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Hilflos, kann mit meinen Gefühlen nicht umgehen.

46 Antworten5'933 AufrufeGestartet von Kristallsalz ·

B52
bearbeitet #41
und wie ich erwartet habe, kam ein SMS ob alles ok ist bei mir.
Ich verstehe nich so ganz warum du da nicht wenigstens antworten kannst, dass es dir nicht gut geht? Vor allem, wenn er ja schon merkt, dass etwas nicht stimmt--denn dir gehts definitiv nicht gut- warum lügst du ihn an? Aus lauter angst? Findest du das ist eine basis für eine beziehung? Angst? Du hast ja null vertrauen zu ihm...

Ich weiß auch, wenn ich antworten würde, dass mir dies oder dies im Moment an unserer Beziehung nicht gefällt; er wütend wird und die Diskussion in Streit ausartet und mich belastet.
Das musst du mal genauer erklären. Wenn du ihm also sagst, dass du dich in der beziehung nicht wohl fühlst, dass du leidest, dann fühlt er sich angegriffen, oder wie muss ich mir das vorstellen? Das heisst also, man kann mit ihm kein konstruktives gespräch führen?

Vielleicht solltest du nicht sagen, was dir an der beziehung nicht gefällt, sondern was du dabei so empfindest- ist immer zielführender...

B.

#42
Ich denke ohne das nötige Selbstbewusstsein werde ich es nicht so leicht schaffen mich zu lösen.
Hier verwechselst Du leider Ursache mit Wirkung, was allerdings vielen so geht und sie es deswegen nicht schaffen aus sowas rauszukommen, das Selbstbewusstsein verlierst Du ja dadurch, weil Du Dich nicht löst und Dich statt dessen lieber immer mehr selbst demütigst. Wer sich selbst demütigt muss zwangsläufig jede Selbstachtung verlieren.

Wenn ich an Trennung denke, bin ich nicht nur traurig sondern auch überfordert. Ich liebe seinen Hund, ich bin fast täglich Stunden mit ihm unterwegs, er begleitet mich auf Spaziergängen, beim reiten, wenn ich mit Freunden was trinken gehe usw. Der würde mir auch richtig fehlen...

Er war am Anfang so liebenswürdig, ich war mir sicher den tollsten Mann der Welt zu haben, mit ihm mein restliches Leben zu verbringen, Familie zu gründen...
Das ist relativ normales Verhalten, auch das geht den meissten Menschen in solchen Situationen so, daß sie sich an winzige Lichtblicke klammern und der Gedanke diese auch noch zu verlieren, löst den totalen Horror aus. Hier spielt einem aber die eigene Sichtweise einen enormen Streich.

Lass es mich so sagen - wenn man in einem versifften Dixiklo lebt und die Tür ständig geschlossen ist und man davon überzeugt ist in dem Dixiklo bleiben und leben zu müssen und mehr nicht verdient zu haben, fängt man an sich im Gestank und Dunkel häuslich einzurichten. Damit man aber nicht ganz zerbricht, sucht man sich Lichtblicke. In Deinem Fall ist das Jemand der ab und zu vorbei kommt, die Tür aufmacht und dadurch frische Luft rein kommt und Du etwas Sonne sehen kannst. An diese Lichtblicke klammerst Du Dich.

Dein Gedankengang der jetzt bei Dir einsetzt ist leider - wenn Du aus Deinem versifften Dixiklo rausgehst und nicht mehr darin lebst, dann verlierst Du ja auch die tollen Momente in denen Jemand die Tür aufgemacht hat und Sonne und frische Luft rein kam.

Soweit, daß Du Dich dann permanent von selbst in Sonne und frischer Luft befindest, denkst Du zumindest jetzt gar nicht erst. So siehst Du nicht was Du gewinnst, sondern nur was Du verlierst. Allerdings verlierst Du etwas, was Du dann gar nicht mehr brauchst.

