Kann er vor Stress seine Liebe für mich vergessen haben??
949 Antworten56'089 AufrufeGestartet von ocean ·
Liebe ocean,
Gerade komme ich von dem Treffen mit meinem Exfreund. Es war sehr gut, morgen werde ich Dir mehr erzählen. Ich fühle mich jetzt jedenfalls freier, da ich ihm alles gesagt habe über den njm und mich. Ehrlichkeit tut doch sehr gut, merke ich.
Bis morgen, Gute Nacht!
:schmatz: Mariala
Gerade komme ich von dem Treffen mit meinem Exfreund. Es war sehr gut, morgen werde ich Dir mehr erzählen. Ich fühle mich jetzt jedenfalls freier, da ich ihm alles gesagt habe über den njm und mich. Ehrlichkeit tut doch sehr gut, merke ich.
Bis morgen, Gute Nacht!
:schmatz: Mariala
Liebe Mariala!
Das ist ja schön das das gespräch gut war, da bin ich ja mal gespannt was Du morgen berichtest! Wenn es Dir aber jetzt besser geht ist das ja echt super!
Das Du es so geniesst Zeit mit dem njm zu verbringen verstehe ich, denn es ist halt schön, da damit aufzuhören ist natürlich schwer. Und sicher hast Du Recht, es wird eh wehtun, egal ob jetzt oder im März. Solange Du es so siehst das Du keinen wirklichen Anknüpfungspunkt mit Deinem Ex hast würde ich es daher sicher auch weitermachen, in dem Wissen das es weh tun wird, aber einfach auch in dem Wissen das es vorher noch viele schöne Stunden geben wird. Manchmal ist man halt nicht 100% vernünftig, und das ist auch gut so finde ich :)
Mein Wochenende war sehr schön, irgendwie fast gespenstisch, es ist als wenn wir nie nicht zusammen gewesen wären, er ist sehr lieb, gibt sich eindeutig Mühe, hat vorhin sogar darauf bestanden mit mir zu kochen obwohl ich es echt auch alleine gemacht hätte, aber er wollte das wir es zusammen machen. Und dann schaut er mich wieder so süss an wenn wir im Bett liegen, so we früher, ganz verliebt, verzückt, und küsst mich richtig. Ach, es ist echt soooo schön! Ich hoffe es hält an, wenn morgen sein Betreuer wieder da ist und ihm wieder Stress macht. Denn bisher war es noch irgendwie ein etwas stressfreier Raum, jetz gilt es es auch in der Wirklichkeit zu schaffen. Da wird sich zeigen ob sich wirklich was geändert hat, ob er aus der Erkenntnis das er mich doch noch sehr lieb hat (hat er so gesagt!!) aus der stressfreien Zeit die Konsequenz ziehen kann auch bei Stress seine Gefühle zuzulassen. Aber ich gebe mir auch Mühe ihn alleine zu lassen, heute nachmittg waren wir z.B. eine Stunde spazieren, und danach hat jeder sein Ding gemacht, bis zum Essen kochen am Abend. Das werde ich auch in Zukunft verstärkt machen, und ich habe jetzt ja auch Dinge ohne ihn (Poker), so das er nicht das Gefühl haben sollte das er der einzige ist mit dem ich was mache.
So, jetzt schauen wir noch einen Film zusammen. Ich wünsche Dir einen guten Montag, und bin gespannt auf Deinen Bericht von Deinem Gespräch!
Liebe Grüße, :schmatz:
ocean
Das ist ja schön das das gespräch gut war, da bin ich ja mal gespannt was Du morgen berichtest! Wenn es Dir aber jetzt besser geht ist das ja echt super!
Das Du es so geniesst Zeit mit dem njm zu verbringen verstehe ich, denn es ist halt schön, da damit aufzuhören ist natürlich schwer. Und sicher hast Du Recht, es wird eh wehtun, egal ob jetzt oder im März. Solange Du es so siehst das Du keinen wirklichen Anknüpfungspunkt mit Deinem Ex hast würde ich es daher sicher auch weitermachen, in dem Wissen das es weh tun wird, aber einfach auch in dem Wissen das es vorher noch viele schöne Stunden geben wird. Manchmal ist man halt nicht 100% vernünftig, und das ist auch gut so finde ich :)
Mein Wochenende war sehr schön, irgendwie fast gespenstisch, es ist als wenn wir nie nicht zusammen gewesen wären, er ist sehr lieb, gibt sich eindeutig Mühe, hat vorhin sogar darauf bestanden mit mir zu kochen obwohl ich es echt auch alleine gemacht hätte, aber er wollte das wir es zusammen machen. Und dann schaut er mich wieder so süss an wenn wir im Bett liegen, so we früher, ganz verliebt, verzückt, und küsst mich richtig. Ach, es ist echt soooo schön! Ich hoffe es hält an, wenn morgen sein Betreuer wieder da ist und ihm wieder Stress macht. Denn bisher war es noch irgendwie ein etwas stressfreier Raum, jetz gilt es es auch in der Wirklichkeit zu schaffen. Da wird sich zeigen ob sich wirklich was geändert hat, ob er aus der Erkenntnis das er mich doch noch sehr lieb hat (hat er so gesagt!!) aus der stressfreien Zeit die Konsequenz ziehen kann auch bei Stress seine Gefühle zuzulassen. Aber ich gebe mir auch Mühe ihn alleine zu lassen, heute nachmittg waren wir z.B. eine Stunde spazieren, und danach hat jeder sein Ding gemacht, bis zum Essen kochen am Abend. Das werde ich auch in Zukunft verstärkt machen, und ich habe jetzt ja auch Dinge ohne ihn (Poker), so das er nicht das Gefühl haben sollte das er der einzige ist mit dem ich was mache.
So, jetzt schauen wir noch einen Film zusammen. Ich wünsche Dir einen guten Montag, und bin gespannt auf Deinen Bericht von Deinem Gespräch!
Liebe Grüße, :schmatz:
ocean
Liebe ocean,
Tut mir leid, dass ich mich gestern nicht gemeldet habe, aber ich war den ganzen Tag unterwegs und abends hat mich noch der njm besucht. Es war wieder ein sehr gemütlicher und schöner Abend, jetzt werden wir uns aber erst einmal ein paar Tage nicht mehr sehen. Ich fahre nämlich heute Abend aller Voraussicht nach mit meiner Schwester nach Paris! Toll, nicht wahr! Dort ist eine Ausstellung, die mich sehr interessiert und wir haben uns gedacht, dass wir uns das spontan gönnen könnten. Wir haben dann zwar nur zwei Tage dort, aber es wird sicher schön. :]
Ja, das Gespräch mit meinem Exfreund... wir waren ganz offen zueinander, zumindest kann ich das von mir sagen. Ich habe ihm erklärt, dass ich es gerade nicht schaffe, meine Affäre mit dem njm zu beenden. Das liegt vor allem daran, dass die Leichtigkeit, die der njm ausstrahlt, mir gerade so gut tut. Mein Exfreund hat das verstanden, wenn er sicher auch etwas enttäuscht war – er hat es sich nur kaum anmerken lassen. Ich habe ihm erklärt, welche Probleme ich sehe und warum ich glaube, dass ich nicht mit ihm zusammen sein kann.
Er meinte, als er damals Schluss gemacht hat, habe er keine andere Lösung gesehen. Er hat gemerkt, dass sich etwas verändern muss und hatte keine Hoffnung, dass es anders klappen würde. Als ich ihm den Brief geschrieben habe, hatte er schon ganz mit uns abgeschlossen, hat er mir erklärt. Aber der Brief hat ihn wieder aufgerüttelt... bloß hat er so lange gebraucht, bis er auf den Brief reagiert hat, viel länger als die zwei Wochen, die ich mir gesetzt hatte. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass meinem Exfreund und mir einfach nicht der richtige Zeitpunkt gegeben wird, wir verpassen uns.
Nach dem Gespräch habe ich mich ihm wieder so nahe gefühlt, ich hatte das Gefühl, ihn besser zu verstehen als je zuvor. Ich hätte ihn so gerne in den Arm genommen und einfach seine Nähe gespürt. Aber mir ist klar geworden, dass diese Gespräche nur durch die Distanz möglich geworden sind, die gerade herrscht. Und ich will nicht das was wir jetzt gerade ganz frisch erreicht haben wieder kaputt geht. Vielleicht werde ich ihm einen Brief aus Paris schreiben, das ist irgendwie unsere Stadt, wir waren dort als wir ganz frisch verliebt waren – wunderschöne Tage waren das.
Naja, im Moment genieße ich einfach die Zeit mit dem njm, ich weiß nicht wohin das alles führen wird, aber gerade tut er mir so gut. Ich bin schon verliebt in ihn, er ist wirklich süß. Ich werde also nicht 100 Prozent vernünftig sein können ;)
So, nun aber genug von mir: Dein Wochenende klingt wirklich toll! Es freut mich sehr für Dich! Dass er inzwischen sogar wieder sagt, dass er Dich sehr liebt hat, das hättest Du doch bestimmt noch vor ganz kurzem nicht gedacht, oder? Es scheint also wirklich viel der Stress schuld zu sein... wenn er damit umgehen lernt, dann wir es auch mit der Liebe klappen. Und dass Du weiter Deinen neuen Hobbys nachgehen und andere Leute treffen willst, ist denke ich auch sehr wichtig. Wie hat denn jetzt Eure Woche angefangen? Habt ihr beide wieder viel zu tun, oder ging es eher gemächlich los? Ich werde jedenfalls an Euch denken, wenn ich morgen in der Stadt der Liebe bin, und auch einmal für Euch vom Eiffelturm spucken ;)
Also, wenn alles glatt läuft hören wir erst am Freitag wieder voneinander!
Ganz liebe Grüße,
:schmatz: Mariala
Tut mir leid, dass ich mich gestern nicht gemeldet habe, aber ich war den ganzen Tag unterwegs und abends hat mich noch der njm besucht. Es war wieder ein sehr gemütlicher und schöner Abend, jetzt werden wir uns aber erst einmal ein paar Tage nicht mehr sehen. Ich fahre nämlich heute Abend aller Voraussicht nach mit meiner Schwester nach Paris! Toll, nicht wahr! Dort ist eine Ausstellung, die mich sehr interessiert und wir haben uns gedacht, dass wir uns das spontan gönnen könnten. Wir haben dann zwar nur zwei Tage dort, aber es wird sicher schön. :]
Ja, das Gespräch mit meinem Exfreund... wir waren ganz offen zueinander, zumindest kann ich das von mir sagen. Ich habe ihm erklärt, dass ich es gerade nicht schaffe, meine Affäre mit dem njm zu beenden. Das liegt vor allem daran, dass die Leichtigkeit, die der njm ausstrahlt, mir gerade so gut tut. Mein Exfreund hat das verstanden, wenn er sicher auch etwas enttäuscht war – er hat es sich nur kaum anmerken lassen. Ich habe ihm erklärt, welche Probleme ich sehe und warum ich glaube, dass ich nicht mit ihm zusammen sein kann.
Er meinte, als er damals Schluss gemacht hat, habe er keine andere Lösung gesehen. Er hat gemerkt, dass sich etwas verändern muss und hatte keine Hoffnung, dass es anders klappen würde. Als ich ihm den Brief geschrieben habe, hatte er schon ganz mit uns abgeschlossen, hat er mir erklärt. Aber der Brief hat ihn wieder aufgerüttelt... bloß hat er so lange gebraucht, bis er auf den Brief reagiert hat, viel länger als die zwei Wochen, die ich mir gesetzt hatte. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass meinem Exfreund und mir einfach nicht der richtige Zeitpunkt gegeben wird, wir verpassen uns.
Nach dem Gespräch habe ich mich ihm wieder so nahe gefühlt, ich hatte das Gefühl, ihn besser zu verstehen als je zuvor. Ich hätte ihn so gerne in den Arm genommen und einfach seine Nähe gespürt. Aber mir ist klar geworden, dass diese Gespräche nur durch die Distanz möglich geworden sind, die gerade herrscht. Und ich will nicht das was wir jetzt gerade ganz frisch erreicht haben wieder kaputt geht. Vielleicht werde ich ihm einen Brief aus Paris schreiben, das ist irgendwie unsere Stadt, wir waren dort als wir ganz frisch verliebt waren – wunderschöne Tage waren das.
Naja, im Moment genieße ich einfach die Zeit mit dem njm, ich weiß nicht wohin das alles führen wird, aber gerade tut er mir so gut. Ich bin schon verliebt in ihn, er ist wirklich süß. Ich werde also nicht 100 Prozent vernünftig sein können ;)
So, nun aber genug von mir: Dein Wochenende klingt wirklich toll! Es freut mich sehr für Dich! Dass er inzwischen sogar wieder sagt, dass er Dich sehr liebt hat, das hättest Du doch bestimmt noch vor ganz kurzem nicht gedacht, oder? Es scheint also wirklich viel der Stress schuld zu sein... wenn er damit umgehen lernt, dann wir es auch mit der Liebe klappen. Und dass Du weiter Deinen neuen Hobbys nachgehen und andere Leute treffen willst, ist denke ich auch sehr wichtig. Wie hat denn jetzt Eure Woche angefangen? Habt ihr beide wieder viel zu tun, oder ging es eher gemächlich los? Ich werde jedenfalls an Euch denken, wenn ich morgen in der Stadt der Liebe bin, und auch einmal für Euch vom Eiffelturm spucken ;)
Also, wenn alles glatt läuft hören wir erst am Freitag wieder voneinander!
Ganz liebe Grüße,
:schmatz: Mariala
Liebe Mariala!
Das mit Paris ist ja toll, da wuensche ich Dir ganz viel Spass!! Ist ja wirklich eine tolle Stadt, da habt ihr sicher zwei schoene Tage!
Das erst Dein Brief Deinem Ex wieder wachgeruettelt hat ist ja echt krass, wer haette gedacht das er so eine Wirkung haben kann. Du scheinst ihn ja wirklich angesprochen zu haben. Schade nur das er so lange gebraucht hat, aber wenn er vorher schon wirklich abgeschlossen hatte, dann ist das auch verstaendlich. Und wenigstens kann man sagen das er es sich wohl gut ueberlegt hat. Ich denke mal fuer ihn ist es jetzt ziemlich enttaeuschend das Du sozusagen schon "weg" bist, nicht mehr an dem Punkt bist wo Du den Brief geschrieben hast, wo Du gerne versuchen wolltest die Probleme mit ihm zusammen anzugehen. Und wahrscheinlich am schlimmsten ist das er halt "zu spaet" dran ist, ginge mir jedenfalls so.....sozusagen Chance verpasst. Gemein waere nur wenn Du dann wenn der njm weg ist doch wieder zu ihm willst, und er bis dahin dann "weg" ist, wieder abgeschlossen hat. Das Problem ist wohl nur, Du wirst jetzt nicht wissen was ist wenn der njm weg ist.....Ziemlich kompliziert, aber ich denke Du kannst nur Deinem Herzen folgen, und das tun was sich richtig anfuehlt. Alles andere ist eh zum scheitern verurteilt!
Mir geht es gerade wieder nicht mehr so toll, nachdem das Wochenende sehr schoen war war ja gestern wieder ein normaler Tag, und mein Freund auch noch leicht krank. Und sofort war er wieder total abwesend, nichts war mehr da von seiner lieben, sanften Seite vom Wochenende. Ich hatte eine Wurzelbehandlung am morgen, und es tat danach ziemlich weh, aber auch da kam kaum was, nur eine mail von wegen gute Besserung. Ich finde er haette mal runter kommen koennen mich in den Arm nehmen, denn ich hatte ihm geschrieben das ich bei ihm war, er nicht da, und ich ihm kurz mitteilen wollte wie es war (weil ja die Gefahr bestand das die Krone bricht, was sie aber nicht getan hat!!!). Da dachte ich er kommt dann mal kurz runter wenn er Zeit hat, aber ne, nur ne mail.... Abends war er dann sehr muede, weil er ja erkaeltet ist, und wollte nur auf der Couch liegen und lesen. Das war ja okay, ich habe eh noch etwas gearbeitet, und als ich dann gegen 22 Uhr mal schauen wollte wie es ihm so geht, da lag er schon im Bett und schlief. Das fand ich auch bloede, er koennte doch kurz Gute Nacht sagen kommen, alleine schon damit ich dann leise bin. Er hat sogar das Zaehneputzen ausfallen lassen, denn da haette er ja an mir vorbei gemusst! Das waeren 10 m gewesen, und ich finde irgendwie das sollte man schon machen, sich gute Nacht sagen. Na ja, heute morgen musste er dann auch sofort los als er fertig war, und konnte nicht noch 10 m warten bis ich auch fertig war, dabei war er irre frueh dran, es ist also nicht so das er umbedingt zur Arbeit musste weil er sonst zu spaet kommt. Vorallem da heute die Muellabfuhr kommt, und ne Menge Muell da war der rausgebracht werden musste, was er also gut haette machen koennen bis ich fertig bin. Aber das hat er wohl vergessen, und ich durfte das machen! Das fand ich auch alles bloede, waere gerne mit ihm zusammen hingefahren. Das alles gibt mir wieder das Gefuehl das er mir aus dem Weg geht, er mich nicht mag. Ich weiss, es ist ein Tag, und ich habe ja auch nichts gesagt, und ihm sogar als ich dann kam einen Kaffee mitgebracht, worueber er sich gefreut hat. Vielleicht ist es ja nur das er krank ist, ich werde also nochmal versuchen ein paar Tage abzuwarten, aber wenn sich dann nichts aendert ist alles genau so wie vorher, und das bringt es dann ect nicht. Muss also echt noch mal mit ihm reden, aber gerade, wo er krank ist, ist wohl nicht der beste Zeitpunkt.
Also alles doch nicht so einfach, zumindest nicht im echten Leben....
Ich wuensche Dir wie gesagt ganz viel Spass in Paris!
:schmatz:
ocean
Das mit Paris ist ja toll, da wuensche ich Dir ganz viel Spass!! Ist ja wirklich eine tolle Stadt, da habt ihr sicher zwei schoene Tage!
