Beste Arbeitskollegin - meine (erste) Freundin?
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Ich werde dies versuchen, mir in Gedanken meine Wünsche vorzustellen. Hoffentlich schaffe ich es konsequent durchzuhalten! Gehe ich richtig in der Annahme, dass es sehr lange dauern kann, bis sich erste Erfolge zeigen?? Hätte so gerne mal ein Erfolgserlebnis, auf dem ich aufbauen kann, nicht eines welches nach wenigen Tagen wieder getrübt wird.
In der Tat, :) dies mit der Traurigkeit klingt sehr verworren! Traurigkeit ist gar nicht so schlimm, wenn man jemanden hat, welcher einem sofort trösten und wieder aufbauen kann. Doch in einer solchen Situation, wie ich drin stecke, ist es fast unmöglich die Traurigkeit als Geschenk anzunehmen!? Mmmhh...?? Glaube dir gerne, aber will endlich mal einen Erfolg! ;)
Leider muss ich euch noch von etwas sehr traurigem berichten, was mich die letzten Wochen sehr stark beschäftigte und noch beschäftigen wird. Meine beste Arbeitskollegin verlässt die Firma leider! ;( Wurde erst kürzlich offiziell, wusste es aber schon vorher und habe es schon gespürt bevor sie überhaupt die Zusage beim neuen Ort bekam. Trotz dieser Vorahnung traf mich dies wie ein Schlag. Ich muss mich auch jetzt immer zusammenreissen wenn ich daran denke. Ihr müsst wissen mit ihr konnte ich immer total gut reden, sie ist total nett und herzlich, ist einfach schön in ihrer Anwesenheit. Weiss nicht wie ich damit umgehen kann, wenn sie nicht mehr da ist. Innerhalb eines halben Jahres verliere ich nun alle meine wichtigsten Arbeitskolleginnen- und kollegen. :(
Da ich unterdessen auch weiss wie sich der Kontakt zu der zweiten (ex-)Arbeitskollegin entwickelt hat, stimmt mich die Zeit nach ihr sehr traurig (nur noch 3 Monate ist sie da). Soviel zum Thema Erfolgserlebnis und Misserfolge!
In der Tat, :) dies mit der Traurigkeit klingt sehr verworren! Traurigkeit ist gar nicht so schlimm, wenn man jemanden hat, welcher einem sofort trösten und wieder aufbauen kann. Doch in einer solchen Situation, wie ich drin stecke, ist es fast unmöglich die Traurigkeit als Geschenk anzunehmen!? Mmmhh...?? Glaube dir gerne, aber will endlich mal einen Erfolg! ;)
Leider muss ich euch noch von etwas sehr traurigem berichten, was mich die letzten Wochen sehr stark beschäftigte und noch beschäftigen wird. Meine beste Arbeitskollegin verlässt die Firma leider! ;( Wurde erst kürzlich offiziell, wusste es aber schon vorher und habe es schon gespürt bevor sie überhaupt die Zusage beim neuen Ort bekam. Trotz dieser Vorahnung traf mich dies wie ein Schlag. Ich muss mich auch jetzt immer zusammenreissen wenn ich daran denke. Ihr müsst wissen mit ihr konnte ich immer total gut reden, sie ist total nett und herzlich, ist einfach schön in ihrer Anwesenheit. Weiss nicht wie ich damit umgehen kann, wenn sie nicht mehr da ist. Innerhalb eines halben Jahres verliere ich nun alle meine wichtigsten Arbeitskolleginnen- und kollegen. :(
Da ich unterdessen auch weiss wie sich der Kontakt zu der zweiten (ex-)Arbeitskollegin entwickelt hat, stimmt mich die Zeit nach ihr sehr traurig (nur noch 3 Monate ist sie da). Soviel zum Thema Erfolgserlebnis und Misserfolge!
Es kann lange dauern, aber es kann auf einmal sehr schnell gehen. Meistens kommt ein Ereignis, wenn du es am wenigsten erwartest. Kümmere dich jetzt einfach nicht darum, sondern stelle dir deinen Traum vor. So bist du ohne Druck.
Du brauchst keinen Tröster, weil nur DU DIR selber helfen kannst. Trost ist schön, aber er macht abhängig.
Wegen der Arbeitskollegin, die geht: Wer sagt denn, dass sie den Kontakt nicht aufrecht erhalten möchte. Sag ihr es doch einfach, dass du es schade findest, dass sie geht und sag ihr, dass du gerne den Kontakt aufrecht erhalten möchtest. Frag (bettle) nicht, sondern sag, was DU möchtest. Wer wagt, gewinnt!
Du brauchst keinen Tröster, weil nur DU DIR selber helfen kannst. Trost ist schön, aber er macht abhängig.
Wegen der Arbeitskollegin, die geht: Wer sagt denn, dass sie den Kontakt nicht aufrecht erhalten möchte. Sag ihr es doch einfach, dass du es schade findest, dass sie geht und sag ihr, dass du gerne den Kontakt aufrecht erhalten möchtest. Frag (bettle) nicht, sondern sag, was DU möchtest. Wer wagt, gewinnt!
Mir mein "Wunschleben" in Gedanken vorzustellen habe ich nun jeden Tag probiert. Ist manchmal noch echt schwierig sich das in Gedanken bildlich vorzustellen und sich darauf konzentrieren zu können. Vorallem wenn ich mir Kollegen oder eine Freundin vorstellen möchte, brauche ich ja irgend ein Bild von dieser Person.
Werde es aber weiter versuchen.
Habe meiner Arbeitskollegin schon mehrmals gesagt, dass ich es sehr schade finde, wenn sie gehen würde, bzw. dass sie nun wirklich geht. Beim letzten Mal hat sie nur gesagt, dass sie ja weiterhin an unser Monatstreffen kommen würde. Dies ist schon mal sehr schön, doch dies reicht mir ehrlich gesagt nicht. Einmal im Monat (wenns gut geht) ist wenig!
Werde es aber weiter versuchen.
Habe meiner Arbeitskollegin schon mehrmals gesagt, dass ich es sehr schade finde, wenn sie gehen würde, bzw. dass sie nun wirklich geht. Beim letzten Mal hat sie nur gesagt, dass sie ja weiterhin an unser Monatstreffen kommen würde. Dies ist schon mal sehr schön, doch dies reicht mir ehrlich gesagt nicht. Einmal im Monat (wenns gut geht) ist wenig!
Du musst dir einzelne Szenen vorstellen. Stell dir aber keine speziellen Gesichter vor, sondern nur die Situation. Und freue dich, während du diese Bilder vor dir hast. Wichtig ist, dass es Bilder in Gedanken sind.
Dass deine Kollegin weiterhin an euer Monatstreffen kommen wird, ist ja schon mal positiv. Du musst nur eines wissen: Findest du dich selbst interessant, dann werde es die anderen bei dir auch erkennen. Du musst ja jetzt nichts fixes abmachen, aber was spricht dagegen, ihr mal zwischendurch einen guten Vorschlag zu machen, um etwas gemeinsam was zu unternehmen?
Dass deine Kollegin weiterhin an euer Monatstreffen kommen wird, ist ja schon mal positiv. Du musst nur eines wissen: Findest du dich selbst interessant, dann werde es die anderen bei dir auch erkennen. Du musst ja jetzt nichts fixes abmachen, aber was spricht dagegen, ihr mal zwischendurch einen guten Vorschlag zu machen, um etwas gemeinsam was zu unternehmen?
Es ist schwierig sich die Szenen ohne spezielle Gesichter vorzustellen. Kann das bis anhin nicht wirklich. Drückt mir die Daumen, dass ich das schaffe. :)
Dies mit meiner Arbeitskollegin ist noch schwieriger. Ich habe Angst sie zu fragen ob sie mit mir mal was machen möchte. Habe dies so noch nie ein Mädel gefragt. Sie könnte meinen ich möchte "zuviel" von ihr, ich betle ja nicht, aber sie weiss auch, dass ich sonst kaum Kontakte habe. Dies könnte ihr Angst machen. Dadurch habe ich wieder Angst, dass die verbleibende Zeit mit ihr nicht mehr so toll sein könnte, da sie sich etwas "zurückzieht". Das wäre schlimm für mich!! Ich weiss ja schon nicht wie ich das durchstehe wenn sie dann wirklich weg ist!?
Leider haben wir noch nie etwas zusammen gemacht bis anhin. Dies macht es für mich jetzt nicht einfacher, gerade jetzt oder nächstens damit anzufangen.
Dies mit meiner Arbeitskollegin ist noch schwieriger. Ich habe Angst sie zu fragen ob sie mit mir mal was machen möchte. Habe dies so noch nie ein Mädel gefragt. Sie könnte meinen ich möchte "zuviel" von ihr, ich betle ja nicht, aber sie weiss auch, dass ich sonst kaum Kontakte habe. Dies könnte ihr Angst machen. Dadurch habe ich wieder Angst, dass die verbleibende Zeit mit ihr nicht mehr so toll sein könnte, da sie sich etwas "zurückzieht". Das wäre schlimm für mich!! Ich weiss ja schon nicht wie ich das durchstehe wenn sie dann wirklich weg ist!?
