Beste Arbeitskollegin - meine (erste) Freundin?
1'257 Antworten123'286 AufrufeGestartet von Blue Boarder ·
hey Blue Boarder
glaub mir, wenn ich dir sage, dass ich deine Gefühle nachvollziehen kann.
Früher war ich wirklich sehr schüchtern, sehr ruhig. Ich hatte einfach nicht den Mut bzw. das Selbstvertrauen Leute anzusprechen. Die Frauenwelt war sowieso tabu, da wär früher gar nichts gegangen.
Ich hol mal etwas weiter aus was meine Geschichte angeht.
Geändert hat sich eigentlich alles vor 1 1/2 Jahren. Die Kursfahrt stand vor der Tür, es ging nach Südfrankreich. Auf so einem Ausflug hat man ja zwangsläufig Kontakt mit seinen Mitschülern und nach 3-4 Bierchen am ersten Abend waren wir (die Jungs) schonmal ganz Dicke. Ich kannte die meisten teilweise schon etwas aber nicht intensiv. Aber hier hab ich wirklich echte Freundschaften geschlossen und zum ersten Mal seit langem fühlte ich mich nicht mehr ganz so elend.
Aber einen Abend werde ich wirklich nicht vergessen. Es war der letzte Tag der Kursfahrt und wir feierten in meinen Geburtstag rein (man bin ich heute froh, genau an dem Tag geboren worden zu sein:D)
Die Jungs organisierten ne Party am Strand. Wir verbrachten alle gemeinsam den Abend, auch die Lehrer;) ( die irgendwann gingen, sie vertrauten uns , ehm ja)
Ich habe an diesem Abend zum ersten mal etwas mehr getrunken als üblich und war recht erheitert. Kein Ahnung es hat einfach alles gepasst, die Atmosphäre, die Mitmenschen, mir gings wirklich gut. Ich war witzig und unterhielt den ganzen Strand. Ich ging das erste Mal aus mir raus. Diese Seite an mir kannte ich noch nicht, keiner kannte sie. Ich war einfach froh, dass es sie gibt.
Ich verstand mich mit jedem super. Vor allem die Mädchen mit denen ich vorher wirklich nicht viel zu tun hatte waren angenehm überrascht und fanden es toll, dass ich so aus mir raus ging.
Der Abend wurde lang und die Stimmung hätte besser nicht sein können. An dem Abend ist noch so manches passiert;), aber den Kern hab ich erzählt.
Seit diesem Tag hat sich alles geändert, kein Scherz.
Mir war zwar bei der Heimreise etwas schlecht, aber ich war da nicht der Einzigste.
In den folgenden Tagen dachte ich viel nach. Über meine angesprochenen familiären Angelegenheiten, über meine Situation vor und nach der Kursfahrt.
Warum war ich am letzten Tag so interessant, weil ich Geburtstag hatte, weil ich angetrunken war?
Weil ich aus mir raus ging, weil ich anfing mit den Leuten zu reden, ich war einfach ich selbst ohne Hemmungen und das gefiel den Menschen.
Und genauso interessant wollte ich bleiben.
Also ich hab mir jetzt nicht jeden Morgen die Kanne gegeben:D
Aber ich versuchte nun offener zu sein, ich liess die Menschen an mich heran.
Wie schon erwähnt, das war mein Ausstieg aus meiner Kammer. Im Sportverein gings am schnellsten. In der Schule dauerte es, denn ich musste den Leuten zeigen, dass es nicht allein der Alkohol an diesem Abend war.
Ich könnte jetzt noch mehr ausführen, aber ich verweise auf meinen anderen Post, da stehen ja auch noch paar Dinge.
Oft stelle ich mir die Frage, warum ich die Kammer nicht früher verlassen habe. Ich hatte wohl Angst, weil ich das Gefühl kannte abgewiesen zu werden.
Ich kann von mir behaupten in dieser Hinsicht ein neuer Mensch zu sein. Ich hab sportlich zugelegt, ich habe einen großen Freundeskreis, habe keine Probleme mehr Frauen kennen zu lernen bzw. auf sie zuzugehen.
Es war wirklich nicht einfach, aber ich habs geschafft und bin sehr glücklich, dass ich nicht mehr in der Kammer stecke.
So das war im Groben eine meiner kleinen Geschichten.
Ich weiss nicht lieber Blue Boarder, ob du daraus etwas entnehmen kannst, aber meine Geschichte zeigt vielleicht, dass man die höhere Ebene auch halten kann und nicht wieder runterfällt. Und ich werde alles dafür tun, damit es so bleibt.
Lg.
glaub mir, wenn ich dir sage, dass ich deine Gefühle nachvollziehen kann.
Früher war ich wirklich sehr schüchtern, sehr ruhig. Ich hatte einfach nicht den Mut bzw. das Selbstvertrauen Leute anzusprechen. Die Frauenwelt war sowieso tabu, da wär früher gar nichts gegangen.
Ich hol mal etwas weiter aus was meine Geschichte angeht.
Geändert hat sich eigentlich alles vor 1 1/2 Jahren. Die Kursfahrt stand vor der Tür, es ging nach Südfrankreich. Auf so einem Ausflug hat man ja zwangsläufig Kontakt mit seinen Mitschülern und nach 3-4 Bierchen am ersten Abend waren wir (die Jungs) schonmal ganz Dicke. Ich kannte die meisten teilweise schon etwas aber nicht intensiv. Aber hier hab ich wirklich echte Freundschaften geschlossen und zum ersten Mal seit langem fühlte ich mich nicht mehr ganz so elend.
Aber einen Abend werde ich wirklich nicht vergessen. Es war der letzte Tag der Kursfahrt und wir feierten in meinen Geburtstag rein (man bin ich heute froh, genau an dem Tag geboren worden zu sein:D)
Die Jungs organisierten ne Party am Strand. Wir verbrachten alle gemeinsam den Abend, auch die Lehrer;) ( die irgendwann gingen, sie vertrauten uns , ehm ja)
Ich habe an diesem Abend zum ersten mal etwas mehr getrunken als üblich und war recht erheitert. Kein Ahnung es hat einfach alles gepasst, die Atmosphäre, die Mitmenschen, mir gings wirklich gut. Ich war witzig und unterhielt den ganzen Strand. Ich ging das erste Mal aus mir raus. Diese Seite an mir kannte ich noch nicht, keiner kannte sie. Ich war einfach froh, dass es sie gibt.
Ich verstand mich mit jedem super. Vor allem die Mädchen mit denen ich vorher wirklich nicht viel zu tun hatte waren angenehm überrascht und fanden es toll, dass ich so aus mir raus ging.
Der Abend wurde lang und die Stimmung hätte besser nicht sein können. An dem Abend ist noch so manches passiert;), aber den Kern hab ich erzählt.
Seit diesem Tag hat sich alles geändert, kein Scherz.
Mir war zwar bei der Heimreise etwas schlecht, aber ich war da nicht der Einzigste.
In den folgenden Tagen dachte ich viel nach. Über meine angesprochenen familiären Angelegenheiten, über meine Situation vor und nach der Kursfahrt.
Warum war ich am letzten Tag so interessant, weil ich Geburtstag hatte, weil ich angetrunken war?
Weil ich aus mir raus ging, weil ich anfing mit den Leuten zu reden, ich war einfach ich selbst ohne Hemmungen und das gefiel den Menschen.
Und genauso interessant wollte ich bleiben.
Also ich hab mir jetzt nicht jeden Morgen die Kanne gegeben:D
Aber ich versuchte nun offener zu sein, ich liess die Menschen an mich heran.
Wie schon erwähnt, das war mein Ausstieg aus meiner Kammer. Im Sportverein gings am schnellsten. In der Schule dauerte es, denn ich musste den Leuten zeigen, dass es nicht allein der Alkohol an diesem Abend war.
Ich könnte jetzt noch mehr ausführen, aber ich verweise auf meinen anderen Post, da stehen ja auch noch paar Dinge.
Oft stelle ich mir die Frage, warum ich die Kammer nicht früher verlassen habe. Ich hatte wohl Angst, weil ich das Gefühl kannte abgewiesen zu werden.
Ich kann von mir behaupten in dieser Hinsicht ein neuer Mensch zu sein. Ich hab sportlich zugelegt, ich habe einen großen Freundeskreis, habe keine Probleme mehr Frauen kennen zu lernen bzw. auf sie zuzugehen.
Es war wirklich nicht einfach, aber ich habs geschafft und bin sehr glücklich, dass ich nicht mehr in der Kammer stecke.
So das war im Groben eine meiner kleinen Geschichten.
Ich weiss nicht lieber Blue Boarder, ob du daraus etwas entnehmen kannst, aber meine Geschichte zeigt vielleicht, dass man die höhere Ebene auch halten kann und nicht wieder runterfällt. Und ich werde alles dafür tun, damit es so bleibt.
Lg.
Danke für deine Geschichte! Aus ihr kann ich schon etwas entnehmen. Sie erzählt auf deutliche Weise, dass auch ich mehr aus mir herausgehen muss. Allerdings habe ich da noch etwas: Ich werde nie ein Mensch sein, welcher eine ganze Gruppe stundenlang unterhalten oder Leute ewigs volllabern kann. Muss ich aber auch gar nicht. Man soll sich doch auch gar nicht verstellen, man muss doch sich selbst bleiben oder? Ich werde immer ein eher ruhiger und sensibler Mensch bleiben, glaube ich. Gerade bedaure ich es, dass ich nicht mehr in irgend eine Schule gehe. Da bleiben mir vorerst nur die Arbeitskollegen, bei denen ich meine Absicht üben kann. Ich glaube momentan kann ich mich noch nicht überwinden einfach irgend einem Verein beizutreten. Die Hürde ist noch zu hoch. :( Vielleicht mache ich bald einen neuen Sprachkurs, beim aktuellen sind für mich leider die falschen Leute dabei.
