Deutsch-türkische Liebe
74 Antworten5'187 AufrufeGestartet von Engel7 ·
Leute, ich bin nicht zufrieden mit meinem Leben. Es hat viel mit meinem Kummer zu tun, aber ich fühl mich echt eingeschränkt durch meine Eltern!!! Ich habe meine Liebe aufgegeben, lohnt sich das???Das du dir diese Frage jetzt selbst stellst ist schon mal ein positiver Anfang.
Ach hallo Gerstenbrot:)
Was soll ich denn machen, mich gegen sie stellen??Das geht doch nicht:( dann bin ich ja auch unglücklich!
Was soll ich denn machen, mich gegen sie stellen??Das geht doch nicht:( dann bin ich ja auch unglücklich!
Ach hallo Gerstenbrot:)Was soll ich denn machen, mich gegen sie stellen??Das geht doch nicht:( dann bin ich ja auch unglücklich!Das was jeder junge Erwachsene macht (zumindest in unserem Kulturkreis).
Eigene Entscheidungen treffen, eigene Wege gehen und vorallem anfangen Selbstverantwortung zu übernehmen. Deine Eltern haben kein Recht sich in deine Partnerwahl einzumischen. Sie können beraten aber da du die Beziehung sogar verheimlichen musstest reden wir hier nicht von Rat sondern massiven Druck. Wenn du dir das gefallen lässt dann bist du zu einem Teil selber Schuld an der derzeitigen Situation. Meine Eltern haben mir damals klare Grenzen gesteckt und ich habe ihnen klare Grenzen gesteckt. Es ist auch eine Frage des Respekts und der Selbstachtung, ob man diese Grenzen beachtet bzw eine ständige Überschreitung zulässt.
Ich red hier nicht von völlig gegen sie stellen. Es gibt mehr wie ein schwarz/weiß. Man sollte genug Reife haben (gerade als Erwachsene sonst lief was schief) dass man nicht in ein "wer nicht für uns ist ist gegen uns" Schema verfällt.
STOPP da muss ich mich mal kurz einmischen :)
du bist ganz anders aufgewachsen GERSTENBROT. du kennst das nicht. du hast andere wertvorstellungen. es ist kein druck, es ist vorsicht. die eltern wollen nur das beste für das kind und das beste ist keine negativen erfahrungen zu sammeln. was tut sie denn gerade? sie leidet.. und warum? weil sie sich verliebt hat. und das ist es, was die eltern versuchen zu verhindern. in dem alter ist man jung, leichtsinnig.. man soll sich lieber erst mal auf die schule konzentrieren.. heirat kommt später..
klar sag ich selber oft als deutsch-türkin zu meinen eltern, dass ich ihre erfahrungen nicht erben kann.. sondern meine eigenen machen muss.. ich rede aus erfahrung! ich habe alles für meinen freund aufgegeben.. familie, religion. ich bereue es!
du bist ganz anders aufgewachsen GERSTENBROT. du kennst das nicht. du hast andere wertvorstellungen. es ist kein druck, es ist vorsicht. die eltern wollen nur das beste für das kind und das beste ist keine negativen erfahrungen zu sammeln. was tut sie denn gerade? sie leidet.. und warum? weil sie sich verliebt hat. und das ist es, was die eltern versuchen zu verhindern. in dem alter ist man jung, leichtsinnig.. man soll sich lieber erst mal auf die schule konzentrieren.. heirat kommt später..
klar sag ich selber oft als deutsch-türkin zu meinen eltern, dass ich ihre erfahrungen nicht erben kann.. sondern meine eigenen machen muss.. ich rede aus erfahrung! ich habe alles für meinen freund aufgegeben.. familie, religion. ich bereue es!
Gerstenbrot es ist so wie cleopatra es schrieb, entweder entscheidest du dich gegen die Familie oder dafür. Versetz dich mal in ihre Lage und sag wie du handeln würdest, gerade als Frau..
bearbeitet #46
Hallo cleopatra91
Sie lassen sie leiden damit sie nicht leiden muss. Bestechen elterliche Logik. Mag sein, dass sie nur das Beste wollen nur ist es nicht das Beste und im Prinzip zweifel ich auch daran ob es um das Beste für sie geht oder um das Beste für die Eltern.
