Was tun, wenn man immer wieder an Typen gerät, die es nicht ernst meinen
51 Antworten5'411 AufrufeGestartet von Ina85 ·
Hallo Ina,
ich kann dir nur raten dich mal genauer umzuschauen. Ich bestreite nicht, dass es Umfelder gibt, welche tendenziell eher Sex und Spaß etc. suchen als etwas Beständiges.
Allerdings kann jeder sich dafür entscheiden Dinge anders zu sehen. Du kannst weiterhin verzweifelt an der Ungerechtigkeit der Welt, oder an der sexuellen Sprunghaftigkeit oder, oder festhalten ... dann ändert sich aber auch nichts.
Moral, Recht ... alles was du mit diesem Verhalten verknüpfst ist sicher nicht verkehrt, aber du kannst Menschen nicht ändern. Ich denke du bist viel zu verbissen auf eine moralische, gerechte etc. Welt versteift.
Menschen kann man natürlich nur versuchen zu ändern, zu überzeugen, auf ihre Beschissenheit ... und sonst was mit ihnen veranstalten, wenn der Gegenüber in das Schema passt. Was ich damit meine: Ich denke du versuchst verzweifelt zu handeln, zu überzeugen usw. und suchst dir deshalb nur Menschen bei denen du genau das ausleben kannst.
Verstehe mich nicht falsch. Moralisch, ethisch usw. kann jedes Verhalten hintefragt werden, aber es bringt GAR NICHTS sich tot an solchen Menschen zu ackern in dem du versuchst sie zu überzeugen, ihnen Schuld, Unmoral ... zuschreibst etc.
Es geht nicht darum, ob das unmoralisch, falsch und sonst was ist ... es geht nur darum, wie du damit umgehst. Darum ist es scheißegal wie sie sind. Akzeptiere ihre Einstellung bzw. akzeptiere sie nicht ändern zu können. Schreibe ihnen nichts zu, was dich von ihnen abhängig macht.
Frag dich mal was genau dich festhält. Hilreich wäre für dich auch zu verstehen warum du dich so entwickelt hast?
Lass los. Es hilft dir nicht dich an etwas zu klammern, was dich glücklich/nicht- glücklich macht.
ich kann dir nur raten dich mal genauer umzuschauen. Ich bestreite nicht, dass es Umfelder gibt, welche tendenziell eher Sex und Spaß etc. suchen als etwas Beständiges.
Allerdings kann jeder sich dafür entscheiden Dinge anders zu sehen. Du kannst weiterhin verzweifelt an der Ungerechtigkeit der Welt, oder an der sexuellen Sprunghaftigkeit oder, oder festhalten ... dann ändert sich aber auch nichts.
Moral, Recht ... alles was du mit diesem Verhalten verknüpfst ist sicher nicht verkehrt, aber du kannst Menschen nicht ändern. Ich denke du bist viel zu verbissen auf eine moralische, gerechte etc. Welt versteift.
Menschen kann man natürlich nur versuchen zu ändern, zu überzeugen, auf ihre Beschissenheit ... und sonst was mit ihnen veranstalten, wenn der Gegenüber in das Schema passt. Was ich damit meine: Ich denke du versuchst verzweifelt zu handeln, zu überzeugen usw. und suchst dir deshalb nur Menschen bei denen du genau das ausleben kannst.
Verstehe mich nicht falsch. Moralisch, ethisch usw. kann jedes Verhalten hintefragt werden, aber es bringt GAR NICHTS sich tot an solchen Menschen zu ackern in dem du versuchst sie zu überzeugen, ihnen Schuld, Unmoral ... zuschreibst etc.
Es geht nicht darum, ob das unmoralisch, falsch und sonst was ist ... es geht nur darum, wie du damit umgehst. Darum ist es scheißegal wie sie sind. Akzeptiere ihre Einstellung bzw. akzeptiere sie nicht ändern zu können. Schreibe ihnen nichts zu, was dich von ihnen abhängig macht.