Haben die geschlossenen Freundschaften, von denen du erzählst, bis heute gehalten?
LG blue boarder
Haben die geschlossenen Freundschaften, von denen du erzählst, bis heute gehalten?
LG blue boarder
bearbeitet #263
hey!
An dem Abend war es natürlich schon der Alkohol, der mich dazu gebracht hat den Mund zu öffnen und ich war selbst überrascht wie viel ich plötzlich labern konnte.
Es war schwer, diese Hemmungen auch ohne Alkohol im Blut zu überwinden und es brauchte seine Zeit, bis es mir gelang.
Nach der Fahrt ist eine Clique mit meinen besten Freunden entstanden, mein "bester Freund" und meine "beste Freundin" sind in dieser Clique sogar ein Paar geworden;) (bis heute).
Bei ihnen gelang es mir auf Anhieb plötzlich viel zu reden, weil ich ihnen vertraute und keine Angst vor ihren Reaktionen hatte.
Ich denke, wenn man wirklich mit "richtigen" Freunden zusammen ist, verhält sich auch der sonst ruhigste Typ anders. Dafür bin ich ein sehr gutes Beispiel. ----> Ich war einfach ich selbst, zu keiner Zeit habe ich mich verstellt, viele Menschen besitzen Seiten, die sie erst in bestimmten Lebenssituationen entdecken. Ich habe eine dieser Seiten zur richtigen Zeit für mich gewonnen.<----
Es dauerte schon etwas, bis ich auch mal den Mut hatte Leute anzusprechen, die mich noch nicht so gut kannten. Aber mit meinen Freunden im Rücken geht das auch irgendwie einfacher, denn bei ihnen weiss ich ja, dass meine neue Art super ankommt.
Es ist nicht so, dass ich fremde Leute zuquatsche, aber ich komme öfters ins Gespräch und scheue mich nicht mehr, dieses Gespräch dann zu vertiefen. Aber das alles brauch seine Zeit. Man muss nur irgendwann damit anfangen.
Bei mir gabs günstige Faktoren, die Fahrt, die daraus gewonnen Freundschaften, aber das alles kam ja nicht von selbst, ich habe den größten Teil selbst dazu beigetragen. Den Moment in Südfrankreich hab ich zu nutzen gewusst, die Freundschaften waren das Resultat.
Zu jeder Zeit habe ich die Aktion gebracht und bekam meist ne positive Reaktion, das ermutigt natürlich.
Es muss ja keine Kursfahrt sein. Es kann ja auch mal eine Gartenparty mit den Kollegen sein. Fühlt man sich da dann wohl und entspannt, muss man dieses Gefühl eben nach außen übertragen. Aber man selbst muss es tun.
Lg.
Haben die geschlossenen Freundschaften, von denen du erzählst, bis heute gehalten?Die meisten ja (Nicht alle). Einige, die ich damals richtig kennen gelernt habe gehören heute zu meinem engsten Freundeskreis, meine "beste Freundin" lernte ich auch erst auf der Fahrt kennen.
Ich werde nie ein Mensch sein, welcher eine ganze Gruppe stundenlang unterhalten oder Leute ewigs volllabern kann. Muss ich aber auch gar nicht. Man soll sich doch auch gar nicht verstellen, man muss doch sich selbst bleiben oder? Ich werde immer ein eher ruhiger und sensibler Mensch bleiben, glaube ichVor der Fahrt hätte ich auch nie gedacht, dass ich zu so etwas fähig bin. Ich war eigentlich immer einer, den man als "ruhig und zurückhaltend" einstuft.
An dem Abend war es natürlich schon der Alkohol, der mich dazu gebracht hat den Mund zu öffnen und ich war selbst überrascht wie viel ich plötzlich labern konnte.
Es war schwer, diese Hemmungen auch ohne Alkohol im Blut zu überwinden und es brauchte seine Zeit, bis es mir gelang.
Nach der Fahrt ist eine Clique mit meinen besten Freunden entstanden, mein "bester Freund" und meine "beste Freundin" sind in dieser Clique sogar ein Paar geworden;) (bis heute).
Bei ihnen gelang es mir auf Anhieb plötzlich viel zu reden, weil ich ihnen vertraute und keine Angst vor ihren Reaktionen hatte.
Ich denke, wenn man wirklich mit "richtigen" Freunden zusammen ist, verhält sich auch der sonst ruhigste Typ anders. Dafür bin ich ein sehr gutes Beispiel. ----> Ich war einfach ich selbst, zu keiner Zeit habe ich mich verstellt, viele Menschen besitzen Seiten, die sie erst in bestimmten Lebenssituationen entdecken. Ich habe eine dieser Seiten zur richtigen Zeit für mich gewonnen.<----
Es dauerte schon etwas, bis ich auch mal den Mut hatte Leute anzusprechen, die mich noch nicht so gut kannten. Aber mit meinen Freunden im Rücken geht das auch irgendwie einfacher, denn bei ihnen weiss ich ja, dass meine neue Art super ankommt.
Es ist nicht so, dass ich fremde Leute zuquatsche, aber ich komme öfters ins Gespräch und scheue mich nicht mehr, dieses Gespräch dann zu vertiefen. Aber das alles brauch seine Zeit. Man muss nur irgendwann damit anfangen.
Bei mir gabs günstige Faktoren, die Fahrt, die daraus gewonnen Freundschaften, aber das alles kam ja nicht von selbst, ich habe den größten Teil selbst dazu beigetragen. Den Moment in Südfrankreich hab ich zu nutzen gewusst, die Freundschaften waren das Resultat.
Zu jeder Zeit habe ich die Aktion gebracht und bekam meist ne positive Reaktion, das ermutigt natürlich.
Es muss ja keine Kursfahrt sein. Es kann ja auch mal eine Gartenparty mit den Kollegen sein. Fühlt man sich da dann wohl und entspannt, muss man dieses Gefühl eben nach außen übertragen. Aber man selbst muss es tun.
Lg.
Hallo Blue Boarder
Ja das stimmt schon, wenn man in einen Verein geht muss man natürlich schon hin gehen. Andererseits ist doch das mit deinen Sprachkursen auch so? Und manchmal hilft es sicher auch, denn so "muss" man unter die Leute kommen, kommunizieren und sie besser kennen lernen.
Ich kann nur sagen, ich habe sehr viele gute Kollegen durch den Turnverein kennen gelernt.
Ja also es ist mir schon klar, dass du Leute nicht ansprechen willst, wenn sie in Gruppen unterwegs sind. Das würden wohl die wenigsten tun.
Ich würde mir keinen Zeitpunkt setzen. Mich würde es jedenfalls unter Druck setzen, und ob du dann lockerer an die Sache heran gehst ist fraglich. Oft funktioniert so etwas gerade dann nicht wenn man sich wahnsinnig darum bemüht. Wichtiger ist es eigentlich dich für etwas zu entscheiden, halt so etwas wie ein Verein. Etwas anderes fällt mir im Moment auch nicht ein - falls ich noch eine Idee habe schreib ich nochmals.
Ganz ehrlich: Ich bin auch eher schüchtern und mutiger und selbstsicherer wurde ich eigentlich auch vor allem durch Erfolg und - auch wenn das ja nicht so toll ist, aber wie auch bei Life_means_Love durch Alkohol...
Früher war ich auch immer total still und dachte dass das eh doof ist was ich sage, mittlerweilen sage ich einfach was ich denke und meistens finden es die anderen nicht mal so schlimm. ;)
Eine Gruppe unterhalten musst du ja gar nicht. Es gibt einfach Menschen die sind irgendwie dafür gemacht, andere weniger. Wichtig ist nur, dass du dabei bist und auch mal bemerkt wirst. Wir haben bei uns in der "Clique" (die sich mittlerweilen bei uns durch den TV gebildet hat) auch Leute die sind viel ruhiger, trotzdem mag man sie und sie sind dabei. Es wäre ja nicht so toll wenn immer alle alle unterhalten wollten und niemand mehr da ist um zuzuhören ;)
Lg
Ja das stimmt schon, wenn man in einen Verein geht muss man natürlich schon hin gehen. Andererseits ist doch das mit deinen Sprachkursen auch so? Und manchmal hilft es sicher auch, denn so "muss" man unter die Leute kommen, kommunizieren und sie besser kennen lernen.
Ich kann nur sagen, ich habe sehr viele gute Kollegen durch den Turnverein kennen gelernt.
Ja also es ist mir schon klar, dass du Leute nicht ansprechen willst, wenn sie in Gruppen unterwegs sind. Das würden wohl die wenigsten tun.
Ich würde mir keinen Zeitpunkt setzen. Mich würde es jedenfalls unter Druck setzen, und ob du dann lockerer an die Sache heran gehst ist fraglich. Oft funktioniert so etwas gerade dann nicht wenn man sich wahnsinnig darum bemüht. Wichtiger ist es eigentlich dich für etwas zu entscheiden, halt so etwas wie ein Verein. Etwas anderes fällt mir im Moment auch nicht ein - falls ich noch eine Idee habe schreib ich nochmals.
