Ich will nicht verbittern!
434 Antworten29'127 AufrufeGestartet von Elefantenherz ·
Guten Morgen Fanti
...da muss ich doch, trotz Fasnacht, ein paar Worte schreiben!
Zu Deinen Fragen habe ich keine Antworten parat, aber ich möchte Dir die Frage weitergeben, die ich mir beim Lesen Deiner Worte selber gestellt habe:
Überleg Dir doch mal, WAS denn genau den Schmerz über den Verlust einer (oder DIESER) Beziehung in Dir auslöst. Ist es Dein Stolz, ist es das Zerplatzen einer Seifenblase, ist es die Enttäuschung....oder was ist es denn?
Du hattest eine gute Zeit mit der Lady. Ihr habt aber nicht so viel Sorge zu der Beziehung getragen, wie notwendig gewesen wäre. IHR. Nicht DU!
Vielleicht hast Du in Gedanken schon eine Familie mit ihr gegründet, vielleicht Pläne geschmiedet...und nun ist alles anders gekommen...
Ok.
Aber, Ihr hattet doch eine gute Zeit, so lange sie gut war, oder?
Warum können wir Menschen nicht das Gute anschauen (das jetzt vielleicht vorbei ist), sondern schauen immer nur auf das was nicht mehr ist??? Wenn ich mich freuen könnte, eine Zeit mit einer wunderbaren Frau verbracht zu haben und nicht traurig sein müsste, dass ich diese Zeit morgen nicht mehr haben wrde, ginge es mir in solchen Situationen viel besser.
Deshalb versuche ich immer, mich an schönen Dingen in der Gegenwart zu freuen und sie als gute Erinnerung in die Zukunft mitzunehmen. Aber ich versuche nicht, die Gegenwart zu fesseln und sie geschnürt mit nach Morgen zu nehmen.... denn das geht nicht. (es könnte mich ja morgen auch ein Tiger fressen....und was nutzt mir dann das geschnürte Zukunftspaket....?)
ist das verständlich?....wohl eher nicht, aber Du wirst es mir hoffentlich nachsehen.... erlebe gerade die schönsten drei Tage im Jahr in Basel und weiss, dass am Donnerstagmorgen alles vorbei sein wird... ausser schöner Erinnnerungen...... :)
Ich wünsch Dir, dass Du viele Antworten erhältst, vielleicht auch brauchbare (im Gegensatz zu meiner...) und vor allem, dass Du mit den Menschen in der Klinik auch viele Fragen besprechen kannst.... die kennen diese bestimmt - ob sie Antworten haben, wirst Du schon sehen....
in der Schweiz sagt man in Anlehnung an eine uralte Werbung: «frööge choscht ja nüüt!» (Fragen kostet ja nichts!)....also: FRAG! Das schlimmste was Dir passieren kann ist, dass keine Antwort kommt.... ;)
E liebe Fasnachtsgruess
Xoff
PS: hier noch einmal der Link zu meiner Fasnachtsclique, falls sich jemand dafür interessiert, wie das in Basel abgeht, wenn wir von Fasnacht reden (@Stormbee war hier bei mir und kann Euch auch ein wenig erzählen....sie wurde halt recht früh müde.... aber die Jungen von heute, die mögen auch nicht mehr so....gell Bienchen;) )
www.volggslaervli-basel.ch (das ist unsere diesjährige Fasnachtsaktion, eine Volksmaske, gratis, für alle, damit alle mitmachen können)
oder
www.lumpesammler-basel.ch (das ist unsere Cliquen-Site....die hab ich einfach mal aufgesetzt., wird dann schon noch besser....)
Mich seht Ihr da als gelben Elvis, z.B..... :)
...da muss ich doch, trotz Fasnacht, ein paar Worte schreiben!
Zu Deinen Fragen habe ich keine Antworten parat, aber ich möchte Dir die Frage weitergeben, die ich mir beim Lesen Deiner Worte selber gestellt habe:
Überleg Dir doch mal, WAS denn genau den Schmerz über den Verlust einer (oder DIESER) Beziehung in Dir auslöst. Ist es Dein Stolz, ist es das Zerplatzen einer Seifenblase, ist es die Enttäuschung....oder was ist es denn?
Du hattest eine gute Zeit mit der Lady. Ihr habt aber nicht so viel Sorge zu der Beziehung getragen, wie notwendig gewesen wäre. IHR. Nicht DU!
Vielleicht hast Du in Gedanken schon eine Familie mit ihr gegründet, vielleicht Pläne geschmiedet...und nun ist alles anders gekommen...
Ok.
Aber, Ihr hattet doch eine gute Zeit, so lange sie gut war, oder?
Warum können wir Menschen nicht das Gute anschauen (das jetzt vielleicht vorbei ist), sondern schauen immer nur auf das was nicht mehr ist??? Wenn ich mich freuen könnte, eine Zeit mit einer wunderbaren Frau verbracht zu haben und nicht traurig sein müsste, dass ich diese Zeit morgen nicht mehr haben wrde, ginge es mir in solchen Situationen viel besser.
