock durch. Die Trauer hat ähnlich wie Liebeskummer auch mehrere Phasen. Und wir durchlaufen sie so wie wir es können, die eine Phase schneller, die andere langsamer, die nächste schieben wir ein wenig vor uns her...
Auch wenn es für die Angehörigen ein Schock ist, so ist das doch eigentlich die schönste Art zu gehen, oder? Ohne große Schmerzen, ohne langes Leiden. Mein Großpapa hatte sogar ein Lächeln im Gesicht. Allein dieses Bild hatte für mich etwas sehr tröstendes.
Ich habe ein schönes Kinderbuch, das einen anderen Blickwinkel auf unser Leben erlaubt "Ich bin das Licht! Die kleine Seele spricht mit Gott" von N.D.Walsch. Es bietet einen anderen Gedankenansatz für den Umgang mit seelischen Schmerzen. Vielleicht kennst du es auch schon?
Ja, es gibt noch so einiges zu regeln. Mach dir eine Liste und sortiere sie nach Wichtigkeit. Und dann machst du einen Punkt pro Tag selber und den ein oder anderen gibst du weiter. Du bist nicht für alles alleine zuständig. Bitte um Hilfe - es kann den anderen in ihrer Trauer helfen. Und diejenigen, die dir helfen können, werden auch als erstes mit dir darüber reden können.
Wenn du schlafen gehst, schick deiner Mutter ein Lächeln in dem du an etwas schönes mit ihr denkst. Sie schickt dir das Lächeln zurück.
pitsch
hallo pitsch
Danke für die Taschentücher. Wenn diese Erkältung nicht noch wäre, würde es mir bestimmt allgemein besser gehen.
Ich hab mich heute wirklich fast den ganzen Tag hier durch das Forum gelesen. Nur um mich zu beschäftigen und auf andere Gedanken zu kommen.
Ja, sie ist einfach weg. Ich kann es nicht anders beschreiben. Das Herz hat schon lange ihr Probleme bereitet, aber das jetzt, das konnte keiner nur erahnen.
Ich denk an sie, viel sogar, und trotz der letzten schweren Tage, ist das alles für mich noch nicht begreiflich.Ich kann nicht viel schlafen und wenn dann nur ein paar Stunden.Es war zu viel für mich, da sich eben nur mein Bruder und ich um alles gekümmert haben. Aber wenn ich ehrlich bin, ich hätte es auch nicht anders haben wollen. Ich hab mich verantwortlich gefühlt, vorallem wollte ich das für meiner Mutter tun. Alles richtig machen, und jetzt,....irgendwie warte ich auf etwas, weis aber nicht auf was.
Ich bin sonst der absolute Streßmensch, beruflich gesehen, und nun so eine Zwangsruhe. Ich weis, das ich immer zu viel mache und die Erkältung ist wohl nun auch die Quittung dafür.
Alles dreht sich im Kreis, das Leben geht weiter, denke ich, aber ich funktioniere überhaupt nicht mehr.
Mein Freund hat jetzt ein paar Aufgaben übernommen und erledigt sie. Das ist toll, aber er hält Abstand. Sagt, du brauchst deine Zeit. Ich würd dir gern helfen, kann es aber nicht.
Wie gern würd ich mit meiner Mutti reden wollen, so wie wir es immer getan haben.Sie hat dann immer ihre Hand auf meine Wange gelegt und gesagt...was ist los, erzähl mal!
Das ist nicht fair, ihre Zeit hätte noch nicht um sein sollen.
Wenn ich meine Augen schließe, dann seh ich sie immer noch da, im Schlafzimmer liegen. Ich wünschte, ich hätte sie nie so gesehen. Vielleicht läßt mich das nicht schlafen.
Ich vermisse sie schrecklich, gerade jetzt, wenn ich über sie schreibe.
Hab ganz lieben Dank für deine Worte und das du dir die Zeit genommen hast.
Ich weis, das ich das schon schaffe, aber eben noch nicht wie.
Schnalli
Danke für die Taschentücher. Wenn diese Erkältung nicht noch wäre, würde es mir bestimmt allgemein besser gehen.
Ich hab mich heute wirklich fast den ganzen Tag hier durch das Forum gelesen. Nur um mich zu beschäftigen und auf andere Gedanken zu kommen.