Das erst Dein Brief Deinem Ex wieder wachgeruettelt hat ist ja echt krass, wer haette gedacht das er so eine Wirkung haben kann. Du scheinst ihn ja wirklich angesprochen zu haben. Schade nur das er so lange gebraucht hat, aber wenn er vorher schon wirklich abgeschlossen hatte, dann ist das auch verstaendlich. Und wenigstens kann man sagen das er es sich wohl gut ueberlegt hat. Ich denke mal fuer ihn ist es jetzt ziemlich enttaeuschend das Du sozusagen schon "weg" bist, nicht mehr an dem Punkt bist wo Du den Brief geschrieben hast, wo Du gerne versuchen wolltest die Probleme mit ihm zusammen anzugehen. Und wahrscheinlich am schlimmsten ist das er halt "zu spaet" dran ist, ginge mir jedenfalls so.....sozusagen Chance verpasst. Gemein waere nur wenn Du dann wenn der njm weg ist doch wieder zu ihm willst, und er bis dahin dann "weg" ist, wieder abgeschlossen hat. Das Problem ist wohl nur, Du wirst jetzt nicht wissen was ist wenn der njm weg ist.....Ziemlich kompliziert, aber ich denke Du kannst nur Deinem Herzen folgen, und das tun was sich richtig anfuehlt. Alles andere ist eh zum scheitern verurteilt!
Mir geht es gerade wieder nicht mehr so toll, nachdem das Wochenende sehr schoen war war ja gestern wieder ein normaler Tag, und mein Freund auch noch leicht krank. Und sofort war er wieder total abwesend, nichts war mehr da von seiner lieben, sanften Seite vom Wochenende. Ich hatte eine Wurzelbehandlung am morgen, und es tat danach ziemlich weh, aber auch da kam kaum was, nur eine mail von wegen gute Besserung. Ich finde er haette mal runter kommen koennen mich in den Arm nehmen, denn ich hatte ihm geschrieben das ich bei ihm war, er nicht da, und ich ihm kurz mitteilen wollte wie es war (weil ja die Gefahr bestand das die Krone bricht, was sie aber nicht getan hat!!!). Da dachte ich er kommt dann mal kurz runter wenn er Zeit hat, aber ne, nur ne mail.... Abends war er dann sehr muede, weil er ja erkaeltet ist, und wollte nur auf der Couch liegen und lesen. Das war ja okay, ich habe eh noch etwas gearbeitet, und als ich dann gegen 22 Uhr mal schauen wollte wie es ihm so geht, da lag er schon im Bett und schlief. Das fand ich auch bloede, er koennte doch kurz Gute Nacht sagen kommen, alleine schon damit ich dann leise bin. Er hat sogar das Zaehneputzen ausfallen lassen, denn da haette er ja an mir vorbei gemusst! Das waeren 10 m gewesen, und ich finde irgendwie das sollte man schon machen, sich gute Nacht sagen. Na ja, heute morgen musste er dann auch sofort los als er fertig war, und konnte nicht noch 10 m warten bis ich auch fertig war, dabei war er irre frueh dran, es ist also nicht so das er umbedingt zur Arbeit musste weil er sonst zu spaet kommt. Vorallem da heute die Muellabfuhr kommt, und ne Menge Muell da war der rausgebracht werden musste, was er also gut haette machen koennen bis ich fertig bin. Aber das hat er wohl vergessen, und ich durfte das machen! Das fand ich auch alles bloede, waere gerne mit ihm zusammen hingefahren. Das alles gibt mir wieder das Gefuehl das er mir aus dem Weg geht, er mich nicht mag. Ich weiss, es ist ein Tag, und ich habe ja auch nichts gesagt, und ihm sogar als ich dann kam einen Kaffee mitgebracht, worueber er sich gefreut hat. Vielleicht ist es ja nur das er krank ist, ich werde also nochmal versuchen ein paar Tage abzuwarten, aber wenn sich dann nichts aendert ist alles genau so wie vorher, und das bringt es dann ect nicht. Muss also echt noch mal mit ihm reden, aber gerade, wo er krank ist, ist wohl nicht der beste Zeitpunkt.
Also alles doch nicht so einfach, zumindest nicht im echten Leben....
Ich wuensche Dir wie gesagt ganz viel Spass in Paris!
:schmatz:
ocean
Liebe ocean,
Oh, das tut mir leid, dass das Gefühl den Alltagstest noch nicht überstanden hat! :trost: :trost:
Aber natürlich bist Du jetzt auch besonders aufmerksam und empfindsam. Wahrscheinlich ist Dein Freund sich all dessen gar nicht bewusst... ich wäre an Deiner Stelle aber auch etwas enttäuscht, es sind zwar alles entschuldbare Kleinigkeiten, aber man wünscht es sich halt doch anders. Das ist wirklich das große Rätsel, wie man es schafft, sich aufmerksam zu behandeln, auch nach langer Zeit. Mit dem njm erfahre ich jetzt die schöne Anfangszeit, in der man sich immer ein Küsschen gibt bevor man den Raum verlässt, unheimlich nett zueinander ist, sich immer irgendwie berühren muss, sich in die Augen schaut... das ist schön, aber ich zweifle daran, dass dieser Zustand lange anhalten kann. Irgendwann stellt sich meist ein Ungleichgewicht ein und eine Person kommt zu kurz. Irgendwie bin ich gerade ein bisschen pessimistisch, ich weiß, aber das liegt wohl daran, dass ich das Scheitern meiner großen Liebe gerade wieder so vor Augen habe.
Du hast Recht, natürlich habe ich auch schon darüber nachgedacht, dass es passieren könnte, dass ich meinen Exfreund dann wiederhaben möchte und er mich wiederum nicht mehr. Aber ich darf über so etwas einfach nicht nachdenken, es führt zu nichts.
Dass Dein Freund Dich mag, da bin ich mir sicher. Die Frage ist eher, ob er Deine Bedürfnisse erkennen und beantworten kann. Ich glaube er wäre gerne weiter mit Dir zusammen, kann sich ein Leben mit Dir vorstellen und merkt gar nicht, dass Du auf der Strecke bleibst. Er ist halt kein besonders sozialer Mensch und zieht sich gerne in sein Schneckenhaus zurück, genau wie mein Exfreund. Die Entscheidung, wie es mit Euch beiden weitergeht, liegt inzwischen glaube ich eher bei Dir. Es kommt darauf an, ob Du mit seinem Charakter umgehen kannst und ob es Dir reicht, was er Dir gibt. Du hast jetzt Zeit herauszufinden wie es weitergeht...
Ein bisschen aufgeregt bin ich schon wegen Paris... ich bin schon so lange nicht mehr verreist.
:schmatz: Mariala
Oh, das tut mir leid, dass das Gefühl den Alltagstest noch nicht überstanden hat! :trost: :trost:
Aber natürlich bist Du jetzt auch besonders aufmerksam und empfindsam. Wahrscheinlich ist Dein Freund sich all dessen gar nicht bewusst... ich wäre an Deiner Stelle aber auch etwas enttäuscht, es sind zwar alles entschuldbare Kleinigkeiten, aber man wünscht es sich halt doch anders. Das ist wirklich das große Rätsel, wie man es schafft, sich aufmerksam zu behandeln, auch nach langer Zeit. Mit dem njm erfahre ich jetzt die schöne Anfangszeit, in der man sich immer ein Küsschen gibt bevor man den Raum verlässt, unheimlich nett zueinander ist, sich immer irgendwie berühren muss, sich in die Augen schaut... das ist schön, aber ich zweifle daran, dass dieser Zustand lange anhalten kann. Irgendwann stellt sich meist ein Ungleichgewicht ein und eine Person kommt zu kurz. Irgendwie bin ich gerade ein bisschen pessimistisch, ich weiß, aber das liegt wohl daran, dass ich das Scheitern meiner großen Liebe gerade wieder so vor Augen habe.
Du hast Recht, natürlich habe ich auch schon darüber nachgedacht, dass es passieren könnte, dass ich meinen Exfreund dann wiederhaben möchte und er mich wiederum nicht mehr. Aber ich darf über so etwas einfach nicht nachdenken, es führt zu nichts.
Dass Dein Freund Dich mag, da bin ich mir sicher. Die Frage ist eher, ob er Deine Bedürfnisse erkennen und beantworten kann. Ich glaube er wäre gerne weiter mit Dir zusammen, kann sich ein Leben mit Dir vorstellen und merkt gar nicht, dass Du auf der Strecke bleibst. Er ist halt kein besonders sozialer Mensch und zieht sich gerne in sein Schneckenhaus zurück, genau wie mein Exfreund. Die Entscheidung, wie es mit Euch beiden weitergeht, liegt inzwischen glaube ich eher bei Dir. Es kommt darauf an, ob Du mit seinem Charakter umgehen kannst und ob es Dir reicht, was er Dir gibt. Du hast jetzt Zeit herauszufinden wie es weitergeht...
Ein bisschen aufgeregt bin ich schon wegen Paris... ich bin schon so lange nicht mehr verreist.
:schmatz: Mariala
Liebe Mariala!
Ja, Du hast recht mit der schoenen Anfangszeit, da ist das alles so selbstverstaendlich, und wenn dann die Beziehung selbstverstaendlich wird, dann hoeren diese kleinen Dinge oft auf. Und das ist es eben, da muss man meiner Meinung ansetzten wenn man das Kribbeln auch in einer langen Beziehung etwas bewahren will. Mir zumindest sind diese kleinen Dinge sehr wichtig, und ich hatte ihm das auch schonmal gesagt. Und werde das bei Gelegenheit, wenn er wieder gesund ist, nochmal tun. Denn so wie ich mich anstrenge ihn in Ruhe zu lassen, so kann er sich doch etwas anstrengen und daran denken mir Gute Nacht zu sagen, finde ich. Ich denke ja auch eigentlich nicht das er es mit Absicht nicht macht, aber so empfinde ich es dann in der Situation....komisch, ist aber so. Gestern war er wohl einfach sehr muede, daher hat er wohl auch das Zaehneputzen ausfallen lassen, aber trotzdem, er hatte ja auch einfach nur "Gute Nacht" rufen muessen......
Etwas mehr muesste er mir schon geben, sonst ist es das nicht was ich mir wuensche, da hast Du Recht. Aber das anzusprechen, damit warte ich lieber bis er wieder fit ist. Und bis dahin bin ich ganz lieb zu ihm, denn vielleicht wird es ja von alleine besser wenn er wieder gesund ist, und ich tue ihm unrecht. Danke fuer das Druecken, es Dir zu erzaehlen hat schon geholfen, so dass ich es hoffentlich noch ein paar Tage fuer mich behalten kann.
Ich muss jetzt weg, Dir nochmal eine schoene Zeit in Paris, geniesse sie!
:schmatz:
ocean
Ja, Du hast recht mit der schoenen Anfangszeit, da ist das alles so selbstverstaendlich, und wenn dann die Beziehung selbstverstaendlich wird, dann hoeren diese kleinen Dinge oft auf. Und das ist es eben, da muss man meiner Meinung ansetzten wenn man das Kribbeln auch in einer langen Beziehung etwas bewahren will. Mir zumindest sind diese kleinen Dinge sehr wichtig, und ich hatte ihm das auch schonmal gesagt. Und werde das bei Gelegenheit, wenn er wieder gesund ist, nochmal tun. Denn so wie ich mich anstrenge ihn in Ruhe zu lassen, so kann er sich doch etwas anstrengen und daran denken mir Gute Nacht zu sagen, finde ich. Ich denke ja auch eigentlich nicht das er es mit Absicht nicht macht, aber so empfinde ich es dann in der Situation....komisch, ist aber so. Gestern war er wohl einfach sehr muede, daher hat er wohl auch das Zaehneputzen ausfallen lassen, aber trotzdem, er hatte ja auch einfach nur "Gute Nacht" rufen muessen......
Etwas mehr muesste er mir schon geben, sonst ist es das nicht was ich mir wuensche, da hast Du Recht. Aber das anzusprechen, damit warte ich lieber bis er wieder fit ist. Und bis dahin bin ich ganz lieb zu ihm, denn vielleicht wird es ja von alleine besser wenn er wieder gesund ist, und ich tue ihm unrecht. Danke fuer das Druecken, es Dir zu erzaehlen hat schon geholfen, so dass ich es hoffentlich noch ein paar Tage fuer mich behalten kann.
Ich muss jetzt weg, Dir nochmal eine schoene Zeit in Paris, geniesse sie!
:schmatz:
ocean
Huhu, ihr zwei! Ich mal wieder!
Liebe ocean, selbstverständlich lese ich immer wieder deine Einträge und darf mich ab und zu dazu melden? Du kennst mich ja und weißt, von mir kommen meist die Unkenrufe :rolleyes:
Aber ich freue mich so sehr für dich, dass dich dein Gefühl nicht betrogen hat und noch so viel zwischen euch beiden da ist, um einen Neuanfang zu wagen. Und am schönsten ist natürlich, dass es dein Freund auch so sieht.
Doch muss ich dich hier an dieser Stelle auch warnen, obwohl du es bestimmt weißt:
Wenn es sein kann, dass aus euch dieses Paar wird, von dem du träumst, das du dir so sehr wünschst, dann geht das nur mit einem Neuanfang! Man kann nicht dort anknüpfen, wo es anfing zu kriseln, das würde die Krise sinnlos machen.
Liebe ocean, weißt du, was du aus dieser Krise gelernt hast? Was hat sie dir gebracht?
Ich denke zu wissen, was du meinst: ein Neubeginn ist nur möglich, wenn beide dauerhaft an der Beziehung arbeiten und aufeinander Rücksicht nehmen. Das sehe ich genauso.
Aber: das funktioniert nur, wenn beide auch GERN an der Beziehung arbeiten wollen. Es muss ein inniger Wunsch sein, dem beide unaufgefordert nachgehen. Wenn es nur eine Phase des sich "Zusammenreißens" ist, dann ist das zu wenig.
Daher meine ich, dass es genau um diese Unterschiede zwischen euch geht:
um die Wünsche nach Nähe und Distanz, um die Prioritäten im Leben, um die Definition von Beziehung, die solltet ihr - so finde ich - klären, wenn ihr miteinander leben wollt. Denn wenn hier so massive Diskrepanzen bestehen, dass ein Kompromiss nicht möglich wäre, dann war diese Krise wirklich sinnlos und ihr zögert das Ende nur hinaus.
Wenn das zu hart klingt, dann tut mir das leid. Es war nicht meine Absicht, Salz in offene Wunden zu streuen.
Alles Beste für dich! :trost:
Liebe ocean, selbstverständlich lese ich immer wieder deine Einträge und darf mich ab und zu dazu melden? Du kennst mich ja und weißt, von mir kommen meist die Unkenrufe :rolleyes:
Aber ich freue mich so sehr für dich, dass dich dein Gefühl nicht betrogen hat und noch so viel zwischen euch beiden da ist, um einen Neuanfang zu wagen. Und am schönsten ist natürlich, dass es dein Freund auch so sieht.
Doch muss ich dich hier an dieser Stelle auch warnen, obwohl du es bestimmt weißt:
Wenn es sein kann, dass aus euch dieses Paar wird, von dem du träumst, das du dir so sehr wünschst, dann geht das nur mit einem Neuanfang! Man kann nicht dort anknüpfen, wo es anfing zu kriseln, das würde die Krise sinnlos machen.
Liebe ocean, weißt du, was du aus dieser Krise gelernt hast? Was hat sie dir gebracht?
Original von oceanMir zumindest sind diese kleinen Dinge sehr wichtig, und ich hatte ihm das auch schonmal gesagt. Und werde das bei Gelegenheit, wenn er wieder gesund ist, nochmal tun. Denn so wie ich mich anstrenge ihn in Ruhe zu lassen, so kann er sich doch etwas anstrengen und daran denken mir Gute Nacht zu sagen, finde ich. Ich denke ja auch eigentlich nicht das er es mit Absicht nicht macht, aber so empfinde ich es dann in der Situation....komisch, ist aber soIch meine - und es ist nur meine Meinung - du kannst ihm die verschiedensten Dinge hundertmal sagen, er wird nie der Mensch werden, den du dir für ihn wünschst. Er ist er. Und wenn ihm diese Kleinigkeiten, wie du sie selbst nennst, nicht so wichtig sind, dann hat er eben eine andere Prioritätenliste als du.
Ich denke zu wissen, was du meinst: ein Neubeginn ist nur möglich, wenn beide dauerhaft an der Beziehung arbeiten und aufeinander Rücksicht nehmen. Das sehe ich genauso.
Aber: das funktioniert nur, wenn beide auch GERN an der Beziehung arbeiten wollen. Es muss ein inniger Wunsch sein, dem beide unaufgefordert nachgehen. Wenn es nur eine Phase des sich "Zusammenreißens" ist, dann ist das zu wenig.
Daher meine ich, dass es genau um diese Unterschiede zwischen euch geht:
um die Wünsche nach Nähe und Distanz, um die Prioritäten im Leben, um die Definition von Beziehung, die solltet ihr - so finde ich - klären, wenn ihr miteinander leben wollt. Denn wenn hier so massive Diskrepanzen bestehen, dass ein Kompromiss nicht möglich wäre, dann war diese Krise wirklich sinnlos und ihr zögert das Ende nur hinaus.
Wenn das zu hart klingt, dann tut mir das leid. Es war nicht meine Absicht, Salz in offene Wunden zu streuen.
Alles Beste für dich! :trost:
Hallo Lisabel!
Schoen wieder von Dir zu hoeren, freue mich immer ueber Deine Gedanken, denn meist liegst Du ja ganz richtig!
