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Beste Arbeitskollegin - meine (erste) Freundin?

1'257 Antworten123'286 AufrufeGestartet von Blue Boarder ·

#741
Hallo Blue Boarder

Der Weg ist oft versperrt da mich diese scheiss Depression daran hindert den Weg zu öffnen
Völlig falsch. Du gibst der Depression schuld, damit Du keine Verantwortung übernehmen musst.

Ich war jahrelang in einer ähnlichen Situation. Und glaube mir, es führt kein Weg daran vorbei, als das Steuer, das man irgendwann losgelassen hat, wieder in die Hand zu nehmen.

Aktives Leben bringt Verantwortung mit sich und gerade das will der Depressive vermeiden.

#742
Bin da nicht ganz einverstanden mit euch. Ich habe das Gefühl ich werde immer wieder zurückgebunden in meinen Vorhaben. Dies genau auch WEGEN der Depression. Sie hat sehr wohl auch Schuld daran, dass ich nicht vorwärts komme. Eine positive Wende liegt in meiner Verantwortung. Aber die Depression hindert mich unter anderem immer wieder daran das Steuer in die Hand zu nehmen.

Wieso versuche ich immer wieder einen neuen Anlauf zu nehmen, gehe immer noch zu der Therapie, versuche diesen Kollegen zu bewegen irgendwo hinzukommen usw.!

ich glaube jeden tag an dich bluey!
Liebe Heartflower, dass freut mich zu hören!! :) Danke!!Ich glaube deine aktuelle Situation in Australien und meine kann man nicht gut vergleichen.

#743
Wieso versuche ich immer wieder einen neuen Anlauf zu nehmen, gehe immer noch zu der Therapie, versuche diesen Kollegen zu bewegen irgendwo hinzukommen usw.!
Erzähl uns mal ein bisschen von der Therapie. Was ist es für eine Therapie? Ist es eine Verhaltenstherapie? Wie oft gehst du hin? Wie sieht der Abluf einer Sitzung aus? Hast du Vertrauen zu deinem Therapeut/deine Therapeutin? Kannst du offen sein zu ihm? Wie beurteilt er deine Situation? Sieht er Möglichkeiten für dich? Hinterfrägt er sich nicht, warum er in den ganzen Jahren mit dir, dich keinen einzigen Schritt vorwärts gebracht hast?

Die Frage aller Fragen: Ist es die richtige Therapie für dich?

#744
Wieso versuche ich immer wieder einen neuen Anlauf zu nehmen, gehe immer noch zu der Therapie, versuche diesen Kollegen zu bewegen irgendwo hinzukommen usw.!
Du hoffst darauf, dass Dir Andere helfen. Aber so kommst Du nicht weiter.

Auch Dein Kolleg merkt, dass Du bedürftig bist, und ich kann verstehen, dass er keine Lust hat mit Dir irgend etwas zu unternehmen.

#745
Meine Therapie?? mmhh.. Bin alle drei bis vier Wochen da. Zu Beginn einer Sitzung erzähle ich über die letzte Zeit, was passiert ist, was ich gemacht habe, wie es mir ging usw. Dann schauen wir an wie man die aktuelle Situation kurzfristig verbessern kann wenn es mir z.B. nicht so gut geht oder wie die Gefühlslage weiterhin oben bleibt. Dann schaut man auch was man als nächstes tun wird, ein Ziel z.B. bis zum nächsten Termin usw. Er hatte schon Ideen, wie ich sie hier im Forum auch erhalten habe. Doch viele davon sind für mich momentan nicht umsetzbar. Er meint nun auch, dass es einfach viel Zeit braucht sich selber, um beinahe 180° zu ändern.

Was meinst du welche Art Therapie nützlich wäre?

