Was lange währt wird gar nicht gut
107 Antworten12'812 AufrufeGestartet von Djinny ·
DjinnyThemenstart
Es scheint doch Zeit für meinen kleinen thread zu werden. Es liegt mir auf der Seele, mehr als ich wollte.
Damals als alles anfing, verfluchte ich mich selbst für mein untreues Herz. Es war im Herbst 2004, und ich war in einer Beziehung. Ich arbeitete nebenbei in einer Kanzlei. Ab dem Tag, an dem sich mein einer Chef über mich beugte, um am Computer etwas zu tippen, änderte sich mein Verhältnis zu ihm schlagartig.
Ich inhalierte seinen Geruch und meine Synapsen veranstalteten ein wahres Feuerwerk. In meiner Freizeit lag ich auf der Couch und sinnierte. Ich träumte von ihm. Es war ein rein körperliches Begehren, jedenfalls am Anfang, und ich litt. Unsäglich litt ich, weil ich mich selbst fortwährend dafür kreuzigte, diese Gefühle zu haben, während ich doch in einer Beziehung war.
Ich versteckte diese Seite, und ließ sie nicht offenbar werden.Ich versteckte mich und hoffte, es sei nur ein passagerer Zustand, eine kleine Verirrung. Und ich verliebte mich. Entsprechend nahm das Verliebtsein in meiner damaligen Beziehung ab, und ich litt. Ich versuchte alles, um meine Beziehung wieder ans Laufen zu bekommen, weil ich davon ausging, dass es nicht sein könne, dass man sich in einer funktionierenden Beziehung fremdverliebt. Es wurde November, es wurde Dezember, und Ende Januar beendete mein damaliger Freund die Beziehung. Die Begründung erschöpfte sich darin, dass ich keine Kinder wollen würde. Mir war es, und das weiß er bis heute nicht, recht.
Ich ging ein wenig in mich, und es war mir immer noch genehm. Ich hätte die Beziehung nicht beendet, weil er damals noch ein wenig Unterstützung gebracht hätte, hätte es aber aus emotionalen Gründen gerne getan. Ich hab ihn das, so denke ich jedenfalls, nicht spüren lassen.
Jetzt war ich also Single.
Auf einmal ohne Verpflichtung.
Und ich war immer noch verliebt.
Ich zweifelte ein wenig wegen vorhandener X-Beine und grundsätzlich war er auch nicht mein Typ. Ich machte mir Gedanken, ob ihn wirklich wollte, oder ihn nur wollte, weil er Chef war, oder ihn irgendwann wieder satt bekommen würde, ob er mein Absprungsbrett aus der Beziehung war, oder sonst irgendeine Funktion in meinem Leben erfüllte, die nicht wirklich beziehungsfördenden Motiven entsprang.
Parallel dazu beschäftigte ich mich damit, was er wann wie wo gesagt hatte, wie es zu interpretieren war, welche Bedeutung die eine Geste und welchen Sinn die andere Handlung hatte. Ich kam zu keinem Schluss.
Ich wußte nur, dass ich Hals über Kopf verliebt war, und es auch nicht besser wurde.
Und so schrieb ich ihm im März eine Email, in der ich um ein Gespräch anheim suchte. Er rief mich tatsächlich zurück. Und ich erklärte ihm, ich würde mich zu ihm hingezogen fühlen. Und dass er doch bitte, wenn ihm das unangenehm wäre, dies zum Ausdruck bringen solle, und wenn halt nicht, dann würde ich ein bisschen Vodka trinken und dann sei die Welt auch wieder in Ordnung. Während dessen lief ich Kreise in meinem Zimmer. Ich glaube, idiotischer habe ich mich in meinem ganzen Leben noch nie gefühlt.
Er sagte nicht nein. Er sagte, wir sollten sehen, ob etwas daraus werden kann. Uns kennenlernen.
Und so fingen wir an, uns kennenzulernen. Alle zwei Wochen. In der Regel ging die Initiative von mir aus. Er plante dann den jeweiligen Abend. Schöne Abende. Wir gaben uns die Hand zum Abschied und hielten Distanz. Irgendwann habe ich ih, das Du angeboten. Nachdem ich ihn zu mir eingeladen hatte und ein Wohnzimmer eingerichtet hatte, weil es mir peinlich war, kein Wohnzimmer zu haben. Das hat er erst später durch irgendeine Freundin erfahren.
Wir lebten die Distanz und landeten irgendwann im Kino, und er fing auf einmal an, Dinge mit mir zu machen. Als ich nach Hause kam, habe ich mich betrunken, weil die Widersprüchlichkeit des Seins an mir nagte. Diese ewige Distanz. Dann diese abrupte Nähe.
Im Mai fuhr er mit seiner Exfreundin, eine Frau, deren Gesicht älter war, als ein Leben dauern kann, deren Intellekt kleiner war, als man mit einem durchschnittlichen IQ-Test erfassen kann, und deren Geldbeutel so klein war, dass sie in der Vergangenheit tausende von Euro an Geldgeschenken entgegennahm, in Urlaub. Ich litt und wollte gehen. Er hielt mich nicht auf.
Ich erlitt einen kleinen Autounfall, reiner Sachschaden. Er ging noch nicht mal ans Telefon, denn er war beschäftigt mit der Ex, die ihn gerade besuchte.
Im Juli 2005 wollte er Zeit. Er hatte Angst, ich würde klammern.
Die Ex kam fast täglich. Angeblich sah er sie nur aus Mitleid.
Es wurde Herbst und ich sagte ihm, dass er sich entscheiden müsse. Pro oder contra Beziehung. Er entschied sich nicht. Ich erhielt die Ergebnisse des zweiten Staatsexamens und schluchzte gar alleine zu Hause. Er war nicht da. Ich wußte nur, dass ich die Eintrittskarte in die Großkanzleien in der Hand hielt, eine Eintrittskarte ins Berufsleben, die mir so vieles so viel einfacher machen würde. Meine praktischen Zeugnisse waren allesamt exzellent. Ich hatte die Wahl zu gehen, weg von ihm. Ich trank eine Flasche Wein und ein bisschen Vodka und rief ihn an. Ich sagte ihm, dass ich gehen würde. Er versuchte nicht, mich zu halten. Und ich hätte es mir so gewünscht.
Ich bekam einen Ring.
Ich schrieb meine Bewerbungen. Ich bekam Vorstellungsgespräche. Ich wollte nicht gehen, und er freute sich über jedes Vorstellungsgespräch. Ich freute mich über die Gespräche, weil sie lustig waren und die Leute immer so schön zuckten, wenn ich ihnen die Wahrheit sagte und nicht den Müll, den jeder erzählt. Ich nahm dann die 80.000 pro Jahr. Ich wollte nicht dahin. Ich wäre so gerne geblieben. Für 12.000 pro Jahr.
Er versprach mir, die Ex wegzutun. Kein Kontakt mehr zu dieser Frau.
Es wurde Weihnachten. Er war nicht da.
Ich zog um, und er war nicht da, um zu helfen. Soviel Arbeit, ließ er mich wissen.
Und dann wurde es Silvester. Wir waren zusammen. Und am 31.12. eröffnete mir, er könne Silvester nicht mit mir verbringen. Das sei ein schlechtes Omen und er müsse in sich gehen, ob er die Beziehung wolle. Denn er hätte das Silvester vor x Jahren mit seiner Exfrau verbracht und dann hätte sich alles noch länger hingezogen.
Ich ließ ihn. Und weinte bittere Tränen, als er nicht da war an Silvester. Meine Familie hatte Mitleid mit mir.
Ich bekam einen Ring.
Aus der Stadt, die ich verlassen hatte, erreichte mich die Nachricht, er sei noch mit der Ex zusammen. Eine Arbeitskollegin von ihr meinte nämlich, sie müsse besonders wichtig tun, weil ihre Kollegin ja Lebensgefährtin von ihm sei. Ich fragte ihn, und er stritt es ab. Ich saß fest in meiner Großkanzlei und konnte nichts überprüfen. Ich glaubte ihm.
Ende Januar hatte ich Geburtstag. Und bekam die unbedingte Liebeserklärung von ihm. In einem Paket, welches ich mit zur Arbeit nahm, da ich das Geschenk nicht vorher aufmachen wollte. Eine Karte, in der er schrieb, er schenke sich mir. Und einen Ring, den ich nicht zuordnen konnte. Ein schöner Ring. Tricolor - Liebe - Treue - Freundschaft. Irgendwann fragte ich nach und es stellte sich heraus, dass es ein Verlobungsring war. Ich sagte Ja.
Am Abend jenes Tages sahen wir uns nicht, weil er eine Erkältung hatte. Er wollte lieber allein sein.
Die Glückssträhne in meinem Leben riß etwas mehr als eine Woche später ab. Wir schrieben inzwischen Februar 2006. Mein Job verwandelte sich in eine Hölle. 65-75 Stunden Wochen mit einem Chef, mit dem ich nicht klarkam, und der mich bis aufs Mark gekränkt hatte und mich fortan quälte. Mal durch Handlungen, mal durch Worte und mal durch seine pure Präsenz.
Ich bekam einen Ring.
Mir ging es schlecht. Ich übergab mich des Abends, und manchmal auch während der Arbeit. Am Wochenende weinte ich und oft saß ich auch weinend im Büro.
Ich bekam einen Ring.
Meine Beziehung bröckelte. Wir sahen uns kaum. Entgegen aller Zusagen, nur wegen des Umzuges genug Zeit zu investieren. Ich fiel. Tief. Und es gab keinen Halt. Krank gemacht habe ich nicht, keinen einzigen Tag, denn ich bin störrisch.
Ich bekam einen Ring.
Ich verstand nicht, weshalb er nicht für mich da war. Ich dachte immer, er würde mich nicht lieben. Ich verlor den Job und begann, mich zu bewerben. Bis Ende Juni hatte ich Zeit. Entgegen aller Zusagen wollte er mich nicht in seiner Kanzlei. Ich habe viel geweint.
Ich hatte Vorstellungsgespräche. Ende Juni zog ich zurück dahin, wo ich hergekommen war. Und entdeckte, dass seine Angestellten noch davon ausgingen, er sei mir der Ex zusammen. Er fühlte sich kontrolliert.
Ich bekam Anfang Juli einen Job. Ich begann den Umzug vorbereiten. Er dachte über Trennung nach und behauptete immer, er würde mich lieben, aber es ginge nicht, um meine Sprüche seien so verletzend und er könne mir nicht das geben, was ich wollte.
Ich wollte nur eine Beziehung mit Öffentlichkeit, mit Kundtun an andere, dass man zusammen ist, ohne die Ex, die Schlampe, die ihn immer noch besuchte. Ich war entsetzt. Er war gekränkt. Er fuhr mit seiner Sekretärin auf ein Seminar und erzählte mir Stories, wie er alleine in Berlin gewesen sei. Er log.
Ich konnte mich nicht trennen. Weshalb? Weil ich immer dachte, er sei noch traumatisiert von seiner Scheidung. Weil ich dachte, dass er im Inneren lieb sei. Und weil ich darauf vertraute, er werde sich noch ändern.
Ich zog Mitte Juli um an den Ort meines neuen Arbeitsplatzes. Er war nicht da. Er war in Urlaub mit Freunden, die regelmäßig in den Puff gehen. Ein reiner Männerurlaub.
Und dann besuchte er mich Mitte Juli an dem Sonntag und wir verabredeten einen Neuanfang. Er sagte, er würde mich lieben. Wir telefonierten. Er nannte meinen Wunsch danach, ihn öfters zu sehen eine Arbeitnehmereinstellung. Mit anderen Worten faul. Ich teilte ihm mit, wenn mein Vater eine Kanzlei gehabt hätte, wäre ich sichlicher auch den einfacheren Weg gegangen und hätte mich da eingenistet. Das war unser letztes Gespräch.
Damals als alles anfing, verfluchte ich mich selbst für mein untreues Herz. Es war im Herbst 2004, und ich war in einer Beziehung. Ich arbeitete nebenbei in einer Kanzlei. Ab dem Tag, an dem sich mein einer Chef über mich beugte, um am Computer etwas zu tippen, änderte sich mein Verhältnis zu ihm schlagartig.
