Wie solls weiter gehen? Wir heiraten doch bald...
72 Antworten10'332 AufrufeGestartet von KFC ·
KFCThemenstart
Hallo alle,
Ich habe eine Frage die mich zur Zeit sehr beschäftigt. Wäre lieb, wenn ihr eure Meinungen sagt.
Ich kenne meinem Freund seit über 2 Jahren. Im ersten Jahr hatten wir eher eine Fickbeziehung. Ich war hoffnungslos in ihn verliebt :verliebt: aber er wollte scheinbar nur Sex(Hat er nicht gesagt, ich spürte es einfach :( ). Er war immer sehr kalt und schweigsam, zeigte mir ganz klar dass er mich nicht liebte, hatte mich seinen Freunden auch nie als seine Freundin vorgestellt, trotzdem war ich bei ihm geblieben. Nach einem Jahr haben wir uns durch viele Zufälle besser kennengelernt und er hat sich am Ende in mich verliebt :klatsch: . Im folgenden Jahr haben wir eine tolle Beziehung geführt, er ist liebevoll und aufmerksam und sogar sehr witzig, was ich überhaupt nicht erwartet habe :P . Sehr schnell wurde ich die Frau, die er im Leben am meisten geliebt hat/ liebt. Jetzt ist es so weit: Wir wollen bald heiraten. :) )
So weit, so gut.
Mein Problem ist, er hat im Urlaub mit 2 anderen Frauen geschlafen, als wir eine Fickbeziehung hatten. Das hat mich sehr tief verletzt ;( . Aber was konnte ich von ihm erwarten, wenn er mich sowieso nicht liebte? Darüber haben wir 1000mal gesprochen und er sagte, wenn er mich damals geliebt hätte, hätte er sowas nie getan, weil er von Natur aus ein sehr treuer Mann ist. Das glaube ich ihm auch.
Aber allein der Gedanke tut mir wahnsinnig weh, dass er mit einer anderen Frau im Bett war und Sex hatte, während ich so sehr in ihn verknallt war und alles für ihn gegeben hätte. Er wusste auch dass ich die (Fick)beziehung mit ihm sehr ernst nahm, hatte deswegen sehr schlechtes Gewisse dass er mich mit anderen Frauen "betrogen" hat.
Also, ich fasse es nochmal kurz: Ich kann die Schmerzen in der Vergangenheit nicht vergessen, selbst wenn die Beziehung jetzt perfekt ist und wir miteinander verlobt sind. Ich habe auch Angst dass er mich wieder betrügen würde. ?(
Ist "Fremdgehen" ist dieser Situation verzeihbar? Darf man Treue von einem verlangen, wenn dieser Mensch ihre Freundin trotz einer Beziehung nicht liebt?
Ich freue mich auf jede Meinung, besser wär´s, wenn die Männer was dazu sagen. Danke fürs Lesen.
LG
KFC
Ich habe eine Frage die mich zur Zeit sehr beschäftigt. Wäre lieb, wenn ihr eure Meinungen sagt.
Ich kenne meinem Freund seit über 2 Jahren. Im ersten Jahr hatten wir eher eine Fickbeziehung. Ich war hoffnungslos in ihn verliebt :verliebt: aber er wollte scheinbar nur Sex(Hat er nicht gesagt, ich spürte es einfach :( ). Er war immer sehr kalt und schweigsam, zeigte mir ganz klar dass er mich nicht liebte, hatte mich seinen Freunden auch nie als seine Freundin vorgestellt, trotzdem war ich bei ihm geblieben. Nach einem Jahr haben wir uns durch viele Zufälle besser kennengelernt und er hat sich am Ende in mich verliebt :klatsch: . Im folgenden Jahr haben wir eine tolle Beziehung geführt, er ist liebevoll und aufmerksam und sogar sehr witzig, was ich überhaupt nicht erwartet habe :P . Sehr schnell wurde ich die Frau, die er im Leben am meisten geliebt hat/ liebt. Jetzt ist es so weit: Wir wollen bald heiraten. :) )
So weit, so gut.
Mein Problem ist, er hat im Urlaub mit 2 anderen Frauen geschlafen, als wir eine Fickbeziehung hatten. Das hat mich sehr tief verletzt ;( . Aber was konnte ich von ihm erwarten, wenn er mich sowieso nicht liebte? Darüber haben wir 1000mal gesprochen und er sagte, wenn er mich damals geliebt hätte, hätte er sowas nie getan, weil er von Natur aus ein sehr treuer Mann ist. Das glaube ich ihm auch.
Aber allein der Gedanke tut mir wahnsinnig weh, dass er mit einer anderen Frau im Bett war und Sex hatte, während ich so sehr in ihn verknallt war und alles für ihn gegeben hätte. Er wusste auch dass ich die (Fick)beziehung mit ihm sehr ernst nahm, hatte deswegen sehr schlechtes Gewisse dass er mich mit anderen Frauen "betrogen" hat.
Also, ich fasse es nochmal kurz: Ich kann die Schmerzen in der Vergangenheit nicht vergessen, selbst wenn die Beziehung jetzt perfekt ist und wir miteinander verlobt sind. Ich habe auch Angst dass er mich wieder betrügen würde. ?(
Ist "Fremdgehen" ist dieser Situation verzeihbar? Darf man Treue von einem verlangen, wenn dieser Mensch ihre Freundin trotz einer Beziehung nicht liebt?
Ich freue mich auf jede Meinung, besser wär´s, wenn die Männer was dazu sagen. Danke fürs Lesen.
LG
KFC
Wieso wär's besser, wenn Männer etwas dazu sagen????
Ich bin weiblich und finde Du hattest kein Recht irgendetwas zu fordern, wenn Ihr ausgemacht hattet, dass es nur eine Fickbeziehung ist. Wenn Du etwas ernsthaftes wolltest, hättest Du das sagen sollen und wenn er nicht wollte, auch die Fickbeziehung beenden. Es wäre vielleicht netter von ihm gewesen, Deinen Gefühlen zu liebe, die Fickbeziehung zu beenden, aber Ansprüche durftest meiner Meinung nach jedenfalls keine stellen. Und "Betrug" war das auf gar keinen Fall!
Warum Dir jetzt etwas so weh tut, was vor Eurer tatsächlichen Beziehung pasiert ist, kann ich nicht so recht nachvollziehen. Er war frei und ungebunden und hat sich dementsprechend verhalten. Aber das war ja VOR Eurer Beziehung.
Jetzt liebt er Dich ja anscheind und ich denke, Ihr habt auch über Treue in der Beziehung geredet und Euch darauf geeinigt, dass es keine anderen Sexualpartner nebenher gibt. Also ist alles prima.
Schau doch nach vorne und klammer Dich nicht an solch einer unwichtigen Episode fest. Warum ist das so ein großes Ding für Dich, wenn Ihr sogar heiraten wollt? Ich weiß nicht, ob da nicht irgendetwas anderes im Argen liegt... Sein Verhalten war auf jeden Fall ok, wenn auch nicht tausendprozentig rücksichtsvoll. ABer man kann ja schließlich nicht erwarten,d ass andere selbstlos auf einen aufpassen, nur weil man es nicht gebacken bekommt, sich selbst zu schützen.
Gruß
vivi
Ich bin weiblich und finde Du hattest kein Recht irgendetwas zu fordern, wenn Ihr ausgemacht hattet, dass es nur eine Fickbeziehung ist. Wenn Du etwas ernsthaftes wolltest, hättest Du das sagen sollen und wenn er nicht wollte, auch die Fickbeziehung beenden. Es wäre vielleicht netter von ihm gewesen, Deinen Gefühlen zu liebe, die Fickbeziehung zu beenden, aber Ansprüche durftest meiner Meinung nach jedenfalls keine stellen. Und "Betrug" war das auf gar keinen Fall!
Warum Dir jetzt etwas so weh tut, was vor Eurer tatsächlichen Beziehung pasiert ist, kann ich nicht so recht nachvollziehen. Er war frei und ungebunden und hat sich dementsprechend verhalten. Aber das war ja VOR Eurer Beziehung.
Jetzt liebt er Dich ja anscheind und ich denke, Ihr habt auch über Treue in der Beziehung geredet und Euch darauf geeinigt, dass es keine anderen Sexualpartner nebenher gibt. Also ist alles prima.
Schau doch nach vorne und klammer Dich nicht an solch einer unwichtigen Episode fest. Warum ist das so ein großes Ding für Dich, wenn Ihr sogar heiraten wollt? Ich weiß nicht, ob da nicht irgendetwas anderes im Argen liegt... Sein Verhalten war auf jeden Fall ok, wenn auch nicht tausendprozentig rücksichtsvoll. ABer man kann ja schließlich nicht erwarten,d ass andere selbstlos auf einen aufpassen, nur weil man es nicht gebacken bekommt, sich selbst zu schützen.
Gruß
vivi
Liebe vivichen
danke für deine sofortige Antwort. Du hast gesagt, was mir mein Verstand immer wieder sagt. Und ich denke, da hast du völlig Recht.
Wir haben nicht ausgemacht, das sollte eine Fickbeziehung sein. Er hatte mir sogar 3 Wochen nachdem wir uns kennenlernten gesagt, er sei in mich verliebt. Er sagte das nur, tat aber nichts entsprechendes. Darum habe ich sofort festgestellt, was er sagte stimmte gar nicht. Aber das bleibt die einzige Lüge, die er mir erzählt hat. Er ist kein grossartiger Lügner.
Eigentlich habe ich mich schon mit dem ganzen abgefunden. Nur manchmal kommt das verletzte Gefühl hoch und ich bin verzweifelt, ob er wieder dasselbe machen wird.
Immer habe ich gehört, wer einmal betrügt, tut es immer. Nur weiss ich nicht, ob es überhaupt zum Seitesprung gehört.
Danke für deine vernünftige Antwort. Es tut mir sehr gut und ich bin beruhigt.
LG
KFC
danke für deine sofortige Antwort. Du hast gesagt, was mir mein Verstand immer wieder sagt. Und ich denke, da hast du völlig Recht.
Wir haben nicht ausgemacht, das sollte eine Fickbeziehung sein. Er hatte mir sogar 3 Wochen nachdem wir uns kennenlernten gesagt, er sei in mich verliebt. Er sagte das nur, tat aber nichts entsprechendes. Darum habe ich sofort festgestellt, was er sagte stimmte gar nicht. Aber das bleibt die einzige Lüge, die er mir erzählt hat. Er ist kein grossartiger Lügner.
Eigentlich habe ich mich schon mit dem ganzen abgefunden. Nur manchmal kommt das verletzte Gefühl hoch und ich bin verzweifelt, ob er wieder dasselbe machen wird.
Immer habe ich gehört, wer einmal betrügt, tut es immer. Nur weiss ich nicht, ob es überhaupt zum Seitesprung gehört.
Danke für deine vernünftige Antwort. Es tut mir sehr gut und ich bin beruhigt.
LG
KFC
Hallo KFC,
hast du ihn denn mal gefragt, ob ihr damals seine rMeinung nach zusammen gewesen seid? SO wie es klingt, gehtst du da ja selber nicht von aus.. Insofern ist es zwar verständlich dass es Dir nicht leicht fällt (mal ganz andere Frage: ich hoffe, er hat sich geschützt!!!) aber als Seitensprung im herkömmlichen Snne würde ich es auch nicht ansehen! Wie Vivichen schon sagte: nicht sonderlich rücksichtsvoll, wenn er von deinen Gefühlen wusste, aber eben so lange keine Beziehung besteht auch kein Seitensprung... wie lange lief denn eure Geschichte damal sschon, bzw wie lang hat es danach zu eurer "richtigen" Beziehung gedauert?
Alles Liebe
Sun
hast du ihn denn mal gefragt, ob ihr damals seine rMeinung nach zusammen gewesen seid? SO wie es klingt, gehtst du da ja selber nicht von aus.. Insofern ist es zwar verständlich dass es Dir nicht leicht fällt (mal ganz andere Frage: ich hoffe, er hat sich geschützt!!!) aber als Seitensprung im herkömmlichen Snne würde ich es auch nicht ansehen! Wie Vivichen schon sagte: nicht sonderlich rücksichtsvoll, wenn er von deinen Gefühlen wusste, aber eben so lange keine Beziehung besteht auch kein Seitensprung... wie lange lief denn eure Geschichte damal sschon, bzw wie lang hat es danach zu eurer "richtigen" Beziehung gedauert?
