Was tun, wenn man immer wieder an Typen gerät, die es nicht ernst meinen
51 Antworten5'411 AufrufeGestartet von Ina85 ·
Hallo Ina,
eine Klärung ist wichtig. Die Frage nach einer ernsten Beziehung ist legitim. Mir und ich denke BlutEngel sieht es ähnlich, geht es darum, wenn dem Mann schon vorher unterstellt wird nicht ehrlich / treu etc. zu sein, weil er ein Mann ist. Ich persönlich finde es genau dann anstrengend, wenn ich merke, dass mir aufgrund meines Geschlechts schon eine Klassifizierung an den Kopf geworfen wird. Ohne das irgendetwas passiert ist.
Dieses "Es muss, es muss, es muss ... es muss Ernst sein" halte ich einfach für anstrengend. Wie BlutEngel schon sagte, man kommt sich vor als müsse man ein Garantieschein für Gefühle etc. unterschreiben.
Mit der Vorwegnahme dessen wie Männer sind, ziehst du genau diese Männer an und die anderen verscheuchst du. Es darf wahrscheinlich auch gar nicht anders sein, da du Vorteile davon hast, Männer in eine bestimmte Schublade zu stecken. Solange du meinst das Männer unehrlich sind, nur Sex wollen oder ähnliches, solange wirst genau diese Männer anziehen und dich an ihnen Wund reiben.
Du siehst selektiv nur die Männer, die so sind wie du sie denkst, das sie wären. Da bleibt dann auch gar keine Möglichkeit für andere Männer. Die können dann gar nicht existieren, weil sie es nicht dürfen, weil dann das eigene Männerbild / Weltbild nicht mehr stimmen würde.
eine Klärung ist wichtig. Die Frage nach einer ernsten Beziehung ist legitim. Mir und ich denke BlutEngel sieht es ähnlich, geht es darum, wenn dem Mann schon vorher unterstellt wird nicht ehrlich / treu etc. zu sein, weil er ein Mann ist. Ich persönlich finde es genau dann anstrengend, wenn ich merke, dass mir aufgrund meines Geschlechts schon eine Klassifizierung an den Kopf geworfen wird. Ohne das irgendetwas passiert ist.
Dieses "Es muss, es muss, es muss ... es muss Ernst sein" halte ich einfach für anstrengend. Wie BlutEngel schon sagte, man kommt sich vor als müsse man ein Garantieschein für Gefühle etc. unterschreiben.
Mit der Vorwegnahme dessen wie Männer sind, ziehst du genau diese Männer an und die anderen verscheuchst du. Es darf wahrscheinlich auch gar nicht anders sein, da du Vorteile davon hast, Männer in eine bestimmte Schublade zu stecken. Solange du meinst das Männer unehrlich sind, nur Sex wollen oder ähnliches, solange wirst genau diese Männer anziehen und dich an ihnen Wund reiben.
Du siehst selektiv nur die Männer, die so sind wie du sie denkst, das sie wären. Da bleibt dann auch gar keine Möglichkeit für andere Männer. Die können dann gar nicht existieren, weil sie es nicht dürfen, weil dann das eigene Männerbild / Weltbild nicht mehr stimmen würde.
Hallo Crying Soul
Ich denke, ich verstehe jetzt besser, was du meinst. Ich habe ja oben schon erwähnt, dass ich manchmal das Gefühl habe, dass ich durch mein Verhalten ausgelöst durch meine tiefen inneren Gefühle, das, was ich gerade nicht will, anziehe oder provoziere.
Nichtsdestotrotz fand ich mein Klarstellen, worauf ich aus bin, in dieser speziellen Situation als legitim. Im Ausgang, nachdem bereits geknutscht wurde, ging es mir darum ihm klar zu machen, dass, wenn er jetzt mit mir nach Hause kommt, ich für Sex (noch) nicht bereit bin.
In einem anderen Thread wird gerade über Onlinedating-Plattformen diskutiert und da ich selbst auch schon auf einer solchen war, weiss ich, dass zumeist als erstes gefragt wird, wonach man suche? (Auch von Männern übrigens)
Insofern denke ich trotzdem, dass diese Klarstellung in gewissen Situationen gerechtfertigt ist. Da du und Blueangel sich offensichtlich daran stören, seid ihr tendenziell auf eine ernsthafte Beziehung aus, wenn ihr von "Kennenlernen" spricht. Es gibt allerdings sehr viele Männer, die unter "Kennenlernen" von Vornherein etwas anderes meinen.
Hätte er gesagt, ich habe keine Lust auf eine Beziehung, dann wäre alles für mich klar gewesen. So jedoch, hat er mich angelogen. Bzw. vielleicht habe ich ihn das auch gefragt, weil mein Bauchgefühl damals schon wusste, dass er genau das will, was ich nicht will.
Wie auch immer - in erster Linie gehts mir darum, wie ich mein offensichtliches Fehlverhalten korrigieren kann? Sprich, was sage ich, wenn sich mein Bauch das nächste mal wieder meldet? Nichts dergleichen? Aber das entspräche ja dann auch nicht dem, was ich in diesem Moment fühle. Damit wäre ich ja auch nicht bei mir, darum meine Frage? Was kann und muss ich tun, dass ich bei mir, meinen inneren Gefühlen bin, ohne den Typen zu vergraulen? Wie kriege ich eine Egal-Haltung?
Ich denke, ich verstehe jetzt besser, was du meinst. Ich habe ja oben schon erwähnt, dass ich manchmal das Gefühl habe, dass ich durch mein Verhalten ausgelöst durch meine tiefen inneren Gefühle, das, was ich gerade nicht will, anziehe oder provoziere.
Nichtsdestotrotz fand ich mein Klarstellen, worauf ich aus bin, in dieser speziellen Situation als legitim. Im Ausgang, nachdem bereits geknutscht wurde, ging es mir darum ihm klar zu machen, dass, wenn er jetzt mit mir nach Hause kommt, ich für Sex (noch) nicht bereit bin.
In einem anderen Thread wird gerade über Onlinedating-Plattformen diskutiert und da ich selbst auch schon auf einer solchen war, weiss ich, dass zumeist als erstes gefragt wird, wonach man suche? (Auch von Männern übrigens)
Insofern denke ich trotzdem, dass diese Klarstellung in gewissen Situationen gerechtfertigt ist. Da du und Blueangel sich offensichtlich daran stören, seid ihr tendenziell auf eine ernsthafte Beziehung aus, wenn ihr von "Kennenlernen" spricht. Es gibt allerdings sehr viele Männer, die unter "Kennenlernen" von Vornherein etwas anderes meinen.