Ich inhalierte seinen Geruch und meine Synapsen veranstalteten ein wahres Feuerwerk. In meiner Freizeit lag ich auf der Couch und sinnierte. Ich träumte von ihm. Es war ein rein körperliches Begehren, jedenfalls am Anfang, und ich litt. Unsäglich litt ich, weil ich mich selbst fortwährend dafür kreuzigte, diese Gefühle zu haben, während ich doch in einer Beziehung war.
Ich versteckte diese Seite, und ließ sie nicht offenbar werden.Ich versteckte mich und hoffte, es sei nur ein passagerer Zustand, eine kleine Verirrung. Und ich verliebte mich. Entsprechend nahm das Verliebtsein in meiner damaligen Beziehung ab, und ich litt. Ich versuchte alles, um meine Beziehung wieder ans Laufen zu bekommen, weil ich davon ausging, dass es nicht sein könne, dass man sich in einer funktionierenden Beziehung fremdverliebt. Es wurde November, es wurde Dezember, und Ende Januar beendete mein damaliger Freund die Beziehung. Die Begründung erschöpfte sich darin, dass ich keine Kinder wollen würde. Mir war es, und das weiß er bis heute nicht, recht.
Ich ging ein wenig in mich, und es war mir immer noch genehm. Ich hätte die Beziehung nicht beendet, weil er damals noch ein wenig Unterstützung gebracht hätte, hätte es aber aus emotionalen Gründen gerne getan. Ich hab ihn das, so denke ich jedenfalls, nicht spüren lassen.
Jetzt war ich also Single.
Auf einmal ohne Verpflichtung.
Und ich war immer noch verliebt.
Ich zweifelte ein wenig wegen vorhandener X-Beine und grundsätzlich war er auch nicht mein Typ. Ich machte mir Gedanken, ob ihn wirklich wollte, oder ihn nur wollte, weil er Chef war, oder ihn irgendwann wieder satt bekommen würde, ob er mein Absprungsbrett aus der Beziehung war, oder sonst irgendeine Funktion in meinem Leben erfüllte, die nicht wirklich beziehungsfördenden Motiven entsprang.
Parallel dazu beschäftigte ich mich damit, was er wann wie wo gesagt hatte, wie es zu interpretieren war, welche Bedeutung die eine Geste und welchen Sinn die andere Handlung hatte. Ich kam zu keinem Schluss.
Ich wußte nur, dass ich Hals über Kopf verliebt war, und es auch nicht besser wurde.
Und so schrieb ich ihm im März eine Email, in der ich um ein Gespräch anheim suchte. Er rief mich tatsächlich zurück. Und ich erklärte ihm, ich würde mich zu ihm hingezogen fühlen. Und dass er doch bitte, wenn ihm das unangenehm wäre, dies zum Ausdruck bringen solle, und wenn halt nicht, dann würde ich ein bisschen Vodka trinken und dann sei die Welt auch wieder in Ordnung. Während dessen lief ich Kreise in meinem Zimmer. Ich glaube, idiotischer habe ich mich in meinem ganzen Leben noch nie gefühlt.
Er sagte nicht nein. Er sagte, wir sollten sehen, ob etwas daraus werden kann. Uns kennenlernen.
Und so fingen wir an, uns kennenzulernen. Alle zwei Wochen. In der Regel ging die Initiative von mir aus. Er plante dann den jeweiligen Abend. Schöne Abende. Wir gaben uns die Hand zum Abschied und hielten Distanz. Irgendwann habe ich ih, das Du angeboten. Nachdem ich ihn zu mir eingeladen hatte und ein Wohnzimmer eingerichtet hatte, weil es mir peinlich war, kein Wohnzimmer zu haben. Das hat er erst später durch irgendeine Freundin erfahren.
Wir lebten die Distanz und landeten irgendwann im Kino, und er fing auf einmal an, Dinge mit mir zu machen. Als ich nach Hause kam, habe ich mich betrunken, weil die Widersprüchlichkeit des Seins an mir nagte. Diese ewige Distanz. Dann diese abrupte Nähe.
Im Mai fuhr er mit seiner Exfreundin, eine Frau, deren Gesicht älter war, als ein Leben dauern kann, deren Intellekt kleiner war, als man mit einem durchschnittlichen IQ-Test erfassen kann, und deren Geldbeutel so klein war, dass sie in der Vergangenheit tausende von Euro an Geldgeschenken entgegennahm, in Urlaub. Ich litt und wollte gehen. Er hielt mich nicht auf.
Ich erlitt einen kleinen Autounfall, reiner Sachschaden. Er ging noch nicht mal ans Telefon, denn er war beschäftigt mit der Ex, die ihn gerade besuchte.
Im Juli 2005 wollte er Zeit. Er hatte Angst, ich würde klammern.
Die Ex kam fast täglich. Angeblich sah er sie nur aus Mitleid.
Es wurde Herbst und ich sagte ihm, dass er sich entscheiden müsse. Pro oder contra Beziehung. Er entschied sich nicht. Ich erhielt die Ergebnisse des zweiten Staatsexamens und schluchzte gar alleine zu Hause. Er war nicht da. Ich wußte nur, dass ich die Eintrittskarte in die Großkanzleien in der Hand hielt, eine Eintrittskarte ins Berufsleben, die mir so vieles so viel einfacher machen würde. Meine praktischen Zeugnisse waren allesamt exzellent. Ich hatte die Wahl zu gehen, weg von ihm. Ich trank eine Flasche Wein und ein bisschen Vodka und rief ihn an. Ich sagte ihm, dass ich gehen würde. Er versuchte nicht, mich zu halten. Und ich hätte es mir so gewünscht.
Ich bekam einen Ring.
Ich schrieb meine Bewerbungen. Ich bekam Vorstellungsgespräche. Ich wollte nicht gehen, und er freute sich über jedes Vorstellungsgespräch. Ich freute mich über die Gespräche, weil sie lustig waren und die Leute immer so schön zuckten, wenn ich ihnen die Wahrheit sagte und nicht den Müll, den jeder erzählt. Ich nahm dann die 80.000 pro Jahr. Ich wollte nicht dahin. Ich wäre so gerne geblieben. Für 12.000 pro Jahr.
Er versprach mir, die Ex wegzutun. Kein Kontakt mehr zu dieser Frau.
Es wurde Weihnachten. Er war nicht da.
Ich zog um, und er war nicht da, um zu helfen. Soviel Arbeit, ließ er mich wissen.
Und dann wurde es Silvester. Wir waren zusammen. Und am 31.12. eröffnete mir, er könne Silvester nicht mit mir verbringen. Das sei ein schlechtes Omen und er müsse in sich gehen, ob er die Beziehung wolle. Denn er hätte das Silvester vor x Jahren mit seiner Exfrau verbracht und dann hätte sich alles noch länger hingezogen.
Ich ließ ihn. Und weinte bittere Tränen, als er nicht da war an Silvester. Meine Familie hatte Mitleid mit mir.
Ich bekam einen Ring.
Aus der Stadt, die ich verlassen hatte, erreichte mich die Nachricht, er sei noch mit der Ex zusammen. Eine Arbeitskollegin von ihr meinte nämlich, sie müsse besonders wichtig tun, weil ihre Kollegin ja Lebensgefährtin von ihm sei. Ich fragte ihn, und er stritt es ab. Ich saß fest in meiner Großkanzlei und konnte nichts überprüfen. Ich glaubte ihm.
Ende Januar hatte ich Geburtstag. Und bekam die unbedingte Liebeserklärung von ihm. In einem Paket, welches ich mit zur Arbeit nahm, da ich das Geschenk nicht vorher aufmachen wollte. Eine Karte, in der er schrieb, er schenke sich mir. Und einen Ring, den ich nicht zuordnen konnte. Ein schöner Ring. Tricolor - Liebe - Treue - Freundschaft. Irgendwann fragte ich nach und es stellte sich heraus, dass es ein Verlobungsring war. Ich sagte Ja.
Am Abend jenes Tages sahen wir uns nicht, weil er eine Erkältung hatte. Er wollte lieber allein sein.
Die Glückssträhne in meinem Leben riß etwas mehr als eine Woche später ab. Wir schrieben inzwischen Februar 2006. Mein Job verwandelte sich in eine Hölle. 65-75 Stunden Wochen mit einem Chef, mit dem ich nicht klarkam, und der mich bis aufs Mark gekränkt hatte und mich fortan quälte. Mal durch Handlungen, mal durch Worte und mal durch seine pure Präsenz.
Ich bekam einen Ring.
Mir ging es schlecht. Ich übergab mich des Abends, und manchmal auch während der Arbeit. Am Wochenende weinte ich und oft saß ich auch weinend im Büro.
Ich bekam einen Ring.
Meine Beziehung bröckelte. Wir sahen uns kaum. Entgegen aller Zusagen, nur wegen des Umzuges genug Zeit zu investieren. Ich fiel. Tief. Und es gab keinen Halt. Krank gemacht habe ich nicht, keinen einzigen Tag, denn ich bin störrisch.
Ich bekam einen Ring.
Ich verstand nicht, weshalb er nicht für mich da war. Ich dachte immer, er würde mich nicht lieben. Ich verlor den Job und begann, mich zu bewerben. Bis Ende Juni hatte ich Zeit. Entgegen aller Zusagen wollte er mich nicht in seiner Kanzlei. Ich habe viel geweint.
Ich hatte Vorstellungsgespräche. Ende Juni zog ich zurück dahin, wo ich hergekommen war. Und entdeckte, dass seine Angestellten noch davon ausgingen, er sei mir der Ex zusammen. Er fühlte sich kontrolliert.
Ich bekam Anfang Juli einen Job. Ich begann den Umzug vorbereiten. Er dachte über Trennung nach und behauptete immer, er würde mich lieben, aber es ginge nicht, um meine Sprüche seien so verletzend und er könne mir nicht das geben, was ich wollte.
Ich wollte nur eine Beziehung mit Öffentlichkeit, mit Kundtun an andere, dass man zusammen ist, ohne die Ex, die Schlampe, die ihn immer noch besuchte. Ich war entsetzt. Er war gekränkt. Er fuhr mit seiner Sekretärin auf ein Seminar und erzählte mir Stories, wie er alleine in Berlin gewesen sei. Er log.
Ich konnte mich nicht trennen. Weshalb? Weil ich immer dachte, er sei noch traumatisiert von seiner Scheidung. Weil ich dachte, dass er im Inneren lieb sei. Und weil ich darauf vertraute, er werde sich noch ändern.
Ich zog Mitte Juli um an den Ort meines neuen Arbeitsplatzes. Er war nicht da. Er war in Urlaub mit Freunden, die regelmäßig in den Puff gehen. Ein reiner Männerurlaub.
Und dann besuchte er mich Mitte Juli an dem Sonntag und wir verabredeten einen Neuanfang. Er sagte, er würde mich lieben. Wir telefonierten. Er nannte meinen Wunsch danach, ihn öfters zu sehen eine Arbeitnehmereinstellung. Mit anderen Worten faul. Ich teilte ihm mit, wenn mein Vater eine Kanzlei gehabt hätte, wäre ich sichlicher auch den einfacheren Weg gegangen und hätte mich da eingenistet. Das war unser letztes Gespräch.
So im Laufe der Wochen mildert sich der Schmerz. So, dass ich ihn auch angucken kann und nicht vor mir selbst behaupten muss, da sei nichts gewesen, da sei nichts, und alles nur das Produkt einer Lüge. Vielleicht war es das, vielleicht auch nicht. Ich hätte lieber weiter geträumt, und sei es aufgrund von falschen Informationen, als aufzuwachen und mich da wiederzufinden, wo ich bin. Daher macht es tatsächlich keinen Unterschied, was da nun wie gelaufen ist.
Everything I wanted to be
Everytime I walked away
Everytime you told me to leave
I just wanted to stay
Every time you looked at me and
Every time you smiled
I felt so vacant you treat me like a child
I loved the way we used to laugh
I loved the way we used to smile
(die musiksequenzen hierzu sind überirdisch schön. allerdings, ich könnte schwören er singt irgendwas mit cravings und nix mit vacant).
