Ich will wieder glücklich sein!
136 Antworten11'367 AufrufeGestartet von BlutEngeL ·
Ich dachte auch, ich wäre ein Mensch der auch allein sein Weg gehen kann.Kein Mensch kann dauerhaft ganz allein sein.
Nunja eine gewisse Zeit ok, aber dauerhaft ist sowas echt deprimierend und man kann nur unglücklich werden...
Die Dinge die mir Spaß machen habe ich schon in der ersten Zeit "abgegrast".
Aber nach ein paar Monaten fällt einen ja nix mehr ein, was man machen könnte ;)
Ich denke nur, irgendwo muss man ja anfangen, es hängt ja doch irgendwie alles zusammen: Allein sein, Aggressionen, mieses Selbstwertgefühl.
Das Alleinsein und die Aggressionen kannst du nicht einfach "abstellen" , aber man kann versuchen, etwas für sein Selbstwertgefühl zu tun und sich eine Aufgabe suchen, irgendeine Tätigkeit, die man sinnvoll findet. Was das sein soll, ist ja ganz individuell, manche schrauben an Autos, andere fangen an für einen Marathon zu trainieren (oder wie ich: ich will demnächst anfangen, die 2000m zu trainieren, bisher schaffe ich so 500 ohne Kreislaufzusammenbruch :D ), wieder andere engagieren sich sozial oder politisch, frischen in der Abendschule die Fremdsprachenkenntnisse auf, lesen die Bibel einmal von vorn bis hinten durch, lernen ein Musikinstrument....
Ist ja egal, so lange man dabei das Gefühl hat: "Ja, das ist cool, dasss ich das mache."
Das hätte den Vorteil, dass man eigentlich IMMER irgendwas findet, was sofort umzusetzen wäre, es das Selbstwertgefühl steigert und man darüber hinaus noch bei vielem dann automatisch Kontakte knüpf.
Das wird wohl eher der Fall sein.Eine Bekannte von mir meinte schonmal zu mir:"du zeigst nie, dass du jemanden magst"Ja, das wurde ja hier auch schon angesprochen, wenn man bei dem Beispiel mit dem Mädel bleibt, stell dir das mal aus ihrer Sicht vor:
Und da mag auch wohl was dran sein.
Sie mag dich, sieht das eher auf einer freundschaftlichen Basis ganz locker (weiß unter Umständen noch nicht einmal, dass du dir mehr vorgestellt hast) , lädt dich zu sich nach hause ein, trifft sich danach noch ganz normal mit dir und du wimmelst sie nach kurzer Zeit ab und gehst einfach.
Wahrscheinlich versteht sie gar nicht, was los ist und was du "auf einmal (ich würde noch rein schieben: "...für ein verdammtes Problem!..." :D ) hast".
Ich verstehe auch nicht: Warum sagst du sowas nicht?
Da ist ja nichts schlimmes dabei und ich denke, jeder Mensch mit etwas Empathievermögen hat Verständnis dafür, wenn ihm gesagt wird: "Hör mal, du hast das vielleicht nicht gemerkt, aber ich hätte mir schon vorstellen können, dass aus uns mehr hätte werden können und aus dem Grund ist das nicht so toll, wenn du mir von deinem Ex-Junkie vorschwärmst."
Problem ist halt: Andere können nicht riechen, aus welchem Grund du dich wie verhältst, die sehen nur DASS du dich so verhältst und wenn du da keine Begründung lieferst, bleibt viel Raum für eigene Interpretationen, die in den meisten Fällen wohl daneben liegen wird.
Ich hab sie ja nicht einfach so abgewimmelt.
Wir haben uns ja schon des öfteren getroffen.
Was die Sache mit dem "zeigen, das ich sie mag" angeht.
Ich brauch da immer etwas Zeit zu.
So oft wie ich bereits einen Korb bekommen habe, bin ich nicht grade selbstbewusst und offen was Gefühle angeht.
Ich wollte ihr ja auch zeigen, dass ich sie mag und evtl. gewisse Signale aussenden.