Gerade hatte ich Dir eine ganz lange Mitteilung geschrieben, und beim Abschicken ist mein Rechner abgestuerzt, und nun ist alles weg! Jetzt also nochmal:
Gestern abend kam es dann doch noch zu dem Gespraech was ich ja eigentlich verschieben wollte, ausgeloste dadurch das er mir als ich heimgehen wollte erzaehlte das er mit seinem Prof ueber seine Zukunft geredet hat, und das er einen tollen Job gesehen haette der ihn fuer 33 Monate in die Antarktsi bringen wuerde, sein Traum. Na ja, aber das er nicht weg koennte hier weil das Projekt an ihm haengt, und sein Prof auch sofort Panik bekam als er den Job erwaehnte und ihm eine bessere Stelle und mehr Geld ab dem Sommer abbot. Na ja, trotzdem sah ich wohl etwas betruebt aus, denn das er ueberlegt ob er weggeht, schon diesen Sommer, das hat mich geschockt. So kamen wir dann jedenfalls ins Reden, und ich sagte ihm das ich das Gefuehl haette das es schon wieder so ist wie vor Weihnachten, das er so kalt ist, so abwesend, obwohl er am Wochenende so lieb war. Und ich nicht wuesste woran ich bin, ob ich ihn jetzt zu diesem Neuanfang ueberredet haette, oder er das auch wirklich, wirklich wolle. Da meinte er er haette ja gesagt das er sich Muehe geben will, das er aber ueber Weihnachten gemerkt hat wie schoen es ist alleine zu sein, das er das vermisst hat, ihm das mit mir zu eng ist (wo er wieder seinen tollen Satz "Das ist aber nicht Deine Schuld, das waere sicher mit jeder so" anbrachten....), und er denkt das wir unsere Beziehung wieder viel schoener leben koennten wenn wir wieder getrennt wohnen, da dann alles so waere wie vorher. Und das er denkt das der Alltag unsere Beziehung zerstoert hat. Da hab ich mich dann erstmal gesetzt, denn ich viel aus allen Wolken. Denn wir hatten vereinbart das wir es bis zum Sommer versuchen, und dann entweder zusammen (was ich mir wuensche) oder alleine was neues suchen. Und nun stand fuer ihn schon fest das die Zeit bis zum Sommer nur noch eine art Durststrecke ist, und danach, in getrennten Wohnungen, unsere Beziehung eine neue Chance kriegen wuerde. Das bedeutet fuer ihn also sich Muehe geben, das war sein Loesungsvorschlag fuer alle unsere Probleme.
Ich war echt wie vor den Kopf gestossen, einmal sind es noch 5 Monate bis Juli (wenn unser Vertrag auslaeuft), also eine Ewigkeit, und ausserdem hatte ich ihn so verstanden das wir es probieren, das noch nichts entschieden ist, auch noch eine andere Wohnung zusammen moeglich ist danach. Und wieder hat er nicht ergruendet was die Gruende sind wiso es ihm zu eng ist, was ihn am Alltag stoert, wieder hat er nur festgestellt was los ist, und die einzige Loesung fuer ihn ist auseinanderziehen. Aber nicht jetzt, weil das ist zu kompliziert.... Ich war echt sauer. Und alle Loesungsvorschlage die ich brachte, z.B. das er das eine Zimmer wirklich als sein Zimmer nimmt, das er da die Tuer zumachen kann wenn er Ruhe will, und ich das akzeptiere, da meinte er nur "Aber ich kann dann nicht laut Musik hoeren wenn Du schlaefst", dabei hoert er meist eh ueber Kopfhoerer und meint das stoert ihn nicht. Aber er nimmt auch immer Ruecksicht auf mich um die ich ihn gar nicht bitte, und die ihn dann aber belastet, so das er z.B. als ich am Wochenende lange geschlafen habe und er wegen Jetlag frueh wach war nicht in sein Zimmer ging und den Vorhang zum Schlafzimmer zumacht, so das er dort machen kann was er will waehrend ich schlafe. Nein, er geht ins andere Zimmer, und liest da, aber haette viel lieber in dem anderen gelesen! Er will also irgendwie keine Loesung finden, so kommt das bei mir an.
Gut, auseinanderziehen ist auch eine Loesung, aber doch sehr radikal, und ich denke das fuer mich dann sehr viel kaputt waere, denn ich fand das zusammenwohnen sehr schoen, es waere fuer mich mein Traum mit meinem Partner zusammenzuleben, und wenn das jetzt schon gescheitert ist, es klar ist er lebt eben lieber alleine, wo soll dann die Beziehung noch hingehen? Vorallem weil es mir sehr weh tun wuerde, denn ich wuerde dadurch all meiner Traeume beraubt werden. Ich wuerde es probieren, das habe ich ihm auch gesagt, aber ich habe Angst das es bei mir dann vorbei waere, innerlich. Ich meine, wir sind vor fast einem Jahr zusammengezogen, da wieder zurueckzugehen, das ist schon schwer. Vorallem weil ich denke es gibt so viele Dinge die wir ausprobieren koennten, vorher. Versuchen wieder bewusst Zeit fuereinander zu haben, mit festen Dates wo dann nur wir dran sind, nicht der Abwasch, nicht die Arbeit, nichts ausser uns. Das probieren wir jetzt auch, aber irgendwie habe ich das Gefuehl es ist nur halbherzig von ihm, so wie Du sagst, eben nicht GERNE. Ich habe ihm auch nochmal gesagt wie wichtig mir Kleinigkeiten sind, wie das er mein "kuesschen" unter der email beantowortet, und das hat er gerade auch getan, aber nach dem Gespraech gestern, wo er so abweisend war, so kalt, so "Ich will wieder alleine leben", da habe ich nicht das Gefuehl es kommt von Herzen. Andererseits, vielleicht habe ich ihn ja auch wirklich erreicht und er tut es wirklich von Herzen, das ist jetzt schwer zu sagen. Ich freue mich also ueber das "Kuesschen", im Zweifel fuer den Angeklagten, aber troztdem, die Zweifel bleiben.
Du hast also sehr recht, vielleicht zoegern wir das Ende nur raus, weil ich nicht loslassen will, und er auch nicht, nicht ganz, dabei geht es einfach nicht, wir sind zu verschieden? Ich weiss es nicht. Er meinte am Wochenende fand er es auch schoen, das waere nicht gespielt gewesen, aber dann war es ihm schon wieder zu eng. Dabei haben wir Sonntag tagsueber jeder sein Ding gemacht....
Er hat gesagt er moechte die Beziehung wirklich nicht einfach so aufgeben, er glaubt er hat mich sehr lieb, merkt es aber nicht mehr so weil er sich so an mich gewoehnt hat, und daher waere es fuer ihn das beste wir wohnen nicht zusammen, das waere fuer ihn der vielversprechendste versuch die Beziehung zu verbessern. Aber er versucht es bis Sommer nochmal anders. Kann ich ihm das glauben, das er es wirklich ernsthaft versucht, wenn er so gerne wieder alleine sein will? Und wie wuerde ich es schaffen das nicht persoenlich zu nehmen, das er nicht mehr mit mir leben will? Geht das ueberhaupt, wenn es fuer mich nunmal schoen war?
Die Kriese hat mir viel gebracht, ich kenne ihn viel besser, und mir ist viel bewusst geworden was schief gelaufen ist. Das wir zu lange unsere Beziehung nur "konsumiert" haben, ohne sie zu pflegen, weil so viel anderes anstand. Ich weiss jetzt das es ihm sehr schwer faellt abzuschlaten, das er Probleme lieber alleine loest. Das ich mehr Naehe will als er, das ich ihn bedranegt habe. Komischerweise kann ich mir bis zu einem gewissen Grad gut vorstellen wie er sich fuehlt, mit dem alleine sien wollen, zu viel Naehe, denn mir ging es mit meinem Ex so, nur das ich da weniger naehe brauchte als er. Allerdings habe ich versucht Loesungen zu finden, wie eigenes Zimmer wenn wir zusammenziehen (wozu es nicht mehr kamm, aber so war es geplannt), eigene Hobbys, etc. Das er so gar nicht solche Loesungen suchen und wenigstens ausprobieren will, das kann ich nicht verstehen. Denn auch wenn er es nun ausprobieren will, sie Loesungsvorschlaege kommen alle von mir, und vielleicht braucht er ganz andere.
Leider ist mir auch bewusst geworden wie sehr ich ihn liebe. Wie gluecklich ich in seiner Naehe bin, wie nahe er mir ist, wie ich entspannen kann bei ihm, was mir sonst sehr schwer faellt.
Und ich will ja nicht das er jemand ganz anderes wird, nur ein wenig mehr so wie er frueher war, so lieb und aufmerksam. Das kann meiner Meinung auch gehen wenn man zusammenlebt, nur ihm faellt es wohl sehr schwer abzuschalten, das ging besser wenn es was besonderes war das ich kam. So wie er es geniesst was mit anderen zu machen ab und zu, und sich dann so auf sie fiziert das ich immer neidisch bin, denn da ist er ganz geloest, auch wenn er sonst Stress hat, und bei mir ist er fast nie mehr so.
Ich weiss auch nicht, kannst Du aus alledem Sinn machen? Hast Du einen Rat?
Eine verwirrte ocean
Schoen wieder von Dir zu hoeren, freue mich immer ueber Deine Gedanken, denn meist liegst Du ja ganz richtig!
Gerade hatte ich Dir eine ganz lange Mitteilung geschrieben, und beim Abschicken ist mein Rechner abgestuerzt, und nun ist alles weg! Jetzt also nochmal:
Gestern abend kam es dann doch noch zu dem Gespraech was ich ja eigentlich verschieben wollte, ausgeloste dadurch das er mir als ich heimgehen wollte erzaehlte das er mit seinem Prof ueber seine Zukunft geredet hat, und das er einen tollen Job gesehen haette der ihn fuer 33 Monate in die Antarktsi bringen wuerde, sein Traum. Na ja, aber das er nicht weg koennte hier weil das Projekt an ihm haengt, und sein Prof auch sofort Panik bekam als er den Job erwaehnte und ihm eine bessere Stelle und mehr Geld ab dem Sommer abbot. Na ja, trotzdem sah ich wohl etwas betruebt aus, denn das er ueberlegt ob er weggeht, schon diesen Sommer, das hat mich geschockt. So kamen wir dann jedenfalls ins Reden, und ich sagte ihm das ich das Gefuehl haette das es schon wieder so ist wie vor Weihnachten, das er so kalt ist, so abwesend, obwohl er am Wochenende so lieb war. Und ich nicht wuesste woran ich bin, ob ich ihn jetzt zu diesem Neuanfang ueberredet haette, oder er das auch wirklich, wirklich wolle. Da meinte er er haette ja gesagt das er sich Muehe geben will, das er aber ueber Weihnachten gemerkt hat wie schoen es ist alleine zu sein, das er das vermisst hat, ihm das mit mir zu eng ist (wo er wieder seinen tollen Satz "Das ist aber nicht Deine Schuld, das waere sicher mit jeder so" anbrachten....), und er denkt das wir unsere Beziehung wieder viel schoener leben koennten wenn wir wieder getrennt wohnen, da dann alles so waere wie vorher. Und das er denkt das der Alltag unsere Beziehung zerstoert hat. Da hab ich mich dann erstmal gesetzt, denn ich viel aus allen Wolken. Denn wir hatten vereinbart das wir es bis zum Sommer versuchen, und dann entweder zusammen (was ich mir wuensche) oder alleine was neues suchen. Und nun stand fuer ihn schon fest das die Zeit bis zum Sommer nur noch eine art Durststrecke ist, und danach, in getrennten Wohnungen, unsere Beziehung eine neue Chance kriegen wuerde. Das bedeutet fuer ihn also sich Muehe geben, das war sein Loesungsvorschlag fuer alle unsere Probleme.
Ich war echt wie vor den Kopf gestossen, einmal sind es noch 5 Monate bis Juli (wenn unser Vertrag auslaeuft), also eine Ewigkeit, und ausserdem hatte ich ihn so verstanden das wir es probieren, das noch nichts entschieden ist, auch noch eine andere Wohnung zusammen moeglich ist danach. Und wieder hat er nicht ergruendet was die Gruende sind wiso es ihm zu eng ist, was ihn am Alltag stoert, wieder hat er nur festgestellt was los ist, und die einzige Loesung fuer ihn ist auseinanderziehen. Aber nicht jetzt, weil das ist zu kompliziert.... Ich war echt sauer. Und alle Loesungsvorschlage die ich brachte, z.B. das er das eine Zimmer wirklich als sein Zimmer nimmt, das er da die Tuer zumachen kann wenn er Ruhe will, und ich das akzeptiere, da meinte er nur "Aber ich kann dann nicht laut Musik hoeren wenn Du schlaefst", dabei hoert er meist eh ueber Kopfhoerer und meint das stoert ihn nicht. Aber er nimmt auch immer Ruecksicht auf mich um die ich ihn gar nicht bitte, und die ihn dann aber belastet, so das er z.B. als ich am Wochenende lange geschlafen habe und er wegen Jetlag frueh wach war nicht in sein Zimmer ging und den Vorhang zum Schlafzimmer zumacht, so das er dort machen kann was er will waehrend ich schlafe. Nein, er geht ins andere Zimmer, und liest da, aber haette viel lieber in dem anderen gelesen! Er will also irgendwie keine Loesung finden, so kommt das bei mir an.
Gut, auseinanderziehen ist auch eine Loesung, aber doch sehr radikal, und ich denke das fuer mich dann sehr viel kaputt waere, denn ich fand das zusammenwohnen sehr schoen, es waere fuer mich mein Traum mit meinem Partner zusammenzuleben, und wenn das jetzt schon gescheitert ist, es klar ist er lebt eben lieber alleine, wo soll dann die Beziehung noch hingehen? Vorallem weil es mir sehr weh tun wuerde, denn ich wuerde dadurch all meiner Traeume beraubt werden. Ich wuerde es probieren, das habe ich ihm auch gesagt, aber ich habe Angst das es bei mir dann vorbei waere, innerlich. Ich meine, wir sind vor fast einem Jahr zusammengezogen, da wieder zurueckzugehen, das ist schon schwer. Vorallem weil ich denke es gibt so viele Dinge die wir ausprobieren koennten, vorher. Versuchen wieder bewusst Zeit fuereinander zu haben, mit festen Dates wo dann nur wir dran sind, nicht der Abwasch, nicht die Arbeit, nichts ausser uns. Das probieren wir jetzt auch, aber irgendwie habe ich das Gefuehl es ist nur halbherzig von ihm, so wie Du sagst, eben nicht GERNE. Ich habe ihm auch nochmal gesagt wie wichtig mir Kleinigkeiten sind, wie das er mein "kuesschen" unter der email beantowortet, und das hat er gerade auch getan, aber nach dem Gespraech gestern, wo er so abweisend war, so kalt, so "Ich will wieder alleine leben", da habe ich nicht das Gefuehl es kommt von Herzen. Andererseits, vielleicht habe ich ihn ja auch wirklich erreicht und er tut es wirklich von Herzen, das ist jetzt schwer zu sagen. Ich freue mich also ueber das "Kuesschen", im Zweifel fuer den Angeklagten, aber troztdem, die Zweifel bleiben.
Du hast also sehr recht, vielleicht zoegern wir das Ende nur raus, weil ich nicht loslassen will, und er auch nicht, nicht ganz, dabei geht es einfach nicht, wir sind zu verschieden? Ich weiss es nicht. Er meinte am Wochenende fand er es auch schoen, das waere nicht gespielt gewesen, aber dann war es ihm schon wieder zu eng. Dabei haben wir Sonntag tagsueber jeder sein Ding gemacht....
Er hat gesagt er moechte die Beziehung wirklich nicht einfach so aufgeben, er glaubt er hat mich sehr lieb, merkt es aber nicht mehr so weil er sich so an mich gewoehnt hat, und daher waere es fuer ihn das beste wir wohnen nicht zusammen, das waere fuer ihn der vielversprechendste versuch die Beziehung zu verbessern. Aber er versucht es bis Sommer nochmal anders. Kann ich ihm das glauben, das er es wirklich ernsthaft versucht, wenn er so gerne wieder alleine sein will? Und wie wuerde ich es schaffen das nicht persoenlich zu nehmen, das er nicht mehr mit mir leben will? Geht das ueberhaupt, wenn es fuer mich nunmal schoen war?
Die Kriese hat mir viel gebracht, ich kenne ihn viel besser, und mir ist viel bewusst geworden was schief gelaufen ist. Das wir zu lange unsere Beziehung nur "konsumiert" haben, ohne sie zu pflegen, weil so viel anderes anstand. Ich weiss jetzt das es ihm sehr schwer faellt abzuschlaten, das er Probleme lieber alleine loest. Das ich mehr Naehe will als er, das ich ihn bedranegt habe. Komischerweise kann ich mir bis zu einem gewissen Grad gut vorstellen wie er sich fuehlt, mit dem alleine sien wollen, zu viel Naehe, denn mir ging es mit meinem Ex so, nur das ich da weniger naehe brauchte als er. Allerdings habe ich versucht Loesungen zu finden, wie eigenes Zimmer wenn wir zusammenziehen (wozu es nicht mehr kamm, aber so war es geplannt), eigene Hobbys, etc. Das er so gar nicht solche Loesungen suchen und wenigstens ausprobieren will, das kann ich nicht verstehen. Denn auch wenn er es nun ausprobieren will, sie Loesungsvorschlaege kommen alle von mir, und vielleicht braucht er ganz andere.
Leider ist mir auch bewusst geworden wie sehr ich ihn liebe. Wie gluecklich ich in seiner Naehe bin, wie nahe er mir ist, wie ich entspannen kann bei ihm, was mir sonst sehr schwer faellt.
Und ich will ja nicht das er jemand ganz anderes wird, nur ein wenig mehr so wie er frueher war, so lieb und aufmerksam. Das kann meiner Meinung auch gehen wenn man zusammenlebt, nur ihm faellt es wohl sehr schwer abzuschalten, das ging besser wenn es was besonderes war das ich kam. So wie er es geniesst was mit anderen zu machen ab und zu, und sich dann so auf sie fiziert das ich immer neidisch bin, denn da ist er ganz geloest, auch wenn er sonst Stress hat, und bei mir ist er fast nie mehr so.
