Unsterbliche Liebe ohne Zukunft?
529 Antworten24'831 AufrufeGestartet von Marco75 ·
Marco, ich möchte dir nochmal schreiben. Habe gerade nochmal deinen Tread gelesen und mir ist da noch was aufgefallen. Du schreibst:
"Schließlich soll sie ja die Distanz spüren um zu merken das ich ihr vielleicht doch fehle. Was aber wenn sie eine neue Beziehung eingeht, was nicht 100%ig auszuschließen ist. Kann dann immer noch eine Freundschaft bestehen? Ich glaub nicht. Jedenfalls nicht aus meiner heutigen Sicht."
Du klebst immer noch in allem was du tust und denkst in dem "wenn ich so bin dann wird schon das passieren". Mir fällt das auf weil ich gerade in meiner Beziehung an einem ähnlichen Punkt und die selben Gedanken habe. Ich erlebe das bei mir aber so, dass ich mit diesen GEdanken mein Leben aufgebe. Ich tue nicht was mir jetzt gut tut - sondern ich tue etwas weil ich mir etwas erhoffe. Das ist Abhängigkeit hoch 10. Und meine jetzige Erfahrung zeigt mir, dass das die andere Person immer weiter wegtreibt - vor allem dann, wenn es in der Beziehung ja genau um den Punkt ging. Ich meine sie hat gesagt sie fühlt nicht das sie das bekommt was sie braucht. Jetzt willst du es ihr schon wieder "Recht" machen und sie soll etwas "Merken". Das ist nicht in wirklicher Liebe. Ich kritisiere dich hier nicht - ich mein nur das ist genau das gleiche Muster weshalb sie geht. Ich glaube es geht darum das sie will das du dein Leben wieder in die hand nimmst unabhängig von ihr. Sie will dich so wie du bist und nicht angepasst und abhängig. Das ist hart - ich erlebe das gerade selbst. Meine Partnerin ist ausgezogen und geht auf nichts mehr ein was ich schreibe, sage oder tue - und es ist bitter das ich jetzt nicht für mich sorgen kann sondern immer wieder Gedanken auftauchen "wenn ich das tue, dann bin ich richtig und dann wird sie merken, dass ich liebenswert bin". Damit verraten wir uns selbst und damit können wir nicht geliebt werden - weil wir nicht wirklich da sind.
Danke Marco, deine Geschichte klingt wirklich ähnlich wie meine Geschichte und es hilft mir bei dir zu sehen was auch ich mache.
"Schließlich soll sie ja die Distanz spüren um zu merken das ich ihr vielleicht doch fehle. Was aber wenn sie eine neue Beziehung eingeht, was nicht 100%ig auszuschließen ist. Kann dann immer noch eine Freundschaft bestehen? Ich glaub nicht. Jedenfalls nicht aus meiner heutigen Sicht."
Du klebst immer noch in allem was du tust und denkst in dem "wenn ich so bin dann wird schon das passieren". Mir fällt das auf weil ich gerade in meiner Beziehung an einem ähnlichen Punkt und die selben Gedanken habe. Ich erlebe das bei mir aber so, dass ich mit diesen GEdanken mein Leben aufgebe. Ich tue nicht was mir jetzt gut tut - sondern ich tue etwas weil ich mir etwas erhoffe. Das ist Abhängigkeit hoch 10. Und meine jetzige Erfahrung zeigt mir, dass das die andere Person immer weiter wegtreibt - vor allem dann, wenn es in der Beziehung ja genau um den Punkt ging. Ich meine sie hat gesagt sie fühlt nicht das sie das bekommt was sie braucht. Jetzt willst du es ihr schon wieder "Recht" machen und sie soll etwas "Merken". Das ist nicht in wirklicher Liebe. Ich kritisiere dich hier nicht - ich mein nur das ist genau das gleiche Muster weshalb sie geht. Ich glaube es geht darum das sie will das du dein Leben wieder in die hand nimmst unabhängig von ihr. Sie will dich so wie du bist und nicht angepasst und abhängig. Das ist hart - ich erlebe das gerade selbst. Meine Partnerin ist ausgezogen und geht auf nichts mehr ein was ich schreibe, sage oder tue - und es ist bitter das ich jetzt nicht für mich sorgen kann sondern immer wieder Gedanken auftauchen "wenn ich das tue, dann bin ich richtig und dann wird sie merken, dass ich liebenswert bin". Damit verraten wir uns selbst und damit können wir nicht geliebt werden - weil wir nicht wirklich da sind.
