Jetzt ist er weg...
1'611 Antworten69'287 AufrufeGestartet von sigma ·
Liebe Sigma,
es tut mir sehr leid, was Du erleben musst.
Ich habe eine etwas andere Meinung zu Deiner Geschichte, als die meisten anderen hier, mal sehen, ob ich Dir das nahe brngen kann, was ich denke:
Momentan befindest Du Dich in einem Krater, der plötzlich mitten in Dein Leben gerissen wurde, Du hast einen Menschen, den Du liebst, verloren, wie Durch einen Unfall oder ein Unglück. Unvorhersehbar, plötzlich und unvorbreitet musst Du nun eine Situation bewältigen, die Du Dir vor wenigen Wochen nicht vorgestellt hättest.
Du bist also zunächst einmal traumatisiert. Im Falle eines Unfalls hättest Du allerdings nicht mit den offenen Fragen zu kämpfen, die bestens dazu geeignet sind, Dir jegliches Urvertrauen in andere Menschen, sogar in Dich selbst, zu nehmen. Du zweifels an Dir, hältst Dich für nicht gut genug, weil er sich ohne Erklärung von Dir getrennt hat.
Meiner Meinung nach, musst Du veruschen herauszufinden, was wirklich los ist. Wenn Du das alles so stehen lässt, riskierst Du, für lange Zeit emotional verunsichert und bindungsunfähig zu bleiben. Schlimmsten Falls prägt diese Geschichte Dein weiteres Liebesleben in der Form, das Du Dir immer wieder Männer suchen wirst, die Dir das Gefühl geben, nicht sehr viel Wert zu sein.
Du solltest für Dich aktiv werden und versuchen, das Trauma zu überwinden, Dich aktiv mit der Situation auseinander setzen. Du bist kein Opfer! Gehe raus, werd aktiv, lass Dich nicht klein machen!
Wenn Dir danach ist, ihm Deine Gefühle mitzuteilen, tu das, es ist Dein Recht. Wozu ihn schonen? Was macht es, was er von Dir denkt? Desto cooler Du bist, desto mehr sieht er sich darin bestätigt, daser nicht gut genug für Dich ist (dazu unten mehr).
Um die Traumatisierung zu überwinden, solltest Du Dir einen Psychologen suchen, der Dir hilft, mit der Situation umzugehen. Ich denke, Dein Freund leidet unter massiven Minderwertigkeitskomplexen, er hat Angst zu versagen. Er hat Angst, Dir nicht ebenbürtig zu sein, er hat Angst Dir nicht das Leben bieten zu können, das er Dir wünschen würde, er hat all das gesehen und hat große Angst davor, plötzlich in einer Situation zu stehen, wo er diese Erkenntnis erneut treffen muss und sich wieder so minderwertig fühlt.
Seine Angst davor, sich selbst so zu sehen, ist größer, als die Angst davor, Dich unglücklich zu machen, darum kann er Dich verlassen. Darum musste er Dich verlassen. Jede Erinnerung an Dich erinnert ihn an das potentielle Scheitern. Es liegt nicht an Dir!
Bitte gehe aktiv mit der Situation um, suche Dir einen Thearapeuten, der anhand der Briefe und Deiner Schilderungen in der Lage ist, Dir das Persönlichkeitsprofil und das Handlungsmuster Deines Freundes zu erklären, damit DU damit besser klar kommst und aus dieser sinnlosen Gedankenspirale herauskommst, die Dir am Ende so schaden könnte!
Nimm keine Rücksicht darauf, ob Du in seinen Augen lächerlich oder aufdringlich wirken könntest. Lass es raus, es ist Dein Recht. Er kann nicht gehen und Dich so ohne Erklärung zurück lassen. Schluck die Kröte und stirb? Nein, das solltest Du nicht tun! Kämpfe für Dich! Finde Erklärungen, die Dir helfen, de Schuld nicht bei Dir zu suchen. Sonst wirst Du das gleiche beim nächsten Mann wieder erleben und wieder und wieder. Lies die Geschichten hier im Forum von Frauen, deren Männer einfach so gingen, ohne Erklärung. Sie alle haben es mehrmals erlebt, verlassen zu werden. Aus dieser Spirale kommt man nur raus, wenn man aufhört sich selbst so wenig wert zu sein. Das es häufiger Frauen trifft als Männer, ohne Erklärung verlassen zu werden, liegt daran, das Frauen sich damit abfinden, weil sie meinen, das ihnen nichts anderes zu steht. Nur wenige Männer würden sich so sehen.
Leider passiert es im Leben, das einer plötzlich nicht mehr liebt. Dann sagt er "ich liebe Dich nicht mehr!" Das ist todtraurig, aber man kann darüber hinwegkommen.
Wie kann aber aber darüber hinwegkommen, ohne Erklärung, ohne Worte verlassen zu werden. Noch dazu von jemandem, der angeblich noch immer liebt?
Du wirst es Dein leben lang nicht los werden, wenn Du Dich nicht damit auseinander setzt. Bitte suche Dir Hilfe und arbeite das auf. Versuche Erklärungen zu finde, die es Dir ermöglichen, mit ihm abzuschliessen- ohne den Preis zu zahlen, am Ende ewig an Dir zweifeln zu müssen! Unbewusst bleibt bei Dir der Eindruck zurück: Ich war/ bin nicht gut genug. man kann mich einfach wortlos verlassen.
Aber so ist es nicht! Finde das raus! Überzeuge Dich davon, das das nicht richtig ist! Der Fehler liegt bei ihm, nicht bei Dir!
Alles Liebe und viel Kraft wünscht Dir
Anna
es tut mir sehr leid, was Du erleben musst.
Ich habe eine etwas andere Meinung zu Deiner Geschichte, als die meisten anderen hier, mal sehen, ob ich Dir das nahe brngen kann, was ich denke:
Momentan befindest Du Dich in einem Krater, der plötzlich mitten in Dein Leben gerissen wurde, Du hast einen Menschen, den Du liebst, verloren, wie Durch einen Unfall oder ein Unglück. Unvorhersehbar, plötzlich und unvorbreitet musst Du nun eine Situation bewältigen, die Du Dir vor wenigen Wochen nicht vorgestellt hättest.
Du bist also zunächst einmal traumatisiert. Im Falle eines Unfalls hättest Du allerdings nicht mit den offenen Fragen zu kämpfen, die bestens dazu geeignet sind, Dir jegliches Urvertrauen in andere Menschen, sogar in Dich selbst, zu nehmen. Du zweifels an Dir, hältst Dich für nicht gut genug, weil er sich ohne Erklärung von Dir getrennt hat.
Meiner Meinung nach, musst Du veruschen herauszufinden, was wirklich los ist. Wenn Du das alles so stehen lässt, riskierst Du, für lange Zeit emotional verunsichert und bindungsunfähig zu bleiben. Schlimmsten Falls prägt diese Geschichte Dein weiteres Liebesleben in der Form, das Du Dir immer wieder Männer suchen wirst, die Dir das Gefühl geben, nicht sehr viel Wert zu sein.
Du solltest für Dich aktiv werden und versuchen, das Trauma zu überwinden, Dich aktiv mit der Situation auseinander setzen. Du bist kein Opfer! Gehe raus, werd aktiv, lass Dich nicht klein machen!
Wenn Dir danach ist, ihm Deine Gefühle mitzuteilen, tu das, es ist Dein Recht. Wozu ihn schonen? Was macht es, was er von Dir denkt? Desto cooler Du bist, desto mehr sieht er sich darin bestätigt, daser nicht gut genug für Dich ist (dazu unten mehr).
Um die Traumatisierung zu überwinden, solltest Du Dir einen Psychologen suchen, der Dir hilft, mit der Situation umzugehen. Ich denke, Dein Freund leidet unter massiven Minderwertigkeitskomplexen, er hat Angst zu versagen. Er hat Angst, Dir nicht ebenbürtig zu sein, er hat Angst Dir nicht das Leben bieten zu können, das er Dir wünschen würde, er hat all das gesehen und hat große Angst davor, plötzlich in einer Situation zu stehen, wo er diese Erkenntnis erneut treffen muss und sich wieder so minderwertig fühlt.
Seine Angst davor, sich selbst so zu sehen, ist größer, als die Angst davor, Dich unglücklich zu machen, darum kann er Dich verlassen. Darum musste er Dich verlassen. Jede Erinnerung an Dich erinnert ihn an das potentielle Scheitern. Es liegt nicht an Dir!
