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Darf ich mal was loswerden?

137 Antworten12'335 AufrufeGestartet von tobelovedreturn ·

#101
Du bist tatsächlich sauer auf Deinen Freund weil er nicht DU ist?


Ich vermute, Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Irgendwie erwarte ich, dass er so ist wie ich.

Aber er ist anders, sogar sehr anders als ich. Trotzdem, wir ziehen uns gegenseitig an. Und ich bin froh, ihn zu haben. Denn er kann mir Gegenwind geben, ohne sofort die Flucht zu ergreifen.

bearbeitet #102
Nun kann man einfach nicht erwarten, dass andere Menschen so handeln wie man selbst. Denn jeder ist nun einmal ein Individuum und wie du ja auch sagst bist du ja trotzdem glücklich das er so ist wie er ist.

Und entweder man lehrt die Macken seines Partners lieben oder nicht. Denn ändern kann man eine Person nicht, ausser sie macht es aus eigenen Stücken. Ich finde man sollte auch jemanden den man Liebt nicht versuchen zu ändern, denn aus einem Grund verliebt man sich ja genau in diesen Menschen denn er genau gerade ist.  ^_^  

#103
Irgendwie erwarte ich, dass er so ist wie ich.


Schonmal gut das zu wissen. Gut für Dich meine ich. Dann kannst Du gegensteuern.

Aber er ist anders, sogar sehr anders als ich. Trotzdem, wir ziehen uns gegenseitig an.


Nicht trotzdem - deswegen.

Du könntest mit der Zeit lernen, dass völlig unterschieldiche Sichtweisen oder Einstellungen Dich nicht verunsichern brauchen, sondern sogar im Gegenteil, eure Unterschiede eine wunderbare Ergänzung sein können.

Denn sein wir mal ehrlich, was macht es schon, wenn er so überhaupt nicht auf Familiengeburtstage und den ganzen Drumherum steht. Na und? Wenn Du es toll findest, kannst Du es komplett übernehmen. Der Denkfehler den Du machst ist, dass Du es für ihn tun würdest. Tust Du nicht. Weil es für ihn im grunde unwichtig ist. Und das ist völlig in Ordnung. Du tust es also gar nicht für ihn, sondern für Dich, möchtest aber von ihm Unterstützung und Wertschätzung dafür. Wirst Du nicht bekommen. Warum auch? Er sieht darin nunmal keinen Wert darin, bzw. nicht den gleichen wie Du. Und nochmal - das ist okay. Wenn es Dir Freude macht - tu's für Dich - eben weil es Dir Freude macht. Aber nicht um Bestätigung zu bekommen.

Ich will jetzt nicht behaupten, dass es nicht vielleicht irgendwo ein Ungleichgewicht gäbe, ich kenne eure beziehung nicht und wir reden hier nur über Details und Beispiele.

Aber bei diesem beispiel existiert kein Ungleichgewicht. Du konstruierst eins. In Folge geht es Dir selbst nicht gut.

3× hilfreich
bearbeitet #104
Stimme Berta zu. Hab aufgehört, Dinge für den anderen zu machen, wenn es mich stresst. Wenn der andere dann ein Problem hat, weil du es plötzlich nicht mehr machst, ist es sein Problem. Erwarten kannst du aber nix, wenn du dich gut fühlen möchtest. 

Du kannst von anderen was erwarten, auch von dir.

Erwarten musst du aber nichts: weder von anderen noch von dir selbst.

Legst du bestimmt nicht schnell ab, aber machbar ist's.

1× hilfreich
B52
#105
Also ich weiß nicht, aber das mit der geschenkebsorgerei sehe ich anders, ich denke du machst das, weil du findest es gehört sich so, wahrscheinlich weil du nicht aushalten kannst/willst, dass ihr dort hingeht und ohne ankommt, was dir peinlich wäre, dein freund kann das wahrscheinlich, bzw. was wäre denn, wenn du es nicht besorgst und ihr ohne hingeht? Wäre ihm das unangenehm? oder nur dir?

