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Jetzt ist er weg...

1'611 Antworten69'287 AufrufeGestartet von sigma ·

#1581
Huhu, ich mische auch mal wieder mit, und möchte gern die Thera ansprechen, hier stört etwas, finde ich.

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann traust du dich nicht mehr so richtig, das Thema ihr gegenüber zu erwähnen, weil es - fürs Erste (?) - unlösbar scheint,

jedenfalls hat sie dir diesen Eindruck vermittelt.

Jetzt ist es ja sicher so, dass man sich gern von einem Therapeuten leiten lässt, schließlich ist er/sie ja der Therapeut(in) und muss wissen, in welche Richtung es gehen soll, damit man das bestmögliche Ergebnis erzielt.

Das kann man doch erwarten. Oder? Denkst du so?

Ich bin da skeptisch. Wenn dir dieses Thema auf der Seele brennt, denn gehört es behandelt - finde ich. Zumindest sollte ein Gespräch darüber stattfinden, warum gewisse Themen wer festlegt, inwieweit die Lenkung gehen soll, und auch darüber, wie das bei dir ankommt, was sie sagt.

Weiß sie eigentlich, wie du dich fühlst, wenn sie von "Austauschbarkeit“ spricht, habt ihr jemals darüber gesprochen? Ich kann das nicht einschätzen, sagst du ihr alles, was du dir denkst?

Zu dieser Austauschbarkeit möchte ich auch gern noch meine Gedanken loswerden. Das Wort selbst ist ja relativ brutal und vll - *spekulier* - wollte sie damit erreichen, dass das Podest, auf dem dein Freund steht, entsprechend zu wackeln beginnt.

Ich selbst halte diesen Gedanken für ein Notfallprogramm, wenn die Sehnsucht und die Verzweiflung darüber so schmerzhaft werden, dass man nicht mehr weiß, was man ohne ihn machen soll - dann könnte man versuchen, damit Abstand zu gewinnen, in dem man sprichwörtlich auf Distanz geht:

Denn von weit weg, von hoch oben betrachtet, ist die Welt klein und bedeutungslos, die Menschen sind klein und bedeutungslos und alle Probleme bekommen eine gewisse Komik.

Das zu betrachten, kann beruhigen und besänftigen, funktioniert aber nicht auf Dauer, schließlich muss man ja wieder zurück.

Original von sigmaDas Problem und, was ich eben nicht loswerde ist, dass ich noch FÜHLE wie in der Beziehung.
Ich kenne es gar nicht anders. Bei allem, das mich beschäftigt, das mich ärgert, freut, aufregt, frage ich mich, wie er wohl darüber denken würde, was er wohl machen würde - in gewisser Weise ist das eine Hilfe, reflexiv zu denken, wenn von niemandem ein Feedback kommt.

Das einfach einzustellen, zur Tagesordnung überzugehen und ihn ein für alle Mal aus dem Herzen zu verbannen, ist unmöglich und wäre auch unmenschlich. Und ich glaube auch nicht, dass es notwendig ist, mehr noch: es wäre ein Verlust.

Man klammert sich an die Erinnerung und an alles, was schön war, warum auch nicht? Es war einmal und es war einmal schön und es ist ein Teil der Vergangenheit, den man nicht missen möchte.

Sobald man die Gedanken an ihn als Erinnerung akzeptieren kann, wie einen besonders schönen Urlaub, ein besonders bezauberndes Ereignis, dann ist man auch soweit - denke ich - das Schatzkästchen mit allem, was ihn ausmacht und an ihn erinnert, zu schließen, um es an einem besonderen Platz aufzubewahren.

Die Zeiten mit ihm kommen nicht wieder. Es kommen neue Zeiten, schöne Zeiten, es werden noch viele bezaubernde Momente kommen, aber keiner wird so werden wie mit ihm.

Das ist so und damit müssen wir wohl leben. Das ist es, was es zu akzeptieren gilt.

Ich wünsch dir alles Beste :trost:

#1582
Original von LisabelBei allem, das mich beschäftigt, das mich ärgert, freut, aufregt, frage ich mich, wie er wohl darüber denken würde, was er wohl machen würde - in gewisser Weise ist das eine Hilfe, reflexiv zu denken, wenn von niemandem ein Feedback kommt.[...]

Man klammert sich an die Erinnerung und an alles, was schön war, warum auch nicht? Es war einmal und es war einmal schön und es ist ein Teil der Vergangenheit, den man nicht missen möchte.
huhu

schnell ein stirnrunzeln von mir!!!

ich meine, sicher braucht man sich net auszuschimpfen für gedanken, die man nunmal hat und natürlich auch nicht für erinnerungen, die man zulässt. aber ein wenig stellt sich mir persönlich auch die frage: warum kommen alte sachen hoch?

wenn sie gut sind oder von dir konstruktiv verwendet werden, @lisabel, ist der "schaden" einer erinnerung ja gering (ich möchte aber dennoch behaupten, dass es vielleicht einen schaden gibt). wenn hingegen unangenhme situationen oder der mahnende zeigefinger von irgendjemandem immer virtuell über die angeblich so angenehmen erinnerungen weiterlebt, dann ist da was nicht in ordnung.

also niemand soll seine vergangenheit vergessen. aber ich meine schon, so komisch das gerade für jemanden mit liebeskummer klingt, dass man gut daran tut, die gedanken nicht künstlich zu ernähren und zu hegen und zu pflegen, egal, ob sie schön waren oder nicht.

mein argument ist, dass jede erinnerung einem die gegenwart raubt.

ich hab dazu den verdacht, dass sich darin eine gewisse weigerung wiederspiegeln könnte, die gegenwart - und das alleinesein mit sich selbst! - anzunehmen und darauf zu vertrauen, dass es AUSREICHEND ist, um glücklich zu sein.

ich habe außerdem den verdacht, dass man ja in wahrheit nicht immer nur die hullaballulla-rosaträume-erinnerungen hat, sondern eher in verklärung im rückblick auch die negativen dinge irgendwie vermutlich gerade wegen der distanz, die man nun hat, nimmer so schlimm sieht.

ich muss zugeben, dass ich der selbstkritischste mensch im diesseits war, bevor ich hier mir mal ein bissle die frage gestellt habe, ob meine ganzen lebensgrundsätze eigentlich WIRKLICH sinn machen.

damit meine ich, dass ich früher dachte, dass man aus fehlern lernen kann und habe mich dann nicht nur mit meinen und anderer leute fehler beschäftigt, sondern mich damit umgeben, mich reingekniet und letzten endes jedes tun mit der zweifelnden frage zugeklebt: mache ich wieder einen fehler!?

