Internet, Bekanntschaft, Gefühle,Traurigkeit
86 Antworten4'932 AufrufeGestartet von miaflorentine ·
Nein, die Antwort war an Mia gerichtet.
Wollte die TE damit ansprechen. Fand ich aber so treffend. Nicht das Mia jetzt noch ein schlechtes Gewissen wegen ihrem Mann gemacht wird. ;)
Wollte die TE damit ansprechen. Fand ich aber so treffend. Nicht das Mia jetzt noch ein schlechtes Gewissen wegen ihrem Mann gemacht wird. ;)
Halllo ihr Lieben,
wie erwartet noch immer keine Meldung. Vielleicht ist er nur schrecklich verliebt und meldet sich irgendwann doch noch :( Allerdings wäre es wohl äusserst unklug, sich dann noch einmal auf Kontakt einzulassen.
Danke für euren Rat. Mein Mann hat alles gelesen und mich auch wirklich ganz lieb getröstet, als ich neulich Abend so schlimm geweint habe. Was mich aber mit einem Schlag aufgeweckt hat war die Information, dass er eine Freundin hat und die Assoziation, dass er sich nicht mehr melden wird. In dem Moment war der Abstand wirklich sofort da.
Ich muss aber gestehen, dass ich nicht weiß,wie ich mich in Zukunft vor solchen Sachen schützen kann. Gut, diesmal wollte ich hilfsbereit sein, aber ansonsten sind es ja andere Umstände, zu denen es zu solchen Situationen kommt. Partnerschaften, oder enge Freundschaften. Dass ist ja auch Ursprung meiner Erkrankung, diese panische, eistentielle Angst weggestoßen zu werden. Ich kann allein sein. Ich kann mich richtig heftig streiten und monate keinen Kontakt haben. Ich habe sogar selbst schon desöfteren den Entschluss gefasst, selbst Kontakte abzubrechen (bin also aufgrund meiner Ängste nicht weniger kritisch, oder harmoniebedürftig) ABER sobald es ausser Kontrolle gerät- für mich, und die andere Person sagt "das wird nichts mehr, ich will nicht mehr, ich liebe Dich nicht mehr, oder es gibt kein zurück!" geht es los.
Die Angst davor hat sich nach der Beziehung, die ich vor meinem Mann hatte verkörperlicht. Herzrasen, Übelkeit, Luftnot, Schweißausbrüche, sich nicht auf den Beinen halten können- bis hin zur Todesangst!!! Horror, wirklich, das schlimmste was ich je erlebt habe.
In Freundschaften ist es weniger ausgeprägt, am meisten in meiner Beziehung. Wenn mein Mann genervt ist, oder nicht meiner Meinung- kann ich alles gut aushalten. ABER bei allem, was unsere "Grundsymbiose" gefährdet setzt sie ein.
Kleines Beispiel. Nachdem er mal vor einiger Zeit einen Flirt (für ihn unbedeutend) mit einer Kollegin hatte, habe ich einmal beschlossen, sein Handy zu kontrollieren =( Das lag oben imzweiten Stock. Aber sobald ich den Entschluss gefasst hatte, hats mich fast umgehauen, weil sofort die Panik da war. Ich bin auf allen vieren diese Treppe hoch und hab mich letztendlich doch nicht getraut, nachzusehen. Das ist schlimm.
Ich fürchte auch nicht direkt sie Trennung, sondern die Konfrontation mit eben diesen Gefühlen.
Und deswegen ist es interessant, die Erfahrung gemacht zu haben. Ich habe vor einiger Zeit meinem Therapeuten voller Überzeugung geantwortet, diese Ängste würde ich nur aus meinen Beziehungen kennen. Erst hierdurch ist mir aufgefallen, dass sie wirklich alle ganz wenigen betreffen, die mir etrem nahe stehen.
Allerdings sind Ansätze davon immer spürbar, wenn ich abgelehnt werde. Das kann auch sein, dass ein Nachbar mal nicht grüßt. Und zack, da dreht sich das Gedankenkarussel.
Vielen Dank an Euch!!!
wie erwartet noch immer keine Meldung. Vielleicht ist er nur schrecklich verliebt und meldet sich irgendwann doch noch :( Allerdings wäre es wohl äusserst unklug, sich dann noch einmal auf Kontakt einzulassen.