Du hoffst darauf, dass Dir Andere helfen. Aber so kommst Du nicht weiter. Auch Dein Kolleg merkt, dass Du bedürftig bist, und ich kann verstehen, dass er keine Lust hat mit Dir irgend etwas zu unternehmen.
Das stimmt so nicht. Grundsätzlich kann nur ich selber mir helfen. Ich hoffe nicht auf andere, weil sie mir eben nur indirekt helfen können. Selbstverständlich hoffe ich, dass ich mit anderen weiterhin oder wieder vermehrt Kontakt haben werde. Aber nicht weil ich mir Hilfe von ihnen erhoffe.

Aha, so. Warum hat er keine Lust dazu?

Ich glaube ich bin der beste Freund und Kollege den man sich wünschen kann. Ich habe mir diese Situation nie ausgesucht. Kann nichts dafür wenn ich bedürftig bin, das ist menschlich.

#746
Du hast schon so viele gute Tipps bekommen und Du bist wahrscheinlich seit längerer Zeit in Therapie. Ich frage mich: Willst Du wirklich an Deiner Situation etwas verändern?

Ich habe für Dich ein paar Denkanstösse:

Wie siehst Du Deine Umgebung? Wie schaust Du Dir die Menschen an? Was denkst Du über sie?

Genau so wie Du Deine Umwelt siehst, so sieht es bei Dir im Innern aus. Und so wirst

Du widerum wieder von Aussen wahrgenommen.

Auch Deine Gefühle spiegeln sich im Aussen.

Deine Mitmenschen nehmen Dich ganz anders wahr, wenn Du Dinge tust oder sagst, die von Herzen kommen.

Wenn Du Dich einsam fühlst, dann überlege Dir, was Du Dir in diesem Moment gutes tun kannst.

Viele sind damit beschäftigt, das Aussen zu verändern. Statt die Kraft und Energie auf das Aussen zu konzentrieren, sollte man schauen, warum gewisse Situationen bei einem selber solche negativen Emotionen auslösen.

Die Umgebung kann man nicht verändern, man kann nur die eigene Sicht dazu ändern.

Vielleicht genügt es ja schon, wenn Du Dich so akzeptieren kannst wie Du bist. Ohne wenn und aber.

Und ich verspreche Dir, du wirst sehen und vor allem auch spüren, dass so vieles einfacher und leichter sein wird.

bearbeitet #747
Was meinst du welche Art Therapie nützlich wäre?

Ich bin kein Fachmann. Dein Therapeut ist sicherlich auch nicht schlecht. Nur löst er/ihr die Probleme so nicht. Für mich kratzt er zu sehr an Oberflächlichkeiten. Vom Problem "Angst" bzw. wie du die bekämpfen könntest, lese ich kein Wort. Dabei ist meiner Meinung nach dort der Hund begraben. Vielleicht müsste man tief in die Vergangenheit suchen, um festzustellen, was dich dermassen blockiert, um auf neues zuzugehen.

Ich schicke mal einen Link, keine Ahnung ob du damit was anfangen kannst: *externen Link entfernt*

#748
Natürlich will ich an meiner Situation etwas verändern. Ich will nicht mit der Einsamkeit, Traurigkeit usw. weiterleben.

Wie sehe ich meine Umgebung? Schwierig diese Fragen zu beantworten. Wenn ich mir die Menschen ansehe, denke ich bei vielen, dass diese es besser haben. Sie stehen "stabiler" im Leben, sind nicht alleine, sind glücklicher. Es macht mich oft traurig wenn ich andere Menschen "beobachte" oder ihnen zuhöre was sie erzählen.

Deine Mitmenschen nehmen Dich ganz anders wahr, wenn Du Dinge tust oder sagst, die von Herzen kommen.
Wie meinst du das? Wenn ich zum Beispiel jemandem ein Kompliment mache, dann ist dies immer ehrlich gemeint und nicht einfach so daher gesagt.