Frag dich mal was genau dich festhält. Hilreich wäre für dich auch zu verstehen warum du dich so entwickelt hast?
Lass los. Es hilft dir nicht dich an etwas zu klammern, was dich glücklich/nicht- glücklich macht.
1× hilfreich
In der Gastro aufhören kann ich nicht, verdiene da meine Brötchen und kann in gewisserweise auch ohne diese Jobs nicht sein. Ich brauche das, ist Hobby, Spass und Leidenschaft, ohne die ich nicht sein kann und will.
Na der satz lässt einen schon etwas aufhorchen :-)
Also ich kenne aus meinem "bewegten leben" einige menschen, die in der gastro (oder auch als bäcker, Hotel oder ähnl. ) gearbeitet haben und die haben es alle schwer (gehabt), jemanden zu finden, nicht nur, weil die Arbeitszeiten schwierig sind zum kennenlernen, sondern auch, um dann eine Beziehung aufrecht zu erhalten, weil das mit anderen "normalen berufen" eben schwer kompatibel ist.
Also ohne dich entmutigen zu wollen, leicht wird das nicht, wenn du bei dem job bleibst.
B.
Na der satz lässt einen schon etwas aufhorchen :-)
Also ich kenne aus meinem "bewegten leben" einige menschen, die in der gastro (oder auch als bäcker, Hotel oder ähnl. ) gearbeitet haben und die haben es alle schwer (gehabt), jemanden zu finden, nicht nur, weil die Arbeitszeiten schwierig sind zum kennenlernen, sondern auch, um dann eine Beziehung aufrecht zu erhalten, weil das mit anderen "normalen berufen" eben schwer kompatibel ist.
Also ohne dich entmutigen zu wollen, leicht wird das nicht, wenn du bei dem job bleibst.
B.
1× hilfreich
So ist es leider, mir ist sehr wohl bewusst, dass dies schwierig ist. Daher, wie erwähnt, vermute ich ja auch, dass ich mich bewusst oder unbewusst jeweils an einen Typen klammere, wenn denn schon mal einer da ist, quasi!
Das ist daneben und bringt nichts, was mir auch klar ist.
Wie auch immer, der Weg ist steinig, aber nicht unmöglich zu gehen.
Wir werden sehen, was die Zukunft bringt, auf jeden Fall werde ich versuchen, künftig mehr auf meinen Bauch zu hören. Ich hoffe es gelingt mir!
Das ist daneben und bringt nichts, was mir auch klar ist.
Wie auch immer, der Weg ist steinig, aber nicht unmöglich zu gehen.
Wir werden sehen, was die Zukunft bringt, auf jeden Fall werde ich versuchen, künftig mehr auf meinen Bauch zu hören. Ich hoffe es gelingt mir!
@Crying Soul:
Merci für deinen Thread. Ich habe schon eine Vermutung, weshalb ich mich auf eine moralisch, ethisch korrekten Welt, Umgebung, was auch immer, versteife.
Dies ist wohl bis zu einem gewissen Punkt einem Erlebnis innerhalb meiner Familie geschuldet, was ich hier nicht ausbreiten möchte, da zu privat. Nur so viel, richtig verarbeitet, habe ich das glaube ich nie.
Es war jedoch etwas, das mit viel Ungerechtigkeit zu tun hatte und was mich auch dazu bewog Menschen teilweise mit anderen Augen zu sehen. Vielleicht hat mich das dazu gebracht, Menschen verändern zu wollen. Das kann ich nicht, ist mir klar, als Beispiel vorangehen jedoch schon. Bin mir nämlich ziemlich sicher, dass mein Umfeld teilweise gar noch nicht so weit ist, um zu begreifen, dass man sich selbst nicht unbedingt was Gutes tut, wenn man so agiert, wie sie es eben teilweise tun. An sich geht mich das nichts an, die Entscheidung, wie jemand sein Leben führen will, liegt bei jedem selbst.
Das Problem ist mehr, dass ich das an mich ranlasse und es mich teilweise entrüstet und verletzt. Dort muss ich ansetzen und vielleicht einfach akzeptieren, dass die Welt "schlecht" ist.