Ich weiss auch nicht, kannst Du aus alledem Sinn machen? Hast Du einen Rat?
Eine verwirrte ocean
Hallo liebe Ocean,
ich bin schon seit einer ganzen Weile eine stille Mitleserin deines Threads und ich habe mich sehr für dich gefreut, als er endlich sagt, dass er es ernsthaft noch mal versuchen will und es schien ja auch zu klappen. Deswegen ist es um so trauriger, dich jetzt wieder so traurig und verwirrt zu sehen. Das tut mir sehr leid für dich. :trost:
Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen möchte ich dir ein paar Dinge schreiben, die du vielleicht nicht so gerne hörst. Aber vielleicht magst du mal drüber nachdenken. Du liebst ihn schliesslich sehr, das merkt man immer wieder und dir liegt viel an eurer Beziehung. Sonst hättest du dich auf das ganze Warten und auch den Neuanfang ja gar nicht eingelassen. So viele hätten schon vorher aufgegeben.
Geht es denn wirklich gar nicht, dass ihr jetzt auseinander zieht? Ich meine erst einmal rein organisatorisch. Gibt es da keine Möglichkeit? Wenn es sie gibt, dann solltest du vielleicht doch darüber nachdenken, ob es nicht auch für dich eine Möglichkeit ist.
Ich weiss, in dir strebt sich alles dagegen. Es fühlt sich so an als würdest du aufgeben. Du hast Angst, dass dann die Nähe und Vertrautheit, die du mit der gemeinsamen Wohnung und diesem Traum vom Zusammenleben verknüpfst, verloren geht. Ausserdem ist da noch der Gedanke, dass er, wenn er jetzt schon nicht mit dir zusammenleben kann, das dann sicher auch in ein paar Jahren nicht kann. Ich verstehe all diese Ängste und hätte sie wohl auch.
Aber lieben heisst ja auch, den anderen dann loszulassen, wenn er es braucht, in dem Vertrauen, dass er zurückkommt – von alleine. Nur hast du leider gerade das Vertrauen in ihn und in seine Liebe ziemlich verloren, nach all dem was gewesen ist. Deswegen würde es unglaubliche Stärke von dir verlangen, jetzt getrennten Wohnungen zuzustimmen. Gleichzeitig scheint es gerade sein dringendstes Bedürfnis zu sein.
Er hat dir gesagt, dass er dich lieb hat und dass er mit dir zusammen sein will. Und so wie es bei dir hier klang, war es wohl auch wirklich ernst gemeint. Das grösste Geschenk, dass du ihm nun machen kannst, ist seinem dringenden Bedürfnis nach getrennten Wohnungen nachzugeben. Ich glaube fest, dass er dann auch von alleine zurück kommt. Dass du wieder die kleinen Gesten und Zärtlichkeiten bekommst, die dir wichtig sind. Weil er wieder das Gefühl hat, dass er sie von alleine gibt und nicht, weil du es von ihm erwartest. Weil er dieses Geschenk, dass du ihm machst, zu würdigen weiss. Das glaube ich wirklich.
Ausserdem glaube ich nicht, dass es bedeutet, dass ihr irgendwann nicht doch wieder zusammenziehen könnt. Ich bin mir sicher, dass er es sich irgendwann auch wünschen wird. Sicher nicht so bald. Aber es wird kommen. Und dann kannst du dir sicher sein, dass er das auch wirklich will. Schliesslich weiss er jetzt, was es heisst, mit dir zusammenzuleben. Und er hat es sicher auch zeitweise genossen. Aber nur zeitweise, weil es zu schnell für ihn ging.
Aber natürlich musst du dich fragen, ob du das kannst. Ob du mit getrennten Wohnungen nach allem, was gewesen ist, noch leben kannst. Du gibst unendlich viel auf, nicht zuletzt einen Traum, den du für euch beide hattest. Selbst wenn es nicht für immer ist, so doch sicher für eine gewisse Zeit. Ausserdem wird es sehr, sehr weh tun, den Umzug zu organisieren. Und es wird komisch sein, wenn ihr euch dann in seiner oder deiner neuen Wohnung oder in eurer alten wieder seht. Es wird nicht mehr das Gleiche sein wie vorher, wie das, was du dir zurückwünschst.
Aber leider wird das sowieso nicht mehr zurückkommen. Das ist sehr traurig, aber leider ist es so. Ein Neuanfang ist und bleibt ein Neuanfang. Ein nahtloses Wiederaufnehmen der Beziehung gibt es nicht.
Ein Freund von mir hat da mal ein tolles Bild gebracht: Eine Beziehung zwischen zwei Menschen ist wie ein Band auf einer Spule. Zerreisst dieses Band, so kann man es mit ein wenig Arbeit wieder zusammenknoten. Danach ist es zwar wieder ein Band, aber eben ein geflicktes Band, das zunächst längst nicht so haltbar und fest ist wie vor dem Zerreissen. Im Laufe des Lebens rollt das Band immer weiter von der Spule ab, so wie sich die Beziehung entwickelt. Und der Knoten wird im Verhältnis zum Rest des Bandes immer kleiner und unwichtiger. Er hat auch keine Bedeutung mehr für die Festigkeit und die Haltbarkeit des Bandes. Trotzdem bleibt er immer da und ist Teil des Bandes.
Ihr habt nun das Band zwischen euch wieder geknotet. Aber die Kräfte, die es vorher haben zerreissen lassen, zerren immer noch daran und es ist noch schwach, hält noch nicht viel aus. Ihr müsst nun voran gehen, das Band weiter abspulen, neue Wege finden, wie ihr zusammen leben wollt. Auf der einen Seite steht sein Bedürfnis nach einer eigenen Wohnung, auf der anderen Seite dein Wunsch nach einem Zusammenleben und die Schmerzen und Verletzungen, die er dir mit seinem Bedürfnis zufügt. Ich weiss nicht, wie ihr das lösen könnt, aber um es zu lösen, müsst ihr beide alle Möglichkeiten ernsthaft in Betracht ziehen.
Ich befürchte nur, dass wenn ihr euch jetzt noch mal „zusammennehmt“ und er die fünf Monate nur durchsteht, dann hat eure Beziehung danach keine Chance mehr, wenn ihr danach auseinander zieht. Dann hast du ganz sicher nicht mehr die Kraft und er will wahrscheinlich auch nicht mehr. Aber jetzt, wo ihr euch gerade wieder für eure Beziehung entschieden habt und beide daran arbeiten wollt, da könnte es echt eine Chance sein. Weil ihr ohnehin einen Neuanfang wagen wollt und euch gerade erst wieder füreinander entschieden habt.
Ich hoffe, meine Gedanken helfen dir ein wenig. Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass ihr beiden bald an dem Punkt seid, an dem ihr wirklich noch mal neu anfangt. Mit der ganzen Spannung, die darin liegt, einen Menschen neu zu entdecken, neu kennenzulernen, eine Beziehung neu zu definieren. Das ist zwar anstrengend, macht aber auch wirklich Spass und es kann funktionieren. Das weiss ich. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und euch beiden ganz viel Liebe füreinander.
Liebe Grüsse, Eryn
ich bin schon seit einer ganzen Weile eine stille Mitleserin deines Threads und ich habe mich sehr für dich gefreut, als er endlich sagt, dass er es ernsthaft noch mal versuchen will und es schien ja auch zu klappen. Deswegen ist es um so trauriger, dich jetzt wieder so traurig und verwirrt zu sehen. Das tut mir sehr leid für dich. :trost:
Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen möchte ich dir ein paar Dinge schreiben, die du vielleicht nicht so gerne hörst. Aber vielleicht magst du mal drüber nachdenken. Du liebst ihn schliesslich sehr, das merkt man immer wieder und dir liegt viel an eurer Beziehung. Sonst hättest du dich auf das ganze Warten und auch den Neuanfang ja gar nicht eingelassen. So viele hätten schon vorher aufgegeben.
Geht es denn wirklich gar nicht, dass ihr jetzt auseinander zieht? Ich meine erst einmal rein organisatorisch. Gibt es da keine Möglichkeit? Wenn es sie gibt, dann solltest du vielleicht doch darüber nachdenken, ob es nicht auch für dich eine Möglichkeit ist.
Ich weiss, in dir strebt sich alles dagegen. Es fühlt sich so an als würdest du aufgeben. Du hast Angst, dass dann die Nähe und Vertrautheit, die du mit der gemeinsamen Wohnung und diesem Traum vom Zusammenleben verknüpfst, verloren geht. Ausserdem ist da noch der Gedanke, dass er, wenn er jetzt schon nicht mit dir zusammenleben kann, das dann sicher auch in ein paar Jahren nicht kann. Ich verstehe all diese Ängste und hätte sie wohl auch.
Aber lieben heisst ja auch, den anderen dann loszulassen, wenn er es braucht, in dem Vertrauen, dass er zurückkommt – von alleine. Nur hast du leider gerade das Vertrauen in ihn und in seine Liebe ziemlich verloren, nach all dem was gewesen ist. Deswegen würde es unglaubliche Stärke von dir verlangen, jetzt getrennten Wohnungen zuzustimmen. Gleichzeitig scheint es gerade sein dringendstes Bedürfnis zu sein.
Er hat dir gesagt, dass er dich lieb hat und dass er mit dir zusammen sein will. Und so wie es bei dir hier klang, war es wohl auch wirklich ernst gemeint. Das grösste Geschenk, dass du ihm nun machen kannst, ist seinem dringenden Bedürfnis nach getrennten Wohnungen nachzugeben. Ich glaube fest, dass er dann auch von alleine zurück kommt. Dass du wieder die kleinen Gesten und Zärtlichkeiten bekommst, die dir wichtig sind. Weil er wieder das Gefühl hat, dass er sie von alleine gibt und nicht, weil du es von ihm erwartest. Weil er dieses Geschenk, dass du ihm machst, zu würdigen weiss. Das glaube ich wirklich.
Ausserdem glaube ich nicht, dass es bedeutet, dass ihr irgendwann nicht doch wieder zusammenziehen könnt. Ich bin mir sicher, dass er es sich irgendwann auch wünschen wird. Sicher nicht so bald. Aber es wird kommen. Und dann kannst du dir sicher sein, dass er das auch wirklich will. Schliesslich weiss er jetzt, was es heisst, mit dir zusammenzuleben. Und er hat es sicher auch zeitweise genossen. Aber nur zeitweise, weil es zu schnell für ihn ging.
Aber natürlich musst du dich fragen, ob du das kannst. Ob du mit getrennten Wohnungen nach allem, was gewesen ist, noch leben kannst. Du gibst unendlich viel auf, nicht zuletzt einen Traum, den du für euch beide hattest. Selbst wenn es nicht für immer ist, so doch sicher für eine gewisse Zeit. Ausserdem wird es sehr, sehr weh tun, den Umzug zu organisieren. Und es wird komisch sein, wenn ihr euch dann in seiner oder deiner neuen Wohnung oder in eurer alten wieder seht. Es wird nicht mehr das Gleiche sein wie vorher, wie das, was du dir zurückwünschst.
Aber leider wird das sowieso nicht mehr zurückkommen. Das ist sehr traurig, aber leider ist es so. Ein Neuanfang ist und bleibt ein Neuanfang. Ein nahtloses Wiederaufnehmen der Beziehung gibt es nicht.
Ein Freund von mir hat da mal ein tolles Bild gebracht: Eine Beziehung zwischen zwei Menschen ist wie ein Band auf einer Spule. Zerreisst dieses Band, so kann man es mit ein wenig Arbeit wieder zusammenknoten. Danach ist es zwar wieder ein Band, aber eben ein geflicktes Band, das zunächst längst nicht so haltbar und fest ist wie vor dem Zerreissen. Im Laufe des Lebens rollt das Band immer weiter von der Spule ab, so wie sich die Beziehung entwickelt. Und der Knoten wird im Verhältnis zum Rest des Bandes immer kleiner und unwichtiger. Er hat auch keine Bedeutung mehr für die Festigkeit und die Haltbarkeit des Bandes. Trotzdem bleibt er immer da und ist Teil des Bandes.
Ihr habt nun das Band zwischen euch wieder geknotet. Aber die Kräfte, die es vorher haben zerreissen lassen, zerren immer noch daran und es ist noch schwach, hält noch nicht viel aus. Ihr müsst nun voran gehen, das Band weiter abspulen, neue Wege finden, wie ihr zusammen leben wollt. Auf der einen Seite steht sein Bedürfnis nach einer eigenen Wohnung, auf der anderen Seite dein Wunsch nach einem Zusammenleben und die Schmerzen und Verletzungen, die er dir mit seinem Bedürfnis zufügt. Ich weiss nicht, wie ihr das lösen könnt, aber um es zu lösen, müsst ihr beide alle Möglichkeiten ernsthaft in Betracht ziehen.
Ich befürchte nur, dass wenn ihr euch jetzt noch mal „zusammennehmt“ und er die fünf Monate nur durchsteht, dann hat eure Beziehung danach keine Chance mehr, wenn ihr danach auseinander zieht. Dann hast du ganz sicher nicht mehr die Kraft und er will wahrscheinlich auch nicht mehr. Aber jetzt, wo ihr euch gerade wieder für eure Beziehung entschieden habt und beide daran arbeiten wollt, da könnte es echt eine Chance sein. Weil ihr ohnehin einen Neuanfang wagen wollt und euch gerade erst wieder füreinander entschieden habt.
Ich hoffe, meine Gedanken helfen dir ein wenig. Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass ihr beiden bald an dem Punkt seid, an dem ihr wirklich noch mal neu anfangt. Mit der ganzen Spannung, die darin liegt, einen Menschen neu zu entdecken, neu kennenzulernen, eine Beziehung neu zu definieren. Das ist zwar anstrengend, macht aber auch wirklich Spass und es kann funktionieren. Das weiss ich. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und euch beiden ganz viel Liebe füreinander.
Liebe Grüsse, Eryn
Hallo Eryn!
Vielen Dank fuer Deinen Beitrag, ich habe zwar geweint als ich ihn gelesen habe, aber Du hast Recht. Du hast viele der Gedanken geschildert die ich auch habe. Denn ich habe ihm ja sogar gesagt das ich, wenn er umbedingt und eh auseinander ziehen will, dann lieber gleich ausziehe, eben weil ich nicht die Kraft habe noch 5 Monate so wie bisher weiterzumachen, so ohne das ich das kriege was ich will, seine Liebe, und zwar so das ich sie auch spuere, nicht nur so das ich sie mir logisch ableiten muss, von wegen: Er will es wirklich mit mir probieren, also muss er mich ja lieben, und manchmal sagt er es ja auch, wenn auch sehr selten. Und ich auch denke das es wenn dann nur jetzt was bringt, nicht wenn es in 5 Monaten geschiet, wenn alles andere gescheitert ist, und er noch mehr seine Ruhe will, ich noch verletzter bin.
Aber er will das nicht. Ich weiss nicht wiso, einerseits sagt er er will wieder alleine wohnen, und dann will er nicht das ich ausziehe, zumindest sagt er das.
Organisatorisch waere es schwierig, denn der Mietvertrag ist fuer ein Jahr, wir koennen also erst zum 1. Juli ausziehen. Allerdings denke ich schon das wir mit dem Vermieter reden koennten, und fragen ob wir nicht einfach schauen koennen ob wir einen Nachmieter finden, oder ob er einen sucht. Und zur Not, da koennte er die Wohnung auch alleine zahlen, waere zwar teuer fuer ihn, aber ginge gerade so. Allerdings ist das mit dem Nachmieter jetzt wohl schwer, unter uns steht eine Wohnung schon seit 2 Monaten leer. Gute Chancen gäbe es echt erst für den 1. Juni.
Er will mich hier aber glaube ich nicht rausschmeissen, weil es mir ja hier so gefaellt, es fuer mich wirklich mein Zuhause ist, und ich mich in einer WG nicht wirklich wohl fühle, aber mir nur ein WG Zimmer leisten kann. Ob er es gut fände wenn ich mir einfach was suche, von alleine, ohne das er sagen muss "Ja, ich will das Du gehst", das weiss ich nicht. Es wäre sicher komisch und sehr schwer für mich ihn dann danach hier in "unserer" Wohnung zu besuchen. Ich weiss nicht ob ich das könnte, ich glaube fast nicht, ich glaube ich müsste jedesmal weinen. Eine andere Wohnung, seine neue, das ginge vielleicht eher. Eine weitere Sache wäre, das würden dann ja alle mitkriegen wenn ich hier ausziehe (wir arbeiten ja zusammen, und irgendwie kriegen da alle alles tierisch schnell mit, vorallem wenn ma umzieht, denn die fahren mich oft heim wenn ich mit ihnen weggehe....), ich müsste allen erklären was los ist, und ich glaube das könnte ich nicht. Ich habe es all die Monate fast niemanden erzählt, weil ich diesen Druck von aussen nicht auch noch aushalten kann (und das bei uns die ganze Zeit nicht alles paleti ist haben sie zur Abwechslung mal nicht alle mitbekommen), die besorgten/traurigen Blicke/Anrufe, Nachfragen wie es mir geht, wie das passieren konnte, wie blöd er doch ist, das er mich gar nicht verdient hat, etc. Ich würde es erst allen erzählen wenn es wirklich vorbei ist, denn nur dann könnte ich das ertragen, oder auch dann nicht wirklich, aber dann müsste ich ja. Das ist vielleicht ein blöder Grund, aber das würde mich halt zusätzlich belasten, es zusätzlich schwerer machen für mich. Wo es mir sowieso schon sooooo schwer fallen würde auszuziehen, das alles hier zurückzulassen.