Ganz ehrlich: Ich bin auch eher schüchtern und mutiger und selbstsicherer wurde ich eigentlich auch vor allem durch Erfolg und - auch wenn das ja nicht so toll ist, aber wie auch bei Life_means_Love durch Alkohol...
Früher war ich auch immer total still und dachte dass das eh doof ist was ich sage, mittlerweilen sage ich einfach was ich denke und meistens finden es die anderen nicht mal so schlimm. ;)
Eine Gruppe unterhalten musst du ja gar nicht. Es gibt einfach Menschen die sind irgendwie dafür gemacht, andere weniger. Wichtig ist nur, dass du dabei bist und auch mal bemerkt wirst. Wir haben bei uns in der "Clique" (die sich mittlerweilen bei uns durch den TV gebildet hat) auch Leute die sind viel ruhiger, trotzdem mag man sie und sie sind dabei. Es wäre ja nicht so toll wenn immer alle alle unterhalten wollten und niemand mehr da ist um zuzuhören ;)
Lg
Hey Dinchen!
Auch beim Sprachkurs muss man oder sollte man hingehen. Allerdings glaube ich, ist es da weniger schlimm wenn man hie und da fehlt, als in einem Sportverein. Mich würde Fussball oder Unihockey interessieren. Allerdings eben nur auf Plausch-Ebene. Die wöchentlichen Trainings und Spiele am Wochenende sind mir ehrlich gesagt einfach zuviel. Das mag ich nicht! Deswegen zögere ich (nebst meiner Schüchternheit) bis heute einem Verein wirklich beizutreten. Hhmm... Was soll ich tun? Hat es einen Sinn wenn ich von vornherein nicht will. :confused:
Werde mich beim ansprechen von fremden Leuten nicht unter Druck setzen. Das würde nicht gut gehen. Allerdings setze ich mich vielleicht unbewusst unter Druck. Nicht wegen dem Ansprechen sondern weil ich endlich wahre Freunde finden will. Ich möchte so gerne endlich Erfolge feiern können. Der letzte Schritt dazu, habe ich leider bis anhin nicht geschafft, oder eben nur bei den falschen Leuten. Hatte mir vor 8 Monaten vorgenommen meine Einsam- und Traurigkeit dieses Jahr hinter mir zu lassen. Jetzt "habe" ich noch vier Monate. :(
Jaja, immer dieser Alkohol. ;) Bin nicht so der Liebhaber davon, aber wenns sein muss, gehts schon. Allerdings sind wir da wieder am entscheidenden Punkt, zuerst brauche ich ja jemanden mit dem ich überhaupt trinken und mutiger werden könnte. Genau dieses Puzzlestück fehlt mir so oft.
Heute ging es mir den Umständen entsprechend mal richtig gut. :) Ging gutgelaunt wieder ins Büro. Konnte viel Energie in den Ferien tanken. Ich hoffe dieses Gefühl reicht noch einige Tage. Versuchte am Mittag auch etwas mehr mit den Arbeitskollegen zu reden, was mir noch nicht wie gewünscht gelang. Das Gefühl alles sei doof was ich sage, habe ich zeitweise leider auch heute noch, aber nicht mehr so stark wie früher.
Genoss es heute wirklich, das pure Gegenteil zum Samstagnachmittag. Doch ich weiss (dies ist nicht mal pessimistisch gedacht), dass meine positive Stimmung nicht tage- oder wochenlang anhalten kann. Durch diverse Dinge bei der Arbeit geht das leider nicht.
Für irgendwelche Tipps und Anregungen von dir, wie von allen Usern bin ich immer dankbar.
lg
blue boarder
Auch beim Sprachkurs muss man oder sollte man hingehen. Allerdings glaube ich, ist es da weniger schlimm wenn man hie und da fehlt, als in einem Sportverein. Mich würde Fussball oder Unihockey interessieren. Allerdings eben nur auf Plausch-Ebene. Die wöchentlichen Trainings und Spiele am Wochenende sind mir ehrlich gesagt einfach zuviel. Das mag ich nicht! Deswegen zögere ich (nebst meiner Schüchternheit) bis heute einem Verein wirklich beizutreten. Hhmm... Was soll ich tun? Hat es einen Sinn wenn ich von vornherein nicht will. :confused:
Werde mich beim ansprechen von fremden Leuten nicht unter Druck setzen. Das würde nicht gut gehen. Allerdings setze ich mich vielleicht unbewusst unter Druck. Nicht wegen dem Ansprechen sondern weil ich endlich wahre Freunde finden will. Ich möchte so gerne endlich Erfolge feiern können. Der letzte Schritt dazu, habe ich leider bis anhin nicht geschafft, oder eben nur bei den falschen Leuten. Hatte mir vor 8 Monaten vorgenommen meine Einsam- und Traurigkeit dieses Jahr hinter mir zu lassen. Jetzt "habe" ich noch vier Monate. :(
Jaja, immer dieser Alkohol. ;) Bin nicht so der Liebhaber davon, aber wenns sein muss, gehts schon. Allerdings sind wir da wieder am entscheidenden Punkt, zuerst brauche ich ja jemanden mit dem ich überhaupt trinken und mutiger werden könnte. Genau dieses Puzzlestück fehlt mir so oft.
Heute ging es mir den Umständen entsprechend mal richtig gut. :) Ging gutgelaunt wieder ins Büro. Konnte viel Energie in den Ferien tanken. Ich hoffe dieses Gefühl reicht noch einige Tage. Versuchte am Mittag auch etwas mehr mit den Arbeitskollegen zu reden, was mir noch nicht wie gewünscht gelang. Das Gefühl alles sei doof was ich sage, habe ich zeitweise leider auch heute noch, aber nicht mehr so stark wie früher.
Genoss es heute wirklich, das pure Gegenteil zum Samstagnachmittag. Doch ich weiss (dies ist nicht mal pessimistisch gedacht), dass meine positive Stimmung nicht tage- oder wochenlang anhalten kann. Durch diverse Dinge bei der Arbeit geht das leider nicht.
Für irgendwelche Tipps und Anregungen von dir, wie von allen Usern bin ich immer dankbar.
lg
blue boarder
hey!
Super, dass du versuchst mehr mit den Kollegen zu reden. Du musst versuchen das Gefühl "alles ist doof, was ich sage" immer mehr zu verdrängen, teilweise hast dus ja geschafft, aber nur wenn du weiterhin eine postive Ausstrahlung versprühst.
Mit der Zeit verschwindet das Gefühl auch komplett, war bei mir auch so (und nein, es war nicht wegen dem Alkohol:D)
Wir lassen uns zu oft den Tag von bestimmten Dingen vermiesen. Bei mir passiert täglich irgendein Mist, wo ich mich übelst aufregen könnte.
Man muss lernen, trotz mancher Aufreger jeden Tag so gut wie möglich zu gestalten, sodass jeder Tag einem etwas positives mitgibt.
Lg.
Heute ging es mir den Umständen entsprechend mal richtig gut. :) Ging gutgelaunt wieder ins Büro. Konnte viel Energie in den Ferien tanken. Ich hoffe dieses Gefühl reicht noch einige Tage. Versuchte am Mittag auch etwas mehr mit den Arbeitskollegen zu reden, was mir noch nicht wie gewünscht gelang. Das Gefühl alles sei doof was ich sage, habe ich zeitweise leider auch heute noch, aber nicht mehr so stark wie früher. Genoss es heute wirklich, das pure Gegenteil zum Samstagnachmittag. Doch ich weiss (dies ist nicht mal pessimistisch gedacht), dass meine positive Stimmung nicht tage- oder wochenlang anhalten kann. Durch diverse Dinge bei der Arbeit geht das leider nicht.Also das ist doch schonmal ein Anfang. Da siehste mal was es für ein Unterschied ist, wenn man gut gelaunt ist. Versuch das beizubehalten und nicht wieder so negative Gedanken zu bekommen. Weiter so! Deine gute Laune springt dann auf andere über und es geht von selbst.
Super, dass du versuchst mehr mit den Kollegen zu reden. Du musst versuchen das Gefühl "alles ist doof, was ich sage" immer mehr zu verdrängen, teilweise hast dus ja geschafft, aber nur wenn du weiterhin eine postive Ausstrahlung versprühst.
Mit der Zeit verschwindet das Gefühl auch komplett, war bei mir auch so (und nein, es war nicht wegen dem Alkohol:D)
Wir lassen uns zu oft den Tag von bestimmten Dingen vermiesen. Bei mir passiert täglich irgendein Mist, wo ich mich übelst aufregen könnte.
Man muss lernen, trotz mancher Aufreger jeden Tag so gut wie möglich zu gestalten, sodass jeder Tag einem etwas positives mitgibt.
Lg.
Leider hat meine gute Stimmung noch weniger lange gehalten als ich gedacht hatte. Heute Nachmittag kippte meine Gemütslage plötzlich wieder. Ich weiss nicht mal genau aus welchen Gründen?? Von der einen auf die andere Sekunde gehts mir plötzlich wieder mies. Und immer wieder frage ich mich wie lange ich dies noch ertragen muss, bis ich endlich den endgültigen Ausweg daraus finde? Ich mag nicht mehr...!! Wieder ist es da, das verfluchte Gefühl der Einsamkeit, der Traurigkeit, der Aussichtslosigkeit.