Ja, sie ist einfach weg. Ich kann es nicht anders beschreiben. Das Herz hat schon lange ihr Probleme bereitet, aber das jetzt, das konnte keiner nur erahnen.
Ich denk an sie, viel sogar, und trotz der letzten schweren Tage, ist das alles für mich noch nicht begreiflich.Ich kann nicht viel schlafen und wenn dann nur ein paar Stunden.Es war zu viel für mich, da sich eben nur mein Bruder und ich um alles gekümmert haben. Aber wenn ich ehrlich bin, ich hätte es auch nicht anders haben wollen. Ich hab mich verantwortlich gefühlt, vorallem wollte ich das für meiner Mutter tun. Alles richtig machen, und jetzt,....irgendwie warte ich auf etwas, weis aber nicht auf was.
Ich bin sonst der absolute Streßmensch, beruflich gesehen, und nun so eine Zwangsruhe. Ich weis, das ich immer zu viel mache und die Erkältung ist wohl nun auch die Quittung dafür.
Alles dreht sich im Kreis, das Leben geht weiter, denke ich, aber ich funktioniere überhaupt nicht mehr.
Mein Freund hat jetzt ein paar Aufgaben übernommen und erledigt sie. Das ist toll, aber er hält Abstand. Sagt, du brauchst deine Zeit. Ich würd dir gern helfen, kann es aber nicht.
Wie gern würd ich mit meiner Mutti reden wollen, so wie wir es immer getan haben.Sie hat dann immer ihre Hand auf meine Wange gelegt und gesagt...was ist los, erzähl mal!
Das ist nicht fair, ihre Zeit hätte noch nicht um sein sollen.
Wenn ich meine Augen schließe, dann seh ich sie immer noch da, im Schlafzimmer liegen. Ich wünschte, ich hätte sie nie so gesehen. Vielleicht läßt mich das nicht schlafen.
Ich vermisse sie schrecklich, gerade jetzt, wenn ich über sie schreibe.
Hab ganz lieben Dank für deine Worte und das du dir die Zeit genommen hast.
Ich weis, das ich das schon schaffe, aber eben noch nicht wie.
Schnalli
Hab es heute geschafft, mit meinem Papa das erste Mal nach der Beerdigung auf den Friedhof zu gehen. Wir haben das Auto stehen gelassen und sind gelaufen. Allein der Weg dorthin war schwer aber doch gut für uns.Er hat geredet wie ein Äffchen, ohne Pause, irgendwie schon niedlich. Ich glaub, ihm geht es besser, auch wenn das noch lange nicht das Ende des Weges ist. Vielleicht hat er ein Stück Frieden gefunden, den Abschied zu verarbeiten. Wer weis das denn schon so genau!
Wir haben uns diese vielen Blumen angeschaut, ein wenig aufgeräumt, und uns dann eine Weile auf die Bank gesetzt.
Wenn man am Anfang steht, stellt sich oft die Frage, wie es wohl weitergeht.
Doch wenn man glaubt, am Ende eines Stück des Weges zu sein, dann stellt sich diese Frage nicht mehr.
Meine Eltern führten fast 50 Jahre eine gute Ehe. Sie haben uns all ihre Liebe und Güte geschenkt.
Aber vorallem haben sie uns Groß bekommen.
Der Zusammenhalt in der Familie war unser größter Schatz, auch wenn sie nicht mehr bei uns ist und fehlt, in jeder Weise, wie ein Mensch nur fehlen kann, werden wir diesen Schatz immer besitzen.
Viele Bedenken und Zweifel hatte ich noch vor ein paar Tagen, schaffen wir das, schaffe ich das?
Mein Leben und das meiner Familie hat neue Formen angenommen.
Vieles wird sich noch verändern, Höhen und Tiefen....keine Frage, es wird schwer bleiben.
Meine Gedanken waren in der letzten Zeit bei all den Menschen, die mir lieb sind, egal ob um mich herum oder weit weg. Zu oft verlieren wir das Wesentliche aus den Augen und dem Sinn, da sich immer mehr die unwesentlichen Dinge im Leben seinen Platz suchen.
Was bedeutet ein liebes Wort, ein Lächeln oder eine Berührung?