Bitte gehe aktiv mit der Situation um, suche Dir einen Thearapeuten, der anhand der Briefe und Deiner Schilderungen in der Lage ist, Dir das Persönlichkeitsprofil und das Handlungsmuster Deines Freundes zu erklären, damit DU damit besser klar kommst und aus dieser sinnlosen Gedankenspirale herauskommst, die Dir am Ende so schaden könnte!
Nimm keine Rücksicht darauf, ob Du in seinen Augen lächerlich oder aufdringlich wirken könntest. Lass es raus, es ist Dein Recht. Er kann nicht gehen und Dich so ohne Erklärung zurück lassen. Schluck die Kröte und stirb? Nein, das solltest Du nicht tun! Kämpfe für Dich! Finde Erklärungen, die Dir helfen, de Schuld nicht bei Dir zu suchen. Sonst wirst Du das gleiche beim nächsten Mann wieder erleben und wieder und wieder. Lies die Geschichten hier im Forum von Frauen, deren Männer einfach so gingen, ohne Erklärung. Sie alle haben es mehrmals erlebt, verlassen zu werden. Aus dieser Spirale kommt man nur raus, wenn man aufhört sich selbst so wenig wert zu sein. Das es häufiger Frauen trifft als Männer, ohne Erklärung verlassen zu werden, liegt daran, das Frauen sich damit abfinden, weil sie meinen, das ihnen nichts anderes zu steht. Nur wenige Männer würden sich so sehen.
Leider passiert es im Leben, das einer plötzlich nicht mehr liebt. Dann sagt er "ich liebe Dich nicht mehr!" Das ist todtraurig, aber man kann darüber hinwegkommen.
Wie kann aber aber darüber hinwegkommen, ohne Erklärung, ohne Worte verlassen zu werden. Noch dazu von jemandem, der angeblich noch immer liebt?
Du wirst es Dein leben lang nicht los werden, wenn Du Dich nicht damit auseinander setzt. Bitte suche Dir Hilfe und arbeite das auf. Versuche Erklärungen zu finde, die es Dir ermöglichen, mit ihm abzuschliessen- ohne den Preis zu zahlen, am Ende ewig an Dir zweifeln zu müssen! Unbewusst bleibt bei Dir der Eindruck zurück: Ich war/ bin nicht gut genug. man kann mich einfach wortlos verlassen.
Aber so ist es nicht! Finde das raus! Überzeuge Dich davon, das das nicht richtig ist! Der Fehler liegt bei ihm, nicht bei Dir!
Alles Liebe und viel Kraft wünscht Dir
Anna
hi sigma!
vielleicht konnte dir anna näher bringen was wir die ganze zeit schon versucht haben ...
es liegt nicht an dir ...
venice
vielleicht konnte dir anna näher bringen was wir die ganze zeit schon versucht haben ...
es liegt nicht an dir ...
venice
Hallo Anna,
vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Viele Deiner Gedankengänge habe ich wieder erkannt. Viele davon haben mich erschreckt, als ich sie selbst dachte und sie haben mich erschreckt, als ich sie jetzt noch einmal gelesen habe.
Ich weiss nicht wie ich damit umgehen soll. Die Idee zu einer Therapie hatte ich auch schon...nur irgendwie kam mir mein Problem bisher immer zu „lächerlich“ dazu vor. Und ich merke immer mehr, dass ich mir selbst nicht helfen kann und mir der Gedanke an ein Beziehungsleben wie Du es beschrieben hast Angst macht.
Und doch frage ich mich die ganze Zeit, ob es nicht irgendetwas gegeben hätte, womit ich ihm hätte zeigen können, dass er sich irrt. Das er gar nicht versagen kann. Das ich ihn so sehr liebe und er mir so viel bedeutet, dass es gar nicht möglich gewesen wäre zu versagen. Wieso war ich dazu nicht in der Lage?
Ich erkenne, dass nicht ich das eigentliche Problem war. Er hat ja gesagt ich hätte nichts falsch gemacht. Aber scheinbar hat ja etwas gefehlt...ich habe es nicht geschafft ihm genug Vertrauen in sich, in mich und vor allem in uns zu geben.
Es war ihm wichtig alles von mir zurück zu schicken. Es ist ihm sehr wichtig, dass ich mich nicht mehr bei ihm melde.
Ich danke Dir Anna und euch allen.
Alles Liebe
S.
vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Viele Deiner Gedankengänge habe ich wieder erkannt. Viele davon haben mich erschreckt, als ich sie selbst dachte und sie haben mich erschreckt, als ich sie jetzt noch einmal gelesen habe.
Ich weiss nicht wie ich damit umgehen soll. Die Idee zu einer Therapie hatte ich auch schon...nur irgendwie kam mir mein Problem bisher immer zu „lächerlich“ dazu vor. Und ich merke immer mehr, dass ich mir selbst nicht helfen kann und mir der Gedanke an ein Beziehungsleben wie Du es beschrieben hast Angst macht.
Und doch frage ich mich die ganze Zeit, ob es nicht irgendetwas gegeben hätte, womit ich ihm hätte zeigen können, dass er sich irrt. Das er gar nicht versagen kann. Das ich ihn so sehr liebe und er mir so viel bedeutet, dass es gar nicht möglich gewesen wäre zu versagen. Wieso war ich dazu nicht in der Lage?
Ich erkenne, dass nicht ich das eigentliche Problem war. Er hat ja gesagt ich hätte nichts falsch gemacht. Aber scheinbar hat ja etwas gefehlt...ich habe es nicht geschafft ihm genug Vertrauen in sich, in mich und vor allem in uns zu geben.
Es war ihm wichtig alles von mir zurück zu schicken. Es ist ihm sehr wichtig, dass ich mich nicht mehr bei ihm melde.
Jede Erinnerung an Dich erinnert ihn an das potentielle Scheitern.Gut möglich, dass das der Grund dafür ist. Aber wie soll ich das je akzeptieren können? Wie jemals verstehen? Ich sitze hier und leide und er sitz da irgendwo und leidet vielleicht genauso und ich kann nichts dagegen tun. Dieses machtlose macht mich fertig. Weiss nicht wie ich es schaffen soll ihn aufzugeben...auch wenn das einzige ist was ich tun kann.
Ich danke Dir Anna und euch allen.
Alles Liebe
S.
Liebe Sigma,
Deine Zeilen zeigen mir, das ich mit meiner Sorge um Dich nicht ganz falsch liege, denn:
Wenn Du das nicht aktiv angehst, wirst Du einen seelischen Knacks zurück behalten, der Dein ganzes weiteres Beziehungsleben prägen wird!
Wenn es nur das wäre, wärt Ihr noch zusammen, er hätte dann die Wahl gehabt, sich dafür zu entscheiden, Dir zu vertrauen. Diese Wahl hatte er nicht, weil er ein psychisches Problem hat, das vermutlich in seiner Kindheit begründet liegt. Er hat ein massives Minderwertigkeitsproblem und Versagensängste!
Er hat Angst, vor sich selbst zu scheitern, SICH selbst eingestehen zu müssen, ein Versager zu sein. Er hat vor seinem Selbstbild Angst, diese Angst kann ihm niemand nehmen. Im Gegenteil, Deine Liebe nicht annehmen zu können, macht ihm schmerzlich bewusst, was für ein Versager er ist!
Du hättest nichts anders oder besser machen können! Das ist so, wie wenn er taub wäre und Du fragst Dich, ob er den Sinn Deiner gesprochenen Worte auf italienisch besser verstanden hätte, verstehst Du?
Es liegt nicht an Dir, es hat keinen Sinn, Dich zu martern!
Alles Liebe, Anna
Deine Zeilen zeigen mir, das ich mit meiner Sorge um Dich nicht ganz falsch liege, denn:
Die Idee zu einer Therapie hatte ich auch schon...nur irgendwie kam mir mein Problem bisher immer zu „lächerlich“ dazu vor. Und ich merke immer mehr, dass ich mir selbst nicht helfen kann und mir der Gedanke an ein Beziehungsleben wie Du es beschrieben hast Angst macht.Wenn Du alleine nicht klar kommst, ist es nicht "lächerlich", Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dafür sind Profis da!
Wenn Du das nicht aktiv angehst, wirst Du einen seelischen Knacks zurück behalten, der Dein ganzes weiteres Beziehungsleben prägen wird!
