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ich leide unter angstzuständen/panikattacken

59 Antworten5'034 AufrufeGestartet von Broken-Wings ·

Broken-WingsThemenstart
#1
Hallo liebe forumler,

ich habe ein massives problem..

durch meine vergangenheit, mit den eltern,kindheit etc habe ich seit cirka 2 jahren schlimme angstzustände entwickelt. das zeigt sich entweder so das ich magen/darmprobleme habe oder dann plötzlich wie keine luft mehr bekomme und das eine gefühl einfach sehr unangenehm ist.. vor 2 jahren war es schonmal ganz schlimm. jetzt ist es wieder da. ich mache therapie und mein arzt verschrieb mit temesta... jedoch wollte ich euch fragen, was ihr dazu meint, was man noch machen kann.. weil ich fest entschlossen bin dagegen anzukämpfen..

#2
Liebe Broken-Wings,

weshalb glaubst du denn, dass deine Therapie, der Arzt, seine Medikation nicht das richtige für dich ist? Oder geht dir alles nur zu langsam? Wenn du das Gefühl hast, dass er dir nicht helfen kann, solltest du entweder den Therapeuten wechseln oder ggf. einen Bewusstseintrainer aufsuchen oder vielleicht bei nachfragen ob es zu den Medikamenten Alternativen aus der Naturheilkunde gibt.

Was auch immer du brauchst, um deine Vergangenheit abschließen zu können - es gibt immer mehrere Wege, die man aber nicht alle gleichzeitig gehen kann.

Alles Gute,

pitsch

#3
Was ist denn ein Bewusstseinstrainer?

#4
hm..keine ahnung jemand der hypnose anwendet, dass meinte mein arzt

wäre auch eine lösung, da ich ja nicht genau weiss was es auslöst...

#5
:) ein Bewusstseinstrainer wird in großen Firmen für Führungskräfte unter dem Begriff "Coach" gebucht.

Für persönliche Zwecke kann man mit dem Coach trainieren, dass uns die Vergangenheit zwar zu dem Menschen gemacht hat, der wir heute sind. Wir dürfen die Vergangenheit aber in der Vergangenheit lassen und dürfen heute andere als die antrainierten, anerzogenen Entscheidungen treffen - wenn wir es wollen.

Ähnlich wie ein Fitness-Trainer, der einem die Schonhaltung abtrainiert durch körperliche Übungen, so kann man auch sein Verhalten z.B. mit Hilfe eines Bewusstseinstrainers, seine Reaktionen umtrainieren. Das wiederum kann einen befähigen, seine Ängste nicht als Bedrohung, sondern z.B. als Warnung oder als Herausforderung zu betrachten.

#6
Hallo,

habe seit acht Jahren eine schwere Agoraphobie mit Panikstörung und eine generalisierte Angststörung. Seit einem Jahr fällt es mir schwer, dass Haus überhaupt noch zu verlassen. Bin in Behandlung. Wenn Du möchtest weiterer Austausch über PN

#7
also ich bin wirklich um jeden tipp froh, weil meine umgebung nicht richtig

nachvollziehen kann was ich habe..

#8
Hallo,

viel wichtiger ist doch ob du dein Problem kennst und es angehst, wenn es dich stört. Und wenn du nicht weißt was bei dir diese Panikattacken auslöst, dann ist eine Hypnose sicherlich ein Weg. Ob du allerdings genügend vertrauen hast, um dich dem zu stellen, das kannst nur du wissen. Man kann auch eine Person seines Vertrauens im Normalfall mitnehmen, so dass man nicht nur auf den Bericht des Hypnotiseurs angewiesen ist, wenn man nicht alles mitbekommt.

Alles Gute,

pitsch

#9
ich habe auch an panikattacken und angstzuständen gelitten bzw. hab ich heute noch, wenn auch ganz selten panikattacken. ich geh sicherlich nicht zum arzt! will keinenfalls irgendwelche medikamente nehmen. sowas ist seelisch. wie soll da ein medikament wirken?

ich bin der meinung das man das selber in die hand nehmen muss. ich habe meine angst einfach akzeptiert und nicht dagegen angekämpft. seit dem hab ich echt ganz selten welche, und wenn dann nur ganz leichte attacken. ich wehr mich einfach nicht dagegen und lasse diese zu.

klar wenn du etwas aufzuarbeiten hast und dir alles von der seele reden willst, ist ein arzt schon gut. wenn du das für dich persönlich brauchst.

nur würd ich im leben keine medikamente nehmen...

was ich weiß, probierts eine bekannte von mir mit homöopathie. mir ist das alles viel zu teuer. menschen müssen lernen, sich auch mit sich selbst auseinander zu setzen und ihre schwächen zu akzeptieren. nur nicht dagegen ankämpfen.

#10
ich akzeptiere sie auch, bzw alle wissen auch bescheid, weil ich dazu stehe nur braucht das alles zeit aber bekomme auch vom arbeitgeber druck..

