Beste Arbeitskollegin - meine (erste) Freundin?
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Ich bin euch sehr dankbar für eure Tipps und Beiträge! Auch wenn ich noch so traurig bin, lächle ich im tiefen Innern ein wenig wenn mir jemand wieder in diesem Thread geschrieben hat.Hey Blueboarder
Liebe Heartflower, du, Dinchen, Niemriel und andere User habt sicher Recht wegen professioneller Hilfe. Ich weiss es würde mir sicher gut tun! Doch meine Angst lässt es leider nicht zu. Möchte es auch lieber ohne diese Hilfe schaffen. Oder ist meine Lage schon so aussichtlos, dass ich alleine da gar nicht mehr rauskomme? :confused: Ich hoffe das nicht!
blueboarder
Nein, deine Situation ist sicher nicht aussichtslos, aber halt doch sehr schwierig. Und es ist schon so dass es halt viel einfacher ist, wenn ein Kollege oder so einen einfach zwingt und irgendwohin mitschleppt. Im Moment scheint es aber gerade niemanden in deinem Umfeld zu geben. Wir versuchen dir zu helfen, jedoch glaube ich kaum, dass wir dir viel helfen können, denn den Weg gehen musst immer noch du. Wir können dir nur Tipps geben. Vielleicht wäre ja eine Online-Beratung durch einen Psychologen für dich ok? Denk drüber nach...
Ich habe jetz seit den Sommerferien Psychologie und das einzige was ich bis jetzt dir davon weitergeben kann, ist die sogenannte "systematische Desensibilisierung": Dabei geht es darum in kleinen Schritten zu deinem Ziel zu kommen. Bsp. Höhenangst: Zuerst auf einen Stuhl, dann immer höher etc. (hoffe du verstehst was ich meine ist jetzt extrem kurzgefasst, sonst frag ruhig nach). Aber wenn du das selber machst, ist es halt einfach schwerer, denn du hast niemanden, der dir sagt: "Mach jetzt!!!"
Was ich dir noch anbieten könnte, wäre, dass ich mal mit meinem Lehrer darüber spreche. Im Moment fällt mir nicht mehr ein.
Auf jeden Fall ein schönes Wochenende :)
Lg
Hallo Dinchen
Ich hoffe ich kann den rettenden Weg bald gehen. Denke ich weiss was du meinst mit der systematischen Desensibilisierung, zumindest ist mir das Beispiel klar. Habe mir auch gerade überlegt, was das für meine Situation bedeuten könnte. Wo oder an was ich beginnen sollte?
Das wäre natürlich sehr lieb von dir wenn du mal mit deinem Lehrer sprechen könntest, du musst aber nicht.
Hatte wirklich mal ein sehr schönes Wochenende:o, warum kann nicht jeder Tag so sein?
Lg blue boarder
Ich hoffe ich kann den rettenden Weg bald gehen. Denke ich weiss was du meinst mit der systematischen Desensibilisierung, zumindest ist mir das Beispiel klar. Habe mir auch gerade überlegt, was das für meine Situation bedeuten könnte. Wo oder an was ich beginnen sollte?
Das wäre natürlich sehr lieb von dir wenn du mal mit deinem Lehrer sprechen könntest, du musst aber nicht.
Hatte wirklich mal ein sehr schönes Wochenende:o, warum kann nicht jeder Tag so sein?
Lg blue boarder
Hallo lk-Forum!
Fast drei Wochen sind seit meinem letzten Eintrag vergangen. Ich darf euch mitteilen, dass es mir während dieser Zeit im grossen und ganzen ziemlich gut ging. Ich habe endlich mal einen Grund ein lächeln aufzusetzen. :) :) Ich verfolgte, nach meinem letzten Eintrag und gleichzeitig nach dem letzten richtigen Tief, weiter mein Ziel an mich selbst zu glauben, positiv zu denken, mich selber zu mögen, mein bester Freund zu sein. Momentan habe ich das Gefühl, dass mir diese Dinge einigermassen gut gelingen. Natürlich gibt es wieder Augenblicke oder einzelne Stunden in denen die Traurigkeit hervor kommt. Doch glücklicherweise nicht mehr so stark!
In den letzten Wochen merkte ich im Büro wieder wie sehr mich gewisse ArbeitskollegInnen mögen und schätzen. Diese Wahrnehmung tut mir sehr gut und freut mich. Mit einer Arbeitskollegin (unserer "vierer Truppe") verstehe ich mich auch immer besser und vor allem bei ihr spüre ich dieses Gefühl immer wieder mal (Sie ist es auch, welche mich vor vier Wochen gefragt hat wieso es mir nicht gut gehe). Es ist sehr schön mit den zwei drei Leuten jeweils Mittag essen zu gehen. Nochmals zurück zu der Arbeitskollegin. Konnte unterdessen auch ein paar Mal nur mit ihr alleine ein wenig reden. Und wie ich durch Erzählungen von ihr erfahren habe, hat sie sogar schon zuhause mit ihrem Freund über mich geredet. :) Auch wenn es nur kurz und wegen des Fussball gewesen sein mag, immerhin. Diese Woche war ihr Vater als Kunde bei uns. Offenbar erzählte sie ihm dann auch wer ich bin. Über Arbeitskollegen redet man mit nahen Personen doch nur wenn man sie mag oder umgekehrt wenn man sie überhaupt nicht mag und lästert.
Jemand anderst von unserem Geschäft hatte Geburtstag. Die Arbeitskollegin hat ihr einige Geschenke organisiert, ich beteiligte mich auch daran. Nun geht unsere Truppe (ja, ich auch) mit dem "Geburtstagskind" irgendwann noch am Abend essen. Das macht mich jetzt schon ein wenig nervös, so etwas blödes, aber ich kann halt nur Schritt für Schritt mein Selbstvertrauen aufbauen.
Gestern war wieder unser Stammtreffen in der Bar. Davor rufte mich meine beste Arbeitskollegin an und sagte mir, dass sie nun doch nicht kommen werde. Sie sei völlig am Ende wegen der vielen Arbeit und sie begann dann auch zu weinen. Ging dann nachher zu ihr ins Büro und tröstete sie. Streichelte mit der Hand ein wenig ihr Rücken. Wir redeten dann eine ganze Weile über den Stress und ihre Probleme. Am Schluss bedankte sie sich, dass ich ihr zuhörte. Was ich sehr gerne tat. Sagte dann noch wir könnten auch wiedermal zusammen essen gehen (war leider erst einmal der Fall). Sie stimmte sofort zu und meinte die nächsten zwei Wochen hätte sie noch nichts vor. Werde nächste Woche mit ihr ein konkretes Datum abmachen. Schlussendlich konnte sie wieder lächeln, legte nochmals meine Hand auf ihre Schultern und wir verabschiedeten uns.
Heute ging ich als ich Feierabend hatte noch zu ihr. Sie war immer noch im Büro. An ihrer Stimme merkte ich, dass sie wieder nahe der Verzweiflung war. Redete dann mit ihr und nahm ihr auch noch etwas ab, was ich am Montag erledigen kann. Konnte sie wieder aufmuntern. Ich helfe ihr sehr gerne, mag sie auch super gut. Schade einfach, dass ich so jemanden wie sie nicht auch privat als Kollegin haben darf. Aber vielleicht kommt das noch...
Auf jeden Fall darf es so gerne weitergehen.
Lg blue boarder!
Fast drei Wochen sind seit meinem letzten Eintrag vergangen. Ich darf euch mitteilen, dass es mir während dieser Zeit im grossen und ganzen ziemlich gut ging. Ich habe endlich mal einen Grund ein lächeln aufzusetzen. :) :) Ich verfolgte, nach meinem letzten Eintrag und gleichzeitig nach dem letzten richtigen Tief, weiter mein Ziel an mich selbst zu glauben, positiv zu denken, mich selber zu mögen, mein bester Freund zu sein. Momentan habe ich das Gefühl, dass mir diese Dinge einigermassen gut gelingen. Natürlich gibt es wieder Augenblicke oder einzelne Stunden in denen die Traurigkeit hervor kommt. Doch glücklicherweise nicht mehr so stark!
In den letzten Wochen merkte ich im Büro wieder wie sehr mich gewisse ArbeitskollegInnen mögen und schätzen. Diese Wahrnehmung tut mir sehr gut und freut mich. Mit einer Arbeitskollegin (unserer "vierer Truppe") verstehe ich mich auch immer besser und vor allem bei ihr spüre ich dieses Gefühl immer wieder mal (Sie ist es auch, welche mich vor vier Wochen gefragt hat wieso es mir nicht gut gehe). Es ist sehr schön mit den zwei drei Leuten jeweils Mittag essen zu gehen. Nochmals zurück zu der Arbeitskollegin. Konnte unterdessen auch ein paar Mal nur mit ihr alleine ein wenig reden. Und wie ich durch Erzählungen von ihr erfahren habe, hat sie sogar schon zuhause mit ihrem Freund über mich geredet. :) Auch wenn es nur kurz und wegen des Fussball gewesen sein mag, immerhin. Diese Woche war ihr Vater als Kunde bei uns. Offenbar erzählte sie ihm dann auch wer ich bin. Über Arbeitskollegen redet man mit nahen Personen doch nur wenn man sie mag oder umgekehrt wenn man sie überhaupt nicht mag und lästert.