Danke Marco, deine Geschichte klingt wirklich ähnlich wie meine Geschichte und es hilft mir bei dir zu sehen was auch ich mache.
Damit hast voll und ganz recht wenn ich darüber nachdenke. Diese Gedanken kommen mir ganz zwangsläufig. Kann es leider nicht verhindern. Ich hänge (Stichpunkt Abhängigkeit) wirklich noch sehr an ihr. Ich weiss wie ich bin und ich weiss das ich so nicht sein will. Nicht um ihr zu entsprechen sondern um das zu leben was ich eigentlich selbst will. Ich kann mich nur wiederholen, warum tue ich immer dinge die genau gegenteilig sind zu dem was ich mir schon immer gewünscht oder vorgestellt habe.
Muss ich nicht diese Problem für mich beseitigen damit es mir jetzt gut geht?
Was soll ich tun damit es mir jetzt gut geht?
Warum tun wir Menschen oft solche Kontraproduktiven Sachen?
Um zu reifen und zu lernen?
Das ist für mich der Ansatzpunkt warum ich an mir arbeiten möchte.
Ich denke nicht ...dann wird das schon passieren.... ich hoffe nur das ich eines Tages den Weg zu ihr finde. Aber mit anderen Zielen. Ist es denn so schlecht um jemanden zu kämpfen? Warum immer gleich aufgeben? Ich weiss du denkst jetzt ich klammer mich an diesem Strohhalm und ich muss dir sagen ich weiss es nicht. Ich lass alles auf mich zukommen.
Über eine Therapie hab ich auch schon nachgedacht und erste schritte unternommen. Leider ist das so ne sache mit freien Therapieplätzen. Hab schon bei 2 Dipl. Psychologen angefragt, aber keine freien termine.
Muss ich nicht diese Problem für mich beseitigen damit es mir jetzt gut geht?
Was soll ich tun damit es mir jetzt gut geht?
Warum tun wir Menschen oft solche Kontraproduktiven Sachen?
Um zu reifen und zu lernen?
Das ist für mich der Ansatzpunkt warum ich an mir arbeiten möchte.
Ich denke nicht ...dann wird das schon passieren.... ich hoffe nur das ich eines Tages den Weg zu ihr finde. Aber mit anderen Zielen. Ist es denn so schlecht um jemanden zu kämpfen? Warum immer gleich aufgeben? Ich weiss du denkst jetzt ich klammer mich an diesem Strohhalm und ich muss dir sagen ich weiss es nicht. Ich lass alles auf mich zukommen.
Über eine Therapie hab ich auch schon nachgedacht und erste schritte unternommen. Leider ist das so ne sache mit freien Therapieplätzen. Hab schon bei 2 Dipl. Psychologen angefragt, aber keine freien termine.
Original von Marco75
Diese Gedanken kommen mir ganz zwangsläufig. Kann es leider nicht verhindern. Ich hänge (Stichpunkt Abhängigkeit) wirklich noch sehr an ihr. Ich weiss wie ich bin und ich weiss das ich so nicht sein will. Nicht um ihr zu entsprechen sondern um das zu leben was ich eigentlich selbst will.
