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GeScHiChTeN zUm NaChDeNkEn

81 Antworten15'019 AufrufeGestartet von eiskalt ·

eiskaltThemenstart
#1
die geschichten sind echt zum heulen..einige von euch werden sie vielleicht schon kennen..aber schreibt mir einfach mal was ihr davon haltet ja?

WiR kaNNTeN uNs sEiT 3 MoNaTeN,

ALs WiR ZuSaMMeN WaReN...

DuRcH EiNeN sTrEiT VeRsTaNdeN

WiR UnS NocH BeSSeR!!

ALs iCh SaGTe iCh sEi KraNk,

WeiNtEsT Du uM MicH...

ALs iCh iNs FLugZeUg sTiEg uM

iN AmeRikA EinE OpEraTiOn

DuRcHzuFüHreN, SagTesT Du MiR

NiChT AuF WiEdErSeHeN..!!!

IcH HaTTe GLüCk uNd BeKaM EiN SpEnDeEHeRz..

ALs iCh WieDerKaM, FaNd iCh DiCh NiChT...

MaN WoLLTe MiR NiChT sAgeN wO Du BisT.

ALs iCh MeiNe MuTTeR FrAgTe, SagTe SiE

MiR MiT TräNeN iN DeN AuGeN:"HaT MaN DiR nIcHt gEsAgT

WeR dIr dAs HeRz GeSpEnDeT hAt?''

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Es war einmal ein Mädchen und ein Junge. Sie dachten sich, lass mal ne Runde mit dem Motorrad fahren. Jedoch hatten sie nur einen Helm!! Aber das war ihnen egal. Also fuhren sie los. Sie genossen es den sanften Wind auf ihrer Haut zu spüren, und einfach den Moment zu genießen. Nach einiger Zeit fiel dem Mädchen auf das, der Junge immer schneller fuhr. Sie guckte auf den Tacho und sah das es mittlerweile schon 180 Km/h waren. Sie bat den Jungen langsamer zu fahren, weil sie Angst hatte. Der Junge antwortete: "Umarme mich und sage mir das du mich liebst!". Das Mädchen antwortete mit: "Ich liebe Dich über alles mein Schatz, nur fahr jetzt langsamer, bitte.". Der Junge sagte darauf nur: "Okay aber nimm erst mal meinen Helm und setze ihn auf. Bitte, er sitzt mir zu eng. Und danach umarme mich und sage mir noch einmal das du mich liebst!". Das Mädchen setzte den Helm auf, umarmte ihn und sagte: "Ich liebe dich mein Ein und Alles auf dieser Welt!".

Einen Tag später steht in der Zeitung:

Unfall:

Zwei Jugendliche fuhren mit 180 km/h auf ein Haus zu!! Nur eine Person überlebte!.

Erklärung:

Überlebt hatte nur das Mädchen. Dem Jungen wurde beim Fahren bewusst, das die Bremse nicht mehr ging, das Gaspedal hängen geblieben ist und sie nicht mehr langsamer fahren können! Deswegen hat er ihr den Helm gegeben und gesagt sie soll ihn umarmen und sagen das sie ihn liebe!!

#2
jöööööööööööh *heuL* die 2. geschichte ist total eindrücklich!! hat mich grad total mitgerissn *ein tränchen abwisch*

#3
jaaa.. ;(

naja wenn jemand noch mehr solcher geschichten kennt..denn immer her damit.. ;)

#4
Die zweite Geschichte ist echt gut!

Kevin

#5
Oh man...

echt schöne geschichten..

ich glaub die erste kannte ich schon..!

find ich wirklich toll! =)

aber traurig... >-< ;(

#6
Sie sass am PC...

Sie sass am PC wie fast jeden Abend. Immer als sie nach hause kam, setzte sie sich an den Computer, wählte sich ins Internet ein und blieb so lange drin, bis sie ihre Mutter ins Bett scheuchte.

