keine Hoffnung mehr
101 Antworten6'616 AufrufeGestartet von mariposa ·
mariposaThemenstart
Hallo Ihr,
ich verfolge jetzt schon seit fast 5 Wochen eure Geschichten in diesen Forum und fühle mich Euch ungemein verbunden, obwohl ich niemanden von Euch kenne.
Mein Freund hat mich vor 5 Wochen verlassen, nach drei Jahren. Auch ich war der Meinung, das unsere Beziehung etwas ganz Besonderes gewesen ist, sie hatte zwar ihre Höhen und Tiefen, aber ich war der Meinung, wir würden alle Probleme meistern.
Der Auslöser für unsere Trennung: unser erster gemeinsamer Urlaub, wir haben eine Freundin in München besucht, Oktoberfest, Alkohol und ich war so betrunken, das ich einen kompletten Filmriss habe. Muss meinem Freund gegenüber verbal sehr aggressiv gewesen sein (der auch sehr betrunken gewesen ist) und das Ende vom Lied: er ist alleine nach Hause gefahren, noch am selben Abend.
Als ich am nächsten Tag wieder bei Verstand war, bin ich natürlich sofort hinterher gefahren, habe mich entschuldigt und, und, und...er hat sich dann schon sehr zurückgezogen und anstatt ihm erstmal Zeit zu geben, habe ich zwei Tage später aus Eifersucht den nächsten Streit angezettelt. Ab da war praktisch so gut wie Schluss. Er meinte, er bräuchte erstmal zwei Tage Zeit für sich, um etwas zur Ruhe zu kommen und ich sollte mir in der Zeit überlegen, was ich denn für eine Beziehung bräuchte, um glücklich zu sein.
Ich war die Tage wie gelähmt vor Angst, konnte gar nicht denken, nicht essen, nur rauchen, nicht schlafen usw. Denn für mich war die Beziehung schon beendet.
Wir hatten dann zwei Tage später ein Gespräch, in dem er mir mitteilte, dass er keine Gefühle für mich übrig hat. Ich kann das alles gar nicht wiedergeben, es ging zwei Stunden hin und her. Eigentlich hörte ich von seiner Seite nur Vorwürfe: ich hätte kein Verständnis für ihn und seine Arbeit, würde ihn einengen und überwachen, wir hätten immer die gleichen Streitmuster, nie würde ich mich ändern usw. So ging das zwei Stunden. Anstatt mich zu wehren und wenigstens einen kleinen Funken Stolz und Würde zu zeigen, habe ich ihm in allem Recht gegeben.
Wir sind dann trotzdem so verblieben, dass er sich noch etwas Zeit nimmt um zu überlegen. Ich habe ihn dann noch zweimal angerufen und einem Brief geschrieben (ich will euch gar nicht sagen WIE klein ich mich dort gemacht habe!) und eine Woche später haben wir uns dann getrennt. Auch wieder zwei qualvolle Stunden, in denen ich kaum den Mund aufbekommen habe, weil ich wie gelähmt meine Beziehung den Bach runtergehen sah.
Zwei Wochen später haben wir dann Sachen ausgetauscht, das lief dann alles sehr sachlich ab obwohl ich innerlich gelitten habe wie Tier. Das war vor zwei Wochen, seitdem habe ich ihn nicht mehr gesehen oder gehört. Und dabei wohnen wir nur 200m voneinander entfernt, was schon sehr belastend für mich ist.
Beim Schreiben merke ich, wie wenig ihr wohl mit dem Geschriebenen werdet anfangen können. Wie könnte ich euch die Beziehung näher beschreiben? Für viele waren wir nach außen hin ein Traumpaar. Er ist zwei Jahre jünger als ich, also 29. Wir haben viel gemeinsam unternommen, beide sehr gerne gekocht und es war auch nie langweilig. Wir hatten uns sehr viel zu sagen, viele vertraute Gespräche, er war einfach alles für mich. Und doch gabe es auch viele Dinge, dich gestört haben. Leider habe ich es auch oft an ihm ausgelassen, wenn ich mit meinem Leben unzufrieden gewesen bin.
Mich hat es in der Beziehung immer sehr belastet, das er, wenn er getrunken hat, es immer übertreiben musste. Es ist sehr oft vorgekommen, das er total betrunken zu einer Verabredung gekommen ist oder auch wenn wir zusammen weggegangen sind. Und auch finanziell war es alles andere als einfach. Diese Geldleierei ging mir schon sehr auf die Nerven. Seit ca. 4 Monaten hat er einen neuen Job und alles besserte sich.
Ich merke, jetzt wo ich das aufschreibe, wie unreif sich das alles anhört und wie wenig ihr das wahrscheinlich werdet nachvollziehen können.
Mir hat diese Beziehung sehr viel bedeutet obwohl mich gleichzeitig vieles auch sehr belastet und unzufrieden gemacht hat. Trotzdem fühlte ich mich immer sehr geborgen und geliebt.
Ich denke, auch ich bin nicht immer ganz einfach und unkompliziert gewesen. Ein paar Monate nach Beginn unserer Beziehung bin ich im Urlaub einmal fremdgegangen, er hat mir das verziehen, was ich ihm sehr hoch anrechne.
Trotzdem hat er mich jetzt mit einem Berg von Schuldgefühlen zurückgelassen und ich quäle mich oft mit Gedanken wie: "...hätte ich doch dies nicht getan...", "..wäre ich doch aufmerksamer gewesen...", "hätte ich ihn doch mehr zu schätzen gewusst.." ,usw.
Mittlerweile kann ich sagen, dass es mir etwas besser geht, aber trotzdem ertappe ich mich dabei, wie ich immer noch auf einen Anruf warte und es oft einfach nicht wahrhaben will, dass er mich nicht mehr liebt.
Mir hilft es sehr, ihn nicht zu sehen und nichts von ihm zu hören. So wird alles langsam immer unwirklicher.
Jedenfalls hat es mir in den letzten Wochen sehr geholfen Eure Geschichten zu verfolgen und zu sehen, dass ich nicht alleine bin. Aber jetzt wollte ich, anstatt nur zu "spannern" auch mal an meinem Unglück teilhaben lassen.
ich verfolge jetzt schon seit fast 5 Wochen eure Geschichten in diesen Forum und fühle mich Euch ungemein verbunden, obwohl ich niemanden von Euch kenne.
Mein Freund hat mich vor 5 Wochen verlassen, nach drei Jahren. Auch ich war der Meinung, das unsere Beziehung etwas ganz Besonderes gewesen ist, sie hatte zwar ihre Höhen und Tiefen, aber ich war der Meinung, wir würden alle Probleme meistern.
Der Auslöser für unsere Trennung: unser erster gemeinsamer Urlaub, wir haben eine Freundin in München besucht, Oktoberfest, Alkohol und ich war so betrunken, das ich einen kompletten Filmriss habe. Muss meinem Freund gegenüber verbal sehr aggressiv gewesen sein (der auch sehr betrunken gewesen ist) und das Ende vom Lied: er ist alleine nach Hause gefahren, noch am selben Abend.
Als ich am nächsten Tag wieder bei Verstand war, bin ich natürlich sofort hinterher gefahren, habe mich entschuldigt und, und, und...er hat sich dann schon sehr zurückgezogen und anstatt ihm erstmal Zeit zu geben, habe ich zwei Tage später aus Eifersucht den nächsten Streit angezettelt. Ab da war praktisch so gut wie Schluss. Er meinte, er bräuchte erstmal zwei Tage Zeit für sich, um etwas zur Ruhe zu kommen und ich sollte mir in der Zeit überlegen, was ich denn für eine Beziehung bräuchte, um glücklich zu sein.
Ich war die Tage wie gelähmt vor Angst, konnte gar nicht denken, nicht essen, nur rauchen, nicht schlafen usw. Denn für mich war die Beziehung schon beendet.
Wir hatten dann zwei Tage später ein Gespräch, in dem er mir mitteilte, dass er keine Gefühle für mich übrig hat. Ich kann das alles gar nicht wiedergeben, es ging zwei Stunden hin und her. Eigentlich hörte ich von seiner Seite nur Vorwürfe: ich hätte kein Verständnis für ihn und seine Arbeit, würde ihn einengen und überwachen, wir hätten immer die gleichen Streitmuster, nie würde ich mich ändern usw. So ging das zwei Stunden. Anstatt mich zu wehren und wenigstens einen kleinen Funken Stolz und Würde zu zeigen, habe ich ihm in allem Recht gegeben.
Wir sind dann trotzdem so verblieben, dass er sich noch etwas Zeit nimmt um zu überlegen. Ich habe ihn dann noch zweimal angerufen und einem Brief geschrieben (ich will euch gar nicht sagen WIE klein ich mich dort gemacht habe!) und eine Woche später haben wir uns dann getrennt. Auch wieder zwei qualvolle Stunden, in denen ich kaum den Mund aufbekommen habe, weil ich wie gelähmt meine Beziehung den Bach runtergehen sah.
Zwei Wochen später haben wir dann Sachen ausgetauscht, das lief dann alles sehr sachlich ab obwohl ich innerlich gelitten habe wie Tier. Das war vor zwei Wochen, seitdem habe ich ihn nicht mehr gesehen oder gehört. Und dabei wohnen wir nur 200m voneinander entfernt, was schon sehr belastend für mich ist.
Beim Schreiben merke ich, wie wenig ihr wohl mit dem Geschriebenen werdet anfangen können. Wie könnte ich euch die Beziehung näher beschreiben? Für viele waren wir nach außen hin ein Traumpaar. Er ist zwei Jahre jünger als ich, also 29. Wir haben viel gemeinsam unternommen, beide sehr gerne gekocht und es war auch nie langweilig. Wir hatten uns sehr viel zu sagen, viele vertraute Gespräche, er war einfach alles für mich. Und doch gabe es auch viele Dinge, dich gestört haben. Leider habe ich es auch oft an ihm ausgelassen, wenn ich mit meinem Leben unzufrieden gewesen bin.
Mich hat es in der Beziehung immer sehr belastet, das er, wenn er getrunken hat, es immer übertreiben musste. Es ist sehr oft vorgekommen, das er total betrunken zu einer Verabredung gekommen ist oder auch wenn wir zusammen weggegangen sind. Und auch finanziell war es alles andere als einfach. Diese Geldleierei ging mir schon sehr auf die Nerven. Seit ca. 4 Monaten hat er einen neuen Job und alles besserte sich.
