Meine Familie lebt ohne mich weiter- ich bin enttäuscht und wütend
49 Antworten11'541 AufrufeGestartet von miaflorentine ·
Ist doch kein Ding, wenn jetzt die Ehe aktuell ist, ist es jetzt die Ehe, aber hängt das Problem damit evtl. zusammen? Hoffe, dass ihr klar kommt erstmal... Falls du Rat brauchst, weisst ja wo...
Liebe Mia
Wie geht es Dir? Magst Du erzählen?
Wie geht es Dir? Magst Du erzählen?
Hallo ihr Lieben, liebe sadpk :)
Mir geht es halbwegs gut. Die Beziehungsangelegenheit hat sich wieder etwas beruhigt-ohne, dass eine Lösung gefunden wurde, was natürlich unbefriedigend ist. Ich bin angsttechnisch wieder gut im Training, auch wenn mein Körper wieder einiges ausspielt. Zu meinen Eltern: bislang gab es kein Gespräch, keine Entscheidung meinerseits, kein nichts. Im Moment haben wir viel telefonischen Kontakt, vor allem mit meinem Vater. Er hat mich einige Male angerufen um zu fragen, ob dies und jenes geklappt hat und wie es mir geht. Ich habe darauf geachtet möglichst nicht zuviel von meiner Krankheit zu sprechen und auch nach Ihnen zu fragen. Ich war seit Monaten sogar einmal da um etwas abzuholen und mit meinem kleinen Bruder zu besprechen, wie er das Wandbild haben möchte, dass ich ihm malen soll.
Einmal,als ich mit meinerMutter telefoniert habe, war kurz die Versuchung da,sie mit den Aussagen meines Vaters zu konfrontieren und nach ihrer Meinung zu befragen. Aber ich wollte sie nicht überfallen. Vielleicht schreibe ich einen Brief. Es gibt noch Klärungsbedarf. Aber er nagt gerade nicht so an meiner Seele, also werde ich alles ein wenig ruhen lassen. Denn grade arbeite ich an meinem Training und bin damit ausgelastet, ausserdem suchen wir gerade ein kleines Haus und da bleibt wenig Zeit für traurige Gedanken =)
Ich habe den Eindruck, dass meine Eltern wieder mehr "geben", wenn ich es auch tue. Ansatt nur auf meine Krankheit konzentriert zu sein werde ich versuchen, wieder mehr nach ihnen zu fragen und auf sie einzuegehn. Ich glaube, das tut der Situation gut.
Halleluja,ich habe mir Deinen Text zu Herzen genommen und ich weiß, dass Du recht hast. Ich strebe diese Entwicklung auch an. Ich muss nur den richtigen Rahmen finden, denn das alles soll nicht in resignation enden, denn dann würden auch die positiven Gefühle für meine Eltern leiden.
Ich möchte mit den Gedankenansätzen von Dir, irgendwann noch mal in ein Gespräch starten, an dem auch meine Mutter teilhaben soll. Ich denke, es könnte gut werden. Danch schaue ich, was sich ergibt und wenn kein Veränderungspotenzial da ist, dann werde ich auch damit leben können.
Mir geht es halbwegs gut. Die Beziehungsangelegenheit hat sich wieder etwas beruhigt-ohne, dass eine Lösung gefunden wurde, was natürlich unbefriedigend ist. Ich bin angsttechnisch wieder gut im Training, auch wenn mein Körper wieder einiges ausspielt. Zu meinen Eltern: bislang gab es kein Gespräch, keine Entscheidung meinerseits, kein nichts. Im Moment haben wir viel telefonischen Kontakt, vor allem mit meinem Vater. Er hat mich einige Male angerufen um zu fragen, ob dies und jenes geklappt hat und wie es mir geht. Ich habe darauf geachtet möglichst nicht zuviel von meiner Krankheit zu sprechen und auch nach Ihnen zu fragen. Ich war seit Monaten sogar einmal da um etwas abzuholen und mit meinem kleinen Bruder zu besprechen, wie er das Wandbild haben möchte, dass ich ihm malen soll.