Aber an diesem Tag war es anders. Sie hatte sich verliebt. Es verging kaum eine Minute, wo sie nicht an ihn dachte. Sie hatte nur seinen Nickname im Kopf und seine Beschreibung. Andauernd dachte sie darüber nach, wie er wohl aussehen würde. Sie hatten nie so richtig über sich selbst geredet, nie über persönliche Details wie genauer Wohnort oder so. Sie wusste nur, dass er in Deutschland wohnte wie sie selbst, aber etwa 400km weit entfernt; zu weit zum besuchen. Sie konnte ihm vertrauen, konnte sich loslassen, konnte sich fallen lassen, wenn sie mit ihm chattete, was sie sonst nicht konnte. In real war sie sehr schüchtern, traute sich kaum etwas zu. Doch im Chat, wenn sie mit ihm sprach, dann konnte sie sich richtig fallen lassen und ihren Gefühlen freien lauf lassen. Doch dass sie sich in ihn verlieben würde, daran dachte sie nie. Sie hielt es nicht für möglich, sich in einem Chat zu verlieben, doch nun war es passiert; sie konnte nichts mehr dagegen machen.

Es vergingen einige Tage. Sie dachte pausenlos an ihn; war schon öfters so nah dran, es ihm zu gestehen, aber sie schaffte es nie. Doch dann kam der Tag, an dem sie beschloss, es ihm zu sagen.

Als sie sich nach der Schule an den PC hockte und in den Chat ging, war er nicht da. Sie wartete lange, doch er kam nicht. Sonst war er immer da. Jeden Tag um die selbe Zeit. Doch heute nicht.

Sie hatte keine Ahnung was dazwischengekommen war und befürchtete schon das schlimmste. Und da kam ihr die Idee, ihre E-mails nachzulesen.

Sie hatte Post, es war eine Mail von ihm. Als sie den Betreff las, stieg in ihr ein eigenartiges Gefühl auf. Ein mulmiges Gefühl in ihrem Bauch...Ein Gefühl, das ihr die Luft wegbleiben liess. Im Betreff stand: Es tut mir leid, ich mag dich nicht...

Sie machte die Mail auf...

Na du!

Es tut mir leid, ich hätte es dir schon viel eher sagen sollen, hätte es niemals so weit kommen lassen dürfen. Ich bin nicht der, den du denkst. Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch, kann mit dir ehrlich gesagt nichts anfangen. Ich habe dich die ganze Zeit nur belogen. In wirklichkeit wollte ich nur jemanden verarschen.

In wirklichkeit kann ich dich nicht leiden. Du mit deinem ewigen Gejammer, du, mit deiner völlig abartigen Sicht zum Leben und allem. Ich habe mitgespielt, weil es das war, was du wolltest. Aber ich kann dich nun mal nicht leiden, deswegen werde ich dich jetzt auch in ruhe lassen. Das ist das letzte was du von mir hörst.

-------

Sie konnte es nicht glauben. Jedes Wort fühlte sich so an, als würde ein Messer in ihr Herz stechen. Es tat so fürchterlich weh, als sie das las.

Die Tränen konnte sie nicht mehr zurückhalten. Sie rollten über ihre Wangen, bis zum Kinn. Es fühlte sich an, wie dornen die sich in sie hineinfrassen. Sie war alleine daheim; zum Glück. So hätte sie es sich nie getraut, aus dem Zimmer zu gehen. Und das Weinen konnte sie auch nicht mehr unterdrücken. Es kam aus ihr heraus, als hätte sie seit Jahren nicht mehr geweint. Sie hatte das Gefühl, als würden diese Worte alles in ihr zerstören, verbrennen...

Sie wollte nicht mehr. Er war die einzigste Person, der sie vertraut hatte. Der sie alles über sich erzählt hatte. Doch es war alles nur Show...Er war nicht real, diese Person die sie liebte, hasste sie.

Sie wollte nicht mehr leben. Alles, woran sie geglaubt hatte, war eine Lüge. Und das schlimmste war immer noch, dass er es ihr so sagen musste. Er hätte es auch anders tun können...Aber wieso so? Und wieso gerade sie, und nicht eine andere naive Chatterin?