Ich versuche, nach vorne zu gucken, neue Leute kennenzulernen, meinen Job gut zu machen. Und wenn es abend ist und ich müde, schick ich ihm doch mal ne SMS oder so. Die letzte peinliche Nummer war am Sonntag, da kam ich morgens nach Hause und war so müde und erm hab ihm geschrieben, dass er mir fehlt. Tja. Man wacht dann schon morgens auf und fragt sich wie man so einen Mist tun konnte.
Dann andererseits weiß ich wieso. Die Welt sieht abends einfach anders aus als morgens. Naja. Was soll ich sagen. Es tut halt immer noch weh und ich träume jede einzelne verdammte Nacht seitdem ich ein Single bin von ihm und das hab ich auch getan als ich drei Wochen auf jeglichen Kontakt verzichtet habe.
Ich wache morgens auf und bin tot und hab, wenn ich nicht grad in den Morgenstunden mit Gedanken an ihn beschäftigt war, mindestens einen Krieg geführt, einen Bauernhof saniert, bin auf den Schlachtfeldern Europas rumgeirrt und nach Verdun zurückversetzt worden, habe beim Aufbau indischer Großhilfsprojekte geholfen. So sehen meine Nächte aus. Nutzlos zu sagen, dass ich morgens wie erschlagen aufwache, oder? Ich könnte Bücher schreiben über meine nächtlichen Erlebnisse allein in den letzten vier Wochen.
Jedenfalls werd ich mal besser hier reintexten anstatt ihm zu smsen *resignier* Auch wenn ich nichts neues beizutragen habe und es mir peinlich ist, dass ich da noch hinterherhänge. Aber alles ist besser, als ihn zu kontaktieren.
Everything I wanted to be
Everytime I walked away
Everytime you told me to leave
I just wanted to stay
Every time you looked at me and
Every time you smiled
I felt so vacant you treat me like a child
I loved the way we used to laugh
I loved the way we used to smile
(die musiksequenzen hierzu sind überirdisch schön. allerdings, ich könnte schwören er singt irgendwas mit cravings und nix mit vacant).
Ich versuche, nach vorne zu gucken, neue Leute kennenzulernen, meinen Job gut zu machen. Und wenn es abend ist und ich müde, schick ich ihm doch mal ne SMS oder so. Die letzte peinliche Nummer war am Sonntag, da kam ich morgens nach Hause und war so müde und erm hab ihm geschrieben, dass er mir fehlt. Tja. Man wacht dann schon morgens auf und fragt sich wie man so einen Mist tun konnte.
Dann andererseits weiß ich wieso. Die Welt sieht abends einfach anders aus als morgens. Naja. Was soll ich sagen. Es tut halt immer noch weh und ich träume jede einzelne verdammte Nacht seitdem ich ein Single bin von ihm und das hab ich auch getan als ich drei Wochen auf jeglichen Kontakt verzichtet habe.
Ich wache morgens auf und bin tot und hab, wenn ich nicht grad in den Morgenstunden mit Gedanken an ihn beschäftigt war, mindestens einen Krieg geführt, einen Bauernhof saniert, bin auf den Schlachtfeldern Europas rumgeirrt und nach Verdun zurückversetzt worden, habe beim Aufbau indischer Großhilfsprojekte geholfen. So sehen meine Nächte aus. Nutzlos zu sagen, dass ich morgens wie erschlagen aufwache, oder? Ich könnte Bücher schreiben über meine nächtlichen Erlebnisse allein in den letzten vier Wochen.
Jedenfalls werd ich mal besser hier reintexten anstatt ihm zu smsen *resignier* Auch wenn ich nichts neues beizutragen habe und es mir peinlich ist, dass ich da noch hinterherhänge. Aber alles ist besser, als ihn zu kontaktieren.
hallo,ich habe alles aufmerksam gelesen.kann ein paar parallelen zu m geschichte entdecken.und ich glaube du bist sehr intelligent.und weisst eigentlich vom verstand her das er dich nicht liebt,das du dich da in was verrennst.ich weiss ja,das herz,das gefühl möchte es nicht glauben.das tut weh.aber versuche vorerst keinen kontakt aufzunehmen.ein rat der hier immer wieder gegeben wird und an dem was dran ist.wenn er nicht von alleine kommt,hast du nichts verloren.er spielt die macht aus,weiss das er es leicht hat.lass es nicht mehr zu,du gehst daran kaputt.und verdammt,du hast es sicher nicht nötig.nur erst mal eine kurze antwort von mir,ein denkanstoss.liebe grüsse sammy
komisch,während ich die antwort geschrieben habe kam wohl dein zweiter beitrag in dem ja steht das schon kontaktsperre.ich weiss wie das ist mit sms,ich hätte das früher nie geglaubt.ich kenne die schlaflosen nächte und hoffe jeden tag es wird besser.ich wünsche dir das es schneller geht als bei mir.
Liebe Djinny, mit dem Schmerz und dem Unverständnis, das eine unerfüllbare Liebe bringt, fühle ich mit dir - denn es ist mehr als eine Enttäuschung, ein Irrweg, den man eben beendet und wo anders neu beginnt.
Es verändert das ganze Leben. Und das ist zeitlos. Man kann nicht sagen, man trauert jetzt eine Zeit lang und dann verarbeitet man das und dann geht man weiter zur Tagesordnung, verliebt sich vll oder gründet gar eine Familie - beginnt von vorn, als wäre nichts gewesen.
Nein, so etwas zu erleben stellt alles auf den Kopf, von dem man meinte, es wäre selbstverständlich und nachvollziehbar und wünschenswert für alle.
Das beginnt bei der Liebe, geht über Beziehungen, über Charakterstärken und -schwächen, über Kindheitserlebnisse, über Phantasie, Wünsche, Vorstellungen, alles wird in Frage gestellt, wenn er, der Eine, eben so ganz anders ist, als man es sich wünscht und meint auch verdient zu haben.
Im Moment bin ich so weit, dass ich glaube, die romantische Liebe, dieses leidenschaftliche, überwältigende, alles verändernde und alles heil machende Gefühl, gehört wohl doch nur in die Vorstellung leidvoller Geschichten verzweifelter Troubadouren, die ja nie ein glückliches Ende fanden - und schon gar keine Beziehung.
Was ich beobachte, ist, dass Ehen, in denen sich die Partner arrangiert haben, sich wertschätzen und mit Respekt behandeln, am ehesten funktionieren, denn leidenschaftliche Liebe würde dieses Leben nach einem ruhigen Muster nur durcheinander bringen. Dieses gefühlsmäßige Auf und Ab bringt Unruhe und erweist sich als so sehr Kräfte raubend, dass man es sich in einer arbeitsteiligen Gesellschaft, in der das Höchste die höchste Produktivität im wirtschaftlichen Sinn ist, gar nicht leisten könne.
Es gibt Momente, da wünsche ich mir diese Leidenschaft, die ich selbst einmal empfunden habe, so sehr zurück. Die Tage sind manchmal so leer, so oberflächlich, so lau geworden. Man ist freundlich und höflich zu seinen Mitmenschen, man mag sie wirklich, aber dieses Feuer ist weg und das ist - manchmal - schade.
Es gibt (viele) Momente, da fürchte ich mich vor solchen Leidenschaften und bin froh, dass sie mir erspart bleiben. Ich fürchte mich vor dem emotionalen Abgrund, den zu ertragen ist zu schwach bin, geworden bin. Ich bin zu müde, das alles noch einmal zu ertragen.
Wie es weitergeht? Manchmal lese ich im Forum, dass sich die Menschen fürchten, sich nie wieder zu verlieben. Die Liebe scheint alles zu sein: der Motor für Interesse, für Entwicklung, für Produktivität, für Ideen und Phantasie, für alles, was uns am Leben hält, aber auch für Angst und für Enttäuschung, für Schmerz und Traurigkeit.
Man wünscht sich etwas herbei, das man wieder verflucht. Man sehnt sich nach etwas und fleht dann später, es nie ersehnt zu haben. Man kann nicht mit ihr und nicht ohne sie und die Alternative zum Leiden scheint nur der Tod zu sein.
Deine Nächte sind voller phantastischer Geschichten? Bitte, schreib sie auf!
Lieben Gruß von
Es verändert das ganze Leben. Und das ist zeitlos. Man kann nicht sagen, man trauert jetzt eine Zeit lang und dann verarbeitet man das und dann geht man weiter zur Tagesordnung, verliebt sich vll oder gründet gar eine Familie - beginnt von vorn, als wäre nichts gewesen.
Nein, so etwas zu erleben stellt alles auf den Kopf, von dem man meinte, es wäre selbstverständlich und nachvollziehbar und wünschenswert für alle.
Das beginnt bei der Liebe, geht über Beziehungen, über Charakterstärken und -schwächen, über Kindheitserlebnisse, über Phantasie, Wünsche, Vorstellungen, alles wird in Frage gestellt, wenn er, der Eine, eben so ganz anders ist, als man es sich wünscht und meint auch verdient zu haben.
Im Moment bin ich so weit, dass ich glaube, die romantische Liebe, dieses leidenschaftliche, überwältigende, alles verändernde und alles heil machende Gefühl, gehört wohl doch nur in die Vorstellung leidvoller Geschichten verzweifelter Troubadouren, die ja nie ein glückliches Ende fanden - und schon gar keine Beziehung.
Was ich beobachte, ist, dass Ehen, in denen sich die Partner arrangiert haben, sich wertschätzen und mit Respekt behandeln, am ehesten funktionieren, denn leidenschaftliche Liebe würde dieses Leben nach einem ruhigen Muster nur durcheinander bringen. Dieses gefühlsmäßige Auf und Ab bringt Unruhe und erweist sich als so sehr Kräfte raubend, dass man es sich in einer arbeitsteiligen Gesellschaft, in der das Höchste die höchste Produktivität im wirtschaftlichen Sinn ist, gar nicht leisten könne.
Es gibt Momente, da wünsche ich mir diese Leidenschaft, die ich selbst einmal empfunden habe, so sehr zurück. Die Tage sind manchmal so leer, so oberflächlich, so lau geworden. Man ist freundlich und höflich zu seinen Mitmenschen, man mag sie wirklich, aber dieses Feuer ist weg und das ist - manchmal - schade.
Es gibt (viele) Momente, da fürchte ich mich vor solchen Leidenschaften und bin froh, dass sie mir erspart bleiben. Ich fürchte mich vor dem emotionalen Abgrund, den zu ertragen ist zu schwach bin, geworden bin. Ich bin zu müde, das alles noch einmal zu ertragen.
Wie es weitergeht? Manchmal lese ich im Forum, dass sich die Menschen fürchten, sich nie wieder zu verlieben. Die Liebe scheint alles zu sein: der Motor für Interesse, für Entwicklung, für Produktivität, für Ideen und Phantasie, für alles, was uns am Leben hält, aber auch für Angst und für Enttäuschung, für Schmerz und Traurigkeit.
Man wünscht sich etwas herbei, das man wieder verflucht. Man sehnt sich nach etwas und fleht dann später, es nie ersehnt zu haben. Man kann nicht mit ihr und nicht ohne sie und die Alternative zum Leiden scheint nur der Tod zu sein.
Deine Nächte sind voller phantastischer Geschichten? Bitte, schreib sie auf!
Lieben Gruß von
^Liebe Djinni, liebe Lisabel,
ja, Lisabel, du hast Recht. ich lebe in einer solchen Ehe seit 25 Jahren. Und es funktioniert. Ja, das Gefühlsauf- und ab ist kräftezehrend.
vor 3 Monaten habe ich die leidenschaft wieder entdeckt. Mit einem anderen Mann. Ein Mann, vom Verhalten her wie deiner, Djinni. Und es frißt mich auf. Es zerstört mich. Seelisch und körperlich . Ich wünsche mir manchmal, ich hätte nie wieder dieses Feuer der Leidenschaft entfacht. Und ich wünsche mir manchmal den Tod. Aber ich habe 3 Kinder, die mich am Leben halten. ich weiß nur nicht, wie lange noch. sie sind schon groß und brauchen mich nicht mehr wirklich. Ich bin emotional von diesem Mann abhängig, fürchte ich. Und ich weiß mir keinen anderen Ausweg.
