Wie soll es weitergehen?
65 Antworten5'052 AufrufeGestartet von Katharina66 ·
Katharina66Themenstart
Hallo, Ihr Lieben!
Auch meine Geschichte paßt hier rein und deckt sich mit vielem, was ich hier gelesen habe. Trotzdem brauch ich Rat, denn alles ist so uneindeutig..Seit einigen Jahren habe ich eine schwierige Art von Beziehung zu einem Mann, der (offenbar wg. der Exbeziehung) große Bindungsängste hat, immer wieder von Freiraum und sich nicht binden wollen gesprochen hat, sich aber dennoch sehr auf mich eingelassen hat. Wir kamen uns sehr nahe, er hat oft täglich mit mir telefoniert, wollte mich so gut wie täglich sehen, war oft lieb und zärtlich und immer für mich da. Gleichzeitig hatte er oft Tage, an denen er kühl wirkte, was von Freiheit erzählte etc. Wir haben uns mehrere Male getrennt, aber in dieser Zeit hat er sich nie ausgetobt, sich für andere Frauen interessiert o. ä. Und nach einiger Zeit waren wir wieder "zusammen", haben uns dann noch über den Tod unserer Elternteile sehr hinweggeholfen. Viel, was mich anfangs störte, hat sich zum Guten verändert. Erst sollte keiner wissen, daß wir was laufen haben, dann hat er es seinen besten Freunden erzählt und seinem Vater Photos meiner Tochter gezeigt und von ihr geredet. Auch ist er in der Öffentlichkeit offener und zärtlicher geworden, was er anfangs ablehnte ("ich bin kein Typ für dieses posing, ich mag das nicht") Dann hatte ich eine schwere Depressions-Phase über ein paar Monate, und er war immer da und hat sich für mich aufgerieben. Seit Frühling gehts mir besser und er geht immer mehr auf Distanz. Er hat lange studiert und willl jetzt endlich seine Prüfungen machen, da ist er mittendrin. Ich nehme Rücksicht darauf, will, daß er den Kopf dafür freihat, komme aber mit der wachsenden Kälte nicht klar. Dauernd fühlt es sich so an, als seien bei ihm kaum noch Gefühle da, ich muß mich melden, weil sonst zwei, drei Wochen Funkstille einkehren, die ich momentan (bin selber in der Abschlußarbeit) nicht aushalten kann. Habe ihm gesagt, ich brauche ne Richtungsentscheidung, ob er mich eigentlich will oder nicht. Mal sagt er, er muß sich jetzt auf die Prüfungen konzentrieren, dann kommt, ich will dich nicht verlieren, dann kommt, es ist ihm zuviel Gefühl da, es macht ihm Angst, er will mehr Lockerheit und Gelassenheit. Ich habe ihm gesagt, da ich ihn liebe und seit Jahren sein Bedürfnis nach Lockerheit ertragen habe, daß ich in solchem Schwebezustand nicht locker sein kann. Er muß auch ein bißchen auf mich zugehen. All das Gerede bringt nichts, er läßt sich nicht drauf ein. Er hat mich angeblich lieb, aber Angst zu lieben, weil er dann wieder verletzbar wird, und er weiß auch keinen Ausweg. Es tue ihm leid, daß ich so leide, aber er will sich momentan nicht auf Problemlösungsversuche einlassen. Dann heißt es, ich brauche keine Angst zu haben, er will mich ja auch nicht verlieren, es bindet ihn so viel an mich. Ich weiß nicht mehr, wo mir der Kopf steht und wo der Ausweg ist. Ich will ihn nicht verlieren, aber ich kann nicht Monate lang nur geben, in der Hoffnuing, daß es besser wird. Aber da sind zwischen uns immer wieder noch so viele Gefühle, ich weiß nicht, was richtig ist. Bitte sagt was dazu. Danke.
Auch meine Geschichte paßt hier rein und deckt sich mit vielem, was ich hier gelesen habe. Trotzdem brauch ich Rat, denn alles ist so uneindeutig..Seit einigen Jahren habe ich eine schwierige Art von Beziehung zu einem Mann, der (offenbar wg. der Exbeziehung) große Bindungsängste hat, immer wieder von Freiraum und sich nicht binden wollen gesprochen hat, sich aber dennoch sehr auf mich eingelassen hat. Wir kamen uns sehr nahe, er hat oft täglich mit mir telefoniert, wollte mich so gut wie täglich sehen, war oft lieb und zärtlich und immer für mich da. Gleichzeitig hatte er oft Tage, an denen er kühl wirkte, was von Freiheit erzählte etc. Wir haben uns mehrere Male getrennt, aber in dieser Zeit hat er sich nie ausgetobt, sich für andere Frauen interessiert o. ä. Und nach einiger Zeit waren wir wieder "zusammen", haben uns dann noch über den Tod unserer Elternteile sehr hinweggeholfen. Viel, was mich anfangs störte, hat sich zum Guten verändert. Erst sollte keiner wissen, daß wir was laufen haben, dann hat er es seinen besten Freunden erzählt und seinem Vater Photos meiner Tochter gezeigt und von ihr geredet. Auch ist er in der Öffentlichkeit offener und zärtlicher geworden, was er anfangs ablehnte ("ich bin kein Typ für dieses posing, ich mag das nicht") Dann hatte ich eine schwere Depressions-Phase über ein paar Monate, und er war immer da und hat sich für mich aufgerieben. Seit Frühling gehts mir besser und er geht immer mehr auf Distanz. Er hat lange studiert und willl jetzt endlich seine Prüfungen machen, da ist er mittendrin. Ich nehme Rücksicht darauf, will, daß er den Kopf dafür freihat, komme aber mit der wachsenden Kälte nicht klar. Dauernd fühlt es sich so an, als seien bei ihm kaum noch Gefühle da, ich muß mich melden, weil sonst zwei, drei Wochen Funkstille einkehren, die ich momentan (bin selber in der Abschlußarbeit) nicht aushalten kann. Habe ihm gesagt, ich brauche ne Richtungsentscheidung, ob er mich eigentlich will oder nicht. Mal sagt er, er muß sich jetzt auf die Prüfungen konzentrieren, dann kommt, ich will dich nicht verlieren, dann kommt, es ist ihm zuviel Gefühl da, es macht ihm Angst, er will mehr Lockerheit und Gelassenheit. Ich habe ihm gesagt, da ich ihn liebe und seit Jahren sein Bedürfnis nach Lockerheit ertragen habe, daß ich in solchem Schwebezustand nicht locker sein kann. Er muß auch ein bißchen auf mich zugehen. All das Gerede bringt nichts, er läßt sich nicht drauf ein. Er hat mich angeblich lieb, aber Angst zu lieben, weil er dann wieder verletzbar wird, und er weiß auch keinen Ausweg. Es tue ihm leid, daß ich so leide, aber er will sich momentan nicht auf Problemlösungsversuche einlassen. Dann heißt es, ich brauche keine Angst zu haben, er will mich ja auch nicht verlieren, es bindet ihn so viel an mich. Ich weiß nicht mehr, wo mir der Kopf steht und wo der Ausweg ist. Ich will ihn nicht verlieren, aber ich kann nicht Monate lang nur geben, in der Hoffnuing, daß es besser wird. Aber da sind zwischen uns immer wieder noch so viele Gefühle, ich weiß nicht, was richtig ist. Bitte sagt was dazu. Danke.
sine
hallöchen smilla
ist dein freund vielleicht auch depressiv? diese bemühungen, alles locker zu halten, zeugt zumindest von einer großen angst, vielleicht von der angst, abzurutschen in emotionen, die ihn verletzen würden.
liebe bringt ja immer "olle kamellen" mit an die oberfläche. wie lange seit ihr denn schon zusammen?
bist du sicher, dass er dich zurückweist, oder bildest du dir das ein? wenn man selbst depris hat, hat man ja manchmal so enorme schwächegefühle und braucht jemanden. das ist dann aber nicht liebe, und wenn du aus deiner psychischen problematik heraus nach ihm "rufst", dann handelt er sehr richtig. er will vielleicht nicht zum seelischen mülleimer werden?
äh
ich hab auch depris, leichte zum glück nur. deshalb rolle ich die geschichte hin und her unter diesem blickwinkel.
tjach
so im grundsatz ist JETZT vor seinem examen wohl nicht der ideale zeitpunkt, um ultimaten in beziehungsdingen zu stellen. wie lange dauert es noch, bis er die prüfungen (zumindest die schriftlichen / wichtigsten) vorbei hat? oder versteckt er sich hinter den prüfungsvorbereitungen und redet er schon jahre von den angeblich so wichtigen prüfungen?
erzähl mal
gruß
sine
ist dein freund vielleicht auch depressiv? diese bemühungen, alles locker zu halten, zeugt zumindest von einer großen angst, vielleicht von der angst, abzurutschen in emotionen, die ihn verletzen würden.
liebe bringt ja immer "olle kamellen" mit an die oberfläche. wie lange seit ihr denn schon zusammen?
bist du sicher, dass er dich zurückweist, oder bildest du dir das ein? wenn man selbst depris hat, hat man ja manchmal so enorme schwächegefühle und braucht jemanden. das ist dann aber nicht liebe, und wenn du aus deiner psychischen problematik heraus nach ihm "rufst", dann handelt er sehr richtig. er will vielleicht nicht zum seelischen mülleimer werden?
äh
ich hab auch depris, leichte zum glück nur. deshalb rolle ich die geschichte hin und her unter diesem blickwinkel.
tjach
so im grundsatz ist JETZT vor seinem examen wohl nicht der ideale zeitpunkt, um ultimaten in beziehungsdingen zu stellen. wie lange dauert es noch, bis er die prüfungen (zumindest die schriftlichen / wichtigsten) vorbei hat? oder versteckt er sich hinter den prüfungsvorbereitungen und redet er schon jahre von den angeblich so wichtigen prüfungen?
erzähl mal
gruß
sine
Hallo, Sine!