An sich hast du aber recht, ich bin anders aufgewachsen und ich verstehe diese Kultur nicht wirklich. Ehrlich gesagt will ich es aber auch nur begrenzt, da sie in meinen Augen gnadenlos rückständig ist. Solche mittelalterlichen Sozialverhältnisse gelten bei uns aus gutem Grund als veraltet und antiquiert und es sicher keine kulturelle Bereicherung sondern ein gewaltiger kultureller Rückschritt, wenn diese wieder Raum in Familien finden.
Die Kernfrage ist so oder so. Was will sie? Will sie ein Leben das von der Familie bestimmt wird, in dem sie ein Teil von vielen anderen Teilen ist aber die Individualität und persönliche Freiheit stark beschnitten wird oder wählt sie den Weg der weniger auf Familie und Gehorsam ist und dafür mit mehr persönlichen Freiheiten und Entfaltungsmöglichkeiten.Wie sie sich entscheidet muss sie wissen, nur wird sie wohl an der Entscheidung über kurz oder lange nicht drumrum kommen, denn einen Spagat dazwischen kann ich mir nur schwer vorstellen. Du scheinst ihn ja auch nicht geschafft zu haben.
Sie lassen sie leiden damit sie nicht leiden muss. Bestechen elterliche Logik. Mag sein, dass sie nur das Beste wollen nur ist es nicht das Beste und im Prinzip zweifel ich auch daran ob es um das Beste für sie geht oder um das Beste für die Eltern.
An sich hast du aber recht, ich bin anders aufgewachsen und ich verstehe diese Kultur nicht wirklich. Ehrlich gesagt will ich es aber auch nur begrenzt, da sie in meinen Augen gnadenlos rückständig ist. Solche mittelalterlichen Sozialverhältnisse gelten bei uns aus gutem Grund als veraltet und antiquiert und es sicher keine kulturelle Bereicherung sondern ein gewaltiger kultureller Rückschritt, wenn diese wieder Raum in Familien finden.
Die Kernfrage ist so oder so. Was will sie? Will sie ein Leben das von der Familie bestimmt wird, in dem sie ein Teil von vielen anderen Teilen ist aber die Individualität und persönliche Freiheit stark beschnitten wird oder wählt sie den Weg der weniger auf Familie und Gehorsam ist und dafür mit mehr persönlichen Freiheiten und Entfaltungsmöglichkeiten.Wie sie sich entscheidet muss sie wissen, nur wird sie wohl an der Entscheidung über kurz oder lange nicht drumrum kommen, denn einen Spagat dazwischen kann ich mir nur schwer vorstellen. Du scheinst ihn ja auch nicht geschafft zu haben.
Gerstenbrot du sagst selber das du anders aufgewachsen bist und die Kultur nicht verstehst, dann versuch hier nicht als neunmalkluger aufzutreten :nono:
Du weißt garnichts über sie oder ihre Familie, also bleib auf dem Teppich und halt dich mit deinen Anschuldigungen zurück. Das wäre höflicher.
Du weißt garnichts über sie oder ihre Familie, also bleib auf dem Teppich und halt dich mit deinen Anschuldigungen zurück. Das wäre höflicher.
Gerstenbrot du sagst selber das du anders aufgewachsen bist und die Kultur nicht verstehst, dann versuch hier nicht als neunmalkluger aufzutreten :nono:Das hat nichts mit neunmalklug zu tun sondern mit Geschichts- und Sozialwissen. Ich weiss wie unsere Gesellschaft heute aussieht und ich weiss wie sie früher ausgesehen hat.
Du weißt garnichts über sie oder ihre Familie, also bleib auf dem Teppich und halt dich mit deinen Anschuldigungen zurück. Das wäre höflicher.Ich hab mich lediglich auf bereits gepostete Tatsachen bezogen. Das Aussprechen von Tatsachen bereits als Anschuldigung zu sehen ist sehr fragwürdig.