Laßt es nicht so weit kommen!
ja, Lisabel, du hast Recht. ich lebe in einer solchen Ehe seit 25 Jahren. Und es funktioniert. Ja, das Gefühlsauf- und ab ist kräftezehrend.
vor 3 Monaten habe ich die leidenschaft wieder entdeckt. Mit einem anderen Mann. Ein Mann, vom Verhalten her wie deiner, Djinni. Und es frißt mich auf. Es zerstört mich. Seelisch und körperlich . Ich wünsche mir manchmal, ich hätte nie wieder dieses Feuer der Leidenschaft entfacht. Und ich wünsche mir manchmal den Tod. Aber ich habe 3 Kinder, die mich am Leben halten. ich weiß nur nicht, wie lange noch. sie sind schon groß und brauchen mich nicht mehr wirklich. Ich bin emotional von diesem Mann abhängig, fürchte ich. Und ich weiß mir keinen anderen Ausweg.
Laßt es nicht so weit kommen!
sinnlich
Liebe Djinny....
Zunächst einmal fühl Dich umarmt!
Ich weiss gar nicht so recht, was ich Dir schreiben soll.
Du scheinst im Augenblick sehr durcheinander zu sein. Die Art und Weise, wie Du schreibst gefällt mir überhaupt nicht (natürlich meine ich nicht Deinen Schreibstil-der ist super und Du kannst Dich rethorisch phantastisch ausdrücken!)-nein-es ist die Seele dahinter, die schreibt: sie ist so wirr, so müde, so traurig!
Hör zu: es ist leichter gesagt, als getan, aber: Du musst da raus! Sonst bleibt von Dir nichts mehr übrig. Du bist eine intelligente Frau, du hast Dein Studium erfolreich beendet, Du bist jung! Die besten Jahre winken Dir zu! Du hattest Dich verliebt, leider auch verirrt. Nicht weiter tragisch. Die Welt ist noch nicht untergegangen. Er ist nichts für Dich!Ihr habt es versucht-es hat nicht funktioniert. Und nun musst Du es vergessen!Sagt die Richtige, magst Du grad denken, aber uns verbindet mehr (drei Jahre), als Euch! Und trotzdem, weiss Du noch wie beschissen es mir damals ging? Was Du mir für Ratschläge gegeben hattest? Irgendwie hab ich es geschafft positiver zu denken! Genauso wie Du damals für mich da warst, will ich Dir heute helfen. Ich muss jetzt leider gehen-aber ich schreibe Dir später!
Du machst das toll,wie DU den Kontakt unterbindest!Undesist vällig normal,dass es diese schwachen Tage gibt, wo die Finger sich verselbstständigen und eine Sms tippen.Nur: Du darfst hinterher nicht wieder ins Loch fallen!
Liebes- Du packst das schon! Wenn es Dir so mies geht, dann schliesse einfach die Augen und denke mal über Dein Leben nach: Ich bin mir sicher, dass Dir da ganz wunderschöne Erlebnisse einfallen, die Dich erfreuen, oder Dich wenigstens zum Lächeln bringen.
Frage: Wie geht es Dir heute überhaupt?Schreib unbedingt hier rein,wenn Du ihm schreiben willst.
Er ist es nicht! Das weisst Du!Trotzdem hatte diese Bekannschaft einen Sinn:den wirst Du allerdings viel später erfahren!
Alles wird gut-ich streich Dir übers Haar.
Ich weiss-Du hast es schwer.
Liebe Grüsse
sinnlich
Zunächst einmal fühl Dich umarmt!
Ich weiss gar nicht so recht, was ich Dir schreiben soll.
Du scheinst im Augenblick sehr durcheinander zu sein. Die Art und Weise, wie Du schreibst gefällt mir überhaupt nicht (natürlich meine ich nicht Deinen Schreibstil-der ist super und Du kannst Dich rethorisch phantastisch ausdrücken!)-nein-es ist die Seele dahinter, die schreibt: sie ist so wirr, so müde, so traurig!
Hör zu: es ist leichter gesagt, als getan, aber: Du musst da raus! Sonst bleibt von Dir nichts mehr übrig. Du bist eine intelligente Frau, du hast Dein Studium erfolreich beendet, Du bist jung! Die besten Jahre winken Dir zu! Du hattest Dich verliebt, leider auch verirrt. Nicht weiter tragisch. Die Welt ist noch nicht untergegangen. Er ist nichts für Dich!Ihr habt es versucht-es hat nicht funktioniert. Und nun musst Du es vergessen!Sagt die Richtige, magst Du grad denken, aber uns verbindet mehr (drei Jahre), als Euch! Und trotzdem, weiss Du noch wie beschissen es mir damals ging? Was Du mir für Ratschläge gegeben hattest? Irgendwie hab ich es geschafft positiver zu denken! Genauso wie Du damals für mich da warst, will ich Dir heute helfen. Ich muss jetzt leider gehen-aber ich schreibe Dir später!
Du machst das toll,wie DU den Kontakt unterbindest!Undesist vällig normal,dass es diese schwachen Tage gibt, wo die Finger sich verselbstständigen und eine Sms tippen.Nur: Du darfst hinterher nicht wieder ins Loch fallen!
Liebes- Du packst das schon! Wenn es Dir so mies geht, dann schliesse einfach die Augen und denke mal über Dein Leben nach: Ich bin mir sicher, dass Dir da ganz wunderschöne Erlebnisse einfallen, die Dich erfreuen, oder Dich wenigstens zum Lächeln bringen.
Frage: Wie geht es Dir heute überhaupt?Schreib unbedingt hier rein,wenn Du ihm schreiben willst.
Er ist es nicht! Das weisst Du!Trotzdem hatte diese Bekannschaft einen Sinn:den wirst Du allerdings viel später erfahren!
Alles wird gut-ich streich Dir übers Haar.
Ich weiss-Du hast es schwer.
Liebe Grüsse
sinnlich
Hi Djinny!
Deinen letzten Threat habe ich nach einer Weile nicht mehr verfolgt. Zuviel ist dort geschrieben und geraten worden. In Gänze lese ich deine Geschichte und das Resultat erst jetzt. Ich erspare dir hier ein, "tut mit leid für dich", da sich der Ausgang schon in dem anderen Threat abzeichnete.
Deine Geschichte ist ein schönes Beispiel dafür, was passiert, wenn man sich auf etwas fixiert. Egal ob Mann oder Frau, diese Geschichten gehen nie gut aus.
Liebe ist geben und nehmen, viel Toleranz und nochmehr Glück. Du wolltest etwas erzwingen. Vielleicht war da auch mal ein Fünkchen bei ihm, aber mit deinem Verhalten hast du es letztendlich erstickt. Du wolltest immer mehr als er. Normalerweise erkennt man das schon sehr früh, dann trennt man sich. Es tut weh', aber so ist das. Du hast so verbissen an deine Liebe geglaubt, dass du diese Zeichen oft sogar richtig enterpretiert hast, daraus aber keinerlei Konsequenzen abgeleitet hast.
Du hast jetzt lange Jahre daran gedacht wie du deine Liebe doch noch "retten" kannst. Es wird noch lange weh' tun, aber versuch endlich damit abzuschliessen.
LG
Grillcat
Deinen letzten Threat habe ich nach einer Weile nicht mehr verfolgt. Zuviel ist dort geschrieben und geraten worden. In Gänze lese ich deine Geschichte und das Resultat erst jetzt. Ich erspare dir hier ein, "tut mit leid für dich", da sich der Ausgang schon in dem anderen Threat abzeichnete.
Deine Geschichte ist ein schönes Beispiel dafür, was passiert, wenn man sich auf etwas fixiert. Egal ob Mann oder Frau, diese Geschichten gehen nie gut aus.
Liebe ist geben und nehmen, viel Toleranz und nochmehr Glück. Du wolltest etwas erzwingen. Vielleicht war da auch mal ein Fünkchen bei ihm, aber mit deinem Verhalten hast du es letztendlich erstickt. Du wolltest immer mehr als er. Normalerweise erkennt man das schon sehr früh, dann trennt man sich. Es tut weh', aber so ist das. Du hast so verbissen an deine Liebe geglaubt, dass du diese Zeichen oft sogar richtig enterpretiert hast, daraus aber keinerlei Konsequenzen abgeleitet hast.
Du hast jetzt lange Jahre daran gedacht wie du deine Liebe doch noch "retten" kannst. Es wird noch lange weh' tun, aber versuch endlich damit abzuschliessen.
LG
Grillcat
*knuddelt FatCat*
Djinny, ich hatte ganz vergessen, wie gut du schreiben kannst. Dein Beitrag hat mich sehr berührt, obwohl ich die Geschichte mit ihren Wendungen ja kannte. Aber es so auf den Punkt gebracht zu lesen, ist etwas Anderes.
Du weißt, was du tun musst. Und ich habe den Eindruck, jetzt bist du auch bereit dazu: ihn gehen zu lassen. Aus deinen Gedanken. In deinem Leben war er sowieso nie so präsent wie in deinem Kopf. Nicht wahr?
Wie geht es deinem dir = deinem Körper jetzt? Ich lese die Schreckensmeldungen über Chancies Gesundheit und frage mich, ob es bei dir ähnlich verläuft. Ich hoffe nicht.
Zitro
________________________________________________
@ Lisabel
Leidenschaft birgt das Risiko des Leidens, das gilt für alle Lebensbereiche. Aber bedenke, dass es auch funktionierende leidenschaftliche Beziehungen gibt. zumindest eine sollte uns doch da einfallen ;) Natürlich weiß man nicht, was in 25 Jahren daraus geworden sein wird, aber Liebe oder sich leidenschaftlich verlieben ist nicht leiden. Unerwidert lieben und nicht loslassen können ist leiden. Wer wüsste das besser als ich?
Ich habe einen Traum.
Morgens stehe ich auf
mit dem herrlichen Gefühl,
dass dies ein Tag ist,
der mich näher bringt
zur Erfüllung meines Traums.
Ich kämpfe um einen Traum.
Morgens stehe ich auf
Mit der bangen Frage,
ob dies ein Tag wird,
der mich einmal nicht zurückwirft,
weg von meinem Traum.
Ich zerstöre einen Traum.
Morgens stehe ich auf
Mit dem befreienden Gefühl,
dass dies ein Tag ist,
der mich fortbringt
von der Melancholie eines unerfüllbaren Traums.
Ich hatte einen Traum
Morgens möchte ich
Liegen bleiben
Weil ich die Leere in mir
Nicht ertrage.
Quelle: Zitronenfrau ;)
Aber ich habe gelernt, dass diese leidenschaftslose Zeit nie lange dauert. Auch wenn ich mir sage: nein, danke, ich hätte dann doch lieber erst einmal meine Ruhe! Irgendwo wartet das nächste begehrenswerte Objekt schon auf mich und blinzelt mir zu. Das müssen nicht einmal Menschen sein oder gar potentielle Affären. Man kann alles Mögliche verzweifelt wollen und darüber unglücklich werden, wenn man es nicht bekommt.
Warum also immer auf der romantischen Liebe herumhacken?
Djinny, ich hatte ganz vergessen, wie gut du schreiben kannst. Dein Beitrag hat mich sehr berührt, obwohl ich die Geschichte mit ihren Wendungen ja kannte. Aber es so auf den Punkt gebracht zu lesen, ist etwas Anderes.
Du weißt, was du tun musst. Und ich habe den Eindruck, jetzt bist du auch bereit dazu: ihn gehen zu lassen. Aus deinen Gedanken. In deinem Leben war er sowieso nie so präsent wie in deinem Kopf. Nicht wahr?
Wie geht es deinem dir = deinem Körper jetzt? Ich lese die Schreckensmeldungen über Chancies Gesundheit und frage mich, ob es bei dir ähnlich verläuft. Ich hoffe nicht.
Zitro
________________________________________________
@ Lisabel
Leidenschaft birgt das Risiko des Leidens, das gilt für alle Lebensbereiche. Aber bedenke, dass es auch funktionierende leidenschaftliche Beziehungen gibt. zumindest eine sollte uns doch da einfallen ;) Natürlich weiß man nicht, was in 25 Jahren daraus geworden sein wird, aber Liebe oder sich leidenschaftlich verlieben ist nicht leiden. Unerwidert lieben und nicht loslassen können ist leiden. Wer wüsste das besser als ich?
Die Tage sind manchmal so leer, so oberflächlich, so lau geworden.Dieses Gefühl kenne, fürchte und hasse ich auch und habe es vor zehn Jahren schon in eins meiner dilettantischen Gedichte gepackt
Ich habe einen Traum.