Und doch frage ich mich die ganze Zeit, ob es nicht irgendetwas gegeben hätte, womit ich ihm hätte zeigen können, dass er sich irrt. Das er gar nicht versagen kann. Das ich ihn so sehr liebe und er mir so viel bedeutet, dass es gar nicht möglich gewesen wäre zu versagen. Wieso war ich dazu nicht in der Lage?Es liegt nicht an Dir, darum ist Deine Fragestellung FALSCH! Du musst Dich fragen, was ist SEIN Problem, das er solche Angst vor dem Scheitern hat. Du musst verstehen, das er nicht etwa Angst hatte, vor DIR zu versagen.
Wenn es nur das wäre, wärt Ihr noch zusammen, er hätte dann die Wahl gehabt, sich dafür zu entscheiden, Dir zu vertrauen. Diese Wahl hatte er nicht, weil er ein psychisches Problem hat, das vermutlich in seiner Kindheit begründet liegt. Er hat ein massives Minderwertigkeitsproblem und Versagensängste!
Er hat Angst, vor sich selbst zu scheitern, SICH selbst eingestehen zu müssen, ein Versager zu sein. Er hat vor seinem Selbstbild Angst, diese Angst kann ihm niemand nehmen. Im Gegenteil, Deine Liebe nicht annehmen zu können, macht ihm schmerzlich bewusst, was für ein Versager er ist!
Du hättest nichts anders oder besser machen können! Das ist so, wie wenn er taub wäre und Du fragst Dich, ob er den Sinn Deiner gesprochenen Worte auf italienisch besser verstanden hätte, verstehst Du?
Aber wie soll ich das je akzeptieren können? Wie jemals verstehen? Ich sitze hier und leide und er sitz da irgendwo und leidet vielleicht genauso und ich kann nichts dagegen tun. Dieses machtlose macht mich fertig. Weiss nicht wie ich es schaffen soll ihn aufzugeben...auch wenn das einzige ist was ich tun kann.Du brauchst psychologische Hilfe, jemanden, der Dir dabei hilft, das Trauma zu verarbeiten und der Dir hilft, zu verstehen, was bei ihm nicht stimmt.
Es liegt nicht an Dir, es hat keinen Sinn, Dich zu martern!
Alles Liebe, Anna
Danke...den "Kick" hab ich noch gebraucht.
Ich habe eben bei der "Telefonseelsorge" (blöder Begriff irgendwie) angerufen um mich irgendwie zu erkundigen, was so geeignet wäre für mich...wusste so niemanden, der da vielleicht Ahnung von haben könnte und hab ein paar Adressen aus meiner Stadt bekommen. Hab auch schon bei der "geeignetsten Kandidatin" angerufen, aber da ist erst später wieder jemand zu erreichen.
Weiss nicht wie das wird, das alles einer fremden Person zu erzählen...was ich fühle und was so passiert ist. Überhaupt nochmal alles zu erzählen macht mir Angst.
Schade, dass ich sein Problem nicht früher ernst genommen habe...ich hab es ja gewusst irgendwie und mir nur eingeredet, dass es bei mir bestimmt anders wird. Vielleicht hätte ich ihm auch helfen können. Vielleicht hätte ich doch alles retten können.
Jetzt kümmere ich mich um mich...das es mir besser geht. Aber für ihn ist keiner mehr da. Wer hilft ihm denn, dass er nicht weiter in sein Unglück rennt?
Es wird mir wohl geholfen werden, dass ich ihn loslassen kann. Der Gedanke tut mir irgendwie weh. Ich liebe ihn und wäre gerne weiter für ihn da...oder endlich mal für ihn da. Und er kann das nicht annehmen. Das macht mich so traurig.
Naja...jetzt warte ich erstmal mein Telefonat ab.
S.
Ich habe eben bei der "Telefonseelsorge" (blöder Begriff irgendwie) angerufen um mich irgendwie zu erkundigen, was so geeignet wäre für mich...wusste so niemanden, der da vielleicht Ahnung von haben könnte und hab ein paar Adressen aus meiner Stadt bekommen. Hab auch schon bei der "geeignetsten Kandidatin" angerufen, aber da ist erst später wieder jemand zu erreichen.
Weiss nicht wie das wird, das alles einer fremden Person zu erzählen...was ich fühle und was so passiert ist. Überhaupt nochmal alles zu erzählen macht mir Angst.
Schade, dass ich sein Problem nicht früher ernst genommen habe...ich hab es ja gewusst irgendwie und mir nur eingeredet, dass es bei mir bestimmt anders wird. Vielleicht hätte ich ihm auch helfen können. Vielleicht hätte ich doch alles retten können.
Jetzt kümmere ich mich um mich...das es mir besser geht. Aber für ihn ist keiner mehr da. Wer hilft ihm denn, dass er nicht weiter in sein Unglück rennt?
Es wird mir wohl geholfen werden, dass ich ihn loslassen kann. Der Gedanke tut mir irgendwie weh. Ich liebe ihn und wäre gerne weiter für ihn da...oder endlich mal für ihn da. Und er kann das nicht annehmen. Das macht mich so traurig.
Naja...jetzt warte ich erstmal mein Telefonat ab.
S.
Liebe Sigma,
da bin ich aber froh!
ich verstehe Deine Hemmungen, Dich einer fremden Person gegenüber zu äußern, aber im Grunde sind wir uns ja auch nichtbesonders vertraut, oder :) ?
Du hättest ihm nicht helfen können, sein Problem ist vermutlich älter als Du es bist.
Wenn Du magst, schreibe mir eine PN nach dem telefonat, ich wüsste gerne, wie das gelaufen ist und vielleicht kann ich Dir ansonsten auch helfen, jemanden zu finden, falls man jetzt dort keinen super-tip für Dich hat.
Halt die Ohren steif!
anna
da bin ich aber froh!
ich verstehe Deine Hemmungen, Dich einer fremden Person gegenüber zu äußern, aber im Grunde sind wir uns ja auch nichtbesonders vertraut, oder :) ?
Du hättest ihm nicht helfen können, sein Problem ist vermutlich älter als Du es bist.
Schade, dass ich sein Problem nicht früher ernst genommen habe...ich hab es ja gewusst irgendwie und mir nur eingeredet, dass es bei mir bestimmt anders wird. Vielleicht hätte ich ihm auch helfen können. Vielleicht hätte ich doch alles retten können.Nien, hättest Du sicher nicht! Wenn Du früher darauf eingegangen wärst, wäre er früher geflüchtet.
Wenn Du magst, schreibe mir eine PN nach dem telefonat, ich wüsste gerne, wie das gelaufen ist und vielleicht kann ich Dir ansonsten auch helfen, jemanden zu finden, falls man jetzt dort keinen super-tip für Dich hat.
Halt die Ohren steif!
anna
Hallo sigma,
ach, ich kann das alles immer noch so gut nachvollziehen, was du fühlst. Deine Bedenken, deine Ängste, deine Erklärungsversuche...
aber ich finde es auch sehr gut und hilfreich, was anna dir geraten hat und dass du des wirklich annimmst. Dass du dich nun um dich selbst kümmerst. (Natürlich tut es weh, zu wissen, dass du ihm jetzt nicht helfen kannst, und dass ER keine Hilfe hat. Aber denke bitte auch weiterhin daran, dass du nichts dafür kannst, dass er es sich letztendlich selbst so ausgesucht hat - wenn auch in gewisser Hinsicht vielleicht nicht wirklich freiwillig, gehen wir davon aus, dass er selbst ein psychisches Problem hat - z.B. die angesprochenen Minderwertigkeitskomplexe. Komme bitte rstmal selbst wieder auf die Beine - das ist jetzt am wichtigsten! Du darfst auch ruhig mal egoistisch sein und wirklich nur an dich denken!!!
Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht, dass, wenn eine Klärung seinerseits nicht mehr zu erwarten ist, ein Psychologe helfen könnte. Natürlich - auch er ist ein anderer Mensch, nicht dein Exfreund. Auch er kann nur Vermutungen anstellen, kennt den wahren Grund für sein Verhalten nicht. Aber er betrachtet das Ganze aus einer professionellen Perspektive. Und wer weiß, vielleicht gibt ein solcher Fachmann dir ja gewisse Antworten, die dich zufriedenstellen. Zumindest so zufrieden, dass du mit der Situation besser umgehen kannst und wieder etwas mehr dich selbst siehst.