Aber mal ehrlich, wenn sie die ganze Zeit mit dem Typen simst und erzählt wie toll er ist, würde doch jeder einen Rückzieher machen.
Das ist aussichtslos in der Situation.
Es wird zu 99% "Hör mal, du bist echt ein tolle Kumpel, aber..." kommen.
Sie ist verliebt, da gibt es für mich kein Happy-End.
Und das ich verschwunden bin....war zwar nicht die feine englische Art, aber ich habe realisiert, dass für mich keine Chance besteht.
Freundschaft mit ihr ist so eine Sache.
Zumal es mich einfach nervt, dass sie was mit so einem Kerl hat und ich kann es nicht einfach so abstellen.
Mein Kompromiss wäre, dass ich mich nur noch mit ihr treffe, wenn andere Leute im Spiel sind.
bspw. auf einer Feier.
Auf jedenfall muss ich diese Abende zu Zweit unterlassen.
Wir haben uns ja schon des öfteren getroffen.
Was die Sache mit dem "zeigen, das ich sie mag" angeht.
Ich brauch da immer etwas Zeit zu.
So oft wie ich bereits einen Korb bekommen habe, bin ich nicht grade selbstbewusst und offen was Gefühle angeht.
Ich wollte ihr ja auch zeigen, dass ich sie mag und evtl. gewisse Signale aussenden.
Aber mal ehrlich, wenn sie die ganze Zeit mit dem Typen simst und erzählt wie toll er ist, würde doch jeder einen Rückzieher machen.
Das ist aussichtslos in der Situation.
Es wird zu 99% "Hör mal, du bist echt ein tolle Kumpel, aber..." kommen.
Sie ist verliebt, da gibt es für mich kein Happy-End.
Und das ich verschwunden bin....war zwar nicht die feine englische Art, aber ich habe realisiert, dass für mich keine Chance besteht.
Freundschaft mit ihr ist so eine Sache.
Zumal es mich einfach nervt, dass sie was mit so einem Kerl hat und ich kann es nicht einfach so abstellen.
Mein Kompromiss wäre, dass ich mich nur noch mit ihr treffe, wenn andere Leute im Spiel sind.
bspw. auf einer Feier.
Auf jedenfall muss ich diese Abende zu Zweit unterlassen.
So zusammen.
Habe jetzt wieder einen Alltag und ein relativ straffen Tagesplan.
Heißt es jetzt für mich, dass ich nicht mehr unglücklich bin, weil kaum noch Zeit habe darüber nachzudenken, dass ich unglücklich bin !?
Nur warum denke ich grade über soetwas nach?
Ich habe das Gefühl, als wenn ich mich dagegen wehre zufrieden oder sogar Glücklich zu sein.
Nur warum ?
Ist es die Angst vor dem "Fall" (Glücklich -> Unglücklich) ?
Oder ist es nur ungewohnt für mich ?
Irgendwas sagt mir "Hier stimmt was nicht?"
-Es macht mir (fast) nix mehr aus, dass ich Single bin...weil ich von Morgens bis Abends in der Uni bin.
-Es macht mir nix mehr aus, dass ich keine wirklichen Freunde habe, weil im moment die Freizeit relativ knapp ist.
Die Momente in denen ich wirklich unglücklich bin, werden weniger...
Heißt es also das ich glücklicher werde ?!
Habe jetzt wieder einen Alltag und ein relativ straffen Tagesplan.
Heißt es jetzt für mich, dass ich nicht mehr unglücklich bin, weil kaum noch Zeit habe darüber nachzudenken, dass ich unglücklich bin !?
Nur warum denke ich grade über soetwas nach?
Ich habe das Gefühl, als wenn ich mich dagegen wehre zufrieden oder sogar Glücklich zu sein.
Nur warum ?
Ist es die Angst vor dem "Fall" (Glücklich -> Unglücklich) ?
Oder ist es nur ungewohnt für mich ?
Irgendwas sagt mir "Hier stimmt was nicht?"
-Es macht mir (fast) nix mehr aus, dass ich Single bin...weil ich von Morgens bis Abends in der Uni bin.