Sie sah nicht mehr richtig, ihre Augen waren voller Tränen. Und in ihr brannte es förmlich. Sie konnte sich noch daran erinnern, dass ihre Mutter einmal Schlaftabletten gekauft hatte....

Im Bad mussten sie sein, wie vor einigen Tagen auch noch, als sie sie per Zufall gefunden hatte.

Sie setzte sich wieder an den PC, vor ihr der Posteingang - Keine neuen Nachrichten...

Der Deckel des Röhrchens spickte weg, als sie es aufmachte. Darin hatte es einige weisse Tabletten. So klein und doch so gefährlich. Sie nahm sich eine raus und schluckte sie. Es war ekelhaft; es schmeckte fürchterlich bitter, aber die Tablette verschwand sofort in ihrem Magen.

Der Rest kann ja nicht schlimm sein, gleich ist es eh vorbei dachte sie sich, und schluckte den Rest der Tabletten auch.

Wie lange sie da sass und auf Post von ihm wartete konnte man nicht sagen. Es mussten Stunden gewesen sein.

Ihr Kopf wurde immer schwerer, die Augenlider waren so schwer wie Blei. In ihrem Magen brannte es, doch sie spürte es nicht mehr. Alles war wie durch Watte gedämpft.

Der Kopf sank auf die Tastatur, ihre Augen schlossen sich...Das Herz wurde immer langsamer, alles schlief ein. Für immer.

Man fand sie am nächsten Morgen. Tot vor dem PC, in der Hand das leere Röhrchen.

Und auf dem Bildschrim, eine Nachricht. Irgendwer musste sie geöffnet haben. Darin stand:

-------

Huhuuu!

Gott, was hat denn mein Bruder fürn Mist geschrieben? Tut mir leid, ich habe das nicht geschrieben...Glaub mir bitte...Ich könnte dir niemals weh tun...

Denn ich liebe dich...

-> als ich diese geschichte das erste mal las, hatte ich nen totalen heul zusammenbruch wie sie irgendwie genau meine situation erklärt finde sie einfach wundervoll & eindrücklich und doch so traurig !!

lG suNnY

#7
Hah genau das wollt ich auch grad rein posten :P ;) :]naja...ich finde diese geschichte auch echt HAMMER.Die Geschichte ist doch wahr oder?also ich glaube das gehört zu haben...Aber wenn sie whr ist sieht man mal wieder wo liebe hinführen kann.Traurig.....

Kevin

#8
kann sein, das weiss ich net ^^

ist schon immer wieder erstauhnlich.. war auch mal so weit aber hab gekempft zum glück !!

#9
Also ich muss ja sagen, die Story sind voll schön und traurig :heulen: :heulen:

Hab auch ein paar gefunden stelle sie dann ma rein...

Die Kraft des Kosmos

Als Brian die Hände von Marie berührte und ihre Finger in vertrautem Spiel sich aneinander rieben, da spürte er die Energie des Kosmos. Brian empfand in diesem Moment so viel Zärtlichkeit, daß er es kaum begreifen konnte. Marie ging es genauso und beide wußten, daß sie nicht viel reden mußten um sich zu verstehen. Es genügte oftmals nur ein kurzer Blick und sie verstanden was sie voneinander wollten.

Zwei Seelen hatten sich nach langer Reise gefunden und von dem Tage an, an dem sie sich trafen, war für beide klar, daß der eine das Schicksal des anderen war.

So war es denn auch so, daß von jenem Tage an, sie nichts mehr zu trennen in der Lage war. Egal wie weit voneinander entfernt sie sich aufhielten. Die starke Kraft die beide verband, legte ein schützendes Gewand über sie.

Am Tag, als das Flugzeug von Brian über den Gipfeln der Alpen ins Trudeln geriet, spürte Marie einen heftigen Schmerz in ihrer Brust. Sie ahnte, daß etwas Schreckliches geschehen war und ihr schien, als stünde die Zeit still. Sie verharrte völlig regungslos an jener Stelle in ihrem Zimmer, an der sie noch vor einigen Stunden ihrem Liebsten zum Abschied einen langen Kuß gegeben hatte.