;(
Bei mir gibt es viele Dinge, welche mir den Tag vermiesen. Manchmal gibt es ja auch positive Dinge, diese können die negativen aber leider nicht übertrumpfen. Das negative überragt stark!
;(
Bei mir gibt es viele Dinge, welche mir den Tag vermiesen. Manchmal gibt es ja auch positive Dinge, diese können die negativen aber leider nicht übertrumpfen. Das negative überragt stark!
mein bluey,
fühle so mit dir. du weißt ja wie ich bin, und trotzdem habe auch ich diese einsamen stunden und den wunsch, jemanden liebes bei mir zu haben. die sehnsucht, die einen fertig macht. dann kann die sonne noch so hell scheinen... wichtig ist, dass man sich nicht selbst runterzieht!
denke nicht daran, dass dein ganzes leben so weitergeht als würdest du 100 jahre allein leben. manchmal denke ich, was wenn ich morgen sterben würde ode rnur noch wenige tage zu leben hätte? würde ich dann anders leben? und ich sage mir immer nein! denn ich lebe so wie ich es will und man sollte nichts bereuen. du bereust jeden tag so vieles, das ist schade.
und zu diesen zeilen von dir - Wenn ich jemand sympathisch finde, ist diese Person bestimmt nicht alleine unterwegs, sondern zu zweit, zu dritt... - kann ich dir erzählen, dass mein kumpel neulich zu mir meinte, dass jeder das oft von anderen denkt (vorallem sind manche kerle deshalb so schüchtern). aber ich bin auch schon oft allein wohin gegangen, muss nur ans letzte elton john konzert denken. mein kumpel meinte auch, dass mann erstmal bei mir denken muss, dass ich einen freund hab. hab aber keinen. also? was lernst du daraus? nicht vom negativsten ausgehen... 'einfach' fragen ;) und ich denke, manche menschen nehmen sich einfach jemanden mit, um nicht allein zu sein, obwohl sie denjenigen nicht mal gut kennen oder gern mögen. somit vergeben sie die chance, neue, interessante menschen kennen zu lernen.
wenn ich nicht in australien wäre, würde ich wirklich gern mal einen tag mit dir was unternehmen, dir zeigen, wie schön es ist, leute kennen zu lernen und manchmal auch, allein zu sein.
es kommt eben auch auf umfeld an... ich glaube schon, dass es dir hier in aussie leichter fallen würde, leute kennen zu lernen, hier spricht dich einfach jeder an und ist freundlich und erzählt dir im bus seine lebensgeschichte ... ich fang schon wieder an zu schwärmen :D hach ja.
big hugs :trost:
fühle so mit dir. du weißt ja wie ich bin, und trotzdem habe auch ich diese einsamen stunden und den wunsch, jemanden liebes bei mir zu haben. die sehnsucht, die einen fertig macht. dann kann die sonne noch so hell scheinen... wichtig ist, dass man sich nicht selbst runterzieht!
denke nicht daran, dass dein ganzes leben so weitergeht als würdest du 100 jahre allein leben. manchmal denke ich, was wenn ich morgen sterben würde ode rnur noch wenige tage zu leben hätte? würde ich dann anders leben? und ich sage mir immer nein! denn ich lebe so wie ich es will und man sollte nichts bereuen. du bereust jeden tag so vieles, das ist schade.
und zu diesen zeilen von dir - Wenn ich jemand sympathisch finde, ist diese Person bestimmt nicht alleine unterwegs, sondern zu zweit, zu dritt... - kann ich dir erzählen, dass mein kumpel neulich zu mir meinte, dass jeder das oft von anderen denkt (vorallem sind manche kerle deshalb so schüchtern). aber ich bin auch schon oft allein wohin gegangen, muss nur ans letzte elton john konzert denken. mein kumpel meinte auch, dass mann erstmal bei mir denken muss, dass ich einen freund hab. hab aber keinen. also? was lernst du daraus? nicht vom negativsten ausgehen... 'einfach' fragen ;) und ich denke, manche menschen nehmen sich einfach jemanden mit, um nicht allein zu sein, obwohl sie denjenigen nicht mal gut kennen oder gern mögen. somit vergeben sie die chance, neue, interessante menschen kennen zu lernen.
wenn ich nicht in australien wäre, würde ich wirklich gern mal einen tag mit dir was unternehmen, dir zeigen, wie schön es ist, leute kennen zu lernen und manchmal auch, allein zu sein.
es kommt eben auch auf umfeld an... ich glaube schon, dass es dir hier in aussie leichter fallen würde, leute kennen zu lernen, hier spricht dich einfach jeder an und ist freundlich und erzählt dir im bus seine lebensgeschichte ... ich fang schon wieder an zu schwärmen :D hach ja.
big hugs :trost:
hey blue
Aus welcher Region in der Schweiz bist Du dann?
Den wir haben bei uns so einen Plausch Freizeitverein der immer an Plausch Fussball und Unihockeyturnieren mitspielt.
Und jeweils Donnerstagabend von 18.45 -19.30 Unihockey trainiert.(Sprich spielt:) )
Des weiteren kommt mir deine Situation sehr bekannt vor, ich war/bin auch sehr oft einsam.
Aber Respekt das Du immerhin trotztdem manchmal noch unter die Leute gehst wie an solche Seenachtsfeste etc.
Aber von meiner Seite evt mal später mehr in diesem Forum.
Grüsse
Aus welcher Region in der Schweiz bist Du dann?
Den wir haben bei uns so einen Plausch Freizeitverein der immer an Plausch Fussball und Unihockeyturnieren mitspielt.
Und jeweils Donnerstagabend von 18.45 -19.30 Unihockey trainiert.(Sprich spielt:) )
Des weiteren kommt mir deine Situation sehr bekannt vor, ich war/bin auch sehr oft einsam.
Aber Respekt das Du immerhin trotztdem manchmal noch unter die Leute gehst wie an solche Seenachtsfeste etc.
Aber von meiner Seite evt mal später mehr in diesem Forum.
Grüsse
Hi liebe Heartflower
Schön kannst du so von Australien schwärmen. Ich gönne dir das sehr! Noch mehr freut es mich von dir zu hören. :schmatz:
Ziehe mich selber oft noch mehr runter. Ich kann das nicht mehr stoppen. Nach jeder Woche, in welcher ich wieder keinen Schritt weitergekommen bin, habe ich einen Funken weniger Hoffnung, dass es sich endlich mal ändern wird. Lebe nicht so wie ich gerne würde, aber wie denn auch. Ich komme mit meiner Sitation seit langem nicht mehr klar. Bin ein Mensch, welcher sich oft durchbeisst und kämpfen kann, doch irgendwann gebe auch ich auf... Ich warte seit 6 Jahren(!) auf wahre Freunde. Diese leidige Geschichte wird mich stärker machen. Aber was nützt mir das momentan?
Mir hilft es nicht wenn die Leute auf der Strasse mit eher fremden "Kollegen" unterwegs sind, oder wenn die Mädels gar keinen Freund haben. Solange die mir sympathischen Personen nicht alleine an einem Fest oder irgendwo unterwegs sind, werde ich sie nie ansprechen können. Ich kann nicht auf zwei drei fremde Personen zugehen und ansprechen. Würde auch gerne mit dir etwas unternehmen.
Hi Rogibaer
Komme aus der Ostschweiz, kanton sg. Wo spielt ihr denn jeweils am Donnerstag? Zeitlich gesehen wird es aber wohl leider nicht reichen. Da ich "lange" arbeiten muss. Bin gespannt auf weitere Beiträge von dir.
Heute konnte ich ein paar Mal mit meiner besten Arbeitskollegin reden. Ich denke sie mag mich ziemlich gut und sie vertraut mir auch(!), wie ich ihr auch. Darum kennt sie auch meine Geschichte. Wie Nimriel auch mal erklärt hat, sind diese Geschehnisse wie heute ja durchwegs etwas positives. Doch nicht mal das kann mich aufheitern. Ich lief mit ihr am Abend noch bis zum Auto. Kaum bin ich jedoch losgefahren bin ich schon wieder traurig. ;(
Leider musste ich noch mitbekommen, dass sie sich mit meiner ex-Arbeitskollegin und noch jemandem, zum Bowling verabredet hat (mit diesen Personen war ich ja mal zum Essen bei Ihr eingeladen). Doch ich werde mich ganz bestimmt nicht selber noch dazu einladen. Ich werde auch nicht fragen. Alle User die mir bis anhin Tipps gegeben haben, müssen denken, dass wäre doch eine ideale Gelegenheit. Doch ich kann das nicht, meine Schüchternheit lässt das nicht zu. Ich habe extreme Angst davor. :(Man muss diese Gefühle selber kennen, sonst kann man es nicht genügend nachvollziehen. Ich alleine muss aus all meinen Problemen rausfinden. Doch an irgend einer Ecke steht mir bestimmt etwas im Wege. Ich fahre wieder in ein Loch hinein, gehe einen anderen Weg. Aber auch da wartet irgendwo wieder ein Hindernis....
wieder mehr als den Tränen nah als ich diesen Text geschrieben habe. ;(
blue boarder
Schön kannst du so von Australien schwärmen. Ich gönne dir das sehr! Noch mehr freut es mich von dir zu hören. :schmatz:
Ziehe mich selber oft noch mehr runter. Ich kann das nicht mehr stoppen. Nach jeder Woche, in welcher ich wieder keinen Schritt weitergekommen bin, habe ich einen Funken weniger Hoffnung, dass es sich endlich mal ändern wird. Lebe nicht so wie ich gerne würde, aber wie denn auch. Ich komme mit meiner Sitation seit langem nicht mehr klar. Bin ein Mensch, welcher sich oft durchbeisst und kämpfen kann, doch irgendwann gebe auch ich auf... Ich warte seit 6 Jahren(!) auf wahre Freunde. Diese leidige Geschichte wird mich stärker machen. Aber was nützt mir das momentan?
