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Wie solls weiter gehen? Wir heiraten doch bald...

72 Antworten10'332 AufrufeGestartet von KFC ·

#21
Hallo KFC,

ich habe ein wenig "erschrocken" deinen Thread gelesen. Ich habe selber erst vor 2 Monaten geheiratet und solche Gefühle kenn ich gar nicht. Natürlich habe ich auch nachgedacht, ob das alles das richtige ist (es soll ja möglichst für die Ewigkeit halten :] ), aber ich bin immer zu dem Schluss gekommen "ja ja ja".

Du hast geschrieben, du willst dir und deinen Kindern eine Scheidung nicht antun. Was denkst du, wielang eine Ehe gut laufen würde, wenn du sie mit diesen Vorraussetzungen startest?

Ich hätte dir geraten mal ein, zwei Wochen wegzufahren um einen klaren Kopf zu bekommen und mal zu schauen, wie sehr du ihn vermisst. Aber nachdem ihr ja eh schon eine Fernbeziheung führt, habt ihr ja eh einigen Abstand voneinander. Vermisst du ihn so gar nicht? Wie häufig seht ihr euch denn?

Auch ist mir der Gedanke gekommen, da du ja selber ein Scheidungskind bist (und das auch noch in sehr jungen Jahren), vielleicht hast du ja eine Art Bindungsangst. Bzw kennst einfach keine längeren Beziehungen und kannst damit nicht umgehen. Ich weiß nicht bei welchem Elternteil du geblieben bist und wie die weiteren Beziehungen deiner Eltern ausgesehen haben. Aber ich kann mir vorstellen, dass Kinder schon einen "Knacks" bekommen können, wenn Eltern immer wieder mal eine neue Beziehung haben. (das ist nicht böse gemeint, ich hoffe du verstehst wie ich das meine).

Wenn es wirklich so eine Bindungs-/Beziehungsangst sein sollte und du die Beziehung eigentlich irgendwie "retten" willst, solltet du dir mal überlegen zu einem Psychologen zu gehen und das mit ihm/ihr zu besprechen. Sonst wirst du dein ganzes Leben lang Probleme damit haben dich längerfristig zu binden.

Finde es sehr mutig von dir, so ehrlich über deine Gefühle zu schreiben. Du hast erkannt, dass irgendwas nicht ganz richtig läuft und das ist doch der erste Schritt auf dem Weg Lösungen zu finden. :klatsch:

Alles Liebe,

muci

KFC
#22
@dreamer69

Eigentlich sollte man beneidet werden um einen Partner, der alles tun würde, um einen glücklich zu machen.

In der letzten Zeit habe ich ziemlich oft Gedanken darüber gemacht. Kann das sein, dass genau diese Sicherheit, die man scheinbar so sehr braucht, alles unrettbar gemacht hat? Vielleicht wird der Mensch nicht für das Glück gemacht. Nur wenn man was verlieren könnte, kann man froh sein, was zu haben.

Ach, ich bin so fertig von diesem ewigen hin und her. Kann das sein, dass diese Gefühllosigkeit nur vorübergehend ist? Was soll ich dann machen, wenn ich am Ende feststelle, dass ich den größten Fehler meines Lebens gemacht habe und die Person, die ich in der Wirklichkeit über alles liebe, zu sehr verletzt habe, dass eine gemeinsame Zukunft nicht mehr in Frage kommt? Sowas will ich uns aber nicht antun......

Bist du nach der Trennung glücklicher mit deinem Leben?

@Muci

Ich freue mich sehr für dich, dass du meine Gefühle nicht kennst und dir sicher mit deinem Mann bist. Ich wünschte ich hätte genau so viel Glück wie du.

Wir können uns, in besten Fällen, alle 2 Monate sehen(Wenn man Ferien hat). Ich bin wegen dem Studium im Ausland. Es ist nicht billig, immer zwischen 2 Kontinenten hin und her zu fliegen. Ausserdem zahlt er allein für die Tickets, weil ich noch studiere und kein Geld verdiene. Du hast mich gefragt ob ich ihn vermisse während der Trennung. Ja, ich vermisse ihn arg wenn er nicht mehr da ist, manchmal muss ich sogar weinen, aber das dauert auch nicht lange. Nach einen oder 2 Tagen kann ich ihn aus dem Kopf schlagen und mein Leben weiter leben. Dann vergehen 2 Wochen, in denen ich nur sehr selten an ihn denke, bis er mir endlich wieder fehlt(Passiert auch nur wenn ich nichts besseres zu tun habe. Meistens am Sonntag)

Ich denke auch, dass mein Charakter bestimmt mehr oder weniger von der Scheidung meiner Eltern beeinflusst war. Ich und mein Bruder waren bei meiner Mutter geblieben, die verlassen und der das Herz gebrochen wurde. Aber an ihr sollte das Problem nicht liegen. Sie hat uns alles gegeben, blieb für 16 Jahre solo, uns zu anständigen Menschen erzogen, auch wenn ich gerade dabei bin, meinen Freund zu verletzen, bin ich normalerweise ein netter Mensch. Als mein Vater noch da war, hat er meine Mutter recht oft und heftig verprügelt, was ich einmal zu sehen bekam(konnte damals dann nur mit meinem Bruder im Bettchen weinen, und darauf hoffen, dass alles bald vorbeigeht). Weil er selber Arzt war, wusste er gut wie man eine Frau schlägt, damit es keine Spur hinterlässt. Meine Mutter war trotzdem oft so schlimm verletzt, dass sie mit dem Ambulance ins Krankenhaus geliefert wurde. Er war meiner Mutter mehrmals (vielleicht jede Woche!) fremdgegangen, mit Krankenschwerstern. Das hat meiner Mutter eine Kollegin von ihm erzählt. Er war von uns weggelaufen, als ich nur 5 war und mein Bruder 7. Meine Mutter liebte ihn nach wie vor über alles und lebte immer in der Hoffnung, dass er eines Tages wieder zu uns zurückkommt. “Wenn er endlich erkennt, was er verloren hat“.

