Zum Inhalt springen

Liebeskummer am Arbeitsplatz

880 Antworten43'321 AufrufeGestartet von Nina70 ·

#301
Nina, dein letztes Post hatte ich noch nicht gelesen. Aber auch da sehe ich eine Lösung. Du musst eben noch "klarer und offener" kommunizieren. Schreib ihm einen Brief. Schreib von deinen Gedankengängen, vielleicht auch vom Forum, von deinem Auszug und was er bedeutet. Von deinen Zweifeln, die jedoch immer wieder aufkeimen. Von den Ängsten, dass er deine Gefühle nicht mehr erwidert.

Wenn du sowieso meinst, dass schon alles verloren ist, dann hast du nichts mehr zu verlieren, wenn du jetzt die ganze Wahrheit sagst.

Und komm nicht wieder mit der Ausrede, ER müsse sich bei dir melden. Wer will denn hier was besprechen? Du oder er? Natürlich wäre es schöner und netter gewesen, wenn ihr das unter vier Augen bei einem Candlelightdinner getan hättet. Aber das ist nun mal im Moment nicht drin. Vergiss nicht, dass du mit deinem Verhalten die Situation, mit der du jetzt konfrontiert bist, mitgestaltet hast. Was jetzt ist, kannst du nicht ändern. Aber du hast Einfluss auf die Zukunft. Setze ein Zeichen der Liebe, indem du dich ihm offenbarst. Ohne Hintertürchen und Aussparung. Leg die Karten auf den Tisch. Herz ist Trumpf.

#302
@nina

ich meinte nicht, dass Du nicht offen kommunizierst. Aber Du verpackst in Deinen Messages immer noch, dass Du ihn vermisst und dass da viele Gefühle sind. Lass das doch einfach mal. Kontaktiere ihn «trocken». Im persönlichen Gespräch haben dann die Gefühle immer noch Platz. Ich kann mir gut vorstellen, dass er sich unter Druck gesetzt fühlt, wenn schon in der Aufforderung zu einem Gespräch die Gefühle voll durchkommen. Vielleicht will er sich mal mit Dir unterhalten ohne sich den Ärmel reinziehen zu lassen. Einfach mal reden und die jüngste Vergangenheit besprechen, die Zukunft abschätzen können.

Nur weil er sich nicht meldet, heisst das nicht, dass er Dich nicht liebt. Er MUSS sich schützen, denn es hat ihm vieles weh getan,so reagiert er jedenfalls. Du schaust alles immer nur aus Deiner Person heraus an, was grundsätzlich ja nicht schlecht ist. Aber Du darfst aus Deiner Sicht nicht auf sein schliessen, ich finde, Du denkst da einfach serh einseitig.

Mensch, nina, es ist nicht so schlimm! Dein Vater ist im Spital, das ist wahrscheinlich schlimm, aber deswegen ist nicht alles traurig und schlimm. Ich nehme an, dass gut zu Deinem Vater geschaut wird, vielleicht braucht vor allem Deine Mutter Deine Aufmerksamkeit und Zuwendung. Darauf solltest Du Dich konzentrieren und nicht auf Dich, auf Deine Schmerzen. Du bist jetzt für einmal nicht der Mittelpunkt der Welt, bist es eigentlich nie. Du bist, wie wir alle, nur ein kleines Würmchen. Tönt vielleicht hart, aber es ist doch so. ;)

manzana
#303
@all

ich finde wir dürfen nicht zu hart sein.

einerseits hätte nina fordernder reagieren sollen und alles dransetzen sollen ihn erreichen zu können.

sie sollte ihn richtig zur rede stellen und ihn zwingen sich anzuhören was sie zu sagen hat,

andererseits hat sie ihm geschrieben das sie ihn noch liebt, hat ihn mehrfach um ein

treffen gebeten, hat ihn versucht anzurufen...von ihm kommt nichts.

irgendwo sind doch die grenzen...

ich denke es haben beide fehler gemacht, nina ist nicht alleine schuld...

ich werde den gedanken das er nur ein spiel spielt auch nicht los. so nach dem moto,

jetzt wo sie will, will er nicht mehr...

#304
@manzana

Ich stimme Dir zu, wir dürfennicht zu hart sein. Aber sind wir das? Die Wahrheit ist manchmal hart und wegen der subjektiven Sichtweise auch immer etwas sehr persönliches. Ich bin in einer anderen Situation und schaue ninas Geschichte aus einem andern Winkel.