Mir hilft es nicht wenn die Leute auf der Strasse mit eher fremden "Kollegen" unterwegs sind, oder wenn die Mädels gar keinen Freund haben. Solange die mir sympathischen Personen nicht alleine an einem Fest oder irgendwo unterwegs sind, werde ich sie nie ansprechen können. Ich kann nicht auf zwei drei fremde Personen zugehen und ansprechen. Würde auch gerne mit dir etwas unternehmen.
Hi Rogibaer
Komme aus der Ostschweiz, kanton sg. Wo spielt ihr denn jeweils am Donnerstag? Zeitlich gesehen wird es aber wohl leider nicht reichen. Da ich "lange" arbeiten muss. Bin gespannt auf weitere Beiträge von dir.
Heute konnte ich ein paar Mal mit meiner besten Arbeitskollegin reden. Ich denke sie mag mich ziemlich gut und sie vertraut mir auch(!), wie ich ihr auch. Darum kennt sie auch meine Geschichte. Wie Nimriel auch mal erklärt hat, sind diese Geschehnisse wie heute ja durchwegs etwas positives. Doch nicht mal das kann mich aufheitern. Ich lief mit ihr am Abend noch bis zum Auto. Kaum bin ich jedoch losgefahren bin ich schon wieder traurig. ;(
Leider musste ich noch mitbekommen, dass sie sich mit meiner ex-Arbeitskollegin und noch jemandem, zum Bowling verabredet hat (mit diesen Personen war ich ja mal zum Essen bei Ihr eingeladen). Doch ich werde mich ganz bestimmt nicht selber noch dazu einladen. Ich werde auch nicht fragen. Alle User die mir bis anhin Tipps gegeben haben, müssen denken, dass wäre doch eine ideale Gelegenheit. Doch ich kann das nicht, meine Schüchternheit lässt das nicht zu. Ich habe extreme Angst davor. :(Man muss diese Gefühle selber kennen, sonst kann man es nicht genügend nachvollziehen. Ich alleine muss aus all meinen Problemen rausfinden. Doch an irgend einer Ecke steht mir bestimmt etwas im Wege. Ich fahre wieder in ein Loch hinein, gehe einen anderen Weg. Aber auch da wartet irgendwo wieder ein Hindernis....
wieder mehr als den Tränen nah als ich diesen Text geschrieben habe. ;(
blue boarder
hey!
Und bei mir war es so, dass ich nur nicht gefragt wurde, weil die anderen sich ebenfalls nicht trauten. Sie konnten mich schlecht einschätzen und wussten nicht, wie ich reagiere bla bla.
An Fasching z.b. haben einige eine kleine Party geplant, als sie zufällig wieder drüber redeten schaltete ich mich dazu, erzählte als was ich mich an Fasching verkleiden würde oder wo ich letztes Jahr war und das ich noch nix selber geplant habe. Ich wusste ja, dass sie mich nicht ablehnten oder nicht mögen. Sie waren sich meiner nur unsicher. Aber als ich selber begeistert von Fasching redetete hat sich das geändert. Irgendwann mitten im Gespräch wurde ich dann gefragt ob ich mitmöchte.
Der Abend war später auch sehr wichtig gewesen, da ich viele meiner jetzigen guten Freunde begleitete.
Na ja manchmal muss man sich selber einladen, mehr als nein können sie nicht sagen und fragen kostet nix.
Ich kenne unzählige Situationen, bei denen ich auch zu schüchtern (feige) war um die Leute auf so was anzusprechen. Aber du weisst ja, dass sie dich nicht ablehnen, also frag doch deine Kollegin einfach mal, ob sie was dagegen hätten, wenn du mitkommen würdest.
Lg.
Ich habe extreme Angst davor. :(Man muss diese Gefühle selber kennen, sonst kann man es nicht genügend nachvollziehen. Ich alleine muss aus all meinen Problemen rausfinden. Doch an irgend einer Ecke steht mir bestimmt etwas im Wege. Ich fahre wieder in ein Loch hinein, gehe einen anderen Weg. Aber auch da wartet irgendwo wieder ein Hindernis....ja, ich kenne diese Gefühle;)
Und bei mir war es so, dass ich nur nicht gefragt wurde, weil die anderen sich ebenfalls nicht trauten. Sie konnten mich schlecht einschätzen und wussten nicht, wie ich reagiere bla bla.
An Fasching z.b. haben einige eine kleine Party geplant, als sie zufällig wieder drüber redeten schaltete ich mich dazu, erzählte als was ich mich an Fasching verkleiden würde oder wo ich letztes Jahr war und das ich noch nix selber geplant habe. Ich wusste ja, dass sie mich nicht ablehnten oder nicht mögen. Sie waren sich meiner nur unsicher. Aber als ich selber begeistert von Fasching redetete hat sich das geändert. Irgendwann mitten im Gespräch wurde ich dann gefragt ob ich mitmöchte.
Der Abend war später auch sehr wichtig gewesen, da ich viele meiner jetzigen guten Freunde begleitete.
Na ja manchmal muss man sich selber einladen, mehr als nein können sie nicht sagen und fragen kostet nix.
Ich kenne unzählige Situationen, bei denen ich auch zu schüchtern (feige) war um die Leute auf so was anzusprechen. Aber du weisst ja, dass sie dich nicht ablehnen, also frag doch deine Kollegin einfach mal, ob sie was dagegen hätten, wenn du mitkommen würdest.
Lg.
bluey bluey :trost:
immer wieder das gleiche :) mensch überleg doch mal: selbst die mädels die allein unterwegs sind, sprechen nicht jeden typen einfach an, die sind doch auch unsicher. ich zB würde erstmal ein bisschen schauen, und wenn ich merke, über augenkontakt läuft da was, und der typ ist einfach interessant, dann sprech ich ihn auch an. aber das tun nicht viele mädels glaub ich. und zweitens würdest du ja so wie ich dich kenne ja schon nach dem ersten augenkontakt oder zufälligem lächeln abdampfen, weil das ja zu 'auffällig' wär ;) tztz...
und zu australien, du stellst das wieder auf ein podest das geht mal gar nicht :evil: du weißt selbst, wie sehr ich hieher zurück wollte, und trotzdem denke ich an dresden ab und zu und meine leute. nichts ist perfekt! du schaust nur anderer leute glück an und denkst, och menno... ich zB bin schon immer froh, wenn ich früh in einem warmen bett aufwache und weiß, dass irgendwo frühstück auf mich wartet. ein positiver start in den morgen...und so gehts weiter. immer das unerwartete erwarten!
ach mein bluey, wenn es dir so schlecht geht hab ich gleich den wunsch dir gaaanz viel von meinen sonnigen gedanken abzugeben.
dicker knuddel :schmatz:
ps. plauschfussball klingt irgendwie toll das wort.. so... plüschig :D
immer wieder das gleiche :) mensch überleg doch mal: selbst die mädels die allein unterwegs sind, sprechen nicht jeden typen einfach an, die sind doch auch unsicher. ich zB würde erstmal ein bisschen schauen, und wenn ich merke, über augenkontakt läuft da was, und der typ ist einfach interessant, dann sprech ich ihn auch an. aber das tun nicht viele mädels glaub ich. und zweitens würdest du ja so wie ich dich kenne ja schon nach dem ersten augenkontakt oder zufälligem lächeln abdampfen, weil das ja zu 'auffällig' wär ;) tztz...
und zu australien, du stellst das wieder auf ein podest das geht mal gar nicht :evil: du weißt selbst, wie sehr ich hieher zurück wollte, und trotzdem denke ich an dresden ab und zu und meine leute. nichts ist perfekt! du schaust nur anderer leute glück an und denkst, och menno... ich zB bin schon immer froh, wenn ich früh in einem warmen bett aufwache und weiß, dass irgendwo frühstück auf mich wartet. ein positiver start in den morgen...und so gehts weiter. immer das unerwartete erwarten!
ach mein bluey, wenn es dir so schlecht geht hab ich gleich den wunsch dir gaaanz viel von meinen sonnigen gedanken abzugeben.
dicker knuddel :schmatz:
ps. plauschfussball klingt irgendwie toll das wort.. so... plüschig :D
Hi Blue,
Mensch :trost:
Das macht mich richtig traurig, wenn ich sehe, wie Du kämpfst. Ich verstehe, dass es nicht so einfach ist mit der "Leichtigkeit" im Leben. Ich selbst bin wohl von Natur aus eher ein kleines Sonnenscheinchen (auch, wenn ich durchaus mal grüble), deshalb fällt es mir wahrscheinlich auch sehr schwer, das nachzuvollziehen. Hoffentlich kommt es daher nicht unsensibel rüber...
Als ich las, dass Du seit 6 Jahren nach richtigen Freunden suchst, sind mir zwei Fragen gekommen:
1) Was war denn vorher?
2) Was sind "richtige Freunde" für Dich?