Hätte er gesagt, ich habe keine Lust auf eine Beziehung, dann wäre alles für mich klar gewesen. So jedoch, hat er mich angelogen. Bzw. vielleicht habe ich ihn das auch gefragt, weil mein Bauchgefühl damals schon wusste, dass er genau das will, was ich nicht will.
Wie auch immer - in erster Linie gehts mir darum, wie ich mein offensichtliches Fehlverhalten korrigieren kann? Sprich, was sage ich, wenn sich mein Bauch das nächste mal wieder meldet? Nichts dergleichen? Aber das entspräche ja dann auch nicht dem, was ich in diesem Moment fühle. Damit wäre ich ja auch nicht bei mir, darum meine Frage? Was kann und muss ich tun, dass ich bei mir, meinen inneren Gefühlen bin, ohne den Typen zu vergraulen? Wie kriege ich eine Egal-Haltung?
Was du sagst, wenn dein Bauch sich das nächste Mal meldet? Erstmal nix - Klappe halten und zuhören ist angesagt. Das machst du bisher nämlich anscheinend nicht. Hör hin! Und hör drauf.
3× hilfreich
Hallo Ina,
klar ist wichtig eigene Interessen mit den anderen zu vergleichen. Dagegen sagt auch niemand was.
Mir gehts eher um diese zwanghafte hinterfragen, es nicht glauben, dass Männer auch anders sein können und dieses damit verbundene Skepsis, die Mann bei jeder Antwort auf eine Aussage meint rauszuhören. Mann hat dann einfach den Eindruck die Frau glaubt einem eh nichts.
Selbsterfüllende Prophezeiung würde ich das nennen.
Eigene Grenzen kommunizieren ist richtig und wichtig, aber bringt eben auch nur was, wenn die andere Person, diese auch wahrnimmt und respektiert. Womit wir dann beim Bauchgefühl wären, wenn das Alarm schlägt - hör drauf. Wenn du auf dich selbst nicht achtest, machen das andere auch oft nicht.
klar ist wichtig eigene Interessen mit den anderen zu vergleichen. Dagegen sagt auch niemand was.
Mir gehts eher um diese zwanghafte hinterfragen, es nicht glauben, dass Männer auch anders sein können und dieses damit verbundene Skepsis, die Mann bei jeder Antwort auf eine Aussage meint rauszuhören. Mann hat dann einfach den Eindruck die Frau glaubt einem eh nichts.
Selbsterfüllende Prophezeiung würde ich das nennen.
Eigene Grenzen kommunizieren ist richtig und wichtig, aber bringt eben auch nur was, wenn die andere Person, diese auch wahrnimmt und respektiert. Womit wir dann beim Bauchgefühl wären, wenn das Alarm schlägt - hör drauf. Wenn du auf dich selbst nicht achtest, machen das andere auch oft nicht.
2× hilfreich
ok, danke euch für alle Rückmeldungen.
Ich werde versuchen dies künftig alles zu berücksichtigen.
Hoffe es gelingt mir. Bewusst bin ich mir fast allem, was ihr sagt. Sehe ich das Meiste auch so. Nur fühlen und damit selbern verkörpern, da happerts bei mir!
Ich werde versuchen dies künftig alles zu berücksichtigen.
Hoffe es gelingt mir. Bewusst bin ich mir fast allem, was ihr sagt. Sehe ich das Meiste auch so. Nur fühlen und damit selbern verkörpern, da happerts bei mir!
Nichtsdestotrotz fand ich mein Klarstellen, worauf ich aus bin, in dieser speziellen Situation als legitim.Der Punkt ist nur, dass das "Klarstellen" rein gar nichts bringt.
Ich glaube es gibt wenige Männer die in der Situation sagen "Ach soooo, du suchst was Ernstes, ja ich wollte nur vögeln. Dann gehe ich lieber doch nicht mit".
Im Ausgang, nachdem bereits geknutscht wurde, ging es mir darum ihm klar zu machen, dass, wenn er jetzt mit mir nach Hause kommt, ich für Sex (noch) nicht bereit bin....und wie ich deinen Anfangsthreat entnommen habe, hast du es auch ein halbes Jahr durchgezogen.
Ganz ehrlich, da würde ich mich als Mann eher veräppelt vorkommen.
Da darf man sich doch nicht wundern, wenn er Sex mit anderen Frauen hat und sich anderweitig umschaut.
In einem anderen Thread wird gerade über Onlinedating-Plattformen diskutiert und da ich selbst auch schon auf einer solchen war, weiss ich, dass zumeist als erstes gefragt wird, wonach man suche? (Auch von Männern übrigens)s.o.
Der Aussagegehalt der Antwort ist absolut überflüssig. JEDER der diese Frage stellt, wird dir die Antwort geben, die du auch gegeben hast.
Suchst du ein ONS, sucht er ihn auch. Suchst du eine ernsthafte Beziehung, sucht er sie auch.
Da du und Blueangel sich offensichtlich daran stören, seid ihr tendenziell auf eine ernsthafte Beziehung aus, wenn ihr von "Kennenlernen" spricht. Es gibt allerdings sehr viele Männer, die unter "Kennenlernen" von Vornherein etwas anderes meinen.Richtig, aber ob sie es ernst meinen, wirst du nie durch Fragen beantwortet kriegen.
Ob sie es ernst meinen, wirst du durch ihr handeln erfahren. Dazu gehört nun einmal auch das Risiko, an einen ONS zu geraten.
Hätte er gesagt, ich habe keine Lust auf eine Beziehung, dann wäre alles für mich klar gewesen. So jedoch, hat er mich angelogen.1. s.o.
2. Wenn eine Frau gleich von Anfang an mit Misstrauen kommt, mich sexuell hinhält und mir "untreue" und "Unehrlichkeit" unterstellt, wäre bei mir ruckzuck die Luft raus.
3× hilfreich
In einem anderen Thread wird gerade über Onlinedating-Plattformen diskutiert und da ich selbst auch schon auf einer solchen war, weiss ich, dass zumeist als erstes gefragt wird, wonach man suche? (Auch von Männern übrigens)
s.o.
Der Aussagegehalt der Antwort ist absolut überflüssig. JEDER der diese Frage stellt, wird dir die Antwort geben, die du auch gegeben hast.