Dazu kommt das er nächstes Jahr im Sommer wohl zu 90% hier wehgeht, während ich noch zwei Jahre hier bleiben muss für meinen Doktor. Das heisst wenn wir jetzt auseinander ziehen, dann wohl für immer, oder zumindst sehr lange, denn keiner weiss wohin er geht, wohin ich gehe, und ob wir es schaffen in eine Stadt zu gehen. Die Zeit wieder zusammen zu finden, fest genug damit es eine Chance hat die Trennung dann zu überstehen, ist also begrenzt. Und ausserdem glaube ich nicht das er je wieder mit mir zusammen ziehen wird, weil er ja jetzt gemerkt hat das ihm das zu eng ist. Er wünscht sich denke ich eine losere Beziehung, ohne so viel Verantwortung für den anderen, und ohne so viele Kompromisse. Das alles mehr so ist wie er es macht, und das ich dann dazu komme, als Sahnehäubchen, aber nicht das ich was ändere an wie er sein Leben allgemein lebt, indem ich Dinge so mache wie ich sie halt tue. Er streitet das ab, aber mir erscheint es so. Denn was er sagt was ihn stört macht einfach keinen Sinn, ich verstehe es nicht. Er sagt es stört ihn das wir Sachen abstimmen müssen. Da habe ich ihn gefragt was denn, was wir nicht auch abstimmen müssten wenn wir zusammen wären aber getrennt wohnen würden. Wusste er nicht. Ich denke nämlich man muss dann sogar noch mehr abstimmen, denn man muss planen, wer wann zu wem geht, was man mitnimmt, am Tag danach braucht, etc. Dann stört ihn das es zu eng ist. Was er damit meint, ob ich ihm körperlich zu nahe komme, ihn also bedränge indem ich ihn zu oft berühre, oder ob es ihm emotional zu eng ist, weil er Verantwortung spürt, oder ganz wirklich räumlich, das er sich nicht zurückziehen kann, das weiss er auch nicht.Zu eng halt einfach. Und er weiss es glaube ich wirklich nicht, denn ich denke nicht das er mich anlügt, das macht er nicht, ich denke er weiss es wirklich nicht. Allerdings weiss ich nicht wiso......
Und in der Hinsicht denke ich auch das er es schon ernst meint mit dem das er es versucht, und das er mich lieb hat, und gerne versuchen will die Beziehung nochmal zu probieren. Aber trotzdem ist da dieser Wunsch alleine zu sein, und daher macht er es nicht aus voller Überzeugung denke ich, sondern weil ich es so will. Und das bringt dann wohl eher nichts, oder nicht so viel als wenn er es aus Überzeugung tut.
Ich muss mir das also nochmal überlegen, aber es wäre wirklich sehr, sehr schwer für mich, vorallem weil ich es nicht verstehe. Vielleicht verstehe ich es ja in den nächsten Tagen, wir haben vorhin nochmal geredet, und er hat versprochen das er das nächste mal wenn es ihm zu eng ist, oder zu viel Absprache ist, oder irgendwas anderes, das er es dann sofort sagt, damit ich weiss was er meint. Da bin ich mal gespannt, denn ich würde es ja wirklich gerne verstehen, was es ist. Wenn ich dann denken würde das das auseinander ziehen das wirklich beheben würde, ich denke dann würde es mir etwas leichter fallen.
Wiso ich aber eigentlich nochmal ins Forum gekommen bin war das ich erzählen wollte das wir einen ganz schönen abend hatten, unseren ersten Date-Mittwoch. Er hatte das Prinzip zwar noch nicht so ganz verstanden, wollte nach dem Essen dann nochmal arbeiten, aber als ich es ihm erklärt habe, das ich dachte wir machen das so das an dem Abend wirklich nur wir zählen, so als wenn er mich besuchen würde, dann hat er das Arbeiten auf morgen verschoben. Er war dann zwar sehr müde, weil immer noch erkältet, aber hat zugestimmt das ich ihn massieren darf, und es wurde dann noch sehr schön. Jetzt schläft er schon, und daher war ich nochmal hier.
Ich habe also irgendwie doch noch Hoffnung, aber leicht wird es wohl nicht. Und ich werde über das auseinanderziehen nachdenken, aber wie ich es schaffe es nicht als Zurückweisung von ihm aufzufassen, das ist mir noch nicht klar. Hat da irgendjemand Erfahrungen mit? Wieder getrennt zu wohnen nachdem man zusammen gewohnt hat, aber noch zusammen sein? Ich kenne da niemanden.
So, jetzt muss ich auch ins Bett. Vielen Dank für Deinen Beitrag nochmal, Du hast genau die wichtigen Punkte angesprochen. Würde mich freuen nochmal von Dir zu hören, kann wirklich gerade jemanden zum reden gebrauchen, hier (in der Realität) habe ich irgendwie niemanden mit dem ich darüber reden will.
Gute Nacht, :schmatz:
ocean
P.S. Ich lese übrings auch immer still bei Dir und blackeyed mit :)
Vielen Dank fuer Deinen Beitrag, ich habe zwar geweint als ich ihn gelesen habe, aber Du hast Recht. Du hast viele der Gedanken geschildert die ich auch habe. Denn ich habe ihm ja sogar gesagt das ich, wenn er umbedingt und eh auseinander ziehen will, dann lieber gleich ausziehe, eben weil ich nicht die Kraft habe noch 5 Monate so wie bisher weiterzumachen, so ohne das ich das kriege was ich will, seine Liebe, und zwar so das ich sie auch spuere, nicht nur so das ich sie mir logisch ableiten muss, von wegen: Er will es wirklich mit mir probieren, also muss er mich ja lieben, und manchmal sagt er es ja auch, wenn auch sehr selten. Und ich auch denke das es wenn dann nur jetzt was bringt, nicht wenn es in 5 Monaten geschiet, wenn alles andere gescheitert ist, und er noch mehr seine Ruhe will, ich noch verletzter bin.
Aber er will das nicht. Ich weiss nicht wiso, einerseits sagt er er will wieder alleine wohnen, und dann will er nicht das ich ausziehe, zumindest sagt er das.
Organisatorisch waere es schwierig, denn der Mietvertrag ist fuer ein Jahr, wir koennen also erst zum 1. Juli ausziehen. Allerdings denke ich schon das wir mit dem Vermieter reden koennten, und fragen ob wir nicht einfach schauen koennen ob wir einen Nachmieter finden, oder ob er einen sucht. Und zur Not, da koennte er die Wohnung auch alleine zahlen, waere zwar teuer fuer ihn, aber ginge gerade so. Allerdings ist das mit dem Nachmieter jetzt wohl schwer, unter uns steht eine Wohnung schon seit 2 Monaten leer. Gute Chancen gäbe es echt erst für den 1. Juni.
Er will mich hier aber glaube ich nicht rausschmeissen, weil es mir ja hier so gefaellt, es fuer mich wirklich mein Zuhause ist, und ich mich in einer WG nicht wirklich wohl fühle, aber mir nur ein WG Zimmer leisten kann. Ob er es gut fände wenn ich mir einfach was suche, von alleine, ohne das er sagen muss "Ja, ich will das Du gehst", das weiss ich nicht. Es wäre sicher komisch und sehr schwer für mich ihn dann danach hier in "unserer" Wohnung zu besuchen. Ich weiss nicht ob ich das könnte, ich glaube fast nicht, ich glaube ich müsste jedesmal weinen. Eine andere Wohnung, seine neue, das ginge vielleicht eher. Eine weitere Sache wäre, das würden dann ja alle mitkriegen wenn ich hier ausziehe (wir arbeiten ja zusammen, und irgendwie kriegen da alle alles tierisch schnell mit, vorallem wenn ma umzieht, denn die fahren mich oft heim wenn ich mit ihnen weggehe....), ich müsste allen erklären was los ist, und ich glaube das könnte ich nicht. Ich habe es all die Monate fast niemanden erzählt, weil ich diesen Druck von aussen nicht auch noch aushalten kann (und das bei uns die ganze Zeit nicht alles paleti ist haben sie zur Abwechslung mal nicht alle mitbekommen), die besorgten/traurigen Blicke/Anrufe, Nachfragen wie es mir geht, wie das passieren konnte, wie blöd er doch ist, das er mich gar nicht verdient hat, etc. Ich würde es erst allen erzählen wenn es wirklich vorbei ist, denn nur dann könnte ich das ertragen, oder auch dann nicht wirklich, aber dann müsste ich ja. Das ist vielleicht ein blöder Grund, aber das würde mich halt zusätzlich belasten, es zusätzlich schwerer machen für mich. Wo es mir sowieso schon sooooo schwer fallen würde auszuziehen, das alles hier zurückzulassen.
Dazu kommt das er nächstes Jahr im Sommer wohl zu 90% hier wehgeht, während ich noch zwei Jahre hier bleiben muss für meinen Doktor. Das heisst wenn wir jetzt auseinander ziehen, dann wohl für immer, oder zumindst sehr lange, denn keiner weiss wohin er geht, wohin ich gehe, und ob wir es schaffen in eine Stadt zu gehen. Die Zeit wieder zusammen zu finden, fest genug damit es eine Chance hat die Trennung dann zu überstehen, ist also begrenzt. Und ausserdem glaube ich nicht das er je wieder mit mir zusammen ziehen wird, weil er ja jetzt gemerkt hat das ihm das zu eng ist. Er wünscht sich denke ich eine losere Beziehung, ohne so viel Verantwortung für den anderen, und ohne so viele Kompromisse. Das alles mehr so ist wie er es macht, und das ich dann dazu komme, als Sahnehäubchen, aber nicht das ich was ändere an wie er sein Leben allgemein lebt, indem ich Dinge so mache wie ich sie halt tue. Er streitet das ab, aber mir erscheint es so. Denn was er sagt was ihn stört macht einfach keinen Sinn, ich verstehe es nicht. Er sagt es stört ihn das wir Sachen abstimmen müssen. Da habe ich ihn gefragt was denn, was wir nicht auch abstimmen müssten wenn wir zusammen wären aber getrennt wohnen würden. Wusste er nicht. Ich denke nämlich man muss dann sogar noch mehr abstimmen, denn man muss planen, wer wann zu wem geht, was man mitnimmt, am Tag danach braucht, etc. Dann stört ihn das es zu eng ist. Was er damit meint, ob ich ihm körperlich zu nahe komme, ihn also bedränge indem ich ihn zu oft berühre, oder ob es ihm emotional zu eng ist, weil er Verantwortung spürt, oder ganz wirklich räumlich, das er sich nicht zurückziehen kann, das weiss er auch nicht.Zu eng halt einfach. Und er weiss es glaube ich wirklich nicht, denn ich denke nicht das er mich anlügt, das macht er nicht, ich denke er weiss es wirklich nicht. Allerdings weiss ich nicht wiso......
Und in der Hinsicht denke ich auch das er es schon ernst meint mit dem das er es versucht, und das er mich lieb hat, und gerne versuchen will die Beziehung nochmal zu probieren. Aber trotzdem ist da dieser Wunsch alleine zu sein, und daher macht er es nicht aus voller Überzeugung denke ich, sondern weil ich es so will. Und das bringt dann wohl eher nichts, oder nicht so viel als wenn er es aus Überzeugung tut.
Aber lieben heisst ja auch, den anderen dann loszulassen, wenn er es braucht, in dem Vertrauen, dass er zurückkommt – von alleine. Nur hast du leider gerade das Vertrauen in ihn und in seine Liebe ziemlich verloren, nach all dem was gewesen ist. Deswegen würde es unglaubliche Stärke von dir verlangen, jetzt getrennten Wohnungen zuzustimmen. Gleichzeitig scheint es gerade sein dringendstes Bedürfnis zu sein.Du hast sicher Recht, aber leider halt auch in dem Punkt das ich das Vertrauen verloren habe. Alles loszulassen was ich liebe, ihn, unser Leben zusammen, das scheint mir gerade unmöglich. Vorallem weil ich mir nicht vorstellen kann wie es besser wäre wenn wir in getrennten Wohnungen wohnen. Ich würde wohl wieder immer zu ihm müssen, weil bei ihm ja immer alles so kompliziert ist das wir uns entweder gar nicht sehen, oder ich halt zu ihm komme. Der ganze Stress, das ganze seinen Kram nie da haben wo man ihn braucht, all das würde wieder an mir hängen bleiben, während es für ihn schön bequem ist. Er kann mich rausschmeissen wenn er mag, und hat keine Unannehmlichkeiten. Ausserdem wird seine Wohnung wieder die schönere sein, denn er kann sich eine eigene leisten, während ich nur ein WG Zimmer bezahlen kann. Es spricht also alles dafür zu ihm zu gehen, nur das ich dabei halt diejenige bin den ganzen Stress hat den man nicht hat wenn man zusammenwohnt.
Ich muss mir das also nochmal überlegen, aber es wäre wirklich sehr, sehr schwer für mich, vorallem weil ich es nicht verstehe. Vielleicht verstehe ich es ja in den nächsten Tagen, wir haben vorhin nochmal geredet, und er hat versprochen das er das nächste mal wenn es ihm zu eng ist, oder zu viel Absprache ist, oder irgendwas anderes, das er es dann sofort sagt, damit ich weiss was er meint. Da bin ich mal gespannt, denn ich würde es ja wirklich gerne verstehen, was es ist. Wenn ich dann denken würde das das auseinander ziehen das wirklich beheben würde, ich denke dann würde es mir etwas leichter fallen.
Wiso ich aber eigentlich nochmal ins Forum gekommen bin war das ich erzählen wollte das wir einen ganz schönen abend hatten, unseren ersten Date-Mittwoch. Er hatte das Prinzip zwar noch nicht so ganz verstanden, wollte nach dem Essen dann nochmal arbeiten, aber als ich es ihm erklärt habe, das ich dachte wir machen das so das an dem Abend wirklich nur wir zählen, so als wenn er mich besuchen würde, dann hat er das Arbeiten auf morgen verschoben. Er war dann zwar sehr müde, weil immer noch erkältet, aber hat zugestimmt das ich ihn massieren darf, und es wurde dann noch sehr schön. Jetzt schläft er schon, und daher war ich nochmal hier.
Ich habe also irgendwie doch noch Hoffnung, aber leicht wird es wohl nicht. Und ich werde über das auseinanderziehen nachdenken, aber wie ich es schaffe es nicht als Zurückweisung von ihm aufzufassen, das ist mir noch nicht klar. Hat da irgendjemand Erfahrungen mit? Wieder getrennt zu wohnen nachdem man zusammen gewohnt hat, aber noch zusammen sein? Ich kenne da niemanden.
So, jetzt muss ich auch ins Bett. Vielen Dank für Deinen Beitrag nochmal, Du hast genau die wichtigen Punkte angesprochen. Würde mich freuen nochmal von Dir zu hören, kann wirklich gerade jemanden zum reden gebrauchen, hier (in der Realität) habe ich irgendwie niemanden mit dem ich darüber reden will.
Gute Nacht, :schmatz:
ocean
P.S. Ich lese übrings auch immer still bei Dir und blackeyed mit :)
Hallo ocean,
es tut mir echt leid, wenn ich dich mit meinem Betrag so traurig gemacht habe. Vor allen Dingen, wo ihr doch eigentlich einen schönen Abend hattet. Diese Mittwochabend-Dates sind eine ganz hervorragende Idee und das solltet ihr unbedingt beibehalten. Eine Freundin von mir macht das mit ihrem Freund auch. Und lustigerweise ist es bei ihnen auch immer der Mittwoch. Dieser Abend ist beiden mittlerweile fast heilig und es muss schon die Welt beinahe untergehen, bevor sie was dazwischen kommen lassen. Das tut ihrer Beziehung unglaublich gut und sicher tut es auch Euch gut.
Ich verstehe sehr gut, was du meinst mit dem ganzen organisatorischen Stress, den du dir aufhalst. Der nervt nicht nur unglaublich, er kann in eurer Situation denke ich auch zu nichts Gutem führen. Denn wenn du das Gefühl hast, dass du immer viel mehr gibst als er, dann hilft das auf keinen Fall, das Vertrauen, das dir gerade fehlt wieder aufzubauen. Das macht wahrscheinlich noch mehr kaputt.
Und auch die Sache mit den Kollegen ist nicht zu unterschätzen. Es gibt doch nichts schlimmeres, als wenn die alle den privaten Stress oder gar das private hin und her mitbekommen. Es ist eine Sache zu sagen: Wir haben uns getrennt, ich möchte nicht drüber reden. Aber etwas anderes ist es, wenn sie den Eindruck haben, dass ihr euch nicht ganz sicher seid. Dann werden sie nämlich auch schnell komisch, weil sie nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen.
Interessant finde ich aber, dass dein Freund gar nicht will, dass du ausziehst. Ich denke, wenn du ihn direkt fragst und er darauf so antwortet, dann kannst du ihm das schon glauben. Seltsam finde ich nur, dass er jetzt schon zu wissen glaubt, dass er in 5 Monaten eine eigene Wohnung braucht. Aber vielleicht sagt er sich das auch nur, weil er gerade das Gefühl braucht ein Hintertürchen zu haben. Sicher weiss er gerade selber nicht, was in ihm vorgeht. Einerseits liebt er dich und will mit dir zusammen sein. Sonst hätte er gar keinen Neuanfang versuchen wollen. Andererseits sind da immer noch Dinge, die ihn belasten und nicht passen.
Das grösste Problem ist dabei wohl, dass er selbst nicht genau sagen kann, was ihn stört. Er kommt einfach nicht von selber drauf, was es genau ist. Er hat nur dieses ungenaue Gefühl. Das Gemeine ist, dass du dich nun wieder das Gefühl hast, das für ihn rausfinden zu müssen. Aber das solltest du gar nicht. Das muss er unbedingt selber tun. Sonst lernt er nämlich nichts aus der Krise.
Aber vielleicht ist der Ansatz nicht schlecht, dass er in Zukunft gleich sagen soll, wenn ihn was stört. Dann ist die Situation noch präsent bei ihm und vielleicht kommt er irgendwann selber drauf, was es denn eigentlich ist. Vielleicht hilft es ihm aber auch, sich einfach nicht mehr so unwohl zu fühlen. Im Moment seid ihr beide natürlich sehr sensibel, was seine Stimmungen angeht. Er reagiert auf jede kleine Missstimmung, die er vorher wahrscheinlich nicht mal bemerkt hätte. Und du ebenfalls, weil du versuchst ihn zu verstehen. Umgekehrt hingegen funktioniert das nicht so richtig, oder?