Es kann alles bedeuten, es kann dich durch den Tag bringen oder durch eine schwere Zeit.
Jeder Mensch läßt etwas von sich selbst zurück, wenn er geht.
Meine Mutter läßt ihre Liebe und Wärme zurück,...... läßt sie in uns zurück, in uns allen.Sie war eine herzensgute Frau, die in der heutigen Zeit, in der so viele Familien kaputt gehen, es immer Verstanden hat, uns alle zusammen zu halten. Manchmal mit mehr und manchmal mit weniger Mühe aber vorallem mit viel Liebe.
Und für diese Liebe bin ich auf ewig Dankbar!
Das ist jetzt alles ein wenig Emotional, aber auch euch allen, die mir hier geschrieben habt....Danke!
Schnalli
Wir haben uns diese vielen Blumen angeschaut, ein wenig aufgeräumt, und uns dann eine Weile auf die Bank gesetzt.
Wenn man am Anfang steht, stellt sich oft die Frage, wie es wohl weitergeht.
Doch wenn man glaubt, am Ende eines Stück des Weges zu sein, dann stellt sich diese Frage nicht mehr.
Meine Eltern führten fast 50 Jahre eine gute Ehe. Sie haben uns all ihre Liebe und Güte geschenkt.
Aber vorallem haben sie uns Groß bekommen.
Der Zusammenhalt in der Familie war unser größter Schatz, auch wenn sie nicht mehr bei uns ist und fehlt, in jeder Weise, wie ein Mensch nur fehlen kann, werden wir diesen Schatz immer besitzen.
Viele Bedenken und Zweifel hatte ich noch vor ein paar Tagen, schaffen wir das, schaffe ich das?
Mein Leben und das meiner Familie hat neue Formen angenommen.
Vieles wird sich noch verändern, Höhen und Tiefen....keine Frage, es wird schwer bleiben.
Meine Gedanken waren in der letzten Zeit bei all den Menschen, die mir lieb sind, egal ob um mich herum oder weit weg. Zu oft verlieren wir das Wesentliche aus den Augen und dem Sinn, da sich immer mehr die unwesentlichen Dinge im Leben seinen Platz suchen.
Was bedeutet ein liebes Wort, ein Lächeln oder eine Berührung?
Es kann alles bedeuten, es kann dich durch den Tag bringen oder durch eine schwere Zeit.
Jeder Mensch läßt etwas von sich selbst zurück, wenn er geht.
Meine Mutter läßt ihre Liebe und Wärme zurück,...... läßt sie in uns zurück, in uns allen.Sie war eine herzensgute Frau, die in der heutigen Zeit, in der so viele Familien kaputt gehen, es immer Verstanden hat, uns alle zusammen zu halten. Manchmal mit mehr und manchmal mit weniger Mühe aber vorallem mit viel Liebe.
Und für diese Liebe bin ich auf ewig Dankbar!
Das ist jetzt alles ein wenig Emotional, aber auch euch allen, die mir hier geschrieben habt....Danke!
Schnalli
Sie war eine herzensgute Frau, die in der heutigen Zeit, in der so viele Familien kaputt gehen, es immer Verstanden hat, uns alle zusammen zu halten. Manchmal mit mehr und manchmal mit weniger Mühe aber vorallem mit viel Liebe.Und für diese Liebe bin ich auf ewig Dankbar!Schnalli, das gleiche kann ich auch von meiner Oma sagen, die vor 32 Jahren gestorben ist. Ihre liebe Art wirkt immer noch in uns allen nach. Sie hat uns alle so geprägt.
Nun befinde ich mich gerade in Partnertherapie und die Therapeutin meinte doch tatsächlich, dass ich dieses "Klammern" (schon das Wort hat mich aufgeregt) an der Restfamilie (meine Eltern, der Bruder meiner Mutter, meine Schwester) sein lassen soll, weil das meine jetzige Ehe belasten würde.
Das ist hart für mich... Mein Mann kommt aus einer total gegensätzlichen Familie, und ich brauche diese guten Menschen (die ich nur 1x in 2 Monaten sehe) immer wieder, um mich zu vergewissern, dass wir immer noch alle zusammenhalten, bzw. ach, ich kann es schlecht ausdrücken. Ich brauche sie einfach, weil bei jedem Treffen so viel Liebe und Sorgfalt mit im Spiel ist.