Ich finde es jedenfalls sehr mutig, dass du nun professionelle Hilfe suchst. Auch ich habe schon darüber nachgedacht, weil in mir doch irgendwo die Angst schlummert, ich könnte einen "Knacks" zurückbehalten. Aber da ich im Moment eh unfähig bin, irgendetwas zu unternehmen, habe ich mich um so etwas auch noch nicht ernsthaft gekümmert.
Ich würde mich freuen, wenn du mir schreibst, wie euer Telefonat gelaufen ist (oder dein erstes Gespräch, falls du relativ schnelle einen "Termin" bekommst). Würde mich sehr interessieren...
*vielekraftpaketerüberschick*
Drück dich,
Sunny
ach, ich kann das alles immer noch so gut nachvollziehen, was du fühlst. Deine Bedenken, deine Ängste, deine Erklärungsversuche...
aber ich finde es auch sehr gut und hilfreich, was anna dir geraten hat und dass du des wirklich annimmst. Dass du dich nun um dich selbst kümmerst. (Natürlich tut es weh, zu wissen, dass du ihm jetzt nicht helfen kannst, und dass ER keine Hilfe hat. Aber denke bitte auch weiterhin daran, dass du nichts dafür kannst, dass er es sich letztendlich selbst so ausgesucht hat - wenn auch in gewisser Hinsicht vielleicht nicht wirklich freiwillig, gehen wir davon aus, dass er selbst ein psychisches Problem hat - z.B. die angesprochenen Minderwertigkeitskomplexe. Komme bitte rstmal selbst wieder auf die Beine - das ist jetzt am wichtigsten! Du darfst auch ruhig mal egoistisch sein und wirklich nur an dich denken!!!
Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht, dass, wenn eine Klärung seinerseits nicht mehr zu erwarten ist, ein Psychologe helfen könnte. Natürlich - auch er ist ein anderer Mensch, nicht dein Exfreund. Auch er kann nur Vermutungen anstellen, kennt den wahren Grund für sein Verhalten nicht. Aber er betrachtet das Ganze aus einer professionellen Perspektive. Und wer weiß, vielleicht gibt ein solcher Fachmann dir ja gewisse Antworten, die dich zufriedenstellen. Zumindest so zufrieden, dass du mit der Situation besser umgehen kannst und wieder etwas mehr dich selbst siehst.
Ich finde es jedenfalls sehr mutig, dass du nun professionelle Hilfe suchst. Auch ich habe schon darüber nachgedacht, weil in mir doch irgendwo die Angst schlummert, ich könnte einen "Knacks" zurückbehalten. Aber da ich im Moment eh unfähig bin, irgendetwas zu unternehmen, habe ich mich um so etwas auch noch nicht ernsthaft gekümmert.
Ich würde mich freuen, wenn du mir schreibst, wie euer Telefonat gelaufen ist (oder dein erstes Gespräch, falls du relativ schnelle einen "Termin" bekommst). Würde mich sehr interessieren...
*vielekraftpaketerüberschick*
Drück dich,
Sunny
Hallo Ihr Lieben,
also ausgesucht habe ich mir schon eine. Leider ist die gute Frau erst Montag zu erreichen, aber ihre Homepage fand ich schonmal ganz ok.
Zum Glück bin ich heute nach einigem Nachdenken mal auf den Trichter gekommen...das ich mir in Bezug auf die Therapie auch unnötige Gedanken mache. Überlege die Ganze Zeit was ich da sagen soll...oder was der Therapeut wohl hören will...ich glaube das ist wohl ein falscher Ansatz. Und zum ersten Mal bin ich mir sicher, dass man da wohl wirklich nichts richtig oder eher falsch machen kann. Man soll doch alles erzählen können...! Denk ich zumindest. Und doch wird alles erzählen auch nicht einfach werden.
Ich vermisse ihn heute wieder extrem. Eigentlich fehlt er mir jede Sekunde...aber manchmal kneift es einen so besonders...kanns nicht so gut erklären. Habe mir so gewünscht ihn glücklich zu machen und es fällt mir schwer zu glauben, dass ich wirklich nichts machen konnte. :(
Alles alles liebe
S.
also ausgesucht habe ich mir schon eine. Leider ist die gute Frau erst Montag zu erreichen, aber ihre Homepage fand ich schonmal ganz ok.
ich verstehe Deine Hemmungen, Dich einer fremden Person gegenüber zu äußern, aber im Grunde sind wir uns ja auch nichtbesonders vertraut, oderJa...das stimmt schon. Aber Dir sitz ich auch nicht gegenüber und lass Dich so direkt an meinen "Gefühlsausbrüchen" teilhaben. Sei froh, dass ich hier nur versuche sie zu beschreiben :)
Zum Glück bin ich heute nach einigem Nachdenken mal auf den Trichter gekommen...das ich mir in Bezug auf die Therapie auch unnötige Gedanken mache. Überlege die Ganze Zeit was ich da sagen soll...oder was der Therapeut wohl hören will...ich glaube das ist wohl ein falscher Ansatz. Und zum ersten Mal bin ich mir sicher, dass man da wohl wirklich nichts richtig oder eher falsch machen kann. Man soll doch alles erzählen können...! Denk ich zumindest. Und doch wird alles erzählen auch nicht einfach werden.
Ich vermisse ihn heute wieder extrem. Eigentlich fehlt er mir jede Sekunde...aber manchmal kneift es einen so besonders...kanns nicht so gut erklären. Habe mir so gewünscht ihn glücklich zu machen und es fällt mir schwer zu glauben, dass ich wirklich nichts machen konnte. :(
Alles alles liebe
S.
Hallo Sigma,
finde ich toll, dass Du Dich darum kümmerst und Dir helfen lassen willst.
Glaube mir, es kann Dich nur weiterbringen.
Natürlich muss man auch den /die richtige Psychologin finden und der vertrauen können....alles andere kommt von selbst. Mache Dir da nicht zuviele Gedanken.
Ich selbst habe schon zwei Arten von Therapien mitgemacht
- die analytische und
eine Verhaltenstherapie. Ich muss sagen die Verhaltenstherapie hat mich um einiges mehr nach vorn gebracht, dort wird nämlich auch am eigenen Verhalten/Denkweise etc. gearbeitet. Bei der analytischen Therapie hatte ich oft das Gefühl es wurde analysiert und analysiert, aber nach vorn gebracht hat es mich nicht so sehr...Es hilft auf jedenfall, andere Denkweisen zu sehen oder kleine Tips, wie die Gegenseite (also Dein Ex) wohl denkt oder warum er so handelt...
Es werden einen viele Winks und Denkanstösse gegeben...
Du darfst aber in den ersten Wochen nicht zuviel erwarten, erstmal wird es nicht so schön sein, weil vieles wieder hochkommt, aber das ist gut, so kommt es auch raus. Und dann irgendwann folgen AHA-Momente...
Es ist auf jedenfall nicht verkehrt ! Bleib auf jedenfall dran und spring nicht kurz
vorher ab (machen nämlich viele !)
Dir alles Gute und Du schaffst das schon !!
Janina
finde ich toll, dass Du Dich darum kümmerst und Dir helfen lassen willst.
Glaube mir, es kann Dich nur weiterbringen.
Natürlich muss man auch den /die richtige Psychologin finden und der vertrauen können....alles andere kommt von selbst. Mache Dir da nicht zuviele Gedanken.
Ich selbst habe schon zwei Arten von Therapien mitgemacht
- die analytische und
eine Verhaltenstherapie. Ich muss sagen die Verhaltenstherapie hat mich um einiges mehr nach vorn gebracht, dort wird nämlich auch am eigenen Verhalten/Denkweise etc. gearbeitet. Bei der analytischen Therapie hatte ich oft das Gefühl es wurde analysiert und analysiert, aber nach vorn gebracht hat es mich nicht so sehr...Es hilft auf jedenfall, andere Denkweisen zu sehen oder kleine Tips, wie die Gegenseite (also Dein Ex) wohl denkt oder warum er so handelt...
Es werden einen viele Winks und Denkanstösse gegeben...
Du darfst aber in den ersten Wochen nicht zuviel erwarten, erstmal wird es nicht so schön sein, weil vieles wieder hochkommt, aber das ist gut, so kommt es auch raus. Und dann irgendwann folgen AHA-Momente...
Es ist auf jedenfall nicht verkehrt ! Bleib auf jedenfall dran und spring nicht kurz
vorher ab (machen nämlich viele !)
Dir alles Gute und Du schaffst das schon !!
