wem ging es ähnlich
27 Antworten2'375 AufrufeGestartet von murmelix ·
Hallo Kumiori,
ob das der richtige Dampfer ist, auf dem ich hier bin? Ich sehe noch kein Land, und glaube mir, ich klettere nicht ständig auf den Ausguck, um weit zu schauen, sondern ich such auf die kleinen Schritte. Aber bei hundert guten Schritte braucht nurn ein fauler dabei zu sein, und ich werde vom Stein kurz vor dem Ziel wieder überrollt, dass Sysiphos neidisch würde.
Gerade hatte ich eine email meiner Ex im Postfach. Es ging um die Lampe, was für eine leidige Geschichte. Sie äußert Verständnis, dass ich Sie vielleicht nichts sehen wolle, und meint, sie könne die Lampe auch im Café abgeben. Sie hätte schreiben können, was sie wollte, ich hätte wieder diesen Durchschuss in meinem Körper erlebt, so schmerzhaft, dass ich meinen Körper nicht verstehen kann, dass er daran nicht starb. Dass ist das merkwürdige an diesem Schmerz. Er fühlt sich tödlich an, man spürt wie eine Herzkammer zerfetzt wird, man spürt wie die Lunge kollabiert, man fühlt, wie einem das Blut ausläuft...und man schaut an sich herunter, und es ist nichts geschehen, kein Kratzer, keine Wunde. Man steht noch. Aber dafür muss man den Schmerz leben. Die Trennung sieht ähnlich aus, kein Erdebeben, kein Flugzeugabsturz, keine Sturmflut, nichts, und dennoch hat sich alles verändert. Wenn sie hier vorbei kommt, kommt sie aus ihrem neuen Büro, hat den Abend ganz anders verbracht als früher, der andere hat sie angefasst und sie hat ihn geküßt, sie haben über irgendwas gestern abend gesprochen, dass mir gar nicht in den Kopf gehen will, was es sein kann - und mein Leben, so viele Veränderungen, deren Grund ich nicht sehen kann, es muss der Schmetterlingsflügelschlag in China gewesen sein. Wäre doch nur ein Sack Reis stattdessen umgefallen.
Eigentlich geht es mir gut, ich stehe noch und ich beginne vorsichtig wieder mein Leben zu planen, auch wenn da im MOment gar nicht mehr viel zu planen ist, weil die Zwänge groß geworden sind. Aber ich zweifel an vielem, und dieser Zweifel geht sehr tief. Er hat den Sinn aufgelöst, und damit eine wahre Motivation, und darüber wieder eine wahre Befriedigung. Ich bin gar nicht unglücklich, ich bin unbefriedigt. Und ich weiß für mich, dass unglücklich zu sein ein Traum dagegen ist, denn es ist ein Gefühl, das andere ist die spürbare, quälende Leere.
Und eines will ich nicht verschweigen. Ich weiß, dass ich jetzt so langsam neurotische Züge nicht mehr verheimlichen kann. Ich denke eh, ich wäre lieber eine Frau. Und damit habe ich mir anscheinend den Kern konstruiert, mit dem ich jeder Unzufriedenheit die Krone aufgesetzt habe und mein Leben gelähmt habe. Aber ich kann nicht sagen, dass es nur konstruiert ist. Ich hoffe es sehr, und ich hoffe, es hört wieder auf, denn dann kann ich kaum überleben, aber ich weiß es nicht.
Ich werde im Moment hier nicht mehr soviel weiter schreiben, ich lese gerne antworten und gerne schreibe ich anderen, und vielleicht sage ich hier mal ab und zu einen Satz weiter, aber ehrlich, mir ist das ganze völlig über den Kopf gewachsen und das schlimme ist, von außen würde man sagen, es ginge besser. Aber ich weiß, dass innen eine neue Leere wächst, und aushölt, was da ist, bis es auf ein neues alles kollabiert. Wie soll ich weiterschreiben, wenn ich so verwirrt bin, dass ich froh bin, wenn ich gerade noch den tag beantworte, ohne einen wirkliches Fortschritt zu machen.
Aber ich träume noch, aber die Träume scheinen mir nur noch Träume. Ich will dass es ihr gut geht, aber ich will auch, dass sie eines Nachts nochmal aufwacht, und weiß, was sie getan hat, und das war mehr als sich zu trennen. Sie hat mich vorher und nachher noch gequält. Aufwachen soll sie, es erkennen und nicht mehr vergessen, und auch leben müssen. Vielleicht wird es gerechter, wenn sie es weiß und dann auch noch glücklich ist.