Deshalb versuche ich immer, mich an schönen Dingen in der Gegenwart zu freuen und sie als gute Erinnerung in die Zukunft mitzunehmen. Aber ich versuche nicht, die Gegenwart zu fesseln und sie geschnürt mit nach Morgen zu nehmen.... denn das geht nicht. (es könnte mich ja morgen auch ein Tiger fressen....und was nutzt mir dann das geschnürte Zukunftspaket....?)
ist das verständlich?....wohl eher nicht, aber Du wirst es mir hoffentlich nachsehen.... erlebe gerade die schönsten drei Tage im Jahr in Basel und weiss, dass am Donnerstagmorgen alles vorbei sein wird... ausser schöner Erinnnerungen...... :)
Ich wünsch Dir, dass Du viele Antworten erhältst, vielleicht auch brauchbare (im Gegensatz zu meiner...) und vor allem, dass Du mit den Menschen in der Klinik auch viele Fragen besprechen kannst.... die kennen diese bestimmt - ob sie Antworten haben, wirst Du schon sehen....
in der Schweiz sagt man in Anlehnung an eine uralte Werbung: «frööge choscht ja nüüt!» (Fragen kostet ja nichts!)....also: FRAG! Das schlimmste was Dir passieren kann ist, dass keine Antwort kommt.... ;)
E liebe Fasnachtsgruess
Xoff
PS: hier noch einmal der Link zu meiner Fasnachtsclique, falls sich jemand dafür interessiert, wie das in Basel abgeht, wenn wir von Fasnacht reden (@Stormbee war hier bei mir und kann Euch auch ein wenig erzählen....sie wurde halt recht früh müde.... aber die Jungen von heute, die mögen auch nicht mehr so....gell Bienchen;) )
www.volggslaervli-basel.ch (das ist unsere diesjährige Fasnachtsaktion, eine Volksmaske, gratis, für alle, damit alle mitmachen können)
oder
www.lumpesammler-basel.ch (das ist unsere Cliquen-Site....die hab ich einfach mal aufgesetzt., wird dann schon noch besser....)
Mich seht Ihr da als gelben Elvis, z.B..... :)
Ich muss mal kurz den Status als stille Mitleserin verlassen, um zwei Dinge loszuwerden.
Fragen kostet nichts sagt man auch in Deutschland gern und stimmt auch in dem Zusammenhang, in dem Xoff es gebracht hat.
Aber diese Fragen, die du dir selbst ständig stellst und mit denen du dir das Hirn zermarterst, die kosten sehr wohl etwas: Energie. Deine Lebensenergie. Spürst du das nicht auch? Je länger du darüber nachgrübelst, wie dumm und nichtsnutzig du angeblich bist, desto gedrückter wird deine Stimmung. Im Gegrübel steckt das Übel, sage ich immer. Guck: GegrÜBEL.
Versuch mal, in solchen Downphasen an etwas Schönes zu denken, das du erlebt hast. Aber nicht mit dem Zusatz "Das kommt nie wieder", sondern mit "Ich werde wieder Schönes erleben".
Kennst du den Film Cast Away mit Tom Hanks? Er sitzt jahrelang auf der Insel fest, aber..."Dann kam die Flut und schnekte mir ein Segel."
Wenn ich Gefahr laufe, in depressive Stimmungen zu verfallen, hilft mir das: der Gedanke, dass die Flut (das Leben, das ja ein Fluss ist mit Wellen) mir ein Segel bringen wird. Da entsteht in mir immer so ein Hauch von Vorfreude auf das weitere Leben.
Ich habe dich hier als sehr sensiblen und gefühlsbetonten Menschen kennen gelernt. Du legst immer deine ganze Seele in das, was du gerade tust (die Liebe zu dieser Frau, deine Selbstkasteiung...immer volle Pulle). Ich habe keinen Zweifel, dass du genauso mit ganzer Seele Bass spielst. Und dann KANNST du gar nicht schlecht sein!!!!
Das wollte ich nur mal kurz gesagt haben.
Fragen kostet nichts sagt man auch in Deutschland gern und stimmt auch in dem Zusammenhang, in dem Xoff es gebracht hat.
Aber diese Fragen, die du dir selbst ständig stellst und mit denen du dir das Hirn zermarterst, die kosten sehr wohl etwas: Energie. Deine Lebensenergie. Spürst du das nicht auch? Je länger du darüber nachgrübelst, wie dumm und nichtsnutzig du angeblich bist, desto gedrückter wird deine Stimmung. Im Gegrübel steckt das Übel, sage ich immer. Guck: GegrÜBEL.
Versuch mal, in solchen Downphasen an etwas Schönes zu denken, das du erlebt hast. Aber nicht mit dem Zusatz "Das kommt nie wieder", sondern mit "Ich werde wieder Schönes erleben".
Kennst du den Film Cast Away mit Tom Hanks? Er sitzt jahrelang auf der Insel fest, aber..."Dann kam die Flut und schnekte mir ein Segel."
Wenn ich Gefahr laufe, in depressive Stimmungen zu verfallen, hilft mir das: der Gedanke, dass die Flut (das Leben, das ja ein Fluss ist mit Wellen) mir ein Segel bringen wird. Da entsteht in mir immer so ein Hauch von Vorfreude auf das weitere Leben.
Ich habe dich hier als sehr sensiblen und gefühlsbetonten Menschen kennen gelernt. Du legst immer deine ganze Seele in das, was du gerade tust (die Liebe zu dieser Frau, deine Selbstkasteiung...immer volle Pulle). Ich habe keinen Zweifel, dass du genauso mit ganzer Seele Bass spielst. Und dann KANNST du gar nicht schlecht sein!!!!
Das wollte ich nur mal kurz gesagt haben.
@ Zitronenfrau
..du erlaubst dass ich mir den mal "klaue". ..hab kein problem damit, dass mir der nicht selbst eingefallen ist (ausser dass ich dem film auch etwas abgewinnen kann) ...wenns mir vielleicht hilft, tuts.
lg eiszapfen
Kennst du den Film Cast Away mit Tom Hanks? Er sitzt jahrelang auf der Insel fest, aber..."Dann kam die Flut und schnekte mir ein Segel." Wenn ich Gefahr laufe, in depressive Stimmungen zu verfallen, hilft mir das: der Gedanke, dass die Flut (das Leben, das ja ein Fluss ist mit Wellen) mir ein Segel bringen wird. Da entsteht in mir immer so ein Hauch von Vorfreude auf das weitere Leben.das ist ein schöner gedanke. gefällt mir. (ob und wie leicht es ist, daran zu glauben ist eine andere geschichte ..wir willen eh alle bescheid) ...gute gleichnis. ...man müsste sich diesbezüglich selbst konditionieren!! ;( --> "dein gedanke" --> :)
..du erlaubst dass ich mir den mal "klaue". ..hab kein problem damit, dass mir der nicht selbst eingefallen ist (ausser dass ich dem film auch etwas abgewinnen kann) ...wenns mir vielleicht hilft, tuts.
lg eiszapfen
@Zitronenfrau
Du hast - natürlich - vollkommen recht, denn ich teile Deine Worte voll und ganz und versuche - auch wenn es mir nicht immer gelint - nach genau diesen Ideen zu leben. Und WENN es mir gelingt, dann gaht es mir gut und ich kann auch mit schwierigen Situationen viel besser umgehen.