8o

es ist nicht zwingend, aus einer schönen oder auch schön gefärbten erinnerung den schluss zu ziehen, dass jemand ein problem mit sich selbst hat. aber ich gebe zu bedenken, dass sich genau hinter solche als selbstverständlich und eigentlich gemeinhin als "gut" verstandenen dingen, setzt man sie in einer überzahl und in den verschiedenen facetten ihres erscheinungsbildes zusammen, eventuell genau das EIGENTLICHE problem versteckt sein mag.

ich weiß nicht, wie oft ich meine persönliche schlüsselszene, wo ich gemerkt habe, dass hinter "ganz normalen" dingen für mich die pure angst vor mir selber lauert, also meine private und alltägliche (!) hölle, beschrieben habe. äh ich glaube, ich hab es erst ein, zweimal getan. also dennoch, ich hab sie schon beschrieben, und ich sag mal kurz, was ich meine:

ich stand eines morgens vor meinem kleiderschrank. das war die zeit, wo ich mich fragte, wieso ich körperlich morgens manchmal so unfit bin und wie ich mein leben angenehmer gestalten könnte. ich hatte die these, die ich bis dahin vertreten hatte - dass das leben eben hart und unbarmherzig ist - mal kurz auf den müll geworfen und wollte jetzt einfach mal schauen, ob ich mich nicht irgendwo "falsch behandle". da fiel mir auf, dass ich 30% meiner kleidung mit einer gewissen angst und einem widerwillen betrachtete. diesen gedanken verfolgte ich weiter und mir kam die idee, dass ich keine lust hatte auf DIESE KLEIDUNG *staun*.

hinter dem ganzen steckte zum beispiel, dass die kleidung von meiner mom für mich gekauft worden war und eben die ganze "liebe-tochter-problematik", auf deren grundlage ich so oft dinge getan hatte, die mir eigentlich nicht recht waren und deren konsequenzen mich im laufe der jahre immer mehr deprimierten. zum beispiel hatte ich mein jurastudium auf wunsch meiner ellies gemacht etc.

es kann eben für jeden ein von außen nicht erkennbares problem hinter dingen stecken. das gilt sicherlich nicht für klamotten im kleiderschrank allein, sondern im gegenteil: täglich (!) denken wir in bahnen, in denen sehr viele alte aussagen - also erinnerungen - ihr unwesen treiben. dass ich es mir klar gemacht hatte anhand dieses kleiderschrank-beispiels, ist mein weg gewesen. jeder findet einen weg und er ist aber bei jedem ein anderer.

ähm

will sagen: vorsicht bei erinnerungen. sie können nebenwirkungen haben, die viel weitreichender sind, als uns klar ist. sie als heilmittel oder angenehmen zeitvertreib einzustufen, ist üblich, aber ich fürchte, es ist nicht immer zutreffend.

fragt doch mal die liebe @zitronenfrau, was sie von erinnerungen hält. zitro hat nämlich ihre tagebücher vernichtet.

:]

so meine süßen

ich muss ja eigentlich längst im bus sitzen. *hetz*

viel spaß beim anhimmeln, @sigma. ja, man wird manchmal in zeiten zurückversetzt, das stimmt schon. das muss daran liegen, dass gerade in gruppen so eine eigene wirklichkeit inszeniert wird. das ist auch sehr schön, man muss aber, so finde ich, auch den ausstieg hinbekommen können. aber das ist meine eigene sichtweise. ich bin ja net so der gruppen-freak und mag ja lieber gerade diese gruppendynamik - auch bei mir an der uni - mit einer spur kritik versehen.

*gg*

gruß

pupsup

#1583
Huhu!

Tja eigentlich wollte ich ja warten, was @sigma nun schreibt, bevor ich mich melde, aber wie es so ist mit dem "eigentlich“ sag ich gleich was dazu und möchte da aber nichts vorweg nehmen, einfach nur um meine wirren Gedanken =)

zu dem, was ich gern weiterdenken und weiterspinnen möchte, mal loszuwerden

*spinnspinnspinn*

Original von pupsupmein argument ist, dass jede erinnerung einem die gegenwart raubt.
Der Satz gefällt mir, da ist was dran.

Original von pupsupzitro hat nämlich ihre tagebücher vernichtet.
hehe, der Satz gefällt mir auch =)

wenn ich es für mich verwenden darf und darauf umlege, wie ich es verstehe, dann geht die Warnung in die Richtung, dass in fremden Ideen – ob sie nun aufgedrängt oder erbeten wurden – nicht nur Inspiration steckt, sondern auch ein Teil der eigenen Persönlichkeit damit überdeckt, übergangen, aufgegeben wird.

Was eine gewisse Gefährlichkeit in sich birgt, da hast du Recht.

*nachdenk*

Dazu von mir bei Gelegenheit mehr (und schon die Tatsache, dass ich auf Gelegenheiten warte, anstatt auf Eigeninitiative zu setzen, lässt mich jetzt weiter nachdenken),

aber erst mal überlasse ich @sigma das Feld,

lieben Gruß von

#1584
Huhu Ihr Lieben! :schmatz:

@ dg

weil du das zu deinem ständigen thema machst und an nichts anderes denkst.
Wie so oft, sehe ich ich das ein klein wenig anders :P Ich würde sagen es IST einfach mein Thema. Es sind Gedanken, die ich nicht heraufbeschwöre, sondern die einfach kommen. Ich sitz nicht da und hoffe, das mich ein solcher bald wieder ereilt oder hüpf im Kreis vor Freude, wenn er es tut, aber sie permanent wegzuschieben, bringt meiner Erfahrung nach nichts, denn dann kommen sie eben, wenn ich mich nicht dagegen wehren kann. Es gibt Tage, da denke ich in der Tat nicht bewusst über ihn nach und verscheuche jeden nur aufkeimenden Gedanken an ihn...was mir nicht hilft, wenn ich dann das alles im Traum durcharbeiten muss, denn das schlaucht mich wirklich. Meine Träume sind kräftezehrender als alle Gedanken, die ich in einen Tag packen könnte und ich bin schon gespannt darauf, welchen Tipp Du hast, wie ich meine Träume abschalten kann =) :schmatz:

@ Lisabel

Weiß sie eigentlich, wie du dich fühlst, wenn sie von "Austauschbarkeit“ spricht, habt ihr jemals darüber gesprochen? Ich kann das nicht einschätzen, sagst du ihr alles, was du dir denkst?
Naja...in gewisser weise schon. Ich habe ihr nicht direkt gesagt, was ich dabei fühle und vielleicht zuviel erwartet, als ich davon ausging sie könnte es sich denken, zumal ich doch in Tränen ausgebrochen bin, nach ihrer Aussage. Nichtmal wegen dem Satz ansich, denn da kann ja jeder seine eigenen Meinung haben...sondern weil sie ihn mir gesagt hat und ich im Moment einfach das Gefühl hatte, dass sie mich kein bisschen versteht und alles, was ich bisher gesagt habe, irgendwie an ihr vorbeigezogen ist. Ich sage ihr nicht mehr alles, was ich denke...bzw. in der Hinsicht weniger als vorher. Irgendwie verstehe ich sie ja sogar und habe das Gefühl ich müsste ihr einen Gefallen tun und dieses Thema nicht mehr ansprechen, weil sie auch nicht mehr weiss,w as sie dazu noch sagen soll.

Sie ist ja auch nicht die Erste, von der ich das mit der Austauschbarkeit gesagt bekommen habe...und sicherlich auch nicht die Letzte und wahrscheinlich liegt es an meiner Vorstellung von Liebe ansich, von der ich nicht loskomme und wegen der mich dieser Satz so gekränkt und schockiert hat...ich weiss es nicht.