Abgesehen davon habe ich noch immer den Eindruck, dass Du an vielem, was andere als "normal" oder sogar als "positiv" sehen würden, sehr schnell die negativen Seiten siehst, was Dir das dann direkt wieder verleidet. Z.B. diese Geschichte mit der Arbeitskollegin - ganz richtig, ich hätte das als positiv und normal empfunden, wenn man zusammen zum Auto geht. Ist doch nett (aber mehr eben auch erst mal nicht)! Ich bin z.B. immer mit meinen Kollegen zusammen mit der U-Bahn zum Bahnhof gefahren. Ganz unabhängig davon, wie sehr wir befreundet sind und im Übrigen auch ohne den Hintergedanken, dass das jetzt eine Riesen-Freundschaft werden könnte.
Wie soll ich das ausdrücken? Es ist ja schon sehr eine Frage der Perspektive, der Erwartungen an andere und auch der Erwartungen an sich selbst. Die anderen kannst Du eben nicht ändern, aber das weißt Du ja auch. Der Schlüssel dazu liegt also allein in Dir. Was ich im Übrigen nicht glaube ist, dass Deine Probleme verschwinden würden, wenn Du "richtige Freunde" hättest. Sie wären dann vermutlich überdeckt oder kurzzeitig nicht wahrnehmbar, aber nicht weg.
Sagen wir mal so: Schlechtes und Gutes (und alles dazwischen) gehören nun mal einfach zum Leben dazu. Ich bin wirklich fest davon überzeugt, dass Dein Leben genauso aus Licht und Schatten besteht wie z.B. meins. Nur die Perspektive ist anders. Die Frage ist, wie bekommt man das in den Griff?
Positivlisten zu führen usw. sind glaube ich durchaus ein guter Weg dahin, weil man sich bewusst macht, was man alles Schönes erlebt und sich so "trainiert", die guten Sachen im Leben wahrzunehmen.
Ansonsten - vielleicht gibt es noch eine andere Möglichkeit, Deine "dunklen" Gefühle zu kanalisieren... ich weiß nicht: Bist Du vielleicht ein kreativer Mensch? Das Schreiben hier ist sicherlich sowieso schon mal hilfreich, aber vielleicht wäre auch eine andere Ausdrucksform was für Dich? Z.B. Malen oder auch Musik. Wo man im Übrigen auch wieder viele Leute bei kennenlernt.
Aber die Frage ist, ob das reicht (das kannst nur Du wissen). Ich bin "eigentlich" kein Mensch, der sofort alle zum Therapeuten schicken will ;) . Aber: Ein Freund von mir ist Psychiater und in einer für mich schwierigen Zeit hat er mir mal extremst geholfen. Wer sowas gelernt hat, der stellt einfach immer die richtigen Fragen.... und irgendwann kommst Du von selbst auf Deine Lösung. Nach dieser Erfahrung damals kann ich nur empfehlen, durch so eine Zeit nicht ohne professionelle Hilfe zu gehen. Ist sicher nicht einfach, den richtigen Ansprechpartner zu finden, aber ehrlich - ich kann es Dir wirklich nur sehr ans Herz legen, nach jemandem zu suchen, wo Du merkst, dass Dir die Gespräche gut tun. Andere Personen - wir hier, also psychologische Laien, aber auch Deine Arbeitskollegen etc. - haben eben nicht gelernt, die richtigen Fragen zu stellen. Das fand ich damals total faszinierend - er hat mir keinen einzigen Tipp gegeben, sondern mich absolut dahin gebracht, dass ich selbst drauf gekommen bin. Großartig!
Ich wünsche Dir alles Gute! Bin sicher, Du findest einen Weg für Dich, und im Nachhinein wirst Du auf diese Zeit zurückblicken und feststellen, wie viel Du unterdessen gelernt hast und wie wichtig diese Zeit für Dich trotz allem war (das ist auch meine Erfahrung aus der oben beschriebenen Zeit, wo es mir schlecht ging).
Nimriel
Mensch :trost:
Das macht mich richtig traurig, wenn ich sehe, wie Du kämpfst. Ich verstehe, dass es nicht so einfach ist mit der "Leichtigkeit" im Leben. Ich selbst bin wohl von Natur aus eher ein kleines Sonnenscheinchen (auch, wenn ich durchaus mal grüble), deshalb fällt es mir wahrscheinlich auch sehr schwer, das nachzuvollziehen. Hoffentlich kommt es daher nicht unsensibel rüber...
Als ich las, dass Du seit 6 Jahren nach richtigen Freunden suchst, sind mir zwei Fragen gekommen:
1) Was war denn vorher?
2) Was sind "richtige Freunde" für Dich?
Abgesehen davon habe ich noch immer den Eindruck, dass Du an vielem, was andere als "normal" oder sogar als "positiv" sehen würden, sehr schnell die negativen Seiten siehst, was Dir das dann direkt wieder verleidet. Z.B. diese Geschichte mit der Arbeitskollegin - ganz richtig, ich hätte das als positiv und normal empfunden, wenn man zusammen zum Auto geht. Ist doch nett (aber mehr eben auch erst mal nicht)! Ich bin z.B. immer mit meinen Kollegen zusammen mit der U-Bahn zum Bahnhof gefahren. Ganz unabhängig davon, wie sehr wir befreundet sind und im Übrigen auch ohne den Hintergedanken, dass das jetzt eine Riesen-Freundschaft werden könnte.
Wie soll ich das ausdrücken? Es ist ja schon sehr eine Frage der Perspektive, der Erwartungen an andere und auch der Erwartungen an sich selbst. Die anderen kannst Du eben nicht ändern, aber das weißt Du ja auch. Der Schlüssel dazu liegt also allein in Dir. Was ich im Übrigen nicht glaube ist, dass Deine Probleme verschwinden würden, wenn Du "richtige Freunde" hättest. Sie wären dann vermutlich überdeckt oder kurzzeitig nicht wahrnehmbar, aber nicht weg.
Sagen wir mal so: Schlechtes und Gutes (und alles dazwischen) gehören nun mal einfach zum Leben dazu. Ich bin wirklich fest davon überzeugt, dass Dein Leben genauso aus Licht und Schatten besteht wie z.B. meins. Nur die Perspektive ist anders. Die Frage ist, wie bekommt man das in den Griff?
Positivlisten zu führen usw. sind glaube ich durchaus ein guter Weg dahin, weil man sich bewusst macht, was man alles Schönes erlebt und sich so "trainiert", die guten Sachen im Leben wahrzunehmen.
Ansonsten - vielleicht gibt es noch eine andere Möglichkeit, Deine "dunklen" Gefühle zu kanalisieren... ich weiß nicht: Bist Du vielleicht ein kreativer Mensch? Das Schreiben hier ist sicherlich sowieso schon mal hilfreich, aber vielleicht wäre auch eine andere Ausdrucksform was für Dich? Z.B. Malen oder auch Musik. Wo man im Übrigen auch wieder viele Leute bei kennenlernt.
Aber die Frage ist, ob das reicht (das kannst nur Du wissen). Ich bin "eigentlich" kein Mensch, der sofort alle zum Therapeuten schicken will ;) . Aber: Ein Freund von mir ist Psychiater und in einer für mich schwierigen Zeit hat er mir mal extremst geholfen. Wer sowas gelernt hat, der stellt einfach immer die richtigen Fragen.... und irgendwann kommst Du von selbst auf Deine Lösung. Nach dieser Erfahrung damals kann ich nur empfehlen, durch so eine Zeit nicht ohne professionelle Hilfe zu gehen. Ist sicher nicht einfach, den richtigen Ansprechpartner zu finden, aber ehrlich - ich kann es Dir wirklich nur sehr ans Herz legen, nach jemandem zu suchen, wo Du merkst, dass Dir die Gespräche gut tun. Andere Personen - wir hier, also psychologische Laien, aber auch Deine Arbeitskollegen etc. - haben eben nicht gelernt, die richtigen Fragen zu stellen. Das fand ich damals total faszinierend - er hat mir keinen einzigen Tipp gegeben, sondern mich absolut dahin gebracht, dass ich selbst drauf gekommen bin. Großartig!
Ich wünsche Dir alles Gute! Bin sicher, Du findest einen Weg für Dich, und im Nachhinein wirst Du auf diese Zeit zurückblicken und feststellen, wie viel Du unterdessen gelernt hast und wie wichtig diese Zeit für Dich trotz allem war (das ist auch meine Erfahrung aus der oben beschriebenen Zeit, wo es mir schlecht ging).
Nimriel
Hallo zusammen!
@Life_means_Love
Glaube auch, dass man sich manchmal selber einladen muss, wie du es auch getan hast! Mir ist dies aber natürlich überhaupt nicht gegeben. Soviel ich mitbekommen habe gehen die drei auch schon am Samstag zum Bowling. Da es mir momentan nicht gut geht, werde ich es nicht schaffen die Kollegin zu fragen. Ich denke der dritten (männlichen) Person ist es eh lieber wenn er alleine mit den Mädels ausgehen kann. Ist es wirklich feige wenn man sich als extrem schüchterner Mensch nicht getraut Menschen auf so etwas anzusprechen? Bei bekannten Personen wahrscheinlich schon. :confused:
@Heartflower
Hand aufs Herz meine liebe Heartflower, wieviele Mädels sind wirklich alleine im Ausgang unterwegs. Das sind sehr wenige. Ich kann interessanten Girls schon Blicke zuwerfen ohne dass ich gleich abdampfe. Aber nützt mir natürlich auch gar nichts wenn neben an der Kollege, der Freund oder ein paar Kolleginnen stehen. Ich warte darauf, dass es mal nicht so ist. Das Glück anderer Leute sieht und hört man als einsame Person ohne dass man bewusst darauf schaut oder horcht. Man sieht wie sie sich gut verstehen, wie sie lachen, wie sie sich in die Arme nehmen, wie sie das Wochenende mit Freunden verplanen usw. Was soll ich denn dagegen tun, ich sehen mich nach all dem. Schaue meine Umwelt nicht nach dem Glück anderer ab, muss das ohne Suchen schon mitansehen.