Doch nun war da ein nur noch ein beklemmendes Gefühl, das sich in unglaublichen Schmerz verwandelte. Als sie sich umdrehte empfand sie einen warmen leichten Luftstrom, der ihr Haar durchfuhr und es schien ihr, als ob Brian vor ihr stand.

Sie schauten sich tief in die Augen und wußten, daß sie voneinander loslassen mußten, doch die Kraft des Kosmos ließ alle Angst vergessen und so geschah, was geschehen mußte.

Brian starb am 16.08.2005 und Marie wusste es.

#10
Liebe ist kein Luxusartikel für gutartige Menschen und sanfte Typen. Liebe ist nicht wie die Sommersprossen, die der eine bekommt und der andere nicht, ohne daß beide etwas dafür können. Liebe ist nicht zu verwechseln mit Sentimentalität oder Almosen, mit Werken aus Gnade und Barmherzigkeit. Liebe hat nichts zu tun mit der Solidarität innerhalb von mächtigen Gruppen und Parteien, wo man nur sich selbst und seinesgleichen hilft.

Liebe heißt Menschen lieben, nicht Systeme, Parteien, Strukturen. Menschen lieben, nicht die abstrakte Menschheit, sondern den konkreten Menschen gleich neben dir und den Menschen, der auf dem Fernsehschirm in dein Wohnzimmer kommt, weil er Hunger hat, weil er von Katastrophen heimgesucht wird, weil er unterdrückt, ausgebeutet und geschlagen wird. Liebe setzt Dinge voraus, die nicht mehr in Mode sind: einfach leben, verzichten können, Freundschaft, Güte und Treue. Liebe geht viel tiefer als das Teilen von Reichtum und Wohlstand. In der Wirtschaft der Liebe muß man mehr geben, als man besitzt. Man muß sich selbst geben.

#11
Im tiefen Dunkel meiner Seele, hinter dem Tränenmeer verborgen,

da schlief ein Lächeln meiner Seele, in der Dunkelheit meiner Sorgen.

Kein Gedanke hell genug oder vom Sonnenlicht getroffen,

ließ mein Innerstes vom Grunde auf dieses Lächeln hoffen.

Dann, in der tiefsten Stunde, die von Dunkelheit durchtränkt,

hast Du mir von ganzem Herzen Dein Lächeln dann geschenkt.

Es schmolz die Kälte meiner Seele und Wärme strömte durch den Geist,

was verborgen in mir lag, hast Du mit Deinem Blick enteist.

Mein Lächeln erwachte aus dem Schlummer und vergessen war all der Kummer.

Mein Lächeln stieg auf zu Dir, tief aus meinem Herzen und all die Liebe die ich trag,

seit mein Lächeln stumm verstarb.

Ich gebe Dir nun Stück für Stück mein eigenes Lächeln dafür zurück.

Ich lerne neu, zu leben und was es heißt, verliebt zu sein,

darum verspreche ich Dir, mein Engel, für alle Zeiten Dein zu sein!

Meine lieber Schatz, ich schenke sie Dir für alle Zeit, weit bis in die Ewigkeit.

Ich liebe Dich!

#12
Engel sind Menschen, die das Licht durchlassen. Wo sie sind, wird alles hell und klar. Engel sind Menschen voller Leben, die zum Leben bringen, was tot ist. Engel sind Menschen, die ein Stück Freude aus dem Paradies mitbringen. Glaub mir: Engel sind Wesen von Fleisch und Blut, die auf unsichtbare Weise die Welt im Lot halten. Tief in ihnen fühlst du etwas von dem Geheimnis einer unergründlichen Güte, die durch alles hindurch zu den Menschen will. In ihnen wird eine Liebe fühlbar, die dich umarmen möchte.