Danke für die schnelle Antwort. Ja, die Geschichte geht seit fünf Jahren, und dieses Hin- und Herpendeln von ihm war eigentlich immer so, mal mehr, mal weniger. Das mit dem seel. Mülleimer hab ich auch schon oft überlegt, was ich nicht verstehe, ist, daß er in der schlimmen Phase, wo er alles abgekriegt hat, wie eine Eins hinter mir stand, und seitdem ich nicht mehr im Loch bin und mein Leben wieder mehr im Griff habe, sich immer mehr zurückzieht. Habe das Gefühl, daß das Spätfolgen sein könnten und mache mir furchtbare Schuldgefühle, weil meine Depression dann letztlich doch alles zerstört hätte.
Auch das mit den Prüfungen ist mir klar, deswegen nehme ich soviel Rücksicht, wie ich kann, und es war auch kein Ultimatum, hab nur gesagt, daß ich nach den Nebenfach-Prüfungen langsam irgendeine Richtung wissen muß, ob wir noch aufeinander zugehen und es versuchen miteinander, oder daß er mir dann sagen soll, ob er mich nicht mehr will. Wenn ers jetzt eh schon weiß, kann ers natürlcih gleich sagen. Vielleicht hat er nur Angst, daß ich wieder in ein Loch falle und die Trennung nicht verkrafte und sagt nur deshalb nichts? Ich bin weitgehend stabil; klar würde ich erstmal die Abschlußarbeit hintenanstellen und ein paar wochen heulen, aber ich glaube nicht, daß ich wieder ganz unten (Suizidgedanken etc.) landen würde.
Es sind so Kleinigkeiten, an denen ich meine zu sehen, daß er nichts mehr fühlt. Er zieht sich sehr zurück, auch nach drei oder vier streßfreien Telefonaten (was momentan bei uns eine Leistung ist!) reagiert er auf eine liebe Gute-Nacht-SMS ganz kühl und angespannt, so halt, als kann er im Moment nichts erwidern. Wenn das so ist, möchte ich wissen, was ich noch tun kann, um ihn zu unterstützen beim Prüfungsstreß und um es ihm mit mir leichter zu machen. Aber ich kann mich auch nicht ganz aufgeben, das hab ich in dieser Sache schon viel zu sehr getan. Und ich fühl mich halt beschissen und leide volle Trennungsschmerzen, wenn wir uns zwei, drei Wochen nicht hören und sehen.
Die nächste Klausur ist am 2.8., vom 22.7. verschoben worden, da war er eigentlich ganz froh und meinte, dann könnten wir uns ja sehen, da ist der Druck wieder etwas kleiner. Aber gestern war er wieder so ablehnend, nur, weil ich in der SMS gesimst habe "hoffentlich schläfst du gut. Ich hab Dich lieb" All das ist für ihn Druck, und ich meine das doch nicht so! Ich will ihn unterstützen und ihm zeigen, daß ich nicht Streß mit ihm will, sondern ihm guttun will..Oh je.
Danke für Deine Geduld beim Lesen dieser langen Antwort! Liebe Grüße!
Danke für die schnelle Antwort. Ja, die Geschichte geht seit fünf Jahren, und dieses Hin- und Herpendeln von ihm war eigentlich immer so, mal mehr, mal weniger. Das mit dem seel. Mülleimer hab ich auch schon oft überlegt, was ich nicht verstehe, ist, daß er in der schlimmen Phase, wo er alles abgekriegt hat, wie eine Eins hinter mir stand, und seitdem ich nicht mehr im Loch bin und mein Leben wieder mehr im Griff habe, sich immer mehr zurückzieht. Habe das Gefühl, daß das Spätfolgen sein könnten und mache mir furchtbare Schuldgefühle, weil meine Depression dann letztlich doch alles zerstört hätte.
Auch das mit den Prüfungen ist mir klar, deswegen nehme ich soviel Rücksicht, wie ich kann, und es war auch kein Ultimatum, hab nur gesagt, daß ich nach den Nebenfach-Prüfungen langsam irgendeine Richtung wissen muß, ob wir noch aufeinander zugehen und es versuchen miteinander, oder daß er mir dann sagen soll, ob er mich nicht mehr will. Wenn ers jetzt eh schon weiß, kann ers natürlcih gleich sagen. Vielleicht hat er nur Angst, daß ich wieder in ein Loch falle und die Trennung nicht verkrafte und sagt nur deshalb nichts? Ich bin weitgehend stabil; klar würde ich erstmal die Abschlußarbeit hintenanstellen und ein paar wochen heulen, aber ich glaube nicht, daß ich wieder ganz unten (Suizidgedanken etc.) landen würde.
Es sind so Kleinigkeiten, an denen ich meine zu sehen, daß er nichts mehr fühlt. Er zieht sich sehr zurück, auch nach drei oder vier streßfreien Telefonaten (was momentan bei uns eine Leistung ist!) reagiert er auf eine liebe Gute-Nacht-SMS ganz kühl und angespannt, so halt, als kann er im Moment nichts erwidern. Wenn das so ist, möchte ich wissen, was ich noch tun kann, um ihn zu unterstützen beim Prüfungsstreß und um es ihm mit mir leichter zu machen. Aber ich kann mich auch nicht ganz aufgeben, das hab ich in dieser Sache schon viel zu sehr getan. Und ich fühl mich halt beschissen und leide volle Trennungsschmerzen, wenn wir uns zwei, drei Wochen nicht hören und sehen.
Die nächste Klausur ist am 2.8., vom 22.7. verschoben worden, da war er eigentlich ganz froh und meinte, dann könnten wir uns ja sehen, da ist der Druck wieder etwas kleiner. Aber gestern war er wieder so ablehnend, nur, weil ich in der SMS gesimst habe "hoffentlich schläfst du gut. Ich hab Dich lieb" All das ist für ihn Druck, und ich meine das doch nicht so! Ich will ihn unterstützen und ihm zeigen, daß ich nicht Streß mit ihm will, sondern ihm guttun will..Oh je.
Danke für Deine Geduld beim Lesen dieser langen Antwort! Liebe Grüße!
Vielleicht kennt das einer, wenn der andere nicht so deutlich zeigt, daß er nicht mehr will, daß man gehen kann, aber auch nicht so eindeutig für einen empfindet, daß man weitermachen kann? Bin einfach momentan verzweifelt! Kann mich auf meine blöde Arbeit seit tagen überhaupt nicht konzentrieren. Klar dreht sich meine Welt nicht nur um ihn, aber mir waren private Dinge immer wichtiger als der job. Und wenns privat schiefläuft, überschattet das einfach alles. Bin so unter Druck, denke, muß jetzt alles richtig machen, weiß aber gleichzeitig, das gerade das ganz falsch ist! Habe auch schon gedacht, ihn jetzt wieder zwei Wochen in Ruhe zu lassen (bis nach der Klausur oder so), sehe aber nicht ein, deswegen jetzt soviel Angst zu haben und ununterbrochen rumzuspekulieren.. Kennt einer diesen Schwebezustand? Wie kann ich denn sicher spüren, daß es einfach keinen Sinn mehr hat, auch wenn wir uns gegenseitig sehr liebhaben? Habe solche Angst, ihn als Mann zu verlieren; er sagte, er würde mich nie im Stich lassen, aber ich weiß, daß das nur freundschaftlich gemeint war, und das ist viel, reicht aber nicht. Aber möchte auch nicht bei ihm bleiben und mitansehen, wie ich sein Leben eher verkompliziere, statt gut füreinander zu sein. Aber ich friere so mit ihm! Und es tut so weh, gerade weil es sich zwischendurch immer wieder mal so gut anfühlt! Dieses Hoffen und Bangen ist eine Qual, aber ich weiß immer noch nicht, ob eine Trennung besser ist..und ich möchte keine Wdh. der Vergangenheit - nicht noch einmal mühsam trennen, um ihn dann doch wieder in mein Leben zu lassen...Was sagen denn die Männer in diesem Forum zu seinem Verhalten? Ist es für mich einfach unmöglich, es mit ihm irgendwie hinzukriegen? Oder brauche ich einfach nur noch mehr Geduld?
Bitte, helft mir!
Bitte, helft mir!
Wie kann ich ruhiger werden? Helft mir! Miene Freundinnen wissen auch nicht mehr weiter...
Hey, weiß, daß das alles verworren ist, und daß hier viele noch ganz andere Probleme haben, weiß aber momentan nicht, was ich tun soll...will nicht klammern, werde mich jetzt fernhalten ein, zwei Wochen und schauen..Warum wechselt seine Stimmung so schnell? Warum ist da viel Nähe und zwei Std. später hat er nur noch Angst? Wie kann ich was richtig machen?
Kann halt nix machen, liebe diesen Mann einfach. Will ihm - und mir- aber nicht schaden.
Es wär total nett, wenn ein paar von Euch Ihre Meinung sagen könnten...Danke.
Hey, weiß, daß das alles verworren ist, und daß hier viele noch ganz andere Probleme haben, weiß aber momentan nicht, was ich tun soll...will nicht klammern, werde mich jetzt fernhalten ein, zwei Wochen und schauen..Warum wechselt seine Stimmung so schnell? Warum ist da viel Nähe und zwei Std. später hat er nur noch Angst? Wie kann ich was richtig machen?
Kann halt nix machen, liebe diesen Mann einfach. Will ihm - und mir- aber nicht schaden.
Es wär total nett, wenn ein paar von Euch Ihre Meinung sagen könnten...Danke.
Wow, harte Sache....
ob ich wirklich weiterhelfen kann, weiß ich nicht - er klingt für mich alles sehr ungewöhnlich - ihr scheint euch seit geraumer Zeit an üblen Schmerzgrenzen zu bewegen - und zu viel nachzudenken. Ist es nicht einfach und simpel, den eigenen Gefühlen zu folgen??? Ja, wenn man liebt, macht man sich verletzlich, weil man sich dem anderen weit öffnet - aber du bist - und er ist es wahrscheinlich - so auch - und deswegen verletzt ihr euch mit eurem Hin und Her auch ständig. Wäre es nicht an der Zeit (nach den Prüfungen vielleicht), schlicht zu überlegen, was ihr voneinander wollt und was nicht und das praktisch auszuprobieren, statt (gerade von seiner Seite aus) in vorrausschauenden Theorien schon mal alles Leid einer möglicherweise scheiternden Liebesbeziehung sicherheitshalber gedanklich aufzuladen?