-Es macht mir nix mehr aus, dass ich keine wirklichen Freunde habe, weil im moment die Freizeit relativ knapp ist.
Die Momente in denen ich wirklich unglücklich bin, werden weniger...
Heißt es also das ich glücklicher werde ?!
Lieber Blutengel,
Es ist schwer für dich, die Kontrolle abzugeben, oder?
Und auch die Sicherheit einer "Bennenung" des derweiligen Standes gehört dazu (Was bin ich gerade? Wo kann ich mich einordnen, festhalten...?)
Du hast nix zu verlieren, ausser deiner Kontrolle. Überlege Dir mal, wie wichtig Dir diese ist!?
Ich wünsche Dir eine tolle Zeit!
Rosenkatze
Nur warum ?Was meinst Du? Ich halte das für möglich. Damit Du nicht diesen unbequemen "Fall" spüren musst, bleibst du lieber in bekannten Gefilden und dort wo Du nicht tief fallen kannst -> unglücklich.
Ist es die Angst vor dem "Fall" (Glücklich -> Unglücklich) ?
Es ist schwer für dich, die Kontrolle abzugeben, oder?
Und auch die Sicherheit einer "Bennenung" des derweiligen Standes gehört dazu (Was bin ich gerade? Wo kann ich mich einordnen, festhalten...?)
Du hast nix zu verlieren, ausser deiner Kontrolle. Überlege Dir mal, wie wichtig Dir diese ist!?
Ich wünsche Dir eine tolle Zeit!
Rosenkatze
Mit der Kontrolle ist das bei mir so eine Sache.
Ich war noch nie der Typ, der einfach alles auf sich zukommen lässt.
Kleinste Kleinigkeiten bringen mich total aus dem Konzept, wenn sie unerwartet eintreffen.
Angst vor dem "Fall" erkläre ich mir so, dass ich mich frage "Wie lange hält das Zufriedenheitsgefühl an?"
Es war bis jetzt immerso, sobald ich denke:"Och es läuft ja gut" kam irgendetwas, was mich wieder aus der Bahn geworfen hat.
Die Frage, die ich mir stelle ist aber, ob es so kommen MUSSTE , oder ob ich es herbeigeführt habe durch meine Denkweise:"Dir geht es gut ? das kann ja nicht...das ändert sich sicher wieder!"
Ich hoffe, das kam verständlich rüber ^^
Ich war noch nie der Typ, der einfach alles auf sich zukommen lässt.
Kleinste Kleinigkeiten bringen mich total aus dem Konzept, wenn sie unerwartet eintreffen.
Angst vor dem "Fall" erkläre ich mir so, dass ich mich frage "Wie lange hält das Zufriedenheitsgefühl an?"
Es war bis jetzt immerso, sobald ich denke:"Och es läuft ja gut" kam irgendetwas, was mich wieder aus der Bahn geworfen hat.
Die Frage, die ich mir stelle ist aber, ob es so kommen MUSSTE , oder ob ich es herbeigeführt habe durch meine Denkweise:"Dir geht es gut ? das kann ja nicht...das ändert sich sicher wieder!"
Ich hoffe, das kam verständlich rüber ^^
hab ich mich auch schon gefragt. ist es möglich das der gedanke "jetzt läufts super, wie lange wohl noch" unterbewusst dazu führt, dass man sich irgendwann selbst ein bein stellt.
Lieber BlutEngel,
erstmal freue ich mich sehr für Dich, dass es Dir grad so gut geht. Klar denkst Du momentan nicht an dein Unglück. Es ist etwas neu und anders, das muss erstmal angeschaut und gewöhnt werden. Ich glaube (wünsche es aber nicht) immer noch, wenn Du dort an der Uni "ankommst", deine Frust und Unzufriedenheit wieder an die Oberfläche kommen wird, wenn Beziehungen getestet werden, wenn Routine in den Alltag kommt, dann ist das alles nicht mehr neu und aufregend.