Ansonsten hoffe ich, dass ich irgendwann an die Kreuzung gespült werde, an der ich damals falsch abgebogen bin, in die falsche Richtung der trockenen, toten Augen, und mich noch einmal neu entscheiden darf, und dann wieder gehen kann. Dann will ich rennen. Bis dahin schaue ich, dass ich halte, was geblieben ist, das ich baue, was ich brauche, um die Zukunft zu meiner zu machen.
Vor 2,5 Jahre hätte ich mir all das nicht zugetraut. Ich hätte nicht gedacht, dass man so verschlammen kann, nicht wegen ihr, nicht wegen irgendetwas. IN 2,5 Jahren werde ich hoffentlich wieder überrascht sein und mich als schlechter Hellseher überführen. Ich hoffe es.
Ich habe keine Lust, solche Sachen zu schreiben. Ich lese die anderen Dinge, und sie sind voller Schmerz, aber voller Gefühl, voller Lust und Liebe, es so nicht haben zu wollen, zu kämpfen. Das ist bei mir anders. HIer fehlt das Lodern der Depression. In meinen eigenen Worten über mich finde ich nur Abgestorbenes. Deswegen möchte ich weniger hier weiter schreiben. zumindest im Januar. Auch bin ich ein wenig übersensibel, und selbst das Ausbleiben einer Antwort schmerzt. Anderen zu schreiben, anderen vielleicht Hoffnung zu machen, fällt leichter, weil ich immer Optimist war und es anderen gegenüber noch sein kann. Vielleicht färben diese Rollen in mir aufeinander ab.
Kumiori, schön, dass Du geschrieben hast. Vielen Dank. wie kommt es zu diesem Namen?
Tschüß
E
ob das der richtige Dampfer ist, auf dem ich hier bin? Ich sehe noch kein Land, und glaube mir, ich klettere nicht ständig auf den Ausguck, um weit zu schauen, sondern ich such auf die kleinen Schritte. Aber bei hundert guten Schritte braucht nurn ein fauler dabei zu sein, und ich werde vom Stein kurz vor dem Ziel wieder überrollt, dass Sysiphos neidisch würde.
Gerade hatte ich eine email meiner Ex im Postfach. Es ging um die Lampe, was für eine leidige Geschichte. Sie äußert Verständnis, dass ich Sie vielleicht nichts sehen wolle, und meint, sie könne die Lampe auch im Café abgeben. Sie hätte schreiben können, was sie wollte, ich hätte wieder diesen Durchschuss in meinem Körper erlebt, so schmerzhaft, dass ich meinen Körper nicht verstehen kann, dass er daran nicht starb. Dass ist das merkwürdige an diesem Schmerz. Er fühlt sich tödlich an, man spürt wie eine Herzkammer zerfetzt wird, man spürt wie die Lunge kollabiert, man fühlt, wie einem das Blut ausläuft...und man schaut an sich herunter, und es ist nichts geschehen, kein Kratzer, keine Wunde. Man steht noch. Aber dafür muss man den Schmerz leben. Die Trennung sieht ähnlich aus, kein Erdebeben, kein Flugzeugabsturz, keine Sturmflut, nichts, und dennoch hat sich alles verändert. Wenn sie hier vorbei kommt, kommt sie aus ihrem neuen Büro, hat den Abend ganz anders verbracht als früher, der andere hat sie angefasst und sie hat ihn geküßt, sie haben über irgendwas gestern abend gesprochen, dass mir gar nicht in den Kopf gehen will, was es sein kann - und mein Leben, so viele Veränderungen, deren Grund ich nicht sehen kann, es muss der Schmetterlingsflügelschlag in China gewesen sein. Wäre doch nur ein Sack Reis stattdessen umgefallen.
Eigentlich geht es mir gut, ich stehe noch und ich beginne vorsichtig wieder mein Leben zu planen, auch wenn da im MOment gar nicht mehr viel zu planen ist, weil die Zwänge groß geworden sind. Aber ich zweifel an vielem, und dieser Zweifel geht sehr tief. Er hat den Sinn aufgelöst, und damit eine wahre Motivation, und darüber wieder eine wahre Befriedigung. Ich bin gar nicht unglücklich, ich bin unbefriedigt. Und ich weiß für mich, dass unglücklich zu sein ein Traum dagegen ist, denn es ist ein Gefühl, das andere ist die spürbare, quälende Leere.
Und eines will ich nicht verschweigen. Ich weiß, dass ich jetzt so langsam neurotische Züge nicht mehr verheimlichen kann. Ich denke eh, ich wäre lieber eine Frau. Und damit habe ich mir anscheinend den Kern konstruiert, mit dem ich jeder Unzufriedenheit die Krone aufgesetzt habe und mein Leben gelähmt habe. Aber ich kann nicht sagen, dass es nur konstruiert ist. Ich hoffe es sehr, und ich hoffe, es hört wieder auf, denn dann kann ich kaum überleben, aber ich weiß es nicht.