Aber eigentlich solltet ihr genau davon auch gerade wegkommen. Denn vor lauter kleinen Missstimmungen verliert ihr ganz aus den Augen, wie schön es ist, wenn ihr ganz entspannt zusammen seid. Vielleicht solltet ihr deshalb versuchen, mehr solcher entspannter Momente hinzubekommen, auch wenn das schwierig ist. Aber durch ein Auseinanderziehen wird das sicher nicht einfacher. Und ich habe das Gefühl, dass das für dich wirklich ein viel zu grosser Schritt wäre. Du würdest mehr geben als du geben kannst und mehr als für dich gut wäre. Denn wenn du eure Beziehung vor dem Zusammenwohnen so beschreibst, dann ist es schwer zu glauben, dass er es so zu schätzen weiss, dass er auch das grosse Stück auf dich zugeht, für das sich so ein schwerer Schritt lohnen würde.
Und vielleicht solltest du ohnehin nichts überstürzen. Ihr seid jetzt gerade erst eine Woche wieder zusammen dort drüben in Amiland, oder? Vieles muss sich erst wieder einspielen. Und vielleicht kannst du ihn in dem Sinne ein wenig loslassen, dass du nicht mehr so viel über ihn und sein Verhalten nachdenkst. Auch wenn das super schwierig ist, weil das Vertrauen darin, dass er dich liebt weg ist. Wahrscheinlich könnte ich es selber nicht. Aber es würde dir sicher gut tun.
Ganz viele liebe Grüsse über den grossen Teich aus meiner schönen Stadt an einem kleinen Teich. Ich bin gerne hier, wenn du jemanden zum Reden brauchst. Das ist immer schwer, wenn die richtigen Freunde so weit weg sind. Und bei dir sind sie ja wirklich richtig weit weg. Dazu kommt noch die Zeitverschiebung…
Alles Liebe Eryn :schmatz:
es tut mir echt leid, wenn ich dich mit meinem Betrag so traurig gemacht habe. Vor allen Dingen, wo ihr doch eigentlich einen schönen Abend hattet. Diese Mittwochabend-Dates sind eine ganz hervorragende Idee und das solltet ihr unbedingt beibehalten. Eine Freundin von mir macht das mit ihrem Freund auch. Und lustigerweise ist es bei ihnen auch immer der Mittwoch. Dieser Abend ist beiden mittlerweile fast heilig und es muss schon die Welt beinahe untergehen, bevor sie was dazwischen kommen lassen. Das tut ihrer Beziehung unglaublich gut und sicher tut es auch Euch gut.
Ich verstehe sehr gut, was du meinst mit dem ganzen organisatorischen Stress, den du dir aufhalst. Der nervt nicht nur unglaublich, er kann in eurer Situation denke ich auch zu nichts Gutem führen. Denn wenn du das Gefühl hast, dass du immer viel mehr gibst als er, dann hilft das auf keinen Fall, das Vertrauen, das dir gerade fehlt wieder aufzubauen. Das macht wahrscheinlich noch mehr kaputt.
Und auch die Sache mit den Kollegen ist nicht zu unterschätzen. Es gibt doch nichts schlimmeres, als wenn die alle den privaten Stress oder gar das private hin und her mitbekommen. Es ist eine Sache zu sagen: Wir haben uns getrennt, ich möchte nicht drüber reden. Aber etwas anderes ist es, wenn sie den Eindruck haben, dass ihr euch nicht ganz sicher seid. Dann werden sie nämlich auch schnell komisch, weil sie nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen.
Interessant finde ich aber, dass dein Freund gar nicht will, dass du ausziehst. Ich denke, wenn du ihn direkt fragst und er darauf so antwortet, dann kannst du ihm das schon glauben. Seltsam finde ich nur, dass er jetzt schon zu wissen glaubt, dass er in 5 Monaten eine eigene Wohnung braucht. Aber vielleicht sagt er sich das auch nur, weil er gerade das Gefühl braucht ein Hintertürchen zu haben. Sicher weiss er gerade selber nicht, was in ihm vorgeht. Einerseits liebt er dich und will mit dir zusammen sein. Sonst hätte er gar keinen Neuanfang versuchen wollen. Andererseits sind da immer noch Dinge, die ihn belasten und nicht passen.
Das grösste Problem ist dabei wohl, dass er selbst nicht genau sagen kann, was ihn stört. Er kommt einfach nicht von selber drauf, was es genau ist. Er hat nur dieses ungenaue Gefühl. Das Gemeine ist, dass du dich nun wieder das Gefühl hast, das für ihn rausfinden zu müssen. Aber das solltest du gar nicht. Das muss er unbedingt selber tun. Sonst lernt er nämlich nichts aus der Krise.
Aber vielleicht ist der Ansatz nicht schlecht, dass er in Zukunft gleich sagen soll, wenn ihn was stört. Dann ist die Situation noch präsent bei ihm und vielleicht kommt er irgendwann selber drauf, was es denn eigentlich ist. Vielleicht hilft es ihm aber auch, sich einfach nicht mehr so unwohl zu fühlen. Im Moment seid ihr beide natürlich sehr sensibel, was seine Stimmungen angeht. Er reagiert auf jede kleine Missstimmung, die er vorher wahrscheinlich nicht mal bemerkt hätte. Und du ebenfalls, weil du versuchst ihn zu verstehen. Umgekehrt hingegen funktioniert das nicht so richtig, oder?
Aber eigentlich solltet ihr genau davon auch gerade wegkommen. Denn vor lauter kleinen Missstimmungen verliert ihr ganz aus den Augen, wie schön es ist, wenn ihr ganz entspannt zusammen seid. Vielleicht solltet ihr deshalb versuchen, mehr solcher entspannter Momente hinzubekommen, auch wenn das schwierig ist. Aber durch ein Auseinanderziehen wird das sicher nicht einfacher. Und ich habe das Gefühl, dass das für dich wirklich ein viel zu grosser Schritt wäre. Du würdest mehr geben als du geben kannst und mehr als für dich gut wäre. Denn wenn du eure Beziehung vor dem Zusammenwohnen so beschreibst, dann ist es schwer zu glauben, dass er es so zu schätzen weiss, dass er auch das grosse Stück auf dich zugeht, für das sich so ein schwerer Schritt lohnen würde.
Und vielleicht solltest du ohnehin nichts überstürzen. Ihr seid jetzt gerade erst eine Woche wieder zusammen dort drüben in Amiland, oder? Vieles muss sich erst wieder einspielen. Und vielleicht kannst du ihn in dem Sinne ein wenig loslassen, dass du nicht mehr so viel über ihn und sein Verhalten nachdenkst. Auch wenn das super schwierig ist, weil das Vertrauen darin, dass er dich liebt weg ist. Wahrscheinlich könnte ich es selber nicht. Aber es würde dir sicher gut tun.
Ganz viele liebe Grüsse über den grossen Teich aus meiner schönen Stadt an einem kleinen Teich. Ich bin gerne hier, wenn du jemanden zum Reden brauchst. Das ist immer schwer, wenn die richtigen Freunde so weit weg sind. Und bei dir sind sie ja wirklich richtig weit weg. Dazu kommt noch die Zeitverschiebung…
Alles Liebe Eryn :schmatz:
Liebe ocean,
Oh je, da fahre ich einmal kurz weg und dann passiert gleich so viel bei Dir! Ich drücke Dich ganz fest :trost: :trost: :trost:
Gerade bin ich erst mit dem Nachtzug angekommen und muss erst einmal ins Bettchen. Später schreibe ich Dir dann mehr, denn in Deiner Situation sollte das wohl überlegt sein. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass Dein Freund jetzt so etwas sagt... Eryn hat schon ganz Recht, wichtig ist es, jetzt erst einmal die Ruhe zu bewahren, Euch beiden Zeit zu geben und alles gut zu überdenken.
Bis später!
:schmatz: Mariala
Oh je, da fahre ich einmal kurz weg und dann passiert gleich so viel bei Dir! Ich drücke Dich ganz fest :trost: :trost: :trost:
Gerade bin ich erst mit dem Nachtzug angekommen und muss erst einmal ins Bettchen. Später schreibe ich Dir dann mehr, denn in Deiner Situation sollte das wohl überlegt sein. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass Dein Freund jetzt so etwas sagt... Eryn hat schon ganz Recht, wichtig ist es, jetzt erst einmal die Ruhe zu bewahren, Euch beiden Zeit zu geben und alles gut zu überdenken.
Bis später!
:schmatz: Mariala
Hmmm .... :schief:
Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, ist es so (bitte um Korrektur, wenn ich etwas Wesentliches übersehen sollte):
Es ist klar, dass du gern die Beziehung nach deinen Vorstellungen, und dein Freund sie nach seinen Vorstellungen gestalten möchte - ganz klar, jeder geht von sich aus.
Da es aber offenbar ziemlich große Unterschiede in den Vorstellungen gibt, wird das problematisch.
Und zu diesen unterschiedlichen Vorstellungen gehört, dass er sich von einer räumlichen Trennung einen Neubeginn erhofft (die Hoffnung, dass irgendetwas wieder ganz genauso werden kann, wie es einmal war, spreche ich einmal nicht an) und es für dich aber ein Bruch wäre, ein Rückschritt.
Liebe ocean, ehrlich gesagt, würde ich die räumliche Trennung auch als etwas Endgültiges empfinden, andererseits kann es aber durchaus so sein, wenn du nicht damit einverstanden bist, es eurer Beziehung noch mehr schaden könnte.
Du befindest dich auf dünnem Eis. Denn es gibt auch Situationen im Leben, wenn man sich noch so sehr bemüht und noch so nachgiebig und kompromissbereit und selbstlos ist, die nicht zu lösen sind.
Anzurechnen ist deinem Freund, dass er sich selbst Maßnahmen überlegt, um eure Beziehung zu retten. Das spricht dafür, dass ihm an dir gelegen ist. Aber etwas Wesentliches hat er schon übersehen: es müsste doch eine Maßnahme sein, die du genauso sehen kannst wie er! Sein Vorschlag ist einseitig und – meiner Meinung nach – nicht besonders rücksichtsvoll dir gegenüber.
Er kann halt nicht aus seiner Haut. Und wenn du ihn fragst, was genau ihn denn störe, dann wird er nie eine konkrete Antwort für dich haben! Denn ich schätze, es ist einfach ein Gefühl … Er hat das Gefühl, dass es nicht optimal ist für ihn, so wie es jetzt ist. Was der wahre Grund ist, weiß er entweder selbst nicht oder er will ihn nicht sagen, weil er fürchtet, es wäre zu verletzend für dich.
Wie immer man das alles dreht und wendet: wenn ihr nicht wenigstens in einem Punkt einen Kompromiss findet, sehe ich schwarz. Und mit diesem einen Punkt meine ich jetzt nicht ein Entgegenkommen, bei dem jeder Abstriche macht, sondern etwas Gemeinsames, etwas, das ihr beide gleich seht und euch einig seid ohne die eigenen Wünsche und Gefühle hinten anstellen zu müssen.
Wenn es diesen Bereich gibt, gibt es einen Ansatzpunkt.
Das wird noch ein hartes Stück Arbeit. Du bist bewundernswert für deine Geduld. Und dass deine Liebe weiterhin so stark ist, bewundere ich auch. Denn ich weiß, Liebe ist ein sehr launisches und unbeständiges Gefühl und dauernde Schwierigkeiten bringen sie zum Verschwinden, oft schneller als man denkt oder jemals für möglich gehalten hätte.
Alles Liebe und alles Gute für dich! :trost:
Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, ist es so (bitte um Korrektur, wenn ich etwas Wesentliches übersehen sollte):
Es ist klar, dass du gern die Beziehung nach deinen Vorstellungen, und dein Freund sie nach seinen Vorstellungen gestalten möchte - ganz klar, jeder geht von sich aus.
Da es aber offenbar ziemlich große Unterschiede in den Vorstellungen gibt, wird das problematisch.
Und zu diesen unterschiedlichen Vorstellungen gehört, dass er sich von einer räumlichen Trennung einen Neubeginn erhofft (die Hoffnung, dass irgendetwas wieder ganz genauso werden kann, wie es einmal war, spreche ich einmal nicht an) und es für dich aber ein Bruch wäre, ein Rückschritt.
Liebe ocean, ehrlich gesagt, würde ich die räumliche Trennung auch als etwas Endgültiges empfinden, andererseits kann es aber durchaus so sein, wenn du nicht damit einverstanden bist, es eurer Beziehung noch mehr schaden könnte.
Du befindest dich auf dünnem Eis. Denn es gibt auch Situationen im Leben, wenn man sich noch so sehr bemüht und noch so nachgiebig und kompromissbereit und selbstlos ist, die nicht zu lösen sind.
Anzurechnen ist deinem Freund, dass er sich selbst Maßnahmen überlegt, um eure Beziehung zu retten. Das spricht dafür, dass ihm an dir gelegen ist. Aber etwas Wesentliches hat er schon übersehen: es müsste doch eine Maßnahme sein, die du genauso sehen kannst wie er! Sein Vorschlag ist einseitig und – meiner Meinung nach – nicht besonders rücksichtsvoll dir gegenüber.
Er kann halt nicht aus seiner Haut. Und wenn du ihn fragst, was genau ihn denn störe, dann wird er nie eine konkrete Antwort für dich haben! Denn ich schätze, es ist einfach ein Gefühl … Er hat das Gefühl, dass es nicht optimal ist für ihn, so wie es jetzt ist. Was der wahre Grund ist, weiß er entweder selbst nicht oder er will ihn nicht sagen, weil er fürchtet, es wäre zu verletzend für dich.
Wie immer man das alles dreht und wendet: wenn ihr nicht wenigstens in einem Punkt einen Kompromiss findet, sehe ich schwarz. Und mit diesem einen Punkt meine ich jetzt nicht ein Entgegenkommen, bei dem jeder Abstriche macht, sondern etwas Gemeinsames, etwas, das ihr beide gleich seht und euch einig seid ohne die eigenen Wünsche und Gefühle hinten anstellen zu müssen.
Wenn es diesen Bereich gibt, gibt es einen Ansatzpunkt.
Das wird noch ein hartes Stück Arbeit. Du bist bewundernswert für deine Geduld. Und dass deine Liebe weiterhin so stark ist, bewundere ich auch. Denn ich weiß, Liebe ist ein sehr launisches und unbeständiges Gefühl und dauernde Schwierigkeiten bringen sie zum Verschwinden, oft schneller als man denkt oder jemals für möglich gehalten hätte.
Alles Liebe und alles Gute für dich! :trost:
Liebe Eryn!
Danke fuer Deine lieben Worte. Es muss Dir nicht leidtun das Du mich zum weinen gebracht hast, es war ja nur so das Du mir das alles nochmal vor Augen gefuehrt hast, und das ist halt traurig, die ganze Situation. Und Du hast mich auch zum nachdenken gebracht, ueber das zusammen wohnen, und die Moeglichkeit auseinander zu ziehen, was wichtig ist.
Ich habe dann gestern sogar mal geschaut nach Zimmern, und auch eins ganz bei uns um die Ecke gefunden. Abends war ich es anschauen, aber leider hatte sich der Typ beim Preis vertippt, und es war viel zu teuer. Sonst haette ich das vielleicht nochmal naeher in Betracht gezogen, denn da es so nahe gewesen waere waere der Stress mit ewig planen ja weggewesen, weil ich einfach kurz dahin haette gehen koennte. Aber wie gesagt, war eh zu teuer. Und eigentlich will ich auch nicht ausziehen, denn ich denke er wuerde es nicht zu schaetzen wissen was das fuer ein riesen Schritt fuer ich waere, wie schwer mir das fallen wuerde. Und ich auch nicht denke das es gross was aendern wuerde, ich denke einfach die Probleme liegen woanders. Das sie zwar durch auseinanderziehen vielleicht ausgeschaltet werden koennen, aber nicht mit dem zusammenwohnen zwangsluaefig ursaechlich verbunden sind. Und er ist sich ja nichtmal bewusst wie sehr mich sein "halb-Schlussmache" verletzt hat, wie schlecht es mir ging, weil ich ja manchmal nicht geweint habe. Und dann dachte er immer es ginge mir gut, gerade wenn ich sogar gelacht habe. Das verstehe ich nicht an ihm, wie wenig sensibel er ist wie es anderen Menschen geht, es muss irgendwie ganz offensichtlich sein (Traenen) damit er es erkennt.
Und er denkt auch das fuer mich auseinanderziehen gut waere, denn dann haette ich eine Rueckzugsmoeglichkeit, das sagt er immer wieder. Das ich die gar nicht will, das nur er die will, das versteht er einfach nicht. So wie er sich weigert das das eine Zimmer seins ist (das mit Tuer), und das offene Zimmer meins, weil meins ja dann das "Durchganszimmer" ist. Das es mir nichts ausmacht, ich das Zimmer mag, das glaubt er mir einfach nicht. Dabei bin ich jemand der eigentlich immer sagt was er denkt, und will, und auch wenn mich was stoert, er koennte es mir also wirklich glauben das ich das so meine wenn ich das sage.
Und als ich ihm das gestern mit dem Zimmer erzaehlt habe, da war er ueberrascht, weil er dachte wir probieren es doch erstmal. Wir haben dann vereinbart das wir wirklich erstmal bis Februar schauen, und ich dann sonst nochmal nach Zimmern schaue. Und ja, er waere zwar gerne alleine, will mich aber nicht rausschmeissen. Daher will er wenn bis zum Sommer warten, wo wir dann beide ausziehen, er nicht das Gefuehl hat er hat mich rausgeschmissen. Wenn ich vorher ausziehe muesste ich das also wirklich alleine entscheiden, und das ist halt schwer wenn ich es nicht will!
Ich denke auch das diese Date-Mittwochs sehr wichtig sind, denn das ist genau das was wir zu wenig gemacht haben, wirklich Zeit miteinander verbringen, nicht nur zusammen in einem Raum. Ich hoffe das es hilft, und das er sie auch mag. Mir hilft es auf alle Faelle, wenn ich weiss da haben wir Zeit fuereinander, dann ist es mir auch mehr egal wenn er Dienstag ganz abwesend ist.