Als ich älter wurde, habe ich mir geschworen, einen ganz anderen Mann zu finden als mein Vater. Mein Bruder hat später Medizin studiert, wollte mich mehrmals mit seinen Kollegen bekannt machen. Ich sagte nur wiederholt dass ich keinen Arzt heiraten will. Bei meinem Freund habe ich von Anfang an genau geprüft. Er ist Lehrer, ist kein bisschen gewalttätig, liebt Kinder, ist verantwortungsvoll, weichherzig, wahnsinnig geduldig(ist noch geduldiger mit mir als ich mit mir selber) und gesellig. Er entspricht in allem meinem Traummann. Ich kann ihn heiraten, mit ihm Kinder bekommen und dann für immer glücklich werden.

Ich wünschte alles wäre so einfach.

Ich stimme dir zu, dass ich irgendwie Bindungsangst habe, aber nicht weil meine Mutter viele Partner hatte. Sie hat erst vor 2 Jahren einen neuen Freund( Der auch super nett ist. Nur meine Mutter kann ihn schätzen, weil sie früher misshandelt wurde). Mein Vater war ihr erster Mann im Leben. Ich denke, sie ist absolut Bindungsfähig und ein treuer Mensch, egal ob es nötig war. Mein Vater hat keine Frauen nach Hause genommen und ich habe ihm nach meinen 5. Lebensjahr auch nur sehr selten gesehen(ohne seine Freundinnen). Das wäre hart für mich gewesen wenn ich das mitansehen müsste, wie er die Frauen schlecht behandelt und danach noch wie benutzte Gegenstände wegschmeisst. Ich wäre ein asozialer Mensch geworden wenn ich bei ihm aufgewachsen wäre. Ich danke Gott dafür, dass er Mitleid mit uns hat, so dass er meinen Vater von uns weggeschickt hat. Ich denke, wenn ich wegen meinen Eltern unfähig bin, mich zu binden, kann es nur an den Genen meines Vaters, und der Tatsache, dass ich kein liebevolles Liebespaar in meiner Umwelt habe, liegen. Vielleicht befolge ich doch deinen Rat und mache eine Therapie. Ich möchte meine Beziehung retten. Er war meine grosse Liebe und ich kann das nicht richtig glauben dass ich nichts mehr für ihn empfinde. Vielleicht soll ich doch mal abwarten, bis wir uns im Sommer wieder sehen. Vielleicht kommt das Gefühl doch noch zurück, worauf ich doch so sehr hoffe.

Wie schafft man eigentlich sich erneut in dieselbe Person zu verlieben, nach dem man früher verrückt war? Das wüsste ich so gerne.......

#23
tja KFC...

es gibt nun mal dinge, die kann man nicht voraussagen... bei mir war es genau das, was ich nicht aushalten konnte... mein ex war nur auf mich fixiert. ich habe mich gefühlt, als würde mir die luft abgeschnürt... das ist sicher völlig anders, als bei dir...

was ich nur mit meinem beitrag sagen wollte, ist, daß man auf seine innere stimme hören sollte... ne glaskugel hat keiner auf dem tisch und die innere stimme spricht immer über den ist-zustand...

und... ja... mir geht es besser! es war und ist immer noch eine sehr schwere zeit, aber ich habe etwas getan, was getan werden mußte um mit mir selber ins reine zu kommen... ich bin noch nicht fertig damit, aber ich bin auf dem wege dahin... und... was einmal sein wird? wer weiß das schon???

wichtig finde ich, wie gesagt auch, dem partner ehrlich gegenüber zu sein. auch wenn es ihm jetzt weh tut... auf dauer geht es ihm damit besser...

eine hochzeit oder auch "nur" eine beziehung mit dem gedanken, daß man evtl. untreu wird??? mir den gedanken, daß man den partner doch eigentlich garnicht liebt??? never ever!

kann es denn sein, daß bei euch genau das gegenteil, nämlich die fehlende nähe das problem ist? ich habe von vielen fernbeziehungen gehört, die dadaran auf dauer scheitern... hm... eigentlich alle, die ich kenne...

wie gesagt... hör auf deine innere stimme... eltern, freunde sind gut und wichtig, aber entscheiden mußt du für dich alleine!

*drückerchen* dreamer

#24
Hallo KFC,

ich denke auch, dass der Partner Ehrlichkeit verdient hat, allerdings finde ich es sehr schwer, Krisen miteinander zu bewältigen wenn man so weit voneinander weg ist. Deswegen würde ich so ein Mittelding versuchen. Versuch es einigermaßen so laufen zu lassen, wenn er nachfragt was mit dir ist, würde ich ihm sagen, dass du eine kleine Krise mit dir hast und ein paar Sachen für dich sortieren musst. Nutze doch die Zeit, die du jetzt für dich hast, um DICH ein bisschen besser kennenzulernen. Wer bist du, was willst du, was willst du nicht usw.