Ich werde im Moment hier nicht mehr soviel weiter schreiben, ich lese gerne antworten und gerne schreibe ich anderen, und vielleicht sage ich hier mal ab und zu einen Satz weiter, aber ehrlich, mir ist das ganze völlig über den Kopf gewachsen und das schlimme ist, von außen würde man sagen, es ginge besser. Aber ich weiß, dass innen eine neue Leere wächst, und aushölt, was da ist, bis es auf ein neues alles kollabiert. Wie soll ich weiterschreiben, wenn ich so verwirrt bin, dass ich froh bin, wenn ich gerade noch den tag beantworte, ohne einen wirkliches Fortschritt zu machen.
Aber ich träume noch, aber die Träume scheinen mir nur noch Träume. Ich will dass es ihr gut geht, aber ich will auch, dass sie eines Nachts nochmal aufwacht, und weiß, was sie getan hat, und das war mehr als sich zu trennen. Sie hat mich vorher und nachher noch gequält. Aufwachen soll sie, es erkennen und nicht mehr vergessen, und auch leben müssen. Vielleicht wird es gerechter, wenn sie es weiß und dann auch noch glücklich ist.
Ansonsten hoffe ich, dass ich irgendwann an die Kreuzung gespült werde, an der ich damals falsch abgebogen bin, in die falsche Richtung der trockenen, toten Augen, und mich noch einmal neu entscheiden darf, und dann wieder gehen kann. Dann will ich rennen. Bis dahin schaue ich, dass ich halte, was geblieben ist, das ich baue, was ich brauche, um die Zukunft zu meiner zu machen.
Vor 2,5 Jahre hätte ich mir all das nicht zugetraut. Ich hätte nicht gedacht, dass man so verschlammen kann, nicht wegen ihr, nicht wegen irgendetwas. IN 2,5 Jahren werde ich hoffentlich wieder überrascht sein und mich als schlechter Hellseher überführen. Ich hoffe es.
Ich habe keine Lust, solche Sachen zu schreiben. Ich lese die anderen Dinge, und sie sind voller Schmerz, aber voller Gefühl, voller Lust und Liebe, es so nicht haben zu wollen, zu kämpfen. Das ist bei mir anders. HIer fehlt das Lodern der Depression. In meinen eigenen Worten über mich finde ich nur Abgestorbenes. Deswegen möchte ich weniger hier weiter schreiben. zumindest im Januar. Auch bin ich ein wenig übersensibel, und selbst das Ausbleiben einer Antwort schmerzt. Anderen zu schreiben, anderen vielleicht Hoffnung zu machen, fällt leichter, weil ich immer Optimist war und es anderen gegenüber noch sein kann. Vielleicht färben diese Rollen in mir aufeinander ab.
Kumiori, schön, dass Du geschrieben hast. Vielen Dank. wie kommt es zu diesem Namen?
Tschüß
E
hey murmelix,
ist doch kein problem wenn du hier nicht mehr schreiben willst!
ist doch ganz und gar freiwillig! wenn du vielleicht anderen mit deinen beiträgen helfen kannst ist das doch auch schön!!!stell alles ab was dir nich gut tut und scheiß auf die zwänge!! (so gut es geht!). es gibt einfach zu viele davon.
deine ex soll dich endlich mal in ruhe lassen!
kumiori´s gibt es massenhaft in dem buch "der gurkinger" von christiane nöstlinger... ;) )))
ganz liebe grüße
katja
ist doch kein problem wenn du hier nicht mehr schreiben willst!
ist doch ganz und gar freiwillig! wenn du vielleicht anderen mit deinen beiträgen helfen kannst ist das doch auch schön!!!stell alles ab was dir nich gut tut und scheiß auf die zwänge!! (so gut es geht!). es gibt einfach zu viele davon.
deine ex soll dich endlich mal in ruhe lassen!
kumiori´s gibt es massenhaft in dem buch "der gurkinger" von christiane nöstlinger... ;) )))
ganz liebe grüße
katja
Eigentlich schien mir die Antwort klar: Ich darf sie nicht nochmal sehen!