Das hat nichts mit neunmalklug zu tun sondern mit Geschichts- und Sozialwissen. Ich weiss wie unsere Gesellschaft heute aussieht und ich weiss wie sie früher ausgesehen hat.Genau das sagte ich ja, Engel7 entspringt möglicherweise einer anderen Gesellschaft :]
Ich hab mich lediglich auf bereits gepostete Tatsachen bezogen. Das Aussprechen von Tatsachen bereits als Anschuldigung zu sehen ist sehr fragwürdig.Sie sagt das ihre Familie nur das beste für sie will. Alles andere sind pauschalisierungen und ressentiments deinerseits. Ich habe auch keine Lust mich weiter auf der Metaebene zu unterhalten.. Und seien wir mal ehrlich, wieso ist er nicht konvertiert, wäre doch auch gegangen. Das Ende der Beziehung ist traurig :(
Genau Basse das stimmt, er müsste ja nur konvetieren aber ich müsste meine Familie aufgeben, das wäre schlimmer und auch wenn ich dann mit ihm zusammen wäre, wäre ich unglücklich weil ich meine Familie verloren hätte...
Er hat für mich nichts gemacht...und leider ich auch nicht...obwohl ich ihn liebe...
Er hat für mich nichts gemacht...und leider ich auch nicht...obwohl ich ihn liebe...
Ja schade.. das tut weh, ich will damit nicht sagen das seine Liebe nicht ehrlich war, wollte damit nur sagen das eine solche Beziehung nicht von Anfang an zum scheitern verurteilt ist! Ich versuche gerade in einer ähnlichen Situation eine aufzubauen. Wünsche dir alles gute für die Zukunft und das dein nächster Partner reifer ist.
hallo engel7
deine situation ist besch* und es gibt keinen graubereich in dem du dich bewegen kannst. die freie wahlmöglichkeit müsst ihr töchter von muslimischen eltern euch leider noch erkämpfen. ich verstehe den ursprung dieses "heiratsystems", finde es jedoch hinsichtlich der doppelmoral absolut lächerlich.
@cleopatra
zweck der verweigerung der wahlfreiheit durch die eltern ist in meinen augen die männliche kontrolle über das mädchen. zuerst soll sie dem vater gehorchen, danach dem ehemann. schliesslich ist sie als scheinbar schwächstes glied der familie zugleich die trägerin der familienehre (wer den zynismus findet darf ihn behalten). die mutter stimmt dem oft zu, weil sie es selber erleiden musste, wieso also soll es ihre tochter besser haben?
dass du in deinem fall die voraussehung der eltern als erfüllt betrachtest verwundert mich nicht. aus gedanken werden dinge und was nicht offen gelebt wird, wächst von anbeginn nicht auf einer stabilen basis. zudem gibt es sicherlich etliche sunnitischen männer, die dich nicht betrogen hätten.
die gleichung "alevitin+sunnit zusammen gegen den willen der eltern = wie von deinen eltern prophezeit zum scheitern verurteilt" geht für mich folglich nicht auf. klar ist deine situation elendig, aber die schuld ist nicht nur bei deinem exfreund zu suchen, sondern auch bei deinen eltern und der kultur, die sie geprägt hat.
ich wünsche euch beiden jedenfalls viel kraft, um das beste aus eurer situation zu machen und doch noch euer persönliches lebensglück zu finden, das nach euren vorstellungen geformt sein sollte.
er müsste ja nur konvetieren aber ich müsste meine Familie aufgeben, das wäre schlimmer und auch wenn ich dann mit ihm zusammen wäre, wäre ich unglücklich weil ich meine Familie verloren hätte...lieber engel7, ich war vor einigen jahren für 5 jahre mit einem sunnitschen muslim zusammen, war also auf der anderen seite. hätte ich konvertieren müssen, wäre das für mich nicht etwas triviales gewesen. zumal der islam in gewissen bereichen in meinem augen aus gutem grund sehr kritisch zu betrachten ist. aber diese diskussion soll hier nicht stattfinden.
deine situation ist besch* und es gibt keinen graubereich in dem du dich bewegen kannst. die freie wahlmöglichkeit müsst ihr töchter von muslimischen eltern euch leider noch erkämpfen. ich verstehe den ursprung dieses "heiratsystems", finde es jedoch hinsichtlich der doppelmoral absolut lächerlich.