Ich bin dabei mich selber mehr zu akzeptieren und mit der aktuellen Lage klar zu kommen. Aber es ist noch ein sehr langer und steiler Weg dahin. Wenn ich mich einsam fühle, ist es ganz schwierig. Habe das Gefühl, dass dann auch die depressiven Gefühle wieder kommen und dann gelingt mir gar nichts mehr was zu einer Verbesserung beitragen würde.

Wie kann man die Angst am besten bekämpfen? Habe das Gefühl dies ist immer sehr schwierig, egal um was für Ängste es sich handelt. In der Vergangenheit zu stöbern ist so eine Sache. Weil Vergangenes kann man ja nicht mehr ändern, man kann nur in der Gegenwart etwas bewegen. Ich habe das Gefühl, dass ganz viele Dinge diese Angst verursacht haben. Frühere Schulzeit, "Kollegen", Enttäuschungen, Einsamkeit, Isolation, Schüchternheit, Misserfolge...

Könntest du mir vielleicht den Link nochmals schicken? Habe ihn jetzt nicht mehr. Das wäre toll.

#749
Hm, die Therapie bringt ja in dieser Form überhaupt nichts. Meiner Meinung nach musst du einen Verhaltenstherapeuten suchen. Das ist wohl so ziemlich die einzige Methode, die bei dir erfolgversprechend ist. Denn die Verhaltenstherapie basiert darauf, dass du quasi dazu gezwungen wirst, neue Erfahrungen zu machen - und das ist genau das, was du brauchst: Jemanden, der dich jede Woche wieder neu zwingt, anders zu handeln und zu denken, und dem du Rechenschaft schuldig bist, und der dich tadelt, wenn du deine Aufgaben nicht erledigt hast. Der hilft dir auch, deine Schritte auf dem Weg zur Verbesserung deiner Situation zu planen und so einzuteilen, dass sie machbar sind und die Ergebnisse sichtbar sind.

#750
Wie kann man die Angst am besten bekämpfen? Habe das Gefühl dies ist immer sehr schwierig, egal um was für Ängste es sich handelt. In der Vergangenheit zu stöbern ist so eine Sache. Weil Vergangenes kann man ja nicht mehr ändern, man kann nur in der Gegenwart etwas bewegen. Ich habe das Gefühl, dass ganz viele Dinge diese Angst verursacht haben. Frühere Schulzeit, "Kollegen", Enttäuschungen, Einsamkeit, Isolation, Schüchternheit, Misserfolge...

Könntest du mir vielleicht den Link nochmals schicken? Habe ihn jetzt nicht mehr. Das wäre toll.
Man kann schon nur in der Gegenwart etwas bewegen, aber halt auch nur soviel wie die Vergangenheit zulässt. In deinem Fall wird dir doch die unaufgearbeitete Vergangenheit immer in die Quere kommen. So ein Prozess ist sicher schmerzhaft, aber daraus kommt man gestärkt raus. Ich finde es schade, dass ich auch hier bereits wieder eine ablehnende Haltung von dir spüre. Ich frage mich, wie du deine Widersprüche lösen willst: Du schreibst, dass du natürlich etwas verändern möchtest, bewegst dich aber selber nur im Millimeterbereich. Natürlich sind Depressionen ernst zu nehmen, trotzdem solltest du dich ihnen stellen. Ich denke wirklich auch, dass eine Verhaltenstherapie wo du ins kalte Wasser geworfen wirst, am besten ist. Ist sicher nicht einfach.

Ich werde das Gefühl nicht los, dass du immer noch einfach hoffst, dass alles von selber gut kommt und du gar nichts dazu beitragen müsstest.

PS: Link habe ich dir per PN zukommen lassen.

#751
Wie kann man die Angst am besten bekämpfen?
Gar nicht bekämpfen! Umso mehr Du dagegen ankämpfst oder ihr aus dem Weg gehst, desto grösser wird die Macht der Angst.

Du kannst Dich aber ganz alleine Deiner Angst stellen, hindurchgehen und anschliessend merken, dass es Dich immer noch gibt ;) .