Einmal,als ich mit meinerMutter telefoniert habe, war kurz die Versuchung da,sie mit den Aussagen meines Vaters zu konfrontieren und nach ihrer Meinung zu befragen. Aber ich wollte sie nicht überfallen. Vielleicht schreibe ich einen Brief. Es gibt noch Klärungsbedarf. Aber er nagt gerade nicht so an meiner Seele, also werde ich alles ein wenig ruhen lassen. Denn grade arbeite ich an meinem Training und bin damit ausgelastet, ausserdem suchen wir gerade ein kleines Haus und da bleibt wenig Zeit für traurige Gedanken =)
Ich habe den Eindruck, dass meine Eltern wieder mehr "geben", wenn ich es auch tue. Ansatt nur auf meine Krankheit konzentriert zu sein werde ich versuchen, wieder mehr nach ihnen zu fragen und auf sie einzuegehn. Ich glaube, das tut der Situation gut.
Halleluja,ich habe mir Deinen Text zu Herzen genommen und ich weiß, dass Du recht hast. Ich strebe diese Entwicklung auch an. Ich muss nur den richtigen Rahmen finden, denn das alles soll nicht in resignation enden, denn dann würden auch die positiven Gefühle für meine Eltern leiden.
Ich möchte mit den Gedankenansätzen von Dir, irgendwann noch mal in ein Gespräch starten, an dem auch meine Mutter teilhaben soll. Ich denke, es könnte gut werden. Danch schaue ich, was sich ergibt und wenn kein Veränderungspotenzial da ist, dann werde ich auch damit leben können.
bearbeitet #44
Liebe Mia
Was ich sagen möchte ist: In erster Linie musst du dafür sorgen, dass du dich auf dich verlassen kannst!
Dass dein Körper in der Lage ist zu funktionieren, auch wenn es "Probleme" gibt. Erst recht, dass er einwandfrei funktioniert solange das Problem erst Konjuktiv ist (Gedanke: Mann-Frau-Beziehung könnte irgendwann scheitern). Wenn du unter potenziellen, mehr oder weniger wahrscheinlichen Möglichkeiten, die garnicht zwingend eintreffen werden, bereits so sehr leidest, was passiert denn, wenn mal wirklich "etwas schief" geht?
Tu Dinge nur für dich, Dinge, die dir Halt geben, unabhängig von Partner, Eltern oder wem auch immer. Dinge, die dir Freude bereiten und Abwechslung bieten. Baue dir schrittweise ein "akzeptables“, „zufriedenes“, „glückliches“ Leben auf. Einen persönlichen Alltag durch Teilzeitarbeit; Sportverein; Yogastunde; kochen, essen oder Spieleabend mit Freunden; backen, basteln spazieren gehen, auf den Spielplatz, in den Wald mit dem Kind; andere Mütter mit Kindern treffen; Spazieren mit dem Hund; alleine joggen/schwimmen gehen, malen, Bücher aus der Bibliothek lesen... egal was, einfach regelmässig. Am besten zu einer fixen Zeit in der Woche (Plan/Kalender eintragen und aufhängen), so dass du dich darauf verlassen kannst diese paar Stunden in Gesellschaft etwas zu tun oder diese paar Stunden alleine für dein Hobby extra zu geniessen. Man muss den „inneren Schweinehund“ möglicherweise zu Beginn recht überwinden, aber anschliessend ist man trotzdem froh, hat man’s durchgezogen und ist nicht abhängig von einzelnen Personen, die über Leid oder Freud des eigenen Lebens bestimmen.
Du musst dich selbst glücklich machen und darfst dich nicht darauf verlassen, dass dich andere glücklich machen (wollen)!