Danke für euren Rat. Mein Mann hat alles gelesen und mich auch wirklich ganz lieb getröstet, als ich neulich Abend so schlimm geweint habe. Was mich aber mit einem Schlag aufgeweckt hat war die Information, dass er eine Freundin hat und die Assoziation, dass er sich nicht mehr melden wird. In dem Moment war der Abstand wirklich sofort da.
Ich muss aber gestehen, dass ich nicht weiß,wie ich mich in Zukunft vor solchen Sachen schützen kann. Gut, diesmal wollte ich hilfsbereit sein, aber ansonsten sind es ja andere Umstände, zu denen es zu solchen Situationen kommt. Partnerschaften, oder enge Freundschaften. Dass ist ja auch Ursprung meiner Erkrankung, diese panische, eistentielle Angst weggestoßen zu werden. Ich kann allein sein. Ich kann mich richtig heftig streiten und monate keinen Kontakt haben. Ich habe sogar selbst schon desöfteren den Entschluss gefasst, selbst Kontakte abzubrechen (bin also aufgrund meiner Ängste nicht weniger kritisch, oder harmoniebedürftig) ABER sobald es ausser Kontrolle gerät- für mich, und die andere Person sagt "das wird nichts mehr, ich will nicht mehr, ich liebe Dich nicht mehr, oder es gibt kein zurück!" geht es los.
Die Angst davor hat sich nach der Beziehung, die ich vor meinem Mann hatte verkörperlicht. Herzrasen, Übelkeit, Luftnot, Schweißausbrüche, sich nicht auf den Beinen halten können- bis hin zur Todesangst!!! Horror, wirklich, das schlimmste was ich je erlebt habe.
In Freundschaften ist es weniger ausgeprägt, am meisten in meiner Beziehung. Wenn mein Mann genervt ist, oder nicht meiner Meinung- kann ich alles gut aushalten. ABER bei allem, was unsere "Grundsymbiose" gefährdet setzt sie ein.
Kleines Beispiel. Nachdem er mal vor einiger Zeit einen Flirt (für ihn unbedeutend) mit einer Kollegin hatte, habe ich einmal beschlossen, sein Handy zu kontrollieren =( Das lag oben imzweiten Stock. Aber sobald ich den Entschluss gefasst hatte, hats mich fast umgehauen, weil sofort die Panik da war. Ich bin auf allen vieren diese Treppe hoch und hab mich letztendlich doch nicht getraut, nachzusehen. Das ist schlimm.
Ich fürchte auch nicht direkt sie Trennung, sondern die Konfrontation mit eben diesen Gefühlen.
Und deswegen ist es interessant, die Erfahrung gemacht zu haben. Ich habe vor einiger Zeit meinem Therapeuten voller Überzeugung geantwortet, diese Ängste würde ich nur aus meinen Beziehungen kennen. Erst hierdurch ist mir aufgefallen, dass sie wirklich alle ganz wenigen betreffen, die mir etrem nahe stehen.
Allerdings sind Ansätze davon immer spürbar, wenn ich abgelehnt werde. Das kann auch sein, dass ein Nachbar mal nicht grüßt. Und zack, da dreht sich das Gedankenkarussel.
Vielen Dank an Euch!!!
Dass ist ja auch Ursprung meiner Erkrankung, diese panische, eistentielle Angst weggestoßen zu werden.Ups, dann gehört ja der halbe Planet weggesperrt.
Ich kann vieles nachvollziehen, was du geschrieben hast in deinem letzten Posting. Ich kenne auch einige, die ähnlich sind, würde die jetzt aber nicht unbedingt als krank ansehen. Diese Personen sind sehr sensibel, haben Verlustängste und auch Panikattacken, die meistens auch irgendwoher kommen oder kamen und im besten Fall kommt man auch dahinter.
Daran kann man arbeiten, aber viel wichtiger ist doch: Warum habe viele Leute dich gern?
Ich habe so eine Ahnung, warum=)
..Ja, das stimmt schon, was tatzenschatz sagt...
Du hast dir ja nicht plötzlich überlegt, dass du so sein willst.
Und wenn du mal raus bekommen hast, woher das kommt, dann ergibt das auch einen Sinn.
Wenn das einmal "klick" macht, geht´s auf einmal ganz einfach, dann wirst du dir vorkommen, als wärst du jahrelang mit einem Brett vor dem Kopf herum gelaufen.