Merci für deinen Thread. Ich habe schon eine Vermutung, weshalb ich mich auf eine moralisch, ethisch korrekten Welt, Umgebung, was auch immer, versteife.
Dies ist wohl bis zu einem gewissen Punkt einem Erlebnis innerhalb meiner Familie geschuldet, was ich hier nicht ausbreiten möchte, da zu privat. Nur so viel, richtig verarbeitet, habe ich das glaube ich nie.
Es war jedoch etwas, das mit viel Ungerechtigkeit zu tun hatte und was mich auch dazu bewog Menschen teilweise mit anderen Augen zu sehen. Vielleicht hat mich das dazu gebracht, Menschen verändern zu wollen. Das kann ich nicht, ist mir klar, als Beispiel vorangehen jedoch schon. Bin mir nämlich ziemlich sicher, dass mein Umfeld teilweise gar noch nicht so weit ist, um zu begreifen, dass man sich selbst nicht unbedingt was Gutes tut, wenn man so agiert, wie sie es eben teilweise tun. An sich geht mich das nichts an, die Entscheidung, wie jemand sein Leben führen will, liegt bei jedem selbst.
Das Problem ist mehr, dass ich das an mich ranlasse und es mich teilweise entrüstet und verletzt. Dort muss ich ansetzen und vielleicht einfach akzeptieren, dass die Welt "schlecht" ist.
Hallo Ina,
ich habe mir schon gedacht, dass das ganze familiär begründet ist. Ich finde es interessant, dass du dich selbst also so gerecht, moralisch, ethisch etc. siehst. Genau genommen versuchst du doch Menschen dazu zu bringen eine andere Einstellung gegen deren Willen aufzudrücken. Moral? Ethik? Recht? Hm!
Die Welt ist auch gar nicht schlecht. Für mich ist all das angesprochene auch wichtig. Ich versuche aber nur genau das zu machen, was ich mache. Ich würde z.B. an einer Handlung nur sagen "Okay für mich ist das aus diesen Gründen a b c unethtisch"
Mir ist das "egal" das der Mensch dahinter unethtisch ist bzw. es ist mir schon wichtig, aber es gibt mir nicht das Gefühl, dass ich ein besserer Mesch bin bzw. ich mein Selbstbewusstsein darüber definiere, dass ich jemanden anders als unehtisch definiere. Ich glaube, dass du dich viel zu sehr darauf versteifst was dir diese Abwertung des anderen bringt. Selbstbewusstsein dadurch, dass man andere als schlecht definiert. Nochmal: Moral, Ethik, Recht? Hm!
Ich denke über das Urteil "Frau Meier ist unethisch" folgt maximal "Frau Meier ist unethisch". Da gibts "nichts" mehr was sich daraus für mich ableiten lässt bzw. etwas was mir Selbstbewusstsein gibt. (Vor allem ist sowas für mich nicht Selbstbewusst, da andere für das SELBSTbewusstsein zu benutzen nichts mit sich Selbst zu tun hat) Klar, ganz wird man das wohl nie vermeiden können ein Urteil Urteil zu lassen. Aber sich darauf zu versteifen, halte ich für kontraproduktiv. Hoffe es ist verständlich wie ich das meine.
Ich denke, wenn du Frieden damit schließt was bei dir damals passiert ist, dann wirst du auch andere Beziehungen erleben. Momentan versuchst du, denke ich, genau das von damals zu reproduzieren, damit dein Weltbild von einer schlechten Welt bestand hält. Damit du dein "Selbstbewusstsein" nicht verlierst.
ich habe mir schon gedacht, dass das ganze familiär begründet ist. Ich finde es interessant, dass du dich selbst also so gerecht, moralisch, ethisch etc. siehst. Genau genommen versuchst du doch Menschen dazu zu bringen eine andere Einstellung gegen deren Willen aufzudrücken. Moral? Ethik? Recht? Hm!