Alles Liebe
Sun
Wie lange hat es denn noch gedauert nachdem er dich "betrogen" das ihr zusammengekommen seit?
Ich finde wenn ihr keine wirkliche beziehung hattet hat er dich auch nicht betrogen aber da er von deinen gefühlen wusste hat er dich scohn ziemlich mies behandelt. Andererseits hat er es dir anscheinend gesagt als ihr zusammengkommen seit das spricht dafür das es ihm ernst ist und nicht will das was zwischen euch steht...
Trotzdem musst du das mit dir selber ausmachen. Wenn ihr heiraten wollt solltest du dir schon 100% sicher sein und das bist du anscheinend nicht. Wenn du mit ihm zusammenbleiben willst solltest du wenigstens mit der hochzeit noch warten und gucken wies läuft.
Ich finde wenn ihr keine wirkliche beziehung hattet hat er dich auch nicht betrogen aber da er von deinen gefühlen wusste hat er dich scohn ziemlich mies behandelt. Andererseits hat er es dir anscheinend gesagt als ihr zusammengkommen seit das spricht dafür das es ihm ernst ist und nicht will das was zwischen euch steht...
Trotzdem musst du das mit dir selber ausmachen. Wenn ihr heiraten wollt solltest du dir schon 100% sicher sein und das bist du anscheinend nicht. Wenn du mit ihm zusammenbleiben willst solltest du wenigstens mit der hochzeit noch warten und gucken wies läuft.
Ich versuche meine Geschichte genauer zu beschreiben.
Vor über 2 Jahren haben wir uns kennengelernt. Er war gerade von seiner damaligen größten Liebe verlassen worden( Jetzt bin ich seiner Angabe nach die größte Liebe seines Lebens), er ist kein Typ der einer Frau hinterherläuft und suchte sofort eine Ablenkung. Aber in der Tat liebte er diese Freundin immer noch über alles. Zu diesem Zeitpunkt haben wir uns kennengelernt, 10 Tage nach ihrer Trennung. Alles was ich hier schreibe hat er mir erst nach 1 Jahr Beziehung erzählt, als es ernst wurde.
Wir haben uns im November 2003 kennengelernt, im Dezember sagte er mir ,dass er sich in mich verliebt hatte und eine Beziehung mit mir wollte. Wir haben uns an diesem Tag geküsst. Da ich vorher immer gesagt hatte, in meiner Vorstellung geht das Küssen nur zwischen Liebespaar, war ihm damals schon klar ,dass wir ab diesen Augenblick zusammen waren. Nur lief die Beziehung ziemlich mies ,weil wir überhaupt nicht mal miteinander reden konnten. Jetzt weiss ich, es lag daran, dass wir uns zu ähnlich sind. Wir sind beide zurückhaltend und sehr vorsichtig in einer Beziehung, haben Angst den anderen unter Druck zu setzen oder verletzt zu werden. Keiner von uns traute sich was, ich bin leider keine Frau, die Initiative ergreift. Ich rufe ihn bisher fast nie an und wartete damals immer darauf dass was von ihm kam. Leider ist er genau so ein Mensch wie ich, er hatte auch immer nur aktive Freundinnen gehabt. Ausserdem war er emotional gar nicht bereit für eine neue Beziehung. Der Anfang unserer Beziehung war so schlimm, dass ich überhaupt keinen Sinn drin sah. Dann war er im Januar 2004 im Urlaub, da hat er sich mit seiner Exfreundin getroffen und auch mit ihr geschlafen. Für diesen Vorfall habe ich sehr viel Verständnis, weil ich weiss, wie schwierig es ist, sich emotional von der Person zu trennen, nicht mit ihr zu schlafen, wenn man noch sehr an ihr hängt und die Gelegenheit bekommt, besonders wenn die neue Beziehung scheisse läuft. Die Sache hat mich sehr getroffen, aber ich habe es auch sehr schnell akzeptiert. Im März 2004 hielt ich alles nicht mehr aus und machte Schluss. Er hatte nicht damit gerechnet und war sehr schockiert. Doch war ich gegangen. Wir waren Freunde geblieben. Da ich nur Verliebtheit für ihn empfand und die ganze Zeit von ihm enttäuscht war, habe ich geschafft, nach einer Woche wieder so glücklich und fröhlich wie sonst zu sein. Mein Exfreund(der vor meinem Freund) war ein Mensch voller Leidenschaft und Energie, redete wahnsinnig gerne und war so klug und schlau, dass er immer wusste was sich Frauen wünschen. Ich war nach einer solchen Beziehung daran gewöhnt, dass die Männer alles in der Beziehung tun und die Frauen verwöhnen. Mein jetztiger Freund hat sich damals so verhalten, dass ich unsere Zukunft nur schwarz sah. 3 Monate nach dem Schluss kam mein Freund zu mir, wollte wieder mit mir zusammen sein. Da ich ihn immer noch sehr gerne hatte, habe ich mich nach 3-tägigem Überlegen entschlossen, es mit ihm noch mal zu versuchen. Er hat mir auch versprochen, mir nie mehr weh zu tun.
Das 2. Mal hat sich die Beziehung ein bisschen gebessert, da ich viel locker wurde und mehr wahres Gesicht von mir zeigte. Das Vertrautwerden ging aber immer noch sehr langsam. Wir waren im Juni wieder zusammengekommen, im August war er im Urlaub und hatte da mit einer anderen geschlafen. Da waren keine Gefühle im Spiel wie letztes Mal, sondern nur Sex. Er hat mir erzählt, nach dem Urlaub hat sich seine Exfreundin bei ihm gemeldet, wollte zu ihm kommen und bei ihm wohnen. Er hat sich überlegt und am Ende für mich entschieden, nicht weil er mich liebte( das spürte ich, er ist ein ganz anderer Mensch wenn er mich liebt), sondern weil er keine Lust mehr hatte, immer hin und her gerissen zu sein, ausserdem hatte sie ihn auch nicht ganz fair behandelt. Also für ihn war die Beziehung erst danach fest geworden, obwohl er immer noch nicht in mich verliebt war. Er hatte mich sehr gerne und genoss weiter den tollen Sex, den wir hatten und meine Gesellschaft. Das war alles. Es war Oktober 2004. Im November hatte ich wieder Zweifel an unserer Beziehung, weil wir von Gefühlen her gar nicht ein Paar waren. Wir waren sehr höflich, nett zueinander und wie immer sehr zurückhaltend. Zu der Zeit kam mein Exfreund zu mir, bat zum 3. Mal um meine Hand( damals habe ich ihn verlassen, weil die Beziehung zwar immer sehr romantisch und leidenschaftlich war, waren wir einfach so anders ,dass wir im Alltag gar nicht zusammenpassten und uns immer über Kleinigkeiten streiten mussten.) Ich habe mir eine Woche genommen, habe mich entschlossen wieder zu meinem Exfreund zu gehen. Ich habe einen Brief an meinen Freund geschrieben, in dem ich sagte, wie sehr ich unter der Beziehung litt, unter seiner Lieblosigkeit und seiner Gleichgültigkeit mir gegenüber. Ich war zu ihm gefahren, wollte ihm den Brief zumindest persönlich geben und ihn noch mal sehen und aus seinem Leben gehen. Aber sobald ich ihn sah, wurde mir klar, dass ich diesen Mann liebte. Den Brief habe ich ihm nicht gegeben, und den Heiratsantrag und Ring von meinem Exfreund habe ich abgelehnt. Ich wusste, das tut mir nicht gut, weiter mit meinem Freund zusammenzusein, aber das Gefühl war so stark dass ich für ihn alles aufgeben wollte, selbst wenn ich dabei wie ein Hund leiden wurde.
Ich hatte die Beziehung nicht beendet, sondern mich meinem Schicksal gefügt. Von meiner Entscheidung habe ich ihm nichts erzählt.
Ein Monat nach dem Entschluss fing unsere Beziehung an, sich zu ändern. Früher rufte er immer nur einmal pro Woche an, um die Verabredung am Wochenende auszumachen. Das Gespräch dauerte jedes Mal nicht länger als 3 Minute, weil es nur um Verabredung ging. Aber anfang Dezember 2004 hat er seine Gewohnheit geändert und rufte alle 2 Tage an, nur „um zu fragen, wie es mir geht“. Sowas hatte ich in unserer 1 jährigen Beziehung gar nicht erlebt und ich merkte, dass seine Haltung mir gegenüber auch langsam anders war. Er war wärmer, liebeswerter und hilfbereiter. Er kuschelte auch an mich wenn wir schliefen, was er in diesem vergangenen Jahr auch nie gemacht hatte. Er Kaufte mir romantische Geschenke und Blumen zu Weihnachten und Geburtstag statt Bücher oder Topfpflanze, die ich vorher immer von ihm bekommen hatte. Am Silvester waren wir mit seinen Freunden unterwegs(ich habe seine Freunde auch zu dieser Zeit zum ersten Mal gesehen), und er war super romantisch und zärtlich geworden. Ich war im 7. Himmel. Unsere Beziehung ging von dieser Zeit an endlich bergauf. Bevor wir heimfuhren, klingelte sein Handy und es war diese Frau, mit der er im Sommer im Urlaub geschlafen hatte. Ich war natürlich sehr eifersüchtig und gekränkt, weil ich spürte, dass sie was miteinander hatten( Er beichte mir erst 3 Monate später, dass er mich mit ihr betrogen hatte). Ich war so traurig auf dem Heimweg, dass ich endlich von meinen Gefühlen gesprochen habe. Das hatte ich vorher auch nicht richtig gemacht, weil ich mich bei ihm gar nicht emotional sicher fühlte und deswegen meine Gefühle eher unterdruckt hatte. Am Ende haben wir uns versöhnt, das Problem war aber nicht wirklich gelöst. Im Februar 2005 konnte ich alles wieder nicht mehr aushalten, ich habe ihn angerufen, meinte wir mussten reden. Er war sehr beunruhigt, dachte sofort dass ich einen neuen hatte und war abends zu mir gefahren. Ich fragte ihn ob er genau vor einem Jahr in erstem Urlaub nachdem wir uns geküßt hatte mit jamandem geschlafen hatte. Er stritt alles ab, bis ich den Beweis auf den Tisch legte( leere Packung vom Komdom in dem Reiseset im Bad, auf der noch einheimische Schriftzeichen waren). Er war sprachlos und gab zu ,dass er mit seiner Exfreundin geschlafen hatte. Da ich die Sache seit einem Jahr wusste und gut verstehen konnte, war ich nur sehr enttäuscht dass er nicht mal in der Lage war, mir die Wahrheit zu sagen. Ich habe dann erzählt, was meiner Vermutung nach in dem ganzen vergangenen Jahr mit ihm passiert sein könnte. In allem habe ich Recht. Er war sehr erstaunt, dass ich ihn so gut kannte und er mich ziemlich unterschätzt hatte. Ich habe wieder wegen Frust von meinen Gefühlen geredet( Sonst war ich bei ihm immer ein ruhiger Mensch und behielt lieber alles für mich).Am Ende habe ich ihm alles verziehen, wie immer eine feste Umarmung gegeben und ihn weggeschickt. Zum Valentinstag habe ich eine Email von ihm bekommen, in der er zum ersten Mal „Ich liebe dich“ geschrieben hat. Er sagte nachher, er war nach diesem Tag, an dem wir über „den Scheiss, den er gebaut hatte( Sein Ausdruck)“, ziemlich sicher mit unserer Beziehung und seiner Liebe zu mir geworden. Danach fing unsere Beziehung an zu blühen und alles ist in unserem 2. Jahr bis jetzt nur perfekt. Er ist sehr glücklich, mich zu haben, will gar keine andere und denkt immer dass er viel Glück gehabt hat, mich nicht verloren zu haben. Wir planen miteinander eine gemeinsame Zukunft und ich bin sehr zufrieden mit ihm und seiner selbstlosen Liebe zu mir. Wir passen sehr gut zusammen und ergänzen uns und auch perfekt. Alle Krise in der Beziehung haben uns so nah gebracht, dass wir füreinander nicht ersetzlich sind und uns beschlossen haben, zusammen alt zu werden.
Nur in manchen Momenten, wenn die Erinnerung hochkommt, bekomme ich Angst, dass alles was ich mal erlebt habe nochmal passieren könnte. Wie gesagt, wer einmal betrügt, tut es immer wieder. Nur weiss ich nicht, ob ich es überhaupt „Betrug“ nennen darf. Er selbst denkt, dass er mich 2 mal betrogen hat und darum immer noch Gewissensbissen hat. Er ist viel strenger mit ihm selbst als ich mit ihm.