Was soll ich da machen? Vorallem weil ich inzwischen auch merke wenn er nur gute Miene macht, ihn aber eigentlich was stoert, er aber nichts sagt. Wie kann ich da daneben stehen und ihn leiden lassen, wenn ich weiss er wird nichts aendern damit es ihm besser geht, bis es absolut zu viel ist. Das faengt ja auch schon bei Medikamenten an, wenn er krank ist dann ist er krankt, leidet, und selbst ganz harmlose Mittel (falls man Chemie halt ablehnt) wie inhalieren und Minzoel unter die Nase damit sie nicht so verstopft ist, oder selbst Tee trinken, macht er dann nicht, er leidet es einfach aus. Vielleicht ist das was wo wir nicht zusammen passen, weil es mich auch so kirre macht daneben zu stehen und ich auch kein Verstaendnis dafuer habe das er leidet wenn er es aendern koennte. Und ich mich auch unfair behandelt fuehle wenn er nie was sagt, sogar sagt es ist alles okay, und dann ploetzlich alles beendet, weil es eben nicht okay war, er sich dann aber nicht erinnern kann was eigentlich das Problem war, sondern nur das allgemeine Gefuehl da ist das es "zu eng" ist, wir "nur noch" streiten (in wirklichkeit: 4 mal in 11 Monaten).
Wir sind da wohl sehr unterschiedlich, aber verdammt, ich liebe ihn nunmal! Und mit seinem Prof kann er vonmiraus auch machen was er will, da kann ich zur Not die Klappe halten, aber mit mir nicht, da kann ich das nicht ertragen!! Da muss sich was aendern! Bin ja mal gespannt ob er wirklich irgendwann mal was sagt, denn wenn es so schlimm ist muss ihn ja bald mal was stoeren.
Mit dem nicht mehr so viel ueber sein Verhalten nachdenken hast Du wohl auch Recht, das muesste ich wohl tun, aber es ist so schwer. Auch weil ich solche Angst habe das er ploetzlich wieder Schluss macht, das ich wieder vollkommen davon ueberrascht werde. Aber trotzdem muss ich es wohl probieren.....
So, jetzt muss ich aber was tun, sonst habe ich noch ganz andere Probleme!
Vielen Dank fuer Deine Antwort, es hilft wirklich daruber zu "reden" (schreiben)!!
Liebe Gruesse, und ein schoenes Wochenende!
:schmatz:
ocean
Danke fuer Deine lieben Worte. Es muss Dir nicht leidtun das Du mich zum weinen gebracht hast, es war ja nur so das Du mir das alles nochmal vor Augen gefuehrt hast, und das ist halt traurig, die ganze Situation. Und Du hast mich auch zum nachdenken gebracht, ueber das zusammen wohnen, und die Moeglichkeit auseinander zu ziehen, was wichtig ist.
Ich habe dann gestern sogar mal geschaut nach Zimmern, und auch eins ganz bei uns um die Ecke gefunden. Abends war ich es anschauen, aber leider hatte sich der Typ beim Preis vertippt, und es war viel zu teuer. Sonst haette ich das vielleicht nochmal naeher in Betracht gezogen, denn da es so nahe gewesen waere waere der Stress mit ewig planen ja weggewesen, weil ich einfach kurz dahin haette gehen koennte. Aber wie gesagt, war eh zu teuer. Und eigentlich will ich auch nicht ausziehen, denn ich denke er wuerde es nicht zu schaetzen wissen was das fuer ein riesen Schritt fuer ich waere, wie schwer mir das fallen wuerde. Und ich auch nicht denke das es gross was aendern wuerde, ich denke einfach die Probleme liegen woanders. Das sie zwar durch auseinanderziehen vielleicht ausgeschaltet werden koennen, aber nicht mit dem zusammenwohnen zwangsluaefig ursaechlich verbunden sind. Und er ist sich ja nichtmal bewusst wie sehr mich sein "halb-Schlussmache" verletzt hat, wie schlecht es mir ging, weil ich ja manchmal nicht geweint habe. Und dann dachte er immer es ginge mir gut, gerade wenn ich sogar gelacht habe. Das verstehe ich nicht an ihm, wie wenig sensibel er ist wie es anderen Menschen geht, es muss irgendwie ganz offensichtlich sein (Traenen) damit er es erkennt.
Und er denkt auch das fuer mich auseinanderziehen gut waere, denn dann haette ich eine Rueckzugsmoeglichkeit, das sagt er immer wieder. Das ich die gar nicht will, das nur er die will, das versteht er einfach nicht. So wie er sich weigert das das eine Zimmer seins ist (das mit Tuer), und das offene Zimmer meins, weil meins ja dann das "Durchganszimmer" ist. Das es mir nichts ausmacht, ich das Zimmer mag, das glaubt er mir einfach nicht. Dabei bin ich jemand der eigentlich immer sagt was er denkt, und will, und auch wenn mich was stoert, er koennte es mir also wirklich glauben das ich das so meine wenn ich das sage.
Und als ich ihm das gestern mit dem Zimmer erzaehlt habe, da war er ueberrascht, weil er dachte wir probieren es doch erstmal. Wir haben dann vereinbart das wir wirklich erstmal bis Februar schauen, und ich dann sonst nochmal nach Zimmern schaue. Und ja, er waere zwar gerne alleine, will mich aber nicht rausschmeissen. Daher will er wenn bis zum Sommer warten, wo wir dann beide ausziehen, er nicht das Gefuehl hat er hat mich rausgeschmissen. Wenn ich vorher ausziehe muesste ich das also wirklich alleine entscheiden, und das ist halt schwer wenn ich es nicht will!
Ich denke auch das diese Date-Mittwochs sehr wichtig sind, denn das ist genau das was wir zu wenig gemacht haben, wirklich Zeit miteinander verbringen, nicht nur zusammen in einem Raum. Ich hoffe das es hilft, und das er sie auch mag. Mir hilft es auf alle Faelle, wenn ich weiss da haben wir Zeit fuereinander, dann ist es mir auch mehr egal wenn er Dienstag ganz abwesend ist.
Das grösste Problem ist dabei wohl, dass er selbst nicht genau sagen kann, was ihn stört. Er kommt einfach nicht von selber drauf, was es genau ist. Er hat nur dieses ungenaue Gefühl. Das Gemeine ist, dass du dich nun wieder das Gefühl hast, das für ihn rausfinden zu müssen. Aber das solltest du gar nicht. Das muss er unbedingt selber tun. Sonst lernt er nämlich nichts aus der Krise.Du hast wohl Recht, er muss es rausfinden. Das weiss ich ja an sich auch, daher meinte ich ja das meine Loesungsvorschlaege vielleicht gar nicht passen zu seinem "problem". Aber es ist so schwer daneben zu stehen und zu warten, denn er merkt einfach nicht was es ist, er hat noch nie analisiert wiso er Dinge empfindet wie er sie empfindet, hat es nur immer so hingenommen. Er ist da wirklich eher ein "Hinnehm-Mensch", er kaempft nicht, versucht nichts an den Ursachen zu aendern, sondern leidet still und entzieht sich dann der Situation wenn moeglich durch extreme Aktionen. Das ist ja nicht nur bei uns so, auch in der "Bezieuhung" mit seinem Prof ist das so, er ist unglucklich wie es laeuft, will weg, am besten ganz weit (Antarktis), aber er versucht nicht es zu aendern, obwohl ich dafuer Moeglichkeiten sehe. Er sagt er muss halt noch ein Jahr dableiben, dann kann der sehen wie er klarkommt. Anstatt das er versucht mit ihm zu reden, ihm zu sagen was ihn stoert, versucht es zu aendern. Oder als er in der Arktis war, und der Fernseher immer an. Da hat er ja auch nichts gesagt, es ging ihm schlecht, er war genervt, aber er hat gute Miene zum boesen Spiel gemacht, allerdings halt auf seine Kosten, so das er danach voellig fertig war. Ich weiss, so ist er nun wohl mal, und ich werde ihn nicht aendern koennen, und ich sollte es auch nicht versuchen wollen, denn es ist nicht gut jemanden zu aendern, aber verstehst Du das es mich verrueckt macht daneben zu stehen? Wo ich eher ein "loesungsorientierter" Mensch bin, versuche Situationen zu aendern, nicht nur zu ertragen. Es macht mich wirklich kirre, vorallem weil das Resultat ja ist das er dann zu diesen radikalen Loesungen neigt, wie auseinanderziehen, Schluss machen aus fuer mich heiterem Himmel, die dann fuer mich voellig ueberzogen sind, weil dem akuten Problem nicht angemessen.
Was soll ich da machen? Vorallem weil ich inzwischen auch merke wenn er nur gute Miene macht, ihn aber eigentlich was stoert, er aber nichts sagt. Wie kann ich da daneben stehen und ihn leiden lassen, wenn ich weiss er wird nichts aendern damit es ihm besser geht, bis es absolut zu viel ist. Das faengt ja auch schon bei Medikamenten an, wenn er krank ist dann ist er krankt, leidet, und selbst ganz harmlose Mittel (falls man Chemie halt ablehnt) wie inhalieren und Minzoel unter die Nase damit sie nicht so verstopft ist, oder selbst Tee trinken, macht er dann nicht, er leidet es einfach aus. Vielleicht ist das was wo wir nicht zusammen passen, weil es mich auch so kirre macht daneben zu stehen und ich auch kein Verstaendnis dafuer habe das er leidet wenn er es aendern koennte. Und ich mich auch unfair behandelt fuehle wenn er nie was sagt, sogar sagt es ist alles okay, und dann ploetzlich alles beendet, weil es eben nicht okay war, er sich dann aber nicht erinnern kann was eigentlich das Problem war, sondern nur das allgemeine Gefuehl da ist das es "zu eng" ist, wir "nur noch" streiten (in wirklichkeit: 4 mal in 11 Monaten).
Wir sind da wohl sehr unterschiedlich, aber verdammt, ich liebe ihn nunmal! Und mit seinem Prof kann er vonmiraus auch machen was er will, da kann ich zur Not die Klappe halten, aber mit mir nicht, da kann ich das nicht ertragen!! Da muss sich was aendern! Bin ja mal gespannt ob er wirklich irgendwann mal was sagt, denn wenn es so schlimm ist muss ihn ja bald mal was stoeren.
Mit dem nicht mehr so viel ueber sein Verhalten nachdenken hast Du wohl auch Recht, das muesste ich wohl tun, aber es ist so schwer. Auch weil ich solche Angst habe das er ploetzlich wieder Schluss macht, das ich wieder vollkommen davon ueberrascht werde. Aber trotzdem muss ich es wohl probieren.....
So, jetzt muss ich aber was tun, sonst habe ich noch ganz andere Probleme!
Vielen Dank fuer Deine Antwort, es hilft wirklich daruber zu "reden" (schreiben)!!
Liebe Gruesse, und ein schoenes Wochenende!
:schmatz:
ocean
Hallo Mariala!
Ich hoffe Paris war schoen! Habe Dich zwar vermisst, aber Du hast Dir eine kleine Auszeit, ganz ohne Maenner, auf alle Faelle verdient!
Das sich das schoene Gefuehl vom Wochenende so schnell wieder wandelt, das haette ich auch nie gedacht!
Muss jetzt aber wie gesagt echt was tun!
Hoffe Du hast gut geschlafen, und bis spaeter!
:schmatz: :schmatz:
ocean
Ich hoffe Paris war schoen! Habe Dich zwar vermisst, aber Du hast Dir eine kleine Auszeit, ganz ohne Maenner, auf alle Faelle verdient!
Das sich das schoene Gefuehl vom Wochenende so schnell wieder wandelt, das haette ich auch nie gedacht!
Muss jetzt aber wie gesagt echt was tun!
Hoffe Du hast gut geschlafen, und bis spaeter!
:schmatz: :schmatz:
ocean
Hallo Lisabel!
Das seine Loesung nicht sehr ruecksichtsvoll ist sehe ich auch so, aber wie gesagt, er meint ja das waere auch schoen fuer mich, weil ich dann Rueckzugsoeglichkeiten habe. Das dachte er ja auch beim Schlussmachen, das es auch fuer mich das betse waere, das was ich auch wollte....Das es fuer mich anders ist, dessen ist er sich nicht bewusst...
So, wie gesagt, muss was tun! Aber vielen Dank fuer Deine Gedanken. Und ja, leider hast Du wohl recht, machmal kann man alles probieren, und doch hilft nichts. Ich hoffe dies ist nicht so ein Fall, aber ausgeschlossen ist es wohl nicht.
Ein schoenes Wochenende wuensche ich Dir!
Liebe Gruesse,
ocean
Wie immer man das alles dreht und wendet: wenn ihr nicht wenigstens in einem Punkt einen Kompromiss findet, sehe ich schwarz. Und mit diesem einen Punkt meine ich jetzt nicht ein Entgegenkommen, bei dem jeder Abstriche macht, sondern etwas Gemeinsames, etwas, das ihr beide gleich seht und euch einig seid ohne die eigenen Wünsche und Gefühle hinten anstellen zu müssen.Ja, ich denke Du siehst das sehr richtig, es muesste nicht nur ein Kompromiss sein, nicht nur ein Entgegenkommen fuer das man dann denke ich zwangslaeufig von dem anderen erwartet das man eine "Entschaedigung", oder "Belohnung", dafuer bekommt, sondern es muesste was wirklich schoenes fuer uns beide sein. Ich koennte mir vorstellen das es eine groessere Wohnung ist, mit einem Zimmer fuer ihn, mit vier Waenden und einer Tuer (jetzt hat "sein" Zimmer nur drei Waende, und eine Glastuer zum Schlafzimmer), eins fuer mich, und ein gemeinsammer Schlafzimmer. Dafuer wuerde ich in Kauf nehmen das wir in einer anderen Gegend wohnen, nicht wo wir jetzt wohnen, sondern irgendwo wo es etwas billiger ist, damit wir so eine Wohnung bezahlen koennten. Aber das waere dann wirklich was was ich schoen faende, die Gegend waere dann kein "Opfer", es waere halt was anderes, aber wenn die Wohnung schoen ist, dann waere das einfach schoen. Denn ich akzeptiere ja das er eine Rueckzugamoeglichkeit will und braucht, war ja selbst mal in der Situation, und wuerde ihm diese ja gerne geben, weil ich denke es wuerde ihm wirklich helfen. Und ich faende es ja auch nicht schlimm, anders als auseinanderziehen, wuerde mir das nicht wehtun das er ein eigenes Zimmer will. Die Frage ist nun ob das was ist was er auch wirklich will. Als wir gestern drueber geredte haben meinte er erst "Sowas finden wir eh nicht, wird zu teuer sein, etc". Aber als ich nach Zimmern geschaut hatte hatte ich zwei Wohnungen gesehen die genau passen wuerden. Eine sogar schon fuer den Sommer, die andere fuer jetzt. Das passt zwar nicht, und ich denke keine von beiden wird es werden, aber als ich ihm die Fotos und Grundrisse zeigte, im zeigte das es sowas gibt, fuer einen Preis den wir bezahlen koennen, da war er schon sehr interessiert. Wir werden das jetzt nicht aktiv weiterverfolgen, aber ich denke schon das es irgendwie eine Alternative fuer ihn ist, und gesehen zu haben das es die wirklich gibt, es nicht nur reines Wunschdenken ist, das hat jetzt vielleicht einen Ansatzpunkt fuer diesen Gedanken bei ihm geschaffen. Mal sehen ob daraus was wird.
Was der wahre Grund ist, weiß er entweder selbst nicht oder er will ihn nicht sagen, weil er fürchtet, es wäre zu verletzend für dich.Ich denke er weiss es wirklich nicht, das ist das Gefuehl das ich habe. Er weiss nicht wiso er so fuehlt, er fuehlt nur so. So ist er wohl. Denn selsbt am Anfang, als alles noch toll war, da konnte er mir nie sagen was er toll an mir fand, er fand mich einfach toll, liebte mich. Konnte er auch nicht naeher spezifizieren. Er hinterfragt seine Gefuehle denke ich einfach nicht so sehr. Daher denke ich er weiss es wirklich nicht.
Das seine Loesung nicht sehr ruecksichtsvoll ist sehe ich auch so, aber wie gesagt, er meint ja das waere auch schoen fuer mich, weil ich dann Rueckzugsoeglichkeiten habe. Das dachte er ja auch beim Schlussmachen, das es auch fuer mich das betse waere, das was ich auch wollte....Das es fuer mich anders ist, dessen ist er sich nicht bewusst...
So, wie gesagt, muss was tun! Aber vielen Dank fuer Deine Gedanken. Und ja, leider hast Du wohl recht, machmal kann man alles probieren, und doch hilft nichts. Ich hoffe dies ist nicht so ein Fall, aber ausgeschlossen ist es wohl nicht.
Ein schoenes Wochenende wuensche ich Dir!
Liebe Gruesse,
ocean
Huhu, ocean!
Tut mir leid, ich wollte dich nicht von der Arbeit abhalten! Aber oft ist es so, dass man etwas liest und sich eine Antwort aufdrängt, sie man unbedingt loswerden möchte - und manchmal kann man sich auch zusammenreißen. ;)
Heute sollte ich selbst etwas arbeiten und es geht nichts so richtig weiter. Also lese ich in deinem Thread und mache mir Gedanken dazu. Du kennst ja meine Geschichte: auch in meinem Leben gibt es jemanden, der so ganz anders über Beziehung denkt als ich.
Sein Unverständnis für meine Wünsche und Pläne erklärt er dann oft mit seinem Job, der doch wichtiger als alles andere in der Welt ist. Da habe ich kein Argument mehr dagegen: er ist Kinderarzt und forscht gerade in Uganda an einer seltenen Krankheit, tja...