Ich merke, jetzt wo ich das aufschreibe, wie unreif sich das alles anhört und wie wenig ihr das wahrscheinlich werdet nachvollziehen können.
Mir hat diese Beziehung sehr viel bedeutet obwohl mich gleichzeitig vieles auch sehr belastet und unzufrieden gemacht hat. Trotzdem fühlte ich mich immer sehr geborgen und geliebt.
Ich denke, auch ich bin nicht immer ganz einfach und unkompliziert gewesen. Ein paar Monate nach Beginn unserer Beziehung bin ich im Urlaub einmal fremdgegangen, er hat mir das verziehen, was ich ihm sehr hoch anrechne.
Trotzdem hat er mich jetzt mit einem Berg von Schuldgefühlen zurückgelassen und ich quäle mich oft mit Gedanken wie: "...hätte ich doch dies nicht getan...", "..wäre ich doch aufmerksamer gewesen...", "hätte ich ihn doch mehr zu schätzen gewusst.." ,usw.
Mittlerweile kann ich sagen, dass es mir etwas besser geht, aber trotzdem ertappe ich mich dabei, wie ich immer noch auf einen Anruf warte und es oft einfach nicht wahrhaben will, dass er mich nicht mehr liebt.
Mir hilft es sehr, ihn nicht zu sehen und nichts von ihm zu hören. So wird alles langsam immer unwirklicher.
Jedenfalls hat es mir in den letzten Wochen sehr geholfen Eure Geschichten zu verfolgen und zu sehen, dass ich nicht alleine bin. Aber jetzt wollte ich, anstatt nur zu "spannern" auch mal an meinem Unglück teilhaben lassen.
hey mariposa,
tut mir leid für dich. das mit dem oktoberfest war wohl nicht das entscheidene sondern hat wohl das fass zum überlaufen gebracht.
da sind dann bestimmt die drei jahre zusammen gekommen. wie ich lesen kann haben dir ja auch einige dinge nicht gepasst.
mach dir mal keine schuldzuweisung. klar machen beide seiten dinge die den anderen nicht immer erfreuen, aber man kann im nachhinein nicht immer alles aufzählen was nicht gefallen hat und dann die notbremse ziehen.
habt ihr denn zwischendurch darüber geredet?
sicher wird es für dich die erste zeit besser sein ihn nicht zu sehen oder zu hören.
ich weiß ja nicht ob es noch einen sinn hat dafür zu kämpfen, denn ich kenne ihn nicht. solltest du nicht der meinung sein dann lass es so wie es ist, auch wenn es schwer fällt.
so wie wir alle wirst auch du wieder dein leben in den griff bekommen.
alles liebe und kopf hoch. :trost: :trost: :trost:
lg
dg
tut mir leid für dich. das mit dem oktoberfest war wohl nicht das entscheidene sondern hat wohl das fass zum überlaufen gebracht.
da sind dann bestimmt die drei jahre zusammen gekommen. wie ich lesen kann haben dir ja auch einige dinge nicht gepasst.
mach dir mal keine schuldzuweisung. klar machen beide seiten dinge die den anderen nicht immer erfreuen, aber man kann im nachhinein nicht immer alles aufzählen was nicht gefallen hat und dann die notbremse ziehen.
habt ihr denn zwischendurch darüber geredet?
sicher wird es für dich die erste zeit besser sein ihn nicht zu sehen oder zu hören.
ich weiß ja nicht ob es noch einen sinn hat dafür zu kämpfen, denn ich kenne ihn nicht. solltest du nicht der meinung sein dann lass es so wie es ist, auch wenn es schwer fällt.
so wie wir alle wirst auch du wieder dein leben in den griff bekommen.
alles liebe und kopf hoch. :trost: :trost: :trost:
lg
dg
hallo mariposa,
du wirst sehen, mit der zeit wird sich deine realität wieder verändern und du selbst wirst wieder in den vordergrund rücken.
ich kenne das mit den schuldgefühlen, die hab ich auch immer ganz arg, auch nach meiner letzten trennung. gott dei dank hab ich gute freunde die für mich srpechen, denn eine beziehung besteht immer aus zwei menschen und es ist nie einer alleine schuld. klar machst du dir jetzt gedanken wie "hätte ich dies gemacht" oder "hätte ich jenes unterlassen", aber weiterhelfen tun dir diese gedanken nicht. du hast bestimmt das beste gegeben was dir möglich war.
hast du denn noch hoffnungen daß er wieder zurück kommt?
fühl dich mal gedrückt. :trost:
du wirst sehen, mit der zeit wird sich deine realität wieder verändern und du selbst wirst wieder in den vordergrund rücken.
ich kenne das mit den schuldgefühlen, die hab ich auch immer ganz arg, auch nach meiner letzten trennung. gott dei dank hab ich gute freunde die für mich srpechen, denn eine beziehung besteht immer aus zwei menschen und es ist nie einer alleine schuld. klar machst du dir jetzt gedanken wie "hätte ich dies gemacht" oder "hätte ich jenes unterlassen", aber weiterhelfen tun dir diese gedanken nicht. du hast bestimmt das beste gegeben was dir möglich war.
hast du denn noch hoffnungen daß er wieder zurück kommt?
fühl dich mal gedrückt. :trost:
hi,
tut mir richtig leid wie das für dich gelaufen ist. :trost:
da sind wohl ne menge dinge zwischen euch beiden schief gelaufen. streit ist immer eine sache von beiden sachen. es sei denn du hast ihn bis auf den grund provoziert aber das glaube ich nicht.
ich denke auch mal dass die sache mit dem oktoberfest nur der letzte tropfen war. vielleicht war er vorher schon unzufrieden mit der beziehung.
im moment ist es wohl besser wenn du ihn in ruhe lässt. vielleicht kannst du in zwei oder drei wochen nochmal auf ihn zugehen wenn sich die gemüter wieder was beruhigt haben.
wünsche dir alles gute.
tut mir richtig leid wie das für dich gelaufen ist. :trost:
da sind wohl ne menge dinge zwischen euch beiden schief gelaufen. streit ist immer eine sache von beiden sachen. es sei denn du hast ihn bis auf den grund provoziert aber das glaube ich nicht.
ich denke auch mal dass die sache mit dem oktoberfest nur der letzte tropfen war. vielleicht war er vorher schon unzufrieden mit der beziehung.
im moment ist es wohl besser wenn du ihn in ruhe lässt. vielleicht kannst du in zwei oder drei wochen nochmal auf ihn zugehen wenn sich die gemüter wieder was beruhigt haben.
wünsche dir alles gute.
Hallo Ihr!
Nein, im Grunde mache ich mir keine Hoffnung mehr. Trotzdem ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich auf eine sms oder einen Anruf warte. Aber eigentlich weiß ich, dass er sich nicht melden wird.
Gestern hatte ich einen richtig netten Abend mit Freunden, und ich konnte die ganze Scheiße direkt mal ein paar Stunden vergessen. Trotzdem kann ich seit bestimmt zwei Wochen nicht richtig schlafen, kann erstmal schon nicht einschlafen und durchschlafen schon gar nicht. Bin jede 20 Minuten wach, das macht mich auf Dauer total fertig. Habe mir gestern Baldrian für die nacht aus der Apotheke geholt, aber das hat diese Nacht auch nicht geholfen. Wie war das bei euch?
Ich danke euch für die lieben Grüße und wünsche euch einen schönen Tag!
Nein, im Grunde mache ich mir keine Hoffnung mehr. Trotzdem ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich auf eine sms oder einen Anruf warte. Aber eigentlich weiß ich, dass er sich nicht melden wird.
Gestern hatte ich einen richtig netten Abend mit Freunden, und ich konnte die ganze Scheiße direkt mal ein paar Stunden vergessen. Trotzdem kann ich seit bestimmt zwei Wochen nicht richtig schlafen, kann erstmal schon nicht einschlafen und durchschlafen schon gar nicht. Bin jede 20 Minuten wach, das macht mich auf Dauer total fertig. Habe mir gestern Baldrian für die nacht aus der Apotheke geholt, aber das hat diese Nacht auch nicht geholfen. Wie war das bei euch?
Ich danke euch für die lieben Grüße und wünsche euch einen schönen Tag!
Naja gegen die Einschlafprobleme könntest du z.B. noch was beruhigendes tun bevor du ins bett gehst. Also ne halbe stunde vorher was lesen. Oder heiss baden. einfach was zum abschalten.
find ich gut dass du dich ablenkst. das wird dir schneller bei der überwindung helfen. und hier kannst du dich ja auchimmer ausquatschen.
find ich gut dass du dich ablenkst. das wird dir schneller bei der überwindung helfen. und hier kannst du dich ja auchimmer ausquatschen.
Meine größte Angst besteht zur Zeit eigentlich darin, ihn irgendwo zu treffen bzw. ihn mal mit einer anderen zu sehen. Da wir echt nur 200m voneinander entfernt wohnen ist ja alles nur eine Frage der Zeit. So wei ich weiß, hat er noch keine neue Freundin, aber das würde mich echt so was von umhaun. So lange ich ihn nicht sehen muss, ist es fast, als würde er gar nicht existieren. Ich höre nichts mehrvon ihm und sehe ihn auch nicht.
Die Ironie ander Geschichte, vor ein paar Monaten ist eine enge Freundin von mir mit seinem besten Freund zusammengekommen, was mich für die beiden auch echt sehr gefreut hat. Ich dachte an gemeinsame Urlaube, "Pärchen-Abende" usw.
Jetzt ist das natürlich ziemlich schwer für mich. Ich muss mich sehr zusammenreißen, um meine Freundin nicht ständig auszufragen.
Zum Glück hatten wir beide einen eigenen Freundeskreis, der sich nicht besonders groß überschnitten hat, so das wenigstens das jetzt kein Problem ist. Mein Mitleid gilt echt allen da draußen, die eine gemeinsame Wohnung auflösen müssen, überwiegend den gleichen Freundeskreis haben, wo Kinder im Spiel sind...
Ich habe hier schon so traurige Geschichten gelesen, oft kommt mir meine dagegen richtig unspektakulär vor.