Ich könnte an deiner Stelle nur ruhiger werden, wenn ich mehr Distanz gewinne - und das könnte ich in der Situation, in der du gerade bist, wohl kaum. Ich glaube, du musst auf dich selbst achten und dir klar überlegen, was du willst und welche Möglichkeiten es für dich gibt, (z.B. echte Liebesbeziehung, ist aber eine Freundschaft oder "Affäre" ohne langfristige Beziehung auch drin etc) und ihm dann die Wege zeigen - denn auf Dauer könnt ihr euch so nur aufreiben und habt all den Schmerz einer versagenden Liebesbeziehung, ohne die Beziehung gehabt zu haben. Ich denke, sein Weg sollte nicht der sein, keine Beziehung aus irgendwelchen Ängsten mehr einzugehen, sondern sich durch anständiges Selbstvertrauen stark gegen die Ängst zu machen - konnte gerade beobachten, wie Kinder erst dann sicher Stehen und Laufen lerne, wenn sie gelernt haben, richtig zu fallen ohne sich weh zu tun!
Keine Ahnung ob das hilfreich war - wünsche dir trotzdem alles Gute,
CalvinsTiger
ob ich wirklich weiterhelfen kann, weiß ich nicht - er klingt für mich alles sehr ungewöhnlich - ihr scheint euch seit geraumer Zeit an üblen Schmerzgrenzen zu bewegen - und zu viel nachzudenken. Ist es nicht einfach und simpel, den eigenen Gefühlen zu folgen??? Ja, wenn man liebt, macht man sich verletzlich, weil man sich dem anderen weit öffnet - aber du bist - und er ist es wahrscheinlich - so auch - und deswegen verletzt ihr euch mit eurem Hin und Her auch ständig. Wäre es nicht an der Zeit (nach den Prüfungen vielleicht), schlicht zu überlegen, was ihr voneinander wollt und was nicht und das praktisch auszuprobieren, statt (gerade von seiner Seite aus) in vorrausschauenden Theorien schon mal alles Leid einer möglicherweise scheiternden Liebesbeziehung sicherheitshalber gedanklich aufzuladen?
Ich könnte an deiner Stelle nur ruhiger werden, wenn ich mehr Distanz gewinne - und das könnte ich in der Situation, in der du gerade bist, wohl kaum. Ich glaube, du musst auf dich selbst achten und dir klar überlegen, was du willst und welche Möglichkeiten es für dich gibt, (z.B. echte Liebesbeziehung, ist aber eine Freundschaft oder "Affäre" ohne langfristige Beziehung auch drin etc) und ihm dann die Wege zeigen - denn auf Dauer könnt ihr euch so nur aufreiben und habt all den Schmerz einer versagenden Liebesbeziehung, ohne die Beziehung gehabt zu haben. Ich denke, sein Weg sollte nicht der sein, keine Beziehung aus irgendwelchen Ängsten mehr einzugehen, sondern sich durch anständiges Selbstvertrauen stark gegen die Ängst zu machen - konnte gerade beobachten, wie Kinder erst dann sicher Stehen und Laufen lerne, wenn sie gelernt haben, richtig zu fallen ohne sich weh zu tun!
Keine Ahnung ob das hilfreich war - wünsche dir trotzdem alles Gute,
CalvinsTiger
Danke, Calvins tiger, für Deine Antwort!
Ja, ebenso hab ich mirs ja auch gedacht m. d. "Richtungsentscheidung", weil er sich selber seit Jahren widerspricht und sich selbst zuwiderhandelt...ich habe lange diese "Affäre-Beziehung-Freundschaft" mitgetragen und habe gedacht, ich kann das schon aushalten. Aber wenn so viel Nähe über einen so langen Zeitraum und Treue da ist, und beide für den andern immer da sind, kannst Dus irgendwann nicht mehr aushalten, wenn der andere immer, wenn er Angst kriegt, alles wieder leugnet, was vor 2 Std. noch galt, und Dich einen Tag später wieder als den wichtigsten Menschen in seinem Leben behandelt. Und ich kann das nicht mehr mittragen. Ich liebe ihn aber sehr, und wenn es irgendeine Chance gäbe, ich würde sie nutzen, aber momentan hab ich das Gefühl, ich bin die einzige, die das will. Gestern hat er mir wortwörtlich gesagt, daß er den Schmerz, den ich gerade fühle, nicht fühlen will. Daß er nicht lieben will, weil er Angst davor hat, eines Tages dazusitzen und das zu fühlen, was gerade mit mir passiert. Er will nicht so verletzbar durch einen anderen sein. Aber das gehört doch dazu, und es gibt doch nicht nur die schlechte Seite?? Aber er sagt auch, ich wäre der einzige Mensch, der hihm nah ist, den er wirklich an sich heranläßt, aber deshalb sei es auch so schwierig. Mit allen anderen, die er nicht nah an sich ranläßt, hätte er eben keine Probleme. Und wenn ich ihm dann sage, dann mußt Du das so durchziehen und darfst Dich wirklich auf keine Nähe mehr einlassen, sagt er, das wäre ja auch nicht gut für ihn.
Und dann hat sich ein leicht verwirrter Typ in mich verguckt, der mich ziemlich belästigt, und als ich ihn gefragt habe, ob ich ihn anrufen kann, wenn der in der Uni lauert und ich ihn nicht loswerde, hat er gesagt, das müßte ich schon allein schaffen. Ist das nicht ein deutlicher Hinweis, daß er sich innerlich von mir verabschiedet hat? Wenn er sich noch nicht mal für mich einsetzen kann? Aber vorgestern hat er sich soviel Mühe gemacht und versucht, es hinzukriegen, daß ich mich wohlfühle bei ihm, obwohl er so im Stress ist, war einfach sehr liebevoll, haben nur gekuschelt und geredet..
Was soll ich tun?
Ist es richtig, mind. bis zur Klausur mich nicht zu melden? Wie kann ich ihm Liebe zeigen, ohne ihm Angst zu machen? Hat er noch Gefühle oder ist das bloß noch Gewohnheit? Wie soll ich mich in Zukunft verhalten?
Wär schön, wenn Du (oder auch andere) einen Rat w(e)ißt. Danke!
Ja, ebenso hab ich mirs ja auch gedacht m. d. "Richtungsentscheidung", weil er sich selber seit Jahren widerspricht und sich selbst zuwiderhandelt...ich habe lange diese "Affäre-Beziehung-Freundschaft" mitgetragen und habe gedacht, ich kann das schon aushalten. Aber wenn so viel Nähe über einen so langen Zeitraum und Treue da ist, und beide für den andern immer da sind, kannst Dus irgendwann nicht mehr aushalten, wenn der andere immer, wenn er Angst kriegt, alles wieder leugnet, was vor 2 Std. noch galt, und Dich einen Tag später wieder als den wichtigsten Menschen in seinem Leben behandelt. Und ich kann das nicht mehr mittragen. Ich liebe ihn aber sehr, und wenn es irgendeine Chance gäbe, ich würde sie nutzen, aber momentan hab ich das Gefühl, ich bin die einzige, die das will. Gestern hat er mir wortwörtlich gesagt, daß er den Schmerz, den ich gerade fühle, nicht fühlen will. Daß er nicht lieben will, weil er Angst davor hat, eines Tages dazusitzen und das zu fühlen, was gerade mit mir passiert. Er will nicht so verletzbar durch einen anderen sein. Aber das gehört doch dazu, und es gibt doch nicht nur die schlechte Seite?? Aber er sagt auch, ich wäre der einzige Mensch, der hihm nah ist, den er wirklich an sich heranläßt, aber deshalb sei es auch so schwierig. Mit allen anderen, die er nicht nah an sich ranläßt, hätte er eben keine Probleme. Und wenn ich ihm dann sage, dann mußt Du das so durchziehen und darfst Dich wirklich auf keine Nähe mehr einlassen, sagt er, das wäre ja auch nicht gut für ihn.
Und dann hat sich ein leicht verwirrter Typ in mich verguckt, der mich ziemlich belästigt, und als ich ihn gefragt habe, ob ich ihn anrufen kann, wenn der in der Uni lauert und ich ihn nicht loswerde, hat er gesagt, das müßte ich schon allein schaffen. Ist das nicht ein deutlicher Hinweis, daß er sich innerlich von mir verabschiedet hat? Wenn er sich noch nicht mal für mich einsetzen kann? Aber vorgestern hat er sich soviel Mühe gemacht und versucht, es hinzukriegen, daß ich mich wohlfühle bei ihm, obwohl er so im Stress ist, war einfach sehr liebevoll, haben nur gekuschelt und geredet..
Was soll ich tun?
Ist es richtig, mind. bis zur Klausur mich nicht zu melden? Wie kann ich ihm Liebe zeigen, ohne ihm Angst zu machen? Hat er noch Gefühle oder ist das bloß noch Gewohnheit? Wie soll ich mich in Zukunft verhalten?
Wär schön, wenn Du (oder auch andere) einen Rat w(e)ißt. Danke!
Guten Abend,
hat einer von Euch ein Übermaß an Trost und kann mir was abgeben? Abends ist es am schlimmsten, wenn man sich verbieten muß, sich bei ihm zu melden.. wünsche allen Einsamen eine gute, nicht allzu tränenreiche Nacht und ein wenig Hoffnung beim Aufwachen!
hat einer von Euch ein Übermaß an Trost und kann mir was abgeben? Abends ist es am schlimmsten, wenn man sich verbieten muß, sich bei ihm zu melden.. wünsche allen Einsamen eine gute, nicht allzu tränenreiche Nacht und ein wenig Hoffnung beim Aufwachen!
hi smilla
:trost:solche situationen sind sehr schwer und es tut mir echt leid für dich, das er so abweisend ist. das mit den prüfungen ist bestimmt ein wichtiger punkt, doch ist es ja schliesslich schon lange so oder? dass ihr 2/3 wochen lang fast keinen kontakt habt finde ich seltsam. ich kenne das mein ex war auch einer der sich nicht oft gemeldet hat, doch hat er schon nicht so lange gewarte. wir führten ne WE beziehung da er auch studierte. wohnt er in deiner nähe? weisst du ich kenn das, wenn man merkt, dass sich der partner zurückzieht, war bei uns auch so. wir konnten uns gegenseitig eingfach keine liebe geben, weil wir uns auch einfach viel zu oft verletzt haben. ich denke, so kann es auf die dauer mit euch nicht weitergehen. es bringt ja auch nichts sich einsam und traurig in ner beziehung zu fühlen. ich sage dir jetzt einfach, schau zu dir und du weisst ja selber, dass es wahrscheinlich nicht besser werden wird oder? weisst du manchmal wäre es besser für einem selber, wenn man sich daraus lösen würde und es nicht weiter durchseuchen tu. denn je länger man aneinander gebunden ist, desto schwieriger wird es sich zu lösen. manchmal wünschte ich mir, ich hätte mich gewehrt. ich finde von seiner seite aus kommt sehr wenig, es muss nicht heissen, dass er dich nicht liebt, aber vlt kann er dir einfach keine liebe mehr geben weil einfach zu viel passiert ist. lieber ein ende mit schrecken als ein schrecken ohne ende. und wieso soll er sich eigentlich entscheiden, das kannst du doch genauso tun, du bist mit jemanden verbunden, der dich traurig macht, das kann es doch nicht sein...