Aber trotzdem haben mir die Fragen und deren - immer wieder anderen - Beantwortung sehr viel gebracht, hat mich umhergeschleudert und gebeutelt, hat mich tief in Löcher gezogen - und jedes Mal sehr viel lernen lassen. Ob ich diese Erfahrungen gemacht hätte, wenn ich immer positive Ansätze mein Leben zu führen gehabt hätte... ich bezweifle es.
Bestimmt kann ich auch gut ohne Probleme auskommen, aber da war viel aufzuarbeiten... und das geht doch vielen so.
Auch @Fanti grübelt viel und zieht sich selber in Löcher... vielleicht ist das sein Weg: durch das Leiden in sich zu erfahren.... MEIN Weg ist und war es bestimmt zu einem Teil.
«um hinaus zu kommen müssen wir hindurch» war doch mal ein Satz, der mir so viel Eindruck gemacht hat in diesem Forum, ganz zu Beginn... ;) .... und so denke ich, dass ich halt ab und zu durch diese Sch*** hindurch gehen muss, um wieder auf die grüne Wiese (an verschiedenen Orten nachzulesen, meine Theorie vom Leben als Magerwiesen-Golpfplatz mit Bunkern gefüllt mit Unrat) zu gelangen.
Deine Einsicht, die ich bestimmt zu einem Teil auch zu meiner Einstellung zum Leben zählen kann, musste ich für mich erarbeiten, ich hätte das doch niemandem geglaubt, wenn er es mir gesagt hätte... bin halt ein wenig kompliziert:)
@zitro, naochmal... ;)
Danke für die lieben Komplimente....hab sie eingezogen.. :) .... :schmatz:
So, jetzt geht's wieder «uff d Gass» :)
:schmatz:
Xoff
Du hast - natürlich - vollkommen recht, denn ich teile Deine Worte voll und ganz und versuche - auch wenn es mir nicht immer gelint - nach genau diesen Ideen zu leben. Und WENN es mir gelingt, dann gaht es mir gut und ich kann auch mit schwierigen Situationen viel besser umgehen.
Aber trotzdem haben mir die Fragen und deren - immer wieder anderen - Beantwortung sehr viel gebracht, hat mich umhergeschleudert und gebeutelt, hat mich tief in Löcher gezogen - und jedes Mal sehr viel lernen lassen. Ob ich diese Erfahrungen gemacht hätte, wenn ich immer positive Ansätze mein Leben zu führen gehabt hätte... ich bezweifle es.
Bestimmt kann ich auch gut ohne Probleme auskommen, aber da war viel aufzuarbeiten... und das geht doch vielen so.
Auch @Fanti grübelt viel und zieht sich selber in Löcher... vielleicht ist das sein Weg: durch das Leiden in sich zu erfahren.... MEIN Weg ist und war es bestimmt zu einem Teil.
«um hinaus zu kommen müssen wir hindurch» war doch mal ein Satz, der mir so viel Eindruck gemacht hat in diesem Forum, ganz zu Beginn... ;) .... und so denke ich, dass ich halt ab und zu durch diese Sch*** hindurch gehen muss, um wieder auf die grüne Wiese (an verschiedenen Orten nachzulesen, meine Theorie vom Leben als Magerwiesen-Golpfplatz mit Bunkern gefüllt mit Unrat) zu gelangen.
Deine Einsicht, die ich bestimmt zu einem Teil auch zu meiner Einstellung zum Leben zählen kann, musste ich für mich erarbeiten, ich hätte das doch niemandem geglaubt, wenn er es mir gesagt hätte... bin halt ein wenig kompliziert:)
@zitro, naochmal... ;)
Danke für die lieben Komplimente....hab sie eingezogen.. :) .... :schmatz:
So, jetzt geht's wieder «uff d Gass» :)
:schmatz:
Xoff
Meine Gedanken darf jeder gern benutzen :]
"The Only Way Out Is Through" ist aber ein Song von Alanis Morissette und nicht auf meinem Mist gewachsen.
Natürlich muss man hindurch gehen. Es ist nur ein schwieriger Balanceakt zwischen dem Betrachten-um-weiterzukommen und dem Betrachten-um-sich-immer-weiter-im-Kreis-zu-drehen". Das meine ich, wenn ich von grübeln rede.
"The Only Way Out Is Through" ist aber ein Song von Alanis Morissette und nicht auf meinem Mist gewachsen.
Natürlich muss man hindurch gehen. Es ist nur ein schwieriger Balanceakt zwischen dem Betrachten-um-weiterzukommen und dem Betrachten-um-sich-immer-weiter-im-Kreis-zu-drehen". Das meine ich, wenn ich von grübeln rede.
@ Zitronenfrau
Thx. hab eigentlich nur das filmzitat + gedanken gemeint. :]
(PS.: schon eingenartig, kommt jetzt schon öfters vor, dass ich "positive" smilies verwende, tja)
lg eiszapfen
Thx. hab eigentlich nur das filmzitat + gedanken gemeint. :]
(PS.: schon eingenartig, kommt jetzt schon öfters vor, dass ich "positive" smilies verwende, tja)
lg eiszapfen
200!