Das sehe ich anders und habe es auch anders erlebt. Also die frage halte ich auch für Blödsinn, aber ich kenne diese Frage auch (die wird auch hauptsächlich von männern zuerst gestellt) und für mich impliziert sie im grunde: Komm ja nicht auf die Idee, ich will was festes, ich will das gleich von beginn an klar stellen. Mittlerweile tummeln sich auf Internet Plattformen fast nur noch Männer, die nur mal schnellen sex wollen, so meine Erfahrung. Alle anderen stellen solche fragen nicht, weil sie einen einfach erstmal kennen lernen wollen, egal mit welchem ausgang
Ob sie es ernst meinen, wirst du durch ihr handeln erfahren. Dazu gehört nun einmal auch das Risiko, an einen ONS zu geraten.
Aber man kann das auch vor einem ONS bereits erfahren. Finde man merkt das sehr schnell, nur muss man genau hinschauen.
Hätte er gesagt, ich habe keine Lust auf eine Beziehung, dann wäre alles für mich klar gewesen. So jedoch, hat er mich angelogen.
Das sehe ich genauso. Gelogen ist gelogen. Und wenn ein mann es nötig hat, seine eigentlichen absichten zu verschleiern, nur um zum zug zu kommen, ist es ein idiot .
B.
s.o.
Der Aussagegehalt der Antwort ist absolut überflüssig. JEDER der diese Frage stellt, wird dir die Antwort geben, die du auch gegeben hast.
Das sehe ich anders und habe es auch anders erlebt. Also die frage halte ich auch für Blödsinn, aber ich kenne diese Frage auch (die wird auch hauptsächlich von männern zuerst gestellt) und für mich impliziert sie im grunde: Komm ja nicht auf die Idee, ich will was festes, ich will das gleich von beginn an klar stellen. Mittlerweile tummeln sich auf Internet Plattformen fast nur noch Männer, die nur mal schnellen sex wollen, so meine Erfahrung. Alle anderen stellen solche fragen nicht, weil sie einen einfach erstmal kennen lernen wollen, egal mit welchem ausgang
Ob sie es ernst meinen, wirst du durch ihr handeln erfahren. Dazu gehört nun einmal auch das Risiko, an einen ONS zu geraten.
Aber man kann das auch vor einem ONS bereits erfahren. Finde man merkt das sehr schnell, nur muss man genau hinschauen.
Hätte er gesagt, ich habe keine Lust auf eine Beziehung, dann wäre alles für mich klar gewesen. So jedoch, hat er mich angelogen.
Das sehe ich genauso. Gelogen ist gelogen. Und wenn ein mann es nötig hat, seine eigentlichen absichten zu verschleiern, nur um zum zug zu kommen, ist es ein idiot .
B.
1× hilfreich
Hey BlutEngeL
Das, was du schreibst, macht Sinn, wenn man nicht die ganze Geschichte kennt. So habe ich ihn keineswegs hingehalten, so war das ganz und gar nicht. Er wollte nicht! Näher darauf eingegen will ich aber nicht, wollte an sich sowieso nie so viel Preis geben von der Geschichte. Deshalb musst du mir das jetzt einfach glauben.
Weisst du, eigentlich wollte ich auch vielmehr wissen, weshalb es mir nach einem Jahr so dreckig geht. Schliesslich habe ich die Sache beendet und bin mir im Kopf sicher, dass dies die richtige Entscheidung war. Im Herz jedoch nicht. Es tut mir weh, dass er nur 4 Monate nach mir eine Neue hat und mich nicht mal mehr grüsst. Ich fühle mich dadurch wie ein Stück scheisse und es ist irgendwie einfach total respektlos. Zurückhaben möchte ich ihn nicht - glaube mir und doch tut es einfach weh zu sehen, oder davon zu erfahren.
Weisst du es gab auch solche Situationen in diesem halben Jahr, die echt nicht lustig waren. Zum Beispiel ist seine Affäre (arbeitskollegin) einmal total an meinem Arbeitsort ausgeflippt, als sie mich gesehen hat. Nicht so, dass sie sich verraten hätte, vielmehr hat man ihr angemerkt, dass sie mit meiner Anwesenheit nicht umgehen kann, wohl also in den Typen verliebt ist. Wohlbemerkt, sie ist ca. 10 Jahre älter!
Oder als wir ein Date (das erste und einzige ausserhalb des Betts) hatten, erzählte er mir, dass er im Sommer 6 Wochen weg wäre, sich aber nicht melden würde, weil er nicht der Typ dazu sei. Das war vor der Phase als ich langsam begann eifersüchtig und komisch zu werden.
Das Date kaputt gemacht, hat er jedoch damit, weil sich mein Bauch gemeldet hatte und ich langsam begann all die Warnungen von meinen Freunden zu verstehen und ernst zu nehmen.
Mit seiner Neuen habe ich ihn übrigens noch nie gesehen. Vielmehr habe ich den Eindruck, dass er Frauen nur zu seiner Belustigung braucht. Denn auch mit mir, wollte er praktisch nie etwas unternehmen ausser im Bett.
Es kann sein, dass ich viel falsch gemacht habe, gerade zu Beginn von dem allen.
Es gibt immer zwei Seiten. Fakt ist, meine Skepsis, bzw. meine Aussage, dass ich was Festes möchte, lagen auf der Hand und waren schlussendlich total begründet, oder nicht?!?
Das, was du schreibst, macht Sinn, wenn man nicht die ganze Geschichte kennt. So habe ich ihn keineswegs hingehalten, so war das ganz und gar nicht. Er wollte nicht! Näher darauf eingegen will ich aber nicht, wollte an sich sowieso nie so viel Preis geben von der Geschichte. Deshalb musst du mir das jetzt einfach glauben.
Weisst du, eigentlich wollte ich auch vielmehr wissen, weshalb es mir nach einem Jahr so dreckig geht. Schliesslich habe ich die Sache beendet und bin mir im Kopf sicher, dass dies die richtige Entscheidung war. Im Herz jedoch nicht. Es tut mir weh, dass er nur 4 Monate nach mir eine Neue hat und mich nicht mal mehr grüsst. Ich fühle mich dadurch wie ein Stück scheisse und es ist irgendwie einfach total respektlos. Zurückhaben möchte ich ihn nicht - glaube mir und doch tut es einfach weh zu sehen, oder davon zu erfahren.
Weisst du es gab auch solche Situationen in diesem halben Jahr, die echt nicht lustig waren. Zum Beispiel ist seine Affäre (arbeitskollegin) einmal total an meinem Arbeitsort ausgeflippt, als sie mich gesehen hat. Nicht so, dass sie sich verraten hätte, vielmehr hat man ihr angemerkt, dass sie mit meiner Anwesenheit nicht umgehen kann, wohl also in den Typen verliebt ist. Wohlbemerkt, sie ist ca. 10 Jahre älter!