Das kann auch sein, dass ein Nachbar mal nicht grüßt. Und zack, da dreht sich das Gedankenkarussel.Hat das deine Therapeutin gesagt oder ist das deine Meinung, dass das von der Angsterkrankung herrührt?
Die Gründe dafür müssen nicht unbedingt in einer Angsterkrankung liegen.
Nein, ich glaube, dass es vor allem mit meinem niedrigen Selbstbewusstsein zu tun hat. Und dass ist etwas, was fast alle Angstkranken haben.
Ich weiß nicht, woher diese Angst kommt, ich denke vielleicht hat es etwas mit der Beziehung zu meinen Eltern zu tun. Ganz gewiß aber mit einer traumatischen Beziehung, die ich vier Jahre lang geführt habe.Naja und das hat schon enormen Krankheitswert,denn ich bin ja ganz und gar abhängig. Ich habe nicht Angst allein zu sein, sondern diese Panik ertragen zu müssen.
Mein Therapeut sagt, dass im Falle einer Trennung Gefühle wie Trauer und Wut bei mir einfach gegen nackte Angst ausgetauscht sind, im gegensatz zu "gesunden" Menschen.
Und ich denke, durch die Sache mit N. ist mir schon einiges mehr bewusst geworden. Oder was meint ihr, Tatzenschatz und wiederich?
Ich weiß nicht, woher diese Angst kommt, ich denke vielleicht hat es etwas mit der Beziehung zu meinen Eltern zu tun. Ganz gewiß aber mit einer traumatischen Beziehung, die ich vier Jahre lang geführt habe.Naja und das hat schon enormen Krankheitswert,denn ich bin ja ganz und gar abhängig. Ich habe nicht Angst allein zu sein, sondern diese Panik ertragen zu müssen.
Mein Therapeut sagt, dass im Falle einer Trennung Gefühle wie Trauer und Wut bei mir einfach gegen nackte Angst ausgetauscht sind, im gegensatz zu "gesunden" Menschen.
Und ich denke, durch die Sache mit N. ist mir schon einiges mehr bewusst geworden. Oder was meint ihr, Tatzenschatz und wiederich?
Lass die Uhr einfach mal ein paar Jahre mehr auf dem Tacho haben, dann wird sich das legen, da bin ich recht von überzeugt.
Ist natürlich ziemlicher Schwachsinn, jemand übers Netz beurteilen zu wollen, wie er in Wirklichkeit ist.
Aber, wenn ich mal wieder ehrlich sein darf, machst du einen grundsätzlich menschenfreundlichen, sensiblen, feinfühligen und liebenswerten Eindruck.
Selbstzweifel und Verlustängste sind die Dinge, die auf der anderen Seite der Medaille stehen. Es gibt nunmal nicht nur schwarz oder weiß.
Vielleicht liege ich damit völlig falsch. :D
Ich frage mich jetzt nochmal, wie so jemand sich als krank bezeichnen kann.
Da gehöre ganz andere Leute in Therapie, zum Psychologen oder mal ne Zeit auf Station.
Ich habe ein vielleicht dämliches Beispiel, aber egal:
Mein Hund hat quasi eine schlechte Kindheit gehabt. Als er zu mir kam, war 5 Monate alt. Und hatte bereits einige Macken.
Ich sprach mit der Tierärztin drüber, sie sagte:
Tja, er ist nicht bissig, freundlich zu allen Menschen und Kindern, anderen Tieren, egal ob Hund, Katze, Maus.
Gut, er will nicht eingesperrt werden, nicht alleine sein, braucht viel Aufmerksamkeit und Liebe und fällt bald um vor Freude, wenn jemand nach Hause kommt, inklusive Kläffanfälle.
Wo ist hier Handlungsbedarf?
Er hat halt einen Streifen mitgemacht, der ihn geprägt hat und dadurch Eigenarten entwickelt.
Du musst deinen Streifen finden.
Ich weiß mittlerweile auch, warum ich bin, wie ich bin. Aber mit dem Wissen bin ich ja nicht auf die Welt gekommen. Das hat gedauert.
Trotzdem habe ich die Weisheit nicht gepachtet und mache gleiche Fehler auch schon mal gerne öfter. :P
Ist natürlich ziemlicher Schwachsinn, jemand übers Netz beurteilen zu wollen, wie er in Wirklichkeit ist.