@Nimriel
Mach dir keine Gedanken, ich empfinde es nicht als unsensibel wenn du es nur schwer nachvollziehen kannst. Verstehe das, viele Dinge muss man selber erleben um wirklich nachfühlen können.
Vor sechs Jahren hatte ich ganz wenige Freunde, zwei oder drei. Bei zweien ging der Kontakt leider mit der Zeit verloren. Man lebte sich auseinander. Von meinem besten Freund wurde ich zusammen mit anderen Mitschülern plötzlich zutiefst gemobbt. Dieser .... X( ! Danach vergingen drei Jahre in denen es mir viel besser ging als jetzt. Obwohl ich auch dort hin und wieder Mühe hatte mit der Situation alleine zu sein. Seit nun bald drei Jahren komme ich nicht mehr klar damit.
Richtige oder eben "wahre" Freunde sind für mich Menschen, auf welche ich mich in allen Lebenslagen zählen kann. Auch wenn sie eine Freundin oder Freund haben dürfen sie die anderen nicht vernachlässigen. Es sind Leute mit denen ich regelmässig irgendetwas unternehmen kann. Personen von denen ich eine Antwort erhalte auf eine Nachricht, die mich trösten wenn es mir schlecht geht. Es wäre schön wenn auch eine gewisse Nähe da ist, z.B. dass ich eine gute Freundin auch mal in den Arm nehmen darf.
Das Thema, dass ich vieles gleich wieder negativ sehe, werde ich wohl so schnell nicht in den Griff bekommen. Nur schrittchenweise. Doch überhaupt alles geht so langsam!! Es fällt mir schwer meine Erwartungen an andere runter zu schrauben. Wie schon so oft gesagt, fehlt mir sovieles, was ich endlich so schnell wie möglich mal erhalten möchte... :( Wenn durch wahre Freunde meine Probleme nicht verschwinden werden, durch was dann? Ich kann nicht ewigs so weiterleben. Es gibt immer Tiefs im Leben. Es ist aber unbestritten, dass man mit Freunden ein viel schöneres und leichteres Leben hat als ohne.
Ich bin ein kreativer Mensch. Habe seit zwei Jahren eine ganz kleine Modelleisenbahnanlage, an der ich immer wieder rumbasteln kann. Früher habe ich oft gezeichnet. Irgendwann ging die Freude daran aber langsam verloren. Bin mir bewusst, dass professionelle Hilft mir gut tun könnte. Doch die Angst diesen Schritt zu wagen (können) ist riesengross.
Diese (lehrreiche) Zeit muss endlich ein Ende nehmen. Ich gehe zugrunde. :heulen: Momentan geht es mir bald wieder so schlecht wie im Frühjahr. Heute Abend war wieder Mitarbeiterstamm in der Bar. Doch ich konnte es gar nicht geniessen unter Leuten zu sein. Fühlte mich genau so einsam wie jetzt zuhause. Beim Mittagessen meinte eine Arbeitskollege ob "ich es nicht gut habe"? Eine Arbeitskollegin fragte darauf ob es wegen geschäftlichen Dingen sei oder auch privat. Ich sagte kurz es sei beides. Mehr konnte ich aber natürlich nicht erzählen. Meine Geschichte wissen weiterhin nur die zwei Mädels. Jetzt kommt dann auch noch das Wochenende. Dann gehts mir unter Umständen noch schlechter. Ich will das nicht mehr.... ;( Und Nächste Woche ist meine beste Arb.Kollegin auch noch in den Ferien. :(
Danke, dass ihr alle geschrieben habt.
lg blue boarder
@Life_means_Love
Glaube auch, dass man sich manchmal selber einladen muss, wie du es auch getan hast! Mir ist dies aber natürlich überhaupt nicht gegeben. Soviel ich mitbekommen habe gehen die drei auch schon am Samstag zum Bowling. Da es mir momentan nicht gut geht, werde ich es nicht schaffen die Kollegin zu fragen. Ich denke der dritten (männlichen) Person ist es eh lieber wenn er alleine mit den Mädels ausgehen kann. Ist es wirklich feige wenn man sich als extrem schüchterner Mensch nicht getraut Menschen auf so etwas anzusprechen? Bei bekannten Personen wahrscheinlich schon. :confused:
@Heartflower
Hand aufs Herz meine liebe Heartflower, wieviele Mädels sind wirklich alleine im Ausgang unterwegs. Das sind sehr wenige. Ich kann interessanten Girls schon Blicke zuwerfen ohne dass ich gleich abdampfe. Aber nützt mir natürlich auch gar nichts wenn neben an der Kollege, der Freund oder ein paar Kolleginnen stehen. Ich warte darauf, dass es mal nicht so ist. Das Glück anderer Leute sieht und hört man als einsame Person ohne dass man bewusst darauf schaut oder horcht. Man sieht wie sie sich gut verstehen, wie sie lachen, wie sie sich in die Arme nehmen, wie sie das Wochenende mit Freunden verplanen usw. Was soll ich denn dagegen tun, ich sehen mich nach all dem. Schaue meine Umwelt nicht nach dem Glück anderer ab, muss das ohne Suchen schon mitansehen.
@Nimriel
Mach dir keine Gedanken, ich empfinde es nicht als unsensibel wenn du es nur schwer nachvollziehen kannst. Verstehe das, viele Dinge muss man selber erleben um wirklich nachfühlen können.
Vor sechs Jahren hatte ich ganz wenige Freunde, zwei oder drei. Bei zweien ging der Kontakt leider mit der Zeit verloren. Man lebte sich auseinander. Von meinem besten Freund wurde ich zusammen mit anderen Mitschülern plötzlich zutiefst gemobbt. Dieser .... X( ! Danach vergingen drei Jahre in denen es mir viel besser ging als jetzt. Obwohl ich auch dort hin und wieder Mühe hatte mit der Situation alleine zu sein. Seit nun bald drei Jahren komme ich nicht mehr klar damit.
Richtige oder eben "wahre" Freunde sind für mich Menschen, auf welche ich mich in allen Lebenslagen zählen kann. Auch wenn sie eine Freundin oder Freund haben dürfen sie die anderen nicht vernachlässigen. Es sind Leute mit denen ich regelmässig irgendetwas unternehmen kann. Personen von denen ich eine Antwort erhalte auf eine Nachricht, die mich trösten wenn es mir schlecht geht. Es wäre schön wenn auch eine gewisse Nähe da ist, z.B. dass ich eine gute Freundin auch mal in den Arm nehmen darf.
Das Thema, dass ich vieles gleich wieder negativ sehe, werde ich wohl so schnell nicht in den Griff bekommen. Nur schrittchenweise. Doch überhaupt alles geht so langsam!! Es fällt mir schwer meine Erwartungen an andere runter zu schrauben. Wie schon so oft gesagt, fehlt mir sovieles, was ich endlich so schnell wie möglich mal erhalten möchte... :( Wenn durch wahre Freunde meine Probleme nicht verschwinden werden, durch was dann? Ich kann nicht ewigs so weiterleben. Es gibt immer Tiefs im Leben. Es ist aber unbestritten, dass man mit Freunden ein viel schöneres und leichteres Leben hat als ohne.
Ich bin ein kreativer Mensch. Habe seit zwei Jahren eine ganz kleine Modelleisenbahnanlage, an der ich immer wieder rumbasteln kann. Früher habe ich oft gezeichnet. Irgendwann ging die Freude daran aber langsam verloren. Bin mir bewusst, dass professionelle Hilft mir gut tun könnte. Doch die Angst diesen Schritt zu wagen (können) ist riesengross.
Diese (lehrreiche) Zeit muss endlich ein Ende nehmen. Ich gehe zugrunde. :heulen: Momentan geht es mir bald wieder so schlecht wie im Frühjahr. Heute Abend war wieder Mitarbeiterstamm in der Bar. Doch ich konnte es gar nicht geniessen unter Leuten zu sein. Fühlte mich genau so einsam wie jetzt zuhause. Beim Mittagessen meinte eine Arbeitskollege ob "ich es nicht gut habe"? Eine Arbeitskollegin fragte darauf ob es wegen geschäftlichen Dingen sei oder auch privat. Ich sagte kurz es sei beides. Mehr konnte ich aber natürlich nicht erzählen. Meine Geschichte wissen weiterhin nur die zwei Mädels. Jetzt kommt dann auch noch das Wochenende. Dann gehts mir unter Umständen noch schlechter. Ich will das nicht mehr.... ;( Und Nächste Woche ist meine beste Arb.Kollegin auch noch in den Ferien. :(
Danke, dass ihr alle geschrieben habt.
lg blue boarder
Es fällt mir schwer meine Erwartungen an andere runter zu schrauben. Wie schon so oft gesagt, fehlt mir sovieles, was ich endlich so schnell wie möglich mal erhalten möchte... :( Wenn durch wahre Freunde meine Probleme nicht verschwinden werden, durch was dann? Ich kann nicht ewigs so weiterleben. Es gibt immer Tiefs im Leben. Es ist aber unbestritten, dass man mit Freunden ein viel schöneres und leichteres Leben hat als ohne. ...Ich glaube eben diese Erwartungen anderen Leuten gegenüber, ist das, was dich dann auch wieder enttäuscht. Viele (wie ich auch) reden einfach gerne. So schliesst man Kontakte, die aber nichts weiter sind als Bekanntschaften. Wenn ich schaue, habe ich auf facebook so 200 "Freunde" dazu kommen alle, die gar kein facebook haben. Aber was denkst du, wie vielen würde ich mehr über mein Leben erzählen, ihnen zwischendurch eine sms schreiben oder mich verabreden? Das ist ein Bruchteil davon. Und ich denke viele Leute gehen einfach so an andere Leute heran, mit der erwartung, dass nicht mehr ist als eine Bekanntschaft. Mehr entwickelt sich meistens unerwartet und ohne eine Planung. Ich denke deshalb bist du auch eher enttäuscht, denn die Personen reagieren nicht so wie du es die wünscht.