Janina
sine
hallo sigma
ich hab schon ein paar postings von dir gelesen gehabt, aber erst heute habe ich die zeit - und ehrlich gesagt: auch den mut - gefunden, deinen thread zu lesen.
ich hatte die letzten wochen keine kraft mehr, neue geschichten (hier im forum) anzunehmen. ich hab keine ratschläge mehr gehabt, ich hatte auch keine betroffenheit mehr. im gegenteil. aus der ferne erscheinen die sorgen und nöte der bekümmerten zwar nicht kleiner, aber unverständlicher; aus der ferne ist doch in allen postings glasklar "zu erkennen", dass dort sensible, meist sogar sehr kluge, vielmals auch lebenserfahrene und auf jeden fall ernsthafte und starke menschen posten. aus der ferne ist also klar: die kümmernisse sind in den meisten fällen nur eine phase.
du hast in deinem thread geschrieben, du hättest angst davor, dass dein "zustand", also dein liebeskummer, lange andauern würde. das leid der anderen hier im forum hätte dir diese angst nur verstärkt.
tja
angst ist irgendwie ein schlechter ratgeber. die angst, es könnte lange dauern mit deinem kummer, macht den kummer nicht unbedingt kürzer...
auf jeden fall hattest du in deinem thread schon einen gedanklichen schritt vollzogen in richtung "normalität", denn du hattest mal gepostet, du wüsstest gar nicht mehr, warum du deinen ex mal hattest retten wollen.
diesen schritt hast du aber wieder rückgängig gemacht, und so sehr anna lüse dir den weg zu einer therapie geöffnet hat, so sehr hat sie - obwohl sie das gegenteil beabsichtigt hat - dir erneut gezeigt, dass ER ein problem hat (nicht du).
es ist mir wichtig, hier zu posten, dass du für das leben deines (ex-) partners nicht zuständig bist. du hast verantwortung für dich und sicher übernehmen wir auch in maßen hin und wieder verantwortung für das wohl von anderen. aber du weißt sicher, dass gerade psychische probleme nicht einfach durch dritte überhaupt aufzudecken sind. und nach meinem wissen lassen sich psychische probs erst recht nicht von dritten lösen.
deine geschichte hat mir den eindruck vermittelt, dass dein ex tatsächlich nur eure beziehung so lange gelebt hat, bis er vor seiner "inneren schranke" angekommen ist. einmal scheint es schon zuvor so gewesen zu sein, denn du hattest gepostet, dass dein ex schon einmal schluss gemacht hatte - dir zu liebe.
der typ spinnt. vielleicht gerade dann, wenn es ihm "zu gut" geht, bricht er unter irgendeinem komplex zusammen. ganz offensichtlich bildet er sich ein, dir im wege zu stehen - bei was auch immer. ist er nicht wesentlich älter als du? vielleicht hat es irgendwas mit seinem alter zu tun... ?
?(
es geht dich letztlich nicht allzu viel an. jedenfalls gehen dich seine probs nach der trennung wirklich überhaupt nichts mehr an!
er hat schluss gemacht, und ob er noch liebt oder nicht, ist da egal: er war am ende seiner beziehungsfähigkeit angelangt.
du kannst ihm nicht helfen, er stößt dich ja auch weg. verwechsel deine rolle nicht... du bist partnerin (gewesen), nicht mutter theresa oder rettender engel.
es ist wunderschön, mit einem menschen eine tiefe und innige beziehung zu haben. es war deine erste beziehung? es ist toll, dass du mit so etwas großem "angefangen" hast, lass dir da keine zu große angst machen von anna lüse, die davon geredet hat, dass du eine art "bleibenden schaden" davontragen kannst, wenn du verlassen worden bist, ohne dass die liebe verloren war.
ehrlich gesagt - sorry anna - finde ich das quatsch. in vielen fällen - meiner bescheidenen lebenserfahrung nach - trennt man sich, obwohl noch gefühle da sind. es ist tatsächlich so, dass die liebe zwar eine sehr starke kraft ist, aber eben nicht stärker als der mensch, der liebt. dein glaube, die liebe sei stärker als alles, was es gibt, ist zwar nicht ganz falsch. aber die liebe spielt sich einfach auf lebensbereichen ab, und gerade zeitliche und sonstige tatsächliche umstände können liebe blockieren, verdrängen und was weiß ich noch alles mit der liebe veranstalten.
in eurem fall scheinbar: dein ex hat probs und gerade liebesbeziehungen lassen ihn immer wieder an einen punkt geraten, wo er nicht mehr weiter kann.
lass ihn.
am besten, du hakst die frage: 'hat ER ein problem' endgültig ab.
sieh hin: er hat dir deine sachen geschickt, er hat sich getrennt, er hat - wie ich finde: demonstrativ - seine email-adressen gelöscht (er hätte ja auch einfach deine mails löschen können, oder nicht?). er verbittet sich anrufe und kontakt.
tja, entschuldigung, aber das IST eine trennung. basta.
trenn dich von der hoffnung, du könntest etwas an den tatsachen ändern. und hab keine angst vor der zukunft. du kannst - gerade jetzt, wo du am boden bist und du allein bist - etwas über dich lernen. im besten fall kannst du dich selbst kennenlernen in einer weise, in der du aufhörst, dich selbst zu bemitleiden, in der weise, dass du beginnst, dir selbst zu vertrauen und deine hoffnungen auf dich selbst zu setzen.
gruß
sine
ich hab schon ein paar postings von dir gelesen gehabt, aber erst heute habe ich die zeit - und ehrlich gesagt: auch den mut - gefunden, deinen thread zu lesen.
ich hatte die letzten wochen keine kraft mehr, neue geschichten (hier im forum) anzunehmen. ich hab keine ratschläge mehr gehabt, ich hatte auch keine betroffenheit mehr. im gegenteil. aus der ferne erscheinen die sorgen und nöte der bekümmerten zwar nicht kleiner, aber unverständlicher; aus der ferne ist doch in allen postings glasklar "zu erkennen", dass dort sensible, meist sogar sehr kluge, vielmals auch lebenserfahrene und auf jeden fall ernsthafte und starke menschen posten. aus der ferne ist also klar: die kümmernisse sind in den meisten fällen nur eine phase.
du hast in deinem thread geschrieben, du hättest angst davor, dass dein "zustand", also dein liebeskummer, lange andauern würde. das leid der anderen hier im forum hätte dir diese angst nur verstärkt.
tja
angst ist irgendwie ein schlechter ratgeber. die angst, es könnte lange dauern mit deinem kummer, macht den kummer nicht unbedingt kürzer...
auf jeden fall hattest du in deinem thread schon einen gedanklichen schritt vollzogen in richtung "normalität", denn du hattest mal gepostet, du wüsstest gar nicht mehr, warum du deinen ex mal hattest retten wollen.
diesen schritt hast du aber wieder rückgängig gemacht, und so sehr anna lüse dir den weg zu einer therapie geöffnet hat, so sehr hat sie - obwohl sie das gegenteil beabsichtigt hat - dir erneut gezeigt, dass ER ein problem hat (nicht du).
es ist mir wichtig, hier zu posten, dass du für das leben deines (ex-) partners nicht zuständig bist. du hast verantwortung für dich und sicher übernehmen wir auch in maßen hin und wieder verantwortung für das wohl von anderen. aber du weißt sicher, dass gerade psychische probleme nicht einfach durch dritte überhaupt aufzudecken sind. und nach meinem wissen lassen sich psychische probs erst recht nicht von dritten lösen.
deine geschichte hat mir den eindruck vermittelt, dass dein ex tatsächlich nur eure beziehung so lange gelebt hat, bis er vor seiner "inneren schranke" angekommen ist. einmal scheint es schon zuvor so gewesen zu sein, denn du hattest gepostet, dass dein ex schon einmal schluss gemacht hatte - dir zu liebe.
der typ spinnt. vielleicht gerade dann, wenn es ihm "zu gut" geht, bricht er unter irgendeinem komplex zusammen. ganz offensichtlich bildet er sich ein, dir im wege zu stehen - bei was auch immer. ist er nicht wesentlich älter als du? vielleicht hat es irgendwas mit seinem alter zu tun... ?