Leider haben wir noch nie etwas zusammen gemacht bis anhin. Dies macht es für mich jetzt nicht einfacher, gerade jetzt oder nächstens damit anzufangen.
Die Gedanken an die Zeit, wo auch die letzte gute Arbeitskollegin nicht mehr da sein wird, sind viel stärker. Kann mich schlecht darauf konzentrieren, mir in Gedanken mein zukünftiges Leben vorzustellen.
Ich hadere immer noch mit dem Schicksal, dass ausgerechnet meine drei besten Arbeitskolleginnen/kollegen die Firma verlassen haben, bzw. verlassen werden. Dazu auch noch innert einer solchen kurzen Zeit und nicht eine, nicht zwei sondern alle drei! ;( Immer wieder verzweifle ich an dieser Tatsache. Warum nur?? Kann nicht endlich mal etwas für mich laufen, ohne dass es gleich danach wieder in einer Enttäuschung endet!!
Ich weiss nicht wie ich das anstellen und wo ich beginnen soll bei meiner Arbeitskollegin, dass wir auch nachher noch Kontakt haben!? Manchmal habe ich auch Zweifel ob sie das überhaupt möchte, ob sie mich nur als Arbeitskollegen gut mag oder eben auch sonst?? Sind meine Zweifel berechtigt oder gibt es Anzeichen, dass AUCH SIE den Kontakt nachher noch möchte?? :confused:
(ja, ich muss das herausfinden, aber ich habe Angst davor - wiedermal:()
Ich hadere immer noch mit dem Schicksal, dass ausgerechnet meine drei besten Arbeitskolleginnen/kollegen die Firma verlassen haben, bzw. verlassen werden. Dazu auch noch innert einer solchen kurzen Zeit und nicht eine, nicht zwei sondern alle drei! ;( Immer wieder verzweifle ich an dieser Tatsache. Warum nur?? Kann nicht endlich mal etwas für mich laufen, ohne dass es gleich danach wieder in einer Enttäuschung endet!!
Ich weiss nicht wie ich das anstellen und wo ich beginnen soll bei meiner Arbeitskollegin, dass wir auch nachher noch Kontakt haben!? Manchmal habe ich auch Zweifel ob sie das überhaupt möchte, ob sie mich nur als Arbeitskollegen gut mag oder eben auch sonst?? Sind meine Zweifel berechtigt oder gibt es Anzeichen, dass AUCH SIE den Kontakt nachher noch möchte?? :confused:
(ja, ich muss das herausfinden, aber ich habe Angst davor - wiedermal:()
Du darfst dir schon auch Gesichter vorstellen, aber besser stell dir die Situation so vor, wie du dich wohl fühlst. Es geht mehr um dich, also solltest du dich bei der Vorstellung wahrnehmen, wie sich das anfühlt etc. Probieren, probieren, ... irgendwann gehts.
Machs doch dir nicht so kompliziert. Frag einfach, mach keine Geschichte daraus. Wenn sein nein sagt, akzeptiere es. Dass du wenig Kontakte hat, spielt nicht so eine Rolle, solange du ihr nicht das Gefühl gibst, dass du dich an sie klammerst.
Sag einfach, es wäre schön, den Kontakt aufrecht zu erhalten, weil du gerne mit ihr zusammengearbeitet hast. Also scheue dich nicht. Mehr als NEIN sagen kann sie ja nicht. Und ich sage dir: Es ist besser zu wissen, woran man ist, als im Ungewissen bleiben. Also schieb dich und frag. Und du wirst auch ein NEIN durchstehen. Weil du das weisst, darfst du es jetzt riskieren zu fragen.
Machs doch dir nicht so kompliziert. Frag einfach, mach keine Geschichte daraus. Wenn sein nein sagt, akzeptiere es. Dass du wenig Kontakte hat, spielt nicht so eine Rolle, solange du ihr nicht das Gefühl gibst, dass du dich an sie klammerst.
Sag einfach, es wäre schön, den Kontakt aufrecht zu erhalten, weil du gerne mit ihr zusammengearbeitet hast. Also scheue dich nicht. Mehr als NEIN sagen kann sie ja nicht. Und ich sage dir: Es ist besser zu wissen, woran man ist, als im Ungewissen bleiben. Also schieb dich und frag. Und du wirst auch ein NEIN durchstehen. Weil du das weisst, darfst du es jetzt riskieren zu fragen.
Hallo!
Ja ich weiss, aber mir fällt das echt extrem schwer. Vor allem weiss ich nicht mit welchen Worten ich es ihr sagen soll? "Kontakt aufrecht erhalten" kann zum Beispiel verschiedenes bedeuten. Ich möchte sie aber auch wiedermal sehen um mit ihr zu plaudern. Je nach Wortwahl gib ich ihr aber dann vielleicht das Gefühl, ich klammere. Was ich ja genau nicht will. Aber ich möchte eben auch, dass schlussendlich etwas daraus wird und es nicht im Sand verläuft.
Wann wäre der beste Zeitpunkt um sie darauf anzusprechen (wenn ich den Mut irgendwann zusammen habe, ojee:confused:)?? Jetzt ist sie noch zweieinhalb Monate da.
Ja ich weiss, aber mir fällt das echt extrem schwer. Vor allem weiss ich nicht mit welchen Worten ich es ihr sagen soll? "Kontakt aufrecht erhalten" kann zum Beispiel verschiedenes bedeuten. Ich möchte sie aber auch wiedermal sehen um mit ihr zu plaudern. Je nach Wortwahl gib ich ihr aber dann vielleicht das Gefühl, ich klammere. Was ich ja genau nicht will. Aber ich möchte eben auch, dass schlussendlich etwas daraus wird und es nicht im Sand verläuft.
Wann wäre der beste Zeitpunkt um sie darauf anzusprechen (wenn ich den Mut irgendwann zusammen habe, ojee:confused:)?? Jetzt ist sie noch zweieinhalb Monate da.
ich habe deine Geschichte jetzt schon länger verfolgt und irgendwie klingt dies für mich sehr nach einem "wunschlosem Unglück".
Um das ein wenig zu erklären: Es gibt Menschen, die in einer eigentlich beschissenen Situation verharren, weil sie denken, dass alles andere noch schlimmer wäre, zuviel Kraft kosten würde oder einfach nicht erreichbar ist. So wird die schlimme Situation eigentlich nur stabilisiert oder gar schlimmer, und diese wird dann auch noch zur Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind für Menschen auch im Negativen normal und wie schwer es ist, Gewohnheiten zu überwinden, kann dir wohl hier jeder bestätigen. Manche Menschen sind auch irgendwie glücklich dabei, wenn sie ihr persönliches Unglück kultivieren können. Immerhin haben sie so etwas, was nur ihnen gehört. Ich möchte dir aber nicht unterstellen, dass dies auch bei dir so ist. Aber ich würde mir an deiner Stelle mal in diese Richtung Gedanken machen.
Ich kann dir nicht mehr raten als einfach mal aktiv zu werden und nicht immer nur in dieser passiven Erwartungshaltung zu verharren, die du dir angewöhnt hast. Warte nicht darauf, dass die Welt dir was schenkt, sondern fordere aktiv ein, was du willst. Natürlich wirst du auch so Rückschläge erleiden, aber immerhin warst du aktiv, dass schafft schon eine ganz andere Befriedigung für dich selbst und gibt dir auch einen neuen Blick auf dich. Die Welt/Menschen werden dir nie einfach sowas schenken, wenn du nicht offen dafür bist und dich zugänglich zeigst.
Aber das bedeutet nun mal halt auch, dass du selbst aktiv werden, deine Wünsche und Vorstellungen kennen musst. Und danach solltest du einfach handeln, nicht denken. Das Denken blockiert dein Handeln komplett. Insofern finde ich die Idee von yertan eigentlich eine schöne, mache hier weiter. Du kannst nicht erwarten, dass deine Probleme innerhalb kurzer Zeit gelöst werden. Das wird in deinem Fall wohl eher Knochenarbeit werden und beansprucht Monate.
Was deine Arbeitskollegin betrifft: Es spricht nichts dagegen ihr zu sagen, dass du auch nach ihrem Weggang gerne Kontakt mit ihr hättest. Natürlich kannst du dir noch lange überlegen wie sie dies interpretieren könnte. Aber schlussendlich wird sie für sich interpretieren, relativ unabhängig davon, was deine Intention war. Du kannst nicht beeinflussen, wie sie hier interpretiert. Und ihr kennt und versteht euch ja, da spricht nun gar nichts dagegen, auch nach ihrem Weggang den Kontakt aufrecht zu erhalten. Wenn sie das nicht möchte, was ich als eher unwahrscheinlich ansehe, wird sie es schon sagen und auch dann keine Welt zusammenbrechen.
Jedenfalls viel Glück, dass du einen neuen Weg findest mit dir selbst und der Welt zu leben.