Ja, ich sitze auch hier und müsste mich eigentlich um mich selbst kümmern, aber alles was ich denken kann - wenn ich das tue, dann kommt sie vielleicht nicht zurück - oder sie denkt ich will sie nicht mehr ... oder.... oder. Immer wieder komme ich an den Punkt das ich dann merke - ich weiss gar nicht was ich wirklich will, ausser die Beziehung zu ihr. Und dann merke ich wie mein Leben leer ist, wenn ich diesen Punkt ausklammere - dann bin ich erschrocken darüber, dass ich mich leer fühle und gar nicht weiss was ich will. Das aber genau ist der Punkt - wenn ich leer bin, wie kann sie mich dann lieben. Ja, mit was denn? Dann verstehe ich wieder was sie meint, dass ich nur noch eine liebenshungrige Hülle bin die alles macht um geliebt zu werden. Aber wie kann ich jetzt mein Leben füllen? Ein Teufelskreis
Muss ich nicht diese Problem für mich beseitigen damit es mir jetzt gut geht?
Was soll ich tun damit es mir jetzt gut geht?
Warum tun wir Menschen oft solche Kontraproduktiven Sachen?
Um zu reifen und zu lernen?
Das ist für mich der Ansatzpunkt warum ich an mir arbeiten möchte.
Eine Therapie ist sicher gut. Ich weiss nicht ob du dich schon mal damit beschäftigt hast woher deine Gefühle kommen. Bei mir war es so, dass ich an einem Punkt wusste, dass ich als Kind nie das bekommen habe was ein Kind wirklich braucht. Ich habe dann nachgedacht und siehe da - ich habe Abhängigkeit und Alkoholismus in meiner Familie entdeckt. Das war ein heilsamer Schock und eine heilsame Erkenntnis. Seitdem gehe ich zu Al-Anon - das sind erwachsene Kinder aus alkoholkranken Familien. Das hilft mir ein wenig. Ich schreibe das jetzt einfach mal - vielleicht hilft dir ja meine Geschichte.
Ups -sorry, jetzt hat das mit den Zitaten nicht geklappt - muss ich wohl noch lernen
Das "befürchte" ich ja auch, das das alles aus meiner Kindheit und späteren Jugendzeit her rührt. Alkohol war aber kein Thema in meiner Familiengeschichte. Wie soll man aber lernen damit umzugehen wenn man weiss was in der Vergangenheit schief gelaufen ist?
Gestern gings wieder mal so ein bischen. Als ich von der Arbeit nach Hause gekommen bin war niemand da. Hab dann erst mal mit meiner Mutter telefoniert und mir nen Kaffee gemacht.
Dann kam sie nach Hause, wir haben zusammen gekocht. Essen muss man ja, bringt ja nix vor kummer dem körper schaden zuzufügen. Manchmal muss ich mich zum Essen zwingen. Alles lief an diesem Abend mit NEutralität und Distanz und ich kam erstaunlicher Weise gut zurecht. Ab und zu kam mal kurz ein "Was ist wenn...." Gedanke aber den hab ich gleich mal bewusst abgebrochen.
Gestern gings wieder mal so ein bischen. Als ich von der Arbeit nach Hause gekommen bin war niemand da. Hab dann erst mal mit meiner Mutter telefoniert und mir nen Kaffee gemacht.
Dann kam sie nach Hause, wir haben zusammen gekocht. Essen muss man ja, bringt ja nix vor kummer dem körper schaden zuzufügen. Manchmal muss ich mich zum Essen zwingen. Alles lief an diesem Abend mit NEutralität und Distanz und ich kam erstaunlicher Weise gut zurecht. Ab und zu kam mal kurz ein "Was ist wenn...." Gedanke aber den hab ich gleich mal bewusst abgebrochen.
Hallo Marco, danke für deine aufmunternden Worte. Ich finde es gut, dass du dich um dich kümmerst und auch zum Essen zwingst. Das geht bei mir leider noch nicht so gut. Ich esse eigentlich zur Zeit gar nicht. Mir ist zu deinem Problem noch eingefallen, dass ihr ja noch bis Ende des Jahres zusammen wohnt. Und ich könnte mir vorstellen, wenn es möglich wäre, dass du dich jetzt ganz gut nur um dich selbst kümmerst - ich meine deinen eigenen Interessen nachgehst (Sport, Freunde, Allein schöne Dinge machen usw., für dich / oder auch für alle kochst) - einfach wirklich ganz bei dir bist und von dem "was wäre wenn" ablassen könntest, dann hast du doch noch einige Monate die Chance zu beweisen, dass du auch gut für dich selbst sorgen kannst. Ich glaube nämlich, dass sie das eigentlich braucht und will aber es nicht glaubt das du das auch wirklich kannst. Ich meine sie hat ja gesagt sie will nicht immer nur für dich da sein müssen. Das ist ja ein Gefühl, dass du signalisierst - und wenn du es jetzt schaffen könntest dich auf dich zu konzentrieren, dann würde sie vielleicht Hoffnung schöpfen (ich meine du musst das alles ja sowieso wenn ihr nicht mehr zusammen wohnt - dann kannst du auch jetzt damit anfangen).