-Es war bis jetzt immerso, sobald ich denke:"Och es läuft ja gut" kam irgendetwas, was mich wieder aus der Bahn geworfen hat.
formulier sie mal um! ;)
erstmal freue ich mich sehr für Dich, dass es Dir grad so gut geht. Klar denkst Du momentan nicht an dein Unglück. Es ist etwas neu und anders, das muss erstmal angeschaut und gewöhnt werden. Ich glaube (wünsche es aber nicht) immer noch, wenn Du dort an der Uni "ankommst", deine Frust und Unzufriedenheit wieder an die Oberfläche kommen wird, wenn Beziehungen getestet werden, wenn Routine in den Alltag kommt, dann ist das alles nicht mehr neu und aufregend.
Nur warum denke ich grade über soetwas nach?Ich habe das Gefühl, als wenn ich mich dagegen wehre zufrieden oder sogar Glücklich zu sein.Hey, Du hast einen guten Zugang zu Dir und deinem Inneren, wenn Du das so benennen kannst ;) Und das gibt es tatsächlich und nicht mal selten, dass Menschen sich gegen ihr Glück wehren. Sogar bei (manchen) Kindern zu beobachten. Unbewusst kann ein Mensch (meist mit großen Belastungen aus der Kindheit :rolleyes: ) dafür sorgen, dass er wieder unglücklich wird. Wenn Du mehr darüber wissen willst, empfehle ich Dir einen Psychologen zu fragen oder Dir selbst Informationen zu suchen.
Nur warum ?Ist es die Angst vor dem "Fall" (Glücklich -> Unglücklich) ?Eine Angst ist es definitiv. Und solche Ängste sind gefährlich, wenn man sie nicht erkennt, weil sie uns in unserer Entwicklung blockieren. Man erlaubt sich selbst nicht, glücklich sein zu dürfen und zaubert das Unglück immerzu herbei. So etwas beobachtet man häufig bei Menschen, die Körperliche Züchtigung und/oder seelische Gewalt, z.B durch ständige Abwertungen etc. erfahren haben. Vielleicht hast Du ja "Glück" und die Berta schreibt was dazu, das ist doch genau ihr Metier.
Oder ist es nur ungewohnt für mich ?
Irgendwas sagt mir "Hier stimmt was nicht?"Da stimmt auch etwas nicht ;) Wie ist es eigentlich zu Hause? Bist Du Einzelkind? Ältester, Jüngster?
Die Frage, die ich mir stelle ist aber, ob es so kommen MUSSTE , oder ob ich es herbeigeführt habe durch meine Denkweise:"Wenn Du soviel mit deinen Gedanken bewegen kannst, dann tue es doch auch mit diesen Gedanken: -dass ich mich frage "Wie lange hält das Zufriedenheitsgefühl an?"
-Es war bis jetzt immerso, sobald ich denke:"Och es läuft ja gut" kam irgendetwas, was mich wieder aus der Bahn geworfen hat.
formulier sie mal um! ;)
Ich glaube (wünsche es aber nicht) immer noch, wenn Du dort an der Uni "ankommst", deine Frust und Unzufriedenheit wieder an die Oberfläche kommen wirdDas ist auch so meine Befürchtung.
Aber ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass es so extrem sein wird.
Denn mitlerweile habe ich ja wieder eine "Aufgabe" bzw. ein "Ziel", was ich bis vor kurzen noch nicht hatte.
Der Alltag hat mich wieder und alleine das Gefühl abends zu Hause zu sitzen ist ein Anderes, weil ich das Gefühl habe, dass ich den "Feierabend" verdient habe, was mich wiederrum viel zufriedener macht.
Eine Angst ist es definitiv. Und solche Ängste sind gefährlich, wenn man sie nicht erkennt, weil sie uns in unserer Entwicklung blockieren. Man erlaubt sich selbst nicht, glücklich sein zu dürfen und zaubert das Unglück immerzu herbei.Dann ist es ja schonmal ein Vorteil, dass ich es erkannt habe ;)
Da stimmt auch etwas nicht ;) Wie ist es eigentlich zu Hause? Bist Du Einzelkind? Ältester, Jüngster?Eigentlich recht gut.