Um das ein wenig zu erklären: Es gibt Menschen, die in einer eigentlich beschissenen Situation verharren, weil sie denken, dass alles andere noch schlimmer wäre, zuviel Kraft kosten würde oder einfach nicht erreichbar ist. So wird die schlimme Situation eigentlich nur stabilisiert oder gar schlimmer, und diese wird dann auch noch zur Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind für Menschen auch im Negativen normal und wie schwer es ist, Gewohnheiten zu überwinden, kann dir wohl hier jeder bestätigen. Manche Menschen sind auch irgendwie glücklich dabei, wenn sie ihr persönliches Unglück kultivieren können. Immerhin haben sie so etwas, was nur ihnen gehört. Ich möchte dir aber nicht unterstellen, dass dies auch bei dir so ist. Aber ich würde mir an deiner Stelle mal in diese Richtung Gedanken machen.
Ich kann dir nicht mehr raten als einfach mal aktiv zu werden und nicht immer nur in dieser passiven Erwartungshaltung zu verharren, die du dir angewöhnt hast. Warte nicht darauf, dass die Welt dir was schenkt, sondern fordere aktiv ein, was du willst. Natürlich wirst du auch so Rückschläge erleiden, aber immerhin warst du aktiv, dass schafft schon eine ganz andere Befriedigung für dich selbst und gibt dir auch einen neuen Blick auf dich. Die Welt/Menschen werden dir nie einfach sowas schenken, wenn du nicht offen dafür bist und dich zugänglich zeigst.
Aber das bedeutet nun mal halt auch, dass du selbst aktiv werden, deine Wünsche und Vorstellungen kennen musst. Und danach solltest du einfach handeln, nicht denken. Das Denken blockiert dein Handeln komplett. Insofern finde ich die Idee von yertan eigentlich eine schöne, mache hier weiter. Du kannst nicht erwarten, dass deine Probleme innerhalb kurzer Zeit gelöst werden. Das wird in deinem Fall wohl eher Knochenarbeit werden und beansprucht Monate.
Was deine Arbeitskollegin betrifft: Es spricht nichts dagegen ihr zu sagen, dass du auch nach ihrem Weggang gerne Kontakt mit ihr hättest. Natürlich kannst du dir noch lange überlegen wie sie dies interpretieren könnte. Aber schlussendlich wird sie für sich interpretieren, relativ unabhängig davon, was deine Intention war. Du kannst nicht beeinflussen, wie sie hier interpretiert. Und ihr kennt und versteht euch ja, da spricht nun gar nichts dagegen, auch nach ihrem Weggang den Kontakt aufrecht zu erhalten. Wenn sie das nicht möchte, was ich als eher unwahrscheinlich ansehe, wird sie es schon sagen und auch dann keine Welt zusammenbrechen.
Jedenfalls viel Glück, dass du einen neuen Weg findest mit dir selbst und der Welt zu leben.
Ich kann Mikasch nur zustimmen!
Kann mich doch verhalten wie ich will, gewinne NIE einen Menschen für mich. Ich konnte schüchtern und verschlossen sein, einige werten dies gleich als seltsam und komisch...! Ich konnte mich aber auch offener zeigen, konnte mich sehr für die Mitmenschen interessieren, viele viele Fragen stellen und auch von mir erzählen. Bin immer so nett und freundlich zu den Leuten, bin hilfsbereit und grosszügig. Doch beides hat in den ganzen Jahren schlussendlich nie wirklich gefruchtet. Weder das "verschlosssen sein"(was auch logisch ist) noch das andere!! Das ist nicht negativ denken, das ist Tatsache, mit der ich seit Jahren zu kämpfen habe!
Im Gegenteil, die Leute welche mir viel bedeuten, bringe ich irgendwann nur weiter weg von mir. ;(
Meine ehemalige Arbeitskollegin hat sich absichtlich zurückgezogen, weil ihr alles zuviele wurde. Also nicht jetzt spezifisch auf mich bezogen, einfach allgemein wurde es ihr privat zuviel mit ihren Freunden. Hab ihr kürzlich nach langem wieder geschrieben weil ich einfach wieder einmal wissen wollte was los ist und sie vor vier Wochen nicht auf eine Nachricht reagierte. Sie schrieb dann auch zurück, was mich freute. Hab dann zurückgeschrieben, sie nochmals was gefragt und leider nichts mehr gehört. Was will ich so?? Schade!! :(
Meine beste Arbeitskollegin verhält sich leider auch nicht mehr so wie vorher. Ich weiss nicht was los ist! :heulen: Letzte Woche als ich mit ihr mal nach Hause lief, war sie schon nicht so gut zu sprechen und nicht gut drauf. Einfach nicht so wie sonst. Gut, nicht ihr Tag, kann mal vorkommen und mir noch nichts dabei gedacht. War dann krank und hab ihr ein SMS geschickt, gefragt was sie so macht am Wochenende und dass ich im Bett liege. Antwort von ihr kam erst drei Tage später. Am gleichen Tag gab sie mir einen Zeitungsartikel über "glücklich sein", sozusagen als Merkzettel. Lieb von ihr!
Am nächsten Tag verletzte sie mich aber wieder sehr. Sie machte eine Aussage über eine Sache in meinem privaten Leben mit einem sehr vorwurfsvollen Ton. (Was genau möchte ich hier nicht sagen.) Ich war sprachlos und sagte kein Wort mehr. Es verletzte mich auf jeden Fall, klar bin ich verletzlicher als andere. Doch da hat sie ihr Feingefühl vermissen lassen.
Heute hatten wir unser monatliches Treffen. Wollte endlich mal ein Handyfoto machen von meinen Arbeitskollegen. Zuerst vom ehemaligen Arbeitskollegen, dann von ihr. Doch sie wollte das nicht. Minuten vorher hat sie selber noch eines gemacht von einer anderen Arbeitskollegin. Und vorallem hat sie sich am gleichen Ort von anderen auch schon ablichten lassen, wäre ja etwas anderes wenn sie nie auf ein Foto möchte (wäre ja ok!) aber so?? :confused: War gleich nochmals eine Faust ins Gesicht für mich.
Wie soll ich die ganzen Geschehnissen deuten?? Und wie soll ich mich nun ihr gegenüber verhalten? Ich bin total deprimiert, verletzt aber vorallem auch völlig verunsichert! ;( ;( Darf doch alles nicht wahr sein, "verliere ich sie jetzt auch noch...? :heulen:
Seht ihr an solchen Beispielen, wie schwierig das für mich ist, an mich und an eine Wende zu glauben??
ps: Entschuldigt den sauren Ton im ersten Textteil.
Im Gegenteil, die Leute welche mir viel bedeuten, bringe ich irgendwann nur weiter weg von mir. ;(
Meine ehemalige Arbeitskollegin hat sich absichtlich zurückgezogen, weil ihr alles zuviele wurde. Also nicht jetzt spezifisch auf mich bezogen, einfach allgemein wurde es ihr privat zuviel mit ihren Freunden. Hab ihr kürzlich nach langem wieder geschrieben weil ich einfach wieder einmal wissen wollte was los ist und sie vor vier Wochen nicht auf eine Nachricht reagierte. Sie schrieb dann auch zurück, was mich freute. Hab dann zurückgeschrieben, sie nochmals was gefragt und leider nichts mehr gehört. Was will ich so?? Schade!! :(
Meine beste Arbeitskollegin verhält sich leider auch nicht mehr so wie vorher. Ich weiss nicht was los ist! :heulen: Letzte Woche als ich mit ihr mal nach Hause lief, war sie schon nicht so gut zu sprechen und nicht gut drauf. Einfach nicht so wie sonst. Gut, nicht ihr Tag, kann mal vorkommen und mir noch nichts dabei gedacht. War dann krank und hab ihr ein SMS geschickt, gefragt was sie so macht am Wochenende und dass ich im Bett liege. Antwort von ihr kam erst drei Tage später. Am gleichen Tag gab sie mir einen Zeitungsartikel über "glücklich sein", sozusagen als Merkzettel. Lieb von ihr!
Am nächsten Tag verletzte sie mich aber wieder sehr. Sie machte eine Aussage über eine Sache in meinem privaten Leben mit einem sehr vorwurfsvollen Ton. (Was genau möchte ich hier nicht sagen.) Ich war sprachlos und sagte kein Wort mehr. Es verletzte mich auf jeden Fall, klar bin ich verletzlicher als andere. Doch da hat sie ihr Feingefühl vermissen lassen.
Heute hatten wir unser monatliches Treffen. Wollte endlich mal ein Handyfoto machen von meinen Arbeitskollegen. Zuerst vom ehemaligen Arbeitskollegen, dann von ihr. Doch sie wollte das nicht. Minuten vorher hat sie selber noch eines gemacht von einer anderen Arbeitskollegin. Und vorallem hat sie sich am gleichen Ort von anderen auch schon ablichten lassen, wäre ja etwas anderes wenn sie nie auf ein Foto möchte (wäre ja ok!) aber so?? :confused: War gleich nochmals eine Faust ins Gesicht für mich.
Wie soll ich die ganzen Geschehnissen deuten?? Und wie soll ich mich nun ihr gegenüber verhalten? Ich bin total deprimiert, verletzt aber vorallem auch völlig verunsichert! ;( ;( Darf doch alles nicht wahr sein, "verliere ich sie jetzt auch noch...? :heulen:
Seht ihr an solchen Beispielen, wie schwierig das für mich ist, an mich und an eine Wende zu glauben??
ps: Entschuldigt den sauren Ton im ersten Textteil.