Ich weiss, die Geschichte ist super lang und ich bin sehr dankbar, dass ihr Geduld habt, sie zu Ende zu lesen. Ich freue mich wirklich auf ihre Meinung zur ganzen Geschichte.
Noch 1000mal Danke fürs Lesen.
Mit lieben Grüßen
KFC
Vor über 2 Jahren haben wir uns kennengelernt. Er war gerade von seiner damaligen größten Liebe verlassen worden( Jetzt bin ich seiner Angabe nach die größte Liebe seines Lebens), er ist kein Typ der einer Frau hinterherläuft und suchte sofort eine Ablenkung. Aber in der Tat liebte er diese Freundin immer noch über alles. Zu diesem Zeitpunkt haben wir uns kennengelernt, 10 Tage nach ihrer Trennung. Alles was ich hier schreibe hat er mir erst nach 1 Jahr Beziehung erzählt, als es ernst wurde.
Wir haben uns im November 2003 kennengelernt, im Dezember sagte er mir ,dass er sich in mich verliebt hatte und eine Beziehung mit mir wollte. Wir haben uns an diesem Tag geküsst. Da ich vorher immer gesagt hatte, in meiner Vorstellung geht das Küssen nur zwischen Liebespaar, war ihm damals schon klar ,dass wir ab diesen Augenblick zusammen waren. Nur lief die Beziehung ziemlich mies ,weil wir überhaupt nicht mal miteinander reden konnten. Jetzt weiss ich, es lag daran, dass wir uns zu ähnlich sind. Wir sind beide zurückhaltend und sehr vorsichtig in einer Beziehung, haben Angst den anderen unter Druck zu setzen oder verletzt zu werden. Keiner von uns traute sich was, ich bin leider keine Frau, die Initiative ergreift. Ich rufe ihn bisher fast nie an und wartete damals immer darauf dass was von ihm kam. Leider ist er genau so ein Mensch wie ich, er hatte auch immer nur aktive Freundinnen gehabt. Ausserdem war er emotional gar nicht bereit für eine neue Beziehung. Der Anfang unserer Beziehung war so schlimm, dass ich überhaupt keinen Sinn drin sah. Dann war er im Januar 2004 im Urlaub, da hat er sich mit seiner Exfreundin getroffen und auch mit ihr geschlafen. Für diesen Vorfall habe ich sehr viel Verständnis, weil ich weiss, wie schwierig es ist, sich emotional von der Person zu trennen, nicht mit ihr zu schlafen, wenn man noch sehr an ihr hängt und die Gelegenheit bekommt, besonders wenn die neue Beziehung scheisse läuft. Die Sache hat mich sehr getroffen, aber ich habe es auch sehr schnell akzeptiert. Im März 2004 hielt ich alles nicht mehr aus und machte Schluss. Er hatte nicht damit gerechnet und war sehr schockiert. Doch war ich gegangen. Wir waren Freunde geblieben. Da ich nur Verliebtheit für ihn empfand und die ganze Zeit von ihm enttäuscht war, habe ich geschafft, nach einer Woche wieder so glücklich und fröhlich wie sonst zu sein. Mein Exfreund(der vor meinem Freund) war ein Mensch voller Leidenschaft und Energie, redete wahnsinnig gerne und war so klug und schlau, dass er immer wusste was sich Frauen wünschen. Ich war nach einer solchen Beziehung daran gewöhnt, dass die Männer alles in der Beziehung tun und die Frauen verwöhnen. Mein jetztiger Freund hat sich damals so verhalten, dass ich unsere Zukunft nur schwarz sah. 3 Monate nach dem Schluss kam mein Freund zu mir, wollte wieder mit mir zusammen sein. Da ich ihn immer noch sehr gerne hatte, habe ich mich nach 3-tägigem Überlegen entschlossen, es mit ihm noch mal zu versuchen. Er hat mir auch versprochen, mir nie mehr weh zu tun.
Das 2. Mal hat sich die Beziehung ein bisschen gebessert, da ich viel locker wurde und mehr wahres Gesicht von mir zeigte. Das Vertrautwerden ging aber immer noch sehr langsam. Wir waren im Juni wieder zusammengekommen, im August war er im Urlaub und hatte da mit einer anderen geschlafen. Da waren keine Gefühle im Spiel wie letztes Mal, sondern nur Sex. Er hat mir erzählt, nach dem Urlaub hat sich seine Exfreundin bei ihm gemeldet, wollte zu ihm kommen und bei ihm wohnen. Er hat sich überlegt und am Ende für mich entschieden, nicht weil er mich liebte( das spürte ich, er ist ein ganz anderer Mensch wenn er mich liebt), sondern weil er keine Lust mehr hatte, immer hin und her gerissen zu sein, ausserdem hatte sie ihn auch nicht ganz fair behandelt. Also für ihn war die Beziehung erst danach fest geworden, obwohl er immer noch nicht in mich verliebt war. Er hatte mich sehr gerne und genoss weiter den tollen Sex, den wir hatten und meine Gesellschaft. Das war alles. Es war Oktober 2004. Im November hatte ich wieder Zweifel an unserer Beziehung, weil wir von Gefühlen her gar nicht ein Paar waren. Wir waren sehr höflich, nett zueinander und wie immer sehr zurückhaltend. Zu der Zeit kam mein Exfreund zu mir, bat zum 3. Mal um meine Hand( damals habe ich ihn verlassen, weil die Beziehung zwar immer sehr romantisch und leidenschaftlich war, waren wir einfach so anders ,dass wir im Alltag gar nicht zusammenpassten und uns immer über Kleinigkeiten streiten mussten.) Ich habe mir eine Woche genommen, habe mich entschlossen wieder zu meinem Exfreund zu gehen. Ich habe einen Brief an meinen Freund geschrieben, in dem ich sagte, wie sehr ich unter der Beziehung litt, unter seiner Lieblosigkeit und seiner Gleichgültigkeit mir gegenüber. Ich war zu ihm gefahren, wollte ihm den Brief zumindest persönlich geben und ihn noch mal sehen und aus seinem Leben gehen. Aber sobald ich ihn sah, wurde mir klar, dass ich diesen Mann liebte. Den Brief habe ich ihm nicht gegeben, und den Heiratsantrag und Ring von meinem Exfreund habe ich abgelehnt. Ich wusste, das tut mir nicht gut, weiter mit meinem Freund zusammenzusein, aber das Gefühl war so stark dass ich für ihn alles aufgeben wollte, selbst wenn ich dabei wie ein Hund leiden wurde.
Ich hatte die Beziehung nicht beendet, sondern mich meinem Schicksal gefügt. Von meiner Entscheidung habe ich ihm nichts erzählt.
Ein Monat nach dem Entschluss fing unsere Beziehung an, sich zu ändern. Früher rufte er immer nur einmal pro Woche an, um die Verabredung am Wochenende auszumachen. Das Gespräch dauerte jedes Mal nicht länger als 3 Minute, weil es nur um Verabredung ging. Aber anfang Dezember 2004 hat er seine Gewohnheit geändert und rufte alle 2 Tage an, nur „um zu fragen, wie es mir geht“. Sowas hatte ich in unserer 1 jährigen Beziehung gar nicht erlebt und ich merkte, dass seine Haltung mir gegenüber auch langsam anders war. Er war wärmer, liebeswerter und hilfbereiter. Er kuschelte auch an mich wenn wir schliefen, was er in diesem vergangenen Jahr auch nie gemacht hatte. Er Kaufte mir romantische Geschenke und Blumen zu Weihnachten und Geburtstag statt Bücher oder Topfpflanze, die ich vorher immer von ihm bekommen hatte. Am Silvester waren wir mit seinen Freunden unterwegs(ich habe seine Freunde auch zu dieser Zeit zum ersten Mal gesehen), und er war super romantisch und zärtlich geworden. Ich war im 7. Himmel. Unsere Beziehung ging von dieser Zeit an endlich bergauf. Bevor wir heimfuhren, klingelte sein Handy und es war diese Frau, mit der er im Sommer im Urlaub geschlafen hatte. Ich war natürlich sehr eifersüchtig und gekränkt, weil ich spürte, dass sie was miteinander hatten( Er beichte mir erst 3 Monate später, dass er mich mit ihr betrogen hatte). Ich war so traurig auf dem Heimweg, dass ich endlich von meinen Gefühlen gesprochen habe. Das hatte ich vorher auch nicht richtig gemacht, weil ich mich bei ihm gar nicht emotional sicher fühlte und deswegen meine Gefühle eher unterdruckt hatte. Am Ende haben wir uns versöhnt, das Problem war aber nicht wirklich gelöst. Im Februar 2005 konnte ich alles wieder nicht mehr aushalten, ich habe ihn angerufen, meinte wir mussten reden. Er war sehr beunruhigt, dachte sofort dass ich einen neuen hatte und war abends zu mir gefahren. Ich fragte ihn ob er genau vor einem Jahr in erstem Urlaub nachdem wir uns geküßt hatte mit jamandem geschlafen hatte. Er stritt alles ab, bis ich den Beweis auf den Tisch legte( leere Packung vom Komdom in dem Reiseset im Bad, auf der noch einheimische Schriftzeichen waren). Er war sprachlos und gab zu ,dass er mit seiner Exfreundin geschlafen hatte. Da ich die Sache seit einem Jahr wusste und gut verstehen konnte, war ich nur sehr enttäuscht dass er nicht mal in der Lage war, mir die Wahrheit zu sagen. Ich habe dann erzählt, was meiner Vermutung nach in dem ganzen vergangenen Jahr mit ihm passiert sein könnte. In allem habe ich Recht. Er war sehr erstaunt, dass ich ihn so gut kannte und er mich ziemlich unterschätzt hatte. Ich habe wieder wegen Frust von meinen Gefühlen geredet( Sonst war ich bei ihm immer ein ruhiger Mensch und behielt lieber alles für mich).Am Ende habe ich ihm alles verziehen, wie immer eine feste Umarmung gegeben und ihn weggeschickt. Zum Valentinstag habe ich eine Email von ihm bekommen, in der er zum ersten Mal „Ich liebe dich“ geschrieben hat. Er sagte nachher, er war nach diesem Tag, an dem wir über „den Scheiss, den er gebaut hatte( Sein Ausdruck)“, ziemlich sicher mit unserer Beziehung und seiner Liebe zu mir geworden. Danach fing unsere Beziehung an zu blühen und alles ist in unserem 2. Jahr bis jetzt nur perfekt. Er ist sehr glücklich, mich zu haben, will gar keine andere und denkt immer dass er viel Glück gehabt hat, mich nicht verloren zu haben. Wir planen miteinander eine gemeinsame Zukunft und ich bin sehr zufrieden mit ihm und seiner selbstlosen Liebe zu mir. Wir passen sehr gut zusammen und ergänzen uns und auch perfekt. Alle Krise in der Beziehung haben uns so nah gebracht, dass wir füreinander nicht ersetzlich sind und uns beschlossen haben, zusammen alt zu werden.
Nur in manchen Momenten, wenn die Erinnerung hochkommt, bekomme ich Angst, dass alles was ich mal erlebt habe nochmal passieren könnte. Wie gesagt, wer einmal betrügt, tut es immer wieder. Nur weiss ich nicht, ob ich es überhaupt „Betrug“ nennen darf. Er selbst denkt, dass er mich 2 mal betrogen hat und darum immer noch Gewissensbissen hat. Er ist viel strenger mit ihm selbst als ich mit ihm.
Ich weiss, die Geschichte ist super lang und ich bin sehr dankbar, dass ihr Geduld habt, sie zu Ende zu lesen. Ich freue mich wirklich auf ihre Meinung zur ganzen Geschichte.
Noch 1000mal Danke fürs Lesen.
Mit lieben Grüßen
KFC
Das Betrügen war also vor seinem Wandel.
Es ist gut möglich, dass er erst nachher erkannt hatte, was er an dir hat.
Am Anfang ist für mich klar, da hat er dich nicht geliebt, sondern dich nur fürs Bett benutzt. Möglicherweise um seine Freundin zu vergessen. Das kommt noch ziemlich oft vor, dass Männer nach einer Beziehung ein Trostpflaster brauchen um ihr Ego wieder zu kitten. Diese Frau wird dann scheisse behandelt, belogen, betrogen usw. Ist ja nur ein Trösterchen, sonst ist sie für nix wert. Brutal gesagt, aber so ist die Denkweise.
und so hat dich dein Freund auch behandelt.