Morgens stehe ich auf
mit dem herrlichen Gefühl,
dass dies ein Tag ist,
der mich näher bringt
zur Erfüllung meines Traums.
Ich kämpfe um einen Traum.
Morgens stehe ich auf
Mit der bangen Frage,
ob dies ein Tag wird,
der mich einmal nicht zurückwirft,
weg von meinem Traum.
Ich zerstöre einen Traum.
Morgens stehe ich auf
Mit dem befreienden Gefühl,
dass dies ein Tag ist,
der mich fortbringt
von der Melancholie eines unerfüllbaren Traums.
Ich hatte einen Traum
Morgens möchte ich
Liegen bleiben
Weil ich die Leere in mir
Nicht ertrage.
Quelle: Zitronenfrau ;)
Aber ich habe gelernt, dass diese leidenschaftslose Zeit nie lange dauert. Auch wenn ich mir sage: nein, danke, ich hätte dann doch lieber erst einmal meine Ruhe! Irgendwo wartet das nächste begehrenswerte Objekt schon auf mich und blinzelt mir zu. Das müssen nicht einmal Menschen sein oder gar potentielle Affären. Man kann alles Mögliche verzweifelt wollen und darüber unglücklich werden, wenn man es nicht bekommt.
Warum also immer auf der romantischen Liebe herumhacken?
@Zitro : wir hatten auch vergessen , wie gut DU schreiben kannst !
* heul *
Wie geht es Dir ???
Spitzengedicht + SpitzenText !!! :super: :super: :super: !!!
@FatCat :
Tja Maus ... ich hatte Dir in dem Bridget - Thread schon geantwortet , aber ich spreche das eigentliche Thema gerne nochmal an !
Du hast zum ersten Mal sehr ehrlich über diese ganze " Beziehung " geschrieben ... ich denke das wird Dir schon ein Stück weit helfen !
Keine Babysprache ;) , kein Telegrammstil : Sine wäre stolz auf uns 8) !
Nun , abschliessend bleibt mir nur das Urteil : Er ist und bleibt ein Ar******* !!! ... nicht nur weil ich Eure Story kenne , sondern weil ich mich noch gut an unsere Telefonate erinnern kann , und die waren für mich oft sehr belastend , weil ich hören und fühlen konnte wie schlecht es Dir ging !
Viele würden mir ins Wort fallen , wenn ich einen Menschen , den ich nicht kenne , derart verurteile .
Nun , ich bin keine Mensch der schmucken Worte , bei mir kommt ( ausser beim DJ ;-) alles klar , kurz und deutlich !
Er hat es über Jahre hingenommen , Dich leiden zu sehen ... Er wusste stets warum es Dir schlecht geht .
Er hüllte sich in Schweigen , oder hinterliess mit seinen Phrasen viele grosse Fragezeichen ... In Deinen schwersten Momenten war er nie für Dich da , er bot keine Stütze , im Gegenteil : er machte Dich oft noch kleiner und seine eigene Winzigkeit zu überspielen !
Es waren nicht nur Deine Boshaftigkeiten , die im Raum standen ; er konnte auch ganz gut sticheln , wenn ´s drauf ankam !
Der Unterschied : mehr hat er nicht gegeben , Du schon !
Du hast alles gegeben ... Dein Herz , Dein Vertrauen , Deinen Geist !
Er spricht von Abwarten , Vertrauen aufbauen ... doch hatte er nie einen Grund Dir zu misstrauen !
DU HAST NICHTS FALSCH GEMACHT - ausser vielleicht zu lange gewartet * hüstel * ( sprach die Frau , die fünf Jahre einer Fatamorgana hinterher gerannt ist )
... wie schreibt man Fatamorgana ? Egal ...
Ich bin in den letzten Wochen zu einer Erkenntnis gelangt ... und von dieser lasse ich mich nicht mehr abbringen :
Es schadet jeder Form von Beziehung , wenn sich ein Part zu sicher ist .
Kein Mensch möchte einen Menschen an seiner Seite , der alles hin nimmt , alles verzeiht , alles tut !
Du möchtest auch nicht so jemanden ... es ist menschlich !
Der Geist muss frei bleiben ...
Das heisst nicht , dass man sich wie eine Furie aufführen soll ;-)
Aber nie nicht für einen Mann Dates mit Freunden , nicht vorhandene Wohnzimmer oder Haarfarben ändern , um zu gefallen oder gar zu gewinnen !
Man verliert nur sich selbst ...
Du bist auf dem richtigen Weg - und es wird immer besser werden !
So wie bei mir ... ich denke auch noch ab und an an meinen Butterkuchen ... zumindest an das , was ich in ihm sah !
Aber ich bin nicht mehr unglücklich ... ich bekomme sicher schlagartig einen Heulkrampf wenn ich ihn das erste Mal mit einer Frau glücklich sehe ... aber das ist nur das Ego , Liebe ist es nicht mehr .
Und dieser Mensch , der mein damaliges Liebesgeständnis sicherlich umgehend zum BND weitergeleitet hat , hat lange nicht solche Schoten abgeliefert wie Dein Exemplar ... insofern stehen die Chancen ganz gut , dass Du sehr bald dem nächsten Chaoten in die Arme steuerst ;) !
Und Chancie wird doch noch eines Tages als Single - DJ auf Deiner Hochzeit auflegen ! :klatsch: :klatsch: :klatsch:
Liebe Grüsse
Fett - Backe :-)))
* heul *
Wie geht es Dir ???
Spitzengedicht + SpitzenText !!! :super: :super: :super: !!!
@FatCat :
Tja Maus ... ich hatte Dir in dem Bridget - Thread schon geantwortet , aber ich spreche das eigentliche Thema gerne nochmal an !
Du hast zum ersten Mal sehr ehrlich über diese ganze " Beziehung " geschrieben ... ich denke das wird Dir schon ein Stück weit helfen !
Keine Babysprache ;) , kein Telegrammstil : Sine wäre stolz auf uns 8) !
Nun , abschliessend bleibt mir nur das Urteil : Er ist und bleibt ein Ar******* !!! ... nicht nur weil ich Eure Story kenne , sondern weil ich mich noch gut an unsere Telefonate erinnern kann , und die waren für mich oft sehr belastend , weil ich hören und fühlen konnte wie schlecht es Dir ging !
Viele würden mir ins Wort fallen , wenn ich einen Menschen , den ich nicht kenne , derart verurteile .
Nun , ich bin keine Mensch der schmucken Worte , bei mir kommt ( ausser beim DJ ;-) alles klar , kurz und deutlich !
Er hat es über Jahre hingenommen , Dich leiden zu sehen ... Er wusste stets warum es Dir schlecht geht .
Er hüllte sich in Schweigen , oder hinterliess mit seinen Phrasen viele grosse Fragezeichen ... In Deinen schwersten Momenten war er nie für Dich da , er bot keine Stütze , im Gegenteil : er machte Dich oft noch kleiner und seine eigene Winzigkeit zu überspielen !
Es waren nicht nur Deine Boshaftigkeiten , die im Raum standen ; er konnte auch ganz gut sticheln , wenn ´s drauf ankam !
Der Unterschied : mehr hat er nicht gegeben , Du schon !
Du hast alles gegeben ... Dein Herz , Dein Vertrauen , Deinen Geist !
Er spricht von Abwarten , Vertrauen aufbauen ... doch hatte er nie einen Grund Dir zu misstrauen !
DU HAST NICHTS FALSCH GEMACHT - ausser vielleicht zu lange gewartet * hüstel * ( sprach die Frau , die fünf Jahre einer Fatamorgana hinterher gerannt ist )
... wie schreibt man Fatamorgana ? Egal ...
Ich bin in den letzten Wochen zu einer Erkenntnis gelangt ... und von dieser lasse ich mich nicht mehr abbringen :
Es schadet jeder Form von Beziehung , wenn sich ein Part zu sicher ist .
Kein Mensch möchte einen Menschen an seiner Seite , der alles hin nimmt , alles verzeiht , alles tut !
Du möchtest auch nicht so jemanden ... es ist menschlich !
Der Geist muss frei bleiben ...
Das heisst nicht , dass man sich wie eine Furie aufführen soll ;-)
Aber nie nicht für einen Mann Dates mit Freunden , nicht vorhandene Wohnzimmer oder Haarfarben ändern , um zu gefallen oder gar zu gewinnen !
Man verliert nur sich selbst ...
Du bist auf dem richtigen Weg - und es wird immer besser werden !
So wie bei mir ... ich denke auch noch ab und an an meinen Butterkuchen ... zumindest an das , was ich in ihm sah !
Aber ich bin nicht mehr unglücklich ... ich bekomme sicher schlagartig einen Heulkrampf wenn ich ihn das erste Mal mit einer Frau glücklich sehe ... aber das ist nur das Ego , Liebe ist es nicht mehr .
Und dieser Mensch , der mein damaliges Liebesgeständnis sicherlich umgehend zum BND weitergeleitet hat , hat lange nicht solche Schoten abgeliefert wie Dein Exemplar ... insofern stehen die Chancen ganz gut , dass Du sehr bald dem nächsten Chaoten in die Arme steuerst ;) !
Und Chancie wird doch noch eines Tages als Single - DJ auf Deiner Hochzeit auflegen ! :klatsch: :klatsch: :klatsch:
Liebe Grüsse
Fett - Backe :-)))
Liebe Djinny,
Dein neuer thread ist für mich ein Zeichen, daß es Dir wirklich sehr schlecht geht. Und obwohl ich Dir ja häufig sage, daß es halt dauert, bis man sowas überwindet und man das solange leider aushalten muß, will ich versuchen, hier trotzzdem noch konstruktiven Senf dazuzugeben. ;)
Ich weiß, daß es wehtut. Ich weiß, daß man in solchen Situationen an sich selbst zweifelt, und auch, wie sehr man leidet. Aber nur, wenn man das Leid zuläßt, kann sich daraus etwas positives entwickeln. Ich habe jahrelang gelitten - vor meinen Ex, während der Beziehung und auch danach. Und heute kann ich sagen, daß es mir nie im Leben besser ging als jetzt. Wenn Du Deinen Schmerz zuläßt und den Zusammenhängen auf die Spur kommst, WARUM er Dir so viel bedeutet hat (denn solche "Fixierungen", wie das jemand nannte, haben ihre Ursache immer in einem selbst), dann wirst auch Du daraus Lehren ziehen, die Deine Lebensqualität in ungeahntem Maße postitv beeinflussen werden.
Nichts bereitet mir mehr Freude, als zu sehen, daß ich meine alten Verhaltens- und vor allem "Verliebtheits"-Muster hinter mir gelassen habe. Denn vor einer Wiederholung hatte ich wirklich Angst, und ich werde mit jedem Tag zuversichtlicher, daß es nicht nochmal passieren wird. Das tut so gut!
Und ich unterstütze es auch voll, daß Du lieber hier postest, als ihn zu kontaktieren. Denn das bringt einfach überhaupt nichts. Nur eine konstruktive Auseinandersetzung mit dem, was war, wird Dir weiterhelfen - und dazu brauchst Du ihn nicht. :) Und wir hier helfen Dir alle gern nach Kräften! *knuddel*
Viele liebe Grüße,
Mirai :trost:
Dein neuer thread ist für mich ein Zeichen, daß es Dir wirklich sehr schlecht geht. Und obwohl ich Dir ja häufig sage, daß es halt dauert, bis man sowas überwindet und man das solange leider aushalten muß, will ich versuchen, hier trotzzdem noch konstruktiven Senf dazuzugeben. ;)
Ich weiß, daß es wehtut. Ich weiß, daß man in solchen Situationen an sich selbst zweifelt, und auch, wie sehr man leidet. Aber nur, wenn man das Leid zuläßt, kann sich daraus etwas positives entwickeln. Ich habe jahrelang gelitten - vor meinen Ex, während der Beziehung und auch danach. Und heute kann ich sagen, daß es mir nie im Leben besser ging als jetzt. Wenn Du Deinen Schmerz zuläßt und den Zusammenhängen auf die Spur kommst, WARUM er Dir so viel bedeutet hat (denn solche "Fixierungen", wie das jemand nannte, haben ihre Ursache immer in einem selbst), dann wirst auch Du daraus Lehren ziehen, die Deine Lebensqualität in ungeahntem Maße postitv beeinflussen werden.