:trost:solche situationen sind sehr schwer und es tut mir echt leid für dich, das er so abweisend ist. das mit den prüfungen ist bestimmt ein wichtiger punkt, doch ist es ja schliesslich schon lange so oder? dass ihr 2/3 wochen lang fast keinen kontakt habt finde ich seltsam. ich kenne das mein ex war auch einer der sich nicht oft gemeldet hat, doch hat er schon nicht so lange gewarte. wir führten ne WE beziehung da er auch studierte. wohnt er in deiner nähe? weisst du ich kenn das, wenn man merkt, dass sich der partner zurückzieht, war bei uns auch so. wir konnten uns gegenseitig eingfach keine liebe geben, weil wir uns auch einfach viel zu oft verletzt haben. ich denke, so kann es auf die dauer mit euch nicht weitergehen. es bringt ja auch nichts sich einsam und traurig in ner beziehung zu fühlen. ich sage dir jetzt einfach, schau zu dir und du weisst ja selber, dass es wahrscheinlich nicht besser werden wird oder? weisst du manchmal wäre es besser für einem selber, wenn man sich daraus lösen würde und es nicht weiter durchseuchen tu. denn je länger man aneinander gebunden ist, desto schwieriger wird es sich zu lösen. manchmal wünschte ich mir, ich hätte mich gewehrt. ich finde von seiner seite aus kommt sehr wenig, es muss nicht heissen, dass er dich nicht liebt, aber vlt kann er dir einfach keine liebe mehr geben weil einfach zu viel passiert ist. lieber ein ende mit schrecken als ein schrecken ohne ende. und wieso soll er sich eigentlich entscheiden, das kannst du doch genauso tun, du bist mit jemanden verbunden, der dich traurig macht, das kann es doch nicht sein...
Hey Smilla,
ich finde es ziemlich schwer, sich beim anderen nicht zu melden, wenn man Sehnsucht nach ihm hat und eigentlich eine Beziehung mit ihm aufbauen möchte, denn eigentlich ist dein Bedürfnis ja das nach Nähe und Austausch, danach, den anderen zu erleben und mit ihm etwas zu erleben, oder? Ich halte inzwischen nicht mehr so wahnsinnig viel davon, das eigene Gesprächsbedürfnis in der Richtung zu unterdrücken aus der Sorge davor, es könnte dem anderen zu viel werden. Es ist meinen Beobachtungen nach eine Eigenschaft von Menschen, die zu Depressionen leiden (und nicht nur von denen), sich zu überlegen, was für den anderen den richtig sei und sich nur danach verhalten - und dann tun beide das, was sie für den anderen für richtig halten, was aber beide nicht wirklich wollen. Ich denke, du solltest in der Situation schlicht an dich denken und dein Bedürfnis, ihn zu sprechen, nicht gewaltsam runterwürgen sondern ihn schlicht anrufen oder Kontakt mit ihm suchen und dir keinen Kopf drum machen, ob es ihm Recht sei oder nicht - es geht schließlich nicht darum, dass du in ständig und rund um die Uhr belämmerst, sondern es bewegt sich bei dir ja in dem Rahmen, der für gute Freunde normal ist. Ich glaube, es ist ungemein wichtig, dass du deinen eigenen Weg findest und dabei deine eigenen Bedürfnisse ernst nimmst und ihm dann anbietest, den Weg mitzugehen oder eben nicht - wenn du so weitermachst, wird weder aus eurer Beziehung was noch wirst du selbst dabei irgendwie glücklich - zwei Ertrinkende können sich keinen Halt geben!
Wünsche dir alles Gute,
CalvinsTiger
ich finde es ziemlich schwer, sich beim anderen nicht zu melden, wenn man Sehnsucht nach ihm hat und eigentlich eine Beziehung mit ihm aufbauen möchte, denn eigentlich ist dein Bedürfnis ja das nach Nähe und Austausch, danach, den anderen zu erleben und mit ihm etwas zu erleben, oder? Ich halte inzwischen nicht mehr so wahnsinnig viel davon, das eigene Gesprächsbedürfnis in der Richtung zu unterdrücken aus der Sorge davor, es könnte dem anderen zu viel werden. Es ist meinen Beobachtungen nach eine Eigenschaft von Menschen, die zu Depressionen leiden (und nicht nur von denen), sich zu überlegen, was für den anderen den richtig sei und sich nur danach verhalten - und dann tun beide das, was sie für den anderen für richtig halten, was aber beide nicht wirklich wollen. Ich denke, du solltest in der Situation schlicht an dich denken und dein Bedürfnis, ihn zu sprechen, nicht gewaltsam runterwürgen sondern ihn schlicht anrufen oder Kontakt mit ihm suchen und dir keinen Kopf drum machen, ob es ihm Recht sei oder nicht - es geht schließlich nicht darum, dass du in ständig und rund um die Uhr belämmerst, sondern es bewegt sich bei dir ja in dem Rahmen, der für gute Freunde normal ist. Ich glaube, es ist ungemein wichtig, dass du deinen eigenen Weg findest und dabei deine eigenen Bedürfnisse ernst nimmst und ihm dann anbietest, den Weg mitzugehen oder eben nicht - wenn du so weitermachst, wird weder aus eurer Beziehung was noch wirst du selbst dabei irgendwie glücklich - zwei Ertrinkende können sich keinen Halt geben!
Wünsche dir alles Gute,
CalvinsTiger
Hallo, calvinstiger, danke, daß Du Dich nochmal gemeldet hast!
Ja, das alles stimmt schon, und ich habe mir auch ein paar Gedanken gemacht. Ich bin eigentlich viel stärker, als ich mirs selbst immer bewußt bin, und unser Problem ist eigentlich, daß wir beide einen jeweils weniger verletzten und auf jeden Fall stabileren partner bräuchten. Da sind zwei arg gebeutelte und schwierige Menschen aneinander geraten! Wir hatten aber auch viele schöne und fröhliche Zeiten, deshalb hält es auch schon so lange an.. Ich hab ihm letztens gesagt, daß ich mit ihm ausprobieren will, obs mal stabil klappt oder eben nicht, weil ich dieses Hin und Her nicht mehr will, meine Depression ist überwunden und ich hab lebenshunger, will jetzt mein Glück beim Schopf packen oder es suchen oder so.. Irgendsowas hab ich losgelassen, weil nach einem tiefen Tal halt son Bedürfnis nach Leben, Liebe und Glück da ist..Also, da sagte er, "toll, in Deiner depression war ich immer für Dich da, und jetzt gehts Dir besser und mir mal nicht gut, ich fühl mich psychisch schlecht, und da willst Du "Ins Leben starten" und glücklich werden, offenbar notfalls auch ohne mich". Er war sehr verletzt.
Klar bin ich nicht seine Therapeutin. Er hat sich damals auch bemüht, nicht meiner zu sein. Aber momentan sagt er, es ginge ihm psychisch schlecht, er käme mit dem ganzen Druck nicht klar und fühle sich leer und ausgebrannt, könnte deshalb nicht so geben wie früher. Und ich werde trotz meiner Stärke momentan so schnell panisch, vielleicht sollte ich wirklich versuchen, meine Angst ein bißchen zu kontrollieren. Denn er bemüht sich auch jetzt noch, nur eben nicht genug. ich habe ihm damals allerdings auch nicht wirklich viel gegeben außer, daß er Angst um mein Leben haben mußte, und das über ein halbes Jahr..
Vielleicht sollte ich einfach versuchen, wirklich gelassener zu werden und ihm ein bißchen Zeit zu lassen. Wenns ihm dann besser geht, geht vielleicht auch wieder mehr. Und wenn nicht, oder wenns ihm gar nicht besser geht, ist es halt vorbei. Bin nämlich jetzt einfach auch ausgebrannt, weil er immer mal auf Beziehung war und dann wieder auf Distanz, und ich bin fast 30, habe eine kleine Tochter und habe so 5 Jahre verbracht. Und ich möchte ein sechstes anders verbringen. Es gab insgesamt gesehen Fortschritte bis heute, aber in solch einem Tempo, daß ich mit 50 da wäre, wo ich jetzt sein möchte. Entweder wir passen nicht zusammen, oder er kann einfach nicht seine Ängste abwerfen und sollte zum Therapeuten, bevor er eine Beziehung wirklich ehrlich angehen kann.. oder ich muß erstmal meine Panik da rausnehmen; bin nämlich bei seinen Distanzanfällen immer sofort panisch geworden und das hat jedesmal geschadet...
Einfach alles auf mich zukommen lassen, aber das natürlich nicht zu lang (und mich vielleicht innerlich doch schon mal auf ein Leben ohne ihn einstellen, habe ich seit ein paar Wochen schon gemacht..)
Meinst Du, das ist blöd? Ich weiß, daß hier viele Unbelehrbare im Forum sind, denen man immer wieder das gleiche sagen muß und sie hören nicht drauf--will natürlich nicht so nerven. Spüre aber irgendwie, daß ihn jetzt fallenlassen vielleicht doch zu unfair ist, und solang er sich weiter bemüht (hat mir heute morgen eine liebe mail geschickt, die ich aber erst morgen beantworten will...), habe ich das Gefühl, daß ich mir einfach meiner Stärke mehr bewußt sein muß, denn die ist ganz doll da! Nur wenn die Panik kommt, fühl ich sie nicht mehr so..