Was mir sehr geholfen hat, war, dass ich mir nicht überlegt habe, was in 5 oder 10 Minuten passiert. Sondern ich habe ganz bewusst einen Schritt nach dem anderen gemacht und habe darauf geachtet, was genau jetzt, in diesem Moment ist. Und ich habe weder zurück noch vorwärts geschaut.

Es sind nur unsere Gedanken, die uns das Leben so schwer machen. Nicht die Situation selber, die ist ganz neutral. Aber wir vergiften genau diese Situation mit all unseren negativen Gedanken.

Wenn ich zum Beispiel jemandem ein Kompliment mache
Das war ja nur ein Beispiel, trotzdem frage ich Dich, warum machst Du Komplimente?

Wenn ich mir die Menschen ansehe, denke ich bei vielen, dass diese es besser haben. Sie stehen "stabiler" im Leben, sind nicht alleine, sind glücklicher. Es macht mich oft traurig wenn ich andere Menschen "beobachte" oder ihnen zuhöre was sie erzählen.
Mir ging es genauso obwohl ich gesund und damals noch jung war. Aber das kam auch daher, weil ich mit mir nicht zufrieden war. Weil ich mich nur auf meine Unfähigkeiten und auf alle negativen Seiten an mir konzentriert habe.

Sobald Du Dich einfach so annimmst wie Du bist, mit all den negativen sowie auch mit den positiven Seiten, siehst Du alles von einer anderen Seite und irgendwann ist es Dir egal, ob andere glücklicher, reicher oder intelligenter sind als Du.

Aber Du brauchst nicht darauf zu hoffen, dass Dich irgend jemand an der Hand nimmt und mit Dir Deinen Weg zusammen geht. Denn dann wartest du verdammt lange und das Leben zieht an Dir vorrüber ohne dass Du wirklich gelebt hast.

#752
Einen Verhaltenstherapeuten? Ich weiss nicht, da ist doch genau eine grosse Angst davor vorprogrammiert. Wer lässt sich schon gerne zu etwas Unangenehmen zwingen?

Was soll ich den in der Vergangenheit noch aufarbeiten? Die Vergangenheit ist vorbei und war oft genug schwierig, sodass ich mich nicht mehr offensichtlich damit beschäftigen möchte. Vielleicht habe ich dich auch nicht richtig verstanden? Mir wäre es auch tausend mal lieber wenn ich mich nicht nur im Millimeterbereich aufhalten würde. Und zum x-sten Mal, NEIN ich hoffe nicht, dass sich alles auf wundersame Weise selber löst und regelt.

SeaLife, mir fällt es sehr schwer sich nur auf DEN Moment zu konzentrieren. Ich schaue immer wieder vorwärts in die Zukunft. Suche oft etwas was weiter weg liegt und etwas worauf ich mich freuen könnte.

Ich mache gerne (ehrliche!!) Komplimente weil ich jemandem gerne eine kleine Freude mache. Wer freut sich schon nicht über ein ernstgemeintes Kompliment! Wenn ich jemandem etwas "gebe" kommt vielleicht auch mal irgendetwas zurück. Doch es ist nicht so, dass ich ständig darauf warte. Manchmal vielleicht aber nicht ständig!! (Nicht, dass ihr denkt ich verteile nur Komplimente weil ich dann von diesen Leuten etwas zurück erwarte!)

#753
Und zum x-sten Mal, NEIN ich hoffe nicht, dass sich alles auf wundersame Weise selber löst und regelt.
Da frage ich mich, was du denn dagegen zutun gedenkst, denn handeln tust du ja nicht. Deine ganze Antwort beweist es einmal mehr....du willst dich der Angst gar nicht stellen. Dann lass es eben und beschwere dich weiterhinüber die böse böse Welt und das sich niemand für dich interessiert - scheint einfacher zu sein, als an sich selber zu arbeiten. Siehst du die ständigen Widersprüche wirklich nicht???