Alles Gute
tournesol
Mein Mann sagte nach dem Gespräch mit meinem Vater zu mir "Schatz, wir sind Deine kleine Familie und wir lieben Dich über alles!" Natürlich freue ich mich darüber, aber andererseit habe ich auch Angst, vor dieser Kompensation, weil die Familie auf Basis Mann und Frau nun mal zerbrechlich ist.Alle Beziehungen sind zerbrechlich. Nur weil du bereits als Neugeborenes eine "Beziehung" zu deinen Eltern hast, heisst das noch lange nicht, dass diese nicht zerbrechen kann. Vielleicht wird es einem seit der Kindheit eingetrichtert, dass eine Familie unzerbrechlich ist, doch so super harmonisch "wie man es gerne hätte" scheint deine Beziehung zu den Eltern nicht zu sein. Es gibt Kinder, die kennen ihren Vater nicht, da existiert dann auch keine Beziehung und sie können sich im Notfall nicht in die Arme beider Eltern flüchten.
Was ich sagen möchte ist: In erster Linie musst du dafür sorgen, dass du dich auf dich verlassen kannst!
Dass dein Körper in der Lage ist zu funktionieren, auch wenn es "Probleme" gibt. Erst recht, dass er einwandfrei funktioniert solange das Problem erst Konjuktiv ist (Gedanke: Mann-Frau-Beziehung könnte irgendwann scheitern). Wenn du unter potenziellen, mehr oder weniger wahrscheinlichen Möglichkeiten, die garnicht zwingend eintreffen werden, bereits so sehr leidest, was passiert denn, wenn mal wirklich "etwas schief" geht?
Tu Dinge nur für dich, Dinge, die dir Halt geben, unabhängig von Partner, Eltern oder wem auch immer. Dinge, die dir Freude bereiten und Abwechslung bieten. Baue dir schrittweise ein "akzeptables“, „zufriedenes“, „glückliches“ Leben auf. Einen persönlichen Alltag durch Teilzeitarbeit; Sportverein; Yogastunde; kochen, essen oder Spieleabend mit Freunden; backen, basteln spazieren gehen, auf den Spielplatz, in den Wald mit dem Kind; andere Mütter mit Kindern treffen; Spazieren mit dem Hund; alleine joggen/schwimmen gehen, malen, Bücher aus der Bibliothek lesen... egal was, einfach regelmässig. Am besten zu einer fixen Zeit in der Woche (Plan/Kalender eintragen und aufhängen), so dass du dich darauf verlassen kannst diese paar Stunden in Gesellschaft etwas zu tun oder diese paar Stunden alleine für dein Hobby extra zu geniessen. Man muss den „inneren Schweinehund“ möglicherweise zu Beginn recht überwinden, aber anschliessend ist man trotzdem froh, hat man’s durchgezogen und ist nicht abhängig von einzelnen Personen, die über Leid oder Freud des eigenen Lebens bestimmen.
Du musst dich selbst glücklich machen und darfst dich nicht darauf verlassen, dass dich andere glücklich machen (wollen)!
Alles Gute
tournesol
liebe mia.
bevor ich anfange, meinen senf dazu zu geben muss ich gestehen, ich habe nicht alle beiträge hier gelesen. also vielleicht sind meine gedanken überflüssig. dann vergiss sie einfach, ok?
in ein paar formulierungen von dir habe ich mich wiedererkannt, so ging es mir vor ein paar jahren. ein konflikt mit den eltern nimmt einen sehr mit, ich weiß das.
ich selbst bin adoptiert und meine eltern haben auch ein leibliches kind. was immer sie tat, sie haben es akzeptiert. ich konnte leider nie genug sein. ich habe jahrelang um diese liebe gekämpft. habe jahrelang beweisen wollen, dass ich auch ok bin. es hat nie geklappt. klärende gespräche wollten sie nie.
so stand ich vor 4 jahren vor der entscheidung, will ich eine eltern-kind beziehung die für mich nie das sein wird, was ich mir sehnlichst wünsche oder verzichte ich auf diesen kompromiss. der nur für mich einer war, denn meine eltern sahen keinen klärungsbedarf.