Einen schönen guten Abend, meine lieben und ganz herzlichen Dank für eure ermunternden Zeilen.
Überleg Dir doch mal, WAS denn genau den Schmerz über den Verlust einer (oder DIESER) Beziehung in Dir auslöst. Ist es Dein Stolz, ist es das Zerplatzen einer Seifenblase, ist es die Enttäuschung....oder was ist es denn?
Alles drei, lieber xoff. Kopfmässig habe ich es geschnallt, aber herzmässig leider noch nicht--
ist das verständlich?....wohl eher nicht, aber Du wirst es mir hoffentlich nachsehen....
Es ist und ich brauche nicht :)
Im Gegrübel steckt das Übel, sage ich immer. Guck: GegrÜBEL.Wenn ich Gefahr laufe, in depressive Stimmungen zu verfallen, hilft mir das: der Gedanke, dass die Flut (das Leben, das ja ein Fluss ist mit Wellen) mir ein Segel bringen wird. Da entsteht in mir immer so ein Hauch von Vorfreude auf das weitere Leben.
Das ist ein wunderschöner Ansatz, den ich mir voll und ganz zu Herzen nehmen werde..
Ich habe dich hier als sehr sensiblen und gefühlsbetonten Menschen kennen gelernt. Du legst immer deine ganze Seele in das, was du gerade tust (die Liebe zu dieser Frau, deine Selbstkasteiung...immer volle Pulle). Ich habe keinen Zweifel, dass du genauso mit ganzer Seele Bass spielst. Und dann KANNST du gar nicht schlecht sein!!!!
Danke für das liebe kompliment, zitronenfrau! :super:
Aber trotzdem haben mir die Fragen und deren - immer wieder anderen - Beantwortung sehr viel gebracht, hat mich umhergeschleudert und gebeutelt, hat mich tief in Löcher gezogen - und jedes Mal sehr viel lernen lassen. Ob ich diese Erfahrungen gemacht hätte, wenn ich immer positive Ansätze mein Leben zu führen gehabt hätte... ich bezweifle es.
Bestimmt kann ich auch gut ohne Probleme auskommen, aber da war viel aufzuarbeiten... und das geht doch vielen so.
Auch @Fanti grübelt viel und zieht sich selber in Löcher... vielleicht ist das sein Weg: durch das Leiden in sich zu erfahren.... MEIN Weg ist und war es bestimmt zu einem Teil.
Absolut richtig und ich fühle mich verbunden! :)
Natürlich muss man hindurch gehen. Es ist nur ein schwieriger Balanceakt zwischen dem Betrachten-um-weiterzukommen und dem Betrachten-um-sich-immer-weiter-im-Kreis-zu-drehen". Das meine ich, wenn ich von grübeln rede.
Und das habe ich heute bei der Therapie gelernt...
eine Stunde inneres Aufräumen und Grübeln am Tag und dann ist Feierabend!
Ich hoffe ich bin eurer Mühe (Liebe!) gerecht geworden!
Einen schönen guten Abend, meine lieben und ganz herzlichen Dank für eure ermunternden Zeilen.
Überleg Dir doch mal, WAS denn genau den Schmerz über den Verlust einer (oder DIESER) Beziehung in Dir auslöst. Ist es Dein Stolz, ist es das Zerplatzen einer Seifenblase, ist es die Enttäuschung....oder was ist es denn?
Alles drei, lieber xoff. Kopfmässig habe ich es geschnallt, aber herzmässig leider noch nicht--
ist das verständlich?....wohl eher nicht, aber Du wirst es mir hoffentlich nachsehen....
Es ist und ich brauche nicht :)
Im Gegrübel steckt das Übel, sage ich immer. Guck: GegrÜBEL.Wenn ich Gefahr laufe, in depressive Stimmungen zu verfallen, hilft mir das: der Gedanke, dass die Flut (das Leben, das ja ein Fluss ist mit Wellen) mir ein Segel bringen wird. Da entsteht in mir immer so ein Hauch von Vorfreude auf das weitere Leben.
Das ist ein wunderschöner Ansatz, den ich mir voll und ganz zu Herzen nehmen werde..
Ich habe dich hier als sehr sensiblen und gefühlsbetonten Menschen kennen gelernt. Du legst immer deine ganze Seele in das, was du gerade tust (die Liebe zu dieser Frau, deine Selbstkasteiung...immer volle Pulle). Ich habe keinen Zweifel, dass du genauso mit ganzer Seele Bass spielst. Und dann KANNST du gar nicht schlecht sein!!!!
Danke für das liebe kompliment, zitronenfrau! :super:
Aber trotzdem haben mir die Fragen und deren - immer wieder anderen - Beantwortung sehr viel gebracht, hat mich umhergeschleudert und gebeutelt, hat mich tief in Löcher gezogen - und jedes Mal sehr viel lernen lassen. Ob ich diese Erfahrungen gemacht hätte, wenn ich immer positive Ansätze mein Leben zu führen gehabt hätte... ich bezweifle es.
Bestimmt kann ich auch gut ohne Probleme auskommen, aber da war viel aufzuarbeiten... und das geht doch vielen so.
Auch @Fanti grübelt viel und zieht sich selber in Löcher... vielleicht ist das sein Weg: durch das Leiden in sich zu erfahren.... MEIN Weg ist und war es bestimmt zu einem Teil.
Absolut richtig und ich fühle mich verbunden! :)
Natürlich muss man hindurch gehen. Es ist nur ein schwieriger Balanceakt zwischen dem Betrachten-um-weiterzukommen und dem Betrachten-um-sich-immer-weiter-im-Kreis-zu-drehen". Das meine ich, wenn ich von grübeln rede.