Aber, wenn ich mal wieder ehrlich sein darf, machst du einen grundsätzlich menschenfreundlichen, sensiblen, feinfühligen und liebenswerten Eindruck.
Selbstzweifel und Verlustängste sind die Dinge, die auf der anderen Seite der Medaille stehen. Es gibt nunmal nicht nur schwarz oder weiß.
Vielleicht liege ich damit völlig falsch. :D
Ich frage mich jetzt nochmal, wie so jemand sich als krank bezeichnen kann.
Da gehöre ganz andere Leute in Therapie, zum Psychologen oder mal ne Zeit auf Station.
Ich habe ein vielleicht dämliches Beispiel, aber egal:
Mein Hund hat quasi eine schlechte Kindheit gehabt. Als er zu mir kam, war 5 Monate alt. Und hatte bereits einige Macken.
Ich sprach mit der Tierärztin drüber, sie sagte:
Tja, er ist nicht bissig, freundlich zu allen Menschen und Kindern, anderen Tieren, egal ob Hund, Katze, Maus.
Gut, er will nicht eingesperrt werden, nicht alleine sein, braucht viel Aufmerksamkeit und Liebe und fällt bald um vor Freude, wenn jemand nach Hause kommt, inklusive Kläffanfälle.
Wo ist hier Handlungsbedarf?
Er hat halt einen Streifen mitgemacht, der ihn geprägt hat und dadurch Eigenarten entwickelt.
Du musst deinen Streifen finden.
Ich weiß mittlerweile auch, warum ich bin, wie ich bin. Aber mit dem Wissen bin ich ja nicht auf die Welt gekommen. Das hat gedauert.
Trotzdem habe ich die Weisheit nicht gepachtet und mache gleiche Fehler auch schon mal gerne öfter. :P
Handlungsbedarf in dem Moment, wenn man eingeschränkt und unglücklich ist. Dann hat es Krankheitswert. Im Falle Deines Hundes könnte man sagen : Er beißt zwar Niemanden und hat ein freundliches Gemüt- aber wenn er jedes mal allein leidet, dann müsste man trotzdem etwas unternehmen ;)
Weißte, ich kann jetzt Luftsprünge machen,dass du es verstanden hast, aber beim nächsten Mal.... ?!?!
:D
Ich kenn´s ja selbst viel zu gut. :mauer:
@taztenschatz:
Meiner war damals auch 5 Monate, bis dato nur im Zwinger.
Der hat uns angeknurrt, wenn wir nur vorbei gelaufen sind. Auf die Wiese musste man ihn tragen, der hatte vor ALLEM Angst.
Mit der Zeit ging auch das weg.
:D
Ich kenn´s ja selbst viel zu gut. :mauer:
@taztenschatz:
Meiner war damals auch 5 Monate, bis dato nur im Zwinger.
Der hat uns angeknurrt, wenn wir nur vorbei gelaufen sind. Auf die Wiese musste man ihn tragen, der hatte vor ALLEM Angst.
Mit der Zeit ging auch das weg.
Eben, mit der Zeit geht das weg. Ein Lernprozess, aber nichts krankhaftes.
Und da muss man hin.
Ohh man, da habe ich ja ne Nummer angefangen. :P
aber wenn er jedes mal allein leidet, dann müsste man trotzdem etwas unternehmenKlar, man lässt ihn wenig alleine und kümmert sich um ihn, weil er es ja verdient hat. Aber wenn der Nachbar ihn nicht begrüßt, denkt der sich, paah, dann nicht. Kekse, Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit bekomme ich ja von denen, die mich lieb haben.
Und da muss man hin.
Ohh man, da habe ich ja ne Nummer angefangen. :P
Update:
Nachdem ich N. vor einigen Tagen darum gebeten hatte, mir ein Buch wieder zu schicken, dass mir sehr am Herzen liegt und er doppelt hatte (Nachricht war ein Einzeiler, hat keine Antwort verlangt und ich hatte auch nicht damit gerechnet) hat er mir letzte Nacht geantwortet.