Oder als wir ein Date (das erste und einzige ausserhalb des Betts) hatten, erzählte er mir, dass er im Sommer 6 Wochen weg wäre, sich aber nicht melden würde, weil er nicht der Typ dazu sei. Das war vor der Phase als ich langsam begann eifersüchtig und komisch zu werden.
Das Date kaputt gemacht, hat er jedoch damit, weil sich mein Bauch gemeldet hatte und ich langsam begann all die Warnungen von meinen Freunden zu verstehen und ernst zu nehmen.
Mit seiner Neuen habe ich ihn übrigens noch nie gesehen. Vielmehr habe ich den Eindruck, dass er Frauen nur zu seiner Belustigung braucht. Denn auch mit mir, wollte er praktisch nie etwas unternehmen ausser im Bett.
Es kann sein, dass ich viel falsch gemacht habe, gerade zu Beginn von dem allen.
Es gibt immer zwei Seiten. Fakt ist, meine Skepsis, bzw. meine Aussage, dass ich was Festes möchte, lagen auf der Hand und waren schlussendlich total begründet, oder nicht?!?
Ich fühle mich dadurch wie ein Stück scheisse und es ist irgendwie einfach total respektlos.Ich versteh das, habe es ähnlich gehabt, aber mit jemandem, mit dem es zweieinhalb Jahre On/Off ging. Bis es irgendwann Klick gemacht hat: Sein Verhalten sagt mehr über ihn aus, als über dich/mich. Punkt.
Es gibt immer zwei Seiten. Fakt ist, meine Skepsis, bzw. meine Aussage, dass ich was Festes möchte, lagen auf der Hand und waren schlussendlich total begründet, oder nicht?!?Ja, und diese Bestätigung brauchst du nicht mal von außen.
Die Moral von der Geschicht' ist nicht: Ich hatte recht!, sondern: Nächstes Mal höre ich sofort auf mein ungutes Gefühl (und damit meine ich nicht ein "Dann bleibe ich am Typen dran, werde aber komisch und suche Bestätigung und Sicherheit, die er mir nicht geben kann/will", sondern: Beine in die Hand und weg).
Recht haben ist zwar nett, nicht verletzt werden aber noch besser.
3× hilfreich
Mir fällt gerade auf, dass mein "Ton" ein wenig vorwurfsvoll und hart klingt, deswegen wollte ich nur kurz anfügen: Es ist völlig okay und normal, dass das nicht so einfach für dich ist und die Veränderung, die du dir wünschst, nicht von heute auf morgen passiert. Von Außen lässt es sich auch immer "gut reden", und als Fragesteller denkt man dann gerne: "Die verstehen mich einfach nicht." Doch, tue ich. Und kämpfe selber hart an genau selbigen Veränderungen für mich. Deswegen auch das "gut daher reden".
Vertraue dir selber. Es ist nicht einfach, aber im 99% der Fälle richtig. Und sich irren (was durchaus auch mal passieren kann) ist ebenfalls nur menschlich - und bedeutet nicht, dass du nicht trotzdem _für dich_ richtig gehandelt haben kannst.
Vertraue dir selber. Es ist nicht einfach, aber im 99% der Fälle richtig. Und sich irren (was durchaus auch mal passieren kann) ist ebenfalls nur menschlich - und bedeutet nicht, dass du nicht trotzdem _für dich_ richtig gehandelt haben kannst.
HalloIna,
ich war bisher stille Leserin.
Ich bin in der gleichen Situation, dass ich mir gerne die Männer aussuche, denen entweder die Ernsthaftigkeit fehlt, die grundsätzlich nicht in der Lage sind eine Beziehung zu führen oder halt nach langrem Kennenlernen dann doch nicht interessiert sind.
Wenn ich eins mittlerweile weiß, dann dass ich den hang dazu habe mir die Falschen auszusuchen und ich denke, dass du mir da sehr ähnlich bist.
Der Bauch meldet sich immer und das nie Grundlos. Ich bin leider zu Oft etwas festes eingegangen mit Männern, bei denen es Wiedersprüche gab. Sei es frisch getrennt oder man hat schlechtes gehört, oder sie haben komische dinge erzählt. Oder oder oder.
Schau mal in deinem Fall. Obwohl du wusstest, dass er zweigleisig fährt hast du das alles so mitgemacht. Obwohl du wusstest, dass er es niemals sein kann. Manchmal ist vieoleicht auch der Reiz da, dass er sich dann für einen entscheidet und die andere gehen lässt. Dieses ich kann ihn ändern und ich bin etwas Besonderes. Aber bedenke, dass du Menschen nicht ändern kannst.
Ich schätze dich überhaupt nicht so ein, dass du eine Person bist, die etwas schnell dingfest machen muss. Aber in dem Fall ist es doch klar, dass man seinem Standpunkt vertritt. Nur hättest du da vielleicht früher die Beine in die Hand nehmen müssen, weil er keine gute Partie ist.
Und ich finde auch, dass man allgemein schon seinen Standpunkt vertreten kann. Dass man allgemein ein Beziehungsmensch ist und dass man sich für sich nichts lockeres wie Freundschaft + oder einen ONS vorstellen kann. Dass man aber auch eine gewisse Zeit braucht um sich kennen zu lernen, um dann zu wissen, ob es passt. Das hatz nix mit Beziehung erzwingen zu tun. Man weiß ja selber erst nach einer Zeit, ob er der Richtige für etwas festes sein könnte. Risiko ist immer da, aber dann hat man seinen Standpunkt vertreten. Das hat mich auch schon oft gerettet, da dan wirklich welche dasbei waren die nur Spaß gesucht haben und so ehrlich waren dies auch zu sagen.
weißt du, ich denke vielleicht jede Erfahrung hat seinen Sinn und seine Berechtigung. Vielleicht müssen wir einfach so lange diese Erfahrung machen, bis wir wirklich daraus gelernt haben.
Versuch vielleicht wie ich erst mal zu dir zu kommen und lerne einfach erst mal Leute kennen. Man lernt immer und übersall neue Menschen kennen. So geht es zumindest mir immer. Und irgendwann ergibt es sich von selbst, dass jemand vor dir steht, der vielleicht der Richtige ist mit dem man etwas ernsthaftes aufbauen kann.
ich war bisher stille Leserin.