Und das habe ich heute bei der Therapie gelernt...
eine Stunde inneres Aufräumen und Grübeln am Tag und dann ist Feierabend!
Ich hoffe ich bin eurer Mühe (Liebe!) gerecht geworden!
1. Ich muss lernen mich von den anderen Personen zur Zeit der Psychose abzugrenzen, auf jeder Ebene.
2. Ich muss mein eigenes Selbstwertgefühl und die Freude am Leben wiederfinden
3. Ich muss berufliche Entscheidungen bewusst und mit Überzeugung treffen
4. Ich will mich wieder für andere Frauen begeistern können
5. Ich will meine Eifersucht und meine beziehungsbelastenden emotionen bezwingen
6. Ich will aus meinen Erfahrungen lernen und Quote Xoff, kein Vergangenheitsbündel in die Zukunft schleppen, oder nur das negatieve an der Vergangenheit sehen..
7. Ich möchte mich erinnern an schöne Zeiten
8. Ich möchte meinem Leben mit Respekt und Liebe begegnen
9. Ich möchte nicht mehr soviel Angst vor den Dingen haben
10. Ich möchte nicht mehr versagen, und wenn ich es tue, möchte ich damit umgehen lernen.
Puh. Das wird eine Heidenarbeit.
8)Xoff, viel viel Spass in der Gasse :klatsch: :party: und Zitronenfrau :schmatz: und Eiszapfen :super: danke für eure Mühe und noch einen ganz ganz schönen Abend!
2. Ich muss mein eigenes Selbstwertgefühl und die Freude am Leben wiederfinden
3. Ich muss berufliche Entscheidungen bewusst und mit Überzeugung treffen
4. Ich will mich wieder für andere Frauen begeistern können
5. Ich will meine Eifersucht und meine beziehungsbelastenden emotionen bezwingen
6. Ich will aus meinen Erfahrungen lernen und Quote Xoff, kein Vergangenheitsbündel in die Zukunft schleppen, oder nur das negatieve an der Vergangenheit sehen..
7. Ich möchte mich erinnern an schöne Zeiten
8. Ich möchte meinem Leben mit Respekt und Liebe begegnen
9. Ich möchte nicht mehr soviel Angst vor den Dingen haben
10. Ich möchte nicht mehr versagen, und wenn ich es tue, möchte ich damit umgehen lernen.
Puh. Das wird eine Heidenarbeit.
8)Xoff, viel viel Spass in der Gasse :klatsch: :party: und Zitronenfrau :schmatz: und Eiszapfen :super: danke für eure Mühe und noch einen ganz ganz schönen Abend!
Schöne Liste, aber pack das doch bitte alles ins Präsens, ja? Wenn du sagst, ICH WILL oder ICH WERDE (irgendwann mal, aber jetzt noch nicht), dann nimmt dein Unterbewusstsein das wörtlich und verschiebt es auf die Zukunft ;)
Also:
1. Ich grenze mich von anderen Personen...ab.
2. Ich finde mein Selbstwertgefühl und die Freude...
3. Ich treffe berufliche Entscheidungen...
usw.
Also:
1. Ich grenze mich von anderen Personen...ab.
2. Ich finde mein Selbstwertgefühl und die Freude...
3. Ich treffe berufliche Entscheidungen...
usw.
hello Elefantenherz
..aber immer doch. deine "crew" (kenn mich da nicht so aus, wie woher was) greift dir ja auch ganz schön unter die arme. TOLL !!!! :super:
mach weiter so
..aber immer doch. deine "crew" (kenn mich da nicht so aus, wie woher was) greift dir ja auch ganz schön unter die arme. TOLL !!!! :super:
mach weiter so
@zitro
...so habe ich Deine Worte auch verstanden...wo ich den Satz gelesen habe weiss ich nicht mehr...dass er nicht von Dir ist dachte ich schon... ;)
Deinen Einwand mit dem Präsens finde ich sehr gut! Es kommt nämlich so oft auf die genaue und korrekte Wahl der Worte an, selbst oder vor allem in Zielen und «Aufgaben». Wir lassen uns sonst versteckte Hintertüren offen, die uns die Flucht ermöglichen.
@fanti
Deinen Enthusiasmus bewundere und verstehe ich sehr gut! Lass ihn Dir nicht nehmen, resp. nimm ihn Dir nicht selber!
Aber sei Dir bewusst, dass etwas in uns es immer wird verhindern versuchen, dass sich etwas verändert - zumindest kenne ich das so von mir...
Lass es Dir gut gehen!
Euch allen schick ich romantische, farbige, schöne und ausgelassene Fasnachtsgrüsse aus Basel... es ist eine sooooo tolle Fasnacht dieses Jahr, einfach genial!
:schmatz:
Xoff
...so habe ich Deine Worte auch verstanden...wo ich den Satz gelesen habe weiss ich nicht mehr...dass er nicht von Dir ist dachte ich schon... ;)
Deinen Einwand mit dem Präsens finde ich sehr gut! Es kommt nämlich so oft auf die genaue und korrekte Wahl der Worte an, selbst oder vor allem in Zielen und «Aufgaben». Wir lassen uns sonst versteckte Hintertüren offen, die uns die Flucht ermöglichen.
@fanti
Deinen Enthusiasmus bewundere und verstehe ich sehr gut! Lass ihn Dir nicht nehmen, resp. nimm ihn Dir nicht selber!
Aber sei Dir bewusst, dass etwas in uns es immer wird verhindern versuchen, dass sich etwas verändert - zumindest kenne ich das so von mir...
Lass es Dir gut gehen!
Euch allen schick ich romantische, farbige, schöne und ausgelassene Fasnachtsgrüsse aus Basel... es ist eine sooooo tolle Fasnacht dieses Jahr, einfach genial!