Es ist schlussendlich extrem schwierig für uns Aussenstehende zu sehen, wie du in Situationen des Kennenlernen wirklich bist. Sei dir bewusst, dass deine Wahrnehmung wohl in keiner Weise mit der Aussenwahrnehmung einhergeht. Du kannst dich offen geben, aber das heisst nicht, dass du als offen empfunden wirst.
Wie gesagt, du steckst nun mal in einem Dilemma, aus dem du nicht einfach heruaskommen wirst. Das Wichtigste für dich wird wohl sein, dass du erst dich selbst zu schätzen, mit dir selbst zu leben. Such dir Dinge, die dir gefallen, ganz unabhängig von anderen Menschen. Sei mit dir selbst zufrieden. Denn wenn du ständig an dir haderst, merken das deine Mitmenschen. Und es ist furchtbar anstrengend mit Menschen umzugehen, die ihre Probleme so stark zentrieren, auch wenn du in manchen Situationen nicht darüber sprichst. Es wird dennoch wahrgenommen.
Denke im Moment auch nicht ans Verlieren. Verlieren kannst du im Moment eh wenig, die Freundschaft mit deiner Freundin kann auch nur auf Mitleid ihrerseits beruhen... Ich weiss, das klingt hart, aber es ist durchaus möglich und ihr verhalten würde ich mal so deuten. Mitleid ist aber keine Basis für eine Freundschaft.
Stell dir mal folgende Situation vor: Du hast einen körperlich kranken Freund, der früher ganz ok war, aber nach dem Ausbruch der Krankheit nur noch sein Leid in den Mittelpunkt stellt. Anfangs wird er wohl noch Mitleid ernten, aber später werden sich wohl fast alle Menschen von ihm zurückziehen, weil dieses Mitleid keine Basis für irgendwas ist.
Gewinne erst mal Akzeptanz für dich selbst. Ändern kannst du dich nicht wirklich, vlt. Facetten. Aber lerne mit dir selbst zu leben. Akzeptiere im Moment deine Situation, thematisiere sie bei Bekanntschaften nicht. Wenn du gelebt hast mit dir selbst zu leben, mit dir selbst im Reinen bist, haben es andere Menschen auch nicht so schwer auf dich zuzukommen.
Wie gesagt, du steckst nun mal in einem Dilemma, aus dem du nicht einfach heruaskommen wirst. Das Wichtigste für dich wird wohl sein, dass du erst dich selbst zu schätzen, mit dir selbst zu leben. Such dir Dinge, die dir gefallen, ganz unabhängig von anderen Menschen. Sei mit dir selbst zufrieden. Denn wenn du ständig an dir haderst, merken das deine Mitmenschen. Und es ist furchtbar anstrengend mit Menschen umzugehen, die ihre Probleme so stark zentrieren, auch wenn du in manchen Situationen nicht darüber sprichst. Es wird dennoch wahrgenommen.
Denke im Moment auch nicht ans Verlieren. Verlieren kannst du im Moment eh wenig, die Freundschaft mit deiner Freundin kann auch nur auf Mitleid ihrerseits beruhen... Ich weiss, das klingt hart, aber es ist durchaus möglich und ihr verhalten würde ich mal so deuten. Mitleid ist aber keine Basis für eine Freundschaft.
Stell dir mal folgende Situation vor: Du hast einen körperlich kranken Freund, der früher ganz ok war, aber nach dem Ausbruch der Krankheit nur noch sein Leid in den Mittelpunkt stellt. Anfangs wird er wohl noch Mitleid ernten, aber später werden sich wohl fast alle Menschen von ihm zurückziehen, weil dieses Mitleid keine Basis für irgendwas ist.
Gewinne erst mal Akzeptanz für dich selbst. Ändern kannst du dich nicht wirklich, vlt. Facetten. Aber lerne mit dir selbst zu leben. Akzeptiere im Moment deine Situation, thematisiere sie bei Bekanntschaften nicht. Wenn du gelebt hast mit dir selbst zu leben, mit dir selbst im Reinen bist, haben es andere Menschen auch nicht so schwer auf dich zuzukommen.
Mikasch hat es sehr schön beschrieben. Blueboarder, du musst zuerst an dich glauben, damit du glaubwürdig wirst. Aus all deinen Texten geht hervor, dass du dich zu sehr an die wenigen Mensch klammerst. Du klammerst dich an die Menschen, die gerade quasi vor "deiner Haustür" stehen, also beim Job. Das ist bequem. Fordere dich selbst heraus.
Lebe dein Leben so total, intensiv und leidenschaftlich wie möglich. Hör auf an dir zu zweifeln. Deine Kollegin hat es dir deutlich - wenn auch vielleicht taktlos - vermittelt, was ich, viele andere hier auch schon versuchten, es dir zu erklären. Du musst für dich eine Mission finden. Noch sehe ich keine Leidenschaft für eine bestimmte Sache. Woraus besteht dein Leben? Arbeiten und Hoffen, dass man dich mag? Arbeit kann auch eine Mission sein, wenn man darin aufgeht. Aber wo ist deine Mission?
Lebe dein Leben so total, intensiv und leidenschaftlich wie möglich. Hör auf an dir zu zweifeln. Deine Kollegin hat es dir deutlich - wenn auch vielleicht taktlos - vermittelt, was ich, viele andere hier auch schon versuchten, es dir zu erklären. Du musst für dich eine Mission finden. Noch sehe ich keine Leidenschaft für eine bestimmte Sache. Woraus besteht dein Leben? Arbeiten und Hoffen, dass man dich mag? Arbeit kann auch eine Mission sein, wenn man darin aufgeht. Aber wo ist deine Mission?
Wie soll man sein Leben akzeptieren können wenn einem all die Dinge, welche einem glücklich machen würden, fehlen? Wie soll man an sich glauben können, wenn Freundschaften offenbar nur auf Mitleid beruhen würden?
Ich habe sehr wohl verstanden was ihr mir sagen wollt, allerdings habe ich keine Ahnung wie ich das erfolgreich angehen soll. Worauf lenke ich meine tausende Gedanken im Tag? Ich habe den ganzen Feierabend Zeit, das ganze Wochenende und auch während der Arbeit Zeit um an meiner Lage rumzustudieren!!!
Also, ich versuche diese Tipps umzusetzen, das geht für eine kurze Zeit gut. Dann kommt ein Tief, Misserfolg oder was auch immer. Genau dann sehe ich im ganzen keinen Sinn mehr. Denn ich konnte nie mal zwei "Treppenstufen" höher gehen. Was habe ich in diesen bald vier Jahren erreicht?? Was!!!?? Bin ich weitergekommen seit dem 26.12.2006?? Ja, ich hab auch vieles gelernt! Doch ich stehe auch immer noch genau gleich einsam da wie vor VIER JAHREN!! Toll, was!
Den Tipp, mich für Mitmenschen zu interessieren, Fragen zu stellen usw., habe ich wirklich umgesetzt so gut ich konnte. Was habe ich damit gewonnen?? Soll ich mich nun wieder in mein Schneckenhaus zurückziehen wie vor diesen vier Jahren? Hat ja auch nichts gebracht. Ich nehme mir nicht einfach die Menschen, weil sie bequem vor meiner Haustüre stehen. Ich "klammer(t)e" mich an sie weil ich hoffte dadurch neue Freunde zu finden (sie selber oder durch sie). Und vorallem klammerte ich mich an sie, weil ich sie sehr gut mag. Was ist daran falsch? Aber dieser Versuch und die damit verbundene Hoffnung hat sich wohl zerschlagen. ;(
Wer kann mir ein genug grosses Erfolgserlebnis nennen von mir, an dessen ich mich klammern kann und versuchen kann mit meinem jetzigen Leben klarzukommen?? Wo hat es sich versteckt, denn ich sehe keines. Mein Ziel in Gedanken vorzustellen, reicht da bei weitem nicht. Brauche doch etwas woran ich mich festhalten kann! Woher bitte soll ich die Kraft und den Glauben nehmen, dass ich das alles schaffen kann? Wenn alles mehr oder weniger im Sand verlief was man versucht hat...
Scheiss Situation!! ?(
Meine Überzeugung, dass ich ein absolut toller, lieber Mensch bin, welcher so vieles geben könnte und ein super Freund sein kann, nützt mir nichts, wenn diese Dinge niemand haben will...
Ich habe sehr wohl verstanden was ihr mir sagen wollt, allerdings habe ich keine Ahnung wie ich das erfolgreich angehen soll. Worauf lenke ich meine tausende Gedanken im Tag? Ich habe den ganzen Feierabend Zeit, das ganze Wochenende und auch während der Arbeit Zeit um an meiner Lage rumzustudieren!!!
Also, ich versuche diese Tipps umzusetzen, das geht für eine kurze Zeit gut. Dann kommt ein Tief, Misserfolg oder was auch immer. Genau dann sehe ich im ganzen keinen Sinn mehr. Denn ich konnte nie mal zwei "Treppenstufen" höher gehen. Was habe ich in diesen bald vier Jahren erreicht?? Was!!!?? Bin ich weitergekommen seit dem 26.12.2006?? Ja, ich hab auch vieles gelernt! Doch ich stehe auch immer noch genau gleich einsam da wie vor VIER JAHREN!! Toll, was!