Nichts bereitet mir mehr Freude, als zu sehen, daß ich meine alten Verhaltens- und vor allem "Verliebtheits"-Muster hinter mir gelassen habe. Denn vor einer Wiederholung hatte ich wirklich Angst, und ich werde mit jedem Tag zuversichtlicher, daß es nicht nochmal passieren wird. Das tut so gut!
Und ich unterstütze es auch voll, daß Du lieber hier postest, als ihn zu kontaktieren. Denn das bringt einfach überhaupt nichts. Nur eine konstruktive Auseinandersetzung mit dem, was war, wird Dir weiterhelfen - und dazu brauchst Du ihn nicht. :) Und wir hier helfen Dir alle gern nach Kräften! *knuddel*
Viele liebe Grüße,
Mirai :trost:
Erst einmal vielen Dank für Eure Antworten. Ich habe mich bemüht, nicht die fetten Wertungen in den Text zu packen, damit ich unvoreingenommenere Antworten erhalte. Wo fang ich an.. am besten oben.
SammyJo,
ich werde versuchen, es sein zu lassen mit dem Kontakt. In Zukunft. Ich weiß nicht weshalb, aber ich denke immer, ich hätte noch nicht alles gesagt. Ich hatte drei Wochen Kontaktsperre, oder zwei, danach habe ich ihm die erste SMS geschickt. Weil es weh tat, weil ich unheimlich verletzt war durch die ganze Geschichte. Und weil ich nicht damit klarkam, dass er das in meinen Augen unterschichtige Pack meiner Präsenz vorzog.
Lisabel,
Du hast Recht. Das Ende einer Beziehung zieht einem erst einmal den Boden unter den Füßen weg und hinterlässt einen mit vielen Fragen. Man fragt sich selbst, was an einem nicht liebenswert ist, und kommt zu dem Schluss, dass man es zwar nicht ausmachen kann, dass da aber wohl etwas sein muss.
Die leidenschaftliche Liebe. Leiden als Bestandteil der Liebe. Ich habe mich oft gefragt, was ich da mache. Ich bin nicht sicher, ob es mit Liebe zu tun hat, ich weiß es wirklich nicht. Wenn man in Richtung Selbstaufgabe wandert, wohl auf keinen Fall.
Letztlich besingen Deine Troubadouren genau diese Art der Liebe. Am Ende bringen sie sich um, wie das Wertherlein. So hat er ein Leben geopfert für eine Idee. Oder Julia und Romeo. Eine Idee, mehr nicht. Nichts, von dem man satt wird oder sonst irgendwie existieren kann.
Aber, ich möchte mich wieder so verlieben, ich möchte mich dem Leben ausliefern, ich möchte über diesen Bereich keine Kontrolle. Wieso möchte ich das nicht? Aber so verletzt möchte ich auch nicht werden.
delfi,
ich fürchte, Durch Deine selbstzerstörerische Liebe bürdest Du Deinen Kindern eine Mutter auf, der sie Kraft geben müssen. Anstatt dass Du ihnen eine Mutter bist.
Ich wünsche Dir, dass das Motivation genug ist für Dich, das ganze wenigstens einigermaßen im Griff zu behalten?
*nachher weiterschreib*
SammyJo,
ich werde versuchen, es sein zu lassen mit dem Kontakt. In Zukunft. Ich weiß nicht weshalb, aber ich denke immer, ich hätte noch nicht alles gesagt. Ich hatte drei Wochen Kontaktsperre, oder zwei, danach habe ich ihm die erste SMS geschickt. Weil es weh tat, weil ich unheimlich verletzt war durch die ganze Geschichte. Und weil ich nicht damit klarkam, dass er das in meinen Augen unterschichtige Pack meiner Präsenz vorzog.
Lisabel,
Du hast Recht. Das Ende einer Beziehung zieht einem erst einmal den Boden unter den Füßen weg und hinterlässt einen mit vielen Fragen. Man fragt sich selbst, was an einem nicht liebenswert ist, und kommt zu dem Schluss, dass man es zwar nicht ausmachen kann, dass da aber wohl etwas sein muss.
Die leidenschaftliche Liebe. Leiden als Bestandteil der Liebe. Ich habe mich oft gefragt, was ich da mache. Ich bin nicht sicher, ob es mit Liebe zu tun hat, ich weiß es wirklich nicht. Wenn man in Richtung Selbstaufgabe wandert, wohl auf keinen Fall.
Letztlich besingen Deine Troubadouren genau diese Art der Liebe. Am Ende bringen sie sich um, wie das Wertherlein. So hat er ein Leben geopfert für eine Idee. Oder Julia und Romeo. Eine Idee, mehr nicht. Nichts, von dem man satt wird oder sonst irgendwie existieren kann.
Aber, ich möchte mich wieder so verlieben, ich möchte mich dem Leben ausliefern, ich möchte über diesen Bereich keine Kontrolle. Wieso möchte ich das nicht? Aber so verletzt möchte ich auch nicht werden.
delfi,
ich fürchte, Durch Deine selbstzerstörerische Liebe bürdest Du Deinen Kindern eine Mutter auf, der sie Kraft geben müssen. Anstatt dass Du ihnen eine Mutter bist.
Ich wünsche Dir, dass das Motivation genug ist für Dich, das ganze wenigstens einigermaßen im Griff zu behalten?
*nachher weiterschreib*
Hi Djinny!
Ich kannte deine Geschichte nicht und habe heute zum ersten Mal davon gelesen.
Die Abende sind schwer, ja, empfinde ich auch oft selber so. :-/ Das kann richtig schlimm sein.
Du klingt sehr resigniert, da, wo er war, scheint ein riesengroße Leere in deinem Leben zu sein und es klingt danach, dass du so gar nicht weißt, wie du diese Leere nun schließen sollst und dein Herz scheint nach wie vor in irgendeiner Art und Weise an ihm zu hängen und man fragt sich beim Lesen echt, warum. Weiter oben hat jemand geschrieben, du hättest dich auch in etwas verrannt und genauso hört sich deine Geschichte an.
Die Sache mit der Verlobung ist schon der Gipfel (von seiner Seite aus).
Ja, als Aussenstehender hat man immer gut reden.
Meine Freundin wollte heiraten, kurz vor der Hochzeit hat sie ihrem Verlobten gesagt, es wird nichts. Sie ist mir ihrem Chef zusammengekommen, viel älter als sie. Verheiratet. Sie leben zusammen in seiner Wohnung. Zwei Jahre null Fortschritt in Richtung Scheidung. Vor ein paar Monaten hat er sich endlich mal damit auseinandergesetzt. Aber die Ex wohnt nur zwei Häuser weiter. Meine Freundin will ein Baby. Erst sagt er ja, dann wieder nicht, dann mal schauen, dann wieder nein usw. Heiraten? Vergiss es, wird er sie nie. Sie weiß es nur noch nicht.
Vor Weihnachten Krise, dann hat er wieder eingelenkt, jetzt wieder Streitereien, erst zu zweit im Urlaub, danach geht er noch ne Woche alleine weg...
Was ich mit dieser - für dich völlig fremden Geschichte - sagen will:
Für jeden, der sie kennt und ihn kennengelernt hat war wirklich sonnenklar, dass dieser Mann sich weder schnell von seiner Frau scheiden lassen wird, noch mit ihr gar ein Baby haben möchte oder sie heiraten oder sonstwas in der Richtung, da hat einem der gesunde Menschenverstand schon gesagt. So, wie es jetzt für sie seit Jahren mit ihm läuft, hat jeder von Anfang an gesagt, ihre Wünsche wird er nicht erfüllen (können), so wie sie sich das vorstellst, no way. Aber sie lässt sich nichts sagen, sie will es einfach nicht sehen! :-( Nach dem Motto: Es darf nicht sein, es muss doch gehen. Sie kämpft um etwas, was es für sie nie geben wird, man kann es nicht nachvollziehen, warum. Mit Liebe hat das auch nix mehr zu tun, was da bei ihr abläuft, Liebe ist was anderes. Deine Geschichte hat mich doch etwas an sie erinnert.
Dein Herr der Ringe...was ich nicht verstehen kann: Dass du ihm immer noch SMS schreibst. Dich meldest, wozu?
Wünsche dir jedenfalls viel Kraft, um deinen Weg nach vorne zu gehen und nicht allzulange in der Vergangenheit zu verweilen. :-)
Alles Liebe für dich!
Ich kannte deine Geschichte nicht und habe heute zum ersten Mal davon gelesen.
Die Abende sind schwer, ja, empfinde ich auch oft selber so. :-/ Das kann richtig schlimm sein.
Du klingt sehr resigniert, da, wo er war, scheint ein riesengroße Leere in deinem Leben zu sein und es klingt danach, dass du so gar nicht weißt, wie du diese Leere nun schließen sollst und dein Herz scheint nach wie vor in irgendeiner Art und Weise an ihm zu hängen und man fragt sich beim Lesen echt, warum. Weiter oben hat jemand geschrieben, du hättest dich auch in etwas verrannt und genauso hört sich deine Geschichte an.
Die Sache mit der Verlobung ist schon der Gipfel (von seiner Seite aus).
Ja, als Aussenstehender hat man immer gut reden.
Meine Freundin wollte heiraten, kurz vor der Hochzeit hat sie ihrem Verlobten gesagt, es wird nichts. Sie ist mir ihrem Chef zusammengekommen, viel älter als sie. Verheiratet. Sie leben zusammen in seiner Wohnung. Zwei Jahre null Fortschritt in Richtung Scheidung. Vor ein paar Monaten hat er sich endlich mal damit auseinandergesetzt. Aber die Ex wohnt nur zwei Häuser weiter. Meine Freundin will ein Baby. Erst sagt er ja, dann wieder nicht, dann mal schauen, dann wieder nein usw. Heiraten? Vergiss es, wird er sie nie. Sie weiß es nur noch nicht.
Vor Weihnachten Krise, dann hat er wieder eingelenkt, jetzt wieder Streitereien, erst zu zweit im Urlaub, danach geht er noch ne Woche alleine weg...
Was ich mit dieser - für dich völlig fremden Geschichte - sagen will:
Für jeden, der sie kennt und ihn kennengelernt hat war wirklich sonnenklar, dass dieser Mann sich weder schnell von seiner Frau scheiden lassen wird, noch mit ihr gar ein Baby haben möchte oder sie heiraten oder sonstwas in der Richtung, da hat einem der gesunde Menschenverstand schon gesagt. So, wie es jetzt für sie seit Jahren mit ihm läuft, hat jeder von Anfang an gesagt, ihre Wünsche wird er nicht erfüllen (können), so wie sie sich das vorstellst, no way. Aber sie lässt sich nichts sagen, sie will es einfach nicht sehen! :-( Nach dem Motto: Es darf nicht sein, es muss doch gehen. Sie kämpft um etwas, was es für sie nie geben wird, man kann es nicht nachvollziehen, warum. Mit Liebe hat das auch nix mehr zu tun, was da bei ihr abläuft, Liebe ist was anderes. Deine Geschichte hat mich doch etwas an sie erinnert.
Dein Herr der Ringe...was ich nicht verstehen kann: Dass du ihm immer noch SMS schreibst. Dich meldest, wozu?
Wünsche dir jedenfalls viel Kraft, um deinen Weg nach vorne zu gehen und nicht allzulange in der Vergangenheit zu verweilen. :-)
Alles Liebe für dich!
Original von DjinnyMan fragt sich selbst, was an einem nicht liebenswert ist, und kommt zu dem Schluss, dass man es zwar nicht ausmachen kann, dass da aber wohl etwas sein muss.Ja, du hast es auf den Punkt gebracht, so ist es.
Zwar weiß man ja, dass es nicht stimmt, denn wenn jemand nicht liebt, dann weil er es nicht kann und nicht, weil diejenigen, die es sich wünschen, nicht liebenswert wären.