Wollte nur mal fragen, wie Dein Mann mit Eurem guten Zusammenhalt klarkommt und wie Du zu der Aussage unserer Therapeutin stehst.
Ich könnte meine Eltern, Schwester und Onkel nie aufgeben bzw. so tun, als wäre mir der Zusammenhalt egal. Mir zerreißt es das Herz. Es kommt so rüber, als sei jetzt meine eigene Familie das Wichtigste und der Rest egal.
Dabei will ich es so, dass meine eigene Familie mit Kindern und Mann eine große Familie bildet mit allen: Enkeln, Großeltern, Tanten, Großonkeln u.s.w. So, wie es früher ganz normal war... Kann das denn so falsch sein...
Hallo Windspiel!
Wechsel den Therapeuten.....ich kenn einen guten!!
Absoluter Quatsch, alle Menschen, die zu deiner Familie gehören, sind doch die Familie.
Klar, du hast deine eigene kleine Familie. Die hat auch bei mir jeder noch für sich, aber alle zusammen,....ist für mich die FAMILIE!
So oft sieht man sich doch nicht, hängt nicht ständig zusammen und Friede Freude Eierkuchen gibt es auch bei mir nicht.
Aber wenn es eben darauf ankommt, dann kann man sich auf sie verlassen.
Ist das nicht das, was zählt?
Es ist doch gut, wenn dein Mann und deine Kinder sehen uns spüren, was für ein schönes Gefühl das ist, ne tolle Familie zu haben und zu dieser Familie dazuzugehören.
Du siehst das schon ganz richtig, denn wie bei mir, es kann sich von einem auf den anderen Augenblick alles ändern. Alles stürzt ein, du mittendrin und versuchst mit deinen beiden Händen alles was geht, festzuhalten. Kannste vergessen, du wirst daran zugrunde gehen. Aber wenn alle mit zupacken, kann man den Rest wieder aufbauen und der Schaden hält sich in Grenzen.
Mein Mann,....noch nicht, aber Freund reicht fürs Erste. Auch er hat ne große Familie, ist ein Zwilling, also nicht vom Sternbild her gesehen, sondern, dieses Gesicht gibt es in einer etwas abgewandelten Form, zweimal.
Da ist es ähnlich wie bei dir, die vertragen sich nicht so gut.
Umso mehr fühlt er sich in meiner Familie sehr wohl, und wie bereits erwähnt, er hat meine Mutter sehr gern gehabt.
Viel Zeit bleibt nie übrig, nicht mal für uns allein, aber man macht sich eben einen Plan und der funktioniert dann auch. Meistens jedenfalls, wenn ich organisiere.
Aber jetzt, nach all dem, ist es auch für uns sehr schwer.Er war nicht auf der Beerdigung und gerade seinen Halt hätte ich gebrauchen können.
Ich neige dazu, auch in schweren Situationen, immer ein Stück Freude und Humor zu behalten. Ist vielleicht mein Eigenschutz, denn wenn ich allein bin, dann kann ich heulen und so trauern, wie ich es will, aber mich sieht keiner dabei.
Ist vielleicht blöd, aber so bin ich.
Ich kenne die Probleme in deiner kleinen Familie nicht, aber es mit Sicherheit nicht richtig, sich nur um deine Familie zu kümmern, auch wenn diese an oberster Stelle seht. Keine Frage!
Ich sag es mal übertrieben....ein bisschen großes Familienkuscheln ab und zu, kann Wunder bewirken.
Und glaub nicht immer alles, was Therapeuten sagen, das sind auch nur Menschen.
Gruß Schnalli
Wechsel den Therapeuten.....ich kenn einen guten!!
Absoluter Quatsch, alle Menschen, die zu deiner Familie gehören, sind doch die Familie.
Klar, du hast deine eigene kleine Familie. Die hat auch bei mir jeder noch für sich, aber alle zusammen,....ist für mich die FAMILIE!
So oft sieht man sich doch nicht, hängt nicht ständig zusammen und Friede Freude Eierkuchen gibt es auch bei mir nicht.
Aber wenn es eben darauf ankommt, dann kann man sich auf sie verlassen.