Jemand anderst von unserem Geschäft hatte Geburtstag. Die Arbeitskollegin hat ihr einige Geschenke organisiert, ich beteiligte mich auch daran. Nun geht unsere Truppe (ja, ich auch) mit dem "Geburtstagskind" irgendwann noch am Abend essen. Das macht mich jetzt schon ein wenig nervös, so etwas blödes, aber ich kann halt nur Schritt für Schritt mein Selbstvertrauen aufbauen.
Gestern war wieder unser Stammtreffen in der Bar. Davor rufte mich meine beste Arbeitskollegin an und sagte mir, dass sie nun doch nicht kommen werde. Sie sei völlig am Ende wegen der vielen Arbeit und sie begann dann auch zu weinen. Ging dann nachher zu ihr ins Büro und tröstete sie. Streichelte mit der Hand ein wenig ihr Rücken. Wir redeten dann eine ganze Weile über den Stress und ihre Probleme. Am Schluss bedankte sie sich, dass ich ihr zuhörte. Was ich sehr gerne tat. Sagte dann noch wir könnten auch wiedermal zusammen essen gehen (war leider erst einmal der Fall). Sie stimmte sofort zu und meinte die nächsten zwei Wochen hätte sie noch nichts vor. Werde nächste Woche mit ihr ein konkretes Datum abmachen. Schlussendlich konnte sie wieder lächeln, legte nochmals meine Hand auf ihre Schultern und wir verabschiedeten uns.
Heute ging ich als ich Feierabend hatte noch zu ihr. Sie war immer noch im Büro. An ihrer Stimme merkte ich, dass sie wieder nahe der Verzweiflung war. Redete dann mit ihr und nahm ihr auch noch etwas ab, was ich am Montag erledigen kann. Konnte sie wieder aufmuntern. Ich helfe ihr sehr gerne, mag sie auch super gut. Schade einfach, dass ich so jemanden wie sie nicht auch privat als Kollegin haben darf. Aber vielleicht kommt das noch...
Auf jeden Fall darf es so gerne weitergehen.
Lg blue boarder!
lieber bluey!!
ICH BIN SO GLÜCKLICH UND FREUE MICH FÜR DICH!!!!
:klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch:
lass dich umarmen!!!! ich glaube niemand freut sich so sehr mit dir wie ich!!!
nicht nur, dass du jetzt freudiger in den tag hineinstartest... nein, du hast es auch noch selbst geschafft, dorthin zu gelangen wo du jetzt bist!!!!! du musst nicht mehr umkehren. ich hoffe so sehr mit dir, dass es nicht nur eine kleine phase ist, sondern dass es der start in dein richtiges leben ist!!
oh bluey, ich bin soooooo froh!!! *schnüff*
es hat zwar lange gedauert aber...
:schmatz: du bist ein starker mensch!
alles liebe und gute für dich,
heartflower
ICH BIN SO GLÜCKLICH UND FREUE MICH FÜR DICH!!!!
:klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch:
lass dich umarmen!!!! ich glaube niemand freut sich so sehr mit dir wie ich!!!
nicht nur, dass du jetzt freudiger in den tag hineinstartest... nein, du hast es auch noch selbst geschafft, dorthin zu gelangen wo du jetzt bist!!!!! du musst nicht mehr umkehren. ich hoffe so sehr mit dir, dass es nicht nur eine kleine phase ist, sondern dass es der start in dein richtiges leben ist!!
oh bluey, ich bin soooooo froh!!! *schnüff*
es hat zwar lange gedauert aber...
:schmatz: du bist ein starker mensch!
alles liebe und gute für dich,
heartflower
hey Blue Boarder
Ich habe weiterhin alles verfolgt und freue mich ebenfalls sehr für dich:D
Deine Entwicklung ist erstaunlich. Liest man sich die ersten Seiten durch und vergleicht sie mit den letzten. Da liegen Welten dazwischen. ;)
Vor allem die neuesten Erlebnisse sind beachtlich. Du hast dich wirklich verändert und lernst nach und nach dein Selbstbewusstsein aufzubauen, meinen Respekt hast du:)
Diese neuen Gefühle musst du verinnerlichen und du musst genau da anknüpfen, damit du keinen Schritt mehr zurückmachst.
Das war jetzt dein Startschuss, am Ziel bist du noch nicht, aber der Weg verkürzt sich nach und nach. Du muss nur aufpassen nicht zu stolpern, dafür wünsche ich dir viel viel Glück;)
Und nicht nervös wegen dem Essen sein, einfach locker und entspannt die Sache angehen, das wird bestimmt ein witziger Abend. :D
Viel Erfolg
Lg.
Ich habe weiterhin alles verfolgt und freue mich ebenfalls sehr für dich:D
Deine Entwicklung ist erstaunlich. Liest man sich die ersten Seiten durch und vergleicht sie mit den letzten. Da liegen Welten dazwischen. ;)
Vor allem die neuesten Erlebnisse sind beachtlich. Du hast dich wirklich verändert und lernst nach und nach dein Selbstbewusstsein aufzubauen, meinen Respekt hast du:)
Diese neuen Gefühle musst du verinnerlichen und du musst genau da anknüpfen, damit du keinen Schritt mehr zurückmachst.
Das war jetzt dein Startschuss, am Ziel bist du noch nicht, aber der Weg verkürzt sich nach und nach. Du muss nur aufpassen nicht zu stolpern, dafür wünsche ich dir viel viel Glück;)
Und nicht nervös wegen dem Essen sein, einfach locker und entspannt die Sache angehen, das wird bestimmt ein witziger Abend. :D
Viel Erfolg
Lg.
Vielen Dank euch beiden! Mein Gesicht strahlte richtig vor Freude als ich eure Beiträge gelesen habe. :] Ihr gibt mir die nötige Bestätigung was ich momentan fühle und gibt mir zusätzlich wichtige Kraft auf meinen Weg. Ich möchte euch weiterhin nur noch positive Neuikgeiten erzählen können.
Ich weiss ich sollte dieses Essen viel entspannter angehen. Kenne ja die Leute welche daran teilnehmen, also von dem her ist es ja gut für mich. Freue mich auch schon auf das Mittagessen mit meiner besten Arbeitskollegin. Habe zwar noch kein fixes Datum ausgemacht. Ich hoffe ich weiss dann was ich mit ihr die ganze Zeit reden soll wenn es soweit ist. Bin etwas nervös. Am liebsten möchte ich ja nicht nur über die Arbeit reden sondern auch über andere Dinge.
Bis bald!
Lg blue boarder
Ich weiss ich sollte dieses Essen viel entspannter angehen. Kenne ja die Leute welche daran teilnehmen, also von dem her ist es ja gut für mich. Freue mich auch schon auf das Mittagessen mit meiner besten Arbeitskollegin. Habe zwar noch kein fixes Datum ausgemacht. Ich hoffe ich weiss dann was ich mit ihr die ganze Zeit reden soll wenn es soweit ist. Bin etwas nervös. Am liebsten möchte ich ja nicht nur über die Arbeit reden sondern auch über andere Dinge.
Bis bald!
Lg blue boarder
:(
Das wovon ich mich so gefürchtet habe, ist nun eingetreten. Zu dem Zeitpunkt an dem es am schönsten war, kam wieder ein Tief. Seit gestern geht es mir wieder schlechter. Ich sehe die Dinge nicht mehr so rosig wie vorher. Bin wieder deprimiert und etwas traurig. Das ist doch einfach nicht fair. Warum muss man immer wieder von neuem beginnen? Glücklicherweise ist es bis jetzt nicht so schlimm wie auch schon. Doch jetzt wieder diese Gefühle zu haben, ist gerade sehr sehr deprimierend für mich. Ich fühlte mich super und dann bekommt man wieder unverhofft eine Faust ins Gesicht. ;(
Das wovon ich mich so gefürchtet habe, ist nun eingetreten. Zu dem Zeitpunkt an dem es am schönsten war, kam wieder ein Tief. Seit gestern geht es mir wieder schlechter. Ich sehe die Dinge nicht mehr so rosig wie vorher. Bin wieder deprimiert und etwas traurig. Das ist doch einfach nicht fair. Warum muss man immer wieder von neuem beginnen? Glücklicherweise ist es bis jetzt nicht so schlimm wie auch schon. Doch jetzt wieder diese Gefühle zu haben, ist gerade sehr sehr deprimierend für mich. Ich fühlte mich super und dann bekommt man wieder unverhofft eine Faust ins Gesicht. ;(
hey!