Meine Thera hilft mir wirklich gut...in anderen Punkten eben und ansich kann ich da auch sehr offen mit ihr reden...nur eben, wenn es um meinen Ex geht, streikt sie irgendwie...und als nichtmal das "Notfallprogramm" irgendwie gewirkt hat, noch mehr *g*

Ich kenne es gar nicht anders. Bei allem, das mich beschäftigt, das mich ärgert, freut, aufregt, frage ich mich, wie er wohl darüber denken würde, was er wohl machen würde - in gewisser Weise ist das eine Hilfe, reflexiv zu denken, wenn von niemandem ein Feedback kommt.
Ja...so ist es bei mir teilweise auch. Schlimmer aber finde ich den Wunsch nach feedback, der einem nicht wirklich bewusst ist. Ich hatte Angst, bevor ich die Schule begonnen habe...das ist wohl normal, denke ich auch, aber da war noch irgendwas anderes, dass ich eig nicht genau bestimmen wollte. Also hab ich meiner Thera von meinen Ängsten erzählt und während sie mir irgendwas über meinen Vater erzählt hat, bei dem ich ihr nicht wirklich zustimmen konnte / wollte, ist mir klar geworden, dass es mir auch Angst macht, weil ich mir sicher bin, wie er darüber denken würde. Das Dumme ist ja, dass es so oft passiert ohne, dass man es merkt. Ich setz mich ja nicht in ein stilles Ecklein und halte imaginäre Zwiegespräche mit ihm. :rolleyes: Es kommt mir manchmal vor mit dem Pawlowschen Hund. Die Konditionierung erfolgt ja auch nicht bewusst, aber bei dem geringsten Schlüsselreiz, läuft eben der Speichel. :schief:

Das einfach einzustellen, zur Tagesordnung überzugehen und ihn ein für alle Mal aus dem Herzen zu verbannen, ist unmöglich und wäre auch unmenschlich. Und ich glaube auch nicht, dass es notwendig ist, mehr noch: es wäre ein Verlust.
Vielleicht ist es auch genau das, was mir fällt. Die Fähigkeit, dass etwas gelassener zu sehen...einfach als etwas Gegebenes zu sehen gegen das man sich nicht zwingend wehren und gegendas man nicht permanent ankämpfen muss. Vielleicht würde es damit an Gewichtung verlieren und gar nicht mehr so bedrohlich wirken!? ?(

:schmatz:

@ pupsup

Hm...die Erinnerungen... *seufz* Ich bin irgendwie immernoch der Meinung, dasss ich sie nicht wirklich bewusst nähre, sondern dass sie manchmal einfach überrollen. Wieso sollte ich sie auch herbeisehnen? Bei Erinnerungen ist es nicht so, dass ich schwelge darin, wie schön es gewesen ist...jede Erinnerung tut so verdammt weh, dass ich mich dafür hassen könnte, dass sie überhaupt in meinem Gedächnis geblieben ist. Auch den mahnenden Zeigefinger wünsche ich mir nicht herbei oder bitte ihn um seine Meinung...er ist einfach unbewusst immer da und löst Gefühle in mir aus, die ich erst nach eingehendem hinsehen, dahingehend lokalisieren kann.

Ist ja irgendwie ähnlich wie mit Dir und Deinem Kleiderschrank...nur weiss ich nicht immer, woher ich nun den Zusammenhang bekomme und wie ich mich aus ihm lösen kann.

will sagen: vorsicht bei erinnerungen. sie können nebenwirkungen haben, die viel weitreichender sind, als uns klar ist. sie als heilmittel oder angenehmen zeitvertreib einzustufen, ist üblich, aber ich fürchte, es ist nicht immer zutreffend.
Hm...so sehe ich wie gesagt meine Erinnerungen nicht. Sie sind kein Ort, an dem ich Zuflucht suche oder ein Rettungsanker...eher etwas, vor dem ich gerettet werden möchte. Sie kommen unvorbereitet und treffen einen, wie ein Blitz. Ich wünsche sie mir nicht weg, obwohl ich sie vermeide (was auch kein bewusster Vorgang ist, aber jeder weiss wohl, wie Verdrängung bei ihm funktioniert), ich wünsche mir aber den Schmerz weg, den sie unweigerlich mitsich bringen, denn dann kann ich vielleicht in Frieden mit ihnen leben. ?(

Alles liebe

S.

#1585
hallo sigma

schön dass du schreibst. ich hab an dich gedacht, als ich letztens was interessantes gelesen habe. es ging um "magische menschen" und damit war gemeint, dass man manchmal menschen trifft, die man zum stellvertreter für das eigene leben ansieht. also es wurde auch genau unser thema angesprochen, dass man den anderen in dieser hinsicht als magisch ansieht, als dass man glaubt, wenn er seine probleme löst, wird man selbst problemfrei.

hab noch nicht weitergelesen, ist zu starker tobak für mich... =)

ich dachte, ich kann das mit dem komischen "magischen menschen" gleich abtun als für mich unzutreffend, aber es hieß auch, wenn man sich verliebt, ist für jeden der andere eine solche magische person.

*verd...* :D

ich fand es ganz interessant, dass es diese beobachtung bei psychologen gibt. das mit dem magischen menschen hab ich nämlich aus dem buch von fromm, "furcht vor der freiheit".

naja

in bezug auf das, was du jetzt und auch vorher geschrieben hast, sigma, ist mir was aufgefallen übrigens: du bist selbstbewußter und sehr klar geworden in dem, was du sagen willst. das gefühl, dass du sehr klar geworden bist, habe ich ungefähr so seit der zeit, wo du mit deiner schule angefangen hast.

ich erinnere mich nur zu gut, unter welchem druck man steht. so spannend neuanfänge sind: sie gehen auch unter die haut und man hat weniger zeit und keinen üblichen tagesablauf mehr, komischerweise aber ist es dennoch immer ein schritt in der persönlichen entwicklung, der einen nach vorne bringt. man selbst merkt es vielleicht gar nicht.

in der sache selbst hab ich den eindruck, deine seelische not, unter der du im rahmen deines liebeskummers leidest, ist viel größer, als ich bisher verstanden hatte. wenn @dg von anfang an verstanden hätte, dass du selbst die erinnerungen zu fürchten begonnen hast und die schmerzen, die sie dir bereiten, unter allen umständen wegwünschst, würde er vielleicht auch nicht glauben, dass verdrängung das beste ist.

außerdem scheint mir *hineininterpretier*, dass du in einem teil deines herzens bereit bist, auch andere probleme mit deiner psychotante anzugehen - in der hoffnung, dass sich dann auch dein lk legt. guck an guck an - als ich selbst meine therapie gemacht hatte, war es umgekehrt: ich hab eigentlich nicht (!) meinen dauerliebeskummer (dieses 10-jahres-ding) bearbeiten wollen, sondern meinen stress auf arbeit. also sigma: kann gut sein, dass man erstmal andere sachen erledigen sollte (und KANN), bevor man das kernproblem in angriff nehmen kann.

viel glück, gell

*drück*

pupsup

#1586
Huhu!