:schmatz:
Xoff
@ eiszapfen
Ihr seid alle prima! :super:
@ zitronenfrau
Du hast recht, es ist bei mir oft so, dass ich viel will und dann schnell überfordert bin. Die Dinge in die Präsenszeit zu versetzen gibt einem auch das Gefühl, mittendrin zu sein, anstatt vor einem riesigen Berg zu stehen. Danke. :)
@ xoff
Das du bei all dem feiern noch die Zeit findest, vergess ich Dir nicht. Noch weiterhin viel Spass und ich gebe mir alle Mühe! :]
Es wird wieder Zeit für Prosa, aber mir fehlt noch ein Thema.
Mal sehen was der Abend noch bringt, eventuell bis später!
Ihr seid alle prima! :super:
@ zitronenfrau
Du hast recht, es ist bei mir oft so, dass ich viel will und dann schnell überfordert bin. Die Dinge in die Präsenszeit zu versetzen gibt einem auch das Gefühl, mittendrin zu sein, anstatt vor einem riesigen Berg zu stehen. Danke. :)
@ xoff
Das du bei all dem feiern noch die Zeit findest, vergess ich Dir nicht. Noch weiterhin viel Spass und ich gebe mir alle Mühe! :]
Es wird wieder Zeit für Prosa, aber mir fehlt noch ein Thema.
Mal sehen was der Abend noch bringt, eventuell bis später!
sine
hallo elefantenherz,
ich finde es super, dass du hier fragen einstellst. die antworten, die du von @xoff und madamt zitrone erhalten hast, unterschreibe ich gerne...!
ich finde es auch sehr gut, dass du dich bemühst, die grübelei nicht zum "tyrannen" werden zu lassen. das war nämlich eines MEINER persönlichen hindernisse, dass ich immerzu gegrübelt habe...
weißt du, wenn man "man selbst" ist, dann legt man das liebe grübeln nicht ab... es sei denn, man ist in wahrheit ein locker-flockiger charakter. also was ich dir sagen will, ist: lass es raus, aber versuche, es zu begrenzen. also: steh zu deiner grüblei, steh zu deinen fragen und von mir aus: steh auch dazu, dass du dich als versager in einer caritas-einrichtung fühlst. aber BEGRENZE diese gedanken, sie sind nicht alles!
ich habe gemerkt, dass nicht der versuch, alles in "richtigere" relationen zu setzen, mir gehofen hat, sondern... etwas zu tun. nämlich etwas, was mir gefallen hat. etwas zu tun, was MICH interessiert.
komischerweise ist das manchmal dann alles von selbst ins rechte licht gerückt, was ich vorher in semi-wissenschaftlicher weise (und meine geistigen kräfte leider übersteigender weise...) zu verstehen und einzuordnen versucht habe.
ein gleichnis auch von mir:
segel doch mal so am wind, und dann segele mal anders. wenn man "gegen den wind" segelt, dann kreuzt man. mal steht einem die sonne im nacken, mal im gesicht, und wenn man wendet, kommt alles mal schön in fahrt und ist nicht immer gleich.
so ist das auch mit dem gegrübel, denke ich: mal grübel ich über das, was mein herz mir abfordert. und mal sage ich mir: o.k., morgen ist auch noch ein tag und mache etwas, was ich EIGENTLICH gerne machen WÜRDE.
es ist etwas, auf das man sich konditionieren muss.
jaja
gab es da nicht die geschichte von @aglaja (stichwort "rosa tütchen")?
dort heißt es etwas unhandlich "seelenhygiene". aber das gehört dazu, wenn man sich mit sich selbst anfreunden will: dass die sprache, die wir sprechen, nicht so ganz die zutreffenden "vokabeln" bietet.
wie @xoff schon schrieb: wenn man es nicht selbst ausprobiert, kann man es auch nicht ganz nachvollziehen, fürchte ich. aber du willst es anscheinend gerne mal ausprobieren, deinen weg in das verbittertsein zu verlassen. nun, dann finde deinen eigenen weg!
gruß
sine
ich finde es super, dass du hier fragen einstellst. die antworten, die du von @xoff und madamt zitrone erhalten hast, unterschreibe ich gerne...!
ich finde es auch sehr gut, dass du dich bemühst, die grübelei nicht zum "tyrannen" werden zu lassen. das war nämlich eines MEINER persönlichen hindernisse, dass ich immerzu gegrübelt habe...
weißt du, wenn man "man selbst" ist, dann legt man das liebe grübeln nicht ab... es sei denn, man ist in wahrheit ein locker-flockiger charakter. also was ich dir sagen will, ist: lass es raus, aber versuche, es zu begrenzen. also: steh zu deiner grüblei, steh zu deinen fragen und von mir aus: steh auch dazu, dass du dich als versager in einer caritas-einrichtung fühlst. aber BEGRENZE diese gedanken, sie sind nicht alles!
ich habe gemerkt, dass nicht der versuch, alles in "richtigere" relationen zu setzen, mir gehofen hat, sondern... etwas zu tun. nämlich etwas, was mir gefallen hat. etwas zu tun, was MICH interessiert.
komischerweise ist das manchmal dann alles von selbst ins rechte licht gerückt, was ich vorher in semi-wissenschaftlicher weise (und meine geistigen kräfte leider übersteigender weise...) zu verstehen und einzuordnen versucht habe.
ein gleichnis auch von mir:
segel doch mal so am wind, und dann segele mal anders. wenn man "gegen den wind" segelt, dann kreuzt man. mal steht einem die sonne im nacken, mal im gesicht, und wenn man wendet, kommt alles mal schön in fahrt und ist nicht immer gleich.
so ist das auch mit dem gegrübel, denke ich: mal grübel ich über das, was mein herz mir abfordert. und mal sage ich mir: o.k., morgen ist auch noch ein tag und mache etwas, was ich EIGENTLICH gerne machen WÜRDE.