Dein Partner hört sich wirklich super an, aber nur weil er ein "Idealbild" für die Allgemeinheit darstellt, kann er dir trotzdem zu langweilig oder brav sein. Vielleicht ist dir das einfach zu wenig. Heirate ihn nicht wenn die Gefühle fehlen, nur weil er so ein toller, lieber, braver Ehemann und Vater sein könnte/wird. Das kann man auf Dauer nicht aufrecht halten.

Natürlich soll man eine Beziehung nicht sofort hinschmeissen, nur weil man mal ein paar schlechte Tage hat. Aber wenn sich dieses Gefühl wirklich auf längere Zeit hält, sollte man sich fragen warum es so ist. Ich war in meiner Ex-Beziehung auch dreimal bei einer Psychologin um mir Rat zu holen. Natürlich kann sie dir nicht den ultimativen Tipp geben was du machen sollst, aber sie kann dir helfen, ein paar Sachen in deinem Kopf zu sortieren und gibt dir vielleicht ein paar neue Ideen, auf die du alleine nicht gekommen bist.

Obwohl, dieses Forum ist ja auch eine Art Therapie... ;)

Wenn du ganz alleine für dich bist und mal ganz ganz ehrlich zu dir bist (egal was deine Eltern, Freunde, Mitmenschen über deinen tollen Partner sagen), was fehlt dir denn in deinem Leben oder auch in deiner Beziehung? Hast du da eine Antwort drauf?

Liebe Grüße,

muci

#25
Hallo KFC,

leider hab ich grad nicht viel Zeit, aber möchte trotzdem meinen Senf zu Deiner Geschichte dazugeben:

Zwar finde ich auch, dass man sich absolut sicher sein sollte, wenn man heiratet und alles in einem ein lautes JA brüllen sollte.

Aaaaber: Ich finde trotzdem, dass Du mal darüber nachdenken solltest, warum Du von heute auf morgen Deine "Liebe" verloren hast zu dem Mann, den Du heiraten wolltest!

Ich vermute nämlich, dass da was ganz anderes hintersteckt (ohne jetzt die beteiligten Personen und die ganze Geschichte zu kennen). Nämlich Angst vor der Ehe, vor einem möglichen Scheitern der Ehe und so, gerade, wenn Du da in Deiner Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht hast.

Hättest Du schon die ganze Zeit leise Zweifel verspürt, würde ich das nicht so sehen, aber sogar, als Ihr Euch verlobt habt, warst Du ja noch überzeugt. (Kleine Anmerkung: Ich hab mich mal getrennt, weil ich den Gedanken an eine mögliche Ehe mit meinem damaligen Freund ganz blöd fand - obwohl er ein netter Kerl war. Aber das war eben schon die ganze Zeit in meinem Hinterkopf, dass das nichts für mein Leben ist, es hat bloß eine Weile gedauert, bis ich es selbst wahrhaben wollte.)

Lieber Gruß und alles Gute,

Nimriel

KFC
#26
Ich habe vergessen was zu sagen. Also, ich bin mit ihm im Bett nicht ganz zufrieden. Natürlich gibt er alles, um mich zu befriedigen, wir hatte eigentlich recht häufig Sex gehabt, bevor wir eine Fernbeziehung hatte, durchschnittlich 2 mal pro Tag. Nachdem ich weg war, stieg die Häufigkeit auf 3 bis 4 mal pro Tag während der 2 Wochen, in denen ich bei ihm oder er bei mir war.(Er genisst scheinbar unseren Sex sehr). Wir reden sehr offen über Sex, versuchen auch viel auszuprobieren, er liest Bücher darüber, fragt immer wie es mir besser gefällt. Ich sage ihm auch was ich mag, aber es war ihm nie gelungen, es richtig zu machen. Manchmal war ich ziemlich frustiert, zeigte ihm das aber nicht, weil er sich auch viel Mühe gegeben hat. Ich denke oft an die Zeit zurück, wo ich noch mit meinem Ex zusammen war. Ich vermisse ihn nicht mehr, aber vermisse die Zeit, die ich mit ihm Bett verbracht habe, noch sehr.

Das kann meine Angst verursachen, meinen Freund zu heiraten. Ich möchte ihn zwar nicht wegen Sex wegschmeissen, aber auf Dauer kann es ein Problem werden. Manche Frauen haben keine Lust auf Sex, weil sie nicht das Gefühl haben, geliebt zu werden. Bei mir ist das Problem rein körperlich. Ich liebe(oder liebte) diesen Mann, genisse auch seine Nähe, aber mit ihm zu schlafen ist eher eine Pflicht.

Daher kommt vielleicht auch der Gedanke, dass ich ihm sehr wahrscheinlich doch betrügen könnte. Ich suche keine Abenteuer, will gefühlmässig auch niemanden anderen, kann schlechten Sex aber bestimmt keine 50 Jahren ertragen.