Hat jemand einen Tip, wie ich mich, außer durch Ablenkung und Erledigung meiner Pflichten, noch in Gelassenheit üben kann??
Wäre so dankbar über ein paar Meldungen!!
Euch alles Gute!
Ja, das alles stimmt schon, und ich habe mir auch ein paar Gedanken gemacht. Ich bin eigentlich viel stärker, als ich mirs selbst immer bewußt bin, und unser Problem ist eigentlich, daß wir beide einen jeweils weniger verletzten und auf jeden Fall stabileren partner bräuchten. Da sind zwei arg gebeutelte und schwierige Menschen aneinander geraten! Wir hatten aber auch viele schöne und fröhliche Zeiten, deshalb hält es auch schon so lange an.. Ich hab ihm letztens gesagt, daß ich mit ihm ausprobieren will, obs mal stabil klappt oder eben nicht, weil ich dieses Hin und Her nicht mehr will, meine Depression ist überwunden und ich hab lebenshunger, will jetzt mein Glück beim Schopf packen oder es suchen oder so.. Irgendsowas hab ich losgelassen, weil nach einem tiefen Tal halt son Bedürfnis nach Leben, Liebe und Glück da ist..Also, da sagte er, "toll, in Deiner depression war ich immer für Dich da, und jetzt gehts Dir besser und mir mal nicht gut, ich fühl mich psychisch schlecht, und da willst Du "Ins Leben starten" und glücklich werden, offenbar notfalls auch ohne mich". Er war sehr verletzt.
Klar bin ich nicht seine Therapeutin. Er hat sich damals auch bemüht, nicht meiner zu sein. Aber momentan sagt er, es ginge ihm psychisch schlecht, er käme mit dem ganzen Druck nicht klar und fühle sich leer und ausgebrannt, könnte deshalb nicht so geben wie früher. Und ich werde trotz meiner Stärke momentan so schnell panisch, vielleicht sollte ich wirklich versuchen, meine Angst ein bißchen zu kontrollieren. Denn er bemüht sich auch jetzt noch, nur eben nicht genug. ich habe ihm damals allerdings auch nicht wirklich viel gegeben außer, daß er Angst um mein Leben haben mußte, und das über ein halbes Jahr..
Vielleicht sollte ich einfach versuchen, wirklich gelassener zu werden und ihm ein bißchen Zeit zu lassen. Wenns ihm dann besser geht, geht vielleicht auch wieder mehr. Und wenn nicht, oder wenns ihm gar nicht besser geht, ist es halt vorbei. Bin nämlich jetzt einfach auch ausgebrannt, weil er immer mal auf Beziehung war und dann wieder auf Distanz, und ich bin fast 30, habe eine kleine Tochter und habe so 5 Jahre verbracht. Und ich möchte ein sechstes anders verbringen. Es gab insgesamt gesehen Fortschritte bis heute, aber in solch einem Tempo, daß ich mit 50 da wäre, wo ich jetzt sein möchte. Entweder wir passen nicht zusammen, oder er kann einfach nicht seine Ängste abwerfen und sollte zum Therapeuten, bevor er eine Beziehung wirklich ehrlich angehen kann.. oder ich muß erstmal meine Panik da rausnehmen; bin nämlich bei seinen Distanzanfällen immer sofort panisch geworden und das hat jedesmal geschadet...
Einfach alles auf mich zukommen lassen, aber das natürlich nicht zu lang (und mich vielleicht innerlich doch schon mal auf ein Leben ohne ihn einstellen, habe ich seit ein paar Wochen schon gemacht..)
Meinst Du, das ist blöd? Ich weiß, daß hier viele Unbelehrbare im Forum sind, denen man immer wieder das gleiche sagen muß und sie hören nicht drauf--will natürlich nicht so nerven. Spüre aber irgendwie, daß ihn jetzt fallenlassen vielleicht doch zu unfair ist, und solang er sich weiter bemüht (hat mir heute morgen eine liebe mail geschickt, die ich aber erst morgen beantworten will...), habe ich das Gefühl, daß ich mir einfach meiner Stärke mehr bewußt sein muß, denn die ist ganz doll da! Nur wenn die Panik kommt, fühl ich sie nicht mehr so..
Hat jemand einen Tip, wie ich mich, außer durch Ablenkung und Erledigung meiner Pflichten, noch in Gelassenheit üben kann??
Wäre so dankbar über ein paar Meldungen!!
Euch alles Gute!
P.S.: Das mit den "Unbelehrbaren" hab ich natürlich nicht böse gemeint. Es ist halt oft deutlich erkennbar, daß es viele gibt, die alle zum gleichen Schritt raten und derjenige, der Rat braucht, es immer wieder hin- und herwendet. Ich weiß, daß das für diejenigen, die helfen wollen, sehr anstrengend sein kann. Aber es gibt halt auch Langsamere (so wie ich wohl auch), die aus verschiedenen Gründen immer wieder abwägen müssen. Und letztlich kann es ja eh nur jeder allein entscheiden. Trotzdem ist es gut, andere Blickwinkel zu hören! Hoffe, Ihr helft mir auch weiterhin..
Hallo Smilla!
Danke nochmal dass du mir kürzlichst geantwortet hast. Denke du zählst mich auch zu den "Unbelehrbaren", ich nehme es dir aber nicht übel. Ich weiß ja auch wie das ist mit der Liebe.. man ist hin und hergerissen und denkt immer, das was andere sagen ist viell. doch immernoch was anderes als das was man selbst denkt.
Deine Geschichte ist wirklich sehr hart.
Es ist mit Sicherheit schlimm, jemanden zu lieben, ihm sehr viel Liebe und Wärme geben zu wollen, aber er sie dann nicht annimmt. :-(
Ihr seit jetzt 5 Jahre zusammen, das ist schon eine sehr lange Zeit. Aber gerade aus dem Grund müsste er doch wissen was er will. Ich kann ihn nicht verstehen :( Wenn man bereit ist, eine Beziehung bzw. Partnerschaft einzugehen, muß man doch immer damit rechnen, dass es vielleicht auch wieder auseinander gehen kann. Auch wenns hart ist. Das wußte er aber doch von Anfang an.. Dann hätte er alleine bleiben sollen wenn er nicht bereit ist, vielleicht ein wunderschönes Leben mit dir zu haben. Wenn ihm das Risiko zu groß ist, dich zu verlieren. Ich verstehe ihn absolut nicht.
Denke bitte an dich, mach dir nicht so viele Sorgen. Sonst wird es am Ende mit den Depressionen wieder schlimmer. Das darfst du nicht zulassen. Habe auch Probleme mit der Psyche. Weiß wie das ist. Wir müssen einfach auch an uns denken. Wir leben nur einmal.
Du hast eine süße kleine Tochter, die spürt doch gewiß auch dass es ihrer Mama nicht gut geht... Ich an deiner Stelle würde bald eine Entscheidung treffen, denn auch für deine Tochter wird es nicht einfach sein, dieses Hü und Hott mitzumachen. Überleg dir sehr gut was du möchtest und steh dann auch dazu. Aber du hast es nicht verdient, so behandelt zu werden :(
Kopf hoch! Ich wünsche dir einen schönen Abend, hoffentlich nicht zu tränenreich.
LG, Laura
Danke nochmal dass du mir kürzlichst geantwortet hast. Denke du zählst mich auch zu den "Unbelehrbaren", ich nehme es dir aber nicht übel. Ich weiß ja auch wie das ist mit der Liebe.. man ist hin und hergerissen und denkt immer, das was andere sagen ist viell. doch immernoch was anderes als das was man selbst denkt.
Deine Geschichte ist wirklich sehr hart.
Es ist mit Sicherheit schlimm, jemanden zu lieben, ihm sehr viel Liebe und Wärme geben zu wollen, aber er sie dann nicht annimmt. :-(
Ihr seit jetzt 5 Jahre zusammen, das ist schon eine sehr lange Zeit. Aber gerade aus dem Grund müsste er doch wissen was er will. Ich kann ihn nicht verstehen :( Wenn man bereit ist, eine Beziehung bzw. Partnerschaft einzugehen, muß man doch immer damit rechnen, dass es vielleicht auch wieder auseinander gehen kann. Auch wenns hart ist. Das wußte er aber doch von Anfang an.. Dann hätte er alleine bleiben sollen wenn er nicht bereit ist, vielleicht ein wunderschönes Leben mit dir zu haben. Wenn ihm das Risiko zu groß ist, dich zu verlieren. Ich verstehe ihn absolut nicht.
Denke bitte an dich, mach dir nicht so viele Sorgen. Sonst wird es am Ende mit den Depressionen wieder schlimmer. Das darfst du nicht zulassen. Habe auch Probleme mit der Psyche. Weiß wie das ist. Wir müssen einfach auch an uns denken. Wir leben nur einmal.
Du hast eine süße kleine Tochter, die spürt doch gewiß auch dass es ihrer Mama nicht gut geht... Ich an deiner Stelle würde bald eine Entscheidung treffen, denn auch für deine Tochter wird es nicht einfach sein, dieses Hü und Hott mitzumachen. Überleg dir sehr gut was du möchtest und steh dann auch dazu. Aber du hast es nicht verdient, so behandelt zu werden :(
Kopf hoch! Ich wünsche dir einen schönen Abend, hoffentlich nicht zu tränenreich.