Meist lassen sie ihr Trösterchen dann fallen, wenn es ihrem Ego wieder gut geht und sie eine Frau fanden, die ihnen was wert ist und die sie lieben. Und zu der Frau sind sie ganz anders. Eben so wie dein Freund jetzt zu dir.
Ich vermute, dass dein Freund dich erst als Trostpflaster benutzte und nachher merkte, dass du eine ganz tolle Frau bist und zum nächsten Stadium übergegangen ist. Dh. dich jetzt auch wirklich liebt und sich dementsprechend verhält.
Du sagst selber, er hat Gewissensbisse. Das finde ich positiv!
Du kannst eigentlich nur 2 Sachen machen: Das ganze endgültig abhaken oder dich zu trennen.
Aber weiterhin eine Beziehung führen und gleichzeitig immer daran denken ob er es wieder macht, oder ihm gar noch Vorwürfe machen oder ihn schlecht zu behandeln deswegen, ist nix.
So in der Art : "du hast mich 2 mal betrogen, dafür mache ich dir jetzt auch weh" Das ist gaaaaaanz übel! Dann geh lieber gleich.
Wenn er für dich wirklich der Richtige ist, dann gib ihm die Chance.
Ps: ich bin zwar auch der Meinung, wer einmal betrügt der tut es wieder, aber es kommt immer auf die Umstände und das Verhalten des Partners an.
Mein Exex hat mich auch betrogen. IHM würde ich NIE eine 2. Chance geben. Aber das waren andere Umstände.
Es ist gut möglich, dass er erst nachher erkannt hatte, was er an dir hat.
Am Anfang ist für mich klar, da hat er dich nicht geliebt, sondern dich nur fürs Bett benutzt. Möglicherweise um seine Freundin zu vergessen. Das kommt noch ziemlich oft vor, dass Männer nach einer Beziehung ein Trostpflaster brauchen um ihr Ego wieder zu kitten. Diese Frau wird dann scheisse behandelt, belogen, betrogen usw. Ist ja nur ein Trösterchen, sonst ist sie für nix wert. Brutal gesagt, aber so ist die Denkweise.
und so hat dich dein Freund auch behandelt.
Meist lassen sie ihr Trösterchen dann fallen, wenn es ihrem Ego wieder gut geht und sie eine Frau fanden, die ihnen was wert ist und die sie lieben. Und zu der Frau sind sie ganz anders. Eben so wie dein Freund jetzt zu dir.
Ich vermute, dass dein Freund dich erst als Trostpflaster benutzte und nachher merkte, dass du eine ganz tolle Frau bist und zum nächsten Stadium übergegangen ist. Dh. dich jetzt auch wirklich liebt und sich dementsprechend verhält.
Du sagst selber, er hat Gewissensbisse. Das finde ich positiv!
Du kannst eigentlich nur 2 Sachen machen: Das ganze endgültig abhaken oder dich zu trennen.
Aber weiterhin eine Beziehung führen und gleichzeitig immer daran denken ob er es wieder macht, oder ihm gar noch Vorwürfe machen oder ihn schlecht zu behandeln deswegen, ist nix.
So in der Art : "du hast mich 2 mal betrogen, dafür mache ich dir jetzt auch weh" Das ist gaaaaaanz übel! Dann geh lieber gleich.
Wenn er für dich wirklich der Richtige ist, dann gib ihm die Chance.
Ps: ich bin zwar auch der Meinung, wer einmal betrügt der tut es wieder, aber es kommt immer auf die Umstände und das Verhalten des Partners an.
Mein Exex hat mich auch betrogen. IHM würde ich NIE eine 2. Chance geben. Aber das waren andere Umstände.
Hallo!
ein wenig anders lässt es dene ausführliche Beschreibung aussehen, da ihr ja "offiziell" ein Paar wart.. und in den meisten Fällen würde ich auch sagen: Betrug? dann geh. Allerdings seh ich eine so gravierende Wandlung in seinem Verhalten die ich mir auch nur so erklären kann, dass er Dich vorher nicht geliebt hat, ja nichtmal wirklich emotional sich an Dich gebunden hat. Indem Moment in dem sich das geändert hat, hat er sich anders verhalten. Wenn man das weiterspinnt, dann kann man zumindest recht gut hoffen, dass er sich SO in einer Beziehung, in der er die Partnerin (also Dich) LIEBT nicht so verhalten wird, sprich nicht fremdgehen wird!
Wenn du es wirklich so handhaben kannst, dann gib ihm ne Chance!
Was du nur auf KEINEN Fall tun solltest wäre selber fremdzugehen, so nach dem Motto "Gleichstand", aber ich glaub, dazu liebst du ihn zu sehr.
Alles Liebe und viel Glück
Sun
ein wenig anders lässt es dene ausführliche Beschreibung aussehen, da ihr ja "offiziell" ein Paar wart.. und in den meisten Fällen würde ich auch sagen: Betrug? dann geh. Allerdings seh ich eine so gravierende Wandlung in seinem Verhalten die ich mir auch nur so erklären kann, dass er Dich vorher nicht geliebt hat, ja nichtmal wirklich emotional sich an Dich gebunden hat. Indem Moment in dem sich das geändert hat, hat er sich anders verhalten. Wenn man das weiterspinnt, dann kann man zumindest recht gut hoffen, dass er sich SO in einer Beziehung, in der er die Partnerin (also Dich) LIEBT nicht so verhalten wird, sprich nicht fremdgehen wird!
Wenn du es wirklich so handhaben kannst, dann gib ihm ne Chance!
Was du nur auf KEINEN Fall tun solltest wäre selber fremdzugehen, so nach dem Motto "Gleichstand", aber ich glaub, dazu liebst du ihn zu sehr.
Alles Liebe und viel Glück
Sun
@Sterlin, Sun,
Danke für eure Antwort! Ist sehr lieb von euch, mir eure kostbaren Meinungen mitzuteilen. :P
Ich kann euch nur zustimmen. Ihr seid absolut richtig. Und meine Funktion als ein Trostpflaster hatte ich damals auch schon erkannt und auch eine Zeit lang akzeptiert. Am Anfang war es schwer, aber ich wusste dass ich ihn nicht dazu zwingen konnte, mich zu lieben :( . Ich sagte mir, ich darf gehen, wenn es mir nicht passt; aber wenn ich doch bei ihm bleibe, soll ich die Klappe halten. Ich hatte ihn in dieser Zeit nichts vorgeworfen, nie genervt und mich nie bei ihm gemeldet. Er musste sich melden, wenn er mich sehen wollte, wenn er Trost brauchte( Nur körperlichen Trost hatte er bekommen, weil er im 1.Jahr so gut wie nie über seine Ex gesprochen hatte) oder wenn er Sex wollte, und er musste 3 Tage im Voraus eine Verabredung(Ficktermin) ausmachen, sonst hatte ich leider immer keine Zeit für ihn ;) . Wenn er sich mir gegenüber schlecht verhielt :nono: , was nur 1 oder 2 mal passiert war, verabschiedete ich mich höflich und fuhr mit dem nächsten Zug weg oder ich sagte, er sollte seine Sachen packen( und gehen).Ich hatte versucht, dadurch meinen Stolz zu bewahren. Obwohl ich selber ganz genau wusste, ich war ein Trostpflaster, durfte er niemals davon erfahren, dass ich meine Rolle in Kauf genommen hatte.
Ich denke, was ich damals tat, hat mich irgendwie geschützt und die spätere Wandlung unserer Beziehung ermöglicht. Er hatte mit anderen Frauen geschlafen, war schweigsam und zurückhaltend, interessierte sich nicht wirklich für meine Dinge, aber er war niemals frech oder respektlos :super: . Ich finde es unmöglich für einen Mann, eine Frau zu lieben, vor der er Respekt verloren hat. Ich sah damals eine winzige Hoffnung und versuchte, das Beste daraus zu machen.
Eigentlich habe ich was geschafft, wovon ich immer träumte, zwar sehr erfolgsreich. Nur hatte ich im ersten Jahr so sehr gelitten(Alleine!), dass ich die Erinnerungen nur langsam aus dem Kopf kriegen kann. Wir haben ausgemacht, wenn er „nochmal“ fremdgeht, ist es aus. Schluss. Er ist damit einverstanden und auch ziemlich sicher, dass sowas nie wieder passieren wird. Das glaube ich ihm auch, weil er kein grossartiger Lügner und kein Schauspieler ist, wenn er wieder fremdgeht, werde ich das auch sofort merken. 8)
Ich soll, wie ihr sagtet, die Sache endgültig abhacken und ihm noch eine Chance geben, oder? Ich habe keine Gründe, mich von ihm zu trennen. Er ist mein Traummann, um den ich ein Jahr (heimlich) gekämpft habe und den ich jetzt über alles liebe :verliebt: . Nur die unbekannte Angst macht mich manchmal so fertig, dass ich die Flinte ins Korn werfen würde. Mein Verstand weisst alles, aber mein Herz war einmal sehr verletzt und scheint nicht ganz geheilt zu sein.
Ob ich selber fremdgehen werde als Rache? Nein. Vor einem Jahr hat er einmal angeboten, dass ich auch mit 2 Männern schlafen durfte :schief: . Er sagte, das wurde ihm sehr weh tun, aber um die Beziehung zu retten war er willig, die Schmerzen hinzunehmen, wenn ich mich danach besser fühlte. Ich habe gesagt, er wusste dass ich sowas nicht tun konnte, dazu liebte ich ihn zu sehr sowie Sun sagte. Ich konnte ihn nicht auf diese Weise verletzen. :(
Was kann ich gegen meine Angst tun? Da bin ich wirklich am Ende!
Danke im Voraus für die Antwort. Ihr seid so nett. :schmatz:
LG
KFC
Danke für eure Antwort! Ist sehr lieb von euch, mir eure kostbaren Meinungen mitzuteilen. :P
Ich kann euch nur zustimmen. Ihr seid absolut richtig. Und meine Funktion als ein Trostpflaster hatte ich damals auch schon erkannt und auch eine Zeit lang akzeptiert. Am Anfang war es schwer, aber ich wusste dass ich ihn nicht dazu zwingen konnte, mich zu lieben :( . Ich sagte mir, ich darf gehen, wenn es mir nicht passt; aber wenn ich doch bei ihm bleibe, soll ich die Klappe halten. Ich hatte ihn in dieser Zeit nichts vorgeworfen, nie genervt und mich nie bei ihm gemeldet. Er musste sich melden, wenn er mich sehen wollte, wenn er Trost brauchte( Nur körperlichen Trost hatte er bekommen, weil er im 1.Jahr so gut wie nie über seine Ex gesprochen hatte) oder wenn er Sex wollte, und er musste 3 Tage im Voraus eine Verabredung(Ficktermin) ausmachen, sonst hatte ich leider immer keine Zeit für ihn ;) . Wenn er sich mir gegenüber schlecht verhielt :nono: , was nur 1 oder 2 mal passiert war, verabschiedete ich mich höflich und fuhr mit dem nächsten Zug weg oder ich sagte, er sollte seine Sachen packen( und gehen).Ich hatte versucht, dadurch meinen Stolz zu bewahren. Obwohl ich selber ganz genau wusste, ich war ein Trostpflaster, durfte er niemals davon erfahren, dass ich meine Rolle in Kauf genommen hatte.
Ich denke, was ich damals tat, hat mich irgendwie geschützt und die spätere Wandlung unserer Beziehung ermöglicht. Er hatte mit anderen Frauen geschlafen, war schweigsam und zurückhaltend, interessierte sich nicht wirklich für meine Dinge, aber er war niemals frech oder respektlos :super: . Ich finde es unmöglich für einen Mann, eine Frau zu lieben, vor der er Respekt verloren hat. Ich sah damals eine winzige Hoffnung und versuchte, das Beste daraus zu machen.