Es ist echt traurig und mickrig, was von einer Liebe so übrig bleibt. Man ist der Überzeugung, etwas ganz einmaliges, wunderschönes zu erleben und denkt, dass es dem anderen genauso geht. Und dann ist es auf einmal vorbei, irgendwie ist man doch nie wirklich vorgewarnt. Klar, jetzt im Nachhinein erkenne ich auch Anzeichen, aber trotzdem trifft es einen doch völlig unvorbereitet.
Und was bleibt übrig? Eigentlich doch nur Kummer und Schmerz. In ein paar Jahren kann man mit der nötigen Portion Abstand vielleicht wieder das schöne und positive sehen und anerkennen. Aber ich fühle mich zur Zeit einfach nur weggeschmissen und fallengelassen. Und ich frage mich, ob ich die letzten zwei Jahre vielleicht nur einer Illusion aufgessessen bin. Wie kann Liebe so schnell verfliegen?
Aber wahrscheinlich war er schon lange nicht mehr zufrieden, irgendwie habe ich auch eine Veränderung gespürt. Aber ich wollte es wohl nicht wahrhaben, bzw. hätte es nie für möglich gehalten, dass unsere Beziehung auf dem Spiel steht.
Und das ist übel, wenn man vielleicht am Ende schon ganz alleine mit seiner Liebe darstand, der andere schon gar nichts mehr empfunden hat, außer vielleicht Gewohnheit.
Die Ironie ander Geschichte, vor ein paar Monaten ist eine enge Freundin von mir mit seinem besten Freund zusammengekommen, was mich für die beiden auch echt sehr gefreut hat. Ich dachte an gemeinsame Urlaube, "Pärchen-Abende" usw.
Jetzt ist das natürlich ziemlich schwer für mich. Ich muss mich sehr zusammenreißen, um meine Freundin nicht ständig auszufragen.
Zum Glück hatten wir beide einen eigenen Freundeskreis, der sich nicht besonders groß überschnitten hat, so das wenigstens das jetzt kein Problem ist. Mein Mitleid gilt echt allen da draußen, die eine gemeinsame Wohnung auflösen müssen, überwiegend den gleichen Freundeskreis haben, wo Kinder im Spiel sind...
Ich habe hier schon so traurige Geschichten gelesen, oft kommt mir meine dagegen richtig unspektakulär vor.
Es ist echt traurig und mickrig, was von einer Liebe so übrig bleibt. Man ist der Überzeugung, etwas ganz einmaliges, wunderschönes zu erleben und denkt, dass es dem anderen genauso geht. Und dann ist es auf einmal vorbei, irgendwie ist man doch nie wirklich vorgewarnt. Klar, jetzt im Nachhinein erkenne ich auch Anzeichen, aber trotzdem trifft es einen doch völlig unvorbereitet.
Und was bleibt übrig? Eigentlich doch nur Kummer und Schmerz. In ein paar Jahren kann man mit der nötigen Portion Abstand vielleicht wieder das schöne und positive sehen und anerkennen. Aber ich fühle mich zur Zeit einfach nur weggeschmissen und fallengelassen. Und ich frage mich, ob ich die letzten zwei Jahre vielleicht nur einer Illusion aufgessessen bin. Wie kann Liebe so schnell verfliegen?
Aber wahrscheinlich war er schon lange nicht mehr zufrieden, irgendwie habe ich auch eine Veränderung gespürt. Aber ich wollte es wohl nicht wahrhaben, bzw. hätte es nie für möglich gehalten, dass unsere Beziehung auf dem Spiel steht.
Und das ist übel, wenn man vielleicht am Ende schon ganz alleine mit seiner Liebe darstand, der andere schon gar nichts mehr empfunden hat, außer vielleicht Gewohnheit.
liebe ist meistens mit schmerz verbunden. was ist schon für die ewigkeit. das kommt heute doch so gut wie gar nicht mehr vor.
ich hoffe für dich dass du ihn garn icht mehr siehst und schnell drüber weg kommst. denn wenn du ihn nicht siiehst ist es leichter für dich (schreibst du ja auch selber)
ich hoffe für dich dass du ihn garn icht mehr siehst und schnell drüber weg kommst. denn wenn du ihn nicht siiehst ist es leichter für dich (schreibst du ja auch selber)
Gestern und heute sind keine guten Tage, ich habe das Gefühl überhaupt nicht damit fertigzuwerden. Es tut sooo weh...als ob jemand an deinem Herzen operiert ohne vorher eine Narkose verabreicht zu haben. Und das Wochenende steht vor der Tür. Die letzten Wochenenden waren schrecklich, ich hoffe, dies wird besser.
Ich habe die Abende noch gar nichts vor, meine Freundinnen sind alle mit ihren Freunden verabredet oder haben andere Dinge vor und ich überlege schon, ob ich evtl. alleine weggehe, keine Ahnung. Da muss man sich auch erstmal wieder dran gewöhnen.
Ich hatte zwischendurch auch schon Tage, an denen ich mich echt stark gefühlt habe, aber in den letzten Tagen ist das wieder absolut hinfällig.
Es sind auch so viele Dinge, die da reinspielen. Man vermisst den anderen so, seine Nähe. Irgendwie ist es so, als wäre er gestorben.
Dann auch diese absolute Kränkung, einfach so fallengelassen worden zu sein. Von jetzt auf gleich gibt es kein WIR mehr. Und das Wissen (oder die Phantasie) das der andere jetzt fröhlich durchs Leben geht und X( .
Wie lange es wohl dauern wird, bis dieses Gefühl verschwindet? Aber darauf kann mir auch keiner eine Antwort geben.
Allen ein schönes Wochenende! 8)
Ich habe die Abende noch gar nichts vor, meine Freundinnen sind alle mit ihren Freunden verabredet oder haben andere Dinge vor und ich überlege schon, ob ich evtl. alleine weggehe, keine Ahnung. Da muss man sich auch erstmal wieder dran gewöhnen.
Ich hatte zwischendurch auch schon Tage, an denen ich mich echt stark gefühlt habe, aber in den letzten Tagen ist das wieder absolut hinfällig.
Es sind auch so viele Dinge, die da reinspielen. Man vermisst den anderen so, seine Nähe. Irgendwie ist es so, als wäre er gestorben.
Dann auch diese absolute Kränkung, einfach so fallengelassen worden zu sein. Von jetzt auf gleich gibt es kein WIR mehr. Und das Wissen (oder die Phantasie) das der andere jetzt fröhlich durchs Leben geht und X( .
Wie lange es wohl dauern wird, bis dieses Gefühl verschwindet? Aber darauf kann mir auch keiner eine Antwort geben.
Allen ein schönes Wochenende! 8)
hallo mariposa!
es weiß keiner ob er jetzt glücklich durchs leben geht. das macht nur deine phantasie, wie du so schön sagst. ich kenne das auch. versuche dir doch enfach zu sagen daß du nicht wissen kannst wie es ihm geht. versuche dir alternativ-gedanken zu überlegen zu der vorstellung wie er fröhlich durch die gegend hoppst. es könnte ja auch sein daß er dich auch vermisst aber es reicht eben nicht mehr mit dir zusammen zu sein.
diejenigen die sich trennen haben ja nicht das glück für dich gepachtet oder sind besser dran im leben nur weil sie sich getrennt haben!
und auch du hast genau dieselben möglichkeiten wieder glücklich zu sein, du kannst dein leben ebenfalls selbst in die hand nehmen und dir gut tun! :trost:
drück dich,
iris
es weiß keiner ob er jetzt glücklich durchs leben geht. das macht nur deine phantasie, wie du so schön sagst. ich kenne das auch. versuche dir doch enfach zu sagen daß du nicht wissen kannst wie es ihm geht. versuche dir alternativ-gedanken zu überlegen zu der vorstellung wie er fröhlich durch die gegend hoppst. es könnte ja auch sein daß er dich auch vermisst aber es reicht eben nicht mehr mit dir zusammen zu sein.
diejenigen die sich trennen haben ja nicht das glück für dich gepachtet oder sind besser dran im leben nur weil sie sich getrennt haben!
und auch du hast genau dieselben möglichkeiten wieder glücklich zu sein, du kannst dein leben ebenfalls selbst in die hand nehmen und dir gut tun! :trost:
drück dich,
iris
Hallo mariposa,
es ist immer wieder verblüffend, wie sehr sich doch manche Dinge gleichen.
Ich habe in deiner Geschichte so viele Parallelen zu meiner gefunden, das ist wirklich bemerkenswert. Manche Sachen laufen wohl immer auf dieselbe Art und Weise ab.
Auch viele deiner Gedanken, Gefühle und offenen Fragen kann ich gut nachempfinden. Geht es mir doch genauso.
Es ist sehr desillusionierend, wie schnell und ohne Vorwarnung sich einige aus einer Beziehung verabschieden. Und zwangsläufig kommt man ins grübeln und stellt nicht nur die letzten Wochen, sondern die geasmte Zeit der Beziehung in Frage.
Hat er/sie mich jemals wirklich aufrichtig geliebt oder habe ich nur in einer schönen Traumwelt gelebt? Habe ich Signale der aufkommenden Krise nicht wahrgenommen bzw. nicht wahrhaben wollen? Wieso ist ihm/ihr die Beziehung so wenig Wert gewesen, dass sie/er ohne Kampf, ohne aufbäumen das Feld räumt. Ist er/sie das nicht unserer langen und schönen Beziehung schuldig?
All diese Fragen und noch hunderte mehr gingen mir auch durch den Kopf und leider tun sie das z.T. heute auch noch.
Besonders belastend empfinde ich dann immer die Frage nach der eigenen Schuld und nach dem eigenen Anteil an der Katastrophe.
Man ertappt sich häufig dabei, in der Beziehung "zurück zu reisen" und sich bestimmte Zeitpunkte heraus zu suchen. Dann beginnt die Grübelei. -Hätte ich damals so oder so reagiert, wären wir vielleicht heute noch zusammen.
-Wieso habe ich damals dies oder jenes gesagt, dies oder jenes getan. Habe ich ihn damit vielleicht unbewußt verletzt?