Du hast ein Problem. Du kommst nicht klar. Und wie durch eine unsichtbare Antenne bekommt irgend jemand eine Eingebung, eine Art Befehl, sich an dich heranzumachen und dir zu helfen, dir den rettenden Tip zu geben oder ein verstehendes, tröstliches Wort. "Du bist ein Engel", sagst du dann. Du sagst es zu einem Mann, einer Frau, einem Jungen, einem Mädchen. Geschlecht und Alter spielen keine Rolle. Es kommt etwas Gutes, etwas Herrliches zu dir. Das Leben wird hell, und alle Qual ist weg.

Aber Engel kommen nicht auf Bestellung. Manchmal kommen sie ganz unerwartet. Manchmal sind sie da, und man merkt es kaum; sie zeigen dir den Weg und verschwinden wieder. Ich habe schon viele Engel getroffen. Manchmal hielten sie mitten auf der Straße an, kamen aus einer Menschenmenge heraus, reichten die Hand, lösten ein Problem, und dann verschwanden sie wieder im Gewühl der Straße. Mitten in der Menschenmenge, namenlos, ohne auf Dank zu warten.

Es gibt noch Engel in der Welt. Aber es sind zu wenige, darum herrscht noch so viel Dunkel und Elend. Gott sucht nach den Engeln unter den Menschen heute. Aber so viele Menschen sehen ihn nicht mehr, hören ihn nicht mehr. Ihre Antenne ist beschädigt oder zerbrochen. Sie empfangen nichts mehr und geben nichts mehr weiter.

Komm, du bist ein Engel! In deiner Umgebung sind genug Menschen, für die du ein Engel sein kannst.

#13
träume

träume sind echt? nein!

man lebt mit ihnen,

aber man kann sie nicht leben,

man kann sie nicht ausleben.

die hoffnung stirbt zuletzt.

hoffnung, verzweiflung.

ich will meine träume leben,

sie erleben, mit ihnen leben,

mit DIR leben!

DICH gibt es, Du lachst,

DU lebst,

DEINE augen glänzen, wenn DU mich siehst,

oder ist das wieder nur ein traum?

ein trauma, nicht mit DIR zu sein,

nicht bei DIR zu sein.

ich will DEIN sein,

für immer für ewig,

wie in meinen träumen.

man will die träume leben,

aber man weiß, man denkt,

es geht nicht.

die hoffnung ist noch da,

oder ist es verzweiflung?

DU, DU bist das, was ich will.

ich will keine träume,

ich will DEINE hand spüren,

ich will mit DIR reden,

ich will bei DIR sein.

ist das ein traum?

leb' ich nicht schon in meinen traum?

nein.

Du bist echt,

DEIN lachen ist echt,

DEINE stimme ist echt,

Dein duft ist echt,

die liebe,

die liebe zu DIR ist echt.

ich will nicht nur träumen,

ich will meine träume leben.

ich werd' wahnsinnig.

mach' meine träume wahr,

erfülle meine träume.

sei bei mir,

wie in meinen träumen.

Du bist mein leben,

Du bist mein traum.

ich möchte nicht aufwachen,

es ist ein schöner traum.

#14
Hab die alle irgendwo ma gefunden, find ich irgendwie auch voll schön... :heulen:

LG eichhörnchen

#15
kann man hier seine eigenen geschichten reintun oder wird hier nur die erste immer weitergecshrieben?