Ich bin in der gleichen Situation, dass ich mir gerne die Männer aussuche, denen entweder die Ernsthaftigkeit fehlt, die grundsätzlich nicht in der Lage sind eine Beziehung zu führen oder halt nach langrem Kennenlernen dann doch nicht interessiert sind.
Wenn ich eins mittlerweile weiß, dann dass ich den hang dazu habe mir die Falschen auszusuchen und ich denke, dass du mir da sehr ähnlich bist.
Der Bauch meldet sich immer und das nie Grundlos. Ich bin leider zu Oft etwas festes eingegangen mit Männern, bei denen es Wiedersprüche gab. Sei es frisch getrennt oder man hat schlechtes gehört, oder sie haben komische dinge erzählt. Oder oder oder.
Schau mal in deinem Fall. Obwohl du wusstest, dass er zweigleisig fährt hast du das alles so mitgemacht. Obwohl du wusstest, dass er es niemals sein kann. Manchmal ist vieoleicht auch der Reiz da, dass er sich dann für einen entscheidet und die andere gehen lässt. Dieses ich kann ihn ändern und ich bin etwas Besonderes. Aber bedenke, dass du Menschen nicht ändern kannst.
Ich schätze dich überhaupt nicht so ein, dass du eine Person bist, die etwas schnell dingfest machen muss. Aber in dem Fall ist es doch klar, dass man seinem Standpunkt vertritt. Nur hättest du da vielleicht früher die Beine in die Hand nehmen müssen, weil er keine gute Partie ist.
Und ich finde auch, dass man allgemein schon seinen Standpunkt vertreten kann. Dass man allgemein ein Beziehungsmensch ist und dass man sich für sich nichts lockeres wie Freundschaft + oder einen ONS vorstellen kann. Dass man aber auch eine gewisse Zeit braucht um sich kennen zu lernen, um dann zu wissen, ob es passt. Das hatz nix mit Beziehung erzwingen zu tun. Man weiß ja selber erst nach einer Zeit, ob er der Richtige für etwas festes sein könnte. Risiko ist immer da, aber dann hat man seinen Standpunkt vertreten. Das hat mich auch schon oft gerettet, da dan wirklich welche dasbei waren die nur Spaß gesucht haben und so ehrlich waren dies auch zu sagen.
weißt du, ich denke vielleicht jede Erfahrung hat seinen Sinn und seine Berechtigung. Vielleicht müssen wir einfach so lange diese Erfahrung machen, bis wir wirklich daraus gelernt haben.
Versuch vielleicht wie ich erst mal zu dir zu kommen und lerne einfach erst mal Leute kennen. Man lernt immer und übersall neue Menschen kennen. So geht es zumindest mir immer. Und irgendwann ergibt es sich von selbst, dass jemand vor dir steht, der vielleicht der Richtige ist mit dem man etwas ernsthaftes aufbauen kann.
1× hilfreich
Schön, da wieder Optimismus rauszulesen Belleza! :-) Gehts Dir was besser?
Liebe Ina, wie hier schon mehrmals gesagt wurde, es ist nicht wichtig, was mal schiefgegangen ist. Wichtig ist, was du daraus machst. Dieses Jahr, wo du jetzt noch an ihm gehangen hast hilft dir vielleicht. Das nächste Mal, wenn du ein ungutes Bauchgefühl hast, wirst du dich vielleicht auch daran erinnern, dass du mal ein Jahr lang traurig desswegen warst. Die Wahrscheinlichkeit, dass du dich wieder auf so Jemanden einlässt ist doch dann geringer.
Liebe Ina, wie hier schon mehrmals gesagt wurde, es ist nicht wichtig, was mal schiefgegangen ist. Wichtig ist, was du daraus machst. Dieses Jahr, wo du jetzt noch an ihm gehangen hast hilft dir vielleicht. Das nächste Mal, wenn du ein ungutes Bauchgefühl hast, wirst du dich vielleicht auch daran erinnern, dass du mal ein Jahr lang traurig desswegen warst. Die Wahrscheinlichkeit, dass du dich wieder auf so Jemanden einlässt ist doch dann geringer.
Ihr habt Recht, danke für eure Beiträge. Wichtig ist nach vorne zu schauen und aus den "Fehlern" zu lernen.
Eines möchte ich jedoch noch einbringen und zwar ist es so, dass ich jetzt nicht oft solche Begegnungen habe, bzw. jemanden kennenlerne, nochmals anders gesagt, jemand Interesse an mir bezeugt - welcher Art auch immer. Vielleicht bis zu einem gewissen Punkt auch meinem Job geschuldet. Auf jeden Fall denke ich, dass es dadurch irgendwo auch etwas krampfhaft ist. Heisst, dass ich mich bewusst oder unbewusst an diejenigen Männer klammere, die auf mich zugehen, weil ich mir nicht sicher bin, wann und ob überhaupt irgendjemand wieder auf der Matte steht. Innerlich vom Gefühl her.
Ist vielleicht blödsinn, dennoch wünsche ich mir natürlich, dass es mal klappt und glaube deshalb, dass ich mit dieser Vermutung mir und meinem Verhalten gegenüber wohl nicht ganz so falsch liege. Deshalb resultiert mein "Liebeskummer" nicht daraus, weil ich ihn nicht mehr haben kann, sondern aus der Angst heraus, dass ich nie irgendjemanden haben werde. Könnte sein, oder?
Eines möchte ich jedoch noch einbringen und zwar ist es so, dass ich jetzt nicht oft solche Begegnungen habe, bzw. jemanden kennenlerne, nochmals anders gesagt, jemand Interesse an mir bezeugt - welcher Art auch immer. Vielleicht bis zu einem gewissen Punkt auch meinem Job geschuldet. Auf jeden Fall denke ich, dass es dadurch irgendwo auch etwas krampfhaft ist. Heisst, dass ich mich bewusst oder unbewusst an diejenigen Männer klammere, die auf mich zugehen, weil ich mir nicht sicher bin, wann und ob überhaupt irgendjemand wieder auf der Matte steht. Innerlich vom Gefühl her.
Ist vielleicht blödsinn, dennoch wünsche ich mir natürlich, dass es mal klappt und glaube deshalb, dass ich mit dieser Vermutung mir und meinem Verhalten gegenüber wohl nicht ganz so falsch liege. Deshalb resultiert mein "Liebeskummer" nicht daraus, weil ich ihn nicht mehr haben kann, sondern aus der Angst heraus, dass ich nie irgendjemanden haben werde. Könnte sein, oder?