Eigentlich habe ich was geschafft, wovon ich immer träumte, zwar sehr erfolgsreich. Nur hatte ich im ersten Jahr so sehr gelitten(Alleine!), dass ich die Erinnerungen nur langsam aus dem Kopf kriegen kann. Wir haben ausgemacht, wenn er „nochmal“ fremdgeht, ist es aus. Schluss. Er ist damit einverstanden und auch ziemlich sicher, dass sowas nie wieder passieren wird. Das glaube ich ihm auch, weil er kein grossartiger Lügner und kein Schauspieler ist, wenn er wieder fremdgeht, werde ich das auch sofort merken. 8)
Ich soll, wie ihr sagtet, die Sache endgültig abhacken und ihm noch eine Chance geben, oder? Ich habe keine Gründe, mich von ihm zu trennen. Er ist mein Traummann, um den ich ein Jahr (heimlich) gekämpft habe und den ich jetzt über alles liebe :verliebt: . Nur die unbekannte Angst macht mich manchmal so fertig, dass ich die Flinte ins Korn werfen würde. Mein Verstand weisst alles, aber mein Herz war einmal sehr verletzt und scheint nicht ganz geheilt zu sein.
Ob ich selber fremdgehen werde als Rache? Nein. Vor einem Jahr hat er einmal angeboten, dass ich auch mit 2 Männern schlafen durfte :schief: . Er sagte, das wurde ihm sehr weh tun, aber um die Beziehung zu retten war er willig, die Schmerzen hinzunehmen, wenn ich mich danach besser fühlte. Ich habe gesagt, er wusste dass ich sowas nicht tun konnte, dazu liebte ich ihn zu sehr sowie Sun sagte. Ich konnte ihn nicht auf diese Weise verletzen. :(
Was kann ich gegen meine Angst tun? Da bin ich wirklich am Ende!
Danke im Voraus für die Antwort. Ihr seid so nett. :schmatz:
LG
KFC
Hi KFC,
also deine Geschichte berührt mich sehr, weil ich fast das Gleiche mitmachen mußte. Es ist ein schönes Gefühl, dass es noch andere Menschen gibt die so sehr lieben, dass sie so viel in kauf nehmen würden. Bei mir war es anfangs auch eine f... Beziehung und ich nahm es in Kauf, weil ich ihn so sehr liebte. Ich ahnte genauso wie du, dass er mich nicht liebt und betrügt, ich würde fast sogar so weit gehen zu behaupten, dass ein Teil von mir es ganz genau wußte. Ich litt wie ein geprügelter Hund, doch ich ließ nicht los, weil ich eine Hoffnung hatte und spürte, dass er auch anders konnte. Er war auch gerade von seiner Ex getrennt...
Wie auch immer es gibt sehr viele parallelen, doch eines habe ich nie geschafft; nachdem unsere "RICHTIGE BEZIEHUNG" anfing, konnte ich nicht vergessen...
Ich liebte ihn aber ich war schrecklich eifersüchtig und hatte wahnsinnige Angst, dass er es wieder tun könnte sobald er mich einfach nicht mehr liebt.
Diese Angst führte dazu, dass wir uns irgendwann trennten. Er hat jetzt eine neue Freundin, ist mein bester Freund, aber eine Beziehung kann ich mir aus diesem Grund einfach nicht mit ihm vorstellen. Ein Teil von mir liebt ihn immernoch und ich habe Angst, dass ich nie wieder jemanden so lieben werde.
Ich weiß nicht, wie es gelaufen wäre wenn ich es hätte vergessen können, denn die Angst war stärker. Jetzt mußt du dich fragen, ob du die Angst in Kauf nehmen willst oder ob es dich einfach ein Leben lang quälen wird, wenn du ihn heiratest. Oder umgekehrt, wie bei mir, könnte es sein dass es dich einfach sehr lange quälen wird die Angst nie in den Griff bekommen zu haben und deswegen zu leiden. Ich habe ihn zwar noch als Freund und er ist der beste Freund den man haben kann, aber er wird höchstwahrscheinlich eine Andere heiraten. Kannst du so etwas verkraften (denn dazu führt es wenn du deine Angst nicht loslassen kannst) oder willst du einfach versuchen deine Angst in Griff zu bekommen? Ich glaube jedoch, dass man es nicht alleine schaffen kann diese Angst im Griff zu bekommen. Vielleicht solltest du zu einer Beratungsstelle gehen oder so etwas, denn wenn man erst einmal in so einem Angstkreislauf geraten ist, vielleicht sogar ein Kopfkino nachts ablaufen lässt, kommt man so leicht nicht mehr aus diesem Kreislauf heraus...
Ich hoffe mein Beitrag hilft dir ein wenig!
Lieben Gruß
Sun
also deine Geschichte berührt mich sehr, weil ich fast das Gleiche mitmachen mußte. Es ist ein schönes Gefühl, dass es noch andere Menschen gibt die so sehr lieben, dass sie so viel in kauf nehmen würden. Bei mir war es anfangs auch eine f... Beziehung und ich nahm es in Kauf, weil ich ihn so sehr liebte. Ich ahnte genauso wie du, dass er mich nicht liebt und betrügt, ich würde fast sogar so weit gehen zu behaupten, dass ein Teil von mir es ganz genau wußte. Ich litt wie ein geprügelter Hund, doch ich ließ nicht los, weil ich eine Hoffnung hatte und spürte, dass er auch anders konnte. Er war auch gerade von seiner Ex getrennt...
Wie auch immer es gibt sehr viele parallelen, doch eines habe ich nie geschafft; nachdem unsere "RICHTIGE BEZIEHUNG" anfing, konnte ich nicht vergessen...
Ich liebte ihn aber ich war schrecklich eifersüchtig und hatte wahnsinnige Angst, dass er es wieder tun könnte sobald er mich einfach nicht mehr liebt.
Diese Angst führte dazu, dass wir uns irgendwann trennten. Er hat jetzt eine neue Freundin, ist mein bester Freund, aber eine Beziehung kann ich mir aus diesem Grund einfach nicht mit ihm vorstellen. Ein Teil von mir liebt ihn immernoch und ich habe Angst, dass ich nie wieder jemanden so lieben werde.
Ich weiß nicht, wie es gelaufen wäre wenn ich es hätte vergessen können, denn die Angst war stärker. Jetzt mußt du dich fragen, ob du die Angst in Kauf nehmen willst oder ob es dich einfach ein Leben lang quälen wird, wenn du ihn heiratest. Oder umgekehrt, wie bei mir, könnte es sein dass es dich einfach sehr lange quälen wird die Angst nie in den Griff bekommen zu haben und deswegen zu leiden. Ich habe ihn zwar noch als Freund und er ist der beste Freund den man haben kann, aber er wird höchstwahrscheinlich eine Andere heiraten. Kannst du so etwas verkraften (denn dazu führt es wenn du deine Angst nicht loslassen kannst) oder willst du einfach versuchen deine Angst in Griff zu bekommen? Ich glaube jedoch, dass man es nicht alleine schaffen kann diese Angst im Griff zu bekommen. Vielleicht solltest du zu einer Beratungsstelle gehen oder so etwas, denn wenn man erst einmal in so einem Angstkreislauf geraten ist, vielleicht sogar ein Kopfkino nachts ablaufen lässt, kommt man so leicht nicht mehr aus diesem Kreislauf heraus...
Ich hoffe mein Beitrag hilft dir ein wenig!
Lieben Gruß
Sun
Liebe KFC
ich denke auch dass er erkannt hat, was er an dir hat und seine Gefühle für dich sehr stark sind.
Das ändert nichts daran dass du zweifelst.
Aber du hast gelitten, und das geht nicht einfach so weg.
Ich kann dir nur einen Rat geben: wartet mit Heiraten. Ihr könnt genau gleich zusammen leben und euren Weg gemeinsam gehen. Aber wartet mit der Hochzeit bis DEINE Zweifel vergangen sind.
Eine Heirat mit dem Hintergedanken "wenn's nicht klappt lassen wir uns halt scheiden" kann's ja nicht sein, oder?
Liebt er dich wirklich so fest wie es jetzt den Anschein hat, dann wird er das verstehen und einverstanden sein.
Und verlobt zu sein ist doch auch schon was.
Alles Gute
Jessi
ich denke auch dass er erkannt hat, was er an dir hat und seine Gefühle für dich sehr stark sind.
Das ändert nichts daran dass du zweifelst.
Was kann ich gegen meine Angst tun? Da bin ich wirklich am Ende!Im Unterschied zu ihm ist dein Kopf noch voll mit den Gedanken und Gefühlen vom 1. Jahr. Er hatte keine Gefühle für dich, wie schon oft gesagt: du warst sein Trostpflaster.
Aber du hast gelitten, und das geht nicht einfach so weg.
Ich kann dir nur einen Rat geben: wartet mit Heiraten. Ihr könnt genau gleich zusammen leben und euren Weg gemeinsam gehen. Aber wartet mit der Hochzeit bis DEINE Zweifel vergangen sind.
Eine Heirat mit dem Hintergedanken "wenn's nicht klappt lassen wir uns halt scheiden" kann's ja nicht sein, oder?
Liebt er dich wirklich so fest wie es jetzt den Anschein hat, dann wird er das verstehen und einverstanden sein.
Und verlobt zu sein ist doch auch schon was.
Alles Gute
Jessi
Hallo alle hier!
Ich habe ein Problem, das nicht wirklich zum Liebeskummer gehört. Aber ich würde mir gerne ein paar neutrale Meinungen holen. ?(
Ich bin mit meinem Freund über 2.5 Jahren zusammen. Es gab in unserer Beziehung richtig grosse Krisen :mauer: , die wir aber gemeinsam überwunden haben. Wir sind seit einem Jahr verlobt und haben es vor, nächstes Jahr zu heiraten. :verliebt:
So weit, so gut.
Ich muss sagen, dass mein Freund wirklich ein netter Mensch ist. Er kümmert sich sehr um mich, macht mir alles recht und ist gutmütig wie ein Schaf. Ich bin, nach seinen Worten, die größte Liebe seines Lebens und er ist sehr zufrieden und glücklich mit mir =) . Eigentlich kann ich mir nichts besseres wünschen. Da ich selber ein Scheidungskind bin, und auch viele Scheidungen in meiner Nähe miterlebt habe, habe ich immer einen Mann gesucht, der treu, stabil, und zuverlässig ist., der jeden Tag zum Abendessen nach Hause kommt und sich um die Kinder kümmert. Mein Vater war von Zuhause abgehauen als ich 5 war. Ich möchte nicht, dass meine Kinder dasselbe erleben müssen. Dafür habe ich einen Mann gesucht/ gefunden, der mir alles geben kann, was ich brauche :super: . Ich war zum Zeitpunkt auch immer noch sehr verliebt in ihn, als wir uns die Ringe kauften. Ich zwelfelte gar nicht, ob er der richtige ist. Ich wusste es, und ich fühlte es. :verliebt:
Aber vor kurzer Zeit habe ich angefangen zu denken, ob es überhaupt Sinn macht, ihn zu heiraten. Er ist nach wie vor liebevoll, aufmerksam, hat sich nicht viel verändert. Er glaubt immer noch fest an uns, tut alles für mich. Leider vergebens. Meine Gefühle sind von heute auf morgen weg. Ich kann ihn nicht erwidern wenn er ich liebe dich oder ich vermisse dich sagt. Ich sage dann nur Danke und das ist alles :( . Ich denke die ganze Zeit über Trennung und ob es Sinn macht. Aber er hat wirklich NICHTS falsch gemacht. Alles perfekt. Abgesehen davon, dass ich kein Schmetterling im Bauch mehr habe.
Was ich jetzt am liebsten machen ist ihm den Ring zurückzugeben und ihm alles Gute für die Zukunft zu wünschen. Aber alle wissen dass wir bald heiraten, auch unsere Eltern. Ausserdem denke ich, dass es eine vernünftige Entscheidung sein sollte, ihn doch zu heiraten, weil er ein guter Ehemann und Vater sein wird.
Was denkt ihr? Was kann der Grund sein, dass die Zauber so schnell verflogen ist und ich nichts mehr für ihn empfinde ?( ? Die andere Frage ist, ob dieser Herzschlag so wichtig ist, um eine gute Ehe zu führen? Ist das ein guter Anfang für eine Ehe, wenn man in sich keine Liebe mehr für den anderen spürt? Ich kann sogar nicht versprechen, dass ich ihn nach der Hochzeit nicht betrügen werde. Vielleicht liebe ich ihn doch noch, aber eher wie meine Familie. Ich hoffe, dass er glücklich ist. Aber das ist alles.