Letztlich sind diese Fragen genauso verletzend wie sinnlos. Schuld am Scheitern haben immer beide. Selbst wenn man einige Dinge aus der Vergangenheit ungeschehen machen könnte, dann wären eben andere Dinge an diese Stelle getreten, über die man sich jetzt Gedanken machen würde.
Bei dir, ebenso wie bei mir, wurde die Beziehung "aus heiterem Himmel" beendet. Zumindest ist das aus unserer Sicht so. Natürlich gab es Meinungsverschiedenheiten und natürlich gab es 'mal Streit, aber das ist doch alles nichts, was die lange Zeit der Nähe, der Liebe und der Geborgenheit ernsthaft gefährden könnte.
Genauso habe ich auch gedacht, bin aber schmerzhaft eines anderen überzeugt worden. Scheinbar hat man die große Liebe, die man in sich spürte auf den Partner übertragen und gemeint, er müsse und würde genauso empfinden.
Mariposa, ich glaube schon das dein Freund dich geliebt hat!
Ich bin ich nicht der Meinung, dass man sich von einem Tag auf den Anderen gefühlsmäßig trennen kann. Das kann auch nicht derjenige, der geht.
So bleibt die Vermutung, dass sich der Partner schon über einen längeren Zeitraum Stück für Stück gelöst hat.
Bei meiner großen Liebe war es wohl so, allerdings spielte dort auch noch ein neuer Partner eine gewisse Rolle, was bei dir ja wohl nicht der Fall ist.
Jaja, die schrecklichen Wochenenden.
Hier kommt die Verzweiflung häufig wieder stark durch, auch bei mir. Auch wenn letztendlich jeder anders gestrickt ist, diese Phase der Auf und Ab's, der ständige Wechsel von guten Tagen, an denen man sich stark fühlt und katastrophalen Tagen, an denen man von der Verzweiflung schier erdrückt wird, hält sicher noch eine Weile an.
Bei mir sind es bisher 3 Monate, aber keine Angst. Die Phasen der emotionalen Löcher,in denen die Hoffnungslosigkeit besonder schlimm ist und aus denen man immer wieder mühsam herausklettern muß, werden seltener.
Auch bei dir!
Gruß Krischi
es ist immer wieder verblüffend, wie sehr sich doch manche Dinge gleichen.
Ich habe in deiner Geschichte so viele Parallelen zu meiner gefunden, das ist wirklich bemerkenswert. Manche Sachen laufen wohl immer auf dieselbe Art und Weise ab.
Auch viele deiner Gedanken, Gefühle und offenen Fragen kann ich gut nachempfinden. Geht es mir doch genauso.
Es ist sehr desillusionierend, wie schnell und ohne Vorwarnung sich einige aus einer Beziehung verabschieden. Und zwangsläufig kommt man ins grübeln und stellt nicht nur die letzten Wochen, sondern die geasmte Zeit der Beziehung in Frage.
Hat er/sie mich jemals wirklich aufrichtig geliebt oder habe ich nur in einer schönen Traumwelt gelebt? Habe ich Signale der aufkommenden Krise nicht wahrgenommen bzw. nicht wahrhaben wollen? Wieso ist ihm/ihr die Beziehung so wenig Wert gewesen, dass sie/er ohne Kampf, ohne aufbäumen das Feld räumt. Ist er/sie das nicht unserer langen und schönen Beziehung schuldig?
All diese Fragen und noch hunderte mehr gingen mir auch durch den Kopf und leider tun sie das z.T. heute auch noch.
Besonders belastend empfinde ich dann immer die Frage nach der eigenen Schuld und nach dem eigenen Anteil an der Katastrophe.
Man ertappt sich häufig dabei, in der Beziehung "zurück zu reisen" und sich bestimmte Zeitpunkte heraus zu suchen. Dann beginnt die Grübelei. -Hätte ich damals so oder so reagiert, wären wir vielleicht heute noch zusammen.
-Wieso habe ich damals dies oder jenes gesagt, dies oder jenes getan. Habe ich ihn damit vielleicht unbewußt verletzt?
Letztlich sind diese Fragen genauso verletzend wie sinnlos. Schuld am Scheitern haben immer beide. Selbst wenn man einige Dinge aus der Vergangenheit ungeschehen machen könnte, dann wären eben andere Dinge an diese Stelle getreten, über die man sich jetzt Gedanken machen würde.
Bei dir, ebenso wie bei mir, wurde die Beziehung "aus heiterem Himmel" beendet. Zumindest ist das aus unserer Sicht so. Natürlich gab es Meinungsverschiedenheiten und natürlich gab es 'mal Streit, aber das ist doch alles nichts, was die lange Zeit der Nähe, der Liebe und der Geborgenheit ernsthaft gefährden könnte.
Genauso habe ich auch gedacht, bin aber schmerzhaft eines anderen überzeugt worden. Scheinbar hat man die große Liebe, die man in sich spürte auf den Partner übertragen und gemeint, er müsse und würde genauso empfinden.
Mariposa, ich glaube schon das dein Freund dich geliebt hat!
Ich bin ich nicht der Meinung, dass man sich von einem Tag auf den Anderen gefühlsmäßig trennen kann. Das kann auch nicht derjenige, der geht.
So bleibt die Vermutung, dass sich der Partner schon über einen längeren Zeitraum Stück für Stück gelöst hat.
Bei meiner großen Liebe war es wohl so, allerdings spielte dort auch noch ein neuer Partner eine gewisse Rolle, was bei dir ja wohl nicht der Fall ist.
Jaja, die schrecklichen Wochenenden.
Hier kommt die Verzweiflung häufig wieder stark durch, auch bei mir. Auch wenn letztendlich jeder anders gestrickt ist, diese Phase der Auf und Ab's, der ständige Wechsel von guten Tagen, an denen man sich stark fühlt und katastrophalen Tagen, an denen man von der Verzweiflung schier erdrückt wird, hält sicher noch eine Weile an.
Bei mir sind es bisher 3 Monate, aber keine Angst. Die Phasen der emotionalen Löcher,in denen die Hoffnungslosigkeit besonder schlimm ist und aus denen man immer wieder mühsam herausklettern muß, werden seltener.
Auch bei dir!
Gruß Krischi
@irish: ganz lieben Dank für deine Worte, hört sich alles auf jeden Fall vernünftig und realistisch an, ist aber für mich sehr schwer umzusetzen... aber es wird mir auf Dauer wohl nichts anderes übrigbleiben ;)
Wünsch dir ein schönes Wochenende...
@krischi: habe dir eben schon eine mega lange mail geschrieben und dann aus Versehen alles gelöscht ?( , also nochmal...
Habe "deine" Geschichte gelesen und musste echt die ganze Zeit dabei weinen. Deine Gefühle könnten meine sein...diese Ohnmacht und dieses Nicht-Verstehen können.
Heute war auch kein guter Tag, die Wochenenden sind echt am schlimmsten. Ich war ja fast noch neidisch als ich gelesen habe, dass deine Ex-Freundin dich angerufen hat, und ihr so lange telefoniert habt. Ich habe von ihm jetzt schon fast drei Wochen nichts gehört. Zuletzt beim Austausch der Sachen. Bei mir würde auch sofort die Hoffnungsmaschinerie anspringen, sobald er sich melden würde, dass weiß ich genau. Trotzdem ist es so hart einfach nichts zu hören. Als hätte man für den anderen nie existiert. Hätte keine drei Jahre zusammen verbracht.
Auf einmal ist einem der Boden unter den Füßen weggerissen und man trudelt ziellos umher.
Wenn ich aus meiner Haustür komme, dann kann ich nach ein paar Metern sein Fenster sehen. Ich habe jetzt seit drei Wochen nicht mehr hochgeguckt, weil es mich so verletzt. Egal was ich sehe, es tut weh. Wenn Licht brennt bin ich traurig, weil ich nicht bei ihm sein kann und wenn es nicht brennt, dann frag ich mich, wo er ist (in meiner Phantasie natürlich bei 'ner anderen), also nicht hingucken...!
Auf unserer Bahnfahrt nach München mit dem Nachtzug hat er die ganze Nacht meine Hand gehalten, war total liebevoll. Wir hatten am nächsten Tag noch einen schönen Nachmittag auf dem Oktoberfest zusammen und sind am nächsten Tag zum Kloster Andechs gewandert. Doch dort war er auch schon komisch als ich fragte ob wir denn nächstes Jahr mal wegfliegen. Das war echt mein großer Traum, mal mit ihm wegzufliegen, in den ganzen drei Jahren war bei ihm nie Geld dafür da, dieses Jahr auch nicht. Er reagierte total genervt und gereizt. Trotzdem hätte ich nie an eine Trennung gedacht, nie. Er wollte sich auch die letzten Wochen nicht mehr so oft treffen, aber ich hielt das echt für 'ne Phase, weil er so viel gearbeitet hat.
Wir haben echt immer zusammengehalten als es schwierig war. Letztes Jahr gab es echt 'ne Phase, in der es mir sehr schwer fiel an ihn zu glauben. Alkohol, Geld, keine Arbeit, irgendwie war total der Wurm drin. Aber ich hätte mich trotzdem nicht getrennt. Heute frage ich mich wieso eigentlich nicht? War es Liebe, die mich gehalten hat, oder die Angst vor dem Alleinsein? Ich weiß und wusste halt für mich, dass er ein liebevoller, zärtlicher Typ ist und wollte ihn nicht verlieren. Und jetzt, wo die Zeiten sich geändert haben, er hat einen super Job, finanziell geht es bergauf, lässt er mich fallen. Von heute auf morgen. Wüsste ich es nicht besser, käme ich mir verarscht vor.
Ich hätte ihn echt gerne geheiratet und wäre mit ihm alt geworden. In diesen Dimensionen habe ich echt gedacht. Ich war noch nie so glücklich mit jemandem so wie mit ihm. Obwohl er mich auch manchmal waaaahnsinnig gemacht hat. Wir konnten auch stundenlang kuscheln, das fehlt mir so. Und die vertrauten Gespräche, stundenlang frühstücken, Sushi selbermachen, er kann super kochen blablabla :mauer:
Manchmal weiß ich überhaupt nicht wohin mit meiner Trauer und ich habe das Gefühl, dass es nie besser werden wird. Wir hatten ja auch getrennte Wohnungen, aber ich konnte es auch total geniessen alleine zu sein. Jetzt ist es schlimm. Ich habe auch null Bock darauf wegzugehen. Bin die letzten Wochenenden zwar unterwegs gewesen, aber irgendwie ist es krampfig. Ich hatte schon in der Beziehung nicht mehr so den Wahnsinnsdrang jedes Wochenende wegzugehen. Bin eh nie so der Disco-Fan gewesen, Kneipe ist schon eher mein Ding. Und jetzt wieder los zu müssen geht mir richtig auf den Nerv...Würde mich am liebsten über das Wochenende hier vergraben.