@Dreamer69

Ich weiss nicht ob ich überhaupt auf meine "innere Stimme" hören soll. Ich habe zuviel Leute verletzt, nur weil ich früher immer nach meinen Gefühlen gehandelt habe. Und meine Gefühle haben sich auch schnell geändert. Du hast recht mit der fehlenden Nähe. Ich denke auch, dass wir uns langsam auseinanderleben. Er ist ein Mensch, der sich sprachlich nicht besonders gut ausdrucken kann. Als ich noch in Deutschland war, habe ich dies schon gemerkt( sogar beim 2. Date!). Man kann schlecht mit ihm chatten, weil er auf jeden Satz auf "gesprachlähmende" Weise anwortet. Wenn ich ihn persönlich nicht gekannt hätte, würde ich 100% denken dass er sich gar nicht für mich interessiert. Das stimmt natürlich nicht. Er redet gerne mit mir, weiss leider nicht, wie man ein private Gespräch führt und lebendig hält. Früher war ich jedes Mal so fertig und enttäuscht nach dem Chat, dass ich die Beziehung beenden wollte, inzwischen habe ich mich daran gewöhnt. Wenn mir das Chatten wieder unerträglich wird, sage ich dann dass ich aufhören muss. Wir können aber auch nicht aufs Chatten verzichten, weil es die einzige Moglichkeit, die uns bleibt, wenn wir so weit voneinander weg sind. Dasselbe gilt für Telefonieren.

Ich habe ihm gesagt, dass er ein Mensch ist, mit dem man zusammen sein muss. Daraufhin habe ich erklärt, wenn man bei ihm ist, muss man ihn einfach lieben, denn seine Ausstrahlung, sein liebevoller Umgang mit Menschen, sein Intelligenz sind so beeindruckend. Aber alles schafft er nicht mit Worten zu zeigen. Das führt unvermeidlich dazu, dass ich mich ungeliebt fühle und meine Gefühle zu ihm langsam verschwinden. Als wir uns letztes Mal sah, kam das Gefühl in mir wieder, aber doch nicht ganz zurück, weil wir uns bald wieder trennen mussten.

Ich soll vielleicht wirklich mit der Entscheidung abwarten, bis ich ihn in einen Monat sehen kann. Dann bleibe ich auch für 2 Monate in Deutschland, wir machen dann gemeinsam Urlaub in Südfrankreich. Vielleicht wird sich das Ganze noch ändern.

Danke, dass du dir immer Zeit genommen hast, auf meine Frage zu antworten.

@Muci

Ich weiss, es ist ihm gegenüber nicht fair, wenn ich bei ihm bleibe, dabei noch immer an die schöne Welt denke, die ich verpasst habe. Niemand hat es verdient. Meine erste/letzte Beziehung hielt für 2 Jahre, dann war die Verliebtheit meienr Seite auch weg. Dieses Mal haben wir es länger geschafft, und die Verliebtheit ist auch bald hin. Ich habe Zweifel, ob ich den Mann in der Wirklichkeit sehr liebe, weiss es nur nicht, weil ich vorher nie einen Menschen geliebt habe( war vielleicht nur in sie verliebt). Vielleicht weiss ich halt nicht, wie es ist, wenn ich jemanden liebt. Kann es sein, dass gerade was ich in mir spüre(Sicherheit, Geborgenheit) Liebe ist? Oder ich mache mir nur was vor?

Wie lange warst du mit einem Mann zusammen bevor du ihn heiratest? Hattest du wirklich immer das Gefühl dass er der Richtige ist?

@Nimriel

Das Problem ist, dass ich ihn vor paar Monaten unbedingt heiraten wollte.

Wenn ich ihn damals geheiratet hätte, hätte ich heute das Problem nicht, dass ich zögere, ihn zu heiraten.

Ich denke, die Leidenschaft verschwindet irgendwann( aus Erfahrung). Oder stimmt das nicht?

Gibt es konktrete Gründe, wieso du deinen damaligen Freund nicht heiraten wolltest? Oder stimmte das Gefühl ein fach nicht? Hat da was gefehlt?

#27
Ich soll vielleicht wirklich mit der Entscheidung abwarten, bis ich ihn in einen Monat sehen kann. Dann bleibe ich auch für 2 Monate in Deutschland, wir machen dann gemeinsam Urlaub in Südfrankreich. Vielleicht wird sich das Ganze noch ändern.
das finde ich schon mal eine gute idee... vielleicht bekommst du dann klarheit... auf jeden fall ist es einen versuch wert.

ich wünsch dir viel glück!

#28
Hi KFC,

ich würde diese Zeit auch noch abwarten. Vielleicht kommt das Gefühl wieder oder du merkst was dir fehlt usw.

Ja, ich war mir bei meinem Freund immer sicher, dass er es ist. Natürlich kann ich heute nicht sagen, ob es 20, 40 oder 60 Jahre hält. Aber im Moment (bezogen auf die letzten Monate/Jahre) bin ich mir sicher. Wir streiten und diskutieren auch, ich bin auch mal 2 Tage stinkig auf ihn oder irgendwas nervt mich an ihm, aber ich würde ihn nie hergeben oder missen wollen. Dieses Gefühl ist auf jeden Fall die Basis bei mir.

Schreib dir doch mal auf, was du dir bei einem Mann wünscht und was davon er hat oder was ihm fehlt. Außer dem Sex muss es doch noch was geben, warum er nicht der richtige ist. Welches Gefühl ist verschwunden seit der Zeit als du ihn unbedingt heiraten wolltest? Und warum wolltest du ihn damals unbedingt heiraten? Weil du ihn über alles geliebt hast oder weil es angenehm ist abgesichert zu sein und zu wissen wo man hingehört?