Ich bin so verzweifelt und kann auch nicht mit ihm darüber reden, weil es ihn dann ziemlich verletzen wird. Ich muss die Entscheidung selber treffen. Ich habe aber auch Angst, dass ich nach dem Schluss jemanden anderen finde und alles nach 2 Jahre genauso verläuft( kein Gefühl mehr. Meine erste Beziehung habe ich auch mehr oder weniger aus diesem Grund beendet), oder ich finde einen Mann, nach dem ich lange Zeit verrückt bin, der aber scheisse Charakter hat. :nono:
Vielleicht bin ich zu egoistisch und denke nur, wie ich tun kann, um selber nicht verletzt zu werden und nichts zu verlieren. Ich weiss aber auch nicht, ob es ihm gut tun wird, eine Frau zu haben, die ihn zwar glücklich machen kann, ihn aber nicht liebt, und nicht versprechen kann, ihm treu zu bleiben. :rolleyes:
Ich freue mich auf jede Meinung, auch wenn die hart klingen könnte. Ich brauche wirklich neutrale Stimmen, um den besten Weg herauszufinden. :compi:
Danke im Voraus.
LG
KFC
Ich habe ein Problem, das nicht wirklich zum Liebeskummer gehört. Aber ich würde mir gerne ein paar neutrale Meinungen holen. ?(
Ich bin mit meinem Freund über 2.5 Jahren zusammen. Es gab in unserer Beziehung richtig grosse Krisen :mauer: , die wir aber gemeinsam überwunden haben. Wir sind seit einem Jahr verlobt und haben es vor, nächstes Jahr zu heiraten. :verliebt:
So weit, so gut.
Ich muss sagen, dass mein Freund wirklich ein netter Mensch ist. Er kümmert sich sehr um mich, macht mir alles recht und ist gutmütig wie ein Schaf. Ich bin, nach seinen Worten, die größte Liebe seines Lebens und er ist sehr zufrieden und glücklich mit mir =) . Eigentlich kann ich mir nichts besseres wünschen. Da ich selber ein Scheidungskind bin, und auch viele Scheidungen in meiner Nähe miterlebt habe, habe ich immer einen Mann gesucht, der treu, stabil, und zuverlässig ist., der jeden Tag zum Abendessen nach Hause kommt und sich um die Kinder kümmert. Mein Vater war von Zuhause abgehauen als ich 5 war. Ich möchte nicht, dass meine Kinder dasselbe erleben müssen. Dafür habe ich einen Mann gesucht/ gefunden, der mir alles geben kann, was ich brauche :super: . Ich war zum Zeitpunkt auch immer noch sehr verliebt in ihn, als wir uns die Ringe kauften. Ich zwelfelte gar nicht, ob er der richtige ist. Ich wusste es, und ich fühlte es. :verliebt:
Aber vor kurzer Zeit habe ich angefangen zu denken, ob es überhaupt Sinn macht, ihn zu heiraten. Er ist nach wie vor liebevoll, aufmerksam, hat sich nicht viel verändert. Er glaubt immer noch fest an uns, tut alles für mich. Leider vergebens. Meine Gefühle sind von heute auf morgen weg. Ich kann ihn nicht erwidern wenn er ich liebe dich oder ich vermisse dich sagt. Ich sage dann nur Danke und das ist alles :( . Ich denke die ganze Zeit über Trennung und ob es Sinn macht. Aber er hat wirklich NICHTS falsch gemacht. Alles perfekt. Abgesehen davon, dass ich kein Schmetterling im Bauch mehr habe.
Was ich jetzt am liebsten machen ist ihm den Ring zurückzugeben und ihm alles Gute für die Zukunft zu wünschen. Aber alle wissen dass wir bald heiraten, auch unsere Eltern. Ausserdem denke ich, dass es eine vernünftige Entscheidung sein sollte, ihn doch zu heiraten, weil er ein guter Ehemann und Vater sein wird.
Was denkt ihr? Was kann der Grund sein, dass die Zauber so schnell verflogen ist und ich nichts mehr für ihn empfinde ?( ? Die andere Frage ist, ob dieser Herzschlag so wichtig ist, um eine gute Ehe zu führen? Ist das ein guter Anfang für eine Ehe, wenn man in sich keine Liebe mehr für den anderen spürt? Ich kann sogar nicht versprechen, dass ich ihn nach der Hochzeit nicht betrügen werde. Vielleicht liebe ich ihn doch noch, aber eher wie meine Familie. Ich hoffe, dass er glücklich ist. Aber das ist alles.
Ich bin so verzweifelt und kann auch nicht mit ihm darüber reden, weil es ihn dann ziemlich verletzen wird. Ich muss die Entscheidung selber treffen. Ich habe aber auch Angst, dass ich nach dem Schluss jemanden anderen finde und alles nach 2 Jahre genauso verläuft( kein Gefühl mehr. Meine erste Beziehung habe ich auch mehr oder weniger aus diesem Grund beendet), oder ich finde einen Mann, nach dem ich lange Zeit verrückt bin, der aber scheisse Charakter hat. :nono:
Vielleicht bin ich zu egoistisch und denke nur, wie ich tun kann, um selber nicht verletzt zu werden und nichts zu verlieren. Ich weiss aber auch nicht, ob es ihm gut tun wird, eine Frau zu haben, die ihn zwar glücklich machen kann, ihn aber nicht liebt, und nicht versprechen kann, ihm treu zu bleiben. :rolleyes:
Ich freue mich auf jede Meinung, auch wenn die hart klingen könnte. Ich brauche wirklich neutrale Stimmen, um den besten Weg herauszufinden. :compi:
Danke im Voraus.
LG
KFC
Hallo KFC,
ich hoffe ich kann dir als Aussenstehender ein bisschen weiterhelfen.
...und bitte erspar ihm das "wir können ja Freunde bleiben, ok?"
ich hoffe ich war ehrlich genug um dir und ihm helfen zu können. :compi:
ich hoffe ich kann dir als Aussenstehender ein bisschen weiterhelfen.
Was ich jetzt am liebsten machen ist ihm den Ring zurückzugeben und ihm alles Gute für die Zukunft zu wünschen. Aber alle wissen dass wir bald heiraten, auch unsere Eltern. Ausserdem denke ich, dass es eine vernünftige Entscheidung sein sollte, ihn doch zu heiraten, weil er ein guter Ehemann und Vater sein wird.Deine Eltern müssen aber nicht mit ihm zusammenleben.
Aber er hat wirklich NICHTS falsch gemacht. Alles perfekt. Abgesehen davon, dass ich kein Schmetterling im Bauch mehr habe.Tja so ist das nunmal. Er muss nichts falsch gemacht haben. So etwas passiert nun mal. In deinem Fall würde ich mich nur Fragen ob es nicht mit deiner Kindheit zu tun hat das deine Gefühle so schnell verflogen sind sobald etwas in so greifbare Nähe rückt.
? Die andere Frage ist, ob dieser Herzschlag so wichtig ist, um eine gute Ehe zu führen? Ist das ein guter Anfang für eine Ehe, wenn man in sich keine Liebe mehr für den anderen spürt? Ich kann sogar nicht versprechen, dass ich ihn nach der Hochzeit nicht betrügen werdeDein letzter Satz hat mich völlig die Fassung verlieren lassen. Wie kannst du fragen ob Herzschlag notwendig ist um eine Beziehung zu führen wenn du dir die Antwort dann bereits gibst. Glaubst du ihn nicht zu verletzen wenn du ihn betrügst? :rolleyes:
Ich bin so verzweifelt und kann auch nicht mit ihm darüber reden, weil es ihn dann ziemlich verletzen wird. Ich muss die Entscheidung selber treffen.Es stimmt es ist deine Entscheidung ob du es ihm sagst aber jeder halbwegs anständige Mensch sollte sich darüber im klaren sein dass du ihm keinen gefallen tust wenn er erst nach der Hochzeit merkt das du ihn nicht mehr liebst. verletzt wird er so und so sein. Aber was ist wohl der größere Schmerz? Du versuchst dich vor dem Gespräch und den mit ziemlicher Sicherheit folgenden Gewissensbissen zu drücken. So funktioniert das nicht. Du bist eine Beziehung mit ihm eingegegangen und hast jetzt verdammt nch mal die Pflicht ihm zu sagen was passiert ist.
Ich weiss aber auch nicht, ob es ihm gut tun wird, eine Frau zu haben, die ihn zwar glücklich machen kann, ihn aber nicht liebt, und nicht versprechen kann, ihm treu zu bleiben. Augen rollenDu hast mehrmals geschrieben das er ein toller Mann ist. Er hat es nicht verdient so behandelt zu werden. Schluck dein ego runter und fang an dich der Wahrheit zu stellen. DU LIEBST IHN NICHT MEHR. Das ist keine Schande. Das kann passieren. Heirate ihn nicht nur um Sicherheit und Geborgenheit zu bekommen. Was bleibt da für ihn? Die Ehe ist das letzte was man Halbherzig angehen sollte. :nono:
...und bitte erspar ihm das "wir können ja Freunde bleiben, ok?"
ich hoffe ich war ehrlich genug um dir und ihm helfen zu können. :compi:
Gelöscht2
ohoh...
sorry, ich war ein Jahr verheiratet, da traf ich jemanden und verguckte mich sofort...
....ich weiß nicht, ob ich schon bei der Hochzeit gezweifelt habe,aber wir hatten groß eingeladen... ich konnte garnicht mehr kneifen...
...überleg es Dir sehr gut... wie alt bist Du?
Gruß aus Hannover
sorry, ich war ein Jahr verheiratet, da traf ich jemanden und verguckte mich sofort...
....ich weiß nicht, ob ich schon bei der Hochzeit gezweifelt habe,aber wir hatten groß eingeladen... ich konnte garnicht mehr kneifen...
...überleg es Dir sehr gut... wie alt bist Du?
Gruß aus Hannover
hallo KFC,
das alles kommt mir seehr bekannt vor.
ist bei mir allerdings lange her. aber ich kann mich allzu gut dran erinnern. ich bin auch so ein scheidungskind, mit allem drum und dran, immer etwas auf der hut, auch immer mit dem gedanken im hinterkopf, sowas, wie ich es erlebt habe, will ich nicht. nicht mir, nicht meinem partner, nicht meinen kindern antun.
ich war so von 19 bis 22 auch mit einem absolut lieben, klugen, hübschen mann zusammen. auch wir hatten krisen, die wir gemeistert haben. er hat mal schluss gemacht, ich hatte damals alles dran gesetzt ihn wieder zu bekommen. bekam ich auch. dann fingen wir beide zu studieren an. ich hatte damals ein völlig anderes weltbild und tausend interessante leute kennengelernt. dann war es irgendwann ähnlich: wir haben uns verlobt, er hat gemeint, er ist sich nun absolut sicher, dass ich diejenige welche bin.
aber ich war mir auf einmal nicht mehr sicher.
und hab mich dann auch prompt in einen studienkollegen verknallt.
(sei das jetzt psychologisch scheidungskind bedingt oder nicht...)
und die selben gedankengänge: da hast du nun was "sicheres, verlässliches, usw." willst du das wirklich aufgegeben? aber die liebe war mir tatsächlich abhanden gekommen.
auch unsere eltern wussten damals von der verlobung. meine hatten an ihm echt einen narren gefressen. die haben mir das glaub ich bis heute nicht verziehen.
denn ich habe ihn nicht geheiratet.
es war eine sehr schmerzhafte angelegenheit, aber ich habe es bis heute nie bereut. ich wäre mit ihm nicht glücklich geworden.
wenn man jemanden heiratet, soll man sich absolut sicher sein. auch wenn es unwahrscheinlich ist heutzutage, aber in dem moment sollte man genau dieses gefühl haben: das ist mein mann, den ich über alles liebe und immer lieben werde.
wenn du das nicht hast, dann tus nicht.
ich wünsche dir alles gute und viel kraft, dich richtig zu entscheiden!
das alles kommt mir seehr bekannt vor.
ist bei mir allerdings lange her. aber ich kann mich allzu gut dran erinnern. ich bin auch so ein scheidungskind, mit allem drum und dran, immer etwas auf der hut, auch immer mit dem gedanken im hinterkopf, sowas, wie ich es erlebt habe, will ich nicht. nicht mir, nicht meinem partner, nicht meinen kindern antun.
ich war so von 19 bis 22 auch mit einem absolut lieben, klugen, hübschen mann zusammen. auch wir hatten krisen, die wir gemeistert haben. er hat mal schluss gemacht, ich hatte damals alles dran gesetzt ihn wieder zu bekommen. bekam ich auch. dann fingen wir beide zu studieren an. ich hatte damals ein völlig anderes weltbild und tausend interessante leute kennengelernt. dann war es irgendwann ähnlich: wir haben uns verlobt, er hat gemeint, er ist sich nun absolut sicher, dass ich diejenige welche bin.
aber ich war mir auf einmal nicht mehr sicher.
und hab mich dann auch prompt in einen studienkollegen verknallt.