1× hilfreich
#43
ich verstehe Dich so gut! Auch daß man normalerweise ganz patent ist, aber in der Anwesenheit des einen Menschen auf einmal wie ein schwaches, hilfloses Häufchen Elend reagiert.
Danke, ich dachte schon ich drehe komplett am Rad...
Leider bin ich auch jemand, der das bis zum bitteren Ende geht, wo es dann nicht anders mehr geht. Hat den Vorteil, daß man dann nicht mehr lange darüber nachdenkt, was das alles bedeutet, aber man eben so kaputt ist, daß es keine Alternative mehr gibt.
Scheinbar ist es bei mir auch so... Versuchen Distanz zu schaffen, damit die Trennung leichter wird; so hatte ich mir das vorgestellt. Weiß nicht ob das realistisch ist...
Würde Dir raten, auch wenn Du auf manches verzichten mußt, gehe auf Abstand, wenn Dir danach ist und dann wirst Du sehen, wie er reagiert. Vielleicht hast Du dann auch immer mehr dann das Bedürfnis des Abstandes, Phasen, wo man sich nicht emotional demütigen läßt? Wünsche Dir das Beste
Danke. Ja ich werde es versuchen, es fällt mir unheimlich schwer mich nur auf mich zu konzentrieren!
Stell dir das doch mal umgekehrt vor Kristallsalz, würde dich ein Mann reizen, der sich ständig selbst klein macht und ängstlich immer klein bei gibt?
Genau das ist es ja auch, ich denke mir wenn ich wieder mehr zu mir selbst finde und ich es schaffe wieder mehr Selbstachtung zu gewinnen, er vielleicht auch wieder anders wird?

Konfrontier dich doch mal mit ihm und sag ihm was dir nicht passt, sei mutig und lass dich auf eine Auseinandersetzung ein - ich denke mal dass das zumindest mehr Eindruck auf ihn macht als dein gebücktes Verhalten, zumindest verschaffst du dir so Respekt und stehsz zu deinen Wünschen und Bedürfnissen. Du kriegst doch sowieso kaum was erfüllt von dem was du dir wünscht, also gibts doch auch nichts zu verlieren, oder?
Du hast Recht. Und daran werde ich jetzt einmal auf jeden Fall arbeiten!
Das musst du mal genauer erklären. Wenn du ihm also sagst, dass du dich in der beziehung nicht wohl fühlst, dass du leidest, dann fühlt er sich angegriffen, oder wie muss ich mir das vorstellen? Das heisst also, man kann mit ihm kein konstruktives gespräch führen?
Ja genau. Er fühlt sich schon angegriffen wenn ich ihm sage, dass ich gerne mehr Zeit mit ihm hätte. Oder wenn ich sage dass ich es schade finde, dass er heute schon wieder Unterricht hat; dann wird er sehr schnell zickig und wirft mir zB vor das ich zu anspruchsvoll wäre oder wenn ich so weitermache die Beziehung zerstören würde.
Vielleicht solltest du nicht sagen, was dir an der beziehung nicht gefällt, sondern was du dabei so empfindest- ist immer zielführender...
Ich habe ihm jetzt mal geschrieben das es mir nicht so gut geht und ich etwas Ruhe und Abstand brauche.
Soweit, daß Du Dich dann permanent von selbst in Sonne und frischer Luft befindest, denkst Du zumindest jetzt gar nicht erst. So siehst Du nicht was Du gewinnst, sondern nur was Du verlierst. Allerdings verlierst Du etwas, was Du dann gar nicht mehr brauchst
. Zurzeit gerade sehr schwer vorstellbar... Aber der Vergleich mit dem Dixi-Klo... Hm, ich glaube da "stinkt" was gewaltig und es wird Zeit das sich was ändert. Ich möchte nicht so sein, dass ich meinen Mund halte vor lauter Angst. Mir fehlt mein Selbstbewusstsein, mein Tatendrang; ich bin ja gar nicht der "Häuflein-Elend"-Typ. Und daran arbeite ich jetzt mal als Erstes; heute werde ich ihm mal sagen was ich denke und schauen wie er reagiert.
#44
[...] heute werde ich ihm mal sagen was ich denke und schauen wie er reagiert.
Hier liegt doch das Dilemma. Es geht doch gar nicht darum, wie er reagiert. Es geht einzig und allein darum, dass du mal den Mund aufmachst und sagst, was bei dir los ist. Dass etwas nicht stimmt. Und dass d verdammt unglücklich bist. Mit der Sitation. Mit IHM. Seine Reaktion ist dabei einfach mal sowas von egal (!), denn es geht um DICH.