#11
Die genannten Probleme hatte ich auch.

Bei mir waren die Auslöser zu viel Stress bei der Arbeit, zu wenig Schlaf und zu unausgewogene Ernährung.

Zumindest bei mir konnte man sagen, dass die körperlichen Sympthome durch ein seelischen Ungleichgewicht ausgelöst worden sind. Ich habe zwar immer noch viel Stress, aber ich habe mich gezwungen, sowas nicht mehr zu nah an mich heran zu lassen - sowas kann man lernen.

#12
hallo broken-wings,

darf ich fragen, welche art von therapie du machst? mir hat vor 7 jahren zu den selben themen eine kognitive verhaltenstherapie sehr sehr geholfen. ich lebe in der selben stadt wie du. bei bedarf gerne mehr mittels PN.

ausserdem habe ich während dieser zeit täglich 1 - 2 mal "progressive muskelentspannung nach jacobsen" angewendet, welche sehr erfolgreich bei angststörungen angewendet wird. wenn du dies regelmässig übst, kann sie dir helfen, mit akuten pa's umzugehen.

ich wünsche dir alles liebe & gute,

mona_lisa

#13
Hallo,

auch ich leide seit einigen Jahren unter Panikattacken, ausgelöst durch eine Magersucht, an der ich fast gestorben wäre. Dank einer Therapie bin ich nun endlich auf dem Weg, die Angst loszuwerden. Nehme sogar seit einigen Wochen keine Medikamente mehr.

Für Menschen, die sowas noch nie erlebt haben, ist es sehr schwer nachzuvollziehen, wie so eine Attacke abläuft und vor allem, wie sehr es das Lebens des Betroffenen einschränkt. Ich möchte euch aber allen Mut machen, dass man etwas dagegen tun kann! Denkt dran: Ihr seid nicht allein und es gibt viele andere, die ähnliches durchgemacht haben oder noch durchmachen. Sucht den Kontakt zu diesen Leuten, z.B. in solchen Foren wie diesem. Und vor allem sucht euch professionelle Hilfe, denn ohne diese, ist es wirklich schwer, aus dem Teufelskreis rauszukommen.

Auch von mir alles Liebe und Gute,

gefühlsCHAOS

#14
will keinenfalls irgendwelche medikamente nehmen. sowas ist seelisch. wie soll da ein medikament wirken?
Das kann man so pauschal nicht sagen, Angststörungen und Depressionen können auch durch ein chemisches Ungleichgewicht im Gehirn/im Hormonhaushalt begründet sein.

Gerade wenn es tatsächlich nichts aufzuarbeiten gibt, sind die Ursachen oft körperlich und nicht seelisch.

Daher sollte man immer und in jedem Fall eine Experten aufsuchen und eine ausgefeilte Diagnose stellen lassen, bevor man sich informiert und individuell für eine Behandlungsmethode (und sei es der eigene Wille) entscheidet.

#15
ich habe auch medis aber nur bei einem anfall ansonsten nehme ich diese nicht. ich will ja die ursache erkennen.. aber auch bei gewissen therapien steht die KK nicht gerade hinter einem

#16
ja, da hast du Recht, es werden imme rnoch viel zu wenige Behandlungsmethoden anerkannt. Selbst eine Gesprächstherapie muss man ja als tiefenpsychologische Analyse "tarnen", um sie bezahlt zu bekommen.

Ich hoffe, du findest einen Weg aus deiner Krankheit und kannst bald ohne Ängste leben!

#17
danke das hoffe ich auch...und nehme jede hilfe entgegen...

#18
Was würde eigentlich passieren, wenn du dich immer wieder (u.U. mit einer zweiten Person) in solche angstauslösenden Situationen begibst? Also ganz bewusst begibst?

#19
das weiss ich auch nicht, evt wäre das ja ganz gut ich weiss ja nicht...

#20
Aber wie wäre es denn, wenn du dich mal mit solchen Situationen konfrontierst? Klar musst du damit rechnen, dass du kurz vor dem Nervenzusammenbruch stehst, aber "Sinn und Zweck" bei Angst ist es ja, diese Angst anzunehmen bzw. sich mit ihr zu konfrontieren.

Im Moment lebt dir die Angst dein Leben vor - eigentlich sollte es umgekehrt sein. Du darfst dich allerdings auch nicht schämen, wenn du danach z.B. in Tränen ausbrichst. Oder wenn andere Symptome auftreten. Das ist völlig natürlich. Aber mit der Zeit wirst du merken, dass diese Angst weniger wird.

In einer Therapie würdest du irgendwann auch mit deinen Ängsten konfrontiert werden. Wenn du es jetzt von dir aus probieren würdest, könntest du mal testen, ob du es wirklich alleine bewältigen kannst oder ob du professionelle Hilfe brauchst.

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