@cleopatra
die eltern wollen nur das beste für das kind und das beste ist keine negativen erfahrungen zu sammeln. was tut sie denn gerade? sie leidet.. und warum? weil sie sich verliebt hat. und das ist es, was die eltern versuchen zu verhindern. in dem alter ist man jung, leichtsinnig.. man soll sich lieber erst mal auf die schule konzentrieren.. heirat kommt später.. klar sag ich selber oft als deutsch-türkin zu meinen eltern, dass ich ihre erfahrungen nicht erben kann.. sondern meine eigenen machen muss.. ich rede aus erfahrung! ich habe alles für meinen freund aufgegeben.. familie, religion. ich bereue es!ich finde sooo viel in diesem abschnitt "falsch" gedacht...das leben ist die reinste dualität, negativ und positiv gehören zusammen wie licht und schatten, leben und tod...auch die religionen kennen die dualität. man kommt im leben nicht nur aufgrund guter erfahrungen weiter, wo soll denn da der lerneffekt sein? zudem gibt es neben der schulbildung noch eine "lebens"bildung und die geschieht nicht, wenn man als mädchen wohlbehütet in seinem pinken zimmer mit rüschelbettüberwurf sitzt.
zweck der verweigerung der wahlfreiheit durch die eltern ist in meinen augen die männliche kontrolle über das mädchen. zuerst soll sie dem vater gehorchen, danach dem ehemann. schliesslich ist sie als scheinbar schwächstes glied der familie zugleich die trägerin der familienehre (wer den zynismus findet darf ihn behalten). die mutter stimmt dem oft zu, weil sie es selber erleiden musste, wieso also soll es ihre tochter besser haben?
dass du in deinem fall die voraussehung der eltern als erfüllt betrachtest verwundert mich nicht. aus gedanken werden dinge und was nicht offen gelebt wird, wächst von anbeginn nicht auf einer stabilen basis. zudem gibt es sicherlich etliche sunnitischen männer, die dich nicht betrogen hätten.
die gleichung "alevitin+sunnit zusammen gegen den willen der eltern = wie von deinen eltern prophezeit zum scheitern verurteilt" geht für mich folglich nicht auf. klar ist deine situation elendig, aber die schuld ist nicht nur bei deinem exfreund zu suchen, sondern auch bei deinen eltern und der kultur, die sie geprägt hat.
ich wünsche euch beiden jedenfalls viel kraft, um das beste aus eurer situation zu machen und doch noch euer persönliches lebensglück zu finden, das nach euren vorstellungen geformt sein sollte.
bearbeitet #53
Genau das sagte ich ja, Engel7 entspringt möglicherweise einer anderen Gesellschaft :]Muss sie wohl sonst könnte ich wohl kaum Vergleiche ziehen :mauer:
Sie sagt das ihre Familie nur das beste für sie will. Alles andere sind pauschalisierungen und ressentiments deinerseits. Ich habe auch keine Lust mich weiter auf der Metaebene zu unterhalten.. Und seien wir mal ehrlich, wieso ist er nicht konvertiert, wäre doch auch gegangen. Das Ende der Beziehung ist traurig :(1, Sich das gepostet durchzulesen und danach zu schreiben was man zu dem Sachverhalt denkt ist nun mal der Sinn dieses Forums. Wenn man sich kein Urteil (und das muss nicht zwangsweise positiv sein) mehr bilden darf kann man den Laden hier auch gleich dicht machen. Im Gegensatz zu dir schau ich nicht nur was gesagt wurde (ist etwas arg kurzgegriffen), sondern auch was dabei rauskommt und das ist nun mal a, unglücklich sein und b, die Tatsache das sie ihre Beziehung verheimlichen muss weil sie sonst negativen Konsequenzen rechnen muss. Wo ich da pauschaliere ist mir scheierhaft.