Das wovon ich mich so gefürchtet habe, ist nun eingetreten. Zu dem Zeitpunkt an dem es am schönsten war, kam wieder ein Tief. Seit gestern geht es mir wieder schlechter. Ich sehe die Dinge nicht mehr so rosig wie vorher. Bin wieder deprimiert und etwas traurig. Das ist doch einfach nicht fair. Warum muss man immer wieder von neuem beginnen? Glücklicherweise ist es bis jetzt nicht so schlimm wie auch schon. Doch jetzt wieder diese Gefühle zu haben, ist gerade sehr sehr deprimierend für mich. Ich fühlte mich super und dann bekommt man wieder unverhofft eine Faust ins GesichtWas ist denn passiert?
Das ist ja das traurige daran, es ist nichts passiert. Es gab kein Ereignis worauf man meine Traurigkeit und depressiven Gefühle zurückführen könnte. Kein erkennbarer Grund gibt es für meine erneute Traurigkeit. Meine Stimmung wurde von nichts aus am Dienstag plötzlich schlechter. Ich weiss nicht wieso, und es tut einfach weh. Gerade war man noch in Hochstimmung und dann passiert wieder so etwas. :(
Es soll wieder aufwärts gehen (aber bitte für immer!!).
Es soll wieder aufwärts gehen (aber bitte für immer!!).
Hallo!
Heute ging ich fröhlich gelaunt ins Büro. Es ging mir richtig gut da ich am Wochenende einen sehr schönen Städtetrip unternahm. Habe am Sa. von dort ein MMS an meine beste Arbeitskollegin geschickt. Heute Morgen, kurz nachdem sie zur Arbeit kam, rufte sie mich an und bedankte sich ganz fest für meine Nachricht. Sie hat sich sehr gefreut, ich mich dann natürlich auch. Sie fragte mich noch etwas aus und ich erzählte gerne davon.
Letzten Freitag sprach sie mich noch wegen unserem Mittagessen an (ich hatte es wegen Arbeitsstress total vergessen), was ich ihr dann auch sagte. Sie meinte auch, sie wollte mich schon die ganze Woche danach fragen. Wir gehen nun diese Woche miteinander essen. Freue mich!
Trotz diesen positiven Erlebnissen kippte meine Stimmungslage heute während des Tagesverlaufs immer mehr. Das ist so schade und es tut weh! :( Kaum habe ich mich wieder aufgerichtet um einen Schritt vorwärts zu machen, bin ich wieder eine Treppenstufe hinuntergepurzelt.
Was soll ich denn noch tun??
Heute ging ich fröhlich gelaunt ins Büro. Es ging mir richtig gut da ich am Wochenende einen sehr schönen Städtetrip unternahm. Habe am Sa. von dort ein MMS an meine beste Arbeitskollegin geschickt. Heute Morgen, kurz nachdem sie zur Arbeit kam, rufte sie mich an und bedankte sich ganz fest für meine Nachricht. Sie hat sich sehr gefreut, ich mich dann natürlich auch. Sie fragte mich noch etwas aus und ich erzählte gerne davon.
Letzten Freitag sprach sie mich noch wegen unserem Mittagessen an (ich hatte es wegen Arbeitsstress total vergessen), was ich ihr dann auch sagte. Sie meinte auch, sie wollte mich schon die ganze Woche danach fragen. Wir gehen nun diese Woche miteinander essen. Freue mich!
Trotz diesen positiven Erlebnissen kippte meine Stimmungslage heute während des Tagesverlaufs immer mehr. Das ist so schade und es tut weh! :( Kaum habe ich mich wieder aufgerichtet um einen Schritt vorwärts zu machen, bin ich wieder eine Treppenstufe hinuntergepurzelt.
Was soll ich denn noch tun??
hey!
Wir können dir jetzt eigentlich nur noch wenige Ratschläge geben, denn es läuft doch alles sehr gut?
Du entwickelst dich immer weiter. Du baust ne sehr schöne Freundschaft mit deiner Arbeitskollegin auf und insgesamt scheint sich doch die Atmosphäre auf der Arbeit verbessert zu haben, oder nicht?
Das alles sind positive Erlebnisse, die dich eigentlich in eine Art Höhenflug versetzen sollten. Woher kommen dann diese schlechten Gedanken? Sind die in irgendeinerweise begründet? Oder bist du einfach damit überfordert, dass es zur Zeit optimal läuft?
Du bist diese Empfindungen einfach nicht mehr gewohnt. Bisher kamen immer wieder Rückschläge. Jetzt zum ersten Mal seit langem bist du wirklich offensiv und tust was. Und du bekommst auch etwas zurück!!
Das sind 2 Tatsachen, die noch vor kurzem, zumindestens für dich selber, fast unmachbar gewesen wären. Das Schlimmste wäre jetzt, wenn du dir diese ganze harte Arbeit durch irgendwelche Stimmungsschwankungen kaputt machen lässt. Sag dir einfach mal selber, dass alles gut läuft. Klopf dir auf die Schulter und lobe deine Entwicklungen und bleib konsequent auf dem Weg, denn du momentan entlangläufst und ignorier die vergangenen Rückschläge, die dich immer wieder von dem Weg runter locken wollen.
Wenn du ihn einmal verlässt, findest du ihn vielleicht nicht mehr.
lg.
Wir können dir jetzt eigentlich nur noch wenige Ratschläge geben, denn es läuft doch alles sehr gut?
Du entwickelst dich immer weiter. Du baust ne sehr schöne Freundschaft mit deiner Arbeitskollegin auf und insgesamt scheint sich doch die Atmosphäre auf der Arbeit verbessert zu haben, oder nicht?
Das alles sind positive Erlebnisse, die dich eigentlich in eine Art Höhenflug versetzen sollten. Woher kommen dann diese schlechten Gedanken? Sind die in irgendeinerweise begründet? Oder bist du einfach damit überfordert, dass es zur Zeit optimal läuft?
Du bist diese Empfindungen einfach nicht mehr gewohnt. Bisher kamen immer wieder Rückschläge. Jetzt zum ersten Mal seit langem bist du wirklich offensiv und tust was. Und du bekommst auch etwas zurück!!
Das sind 2 Tatsachen, die noch vor kurzem, zumindestens für dich selber, fast unmachbar gewesen wären. Das Schlimmste wäre jetzt, wenn du dir diese ganze harte Arbeit durch irgendwelche Stimmungsschwankungen kaputt machen lässt. Sag dir einfach mal selber, dass alles gut läuft. Klopf dir auf die Schulter und lobe deine Entwicklungen und bleib konsequent auf dem Weg, denn du momentan entlangläufst und ignorier die vergangenen Rückschläge, die dich immer wieder von dem Weg runter locken wollen.
Wenn du ihn einmal verlässt, findest du ihn vielleicht nicht mehr.
lg.
Hallo!
Ich weiss nicht genau woher diese negativen Gedanken kommen. Wie du sagst, müsste ich in einem Höhenflug sein, es müsste mir sehr gut gehen, ich müsste so richtig fröhlich sein. Doch leider ist es nicht ganz so. Was mir sicher nicht gut tut, ist wenn andere über ihre Freunde uns so erzählen. Dann werde ich leider immer wieder daran erinnert was mir fehlt. Auch im Büro werde ich manchmal traurig wenn ich sehe wie andere Arbeitskollegen miteinander plaudern und sich gut verstehen, während ich alleine an meinem Platz sitze und mit meinem Arbeitsstress fertig werden muss. Glücklicherweise habe ich ja unterdessen auch ein paar wenige Leute mit denen ich reden kann. Aber trotzdem gibt es diese traurigen Momente.
Was mir weiterhin gänzlich fehlt ist die körperliche Nähe zu einem Menschen. :schmatz: Wie gerne hätte ich ein Mädel, welche ich mal in den Arm nehmen dürfte oder meine Hand auf die Schulter legen könnte. Sass gestern Mittag zu dritt auf den Rücksitzen im Auto. Neben mir war meine zweitbeste Arbeitskollegin, ein paar Mal berührten wir uns irgendwo am Arm (weil es ja etwas eng war). Das war einfach ein sehr schönes Gefühl für mich und das fehlt mir sehr. Hätte natürlich am liebsten meinen Arm auf ihre Schultern gelegt. Aber das mache ich nicht einfach so. Ich hoffe ihr könnt verstehen was ich meine. :confused:
Morgen habe ich nun das Mittagessen mit meiner besten Arbeitskollegin, hoffentlich geht alles gut und jetzt wieder aufwärts...
blueboarder
Ich weiss nicht genau woher diese negativen Gedanken kommen. Wie du sagst, müsste ich in einem Höhenflug sein, es müsste mir sehr gut gehen, ich müsste so richtig fröhlich sein. Doch leider ist es nicht ganz so. Was mir sicher nicht gut tut, ist wenn andere über ihre Freunde uns so erzählen. Dann werde ich leider immer wieder daran erinnert was mir fehlt. Auch im Büro werde ich manchmal traurig wenn ich sehe wie andere Arbeitskollegen miteinander plaudern und sich gut verstehen, während ich alleine an meinem Platz sitze und mit meinem Arbeitsstress fertig werden muss. Glücklicherweise habe ich ja unterdessen auch ein paar wenige Leute mit denen ich reden kann. Aber trotzdem gibt es diese traurigen Momente.