Lieber Marco, ich weiss das ist alles leichter gesagt als getan - aber ich schreibe es trotzdem mal.
Ich weiss auch nicht wie man Vergangenes auflösen kann - ich glaube das geht nur mit einer Therapie. Wenn es keinen Platz gibt, dann gibt es auch die Möglichkeit einer Gruppentherapie oder auch ein Besuch bei einem Seminar. Wir hier in der Gegend im Dreiländereck haben z.B. Möglichkeiten für Männerseminare - da machen die ganz tolle Sachen die, so wie ich gehört habe, wirklich sehr viel Eigenverantwortung passiert. Es wäre auch gut vielleicht etwas spirituelles anzufangen z.B. Meditation oder sowas. Ich lese die Bücher von Thich Nhat Than - die helfen mir immer gut für mich zu sorgen. Ein Schwitzhüttenritual fällt mir auch noch ein.
Sei gedrückt
Lieber Marco, ich weiss das ist alles leichter gesagt als getan - aber ich schreibe es trotzdem mal.
Ich weiss auch nicht wie man Vergangenes auflösen kann - ich glaube das geht nur mit einer Therapie. Wenn es keinen Platz gibt, dann gibt es auch die Möglichkeit einer Gruppentherapie oder auch ein Besuch bei einem Seminar. Wir hier in der Gegend im Dreiländereck haben z.B. Möglichkeiten für Männerseminare - da machen die ganz tolle Sachen die, so wie ich gehört habe, wirklich sehr viel Eigenverantwortung passiert. Es wäre auch gut vielleicht etwas spirituelles anzufangen z.B. Meditation oder sowas. Ich lese die Bücher von Thich Nhat Than - die helfen mir immer gut für mich zu sorgen. Ein Schwitzhüttenritual fällt mir auch noch ein.
Sei gedrückt
wenn es möglich wäre, dass du dich jetzt ganz gut nur um dich selbst kümmerst - ich meine deinen eigenen Interessen nachgehst (Sport, Freunde, Allein schöne Dinge machen usw., für dich / oder auch für alle kochst) - einfach wirklich ganz bei dir bist und von dem "was wäre wenn" ablassen könntest, dann hast du doch noch einige Monate die Chance zu beweisen, dass du auch gut für dich selbst sorgen kannst. Ich glaube nämlich, dass sie das eigentlich braucht und will aber es nicht glaubt das du das auch wirklich kannst.Ich glaube nicht das das Kernproblem ist. Sie weiss schon das ich zurechtkommen werde. Es sind wohl mehr manche Einstellungen und Eigenarten von mir die das ganze Vorangetrieben haben. Und damit hat sie bei vielen Dingen recht wenn ich nüchtern und ehrlich drüber nachdenke. Das ist momentan mein Ansatzpunkt. Da muss ich an mir arbeiten. Ich werde die Monate die wir noch zusammen wohnen nutzen um zu lernen, um meinetwillen.
Magst du etwas zu den Kernpunkten schreiben? Einstellungen und Eigenarten? Findest du die denn an dir auch nicht gut? Ich meine wenn du die ihretwegen änderst, dann ist es ja wieder ein "um zu". Lieber Marco verstehe mich nicht falsch - du weisst ich bin an etwas einem gleichen Punkt, deshalb interessiert mich auch immer sehr was du schreibst.