2, Ich glaube weniger als die Hälfte sind bereit ihre religöse Überzeugung oder auch Atheismus offiziell aufzugeben um dann einer Glaubensrichtung beizutreten (an die man nicht mal glaubt -> absurd ohne Ende) die in manchen Dingen äußerst fragwürdige Ansichten vertritt.
oh gott also bei dir hab ich echt keinen Tipp dass ist echt traurig ,aber vergiss ihn setz dir ein Ziel wie deine Zukunft weiter gehen soll und treff dich mit Freunden das lenkt ab . Mach dir auch gedanken darüber wie es mit deinem Nächsten Freund wird wenn es wieder ein Deutscher sein sollte rede mit deinen Eltern darüber , über deine Ängste wenn sie das beste für dich wollen werden sie es verstehen ausserdem bist du erwachsen dass müssen sie auch versehen liebe kann man halt nicht erzwingen mach ihnen das klar . Kopf hoch denk immer daran du bist nicht allein es gibt noch mehr mit solchen Problemen
Hallo lieber Engel!
Es freut mich sehr, dass es dir gut tut, zu wissen dass er dich noch liebt. Das ist für mich sehr nachvollziehbar. Es ist einfach schön zu wissen, dass er dich zu schätzen weiß, noch an dir hängt und es wirklich an den "Umständen" liegt, dass die Beziehung zu Ende ist.
Zu konvertieren würde ich auch nicht leichtfertig als einfach bezeichnen, Glaube oder auch nicht- Glaube ist sehr oft etwas über das sich Menschen stark definieren, zu konvertieren heißt also - zu einem gewissen Teil zumindest - aufzugeben wer man ist und was einen ausmacht. Jemand, der das für einen anderen Menschen tut, oder besser für beide, um weiter zusammen sein zu können, ist in meinen Augen sehr stark und wirklich zu bewundern.
Über die Sache mit den körperlichen Bedürfnissen würde ich mir keine großen Sorgen machen. Natürlich ist es so, dass man jemandem möglichst nahe sein möchte, wenn man ihn liebt, ganz viele Zärtlichkeiten austauschen will und sich auch einander quasi "vollkommen hingeben", aber wenn er dazu nie etwas gesagt hat, dann heißt das doch erst recht, dass er dich sehr schätzt, liebt und respektiert. Nichts ist schlimmer als die persönlichen Grenzen des anderen nicht zu respektieren.
Was du jetzt machen sollst... ich weiß es nicht. Und ich wüsste es an deiner Stelle vermutlich noch viel weniger. Du musst dich einfach entscheiden. Es ist vielleicht eine blöde Frage, da sie ja schon öfter aufkam, aber ich muss sie trotzdem noch einmal stellen: Siehst du denn gar keinen Weg mit deinen Eltern wenigstens zu sprechen? Du könntest es doch wenigstens versuchen und wenn sie vollkommen abblocken, dann denke ich du hast deine Antwort... zumindest so wie ich dich einschätze.
Ich meine, sie lieben dich doch, und wenn man jemanden liebt, dann hört man ihm zu und versucht wenigstens ihn zu verstehen, auch wenn es schwer ist. Gerade Liebe ist doch etwas überkulturelles, ich glaube nicht, dass sie sich so stark unterscheiden kann, besonders nicht die zwischen Eltern und Kind.
Lass von dir hören lieber Engel :)
Und @Cleopatra: Ich verstehe dass du zutiefst verletzt bist, man spürt es förmlich. Ein Mensch dem du vertraut hast, hat dir sehr weh getan und dich hintergangen, und das obwohl du viele Risiken für ihn auf dich genommen hast.
Aber das ist nicht passiert, weil er nicht "der Richtige" für dich war, so wie deine Eltern das empfinden würden, sondern weil er sich als Mensch dazu entschieden hat. Das hätte dir mit einem Mann, der von deinen Eltern mit Kusshand begrüßt worden wäre, genauso gut passieren können, verstehst du was ich meine? Das heißt nicht sofort, dass es immer schief gehen muss, bei dir war es so und das tut mir sehr leid für dich. Fühl dich von mir umarmt, ich kann mir vorstellen wie es dir gehen muss.
Liebe Grüße,
Irina
Es freut mich sehr, dass es dir gut tut, zu wissen dass er dich noch liebt. Das ist für mich sehr nachvollziehbar. Es ist einfach schön zu wissen, dass er dich zu schätzen weiß, noch an dir hängt und es wirklich an den "Umständen" liegt, dass die Beziehung zu Ende ist.