Was mir weiterhin gänzlich fehlt ist die körperliche Nähe zu einem Menschen. :schmatz: Wie gerne hätte ich ein Mädel, welche ich mal in den Arm nehmen dürfte oder meine Hand auf die Schulter legen könnte. Sass gestern Mittag zu dritt auf den Rücksitzen im Auto. Neben mir war meine zweitbeste Arbeitskollegin, ein paar Mal berührten wir uns irgendwo am Arm (weil es ja etwas eng war). Das war einfach ein sehr schönes Gefühl für mich und das fehlt mir sehr. Hätte natürlich am liebsten meinen Arm auf ihre Schultern gelegt. Aber das mache ich nicht einfach so. Ich hoffe ihr könnt verstehen was ich meine. :confused:
Morgen habe ich nun das Mittagessen mit meiner besten Arbeitskollegin, hoffentlich geht alles gut und jetzt wieder aufwärts...
blueboarder
hey!
Ok, du musst halt beachten, dass die Anderen vielleicht schon vor dir die richtige Lebenseinstellung besaßen. Beziehungsweise von Natur aus weniger schüchtern und kontaktfreudiger sind als du. Somit fällt es ihnen einfacher mit Menschen verbal gut auszukommen. Auch haben sie sich vielleicht schon einen großen Freundeskreis aufgebaut, von dem sie halt erzählen.
Das haben die sich auch alles erarbeitet. Keinem wird da was geschenkt.
Bei dir dauert das eben etwas länger. Aber die Entwicklung läuft super. Nur darfst du nicht alles auf einmal wollen. Immer einen Schritt vor den anderen. Wenn es in Zukunft so gut läuft habe ich keine Zweifel, dass du viele Freunde finden wirst und das bekommst, was du dir wünschst. Es gilt immer am Ball zu bleiben und nicht locker zu lassen. Jeder Kontakt muss gepflegt werden und jedem Menschen mit dem du mehr zu tun haben willst musst du dies zeigen! Du musst Interess zeigen und die Zügel in die Hand nehmen.
lg.
Ok, du musst halt beachten, dass die Anderen vielleicht schon vor dir die richtige Lebenseinstellung besaßen. Beziehungsweise von Natur aus weniger schüchtern und kontaktfreudiger sind als du. Somit fällt es ihnen einfacher mit Menschen verbal gut auszukommen. Auch haben sie sich vielleicht schon einen großen Freundeskreis aufgebaut, von dem sie halt erzählen.
Das haben die sich auch alles erarbeitet. Keinem wird da was geschenkt.
Bei dir dauert das eben etwas länger. Aber die Entwicklung läuft super. Nur darfst du nicht alles auf einmal wollen. Immer einen Schritt vor den anderen. Wenn es in Zukunft so gut läuft habe ich keine Zweifel, dass du viele Freunde finden wirst und das bekommst, was du dir wünschst. Es gilt immer am Ball zu bleiben und nicht locker zu lassen. Jeder Kontakt muss gepflegt werden und jedem Menschen mit dem du mehr zu tun haben willst musst du dies zeigen! Du musst Interess zeigen und die Zügel in die Hand nehmen.
lg.
Hey BlueBoarder!
Auch ich habe mich sehr gefreut, als ich deine letzten Beiträge gesehen habe. Zum ersten Mal nimmst du dein Schicksal selbst in die Hand - und du glaubst, dass es sich JETZT ändern kann! Vorher hast du immer nur davon gesprochen, wie lange es jetzt schon so sei und dass du da nicht rauskämst und wie dich alles runterzieht. Nun siehst du den Weg als Folge klein(st)er Schritte, und hast erkannt, dass selbst etwas Kleines bereits einen grossen Unterschied machen kann - auch wenn es nicht alles auf einmal umkrempelt.
Natürlich ist es immer so, dass man auf zwei Schritte vorwärts immer mal wieder einen zurückfällt (habe ich das nicht schonmal geschrieben, weiter vorne?). Schliesslich kann man seine Denkweise und die lange eingeübten Emotionen nicht von einem Tag auf den anderen komplett ändern. Das ist wie eine alte Gewohnheit, und wir brauchen immer eine Weile, um Gewohnheiten zu ändern. Und zwar durch Übung!
Stell dir vor, du hast die Angewohnheit, Fingernägel zu kauen, und du willst sie loswerden. Am ersten Tag gelingt es dir vielleicht einmal, das Nägelkauen willentlich zu unterdrücken. Am zweiten dann vielleicht schon 2-3 Mal usw. Aber jedes Mal musst du dir sagen: Ich höre jetzt damit auf, weil ich es mir abgewöhnen möchte. Trotzdem passiert es immer wieder, weil du dieses Programm einfach so intus hast.
Es nützt aber wenig, nach den Gründen für diesen "Rückfall" zu fragen. Vielmehr musst du die Gewohnheit durch etwas Neues ersetzen. Zu denken "ich kaue NICHT an meinen Nägeln" wird nicht so effektiv sein, weil dem Gehirn ja keine Alternative angeboten wird. Wenn du hingegen denkst: "Ich lege die Hand auf den Tisch und konzentriere mich auf meine Arbeit", erhält dein Gehirn eine neue Handlungsanweisung, die es sich einprägen kann.
Genauso kannst du auch mit negativen Gedanken und Stimmungen verfahren. Wenn sie zurückkommen, kannst du dir lange sagen: "Ich will NICHT negativ denken." Solange du dir aber nicht sagst: "Ich denke positiv, weil dieses und jenes usw. toll sind und ich mich jetzt darüber freue", ändert sich nichts, weil du ja gar keinen neuen Input machst, der dich zu einer anderen Bewertung veranlasst...
Verstehst du, was ich meine?
Wie ist denn nun euer Mittagessen gelaufen? Habt ihr euch gut unterhalten? Worüber denn so?
Auch ich habe mich sehr gefreut, als ich deine letzten Beiträge gesehen habe. Zum ersten Mal nimmst du dein Schicksal selbst in die Hand - und du glaubst, dass es sich JETZT ändern kann! Vorher hast du immer nur davon gesprochen, wie lange es jetzt schon so sei und dass du da nicht rauskämst und wie dich alles runterzieht. Nun siehst du den Weg als Folge klein(st)er Schritte, und hast erkannt, dass selbst etwas Kleines bereits einen grossen Unterschied machen kann - auch wenn es nicht alles auf einmal umkrempelt.
Natürlich ist es immer so, dass man auf zwei Schritte vorwärts immer mal wieder einen zurückfällt (habe ich das nicht schonmal geschrieben, weiter vorne?). Schliesslich kann man seine Denkweise und die lange eingeübten Emotionen nicht von einem Tag auf den anderen komplett ändern. Das ist wie eine alte Gewohnheit, und wir brauchen immer eine Weile, um Gewohnheiten zu ändern. Und zwar durch Übung!
Stell dir vor, du hast die Angewohnheit, Fingernägel zu kauen, und du willst sie loswerden. Am ersten Tag gelingt es dir vielleicht einmal, das Nägelkauen willentlich zu unterdrücken. Am zweiten dann vielleicht schon 2-3 Mal usw. Aber jedes Mal musst du dir sagen: Ich höre jetzt damit auf, weil ich es mir abgewöhnen möchte. Trotzdem passiert es immer wieder, weil du dieses Programm einfach so intus hast.
Es nützt aber wenig, nach den Gründen für diesen "Rückfall" zu fragen. Vielmehr musst du die Gewohnheit durch etwas Neues ersetzen. Zu denken "ich kaue NICHT an meinen Nägeln" wird nicht so effektiv sein, weil dem Gehirn ja keine Alternative angeboten wird. Wenn du hingegen denkst: "Ich lege die Hand auf den Tisch und konzentriere mich auf meine Arbeit", erhält dein Gehirn eine neue Handlungsanweisung, die es sich einprägen kann.
Genauso kannst du auch mit negativen Gedanken und Stimmungen verfahren. Wenn sie zurückkommen, kannst du dir lange sagen: "Ich will NICHT negativ denken." Solange du dir aber nicht sagst: "Ich denke positiv, weil dieses und jenes usw. toll sind und ich mich jetzt darüber freue", ändert sich nichts, weil du ja gar keinen neuen Input machst, der dich zu einer anderen Bewertung veranlasst...
Verstehst du, was ich meine?
Wie ist denn nun euer Mittagessen gelaufen? Habt ihr euch gut unterhalten? Worüber denn so?
Hallo zusammen!