Den Tipp, mich für Mitmenschen zu interessieren, Fragen zu stellen usw., habe ich wirklich umgesetzt so gut ich konnte. Was habe ich damit gewonnen?? Soll ich mich nun wieder in mein Schneckenhaus zurückziehen wie vor diesen vier Jahren? Hat ja auch nichts gebracht. Ich nehme mir nicht einfach die Menschen, weil sie bequem vor meiner Haustüre stehen. Ich "klammer(t)e" mich an sie weil ich hoffte dadurch neue Freunde zu finden (sie selber oder durch sie). Und vorallem klammerte ich mich an sie, weil ich sie sehr gut mag. Was ist daran falsch? Aber dieser Versuch und die damit verbundene Hoffnung hat sich wohl zerschlagen. ;(
Wer kann mir ein genug grosses Erfolgserlebnis nennen von mir, an dessen ich mich klammern kann und versuchen kann mit meinem jetzigen Leben klarzukommen?? Wo hat es sich versteckt, denn ich sehe keines. Mein Ziel in Gedanken vorzustellen, reicht da bei weitem nicht. Brauche doch etwas woran ich mich festhalten kann! Woher bitte soll ich die Kraft und den Glauben nehmen, dass ich das alles schaffen kann? Wenn alles mehr oder weniger im Sand verlief was man versucht hat...
Scheiss Situation!! ?(
Meine Überzeugung, dass ich ein absolut toller, lieber Mensch bin, welcher so vieles geben könnte und ein super Freund sein kann, nützt mir nichts, wenn diese Dinge niemand haben will...
Hey Blue Boarder
Alle sagen, du sähest das halbvolle Glas halbleer.
Ich würde es drastischer formulieren: Du würdest sogar ein volles Glas als leer ansehen - du würdest dich gar nicht trauen, es auszutrinken, aus Angst, nicht das ganze Glas auf einmal trinken zu können!
Verstehst du diese Analogie?
Was auch aus deinen Beiträgen hervorgeht, ist der Glaube, zuerst könntest du etwas tun, damit du Kollegen hast, und dann könntest du dein Leben verändern. Dabei ist es genau umgekehrt. Ein paar Beispiele:
Wenn du das selbst nicht kannst, brauchst du jemanden, der dich mal ins kalte Wasser wirft, also dich in eine Situation bringt, wo du unweigerlich eine neue Seite an dir kennenlernen musst. Deshalb wäre vielleicht ein verhaltenstherapeutischer Ansatz bei dir auch sinnvoll, wo du für bestimmte Situationen ein Verhalten herbeitrainierst...
So, und jetzt das Zitat, das dir ein für alle Mal beweist, dass du es aus dem ganzen Kram herausschaffst:
Ich hoffe, du empfindest mein langes und direktes Posting als hilfreich...
Alle sagen, du sähest das halbvolle Glas halbleer.
Ich würde es drastischer formulieren: Du würdest sogar ein volles Glas als leer ansehen - du würdest dich gar nicht trauen, es auszutrinken, aus Angst, nicht das ganze Glas auf einmal trinken zu können!
Verstehst du diese Analogie?
Was auch aus deinen Beiträgen hervorgeht, ist der Glaube, zuerst könntest du etwas tun, damit du Kollegen hast, und dann könntest du dein Leben verändern. Dabei ist es genau umgekehrt. Ein paar Beispiele:
Bei vielen von deinen Tipps fehlt mir der Antrieb es wirklich zu machen. Wie z.B. an meiner Modelleisenbahn werkeln, Geschichten zu schreiben, zu zeichnen oder eine Sprache lernen. Vieles hängt von etwas anderem ab. Wie soll ich das sagen? Wenn man im Leben schon viel Kraft braucht, hat man oft nicht mehr genug für solche Aktivitäten.Naja, die meiste Kraft brauchst du dafür, dich selbst zu bemitleiden. Wenn du in dieser Zeit zum Beispiel mehr Sport treiben oder gärtnern oder schnitzen würdest, würde das keine Kraft kosten, sondern geben! Geh mal in den Wald und such dir ein Stück Holz und schnipple mit einem Messer dran rum. Die ersten 10-20 Versuche werden nichts Schlaues ergeben, aber vielleicht, nachdem dein Auge und deine Finger durch die ersten Versuche geschult sind, entdeckst du plötzlich ein Stück, aus dem sich ganz einfach eine nette Form schnitzen lässt - benutze deine Fantasie! Wenn du einmal siehst, was du erreicht hast, motiviert dich das auch, weiterzumachen. Ich glaube, für dich wäre es im Moment deshalb das Wichtigste, einfach irgendetwas zu machen und da dranzubleiben, auch wenn es dir nicht sofort etwas bringt. Was genau du machst, ist dabei nicht so wichtig. Spass kann man an allem haben, wenn man sich darauf einlässt.
Wenn ich "niemanden" habe, kann ich den Tag nur alleine verbringen. Alleine (und im Wissen immer alleine zu sein, nicht nur an diesem Tag) wird es sehr schwer die Tage glücklich zu gestalten!!!Das stimmt so nicht. Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie man alleine Zeit verbringen und sehr zufrieden sein kann. Wichtig ist einfach, dass du etwas machst, was dir ein gutes Gefühl gibt - zum Beispiel durch Erfolgserlebnisse. Dafür brauchst du keine Freunde! Es geht dabei auch nicht darum, dich von den negativen Gedanken abzulenken. Das ist, wie wenn ich dir sage: Denke die nächsten 2 Minuten nicht an einen blauen Elefanten! Solange du dich zwanghaft ablenken willst, wird dir alles umso mehr hochkommen... Erst wenn du eine Sache um ihrer Selbst willen machst, bist du wirklich abgelenkt!
Wenn es mir natürlich allgemein besser gehen würde, wäre ich auch glücklicher.Das ist praktisch ein Zirkelschluss - beides ist eigentlich dasselbe. Aber es wird dir nicht "allgemein besser gehen", solange du keine Veränderung, nichts Neues wagst!
Ich kann deine Geschichte mit dem Auslandaufenthalt gut nachvollziehen. Doch ehrlich gesagt, fehlt mir der Mut und der Antrieb dazu. Ich möchte die Probleme zuerst lösen.Eben: Du willst zuerst deine Probleme lösen - hast aber Angst davor, das zu tun, was nötig wäre, um genau das zu bewerkstelligen. Es muss ja nicht ein Sprachaufenthalt sein - ein Besuch im nächsten Schachklub würde völlig reichen. Die Angst vor so etwas würde ich als Angst davor verstehen, nicht so akzeptiert zu werden, wie du bist. Zum Beispiel weil du etwas falsch sagen oder machen könntest oder so oder die Leute dich komisch finden. Aber: Selbst wenn du komisch bist oder Fehler machst, wird es immer Leute geben, die dich mögen! Die schrägsten Typen haben Kollegen, also kann das kein Hindernis sein.
Spiele auch gerne Schach, doch einem solchen Club oder anderen Verein beizutreten geht für mich momentan nicht. Ihr wisst ja, die Angst ist da.Ja, die Angst vor der Veränderung. Du hast dich schon so in deinem Schneckenhäuschen verkrochen, dass du alles Neue fürchtest. Das einzige Selbstbild, das du von dir hast, ist dieses einsame Selbst, das nichts zustande bringt. An dieses klammerst du dich, weil du nichts anderes kennst. Um ein neues Selbstbild zu erhalten, das dir erlaubt, von diesem Denken wegzukommen, brauchst du neue Erfahrungen - deshalb empfehlen wir dir hier alle, Dinge zu machen wie einem Verein beizutreten oder einen Auslandaufenthalt zu machen! Es geht bei dir nicht in erster Linie darum, gleich einen guten Kollegen aufzutreiben, sondern du musst erst sehen, was alles in dir steckt ausser Angst, Einsamkeit und Freundlichkeit. Finde heraus, was du bewirken kannst im Leben - und das kannst du nur, indem du so viel wie möglich ausprobierst!
Wenn du das selbst nicht kannst, brauchst du jemanden, der dich mal ins kalte Wasser wirft, also dich in eine Situation bringt, wo du unweigerlich eine neue Seite an dir kennenlernen musst. Deshalb wäre vielleicht ein verhaltenstherapeutischer Ansatz bei dir auch sinnvoll, wo du für bestimmte Situationen ein Verhalten herbeitrainierst...
Ich meine einfach, dass ihr nicht das Gefühl habt, ich schmettere jeden Tipp mit Absicht oder so ab und habe für jeden Ansatzpunkt eine Ausrede.Hehe, aber du HAST für jeden Ansatzpunkt eine Ausrede, ob du das glaubst oder nicht! :-)
Wer kann mir ein genug grosses Erfolgserlebnis nennen von mirDu hast in den letzten 4 Jahren Kontakt zu 3 Arbeitskolleginnen aufgenommen und wichtige Erfahrungen gemacht, wie eine kollegiale Beziehung am Arbeitsplatz aussehen kann. Vielleicht bist du bald reif für mehr?