Grüße muci

#29
ich würde die hochzeit auf ein unbestimmtes datum verschieben und sehen, ob die gefühle wiederkommen. ich finde nicht, dass du überstürzt schluss machen solltest, nur weil du jetzt wegen der gefühlsflucht geschockt bist.

manchmal wird einem nur kurz vor so einem entscheidenden einschnitt klar, wie definitiv und endgültig so eine hochzeit eigentlich gemeint ist, und fängt an zu zweifeln oder entdeckt eine plötzliche gefühlskälte.

ich würd das alles locker angehen, erstmal so zusammenbleiben. ganz ehrlich hab ich sowieso noch nie wirklich verstanden, wieso man heiraten muss, um miteinander glücklich zu sein? ich finde es viel vorteilhafter für die beziehung, wenn sie sozusagen "unsicher" bleibt, man jeden tag sich dafür engagieren muss. das sollte man zwar auch nach der hochzeit noch, aber es hat sich im kopf einfach etwas geändert und die berühmte torschlusspanik tritt oft ein. entweder kurz davor oder kurz danach.

also, hast du denn mal drüber nachgedacht, einfach nur die hochzeit abzusagen und mit ihm trotzdem zusammenzubleiben?

lg yolanda

#30
hey

du bist einer schlimmen stiuation, genau das habe ich mit meinem es vermieden.

er war perfekt, intelligent, humorvoll, bodenständig,...und ich liebte ihn für das was er war. er war auch nicht schlecht im bett, aber irgendwie stimmte das gefühl meinerseits nicht. eigentlich genau deswegen ist es dann auch auseinander gegangen, weil ich diese pflicht nicht mehr erfüllen wollte und konnte...

sex ist zwar nicht das einzige in einer beziehung, aber ich denke er ist extrem wichtig, vor allem wenn es um die ehe geht.

vielleicht ist es im nachhinein besser jemanden zu heiraten, der einen abgöttisch liebt und der alles für einen tut, mit dem es nur im bett nicht so passt...

aber das ist denke ich nur im nachhinein so.

wenn d darüber nachdenkst ihn zu betrügen und ob du ihn nocht liebst, dann denke ich liebst du ihn nicht mehr so das es für eine ehe reichen wird. das ist velleicht hart aber du musst immer darüber nachdenken, ob du dir vorstellen kannst jede nacht deines lebens neben ihm aufzuwachen. neben ihm als mann den du begehrst.

vielleicht ist es wirklich nur panik vor der endgültigkeit, aber wenn du nur zu einem kleinen teil weißt dass es das nicht ist, dann solltest du es lassen. oder jedenfalls die hochzeit verschieben auf unbestimmte zeit. das ist hart, aber weniger hart als gleich alles abzublasen.

es ist verdammt schwer, weil alles schon organisiert ist, aber tu es so schnell wie möglich. jetzt kannst du noch die notbremse ziehen. je mehr zeit vergeht, desto mehr wird es ihm wehtun.

ich fühle total mit dir, aber quäl dich nicht so und fäll eine entscheidung.

alles liebe, resi

KFC
#31
Ich weiss nicht was ich jetzt schreiben soll. Bin so durcheinander....

Aus vernünftigen Gründen würde ich ihn immer noch gerne heiraten. Ich kann mir vorstellen, wie die kommenden 50 Jahre mit ihm sein sollten. Ein Leben mit dem Partner, der einen über alles liebt und einem alles gibt. Ich werde mit ihm ein ganz leichtes Leben haben. Er arbeitet schon, ist finanziel abgesichert, unterstützt mein Studium. Er will Kinder und ist bereit, in die einjährige Babypause zu gehen, weil ich wegen dem Studium kaum Zeit für Kinder haben werde. Er ist auch sehr glücklich, dass er sich dann um unser Baby kümmern kann(Was für ihn kein Problem ist, weil er wirklich viel Geduld hat). Dann kann ich mich auf mein Studium oder später auf die Arbeit konzentrieren. Er ist ein Mann, der mich fliegen, meine Träume erfüllen läßt. Er ist sehr stolz auf mich.

Und so einen Mann, den ich oben beschrieben habe, habe ich nicht umsonst bekommen. Für ein ganzes Jahr habe ich um seine Liebe gekämpft. War auch sehr enttäuscht und verletzt worden. Ich war überglücklich, als er auch in mich verliebt war. Ich habe eine harte Zeit hinter mich gebracht, in der ich immer Angst hatte, wieder verletzt zu werden, in der ich mir immer Mühe gegeben habe, ihm wieder zu vertrauen(Jetzt habe ich auch kein Problem mehr mit dem Vertrauen, obwohl ich so weit weg von ihm bin). Hätte ich kein starkes Gefühl für ihn empfunden, hätte ich alles längst aufgegeben.

Und diesen Mann, den ich damals abgöttisch liebte, will ich jetzt wegschicken, weil mir das Gefühl fehlt? Wenn meine Gefühle für ihn auch verschwinden können, bin ich dann nicht in der Lage, jemanden auf Dauer zu lieben, nicht wahr? Er war alles, was ich mir wünschen kann. Ein toller Mann, der mich liebt und den ich bewundere. Wir waren sehr lange glücklich(sind wir immer noch, abgesehen davon dass ich Zweifel habe). Vielleicht suche ich insgeheim doch einen Mann, der die Frauen misshandelt so wie mein Vater? Wenn es meine innere Stimme ist, so einen Mann wie meinen Vater zu finden und zu lieben, würde ich diese Stimme lieber ignorieren.