auch ich habe aus angst jahrelang festgehalten und dachte, nee, man geht nicht einfach.
aber, es gab ostern vor 4 jahren einen streit und ich habe mehrmals versucht, mit ihnen darüber zu reden. sie wollten nicht. gar nicht. damit konnte und wollte ich nicht leben. ich habe keinen kontakt mehr zu ihnen, habe auch "nur" meinen mann und seine eltern. und meine freunde.
und obwohl es schwer ist, es war richtig. mir geht es deutlich besser. weil ich nicht mehr diese ablehnung spüren muss. weil ich nicht mehr auf eine mauer des schweigens treffe.
niemand muss das aushalten. auch eltern haben nicht ein recht auf ihr kind, bloß weil sie es gezeugt haben. man muss sich den kontakt schon auch "verdienen". für mich war es hart, festzustellen, dass sie lieber auch keinen kontakt haben, als mit sich mit mir auszusprechen. aber das ist dann auch die wahrheit. da ist ihre grenze.
meine ist woanders. und wo ist deine?
wenn ein mensch dir schadet, musst du abstand von ihm nehmen. das musst du dir selbst wert sein. mein leben ist viel weniger auf und ab, seitdem ich das für mich geklärt habe. meine eltern haben die liebe, die ich suche, nicht für mich gehabt,. zumindest konnten sie mir das nie zeigen. aber es gibt diese liebe und sie kommt anders zu dir.
alles liebe,m
bevor ich anfange, meinen senf dazu zu geben muss ich gestehen, ich habe nicht alle beiträge hier gelesen. also vielleicht sind meine gedanken überflüssig. dann vergiss sie einfach, ok?
in ein paar formulierungen von dir habe ich mich wiedererkannt, so ging es mir vor ein paar jahren. ein konflikt mit den eltern nimmt einen sehr mit, ich weiß das.
ich selbst bin adoptiert und meine eltern haben auch ein leibliches kind. was immer sie tat, sie haben es akzeptiert. ich konnte leider nie genug sein. ich habe jahrelang um diese liebe gekämpft. habe jahrelang beweisen wollen, dass ich auch ok bin. es hat nie geklappt. klärende gespräche wollten sie nie.
so stand ich vor 4 jahren vor der entscheidung, will ich eine eltern-kind beziehung die für mich nie das sein wird, was ich mir sehnlichst wünsche oder verzichte ich auf diesen kompromiss. der nur für mich einer war, denn meine eltern sahen keinen klärungsbedarf.
auch ich habe aus angst jahrelang festgehalten und dachte, nee, man geht nicht einfach.
aber, es gab ostern vor 4 jahren einen streit und ich habe mehrmals versucht, mit ihnen darüber zu reden. sie wollten nicht. gar nicht. damit konnte und wollte ich nicht leben. ich habe keinen kontakt mehr zu ihnen, habe auch "nur" meinen mann und seine eltern. und meine freunde.
und obwohl es schwer ist, es war richtig. mir geht es deutlich besser. weil ich nicht mehr diese ablehnung spüren muss. weil ich nicht mehr auf eine mauer des schweigens treffe.
niemand muss das aushalten. auch eltern haben nicht ein recht auf ihr kind, bloß weil sie es gezeugt haben. man muss sich den kontakt schon auch "verdienen". für mich war es hart, festzustellen, dass sie lieber auch keinen kontakt haben, als mit sich mit mir auszusprechen. aber das ist dann auch die wahrheit. da ist ihre grenze.
meine ist woanders. und wo ist deine?
wenn ein mensch dir schadet, musst du abstand von ihm nehmen. das musst du dir selbst wert sein. mein leben ist viel weniger auf und ab, seitdem ich das für mich geklärt habe. meine eltern haben die liebe, die ich suche, nicht für mich gehabt,. zumindest konnten sie mir das nie zeigen. aber es gibt diese liebe und sie kommt anders zu dir.
alles liebe,m
Liebe Madou,
ich danke Dir, für Deinen Beitrag. Es tut mir so Leid, wenn ich mir vorstelle, wieviel Schmerz, Enttäuschung und Traurigkeit in dem Weg mit deinen Eltern liegt. Wenn ich mir das Kind vorstelle, dass verzweifelt versucht alles recht zu machen und sich nach dem Gefühl sehnt "Du bist gut, so wie Du bist" (erkenne mich in diesem Kind) dann werde ich richtig traurig.