?(
es geht dich letztlich nicht allzu viel an. jedenfalls gehen dich seine probs nach der trennung wirklich überhaupt nichts mehr an!
er hat schluss gemacht, und ob er noch liebt oder nicht, ist da egal: er war am ende seiner beziehungsfähigkeit angelangt.
du kannst ihm nicht helfen, er stößt dich ja auch weg. verwechsel deine rolle nicht... du bist partnerin (gewesen), nicht mutter theresa oder rettender engel.
es ist wunderschön, mit einem menschen eine tiefe und innige beziehung zu haben. es war deine erste beziehung? es ist toll, dass du mit so etwas großem "angefangen" hast, lass dir da keine zu große angst machen von anna lüse, die davon geredet hat, dass du eine art "bleibenden schaden" davontragen kannst, wenn du verlassen worden bist, ohne dass die liebe verloren war.
ehrlich gesagt - sorry anna - finde ich das quatsch. in vielen fällen - meiner bescheidenen lebenserfahrung nach - trennt man sich, obwohl noch gefühle da sind. es ist tatsächlich so, dass die liebe zwar eine sehr starke kraft ist, aber eben nicht stärker als der mensch, der liebt. dein glaube, die liebe sei stärker als alles, was es gibt, ist zwar nicht ganz falsch. aber die liebe spielt sich einfach auf lebensbereichen ab, und gerade zeitliche und sonstige tatsächliche umstände können liebe blockieren, verdrängen und was weiß ich noch alles mit der liebe veranstalten.
in eurem fall scheinbar: dein ex hat probs und gerade liebesbeziehungen lassen ihn immer wieder an einen punkt geraten, wo er nicht mehr weiter kann.
lass ihn.
am besten, du hakst die frage: 'hat ER ein problem' endgültig ab.
sieh hin: er hat dir deine sachen geschickt, er hat sich getrennt, er hat - wie ich finde: demonstrativ - seine email-adressen gelöscht (er hätte ja auch einfach deine mails löschen können, oder nicht?). er verbittet sich anrufe und kontakt.
tja, entschuldigung, aber das IST eine trennung. basta.
trenn dich von der hoffnung, du könntest etwas an den tatsachen ändern. und hab keine angst vor der zukunft. du kannst - gerade jetzt, wo du am boden bist und du allein bist - etwas über dich lernen. im besten fall kannst du dich selbst kennenlernen in einer weise, in der du aufhörst, dich selbst zu bemitleiden, in der weise, dass du beginnst, dir selbst zu vertrauen und deine hoffnungen auf dich selbst zu setzen.
gruß
sine
Huhu Ihr,
meld mich mal ganz kurz, um mitzuteilen, dass ich mich gestern doch noch dazu durchringen konnte der Dame meines zukünftigen Vertrauens auf den AB zu sprechen. Heute mittag hat sie mich zurückgerufen und gleich um sechs hab ich meinen Termin bei ihr. Mal schaun wie das wird.
@ Anna 2. PN folgt dann
Ich dake euch nochmals für eure Ratschläge und Meinungen...ist sehr wichtig für mich.
Bis später und alles liebe
S.
meld mich mal ganz kurz, um mitzuteilen, dass ich mich gestern doch noch dazu durchringen konnte der Dame meines zukünftigen Vertrauens auf den AB zu sprechen. Heute mittag hat sie mich zurückgerufen und gleich um sechs hab ich meinen Termin bei ihr. Mal schaun wie das wird.
@ Anna 2. PN folgt dann
Ich dake euch nochmals für eure Ratschläge und Meinungen...ist sehr wichtig für mich.
Bis später und alles liebe
S.
Hallo Ihr lieben,
Habe meinen Termin gestern gut überstanden. Die Therapeutin ist sehr nett. Es viel mir gar nicht so schwer ihr das Alles zu erzählen wie ich dachte und ich kam mir auch nicht so blöd vor wie ich dachte.
Besonders „süss“ fand ich ihre Reaktion, nachdem ich unter endlos vielen Tränen und in sehr kurzer Form erzählt habe was passiert ist:
„Oh, das ist aber gemein“
Naja...nächste Woche habe ich direkt noch zwei Termine bei ihr.
Alles Liebe
S.
Habe meinen Termin gestern gut überstanden. Die Therapeutin ist sehr nett. Es viel mir gar nicht so schwer ihr das Alles zu erzählen wie ich dachte und ich kam mir auch nicht so blöd vor wie ich dachte.
Besonders „süss“ fand ich ihre Reaktion, nachdem ich unter endlos vielen Tränen und in sehr kurzer Form erzählt habe was passiert ist:
„Oh, das ist aber gemein“
Naja...nächste Woche habe ich direkt noch zwei Termine bei ihr.
Alles Liebe
S.
Hallo sigma,
freut mich, dass dein Gespräch mit der Therapeutin so gut verlaufen ist.
Dass du sie sympatisch findest, ist doch schonmal die Grundvoraussetzung dafür, dass dich die Therapie weiterbringt.
Ich hoffe, dass es dir ansonsten auch einigermaßen gut geht und dass dir auch die nächsten zwei Termine etwas bringen...
*drück*
Sunny
freut mich, dass dein Gespräch mit der Therapeutin so gut verlaufen ist.
Dass du sie sympatisch findest, ist doch schonmal die Grundvoraussetzung dafür, dass dich die Therapie weiterbringt.
Ich hoffe, dass es dir ansonsten auch einigermaßen gut geht und dass dir auch die nächsten zwei Termine etwas bringen...
*drück*
Sunny
Hallo Ihr Lieben,
heute sind so ziemlich genau sechs Wochen. Würde gerne über erkennbare Fortschritte berichten, so wie ich mir das vor sechs Wochen vielleicht noch erhofft habe...und vielleicht bin ich hin und wieder mal einen Schritt nach vorne gegangen...und irgendwann aber auch wieder einen zurück...so stehe ich also wieder an dem Punkt, an dem ich auch begonnen habe.
Ich danke auch Dir Sine für Deine ausführliche Antwort und das Du Dir die Mühe gemacht hast das alles durchzulesen...und Du hast recht...das IST eine Trennung. Nur habe ich mit der Endgültigkeit dieses Wortes zu kämpfen...und damit, dass ich dem völlig machtlos gegenüber stehe.
Ich wollte mein Glück nie von einem anderen Menschen abhängig machen, wollte mich nie selbst dabei vergessen und habe aber dadurch auch nie einen Menschen nah genug an mich herangelassen. Und dann kam er...! Ich habe gewusst, dass ich ihn lieben würde, vom ersten Moment an als ich ihn sah. Plötzlich war mir nicht mehr nur mein eigenes Glück wichtig...ich wollte auch ihn glücklich machen. Und habe gemerkt, dass ich vorher nie wirklich glücklich war. Jetzt hat er über „unser“ Glück entschieden...über mein Glück entschieden und was ich früher immer selbst bestimmen konnte ist mir völlig entglitten.
Ich weiss...der Satz könnte von jedem hier kommen...aber für mich ist er etwas ganz besonderes. Der Mann mit dem ich mein Leben verbringen wollte und es auch immer noch möchte. Er fehlt mir jede Sekunde und es gibt kaum einen Moment in dem mir nicht bewusst wird, dass er nicht mehr da ist. Ich schlafe jeden Abend mit dieser vorgetäuschter Ruhe in mir ein...mit der Hoffnung, dass der nächste Tag mir etwas neues bringt...mir ihn wieder bringt. Hoffe immer noch, dass er vielleicht das Kämpfen anfängt. Und jeden Morgen werde ich von neuem enttäuscht. Bin enttäuscht von dem was ich tief in mir sicher weiss...dass er nicht wiederkommt.
Vielleicht wird mich meine neu gewonnene „Vertraute“ ein wenig aus dieser „Psychischen Abhängigkeit“ befreien können. Nur wie soll das gehen, wenn ich mich doch dagegen wehre? Wenn ich mich nicht wirklich von ihm lösen will...verzweifle bei dem Gedanken, dass ich ihn vielleicht irgendwann einmal nicht mehr lieben könnte. Ich mach mir selbst das Leben schwer und bin doch irgendwie unfähig etwas dagegen zu tun.
S.
heute sind so ziemlich genau sechs Wochen. Würde gerne über erkennbare Fortschritte berichten, so wie ich mir das vor sechs Wochen vielleicht noch erhofft habe...und vielleicht bin ich hin und wieder mal einen Schritt nach vorne gegangen...und irgendwann aber auch wieder einen zurück...so stehe ich also wieder an dem Punkt, an dem ich auch begonnen habe.