Klar würde er mir das Buch schicken. Ob er meine anderen Nachrichten noch lesen soll, er hätte sie erst mal ignoriert, weil es ihm nicht gut ging und ich ja auch gewollt hätte, dass er mir nicht mehr schreibt. Er erzählte, dass er am 22. in Haft muss und sich vorher lieber einen goldenen setzt,als da zu entziehen. Dass er keinen Therapieplatz findet etc. Im weiteren, von meinerseite aus sehr distanzierten Austausch erwähnte er, dass seine Freundin Borderlinerin ist (na Bravo) und die Vereinbarung gebrochen hätte, sich nicht mehr zu ritzen und er sich deswegen wieder gespritzt hätte.
Das sie gemeinsam auf entgiftung gehen und dann von einer gemeinsamen Zukunft träumen.
Naja, ich hab halt gesagt solang sie verantwortungsvoll handeln gäbe es ja auch eine Chance. Wie es mir geht fragte er nicht. Dass ich geschrieben habe, wie sehr mich das getroffen hat hat er gar nicht beachtet. Er hat sich nur ein wenig den Kopf tätscheln lassen und dann nicht mehr geantwortet.
Die Sache ist wohl einfach zu Ende, bspw. war eben etwas anderes,als ich darin sah.
Nachdem ich N. vor einigen Tagen darum gebeten hatte, mir ein Buch wieder zu schicken, dass mir sehr am Herzen liegt und er doppelt hatte (Nachricht war ein Einzeiler, hat keine Antwort verlangt und ich hatte auch nicht damit gerechnet) hat er mir letzte Nacht geantwortet.
Klar würde er mir das Buch schicken. Ob er meine anderen Nachrichten noch lesen soll, er hätte sie erst mal ignoriert, weil es ihm nicht gut ging und ich ja auch gewollt hätte, dass er mir nicht mehr schreibt. Er erzählte, dass er am 22. in Haft muss und sich vorher lieber einen goldenen setzt,als da zu entziehen. Dass er keinen Therapieplatz findet etc. Im weiteren, von meinerseite aus sehr distanzierten Austausch erwähnte er, dass seine Freundin Borderlinerin ist (na Bravo) und die Vereinbarung gebrochen hätte, sich nicht mehr zu ritzen und er sich deswegen wieder gespritzt hätte.
Das sie gemeinsam auf entgiftung gehen und dann von einer gemeinsamen Zukunft träumen.
Naja, ich hab halt gesagt solang sie verantwortungsvoll handeln gäbe es ja auch eine Chance. Wie es mir geht fragte er nicht. Dass ich geschrieben habe, wie sehr mich das getroffen hat hat er gar nicht beachtet. Er hat sich nur ein wenig den Kopf tätscheln lassen und dann nicht mehr geantwortet.
Die Sache ist wohl einfach zu Ende, bspw. war eben etwas anderes,als ich darin sah.
Naja, ganz falsch haste ja nicht mal gelegen.
Du hast gesehen, was es hätte sein können.
Man geht ja auch nicht davon aus, dass bei diesen Menschen selbst normalste Dinge zu viel verlangt sind.
Für ihn sieht´s wiederum unerreichbar aus...
Mich würde aber noch etwas interessieren, was würdest du aus jetziger Sicht jemandem raten, der (so wie du, als du das Thema erstellt hast) in dieser Situation noch drin ist?
Du hast gesehen, was es hätte sein können.
Man geht ja auch nicht davon aus, dass bei diesen Menschen selbst normalste Dinge zu viel verlangt sind.
Für ihn sieht´s wiederum unerreichbar aus...
Mich würde aber noch etwas interessieren, was würdest du aus jetziger Sicht jemandem raten, der (so wie du, als du das Thema erstellt hast) in dieser Situation noch drin ist?
Wie es mir geht fragte er nicht.Liebe Mia, Menschen, die sich aufopferungsvoll um andere kümmern, werden nie gefragt, wie es ihnen geht. Wahrscheinlich wird automatisch davon ausgegangen, dass es ihnen gut geht, weil sie ja so viel Mitgefühl zu vergeben haben, dass es auch noch für sie selbst reicht.
(Nachricht war ein Einzeiler, hat keine Antwort verlangt und ich hatte auch nicht damit gerechnet)Überleg mal, ob du damit nicht genau DAS erreichen willst, dass er dir antwortet. :cool: Das ist Suggestion "Naja, eigentlich musst du mir ja nicht antworten..." :cool:
Naja, ich hab halt gesagt solang sie verantwortungsvoll handeln gäbe es ja auch eine Chance.Den Satz hast du doch nicht wirklich ernst gemeint? :eek: Erkennst du nicht, dass sie das gar nicht können?