Danke euch, dass ihr weiterhin meinen Thread mitverfolgt und mir Antworten schreibt. Bin zwar noch nicht ganz so euphorisch wegen den vielen Freunden wie du, Life_means_Love, aber ich sehe es viel positiver als vorher. Zum ersten Mal seit Jahren habe ich wieder das Gefühl von anderen richtig gemocht zu werden und irgendwann auch wahre Freunde zu finden.
Richtig, Roxor, dies wegen den Schritten vorwärts und zurück hast du schon einmal geschrieben. Ich war einfach so fröhlich und euphorisch, dass es sehr weh tat und tut wenn ich wieder einen Schritt zurückfalle. Obwohl dies bei meiner Geschichte völlig normal sein mag. Wenn dies geschieht, muss ich versuchen positiv zu denken und an die schönen Dinge, welche mir kürzlich passiert sind, denken (auch wenn es sehr schwer ist in diesen Momenten!!). So ist es richtig oder?
Ich denke unser erstes gemeinsames Mittagessen zu zweit war fürs erste Mal ganz in Ordnung. Natürlich war es nicht so, als ob wir uns schon ewig kennen würden aber wir haben uns trotzdem über verschiedene Dinge unterhalten. Wir haben über die Arbeit geredet, über meinen Städtetrip letzter Woche, über ihren evtl. Münchenbesuch an ihrem Geburri, über ihre Wohnung, kurz über ihren Freund, Geldausgaben, ihre Kollegen, über Episoden wo es ihr nicht so gut ging. Ja so in etwas über das. Wenn das Gespräch in Schweigen zu kippen drohte, fragte ich sie jeweils wieder etwas. Hätte irgendwie aber noch mehr von mir erzählen sollen, merke ich gerade. Habe sie dann noch zu einem Berliner eingeladen. Blamierte mich dann noch etwas beim ausparkieren :rolleyes: , so was dummes (hatte zu nah an einem Pfosten einparkiert)! Dennoch hoffe ich, dass wir bald wieder einmal zusammen essen gehen. :o
Gestern tröstete ich sie wieder, da sie wieder total fertig war wegen der Arbeit. Mir ging es zwar auch gar nicht gut, hatte wieder Depressionen. Heute ist endlich wieder besser! :)
lg blue boarder
Danke euch, dass ihr weiterhin meinen Thread mitverfolgt und mir Antworten schreibt. Bin zwar noch nicht ganz so euphorisch wegen den vielen Freunden wie du, Life_means_Love, aber ich sehe es viel positiver als vorher. Zum ersten Mal seit Jahren habe ich wieder das Gefühl von anderen richtig gemocht zu werden und irgendwann auch wahre Freunde zu finden.
Richtig, Roxor, dies wegen den Schritten vorwärts und zurück hast du schon einmal geschrieben. Ich war einfach so fröhlich und euphorisch, dass es sehr weh tat und tut wenn ich wieder einen Schritt zurückfalle. Obwohl dies bei meiner Geschichte völlig normal sein mag. Wenn dies geschieht, muss ich versuchen positiv zu denken und an die schönen Dinge, welche mir kürzlich passiert sind, denken (auch wenn es sehr schwer ist in diesen Momenten!!). So ist es richtig oder?
Ich denke unser erstes gemeinsames Mittagessen zu zweit war fürs erste Mal ganz in Ordnung. Natürlich war es nicht so, als ob wir uns schon ewig kennen würden aber wir haben uns trotzdem über verschiedene Dinge unterhalten. Wir haben über die Arbeit geredet, über meinen Städtetrip letzter Woche, über ihren evtl. Münchenbesuch an ihrem Geburri, über ihre Wohnung, kurz über ihren Freund, Geldausgaben, ihre Kollegen, über Episoden wo es ihr nicht so gut ging. Ja so in etwas über das. Wenn das Gespräch in Schweigen zu kippen drohte, fragte ich sie jeweils wieder etwas. Hätte irgendwie aber noch mehr von mir erzählen sollen, merke ich gerade. Habe sie dann noch zu einem Berliner eingeladen. Blamierte mich dann noch etwas beim ausparkieren :rolleyes: , so was dummes (hatte zu nah an einem Pfosten einparkiert)! Dennoch hoffe ich, dass wir bald wieder einmal zusammen essen gehen. :o
Gestern tröstete ich sie wieder, da sie wieder total fertig war wegen der Arbeit. Mir ging es zwar auch gar nicht gut, hatte wieder Depressionen. Heute ist endlich wieder besser! :)
lg blue boarder
Hehe, das hört sich doch super an. Über den Berliner hat sie sich bestimmt gefreut. Sicher auch gut, wenn du Fragen stellst, wenn das Gespräch einzuschlafen droht. Das beweist ja dein Interesse daran, wie es ihr geht und was sie so macht. Und: Zu viel über sich selbst zu reden, ist auch gefährlich. Aber natürlich ist es gut, wenn du auch etwas von dir einbringen kannst. Wie z.B. von deinem Städtetrip. Einfach keine Monologe. :-) Denn oft gibt es Leute, die reden und reden und merken gar nicht, wenn es den anderen gar nicht (mehr) interessiert. Das Interesse des anderen erkennt man daran, wie er zuhört, nachfragt, worauf er seine Aufmerksamkeit richtet (auch wohin er schaut)...
Blamierte mich dann noch etwas beim ausparkieren :rolleyes: , so was dummes (hatte zu nah an einem Pfosten einparkiert)!Cool, siehst du, solche Dinge machen dich doch sympathisch! Wichtig ist, dass man solche Dinge locker nimmt und auch darüber lachen kann. Denn solche Missgeschicke passieren ständig jedem von uns. Meistens sind sie sehr witzig, und man kann sie wunderbar anderen erzählen und sie so zum Lachen bringen. Dafür braucht man nicht mal grosse unterhalterische Fähigkeiten, denn etwas, was man selbst gemacht hat, kann man automatisch gut erzählen. :-)
Richtig, Roxor, dies wegen den Schritten vorwärts und zurück hast du schon einmal geschrieben. Ich war einfach so fröhlich und euphorisch, dass es sehr weh tat und tut wenn ich wieder einen Schritt zurückfalle. Obwohl dies bei meiner Geschichte völlig normal sein mag. Wenn dies geschieht, muss ich versuchen positiv zu denken und an die schönen Dinge, welche mir kürzlich passiert sind, denken (auch wenn es sehr schwer ist in diesen Momenten!!). So ist es richtig oder?Ja, oder falls es halt doch mal nicht gelingt, solltest du dir auch einfach vor Augen halten, dass du dich zwar im Moment mies fühlst, aber dass das auch wieder vorübergeht. Und wenn du das Ganze so aus einer breiteren Perspektive betrachtest, sieht es schnell einmal weniger schlimm aus...
bearbeitet #297
Hallo Blueborder
Geniesse das JETZT
„Doch nicht mal das kann mich aufheitern. Ich lief mit ihr am Abend noch bis zum Auto. Kaum bin ich jedoch losgefahren bin ich schon wieder traurig.“
Warum geniesst du nicht einfach diesen Augenblick? Ich vermute, du denkst bereits wieder über den nächsten Schritt nach: Wie wird es morgen sein, wird sie noch mit mir sprechen, etc.
Sensibilität
Ich finde, es ist eine sehr tolle Eigenschaft, sensibel zu sein. Ich bin auch sensibel und bin stolz darauf.
Freundin?
Warum suchst du eine „beste Freundin“? Bist du vielleicht zu fixiert? Spielt Alter, Typ und Geschlecht eine so wichtige Rolle? Warum muss es gerade eine beste „Freundin“ sein? Hast du dir schon einmal überlegt, ob Frauen-Männer-Freundschaften funktionieren können? Ich behaupte, in den wenigsten Fällen. Und wenn doch, dann darf es keine Unterschiede zwischen Freundschaften zu Männern und zu Frauen geben. Du schreibst, dass du eine „Freundin“ berühren möchtest, weil du Nähe suchst. Meiner Meinung nach möchtest du mehr, also zielst du auf eine echte Beziehung hin. Das ist ja auch gut und normal. Aber mische dies bitte nicht. Du hast eine gute Arbeitskollegen, die einen Freund hat und du möchtest auch nur befreundet sein? Dann musst du dich ihr gegenüber auch so verhalten, wie wenn es ein guter Freund (also ein Mann) wäre. Wie gehst du mit Männern um? Schau dich mal auf der Seit **link entfernt ** rum. Er hat gute Ansätze, wie man mit dem anderen Geschlecht umgeht. Und sie funktionieren tatsächlich, auch wenn man es nicht glaubt.