Die Vorgeschichte ist lang und steht auch nur im groben Umriss unter "wem ging es ähnlich". In Kurzform:
Die Beziehung ist lange her, die Trennung scheint mir bis heute grundlos, auch wenn wir da nach vier Jahren die ersten Probleme hatten, war unser beider Leben eben da im Umbruch, und in meinen Augen kam von außen jetzt nur gutes. Sie machte schluss, und hat ein Jahr es nicht zurückgenommen, auch wenn sie es immer wieder mal in FRage stellte und auch sehr unglücklich war, so gab es dennoch eigentlich kein wirklich gutes Wort. Ein anderer war auch im Spiel. Viele Lügen, viele Machtkämpfe, und einiges mehr. Doch eigentlich hingen wir aneinander. Dann, nachdem ich weggegangen war, kam sie doch allererstes mit jemanden zusammen, den wir beide kannten, der nie als mein Konkurrent in Frage kam, und den sie auch danach nie als möglichen Freund sah, er wollte aber unbedingt. Er ist wirklich merkwürdig! Sie wollte mich im Ausland besuchen kommen, wir hatten regen Telefonkontakt, dann sagte sie mir diese Neuigkeit. Es war ein Schlag wie ins Gesicht. Ich hatte viel für sie getan, wir hatten viel zusammendurchgemacht, und plötzlich Trennung zum Teil wegen jemandem, der dann schnell verschwunden war, dann langes Trauern zwischen uns, und dann jemand, den wir kannten, der sich jetzt einfach gönnen kann, wofür wir gearbeitet hatte.
Ich sof zunehmend ab, erst jetzt begann ich sie aufzugeben, und dann wieder nicht. Wir hatten abrupt kaum Kontakt, sie meldete sich auch nicht mehr. Funkstille, und die wenigen Treffen bestanden daraus, mir vom Traummann vorzuschwärmen, mir zu zeigen, wieviel besser es ihr jetzt ginge. UNd ich soff weiter ab. Es nahm pathologische Züge an, und ich habe mir wirklich einiges im Leben da verbaut. Als ich wieder zurückkam, behielt sie etwas von mir, dass ich bei untergestellt hatte, als Pfand gegen was anderes. So war unsere Lage, dabei gab es noch eine kleinere Prügelei mit den Neuen, der da in unserer Wohnung stand und sich einmischte. Jetzt sind eh beide zusammengezogen, was in dieser Geschihte eine wichtige Rolle spielt.
Sie hat sich ein halbes Jahr nicht mehr gemeldet. Ihre jetzigen emails sind freundlich, ich aber schreibe so sachlich zurück, dass es schon unfreundlich ist. Sie wollte mir die Lampe zurückgeben, persönlich, einen Café trinken, das hatte sie schon zu meinem Geburtstag vorgeschlagen. Ich lehnte ab, und bat sie stattdessen nur die Lampe im Café abzugeben.
Lächerlich, aber angesichts dessen, was alles geschah, nicht unverständlich.
Dennoch frage ich mich, ob es nicht besser ist, sie wieder zu sehen, Vielleicht trage ich das perfekte Bild von ihr in mir, und die Wirklichkeit hilf mir, es einzureißen. Denn ich komme nicht los von ihr. Ich bin damals weggegangen, und sie sagte, sie werde mich besuchen, wir verstanden uns gut, danach haben wir uns nicht mehr gesehen, ohne dass er dabei war, die Fetzen flogen oder sonst was passierte. Und als sie schluss mahcte war es ähnlich, sie ging in den Urlaub, und kam auch nicht mehr als die wieder, die mich verlassen hatte.
Auf der einen Seite denke ich noch immer, dass ein anderes Verhalten von mir auch nach der Beziehung vieles hätte verändern können, zum einen die Beziehung retten, oder ein Freundschaft, oder vermeiden können, in dieses Loch zu fallen.
Und alle Punkte liegen auch darin, weniger aufeinander einzugehen, als am Schmerz der Trennung zu hängen, was aber hier durch den neuen auch schwierig wurde. Ich denke, sie hat jetzt das perfekte Leben, und das tut mir weh und kann eigentlich auch nicht sein.
Vieleicht ist ein Treffen gar nicht so schlecht? Aber das Risiko ist hoch, denn sie ist sowohl unberechenbar, wie sozial manchmal ungeschickt, sie hat es raus, mich zu treffen und hat es in der Trennungszeit gern gemacht, vielleicht gar nicht bewußt. Ich wiederum traue mir nicht über den Weg, denn ich habe eine Labilität an mir entdeckt, die mir ohne sie wohl verborgen geblieben wäre. Und weil mein Leben nur im Gänsemarsch sich bewegte, ihre aber ja nun fliegen durfte, habe ich immer noch eine bestimmte Labilität.
Dennoch will ich sie eigentlich mal wieder sehen. Nur, es gibt Gründe, Angst zu haben.