(sei das jetzt psychologisch scheidungskind bedingt oder nicht...)
und die selben gedankengänge: da hast du nun was "sicheres, verlässliches, usw." willst du das wirklich aufgegeben? aber die liebe war mir tatsächlich abhanden gekommen.
auch unsere eltern wussten damals von der verlobung. meine hatten an ihm echt einen narren gefressen. die haben mir das glaub ich bis heute nicht verziehen.
denn ich habe ihn nicht geheiratet.
es war eine sehr schmerzhafte angelegenheit, aber ich habe es bis heute nie bereut. ich wäre mit ihm nicht glücklich geworden.
wenn man jemanden heiratet, soll man sich absolut sicher sein. auch wenn es unwahrscheinlich ist heutzutage, aber in dem moment sollte man genau dieses gefühl haben: das ist mein mann, den ich über alles liebe und immer lieben werde.
wenn du das nicht hast, dann tus nicht.
ich wünsche dir alles gute und viel kraft, dich richtig zu entscheiden!
Ich kann auch nur empfehlen, es dir gut zu überlegen. Ich habe vor gut anderhalb Jahren geheiratet, obwohl es von beiden Seiten Zweifel und Indizien gab, dass es schiefgehen könnte. Aber irgendwie waren wir so euphorisch. Jetzt sind wir dabei, uns zu trennen. Das ist wirklich keine schöne Situation. Auch wenn die Hochzeit super schön war und es auch während der Ehe schöne Situationen gab, wünschte ich, ich hätte damals mehr auf meine innere Stimme gehört.
Also überleg es dir gut, und wenn ihr es nur aufschiebt.
Also überleg es dir gut, und wenn ihr es nur aufschiebt.
Vielleicht muss ich noch was dazu sagen. Wir führen gerade eine Fernbeziehung und können uns nicht so oft sehen. Er hat vor mir auch eine Fernbeziehung gehabt, die aber nach einem Jahr gescheitert ist. Seine Eltern haben ihn damals gewarnt, dass es nicht gut ausgehen würde. Er hat dann gesagt, dass er an sie glaubte und viel Vertrauen in diese Beziehung hatte. Als sie Schluss gemacht hat, wurde er von seinen eigenen Eltern ausgelacht, wie naiv er doch war. Dann haben wir uns kennengelernt. Am Anfang war ich noch nicht weit weg von ihm, aber nach 19 Monaten musste ich doch wegen dem Studium wegziehen. Ich sagte ihm dass ich ihn verstehen konnte, wenn er wegen der schlechten Erfahrung die Beziehung beenden wollte. Er sagte er wartet gerne auf mich, bis ich endlich wieder zu seiner Nähe ziehe. Das soll 2 Jahre dauern. Dann haben wir uns verlobt.
Er hat ganz stolz von der Verlobung rumerzählt und seine Eltern wissen natürlich Bescheid. Sie waren/ sind sehr skeptisch. Manchmal wollte ich schon Schluss machen, nur den Gedanken kann ich nicht leiden, dass er wieder (und für immer) für ein Idiot in der Familie angesehen werden wird. Es tut mir auch weh, wenn ich daran denke, dass er vielleicht nicht mehr an die Liebe glauben wird, nachdem ich Schluss mache. Ich fühle mich verantwortlich für ihn, auch wenn ich ihn wahrscheinlich nicht mehr liebe.
@Thought
Du hast völlig Recht. Er hat es nicht verdient. Ich denke ich werde auch mit ihm reden. Aber erst wenn ich die Entscheidung getroffen habe. Vielleicht ändert sich noch was. Die Ungewissheit und Angst, jemanden zu verlieren möchte ich ihm ersparen. Lieber ein Schlag ins Gesicht als lange, endlose Quälerei. Was denkst du?
ps, Mit ihm werde ich keine Freunde bleiben können, weil ich ihn absolut sehr schlimm verletzen/ enttäuschen werde. Ich werde aus seinem Leben verschwinden, um ihn die Sache besser verarbeiten zu lassen. Ich hoffe doch sehr, dass er sich schnell vom Liebeskummer erholen kann, und dafür würde ich alles tun.
@Makkiaveli
Ich bin 23, er 27. Ich denke, es liegt auch am Alter. Er sagte, er hat genug Freiheit genossen(5 Freundinnen und mehr als 5 Affäre) und möchte endlich ein Nest bauen. Ich habe insgesamt 2 Beziehungen, keine Affäre. Das Gefühl in mir, was im Leben verpasst zu haben ist sehr gross.
Ich denke auch, dass es mir genau so gehen würde wie bei dir, obwohl ich es nicht zugeben will. Oder vielleicht werde ich nach der Hochzeit doch anders?
Eine Frage. Du sagtest du hast dich in einen anderen verliebt, was ist dann mit deinem Mann? Liebst du ihn nicht mehr? Ist das Gefühl für den anderen so stark dass du die Ehe beenden kannst?
Erzähl mir bitte mehr. Ich würde so gerne von deiner Geschichte wissen, weil ich, denke ich zumindest, gerade auf demselben Weg bin.
@tioman
Ich kann dich so gut nachfühlen. Am Anfang will man das Herz des liebsten erobern, und wenn man es schafft, langweilt man sich schnell. Aber aufgeben will man auch nicht, weil, wie du sagtest, man was sicheres, zuverlässiges hat, wonach man sich lange gesehnt hat.
Ich weiss nicht, ob es mit der Scheidung meiner Eltern zu tun hat. Ich habe eigentlich kein Vertrauen in eine Beziehung. Nach dem Motto: Egal wie schön es in diesem Moment ist, geht das bald vorbei. Ich habe auch immer Angst, wenn wir uns zu vertraut werden. Ich bekomme immer ungutes Gefühl, nachdem ich über meine Gefühle rede. Ich denke, zuviel Nähe kann nur alles kaputt machen. Ich habe immer den Impuls, meinen Freund aus dem Haus zu schmeissen, nachdem wir ganze 2 Tage miteinander verbracht haben. Er ruft mich 2 mal pro Woche an, weil er mich dann nervt, ich mich gezwungen/ eingeengt fühle, wenn er sich öfter bei mir meldet. Aber hinter dem Bedurfnis nach Freiheit steckt doch meine Angst, die Nähe könnte unsere Beziehung zerstören. Früher habe ich auch gedacht, ob ich doch lieber die Beziehung jetzt beende, wo sie noch schön ist, als später alles schlimme erleben zu müssen.
Jetzt habe ich diese Bedenken nicht mehr, weil ich ihn nicht mehr liebe, und daher habe ich auch keine Angst, ihn durch zuviel Nähe zu verlieren. Aber jetzt ein anderes Problem. In allen Ehen in meiner Nähe, die gescheitert sind, haben die Frauen ihre Ehemänner mehr geliebt als die Männer sie. Ganz selten geht eine Ehe, in der die Frau mehr Liebe von ihrem Mann bekommt als sie ihm gibt, in die Brüche, zumindest in meinem Lebenskreis. Das ist auch ein Grund, wieso ich meinen Freund nicht einfach wegschicken will. Ich will doch keine Scheidung mehr erleben. Eine im Leben ist genug, nämlich die von meinen Eltern.
Bin echt schwierig, weiss ich.
Darf ich dich fragen, ob du dann mit deinem Kollegen zusammen warst? Wenn ja, wie ist es ausgegangen? Ich denke, deine Erfahrung kann sehr hilfsreich sein, weil du dasselbe durchmachen musstest.
@danielito
Wieso habt ihr Zweifel gehabt? Vom Gefühl her oder gab es Dinge, die nicht zusammenpassen(Charakter, Lebensziele usw?)
War sie deine grosse Liebe? Aus welchem Grund habt ihr beschlossen zu heiraten?
Sorry dass ich soviel frage. Aber ich bin wirklich verzweifelt und hoffe, dass deine Geschichte mir vielleicht den richtigen Weg zeigen kann.
Grüße an alle
KFC
Er hat ganz stolz von der Verlobung rumerzählt und seine Eltern wissen natürlich Bescheid. Sie waren/ sind sehr skeptisch. Manchmal wollte ich schon Schluss machen, nur den Gedanken kann ich nicht leiden, dass er wieder (und für immer) für ein Idiot in der Familie angesehen werden wird. Es tut mir auch weh, wenn ich daran denke, dass er vielleicht nicht mehr an die Liebe glauben wird, nachdem ich Schluss mache. Ich fühle mich verantwortlich für ihn, auch wenn ich ihn wahrscheinlich nicht mehr liebe.
@Thought
Du hast völlig Recht. Er hat es nicht verdient. Ich denke ich werde auch mit ihm reden. Aber erst wenn ich die Entscheidung getroffen habe. Vielleicht ändert sich noch was. Die Ungewissheit und Angst, jemanden zu verlieren möchte ich ihm ersparen. Lieber ein Schlag ins Gesicht als lange, endlose Quälerei. Was denkst du?
ps, Mit ihm werde ich keine Freunde bleiben können, weil ich ihn absolut sehr schlimm verletzen/ enttäuschen werde. Ich werde aus seinem Leben verschwinden, um ihn die Sache besser verarbeiten zu lassen. Ich hoffe doch sehr, dass er sich schnell vom Liebeskummer erholen kann, und dafür würde ich alles tun.
@Makkiaveli
Ich bin 23, er 27. Ich denke, es liegt auch am Alter. Er sagte, er hat genug Freiheit genossen(5 Freundinnen und mehr als 5 Affäre) und möchte endlich ein Nest bauen. Ich habe insgesamt 2 Beziehungen, keine Affäre. Das Gefühl in mir, was im Leben verpasst zu haben ist sehr gross.
Ich denke auch, dass es mir genau so gehen würde wie bei dir, obwohl ich es nicht zugeben will. Oder vielleicht werde ich nach der Hochzeit doch anders?
Eine Frage. Du sagtest du hast dich in einen anderen verliebt, was ist dann mit deinem Mann? Liebst du ihn nicht mehr? Ist das Gefühl für den anderen so stark dass du die Ehe beenden kannst?
Erzähl mir bitte mehr. Ich würde so gerne von deiner Geschichte wissen, weil ich, denke ich zumindest, gerade auf demselben Weg bin.
@tioman
Ich kann dich so gut nachfühlen. Am Anfang will man das Herz des liebsten erobern, und wenn man es schafft, langweilt man sich schnell. Aber aufgeben will man auch nicht, weil, wie du sagtest, man was sicheres, zuverlässiges hat, wonach man sich lange gesehnt hat.
Ich weiss nicht, ob es mit der Scheidung meiner Eltern zu tun hat. Ich habe eigentlich kein Vertrauen in eine Beziehung. Nach dem Motto: Egal wie schön es in diesem Moment ist, geht das bald vorbei. Ich habe auch immer Angst, wenn wir uns zu vertraut werden. Ich bekomme immer ungutes Gefühl, nachdem ich über meine Gefühle rede. Ich denke, zuviel Nähe kann nur alles kaputt machen. Ich habe immer den Impuls, meinen Freund aus dem Haus zu schmeissen, nachdem wir ganze 2 Tage miteinander verbracht haben. Er ruft mich 2 mal pro Woche an, weil er mich dann nervt, ich mich gezwungen/ eingeengt fühle, wenn er sich öfter bei mir meldet. Aber hinter dem Bedurfnis nach Freiheit steckt doch meine Angst, die Nähe könnte unsere Beziehung zerstören. Früher habe ich auch gedacht, ob ich doch lieber die Beziehung jetzt beende, wo sie noch schön ist, als später alles schlimme erleben zu müssen.
Jetzt habe ich diese Bedenken nicht mehr, weil ich ihn nicht mehr liebe, und daher habe ich auch keine Angst, ihn durch zuviel Nähe zu verlieren. Aber jetzt ein anderes Problem. In allen Ehen in meiner Nähe, die gescheitert sind, haben die Frauen ihre Ehemänner mehr geliebt als die Männer sie. Ganz selten geht eine Ehe, in der die Frau mehr Liebe von ihrem Mann bekommt als sie ihm gibt, in die Brüche, zumindest in meinem Lebenskreis. Das ist auch ein Grund, wieso ich meinen Freund nicht einfach wegschicken will. Ich will doch keine Scheidung mehr erleben. Eine im Leben ist genug, nämlich die von meinen Eltern.