Man weiß es, der Kopf weiß es, man sagt es, es ist doch klar und logisch und überhaupt …
Doch im Herzen bleibt etwas zurück, ein dumpfes Gefühl, eine Ahnung, eine Furcht, niemals diese schillernde Person sein zu können, die er war, derjenige, der so viel in einem selbst ausgelöst hat, der inspiriert hat, neue Perspektiven und Ideen und Sichtweisen offenbart hat, sodass sich alles änderte - und man selbst kann das nie zurückgeben.
Denn das, was man geben möchte, ist nicht erwünscht. Und mit noch mehr Distanz möchte man noch mehr geben - so als könnte man damit etwas ausgleichen - und je mehr man von dem gibt, was nicht erwünscht ist, desto hilfloser und unsicherer und ängstlicher wird man, weil scheinbar bei allem, was von Herzen kommt, nichts dabei ist, was einem liebenswert macht.
Es ist ein Gefühl, ein Mensch zweiter Klasse zu sein, und je mehr man dagegen rebelliert, desto ärger wird es, man treibt sich selbst ins Abseits.
Was ist die Alternative?
Hallo Djinny,
es ist bitter, lange zu kämpfen und dann zu verlieren. Aber es zeigt dir, dass er letztlich doch nicht bereit war, sich auf dich einzulassen, oder?
Und du hast es versucht, das wird dir irgendwann mal die Sicherheit geben, um abschließen zu können. Du hast es mit ganzem Herzen und vollem Engagement versucht und es hat nicht sollen sein.
Man kann es nicht schaffen, wenn sich eine Seite verweigert und deswegen ist es auch richtig, dass es vorbei ist, bevor es noch mehr Kräfte verschleißt.
:trost:
Vorbei
es ist bitter, lange zu kämpfen und dann zu verlieren. Aber es zeigt dir, dass er letztlich doch nicht bereit war, sich auf dich einzulassen, oder?
Und du hast es versucht, das wird dir irgendwann mal die Sicherheit geben, um abschließen zu können. Du hast es mit ganzem Herzen und vollem Engagement versucht und es hat nicht sollen sein.
Man kann es nicht schaffen, wenn sich eine Seite verweigert und deswegen ist es auch richtig, dass es vorbei ist, bevor es noch mehr Kräfte verschleißt.
:trost:
Vorbei
Original von Chance2Desire@Zitro : wir hatten auch vergessen , wie gut DU schreiben kannst !Danke für die Blumen, Chancie.
* heul *
Wie geht es Dir ???
Spitzengedicht + SpitzenText !!! :super: :super: :super: !!!
Aber wir wollen doch in Djinnys Thread (jetzt, da sie endlich einen hat =) ), nicht über mich reden. Wie es mir geht? Lies HIER
Und wieder vielen Dank für die Beiträge. Ich versuche, aus jedem etwas zu ziehen, da der Weg bei mir nicht über Verdrängung laufen kann, sondern über verstehen. Ich denke, ich muss vor allem herausfinden, weshalb er mich so fasziniert hat. Dann kann ich vielleicht auch loslassen.
sinnlich,
Ich weiß nicht, ob man Bindung in Jahren messen kann. Ich denke, Bindung ist etwas anderes als Zeitablauf, und etwas anderes, als Verständnis füreinander. Die Bindung, die Du damals gespürt hast (und damals gab es noch keine drei Jahre, sondern einfach jemanden, der Dir alles andere als gut getan hat), hatte auch nichts mit Zeitablauf zu tun.
Ich denke, dass es Punkte in einem selbst gibt, die einen auf gewisse Dinge anspringen lassen. Ich denke, einer der wichtigsten Faktoren ist, dass man aus welchen Gründen auch immer denkt, der andere könne die in einem wohnenden ganz tief sitzenden Sehnsüchte erfüllen, und sei für ein gemeinsames Leben tauglich. Das hat nichts mit rationalen Gründen zu tun und kann genau so gut passieren, wenn man vom Kopf her genau weiß, dass es mit demjenigen faktisch nicht passt.
Grillcat,
Deine Worte haben mich getroffen. Weil es richtig ist, dass ich etwas erzwingen wollte. Aber welche Optionen außer einer Trennung hätte ich gehabt?
Akzeptieren konnte ich diese ständige Präsenz der Ex nicht, und das Verheimlichen auch nicht. Er saß mir gegenüber und hat geweint, als er mir sagte, dass er für manches etwas länger brauchen würde. Immer und immer wieder schob er die Dinge auf seine gescheiterte Ehe. Wir sprechen hier nicht von mal nicht anrufen oder mal ein Date vergessen oder mal etwas später kommen. Das was gelaufen ist, war eine ganz andere Kategorie.
Es ist ok, dass meine Geschichte ein schönes Beispiel dafür ist, was passiert, wenn man sich so sehr auf den anderen fixiert. Kannst Du auch nur ansatzweise nachvollziehen, dass man anfängt, sich zu fixieren, wenn die Erwartungen nie erfüllt werden?
Anstatt dass man sich trennt?
Dass man sich nicht trennen kann, weil man ja verliebt ist, und diese irrwitzige Hoffnung in sich trägt, es würde sich bessern?
Ich saß nicht nur einmal mit Vodka bis zur Nasenspitze da und habe Freunde befragt, warum um alles in der Welt ich mich nicht trennen kann. Sie haben unisono gesagt, dass sie das auch nicht verstehen. Aber ich konnte es nicht. Ich hätte gerne, denn verstandesmäßig war mir das alles klar.
Weißt Du, welche Macht Emotionen haben?
Und wie man mit der ratio nicht dagegen ankommt?
Gerade Du solltest es wissen.
Wenn Du schon so urteilst, dann gib mir bitte eine Erklärung, weshalb ich so an ihm hing / hänge.
Zitro-Schnuff,
Ich hab mich sehr gefreut, nach so langer Zeit wieder von Dir zu lesen. Dein Gedicht ist wunderschön.
Ich glaub ich befinde mich grad in dieser Phase:
Ich zerstöre einen Traum.
Morgens stehe ich auf
Mit dem befreienden Gefühl,
dass dies ein Tag ist,
der mich fortbringt
von der Melancholie eines unerfüllbaren Traums.
Wieso kapiert das Herz nicht, dass der Traum aus ist, dass er tot ist und ihm keine Macht der Welt wieder ein Leben einhauchen kann, das in der Realität Wurzeln schlagen kann?
Wieso ist dummes Herz so stupide?
Mein Traum ging kaputt und ich will dass er auch in dummem Herz kaputt geht, bröckelt, zu Staub zerfällt, doch die Feuer reichen nicht aus, um das Bild des Traums zu verbrennen.
Und ja, fuck, in meinem Leben war er nie so präsent wie in meinem Kopf. Ha ha. Schlecht nur, dass Realität das ist, was man wahrnimmt.
Meine Gesundheit ist top. Insbesondere geht es meinen Zähnen gut *knuddelt Chancie*
sinnlich,
Ich weiß nicht, ob man Bindung in Jahren messen kann. Ich denke, Bindung ist etwas anderes als Zeitablauf, und etwas anderes, als Verständnis füreinander. Die Bindung, die Du damals gespürt hast (und damals gab es noch keine drei Jahre, sondern einfach jemanden, der Dir alles andere als gut getan hat), hatte auch nichts mit Zeitablauf zu tun.
Ich denke, dass es Punkte in einem selbst gibt, die einen auf gewisse Dinge anspringen lassen. Ich denke, einer der wichtigsten Faktoren ist, dass man aus welchen Gründen auch immer denkt, der andere könne die in einem wohnenden ganz tief sitzenden Sehnsüchte erfüllen, und sei für ein gemeinsames Leben tauglich. Das hat nichts mit rationalen Gründen zu tun und kann genau so gut passieren, wenn man vom Kopf her genau weiß, dass es mit demjenigen faktisch nicht passt.
Grillcat,
Deine Worte haben mich getroffen. Weil es richtig ist, dass ich etwas erzwingen wollte. Aber welche Optionen außer einer Trennung hätte ich gehabt?
Akzeptieren konnte ich diese ständige Präsenz der Ex nicht, und das Verheimlichen auch nicht. Er saß mir gegenüber und hat geweint, als er mir sagte, dass er für manches etwas länger brauchen würde. Immer und immer wieder schob er die Dinge auf seine gescheiterte Ehe. Wir sprechen hier nicht von mal nicht anrufen oder mal ein Date vergessen oder mal etwas später kommen. Das was gelaufen ist, war eine ganz andere Kategorie.
Es ist ok, dass meine Geschichte ein schönes Beispiel dafür ist, was passiert, wenn man sich so sehr auf den anderen fixiert. Kannst Du auch nur ansatzweise nachvollziehen, dass man anfängt, sich zu fixieren, wenn die Erwartungen nie erfüllt werden?
Anstatt dass man sich trennt?
Dass man sich nicht trennen kann, weil man ja verliebt ist, und diese irrwitzige Hoffnung in sich trägt, es würde sich bessern?
Ich saß nicht nur einmal mit Vodka bis zur Nasenspitze da und habe Freunde befragt, warum um alles in der Welt ich mich nicht trennen kann. Sie haben unisono gesagt, dass sie das auch nicht verstehen. Aber ich konnte es nicht. Ich hätte gerne, denn verstandesmäßig war mir das alles klar.
Weißt Du, welche Macht Emotionen haben?
Und wie man mit der ratio nicht dagegen ankommt?
Gerade Du solltest es wissen.
Wenn Du schon so urteilst, dann gib mir bitte eine Erklärung, weshalb ich so an ihm hing / hänge.
Zitro-Schnuff,
Ich hab mich sehr gefreut, nach so langer Zeit wieder von Dir zu lesen. Dein Gedicht ist wunderschön.
Ich glaub ich befinde mich grad in dieser Phase:
Ich zerstöre einen Traum.
Morgens stehe ich auf
Mit dem befreienden Gefühl,
dass dies ein Tag ist,
der mich fortbringt
von der Melancholie eines unerfüllbaren Traums.
Wieso kapiert das Herz nicht, dass der Traum aus ist, dass er tot ist und ihm keine Macht der Welt wieder ein Leben einhauchen kann, das in der Realität Wurzeln schlagen kann?
Wieso ist dummes Herz so stupide?
Mein Traum ging kaputt und ich will dass er auch in dummem Herz kaputt geht, bröckelt, zu Staub zerfällt, doch die Feuer reichen nicht aus, um das Bild des Traums zu verbrennen.
Und ja, fuck, in meinem Leben war er nie so präsent wie in meinem Kopf. Ha ha. Schlecht nur, dass Realität das ist, was man wahrnimmt.
Meine Gesundheit ist top. Insbesondere geht es meinen Zähnen gut *knuddelt Chancie*
Huhu!
*muss ja schließlich überall mitplappern*
dass mich dieses Gedicht sehr getroffen hat. Es gibt Geschichten und Gedichte, die gehen an einem vorbei, es gibt welche, die amüsieren oder gefallen, die findet man nett, es gibt wenige, die treffen einen schmerzhaften Punkt, von dem man vll gar nicht wusste, dass er da war …
dieses Loslassen, sich befreien, dieses Nicht-mehr-verliebt-sein, dieses Zu-Ruhe-kommen, hat es nicht auch einen hohen Preis?
wenn ich ja wieder nur von mir spreche:
Denn die für mich mögliche Erklärung wäre jene, dass er etwas verändert hat bei einem selbst, sei es durch seine Gegenwart, durch seine Sicht der Dinge, durch das, was man von ihm lernen konnte und ohne ihn nicht gemacht hätte.
Zumindest ging es mir so, ich bekam Einblick und Zugang zu Dingen, die ich nicht mehr missen möchte und die ohne ihn nicht möglich gewesen wäre (in meinem Fall ist von Wissenschaft die Rede),
dass er eben das ist, was man selbst gern wäre, das, was man sich von sich selber wünscht und bisher nicht imstande war, er ist der Schwan, den das Entchen gern wäre.
Alles loszulassen würde nun bedeuten entweder auf alles zu verzichten oder alles ohne ihn zu finden – wenn man so weit ist.