Ich habe ein Buch von John M. Gottman gelesen-- Die 7 Geheimnisse der glücklichen Ehe. Da hat der Author erwähnt, dass die Ehe(Beziehung) immer noch zu retten ist, wenn sich das Paar noch an die schönen Momente in der Beziehung erinnern kann. Ich versuche jetzt, alle alten Emotionen in mir hervorzurufen, indem ich mein Tagebuch nochmal lese, ich denke an seine Nähe und Küsse, die mich jedes Mal weich gemacht haben, an die einigen Male, wo wir uns miteinander gestritten haben, auch da war er so zärtlich. Er nahm mich in die Arme, wischte die Tränen von meinem Gesicht weg, sagte mir dass ich das Wichtigste in seinem Leben war, dass seine Welt sich um mich drehte, brachte mich mit witzigen Bemerkungen wieder zum Lachen. Ich erinnere mich daran, dass er einmal morgens um 4 Uhr aufgestanden war und anschliessend 5 Stunden mit dem Auto gefahren war, um den ganzen Tag bei mir zu sein und mich emotional zu unterstützen, weil ich eine wichtige Prüfung hatte. Er war auch mitgekommen, als ich ins Ausland musste, nur weil er es nicht wollte, dass ich mich dort allein fühlte. Was kann ich noch von ihm erwarten? Und diesen Mann, um den mich alle Frauen beneiden könnten, will ich wegschmeissen, weil ich zur Zeit nichts mehr für ihn empfinde? Allein der Gedanke, dass ich ihn wegen eigner Entscheidung verlieren werde, bricht mir das Herz.

Ich wünsche nichts sehnlicher als dass die alten Gefühle wieder zurückkehren, dass ich wieder so zweifellos an unsere Beziehung glauben kann. Mit ihm wollte ich doch alt werden.

Es tut so weh........ :heulen:

#32
Ist das eigentlich der gleiche, wegen dem du den Thread gestartet hast?

Er arbeitet schon, ist finanziel abgesichert, unterstützt mein Studium. Er will Kinder und ist bereit, in die einjährige Babypause zu gehen, weil ich wegen dem Studium kaum Zeit für Kinder haben werde.
Verstehe ich das richtig, dass du während deinem Studium schon ein Kind möchtest?

Naja muss zwar jeder selber wissen. Ich persönlich finde das nicht gut...

Besonders dann nicht, wenn du sowieso schon Zweifel an der Beziehung hast.

Und nochmals auf das Kind zurückzugreifen: Ich finde man sollte mit dem Kinderkriegen warten bis man seine Ausbildung abgeschlossen hat, und schon etwas Berufserfahrung hat. Sonst hat man später nämlich extrem Mühe wieder einen Job zu bekommen.

Wegen der Hochzeit:

Eine Bekannte hat ihre Hochzeit auch kurz vor dem Termin platzen lassen. Einladungskarten waren bereits verschickt, alles war organisiert, sie hatte sogar schon ihr Kleid.

Auch sie hatte Zweifel.

Und 2 Jahre später haben sie dann doch geheiratet.

Er war in der Zeit im Ausland, sie hatte x andere Beziehungen und als er zurückkam merkten sie, dass sie doch zusammengehören.

Von Vernunftsehen halte ich übrigens nichts. Denn der Sinn der Ehe ist, dass man den Rest seines Lebens mit dem anderen zusammen ist.

Möchtest du das?

KFC
#33
Ist das eigentlich der gleiche, wegen dem du den Thread gestartet hast?
Ja, es geht um die selbe Person. Eine verrückte Geschichte, ich weiss....

Ich will auch kein Kind während des Studium bekommen. Bin sogar sehr dagegen. Meine Mutter hat ihr eigenes Leben wegen uns aufgegeben, nur um sich besser um uns zu kümmern. Ich selber würde lieber warten bis ich nach dem Studium eine sichere Arbeitsstelle bekommen habe. Einmal habe ich mit meinem Freund darüber geredet, was wir tun würden, wenn ein "Unfall" passiert wäre(Ich passe immer extrem vorsichtig darauf auf). Er würde das Kind auf jeden Fall behalten, ich würde eher an eine Abtreibung denken wenn ich noch nicht mit dem Studium fertig bin. Er fand mich herzlos und brutal("Wie bringst du das übers Herz, unser Kind umzubringen?"). Dann habe ich gesagt, wenn er Kinder will(Er findet ein Leben ohne Kinder sinnlos), können wir eins haben, aber dann soll er sich ums Kind kümmern, weil ich in meinem Lebensplan was anderes vor habe. Er war damit einverstanden. Er ist Lehrer, hat auch viel Zeit, ist jeden Tag nach 14 Uhr schon zuhause. Er ist ein sehr geduldiger und verantwortungsvoller Mensch. Da mache ich mir keine Sorgen.

Zur Hochzeit:

Ich habe in der letzten Zeit viel mit anderen darüber gesprochen, sie fanden es auch vernünftiger, abzuwarten. Zu meinem Freund habe ich noch nichts gesagt, er freut sich sehr auf die Hochzeit, wie ein kleines Kind. Gestern hat er angerufen, war echt süß. Langsam ist die Gleichgültigkeit ihm gegenüber weniger geworden. Ich kann mich sogar auf unseren Urlaub freuen. Ein positives Zeichen.

Vielleicht muss jede Beziehung Zweifel überstehen, bevor sie ewig hält, ich hoffe nur, dass wir es schaffen..