Man sagt ja immer, man kann menschen nicht ändern, ich stimme da nur bedingt zu, man kann sehr wohl verhaltensweisen an menschen ändern, indem man sein eigenes verhalten ändert, also in deinem besispiel, dass du eben kein geschenk besorgst. Kann natürlich sein, dass er das gar nicht bemerkt, dann wäre er aber wirklich sehr gleichgültig (dir und auch seinen verwandten gegenüber)

Ich glaube auch, dass du die Eigenschaft hast, dinge für andere zu tun, ohne das diese das unbedingt wollen, weil du sie eigentlich für dich tust...

B.

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#106
Ich glaube auch, dass du die Eigenschaft hast, dinge für andere zu tun, ohne das diese das unbedingt wollen, weil du sie eigentlich für dich tust...


B)  Dieses Muster erkenne ich aber nur bei meinem Freund. Ich bin allgemein ein Mensch, der unheimlich gerne und viel gibt. Ich rede nicht nur von materiellen Dingen sondern einfach mal ein "Ich hab dich lieb" oder so.

Und das mache ich gerne. Wenn ich meiner Mutter einen Blumenstrauss schicke, einfach so, und sie Freude hat, macht mich das auch froh. :)  Bei diesen Dingen kann ich nichts erwarten, tu ich auch nicht.

Ich bin sowieso der Organisator in unserer Beziehung. Er ist da eher léger. Wenn ihn jemand nach einem Termin fragt, muss er zuerst mich fragen, ob er da schon was los hat. :D

Er nimmt's auch mit der Zeit nicht so genau, aber inzwischen hab' ich mich daran gewöhnt.

Eventuell sollte ich das Ganze einfach ein bisschen lockerer sehen, was meint ihr? B)

1× hilfreich
#107
Morgen tobe

Eventuell sollte ich das Ganze einfach ein bisschen lockerer sehen, was meint ihr? B)
JA!

Grüsse, Peanuts

PS: Du hast ja schon mehr als die Hälfte geschafft!! :super:

1× hilfreich
#108
Wie gesagt, wenn es dein Problem ist, 'nen neuen Winkel probieren.

Wenn es sein Problem ist, gilt das Gleiche für ihn.

Keiner kann die sagen/ vorschreiben, wie du was zu sehen hast (locker, verkrampft, hysterisch, flockig etc.), sondern du musst schauen wie du mit den Dingen in deiner Beziehung umgehen kannst (oder nicht).

Das heißt es, Verantwortung für dein eigenes Leben mit allem drum und dran (zB. eine Beziehung) zu übernehmen.

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bearbeitet #109
Ich habe ehrlich gesagt auch ein bisschen den Eindruck, dass Du die ganzen Sachen, die Du vordergründig für andere tust, im Endeffekt am meisten für Dich machst. Lass mich dazu folgende Aussage von Dir aufgreifen. Ist zwar schon bisschen länger her, aber trotzdem.

Nein, ich wurde verlassen weil ich Angst hatte nicht gut genug zu sein und somit klammerte und ständig Bestätigung brauchte. Nicht weil ich nicht gut genug bin, sondern weil ich dachte, nicht gut genug zu sein.


Wenn in Dir der Gedanke verankert ist, dass Du denkst, nicht gut genug zu sein, wäre es möglich, dass Du versuchst, mit Deinen "guten" Handlungen und Aussagen das Gefühl des "nicht gut genug zu seins" zu kompensieren. Mag sein, dass Du in manchen Situation nicht direkt eine Gegenleistung erwartest, weil Dich Deine gute Handlung mit ausreichend Befriedigung und Ruhe belohnt. Du hast dann in Deinen Augen etwas explizit gut gemacht und hast in diesem Moment keine Minderwertigkeitsgefühle mehr - die anderen sind ja glücklich und zufrieden mit Dir.

Anders ausgedrückt erkaufst Du Dir mit Deinen guten Taten gewissermassen das Wohlwollen Deiner Mitmenschen und damit auch die Auflösung Deiner Angst. Dies ist aber nur temporär, da das eigentliche Problem, Deine Unsicherheit, immer noch unverändert vorhanden ist.