Es gibt bestimmte Dinge an denen ich arbeiten möchte.
Dazu zählt u.a..
das ich immer erst mal das negative in manchen Dingen sehe. Für mich ist erstmal das Glas halb leer, anstatt halb voll.
Ich neige auch manchmal dazu aus ner Mücke nen Elefanten zu machen, obwohl das eigentlich völliger Schwachsinn ist.
Wenn jemand Kritik an mir äussert, versuche ich immer gleich mich zu verteidigen oder denke derjenige mag mich nicht.
Manchmal kommt wohl auch ein bisschen Egoismus in mir durch. Lt. Aussage von meiner (Ex)Freundin, würde ich wohl oft mein Leben durchziehen. Was ich nie so empfunden haben. Das zum Thema sie hatte das Gefühl ich hätte nicht genug gegeben. Ich dachte immer das ich das tue.
Das sind so ein paar Dinge die mir überhaupt nicht an mir gefallen. Aber von Heut auf Morgen kann man das nicht ändern. Das es sich ändern muss ist klar. Es gibt keinen Menschen der perfekt ist.
Dazu zählt u.a..
das ich immer erst mal das negative in manchen Dingen sehe. Für mich ist erstmal das Glas halb leer, anstatt halb voll.
Ich neige auch manchmal dazu aus ner Mücke nen Elefanten zu machen, obwohl das eigentlich völliger Schwachsinn ist.
Wenn jemand Kritik an mir äussert, versuche ich immer gleich mich zu verteidigen oder denke derjenige mag mich nicht.
Manchmal kommt wohl auch ein bisschen Egoismus in mir durch. Lt. Aussage von meiner (Ex)Freundin, würde ich wohl oft mein Leben durchziehen. Was ich nie so empfunden haben. Das zum Thema sie hatte das Gefühl ich hätte nicht genug gegeben. Ich dachte immer das ich das tue.
Das sind so ein paar Dinge die mir überhaupt nicht an mir gefallen. Aber von Heut auf Morgen kann man das nicht ändern. Das es sich ändern muss ist klar. Es gibt keinen Menschen der perfekt ist.
Gestern war eine ziemlich entspannte aber distanzierte Atmosphäre. Mir ging es den Umständen entsprechend gut. Ich weiss aber das ich mir da was vormache. Bin mir nicht sicher ob ich verdränge oder es auch schon akzeptiert haben. Es ist schon schlimm wenn man seine eigenen Gefühle nicht genau deuten kann
Also habe mir eben einen Termin bei einem Dipl. Psychologen gemacht.
Wenn ich ganz ehrlich bin was ich gar nicht was auf mich zukommt. Ich möchte nur jede Möglichkeit nutzen mehr über mich herauszufinden. Sein Schwerpunkt liegt in der Verhaltenstherapie.
Irgendwie hab ich auch Angst vor diesem Termin, aber wenn ich JETZT nichts tue, werde ich es wohl nie tun.
Hat jemand so eine Therapie schon mal besucht?
Wie waren die Erfahrungen?
Wenn ich ganz ehrlich bin was ich gar nicht was auf mich zukommt. Ich möchte nur jede Möglichkeit nutzen mehr über mich herauszufinden. Sein Schwerpunkt liegt in der Verhaltenstherapie.
Irgendwie hab ich auch Angst vor diesem Termin, aber wenn ich JETZT nichts tue, werde ich es wohl nie tun.
Hat jemand so eine Therapie schon mal besucht?
Wie waren die Erfahrungen?
Super Marco, Herzlichen Glückwunsch zu deinem Schritt. Ich weiss selbst wie schwierig das ist so einen Schritt zu wagen und auch mit wieviel Angst das besetzt ist. Jetzt hast du den Termin und das ist doch normal das du Angst davor hast.