LG, Laura
Hey Smilla,
ich glaube gar nicht, dass du ihn fallen lässt, wenn du dir deinen eigenen Weg suchst - das würdest du nur, wenn du ihm nicht das Angebot machtest, diesen Weg mitzugehen - aber das kannst du ganz gut tun (du musst ihm natürlich vielleicht etwas Zeit dafür geben und es nicht ganz so direkt vonstatten gehen lassen, wie ich es hier schreibe - denn gerade die "Unbelehrbaren (um das zweite Thema aufzugreifen) sind ja oft Menschen, die die Impulse ihrer Umgebung nicht spontan aufgreifen, sondern erst zu eigenen Ideen und Entscheidungen machen müssen - ideal, wenn du es mit ihm auch so hinbekämst, aber frag mich nicht wie). Ich meine, du selbst musst einen Weg und eine Richtung für dich haben, musst mit dir selbst konsequent ausmachen, wie du weitergehen möchtest - d.h. emotional selbstständig werden, damit du nicht ertrinkend im Wasser neben einem Ertrinkenden schwächelst.... Das ist etwas anderes, als ihn fallen lassen (was du notfalls auch tun solltest, wenn es dich zu sehr 'runter zieht, ihn zu "tragen"). Ich kann mir vorstellen, dass es wichtig für dich ist, deinem Lebenshunger nachzugeben - aber kannst du ihn nicht auch ein Stück auf dem Weg ins Leben mitnehmen? Gerade wenn er einen Distanzanfall hat, solltest du anstatt panisch zu werden selbstständig ein Stück Leben erkunden und statt auf ihn und seine Distanz zu starren wie das Kaninchen auf die Schlange auf dein Qualitäten schauen und Wege finden um den gesunden Lebenshunger etwas zu stillen - für ihn kannst du trotzdem da sein, wenn sein Distanzanfall vorbei ist. Es ist mitunter sehr schwer und anstrengend - ich kenn und weiß das sehr gut - einfach nur für jemand anderes da zu sein, sich zurückzuhalten, wenn es nötig ist und dann von jetzt auf gleich präsent zu sein, wenns nötig ist - man gibt ne Menge, ohne etwas zurückzubekommen - aber ich glaube, das zu erreichen wäre für dich sehr gut und auch für ihn der beste Weg.
Alles Gute dafür wünscht
CalvinsTiger
ich glaube gar nicht, dass du ihn fallen lässt, wenn du dir deinen eigenen Weg suchst - das würdest du nur, wenn du ihm nicht das Angebot machtest, diesen Weg mitzugehen - aber das kannst du ganz gut tun (du musst ihm natürlich vielleicht etwas Zeit dafür geben und es nicht ganz so direkt vonstatten gehen lassen, wie ich es hier schreibe - denn gerade die "Unbelehrbaren (um das zweite Thema aufzugreifen) sind ja oft Menschen, die die Impulse ihrer Umgebung nicht spontan aufgreifen, sondern erst zu eigenen Ideen und Entscheidungen machen müssen - ideal, wenn du es mit ihm auch so hinbekämst, aber frag mich nicht wie). Ich meine, du selbst musst einen Weg und eine Richtung für dich haben, musst mit dir selbst konsequent ausmachen, wie du weitergehen möchtest - d.h. emotional selbstständig werden, damit du nicht ertrinkend im Wasser neben einem Ertrinkenden schwächelst.... Das ist etwas anderes, als ihn fallen lassen (was du notfalls auch tun solltest, wenn es dich zu sehr 'runter zieht, ihn zu "tragen"). Ich kann mir vorstellen, dass es wichtig für dich ist, deinem Lebenshunger nachzugeben - aber kannst du ihn nicht auch ein Stück auf dem Weg ins Leben mitnehmen? Gerade wenn er einen Distanzanfall hat, solltest du anstatt panisch zu werden selbstständig ein Stück Leben erkunden und statt auf ihn und seine Distanz zu starren wie das Kaninchen auf die Schlange auf dein Qualitäten schauen und Wege finden um den gesunden Lebenshunger etwas zu stillen - für ihn kannst du trotzdem da sein, wenn sein Distanzanfall vorbei ist. Es ist mitunter sehr schwer und anstrengend - ich kenn und weiß das sehr gut - einfach nur für jemand anderes da zu sein, sich zurückzuhalten, wenn es nötig ist und dann von jetzt auf gleich präsent zu sein, wenns nötig ist - man gibt ne Menge, ohne etwas zurückzubekommen - aber ich glaube, das zu erreichen wäre für dich sehr gut und auch für ihn der beste Weg.
Alles Gute dafür wünscht
CalvinsTiger
Hallo, Laura!
Ja, sorry, daß ich mich nicht direkt gemeldet habe, aber das liegt nicht dran, daß Du eine von den Unbelehrbaren bist, sondern ich!!
Du hast ganz recht, mit allem, was Du schreibst, und es ist lieb, daß Du mir Kraft zusprichst, das ist das, was ich mit meinem letzten posting auch ausdrücken wollte..Ich muß aufpassen, daß mir diese Kraft immer bewußt bleibt, und dadurch dann die Entscheidung treffen. Ich für mich habe nicht mehr viel Zeit mit ihm dafür, denn ich hätte tatsächlich gern so in 5 Jahren oder so noch eine Familie, und kann dann den eventuellen Vater für dieses Kind nicht überfallen. Also müßte ich in nächster Zukunft frei sein, um dann eventuell jemanden zu finden (was bei mir Jahre dauert), damit ich nicht mit 40 noch bei S. sitze, wegen ihm kein zweites Kind bekommen habe, und wenn er dann will, es für mich zu spät ist. Ich hab da keine Torschlußpanik, aber ich wär halt gern ein paar Jahre mit jemandem zusammen, bevor man sich dann weiter entscheidet..S. will irgendwann Kinder, redet auch öfter davon, fühlt sich aber noch zu unfertig. Er ist 35. Bekannte von mir meinten, das wäre bei Langzeitstudenten so, die hätten die verlängerte grüne Wiese, und das dauert mind. 3 Jahre Berufsleben und -alltag, bis sie sich Familie und Zusammenleben etc. gewachsen fühlen...Das halte ich in jedem Fall so nicht aus. Aber momentan sehe ich halt, daß er sich bemüht, und daß er selbst in einer Krise steckt. Und ich denke, nach den Prüfungen ist die halbwegs behoben, und dann müssen wir halt sehen, was passiert..Bis dahin, vielen Dank an Dich, werde ich an mich und meine Kraft denken, versuchen, meine Panik zu drosseln und auf mich und mein Kind achtgeben! Entschuldig meine "Unbelehrbarkeit" für den Moment..
Ach ja, meine Tochter hab ich weitgehend da rausgehalten, sie hat ihn nur ein paar Mal gesehen, da haben sie sich aber super verstanden, und sie hängen beide trotzdem ziemlich aneinander..Ich hab das aber nicht intensivieren wollen, weil ich nicht möchte, daß sie Trennungen so krass miterlebt..Also, solange ich nicht supersicher bin mit einem Mann, soll sie nur sporadisch Kontakt haben. Sie hat ihren Papa, den sie oft sieht, da nehme ich ihr also nichts weg.
Entschuldige das lange posting, und danke für weitere Meldungen, falls ihr Zeit und Nerv habt..
Ja, sorry, daß ich mich nicht direkt gemeldet habe, aber das liegt nicht dran, daß Du eine von den Unbelehrbaren bist, sondern ich!!
Du hast ganz recht, mit allem, was Du schreibst, und es ist lieb, daß Du mir Kraft zusprichst, das ist das, was ich mit meinem letzten posting auch ausdrücken wollte..Ich muß aufpassen, daß mir diese Kraft immer bewußt bleibt, und dadurch dann die Entscheidung treffen. Ich für mich habe nicht mehr viel Zeit mit ihm dafür, denn ich hätte tatsächlich gern so in 5 Jahren oder so noch eine Familie, und kann dann den eventuellen Vater für dieses Kind nicht überfallen. Also müßte ich in nächster Zukunft frei sein, um dann eventuell jemanden zu finden (was bei mir Jahre dauert), damit ich nicht mit 40 noch bei S. sitze, wegen ihm kein zweites Kind bekommen habe, und wenn er dann will, es für mich zu spät ist. Ich hab da keine Torschlußpanik, aber ich wär halt gern ein paar Jahre mit jemandem zusammen, bevor man sich dann weiter entscheidet..S. will irgendwann Kinder, redet auch öfter davon, fühlt sich aber noch zu unfertig. Er ist 35. Bekannte von mir meinten, das wäre bei Langzeitstudenten so, die hätten die verlängerte grüne Wiese, und das dauert mind. 3 Jahre Berufsleben und -alltag, bis sie sich Familie und Zusammenleben etc. gewachsen fühlen...Das halte ich in jedem Fall so nicht aus. Aber momentan sehe ich halt, daß er sich bemüht, und daß er selbst in einer Krise steckt. Und ich denke, nach den Prüfungen ist die halbwegs behoben, und dann müssen wir halt sehen, was passiert..Bis dahin, vielen Dank an Dich, werde ich an mich und meine Kraft denken, versuchen, meine Panik zu drosseln und auf mich und mein Kind achtgeben! Entschuldig meine "Unbelehrbarkeit" für den Moment..
Ach ja, meine Tochter hab ich weitgehend da rausgehalten, sie hat ihn nur ein paar Mal gesehen, da haben sie sich aber super verstanden, und sie hängen beide trotzdem ziemlich aneinander..Ich hab das aber nicht intensivieren wollen, weil ich nicht möchte, daß sie Trennungen so krass miterlebt..Also, solange ich nicht supersicher bin mit einem Mann, soll sie nur sporadisch Kontakt haben. Sie hat ihren Papa, den sie oft sieht, da nehme ich ihr also nichts weg.
Entschuldige das lange posting, und danke für weitere Meldungen, falls ihr Zeit und Nerv habt..
Hallo, Calvinstiger!
Danke für Deine Antwort! Ja, so in etwa seh ich das auch. Und genau das ist seit Jahren mein Anteil an den Konflikten: Meine Panik, auf die Panik und auf seine Distanz zu starren wie die Schlange aufs Kaninchen, mich unter Druck zu setzen, daß ich schuld bin und daß ich mich anstrengen muß und all son Blödsinn.
Aber es ist momentweise sehr schwer, diese Panik, wie eine Freundin sagte, auf ein angemessenes und normales Maß zu schrauben und nicht direkt durchzudrehen..Muß das üben. Gibts Tips für den jew. aktuellen Panikmoment?