Was denkt ihr! Es ist vielleicht der letzte Anlass, dann ist alles ausgetauscht, und jede Verbindung aufgelöst, Wohnung, Freunde, Uni, Job, die Stadt, alles!
Zeitraum: Beziehung zwischen uns 4 J
Trennung vor 2,7 Jahre (krass)
Danach knapp 1 Jahr annäherung
dann Ausland von mir, 4 Monate nach Weggang ihr neuer
dann ihr Diplom, ich zurück 1 Jahr später, Lampengeschichte,
Sie ist mir ihm zusammengezogen, für sie immer Angstbestzt (sie hat ein Zwangsstörung (gehabt?))
Die Vorgeschichte ist lang und steht auch nur im groben Umriss unter "wem ging es ähnlich". In Kurzform:
Die Beziehung ist lange her, die Trennung scheint mir bis heute grundlos, auch wenn wir da nach vier Jahren die ersten Probleme hatten, war unser beider Leben eben da im Umbruch, und in meinen Augen kam von außen jetzt nur gutes. Sie machte schluss, und hat ein Jahr es nicht zurückgenommen, auch wenn sie es immer wieder mal in FRage stellte und auch sehr unglücklich war, so gab es dennoch eigentlich kein wirklich gutes Wort. Ein anderer war auch im Spiel. Viele Lügen, viele Machtkämpfe, und einiges mehr. Doch eigentlich hingen wir aneinander. Dann, nachdem ich weggegangen war, kam sie doch allererstes mit jemanden zusammen, den wir beide kannten, der nie als mein Konkurrent in Frage kam, und den sie auch danach nie als möglichen Freund sah, er wollte aber unbedingt. Er ist wirklich merkwürdig! Sie wollte mich im Ausland besuchen kommen, wir hatten regen Telefonkontakt, dann sagte sie mir diese Neuigkeit. Es war ein Schlag wie ins Gesicht. Ich hatte viel für sie getan, wir hatten viel zusammendurchgemacht, und plötzlich Trennung zum Teil wegen jemandem, der dann schnell verschwunden war, dann langes Trauern zwischen uns, und dann jemand, den wir kannten, der sich jetzt einfach gönnen kann, wofür wir gearbeitet hatte.
Ich sof zunehmend ab, erst jetzt begann ich sie aufzugeben, und dann wieder nicht. Wir hatten abrupt kaum Kontakt, sie meldete sich auch nicht mehr. Funkstille, und die wenigen Treffen bestanden daraus, mir vom Traummann vorzuschwärmen, mir zu zeigen, wieviel besser es ihr jetzt ginge. UNd ich soff weiter ab. Es nahm pathologische Züge an, und ich habe mir wirklich einiges im Leben da verbaut. Als ich wieder zurückkam, behielt sie etwas von mir, dass ich bei untergestellt hatte, als Pfand gegen was anderes. So war unsere Lage, dabei gab es noch eine kleinere Prügelei mit den Neuen, der da in unserer Wohnung stand und sich einmischte. Jetzt sind eh beide zusammengezogen, was in dieser Geschihte eine wichtige Rolle spielt.
Sie hat sich ein halbes Jahr nicht mehr gemeldet. Ihre jetzigen emails sind freundlich, ich aber schreibe so sachlich zurück, dass es schon unfreundlich ist. Sie wollte mir die Lampe zurückgeben, persönlich, einen Café trinken, das hatte sie schon zu meinem Geburtstag vorgeschlagen. Ich lehnte ab, und bat sie stattdessen nur die Lampe im Café abzugeben.
Lächerlich, aber angesichts dessen, was alles geschah, nicht unverständlich.
Dennoch frage ich mich, ob es nicht besser ist, sie wieder zu sehen, Vielleicht trage ich das perfekte Bild von ihr in mir, und die Wirklichkeit hilf mir, es einzureißen. Denn ich komme nicht los von ihr. Ich bin damals weggegangen, und sie sagte, sie werde mich besuchen, wir verstanden uns gut, danach haben wir uns nicht mehr gesehen, ohne dass er dabei war, die Fetzen flogen oder sonst was passierte. Und als sie schluss mahcte war es ähnlich, sie ging in den Urlaub, und kam auch nicht mehr als die wieder, die mich verlassen hatte.
Auf der einen Seite denke ich noch immer, dass ein anderes Verhalten von mir auch nach der Beziehung vieles hätte verändern können, zum einen die Beziehung retten, oder ein Freundschaft, oder vermeiden können, in dieses Loch zu fallen.