Ich freue mich, dass Du den richtigen Weg für Dich gefunden hast. Bei deinem Text erwacht in mir die Träumerin, die sich immer ein happy End wünscht...
Ich bin mit meinen Eltern gerade auf dem Weg einer Besserung. Und Dein Text trifft deswegen jetzt alles andere, als daneben, weil er mir noch einmal verdeutlicht hat, dass es (im Moment) nicht mein Weg ist. Ich habe ganz deutlich erspürt, dass die positiven Dinge aus dem Kontakt zu meinen Eltern deutlich überwiegen- sogar zunehmend. Es gibt gerade vieles was uns hat näher zusammen rücken lassen. Es ist gut so wie es ist. Alles weitere hat Zeit. Ich bin froh, dass ich mir Zeit gelassen habe und nichts übereilt habe.
ich danke Dir, für Deinen Beitrag. Es tut mir so Leid, wenn ich mir vorstelle, wieviel Schmerz, Enttäuschung und Traurigkeit in dem Weg mit deinen Eltern liegt. Wenn ich mir das Kind vorstelle, dass verzweifelt versucht alles recht zu machen und sich nach dem Gefühl sehnt "Du bist gut, so wie Du bist" (erkenne mich in diesem Kind) dann werde ich richtig traurig.
Ich freue mich, dass Du den richtigen Weg für Dich gefunden hast. Bei deinem Text erwacht in mir die Träumerin, die sich immer ein happy End wünscht...
Ich bin mit meinen Eltern gerade auf dem Weg einer Besserung. Und Dein Text trifft deswegen jetzt alles andere, als daneben, weil er mir noch einmal verdeutlicht hat, dass es (im Moment) nicht mein Weg ist. Ich habe ganz deutlich erspürt, dass die positiven Dinge aus dem Kontakt zu meinen Eltern deutlich überwiegen- sogar zunehmend. Es gibt gerade vieles was uns hat näher zusammen rücken lassen. Es ist gut so wie es ist. Alles weitere hat Zeit. Ich bin froh, dass ich mir Zeit gelassen habe und nichts übereilt habe.
liebe mia.
das freut mich sehr für dich. ich wünsche dir von herzen, dass sich alles so entwickelt, wie du es dir wünscht!!
manchmal hakt es einfach nur und man muss den richtigen weg zu kommunikation finden. aber den kann man nicht alleine finden, wenn jemand nicht kommunizieren möchte, wird das nicht klappen.
ich wünsche dir, dass ihr euch auf einander zubewegt und ihr eine neue, vielleicht noch nie dagewesene basis findet.
meinetwegen musst du nicht traurig werden. es ist wie es ist. hätte ich mir das malen können, hätte ich es mir anders gemalt. aber das geht nun mal nicht. trotzdem glaube ich an das glück und das jeder ein recht darauf hat. und da ich es mit meiner familie nicht finden konnte, finde ich es ohne sie. alles ist besser, als immer ablehnung zu spüren, das muss und sollte sich niemand antun.
alles alles gute!
das freut mich sehr für dich. ich wünsche dir von herzen, dass sich alles so entwickelt, wie du es dir wünscht!!
manchmal hakt es einfach nur und man muss den richtigen weg zu kommunikation finden. aber den kann man nicht alleine finden, wenn jemand nicht kommunizieren möchte, wird das nicht klappen.
ich wünsche dir, dass ihr euch auf einander zubewegt und ihr eine neue, vielleicht noch nie dagewesene basis findet.
meinetwegen musst du nicht traurig werden. es ist wie es ist. hätte ich mir das malen können, hätte ich es mir anders gemalt. aber das geht nun mal nicht. trotzdem glaube ich an das glück und das jeder ein recht darauf hat. und da ich es mit meiner familie nicht finden konnte, finde ich es ohne sie. alles ist besser, als immer ablehnung zu spüren, das muss und sollte sich niemand antun.
alles alles gute!