.....Bin mir bewusst, dass professionelle Hilft mir gut tun könnte. Doch die Angst diesen Schritt zu wagen (können) ist riesengross.
Und so ist es mir schon klar, dass du immer wieder und öfter auf negative Gedanken kommst. Ganz ehrlich, ich kenn das. Ich weiss, wie es ist, wenn man sich schon überlegt, ob der Tod nicht besser wär. :(
Warum willst du nicht professionelle Hilfe annehmen? Ich weiss nicht, ob wir dir hier noch viel helfen können. Solange du die Tipps nicht umsetzen kannst... Vor was hast du Angst? Mehr als "nicht weiter kommen" kann dir nicht passieren und dann hättest du es wenigstens versucht.
Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Mut und Kraft und ein positives Wochenende :)
Lg
mmhh...
Hallo Dinchchen, wie kriege ich bloss meine Erwartungen anderer Leute gegenüber vollständig weg? :confused: Ich glaube eben die kommen immer wieder sobald ich etwas positives mit einem meiner Mitmenschen erlebt habe. Dann freue ich mich selbstverständlich darüber und möchte noch mehr (obwohl ich das nicht bewusst so denke).
Ich habe Angst davor, dass meine Familie dies ja erfahren würde wenn ich professionelle Hilfe in Anspruch nehme. Mir ist dies unangenehm, obwohl es heutzutage ja nichts aussergewöhnliches mehr ist. Aber trotzdem. Wüsste auch nicht wie ich dies zeitlich machen könnte. Psychiater arbeiten ja auch nicht ewigs.
Ich hoffe eben, dass ich "es" doch noch anderst schaffe!
lg blue boarder
Hallo Dinchchen, wie kriege ich bloss meine Erwartungen anderer Leute gegenüber vollständig weg? :confused: Ich glaube eben die kommen immer wieder sobald ich etwas positives mit einem meiner Mitmenschen erlebt habe. Dann freue ich mich selbstverständlich darüber und möchte noch mehr (obwohl ich das nicht bewusst so denke).
Ich habe Angst davor, dass meine Familie dies ja erfahren würde wenn ich professionelle Hilfe in Anspruch nehme. Mir ist dies unangenehm, obwohl es heutzutage ja nichts aussergewöhnliches mehr ist. Aber trotzdem. Wüsste auch nicht wie ich dies zeitlich machen könnte. Psychiater arbeiten ja auch nicht ewigs.
Ich hoffe eben, dass ich "es" doch noch anderst schaffe!
lg blue boarder
mein bluey,
ich weiß, ich erzähl das jetzt schon seit einem jahr, abe bitte... gib dich nicht auf! wirf dein leben nicht weg!
wie dinchen sagt, lass dir notfalls professionelle hilfe geben. es geht um DICH! nicht darum was andere denken, alles andere sind ausreden!
hab respekt vor dir selbst! und wenn nicht für dich, dann tu es für mich! ich kann es einfach nicht mehr lesen, was du schreibst, und es bricht einem wirklich das herz. lass dein leben nicht vorbeiziehen und bitte denk nicht an den tod oder so 'nen müll.
mensch mann!! das kann's doch nicht sein oder???!
:trost: so ein schöner tag heute, und solche traurigen zeilen :(
ich weiß, ich erzähl das jetzt schon seit einem jahr, abe bitte... gib dich nicht auf! wirf dein leben nicht weg!
wie dinchen sagt, lass dir notfalls professionelle hilfe geben. es geht um DICH! nicht darum was andere denken, alles andere sind ausreden!
hab respekt vor dir selbst! und wenn nicht für dich, dann tu es für mich! ich kann es einfach nicht mehr lesen, was du schreibst, und es bricht einem wirklich das herz. lass dein leben nicht vorbeiziehen und bitte denk nicht an den tod oder so 'nen müll.
mensch mann!! das kann's doch nicht sein oder???!
:trost: so ein schöner tag heute, und solche traurigen zeilen :(
Liebe Heartflower, liebes lk-forum!
Natürlich kann es das nicht sein. Aber manchmal habe ich einfach das Gefühl, dass mir alles noch schwieriger gemacht wird. Als ob es nicht schon genug schwierig wäre als einsamer und sehr schüchterner Mensch...
Mein Leben ist mir zu wichtig als dass ich damit spielen würde. Aber ich weiss nicht wie lange ich so noch Luft zum atmen habe. Es ist wirklich zum heulen, ehrlich... ;(
Habe mir vor Wochenfrist fest vorgenommen, zu lernen mich selber zu lieben und zu schätzen. Sodass ich mit mir selber zufrieden bin. Einmal mehr nochmals Geduld zu zeigen. Doch all das ganze ist ziemlich schwierig wenn ich mindestens jeden zweiten Tag wieder in ein Loch rutsche, wieder beginne zu grübeln, wieder traurig und einsam bin. Wie kann ich mich selber schätzen und mögen, wenn ich immer ansehen muss wie alle anderen es noch viel besser haben??? Ich möchte das doch auch endlich erleben!!
Ich erzähle immer das gleiche, weil ich immer wieder dieselben Qualen erleiden muss.
blueboarder
Natürlich kann es das nicht sein. Aber manchmal habe ich einfach das Gefühl, dass mir alles noch schwieriger gemacht wird. Als ob es nicht schon genug schwierig wäre als einsamer und sehr schüchterner Mensch...
Mein Leben ist mir zu wichtig als dass ich damit spielen würde. Aber ich weiss nicht wie lange ich so noch Luft zum atmen habe. Es ist wirklich zum heulen, ehrlich... ;(
Habe mir vor Wochenfrist fest vorgenommen, zu lernen mich selber zu lieben und zu schätzen. Sodass ich mit mir selber zufrieden bin. Einmal mehr nochmals Geduld zu zeigen. Doch all das ganze ist ziemlich schwierig wenn ich mindestens jeden zweiten Tag wieder in ein Loch rutsche, wieder beginne zu grübeln, wieder traurig und einsam bin. Wie kann ich mich selber schätzen und mögen, wenn ich immer ansehen muss wie alle anderen es noch viel besser haben??? Ich möchte das doch auch endlich erleben!!
Ich erzähle immer das gleiche, weil ich immer wieder dieselben Qualen erleiden muss.
blueboarder
... und wir sind immer für dich da und hören dir zu lieber bluey. wir wissen, dass du dir arg mühe gibst und wie schwer es dir fällt aber wir haben dir auch professionelle hilfe angeraten. nicht, weil wir denken, dass du in die klapsmühle gehörst ;) sondern weil wir uns um dich sorgen und dir wirklich helfen wollen, aber es offensichtlich nicht so gut können, wie eine gelernte person, die vorallem nicht virtuell sondern in fleisch und blut vor dir sitzt.
ich denke, wenn du all deine kraft und guten vorsätze darauf verwenden würdest, zu einem - ich nenn es mal berater - zu gehen, dann denke ich, wäre der erste wichtige schritt schon getan.
was denkst du darüber?
ich denke, wenn du all deine kraft und guten vorsätze darauf verwenden würdest, zu einem - ich nenn es mal berater - zu gehen, dann denke ich, wäre der erste wichtige schritt schon getan.
was denkst du darüber?
Ich bin euch sehr dankbar für eure Tipps und Beiträge! Auch wenn ich noch so traurig bin, lächle ich im tiefen Innern ein wenig wenn mir jemand wieder in diesem Thread geschrieben hat.
Liebe Heartflower, du, Dinchen, Niemriel und andere User habt sicher Recht wegen professioneller Hilfe. Ich weiss es würde mir sicher gut tun! Doch meine Angst lässt es leider nicht zu. Möchte es auch lieber ohne diese Hilfe schaffen. Oder ist meine Lage schon so aussichtlos, dass ich alleine da gar nicht mehr rauskomme? :confused: Ich hoffe das nicht!
blueboarder
Liebe Heartflower, du, Dinchen, Niemriel und andere User habt sicher Recht wegen professioneller Hilfe. Ich weiss es würde mir sicher gut tun! Doch meine Angst lässt es leider nicht zu. Möchte es auch lieber ohne diese Hilfe schaffen. Oder ist meine Lage schon so aussichtlos, dass ich alleine da gar nicht mehr rauskomme? :confused: Ich hoffe das nicht!
blueboarder
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