Eifersucht
Du wirst manchmal traurig, wenn du siehst, wie andere Arbeitskollegen miteinander plaudern und sich gut verstehen. Wie würde es ausschauen, wenn du EINE gute Freundin hättest? Wärst du dann eifersüchtig, wenn sie mal nicht für dich da ist oder mit andern spricht? Du hast es bereits selbst geschrieben, dass jeder sein bester Freund sein soll. Dazu musst du stehen. Das macht dich stark und macht dich interessant. Erwartungen an andere ist Gift, schau mal hier: http://www.frauenverstehen.ch/2008/06/mission-gute-stimmung-verbreiten-ohne-erwartung/]**link entfernt**
Kreativität
Du schreibst über dich, dass du kreativ bist. Du weisst also, was du wert bist. Geniesse dies. Und gehe unter die Leute. Einem Verein beizutreten ist übrigens ein sehr guter Tipp. Oder warum suchst du nicht Gleichgesinnte und organisierst Treffen? z.B. Modelleisenbahnfreunde. Oder warum gründest du nicht einen Plausch-Fussball-Treff in deiner Firma? Werde aktiv und du machst dich interessant. Es muss dir einfach egal sein, wie alt die Leute sind, woher sie kommen. Wichtig ist, dass man die gleiche Wellenlänge hat. Ich verstehe aber schon, dass du in deinem Alter in einer Clique mit Gleichaltrigen dabei sein möchtest. Das ergibt sich aber.
Wie wirkt man auf andere?
An guten Tagen merkst du selbst, dass Arbeitskollegen auf dich zugehen und ihre Zuneigung bemerkbar machen. Es sind die Augenblicke, wo du dich geöffnet hast und zeigst, dass du dich selbst magst. Es ist leider so, dass Menschen immer interessante Menschen suchen. Das tust du ja auch.
Und in diesem Forum sind viele, die dir „zuhören“ und dir schreiben. Merkst Du, dass du nicht alleine bis? Natürlich sind wir hier nur virtuell, aber wir sind Menschen. Und es gibt ebenso viele Menschen in der realen Welt, die dir genauso zuhören würden.
Schüchternheit und Selbstsicherheit
Dein Satz „Das wäre natürlich sehr lieb von dir wenn du mal mit deinem Lehrer sprechen könntest, du musst aber nicht.“ Warum lässt du andere nicht einfach selbst entscheiden? Du darfst dich nicht klein machen! Wenn du möchtest, dass er nachfragt, dann sag es einfach.
Gefühlsschwankungen
Du fühlst dich super und dann kommt wieder unverhofft eine Faust ins Gesicht, obwohl nichts passiert ist. Ich kenne dieses Gefühl, habe es selber lange erlebt – zu lange - bis ich selbst professionelle Hilfe angenommen habe. Es handelt sich vermutlich um eine depressive Veranlagung, die aber in den Griff gebracht werden kann.
Aber es ist ganz in Ordnung, manchmal traurig zu sein. Sei dann aber bewusst traurig (z.B. eine Stunde lang), akzeptiere sie, weine dazu (tut übrigens gut) und es geht dir danach viel besser.
Übrigens ist es keine Schande, professionelle Hilfe anzunehmen. Ich kenne Leute, die das gemacht haben, ich aber niemals gedacht hätte, dass sie das brauchen. Auch ich gehörte dazu. Und es ist ganz einfach, diesen Schritt zu wagen: Anmelden und hingehen. Du musst es ja niemandem erzählen ;-)
Geniesse das JETZT
„Doch nicht mal das kann mich aufheitern. Ich lief mit ihr am Abend noch bis zum Auto. Kaum bin ich jedoch losgefahren bin ich schon wieder traurig.“
Warum geniesst du nicht einfach diesen Augenblick? Ich vermute, du denkst bereits wieder über den nächsten Schritt nach: Wie wird es morgen sein, wird sie noch mit mir sprechen, etc.
Sensibilität
Ich finde, es ist eine sehr tolle Eigenschaft, sensibel zu sein. Ich bin auch sensibel und bin stolz darauf.
Freundin?
Warum suchst du eine „beste Freundin“? Bist du vielleicht zu fixiert? Spielt Alter, Typ und Geschlecht eine so wichtige Rolle? Warum muss es gerade eine beste „Freundin“ sein? Hast du dir schon einmal überlegt, ob Frauen-Männer-Freundschaften funktionieren können? Ich behaupte, in den wenigsten Fällen. Und wenn doch, dann darf es keine Unterschiede zwischen Freundschaften zu Männern und zu Frauen geben. Du schreibst, dass du eine „Freundin“ berühren möchtest, weil du Nähe suchst. Meiner Meinung nach möchtest du mehr, also zielst du auf eine echte Beziehung hin. Das ist ja auch gut und normal. Aber mische dies bitte nicht. Du hast eine gute Arbeitskollegen, die einen Freund hat und du möchtest auch nur befreundet sein? Dann musst du dich ihr gegenüber auch so verhalten, wie wenn es ein guter Freund (also ein Mann) wäre. Wie gehst du mit Männern um? Schau dich mal auf der Seit **link entfernt ** rum. Er hat gute Ansätze, wie man mit dem anderen Geschlecht umgeht. Und sie funktionieren tatsächlich, auch wenn man es nicht glaubt.
Eifersucht
Du wirst manchmal traurig, wenn du siehst, wie andere Arbeitskollegen miteinander plaudern und sich gut verstehen. Wie würde es ausschauen, wenn du EINE gute Freundin hättest? Wärst du dann eifersüchtig, wenn sie mal nicht für dich da ist oder mit andern spricht? Du hast es bereits selbst geschrieben, dass jeder sein bester Freund sein soll. Dazu musst du stehen. Das macht dich stark und macht dich interessant. Erwartungen an andere ist Gift, schau mal hier: http://www.frauenverstehen.ch/2008/06/mission-gute-stimmung-verbreiten-ohne-erwartung/]**link entfernt**
Kreativität
Du schreibst über dich, dass du kreativ bist. Du weisst also, was du wert bist. Geniesse dies. Und gehe unter die Leute. Einem Verein beizutreten ist übrigens ein sehr guter Tipp. Oder warum suchst du nicht Gleichgesinnte und organisierst Treffen? z.B. Modelleisenbahnfreunde. Oder warum gründest du nicht einen Plausch-Fussball-Treff in deiner Firma? Werde aktiv und du machst dich interessant. Es muss dir einfach egal sein, wie alt die Leute sind, woher sie kommen. Wichtig ist, dass man die gleiche Wellenlänge hat. Ich verstehe aber schon, dass du in deinem Alter in einer Clique mit Gleichaltrigen dabei sein möchtest. Das ergibt sich aber.
Wie wirkt man auf andere?
An guten Tagen merkst du selbst, dass Arbeitskollegen auf dich zugehen und ihre Zuneigung bemerkbar machen. Es sind die Augenblicke, wo du dich geöffnet hast und zeigst, dass du dich selbst magst. Es ist leider so, dass Menschen immer interessante Menschen suchen. Das tust du ja auch.
Und in diesem Forum sind viele, die dir „zuhören“ und dir schreiben. Merkst Du, dass du nicht alleine bis? Natürlich sind wir hier nur virtuell, aber wir sind Menschen. Und es gibt ebenso viele Menschen in der realen Welt, die dir genauso zuhören würden.
Schüchternheit und Selbstsicherheit
Dein Satz „Das wäre natürlich sehr lieb von dir wenn du mal mit deinem Lehrer sprechen könntest, du musst aber nicht.“ Warum lässt du andere nicht einfach selbst entscheiden? Du darfst dich nicht klein machen! Wenn du möchtest, dass er nachfragt, dann sag es einfach.
Gefühlsschwankungen
Du fühlst dich super und dann kommt wieder unverhofft eine Faust ins Gesicht, obwohl nichts passiert ist. Ich kenne dieses Gefühl, habe es selber lange erlebt – zu lange - bis ich selbst professionelle Hilfe angenommen habe. Es handelt sich vermutlich um eine depressive Veranlagung, die aber in den Griff gebracht werden kann.
Aber es ist ganz in Ordnung, manchmal traurig zu sein. Sei dann aber bewusst traurig (z.B. eine Stunde lang), akzeptiere sie, weine dazu (tut übrigens gut) und es geht dir danach viel besser.
Übrigens ist es keine Schande, professionelle Hilfe anzunehmen. Ich kenne Leute, die das gemacht haben, ich aber niemals gedacht hätte, dass sie das brauchen. Auch ich gehörte dazu. Und es ist ganz einfach, diesen Schritt zu wagen: Anmelden und hingehen. Du musst es ja niemandem erzählen ;-)
Hi!
Das JETZT geniessen
Zeitweise kann ich den Augenblick geniessen, wenn mir etwas positives passiert. Wenn ich merke, dass mich jemand mag und so. Auf diese schönen Gefühle warte ich ja so sehnlichst. Dies ist ja u.a. was mir fehlt. Wenn diese Momente aber vorüber sind, falle ich leider oft wieder in die Traurigkeit zurück. Und ja, ich bin sicher einer, welcher weit (manchmal zu weit) vorausdenkt und vorausschaut. Was mir in diesen Fällen vielleicht eher schadet als nützt.