Wird es irgendwann besser? Ich hoffe es, vorstellen kann ich es mir nicht.
Ich wüsste zu gern was er so macht, ob er mal an mich denkt. Und was er dann denkt. Und dann habe ich so das Bedürfnis so auf ihn einzuprügeln, ihm meinen ganzen Schmerz ins Gesicht zu schreien!!!! Ich glaube, er weiß gar nicht, was er da angerichtet hat, oder doch?
Warum kann man nicht einfach loslassen und ohne Angst nach vorne gucken?
Ich kann auch gar nicht sagen, dass ich mir seiner immer so sicher gewesen bin. Ich habe mir zwischenzeitlich schon mal ganz bewusst Zeit genommen und bin dankbar gewesen für seine Liebe, habe ihm das auch gesagt. Aber wie das dann so ist: Alltag schleicht sich wieder ein, man ist gestresst, ungerecht. Habe auch öfter mal meine eigene Unzufriedenheit an ihm ausgelassen und und und (Schuldgefühle)...
Bin so froh über dieses Forum.
Hast du denn mal wieder was von deiner Ex gehört?
Schönes Wochenende und Kopf hoch!
Wünsch dir ein schönes Wochenende...
@krischi: habe dir eben schon eine mega lange mail geschrieben und dann aus Versehen alles gelöscht ?( , also nochmal...
Habe "deine" Geschichte gelesen und musste echt die ganze Zeit dabei weinen. Deine Gefühle könnten meine sein...diese Ohnmacht und dieses Nicht-Verstehen können.
Heute war auch kein guter Tag, die Wochenenden sind echt am schlimmsten. Ich war ja fast noch neidisch als ich gelesen habe, dass deine Ex-Freundin dich angerufen hat, und ihr so lange telefoniert habt. Ich habe von ihm jetzt schon fast drei Wochen nichts gehört. Zuletzt beim Austausch der Sachen. Bei mir würde auch sofort die Hoffnungsmaschinerie anspringen, sobald er sich melden würde, dass weiß ich genau. Trotzdem ist es so hart einfach nichts zu hören. Als hätte man für den anderen nie existiert. Hätte keine drei Jahre zusammen verbracht.
Auf einmal ist einem der Boden unter den Füßen weggerissen und man trudelt ziellos umher.
Wenn ich aus meiner Haustür komme, dann kann ich nach ein paar Metern sein Fenster sehen. Ich habe jetzt seit drei Wochen nicht mehr hochgeguckt, weil es mich so verletzt. Egal was ich sehe, es tut weh. Wenn Licht brennt bin ich traurig, weil ich nicht bei ihm sein kann und wenn es nicht brennt, dann frag ich mich, wo er ist (in meiner Phantasie natürlich bei 'ner anderen), also nicht hingucken...!
Auf unserer Bahnfahrt nach München mit dem Nachtzug hat er die ganze Nacht meine Hand gehalten, war total liebevoll. Wir hatten am nächsten Tag noch einen schönen Nachmittag auf dem Oktoberfest zusammen und sind am nächsten Tag zum Kloster Andechs gewandert. Doch dort war er auch schon komisch als ich fragte ob wir denn nächstes Jahr mal wegfliegen. Das war echt mein großer Traum, mal mit ihm wegzufliegen, in den ganzen drei Jahren war bei ihm nie Geld dafür da, dieses Jahr auch nicht. Er reagierte total genervt und gereizt. Trotzdem hätte ich nie an eine Trennung gedacht, nie. Er wollte sich auch die letzten Wochen nicht mehr so oft treffen, aber ich hielt das echt für 'ne Phase, weil er so viel gearbeitet hat.
Wir haben echt immer zusammengehalten als es schwierig war. Letztes Jahr gab es echt 'ne Phase, in der es mir sehr schwer fiel an ihn zu glauben. Alkohol, Geld, keine Arbeit, irgendwie war total der Wurm drin. Aber ich hätte mich trotzdem nicht getrennt. Heute frage ich mich wieso eigentlich nicht? War es Liebe, die mich gehalten hat, oder die Angst vor dem Alleinsein? Ich weiß und wusste halt für mich, dass er ein liebevoller, zärtlicher Typ ist und wollte ihn nicht verlieren. Und jetzt, wo die Zeiten sich geändert haben, er hat einen super Job, finanziell geht es bergauf, lässt er mich fallen. Von heute auf morgen. Wüsste ich es nicht besser, käme ich mir verarscht vor.
Ich hätte ihn echt gerne geheiratet und wäre mit ihm alt geworden. In diesen Dimensionen habe ich echt gedacht. Ich war noch nie so glücklich mit jemandem so wie mit ihm. Obwohl er mich auch manchmal waaaahnsinnig gemacht hat. Wir konnten auch stundenlang kuscheln, das fehlt mir so. Und die vertrauten Gespräche, stundenlang frühstücken, Sushi selbermachen, er kann super kochen blablabla :mauer:
Manchmal weiß ich überhaupt nicht wohin mit meiner Trauer und ich habe das Gefühl, dass es nie besser werden wird. Wir hatten ja auch getrennte Wohnungen, aber ich konnte es auch total geniessen alleine zu sein. Jetzt ist es schlimm. Ich habe auch null Bock darauf wegzugehen. Bin die letzten Wochenenden zwar unterwegs gewesen, aber irgendwie ist es krampfig. Ich hatte schon in der Beziehung nicht mehr so den Wahnsinnsdrang jedes Wochenende wegzugehen. Bin eh nie so der Disco-Fan gewesen, Kneipe ist schon eher mein Ding. Und jetzt wieder los zu müssen geht mir richtig auf den Nerv...Würde mich am liebsten über das Wochenende hier vergraben.
Wird es irgendwann besser? Ich hoffe es, vorstellen kann ich es mir nicht.
Ich wüsste zu gern was er so macht, ob er mal an mich denkt. Und was er dann denkt. Und dann habe ich so das Bedürfnis so auf ihn einzuprügeln, ihm meinen ganzen Schmerz ins Gesicht zu schreien!!!! Ich glaube, er weiß gar nicht, was er da angerichtet hat, oder doch?
Warum kann man nicht einfach loslassen und ohne Angst nach vorne gucken?
Ich kann auch gar nicht sagen, dass ich mir seiner immer so sicher gewesen bin. Ich habe mir zwischenzeitlich schon mal ganz bewusst Zeit genommen und bin dankbar gewesen für seine Liebe, habe ihm das auch gesagt. Aber wie das dann so ist: Alltag schleicht sich wieder ein, man ist gestresst, ungerecht. Habe auch öfter mal meine eigene Unzufriedenheit an ihm ausgelassen und und und (Schuldgefühle)...
Bin so froh über dieses Forum.
Hast du denn mal wieder was von deiner Ex gehört?
Schönes Wochenende und Kopf hoch!
Hallo Mariposa,
zunächst liebes Trösten für Dich :trost: :trost: :trost:
Aber, Du hast jetzt die Zeit, Dir all die Gedanken zu machen und Deine Position zu finden, zu ihm, zu Dir und zu Euch (das gibt es noch, nur nicht so wie früher). Sei auf "froh", wenn er sich gerade jetzt nicht meldet, das hilft Dir für eine Klarstellung ohne Störungen. Das ist saumäßig schwer, weiß ich.
ABER,
es geht ihm jetzt nur um ihn selbst. Blackout, Kurzschluß - wie Du das auch nennen magst, was nach Oktoberfest passierte, es ist schwieirg zu werten. Eine Beziehung, wie Du sie beschreibst, sollte das aushalten. Heißt aber nicht im Umkehrschluß, daß da alles nicht war.
Ich bin keiner Meister im Ratschlag geben - aber versuche doch bitte, Dich auf Dich selbst zu konzentrieren, jetzt mal.
Liebe Grüße Löwenherzchen
zunächst liebes Trösten für Dich :trost: :trost: :trost:
Aber, Du hast jetzt die Zeit, Dir all die Gedanken zu machen und Deine Position zu finden, zu ihm, zu Dir und zu Euch (das gibt es noch, nur nicht so wie früher). Sei auf "froh", wenn er sich gerade jetzt nicht meldet, das hilft Dir für eine Klarstellung ohne Störungen. Das ist saumäßig schwer, weiß ich.
ABER,
es geht ihm jetzt nur um ihn selbst. Blackout, Kurzschluß - wie Du das auch nennen magst, was nach Oktoberfest passierte, es ist schwieirg zu werten. Eine Beziehung, wie Du sie beschreibst, sollte das aushalten. Heißt aber nicht im Umkehrschluß, daß da alles nicht war.
Ich bin keiner Meister im Ratschlag geben - aber versuche doch bitte, Dich auf Dich selbst zu konzentrieren, jetzt mal.