Wenn ich etwas heraussuchen und Vergleiche anstellen darf, so wie zum Thema Thera:

Original von sigmaIrgendwie verstehe ich sie ja sogar und habe das Gefühl ich müsste ihr einen Gefallen tun und dieses Thema nicht mehr ansprechen, weil sie auch nicht mehr weiss,w as sie dazu noch sagen soll.

Original von pupsupkann gut sein, dass man erstmal andere sachen erledigen sollte (und KANN), bevor man das kernproblem in angriff nehmen kann.
dann denke ich mir, dass wir das in gewisser Weise ja auch machen in unserer asymmetrischen Kommunikation: Wir sprechen etwas an, manchmal etwas ganz anderes, erzählen etwas Persönliches und machen einen Bogen auf das eigentliche Thema, das in diesem Zusammenhang in einem ganz anderen (vll neuen?) Licht erscheint.

Aber dennoch ist oft das Fragment der Information (oder die Tatsache, dass man immer von sich selbst auf andere schließt), was zu falschen Annahmen führen kann - denn ich dachte mir auch, dass du dich mit diesen Erinnerungen beschäftigen WILLST, bevor ich das las:

Original von sigmaDas Dumme ist ja, dass es so oft passiert ohne, dass man es merkt. Ich setz mich ja nicht in ein stilles Ecklein und halte imaginäre Zwiegespräche mit ihm.

...einfach als etwas Gegebenes zu sehen gegen das man sich nicht zwingend wehren und gegen das man nicht permanent ankämpfen muss. Vielleicht würde es damit an Gewichtung verlieren und gar nicht mehr so bedrohlich wirken

...jede Erinnerung tut so verdammt weh, dass ich mich dafür hassen könnte, dass sie überhaupt in meinem Gedächnis geblieben ist.

Sie kommen unvorbereitet und treffen einen, wie ein Blitz. Ich wünsche sie mir nicht weg, obwohl ich sie vermeide (was auch kein bewusster Vorgang ist, aber jeder weiss wohl, wie Verdrängung bei ihm funktioniert), ich wünsche mir aber den Schmerz weg, den sie unweigerlich mit sich bringen, denn dann kann ich vielleicht in Frieden mit ihnen leben.
Jetzt wurde das Wort "Loslassen“ hier und überhaupt bestimmt schon überstrapaziert ohne zu wissen, was es eigentlich ist bzw. wie es funktioniert. Man kann nicht denken: "Geh aus meinen Gedanken“ und er verschwindet auf Nimmerwiedersehen und -spüren.

Aber wie ist das mit dem "Zulassen“?

Ist es das Gegenteil vom Loslassen und funktioniert nicht? Oder doch? Oder umgekehrt?

Soll heißen: wann ist man bereit, Schmerz zuzulassen und mit welchen Konsequenzen? Ist es dann soweit, wenn man nicht mehr kann und geschwächt und resigniert in dieser Ecke sitzt und dann doch die Zwiesprache sucht, weil er in Gedanken so nahe ist, dass das ganz einfach wäre?

Es gab einen Moment in meinem Leben, da hatte ich nicht mehr die Kraft, mich gegen diesen Schmerz zu wehren. Ich war immer vermeintlich stolz und mutig und stark - nach außen - aber plötzlich fühlte ich mich nicht nur klein, ich war es auch und erstarrte in dieser Resignation.

Der Schmerz, so dachte ich, wird mich nun überschwemmen wie diese heiße Woge, die keinen klaren Gedanken mehr und keine logischen Handlungen zulässt.

Was wird dann aus mir? dachte ich noch. Es ist durchaus mit einer Krankheit vergleichbar, weil man so sehr leidet. Es ist mit Fieber vergleichbar, weil man nicht denken kann, und jede Verzweiflung und Klage und Mitleid sind berechtigt.

Also habe ich den Schmerz angenommen, weil er stärker war. Ich konnte mich solange wehren, so lange ich die Stärkere zu sein schien, bis er gewonnen hatte. Er würde bestimmt chronisch und ich nie wieder schmerzfrei sein, davon war ich überzeugt.

Wir haben uns angefreundet. Klingt sehr merkwürdig, ich weiß. Wir haben uns aneinander gewöhnt. Eines Tages dachte ich, na wenn es so ist, dass dieser Schmerz zu mir gehören soll, dann soll es so sein. Ich nahm ihn auf und akzeptierte ihn. Ob ich ihn pflegte? Meistens ignorierte ich ihn, aber er war da, ein Teil von mir, ein Teil meiner Persönlichkeit, meiner Gegenwart, meines Alltags.

Heute kann ich ihn kaum mehr spüren. Ob ich ihn vermisse? Klingt das schräg =)

Ja, ich vermisse ihn, denn der Schmerz hielt auch die Erinnerung an Liebe aufrecht und an Leidenschaft, an zarte Momente, an das, was ich fühlte, wenn ich ihn sah, wenn ich an ihn dachte, wenn ich daran dachte, dass ich ihn bald sehen würde.

Es ist weg und nur mit Mühe kann ich mir heute in Erinnerung rufen, was er sagte und tat, wie seine Hände aussahen und wie sein Lachen klang. Ich habe Angst zu vergessen. Der Schmerz hielt ihn präsent, jetzt wird das Bild immer blasser und ich zweifle, ob ich mir das wünschen wollte.

*seufz*

Lieben Gruß von

#1587
hey sigma,

ja, ich weiß das du vieles anders siehst als ich aber in diesem punkt sind wir eben ein wenig verschieden. vielleicht oder wohl doch wirklich, sind frauen da wohl emotionaler als männer.

für mich war halt die ganze zeit auffällig, dass du auch nach der langen zeit noch eine thera hast obwohl ich dachte das man das doch langsam fertig haben sollte. also den kummer mit dem ex.

ich weiß das diese dinge nicht zeitgebunden sind und lebe ja auch nicht nach einem zeitchema, doch ich finde das irgendwie sehr lange.

klar ist auch, dass ich ja von einer annahme eines therapeuten keine ahnung habe. ich habe das nie in anspruch genommen und deswegen kann ich dazu auch nichts raten. ihr geht da schon eine menge darauf ein und wegen meiner unkenntnis in diesen dingen komme ich dann nicht mehr mit.

das jetzt einfach mal als grund wenn ich nicht mehr so viel schreibe.

ich versuche einfach in manchen dingen einfach rational zu denken und darin bestand immer die hoffnung das ich mal schauen kann das du jemanden hast und der kummer vorbei ist. ich weiß das es sehr einfach gedacht ist aber so habe ich das gesehen.

vielleicht auch das unverständnis wie ein mensch sich so lange damit beschäftigen kann oder muss.

ich weiß auch das diese gedanken einfach so kommen doch habe ich immer einen kleinen vergleich gemacht weil unserer kummer doch fast zu gleicher zeit aufkam. wenn ich heute den vergleich weiter verfolgt habe, so kann ich erkennen das ich da schon sehr weiter bin. das aber schon vor langer zeit. sicher kommen erinnerungen doch sie tun einfach nicht mehr weh. schon lange nicht mehr. so habe ich mir das bei dir gewünscht.