Sie hat viel getan, das stimmt, und er reagiert nicht gut darauf. Aber alles was mit ihm zusammenhängt, ist reine Spekulation, wir wissen nicht, wie er denkt und was in ihm vorgeht. Deshalb bin ich sehr vorsichtig, da ein Spiel zu sehen. Vielleicht ist es auch mein fast schon unerschütterlicher Glaube ans Gute im Menschen, der mich an der «Spieltheorie» zweifeln lässt...

Ich habe mir auc vorzustellen versucht, wie es ankommen kann, wenn nina in ihren Messages jeweils auch –echte, berechtigte! - Gefühle einfliessen lässt, ohne ihn vor sich zu haben und seine Simmung zu spüren. Ihre Mitteilungen waren immer so schön einseitig, per SMS, Email oder Brief kann ich zwar eine Message deponieren, aber ich habe keinen Einfluss darauf, wie's ankommt, kannnicht auf mein Gegenüber eingehen und mich auch nicht korrigieren oder meine Aussage relativieren, erkären. Es kommt einfach an und es ist dem anderen überlassen, wie er damit umgeht. vielleicht erreichen einen solche Messages in einem ungünstigen Moment, in einer Stimmung, die nicht förderlich ist. Deshalb ziehe ich es vor, trocken ein Treffen zu vereinbaren und dann im Kontakt mit dem anderen meine Gefühle, wenn sie dann überhaupt Platz haben, anzubringen. Dann kann der andere reagieren und ich wieder auf seine Reaktion. Dann findet ein Austausch statt und nicht nur eine Mitteilung.

#305
Ich sehe gerade keine Möglichkeit für Nina, das herauszufinden. Ob er spielt oder sich schützen will, kann sie nur von ihm erfahren. Und das zu wissen, würde ihr auf jeden Fall helfen. Entweder um weiterzumachen oder um abzuschließen. Die Lage wäre geklärt.

"Schuld" hat übrigens niemand. Alle Beteiligten haben nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Sie haben das getan, was sozusagen ihrer "Bewustseinsebene" entsprach. Die Vergangenheit ist vorbei, sie darf nun keine Rolle mehr spielen.

Wir können hier stundenlang mutmaßen, warum er sich nicht meldet. Jeder wird von seinen eigenen Erfahrungen ausgehen und sagen "das ist bestimmt so, bei mir war es ja auch so".

Meine persönliche Interpretation ist zum Beispiel: Dass Nina Gefühle für ihn hat und ihn sehen will, das weiß er. Aber er weiß auch, dass ihm in der Vergangenheit die Treffen wehgetan haben, weil sie sich nie konkret zu ihm bekannt hat sondern ihn immer hinhielt. nach jedem Treffen ging es ihm schlecht, weil die Sehnsucht wieder "frisch" war. Also will er sich schützen und setzt sich diesen Schmerzen lieber nicht mehr aus. Gebranntes Kind...

So wie Mondkind in "Er weigert sich, es ihr zu sagen" ihren Freund nicht mehr sehen will, solange er nicht eindeutig geklärt hat, wie er zu ihr bzw. der anderen Frau steht. da sehe ich Parallelen.

Ich finde den Gedanken so grauenhaft, dass Nina jetzt alles hinschmeißt und dann für die nächsten Jahre damit beschäftigt sein könnte, es zu bedauern oder sich zu fragen, wie es ausgegangen wäre, wenn...

Sollte er tatsächlich nur spielen, dann lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

#306
Da kann ich Dir nur in jedem Punkt voll und ganz zustimmen!

Aber wie macht sie's nun? Ist doch eine Sch******situation, oder?!? Da sollte einmal alles auf den Tisch, offen und ehrlich, ich denke, auch wenn er verletzt ist, so ist er ihr das schuldig, genauso wie sie ihm schuldig ist, sich mal ehrlich zu bekennen zu dem was sie will und es dann auch umzusetzen.

Diese Spiele sind doch mühsam und wir brauchen sie alle nicht! Warum können wir Menschen denn nicht einfach offen und ehrlich zu einander sein? Sind es nur die Verletzunge, vor denen wir uns schützen? Irgendwann müssten wir doch einsehen, dass wir uns nciht davor schützen können, resp. dass wir verkümmern, wenn wir's die ganze Zeit tun.