Er ist ja auch so ein Angstmensch! Immer, wenn es sich zwischen uns über einen längeren Zeitraum besonders schön angefühlt hat, wir uns sehr gut verstehen, und es irgendwie wieder wächst, immer dann, wenn er das realisiert, kommt die Distanzierung, oft verbunden mit Kälte und für mich völlig irrationalen Ausagen, die allem widersprechen, was vorher so klar war für alle, die uns zusammen erlebt haben. Und wenn dann wieder was kaputt ist (durch uns beide, denn ich mach ja dann in meiner Panik schön mit), dann geht wieder eine Annäherung, bis es das nächste Mal "zu schön" ist. Und momentan, seit er klagt, daß er sich psychisch schlecht fühlt, erleben wir das im Schnelldurchlauf. Und das geht uns beiden extrem an die Substanz. Also darf doch ich meinen Part an dieser Zerstörung so nicht mehr spielen, wenn er es schon nicht ändern kann? Aber was mach ich in dem Moment, wo mich die Panik packt? Denn das wird vielleicht in ein, zwei Wochen wieder passieren..
Vielen Dank für Eure Wortmeldungen! Hat jemand so ein Verhalten beim Partner eigentlich auch schon erlebt?
Danke für Deine Antwort! Ja, so in etwa seh ich das auch. Und genau das ist seit Jahren mein Anteil an den Konflikten: Meine Panik, auf die Panik und auf seine Distanz zu starren wie die Schlange aufs Kaninchen, mich unter Druck zu setzen, daß ich schuld bin und daß ich mich anstrengen muß und all son Blödsinn.
Aber es ist momentweise sehr schwer, diese Panik, wie eine Freundin sagte, auf ein angemessenes und normales Maß zu schrauben und nicht direkt durchzudrehen..Muß das üben. Gibts Tips für den jew. aktuellen Panikmoment?
Er ist ja auch so ein Angstmensch! Immer, wenn es sich zwischen uns über einen längeren Zeitraum besonders schön angefühlt hat, wir uns sehr gut verstehen, und es irgendwie wieder wächst, immer dann, wenn er das realisiert, kommt die Distanzierung, oft verbunden mit Kälte und für mich völlig irrationalen Ausagen, die allem widersprechen, was vorher so klar war für alle, die uns zusammen erlebt haben. Und wenn dann wieder was kaputt ist (durch uns beide, denn ich mach ja dann in meiner Panik schön mit), dann geht wieder eine Annäherung, bis es das nächste Mal "zu schön" ist. Und momentan, seit er klagt, daß er sich psychisch schlecht fühlt, erleben wir das im Schnelldurchlauf. Und das geht uns beiden extrem an die Substanz. Also darf doch ich meinen Part an dieser Zerstörung so nicht mehr spielen, wenn er es schon nicht ändern kann? Aber was mach ich in dem Moment, wo mich die Panik packt? Denn das wird vielleicht in ein, zwei Wochen wieder passieren..
Vielen Dank für Eure Wortmeldungen! Hat jemand so ein Verhalten beim Partner eigentlich auch schon erlebt?
Nein Smilla, auch du bist nicht "Unbelehrbar"... Die Liebe ist es einfach, die mit einem macht was sie will. Außenstehende sehen alles vielleicht aus einer anderen Sichtweise, sehen vieles realistischer. Aber wenn man selbst noch sehr viele Gefühle für jemanden empfindet, handelt man oft anders als andere einem raten. So ist es ja leider bei mir auch, obwohl ich es nun geschafft habe, seit gestern Nachmtitag nicht mehr bei ihm zu melden, was mir selbst auch sehr schwer fällt. Ich wünsche dir jedenfalls die Kraft,d ie du brauchst, um das alles gut durchzustehen!
Hallo, Laura, danke, ich hab auch noch mal in dein Thema geschaut, hoffe, Du bist weiter tapfer und stark...oder ein Wunder soll geschehen! Oder ein tollerer Mann soll des Weges kommen, dem Du einfach nicht widerstehen kannst... :) )
Obwohl, warte ich bislang auch vergeblich drauf...wo das Herz halt hinwill..
Und eine ganz dickes sorry an Soleil, falls Du das hier liest: Hab in dem ganzen Chaos in meinem Hirn ganz vergessen, zu antworten, entschuldige! Du hast so Recht, und es tut gut, zu lesen, daß man noch halbwegs normal ist und was anderes verdient hat... Werde versuchen, eine gute Entscheidung zu fällen, wenns geht, aber mit ihm...Denke, er ist ein sehr gespaltener Mensch und will weitgehend unvereinbare Dinge in seinem Leben zusammenkriegen..entweder er kriegt es aufgelöst, oder er muß ne sehr tolerante Frau treffen - mit deren Freiheit er dann wohl nicht klarkäme...soll ja dann nicht mehr mein Problem sein!
Egal, danke für Dein posting! Werde versuchen, die Kraft zu finden, das Beste für mich zu tun! Werde auch versuchen, nicht mehr so vergeßlich beim posten zu sein...schäm!
Wünsche Euch beiden und allen anderen erstmal viel Kraft und alles Gute, muß mich jetzt um meine kleine Maus kümmern..
Obwohl, warte ich bislang auch vergeblich drauf...wo das Herz halt hinwill..
Und eine ganz dickes sorry an Soleil, falls Du das hier liest: Hab in dem ganzen Chaos in meinem Hirn ganz vergessen, zu antworten, entschuldige! Du hast so Recht, und es tut gut, zu lesen, daß man noch halbwegs normal ist und was anderes verdient hat... Werde versuchen, eine gute Entscheidung zu fällen, wenns geht, aber mit ihm...Denke, er ist ein sehr gespaltener Mensch und will weitgehend unvereinbare Dinge in seinem Leben zusammenkriegen..entweder er kriegt es aufgelöst, oder er muß ne sehr tolerante Frau treffen - mit deren Freiheit er dann wohl nicht klarkäme...soll ja dann nicht mehr mein Problem sein!
Egal, danke für Dein posting! Werde versuchen, die Kraft zu finden, das Beste für mich zu tun! Werde auch versuchen, nicht mehr so vergeßlich beim posten zu sein...schäm!
Wünsche Euch beiden und allen anderen erstmal viel Kraft und alles Gute, muß mich jetzt um meine kleine Maus kümmern..
Oh je, bräuchte nochmal ein kleines feedback über mein Verhalten gestern. Er hat mich halt gestern morgen überraschend angerufen, war sehr lieb, und dann wars ein schönes Telefonat mit etwas schwierigem Abschluß. Weil er es immer noch schafft, mich mit angeblichen Kleinigkeiten total zu verunsichern. Z. B. hab ich ihm, extra karikiert und überzogen, gesagt, daß seine Bekannten ihn sehen als 35-Jährigen, sich wie 20 fühlenden Typ, der erstmal nach der Uni noch fünf Auslandsaufenthalte vorhat, und sich erst in 20 Jahren für eine Frau entscheidet. Da sagte er "Das stimmt ja auch so". Ich nehme das selbstverständlich wieder ernst, habe sofort wieder dieses Loch in der Magengrube, und innerlich eine Person, die mir ein paar klatscht und mich zusammensch.., warum ich immer noch Kontakt halte etc....Ich habe dann möglichst schnell das Telefonat beendet, weil ich nicht die Kraft für die immer gleichen Situationen hatte. Dann kam ne liebe SMS von ihm, von mir, von ihm, und dann rief er wieder an. Und er findet, daß ich überreagiere. Ich wüßte, daß er sehr unsicher ist und große Bindungsangst hat, und daß er gespalten ist, weil er Freiheitsideen hat und gleichzeitig Beständigkeit in seinem Leben braucht. Das wäre sein ureigenes Problem und hätte erstmal nichts mit mir zu tun. Er müßte den Weg da rausfinden. Ich bedeute ihm sehr viel und er möchte gern die Bindung weiter aufbauen, aber nach meiner schlimmen Depression und den ganzen Komplikationen wäre seine Angst noch größer geworden und sobald ich einschnappe, weil er was falsches sagt, könnte er nur mit neuer Distanz antworten. Ich sollte auf seine Äußerungen nicht direkt so negativ abfahren, sondern erstmal nachhaken, die Beschreibung seiner Bekannten wäre ja auch übertrieben und nur die halbe Wahrheit. Und ich sollte mehr darauf achten, was er tut und daß er sich auch immer wieder um mich bemüht und durch meine Panikanfälle nicht immer alles verkomplizieren. Damit würde ich das, was zwischen uns weiter wächst, auch immer wieder behindern. Ich sage natürlich, daß das auf gegenseitigkeit beruhen muß und er mich dann nicht immer mit seinen Unsicherheiten zupflastern soll. Die machen mich dann eben auch unsicher. Lange Rede, kurzer Sinn: Er wollte mich dann gern noch sehen, war aber wieder unsicher, ob das dann gutgeht, oder wir uns streiten, oder er wieder was falsches sagt und ich wieder in ein Loch falle. Er meint aber, wenn man sich nicht verlieren will, muß man auch versuchen, aufeinander zuzugehen und es besser zu machen. Nachdem ich Bedenkzeit hatte, bin ich natürlich hingefahren. Er war von Anfang furchtbar lieb, sehr um mich bemüht, hat gekocht, wir haben gekuschelt, geredet und insgesamt einen wirklich schönen Abend erlebt. Ich hab auch gemerkt, daß er sich sehr bemüht hat, mir Gefühle zu zeigen, was er sonst nicht gut kann. Trotzdem gab es mehrere Kleinigkeiten, bei denen ich sofort wieder Angst hatte und mit Verschlossenheit reagiert habe. Dann habe ich mich aber immer wieder gefangen, weil ich selber eingesehen habe, daß das total irrationales, destruktives Verhalten ist. Er hat dann aber irgendwann auch gesagt, daß diese abrupten und zahlreichen Stimmungsumschwünge innerhalb von 4 Std. ihn sehr verunsichern, und er sich Sorgen macht, weil das offenbar in der Therapie weiter aufgearbeitet werden müßte. Er meinte, da könnte er wenig machen, daß ich alle paar Momente Gefahr laufe, ins Loch zu fallen. Er würde momentan alles geben, was er kann, und sich wirklich bemühen.
Ein Teil in mir sagt, "lern es endlich, das paßt alles nicht, bleib weg" und der andere Teil sagt "Vielleicht habt Ihr ne Chance, dann mußt Du aber auch wieder mehr an Dir arbeiten und versuchen, wieder zu vertrauen".