ich habe natürlich keinen tipp wie du diese träume abstellen kannst. ich bedaure es einfach, dass nach dieser langen zeit sich diese träume immer wieder bei dir einschleichen. das ist dann halt aus meiner sicht ein kompaktes thema was die thera wohl versuchen wird heraus zu finden.

eben wie schon oben erwähnt, bin ich bei diesen dingen überfordert.

lg :schmatz:

dg

@pupsup

wenn @dg von anfang an verstanden hätte, dass du selbst die erinnerungen zu fürchten begonnen hast und die schmerzen, die sie dir bereiten, unter allen umständen wegwünschst, würde er vielleicht auch nicht glauben, dass verdrängung das beste ist.
ich habe das schon verstanden wie sehr sie zeitweise darunter leidet und eben darum war ich der annahme das es nichts bringen würde immer wieder in diese wunden herumzupopeln. vielleicht ist verdrängung nicht immer der beste weg, doch ich persönlich würde das nicht auf dauer so intensivieren. damit auseinandersetzen ok, ist wohl nötig aber irgendwann sagt mir mein körper das er dazu keinen bock mehr hat.

vielleicht war es bei mir anders weil ich mich nach einem halben jahr woanders abgelenkt habe oder was auch immer aber ich kenne das einfach nicht so. sicher, liebeskummer kenne ich ohne ende aber eben nicht so intensiv und deswegen fehlt mir da auch die peilung.

lg

dg

@lisabel,

Also habe ich den Schmerz angenommen
das habe ich auch gemacht. es war einfach so und es gab kein zurück. doch wusste ich aus unzähligen anderen geschichten das der schmerz vorbei gehen wird. wie auch in den dingen davor. nach meiner auffassung hat es auch sehr viel mit resinagtion zu tun. dadurch fängt man an zu akzeptieren. keinen sinn mehr darin zu sehen und somit die gedanken an die vergangenheit zu dezemieren. wie du siehst klappt es bei dir ja auch. was lange weh getan hat, was lange deine gedanken waren, erscheinen mitlerweile als einen lebensinhalt mit dem du ohne probleme leben kannst.

oder habe ich das wieder falsch interpretiert? =)

lg

dg

#1588
Tjach, das dgchen … =)

Original von dg@lisabel,

...was lange weh getan hat, was lange deine gedanken waren, erscheinen mitlerweile als einen lebensinhalt mit dem du ohne probleme leben kannst...
:(

Es ist bestimmt die Hoffnung vieler, wenn erst einmal der Schmerz erträglich wird, alle Probleme damit beseitigt wären. Ich hoffte das auch. Das hat sich aber - für mich - nicht erfüllt.

@dg, wenn ich dich richtig interpretiere, dann sieht deine Version von "ohne Probleme leben“ so aus (und bitte darum es zu relativieren, falls ich es bin, die fehlinterpretiert, so können wir unendlich lange hin- und herinterpretieren =) )

Man leidet, es schmerzt, es folgt die Resignation, man nimmt es als gegeben an (weil eh nichts anderes übrig bleibt) und lenkt sich ab und lernt jemand neuen kennen

und der Eiertanz geht von vorn los ?(

Und die Probleme, die da waren, waren dann kurze Zeit nicht da, bis sie sich wieder einstellen, weil sie ja nicht gelöst, sondern nur verlagert, verdrängt, wie auch immer wurden, oder so :schief:

Die Frage, die sich mir aufdrängt, wenn ich dich lese, @dg, ist:

Was hast du aus deiner Geschichte gelernt, wofür war das alles gut - hast du einen Sinn erkannt oder befindest du dich in einer Endlosschleife, in der sich die Ereignisse ähneln und nur die Personen wechseln?

Wenn ich mich versuche an früher zu erinnern, wie ich war, was ich tat und sagte und meinte, bevor ich diese, wie sie @pupsup =) nennt, "magischen“ Menschen kennen lernte, dann weiß ich nur und vor allem, dass das eine andere war - nicht nur jünger und naiver, nichts ahnend und unwissend, ich hatte auch ein Stück weit die falschen Prioritäten, was mir erst durch die Inspiration von Mr. Wunderbar bewusst geworden war.

Es geht uns hier, so möchte ich meinen, um persönliche Weiterentwicklung und darum, welche Rolle, die Menschen, die wir lieben, um die wir trauern, die wir vermissen, die uns beeinflussten, inspirierten, dabei spielten und noch spielen werden.

Denn wenn man aufzuarbeiten beginnt, was passiert ist, was einen quält, welche Ursachen jede Form von Kummer hat, dann erst ist Erkenntnisfähigkeit möglich.

Soll heißen: die Erkenntnis stellt sich - für mich - nicht ein, wenn der Schmerz erträglicher wird, oder wenn die Ablenkung gelingt, oder wenn man sich anderen zuwendet, sondern nur in der aktiven Auseinandersetzung. Das passiert also nicht von selbst und nicht automatisch, also nicht passiv, das ist echte Arbeit an sich selbst.

Bitte verzeiht, falls ich mich zu oft wiederhole =)

Lieben Gruß von

#1589
hach lisabel,

Man leidet, es schmerzt, es folgt die Resignation, man nimmt es als gegeben an (weil eh nichts anderes übrig bleibt) und lenkt sich ab und lernt jemand neuen kennen
da stimme ich dir zu. ich weiß, dass ist nicht wirklich deine version aber doch wohl eben meine. die resignation. ich finde das cool, denn sie stellt sich zumindest bei mir ein. ich habe dann einfach keinen bock mehr.

nein, nicht unbedingt vergessen indem man neues kennenlernt. habe da auch schon sehr oft andere erfahrungen gemacht.

wunderbar, da gab es dann natürlich den nächsten break.

was nun sprach das huhn?

genau dann tritt ein was ihr immer prädigt. logisch, immer wieder rein ins neue abendteuer und das alte nicht verarbeitet.

da war er wieder, der verdrängungskünstler. ihr habt in so vielen dingen recht aber das ist meine welt die sich mir darstellt. die sicht, es so anzunehmen wie es kommt. zugegebener maßen eine nicht gute version etwas verarbeiten zu können.

von wem möchte ich das wohl verlangen, diese sicht. bestimmt nicht von @sigma. nein, ich wünsche auch nicht das die abgestumpftheit, die ich mittlerweile inne habe, @sigma übernehmen soll. auch du nicht.

ich glaube das wäre zuviel verlangt.

nein, einfach mal den eindruck einbringen dass das leben doch weiter geht und keiner, weil er böses erfahren hat, da stehen bleiben muss wo er ist.