Ich kenne mich nicht so 100% mit der Verhaltenstherapie aus - aber alles was ich von dir bisher gelesen habe, könnte ich mir vorstellen, dass das ein guter Ansatz ist. In der Verhaltenstherapie wird vor allem versucht das jetztige Verhalten durch neue Gedanken, Einsichten und Handlungsmöglichkeiten zu verändern. Die Verhaltenstherapie beleuchtet aber das "warum" des jetzigen Verhaltens nicht so genau - es richtet die Aufmerksamkeit eher dahin wie das Verhalten jetzt ist und wie es anders möglich ist (mit hoffenlich besseren Lebenresultaten). Also konkret: Die Wurzel des jetzigen Verhaltens steht nicht so sehr im Vordergrund.
Hab keine Angst - geh hin, sei offen, ehrlich für das was da kommt und mein Tipp, gehe mindestens 5 mal hin bevor du dir ein Urteil fällst.
Prima Marco :klatsch:
Ich kenne mich nicht so 100% mit der Verhaltenstherapie aus - aber alles was ich von dir bisher gelesen habe, könnte ich mir vorstellen, dass das ein guter Ansatz ist. In der Verhaltenstherapie wird vor allem versucht das jetztige Verhalten durch neue Gedanken, Einsichten und Handlungsmöglichkeiten zu verändern. Die Verhaltenstherapie beleuchtet aber das "warum" des jetzigen Verhaltens nicht so genau - es richtet die Aufmerksamkeit eher dahin wie das Verhalten jetzt ist und wie es anders möglich ist (mit hoffenlich besseren Lebenresultaten). Also konkret: Die Wurzel des jetzigen Verhaltens steht nicht so sehr im Vordergrund.
Hab keine Angst - geh hin, sei offen, ehrlich für das was da kommt und mein Tipp, gehe mindestens 5 mal hin bevor du dir ein Urteil fällst.
Prima Marco :klatsch:
Ich denke mal das der Dipl. Psychologe schon erkennt wo es bei mir hängt und er mich über weitere Schritte beraten kann. Ich zieh das jetzt durch. So kann es nicht weitergehen. Obwohl mich die Ursachen schon interessieren aber irgendwie ich auch Angst davor habe die Ursachen vor die Augen gestellt zu bekommen.
Hab nen Termin am 9. Oktober bekommen und von der Stimme her hat er sich auch symphatisch angehört.
Hab nen Termin am 9. Oktober bekommen und von der Stimme her hat er sich auch symphatisch angehört.
Bei herrscht immer noch reines Gefühlschaos, ein richtiges Schwanken mit hochs und tiefs. Es ist einfach nur noch bähhhh.
Die letzten beiden Tage habe ich mal verucht mir die Trauer nicht so sehr anzumerken lassen wenn ich zu Hause war. Und siehe da, es ging ihr dabei wohl auch besser.
Was bedeutet es wenn es ihr schlecht geht wenn ich leide. Denkt nicht Ich will da etwas rein interpretieren. Aber eigentlich könnte es ihr ja egal sein. So ist es aber nicht. Es ist schon absurd, Sie liebt mich nicht mehr aber leidet wenn ich leide.
Ist es nur Mitleid?
Die letzten beiden Tage habe ich mal verucht mir die Trauer nicht so sehr anzumerken lassen wenn ich zu Hause war. Und siehe da, es ging ihr dabei wohl auch besser.
Was bedeutet es wenn es ihr schlecht geht wenn ich leide. Denkt nicht Ich will da etwas rein interpretieren. Aber eigentlich könnte es ihr ja egal sein. So ist es aber nicht. Es ist schon absurd, Sie liebt mich nicht mehr aber leidet wenn ich leide.
Ist es nur Mitleid?
Leidet sie wirklich? Ich meine, nachdem was du geschrieben hast und ich verstanden habe, ist es so das das eurer Beziehungsmuster ist. Sie hat das Gefühl du brauchst sie und sie kann sich nicht abgrenzen. Wenn du jetzt leidest und es ihr schlecht geht, kann das doch einfach weiter das vom "alten" sein. Ich meine, dass sie sich nicht gegen dich und deine Gefühle abgrenzen kann. Vielleicht hat sie auch das Gefühl du signalisierst "bitte hilf mir" und sie kann sich diesem Ruf nicht verschliessen.