Und alle Punkte liegen auch darin, weniger aufeinander einzugehen, als am Schmerz der Trennung zu hängen, was aber hier durch den neuen auch schwierig wurde. Ich denke, sie hat jetzt das perfekte Leben, und das tut mir weh und kann eigentlich auch nicht sein.
Vieleicht ist ein Treffen gar nicht so schlecht? Aber das Risiko ist hoch, denn sie ist sowohl unberechenbar, wie sozial manchmal ungeschickt, sie hat es raus, mich zu treffen und hat es in der Trennungszeit gern gemacht, vielleicht gar nicht bewußt. Ich wiederum traue mir nicht über den Weg, denn ich habe eine Labilität an mir entdeckt, die mir ohne sie wohl verborgen geblieben wäre. Und weil mein Leben nur im Gänsemarsch sich bewegte, ihre aber ja nun fliegen durfte, habe ich immer noch eine bestimmte Labilität.
Dennoch will ich sie eigentlich mal wieder sehen. Nur, es gibt Gründe, Angst zu haben.
Was denkt ihr! Es ist vielleicht der letzte Anlass, dann ist alles ausgetauscht, und jede Verbindung aufgelöst, Wohnung, Freunde, Uni, Job, die Stadt, alles!
Zeitraum: Beziehung zwischen uns 4 J
Trennung vor 2,7 Jahre (krass)
Danach knapp 1 Jahr annäherung
dann Ausland von mir, 4 Monate nach Weggang ihr neuer
dann ihr Diplom, ich zurück 1 Jahr später, Lampengeschichte,
Sie ist mir ihm zusammengezogen, für sie immer Angstbestzt (sie hat ein Zwangsstörung (gehabt?))
hi murmelix:
wie willst du mit dem thema abschließen, wenn du immernoch ab und zu kontakt zu ihr hälst? (oder willst du gar nicht?)
sie hat vielleicht angst davor (warum auch immer) dass du sie vergisst (weil es ja ein schönes gefühl ist, wenn jemand in einen verliebt ist). und deswegen meldet sie sich immer. schreib ihr einfach nicht, meld dich nicht bei ihr und sch... auf die lampe. und warte mal ein paar monate ab was passiert! ich wette mit dir:
entweder du kommst dann über sie hinweg oder sie will dich zurück.
versuch alles was dich an sie erinnert wegzuräumen, zu löschen etc.
wenn sie schreibt: lösch die mail sofort - schick den brief zurück etc.
lass es nicht mehr zu dass sie dich quält!!!!du wirst auch mit der zeit ein anderes bild von ihr bekommen, da muß sie dir nicht noch live etwas beweisen.
liebe grüße
katja
wie willst du mit dem thema abschließen, wenn du immernoch ab und zu kontakt zu ihr hälst? (oder willst du gar nicht?)
sie hat vielleicht angst davor (warum auch immer) dass du sie vergisst (weil es ja ein schönes gefühl ist, wenn jemand in einen verliebt ist). und deswegen meldet sie sich immer. schreib ihr einfach nicht, meld dich nicht bei ihr und sch... auf die lampe. und warte mal ein paar monate ab was passiert! ich wette mit dir:
entweder du kommst dann über sie hinweg oder sie will dich zurück.
versuch alles was dich an sie erinnert wegzuräumen, zu löschen etc.
wenn sie schreibt: lösch die mail sofort - schick den brief zurück etc.
lass es nicht mehr zu dass sie dich quält!!!!du wirst auch mit der zeit ein anderes bild von ihr bekommen, da muß sie dir nicht noch live etwas beweisen.
liebe grüße
katja
Puh, mir kommt es wie eine Ewigkeit vor, dass ich das letzte Mal hier war, der Winter war auch lang, mein Bett stand noch anders in meiner Wohnung und mir kommt es vor, als wenn ich damals irgendwo im dunkeln gesessen hat.
Kumiori, falls Du in diesem Forum nochmal auftauchst. Vielen Dank, nein ich habe keinen Kontakt mehr, ich habe sie in den letzten zwei Jahren nur zweimal getroffen, das letzte Mal ist jetzt anderhalb Jahre her, einmal auf der Straße ist sie mir noch vor die Füße gelaufen, aber das ist auch schon ein Jahr her, die Lampe hat sie mir im cafe abgegeben, wo ich sie dann abgeholt habe, telefoniert haben wir das letzte mal an meinem geburtstag letztes Jahr, die letzte email ging über die Lampe im februar, ich habe nur notwendigste Worte geschrieben, und eigntlich tut mir das sehr leid. Ihr gegenüber, aber mir hat es geholfen.
Und Ich glaub, es ist nur Ostern, dass ich wieder an sie denken muss.