So, und jetzt das Zitat, das dir ein für alle Mal beweist, dass du es aus dem ganzen Kram herausschaffst:
Wenn ich mit diesen Leuten zusammen sitze, versuche ich immer wieder Interesse zu zeigen und auch nachzufragen oder Fragen zu stellen. Dies gelingt mir unterdessen viel besser als noch vor einem Jahr.Siehst du, das ist etwa der Zeitraum, in dem du denken musst. Wenn du so weitermachst, wie bisher, wirst du immer wieder sagen können: Vor einem Jahr konnte ich das noch nicht so gut. Wirkliche Veränderungen sind immer erst in solchen Abständen zu beobachten, weil sie ansonsten einfach zu klein sind, um sie zu bemerken. Wie du sagst:
Und so fällt es mir unterdessen auch relativ leicht mir ihr zu reden. Aber eben, dies brauchte viel viel Zeit.Deine Ungeduld kannst du überwinden, indem du dich immer wieder an diese Erfolge erinnerst - und daran, wie lange es gedauert hat, bis du sie bemerkt hast.
Ich hoffe, du empfindest mein langes und direktes Posting als hilfreich...
Hallo Blueboarder,
ich lese Deine Geschichte schon eine Weile mit und will mich heute dazu äußern.
Ich mache es kurz und knapp:
Du kommst mit einer unheimlichen Schwere bei mir rüber.
Das heißt: Ich habe das Gefühl, dass ich glaube, dass es mich sehr viel Kraft kosten würde, mit Dir befreundet zu sein, weil Du diese drückende Schwere ausstrahlst.
Und ich vermute, dass es genau das ist, was die Menschen um Dich herum immer wieder wegtreibt: Sie spüren Dein Elend, das Du mit Dir rumschleppst und Du ziehst automatisch und völlig unbewusst und unbeabsichtigt die Leute mit in Deine Tristesse.
Du erinnerst mich an einen Bekannten, den ich mal hatte. Der tickte irgendwie ziemlich ähnlich wie Du. Von Anfang an war in unserer Freundschaft (keine Beziehung) der Wurm drin. Er war mit sich selbst unzufrieden, hatte ständig irgendwelche hausgemachten Probleme und ich bekam das Gefühl vermittelt, dass ich allein für sein Wohlergehen verantworlich bin. Sprich: Wenn wir Kontakt hatten, ging es ihm angeblich gut. Hatten wir keinen Kontakt, war die ganze Welt doof. Er kreiste ständig darum, wie schwer alles ist, wie gemein die Menschen sind und als er sich aufrappelte, eine Geburtstagsparty schmiss, kamen von 15 eingeladenen Leuten gerade mal 3, einschließlich mir. Natürlich fragte er sich nicht, warum das so ist. Sondern er klagte und jammerte und war bitterlich enttäuscht.
Befasse Dich doch mal mit dem Thema "Selbstprogrammierung", "Energie" und "Resonanz". Pierre Franckh hat dazu tolle Bücher und auch CDs auf den Markt gebracht. Die Botschaft lautet: Das, was Du aussendest, bekommst Du auch zurück.
Das ist das Gesetz der Resonanz. Schwingst Du mit niedriger Energie, so kommt niedrige Energie zurück. Erhöhst Du aber Deine Energie auf einen positiven Level, so kommt auch positive Energie zurück. Ich spreche aus Erfahrung :-)
Es gibt auch tolle CDs mit Affirmationen. Das sind eine Art "Programmiersprüche" für das Unterbewusstsein. Die legt man ein, legt sich hin und hört das an. Und diese Affirmationen helfen tatsächlich, in eine bessere Stimmung - auch sich selbst gegenüber - zu kommen. Ich selbst glaube an die Kraft der Hypnose. Es gibt ein ausgezeichnetes Buch von Paul McKenna, es heißt: "Ich mache Dich selbstbewusst". Zu diesem Buch gehört auch eine CD, die das Unterbewusstsein antriggert. Ich nutze diese CD und das Buch seit drei Wochen, weil ich ein sehr schwieriges Problem in meinem Umfeld habe (Mutter) und ich fand bislang keinen Weg aus diesem Dilemma, obwohl ich ansonsten beruflich und in meiner eigenen kleinen Familie ziemlich straight und taff bin und es mir eigentlich in diesen Bereichen an Selbstbewusstsein und Selbstwert überhaupt nicht mangelt. Kommt aber meine Mutter ins Spiel, werden Mechanismen in Gang gesetzt, die mir 1. nicht bewusst waren und 2. überhaupt nicht gut tun. Da ich diese Mechanismen aber von klein auf kenne, waren sie mir so vertraut, dass ich nicht im Schlaf daran dachte, dass sie nicht gut sind. Jetzt könnte ich Jahre lang jammern und alle Welt verteufeln, dass ausgerechnet ICH diese dämliche Konstellation habe. Aber Jammern hilft nicht - das merkst Du ja selbst, wenn Du deinen Thread durchliest... Ich befasse mich schon seit längerem mit Hypnose, mache auch Selbsthypnose und die Affirmationen von McKenna haben mir in den letzten Tagen und Wochen einfach geholfen, ein neues Standing in meiner Problemsituation zu bekommen.
Ich wünsche Dir, dass Du aus Deinem Kreislauf ausbrechen kannst - und vor allem willst...
Wenn Du Fragen hast, kannst Du mich gerne kontaktieren. Ich schicke aber eines vorweg: Ich bin keine Person, die sich bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag immer die gleiche Leier anhört. Ich helfe, wo ich helfen kann - aber ich will immer eine Entwicklung sehen. Ich reiche jedem die Hand, der einen schwierigen Weg zu gehen hat. Aber ich reiche niemandem die Hand, der mich in seinen Sumpf an Selbstmitleid ziehen will.
Liebe Grüße.
ich lese Deine Geschichte schon eine Weile mit und will mich heute dazu äußern.
Ich mache es kurz und knapp:
Du kommst mit einer unheimlichen Schwere bei mir rüber.
Das heißt: Ich habe das Gefühl, dass ich glaube, dass es mich sehr viel Kraft kosten würde, mit Dir befreundet zu sein, weil Du diese drückende Schwere ausstrahlst.
Und ich vermute, dass es genau das ist, was die Menschen um Dich herum immer wieder wegtreibt: Sie spüren Dein Elend, das Du mit Dir rumschleppst und Du ziehst automatisch und völlig unbewusst und unbeabsichtigt die Leute mit in Deine Tristesse.
Du erinnerst mich an einen Bekannten, den ich mal hatte. Der tickte irgendwie ziemlich ähnlich wie Du. Von Anfang an war in unserer Freundschaft (keine Beziehung) der Wurm drin. Er war mit sich selbst unzufrieden, hatte ständig irgendwelche hausgemachten Probleme und ich bekam das Gefühl vermittelt, dass ich allein für sein Wohlergehen verantworlich bin. Sprich: Wenn wir Kontakt hatten, ging es ihm angeblich gut. Hatten wir keinen Kontakt, war die ganze Welt doof. Er kreiste ständig darum, wie schwer alles ist, wie gemein die Menschen sind und als er sich aufrappelte, eine Geburtstagsparty schmiss, kamen von 15 eingeladenen Leuten gerade mal 3, einschließlich mir. Natürlich fragte er sich nicht, warum das so ist. Sondern er klagte und jammerte und war bitterlich enttäuscht.
Befasse Dich doch mal mit dem Thema "Selbstprogrammierung", "Energie" und "Resonanz". Pierre Franckh hat dazu tolle Bücher und auch CDs auf den Markt gebracht. Die Botschaft lautet: Das, was Du aussendest, bekommst Du auch zurück.
Das ist das Gesetz der Resonanz. Schwingst Du mit niedriger Energie, so kommt niedrige Energie zurück. Erhöhst Du aber Deine Energie auf einen positiven Level, so kommt auch positive Energie zurück. Ich spreche aus Erfahrung :-)
Es gibt auch tolle CDs mit Affirmationen. Das sind eine Art "Programmiersprüche" für das Unterbewusstsein. Die legt man ein, legt sich hin und hört das an. Und diese Affirmationen helfen tatsächlich, in eine bessere Stimmung - auch sich selbst gegenüber - zu kommen. Ich selbst glaube an die Kraft der Hypnose. Es gibt ein ausgezeichnetes Buch von Paul McKenna, es heißt: "Ich mache Dich selbstbewusst". Zu diesem Buch gehört auch eine CD, die das Unterbewusstsein antriggert. Ich nutze diese CD und das Buch seit drei Wochen, weil ich ein sehr schwieriges Problem in meinem Umfeld habe (Mutter) und ich fand bislang keinen Weg aus diesem Dilemma, obwohl ich ansonsten beruflich und in meiner eigenen kleinen Familie ziemlich straight und taff bin und es mir eigentlich in diesen Bereichen an Selbstbewusstsein und Selbstwert überhaupt nicht mangelt. Kommt aber meine Mutter ins Spiel, werden Mechanismen in Gang gesetzt, die mir 1. nicht bewusst waren und 2. überhaupt nicht gut tun. Da ich diese Mechanismen aber von klein auf kenne, waren sie mir so vertraut, dass ich nicht im Schlaf daran dachte, dass sie nicht gut sind. Jetzt könnte ich Jahre lang jammern und alle Welt verteufeln, dass ausgerechnet ICH diese dämliche Konstellation habe. Aber Jammern hilft nicht - das merkst Du ja selbst, wenn Du deinen Thread durchliest... Ich befasse mich schon seit längerem mit Hypnose, mache auch Selbsthypnose und die Affirmationen von McKenna haben mir in den letzten Tagen und Wochen einfach geholfen, ein neues Standing in meiner Problemsituation zu bekommen.