Was hast du aus deiner Geschichte gelernt, wofür war das alles gut - hast du einen Sinn erkannt oder befindest du dich in einer Endlosschleife, in der sich die Ereignisse ähneln und nur die Personen wechseln?
sehr eindrucksvoll.

was soll ich gelernt haben? erfahrungen habe ich gemacht und mit denen lebe ich. ich kann keinen sinn erkennen oder besser gesagt, es muss nicht alles sinn haben. da wären wir wieder. es ist so wie es ist.

ja, nur die person ändert sich aber sonst bleibt alles beim alten. wer mich möchte kann damit umgehen. ja, das funktioniert sehr gut. teilweise. so ist der dg und jeder der mich kennenlernt weiß auf was er sich einlässt. ich bin in dieser beziehung ein mensch der klaren worte.

ich stosse immer wieder auf das "verlagern" es lässt mich nicht los. du hast das schon gut gesehen und im prinzip ist das auch so. verlagern ist kein lösen. verdrängen, verlagern. sicher, es mag wohl so sein das man seine probleme vor sich her schiebt nur möchte ich weiter leben.

pro und contra meiner vision. @sigma tüftelt noch an dinge rum die das leben erträglicher machen. eine verarbeitung die sich hinzieht. ich in dessen habe weiter gelebt.

jetzt ist wirklich mal die frage. irgendwann wird @sigma leben und alles verarbeitet haben. @dg hat gelebt und verarbeitet aber immer noch. ist diese these nicht witzig. vielleicht passt sie sogar.

ein mr. wunderbar steht überall. ob es das dann ist was man sich davon versprochen hat, ist eine andere sache.

im gegensatz zu dir scheint es bei mir in diesem punkt keine weiterentwicklung zu geben. ja sicher, beeinflussen kann uns vieles aber dazu gehört schon sehr viel fingerspitzengefühl um etwas zu frohlocken was nicht bekannt ist. lassen wir uns einfach überraschen.

die Erkenntnis stellt sich - für mich - nicht ein, wenn der Schmerz erträglicher wird, oder wenn die Ablenkung gelingt, oder wenn man sich anderen zuwendet, sondern nur in der aktiven Auseinandersetzung. Das passiert also nicht von selbst und nicht automatisch, also nicht passiv, das ist echte Arbeit an sich selbst.
sehr weise und glücklich formuliert.

aber

auseinandersetzen ok, aber wie lange? nein, auch mein zenit ist mal überschritten und folge dessen lebe ich dann mal weiter.

ein lieber wink an @sigma.

ups, ich habe aber auch komische ideen heute.

war mal wieder nett zu plaudern.

alles liebe @all

lg

dg

#1590
Original von LisabelEs geht uns hier, so möchte ich meinen, um persönliche Weiterentwicklung und darum, welche Rolle, die Menschen, die wir lieben, um die wir trauern, die wir vermissen, die uns beeinflussten, inspirierten, dabei spielten und noch spielen werden.
oh ja, das finde ich auch supergut formuliert.

weiß nicht, ob ich es noch in meinen eigenen worten wiederholen darf... aber why not? worum es geht, ist: aus scheisse gold machen.

wem das gelingt, der verliert die angst davor, dass ihm nochmal ein fehler unterläuft. wie @dg es andeutet, kann man ja den lauf der welt nicht ändern.

aber - wie du, @lisabel, auch geschrieben hast - man kann in sich selbst etwas ändern.

ich jedenfalls prädige *g* dafür, dass man mal genau guckt, welchen mist man da eigenlich ausgekackt hat und ob es vielleicht etwas enthält, was auch wirklich weg und abgeschafft gehört im leben des betroffenen.

nochmal anders formuliert. der kummer hat nicht bedeutet, dass der andere mensch schlecht ist und ich die gute bin.

sondern der kummer bedeutet so vieles. jeder von uns weiß, wie sich die sichtweise auf ein und dieselbe sache im laufe der jahre verändert! so what, das, was MICH interessiert und was ich auch gebraucht (!) habe, als ich so große seelische qualen hatte, war die bedeutung, die der kummer für MICH ganz privat hatte.

es hat mich viel mühe gekostet, nicht immer tränenschwanger in meinem kummer auf andere zu schauen, sondern auf mich selbst zu schauen und geduldig abzuwarten, dass ich aus meinem großen problem etwas gutes mache.

es ist etwas gutes herausgekommen: ich habe angst verloren. angst, die man aber dann, wenn man nur verdrängt, wohl oder übel als neue last in seinem eh schon nicht ganz leichten "päckle" mitschleppen würde bis an das ende... von was auch immer.

in diesem sinne bin ich halt keine befürworterin von verdrängung. und mit begrenztheit oder "noch folgen können" hat es gar nichts zu tun, @dg. jeder mensch ist klug. sonst hätte nicht jeder mensch eine innere wahrheit in sich, d.h. also ein gefühl, wann es ihm gut geht und das gefühl, dass er "richtig" ist.

diese wahrheit kann jeder finden, der sie sucht.

gell

gruß

pupsup

#1591
gelle,

ich finde das schon sehr wichtig zu schauen in wie weit man selber einen bockmist gemacht hat. ob man daraus lernt ist eine andere sache.

da ich noch heute den gleichen müll mache bedeutet dann wohl, dass ich nichts gelernt habe.

der kummer hat nicht bedeutet, dass der andere mensch schlecht ist und ich die gute bin.
sehr gut

ich glaube wer so denkt hat irgendwann ein richtiges problem.

ich sehe das genauso. sicher habe ich mich hier und da mal geärgert und gedacht die ist einfach nur scheiße aber ein wenig später dachte ich, na ja, du warst ja auch nicht gerade so die granate in einigen dingen.

es kommt nach meiner erkenntnis immer darauf an um was es geht aber prozentual gesehen geht das wohl immer auf das jeder seinen müll gemacht hat.

doch, dass ist doch das entscheidene. wenn man es so sehen kann, dann kann man auch verzeihen. ich habe allerdings den eindruck das ich bei meiner lady immer der blöde war. ergo hatte sie die von mir angedeutete erkenntnis wohl nicht.

thats life.

*grummel*

diese wahrheit kann jeder finden, der sie sucht.
glaube mir liebe @pupsup, auch wenn ich ein verdrängungskünstler bin, ich habe in allen dinge die wahrheit gefunden.

@all noch einen schönen sonntag.

lg

dg

#1592
Original von dummgelaufenglaube mir liebe @pupsup, auch wenn ich ein verdrängungskünstler bin, ich habe in allen dinge die wahrheit gefunden.
*brain*

freut mich sehr, @dg

anders geht es wohl auch nimmer. also für meinen teil war ich jedenfalls kräftemäßig am ende angelangt. jetzt hingegen geht es wieder.

cu

pupsup

#1593
also für meinen teil war ich jedenfalls kräftemäßig am ende angelangt. jetzt hingegen geht es wieder.
ich denke das ist gut so. vieles kostet viel kraft und im nachhinein sollte man sich schon überlegen, das versuche ich, ob dieser ganze einsatz überhaupt lohnenswert ist.

er ist es bestimmt nicht. wenn ich heute so schaue und wenn ich eine lady habe, so sehen die gespräche anders aus. keine großen diskussionen mehr. streiten hier und da schon aber keine diskussionen. das bringt nichts und ich denke das ist gut so.

man kann ja so vieles zerreden und immer wieder höre ich aus gesprächen das es so ist und ich selbst freue mich dann, dass ich das nicht habe. bzw. nicht mehr haben möchte.

es funktioniert. glaube mir.

lg

dg

#1594
Original von dummgelaufenes funktioniert. glaube mir.
aha geheimrezept soso

nein glaub ich nicht dran. nur weil es für dich stimmt, braucht es ja bei mir nicht unbedingt auch zu stimmen! =)

übrigens ist es aber wahr, dass man dinge zerreden kann. man kann vieles ruinieren, weil man keine grenzen einhält.

grenzen sind aber nicht nur die sache einer person in der beziehung. das bedeutet: einerseits müssen beide ein bissle ähnlich gestrickt sein oder sehr schnell begreifen, wie der andere tickt, wenn es um grenzen geht. und andererseits kann jemand, der grenzen setzt, nicht erwarten, dass die beziehung gut funktioniert, wenn der partner viel offener ist.

ist also ein bissi einfach die frage, ob man zufällig jemanden trifft, dessen vorstellungen halbwegs passen oder nicht, denke ich. aber kein geheimrezept.