Ich danke auch Dir Sine für Deine ausführliche Antwort und das Du Dir die Mühe gemacht hast das alles durchzulesen...und Du hast recht...das IST eine Trennung. Nur habe ich mit der Endgültigkeit dieses Wortes zu kämpfen...und damit, dass ich dem völlig machtlos gegenüber stehe.
Ich wollte mein Glück nie von einem anderen Menschen abhängig machen, wollte mich nie selbst dabei vergessen und habe aber dadurch auch nie einen Menschen nah genug an mich herangelassen. Und dann kam er...! Ich habe gewusst, dass ich ihn lieben würde, vom ersten Moment an als ich ihn sah. Plötzlich war mir nicht mehr nur mein eigenes Glück wichtig...ich wollte auch ihn glücklich machen. Und habe gemerkt, dass ich vorher nie wirklich glücklich war. Jetzt hat er über „unser“ Glück entschieden...über mein Glück entschieden und was ich früher immer selbst bestimmen konnte ist mir völlig entglitten.
Ich weiss...der Satz könnte von jedem hier kommen...aber für mich ist er etwas ganz besonderes. Der Mann mit dem ich mein Leben verbringen wollte und es auch immer noch möchte. Er fehlt mir jede Sekunde und es gibt kaum einen Moment in dem mir nicht bewusst wird, dass er nicht mehr da ist. Ich schlafe jeden Abend mit dieser vorgetäuschter Ruhe in mir ein...mit der Hoffnung, dass der nächste Tag mir etwas neues bringt...mir ihn wieder bringt. Hoffe immer noch, dass er vielleicht das Kämpfen anfängt. Und jeden Morgen werde ich von neuem enttäuscht. Bin enttäuscht von dem was ich tief in mir sicher weiss...dass er nicht wiederkommt.
Vielleicht wird mich meine neu gewonnene „Vertraute“ ein wenig aus dieser „Psychischen Abhängigkeit“ befreien können. Nur wie soll das gehen, wenn ich mich doch dagegen wehre? Wenn ich mich nicht wirklich von ihm lösen will...verzweifle bei dem Gedanken, dass ich ihn vielleicht irgendwann einmal nicht mehr lieben könnte. Ich mach mir selbst das Leben schwer und bin doch irgendwie unfähig etwas dagegen zu tun.
der typ spinntManchmal frage ich mich, ob nicht vielleicht ich es bin, die spinnt.
S.
sine
Original von sigmaIch schlafe jeden Abend mit dieser vorgetäuschter Ruhe in mir ein...mit der Hoffnung, dass der nächste Tag mir etwas neues bringt...mir ihn wieder bringt. Hoffe immer noch, dass er vielleicht das Kämpfen anfängt. Und jeden Morgen werde ich von neuem enttäuscht.aber sigma
das ist doch normal... bei mir hab ich immer deutlich gemerkt, wie unterschiedlich in mir stimmen zu hören waren... mal das herz ("er kommt zurück" oder "du musst ihn zurückholen"), mal - leider immer sehr zögerlich und leise nur - mein verstand ("du kannst nichts machen, du hast keine macht über die dinge"), mal auch etwas noch ganz anderes, nennen wir es die seele oder die erfahrung (dort immer mal unterschiedliche gedanken... meistens traurige gedanken...).
auf jeden fall streiten herz und verstand miteinander, wenn man liebeskummer hat.
ich kann dir leider nicht genau beschreiben, wie man sich löst... vielleicht postet zitronenfrau mal ein paar gedanken dazu... aber es gibt dafür ja auch (leider) kein patentrezept und jeder muss es einfach versuchen und dann ist es eben sehr individuell...
Original von sigmaWenn ich mich nicht wirklich von ihm lösen will...verzweifle bei dem Gedanken, dass ich ihn vielleicht irgendwann einmal nicht mehr lieben könnte. Ich mach mir selbst das Leben schwer und bin doch irgendwie unfähig etwas dagegen zu tun.nein.
das kommt einem oft so vor, dass man etwas nicht kann, aber in wahrheit wissen wir nur einfach nicht, WIE es funktioniert und WANN wir es beginnen, wann wir es hinter uns haben werden...
du machst dir bestimmt nicht das leben schwer, denn du versuchst ja etwas zu begreifen. mehr als versuchen kann man im leben nunmal nichts! wann du etwas, was du versuchst, schaffst, hängt nicht nur von dir ab...
hab keine angst vor deiner psychotherapie. na klar ist es quatsch, ne therapie zu machen, wenn man stocksteif an bisherigen denkgerüsten festzuhalten versucht. aber du hast nur eine allererste (kennenlern-)sitzung bis jetzt gehabt... du wirst sehen, deine therapeutin wird dir am anfang zeigen, was du machen (meist: erzählen) sollst... und du wirst einfach dadurch, dass sie dir hilft, den blick auf bestimmte einzelheiten zu richten, mit eigenen gedanken hier und da mal ein bisschen auf neue ideen kommen... und vielleicht kommt dann nach und nach eins zum anderen.
setz dich also nicht unter druck. versuch einfach, deine situation zu bewältigen und irgendwie zu ertragen, und immer, wenn du kraft hast, kannst du versuchen, etwas zu tun, dass du raus kommst aus deinem loch.
sich von einem geliebten menschen zu lösen bedeutet übrigens - meiner meinung nach - nicht notwendig, ihn zu "streichen" aus dem denken.
aber dein denken muss dir auch raum und "gewicht" lassen. DAS ist die kunst, die man aber, wenn man kummer (liebeskummer) hat, nur so schwer beherrschen kann (und - vom herzen her - will...).
gruß
sine
Ja...dieser Streit zwischen herz und Verstand macht mir sehr zu schaffen. Wobei mein Verstand auch nicht ganz klar ist...der sucht nämlich immer noch permanent nach Gründen, die ein Verstehen ermöglichen könnten.
In meinen Träumen führe ich oft Gespräche mit ihm...werde alles los, was mich beschäftig...all meine Gedanken...all meine Fragen. Doch die Antworten, die ich bekomme, sind ja auch nur die, die von mir kommen. Und meist enden sie auch so, wie ich es mir wünsche...das wir wieder zusammen sind. Das er endlich wieder bei mir ist.
Ich kann nicht gut aufgeben. Möchte viel lieber kämpfen, aber damit stehe ich in diesem Fall wohl auf verlorenem Posten. Weiss nicht wie ich gegen das Bedürfnis ankommen soll ihm immer noch zu sagen, dass ich ihn liebe...das ich nicht so einfach abzuwimmeln bin. Das es nicht so abläuft, wie er sich das vorstellt...das ich nicht nur zwei Wochen heule und dann zum nächsten renne. „Lass es los und gib Dich einer neuen Liebe hin“. Sehr witzig. Wie das gehen soll hat er leider nicht dazu geschrieben. Und davon abgesehen will ich das ja auch gar nicht. Dreh mich wieder nur im Kreis!
Weiss nicht...heute habe ich irgendwie das Gefühl durchzudrehen.
;(
S.
In meinen Träumen führe ich oft Gespräche mit ihm...werde alles los, was mich beschäftig...all meine Gedanken...all meine Fragen. Doch die Antworten, die ich bekomme, sind ja auch nur die, die von mir kommen. Und meist enden sie auch so, wie ich es mir wünsche...das wir wieder zusammen sind. Das er endlich wieder bei mir ist.
Ich kann nicht gut aufgeben. Möchte viel lieber kämpfen, aber damit stehe ich in diesem Fall wohl auf verlorenem Posten. Weiss nicht wie ich gegen das Bedürfnis ankommen soll ihm immer noch zu sagen, dass ich ihn liebe...das ich nicht so einfach abzuwimmeln bin. Das es nicht so abläuft, wie er sich das vorstellt...das ich nicht nur zwei Wochen heule und dann zum nächsten renne. „Lass es los und gib Dich einer neuen Liebe hin“. Sehr witzig. Wie das gehen soll hat er leider nicht dazu geschrieben. Und davon abgesehen will ich das ja auch gar nicht. Dreh mich wieder nur im Kreis!
sich von einem geliebten menschen zu lösen bedeutet übrigens - meiner meinung nach - nicht notwendig, ihn zu "streichen" aus dem denken.Nein...ihn aus meinem Denken streichen kann ich gar nicht. Hoffe, dass ich mich irgendwann an unsere Zeit erinnern kann ohne gleich in Tränen auszubrechen. An all die schönen Dinge denken, deren Erinnerung im Moment nur Schmerz in mir auslöst. Mein Gott...ich habe das alles so sehr geliebt...liebe ihn noch so sehr. Er fehlt mir so sehr.