Zu konvertieren würde ich auch nicht leichtfertig als einfach bezeichnen, Glaube oder auch nicht- Glaube ist sehr oft etwas über das sich Menschen stark definieren, zu konvertieren heißt also - zu einem gewissen Teil zumindest - aufzugeben wer man ist und was einen ausmacht. Jemand, der das für einen anderen Menschen tut, oder besser für beide, um weiter zusammen sein zu können, ist in meinen Augen sehr stark und wirklich zu bewundern.
Über die Sache mit den körperlichen Bedürfnissen würde ich mir keine großen Sorgen machen. Natürlich ist es so, dass man jemandem möglichst nahe sein möchte, wenn man ihn liebt, ganz viele Zärtlichkeiten austauschen will und sich auch einander quasi "vollkommen hingeben", aber wenn er dazu nie etwas gesagt hat, dann heißt das doch erst recht, dass er dich sehr schätzt, liebt und respektiert. Nichts ist schlimmer als die persönlichen Grenzen des anderen nicht zu respektieren.
Was du jetzt machen sollst... ich weiß es nicht. Und ich wüsste es an deiner Stelle vermutlich noch viel weniger. Du musst dich einfach entscheiden. Es ist vielleicht eine blöde Frage, da sie ja schon öfter aufkam, aber ich muss sie trotzdem noch einmal stellen: Siehst du denn gar keinen Weg mit deinen Eltern wenigstens zu sprechen? Du könntest es doch wenigstens versuchen und wenn sie vollkommen abblocken, dann denke ich du hast deine Antwort... zumindest so wie ich dich einschätze.
Ich meine, sie lieben dich doch, und wenn man jemanden liebt, dann hört man ihm zu und versucht wenigstens ihn zu verstehen, auch wenn es schwer ist. Gerade Liebe ist doch etwas überkulturelles, ich glaube nicht, dass sie sich so stark unterscheiden kann, besonders nicht die zwischen Eltern und Kind.
Lass von dir hören lieber Engel :)
Und @Cleopatra: Ich verstehe dass du zutiefst verletzt bist, man spürt es förmlich. Ein Mensch dem du vertraut hast, hat dir sehr weh getan und dich hintergangen, und das obwohl du viele Risiken für ihn auf dich genommen hast.
Aber das ist nicht passiert, weil er nicht "der Richtige" für dich war, so wie deine Eltern das empfinden würden, sondern weil er sich als Mensch dazu entschieden hat. Das hätte dir mit einem Mann, der von deinen Eltern mit Kusshand begrüßt worden wäre, genauso gut passieren können, verstehst du was ich meine? Das heißt nicht sofort, dass es immer schief gehen muss, bei dir war es so und das tut mir sehr leid für dich. Fühl dich von mir umarmt, ich kann mir vorstellen wie es dir gehen muss.
Liebe Grüße,
Irina
Muss sie wohl sonst könnte ich wohl kaum Vergleiche ziehen :mauer:Du hast nicht verstanden was ich Ausdrücken wollte. Es ging darum das du deine Gesellschaft und deine Vergangenheit kennst, aber nicht Ihre. Das hast du auch selber geschrieben.