#754
Einen Verhaltenstherapeuten? Ich weiss nicht, da ist doch genau eine grosse Angst davor vorprogrammiert. Wer lässt sich schon gerne zu etwas Unangenehmen zwingen?
Ganz einfach: Jemand, der seine Angst überwinden will, und der lernen will, etwas Unangenehmes in Zukunft nicht mehr als unangenehm zu empfinden, indem er feststellt, dass es gar nicht unangenehm ist!!

Ich mache gerne (ehrliche!!) Komplimente weil ich jemandem gerne eine kleine Freude mache. Wer freut sich schon nicht über ein ernstgemeintes Kompliment!
Zum Beispiel wenn man genau merkt, dass der andere mit dem Kompliment erreichen will, dass man ihn mag? Dann fühlt man sich unwohl, weil sich niemand so "steuern" lassen will. Ein Kompliment muss nicht nur ehrlich sein, es dürfen auch überhaupt keine Erwartungen damit verbunden sein. Es darf nur um das Geben gehen, in keiner Weise um das Erhalten.

#755
mir fällt es sehr schwer sich nur auf DEN Moment zu konzentrieren. Ich schaue immer wieder vorwärts in die Zukunft. Suche oft etwas was weiter weg liegt und etwas worauf ich mich freuen könnte
Du willst vor dem Alltag fliehen um Dich nicht spüren zu müssen. Du flüchtest vor Dir selber und Du willst nur die Dinge erleben, die Deiner Meinung nach lebenswert sind.

So lang Du flüchtest und vermeidest, kommst Du keinen Schritt weiter.

Du kannst das Leben nicht austricksen.

Entweder man stellt sich den Herausforderungen, die manchmal auch schmerzhaft sein können, oder man lebt nur auf Sparflamme so wie Du in den letzten Jahren.

Ich mache gerne (ehrliche!!) Komplimente weil ich jemandem gerne eine kleine Freude mache. Wer freut sich schon nicht über ein ernstgemeintes Kompliment! Wenn ich jemandem etwas "gebe" kommt vielleicht auch mal irgendetwas zurück.
Du bist von den Anderen abhängig und hast das Gefühl, wenn Du Dich einschleimmst mögen sie Dich.

Es ist aber sehr schwierig, jemanden zu mögen der sich selber nicht gern hat.

Wie ich schon einmal geschrieben habe, fang zuerst bei Dir an, mach Dir selber kleine Freuden und nimm Dich an so wie Du bist.

#756
Nein, ich handle nicht. Warum sollte ich auch? Ich sitze jede freie Minute zuhause vor der Glotze, Playstation oder Computer und warte darauf bis sich alle Probleme von selber lösen. Kann ja sein, vielleicht klingelt plötzlich ein liebes Mädel an der Tür oder ein paar neue Freunde, wer weiss?! Dann wären schon viele Sorgen verflogen.

Ich mache keine Komplimente um zu erreichen, dass mich die andere Person mag. Es ist eher so, dass ich (ehrliche!) Komplimente mache wenn ICH jemanden gut mag. Wenn ich jemanden nicht so gut leiden kann, dann mache ich dieser Person auch eher selten oder gar nie ein Komliment. Das ist doch ganz normal.

Mit einschleimmen hat das ganze schon gar nichts zu tun! Ehrlichkeit ist einer meiner grossen Stärken. Ich bin kein Arschkriecher.

Ich flüchte überhaupt nicht vor dem Alltag, das ist in dieser Situation gar nicht möglich. Wenn es mir schlecht geht, warum sollte ich dann in diesen Stunden, Tagen und Wochen nicht nach etwas schönem und positiven Ausschau halten?

#757
Hey BB

Nein, ich handle nicht. Warum sollte ich auch? Ich sitze jede freie Minute zuhause vor der Glotze, Playstation oder Computer und warte darauf bis sich alle Probleme von selber lösen. Kann ja sein, vielleicht klingelt plötzlich ein liebes Mädel an der Tür oder ein paar neue Freunde, wer weiss?! Dann wären schon viele Sorgen verflogen.
Das ist ein Witz, gell?Ein schlechter Scherz.