Leider habe ich irgendwie das Gefühl, dass sie schwanger ist. Ich weiß nicht warum, aber plötzlich geisterte das Thema so ganz harmlos mal da und dort bei meinen Freunden herum, gestern schon wieder. Ich hatte mich mehr auf meine Arbeit konzentriert, und muss das gerade unbedingt, habe gerade schon wieder zwei tage nix gemacht, und war gestern seit langem wieder mal aus, wollte erst gar nicht, weil ich einfach nur gearbeitet habe, und schon wieder dieses Thema. Kontakt zu ihr hat keiner mehr, aber so langsam hab ich das Gefühl, jemand hat sie auf der Straße gesehen...es wäre auch sehr wahrscheinlich.
Meine Reaktion: ich versteh bis heute immer noch nicht, wie das damals kommen konnte, und weiß aber aber auch, dass meine träume nicht mehr wieder kommen können, und dennoch, wenn ich daran denke, dass all das Leid, all die Liebe, und aller Verzicht in meinem Leben jetzt notwendig sind, damit sie jetzt dumm mit diesem Idioten ihr Glück genießt und wahrscheinlich nocht denkt, as sie alles richtig gemacht hat, weil es ihr ja gut geht, wie der Bankräuber im Smoking, der glaubt, mit dem geld sein Verbrechen reinwaschen zu können, dann könnt ich gerade alles was ich habe gegen die Wand schmeißen und merke, wie mein Herz immer noch bricht, und einfach mein Leben zurück haben will, notfalls auch ohne sie, aber mein Leben muss schon sein.
Eigentlich spielte sie keine große Rolle mehr, hatte ich gehofft, aber immer weider kommt sie mal durch, und so richtig gut ist meine Motivation noch nicht, vieles liegt halt in meinem Leben jetzt unwiederruflich im Argen, das bremst den Wiederaufnhame willen. Keinen Kontakt zu ihr zu haben war gut, zumindest so lang sie mit dem Typen zusammen sein will, oder? Ich kreise immer noch um die Frage eines Briefes, den ich dann aber ablehne, weil ich ja gar nicht will, dass sie weiß, was aus mir geworden ist. Aber andererseits, ja will ich ihr das reinschmieren, will genau dass sie das weiß, und dann denke ich, dass sie schlau genug sein wird, das doch nur zu meiner Abwertung stehen zu lassen, aber was ist wenn sie an mich denkt, manchmal, und mir einen Brief schreiben will. Ich weiß nicht was es vor paris war, Freundschaft?, aber irgendwas würde ich gerne wieder mit ihr etablieren, auch wenn vieles ungeklärt im Raume hängt, nur weiß ich echt nicht wie. UNd ganz schlicht, ich glaub wenn der neue nicht da wär, wir hätten noch ein zwei mal miteinander geschlafen, entweder das Vetrauen in eine Beziehung wäre wieder angesprungen oder wir hätte uns beide fair in eine Freundschaft begeben können. Aber so ist de Faden mitten drin gerissen, und man scheint nur vergessen zu können, weil er einfach immer noch heiß und geladen ist.
SIe lebt plötzlich vollkommen ein Leben weit weg von mir. Und ich glaube, dass sie schwanger ist.
Kumiori, falls Du in diesem Forum nochmal auftauchst. Vielen Dank, nein ich habe keinen Kontakt mehr, ich habe sie in den letzten zwei Jahren nur zweimal getroffen, das letzte Mal ist jetzt anderhalb Jahre her, einmal auf der Straße ist sie mir noch vor die Füße gelaufen, aber das ist auch schon ein Jahr her, die Lampe hat sie mir im cafe abgegeben, wo ich sie dann abgeholt habe, telefoniert haben wir das letzte mal an meinem geburtstag letztes Jahr, die letzte email ging über die Lampe im februar, ich habe nur notwendigste Worte geschrieben, und eigntlich tut mir das sehr leid. Ihr gegenüber, aber mir hat es geholfen.
Und Ich glaub, es ist nur Ostern, dass ich wieder an sie denken muss.
Leider habe ich irgendwie das Gefühl, dass sie schwanger ist. Ich weiß nicht warum, aber plötzlich geisterte das Thema so ganz harmlos mal da und dort bei meinen Freunden herum, gestern schon wieder. Ich hatte mich mehr auf meine Arbeit konzentriert, und muss das gerade unbedingt, habe gerade schon wieder zwei tage nix gemacht, und war gestern seit langem wieder mal aus, wollte erst gar nicht, weil ich einfach nur gearbeitet habe, und schon wieder dieses Thema. Kontakt zu ihr hat keiner mehr, aber so langsam hab ich das Gefühl, jemand hat sie auf der Straße gesehen...es wäre auch sehr wahrscheinlich.