Sich das gepostet durchzulesen und danach zu schreiben was man zu dem Sachverhalt denkt ist nun mal der Sinn dieses Forums. Wenn man sich kein Urteil (und das muss nicht zwangsweise positiv sein) mehr bilden darf kann man den Laden hier auch gleich dicht machen.Dein Urteil sollte aber auf dem geschriebenen Beruhen. Anscheinend hast du eine selektive Wahrnehmung und solltest dir deine geschriebenen Beiträge noch einmal durchlesen und mit meinen Kommentaren vergleichen. Ich habe mir angeschaut was daraus geworden ist und meinen Kommentar dazu abegeben. Liest du überhaupt die anderen Beiträge? Nur wild drauf los schreiben bringt keinen weiter, und ihrer Beziehung hilft es erst recht nicht weiter wenn du ihre Familie hier verunglimpfst. Du pauschalisierst indem du sagst, dass ihre Kultur rückständig ist usw. Ich wollte darauf nicht weiter eingehen, weil es ihr unangenehm sein kann, aber du lässt mir keine Wahl :rolleyes:
Ich glaube weniger als die Hälfte sind bereit ihre religöse Überzeugung oder auch Atheismus offiziell aufzugeben um dann einer Glaubensrichtung beizutreten (an die man nicht mal glaubt -> absurd ohne Ende) die in manchen Dingen äußerst fragwürdige Ansichten vertritt.Glauben tut man in der Kirche oder sonstigen Gotteshäusern. Ob es weniger als die Hälfte sind spielt doch überhaupt keine Rolle. Sie will auch nicht mit weniger als der Hälfte der Bevölkerung eine Beziehung, sondern nur mit EINER Person. Aber so wie ich das herauslese bist du Atheist und kannst eh nichts mit Glauben anfangen ;) . Und dann wieder eine Pauschalisierung: "Glaubensrichtung .. die äußerst fragwürde Ansichten vertritt" , wer soll aus so einer Aussage schlau werden, was soll man dadurch lernen, was hat das mit dem Thema zu tun ?( . Ein bisschen mehr Klarheit und Wahrheit in deinen Beiträgen wäre wünschenswert.
hallo irina,
ich verstehe was du meinst. du hast völlig recht! ich hätte es nicht ahnen können.. aber mittlerweile denke ich, dass man das einmal erlebt haben muss.. warum? ich bin jetzt abgehärtet. ich glaub, mich kann nichts mehr so leicht demütigen. danke für dein interesse! :)
gruß
ich verstehe was du meinst. du hast völlig recht! ich hätte es nicht ahnen können.. aber mittlerweile denke ich, dass man das einmal erlebt haben muss.. warum? ich bin jetzt abgehärtet. ich glaub, mich kann nichts mehr so leicht demütigen. danke für dein interesse! :)
gruß
Mod-Mode:
Offtopic:
Gerstenbrot UND Basse,
bitte schreibt euch PNs, wenn ihr das ausdiskutieren wollt.
In den Thread gehören nur Beiträge an die Threaderstellerin, eure Meinungsverschiedenheiten helfen ihr nicht weiter.
Offtopic:
Gerstenbrot UND Basse,
bitte schreibt euch PNs, wenn ihr das ausdiskutieren wollt.
In den Thread gehören nur Beiträge an die Threaderstellerin, eure Meinungsverschiedenheiten helfen ihr nicht weiter.
edit: auch gut, dann kann man den hier löschen
Hallo Leute, ich danke euch dass ihr mir schreibt, auch wenn andere sinnlos diskutieren!
Naja ich habe mit meinem Ex-Freund wieder Kontakt aufgebaut aber als Freunde, wir schreiben uns manchmal und reden über Probleme. Aber wir beide haben es glaube ich akzeptiert, dass wir keine Zukunft haben, obwohl man hat ja immer noch im inneren Hoffnung, also bei mir ist das immer noch so. Ich denke wenn er der Richtige ist dann finden wir wieder zueinander, oder? Vllt geschieht ein Wunder, ich weiß es nicht, aber eins ist klar ich bin nicht merh so traurig wie am Anfang, denn am Anfang der Trennung war ich am Boden zerstört, hatte ihn verloren, aber jetzt sind wir wieder Freunde und wer weiß vllt finden wir wieder zusammen und vllt änderst sich was an meiner Familie und wenn nicht dann halt nicht.
Naja ich habe mit meinem Ex-Freund wieder Kontakt aufgebaut aber als Freunde, wir schreiben uns manchmal und reden über Probleme. Aber wir beide haben es glaube ich akzeptiert, dass wir keine Zukunft haben, obwohl man hat ja immer noch im inneren Hoffnung, also bei mir ist das immer noch so. Ich denke wenn er der Richtige ist dann finden wir wieder zueinander, oder? Vllt geschieht ein Wunder, ich weiß es nicht, aber eins ist klar ich bin nicht merh so traurig wie am Anfang, denn am Anfang der Trennung war ich am Boden zerstört, hatte ihn verloren, aber jetzt sind wir wieder Freunde und wer weiß vllt finden wir wieder zusammen und vllt änderst sich was an meiner Familie und wenn nicht dann halt nicht.
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