Freundin
Ich suche eine beste Freundin da ich noch nie eine hatte (tut echt weh!). Bis anhin hatte ich nur Kollegen als Freunde. Habe sozusagen kaum Erfahrungen in Bezug auf Freundschaft mit einer Frau. Suche auch eine beste Freundin, da man mit einer Frau besser über meine Geschichte reden kann. Allgemein verstehen Frauen solche Dinge besser. Mit Männer kann man darüber kaum sprechen. Weiss auch, dass man mit Freundschaften zu Frauen vorsichtig sein muss. Aber es gibt sie sicher, vielleicht oft nicht so stark wie ich sie mal beschrieben habe. Aber viele haben doch ein Mädel, welches sie zumindest als gute Kollegin bezeichnen können.
Arbeitskollegin
Ja, meine beste Arbeitskollegin hat einen Freund. Das ist doch toll für sie. Ich warte nicht auf eine Freundschaft mit ihr, mache nicht mehr den gleichen Fehler wie bei der anderen Arbeitskollegin vor einem Jahr. Momentan verstehen wir uns im Büro einfach sehr gut und ich hoffe es bleibt so. Alles weitere kann ich nicht gross beieinflussen. Natürlich mag ich sie sehr gut. Aber ich möchte sie nicht so krampfhaft als Kollegin gewinnen wie bei der anderen. Ob sich irgendwann auch privat mal etwas ergibt, wird sich zeigen.
Eifersucht
Habe momentan leider noch kein hilfreiches Mittel gegen dieses Gefühl gefunden. Ich weiss es ist nicht gut, vor allem für mich nicht. :(
Kreativität
Ich denke um einem Verein beizutreten oder selber was auf die Beine zu stellen, ist noch zu früh für mich. Muss erstmal zu 100% mich selber mögen und schätzen.
Es ist sehr schön wenn die anderen Arbeitskollegen auf mich zukommen und ich merke wie sehr sie mich schätzen. Umso härter ist es leider dann, wenn dies nicht der Fall ist. Denke oft an meine beste Arbeitskollegin. Doch auch der Gedanke daran, dass sie mich auch mag, reicht für mich nicht aus. Fühle mich in den letzten paar Wochen wieder vermehrt einsam und depressiv. Ich weiss ich bin nicht ganz alleine, auch hier im Forum nicht (DANKE dafür!!). Doch ich habe noch keine Freundin und Freunde. Sprich ich habe nicht in jedem Moment jemanden, welcher mir auch real zuhören kann. Genau eine solche Person bräuchte ich. Vor allem jetzt, wo es mir nicht gut geht. ;( Scheiss Depressionen, scheiss Einsamkeit! :tongue:
Ich weiss, bin nicht auf ganz all deine Punkte eingegangen, aber ich mag momentan nicht mehr. Bin physisch und leider auch wieder psychisch nicht ganz fit.
Blue Boarder
Das JETZT geniessen
Zeitweise kann ich den Augenblick geniessen, wenn mir etwas positives passiert. Wenn ich merke, dass mich jemand mag und so. Auf diese schönen Gefühle warte ich ja so sehnlichst. Dies ist ja u.a. was mir fehlt. Wenn diese Momente aber vorüber sind, falle ich leider oft wieder in die Traurigkeit zurück. Und ja, ich bin sicher einer, welcher weit (manchmal zu weit) vorausdenkt und vorausschaut. Was mir in diesen Fällen vielleicht eher schadet als nützt.
Freundin
Ich suche eine beste Freundin da ich noch nie eine hatte (tut echt weh!). Bis anhin hatte ich nur Kollegen als Freunde. Habe sozusagen kaum Erfahrungen in Bezug auf Freundschaft mit einer Frau. Suche auch eine beste Freundin, da man mit einer Frau besser über meine Geschichte reden kann. Allgemein verstehen Frauen solche Dinge besser. Mit Männer kann man darüber kaum sprechen. Weiss auch, dass man mit Freundschaften zu Frauen vorsichtig sein muss. Aber es gibt sie sicher, vielleicht oft nicht so stark wie ich sie mal beschrieben habe. Aber viele haben doch ein Mädel, welches sie zumindest als gute Kollegin bezeichnen können.
Arbeitskollegin
Ja, meine beste Arbeitskollegin hat einen Freund. Das ist doch toll für sie. Ich warte nicht auf eine Freundschaft mit ihr, mache nicht mehr den gleichen Fehler wie bei der anderen Arbeitskollegin vor einem Jahr. Momentan verstehen wir uns im Büro einfach sehr gut und ich hoffe es bleibt so. Alles weitere kann ich nicht gross beieinflussen. Natürlich mag ich sie sehr gut. Aber ich möchte sie nicht so krampfhaft als Kollegin gewinnen wie bei der anderen. Ob sich irgendwann auch privat mal etwas ergibt, wird sich zeigen.
Eifersucht
Habe momentan leider noch kein hilfreiches Mittel gegen dieses Gefühl gefunden. Ich weiss es ist nicht gut, vor allem für mich nicht. :(
Kreativität
Ich denke um einem Verein beizutreten oder selber was auf die Beine zu stellen, ist noch zu früh für mich. Muss erstmal zu 100% mich selber mögen und schätzen.
Es ist sehr schön wenn die anderen Arbeitskollegen auf mich zukommen und ich merke wie sehr sie mich schätzen. Umso härter ist es leider dann, wenn dies nicht der Fall ist. Denke oft an meine beste Arbeitskollegin. Doch auch der Gedanke daran, dass sie mich auch mag, reicht für mich nicht aus. Fühle mich in den letzten paar Wochen wieder vermehrt einsam und depressiv. Ich weiss ich bin nicht ganz alleine, auch hier im Forum nicht (DANKE dafür!!). Doch ich habe noch keine Freundin und Freunde. Sprich ich habe nicht in jedem Moment jemanden, welcher mir auch real zuhören kann. Genau eine solche Person bräuchte ich. Vor allem jetzt, wo es mir nicht gut geht. ;( Scheiss Depressionen, scheiss Einsamkeit! :tongue:
Ich weiss, bin nicht auf ganz all deine Punkte eingegangen, aber ich mag momentan nicht mehr. Bin physisch und leider auch wieder psychisch nicht ganz fit.
Blue Boarder
Hallo Blue
Ich merke (wie das andere auch schon bemerkt habe), dass du dich schon ein schönes Stück weiterentwickelt hast. Du hat natürlich recht, dass eine Freundschaft zu Frauen einem Mann sehr viel bringen kann. Ich hatte in deinem Alter auch freundschaftliche Beziehungen zu Frauen. Wenn man dann mal in einer Beziehung ist, wird es schwierig, diese aufrecht zu erhalten. Deshalb schadet es nie, beide Arten der Freundschaft zu pflegen. Und ausserdem gibt es auch Männer, die nicht oberflächlich sind. Ich denke nicht, dass du der einzige bist. Du musst die Augen offenhalten und deinesgleichen suchen.
Bezüglich Depression empfehle ich dir eine Therapie. Glaub mir, es ist keine Schande und es ist angenehm zu wissen, dass jemand die Unterstützung anbietet.
Ich merke (wie das andere auch schon bemerkt habe), dass du dich schon ein schönes Stück weiterentwickelt hast. Du hat natürlich recht, dass eine Freundschaft zu Frauen einem Mann sehr viel bringen kann. Ich hatte in deinem Alter auch freundschaftliche Beziehungen zu Frauen. Wenn man dann mal in einer Beziehung ist, wird es schwierig, diese aufrecht zu erhalten. Deshalb schadet es nie, beide Arten der Freundschaft zu pflegen. Und ausserdem gibt es auch Männer, die nicht oberflächlich sind. Ich denke nicht, dass du der einzige bist. Du musst die Augen offenhalten und deinesgleichen suchen.
Bezüglich Depression empfehle ich dir eine Therapie. Glaub mir, es ist keine Schande und es ist angenehm zu wissen, dass jemand die Unterstützung anbietet.
Blue Boarder,
viele Menschen machen einen Fehler. Sie glauben: "Wenn ich das und das habe, dann bin ich glücklich." Das ist ein Irrtum. Wenn man sich etwas wahnsinnig wünscht und es dann bekommt, ist man zwangsläufig enttäuscht, weil man es sich so grossartig ausgemalt hat und dann feststellen muss, dass es gar nicht so spektakulär ist, wenn man es einmal hat.