#16
Meine Hände und mein Gesicht –alles war mit Blut verschmiert. Vor mir lag er. Er. Mein ein und alles. Es war ein Stoß ins Herz, der selbst meine Tränen zurückhielt. Ich konnte nicht heulen. Ich konnte nur zusehen wie er dort tot vor mir lag und mit seinen grünen Augen die mich einmal mit voller Liebe angestrahlt haben und jetzt erloschen waren in den Himmel starrten. Immer wieder strich ich über seine Wangen und seine vollen braunen Locken. Überall war Blut, doch interessierte mich das nicht. In diesen Minuten wusste ich nicht einmal ob ich noch lebte. Wie in mir selbst gefangen saß ich dort als er in den Leichenwagen gehoben wurde. In einem dunkel blauen Sarg. Das war einmal seine Lieblingsfarbe. So hatte er sich die tiefste Meeresstelle vorgestellt. Dunkel, doch noch immer Blau schimmernd. Erst als Regentropfen sanft an meiner Wange runterrollten erwachte ich aus meine Trance und begriff was in der letzten halben Stunde passiert war. Verzweifelt suchten meine Augen und Hände nach seinem Gesicht, nach seinen Locken, einfach nach ihm. Ich wollte ihn ein letztes mal noch über seine rauen und doch zugleich weiche Wangen streichen. Erste Tränen liefen über meine Wange. Ich erhob mich und lief auf den Leichenwagen zu. Unkontrolliert rissen meine Hände die Türen auf und versuchten mit aller Kraft den Sarg rauszuziehen. Zwei Polizisten wollten mich wegziehen. Ich schrie hysterisch auf und wollte mich losreisen doch hatte ich keine Kraft mehr. Flehend schaute ich dem Polizisten in die Augen. „Bitte! Bitte lassen sie ihn mich sehn! Bitte, ich liebe ihn! Ich will seine Augen sehen ich will doch nur... .“ Doch der

Polizist hörte mir nicht zu. „Sie ist verrückt! Bringen sie sie weg!“ Ich wurde in die Arme von einer jungen Frau geschubst. „NEEIIINNN!“ Tränen überfluteten mein Gesicht. Ich wollte sterben. Niemand verstand mich und ließ mich zu ihm, obwohl ich ihn doch liebte.

Die junge Frau zerrte mich zu einem Wagen und wollte das ich mich reinsetze. Kurz bevor ich in den Wagen gezogen wurde kippte ich weg und bekam nur noch den harten Aufprall meines Körpers auf dem Boden mit.

#17
geniale geschichte !! respect ^^

#18
Warme Herbstsonne fiel mir ins Gesicht. Ich blinzelte und erkannte ein Krankenhauszimmer indem ich drinnen lag. Vorsichtig setzte ich mich auf. „Schwester?“ rief ich mit zittriger Stimme. „Ja, bitte?“, „Wieso bin ich hier?“ Die Krankenhausschwester las meine Akte die am Bett hing durch und überlegte einen Moment. „Ach Schätzchen weißt du, es gibt Leute die solchen Schicksalsschlägen nicht gewachsen sind, was auch normal ist und zu diesen gehörst auch du. Aber keine Sorge, das wird schon wieder.“ Sie lächelte mich ermutigend an und schlagartig fiel mir der gestrige Tag wieder ein. „Das .. das war kein Traum?“ Meine Augen füllten sich mit Tränen. „Ähm.. nein, aber weißt du du hattest echt glück das du ohne Schäden davon gekommen bist und es läuft halt nich immer alles perfekt aber glaub mir das wird schon wieder.“, „Nein.. nein es kann nicht wahr sein! NEIN! DAS IS EIN TRAUM! Bitte.. sagt mir das das ein Traum ist!“ Ich schlug mir meine Hände vor das Gesicht und fing an zu heulen. „Aber liebes! Nicht doch!“ Die Schwester strich mir über den Kopf. Ich stieß ihre Hand weg und vergrub mein Gesicht im Kissen. Schluchzend flüsterte ich immer und immer wieder nein nein nein, bitte nicht! Nach ungefähr einer Stunde erhob ich mein Gesicht aus dem nassen Kissen. Die Schwester war weg und vor mir stand ein Tablett mit Frühstück und Tabletten. „A... aber ich bin nicht krank!“ Ich fühlte mich verletzt. War es denn falsch jemanden zu lieben der stirbt? War es falsch ihn umarmen zu wollen? War es falsch ihn zu vermissen? Warum tat man mir man so etwas an? Warum hat Gott mir das angetan, wieso.. .