Hi Ina
Naja, das mit der Liebe ist nun halt mal so ein Ding. Hat man sie, kannst sie schwierig sein, hat man sie nicht, ist es auch doof. Ich staune immer wieder, dann und wann mal auch ab mir selber, wie leidensfähig man manchmal sein kann und obwohl etwas hinten und vorne nicht passt, man sich offenen Auges in unglückliche Stunden, Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre schickt.
Vor einigen Jahren, hatte ich mal einen Luftkampf-Spiefilm welcher im 2. Weltkrieg spielte gesehen, in welchem eine Boeing B-17 "Flying Fortress" von der deutschen Flugabwehr schwer beschädigt wurde und es die Crew mit 1,5 Motoren (von 4) noch knapp nach England zurück schaffte. Die verbleibende Schubkraft war nicht genug, um den Flieger auf der gewünschten Höhe zu halten und ging langsam aber stetig in einen Sinkflug über. So schmiss die Crew jeglichen unnötigen Ballast über Bord, um einem vorzeitige Crash vorzubeugen. Nagel mich jetzt nicht fest, ob die Geschichte wahr ist oder nicht, doch die Moral dieses Films habe ich mir stets als Leitfaden fürs Leben aufgehoben.
Heisst, immer versuchen eine Standortbestimmung vorzunehmen und festzustellen, reicht meine aktuelle Energie aus, um dieses oder jenes Ziel zu erreichen und bin ich bereit, um dieses Ziel zu erreichen, auf andere Sachen zu verzichten. Und vorallem Prioritäten setzen. Vielleicht erreicht man ein eigenes Ziel auch erst über einen kleineren oder grösseren Umweg. Bis dort hin das Leben geniessen, wenn nicht mit jemandem zusammen, dann alleine - mach ich auch so - und auf das gespannt bleiben, was kommen möge.
Naja, das mit der Liebe ist nun halt mal so ein Ding. Hat man sie, kannst sie schwierig sein, hat man sie nicht, ist es auch doof. Ich staune immer wieder, dann und wann mal auch ab mir selber, wie leidensfähig man manchmal sein kann und obwohl etwas hinten und vorne nicht passt, man sich offenen Auges in unglückliche Stunden, Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre schickt.
Vor einigen Jahren, hatte ich mal einen Luftkampf-Spiefilm welcher im 2. Weltkrieg spielte gesehen, in welchem eine Boeing B-17 "Flying Fortress" von der deutschen Flugabwehr schwer beschädigt wurde und es die Crew mit 1,5 Motoren (von 4) noch knapp nach England zurück schaffte. Die verbleibende Schubkraft war nicht genug, um den Flieger auf der gewünschten Höhe zu halten und ging langsam aber stetig in einen Sinkflug über. So schmiss die Crew jeglichen unnötigen Ballast über Bord, um einem vorzeitige Crash vorzubeugen. Nagel mich jetzt nicht fest, ob die Geschichte wahr ist oder nicht, doch die Moral dieses Films habe ich mir stets als Leitfaden fürs Leben aufgehoben.
Heisst, immer versuchen eine Standortbestimmung vorzunehmen und festzustellen, reicht meine aktuelle Energie aus, um dieses oder jenes Ziel zu erreichen und bin ich bereit, um dieses Ziel zu erreichen, auf andere Sachen zu verzichten. Und vorallem Prioritäten setzen. Vielleicht erreicht man ein eigenes Ziel auch erst über einen kleineren oder grösseren Umweg. Bis dort hin das Leben geniessen, wenn nicht mit jemandem zusammen, dann alleine - mach ich auch so - und auf das gespannt bleiben, was kommen möge.
Hallo Ina,
was ich dir noch mitgeben kann:
Schau mal wo du Mechanismen entwickelt hast die deine Erfahrungen bestätigen. Menschen umgeben sich häufig mit Menschen, die ähnliche Ansichten haben. Heißt für dich, wenn du viele Frauen kennst, die ähnliche Erfahrungen sammeln wirst du umso weniger bereit sein diese Erfahrungen zu hinterfragen. Auch falsche Bewertungen in der Erfahrung summieren sich auf. "Wenn alle das so erfahren, kann das nicht falsch sein" Klar, kann es das, wenn die Schlußfolgerungen auf falsche Betrachung / Auswertung zurückzuführen sind, dann sind die geteilten Erfahrungen unbrauchbar.
Schau mal wo du persönlich oder durch andere an deinem Weltbild festhälst und bewerte diese Dinge neu.
was ich dir noch mitgeben kann:
Schau mal wo du Mechanismen entwickelt hast die deine Erfahrungen bestätigen. Menschen umgeben sich häufig mit Menschen, die ähnliche Ansichten haben. Heißt für dich, wenn du viele Frauen kennst, die ähnliche Erfahrungen sammeln wirst du umso weniger bereit sein diese Erfahrungen zu hinterfragen. Auch falsche Bewertungen in der Erfahrung summieren sich auf. "Wenn alle das so erfahren, kann das nicht falsch sein" Klar, kann es das, wenn die Schlußfolgerungen auf falsche Betrachung / Auswertung zurückzuführen sind, dann sind die geteilten Erfahrungen unbrauchbar.
Schau mal wo du persönlich oder durch andere an deinem Weltbild festhälst und bewerte diese Dinge neu.
1× hilfreich
@: Jumbo69
Auch das, was du schreibst, leuchtet mir im Kopf vollkommen ein. Ich geniesse mein Leben schon, nur fehlt da manchmal doch etwas. Ich werde bald 31 und durfte leider noch nie die Erfahrung machen, wie es ist, wenn man eine richtige Beziehung führt, also in dem Sinne, dass man aufeinander schaut, auf Augenhöhe ist und man weiss und spürt, dass man dem Gegenüber wichtig ist. Das ist sowas, was mich einfach belastet, weil ich oft denke, dass ich nicht liebenswert bin. Liegt ja auf der Hand, wenn man diese Erfahrung bis dato nie machen durfte. Lange Zeit hat mich das nicht gestört, ich bin meinen Weg gegangen und hatte Freude am Leben. In den letzten Jahren jedoch, schmerzt mich das zusehends mehr und ist für mich auch nicht ganz verständlich.
Ich rätsle schon so lange, woran dies liegen könnte.
Ich bin nicht dumm, studiere an der Uni, bin kommunikativ, humorvoll, verständnisvoll und sehe jetzt auch nicht unbedingt ganz so daneben aus.