Nimm als Beispiel das Thema Geld. Viele Leute haben das Gefühl: Wenn ich mehr Geld hätte, dann könnte ich mir das und das leisten und das würde mich glücklicher machen als jetzt. Jetzt stell dir vor, jemand erhält plötzlich viel Geld und baut sich einen tollen Whirlpool im Haus. Ist er jetzt glücklicher als zuvor ohne Whirlpool? Vielleicht am Anfang. Irgendwann gewöhnt er sich dran, diesen zu haben, und sein Glücksniveau normalisiert sich wieder. Unser Körper ist auch gar nicht darauf programmiert, über lange Zeit starke Gefühle so stark zu empfinden. Oft überschätzt man aber die emotionalen Auswirkungen von äusseren Dingen. Das gilt auch für negative Ereignisse. Zum Beispiel: "Ohne meine Musiksammlung könnte ich nicht leben, weil mir die ja sooo viel bedeutet und ich sooo viel Arbeit und Zeit etc. da reingesteckt habe." Oder: "Wenn ich dies und dies verliere, werde ich das nicht verkraften." In Wirklichkeit zeigt sich aber, dass man sich viel schneller auf so etwas einstellt und gar nicht so lange darüber trauert, wie man meinen würde. Das Leben geht weiter… (Klar kommt es vor, dass Menschen grosse Schwierigkeiten haben, mit Verlusten fertig zu werden. Aber lange nicht in dem Ausmass, wie man es sich gewöhnlich vorstellt.)
Natürlich sind Freundschaften und Beziehungen da etwas Besonderes, weil sie enorm starke Gefühle hervorrufen können. Wenn man sie verliert, rufen sie Verletzungen hervor, und wenn man sie nicht hat, wünscht man sie sich. Wenn man sich das wünscht oder versucht, über einen Verlust hinwegzukommen, darf man aber den Einfluss, den die Situation auf das eigene Glück ausüben kann, nicht überschätzen. Äussere Dinge bestimmen nur unwesentlich, ob du ein glücklicher und zufriedener Mensch bist! Es hängt von deiner inneren Einstellung ab, ob du das sein kannst!
Solange du also sagst: "Ich wünsche mir soooo sehr eine beste Freundin, weil ich bin ja sooo unglücklich jetzt!", wird das nie was. Finde Dinge, über die du hier und jetzt zufrieden und glücklich sein kannst. Es gibt sie bestimmt! Zum Beispiel, dass du die ganze Sache jetzt schon viel lockerer angehst als noch vor einem Jahr. Das ist für dich doch sicher schon eine Entlastung, und ein Fortschritt, an dem du dich freuen kannst. Oder dann andere Dinge, die nichts mit Freundschaft etc. zu tun haben. Dass du einen guten Beruf gewählt hast z.B., wo du dich gut einbringen kannst. Dass du ein freundlicher Mensch bist. (Das ist eine besonders wichtige Eigenschaft, die dir im Leben viele Vorteile bringen kann.)
Ich sage dir das aus eigener Erfahrung. Auch ich habe darunter gelitten, dass ich Mühe hatte, Kontakte zu knüpfen, und dass ich lange keine Freundin hatte. Das rührt aber zu einem grossen Teil auch daher, dass ich mich ständig mit anderen verglichen habe und dabei bei allen anderen alles rosig gesehen habe und bei mir alles schwarz. So nach dem Motto: Mit einer Freundin ist man glücklich, ohne unglücklich. Dabei bringt eine Liebesbeziehung auch ihre Schwierigkeiten mit sich, die man lösen muss. Es ist also nie alles perfekt. Es besteht aber die Gefahr, dass man sich alles so ausmalt.
Wieso meinst du eigentlich, dass du dich selbst zuerst 100% akzeptieren musst, um einem Verein beizutreten? Ich glaube, das ist nur eine Ausrede. Gerade in Vereinen kommen alle Arten von Leuten unter, da wirst du automatisch so akzeptiert, wie du bist (solange du ein gewisses Mass an Benehmen und Respekt vor anderen Menschen hast). Insofern kann dir ja der Verein nur helfen, deine Identität und deinen Platz in der Gemeinschaft zu finden. Das war auch bei mir so: Ich habe auch zum ersten Mal in Vereinen gelernt, wie es ist, wenn ich als vollwertiges Mitglied einer Gruppe wahrgenommen werde. Weil dort in der Regel auch Menschen sind, die gerne mit Leuten zu tun haben und einen deshalb so akzeptieren, wie man ist. Und auf diesen Erfahrungen konnte ich aufbauen.
viele Menschen machen einen Fehler. Sie glauben: "Wenn ich das und das habe, dann bin ich glücklich." Das ist ein Irrtum. Wenn man sich etwas wahnsinnig wünscht und es dann bekommt, ist man zwangsläufig enttäuscht, weil man es sich so grossartig ausgemalt hat und dann feststellen muss, dass es gar nicht so spektakulär ist, wenn man es einmal hat.
Nimm als Beispiel das Thema Geld. Viele Leute haben das Gefühl: Wenn ich mehr Geld hätte, dann könnte ich mir das und das leisten und das würde mich glücklicher machen als jetzt. Jetzt stell dir vor, jemand erhält plötzlich viel Geld und baut sich einen tollen Whirlpool im Haus. Ist er jetzt glücklicher als zuvor ohne Whirlpool? Vielleicht am Anfang. Irgendwann gewöhnt er sich dran, diesen zu haben, und sein Glücksniveau normalisiert sich wieder. Unser Körper ist auch gar nicht darauf programmiert, über lange Zeit starke Gefühle so stark zu empfinden. Oft überschätzt man aber die emotionalen Auswirkungen von äusseren Dingen. Das gilt auch für negative Ereignisse. Zum Beispiel: "Ohne meine Musiksammlung könnte ich nicht leben, weil mir die ja sooo viel bedeutet und ich sooo viel Arbeit und Zeit etc. da reingesteckt habe." Oder: "Wenn ich dies und dies verliere, werde ich das nicht verkraften." In Wirklichkeit zeigt sich aber, dass man sich viel schneller auf so etwas einstellt und gar nicht so lange darüber trauert, wie man meinen würde. Das Leben geht weiter… (Klar kommt es vor, dass Menschen grosse Schwierigkeiten haben, mit Verlusten fertig zu werden. Aber lange nicht in dem Ausmass, wie man es sich gewöhnlich vorstellt.)
Natürlich sind Freundschaften und Beziehungen da etwas Besonderes, weil sie enorm starke Gefühle hervorrufen können. Wenn man sie verliert, rufen sie Verletzungen hervor, und wenn man sie nicht hat, wünscht man sie sich. Wenn man sich das wünscht oder versucht, über einen Verlust hinwegzukommen, darf man aber den Einfluss, den die Situation auf das eigene Glück ausüben kann, nicht überschätzen. Äussere Dinge bestimmen nur unwesentlich, ob du ein glücklicher und zufriedener Mensch bist! Es hängt von deiner inneren Einstellung ab, ob du das sein kannst!
Solange du also sagst: "Ich wünsche mir soooo sehr eine beste Freundin, weil ich bin ja sooo unglücklich jetzt!", wird das nie was. Finde Dinge, über die du hier und jetzt zufrieden und glücklich sein kannst. Es gibt sie bestimmt! Zum Beispiel, dass du die ganze Sache jetzt schon viel lockerer angehst als noch vor einem Jahr. Das ist für dich doch sicher schon eine Entlastung, und ein Fortschritt, an dem du dich freuen kannst. Oder dann andere Dinge, die nichts mit Freundschaft etc. zu tun haben. Dass du einen guten Beruf gewählt hast z.B., wo du dich gut einbringen kannst. Dass du ein freundlicher Mensch bist. (Das ist eine besonders wichtige Eigenschaft, die dir im Leben viele Vorteile bringen kann.)
Ich sage dir das aus eigener Erfahrung. Auch ich habe darunter gelitten, dass ich Mühe hatte, Kontakte zu knüpfen, und dass ich lange keine Freundin hatte. Das rührt aber zu einem grossen Teil auch daher, dass ich mich ständig mit anderen verglichen habe und dabei bei allen anderen alles rosig gesehen habe und bei mir alles schwarz. So nach dem Motto: Mit einer Freundin ist man glücklich, ohne unglücklich. Dabei bringt eine Liebesbeziehung auch ihre Schwierigkeiten mit sich, die man lösen muss. Es ist also nie alles perfekt. Es besteht aber die Gefahr, dass man sich alles so ausmalt.
Wieso meinst du eigentlich, dass du dich selbst zuerst 100% akzeptieren musst, um einem Verein beizutreten? Ich glaube, das ist nur eine Ausrede. Gerade in Vereinen kommen alle Arten von Leuten unter, da wirst du automatisch so akzeptiert, wie du bist (solange du ein gewisses Mass an Benehmen und Respekt vor anderen Menschen hast). Insofern kann dir ja der Verein nur helfen, deine Identität und deinen Platz in der Gemeinschaft zu finden. Das war auch bei mir so: Ich habe auch zum ersten Mal in Vereinen gelernt, wie es ist, wenn ich als vollwertiges Mitglied einer Gruppe wahrgenommen werde. Weil dort in der Regel auch Menschen sind, die gerne mit Leuten zu tun haben und einen deshalb so akzeptieren, wie man ist. Und auf diesen Erfahrungen konnte ich aufbauen.
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