Eventuell sollte ich das Ganze einfach ein bisschen lockerer sehen, was meint ihr? B)


Ja, das wäre eine Möglichkeit. :) Manchmal funktioniert das aber in der Umsetzung nicht so ganz auf Anhieb, da gewisse Muster sehr stark in einem verankert sind. Aber versuchen kannst Du's und dranbleiben. Und daran glauben, dass Du genau so, wie Du bist, eigentlich schon ganz prima gelungen bist. :)

4× hilfreich
bearbeitet #110
Die gute tobe ist in der Halbzeit angekommen! Juhu :]

Und: Es geht mir gut!

@henut Deine Theorie könnte stimmen. Aber ich mach' viele Dinge auch unbewusst. Eine gute Bekannte von mir meinte mal, ich sei nicht so wie die anderen in meinem Alter. Auf mich sei stets Verlass und ich sei im Kopf so viel weiter. Kann sein, ich weiss es nicht. Ich hab' kürzlich was interessantes gelesen über mein Sternzeichen:

Die meisten Steinböcke lieben klare Prinzipien, Hierarchien und Regeln, an die man sich halten kann. Eine Gesellschaft kann ihrer Meinung nach nur dann wirklich funktionieren, wenn sich alle an allgemein anerkannte Standards und Maßstäbe halten. Ihre Ordnungsliebe und Korrektheit machen Steinböcke zu den geborenen Perfektionisten – und manchmal kann dabei auch ein Hang zur Prinzipienreiterei und Besserwisserei bestehen. Mit den Jahren lockern aber erstaunlich viele Steinbockgeborene ihre starre Haltung und lernen, auch mal die Dinge einfach so laufen zu lassen.

Dieser Drang nach Sicherheit hab' ich echt. Ich mag es nicht, wenn Dinge schwammig sind. Ich brauch' Klarheit. Immer. Am liebsten möcht' ich alles kontrollieren. Und auch die Kontrolle über meine Beziehung haben. Wir haben gestern 'geskyped' und obwohl ich die Kontrolle nicht habe über ihn, fühle ich mich ihm so nah wie noch nie zuvor.

Liebe Grüsse

tobe

1× hilfreich
#111
Sich zur Lockerheit "zwingen", sich entspannen, bedeutet auch Kontrolle. 

Du hast immer die Kontrolle. Die Frage ist nur, worauf du sie konzentrierst.

1× hilfreich
bearbeitet #112
[SIZE=10pt]Liebe Tobe[/SIZE]

Es gibt Menschen, die den vertrauten Raum eines überschaubaren und abgesteckten Rahmens benötigen, um innerhalb dessen frei und zufrieden Leben zu können. Sie ziehen die Stabilität und Sicherheit dermassen vor, dass sie gewollt auf einen Teil der möglichen Freiheit verzichten, da sie häufig vom Überangebot an Möglichkeiten so überfordert sind, dass sie schlussendlich nichts mehr auf die Reihe kriegen, weil sie sich entweder komplett verzetteln oder aber in Schockstarre verharren. 

[SIZE=10pt]Wenn Du Dich nun wohl fühlst, wenn Du Dich in dem von Dir abgesteckten vertrauten Raum bewegen kannst, dann sehe ich keinen Grund, wieso Du dies ändern solltest. Selbst wenn Dir gewisse andere Leute einreden wollen, dass Du nur eine Illusion der Freiheit hast, die Du eigentlich haben könntest. Dass man ja nur die Möglichkeit hat, zwischen vorgegebenen Optionen innerhalb des Bekannten zu entscheiden.[/SIZE]

Der einzige Unterschied ist eigentlich, dass die eine Sorte Mensch den Gedanken „was wäre wenn…“ und „ich könnte…“ in ihrem Leben haben will. Man könnte alles tun, die Welt liegt einem zu Füssen…. Die grosse Mehrheit bleibt dann aber trotzdem auf der Couch sitzen, abends, nach der Arbeit. 