Wo Tag ist, ist auch Nacht, wo Licht ist, ist auch Schatten. Gut und Böse gehören zusammen, sie existieren nur, weil beide existieren. Das sollten wir doch einmal akzeptieren.

#307
Original von xoffDiese Spiele sind doch mühsam und wir brauchen sie alle nicht! Warum können wir Menschen denn nicht einfach offen und ehrlich zu einander sein?
So könnte Nina ihren Brief eröffnen, wenn sie einen schreiben wollte. Und weiter könnte sie schreiben, dass sie jetzt mal den Anfang macht bez. Offenheit.

#308
ja, mit Offenheit und Ehrlichkeit ebensolches provozieren.

Im Grunde wäre es so einfach....

#309
Ich weiss nicht, ich kann ihm nicht noch mehr hinterherrennen, dann mache ich mir nur noch selber weh. Ich muss jetzt langsam auch beginnen mich zu schützen, er macht mir weh wo er kann. Einerseits kommt er am Freitag Nachmittag zu mir ins Büro, super gelaunt und nett, aber kein persönliches Wort, keinen Bezug auf die Karte die ich ihm am Morgen geschickt habe und verschwindet dann einfach ins Weekend ohne mir auch nur ein Zeichen der Nettigkeit und Höflichkeit zu geben. Das hat mir sehr weh getan, dann rufe ich ihn am Samstag noch an und er antwortet nicht. Ich denke auf einen Brief wird er genauso wenig antworten wie auf die SMS und Mails und Karten. Er macht mir so weh. Ihr denkt jetzt vermutlich, dass ich ihm auch wehgetan haben, was aber nicht stimmt. Jedesmal wenn er gesagt hat dass er sich schlecht fühlt war ich für ihn da, er nie für mich, kein einziges Mal. Ich habe mit ihm gefühlt als er im Krankenhaus war, alles getan, der "Dank" war dann, dass er 2 Tage später meinen Geburtstag vergessen hat, einfach so, vielleicht war ich ihm doch nicht so wichtig. Er meinte wohl, nur er darf sich schlecht fühlen, ich nicht, dabei geht es mir doch auch so.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass er mich so schnell vergessen kann, ich liebe ihn noch immer und das kann ich nicht einfach abstellen.

#310
hast du meinen thread mal gelesen? es gibt wirklich parallelen zwischen mir und deinem arbeitskollegen. lies mal meine geschichte.... vielleicht geht dir dann ein licht auf....

mondkind

#311
@Mondkind

Ich verfolge Deine Geschichte und habe die Parallelen schon lange gesehen, allerdings kommuniziert ihr wenigstens miteineinander, zu sagst ihm was Du von ihm erwartest und ihr redet noch miteinander.

Er hingegen weicht mir aus, lässt mich nicht an ihn heran, antwortet nicht......

manzana
#312
nina, stellst du ihn jetzt noch einmal eins zu eins zur rede oder ist die sache für dich abgehackt?

#313
Jedesmal wenn er gesagt hat dass er sich schlecht fühlt war ich für ihn da, er nie für mich, kein einziges Mal. Ich habe mit ihm gefühlt als er im Krankenhaus war, alles getan, der "Dank" war dann, dass er 2 Tage später meinen Geburtstag vergessen hat, einfach so, vielleicht war ich ihm doch nicht so wichtig.

Das sagt sehr viel. Ich denke mal, es fiel dir die ganze Zeit deshalb sehr schwer, dich von deinem alten Freund zu trennen, weil dein "neuer" ja eigentlich auch nicht so richtig dein Traummann ist und du dir überlegst, so viel gut mache ich mit dem neuen auch nicht.

Ich glaube, du wirst mit ihm auch nicht glücklich. Er hat soviele Dinge an sich, mit denen dein Unterbewußtsein nicht fertig wird und deswegen rebelliert alles in dir und das hat zur Folge: Du betreibst dann gewisse Dinge nur halbherzig.

Den anderen muss ich leider auch recht geben. Warum schreibst du nicht eine SMS: Mein Vater liegt schwerstverletzt im Krankenhaus.

Dann weiß er, was fakt ist und du kannst sehen, ob er dich anruft. Das wäre ja wirklich ein Grund dich anzurufen. Versuchs doch mal.