Liegt wohl größten Teils daran, weil ich nicht den ganzen Tag zu hause bin ;)
Bin der Älteste und hab 2 Geschwister, wovon einer noch hier lebt.
hab ich mich auch schon gefragt. ist es möglich das der gedanke "jetzt läufts super, wie lange wohl noch" unterbewusst dazu führt, dass man sich irgendwann selbst ein bein stellt.Ich glaube schon.
Denn irgendwie nimmt man negative Ereignisse stärker wahr, wenn man unbewusst danach sucht.
Ich bin vor einiger Zeit auf das Thema "Pick-up-Artist" gestolpert.
Anfangs war ich sehr skeptisch und dachte mir:"Wieder so ein Quatsch, mit der ich angeblich jede in die Kiste kriege."
Mitlerweile , nachdem ich mich schon eingelesen habe, muss ich ehrlich zugeben, dass es schon einiges bewirkt hat.
Es hat weniger etwas mit "in die Kiste kriegen" als mit Selbstwahrnehmung zu tun.
Ich fing an mich selbst und meine Problem zu analysieren und zu reflektieren.
Zu meiner Schande muss ich auch zugeben, dass ich lange an meiner Einstellung festgehalten habe und nicht loslassen wollte.
Ich fing an meinen Tagesablauf zu dokumentieren...in allen Einzelheiten und Details.
Ich schrieb u.a. meine Probleme und Sorgen auf...aber auch positive Erfahrungen die ich an dem Tag sammeln konnte.
Dabei ist mir bewusst geworden, dass mein Tag positiver ist, als ich anfangs dachte.
Und das meine Probleme und Sorgen eigentlich nur aus der Vergangenheit resultieren.
An einem bestimmten Punkt kam für mich das Umdenken.
Am Morgen hatte ich in der Cafeteria einen super flirt mit einer wunderschönen Frau aus meinen Kurs, den ich wirklich genossen habe.
Als ich Abends zuhause war und wieder über die üblichen Probleme nachdachte, schrieb ich meinen Tagesablauf und plötzlich hatte ich wieder ein positives Gefühl.
Ich dachte plötzlich nichtmehr darüber nach, dass ich Schulden habe und das ich keine Freunde habe....ich dachte auf einmal:"hey, du hattest heute einen richtig guten Flirt."
Seitdem ich alles aufschreibe, freue ich mich auch wieder über kleine Dinge.
Man muss es nur zulassen und sich bewusst machen.
Anfangs war ich sehr skeptisch und dachte mir:"Wieder so ein Quatsch, mit der ich angeblich jede in die Kiste kriege."
Mitlerweile , nachdem ich mich schon eingelesen habe, muss ich ehrlich zugeben, dass es schon einiges bewirkt hat.
Es hat weniger etwas mit "in die Kiste kriegen" als mit Selbstwahrnehmung zu tun.
Ich fing an mich selbst und meine Problem zu analysieren und zu reflektieren.
Zu meiner Schande muss ich auch zugeben, dass ich lange an meiner Einstellung festgehalten habe und nicht loslassen wollte.
Ich fing an meinen Tagesablauf zu dokumentieren...in allen Einzelheiten und Details.
Ich schrieb u.a. meine Probleme und Sorgen auf...aber auch positive Erfahrungen die ich an dem Tag sammeln konnte.
Dabei ist mir bewusst geworden, dass mein Tag positiver ist, als ich anfangs dachte.
Und das meine Probleme und Sorgen eigentlich nur aus der Vergangenheit resultieren.
An einem bestimmten Punkt kam für mich das Umdenken.
Am Morgen hatte ich in der Cafeteria einen super flirt mit einer wunderschönen Frau aus meinen Kurs, den ich wirklich genossen habe.
Als ich Abends zuhause war und wieder über die üblichen Probleme nachdachte, schrieb ich meinen Tagesablauf und plötzlich hatte ich wieder ein positives Gefühl.
Ich dachte plötzlich nichtmehr darüber nach, dass ich Schulden habe und das ich keine Freunde habe....ich dachte auf einmal:"hey, du hattest heute einen richtig guten Flirt."
Seitdem ich alles aufschreibe, freue ich mich auch wieder über kleine Dinge.