Also weisst du, wenn ich die ganze Zeit auf das Glück warten würde und einfach tatenlos wäre, dann wäre ich nicht soweit gekommen.

Das Glück muss ich mir hart erarbeiten.

Es fällt leider nicht einfach so vom Himmel, wie in vielen Märchen erzählt wird.

Es gibt doch so ein Sprichwort: "Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied".

Dies entspricht den Tatsachen.

Weisst du, auch das Glück will verdient sein. Jedenfalls bei mir.

Von daher: wenn du inaktiv bist, wird es sehr schwierig.

Mal ehrlich:

Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau an deiner Türe klingelt um z.B. zu telefonieren, weil ihr Auto einen platten Reifen hat?

Oder wenn der Strom ausfiel, usw..

Und dass eine Gruppe Menschen genau vor deinem Haus einen platten Reifen hat und dann bei dir klingelt: das ist mysteriös.

Guter Witz, echt.

=)

Ich bin kein Arschkriecher.
Bravo. :party: Davon gibt es in der Welt nämlich schon genug.



Ehrlichkeit ist einer meiner grossen Stärken.
Das ist schön. Behalt dies bei. Dies ist enorm wichtig: für Freundschaften ebenso auch für die Partnerschaft.



Wenn es mir schlecht geht, warum sollte ich dann in diesen Stunden, Tagen und Wochen nicht nach etwas schönem und positiven Ausschau halten?
Vergiss nicht: nicht nur aus-schau halten.Sonder das Glück anpacken und ansprechen.

Solche Gelegenheiten kommen nicht so schnell wieder.

Und ist es denn nicht schön, wenn so ein Mädel zurücklächelt?

Trau dich. Nur Mut. :cool:

=)

#758
Ich kann ja ein paar Nägel auf die Strassen streuen, dann erhöht sich die Chance, dass bei mir jemand klingelt. Man muss dem Glück etwas auf die Sprünge helfen. =)

Das Glück muss man sich erarbeiten, das ist richtig. Aber es ist auch viel schwieriger als man vielleicht denkt.

Ja, es wäre schön wenn mal so ein Mädel zurücklachen würde. Doch die meisten schauen ja gleich weg wenn man sie nur mal kurz anschaut.

wiedermal ein Tief im Anmarsch, spüre es jetzt schon...

:(

#759
Na dann, viel Vergnügen beim Nägel-suchen ;) .

Berichte uns dann von deinem Erlebnis.

Pass aber auf die Plattfüsse auf, gell ;) .

Doch die meisten schauen ja gleich weg wenn man sie nur mal kurz anschaut.
Klingt vielleicht etwas abgedroschen:

Wahrscheinlich schaust du die Frauen an, die entweder schon vergeben: Ganz ehrlich: wenn du eine Freundin hättest und ein Typ würde sie angucken, wärst du auch froh, wenn sie sich wegdreht.

Oder eben gar kein Interesse an dir haben. Davon lass dich nicht entmutigen.

Wenn alle Frauen auf nur einen Mann stehen würden...

Meine Güte, der arme Mann :P .

Daher: Jede Frau hat einen anderen Geschmack. Es gibt auch eine Frau, der Du gefällst. Du bist ihr bisher nur noch nicht begegnet.

Das ist alles. :cool:

Und denk daran:

Schönheit liegt im Auge des Betrachters. :]

:cool:

#760
Da magst du schon Recht haben, Piper. Ein bisschen frustrierend ist es trotzdem wenn die allermeisten gleich wieder wegschauen. Das stärkt mein Selbtbewusstsein zum Beispiel auch nicht. Dann lasse ich dies lieber bleiben und schaue niemanden mehr an:confused:

Naja, das ist auch keine gute Lösung.

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