Weiss nicht...heute habe ich irgendwie das Gefühl durchzudrehen.
;(
S.
Oh man. Als ich gestern abend dachte mein Loch hätte mich wieder ein klein wenig zurück in seine Tiefe Dunkelheit gezogen...habe ich noch nicht geahnt wie tief drin ich heute wieder sitzen würde.
Heute habe ich wirklich das Gefühl durchzudrehen. Ich halte das nicht mehr aus. ICH VERSTEH ES EINFACH NICHT! Weiss nicht warum ich es nicht einfach hinnehmen kann...das müssen genug andere auch. Ich liebe ihn so sehr...und anstatt dieses Gefühl irgendwie wenigstens ein klein wenig nachlässt...verstärkt sich das immer mehr. Wie bitte soll man da noch ruhig bleiben? Wie soll man da nicht durchdrehen?
Meine Träume machen mich verrückt. Meine Sehnsucht treibt mich noch in den Wahnsinn. Wie konnte ich mich emotional nur so abhängig machen?
Am liebsten würd ich zu ihm fahren und alle Bedenken aus ihm rausprügeln :evil:
Aber so...sitz ich hier und soll mich abfinden...loslassen (was auch immer das genau bedeuten soll) und kann NICHTS aber auch wirklich GAR NICHTS tun. Und manchmal möchte ich auf mich selbst einschlagen...um mir diese bescheurte Hoffnung aus dem Leib prügeln! nochmal :evil:
Weiss nicht...weiss im Moment irgendwie gar nichts mehr so richtig.
;(
S.
Heute habe ich wirklich das Gefühl durchzudrehen. Ich halte das nicht mehr aus. ICH VERSTEH ES EINFACH NICHT! Weiss nicht warum ich es nicht einfach hinnehmen kann...das müssen genug andere auch. Ich liebe ihn so sehr...und anstatt dieses Gefühl irgendwie wenigstens ein klein wenig nachlässt...verstärkt sich das immer mehr. Wie bitte soll man da noch ruhig bleiben? Wie soll man da nicht durchdrehen?
Meine Träume machen mich verrückt. Meine Sehnsucht treibt mich noch in den Wahnsinn. Wie konnte ich mich emotional nur so abhängig machen?
Am liebsten würd ich zu ihm fahren und alle Bedenken aus ihm rausprügeln :evil:
Aber so...sitz ich hier und soll mich abfinden...loslassen (was auch immer das genau bedeuten soll) und kann NICHTS aber auch wirklich GAR NICHTS tun. Und manchmal möchte ich auf mich selbst einschlagen...um mir diese bescheurte Hoffnung aus dem Leib prügeln! nochmal :evil:
Weiss nicht...weiss im Moment irgendwie gar nichts mehr so richtig.
;(
S.
sine
hallo sigma
komisch, dass man so gerne irgendwie handeln würde... ich war auch oft ungeduldig... da denkt man, bei liebeskummer wird man wohl apathisch in der ecke rumhängen oder so... aber manchmal könnte man durchdrehen...
mir geht's heute auch eher mäßig. es ist ja wohl nun einmal so, dass man manchmal labiler ist und manchmal nicht.
versuch, diesen tag durchzustehen. etwas anderes kann ich dir nicht sagen.
:trost:
gruß
sine
komisch, dass man so gerne irgendwie handeln würde... ich war auch oft ungeduldig... da denkt man, bei liebeskummer wird man wohl apathisch in der ecke rumhängen oder so... aber manchmal könnte man durchdrehen...
mir geht's heute auch eher mäßig. es ist ja wohl nun einmal so, dass man manchmal labiler ist und manchmal nicht.
versuch, diesen tag durchzustehen. etwas anderes kann ich dir nicht sagen.
:trost:
gruß
sine
Huhu,
hab heute meine 2. „Sitzung“ „hinter mich gebracht“. War sehr gut...und erfreulicher Weise kam ich mir auch diesmal nicht blöd dabei vor. Dabei musste ich MALEN...ein Horror, wenn man meine künstlerischen Fähigkeiten kennt...aber darauf kam es zum Glück nicht an. Hab wohl einen „Fehler“ gemacht, der (Zitat: ) „Typisch für Depressive (meist Frauen)“ ist. Was genau ich darauss schliessen soll weiss ich allerdings noch nicht.
Hab ihr auch meinen und seinen „Abschiedsbrief“ zum lesen mitgebracht. Naja...sie meinte ich soll ihm ruhig Briefe schicken, wenn mir danach ist. Und das ich ihn was das angeht sicherlich nicht „schonen“ muss. Zudem hat sie noch herausgefunden, dass ich weder suizid. Noch stalking gefährdet bin. Naja...kann man alles nicht so gut erklären, aber ich glaube das ansich tut mir ganz gut und ich freue mich schon fast aufs nächste Mal.
Ansonsten hat sich meine Stimmung nicht sehr verändert. Bin etwas kommunikationsarm im Moment. Vermisse ihn immer noch wahnsinnig. Naja...im Grunde leider alles nichts neues. ;(
Wünsch euch alles Gute und gaaaanz viel schönes Wetter
S.
hab heute meine 2. „Sitzung“ „hinter mich gebracht“. War sehr gut...und erfreulicher Weise kam ich mir auch diesmal nicht blöd dabei vor. Dabei musste ich MALEN...ein Horror, wenn man meine künstlerischen Fähigkeiten kennt...aber darauf kam es zum Glück nicht an. Hab wohl einen „Fehler“ gemacht, der (Zitat: ) „Typisch für Depressive (meist Frauen)“ ist. Was genau ich darauss schliessen soll weiss ich allerdings noch nicht.
Hab ihr auch meinen und seinen „Abschiedsbrief“ zum lesen mitgebracht. Naja...sie meinte ich soll ihm ruhig Briefe schicken, wenn mir danach ist. Und das ich ihn was das angeht sicherlich nicht „schonen“ muss. Zudem hat sie noch herausgefunden, dass ich weder suizid. Noch stalking gefährdet bin. Naja...kann man alles nicht so gut erklären, aber ich glaube das ansich tut mir ganz gut und ich freue mich schon fast aufs nächste Mal.
Ansonsten hat sich meine Stimmung nicht sehr verändert. Bin etwas kommunikationsarm im Moment. Vermisse ihn immer noch wahnsinnig. Naja...im Grunde leider alles nichts neues. ;(
Wünsch euch alles Gute und gaaaanz viel schönes Wetter
S.
sine
hey
das macht mich ja ganz neidisch... mein therapeut hat noch nie besonderes interesse an meinem geschriebenen entwickelt... :(
nach der trennung, wegen derer ich hier im forum gelandet bin, hab ich meinem therapeuten auch meinen tagebuchauszug (o.k, o.k, es waren 14 seiten 8o ) mitgebracht, um mit ihm darüber zu sprechen... er sagte nur: "wollen sie wirklich, das wir darüber sprechen"
blöde frage!
aber dnan hab ich halt nochmal drüber nachgedacht... und 14 tage später war dann schon eine andere zeit... kein bedarf mehr...
aber ein wenig mehr interesse für meine sichtweise - insbesondere für meinen abschiedsbrief - hätte ich mir DAMALS durchaus gewünscht X(
ach
ich will nur sagen: klingt sehr gut, was du schreibst...
mein therapeut hat durchaus auch stärken... er sagt immer: "verstehen hilft meistens schon".
gruß
sine
das macht mich ja ganz neidisch... mein therapeut hat noch nie besonderes interesse an meinem geschriebenen entwickelt... :(
nach der trennung, wegen derer ich hier im forum gelandet bin, hab ich meinem therapeuten auch meinen tagebuchauszug (o.k, o.k, es waren 14 seiten 8o ) mitgebracht, um mit ihm darüber zu sprechen... er sagte nur: "wollen sie wirklich, das wir darüber sprechen"
blöde frage!
aber dnan hab ich halt nochmal drüber nachgedacht... und 14 tage später war dann schon eine andere zeit... kein bedarf mehr...
aber ein wenig mehr interesse für meine sichtweise - insbesondere für meinen abschiedsbrief - hätte ich mir DAMALS durchaus gewünscht X(
ach
ich will nur sagen: klingt sehr gut, was du schreibst...
mein therapeut hat durchaus auch stärken... er sagt immer: "verstehen hilft meistens schon".
gruß
sine
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