Man muss es nur zulassen und sich bewusst machen.
Ich weiß nicht ob man richtig glücklich sein kann :(
Ich denke Glücklich sein in einer Beziehung sagt man zwar so aber es gibt immer kleinere schwirigkeiten die man überwältigen muss. Wirklich Glücklich bist du aber nur mit dem richtigen zumindest sobald ich eure gedanken und eure probleme mit dem anderen austauscht... Sagen was man an dem anderen nicht so gut findet und was man super findet das alles macht eine gute beziehung aus natürlich auch liebe und zärtlichkeit. Dann kannst du auch wirklich Glücklich sein;)
Ich glaube Menschen sind nicht dafür gemacht dauerhaft glücklich zu sein.
Der Mensch ist nunmal ein Gewohnheitstier und gewöhnt sich auch an das Glück.
Die Folge ist, dass man sich nichtmehr glücklich fühlt, weil man das Glück als Selbstverständlich hinnimmt.
Was ich für meinen Teil entdeckt habe ist, dass man nicht zwangsläufig unglücklich sein muss, wenn man nicht glücklich ist.
Zwischen Unglücklich und Glücklich ist noch eine große Spanne, in der man sich aufhalten kann: Die Spanne des "Zufrieden seins".
Der Mensch nimmt negative Erfahrungen viel bewusster wahr, als Positive.
Und genau da kommt mein Detailiertes Aufschreiben des Tagesablaufs ins Spiel.
Es hilft einen, sich auch über positive Ereignisse bewusst zu werden.
Es gehört eine Menge Kraft und Überwindung dazu, seine eigenen Denkmuster zu ignorieren.
Denn das Denken und Handeln beruht meist auf unseren bisherigen Erfahrungen.
Als Denkanstoß der Vergleich mit einen Roulette-Spiel:
Stellt euch vor ihr beobachtet ein Roulettespiel...
5 Runden fällt die Kugel auf Rot.
Der normale Menschenverstanden denkt jetzt, dass man auf Schwarz setzen sollte,
weil es ja auf Grund der Vorherigen Ereignisse (5 mal Rot) einen vorgegaukelt wird: Jetzt MUSS ja eigentlich Schwarz kommen.
Das ist aber Quatsch, denn sobald die Kugel rollt, steht die Chance auf schwarz immernoch bei 50:50.
Also kann man selbst nach 5 mal Rot noch auf Rot setzen, weil die Chancen in dem Moment gleich sind.
Ich hoffe, es kam verständlich rüber ;)
Das Beispiel ist zwar ein bisschen abstrakt, aber man soll ja auch mal etwas nachdenken :)
Der Mensch ist nunmal ein Gewohnheitstier und gewöhnt sich auch an das Glück.
Die Folge ist, dass man sich nichtmehr glücklich fühlt, weil man das Glück als Selbstverständlich hinnimmt.
Was ich für meinen Teil entdeckt habe ist, dass man nicht zwangsläufig unglücklich sein muss, wenn man nicht glücklich ist.
Zwischen Unglücklich und Glücklich ist noch eine große Spanne, in der man sich aufhalten kann: Die Spanne des "Zufrieden seins".
Der Mensch nimmt negative Erfahrungen viel bewusster wahr, als Positive.
Und genau da kommt mein Detailiertes Aufschreiben des Tagesablaufs ins Spiel.
Es hilft einen, sich auch über positive Ereignisse bewusst zu werden.
Es gehört eine Menge Kraft und Überwindung dazu, seine eigenen Denkmuster zu ignorieren.
Denn das Denken und Handeln beruht meist auf unseren bisherigen Erfahrungen.
Als Denkanstoß der Vergleich mit einen Roulette-Spiel:
Stellt euch vor ihr beobachtet ein Roulettespiel...
5 Runden fällt die Kugel auf Rot.
Der normale Menschenverstanden denkt jetzt, dass man auf Schwarz setzen sollte,
weil es ja auf Grund der Vorherigen Ereignisse (5 mal Rot) einen vorgegaukelt wird: Jetzt MUSS ja eigentlich Schwarz kommen.