Und wenn man das nicht ist? :schief: :rolleyes:
Noch ein Nachtrag:
Aber und doch:
Ist der Rückzug aus der Realität des Lebens nicht immer das Schlechteste, denn darin steckt ja auch eine Quelle jener Inspiration, die das Leben erst lebenswert macht, oder nicht?
denkt heute die
Original von ZitroAber wir wollen doch in Djinnys Thread (jetzt, da sie endlich einen hat fröhlich ), nicht über mich reden.Hallo Zitrönchen =) ich hätt dir schon gern ein Feedback gegeben … wusste aber nicht so recht wo, aber da ja @Djinny dein Gedicht in ihre Geschichte integriert, darf ich also antworten
*muss ja schließlich überall mitplappern*
dass mich dieses Gedicht sehr getroffen hat. Es gibt Geschichten und Gedichte, die gehen an einem vorbei, es gibt welche, die amüsieren oder gefallen, die findet man nett, es gibt wenige, die treffen einen schmerzhaften Punkt, von dem man vll gar nicht wusste, dass er da war …
dieses Loslassen, sich befreien, dieses Nicht-mehr-verliebt-sein, dieses Zu-Ruhe-kommen, hat es nicht auch einen hohen Preis?
Original von DjinnyWenn Du schon so urteilst, dann gib mir bitte eine Erklärung, weshalb ich so an ihm hing / hänge.Ich weiß, das ging an die gegrillte Katze und tut mir Leid, wenn ich mich dazwischen dränge. Es soll @Grillcat nicht aufhalten, seine Vermutungen zu äußern und man möge mir erlauben, dass ich meine dazu sage -
wenn ich ja wieder nur von mir spreche:
Denn die für mich mögliche Erklärung wäre jene, dass er etwas verändert hat bei einem selbst, sei es durch seine Gegenwart, durch seine Sicht der Dinge, durch das, was man von ihm lernen konnte und ohne ihn nicht gemacht hätte.
Zumindest ging es mir so, ich bekam Einblick und Zugang zu Dingen, die ich nicht mehr missen möchte und die ohne ihn nicht möglich gewesen wäre (in meinem Fall ist von Wissenschaft die Rede),
dass er eben das ist, was man selbst gern wäre, das, was man sich von sich selber wünscht und bisher nicht imstande war, er ist der Schwan, den das Entchen gern wäre.
Alles loszulassen würde nun bedeuten entweder auf alles zu verzichten oder alles ohne ihn zu finden – wenn man so weit ist.
Und wenn man das nicht ist? :schief: :rolleyes:
Noch ein Nachtrag:
Original von Djinny… in meinem Leben war er nie so präsent wie in meinem Kopf. Ha ha. Schlecht nur, dass Realität das ist, was man wahrnimmt.Der Aspekt, dass man Realität durch Phantasie möglicherweise auch aus den Augen verlieren könnte, hat schon auch etwas Gefährliches an sich.
Aber und doch:
Ist der Rückzug aus der Realität des Lebens nicht immer das Schlechteste, denn darin steckt ja auch eine Quelle jener Inspiration, die das Leben erst lebenswert macht, oder nicht?
denkt heute die
Guten Morgen Djinny!
Zitat:
Ich versuche, aus jedem etwas zu ziehen, da der Weg bei mir nicht über Verdrängung laufen kann, sondern über verstehen.
Was versuchst du zu verstehen? Schon wieder gibst du dir alle Antworten selber, kommst auch wieder zu den richtigen Schlussfolgerungen, und versperrst dich dennoch gegen die Konsequenzen.
Natürlich kann ich nachvollziehen, dass man sich verliebt. Du hast Recht, dass gerade ich das ziemlich gut nachvollziehen kann. Aber ich habe auch immer die Meinung vertreten, dass sich nicht aus jeder Verliebtheit automatisch Liebe entwickelt. Eher vertrete ich die gegenteilige Ansicht, dass sich aus Verliebtheit, gerade wenn einer der Partner vorbelastet ist, selten wirkliche Liebe entwickelt.
Jeder hat die Sehnsüchte, die du hier beschreibst. Nicht jeder hat deine Nehmerqualitäten was Enttäuschungen angeht. Ich erinnere mich gut an deinen letzten Thread, der eben sehr stark von diesen Enttäuschungen geprägt war.Normalerweise haben diese Verletzungen zur Folge, dass man sich langsam aber doch stetig zurückzieht. Nicht so bei dir. Manchmal erschien es mir, als würden seine Abweisungen dich nur nochmehr anspornen. Du sprichst von Ratio und Emotionen. Ja, aber kann das eine ohne das andere existieren? Die Frage, die sich hier aufwirft, passen Ratio und Verliebtheit zusammen.....auch ja! Wenn man immer wieder erkennt, dass man abgewiesen wird, fängt man an sich neu zu orientieren. - Darum geht es hauptsächlich beim Liebeskummer - !
Ich verstehe deine Freunde! Wie soll man irrationales Verhalten erklären oder eine Antwort drauf finden?! Wüsste ich auch nicht!!!
Wie sollte ich dir erklären, warum du so sehr an ihm gehangen hast, oder besser, noch hängst.
So wie du dich hier formulierst, vermute ich, dass du bisher das Meiste, was dir wirklich wichtig war in deinem Leben,bekommen hast. (Schule, Studium, Beruf) Vielleicht hast du dich sehr selten mit Enttäuschungen auseinandersetzen müssen?Vielleicht wolltest du diesen Mann mehr als alles andere in deinem bisherigen Leben?! Vielleicht bist du das erste Mal mit Verliebtheit konfrontiert worden? Vielleicht kann dein Ego eine Ablehnung nicht verarbeiten.....und noch 1000 weitere Fragen!
Warum du dich so sehr in deine Verliebtheit verbissen hast, kann ich dir nicht beantworten. Ich glaube, dazu braucht es viele Gespräche, die du mit Sicherheit nur mit einem Psychologen aufarbeiten kannst.
Wenn du aufrichtig verstehen willst, warum alles so abgelaufen ist, musst du anfangen, deine Beweggründe zu verstehen.
Diese Zeilen habe ich nicht geschrieben um dich wieder zu "treffen", sondern weil genau so denke und dir helfen möchte, dich nicht weiter im Kreis zu bewegen.
LG
Grillcat
Zitat:
Ich versuche, aus jedem etwas zu ziehen, da der Weg bei mir nicht über Verdrängung laufen kann, sondern über verstehen.
Was versuchst du zu verstehen? Schon wieder gibst du dir alle Antworten selber, kommst auch wieder zu den richtigen Schlussfolgerungen, und versperrst dich dennoch gegen die Konsequenzen.
Natürlich kann ich nachvollziehen, dass man sich verliebt. Du hast Recht, dass gerade ich das ziemlich gut nachvollziehen kann. Aber ich habe auch immer die Meinung vertreten, dass sich nicht aus jeder Verliebtheit automatisch Liebe entwickelt. Eher vertrete ich die gegenteilige Ansicht, dass sich aus Verliebtheit, gerade wenn einer der Partner vorbelastet ist, selten wirkliche Liebe entwickelt.
Jeder hat die Sehnsüchte, die du hier beschreibst. Nicht jeder hat deine Nehmerqualitäten was Enttäuschungen angeht. Ich erinnere mich gut an deinen letzten Thread, der eben sehr stark von diesen Enttäuschungen geprägt war.Normalerweise haben diese Verletzungen zur Folge, dass man sich langsam aber doch stetig zurückzieht. Nicht so bei dir. Manchmal erschien es mir, als würden seine Abweisungen dich nur nochmehr anspornen. Du sprichst von Ratio und Emotionen. Ja, aber kann das eine ohne das andere existieren? Die Frage, die sich hier aufwirft, passen Ratio und Verliebtheit zusammen.....auch ja! Wenn man immer wieder erkennt, dass man abgewiesen wird, fängt man an sich neu zu orientieren. - Darum geht es hauptsächlich beim Liebeskummer - !
Ich verstehe deine Freunde! Wie soll man irrationales Verhalten erklären oder eine Antwort drauf finden?! Wüsste ich auch nicht!!!
Wie sollte ich dir erklären, warum du so sehr an ihm gehangen hast, oder besser, noch hängst.
So wie du dich hier formulierst, vermute ich, dass du bisher das Meiste, was dir wirklich wichtig war in deinem Leben,bekommen hast. (Schule, Studium, Beruf) Vielleicht hast du dich sehr selten mit Enttäuschungen auseinandersetzen müssen?Vielleicht wolltest du diesen Mann mehr als alles andere in deinem bisherigen Leben?! Vielleicht bist du das erste Mal mit Verliebtheit konfrontiert worden? Vielleicht kann dein Ego eine Ablehnung nicht verarbeiten.....und noch 1000 weitere Fragen!
Warum du dich so sehr in deine Verliebtheit verbissen hast, kann ich dir nicht beantworten. Ich glaube, dazu braucht es viele Gespräche, die du mit Sicherheit nur mit einem Psychologen aufarbeiten kannst.
Wenn du aufrichtig verstehen willst, warum alles so abgelaufen ist, musst du anfangen, deine Beweggründe zu verstehen.
Diese Zeilen habe ich nicht geschrieben um dich wieder zu "treffen", sondern weil genau so denke und dir helfen möchte, dich nicht weiter im Kreis zu bewegen.
LG
Grillcat
Chancie & Mirai,
noch einmal vielen Dank für den Djinn-Trost. Komisch, ich dachte immer, wenn ich selbst mit mir ein wenig besser klarkomme, dann klappt das auch mit der Beziehung. Vor allem weil es auch immer wieder hieß,. es läge an mir - so wie nach seinen Worten auch der verlorene Job an mir gelegen sei, weil ich ja nicht in der Lage sei mich unterzuordnen, und überhaupt zu emotional sei.
Ja Chancie, ist schon richtig. Niemand, der alles für einen macht. Ich weiß aber ehrlich gesagt gar nicht, ob das so bei ihm ankam. Denn ihn störte vor allem, dass ich ihm in diesen kleinen Dingen nicht glaubte und seinen Anweisungen (Beispiel: Richtungsanweisungen im Auto) nicht folgte, wenn ich es nicht selbst wollte und es lieber selbst noch einmal mit eigenen Augen anguckte. Er hat mir permanent gesagt, dass er diese Dickköpfigkeit nicht mag und auch von noch keiner Frau gewohnt gewesen sei.
Wieso eigentlich nicht für einen Mann Dates mit Freunden vermeiden?
Mirai, ich kenne die alten Muster nicht. Ich weiß nicht, was ich falsch gemacht habe, außer, dass ich zu lange gewartet habe und dass ich es erzwingen wollte (aber er hat auch immer wieder so Dinge gesagt, die mich glauben ließen es ändert sich!)
Gib mir die Antwort auf die Frage, weshalb er mich so beschäftigt hat (Stichwort Fixierung). Ich habe noch nicht einmal einen Ansatz. Und genau dieser Punkt ist auch mir ein Bedürfnis.
noch einmal vielen Dank für den Djinn-Trost. Komisch, ich dachte immer, wenn ich selbst mit mir ein wenig besser klarkomme, dann klappt das auch mit der Beziehung. Vor allem weil es auch immer wieder hieß,. es läge an mir - so wie nach seinen Worten auch der verlorene Job an mir gelegen sei, weil ich ja nicht in der Lage sei mich unterzuordnen, und überhaupt zu emotional sei.
Ja Chancie, ist schon richtig. Niemand, der alles für einen macht. Ich weiß aber ehrlich gesagt gar nicht, ob das so bei ihm ankam. Denn ihn störte vor allem, dass ich ihm in diesen kleinen Dingen nicht glaubte und seinen Anweisungen (Beispiel: Richtungsanweisungen im Auto) nicht folgte, wenn ich es nicht selbst wollte und es lieber selbst noch einmal mit eigenen Augen anguckte. Er hat mir permanent gesagt, dass er diese Dickköpfigkeit nicht mag und auch von noch keiner Frau gewohnt gewesen sei.
Wieso eigentlich nicht für einen Mann Dates mit Freunden vermeiden?
Mirai, ich kenne die alten Muster nicht. Ich weiß nicht, was ich falsch gemacht habe, außer, dass ich zu lange gewartet habe und dass ich es erzwingen wollte (aber er hat auch immer wieder so Dinge gesagt, die mich glauben ließen es ändert sich!)
Gib mir die Antwort auf die Frage, weshalb er mich so beschäftigt hat (Stichwort Fixierung). Ich habe noch nicht einmal einen Ansatz. Und genau dieser Punkt ist auch mir ein Bedürfnis.
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