Ich wünsche allen hier auch viel Glück und Kraft! :klatsch:

#34
Ich will auch kein Kind während des Studium bekommen. Bin sogar sehr dagegen. Meine Mutter hat ihr eigenes Leben wegen uns aufgegeben, nur um sich besser um uns zu kümmern. Ich selber würde lieber warten bis ich nach dem Studium eine sichere Arbeitsstelle bekommen habe.
Das finde ich gut! :super:

Dann habe ich gesagt, wenn er Kinder will(Er findet ein Leben ohne Kinder sinnlos), können wir eins haben, aber dann soll er sich ums Kind kümmern, weil ich in meinem Lebensplan was anderes vor habe. Er war damit einverstanden.
Ganz ehrlich: Darauf würde ich mich nicht verlassen...

Man kann vorher lange schön reden und alles planen, wenn ein Kind dann da ist, dann kann jemand ganz schnell die Meinung ändern.

Und es ist nun mal schon so: Die Mutter ist hauptverantwortlich für das Kind, am Anfang schon aus biologischen Gründen.

Ich finde, auch wenn er Kindervernarrt ist, für dich muss es auch stimmen und du musst ein Kind genauso gern wollen. Immerhin nimmst du ein grosses Risiko mit der Schwangerschaft in Kauf und sie hinterlässt auch Spuren an deinem Körper. (Für manche Frauen echt ein Problem)

Darum würde ich mir an deiner Stelle, wenn du kein Kind willst und es auch nicht in deinen Lebensplan passt, mich nicht dem lieben Frieden willen eines aufschwätzen lassen.

Kind = grosse Verantwortung, Kind = viel Zeit, Kind = Probleme (ist leider so), Kind = eigene Lebenseinschränkung und Kind = Geld.

Das hört sich jetzt alles sehr rational und sehr materialistisch an. Doch es ist die Realität. Davon wird dein Freund als Lehrer übrigens ein Liedchen singen können, und zwar von Eltern die genau obrige Punkte nicht beadacht haben, als sie Eltern wurden und sich jetzt aus der Verantwortung mogeln möchten indem sie der Schule die ganze Verantwortung zuschieben möchten.

Wie gesagt, es muss für dich stimmen. Sowohl Familienplanung wie auch Hochzeit. Es reicht nicht, wenn es nur für einen stimmt...

KFC
#35
Vielleicht ist es noch zu früh, vom Kinderkriegen zu reden.

Vielleicht werde ich meine Meinung ändern, wenn ich älter bin.

Mittlerweise kann ich mich wieder darauf freuen, ihn in einen Monat zu sehen. Ich habe beschlossen, mir keinen Kopf über die Hochzeit zu zerbrechen. Wir haben noch einige Monate Zeit, und ich soll mich ruhig entspannen und die Zeit mit ihm geniessen.

Selbst wenn ich ihn wirklich heirate, ist es auch keine schlechte Idee. Dann habe ich ein gemütliches Nest, einen liebevollen Parter, der sich um alles kümmert, und ich kann dann was im Leben schaffen.

Mir wird langsam klar, dass die Herzschläge nicht das Wichtigste in einer Ehe sind, sondern die tiefe Freundschaft. Wir sind beide liebe Menschen, kennen uns gut, und haben uns lieb. Ich denke, das ist genug.

Ich kriege es langsam hin.

Hoffe dass alle hier auch bald wieder das schöne Leben geniessen können. :super:

Gelöscht2
#36
Sei vorsichtig mit dem heiraten...heutzutage muß man das doch nicht mehr....

Ich war ein Jahr verheiratet, habe mich dann Hals über Kopf verliebt... bin wochenlang rumgerannt, nur Zigaretten und Kaffee....

Dann hab ich es ihm gesagt...

Wir haben uns dann scheiden lassen.

Das war teuer und nervig, davon ab, daß es auch peinlich war, weil wir mit 120 Gästen gefeiert hatten so kurz vorher.

KFC
#37
Was ich nicht verstehen kann, ist, wieso man sich trennen muss, wenn man sich in einen anderen verliebt ist?

Man wird bestimmt nicht damit aufhören können, sich zu verlieben, selbst wenn man verheiratet ist. Kann man nicht einfach das Verliebtsein ein bisschen geniessen und es dann sein lassen?

Wenn man sich immer trennt, nur weil man in einen anderen verknallt ist, hat es dann kein Ende.

Ich frage mich, ob es doch so sinnvoll ist, alles von Gefühlen(Hormonen) bestimmen zu lassen?

#38
hallo KFC,

also bei allem.was ich jetzt so von dir gelesen habe, du solltest dir das wirklich nochmal gut überlegen....

Selbst wenn ich ihn wirklich heirate, ist es auch keine schlechte Idee. Dann habe ich ein gemütliches Nest, einen liebevollen Parter, der sich um alles kümmert, und ich kann dann was im Leben schaffen.
würdest du ihm das auch so sagen? und denkst du, es ist das, was er möchte? er will bestimmt eine frau, die ihn von ganzem herzen liebt und nicht eine, die er treu und brav versorgen darf, die sich aber auch noch die freiheit rausnimmt, sich jederzeit und immer wieder in einen anderen zu vergucken.

tu ihm das nicht an, und dir auch nicht!!! und schon garnicht einem kind.

sorry, aber das klingt mir alles so sehr danach, als wäre es wirklich nicht die vorraussetzung für eine glückliche ehe.

P.S.

und als ich jetzt nochmal den start deiner geschichte lesen wollte, hab ich mit entsetzen bemerkt, dass da jetzt noch ein älterer thread mit vorn dran hängt, der natürlich ein komplett anderes licht auf die sache wirft.

fickbeziehung.... wenn ich sowas schon höre. und dann auch noch mit jemandem mit dems im bett eh nicht so 100%ig klappt?