Meine Reaktion: ich versteh bis heute immer noch nicht, wie das damals kommen konnte, und weiß aber aber auch, dass meine träume nicht mehr wieder kommen können, und dennoch, wenn ich daran denke, dass all das Leid, all die Liebe, und aller Verzicht in meinem Leben jetzt notwendig sind, damit sie jetzt dumm mit diesem Idioten ihr Glück genießt und wahrscheinlich nocht denkt, as sie alles richtig gemacht hat, weil es ihr ja gut geht, wie der Bankräuber im Smoking, der glaubt, mit dem geld sein Verbrechen reinwaschen zu können, dann könnt ich gerade alles was ich habe gegen die Wand schmeißen und merke, wie mein Herz immer noch bricht, und einfach mein Leben zurück haben will, notfalls auch ohne sie, aber mein Leben muss schon sein.
Eigentlich spielte sie keine große Rolle mehr, hatte ich gehofft, aber immer weider kommt sie mal durch, und so richtig gut ist meine Motivation noch nicht, vieles liegt halt in meinem Leben jetzt unwiederruflich im Argen, das bremst den Wiederaufnhame willen. Keinen Kontakt zu ihr zu haben war gut, zumindest so lang sie mit dem Typen zusammen sein will, oder? Ich kreise immer noch um die Frage eines Briefes, den ich dann aber ablehne, weil ich ja gar nicht will, dass sie weiß, was aus mir geworden ist. Aber andererseits, ja will ich ihr das reinschmieren, will genau dass sie das weiß, und dann denke ich, dass sie schlau genug sein wird, das doch nur zu meiner Abwertung stehen zu lassen, aber was ist wenn sie an mich denkt, manchmal, und mir einen Brief schreiben will. Ich weiß nicht was es vor paris war, Freundschaft?, aber irgendwas würde ich gerne wieder mit ihr etablieren, auch wenn vieles ungeklärt im Raume hängt, nur weiß ich echt nicht wie. UNd ganz schlicht, ich glaub wenn der neue nicht da wär, wir hätten noch ein zwei mal miteinander geschlafen, entweder das Vetrauen in eine Beziehung wäre wieder angesprungen oder wir hätte uns beide fair in eine Freundschaft begeben können. Aber so ist de Faden mitten drin gerissen, und man scheint nur vergessen zu können, weil er einfach immer noch heiß und geladen ist.
SIe lebt plötzlich vollkommen ein Leben weit weg von mir. Und ich glaube, dass sie schwanger ist.
ich hätt sogern auch ein paar Antworten von Euch
habe im Thread von Tini06 gelesen, dass du gerne nochmal die Trauerphase hättest und alles ganz anders gemacht hättest?? Ja was ist das denn?? Vielleicht ist damals irgendwas schief gelaufen, dass du jetzt nicht da raus kommst?? Habe mal deine Geschichte überflogen: Es scheint, dass du keinen Fuß auf den Boden bekommst und alles sich nur noch um sie dreht. Fragt sich warum? Du scheinst unterschwellig wütend zu sein, aber eigentlich auch wieder nicht... Bist du wütend? Oder bemitleidest du dich, weil du so viel für sie getan hast und sie dann gegangen ist? Was willst du wirklich? Versuche dir erstmal darüber klar zu werden. Willst du sie zurück? Oder willst du, dass sie dankbar ist für das, was du für sie getan hast? Ich verstehe das nicht. ?(
DieSabine
DieSabine
es ist sehr sehr viel 2006 passiert, gutes, wenn auch am ende das gute gerade wieder bürokratisch zerhexelt wird.
so bin ich dennoch überrascht,
was ich vor nicht mal einem jahr hier schrieb, ich kann es kaum glauben!
endlich scheinen ozeane dazwischen zu liegen,
selbst wenn probleme und fragen von heute noch immer bezug haben, so ist dieser bezug unwichtig geworden, und es bleibt nur ein problem der gegenwart.
2006 war ein langes jahr.
b. alias k. aus w.
ich melde mich gerne wieder.
so bin ich dennoch überrascht,
was ich vor nicht mal einem jahr hier schrieb, ich kann es kaum glauben!
endlich scheinen ozeane dazwischen zu liegen,
selbst wenn probleme und fragen von heute noch immer bezug haben, so ist dieser bezug unwichtig geworden, und es bleibt nur ein problem der gegenwart.
2006 war ein langes jahr.
b. alias k. aus w.
ich melde mich gerne wieder.
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