Liebe Grüße Löwenherzchen
sine
hallo mariposa
erstmal: shice, die geschichte. :trost: ist einfach blöd gelaufen und ich denke, es nervt schon sehr, wenn man im nachhinein das gefühl bekommt, vielleicht hätte man was anders machen können, hat aber die signale nicht gehört.
aber wie die vielen anderen poster schon sagten, denke ich grundsätzlich auch: schuldgefühle sind nicht gut. sie bergen die gefahr, dass du dich erniedrigst und in deinem kummer festbeißt, statt gerade jetzt in dir selbst kraft und einen menschen zu finden, mit dem du hervorragend auch erstmal ohne partner durch's leben kommst.
mir sind in deinem ersten posting ein paar sachen aufgefallen. der thread hat sich ja schon in ganz andere richtungen entwickelt, aber vielleicht verzeihst du mir, wenn ich sie nochmal rauspicke aus der geschichte:
am meisten berührt hat mich die geschichte mit dem brief und die formulierung, dass du dich da "ganz klein" gemacht hast, so klein, dass du es gar nicht mehr sagen magst.
mal abgesehen davon, dass du da schon wieder nicht zu dir stehst, ist das einfach etwas, wo ich denke, dass du unabhängig von deinem kummer mal drauf schauen kannst: was ist es, was dich davon abhält, dich deinem partner ebenbürtig zu fühlen? wieso nimmst du die schuld für das scheitern der beziehung auf dich?
klar klar
uns allen gehen immer die gedanken durch den kopf, wo die "weichen" in der beziehung dann wohl gestellt sein mögen, die dann letztendlich auf's abstellgleis geführt haben. manchmal ist es besser, man beginnt gar nicht erst, über solche fragen nachzudenken, denn letztendlich ist und bleibt es bei der tatsache, dass liebe kommt und liebe geht, basta...
aber irgendwie bekümmert es mich, wenn ich das lese. dass du dich entschuldigst, dass du vor angst erstarrst (klingt so nach pessimistischer sichtweise und entsprechendem gelähmtsein...), dass du - obwohl dir verziehen war - vermutest, dein fremdgehen hätte jetzt doch eine fernwirkung haben können.
ich denke, ich will jetzt nicht wirklich den spitzen finger auf deinen ex zeigen. aber ich will nur mal horchen, ob du glaubst, dass eine beziehung überhaupt für DICH gut sein kann, wenn du dich da so schnell kleinmachst. was ist passiert? und... was ist los mit dir?
*neugierig*
:trost:
gruß
sine
erstmal: shice, die geschichte. :trost: ist einfach blöd gelaufen und ich denke, es nervt schon sehr, wenn man im nachhinein das gefühl bekommt, vielleicht hätte man was anders machen können, hat aber die signale nicht gehört.
aber wie die vielen anderen poster schon sagten, denke ich grundsätzlich auch: schuldgefühle sind nicht gut. sie bergen die gefahr, dass du dich erniedrigst und in deinem kummer festbeißt, statt gerade jetzt in dir selbst kraft und einen menschen zu finden, mit dem du hervorragend auch erstmal ohne partner durch's leben kommst.
mir sind in deinem ersten posting ein paar sachen aufgefallen. der thread hat sich ja schon in ganz andere richtungen entwickelt, aber vielleicht verzeihst du mir, wenn ich sie nochmal rauspicke aus der geschichte:
Original von mariposaich war so betrunken, das ich einen kompletten Filmriss habe. Muss meinem Freund gegenüber verbal sehr aggressiv gewesen sein (der auch sehr betrunken gewesen ist) und das Ende vom Lied: er ist alleine nach Hause gefahren, noch am selben Abend.lies das mal... o.k. o.k., haste ja geschrieben und bestimmt auch gelesen. aber findest du nicht, dass da ein mensch beschrieben wird, der die fähigkeit verloren hat, für sich selbst zu stehen?
Als ich am nächsten Tag wieder bei Verstand war, bin ich natürlich sofort hinterher gefahren, habe mich entschuldigt und, und, und... [...] Wir hatten dann zwei Tage später ein Gespräch, in dem er mir mitteilte, dass er keine Gefühle für mich übrig hat. [...] Anstatt mich zu wehren und wenigstens einen kleinen Funken Stolz und Würde zu zeigen, habe ich ihm in allem Recht gegeben.[...] Ich habe ihn dann noch zweimal angerufen und einem Brief geschrieben (ich will euch gar nicht sagen WIE klein ich mich dort gemacht habe!) und eine Woche später haben wir uns dann getrennt. Auch wieder zwei qualvolle Stunden, in denen ich kaum den Mund aufbekommen habe, weil ich wie gelähmt meine Beziehung den Bach runtergehen sah.
am meisten berührt hat mich die geschichte mit dem brief und die formulierung, dass du dich da "ganz klein" gemacht hast, so klein, dass du es gar nicht mehr sagen magst.
mal abgesehen davon, dass du da schon wieder nicht zu dir stehst, ist das einfach etwas, wo ich denke, dass du unabhängig von deinem kummer mal drauf schauen kannst: was ist es, was dich davon abhält, dich deinem partner ebenbürtig zu fühlen? wieso nimmst du die schuld für das scheitern der beziehung auf dich?
klar klar
uns allen gehen immer die gedanken durch den kopf, wo die "weichen" in der beziehung dann wohl gestellt sein mögen, die dann letztendlich auf's abstellgleis geführt haben. manchmal ist es besser, man beginnt gar nicht erst, über solche fragen nachzudenken, denn letztendlich ist und bleibt es bei der tatsache, dass liebe kommt und liebe geht, basta...
aber irgendwie bekümmert es mich, wenn ich das lese. dass du dich entschuldigst, dass du vor angst erstarrst (klingt so nach pessimistischer sichtweise und entsprechendem gelähmtsein...), dass du - obwohl dir verziehen war - vermutest, dein fremdgehen hätte jetzt doch eine fernwirkung haben können.
ich denke, ich will jetzt nicht wirklich den spitzen finger auf deinen ex zeigen. aber ich will nur mal horchen, ob du glaubst, dass eine beziehung überhaupt für DICH gut sein kann, wenn du dich da so schnell kleinmachst. was ist passiert? und... was ist los mit dir?
*neugierig*
:trost:
gruß
sine
Hallo Sine,
ich würde jetzt ja gerne noch näher auf die Dinge eingehen, die du geschrieben hast, aber ich bin gerade in einem mega Tief. Bin zum Glück gleich noch mit Freunden zum Kino verabredet, aber mir gehts echt mies.
Ich weiß einfach nicht, wie es weitergehen soll? Hört denn dieser Schmerz und dieses Einsamkeitsgefühl nie auf? Habe das Gefühl es einfach nicht länger aushalten zu können, einfach keine Kraft mehr zu haben das weiter durchzuhalten. Dabei geht es anderen Menschen doch wesentlich schlechter und sie halten es auch aus.
Aber alleine schon die Angst, ihn evtl. gleich im Kino zu treffen, womöglich noch mit 'ner anderen oder so. Ich möchte mich einfach nicht mehr so fühlen, keine Geduld mehr. WANN HÖRT DAS AUF????? :mauer:
Ich möchte vor Schmerz um mich schlagen, schreien, toben, endlich aus diesem Alptraum aufwachen!!!!
Kann überhaupt nicht positiv in die Zukunft gucken, sehe nur Einsamkeit, Trauer, Alleinsein...
Mit Freunden sprechen hilft auch immer nur kurzfristig. Danach bin ich positiver gestimmt und kurze Zeit später ist alles wieder beim Alten. Es ist echt zum Kotzen!!
Fühl mich wie eine Abhängige auf Entzug...´kann es mir einfach nicht vorstellen, eines Tages aufzuwachen und nicht sofort an IHN zu denken. Mich nicht mehr so einsam zu fühlen.
Wisst ihr Rat?
ich würde jetzt ja gerne noch näher auf die Dinge eingehen, die du geschrieben hast, aber ich bin gerade in einem mega Tief. Bin zum Glück gleich noch mit Freunden zum Kino verabredet, aber mir gehts echt mies.
Ich weiß einfach nicht, wie es weitergehen soll? Hört denn dieser Schmerz und dieses Einsamkeitsgefühl nie auf? Habe das Gefühl es einfach nicht länger aushalten zu können, einfach keine Kraft mehr zu haben das weiter durchzuhalten. Dabei geht es anderen Menschen doch wesentlich schlechter und sie halten es auch aus.
Aber alleine schon die Angst, ihn evtl. gleich im Kino zu treffen, womöglich noch mit 'ner anderen oder so. Ich möchte mich einfach nicht mehr so fühlen, keine Geduld mehr. WANN HÖRT DAS AUF????? :mauer:
Ich möchte vor Schmerz um mich schlagen, schreien, toben, endlich aus diesem Alptraum aufwachen!!!!
Kann überhaupt nicht positiv in die Zukunft gucken, sehe nur Einsamkeit, Trauer, Alleinsein...
Mit Freunden sprechen hilft auch immer nur kurzfristig. Danach bin ich positiver gestimmt und kurze Zeit später ist alles wieder beim Alten. Es ist echt zum Kotzen!!
Fühl mich wie eine Abhängige auf Entzug...´kann es mir einfach nicht vorstellen, eines Tages aufzuwachen und nicht sofort an IHN zu denken. Mich nicht mehr so einsam zu fühlen.
Wisst ihr Rat?
Hallo mariposa,
Wochenenden sind wirklich oft am schlimmsten. Dort war man meist ja auch den ganzen Tag mit dem Partner zusammen. Jetzt, wo er nicht mehr da ist, muss man irgendwie die Tage mit einem anderen Sinn füllen und das fällt manchmal so verdammt schwer.
Und sich selbst etwas gutes zu tun - selbst das kann zur Anstrengung werden, wenn man sich kraftlos und leer fühlt.
Du mußt trotzdem versuchen, in dich hineinzuhören. Versuche zu ergründen, was dir gut tun könnte - besonders wenn Du traurig bist.
Das ist meist gar nicht so einfach. Das kann manchmal ein Spaziergang sein, ein neuer Pullover den man sich gönnt oder vielleicht ein kurzer Besuch auf www.liebeskummer.ch. ;)
Wenn mich die Verzweiflung erwischt, gehe ich gerne spazieren. So etwas habe ich früher nie gemacht.
Vorzugsweise dort, wo ich alleine bin und wo auch keiner sieht, wenn 'mal ne Träne kullert.
Die Natur , die frische Luft und die Bewegung - all das finde ich immer sehr beruhigend und entspannend. Meist ist die Welt danach wieder ein ganzes Stück heller geworden.
Auf Zwang abends wegzugehen und sich ins Getümmel zu stürzen macht auch nicht immer Sinn. Besonders in der Anfangsphase nach der Trennung habe ich das desöfteren probiert und das war meist ein Reinfall.
Letztendlich war es egal wo ich war - an sie denken mußte ich trotzdem.
Am extremsten war es mal bei einem Konzert. Dort war ich mit mehreren tausend Leuten und hab' mich trozdem allein gefühlt, kam aus dem grübeln nicht heraus.