Bin echt schwierig, weiss ich.
Darf ich dich fragen, ob du dann mit deinem Kollegen zusammen warst? Wenn ja, wie ist es ausgegangen? Ich denke, deine Erfahrung kann sehr hilfsreich sein, weil du dasselbe durchmachen musstest.
@danielito
Wieso habt ihr Zweifel gehabt? Vom Gefühl her oder gab es Dinge, die nicht zusammenpassen(Charakter, Lebensziele usw?)
War sie deine grosse Liebe? Aus welchem Grund habt ihr beschlossen zu heiraten?
Sorry dass ich soviel frage. Aber ich bin wirklich verzweifelt und hoffe, dass deine Geschichte mir vielleicht den richtigen Weg zeigen kann.
Grüße an alle
KFC
Hallo,
meine Geschichte ist etwas spezieller, da meine Frau aus Chile kommt (siehe Thread "Hat ihr Heimweh ihre Liebe zerstört ...?"). Ich weiß nicht, ob sie meine große Liebe war, aber zwischendurch habe ich es gedacht. Wir hatten schon am Anfang Probleme wegen Heimweh und uns haben gegenseitig auch andere Dinge an uns gestört. An einem Punkt hatten wir Angst, zuviel hin- und herreisen wegen fehlendem Dauervisums könnte unsere Liebe zerstören, unter anderem auch deshalb, haben wir nach gut einem Beziehung und Zusammenleben mit Unterbrechung entschieden zu heiraten. Ich war damals ganz euphorisch, dass meine Frau selbst auf die Idee kam und dachte, nun ist sie ganz sicher, bei mir bleiben zu wollen. Irgendwie dachte ich, dass würde unsere Beziehung festigen. Die Monate vor der Hochzeit waren auch die schönsten während unsere Beziehung, aber auch da gab es ein bis zwei Streits, die uns stutzig hätten machen sollen, aber es war ja schon alles vorbereitet. Sogar in der Nacht vor der Hochzeit hatten wir einen heftigen Streit. Das Fest war super, aber zwei Wochen nach der Hochzeit hatte meine Frau eine wichtige Feier in Chile und wir waren räumlich getrennt. Das war de Anfang vom Ende.
Inzwischen war meine Frau längere Zeit in Chile als vor unserer Hochzeit, die längste ununterbrochene Zeit in Deutschland waren gut 7 Monate mit anschließendem gemeinsamen Urlaub in Chile. Nun ist sie wieder dort und will gar nicht mehr zurückkkommen und für mich gubt es zur Zeit keine Möglichkeit auf Dauer dort zu leben. Insofern hätte sogar eher meine Frau nachdenken sollen, bevor sie heiraten wollen, denn sie wohl nur aus Bauchgefühl gehandelt. Nur selbst kannte ich diesen Charakterzug meiner Frau und hätte gewarnt sein sollen. Ich bereue die gemeinsame Zeit nicht, aber ich habe Horror vor einer langwierigen Trennung mit anschließender Scheidung.
meine Geschichte ist etwas spezieller, da meine Frau aus Chile kommt (siehe Thread "Hat ihr Heimweh ihre Liebe zerstört ...?"). Ich weiß nicht, ob sie meine große Liebe war, aber zwischendurch habe ich es gedacht. Wir hatten schon am Anfang Probleme wegen Heimweh und uns haben gegenseitig auch andere Dinge an uns gestört. An einem Punkt hatten wir Angst, zuviel hin- und herreisen wegen fehlendem Dauervisums könnte unsere Liebe zerstören, unter anderem auch deshalb, haben wir nach gut einem Beziehung und Zusammenleben mit Unterbrechung entschieden zu heiraten. Ich war damals ganz euphorisch, dass meine Frau selbst auf die Idee kam und dachte, nun ist sie ganz sicher, bei mir bleiben zu wollen. Irgendwie dachte ich, dass würde unsere Beziehung festigen. Die Monate vor der Hochzeit waren auch die schönsten während unsere Beziehung, aber auch da gab es ein bis zwei Streits, die uns stutzig hätten machen sollen, aber es war ja schon alles vorbereitet. Sogar in der Nacht vor der Hochzeit hatten wir einen heftigen Streit. Das Fest war super, aber zwei Wochen nach der Hochzeit hatte meine Frau eine wichtige Feier in Chile und wir waren räumlich getrennt. Das war de Anfang vom Ende.
Inzwischen war meine Frau längere Zeit in Chile als vor unserer Hochzeit, die längste ununterbrochene Zeit in Deutschland waren gut 7 Monate mit anschließendem gemeinsamen Urlaub in Chile. Nun ist sie wieder dort und will gar nicht mehr zurückkkommen und für mich gubt es zur Zeit keine Möglichkeit auf Dauer dort zu leben. Insofern hätte sogar eher meine Frau nachdenken sollen, bevor sie heiraten wollen, denn sie wohl nur aus Bauchgefühl gehandelt. Nur selbst kannte ich diesen Charakterzug meiner Frau und hätte gewarnt sein sollen. Ich bereue die gemeinsame Zeit nicht, aber ich habe Horror vor einer langwierigen Trennung mit anschließender Scheidung.
@danielito
Dein Thread habe ich schon vor langer Zeit gelesen. Es tut mir leid, was du durchmachen musst. Ich kann verstehen wenn sie das Zuhause nicht verlassen will. Wie wärs in einem anderen Land, in dem sie sich besser einleben kann als in Deutschland, und wo du auch berufliche Chance hast? z.b, Spanien? Die Sprache ist dieselbe, die Kulturen haben Gemeinsamkeit und als ein Deutscher bekommst du da bestimmt irgendwas. Ich habe einen Freund, der gerade mit einer Südamerikanerin(aus VZ) zusammen ist. Für ihn ist Spanien die beste Möglichkeit, weil er die Sprache kennt( ist auch nicht schwer zu lernen).
Ich denke, deine Frau hat hier in Deutschland Heimweh, weil alles hier zu anders ist als bei ihr zuhause.
Meine Situation ist etwa anders. Meine Vernunft sagt ja zur Heirat, weil er ein lieber Mensch ist, einen Job hat, den man nie verlieren kann(als Lehrer), emotional stabil ist, Kinder und Hunde liebt, und meine Mutter ist noch verliebter in ihn als ich ;) . Wir passen im Alltag sehr gut zusammen, haben gleiche Hobbys(ausser Politik und Fussball :schief: ), er behandelt mich wie eine Prinzessin und ich ihn wie meinen König. Sogar im Streit schaffen wir über uns zu lachen.
Aber mir fehlt hier das Bauchgefühl, wofür deine Frau dich geheiratet hat. Mir fehlt der Impuls zu sagen, "ja, ich möchte dich heiraten, zwar jetzt". Ich kann nur sagen, "Das wäre schön, können wir machen" Ich beneide sie sogar ein bisschen, dass sie dich so leidenschaftlich lieben konnte, dass sie alle Schwierigkeiten hinweggesehen und dich geheiratet hat. Sowas kann nicht jede.
Ich drücke dir die Daumen und werde deine Geschichte mal in Ruhe durchlesen. :trost:
Liebe Grüße
KFC
Dein Thread habe ich schon vor langer Zeit gelesen. Es tut mir leid, was du durchmachen musst. Ich kann verstehen wenn sie das Zuhause nicht verlassen will. Wie wärs in einem anderen Land, in dem sie sich besser einleben kann als in Deutschland, und wo du auch berufliche Chance hast? z.b, Spanien? Die Sprache ist dieselbe, die Kulturen haben Gemeinsamkeit und als ein Deutscher bekommst du da bestimmt irgendwas. Ich habe einen Freund, der gerade mit einer Südamerikanerin(aus VZ) zusammen ist. Für ihn ist Spanien die beste Möglichkeit, weil er die Sprache kennt( ist auch nicht schwer zu lernen).
Ich denke, deine Frau hat hier in Deutschland Heimweh, weil alles hier zu anders ist als bei ihr zuhause.
Meine Situation ist etwa anders. Meine Vernunft sagt ja zur Heirat, weil er ein lieber Mensch ist, einen Job hat, den man nie verlieren kann(als Lehrer), emotional stabil ist, Kinder und Hunde liebt, und meine Mutter ist noch verliebter in ihn als ich ;) . Wir passen im Alltag sehr gut zusammen, haben gleiche Hobbys(ausser Politik und Fussball :schief: ), er behandelt mich wie eine Prinzessin und ich ihn wie meinen König. Sogar im Streit schaffen wir über uns zu lachen.
Aber mir fehlt hier das Bauchgefühl, wofür deine Frau dich geheiratet hat. Mir fehlt der Impuls zu sagen, "ja, ich möchte dich heiraten, zwar jetzt". Ich kann nur sagen, "Das wäre schön, können wir machen" Ich beneide sie sogar ein bisschen, dass sie dich so leidenschaftlich lieben konnte, dass sie alle Schwierigkeiten hinweggesehen und dich geheiratet hat. Sowas kann nicht jede.
Ich drücke dir die Daumen und werde deine Geschichte mal in Ruhe durchlesen. :trost:
Liebe Grüße
KFC
hi KFC
puh... ein mann, der lieb ist, nett, sanft, einem die sterne vom himmel holt? einem quasi den roten teppich vor den füßen ausrollt? so war meiner! (er ist es auch noch...) ich stand auf einem sockel und kam mir manchmal vor, wie ein goldenes kalb... nach 21 jahren beziehung habe ich mich getrennt... ich liebte diesen mann einfach nicht mehr... ich hatte / hab ihn immer noch "lieb" - keine frage - aber das reichte mir irgendwann nicht mehr...
ich fühlte mich für ihn verantwortlich und wollte ihm nicht wehtun. ich habe mich selbst verleugnet und versucht, mich selbst zu überlisten. es funktioniert nicht! mir ging es über ein halbes jahr sehr, sehr schlecht und irgendwann hab ich die reißleine gezogen und bin weg.
das ist über ein halbes jahr her und hat mich sehr viel kraft gekostet und das tut es immer noch. es tut uns beiden heute noch sehr weh und er ist noch lange nicht soweit, daß er die tatsache akzeptieren kann (das hat aber auch was mit abhängigkeit zu tun und ist ein ganz anderes thema). ich glaube jedoch, daß diese entscheidung - trotz aller schmerzen - die richtige war, denn unehrlich in einer beziehung zu leben, nur weil man "sicherheit",hat... das hat zumindest bei mir nicht funktioniert... mag sein, daß andere menschen das können, aber ich nun mal leider nicht...
ich drücke dir die daumen, daß du die richtige entscheidung triffst! denke daran, daß auch dein partner ein recht auf ehrlichkeit hat.
puh... ein mann, der lieb ist, nett, sanft, einem die sterne vom himmel holt? einem quasi den roten teppich vor den füßen ausrollt? so war meiner! (er ist es auch noch...) ich stand auf einem sockel und kam mir manchmal vor, wie ein goldenes kalb... nach 21 jahren beziehung habe ich mich getrennt... ich liebte diesen mann einfach nicht mehr... ich hatte / hab ihn immer noch "lieb" - keine frage - aber das reichte mir irgendwann nicht mehr...
ich fühlte mich für ihn verantwortlich und wollte ihm nicht wehtun. ich habe mich selbst verleugnet und versucht, mich selbst zu überlisten. es funktioniert nicht! mir ging es über ein halbes jahr sehr, sehr schlecht und irgendwann hab ich die reißleine gezogen und bin weg.
das ist über ein halbes jahr her und hat mich sehr viel kraft gekostet und das tut es immer noch. es tut uns beiden heute noch sehr weh und er ist noch lange nicht soweit, daß er die tatsache akzeptieren kann (das hat aber auch was mit abhängigkeit zu tun und ist ein ganz anderes thema). ich glaube jedoch, daß diese entscheidung - trotz aller schmerzen - die richtige war, denn unehrlich in einer beziehung zu leben, nur weil man "sicherheit",hat... das hat zumindest bei mir nicht funktioniert... mag sein, daß andere menschen das können, aber ich nun mal leider nicht...
ich drücke dir die daumen, daß du die richtige entscheidung triffst! denke daran, daß auch dein partner ein recht auf ehrlichkeit hat.
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