Tage schlug ich mich mit solchen Fragen rum. Ich verzweifelte immer mehr und mochte niemanden sehen noch sprechen. Oft starrte ich abwesend aus dem Fenster. Ärzte versuchten mich zum reden zu bringen und ein paar Freunde kamen auch. Nach 10 Minuten waren sie wieder weg weil sie diese peinliche stille nicht aushielten. Ich machte mir nichts draus. Außerdem hatte ich niemanden gebeten zu kommen. Nach 2 Wochen kam ein ganz neuer Arzt. Erst versuchte er mit mir ein Gespräch aufzubauen doch bekam ich nicht mehr als ein leises „Hallo“ raus. Er hieß Dr. Clarkson und textete mich eine ganze Stunde zu und das ging ganze 3 Tage lang so.

Am 4. Tag fragte er nach meinem Leben. Das erste mal schaute ich ihn an. Er sah aus wie alle anderen hier. Nur das er mehr graue Haare und Falten im Gesicht hatte. „Da gibt es nichts zu erzählen.“ Brachte ich hervor. „Jeder hat seine Geschichte, Lyra. Auch du!“ Ich blickte zu Boden. „Ja, aber meine wird nie jemand erfahren. Sie ist erloschen.“, „Wann?“, „Ich weiß es nicht.“ Ich wollte mich nicht an diesen Tag erinnern an dem mein Leben zerbrach. An dem ich mein halbes Leben verlor. „Ich weiß das es nicht leicht für dich ist. Aber du musst es versuchen. Versuche deinen Schmerz zu überwinden.“ Wieder traten mir Tränen ins Gesicht. Ich schüttelte den Kopf. „Nein, nein das kann ich nicht.“, „Glaub an dich. Nun, morgen komme ich wieder die Zeit ist um.“, „A.. aber.. .“, „Du hattest genug Zeit. Vielleicht erzählst du mir morgen mehr.“

Die ganze Nacht lag ich wach und dachte über mein Leben nach. Ich wagte es auch über den Abend nachzudenken wo mein Leben auseinanderbrach. Mit Tränen im Gesicht starrte ich den Vollmond an.

Morgens hatte ich das Gefühl kein Auge zugetan zu haben. Auf meinem Nachtisch lag eine Karte mit der Aufschrift ‚Gott wollte es so und niemand anderes’. Sofort wusste ich das es um die Beerdigung ging. Ich war eingeladen. Eingeladen meinen Toten Freund im Sarg anzustarren und Tränen zu vergießen. Ich klappte die Karte auf.

Liebe Lyra,

wir haben lange nichts von dir gehört

außer das du in einer Klinik liegst.

Jedem von uns hat der Tod Brians

Tief getroffen. Aber wie jeder weiß

Geht das Leben weiter. Tut mir leid

Das wir uns nicht gemeldet haben.

Wir würden uns freuen –und Brian

Sicher auch- wenn du am Sonntag um

15:00 am Friedhof Lordsteg kommen

könntest.

Grüße

Brians Eltern

Mark&Lusian

Wieso hörten sich die Worte in der Karte so herzlos an?

Wie konnten Brians Eltern über alles hinwegschauen? Ich beschloss zur Beerdigung zu gehen.

Doch vorher brauchte ich ein Kleid. Ich schlüpfte in meine Schuhe zog mir einen Rock und einen Pullover über, griff nach meinen Mantel und versteckte mein Gesicht unter der Kapuze.

Sicher durfte ich gar nicht weg gehen. Aber das war mir egal. Plötzlich rutschte ich auf etwas nassem aus und fiel gegen einen Arzt der mich im letzen Moment noch auffing. Meine Kapuze entblößte dabei mein Gesicht. „Lyra Martenz! Was führt sie in Klamotten den aus ihrem Zimmer raus?“ Erschrocken starrte ich in das Gesicht von Dr. Clarkson.

ps.: Fortzetzung folgt

#19
Sehr ergreifende GEschichte... Ich glaub wenn meinen Engel etwas passieren würde.... ich darf gar nicht daran denken.... :( :heulen: :heulen: :heulen: :heulen:

Lg Eichhörnchen

#20
woah, lass nicht zu lange auf die fortsetzung der geschichte warten ja? :)

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