[SIZE=10pt]Wenn es für Dich nun realistischer, vertrauter und angenehmer ist, Dich zu „beschränken“, um in dem Dir bekannten Gebiet gezielt zu agieren und die Füsse auf dem Boden zu spüren (oder die Kontrolle zu haben), kannst Du damit sogar weiter kommen als jemand, der in Gedanken die ganze Zeit in den Wolken schwebt. Schlecht ist das also nicht. Nur nicht das richtige für jedermann und dies gilt es zu akzeptieren. Wichtig ist im Endeffekt nur, dass Du mit Deiner Wahl für Dich zufrieden und glücklich bist. Für die anderen kannst Du diese Wahl nämlich nicht treffen. Wobei wir beim Thema Kontrolle wären.[/SIZE]

[SIZE=10pt]Was ist schon Kontrolle? Wie weit brauchst Du Kontrolle oder das Gefühl, etwas kontrollieren zu können? Du beantwortest es mit:[/SIZE]

Am liebsten möcht' ich alles kontrollieren.


[SIZE=10pt]Alles ist ziemlich viel. In Deinem Leben kannst Du vielleicht – wenn man beschönigt rechnet – 10% kontrollieren. Du kannst bei klarem Verstand und gesundem Körper (beides auch nicht selbstverständlich) die Kontrolle darüber haben, was Du sagst und was Du tust. Dann hört es eigentlich schon auf. Du kannst jemandem Deinen Willen vielleicht aufzwingen, das wäre aber Missbrauch. Wie weit geht für Dich Kontrolle? Reicht es Dir etwas zu wissen, egal ob es nach Deinem Geschmack ist, oder willst Du eine Situation auch beeinflussen? Dein ganzes Umfeld, Deine Mitmenschen, das Wetter und einen Grossteil der Welt, in der wir alle leben, kannst Du nicht kontrollieren (die Weltherrschaft gehört dann sowieso mir. :P ). In jedem Moment kann etwas Unerwartetes geschehen. Überall. Wieso ist das Gefühl der Kontrolle also so wichtig für Dich? Gibt es Dir Sicherheit? Was aber ist denn, wenn „Sicherheit“ gar nicht so allumfassend existiert und sich die Welt trotzdem dreht? [/SIZE]

[SIZE=10pt]Vielleicht brauchst Du gar nicht so viel Kontrolle in Deinem Leben. Vielleicht geschieht auch so einiges genauso, wie es sein muss. Kontrolle erzeugt in den meisten Fällen Zwang, in stärkerer oder weniger stark ausgeprägter Form. Zwang erzeugt Druck. Auf Dich und/oder Dein Umfeld. Da passiert es schnell, dass dann plötzlich einiges nicht mehr so viel Spass macht. [/SIZE]

Die gute tobe ist in der Halbzeit angekommen! Juhu :]

Und: Es geht mir gut!


Perfekt! Es geht Dir gut, trotz der Gewissheit, dass Du nicht kontrollieren kannst. Was willst Du mehr?

1× hilfreich
#113
Ich habe mich lange mit all diesen Themen auseinander gesetzt, Sicherheit, Kontrolle, Eifersucht und allem was sonst noch so die kleinen oder grossen Probleme des Alltags betreffen.

Für all das habe ich nur eine Ursache bei mir finden können. Und ich wage sogar zu behaupten das lässt sich bei sejr genauem hinschauen auf Jeden anderen übertragen.

Alles, Sicherheit, Kontrolle, Eifersucht, sogar Schuldgefühle Zwänge etc. haben alle nur eine Ursache.

Bestimmte Gefühle nicht fühlen zu wollen.

Nachdem ich das gemerkt habe hat das bei mir absolut alles verändert.

Am Ende läufts immer auf das gleiche raus. Eine Art depperter Todesangst. Wenn ich nie krank bin, werd ich nie sterben. Im übertragenen Sinne scheint der Mensch dieses Konzept auf die Seele anzuwenden. Wenn ich nie Schmerz fühle, werd ich ewig leben.

Tatsache ist, Schmerz ist Leben. Genau wie Freude. Negative Gefühle existieren nicht. Nur Gefühle.

Das zu erkennen bedeutet keine Sicherheit, keine Kontrolle und keine Zwänge mehr zu benötigen. Wirkliche Freiheit ist die Freiheit zu fühlen was man eben fühlt. Was immer das ist.

Man muss es nicht mal wollen, einverstanden sein reicht schon. Wollen steht sowieso eher im Weg. Nichts wollen, alles lassen.