Ich weiß, daß Stellungnahmen schwer sind, weil Ihr nur Bruchstücke erfahren habt, aber manche haben ja die alten postings auch gelesen (und Laura, Du weißt ja z. B. aus Deinem thread auch mehr über meine Vergangenheit m. d. Schwangerschaft etc.) Hoffe, ich kriege von Euch ein paar feedbacks, die mir bei der Klärung in meinem Kopf behilflich sind.
Vielen lieben Dank und Euch alles Gute! (Und ich werde mich natürlich bemühen, auch auf die einzelnen postings einzugehen, besser als vorher.. :o )
Ein Teil in mir sagt, "lern es endlich, das paßt alles nicht, bleib weg" und der andere Teil sagt "Vielleicht habt Ihr ne Chance, dann mußt Du aber auch wieder mehr an Dir arbeiten und versuchen, wieder zu vertrauen".
Ich weiß, daß Stellungnahmen schwer sind, weil Ihr nur Bruchstücke erfahren habt, aber manche haben ja die alten postings auch gelesen (und Laura, Du weißt ja z. B. aus Deinem thread auch mehr über meine Vergangenheit m. d. Schwangerschaft etc.) Hoffe, ich kriege von Euch ein paar feedbacks, die mir bei der Klärung in meinem Kopf behilflich sind.
Vielen lieben Dank und Euch alles Gute! (Und ich werde mich natürlich bemühen, auch auf die einzelnen postings einzugehen, besser als vorher.. :o )
Ach Smilla :trost:
fühl dich erst einnmal ganz fest umarmt von mir. Ich möchte dir so gerne helfen, weiß aber auch nicht so recht wie. Männer sind einfach :mauer: .. Man weiß nicht was man dazu noch sagen soll, manche machen einen wirklich absolut sprachlos.
Ich kann sehr gut verstehen, was du in dem Moment gefühlt hast, als er dir am Telefon sagte, ja da hätten die anderen Recht das wäre aj auch alles so.. (also bezüglich deiner etwas übertriebenen Aussage) Ich meine, was soll das von ihm.. Er weiß doch gewiß, dass du irgendwann eine kleine Familie gründen möchtest. Er weiß außerdem auch, was dir vor eurer Beziehung passiert ist, und wie du dich damals fühltest als du verlassen wurdest. Er soll sich bitte mal in deine lage versetzen.. Er spricht immer nur von sich. Er hat Bindungsanst, er braucht seinen Freiraum... Aber irgendwann ist doch auch mal die Zeit gekommen wo man sich entscheiden muß was man will, oder? Er ist 35 Jahre, langsam müsste er es doch wirklich mal wissen. Ihr seit schon 5 Jahre zusammen, habt viel durchgemacht. Sowas schweißt doch normalerweiße zusammen. Und in den 5 Jahren müsste er doch mal seine ex-Beziehung aus dem Kopf streichen können... Mal vergessen können was damals passiert ist. Er hat doch nun dich, er könnte glücklich mit dir sein.. Aber normalerweiße müsste er doch alles dran setzen, dass ihr es schafft. Er weiß doch auch denke ich, dass dich das Thema sehr beschäftigt und es dich fertig macht. Er weiß von deinen damaligen Depressionen etc. Warum verhält er sich dann bitte so? Das ist doch total unfair und in meinen Augen auch sehr egoistisch von ihm.. oder siehst du das anders Smilla? Er denkt doch in erster Linie zunächst an sich.. Wie wärs wenn du nochmal deine damalige Geschichte bei ihm erwähnst.. Vielleicht macht er sich dann mal Gedanken.
Er hat wohl gemerkt, dass du dich gestern hin und hergerissen gefühlt hast. Aber das ist doch dann normalerweise gerade ein Grund, mich an seiner Stelle noch ein bißchen mehr um dich zu bemühen, oder? Er soll dir endlich zeigen bzw. sagen was er will. An seinem Hin und Her, dass ja auch schon über eine längere Zeit geht, machst du dich doch nur kaputt...Ich wünsche dir soviel Kraft und Stärke, dass du alles durchstehst, egal wie es ein Ende nehmen wird. Und vielleicht passiert ja doch noch ein Wunder mit ihm.
Aber fang nur nicht an die Fehler bei dir zu suchen, du hast dir wirklich nichts vorzuwerfen. Wenn sich ein Mann mir gegenüber so verhalten würde, würde ich mir auch sehr viele Gedanken machen. Wüßte auch nicht, ob ich ihm noch glauben bzw. gar vertrauen kann. Und wie will man Vertrauen bei diesem Hin und Her noch aufbauen.. Einmal sagt er dir, du bist alles für ihn und er liebt dich oder sowas, und im anderen Moment ist er sich seiner Sache nicht mehr sicher ob er sich überhaupt binden will usw. Ich kenne mich, würde wahrscheinlich auch kämpfen, würde mit aller Macht wollen, dass man es wieder schafft. Aber solang dieser Kampf nur von einer Seite ausgeht, kann es ja schlecht funktionieren. Er muss sich ändern, aber gewaltig. Du gibst doch schon seit Wochen? dein bestes.. Jetzt ist er an der Reihe.. Also, mach du dir nur keine Vorwürfe oder so.. Es ist gewiß schon schwierig, sich jedes Wort 3 mal zu überlegen was man spricht.. Das ist ja leider so der Fall.. Ach ich :trost: dich einfach nochmal.. Wir werden das alles schaffen. Dürfen uns nur nicht kleinkriegen lassen. Versuchen, positiv zu denken. Obwohls häufig sehr schwer fällt.
Ich in meiner Situation habe auch eingesehen, dass es wohl keinen Sinn mehr hat. Ich mache mir Gedanken über uns, zerbrech mir regelrecht den Kopf, und ihm ist alles scheinbar egal. Wahrscheinlich wußte er von Anfang an was er wirklich wollte und aht wiede rnur sein Spiel mit mir getrieben. :-( Naja...
Also, wir schaffen das schon!
fühl dich erst einnmal ganz fest umarmt von mir. Ich möchte dir so gerne helfen, weiß aber auch nicht so recht wie. Männer sind einfach :mauer: .. Man weiß nicht was man dazu noch sagen soll, manche machen einen wirklich absolut sprachlos.
Ich kann sehr gut verstehen, was du in dem Moment gefühlt hast, als er dir am Telefon sagte, ja da hätten die anderen Recht das wäre aj auch alles so.. (also bezüglich deiner etwas übertriebenen Aussage) Ich meine, was soll das von ihm.. Er weiß doch gewiß, dass du irgendwann eine kleine Familie gründen möchtest. Er weiß außerdem auch, was dir vor eurer Beziehung passiert ist, und wie du dich damals fühltest als du verlassen wurdest. Er soll sich bitte mal in deine lage versetzen.. Er spricht immer nur von sich. Er hat Bindungsanst, er braucht seinen Freiraum... Aber irgendwann ist doch auch mal die Zeit gekommen wo man sich entscheiden muß was man will, oder? Er ist 35 Jahre, langsam müsste er es doch wirklich mal wissen. Ihr seit schon 5 Jahre zusammen, habt viel durchgemacht. Sowas schweißt doch normalerweiße zusammen. Und in den 5 Jahren müsste er doch mal seine ex-Beziehung aus dem Kopf streichen können... Mal vergessen können was damals passiert ist. Er hat doch nun dich, er könnte glücklich mit dir sein.. Aber normalerweiße müsste er doch alles dran setzen, dass ihr es schafft. Er weiß doch auch denke ich, dass dich das Thema sehr beschäftigt und es dich fertig macht. Er weiß von deinen damaligen Depressionen etc. Warum verhält er sich dann bitte so? Das ist doch total unfair und in meinen Augen auch sehr egoistisch von ihm.. oder siehst du das anders Smilla? Er denkt doch in erster Linie zunächst an sich.. Wie wärs wenn du nochmal deine damalige Geschichte bei ihm erwähnst.. Vielleicht macht er sich dann mal Gedanken.
Er hat wohl gemerkt, dass du dich gestern hin und hergerissen gefühlt hast. Aber das ist doch dann normalerweise gerade ein Grund, mich an seiner Stelle noch ein bißchen mehr um dich zu bemühen, oder? Er soll dir endlich zeigen bzw. sagen was er will. An seinem Hin und Her, dass ja auch schon über eine längere Zeit geht, machst du dich doch nur kaputt...Ich wünsche dir soviel Kraft und Stärke, dass du alles durchstehst, egal wie es ein Ende nehmen wird. Und vielleicht passiert ja doch noch ein Wunder mit ihm.
Aber fang nur nicht an die Fehler bei dir zu suchen, du hast dir wirklich nichts vorzuwerfen. Wenn sich ein Mann mir gegenüber so verhalten würde, würde ich mir auch sehr viele Gedanken machen. Wüßte auch nicht, ob ich ihm noch glauben bzw. gar vertrauen kann. Und wie will man Vertrauen bei diesem Hin und Her noch aufbauen.. Einmal sagt er dir, du bist alles für ihn und er liebt dich oder sowas, und im anderen Moment ist er sich seiner Sache nicht mehr sicher ob er sich überhaupt binden will usw. Ich kenne mich, würde wahrscheinlich auch kämpfen, würde mit aller Macht wollen, dass man es wieder schafft. Aber solang dieser Kampf nur von einer Seite ausgeht, kann es ja schlecht funktionieren. Er muss sich ändern, aber gewaltig. Du gibst doch schon seit Wochen? dein bestes.. Jetzt ist er an der Reihe.. Also, mach du dir nur keine Vorwürfe oder so.. Es ist gewiß schon schwierig, sich jedes Wort 3 mal zu überlegen was man spricht.. Das ist ja leider so der Fall.. Ach ich :trost: dich einfach nochmal.. Wir werden das alles schaffen. Dürfen uns nur nicht kleinkriegen lassen. Versuchen, positiv zu denken. Obwohls häufig sehr schwer fällt.
Ich in meiner Situation habe auch eingesehen, dass es wohl keinen Sinn mehr hat. Ich mache mir Gedanken über uns, zerbrech mir regelrecht den Kopf, und ihm ist alles scheinbar egal. Wahrscheinlich wußte er von Anfang an was er wirklich wollte und aht wiede rnur sein Spiel mit mir getrieben. :-( Naja...
Also, wir schaffen das schon!
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