Es ist so schwer zusammen zu wohnen und dem anderen gegenüber nicht leidend oder abweisend aufzutreten, ich meine das geht doch fast nicht. Man hat soviele Gefühle und irgendwie sind die doch dann immer auch in der Wohnung.
Es könnte auch sein, dass sie leidet weil auch sie sich mit dir etwas anderes vorgestellt hat und sie dann in ihre eigene Trauer fällt. Vielleicht trauert sie nicht für sich, sondern projeziert das dann auf dich. Wenn du trauerst, dann fühlt sie auch ihre Trauer.
Ich weiss das hilft jetzt nicht wirklich - aber fühle mal genau in dich was du ihr mit deiner Trauer signalisierst. Ich meine gibt es etwas in dir das hofft, wenn sie dein Leiden sieht das sie das noch umstimmen könnte. Wenn da nämlich sowas ist, dann "ziehst" du wieder an ihr. Wenn nicht, dann ist es ihre eigene Projektion von ihrer Trauer.
Marco ich wünsche dir heute totz allem einen gelungen Tag =)
Es ist so schwer zusammen zu wohnen und dem anderen gegenüber nicht leidend oder abweisend aufzutreten, ich meine das geht doch fast nicht. Man hat soviele Gefühle und irgendwie sind die doch dann immer auch in der Wohnung.
Es könnte auch sein, dass sie leidet weil auch sie sich mit dir etwas anderes vorgestellt hat und sie dann in ihre eigene Trauer fällt. Vielleicht trauert sie nicht für sich, sondern projeziert das dann auf dich. Wenn du trauerst, dann fühlt sie auch ihre Trauer.
Ich weiss das hilft jetzt nicht wirklich - aber fühle mal genau in dich was du ihr mit deiner Trauer signalisierst. Ich meine gibt es etwas in dir das hofft, wenn sie dein Leiden sieht das sie das noch umstimmen könnte. Wenn da nämlich sowas ist, dann "ziehst" du wieder an ihr. Wenn nicht, dann ist es ihre eigene Projektion von ihrer Trauer.
Marco ich wünsche dir heute totz allem einen gelungen Tag =)
Ja sie leidet wirklich.
Sie hat mir auch mitgeteilt das es nicht gut geht weil sie mich so leiden sieht. Darüber haben wir gesprochen. Ich glaube schon das das ihre eigene Trauer ist. Sie sagte auch das sie mir keine Vorwürfe deswegen macht und sie versteht das ich nichts gegen diese Trauer tun kann.
Aber was signalisiere ich ihr mit meiner Trauer? Das ist eine gute Frage, die ich ihr vielleicht mal stellen sollten? Oder?
Zum Hoffen gibt es mir eigentlich nichts. Sie hat ihrem engsten Familien- und Freundeskreis bereits mitgeteillt das wir uns trennen. Es tut schon weh wie sie langsam anfängt ihren Weg zu gehen.
Sie hat mir auch mitgeteilt das es nicht gut geht weil sie mich so leiden sieht. Darüber haben wir gesprochen. Ich glaube schon das das ihre eigene Trauer ist. Sie sagte auch das sie mir keine Vorwürfe deswegen macht und sie versteht das ich nichts gegen diese Trauer tun kann.
Aber was signalisiere ich ihr mit meiner Trauer? Das ist eine gute Frage, die ich ihr vielleicht mal stellen sollten? Oder?
Zum Hoffen gibt es mir eigentlich nichts. Sie hat ihrem engsten Familien- und Freundeskreis bereits mitgeteillt das wir uns trennen. Es tut schon weh wie sie langsam anfängt ihren Weg zu gehen.
So gestern haben wir noch den Rest vom Abend zusammen verbracht. Ein wenig drüber geredet was der andere so erlebt hat den Tag über. Aber über das Thema der momentanen Situation schweigen wir uns beide aus. Sie wirkte weder glücklich noch unglücklich. Ich kann einfach nicht aus meiner Haut, obwohl es zum "aus der Haut fahren ist".