Doch selbst hier gilt, der Anfang ist immer nur das Einverständnis. Selbst zum eigenen Kontrollwahn. Zur Eifersucht. Zum Zwang. Zu allem.

Das was am schwierigsten für den Verstand nachzuvollziehen ist. Liebe ist einfach. Sie kennt diese Unterschiede von gut und schlecht, gewollt und ungewollt, schwarz und weiss nicht. Das gilt auch für Selbstliebe.

Selbst wenn man sich hasst, kann man sich prima dafür lieben, dass man sich hassen kann. Sollte man sogar.

Je mehr es Dir gelingt, dss zu akzeptieren und sogar zu geniessen, was Du an Dir nicht magst, um so mehr wird genau das nachlassen. Es klingt wie ein Paradox, doch ist es keines.

5× hilfreich
#114
Heut' könnt ich mal wieder so richtig ausrasten. Scheiss Montag. :evil:

Kann ich jemanden anschreien?

;(

1× hilfreich
#115
lass es raus tobe!

#116
Klar kannst du jemanden anschreien. Kissen, Wald, Forum - alles da. Und los.

1× hilfreich
bearbeitet #117
So, war grad ne Runde Spazieren. Hab' mich wieder eingekriegt.

Doch nicht schreien.

Mittlerweile sind 6 Wochen rum. Ich dachte, ich würde das niemals schaffen.

Aber ich merke, es ist gar nicht so schwer. Und wisst ihr was? Ich bin mächtig stolz auf mich, dass ich das (meistens) so gut meistere :)  

Gestern meinte mein Freund "Du bist doch besser, als Du denkst".

Ich freu' mich so sehr auf das Wiedersehen.

Der Monat Mai ist zum Glück voll mit Feiertagen hier. Und die Arbeitstage gehen auch vorbei, wenn auch viel langsamer als Freitage :D  

UND: ich bin wieder um eine Erfahrung reicher und kann sagen, ich hab's überlebt. Und, was mich nicht umhaut macht mich stärker.

Klingt alles übertrieben, ne?

Ich danke Euch. Für's Zuhören. Für's Helfen. Für's Drücken. Für alles.

Tobe

1× hilfreich
#118
Hallo meine Lieben

Es ist viel passiert. Er ist wieder da und wir haben uns getrennt. 

Ich hab in der Zeit wo er weg war gemerkt, dass ich die Krise von damals nicht überwunden habe. Ich hab mir oft eingeredet, dass alles doch nicht so schlimm ist und dass er doch ein Guter ist. Doch es war nicht so. Ich hab mir selber etwas vorgemacht. Als er nach Hause kam, küssten wir uns und ich fühlte nichts. Einfach nichts. Und Zungenküsse? Ich hoffte stets, dass sie bald vorbei sind. Es ging nicht mehr. 

Und doch bin ich so traurig. Ich verliere eine tolle Familie, welche stets für mich da war. Ich verliere ein sicheres Umfeld und das Schlimmste: meinen besten Freund. 

So hat die Forum-Liebesgeschichte ihr Ende gefunden. 

Ich danke Euch.

Tobe

#119
Liebe Tobe *drück*

Wenn die Liebe nicht mehr da ist, ist sie nicht mehr da. Es war fair den Schlussstrich zu ziehen. So hat er die Chance irgendwann neu anzufangen und Du hast diese auch.

Alles Liebe

Minusch

1× hilfreich
#120
Liebe tobe

Du hast auf Dein Herz gehört, hast Dir viele Gedanken gemacht und hast eine Entscheidung getroffen.

Auch wenn die Wellen zwischenzeitlich hoch schlugen, der Sturm wird vorbei gehen.

Was bleibt sind die Auswirkungen Deines mutigen Handels. Wie Minusch schreibt, hast Du Euch beiden damit die Chance gegeben, etwas neues zu beginnen. Überstürze nichts, geh weiter Deinen überlegten Weg. Dann wird nicht viel schief gehen!

Vielleicht ist Dein nächster Prinz jemand, den Du heute noch nicht mal kennst?

Ich drücke Dir die Daumen! :super:

Peanuts(mehr nuts als Pi)

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