Mein Problem ist und war, dass ich seit ich 14 bin in der Gastronomie arbeite und dadurch praktisch meine Pubertät bzw. die Phase in der man beginnt Kontakte zu knüpfen nie richtig hatte. Ich stand hinter dem Tresen Wochenende für Wochenende und habe gearbeitet. Unter der Woche gelernt und Schule, später dann Uni.
Für Hobbys und Freunde blieb da wenig Zeit, um jmd. kennenzulernen noch weniger. Die Zeit verging und jetzt stehe ich da und frage mich? Für was das alles? Wieso? Um jetzt zurückzuschauen und zu erkennen, dass man so vieles verpasst hat? Ich hätte die Reissleine wohl besser früher gezogen.
Ein weiterer Punkt ist eben auch, dass man im Nachtleben, wo ich jetzt teilweise bin, eher lockere Geschichten findet, jedoch nichts Solides. Gastroleute, Clubleute sind speziell und irgendwie schwierig. An sich hätte ich gerne erwas mit Substanz, mein Job schliesst dies aber bis zu einem gewissen Punkt aus, das glaube ich zumindest. Es gibt wenige, die damit umgehen können, wenn man am Wochenende keine Zeit hat und sich in einem Umfeld bewegt, in dem Drogen, Alkohol, lange Nächte etc. normal sind, dann wirds fürs Gegenüber schwierig. Selber stumpft man ab.
Auch das, was du schreibst, leuchtet mir im Kopf vollkommen ein. Ich geniesse mein Leben schon, nur fehlt da manchmal doch etwas. Ich werde bald 31 und durfte leider noch nie die Erfahrung machen, wie es ist, wenn man eine richtige Beziehung führt, also in dem Sinne, dass man aufeinander schaut, auf Augenhöhe ist und man weiss und spürt, dass man dem Gegenüber wichtig ist. Das ist sowas, was mich einfach belastet, weil ich oft denke, dass ich nicht liebenswert bin. Liegt ja auf der Hand, wenn man diese Erfahrung bis dato nie machen durfte. Lange Zeit hat mich das nicht gestört, ich bin meinen Weg gegangen und hatte Freude am Leben. In den letzten Jahren jedoch, schmerzt mich das zusehends mehr und ist für mich auch nicht ganz verständlich.
Ich rätsle schon so lange, woran dies liegen könnte.
Ich bin nicht dumm, studiere an der Uni, bin kommunikativ, humorvoll, verständnisvoll und sehe jetzt auch nicht unbedingt ganz so daneben aus.
Mein Problem ist und war, dass ich seit ich 14 bin in der Gastronomie arbeite und dadurch praktisch meine Pubertät bzw. die Phase in der man beginnt Kontakte zu knüpfen nie richtig hatte. Ich stand hinter dem Tresen Wochenende für Wochenende und habe gearbeitet. Unter der Woche gelernt und Schule, später dann Uni.
Für Hobbys und Freunde blieb da wenig Zeit, um jmd. kennenzulernen noch weniger. Die Zeit verging und jetzt stehe ich da und frage mich? Für was das alles? Wieso? Um jetzt zurückzuschauen und zu erkennen, dass man so vieles verpasst hat? Ich hätte die Reissleine wohl besser früher gezogen.
Ein weiterer Punkt ist eben auch, dass man im Nachtleben, wo ich jetzt teilweise bin, eher lockere Geschichten findet, jedoch nichts Solides. Gastroleute, Clubleute sind speziell und irgendwie schwierig. An sich hätte ich gerne erwas mit Substanz, mein Job schliesst dies aber bis zu einem gewissen Punkt aus, das glaube ich zumindest. Es gibt wenige, die damit umgehen können, wenn man am Wochenende keine Zeit hat und sich in einem Umfeld bewegt, in dem Drogen, Alkohol, lange Nächte etc. normal sind, dann wirds fürs Gegenüber schwierig. Selber stumpft man ab.
@Crying Soul:
Danke für deinen Tip. Auch da würde ich auf mein Umfeld, teilweise Jobbedingt verweisen. Fremdflirten, Hintergehen, Buhlen, Betrug, ONS, Dreck und Schmutz, Drogen, Alkohol etc. etc. und ich sensibel und emotional Mitten drin. Schwierig!
Bin da irgendwie hineingeraten, brauche das bis zu einem gewissen Punkt (Ist vielleicht auch eine Kompensation dafür, was ich lange nicht hatte - siehe oben), kann mit dem allem aber nicht richtig umgehen, weil ich an sich da gar nicht so gut hineinpasse.
Vieles kann ich nicht verarbeiten und lasse es zu fest an mich ran emotional gesehen. Ich stehe sehr für Fairness und Gerechtigkeit ein und bewege mich in einen Umfeld indem gerade diese Dinge machmal überhaupt nicht gelebt werden.
Ich bin eher von der alten Schule, Werte wie Treue, Ehrlichkeit, Nächstenliebe , Gefühle zeigen etc. sind mir wichtig.
Mein Umfeld ist jedoch eher Polyamoureus (offene Beziehung) egoistisch, komme ich heute nicht, komme ich morgen, ich scheiss auf alles und nehm mir, was ich will. (Fassade aufrecht erhalten, weiter gehts, ich lasse mich nicht verletzen, Gefühle und Emotionen sind spiessig)
Das macht mich fertig und lässt mich zweifeln, ob es überhaupt noch jemanden gibt, der eher so denkt und fühlt, wie ich. Dieses kurzlebige, nicht aufeinander Acht geben schmerzt mich.
Ich kenne so viele Leute, welche von einer "lockeren" Beziehung in die nächste springen. Beziehung beendet, wieso auch immer, kurz darauf ist der nächste da.
Ich verstehe das dahingehend nicht, weil ich wohl unter einer Beziehung etwas verstehe, das solid ist und Hände und Füsse hat. Eine Partnerschaft in der man gemeinsam wächst und nicht nur dem Spass Platz einräumt. Das bedeutet für mich auch, dass tiefe Gefühle im Spiel sind. Geht eine solche Beziehung kaputt, dann bin ich der Meinung, muss der Verlust des Partners zuerst verarbeitet werden. Unbegreiflich für mich, dass es Leute gibt, die dann nach wenigen Wochen bereits jmd. Neues an der Angel haben. Mein Umfeld ist teilweise so und ich finde das einfach nicht gesund und kann das einfach nicht verstehen.
Die Skepsis bzw. die Tatsache, dass ich mich schwer tue jemandem zu vertrauen, rührt bestimmt auch daher.
Danke für deinen Tip. Auch da würde ich auf mein Umfeld, teilweise Jobbedingt verweisen. Fremdflirten, Hintergehen, Buhlen, Betrug, ONS, Dreck und Schmutz, Drogen, Alkohol etc. etc. und ich sensibel und emotional Mitten drin. Schwierig!