es ist etwas, auf das man sich konditionieren muss.
jaja
gab es da nicht die geschichte von @aglaja (stichwort "rosa tütchen")?
dort heißt es etwas unhandlich "seelenhygiene". aber das gehört dazu, wenn man sich mit sich selbst anfreunden will: dass die sprache, die wir sprechen, nicht so ganz die zutreffenden "vokabeln" bietet.
wie @xoff schon schrieb: wenn man es nicht selbst ausprobiert, kann man es auch nicht ganz nachvollziehen, fürchte ich. aber du willst es anscheinend gerne mal ausprobieren, deinen weg in das verbittertsein zu verlassen. nun, dann finde deinen eigenen weg!
gruß
sine
Jetzt brauche ich nur eine dunkelbraunen Kasten, sprich Kontrabass, womit ich meine schönen Erlebnisse sammele und an Menschen weitergeben kann in Form von Musik.
Aber werde ich dabei nicht immer an die beiden denken, immer versuchen der bessere zu sein, mich vom Gift der Verbitterung ablenken lassen?
Oder werde ich durch das Instrument mich an die schönen Zeiten mit ihr erinnert und kann so in Musik und taten bei ihr sein?
Sie ist nämlich etwas ganz besonderes für mich, das kann und will ich nícht abschütteln.
Das Leid muss weg, in Kunst und Handwerk untergehen...
Aber werde ich dabei nicht immer an die beiden denken, immer versuchen der bessere zu sein, mich vom Gift der Verbitterung ablenken lassen?
Oder werde ich durch das Instrument mich an die schönen Zeiten mit ihr erinnert und kann so in Musik und taten bei ihr sein?
Sie ist nämlich etwas ganz besonderes für mich, das kann und will ich nícht abschütteln.
Das Leid muss weg, in Kunst und Handwerk untergehen...
The Paladin,
Part Two
A man stands in a candlelight room
holding a friend, the size of a broom
to sweep bittersweet memories off hells floor
out of hells window, out of hells door
She can't be forgiven, nor forgotten
he feels guilty, sad and rotten
but his friend holds him, as he is been held
the room is in silence as both of them meld
Into the bassist and his bass
a true smile of delight on their face
as tones ripple through air and matter
the sound is rich, and thick as the latter
A solo is played, where both unite
to battle hate, envy, jealousy, spite
as in former days the paladin returns
his heart is aflame, his lonely soul burns
A wooden instrument to compliment
a boxing mans body
to break musical rules
and again be somebody
A dark brown case to erase memories past
the dreams haunt quick, the dreams haunt fast
but demons food he will not be,
no sirrah, no sirree...
To play the bass or not to be.
Part Two
A man stands in a candlelight room
holding a friend, the size of a broom
to sweep bittersweet memories off hells floor
out of hells window, out of hells door
She can't be forgiven, nor forgotten
he feels guilty, sad and rotten
but his friend holds him, as he is been held
the room is in silence as both of them meld
Into the bassist and his bass
a true smile of delight on their face
as tones ripple through air and matter
the sound is rich, and thick as the latter
A solo is played, where both unite
to battle hate, envy, jealousy, spite
as in former days the paladin returns
his heart is aflame, his lonely soul burns
A wooden instrument to compliment
a boxing mans body
to break musical rules
and again be somebody
A dark brown case to erase memories past
the dreams haunt quick, the dreams haunt fast
but demons food he will not be,
no sirrah, no sirree...
To play the bass or not to be.
Jaja, schön wärs...
das erste Gedicht hat jetzt auch ein Bild.
So wär ich gerne innerlich.
Danke, sine :schmatz:
Bis später, liebe Freunde
Elefantenherz
das erste Gedicht hat jetzt auch ein Bild.
So wär ich gerne innerlich.
Danke, sine :schmatz:
Bis später, liebe Freunde
Elefantenherz
Gerade war ich wieder beim boxen...
Fists flying, and they ain't lying
beating and beating the sack
with a mighty whack whack whack
I stand alone, I stand on my own
I hit but I don't run
Yet sweat runs, no need for guns
my body my weapon and arms
I beat myself till my stomach alarms
my body my father, my fists my sons
A boxer I am, honest and brave
with boxing I'll send my hell to the grave
sickness and fate
will have to flatrate
as my fist fly on time
not early not late...
Damn right.
Greek art of muscle and might.

beating and beating the sack
with a mighty whack whack whack
I stand alone, I stand on my own
I hit but I don't run
Yet sweat runs, no need for guns
my body my weapon and arms
I beat myself till my stomach alarms
my body my father, my fists my sons
A boxer I am, honest and brave
with boxing I'll send my hell to the grave
sickness and fate
will have to flatrate
as my fist fly on time
not early not late...
Damn right.
Greek art of muscle and might.

Das war freestyle-- :) )
Jetzt weiß ich endlich, warum man dich die Poesie-Endsau nennt :super:
Aber werde ich dabei nicht immer an die beiden denken...Nö, nicht unbedingt. Es dauert zwar eine Weile, aber die Verbindung BASS - FRAU wird dein Hirn irgendwann nicht mehr herstellen oder wenigstens wird es nicht mehr weh tun. War bei mir auch so mit der Verbindung DIE TOTEN HOSEN - ARBEITSKOLLEGE.
Vielen lieben Dank, Zitronenfrau, deine Worte haben mich sehr gefreut und mir einen ruhigen Tag beschert, äusserst selten... :)
Vorhin habe ich chinesisch gekocht und jetzt haben wir Projekt Schwimmen.
Da tauch ich doch mal in das Element und lass es mir gutgehen!
Bis heute abend, leute!
Lieben Gruss
von einem zitronenfrohen
Elefantenherz
Vorhin habe ich chinesisch gekocht und jetzt haben wir Projekt Schwimmen.