Ich wünsche Dir, dass Du aus Deinem Kreislauf ausbrechen kannst - und vor allem willst...
Wenn Du Fragen hast, kannst Du mich gerne kontaktieren. Ich schicke aber eines vorweg: Ich bin keine Person, die sich bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag immer die gleiche Leier anhört. Ich helfe, wo ich helfen kann - aber ich will immer eine Entwicklung sehen. Ich reiche jedem die Hand, der einen schwierigen Weg zu gehen hat. Aber ich reiche niemandem die Hand, der mich in seinen Sumpf an Selbstmitleid ziehen will.
Liebe Grüße.
Liebe Blue Border
Dabei ist es irrelevant, ob du nun so unglücklich bist. Schlussendlich ist das auch dein Entscheid das Unglück tragen zu wollen, seit 4 Jahren nichts daran zu ändern. Manchmal sind es kleine Schritte, die notwendig sind und gar keine grossen Sprünge. Aber du musst sie tätigen.
Akzeptiere nun einfach, dass du seit 4 Jahren in einer Scheisssituation gesteckt hast, aber begrabe es nun. Die Vergangenheit kannst du nicht ändern, sie ist, wie sie ist. Du weisst ja, dass so ziemlich alles nicht funktioniert hat, was du bisher versucht hast. Meine Empfehlung hierzu ist, es nun gar nicht mehr zu versuchen, bei anderen gut anzukommen, unbedingt Freunde oder eine Freundin finden zu wollen. Lass dich dein Leben einfach so leben, wie es für dich stimmt und stimme dieses nicht auf potentionelle Freunde ab. Sei einfach, wie du sein willst und stimme dich nicht auf die (von dir ausgedachten) Erwartungen anderer ab. Wenn du dies machst, wirst du sehen, dass sich einiges ändern wird...
Das bedeutet aber halt ein radikales Umdenken bei dir. Unterstützung dabei findest du ja auch hier!! Es gibt hier viele Menschen, die dir auf deinem Weg helfen wollen und du hast hier die Unterstützung, die du brauchst um hier einen Schritt vorwärts zu gehen. Nur du musst diesen Schritt wollen und ihn machen! Niemand wird dir dies abnehmen können.
Scheiss Situation!! :confused:Genau das ist der zentrale Punkt. Die Situation ist so beschissen, es kann nur noch besser werden. Aber du musst dich aus der Situation hinausbefördern. Grüble zum Beispiel nicht dauernd an dir rum, mache dir keine Gedanken darüber was du alles geben könntest, was die Erwartungen der anderen an dich sind. Beschäftige dich mit dir selbst, mach dir selbst Freude, mach dich mal selbst glücklich.
Dabei ist es irrelevant, ob du nun so unglücklich bist. Schlussendlich ist das auch dein Entscheid das Unglück tragen zu wollen, seit 4 Jahren nichts daran zu ändern. Manchmal sind es kleine Schritte, die notwendig sind und gar keine grossen Sprünge. Aber du musst sie tätigen.
Akzeptiere nun einfach, dass du seit 4 Jahren in einer Scheisssituation gesteckt hast, aber begrabe es nun. Die Vergangenheit kannst du nicht ändern, sie ist, wie sie ist. Du weisst ja, dass so ziemlich alles nicht funktioniert hat, was du bisher versucht hast. Meine Empfehlung hierzu ist, es nun gar nicht mehr zu versuchen, bei anderen gut anzukommen, unbedingt Freunde oder eine Freundin finden zu wollen. Lass dich dein Leben einfach so leben, wie es für dich stimmt und stimme dieses nicht auf potentionelle Freunde ab. Sei einfach, wie du sein willst und stimme dich nicht auf die (von dir ausgedachten) Erwartungen anderer ab. Wenn du dies machst, wirst du sehen, dass sich einiges ändern wird...
Das bedeutet aber halt ein radikales Umdenken bei dir. Unterstützung dabei findest du ja auch hier!! Es gibt hier viele Menschen, die dir auf deinem Weg helfen wollen und du hast hier die Unterstützung, die du brauchst um hier einen Schritt vorwärts zu gehen. Nur du musst diesen Schritt wollen und ihn machen! Niemand wird dir dies abnehmen können.
Ich muss sagen, langsam machst du mich wirklich wütend, Blue Boarder!
Du bist echt der undankbarste Mensch, der mir seit langem untergekommen ist.
In 2,5 Jahren haben dir hier 59(!) User 240 (!!) Beiträge gewidmet.
Du hast Familie.
Du hast ein Dach über dem Kopf und musst dir keine Sorgen darüber machen, dass jetzt der Winter kommt.
Du hast zu Essen und musst keinen Hunger leiden.
Du hast eine Arbeitsstelle.
Du verstehst dich mit deinen Kollegen.
Du kannst laufen, sehen, riechen, hören, sprechen, schreiben.
Du bist körperlich gesund, hast keine chronischen oder lebensgefährlichen Krankheiten.
Du hast einen Therapieplatz bekommen, auf den andere mindestens 6 Monate warten müssen.
Und alles, was du machst, ist dich zu beschweren, zu jammern und dich zu beschweren.
99,9% der Ratschläge hast du einfach ausgeschlagen mit "Kann ich nicht", "Will ich nicht.", "Bin ich nicht der Typ."
Was soll das? Leidensdruck immer noch nicht groß genug, als dass du auch einfach mal was versuchen würdest, wofür du "nicht der Typ" bist?
Nein, du willst nur nehmen, nehmen, nehmen, nehmen und alle sollen dir geben, geben, geben. Es soll sich alles nur um dich und deine Depression drehen.
Ja, ich "kenne" dich nur von hier, aber wenn du dich so im wahren Leben auch aufführst, erstaunt es mich nicht, dass du keine Freunde hast.
Dein Selbstmitleid ist ja wie ein Bleigewicht, dass einen an den Grund des tiefsten Meeres zieht. Das hält doch niemand längere Zeit durch, da erstickt man ja.
Wendet sich jemand dir zu, saugst du ihn aus bis aufs Mark, entwickelst kürzester Zeit eine Erwartungshaltung und Anspruchshaltung, einen emotionalen Druck, dem kaum einer standhalten kann.
Ich habe deine vorwurfsvollen "Wo bist du nur?" "Ich vermisse dich!" Kommentare in Heartflowers Blog gelesen - du hast Glück, dass sie ein solche riesiges, vergebungsvolles Herz hat, ich würde so etwas keine 3 Tage lang mitmachen.
Wir sollen dir ein Erfolgserlebnis nennen? Hallo?
Wie wäre es, wenn du dir mal ein Erfolgserlebnis schaffst?
Seit Anbeginn erzählst du, was du alles machen willst und würdest und Sprachkurs hier und blabla da. Und nichts geschieht, außer weiterem Selbstmitleid und dem ewigen "Ich kann nicht." Willst du uns veräppeln?
Geh doch überhaupt erstmal Schritt 1, bevor du gedanklich schon wieder bei Schritt 100 bist und dich selber blockierst.
Schlag eine Sprachschule nach, such dir einen Kurs raus, greif zum Hörer und meld dich an und dann geh einfach hin. Was soll denn passieren?
Dass du dort niemanden kennenlernst? Ja und? Dann ändert sich ja nichts.
Du hast also nichts zu verlieren.
Geauso wenig wenn du die Bücher und CDs kaufst, die Celestina erwähnte.
Versuch's doch einfach.
Schalt endlich mal deinen Tunnelblick ab!
Es gibt so vieles im Leben, für das es sich zu leben lohnt und das das Leben spannend macht, aber wenn du das nie siehst, wirst du das auch so vermitteln und bist für andere Menschen einfach gänzlich uninteressant.
Selbst jemand mit Helferkomplex kann sich nur so und so lang mit deiner Depression beschäftigen, bevor er/sie vollkommen ausgelaugt ist.
Du musst den Menschen auch etwas anderes bieten und dazu brauchst du Hobbys und Interessen und darüber dann soziale Kontakte etc.pp.
Aber du musst auch mal etwas tun und nicht immer nur davon reden.
Sei doch mal ein bisschen dankbar für die Dinge, die du hast. Darauf lässt sich doch aufbauen. Sei doch froh!
Du bist echt der undankbarste Mensch, der mir seit langem untergekommen ist.
In 2,5 Jahren haben dir hier 59(!) User 240 (!!) Beiträge gewidmet.
Du hast Familie.
Du hast ein Dach über dem Kopf und musst dir keine Sorgen darüber machen, dass jetzt der Winter kommt.
Du hast zu Essen und musst keinen Hunger leiden.
Du hast eine Arbeitsstelle.
Du verstehst dich mit deinen Kollegen.
Du kannst laufen, sehen, riechen, hören, sprechen, schreiben.
Du bist körperlich gesund, hast keine chronischen oder lebensgefährlichen Krankheiten.
Du hast einen Therapieplatz bekommen, auf den andere mindestens 6 Monate warten müssen.