Die Welt ist auch gar nicht schlecht. Für mich ist all das angesprochene auch wichtig. Ich versuche aber nur genau das zu machen, was ich mache. Ich würde z.B. an einer Handlung nur sagen "Okay für mich ist das aus diesen Gründen a b c unethtisch"
Mir ist das "egal" das der Mensch dahinter unethtisch ist bzw. es ist mir schon wichtig, aber es gibt mir nicht das Gefühl, dass ich ein besserer Mesch bin bzw. ich mein Selbstbewusstsein darüber definiere, dass ich jemanden anders als unehtisch definiere. Ich glaube, dass du dich viel zu sehr darauf versteifst was dir diese Abwertung des anderen bringt. Selbstbewusstsein dadurch, dass man andere als schlecht definiert. Nochmal: Moral, Ethik, Recht? Hm!
Ich denke über das Urteil "Frau Meier ist unethisch" folgt maximal "Frau Meier ist unethisch". Da gibts "nichts" mehr was sich daraus für mich ableiten lässt bzw. etwas was mir Selbstbewusstsein gibt. (Vor allem ist sowas für mich nicht Selbstbewusst, da andere für das SELBSTbewusstsein zu benutzen nichts mit sich Selbst zu tun hat) Klar, ganz wird man das wohl nie vermeiden können ein Urteil Urteil zu lassen. Aber sich darauf zu versteifen, halte ich für kontraproduktiv. Hoffe es ist verständlich wie ich das meine.
Ich denke, wenn du Frieden damit schließt was bei dir damals passiert ist, dann wirst du auch andere Beziehungen erleben. Momentan versuchst du, denke ich, genau das von damals zu reproduzieren, damit dein Weltbild von einer schlechten Welt bestand hält. Damit du dein "Selbstbewusstsein" nicht verlierst.
Lieber CryingSoul
So habe ich das nicht gesagt, bzw. gemeint. Muss wohl etwas präzisieren. Moral und Ethik sind Oberbegriffe, und umfassen unterschiedliche Sichtweisen. Ich versteife mich vielmehr auf eine Welt, die MEINER Moral entspricht, genaugenommen würde ich mir wünschen, dass ich mehr Leute kennen würde, die meine primären Ansichten etc. teilen.
Jemanden meine Moral unhinterfragt aufdrücken, tue ich jedoch nicht. Werde ich um meine Meinung gefragt, sage ich die, was aber nicht heisst, dass ich "weltverbesserisch" unterwegs bin. Ich urteile zwar über mein Umfeld und ziehe für mich den Schluss, dass ich anders leben will, verurteile jedoch niemanden. Geschweige denn bekehre ich sie, bzw. versuche von anderen Ansichten zu überzeugen.
Als etwas Besseres verstehe ich mich ganz und gar nicht, ich denke und handle nur anders, was keine Wertung nach sich zieht. Ich habe nur eine andere Sicht auf die Dinge, ob das DIE Bessere ist, wollte ich so nicht zum Ausdruck bringen.
Im Gegenteil, teilweise bewundere ich Leute für ihr Handeln in meinem Umfeld sogar und frage mich oft, weshalb ich nicht so handle, wie sie. Würde ich teilweise doch echt gerne auch mal einen ONS ausprobieren und mich danach gut und nicht schlecht fühlen. Da ich mich aber schlecht fühle, weil ich das als falsch anschaue (ich für mich sehe es als falsch an) tue ich solche Dinge nicht.
So habe ich das nicht gesagt, bzw. gemeint. Muss wohl etwas präzisieren. Moral und Ethik sind Oberbegriffe, und umfassen unterschiedliche Sichtweisen. Ich versteife mich vielmehr auf eine Welt, die MEINER Moral entspricht, genaugenommen würde ich mir wünschen, dass ich mehr Leute kennen würde, die meine primären Ansichten etc. teilen.