Da tauch ich doch mal in das Element und lass es mir gutgehen!
Bis heute abend, leute!
Lieben Gruss
von einem zitronenfrohen
Elefantenherz
Puh, das war entspannend...
Gerade musste ich mich aus dem Wohnheim hierhin flüchten, kam mir richtig eingesperrt vor..
ABer vielleicht ist es nur mein opf, der mich mit dramatischen Selbstmord und Liebesbeweisphantasien beschäftigt, oft in den schönsten Farben.
Welchen weg gehe ich, was ist der, der am meisten Kraft fordert, das meiste Risiko und die grösstmögliche Belohnung? Diese Wege sind doch die, die es im Leben sich lohnt zu gehen..
Ich vermisse meine Dozenten, vermisse den Schulbetrieb - aber werden die Leute da icht über mich die Nase rümpfen, nach allem was ich angestellt habe?
Ich habe auf vollster Länge versagt - ist das nicht egal, wenn ich wieder aufstehe und in den Kamof für Produktivität statt Konsum steige, mit einem Bass als weggefährten, verstossen aus dem besten Orchester der Welt...
Falls jemand den Film RONIN kennt, weiss er das das japanische Samuraikrieger sind, die ihren Herren nicht beschützen konnten und dann als Söldner durch die Lande ziehen...
Oder mache ich mir etwas vor? Bin ich am Ende meiner Musikerkarriere gelandet und ist der Fabrikjob für mich das richtige um einfach nur alles hinter mich zu lassen und zu arbeiten, arbeiten, arbeiten bis ich eines Tages alt und müde bin?
Was bedeutet mir die Musik eigentlich noch? Ist sie es wert, einen Haufen unmenschlicher Schmerzen und Demütigungen entgegenzunehmen?
Ist es meine Einstellung, die mir im Weg steht oder habe ich meine talentierte Zeit mit Drogen und Frauen verschwendet (beides auf die schlechteste Weise, die es gibt, wenn es sich wenigstes mehr gelohnt hätte!)?
Was wird passieren, wenn ich meine Arbeit als Musiker wieder aufnehme?
Was wird mit mir bloss geschehen?
Es ist aufregend und beängstigend zugleich, aber wisst ihr was?
Ich finde, ich mache die ganze Scheisse ganz gut.
Ehrlich, für meine Verhältnisse ist das alles obere Liga, was ich hier und im Galenhaus abziehe, für viele Menschen ist das ganz normal oder kinderleicht.
Abet seitdem ich meine Grenzen als Mensch und als Mann, als Musiker und Gruppenmitglied kennengelernt habe, habe ich gelernt, meine Ziele und Erwartungen, die ich an mich habe, niedrig zu stecken und weniger arrogant zu sein- gut manchmal krieche ich vielmehr im Dreck wie ein verendendes Tier aber...
da kommt der Blues ja her. Mann klingt dieser Satz hohl in meinen Ohren, die wohl taub geworden sind für das Schöne....
Diese verdammte Frau.
Kann einem auch alles versauen. ;(
Gerade musste ich mich aus dem Wohnheim hierhin flüchten, kam mir richtig eingesperrt vor..
ABer vielleicht ist es nur mein opf, der mich mit dramatischen Selbstmord und Liebesbeweisphantasien beschäftigt, oft in den schönsten Farben.
Welchen weg gehe ich, was ist der, der am meisten Kraft fordert, das meiste Risiko und die grösstmögliche Belohnung? Diese Wege sind doch die, die es im Leben sich lohnt zu gehen..
Ich vermisse meine Dozenten, vermisse den Schulbetrieb - aber werden die Leute da icht über mich die Nase rümpfen, nach allem was ich angestellt habe?
Ich habe auf vollster Länge versagt - ist das nicht egal, wenn ich wieder aufstehe und in den Kamof für Produktivität statt Konsum steige, mit einem Bass als weggefährten, verstossen aus dem besten Orchester der Welt...
Falls jemand den Film RONIN kennt, weiss er das das japanische Samuraikrieger sind, die ihren Herren nicht beschützen konnten und dann als Söldner durch die Lande ziehen...
Oder mache ich mir etwas vor? Bin ich am Ende meiner Musikerkarriere gelandet und ist der Fabrikjob für mich das richtige um einfach nur alles hinter mich zu lassen und zu arbeiten, arbeiten, arbeiten bis ich eines Tages alt und müde bin?
Was bedeutet mir die Musik eigentlich noch? Ist sie es wert, einen Haufen unmenschlicher Schmerzen und Demütigungen entgegenzunehmen?
Ist es meine Einstellung, die mir im Weg steht oder habe ich meine talentierte Zeit mit Drogen und Frauen verschwendet (beides auf die schlechteste Weise, die es gibt, wenn es sich wenigstes mehr gelohnt hätte!)?
Was wird passieren, wenn ich meine Arbeit als Musiker wieder aufnehme?
Was wird mit mir bloss geschehen?
Es ist aufregend und beängstigend zugleich, aber wisst ihr was?
Ich finde, ich mache die ganze Scheisse ganz gut.
Ehrlich, für meine Verhältnisse ist das alles obere Liga, was ich hier und im Galenhaus abziehe, für viele Menschen ist das ganz normal oder kinderleicht.
Abet seitdem ich meine Grenzen als Mensch und als Mann, als Musiker und Gruppenmitglied kennengelernt habe, habe ich gelernt, meine Ziele und Erwartungen, die ich an mich habe, niedrig zu stecken und weniger arrogant zu sein- gut manchmal krieche ich vielmehr im Dreck wie ein verendendes Tier aber...
da kommt der Blues ja her. Mann klingt dieser Satz hohl in meinen Ohren, die wohl taub geworden sind für das Schöne....
Diese verdammte Frau.
Kann einem auch alles versauen. ;(
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