Hallo ihr Lieben! Ich mag selbst so gern lesen, wie es bei den Menschen weiter geht, an dessen Threads ich mich beteiligt habe. Deswegen möchte ich euch kurz berichten, was sich mit meiner Familie ergeben hat.
Leider hat sich meine Angsterkrankung schwer verschlechtert. Die Arbeit mit meinem Therapeuten ging nicht voran, die Medikamenteneinstellung gelang nicht, wegen der starken Nebenwirkungen, sodass ich ganz tief gefallen bin. Sehr tief. In diesem Zuge habe ich begonnen, meine Lebensgeschichte aufzuschreiben. Jeder Satz viel mir schwer, weil ich mich ständig fragte, ob meine Wahrnehmung vielleicht falsch war (was ja Quatsch ist, da es ausschliesslich um diese subjektive Wahrheit geht) und ich mir erbärmlich vor kam. Wochen, Monate habe ich gezögert. Dann steckte ich alle zwanzig Seiten in einen Umschlag und schickte sie an meine Eltern. Die Reaktion kam prompt. Meine Mutter schrieb, es täte ihr wahnsinnig Leid, dass sie so eine kalte Mutter gewesen wäre. Es hätte sie so getroffen, dass sie wie betäubt sei und die Zeilen nie wieder vergessen könnte. Vieles hätte sie nicht geahnt, nicht gewusst und es tät ihr aus tiefstem Herzen Leid.
Mittlerweile kommen wir langsam in einen Dialog. Ich sagte ihr, dass ich Niemanden die Schuld an meinem Zustand gebe. Sie möchte sich bemühen, wieder auf mich zu zukommen. Mein Vater hat noch an dem Inhalt zu kauen. Es wird dauern, aber es ist etwas angestoßen.
Leider hat sich meine Angsterkrankung schwer verschlechtert. Die Arbeit mit meinem Therapeuten ging nicht voran, die Medikamenteneinstellung gelang nicht, wegen der starken Nebenwirkungen, sodass ich ganz tief gefallen bin. Sehr tief. In diesem Zuge habe ich begonnen, meine Lebensgeschichte aufzuschreiben. Jeder Satz viel mir schwer, weil ich mich ständig fragte, ob meine Wahrnehmung vielleicht falsch war (was ja Quatsch ist, da es ausschliesslich um diese subjektive Wahrheit geht) und ich mir erbärmlich vor kam. Wochen, Monate habe ich gezögert. Dann steckte ich alle zwanzig Seiten in einen Umschlag und schickte sie an meine Eltern. Die Reaktion kam prompt. Meine Mutter schrieb, es täte ihr wahnsinnig Leid, dass sie so eine kalte Mutter gewesen wäre. Es hätte sie so getroffen, dass sie wie betäubt sei und die Zeilen nie wieder vergessen könnte. Vieles hätte sie nicht geahnt, nicht gewusst und es tät ihr aus tiefstem Herzen Leid.
Mittlerweile kommen wir langsam in einen Dialog. Ich sagte ihr, dass ich Niemanden die Schuld an meinem Zustand gebe. Sie möchte sich bemühen, wieder auf mich zu zukommen. Mein Vater hat noch an dem Inhalt zu kauen. Es wird dauern, aber es ist etwas angestoßen.
:) das ist schön liebe miaflorentine, bewundernswert
hey liebe mia.
das freut mich sehr für dich. ich hoffe, ihr werdet langsam langsam in ein happy end und eine gute beziehung steuern!
alles liebe
das freut mich sehr für dich. ich hoffe, ihr werdet langsam langsam in ein happy end und eine gute beziehung steuern!
alles liebe
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