Und alles, was du machst, ist dich zu beschweren, zu jammern und dich zu beschweren.
99,9% der Ratschläge hast du einfach ausgeschlagen mit "Kann ich nicht", "Will ich nicht.", "Bin ich nicht der Typ."
Was soll das? Leidensdruck immer noch nicht groß genug, als dass du auch einfach mal was versuchen würdest, wofür du "nicht der Typ" bist?
Nein, du willst nur nehmen, nehmen, nehmen, nehmen und alle sollen dir geben, geben, geben. Es soll sich alles nur um dich und deine Depression drehen.
Ja, ich "kenne" dich nur von hier, aber wenn du dich so im wahren Leben auch aufführst, erstaunt es mich nicht, dass du keine Freunde hast.
Dein Selbstmitleid ist ja wie ein Bleigewicht, dass einen an den Grund des tiefsten Meeres zieht. Das hält doch niemand längere Zeit durch, da erstickt man ja.
Wendet sich jemand dir zu, saugst du ihn aus bis aufs Mark, entwickelst kürzester Zeit eine Erwartungshaltung und Anspruchshaltung, einen emotionalen Druck, dem kaum einer standhalten kann.
Ich habe deine vorwurfsvollen "Wo bist du nur?" "Ich vermisse dich!" Kommentare in Heartflowers Blog gelesen - du hast Glück, dass sie ein solche riesiges, vergebungsvolles Herz hat, ich würde so etwas keine 3 Tage lang mitmachen.
Wir sollen dir ein Erfolgserlebnis nennen? Hallo?
Wie wäre es, wenn du dir mal ein Erfolgserlebnis schaffst?
Seit Anbeginn erzählst du, was du alles machen willst und würdest und Sprachkurs hier und blabla da. Und nichts geschieht, außer weiterem Selbstmitleid und dem ewigen "Ich kann nicht." Willst du uns veräppeln?
Geh doch überhaupt erstmal Schritt 1, bevor du gedanklich schon wieder bei Schritt 100 bist und dich selber blockierst.
Schlag eine Sprachschule nach, such dir einen Kurs raus, greif zum Hörer und meld dich an und dann geh einfach hin. Was soll denn passieren?
Dass du dort niemanden kennenlernst? Ja und? Dann ändert sich ja nichts.
Du hast also nichts zu verlieren.
Geauso wenig wenn du die Bücher und CDs kaufst, die Celestina erwähnte.
Versuch's doch einfach.
Schalt endlich mal deinen Tunnelblick ab!
Es gibt so vieles im Leben, für das es sich zu leben lohnt und das das Leben spannend macht, aber wenn du das nie siehst, wirst du das auch so vermitteln und bist für andere Menschen einfach gänzlich uninteressant.
Selbst jemand mit Helferkomplex kann sich nur so und so lang mit deiner Depression beschäftigen, bevor er/sie vollkommen ausgelaugt ist.
Du musst den Menschen auch etwas anderes bieten und dazu brauchst du Hobbys und Interessen und darüber dann soziale Kontakte etc.pp.
Aber du musst auch mal etwas tun und nicht immer nur davon reden.
Sei doch mal ein bisschen dankbar für die Dinge, die du hast. Darauf lässt sich doch aufbauen. Sei doch froh!
Ganz ehrlich....ich seh hier nen Anflug von Selbstmitleid. Damit wirst du nicht weit kommen! Fang endlich an an dir zu arbeiten statt ständig dich von allen tragen zu lassen! Manchmal ist es schwer auf den eigenen Beinen zu stehen, doch es ist notwendig.
Vor allem würde ich mal das "Thomastheorem" ignorieren! Vielleicht würdest du dann auch einen besseren Eindruck auf deine Umwelt hinterlassen.
Vor allem würde ich mal das "Thomastheorem" ignorieren! Vielleicht würdest du dann auch einen besseren Eindruck auf deine Umwelt hinterlassen.
Danke für die zahlreichen Beiträge!! *überrascht*
Dann brauche ich fürs nächste Jahr viel mehr solche Veränderungen, denn sonst komme ich noch Jahre nicht zu meinem Ziel.
Du hast in den letzten 4 Jahren Kontakt zu 3 Arbeitskolleginnen aufgenommen und wichtige Erfahrungen gemacht, wie eine kollegiale Beziehung am Arbeitsplatz aussehen kann. Vielleicht bist du bald reif für mehr?Gut, ich habe Kontakt zu Arbeitskolleginnen und einem Kollegen aufgenommen. Das ist super, doch der Kontakt brach unterdessen mehrheitlich ab. Ich hoffe man versteht, dass es mir dadurch schwieriger fällt, dies als grosses und starkes Erfolgserlebnis anzusehen!!
das ist etwa der Zeitraum, in dem du denken musst. Wenn du so weitermachst, wie bisher, wirst du immer wieder sagen können: Vor einem Jahr konnte ich das noch nicht so gut. Wirkliche Veränderungen sind immer erst in solchen Abständen zu beobachten, weil sie ansonsten einfach zu klein sind, um sie zu bemerken. Wie du sagst:
Dann brauche ich fürs nächste Jahr viel mehr solche Veränderungen, denn sonst komme ich noch Jahre nicht zu meinem Ziel.
Ich reiche jedem die Hand, der einen schwierigen Weg zu gehen hat. Aber ich reiche niemandem die Hand, der mich in seinen Sumpf an Selbstmitleid ziehen will.Ich wollte noch nie jemanden absichtlich in meinen Sumpf ziehen. Wollte Kontakt und Verständnis für meine Situation. Die wichtigsten Mitmenschen sollten wissen warum ich Traurigkeit ausstrahle.
Schlussendlich ist das auch dein Entscheid das Unglück tragen zu wollen, seit 4 Jahren nichts daran zu ändernWar ja nie meine Absicht. Zuerst dauerte es lange bis ich merkte, dass ich an mir arbeiten muss. Dann ging es lange bis ich es einsah, dass ich da alleine nicht rauskomme usw.
Ich muss sagen, langsam machst du mich wirklich wütend, Blue Boarder!Du bist echt der undankbarste Mensch, der mir seit langem untergekommen ist.Ja, ich "kenne" dich nur von hier, aber wenn du dich so im wahren Leben auch aufführst, erstaunt es mich nicht, dass du keine Freunde hast.Danke, mit solchen verletzenden Aussagen hilfst du mir am allerbesten. Wenn du mich privat kennen würdest, hättest du bald erkannt, dass ich sehr viel geben kann, sehr dankbar bin und garantiert nicht immer alles um mich dreht!!! :schief: Im Gegenteil, ich bin einfach zu nett!
Du bist körperlich gesund, hast keine chronischen oder lebensgefährlichen Krankheiten.Das stimmt, bin froh darüber und bete dafür, dass es so bleibt! Aber wenn du schon dabei bist, das psychische Wohlbefinden hast du vergessen.
Wendet sich jemand dir zu, saugst du ihn aus bis aufs Mark, entwickelst kürzester Zeit eine Erwartungshaltung und Anspruchshaltung, einen emotionalen Druck, dem kaum einer standhalten kann.Meinst du etwa ich habe das mit Absicht gemacht?!! Hab das nicht mal bemerkt. Es war eine Reaktion aus meiner Verzweiflung heraus. Und vorallem war es eine riesige Freude wenn sich mal jemand für mich interessierte!!! Wenn man alleine ist, ist es wohl mehr als verständlich wenn man jeden Kontakt nutzt, welcher sich anbietet. Dass es für den anderen zuviel sein könnte, merkt man selber nicht!
Ich habe deine vorwurfsvollen "Wo bist du nur?" "Ich vermisse dich!" Kommentare in Heartflowers Blog gelesenDu stellst mich hier gerade schlimmer dar, als die Realität in dem Blog war. Als wäre ich ein Stalker!
Seit Anbeginn erzählst du, was du alles machen willst und würdest und Sprachkurs hier und blabla da. Und nichts geschieht, außer weiterem Selbstmitleid und dem ewigen "Ich kann nicht."Bei Sprachkurs angemeldet! Weisst du wie es ist wenn Angstgefühle dich völlig blockieren??!
Es gibt so vieles im Leben, für das es sich zu leben lohnt und das das Leben spannend macht, aber wenn du das nie siehst, wirst du das auch so vermitteln und bist für andere Menschen einfach gänzlich uninteressant.Ich sehe es ja, ich sehe es jeden Tag! Jeden Moment in der Öffentlichkeit! An jedem Besuch im Fussballstadion! Jeden Abend in der Stadt! Jedes Mal wenn ich im Ausgang bin! Und vielleicht wäre es eben besser wenn mir diese Dinge nicht täglich vor Augen geführt würden. Man will sich gar nicht mehr mit anderen vergleichen, doch man sieht die Dinge eben automatisch, tagtäglich! Mir sind die schönen Dinge im Leben auch so längstens(!) bekannt, ich weiss schon lange, dass es sie gibt.
Vor allem würde ich mal das "Thomastheorem" ignorieren! Vielleicht würdest du dann auch einen besseren Eindruck auf deine Umwelt hinterlassen.Habs nachgeschlagen, aber vielleicht kannst du es mir genauer und verständlich erklären?
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