Liebe Grüße

Sonnenstrahl

#314
Abgehackt?

ICH KANN NICHT MEHR! Ich versuche ja dauernd irgendwie mit ihm in Kontakt zu kommen, jetzt ist er weg, schon nach Hause oder ausser Haus, keine Ahnung.

Aber langsam drehe ich durch, ich kann einfach nicht mehr, es schmerzt so, ich weiss nicht mehr ein noch aus, ich bin erledigt, er hat mich kaputt gemacht, ausgenutzt und dann noch zu feige mir das direkt mitzuteilen, dass er nicht mehr will. Ich weiss nicht mehr was ich noch machen soll..........

#315
Nina, Du hast eine wahnsinnig hohe Erwartungshaltung, beziehst alles auf Dich und siehst sehr vieles, was du nicht genau weisst, in einem negativen Licht. Es hat für mich nichts mit hinterherrennen zu tun, wenn du ihm Deine Wünsche mitteilst, solange Du ihm die Möglichkeit gibst, darauf frei zu reagieren. Hinterherrennen ist es nur dann, wenn du ihm jedesmal zusätzlich noch Deine - wahren, echten und berechtigten - Gefühle unter die Nase reibst. Lass ihm Raum und erwarte nicht, dass er so reagiert, wie Du es Dir vorstellst. «Positive Gelassenheit» ist heute mein Zauberwort... X ;)

#316
Liebe Nina, ich bin neu hier, habe gerade alles von Anfang bis Ende gelesen.

Ich finde nicht, daß du im Moment nich den Kontakt suchen solltest, es fühlt sich für mich wie ein Spiel, vielleicht Rache an, was er mit dir treibt und sich an deinen Verletzungen erfreut, dagegen kaNNST DU MIT EHRLICHEN Gefühlen nichts mehr machen, du wirst dir nur immer mehr wehtun.

Kannst du ein zwei Wochen Urlaub bekommen?

Manchmal, wenn man/frau mit dem "falschen Mann" zusammen ist und sich aus der Situation einen anderen sucht, kann sich das Ganze gut ergänzen, es heißt aber noch lange nicht,das dieser andere jetzt der "Richtige" ist, vielleicht nur der momentane Gegenspieler.

Es ist wie ein Turm, der in deinem Leben gerade zusammenbricht, du mußt es leider erst mal zusammenbrechen lassen, um wirklich die "Wahrheit" dahinter erkennen zu können.

Wenn du kannst, würde ich dir raten, nicht mehr wie gewohnt zu reagieren, also zu versuchen, mit ihm zu sprechen, sondern die kleinen Dinge tun, wie z.B. ins Bad fahren und etwas Gutes für dich tun, wie du es schon versucht hast.

Im akuten Stadium vun Liebeskummer gehe ich jeden Tag raus in den Wald und laufe...

Ich wünsche dir Kraft!!!

Jaspi

#317
Xoff, dich könnte ich heute immerfort knutschen :schmatz:

Nina, du machst dich selber fertig. Schieb also die Schuld nicht auf ihn.

Hör auf mit der Milchmädchenrechnung, was du getan hast und was er getan hat. Was ihr getan habt, ist Vergangenheit. Vorbei. Je länger du darüber lamentierst, desto mehr Chancen auf eine glückliche Zukunft verbaust du dir.

Hinterherrennen ist, wenn einer sagt "Ich will dich nicht mehr sehen, lass mich in Ruhe." und der Andere nervt trotzdem mit Anrufen, SMS und Haustürbelagerung. Zwischen euch gab es aber noch keine Aussprache, bei der solch definitive Worte gefallen sein könnten.

Du hast noch alle Chancen auf ein Happy End, aber du willst sie nicht sehen.