Jemanden meine Moral unhinterfragt aufdrücken, tue ich jedoch nicht. Werde ich um meine Meinung gefragt, sage ich die, was aber nicht heisst, dass ich "weltverbesserisch" unterwegs bin. Ich urteile zwar über mein Umfeld und ziehe für mich den Schluss, dass ich anders leben will, verurteile jedoch niemanden. Geschweige denn bekehre ich sie, bzw. versuche von anderen Ansichten zu überzeugen.
Als etwas Besseres verstehe ich mich ganz und gar nicht, ich denke und handle nur anders, was keine Wertung nach sich zieht. Ich habe nur eine andere Sicht auf die Dinge, ob das DIE Bessere ist, wollte ich so nicht zum Ausdruck bringen.
Im Gegenteil, teilweise bewundere ich Leute für ihr Handeln in meinem Umfeld sogar und frage mich oft, weshalb ich nicht so handle, wie sie. Würde ich teilweise doch echt gerne auch mal einen ONS ausprobieren und mich danach gut und nicht schlecht fühlen. Da ich mich aber schlecht fühle, weil ich das als falsch anschaue (ich für mich sehe es als falsch an) tue ich solche Dinge nicht.
In gutes und schlechtes Verhalten habe ich gar nichts eingeteilt, das ist vielleicht so rübergekommen, weil ich korrekt angefügt habe, gemeint habe ich das jedoch an sich überhaupt nicht so.
Vielmehr habe ich von MIR gesprochen und damit gemeint, dass ich mich anders verhalte als andere, dies jedoch nicht bewerten wollte, sondern einfach für mich festgestellt habe, dass MIR gewisse Verhaltensweisen anderer nicht zusagen.
Meine Verhaltensweisen sind jedoch bis zu einem gewissen Punkt meiner Moral geschuldet. Moral ist ein Oberbegriff und umfasst verschiedene Ansichten, wertend ist der Begriff Moral nur zusammen mit dem Wörtchen korrekt. Und dieses habe ich fälschlicherweise verwendet.
Da ich schlecht in Anführungszeichen gesetzt habe, habe ich schlecht ebenfalls nur im übertragenen Sinn gemeint. Also nicht die Welt IST schlecht, sondern vielmehr die Verhaltensweisen anderer, die mir persönlich nicht zusagen, dürfen mich nicht belasten. Dies tun sie jedoch, obwohl ich gezielt niemanden bekehre.
Sagen wir es so: Ich mache mir eher Sorgen um meine Mitmenschen, weil ich sehe und selber miterlebt habe, wie Menschen ob ihrer eigenen oder Verhaltensweisen anderer teilweise kaputt gehen. Für mich ist das nicht unbedingt gleichzusetzen mit einer Bewertung von gut und schlecht.
Vielmehr habe ich von MIR gesprochen und damit gemeint, dass ich mich anders verhalte als andere, dies jedoch nicht bewerten wollte, sondern einfach für mich festgestellt habe, dass MIR gewisse Verhaltensweisen anderer nicht zusagen.
Meine Verhaltensweisen sind jedoch bis zu einem gewissen Punkt meiner Moral geschuldet. Moral ist ein Oberbegriff und umfasst verschiedene Ansichten, wertend ist der Begriff Moral nur zusammen mit dem Wörtchen korrekt. Und dieses habe ich fälschlicherweise verwendet.
Da ich schlecht in Anführungszeichen gesetzt habe, habe ich schlecht ebenfalls nur im übertragenen Sinn gemeint. Also nicht die Welt IST schlecht, sondern vielmehr die Verhaltensweisen anderer, die mir persönlich nicht zusagen, dürfen mich nicht belasten. Dies tun sie jedoch, obwohl ich gezielt niemanden bekehre.
Sagen wir es so: Ich mache mir eher Sorgen um meine Mitmenschen, weil ich sehe und selber miterlebt habe, wie Menschen ob ihrer eigenen oder Verhaltensweisen anderer teilweise kaputt gehen. Für mich ist das nicht unbedingt gleichzusetzen mit einer Bewertung von gut und schlecht.