Ich glaube jeder muß für sich da einen "gesunden" Mittelweg finden. Zeit zum grübeln, zum wütend sein und zum heulen in den eigenen vier Wänden ist genauso wichtig, wie den Kontakt zu Freunden und der "Außenwelt" .
Oje mariposa, die Konstellation, dass Du bei dir aus der Wohnung kommst und schon fast seine sehen kannst, ist schon heftig. Ich kann mir so gut vorstellen, was da täglich für Gedanken in dir vorgehen, wenn Du sein Fenster siehst.
Das finde ich wirklich heftig, lässt sich bloß schwer ändern.
Hast Du ein gutes Verhältnis zu deiner Familie oder gute Freunde, denen Du vertraust und mit denen Du über deine Situation sprechen kannst?
Mir hat das sehr geholfen . Na und das Forum hier gibt es ja glücklicherweise auch noch.
Um auf deine Frage zu antworten:
Nein, sie hat sich nicht mehr gemeldet. Mittlerweile auch schon wieder fast 3 Wochen her, seit ihrem Anruf.
Tja aber ich hab' es ja so gewollt (hab' ich das wirklich?!?)
Ich habe sie ja darum gebeten, dass wir auf Abstand gehen, weil ich sonst nicht abschließen kann. Nicht solange ich noch diese Gefühle ihr ggü. empfinde.
Ich kann allerdings nicht leugnen, dass ich mir seit ihrem Anruf viele Gedanken mache. Ich überlege was der wirkliche Grund des Anrufs war. Sollte dieser Anruf vielleicht nur der erste Schritt sein, die erste zurückhaltende Kontaktaufnahme, an dessen Ende vielleicht wieder unsere Liebe stehen könnte?
Und was mache ich? Ich bitte um Abstand.
Konkrete Anzeichen für den Hintergrund ihre Kontaktaufnahme gab es eigentlich nicht, aber der Anruf hat scheinbar ausgereicht, um wieder in solche Gedankengänge zu verfallen und das ist wirklich belastend.
Egal was man macht - richtig ist es scheinbar nie.
Auch wenn es mir seit einigen Tagen relativ gut geht - ich habe immer diese verfluchte Angst, wieder in so ein emotionales Loch zu fallen, aus dem man nur mit größer Mühe wieder herauskommt. Die guten Phasen werden aber kontinuierlich länger und dafür bin ich dankbar. Vor 2 Monaten konnte ich davon nur träumen.
Ich wünsche dir von Herzen alles liebe
Krischi
Wochenenden sind wirklich oft am schlimmsten. Dort war man meist ja auch den ganzen Tag mit dem Partner zusammen. Jetzt, wo er nicht mehr da ist, muss man irgendwie die Tage mit einem anderen Sinn füllen und das fällt manchmal so verdammt schwer.
Und sich selbst etwas gutes zu tun - selbst das kann zur Anstrengung werden, wenn man sich kraftlos und leer fühlt.
Du mußt trotzdem versuchen, in dich hineinzuhören. Versuche zu ergründen, was dir gut tun könnte - besonders wenn Du traurig bist.
Das ist meist gar nicht so einfach. Das kann manchmal ein Spaziergang sein, ein neuer Pullover den man sich gönnt oder vielleicht ein kurzer Besuch auf www.liebeskummer.ch. ;)
Wenn mich die Verzweiflung erwischt, gehe ich gerne spazieren. So etwas habe ich früher nie gemacht.
Vorzugsweise dort, wo ich alleine bin und wo auch keiner sieht, wenn 'mal ne Träne kullert.
Die Natur , die frische Luft und die Bewegung - all das finde ich immer sehr beruhigend und entspannend. Meist ist die Welt danach wieder ein ganzes Stück heller geworden.
Auf Zwang abends wegzugehen und sich ins Getümmel zu stürzen macht auch nicht immer Sinn. Besonders in der Anfangsphase nach der Trennung habe ich das desöfteren probiert und das war meist ein Reinfall.
Letztendlich war es egal wo ich war - an sie denken mußte ich trotzdem.
Am extremsten war es mal bei einem Konzert. Dort war ich mit mehreren tausend Leuten und hab' mich trozdem allein gefühlt, kam aus dem grübeln nicht heraus.
Ich glaube jeder muß für sich da einen "gesunden" Mittelweg finden. Zeit zum grübeln, zum wütend sein und zum heulen in den eigenen vier Wänden ist genauso wichtig, wie den Kontakt zu Freunden und der "Außenwelt" .
Oje mariposa, die Konstellation, dass Du bei dir aus der Wohnung kommst und schon fast seine sehen kannst, ist schon heftig. Ich kann mir so gut vorstellen, was da täglich für Gedanken in dir vorgehen, wenn Du sein Fenster siehst.
Das finde ich wirklich heftig, lässt sich bloß schwer ändern.
Hast Du ein gutes Verhältnis zu deiner Familie oder gute Freunde, denen Du vertraust und mit denen Du über deine Situation sprechen kannst?
Mir hat das sehr geholfen . Na und das Forum hier gibt es ja glücklicherweise auch noch.
Um auf deine Frage zu antworten:
Nein, sie hat sich nicht mehr gemeldet. Mittlerweile auch schon wieder fast 3 Wochen her, seit ihrem Anruf.
Tja aber ich hab' es ja so gewollt (hab' ich das wirklich?!?)
Ich habe sie ja darum gebeten, dass wir auf Abstand gehen, weil ich sonst nicht abschließen kann. Nicht solange ich noch diese Gefühle ihr ggü. empfinde.
Ich kann allerdings nicht leugnen, dass ich mir seit ihrem Anruf viele Gedanken mache. Ich überlege was der wirkliche Grund des Anrufs war. Sollte dieser Anruf vielleicht nur der erste Schritt sein, die erste zurückhaltende Kontaktaufnahme, an dessen Ende vielleicht wieder unsere Liebe stehen könnte?
Und was mache ich? Ich bitte um Abstand.
Konkrete Anzeichen für den Hintergrund ihre Kontaktaufnahme gab es eigentlich nicht, aber der Anruf hat scheinbar ausgereicht, um wieder in solche Gedankengänge zu verfallen und das ist wirklich belastend.
Egal was man macht - richtig ist es scheinbar nie.
Auch wenn es mir seit einigen Tagen relativ gut geht - ich habe immer diese verfluchte Angst, wieder in so ein emotionales Loch zu fallen, aus dem man nur mit größer Mühe wieder herauskommt. Die guten Phasen werden aber kontinuierlich länger und dafür bin ich dankbar. Vor 2 Monaten konnte ich davon nur träumen.
Ich wünsche dir von Herzen alles liebe
Krischi
sine
Original von mariposaWisst ihr Rat?loslassen.
:rolleyes:
du hast halt noch solche schmerzen, weil du im herzen die trennung noch nicht akzeptierst. im gegenteil, dadurch, dass er sich dir entzieht, brüllt es in dir und es schmerzt.
es dauert manchmal ewig, bis es vom hirn ins herz rutscht. aber wenn es so weit ist, dann müsste die eifersucht (= besitzdenken) und die angst vor ihm aufhören.
:rolleyes:
ich weiß
der tipp ist schwer zu begreifen. ich hab mich hier im forum auch millionenmal mit der frage, was in dreiherrgottsnamenbitteschön "loslassen" sein soll, zu wort gemeldet.
ich kann's dir auch nicht recht erklären. aber irgendwie so wie @ krischi halt sagt: den schmerz ruhig zulassen, aber immer dran bleiben mir dem versuch, an etwas anderes zu denken.
ich hab an mich gedacht. und damit war ich monatelang vollauf beschäftigt.
:) )
gruß
sine
@krischi
Hallo,
ich hoffe, du hast eine netten Sonntag verlebt und dir nicht allzu viel Gedanken gemacht? Ich denke, falls deine Ex-Freundin den Kontakt zu dir gesucht hätte, um eine Neuanfang zu starten, meinst du nicht, dass du das dann gemerkt hättest?
Du musst das tun, was dir am ehesten hilft mit der Situation fertigzuwerden.
Aber das ist immer leichter gesagt als getan. Man hat trotzdem immer das Gefühl oder fragt sich, ob man alles richtig macht oder ob das eigene Verhalten den Ex-Partner dann evtl. daran hindert zurückzukommen.
Ich kann es total nachvollziehen, das du Angst vor dem emotionalen Loch bzw. Rückfall hast. Heute ging es mir direkt besser, obwohl mein Kino-Besuch weniger schön war, aber davon morgen mehr. Ich habe viel unternommen: Flohmarkt, Frühstück mit Freunden und Schwimmen. Es ist dann echt Balsam für die Seele und für die angespannten Nervenzellen. Der Körper hat Zeit durchzuatmen und sich etwas zu erholen. Habe dann auch immer Schiß vor dem nächsten Tief.
Aber ich hoffe für dich, dass du da schon etwas weiter bist, sagst du ja selbst.
Spazierengehen hilft tatsächlich, habe ich auch schon festgestellt. Es geht einem einfach sofort besser und die Welt erscheint einem nicht mehr so grau. Vielleicht weil man durch die Umgebung schon etwas von sich abgelenkt ist?
Ich hoffe, du hattest einen netten 1. Advent-trotz allem! ;)
Liebe Grüße
Hallo,
ich hoffe, du hast eine netten Sonntag verlebt und dir nicht allzu viel Gedanken gemacht? Ich denke, falls deine Ex-Freundin den Kontakt zu dir gesucht hätte, um eine Neuanfang zu starten, meinst du nicht, dass du das dann gemerkt hättest?
Du musst das tun, was dir am ehesten hilft mit der Situation fertigzuwerden.
Aber das ist immer leichter gesagt als getan. Man hat trotzdem immer das Gefühl oder fragt sich, ob man alles richtig macht oder ob das eigene Verhalten den Ex-Partner dann evtl. daran hindert zurückzukommen.
Ich kann es total nachvollziehen, das du Angst vor dem emotionalen Loch bzw. Rückfall hast. Heute ging es mir direkt besser, obwohl mein Kino-Besuch weniger schön war, aber davon morgen mehr. Ich habe viel unternommen: Flohmarkt, Frühstück mit Freunden und Schwimmen. Es ist dann echt Balsam für die Seele und für die angespannten Nervenzellen. Der Körper hat Zeit durchzuatmen und sich etwas zu erholen. Habe dann auch immer Schiß vor dem nächsten Tief.