Es ist auch ganz seltsam, wenn ich hier auf der Arbeit bin fühle ich mich so unwohl das ich am liebsten nach Hause fahren will, ob sie nun zu Hause ist oder nicht. Aber das geht ja nicht. Meine Arbeitsstelle will ich auf keinen Fall dadurch gefährden das ich irgendeinen Mist baue.
Es ist auch ganz seltsam, wenn ich hier auf der Arbeit bin fühle ich mich so unwohl das ich am liebsten nach Hause fahren will, ob sie nun zu Hause ist oder nicht. Aber das geht ja nicht. Meine Arbeitsstelle will ich auf keinen Fall dadurch gefährden das ich irgendeinen Mist baue.
ach marco ... dir geht es wie mir... nur bei mir hat sie schon total abgeschlossen mit dem thema... und das traurige ist, dass ich immernoch leide, und eigentlich gerne mit ihr darüber reden will! Wünsche Dir Viel Kraft in dieser Situation! Ich weiss wie schwer es ist, bei mir ists ja schon 1.5 Monate.. und richtig besser wirds nicht. Vorallem Sie sagt zu mir, dass das PRoblem bei ihr gelegen wäre, nicht bei mir... Schlussendlich bin ich ja auch Schuld, dass unsere Beziehung in die Brüche gegangen ist, habe es ja schon länger gespürt.
@Marco und @Milano; lasst euch drücken und trösten :trost: ; Ich kann euch beide sehr gut verstehen - wahrscheinlich liegt es daran, dass ich mich selbst sogut wieder erkenne. Man sieht das die Beziehung irgendwie nicht gut läuft und man lässte es trotzdem laufen, bzw. man weiss nicht wie man es ändern soll oder vielleicht auch nicht kann.
@Marco: Du schreibst du hast das Gefühl nach Hause zu müssen - ich kann das gut nachvollziehen - bei mir ist auch ständig ein Gefühl "wenn wir nur reden könnten - sofort will ich zu ihr und ihr alles erklären" - wenn ich dem Gefühl aber dann richtig nachgehe, dann fühle ich, dass das gar nichts bringen würde.
Ich glaube das liegt daran, dass ich es einfach nicht wahrhaben möchte, dass ich es nicht früher geschafft habe mein Verhalten zu ändern und jetzt fühle ich das es irgendwie zu spät ist (zumindest im Moment). Ich finde es gut, wenn du klar fühlst, dass du die Arbeit nicht aufs Spiel setzten willst - ich meine Marco, das zeigt doch dass du noch sehr klar bist in deinem Tun und Handeln - das fühlt sich sehr gesund an.
Halte durch!
@Marco: Du schreibst du hast das Gefühl nach Hause zu müssen - ich kann das gut nachvollziehen - bei mir ist auch ständig ein Gefühl "wenn wir nur reden könnten - sofort will ich zu ihr und ihr alles erklären" - wenn ich dem Gefühl aber dann richtig nachgehe, dann fühle ich, dass das gar nichts bringen würde.
Ich glaube das liegt daran, dass ich es einfach nicht wahrhaben möchte, dass ich es nicht früher geschafft habe mein Verhalten zu ändern und jetzt fühle ich das es irgendwie zu spät ist (zumindest im Moment). Ich finde es gut, wenn du klar fühlst, dass du die Arbeit nicht aufs Spiel setzten willst - ich meine Marco, das zeigt doch dass du noch sehr klar bist in deinem Tun und Handeln - das fühlt sich sehr gesund an.
Halte durch!
bei mir ist halt das gleiche mit der schule (weiterbildung) die ich noch nebenbei mache.. kann mich nicht mehr zum lernen konzentrieren..
und habe irgendwie alle perspektiven in meinem leben verloren... macht einfach alles keinen sinn mehr .. was bringt mir ein guter job, gute ausbildung? wenn ich meine grosse liebe nicht mehr habe...
und habe irgendwie alle perspektiven in meinem leben verloren... macht einfach alles keinen sinn mehr .. was bringt mir ein guter job, gute ausbildung? wenn ich meine grosse liebe nicht mehr habe...
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