Schade, dass ich nicht die richtigen Worte zu finden scheine, um bei dir etwas wie ein Umdenken auszulösen. Vor einem Jahr war ich in einer ähnlich verfahrenen gedanklichen und gefühlsmäßigen Situation wie du. Alle Menschen wollten mir bloß immer wehtun, besonders einer und das Leben war nicht fair und jeder Tag sch***. Ich suchte, wie du, Hilfe von außen, und traf auf eine Frau, die mir ähnlich harte Worte sagte wie wir sie dir um die Ohren hauen. Natürlich war ich erst wütend und skeptisch, aber ein Satz hatte sich in meinem Hirn festgesetzt: Wenn ich eine Chance haben will, je wieder mit diesem bestimmten Mann klarzukommen, muss ich mit mir klarkommen und alles an meinen Denkgewohnheiten überdenken und ändern. Und, Nina, ich wollte und will nichts mehr als ein gutes Verhältnis zu diesem Mann. So gut es eben werden kann. Wenn Hoffnung darauf besteht, würde ich alles tun. Mit dieser Einstellung hatte ich schon den ersten Schritt gemacht. Ich bin noch nicht am Ziel meiner Träume, aber es geht jeden Tag ein Stück vorwärts.

Das erste, was ich lernen musste, war, dass alles, was mir an Menschen oder Umständen begegnet, nur ein Spiegelbild meiner eigenen Ausstrahlung und Stimmung ist. Und dass ein anderer Mensch das Geschehen völlig anders bewerten kann als ich, denn es sind nicht die Umstände, die uns wehtun, sondern unsere Interpretation und Gedanken über diese Umstände.

Ich habe mal eine kleine Geschichte gelesen über zwei Brüder. Ich kann sie zwar nicht mehr nacherzählen, aber auf die Pointe kommt es an.

Der eine arbeitete in einem Sozialprojekt oder Zentrum der Antialkoholiker. Auf die Frage eines Journalisten, warum er sich hier so einsetze, antwortet er: "Weil mein Vater Alkoholiker war."

Eines Tages wird sein Bruder mit Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Der Arzt fragt, wieso er so viel trinkt. Antwort? "Weil mein Vater Alkoholiker war."

Nina, wir können uns unsere Eltern und Mitmenschen und ihre Taten nicht aussuchen, aber wir können jederzeit entscheiden, wie wir reagieren möchten.

#318
Original von ZitronenfrauNina, wir können uns unsere Eltern und Mitmenschen und ihre Taten nicht aussuchen, aber wir können jederzeit entscheiden, wie wir reagieren möchten.
Ich möchte noch weiter gehen: Irgendwann müssen wir alle erkennen, dass es nicht die Umwelt ist, die uns bestimmt, sondern wir selber.

Die Umwelt mag auf uns zukommen, aber was wir damit machen ist unsere Sache (wie Zitronenfrau :schmatz: ! sagt). Alle haben wir unsere eigene Geschichte, haben Elltern und Familien, in denen betimmt bei jedem irgendetwas schief gelaufen ist. Ich könnte mich das ganze Leben daüber beklagen, dass mein Vater so streng und alles möglich zu mir war. Aber es bringt mir nichts. Absolut nichts. Aber ich bin zu meinen Töchtern nicht so streng, habe also offensichtlich etwas gelernt (Hellas!).

Und wenn ich darauf warte, dass meine Umwelt sich mir anpasst und das tut, was ich will, kann ich deradesogut auf Godot warten... Da es sagt Frank Zappa für mich treffend :«Waiting for mister Goodbar? Here he is!» Hier ist es, das Leben und Du, Nina, musst etwas draus machen, nicht es mit Dir.

#319
Original von xoffIrgendwann müssen wir alle erkennen, dass es nicht die Umwelt ist, die uns bestimmt, sondern wir selber.
:] :] :] Und die Menschen, die erkannt haben, dass sie nicht passiv ihr Leben ertragen müssen, sondern es jeden Augenblick neu erschaffen können, die haben auch mehr Spaß dran und gehen wacher durch die Welt. Schließlich könnte hinter jeder Ecke etwas lauern, das mir nützt.

#320
Ich war so blöd, das ganze letzte Jahr, ich hatte so lange Zeit mich zu entscheiden, hätte ich es doch nur getan, vielleicht hätte ich früher ins Forum schreiben sollen, Ihr habt mir die Augen geöffnet, aber es ja viel einfacher diese zu schliessen und sich einfach vom Leben treiben zu lassen. Ich könnte mich selbst ohrfeigen, da hatte ich so lange die Chance den Mann zu haben den ich am meisten liebe auf der Welt, ich hätte nur nicht so stolz und dumm sein sollen, jetzt ist es zu spät, ich bin selber schuld am ganzen Dilemma.

Seite 16 von 45 · 881 Beiträge in diesem Thema