Ist das nicht das, was zählt?
Es ist doch gut, wenn dein Mann und deine Kinder sehen uns spüren, was für ein schönes Gefühl das ist, ne tolle Familie zu haben und zu dieser Familie dazuzugehören.
Du siehst das schon ganz richtig, denn wie bei mir, es kann sich von einem auf den anderen Augenblick alles ändern. Alles stürzt ein, du mittendrin und versuchst mit deinen beiden Händen alles was geht, festzuhalten. Kannste vergessen, du wirst daran zugrunde gehen. Aber wenn alle mit zupacken, kann man den Rest wieder aufbauen und der Schaden hält sich in Grenzen.
Mein Mann,....noch nicht, aber Freund reicht fürs Erste. Auch er hat ne große Familie, ist ein Zwilling, also nicht vom Sternbild her gesehen, sondern, dieses Gesicht gibt es in einer etwas abgewandelten Form, zweimal.
Da ist es ähnlich wie bei dir, die vertragen sich nicht so gut.
Umso mehr fühlt er sich in meiner Familie sehr wohl, und wie bereits erwähnt, er hat meine Mutter sehr gern gehabt.
Viel Zeit bleibt nie übrig, nicht mal für uns allein, aber man macht sich eben einen Plan und der funktioniert dann auch. Meistens jedenfalls, wenn ich organisiere.
Aber jetzt, nach all dem, ist es auch für uns sehr schwer.Er war nicht auf der Beerdigung und gerade seinen Halt hätte ich gebrauchen können.
Ich neige dazu, auch in schweren Situationen, immer ein Stück Freude und Humor zu behalten. Ist vielleicht mein Eigenschutz, denn wenn ich allein bin, dann kann ich heulen und so trauern, wie ich es will, aber mich sieht keiner dabei.
Ist vielleicht blöd, aber so bin ich.
Ich kenne die Probleme in deiner kleinen Familie nicht, aber es mit Sicherheit nicht richtig, sich nur um deine Familie zu kümmern, auch wenn diese an oberster Stelle seht. Keine Frage!
Ich sag es mal übertrieben....ein bisschen großes Familienkuscheln ab und zu, kann Wunder bewirken.
Und glaub nicht immer alles, was Therapeuten sagen, das sind auch nur Menschen.
Gruß Schnalli
Hallo Zusammen!
Seit 2 Tagen versuche ich wieder ein wenig zu arbeiten und es tut mir ganz gut.
Heute bin ich durch Zufall mit einem Pfarrer aus einer anderen Gemeinde ins Gespräch gekommen.Ich hätte ja nie gedacht, das ich das einmal tun könnte.
Tilly würde jetzt wieder schmunzeln und sagen...siehste, was hab ich gesagt!!
Erst ein bisschen befremdlich, aber dann hat dieses Gespräch doch etwas bewegt in mir.
Im Augenblick fällt es mir leichter, mich mit anderen Themen zu befassen, als mit meinen eigenen Sorgen. Laufe immernoch noch ein wenig Planlos und mir fehlt diese Leichtigkeit, mit der ich sonst so unterwegs bin.
Irgendwo habe ich gelesen hier im Forum.....ich hab ein Kneul im Magen.
Ja, so kann man das nennen.Genau so fühlt es sich an.
Seit 2 Tagen versuche ich wieder ein wenig zu arbeiten und es tut mir ganz gut.
Heute bin ich durch Zufall mit einem Pfarrer aus einer anderen Gemeinde ins Gespräch gekommen.Ich hätte ja nie gedacht, das ich das einmal tun könnte.
Tilly würde jetzt wieder schmunzeln und sagen...siehste, was hab ich gesagt!!
Erst ein bisschen befremdlich, aber dann hat dieses Gespräch doch etwas bewegt in mir.
Im Augenblick fällt es mir leichter, mich mit anderen Themen zu befassen, als mit meinen eigenen Sorgen. Laufe immernoch noch ein wenig Planlos und mir fehlt diese Leichtigkeit, mit der ich sonst so unterwegs bin.
Irgendwo habe ich gelesen hier im Forum.....ich hab ein Kneul im Magen.
Ja, so kann man das nennen.Genau so fühlt es sich an.
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