Liebe Ina,
warum hälst du denn so an Moral, Ehtik und Recht etc. fest? Das scheinen für dich sehr wichtige Werte zu sein. Was ich auch verstehen kann und ich kann mir auch denken, dass bestimmte Sitationen einen sehr prägen, welche ein anderes Verhalten sehr schwirieg machen, weil es so prägend war und man es so lange gewohnt war.
Häufig sind es Verhaltensweisen, welche einem als Kind das Überleben sichern. Mechanismen um das Umfeld zu verarbeiten. Die gibt man ungerne auf, weil sie einem Sicherheit geben, ist nur die Frage zu welchem Preis? Und zum anderen: Sind diese Sicherheiten wirklich Sicherheiten, oder Scheinsicherheiten?
Dazu kommt dann auch noch, dass man den Personen gegenüber verpflichtet fühlt keine andere Verhaltensweiswen anzunehmen, weil das mit der eigenen Weltsicht nicht vereinbar ist.
warum hälst du denn so an Moral, Ehtik und Recht etc. fest? Das scheinen für dich sehr wichtige Werte zu sein. Was ich auch verstehen kann und ich kann mir auch denken, dass bestimmte Sitationen einen sehr prägen, welche ein anderes Verhalten sehr schwirieg machen, weil es so prägend war und man es so lange gewohnt war.
Häufig sind es Verhaltensweisen, welche einem als Kind das Überleben sichern. Mechanismen um das Umfeld zu verarbeiten. Die gibt man ungerne auf, weil sie einem Sicherheit geben, ist nur die Frage zu welchem Preis? Und zum anderen: Sind diese Sicherheiten wirklich Sicherheiten, oder Scheinsicherheiten?
Dazu kommt dann auch noch, dass man den Personen gegenüber verpflichtet fühlt keine andere Verhaltensweiswen anzunehmen, weil das mit der eigenen Weltsicht nicht vereinbar ist.
Lassen wir Moral, Ethik, Recht etc. einfach mal weg, glaube das verwirrt nur, bzw. trifft nicht so ganz den Punkt, den ich meine.
Mir ist wichtig zu VERSUCHEN (das heisst nicht, dass mir dies immer gelingt) meine Mitmenschen so zu nehmen, wie sie sind. Sie nicht zu verurteilen, sie aufgrund irgendetwas nicht zu mögen, sondern in jedem das zu sehen, was er ist. Heisst es kommt fast selten bis nie vor, dass ich jemanden nicht mag. Ich versuche meine Mitmenschen so zu behandeln, wie ich es gerne hätte (auch das gelingt nicht immer, klar) also lieb, verständnisvoll, zuvorkommend, hilfsbereit etc. zu sein. Mir ist sowas wie Nächstenliebe nun mal wichtig. Deshalb kann ich auf den Typen, den ich vor einem Jahr kennengelernt hatte, auch nicht unbedingt böse oder wütend sein, da ich ja versuche Menschen so zu nehmen, wie sie sind.
Das Problem: Mir selber mache ich damit nicht immer einen gefallen, verletzt bin ich ja trotzdem. Den Fehler suche ich bei mir und nicht bei ihm. Versteht man, was ich meine?
Mir ist wichtig zu VERSUCHEN (das heisst nicht, dass mir dies immer gelingt) meine Mitmenschen so zu nehmen, wie sie sind. Sie nicht zu verurteilen, sie aufgrund irgendetwas nicht zu mögen, sondern in jedem das zu sehen, was er ist. Heisst es kommt fast selten bis nie vor, dass ich jemanden nicht mag. Ich versuche meine Mitmenschen so zu behandeln, wie ich es gerne hätte (auch das gelingt nicht immer, klar) also lieb, verständnisvoll, zuvorkommend, hilfsbereit etc. zu sein. Mir ist sowas wie Nächstenliebe nun mal wichtig. Deshalb kann ich auf den Typen, den ich vor einem Jahr kennengelernt hatte, auch nicht unbedingt böse oder wütend sein, da ich ja versuche Menschen so zu nehmen, wie sie sind.