Ich glaub, du hast ihn nie richtig verstanden. Du hast immer nur in ihm den gesehen, der er mal war: Ein toller junger Mann. Du scheinst völlig ausgeblendet zu haben, dass ihn seine Sucht verändert hat. Das er selbst diese Abläufe gar nicht versteht. Das er selbst dagegen gar nichts machen kann.
Liebe Mia, wenn du dein "soziales Gewissen" ausleben willst, versuch es doch mal bei Menschen, die besser zu verstehen sind und die nicht von irgendwelchen anderen Dingen regiert werden (wie er z.B. von seiner Sucht). Das ist wesentlich leichter zu verstehen und damit umzugehen.
Liebe Wiederich!
Ich weiß es nicht. Ich würde vermutlich raten, sich auf soetwas erst gar nicht einzulassen. Oder nur mit dem nötigen Abstand. Aber das ist leicht geraten, am Ende sitzt man doch wieder ruck zuck da, wartet auf die nächste Nachricht, kommt nicht umhin die Hände zu ringen, in Anbetracht der neusten Begebenheiten und fragt sich vor dem einschlafen, wie es wohl weiter gehen wird.
Aus emotionaler Entfernung betrachtet erscheint mir meine Aktion relativ sinnlos, wenig hilfreich und es ist an der Zeit, das auslaufen zu lassen.
Heute Nacht kündigte N. an, auf meine Nachrichten noch antworten zu wollen, die er bis dato ja nicht gelesen hatte. Bzw. fragte er mich, ob er dann antworten solle, oder nicht. Ich sagte er solle ganz einfach tun, wonach ihm ist. Heute Morgen schrieb er. er wolle dies Morgen tun. Das möchte ich schon noch abwarten.
Ansonsten fühl ich mich recht nüchtern und gefestigt, in meinem neuen Abstand. Ich habe mir meine Meinung schmerzlich gebildet und mir meine Fragen selbst beantwortet. Dass er sich jetzt überhaupt noch meldet fällt ein wenig aus dem Raster, aber mal sehen.
Liebe Tylli
Wahscheinlich hast Du wie so oft recht. Aber sagen wir mal so: hätte er nicht geantwortet, wäre ich nicht enttäuscht gewesen. Eher verärgert, aber dass ist ja bekanntlich heilsam.
Was soll ich denn sagen? "Ihr seid ja völlig bescheuert, euch auch noch auf eine kranke Beziehung einzulassen? Das kann nur schief gehen und ihr werdet euch kaputt machen?" Das hätte a. nichts gebracht und b. nur dazu geführt, dass er mir in Zukunft nichts mehr erzählt. Ausserdem hat er gefragt "ist es so falsch Träume zu haben? Wir kümmern uns ja um unsere Probleme, um irgendwann zusammen glücklich sein zu können..." Soll ich ihm sowas nehmen? Schlimm genug, dass die Zukunft eigentlich schon vorgecshrieben ist.
Danke euch zwei =)
Ich weiß es nicht. Ich würde vermutlich raten, sich auf soetwas erst gar nicht einzulassen. Oder nur mit dem nötigen Abstand. Aber das ist leicht geraten, am Ende sitzt man doch wieder ruck zuck da, wartet auf die nächste Nachricht, kommt nicht umhin die Hände zu ringen, in Anbetracht der neusten Begebenheiten und fragt sich vor dem einschlafen, wie es wohl weiter gehen wird.
Aus emotionaler Entfernung betrachtet erscheint mir meine Aktion relativ sinnlos, wenig hilfreich und es ist an der Zeit, das auslaufen zu lassen.
Heute Nacht kündigte N. an, auf meine Nachrichten noch antworten zu wollen, die er bis dato ja nicht gelesen hatte. Bzw. fragte er mich, ob er dann antworten solle, oder nicht. Ich sagte er solle ganz einfach tun, wonach ihm ist. Heute Morgen schrieb er. er wolle dies Morgen tun. Das möchte ich schon noch abwarten.