?( ?( ?(

also wirklich, ihr habt doch beide offensichtlich garnicht den wunsch, eine "richtige" Beziehung zu führen, tut mir leid, entschuldige bitte, wenn ich das so sage. in euerm fall wäre die scheidung doch gleich mit vorprogrammiert. warum lasst ihr nicht alles wies ist.

zieht erst mal für ein paar jahre in eine gemeinsame wohnung. dann wird sich das schon klären, obs wirklich sinn macht.

KFC
#39
Der Moderator hat meine Threads zusammengefügt, weil es um dieselbe Person geht. Die Geschichte, die ich vor paar Tagen geschrieben habe, findest du im Mittel der Seite.

Am Anfang hatten wir auch keine richtige Fickbeziehung. Das haben wir nicht ausgesprochen. Ich war in ihn verliebt, er umgekehrt aber nicht(Er hing immer noch an seiner Ex). Ich habe einmal Schluss gemacht, er wollte es nochmal versuchen. Dann waren wir wieder zusammen aber es war auch nicht perfekt und ich litt dabei wie ein Hund. Dann habe ich organisiert, dass ich dann im Jahr 2005 ins Ausland musste und die Beziehung endgültig beenden konnte, ohne selber Schluss machen zu müssen.

Dass ich in diser Zeit immer mit ihm geschlafen hatte, ist weil ich in ihn verliebt war, nicht weil er toll im Bett war. Er hat das nur ausgenutzt (Er hat immer noch sehr schlechtes Gewisse für das erste Jahr unserer Beziehung). Stimmt, er hatte nicht den Wunsch, eine richtige Beziehung mit mir zu haben, das hast du Recht. Dann kam der Wendepunkt für die ganze Sache. Er hat sich Ende 2004 in mich verliebt. Die Sache hat sich geändert. Ich wurde plötzlich die Frau, die er über alles liebt. Für eine lange Zeit dachte ich, dass ich träume. Er war alles was ich mir wünschen konnte. Ich war überglücklich.Er behanldete mich wie eine Prinzessin. Die Beziehung war/ ist echt schön. Er redete ständig von Zusammenziehen, von der Heirat und von Kindern. Dann musste ich wie geplant für das Studium weg. Wir haben uns in diesem Sommer verlobt. Alles perfekt.

Eigentlich alles super, wenn ich jetzt nicht diesen Zweifel habe.....

würdest du ihm das auch so sagen? und denkst du, es ist das, was er möchte? er will bestimmt eine frau, die ihn von ganzem herzen liebt und nicht eine, die er treu und brav versorgen darf, die sich aber auch noch die freiheit rausnimmt, sich jederzeit und immer wieder in einen anderen zu vergucken.
Ich habe ihm gesagt, dass ich ihn heiraten möchte, weil ich mich bei ihm geborgen und sicher fühle. Ich habe gesagt dass meine Gefühle nicht mehr so leidenschaftlich sind wie früher, sondern eher wie für die Familie. Damit hat er kein Problem. Er ist schon froh, dass er mich nicht wegen dem 1. Jahr verloren hat. Er sagte, ich bin zu gut für ihn, aber er hat eben Glück gehabt. Er verlangt nicht von mir, dass ich ihn über alles lieben soll. Er freut sich, mich bei meinem Studium zu unterstützen und später auf die Kinder aufpassen zu können. Ich schätze ihn auch sehr, als einen Freund, als meinen Freund.

Ich weiss, die meisten Beziehungen, die als Fickbeziehungen angefangen haben, haben kein glückliches Ende. Bei uns, würde ich sagen, ist ein Wunder.

Ich denke auch nicht, dass ich mich jeder Zeit in einen anderen verlieben werde. Selbst wenn es so ist, würde ich hochwahrschlich auch nichts machen, weil man schliesslich eine Familie hat und für die Familie verantwortllich sein muss. Man darf sich verlieben, weil man die Chemie nicht unter Kontrolle halten kann, aber man soll auch dabei wissen, dass alles was man als Verliebtsein empfindet, nur Hormonschub ist und die Verantworung nie vergessen soll.

Aber wie du sagtest, ich soll mich gut überlegen.

Aber wenn eine Ehe zwischen uns nicht klappt, bei wen solls klappen? Wir haben doch alles, was man für eine glückliche Ehe braucht, es fehlt mir nur dieses Kribbel im Bauch. Und ist das überhaupt so wichtig? Das ist nur, wie gesagt, Hormonschub.....

Ach, alles ist so schwierig! :mauer:

#40
Im Grunde genommen muss jeder selber für sich entscheiden was er will.

Hier kann dir jeder was anderes raten. Entscheiden musst du, denn du musst damit leben, nicht wir.

Wenn du ihn nur heiraten willst, weil du ein gemütliches Nest willst, dann tu das. Und ich habe auch den Eindruck, dass du genau das willst.

Es ist für dich nur wichtig zu wissen. Egal wie du dich entscheidest, dir muss auch klar sein, dass du dann auch mit den Konsequenzen leben musst.

Die können positiv oder negativ sein.

Muss noch etwas hinzufügen:

Er freut sich, mich bei meinem Studium zu unterstützen und später auf die Kinder aufpassen zu können.
:rolleyes:

Ähm, das hört sich für mich aber sehr selbstaufopfernd, dienerhaft und untergeben an....

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