Aber ich hoffe für dich, dass du da schon etwas weiter bist, sagst du ja selbst.
Spazierengehen hilft tatsächlich, habe ich auch schon festgestellt. Es geht einem einfach sofort besser und die Welt erscheint einem nicht mehr so grau. Vielleicht weil man durch die Umgebung schon etwas von sich abgelenkt ist?
Ich hoffe, du hattest einen netten 1. Advent-trotz allem! ;)
Liebe Grüße
@sine
Ja, ja. Loslassen ist echt sehr schwer. Eigentlich weiß ich gar nicht so richtig wie ich das anstellen soll? Und ob ich das überhaupt will, das muss ich mich auch ganz ehrlich fragen.
Kann man eigentlich irgendwo deine Geschichte nachlesen? Konnte sie nicht finden.
Zu deiner vorletzten mail: eigentlich war ich der Meinung, mich meinem Freund ebenbürtig zu fühlen, muss jetzt aber feststellen, dass ich abhängiger bin und augenscheinlich auch war als ich dachte. Und in der "Schluss-Phase" hatte ich mich total verloren. War echt nur von der Angst besetzt ihn zu verlieren. Ich wusste überhaupt nicht mehr was ICH wollte. Habe mich echt bereitwillig seinen ganzen Vorwürfen ausgesetzt und mir das alles reingezogen. Das waren echt schreckliche Stunden. Ich lasse mir auch ausserhalb von Beziehungen schnell Schuldgefühle einreden, so fremd ist mir das Gefühl nicht.
Durch das Fremdgehen zu Beginn der Beziehung hatte ich oft das Gefühl, in seiner Schuld zu stehen. Obwohl er mir verziehen hatte und das Thema recht selten zur Sprache kam, konnte ich mir selbst gar nicht verzeihen. Ich glaube, ich habe an mich selbst hohe moralische Ansprüche und bin da sehr streng mit mir. Und das ist dann auch mein Schwachpunkt und ich habe das Gefühl, als ob mein EX-Freund zum Schluss diese Schwachstelle instinktiv gefunden hat um sich selber besser zu fühlen und es vor sich und anderen rechtfertigen zu können, warum er sich getrennt hat (kann man diesen Satz verstehen?)
Am Samstag war ich mit 'ner Freundin im Kino und sie erzählte mir, dass sie vor einer Woche mit meinem Ex telefoniert hat und er irgenwann das Thema von selbst angeschnitten hat. Und wieder kamen nur Vorwürfe gegen mich gerichtet. Ich hätte ihn eingeengt, kein Verständnis für seine Arbeit gehabt. Und als er arbeitlos war hätte ich ihn total bedrängt sich Arbeit zu suchen (stimmt!) und er kann es überhaupt nicht verstehen, dass ich in der Schluss-Phase ein Treffen mit ihm wollte, obwohl ich gar nichts sagen konnte. Und er wäre so total enttäuscht von mir (Oktoberfest) uswuswusw.
Beim mir ging natürlich gleich wieder die Selbstgeißelungs-Peitscherei los. Bin ich wirklich so schrecklich gewesen? Kann man es mit mir nicht aushalten? Werde ich jeden Mann auf Dauer vergraueln? :mauer:
Warum kann ich mir nicht einfach mehr vertrauen? Das ich für alles schon meine Gründe gehabt habe. Und ich kenne auch meine Fehler, weiß dass ich schnell ungerecht oder unzufrieden sein kann. Aber er war auch nicht immer ein Geschenk. Er hat mich auch oft wahnsinnig gemacht, ich habe mich auch nicht gleich getrennt. Und dann frage ich mich, warum eigentlich nicht? War es Liebe oder Angst vor dem Alleinesein? Fragen über Fragen.
Jedenfalls macht es mich heute traurig und wütend zugleich! Ist das alles was übriggeblieben ist? Vorwürfe?
Liebe Grüße
Ja, ja. Loslassen ist echt sehr schwer. Eigentlich weiß ich gar nicht so richtig wie ich das anstellen soll? Und ob ich das überhaupt will, das muss ich mich auch ganz ehrlich fragen.
Kann man eigentlich irgendwo deine Geschichte nachlesen? Konnte sie nicht finden.
Zu deiner vorletzten mail: eigentlich war ich der Meinung, mich meinem Freund ebenbürtig zu fühlen, muss jetzt aber feststellen, dass ich abhängiger bin und augenscheinlich auch war als ich dachte. Und in der "Schluss-Phase" hatte ich mich total verloren. War echt nur von der Angst besetzt ihn zu verlieren. Ich wusste überhaupt nicht mehr was ICH wollte. Habe mich echt bereitwillig seinen ganzen Vorwürfen ausgesetzt und mir das alles reingezogen. Das waren echt schreckliche Stunden. Ich lasse mir auch ausserhalb von Beziehungen schnell Schuldgefühle einreden, so fremd ist mir das Gefühl nicht.
Durch das Fremdgehen zu Beginn der Beziehung hatte ich oft das Gefühl, in seiner Schuld zu stehen. Obwohl er mir verziehen hatte und das Thema recht selten zur Sprache kam, konnte ich mir selbst gar nicht verzeihen. Ich glaube, ich habe an mich selbst hohe moralische Ansprüche und bin da sehr streng mit mir. Und das ist dann auch mein Schwachpunkt und ich habe das Gefühl, als ob mein EX-Freund zum Schluss diese Schwachstelle instinktiv gefunden hat um sich selber besser zu fühlen und es vor sich und anderen rechtfertigen zu können, warum er sich getrennt hat (kann man diesen Satz verstehen?)
Am Samstag war ich mit 'ner Freundin im Kino und sie erzählte mir, dass sie vor einer Woche mit meinem Ex telefoniert hat und er irgenwann das Thema von selbst angeschnitten hat. Und wieder kamen nur Vorwürfe gegen mich gerichtet. Ich hätte ihn eingeengt, kein Verständnis für seine Arbeit gehabt. Und als er arbeitlos war hätte ich ihn total bedrängt sich Arbeit zu suchen (stimmt!) und er kann es überhaupt nicht verstehen, dass ich in der Schluss-Phase ein Treffen mit ihm wollte, obwohl ich gar nichts sagen konnte. Und er wäre so total enttäuscht von mir (Oktoberfest) uswuswusw.
Beim mir ging natürlich gleich wieder die Selbstgeißelungs-Peitscherei los. Bin ich wirklich so schrecklich gewesen? Kann man es mit mir nicht aushalten? Werde ich jeden Mann auf Dauer vergraueln? :mauer:
Warum kann ich mir nicht einfach mehr vertrauen? Das ich für alles schon meine Gründe gehabt habe. Und ich kenne auch meine Fehler, weiß dass ich schnell ungerecht oder unzufrieden sein kann. Aber er war auch nicht immer ein Geschenk. Er hat mich auch oft wahnsinnig gemacht, ich habe mich auch nicht gleich getrennt. Und dann frage ich mich, warum eigentlich nicht? War es Liebe oder Angst vor dem Alleinesein? Fragen über Fragen.
Jedenfalls macht es mich heute traurig und wütend zugleich! Ist das alles was übriggeblieben ist? Vorwürfe?
Liebe Grüße
hey du,
deine vorwürfe sind unbegründet. keiner ist perfekt und ich finde es nicht gut von ihm deine freundin damit voll zu labern was du alles verkehrt gemacht haben sollst. das ist unfair weil immer beide dazu beitragen. er sollte aufhören schmutzige wäsche zu waschen.
gebe da mal nicht allzuviel drauf. jeder hat sein päckchen und deswegen solltest du auch von deinen schuldgefühlen runter kommen.
ich denke mal auch das es gut ist wenn ihr keinen konntakt mehr habt. denn das würde wohl nichts bringen. die fragen die du dir bezüglich der trauer, loslassen und die angst nicht vergessen zu können stellst, kann ich dir ganz getrost beantworten.
du wirst staunen wenn es dir von tag zu tag besser geht. sicher wirst du noch eine weile daran denken aber der schmerz wird bald nachlassen.
ich habe auch gedacht ich schaffe das nie und habe mich eines besseren belehren lassen. heute geht es mir schon viel besser und ich kann wieder lachen. vielleicht liegt es auch daran weil ich sehr viel ablenkung habe. fakt ist aber das es einfach die zeit des abstandes bringt und das kommt von ganz alleine.
habe ein wenig geduld und alles wird sich einstellen. freue dich auf das was kommen wird. das schaffst du. :trost: :trost: :trost:
vieles wird auch daran liegen weil du dich jetzt so alleine fühlst aber auch das wird nicht auf dauer sein. wenn man dieses gefühl hat dann täuscht man sich oft in der frage der liebe.
lg
dg
deine vorwürfe sind unbegründet. keiner ist perfekt und ich finde es nicht gut von ihm deine freundin damit voll zu labern was du alles verkehrt gemacht haben sollst. das ist unfair weil immer beide dazu beitragen. er sollte aufhören schmutzige wäsche zu waschen.
gebe da mal nicht allzuviel drauf. jeder hat sein päckchen und deswegen solltest du auch von deinen schuldgefühlen runter kommen.
ich denke mal auch das es gut ist wenn ihr keinen konntakt mehr habt. denn das würde wohl nichts bringen. die fragen die du dir bezüglich der trauer, loslassen und die angst nicht vergessen zu können stellst, kann ich dir ganz getrost beantworten.
du wirst staunen wenn es dir von tag zu tag besser geht. sicher wirst du noch eine weile daran denken aber der schmerz wird bald nachlassen.
ich habe auch gedacht ich schaffe das nie und habe mich eines besseren belehren lassen. heute geht es mir schon viel besser und ich kann wieder lachen. vielleicht liegt es auch daran weil ich sehr viel ablenkung habe. fakt ist aber das es einfach die zeit des abstandes bringt und das kommt von ganz alleine.
habe ein wenig geduld und alles wird sich einstellen. freue dich auf das was kommen wird. das schaffst du. :trost: :trost: :trost:
vieles wird auch daran liegen weil du dich jetzt so alleine fühlst aber auch das wird nicht auf dauer sein. wenn man dieses gefühl hat dann täuscht man sich oft in der frage der liebe.
lg
dg
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