Ansonsten fühl ich mich recht nüchtern und gefestigt, in meinem neuen Abstand. Ich habe mir meine Meinung schmerzlich gebildet und mir meine Fragen selbst beantwortet. Dass er sich jetzt überhaupt noch meldet fällt ein wenig aus dem Raster, aber mal sehen.
Liebe Tylli
Wahscheinlich hast Du wie so oft recht. Aber sagen wir mal so: hätte er nicht geantwortet, wäre ich nicht enttäuscht gewesen. Eher verärgert, aber dass ist ja bekanntlich heilsam.
Was soll ich denn sagen? "Ihr seid ja völlig bescheuert, euch auch noch auf eine kranke Beziehung einzulassen? Das kann nur schief gehen und ihr werdet euch kaputt machen?" Das hätte a. nichts gebracht und b. nur dazu geführt, dass er mir in Zukunft nichts mehr erzählt. Ausserdem hat er gefragt "ist es so falsch Träume zu haben? Wir kümmern uns ja um unsere Probleme, um irgendwann zusammen glücklich sein zu können..." Soll ich ihm sowas nehmen? Schlimm genug, dass die Zukunft eigentlich schon vorgecshrieben ist.
Danke euch zwei =)
Soll ich ihm sowas nehmen?Frag dich, WER es in diesem Moment schreibt. :cool: Dann weißt du auch, wie diese Worte von ihm gemeint sind.
.... dass versteh ich nicht.Tut mir Leid :(
Na, obs das Teufelchen oder das Engelchen ist.
Bzw., in welchem Zustand ist die Person, die dir da schreibt.
Bzw., in welchem Zustand ist die Person, die dir da schreibt.
Na, obs das Teufelchen oder das Engelchen ist.Bzw., in welchem Zustand ist die Person, die dir da schreibt.Jep! :party:
Oder aus meinen vorhergehenden Postings geantwortet: Ob er oder seine Sucht antwortet.
Wenn du dich ernsthaft damit beschäftigt hast, müsstest du wissen, dass Abhängige so etwas wie eine gespaltene Persönlichkeit haben. Sie reagieren völlig anders, wenn sie wieder mal voll zugedröhnt sind und sich gut fühlen.
Es wird dir nichts anderes übrig bleiben, als das auslaufen zu lassen.
Das wird so lange dauern, bis du die Kraft nicht mehr aufbringen kannst.
Guck mal, bei mir ging das über Monate, im richtigen Leben.
Ich war WIRKLICH beteiligt an allem. Ich war WIKLRICH da...
Man meint, das würde es besser oder einfacher machen?!
Für den Betroffenen macht das keinen Unterschied... ich hätte auch nur Mails schreiben können, den Unterschied hätte er nicht mal gesehen.
"Gespalten" ist dabei nicht das richtige Wort, auch wenn ich weiß, was ihr meint.
Die guten Vorsätze sind wirklich da, aber genauso wissen die, dass sie unfähig sind, davon etwas in die Tat umzusetzen.
Das wird so lange dauern, bis du die Kraft nicht mehr aufbringen kannst.
Guck mal, bei mir ging das über Monate, im richtigen Leben.
Ich war WIRKLICH beteiligt an allem. Ich war WIKLRICH da...
Man meint, das würde es besser oder einfacher machen?!
Für den Betroffenen macht das keinen Unterschied... ich hätte auch nur Mails schreiben können, den Unterschied hätte er nicht mal gesehen.
"Gespalten" ist dabei nicht das richtige Wort, auch wenn ich weiß, was ihr meint.
Die guten Vorsätze sind wirklich da, aber genauso wissen die, dass sie unfähig sind, davon etwas in die Tat umzusetzen.
Ah, danke, jetzt habe ich begriffen :) Aber inwiefern hätte das Wissen meine Aussage jetzt beeinflussen sollen, bzw. was hätte ich anderes sagen sollen?
Wiederich:
Danke, ich werde es auch auslaufen lassen. Es war schön noch mal von ihm zu hören, aber jetzt kann man sich im Guten trennen. Ich denke, dass ist in beiderseitigem Einverständnis, wenn man den Kontakt nach und nach abklingen lässt.
Wiederich:
Danke, ich werde es auch auslaufen lassen. Es war schön noch mal von ihm zu hören, aber jetzt kann man sich im Guten trennen. Ich denke, dass ist in beiderseitigem Einverständnis, wenn man den Kontakt nach und nach abklingen lässt.
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