#45
wie gesagt, ich verstehe Dich, aber setze Dich einfach mit Dir und der Situation auseinander und auch wenn es noch dauert, bis Du so weit bist zu sagen, "es bringt nichts, es reicht, ich kann u/o will nicht mehr"; aber bitte hoffe nicht, daß er sich in der Zeit ändert! Wenn, dann siehst Du das nur durch Taten und Verhalten über längere Zeit, nicht durch Worte. Da hat man schnell ein paar gefunden, die die andere Seite wieder "beschwichtigen". Wünsche Dir wirklich das Beste!

#46
Ich weiß gar nicht so richtig warum ich meine Geschichte hier auf schreibe...

Vielleicht brauche ich einfach nur ein bisschen Rat und Unterstützung um irgendwie über diese Sache hinwegkommen zu können. Mein Redebedarf ist einfach riesig und ich habe tausend Fragen.. Aber das beste ist ich erzähle mal...

Wir waren insgesamt fast 4 Jahre zusammen, nach 1 1/2 hatten wir mal eine kurze Trennung, wo er mich aber recht bald wieder zurück haben wollte und wirklich kämpfte um mich, nach langem Hin und Her gab ich nach.

Seitdem führten wir eine sehr harmonische Beziehung, wir redeten und lachten viel, zogen zusammen, hatten ein gemiensames Hobby, wo wir uns gegenseitig unterstützten und entwickelten uns zu einem richtigem Team.

Vor vier Wochen sagte er mir das erste Mal das er sich nicht mehr sicher sei. Mein erster Gedanke war eine Neue (ich weiß nicht warum) aber er stritt ab und meinte er habe einfach viele Probleme und Stress zurzeit. Wir fuhren daraufhin zusammen zu einem einwöchigem Sportevent, wo wir wieder zueinander finden wollten.

Er musste eine ziemlich herbe Niederlage einstecken und ich versuchte für ihn da zu sein.

In dieser Woche sagte er mir immer wieder, wie froh das er sei das ich hier bin, küsste mich oft und hielt meine Hand beim Einschlafen.

Ich war mir sicher das wir unsere Krise überwunden hatten.

Am Montag darauf als wir nach Hause kamen war er noch sehr liebevoll, wir schliefen miteinander und ich war wieder glücklich, dass sich alles zum Positiven gewendet hatte.

Am Dienstag fuhr er Seminar und am Mittwoch beendete er unsere Beziehung mit den Worten, er weiß nicht was er will.

Ich war geschockt.

Daraufhin zog ich aus.

Am Samstag wollte ich Sachen von mir holen, da schlief bereits eine Frau in unserer Wohnung.

Ich war am Boden zerstört, er stritt aber alles ab.

In der Woche darauf nahm er sie mit zum Baden und stellte sie in unserem Verein vor...

Sie erzählte dort, dass sie seit Anfang Mai zusammen seien.

Ich kann meine derzeitige Gefühlslage gar nicht in Worte fassen......

Habe ich wirklich diesen Menschen geliebt?

Was geht in so jemanden vor?

Warum tut er mir das an?

Wie soll ich nur jemals darüber hinwegkommen ...

#47
Warum er dir das antut? Weil er es kann, und du ihm leider die ganzen letzten Monaten mit deinem Verhalten auch das Gefühl gegeben hast, dass er das tun soll..  Hast du nicht sogar geschrieben du willst/wirst bis zum bitteren Ende gehen.. ;(  ?

"Seitdem führten wir eine sehr harmonische Beziehung, wir redeten und lachten viel, zogen zusammen, hatten ein gemiensames Hobby, wo wir uns gegenseitig unterstützten und entwickelten uns zu einem richtigem Team."

.. handelt es sich um den selben Mann, den du hier in unzähligen Threads beschrieben hast? Wenn du ehrlich bist versuchst du in der aktuellen Schockphase wohl gerade das Ganze mehr schön zu reden..

Aber sei einfach nur froh, dass du ihn los bist! Mit Liebe hatte sein Verhalten dir gegenüber nichts zu tun! Und das hat er mit seiner letzten Aktion nochmals eindrücklich bewiesen. Er respektiert dich nicht mal :nono:

Versuche dich nun erstmal ganz auf dich zu konzentrieren, schau gut zu dir und deinen Bedürfnissen. Nur das ist im Moment wichtig.

Viel Glück

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