Das Problem: Mir selber mache ich damit nicht immer einen gefallen, verletzt bin ich ja trotzdem. Den Fehler suche ich bei mir und nicht bei ihm. Versteht man, was ich meine?
Liebe Ina,
du versuchst deine Mitmenschen zu nehmen wie du bist, warum machst du es dann nicht? Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass das wirklich bei diesem versuchen bleibt und dich irgendetwas blockiert es wirklich zu machen. Mir kommts so vor als wäre da eine Barriere, welche gleichzeitig dein Problem erklären kann und andererseits dich vor einer Lösung abhält.
Mir kommts so vor als möchtest du andere akzeptieren wie du bist, aber es gibt da immer einen Hauch eines "Ich kann das nicht".
du versuchst deine Mitmenschen zu nehmen wie du bist, warum machst du es dann nicht? Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass das wirklich bei diesem versuchen bleibt und dich irgendetwas blockiert es wirklich zu machen. Mir kommts so vor als wäre da eine Barriere, welche gleichzeitig dein Problem erklären kann und andererseits dich vor einer Lösung abhält.
Mir kommts so vor als möchtest du andere akzeptieren wie du bist, aber es gibt da immer einen Hauch eines "Ich kann das nicht".
Ich kann gut nachvollziehen, wie du das mit der Moral meinst und glaube auch nicht, dass dich da jetzt eine Überarbeitung deiner Motivation bestärkt, sondern eher weiter verunsichert. Zudem finde ich auch nicht schlecht, zu bewerten, zu urteilen, kategorisieren. Ein natürlicher Mechanismus, der automatisch vonstatten geht um dein Bewusstsein nicht zu überfluten. Wenn es dabei hilft, mehr bei dir zu sein, würd ich sagen ist es eine gute Sache. Wenn es dazu führt, mehr von dir wegzukommen, dich mehr um andere Probleme zu kümmern als um deine, ist es eher kontraproduktiv. Und du weißt glaub ganz gut, was dein Bauhgefühl dir sagt. Insofern würde ich eher appelieren: Hör noch mehr darauf! Sei ganz Du und ganz bei Dir, zeig ruhig Kanten.
Mag sein, dass es das eine Umfeld dir einfacher macht, das zu leben was du suchst. Möglich ist es überall.
Versuch mal, folgenden Satz mehr zuzulassen: Ja, ich darf.
Dein Umfeld reagiert darauf. Was du in dein Leben einlässt, kommt auch bald im Außen zum Vorschein.
Mag sein, dass es das eine Umfeld dir einfacher macht, das zu leben was du suchst. Möglich ist es überall.
Versuch mal, folgenden Satz mehr zuzulassen: Ja, ich darf.
Dein Umfeld reagiert darauf. Was du in dein Leben einlässt, kommt auch bald im Außen zum Vorschein.
Danke für eure Beiträge, ich glaube jetzt wurde einigermassen klar, was ich meine.
@:Rosenkatze: Ja, das ist es. Ich glaube du hast Recht damit, dass ich nennen wir es mal meine Bedürfnisse, Wünsche etc. mehr in den Vordergrund stellen soll und eben auch darf. Genauso darf ich mir nicht alles gefallen lassen und schön reden bzw. davon ausgehen, dass ich es akzeptieren muss. Ich bin ja schliesslich auch jemand und somit darf ich ja auch mich sein und sollte mich nicht aufgrund von anderen verbiegen bzw. alles akzeptieren, was mir nicht unbedingt gut tut.
@:Rosenkatze: Ja, das ist es. Ich glaube du hast Recht damit, dass ich nennen wir es mal meine Bedürfnisse, Wünsche etc. mehr in den Vordergrund stellen soll und eben auch darf. Genauso darf ich mir nicht alles gefallen lassen und schön reden bzw. davon ausgehen, dass ich es akzeptieren muss. Ich bin ja schliesslich auch jemand und somit darf ich ja auch mich sein und sollte mich nicht aufgrund von anderen verbiegen bzw. alles akzeptieren, was mir nicht unbedingt gut tut.
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