*g*

nächtle

pupsup

#1595
Huhu!

Wo ist sie denn, die @sigma? Ich hoffe sehr, es geht dir gut und es ist nur der Studienstress und nicht die Diskussion, die dich fernhält =)

Und darf in der Zwischenzeit deinen Thread nutzen, um hier weiter zu philosophieren und vor allem @dg antworten,

denn ich meine, wir reden da ein bissl aneinander vorbei.

Original von dgdie resignation. ich finde das cool, denn sie stellt sich zumindest bei mir ein. ich habe dann einfach keinen bock mehr.

da war er wieder, der verdrängungskünstler. ihr habt in so vielen dingen recht aber das ist meine welt die sich mir darstellt. die sicht, es so anzunehmen wie es kommt. zugegebener maßen eine nicht gute version etwas verarbeiten zu können.
Zum einen glaube ich nicht, dass du ein Verdrängungskünstler bist, denn sonst wärst du ja gar nicht hier. Wenn du alles verdrängt hättest, dann würdest du meinen, es wäre alles in Ordnung, so wie es ist und würdest mehr oder minder fröhlich vor dich hin leben.

Aber ich vermute eher, du bist auf der Suche und weißt nur nicht so richtig wie, bzw. hast Angst vor Veränderungen.

Diese Angst ist ok und nachvollziehbar und verständlich und menschlich, man muss sich ihrer nur bewusst werden.

Verdrängung ist (für mich), etwas ins Unbewusste schieben, wo es weder verstanden, noch kontrolliert, noch verändert werden kann.

Original von dgnein, einfach mal den eindruck einbringen dass das leben doch weiter geht und keiner, weil er böses erfahren hat, da stehen bleiben muss wo er ist.

da wären wir wieder. es ist so wie es ist.

@sigma tüftelt noch an dinge rum die das leben erträglicher machen. eine verarbeitung die sich hinzieht. ich in dessen habe weiter gelebt.

jetzt ist wirklich mal die frage. irgendwann wird @sigma leben und alles verarbeitet haben. @dg hat gelebt und verarbeitet aber immer noch. ist diese these nicht witzig. vielleicht passt sie sogar.

auseinandersetzen ok, aber wie lange? nein, auch mein zenit ist mal überschritten und folge dessen lebe ich dann mal weiter.
aha

Du meinst also das "Sich-damit-auseinandersetzen“ das Gegenteil von "leben“ ist? Was ist es dann? Stillstand?

Die Auseinandersetzung ist höchste Lebendigkeit. Sie ist es, die dich weiterbringt. Denke ich zumindest, aber wie funktioniert sie?

Ist nicht der erste Schritt zur Erkenntnis, die Dinge zu betrachten wie sie sind - sie anzunehmen, zu beobachten und?

Original von pupsupaus scheisse gold machen
=)

also etwas daraus zu lernen?

@dgchen, wir tauschen hier nur Meinungen aus, die ultimative Wahrheit, die für jeden passt, hat niemand.

Original von pupsupund mit begrenztheit oder "noch folgen können" hat es gar nichts zu tun, @dg. jeder mensch ist klug. sonst hätte nicht jeder mensch eine innere wahrheit in sich, d.h. also ein gefühl, wann es ihm gut geht und das gefühl, dass er "richtig" ist.
:]

@dg, du machst das gern, nicht wahr? Wenn etwas strange klingt, dann sagst du was von anderer Peilung und Verdrängung.

Vor meinem geistigen Auge hältst du dir die Ohren zu und beginnst laut zu singen.

Ist ja irgendwie putzig :rolleyes:

aber wenn es dir ernst ist, aus den Fehlern insofern zu lernen, dass es nicht unbedingt das Beste ist, sie ständig zu wiederholen, dann geht das nur über die Art, sich selbst in Frage zu stelle und alles, was man als richtig angenommen hat zu überdenken.

Das wäre meine Erkenntnis und auch, dass das nicht einfach ist.

Original von dgbeeinflussen kann uns vieles aber dazu gehört schon sehr viel fingerspitzengefühl um etwas zu frohlocken was nicht bekannt ist. lassen wir uns einfach überraschen.
Und das erste ist, es zuzulassen. So wie du sagst: die Dinge anzunehmen, wie sie sind und sich und andere zu beobachten, sich überraschen zu lassen und zu lernen. Immer und andauernd, man wird nicht fertig.

Resignation ist ein Teil davon, aber auch Erkenntnis. Bereit sein, die Zusammenhänge zu erkennen. Für mich ist das leben und daher das Gegenteil von Stillstand.

Das betrifft auch die Gesprächsqualität

Original von dgwenn ich heute so schaue und wenn ich eine lady habe, so sehen die gespräche anders aus. keine großen diskussionen mehr. streiten hier und da schon aber keine diskussionen. das bringt nichts und ich denke das ist gut so.

…man kann ja so vieles zerreden
Um ein sinnvolles Ergebnis zu erzielen

Original von pupsupeinerseits müssen beide ein bissle ähnlich gestrickt sein oder sehr schnell begreifen, wie der andere tickt...
Anders kann es meiner Erfahrung nach gar nicht funktionieren, oder?

fragt die

#1596
Huhu Ihr Lieben!

Hm...ich weiss gar nicht so genau, wo ich anfangen soll...ihr seid ja ganz schön "fleissig" gewesen ;)

Vielleicht fang ich mal mit meiner Thera an...

Ein Thema, dass ich schon seit vielen Jahren mit mir rumschleppe sind Ängste...vor allem möglichen, soziale Phobie in einem leichten, aber doch einschränkenden Stadium, teilweise (oder eher hauptsächlich) irrationale Ängste über die ich trotzdem schlecht hinwegsehen kann. Solche Dinge kann ich mit meiner Thera sehr gut besprechen, sie hört sich immer erst meine Meinung dazu an, stellt zwischenzeitlich mal ne Frage und hält dann das "Schlussplädoyer" *gg* Sie ist halt der Meinung, dass ich über die Sache mit meinem Ex, so sehr sie auch zwicken mag, nicht weiterkomme und sie hat vielleicht ja auch recht damit...was nichts daran ändert, dass es eben zwickt. :rolleyes:

Was ja immer mal wieder zur Sprache kommt, ist das Thema Verdrängung und dafür bin ich ehrlich gesagt nicht sehr offen. Meiner Meinung nach führt es einfach zu nichts, was sich in der Vergangenheit bei mir auch schon bestätigt hat. Verdrängung ist befreiend...für den Moment, löst aber wohl kaum das eigentliche Problem, dass man dann vielleicht nicht merkt, aber immer weiter mit sich herumschleppt und das zwangsläufig immer mal wieder zum Vorschein kommt. Ich bin fest entschlossen mein Thema "auszusitzen" und es keinesfalls mit in eine mögliche neue Beziehung zu nehmen. Ich denke das eine Beziehung nicht funktionieren oder überhaupt vernünftig beginnen kann, wenn man nur halb bei der Sache ist oder in irgendeinem stillen Kämmerlein noch eine kleine Zeitbombe ticken hat, die nur darauf wartet früher oder später zu explodieren.

glaube mir liebe @pupsup, auch wenn ich ein verdrängungskünstler bin, ich habe in allen dinge die wahrheit gefunden.
Auch dazu habe ich, GERADE im Bezug auf Verdrängung, eine andere Meinung. Ich glaube nämlich, dass beides zusammen gar nicht funktioneren kann. Wenn ich an Deine Geschichte @dg denke und das du zu dem Schluss gekommen bist, dass deine Ex eben einfach einen schlechten Charakter hat, dann wäre das für mich nur die halbe Wahrheit und nichts, womit ich mich zufriedengeben könnte. Man mag die Wahrheit für sich annehmen, mit der man am Besten, einfachste oder wie auch immer leben kann, aber ob das dann auch immer wirklich die Wahrheit ist... ?(

Wenn ich manchmal lese, was du @ dg so schreibst, dann bekomme ich eine Gänsehaut. Es klingt alles so resignierend und auch ein wenig hoffnungslos *seufz* Wenn es wenigstens den Anschein machen würde, dass Du damit glücklich wärst, dann würde ich dir noch auf die Schulter klopfen und sagen "Gut gemacht!"...aber so :(

Jeder findet wohl irgendwie für sich das Ding, mit dem er leben kann und es ist immer wieder interessant zu sehen, wie unterschiedlich die einzelnen Wege doch aussehen.

Eine Frage habe ich jedoch noch...

keine großen diskussionen mehr. streiten hier und da schon aber keine diskussionen. das bringt nichts und ich denke das ist gut so.
Was genau bringt es denn, wenn man keine Diskussionen hat? Wie kommt man denn so auf eine wirklich Ebene? Ich denke schon, dass man bestimmte Dinge zerreden kann...jedoch kann ich mir nicht vorstellen, wie es gehen soll, wenn man gar keine Diskussionen führt!? ?(

Alles liebe

S.

#1597
Ohje...ich merk grade wie lange ich für meinen beitrag gebraucht hab, denn als ich angefangen hab zu schreiben, stand Lisabels noch nicht da 8o

Ich glaub ich denk mir meine Beiträge oft kaputt *grml*

@ Lisabel

Ich bin hier =) War ziemlich lange krank jetzt...tolle Ferien :rolleyes: Aber nun gehts wieder also bin ich auch wieder zurück ;-) Schule fängt erst nächste Woche wieder an :klatsch:

Alles liebe :schmatz:

S.

#1598
Huhu! :)

Hm...so wirklich zum Lachen zumute ist mir eigentlich nicht *seufz*

"The same procedure as every year"

...so kann man es ja fast schon nennen. Es ist das passiert, was ich im Herzen gehofft und im Kopf gefürchtet habe...mein Ex hat sich gemeldet. So wirklich neu ist das ja mittlerweile nicht mehr, aber es hat mich dennoch mehr überrascht, als ich dachte, weil nicht wirklich damit gerechnet hatte. Keine wirklich sinnige Meldung, aber wann gab es die schonmal? Und trotzdem ist mein Kopfkarussell wieder in vollem Gange. Ich kämpfe mit mir und dem Gefühl nicht die Stärke zu haben ihn zu ignorieren. Mich nicht zu melden, wenn er es nicht tut ist irgendwie ok...aber das jetzt :(

Ich ärgere mich so...über ihn, weil er sich meldet als sei nichts gewesen und mir etwas sagt, was man sich hätte sparen können...und über mich, weil er es mit so ein paar bedeutungslosen Worten schafft, mich aus der Bahn zu werfen. Ich fühle mich so taub irgendwie...es hat so lange geklappt die Gefühle einigermaßen zu verdrängen...und nun rumoren sie wieder so sehr in mir und ich habe einfach nur Angst sie zuzulassen.

Keine Ahnung, was genau dieser Eintrag soll, aber irgendwie musste das Wenige, was jetzt kam, raus. Vielleicht in der Hoffnung, es mit ein wenig Abstand sehen zu können, wenn ich es hier lese... ;(

:mauer:

Alles liebe

S.

#1599
hallo sigma,

leider nichts neues. :trost:

das wird immer wieder so sein. solange du das nicht hinbekommst werden dich seine meldungen immer wieder zurückwerfen.

da spielt es dann auch keine rolle ob da mehr sinnloses oder ideenloses dabei herauskommt.

es wird dich immer wieder zurückwerfen.

das war bei mir damals auch so bei meiner ex. sie hatte sich dann aber von heute auf morgen nicht mehr gemeldet und so habe ich das dann geschafft damit zu leben.

bei der ex danach war das anders. sie hatte sich zwar immer wieder mal gemeldet aber das war mir dann irgendwann zu blöd und so habe ich die sache dann auch beurteilt.

also zwei verschiedene dinge.

und wohl nur zwei möglichkeiten für dich.

entweder du stufst diese dinge irgendwann als ulk ab und es kann dich emotional nicht mehr berühren bzw. erreichen, oder du sagst ihm das er dich nicht mehr kontaktieren soll.

etwas anderes sehe ich kaum als möglichkeit damit du mal zur ruhe kommst.

der zweite weg scheint für dich bestimmt garnicht zu gehen doch musst du dir irgendwann auch mal vor augen halten was es dir sonst noch bringt.

nur kummer und nichts positives.

lg :schmatz:

Md

#1600
Hallo liebe sigma :trost:

Ich kann das absolut nachvollziehen und frage mich, wie es wohl wäre, wenn sich J. melden würde? Na, einen Heulkrampf in der Arbeit nach einem (äußerst bescheidenen E-Mail) hatte ich ja schon mal … :schief:

Dennoch darf ich dir versichern, dass es Sinn macht, dass das passiert ist. Du weißt nun, wo du stehst, wie weit die Verarbeitung gelungen ist, und es ist keine Niederlage zuzugeben, dass dich sein Melden berührt.

Statt dich zu ärgern, dass du nicht emotionslos durch dein Leben wanderst, versuche sie doch einmal zu betrachten - diese Meldung und auch deine Reaktion. So als ob es nicht er wäre, der sie geschrieben hat, sondern nur ein Absender. So als ob das nicht du wärst, die sie gelesen hat, sondern nur ein Empfänger.

Wie war es, wie hast du es erlebt, wie lange hat dein "Schockzustand“ gedauert? Und vor allem: was war anders als früher?

Jede Zeit hat ihre Qualität und zu jeder Zeit empfindet man die Dinge anders. Hier eine - sozusagen - Chronologie anzufertigen könnte dir helfen, die Dinge zunehmend gelassener zu sehen, hoffe ich und wünsche es dir sehr.

Alle Beste von

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