Bin da irgendwie hineingeraten, brauche das bis zu einem gewissen Punkt (Ist vielleicht auch eine Kompensation dafür, was ich lange nicht hatte - siehe oben), kann mit dem allem aber nicht richtig umgehen, weil ich an sich da gar nicht so gut hineinpasse.
Vieles kann ich nicht verarbeiten und lasse es zu fest an mich ran emotional gesehen. Ich stehe sehr für Fairness und Gerechtigkeit ein und bewege mich in einen Umfeld indem gerade diese Dinge machmal überhaupt nicht gelebt werden.
Ich bin eher von der alten Schule, Werte wie Treue, Ehrlichkeit, Nächstenliebe , Gefühle zeigen etc. sind mir wichtig.
Mein Umfeld ist jedoch eher Polyamoureus (offene Beziehung) egoistisch, komme ich heute nicht, komme ich morgen, ich scheiss auf alles und nehm mir, was ich will. (Fassade aufrecht erhalten, weiter gehts, ich lasse mich nicht verletzen, Gefühle und Emotionen sind spiessig)
Das macht mich fertig und lässt mich zweifeln, ob es überhaupt noch jemanden gibt, der eher so denkt und fühlt, wie ich. Dieses kurzlebige, nicht aufeinander Acht geben schmerzt mich.
Ich kenne so viele Leute, welche von einer "lockeren" Beziehung in die nächste springen. Beziehung beendet, wieso auch immer, kurz darauf ist der nächste da.
Ich verstehe das dahingehend nicht, weil ich wohl unter einer Beziehung etwas verstehe, das solid ist und Hände und Füsse hat. Eine Partnerschaft in der man gemeinsam wächst und nicht nur dem Spass Platz einräumt. Das bedeutet für mich auch, dass tiefe Gefühle im Spiel sind. Geht eine solche Beziehung kaputt, dann bin ich der Meinung, muss der Verlust des Partners zuerst verarbeitet werden. Unbegreiflich für mich, dass es Leute gibt, die dann nach wenigen Wochen bereits jmd. Neues an der Angel haben. Mein Umfeld ist teilweise so und ich finde das einfach nicht gesund und kann das einfach nicht verstehen.
Die Skepsis bzw. die Tatsache, dass ich mich schwer tue jemandem zu vertrauen, rührt bestimmt auch daher.
Hallo Ina,
was ich mich nach deinen letzten beiträgen frage: Warum hörst du nicht auf in der gastro und suchst dir nen job in einem anderen Umfeld, wenn dir das offensichtlich nicht gut tut? Wie ist denn dein umfeld in der uni? da gibt es doch sicher auch menschen, die nicht alle dem Nachtleben " verfallen" sind?
B.
was ich mich nach deinen letzten beiträgen frage: Warum hörst du nicht auf in der gastro und suchst dir nen job in einem anderen Umfeld, wenn dir das offensichtlich nicht gut tut? Wie ist denn dein umfeld in der uni? da gibt es doch sicher auch menschen, die nicht alle dem Nachtleben " verfallen" sind?
B.
@B52: An der Uni bin ich fast nicht mehr, da ich nur noch Arbeiten schreiben muss, was ich von zu Hause aus erledige. Ich hab noch mit ein paar Leuten von der Uni sporadischen Kontakt, jedoch habe ich da das Problem, dass ich am Abend und am Weekend oft arbeiten muss. Die haben dann frei und ich nicht, so sehe ich die selten bis nie. Einige dieser Leute gehen mir aber auch manchmal ziemlich auf den Quark. Viele sind Theoretiker und sehen nur Uni, Uni, Uni. Für mich gibts aber noch andere Dinge im Leben als diese dem praktischen Leben teilweise so enthobenen Gespräche.
In der Gastro aufhören kann ich nicht, verdiene da meine Brötchen und kann in gewisserweise auch ohne diese Jobs nicht sein. Ich brauche das, ist Hobby, Spass und Leidenschaft, ohne die ich nicht sein kann und will.
Die Seite, welche ich oben beschrieben habe ist die Doofe. Es gibt aber auch gute Dinge, die ich an meinem Job echt liebe. Ich habe dadurch die Möglichkeit viel und gute Musik zu hören. Konzerte zu sehen, Bands kennen zu lernen und das ist mir wahnsinnig wichtig.
Die Arbeit an sich liebe ich. Ich bin Profi indem was ich tue, ohne es gelernt zu haben. Ausserdem mache ich inzwischen auch einiges im Hintergrund, wodurch ich viel lernen konnte.
Das ist für mich prioritär. Die Uni läuft nebenbei und ist nicht das, was mich beflügelt.
In der Gastro aufhören kann ich nicht, verdiene da meine Brötchen und kann in gewisserweise auch ohne diese Jobs nicht sein. Ich brauche das, ist Hobby, Spass und Leidenschaft, ohne die ich nicht sein kann und will.
Die Seite, welche ich oben beschrieben habe ist die Doofe. Es gibt aber auch gute Dinge, die ich an meinem Job echt liebe. Ich habe dadurch die Möglichkeit viel und gute Musik zu hören. Konzerte zu sehen, Bands kennen zu lernen und das ist mir wahnsinnig wichtig.
Die Arbeit an sich liebe ich. Ich bin Profi indem was ich tue, ohne es gelernt zu haben. Ausserdem mache ich inzwischen auch einiges im Hintergrund, wodurch ich viel lernen konnte.
Das ist für mich prioritär. Die Uni läuft nebenbei und ist nicht das, was mich beflügelt.
1× hilfreich
Wow, 17 Jahre Erfahrung. Was liegt näher als irgendwann in naher Zukunft das eigene Lokal zu eröffnen? Auf den Kopf gefallen bist Du ja nicht - gehst ja immerhin an die Uni. UND Du machst einen Job, den Du sehr gerne machst. Viele andere haben dieses Glück nicht. Vermutlich ist es schon so, dass in diesem Umfeld eine tielgründige Freundschaft eher selten zu finden ist. Dennoch bin ich der Meinung: Sag niemals nie und vielleicht findest Du ja jemanden, der nicht direkt im Gastgewerbe, aber sonst irgendwie einen Job hat, welcher abends oder nachts erledigt werden muss und Verständnis für Deinen abendlichen Einsatz mitbringt. Vielleicht sind Online-Partnersuche Plattformen hierfür doch nicht so schlecht ...
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