Das ist aber Quatsch, denn sobald die Kugel rollt, steht die Chance auf schwarz immernoch bei 50:50.
Also kann man selbst nach 5 mal Rot noch auf Rot setzen, weil die Chancen in dem Moment gleich sind.
Ich hoffe, es kam verständlich rüber ;)
Das Beispiel ist zwar ein bisschen abstrakt, aber man soll ja auch mal etwas nachdenken :)
Was ich für meinen Teil entdeckt habe ist, dass man nicht zwangsläufig unglücklich sein muss, wenn man nicht glücklich ist. Zwischen Unglücklich und Glücklich ist noch eine große Spanne, in der man sich aufhalten kann: Die Spanne des "Zufrieden seins".Meine Rede.
Es gibt da noch was Schönes von Hermann Hesse:
"Glück ist ein Wie, kein Was,
ein Talent, kein Objekt."
Auch hier denke ich, ist Glück ein Synonym für Zufriedenheit.
Ständig glücklich zu sein, würde der Mensch doch gar nicht aushalten. Und es wäre vielleicht auf Dauer auch ein wenig langweilig.. wo wären da die Kontraste? Wo wäre der Anreiz, etwas zu ändern, oder zu verbessern :rolleyes: ?
Guter Ansatz, Blutengel, mit dem Tagebuch.
Es macht einen dann doch bewusster für Dinge, die man sonst gern übersieht.
Ich finde Glück ist ein relativ kompliziertes Wort. Du bist glücklich wenn du das hast was du brauchst, ich bin mir nicht sicher ob man immer das haben kann was man gerade braucht. Genieße das Leben, versuche jeden Tag zum besten deines Lebens zu machen. Dann wirst du im späterem Leben glücklich sein. Vielleicht ist man auch glücklich wenn man in einer Partnerschaft ist, hängt ganz vom Mensch ab.
Was ist Glück?
Wenn es Glück ist, von einem anderen Menschen um seiner selbst willen geliebt zu werden, bin ich auch schon lange nicht mehr glücklich gewesen... :rolleyes:
Wenn es Glück ist, von einem anderen Menschen um seiner selbst willen geliebt zu werden, bin ich auch schon lange nicht mehr glücklich gewesen... :rolleyes:
ist das jetzt der Glücksthread?
Zu diesem Glück müssen die äußeren Umstände sich ständig nach deinem Kopf weiterentwickeln, und es muss auch ständig ein größeres Glück geben, damit du es auch als solches dauerhaft empfindest. Die Umstände geben Dir jedoch nicht immer das, was Du Dir von ihnen wünschst. Dieses Glück ist nicht dauerhaft.
Es gibt aber ein anderes Glück, ein Zufriedensein mit dem was ist. In diesem ist es auch Glück, wenn Du tieftraurig bist. Da sind es nicht die Umstände, die das Glück bringen. Und dieses ist dauerhaft.
Ich glaube Menschen sind nicht dafür gemacht dauerhaft glücklich zu sein.Der Mensch ist nunmal ein Gewohnheitstier und gewöhnt sich auch an das Glück.wenn Du Glück als das verstehst, was ständig deine Endorphine und Hormone auf Hochturen ausschütten lässt, dann ist Glück etwas Vergängliches, genauso wie Unglück.
Zu diesem Glück müssen die äußeren Umstände sich ständig nach deinem Kopf weiterentwickeln, und es muss auch ständig ein größeres Glück geben, damit du es auch als solches dauerhaft empfindest. Die Umstände geben Dir jedoch nicht immer das, was Du Dir von ihnen wünschst. Dieses Glück ist nicht dauerhaft.
Es gibt aber ein anderes Glück, ein Zufriedensein mit dem was ist. In diesem ist es auch Glück, wenn Du tieftraurig bist. Da sind es nicht die Umstände, die das Glück bringen. Und dieses ist dauerhaft.
Das Glück ist ne Hure. es kommt und geht wenn es will.. Langfristig bleibt es nie! Ich habe das akzeptiert obwohl ich es gar nicht will.. Ich bin auch meistens traurig und unglücklich.. naja:(
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