Was die getrennten Wohnungen angeht, wollte ich dir noch etwas schreiben:
Es ist klar, dass dein Freund seinen Wunsch mit Rückzugsmöglichkeit erklärt, die er braucht und die auch für dich gut wäre (--> sehe ich als "Verkaufsargument"), aber eine eigene Wohnung zu haben, bedeutet doch viel mehr:
Man kann kommen und gehen, wann man will, ohne Rechenschaft ablegen zu müssen. Man kann telefonieren, Besuche empfangen, kochen, baden, Musik hören, arbeiten wann immer man will OHNE irgendjemanden fragen oder antworten zu müssen.
Das bedeutet doch: Null Kompromiss!
Ein bisschen kann ich deinen Freund schon verstehen, weil ich selbst allein wohne und es sehr genieße. Ich weiß nicht, ob meine Liebe groß genug wäre, diese Freiheit aufzugeben - wirklich! Das könnte ich im Moment gar nicht beantworten!
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dein Freund nicht alles sagt, was er denkt. Das ist ein seltsames Gefühl, ich kenn ihn doch gar nicht. Vielleicht vergleiche ich ihn auch zu sehr, denn mein Gefühl sagt mir, er möchte einfach die Freiheit, dann ganz allein sein zu dürfen, wenn ER es will und nicht, wenn es der Kompromiss erlaubt.
Aber diese Wahrheit möchte er dir nicht ins Gesicht schmettern, weil du es persönlich nehmen würdest und er dich nicht verletzen will. Er liebt dich bestimmt und sieht da möglicherweise gar keinen Zusammenhang mit diesen (etwas egozentrischen) Bedürfnissen.
Es tut mir leid, wenn ich dir das jetzt so unverblümt sagte, ich hoffe trotz meiner manchmal recht distanzlosen Schreibweise dennoch immer wieder, nicht allzu sehr den wunden Punkt getroffen zu haben.
Danke für deine lieben Wünsche und auch dir das Beste für ein entspanntes, harmonisches Wochenende!
Liebe Grüße von
Tut mir leid, ich wollte dich nicht von der Arbeit abhalten! Aber oft ist es so, dass man etwas liest und sich eine Antwort aufdrängt, sie man unbedingt loswerden möchte - und manchmal kann man sich auch zusammenreißen. ;)
Heute sollte ich selbst etwas arbeiten und es geht nichts so richtig weiter. Also lese ich in deinem Thread und mache mir Gedanken dazu. Du kennst ja meine Geschichte: auch in meinem Leben gibt es jemanden, der so ganz anders über Beziehung denkt als ich.
Sein Unverständnis für meine Wünsche und Pläne erklärt er dann oft mit seinem Job, der doch wichtiger als alles andere in der Welt ist. Da habe ich kein Argument mehr dagegen: er ist Kinderarzt und forscht gerade in Uganda an einer seltenen Krankheit, tja...
Was die getrennten Wohnungen angeht, wollte ich dir noch etwas schreiben:
Es ist klar, dass dein Freund seinen Wunsch mit Rückzugsmöglichkeit erklärt, die er braucht und die auch für dich gut wäre (--> sehe ich als "Verkaufsargument"), aber eine eigene Wohnung zu haben, bedeutet doch viel mehr:
Man kann kommen und gehen, wann man will, ohne Rechenschaft ablegen zu müssen. Man kann telefonieren, Besuche empfangen, kochen, baden, Musik hören, arbeiten wann immer man will OHNE irgendjemanden fragen oder antworten zu müssen.
Das bedeutet doch: Null Kompromiss!
Ein bisschen kann ich deinen Freund schon verstehen, weil ich selbst allein wohne und es sehr genieße. Ich weiß nicht, ob meine Liebe groß genug wäre, diese Freiheit aufzugeben - wirklich! Das könnte ich im Moment gar nicht beantworten!
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dein Freund nicht alles sagt, was er denkt. Das ist ein seltsames Gefühl, ich kenn ihn doch gar nicht. Vielleicht vergleiche ich ihn auch zu sehr, denn mein Gefühl sagt mir, er möchte einfach die Freiheit, dann ganz allein sein zu dürfen, wenn ER es will und nicht, wenn es der Kompromiss erlaubt.
Aber diese Wahrheit möchte er dir nicht ins Gesicht schmettern, weil du es persönlich nehmen würdest und er dich nicht verletzen will. Er liebt dich bestimmt und sieht da möglicherweise gar keinen Zusammenhang mit diesen (etwas egozentrischen) Bedürfnissen.
Es tut mir leid, wenn ich dir das jetzt so unverblümt sagte, ich hoffe trotz meiner manchmal recht distanzlosen Schreibweise dennoch immer wieder, nicht allzu sehr den wunden Punkt getroffen zu haben.
Danke für deine lieben Wünsche und auch dir das Beste für ein entspanntes, harmonisches Wochenende!
Liebe Grüße von
Hallo Lisabel!
Ja, mal wieder hast Du Recht, machmal kann man sich zusammenreissen, manchmal nicht. Heute nicht, denn ich komme eh nur sooo langsam weiter, staendig geht wieder was nicht mit dem Computer, muss wieder installiert werden, und da ist es schwer sich nicht ablenken zu lassen. Vorallem weil ich manchmal echt nicht weiss was ich tun soll waehrend der Computer-Experte das was ich brauche instaliert. Also komme ich wieder hierhin :) Muss gleich mit meinem Betreuer lunchen gehen, aber vorher habe ich nich 15 Minuten Zeit.
Erstmal zu Deiner Sorge nicht allzusehr den wunden Punkt getroffen zu haben: Ich denke Du triffst ihn, ich finde das jedoch nicht umbedingt schlimm, eher sogar schoen, denn genau der wunde Punkt ist ja das worauf es am Ende hin kommt, und was soll man um den heissen Brei rumreden, bringt ja eh nichts. Ich finde es also immer sehr schoen wenn Du es so auf den Punkt bringst, auch wenn es mich vielleicht mal traurig macht (wie der Post von Eryn gestern), an sich hilft es mir aber nur. Also, weiter so :)
Weisst Du, ich konnte mir bis ich ihn getroffen habe nie vorstellen meine eigene Wohnung aufzugeben, wo ich alleine alles bestimmt habe. Aber erstens hatte ich hier keine eigene Wohnung, nur ein WG Zimmer, wo man eben nicht wirklich dieses Gefuehl hat, und ausserdem passte fuer mich bei ihm einfach alles. Und als er dann vorschlug das ich zu ihm ziehe, da dachte ich es ist bei ihm auch so. Und er sagt auch das er es am Anfang schoen fand, aber das da halt noch alles neu war, aufregend, und jetzt halt nicht mehr. Das meint er denke ich mit Alltag, aber das waere denke ich auch so wenn wir nicht zusammen wohnen wuerden. Aber da kommt wieder das Problem hinzu das er noch nie eine Beziehung ueber diesen Punkt gefuehrt hat wo es nicht mehr neu und aufregend war, er das also auf das Zusammenwohnen alleine schiebt. Und seine Illusion alles wird wieder aufregend nur wiel wir getrennt wohnen nicht wahr werden wird, meiner Meinung nach.....Er sagt jetzt es war wohl fuer ihn zu frueh seine eigene Wohnung aufzugeben, weil er das erste mal eine eigene hatte, und zwar erst zwei Jahre. Allerdings weiss ich nicht ob es eine bestimmte Laenge gibt wo es dann nicht zu frueh waere, ich denke es ist so wie Du schreibst, wenn einem das gefaellt das man keine Kompromisse machen muss, dann gefaellt einem das halt. Unabhaengig wie lange der Zustand schon anhaelt. Und ich denke fast je laenger man alleine wohnt, um so schwerer wird es unter Umstaenden wieder Kompromisse zu machen...
Muss jetzt zu besagtem Lunch!
Nochmal schoenes Wochenende,
:schmatz:
ocean
P.S. Ach ja, die "(etwas egozentrischen) Bedürfnissen." haben mir gefallen! Denn ich denke halt das Kompromisse zu einer Beziehung gehoeren.....Schade das ich ihm das nicht zeigen kann :)
Ja, mal wieder hast Du Recht, machmal kann man sich zusammenreissen, manchmal nicht. Heute nicht, denn ich komme eh nur sooo langsam weiter, staendig geht wieder was nicht mit dem Computer, muss wieder installiert werden, und da ist es schwer sich nicht ablenken zu lassen. Vorallem weil ich manchmal echt nicht weiss was ich tun soll waehrend der Computer-Experte das was ich brauche instaliert. Also komme ich wieder hierhin :) Muss gleich mit meinem Betreuer lunchen gehen, aber vorher habe ich nich 15 Minuten Zeit.
Erstmal zu Deiner Sorge nicht allzusehr den wunden Punkt getroffen zu haben: Ich denke Du triffst ihn, ich finde das jedoch nicht umbedingt schlimm, eher sogar schoen, denn genau der wunde Punkt ist ja das worauf es am Ende hin kommt, und was soll man um den heissen Brei rumreden, bringt ja eh nichts. Ich finde es also immer sehr schoen wenn Du es so auf den Punkt bringst, auch wenn es mich vielleicht mal traurig macht (wie der Post von Eryn gestern), an sich hilft es mir aber nur. Also, weiter so :)
Man kann kommen und gehen, wann man will, ohne Rechenschaft ablegen zu müssen. Man kann telefonieren, Besuche empfangen, kochen, baden, Musik hören, arbeiten wann immer man will OHNE irgendjemanden fragen oder antworten zu müssen.Das bedeutet doch: Null Kompromiss!Ich denke da kannst Du vielleicht recht haben, ist ja auch meine Sorge. Habe ich ja auch oben schonmal beschrieben, er will alles so machen koennen wie er will, und mich nur als Sahnehaeubchen. Er will sich nicht an meine Art Dinge zu machen gewoehnen. Daher ging es ja auch noch besser als ich noch nur "bei" ihm gewohnt habe, weil es da genauso war. Er konnte zwar nicht alles machen was er wollte zu jeder zeit, aber wenigstens wurde alles so gemacht wie er es gewont war, das war also schonmal besser. Ich glaube auch das es das viel mehr ist als das mit der Rueckzugsmoeglichkeit, weil er ja das ja auch gar nicht wirklich probieren will, er findet ja immer Ausfluechte wiso das nicht geht. Wenn er es wirklich wollte, dann wuerde er es machen. Aber irgendwie will ich ihn auch zwingen zu sagen das er nunmal keine Kompromisse machen will, denn immer wenn ich ihm das gesagt habe, ganz ruhig und nicht vorwurfsvoll, nur als mein Eindruck, dann hat er es vehement abgestritten. Er erkennt das denke ich so nicht, und er muss er erkennen. Das ist es ja, wenn ich es nachvollziehen koennte, weil er eben sagt das es das ist, dann wuerde es mir leichter fallen das zu akzeptieren, aber solange er andere vage Sachen "vorschiebt" die keinen Sinn machen, solange sehe ich den Sinn nicht.
Weisst Du, ich konnte mir bis ich ihn getroffen habe nie vorstellen meine eigene Wohnung aufzugeben, wo ich alleine alles bestimmt habe. Aber erstens hatte ich hier keine eigene Wohnung, nur ein WG Zimmer, wo man eben nicht wirklich dieses Gefuehl hat, und ausserdem passte fuer mich bei ihm einfach alles. Und als er dann vorschlug das ich zu ihm ziehe, da dachte ich es ist bei ihm auch so. Und er sagt auch das er es am Anfang schoen fand, aber das da halt noch alles neu war, aufregend, und jetzt halt nicht mehr. Das meint er denke ich mit Alltag, aber das waere denke ich auch so wenn wir nicht zusammen wohnen wuerden. Aber da kommt wieder das Problem hinzu das er noch nie eine Beziehung ueber diesen Punkt gefuehrt hat wo es nicht mehr neu und aufregend war, er das also auf das Zusammenwohnen alleine schiebt. Und seine Illusion alles wird wieder aufregend nur wiel wir getrennt wohnen nicht wahr werden wird, meiner Meinung nach.....Er sagt jetzt es war wohl fuer ihn zu frueh seine eigene Wohnung aufzugeben, weil er das erste mal eine eigene hatte, und zwar erst zwei Jahre. Allerdings weiss ich nicht ob es eine bestimmte Laenge gibt wo es dann nicht zu frueh waere, ich denke es ist so wie Du schreibst, wenn einem das gefaellt das man keine Kompromisse machen muss, dann gefaellt einem das halt. Unabhaengig wie lange der Zustand schon anhaelt. Und ich denke fast je laenger man alleine wohnt, um so schwerer wird es unter Umstaenden wieder Kompromisse zu machen...
Muss jetzt zu besagtem Lunch!
Nochmal schoenes Wochenende,
:schmatz:
ocean
P.S. Ach ja, die "(etwas egozentrischen) Bedürfnissen." haben mir gefallen! Denn ich denke halt das Kompromisse zu einer Beziehung gehoeren.....Schade das ich ihm das nicht zeigen kann :)
Huhu, ich schon wieder!
Liebe ocean, heute klebe ich an dir und an meinem Mitteilungsbedürfnis, das ist schon richtig krass.
Denn als ich deine Antwort gelesen habe, ist mir ein Sozialpsychologe eingefallen, von dem ich schon vor einiger Zeit einen Beitrag gelesen habe - daher kann ich ihn nur noch sinngemäß zitieren.
Es ging um Macht- und Rollenverhältnisse in der Beziehung und um die zeitlichen Umbrüche: wie sich Emanzipation auswirkt, wie sich das Verhalten von Frauen und Männern gewandelt hat, wie sie damit umgehen können oder eher nicht.
Jedenfalls war die Quintessenz folgende Aussage:
Beziehungen sind immer Machtspiele, auch wenn beide Partner das nicht möchten. Da ergibt sich oft ein Dilemma, besonders bei intelligenten, gebildeten Menschen, die die Fähigkeit haben, ihr Verhalten im Kontext von Tradition und Erwartungshaltung der Gesellschaft zu reflektieren: denn wenn sie sich bemühen, keine Hierarchie und kein Machtgefüge entstehen zu lassen, leiden sie unter ihrer Unfähigkeit, dieses zu verhindern, daher werden sie es verleugnen ...
Mich hat diese Aussage fasziniert, weil ich mich selbst darin erkannt habe.
Und daher dachte ich mir: vll trifft das auch - ein bisschen - auf deinen Freund zu.
Kompromisse zu machen bedeutet doch auch immer ein wenig, sich unterzuordnen, Macht herzugeben.
Nur wenn man aus seiner Beziehung kein Machtspiel machen will, leugnet man solche Gefühle selbstverständlich - mit dem Ergebnis, das unterschwellig ein seltsam ungutes Gefühl brodelt, das man nicht so richtig einschätzen kann, was es ist und woher es kommt.
Ich hoffe, du kannst etwas damit anfangen und es war nicht zu wirr.
Viel Spaß beim Lunchen und alles Liebe für dich wünscht
Liebe ocean, heute klebe ich an dir und an meinem Mitteilungsbedürfnis, das ist schon richtig krass.
Denn als ich deine Antwort gelesen habe, ist mir ein Sozialpsychologe eingefallen, von dem ich schon vor einiger Zeit einen Beitrag gelesen habe - daher kann ich ihn nur noch sinngemäß zitieren.
Es ging um Macht- und Rollenverhältnisse in der Beziehung und um die zeitlichen Umbrüche: wie sich Emanzipation auswirkt, wie sich das Verhalten von Frauen und Männern gewandelt hat, wie sie damit umgehen können oder eher nicht.
Jedenfalls war die Quintessenz folgende Aussage:
Beziehungen sind immer Machtspiele, auch wenn beide Partner das nicht möchten. Da ergibt sich oft ein Dilemma, besonders bei intelligenten, gebildeten Menschen, die die Fähigkeit haben, ihr Verhalten im Kontext von Tradition und Erwartungshaltung der Gesellschaft zu reflektieren: denn wenn sie sich bemühen, keine Hierarchie und kein Machtgefüge entstehen zu lassen, leiden sie unter ihrer Unfähigkeit, dieses zu verhindern, daher werden sie es verleugnen ...
Mich hat diese Aussage fasziniert, weil ich mich selbst darin erkannt habe.
Und daher dachte ich mir: vll trifft das auch - ein bisschen - auf deinen Freund zu.
Kompromisse zu machen bedeutet doch auch immer ein wenig, sich unterzuordnen, Macht herzugeben.
Nur wenn man aus seiner Beziehung kein Machtspiel machen will, leugnet man solche Gefühle selbstverständlich - mit dem Ergebnis, das unterschwellig ein seltsam ungutes Gefühl brodelt, das man nicht so richtig einschätzen kann, was es ist und woher es kommt.
Ich hoffe, du kannst etwas damit anfangen und es war nicht zu wirr.
Viel Spaß beim Lunchen und alles Liebe für dich wünscht
Liebe ocean,
So, jetzt habe ich geschlafen und habe meine Schwester besucht, die heute Geburtstag hat. Es liegen zwei anstrengede aber auch sehr ausgefüllte und schöne Tage hinter mir.
Erstmal möchte ich Dich etwas ganz Pragmatisches fragen: Was meinst Du damit, dass Dein Freund wahrscheinlich zu 90 Prozent bald weggeht? Wohin geht er denn und wann? In die Arktis? Wenn er wirklich für längere Zeit in die Arktis gehen würde, dann wäre das doch schon sehr schwer für Euch...
Ich finde, dass er sich so sehr für die Arktis begeistern kann sagt viel über Deinen Freund aus. Die Weite, die Einsamkeit dort und auch die Kälte... das alles passt sehr gut zu dem Bild, das ich im Laufe der Zeit von ihm gewonnen habe. Er kann sich anderen Menschen nur schwer öffnen und braucht unheimich viel Raum, in dem er sich abgrenzen kann. Trotzdem kann er sehr viel Wärme ausstrahlen, für sich und für andere.
Ich glaube, dass ich Deinen Freund ein wenig verstehe. Ich glaube es deshalb, weil mein Exfreund ganz ähnlich ist wie er... und ich habe die seltsame und schmerzhafte Erfahrung gemacht, dass sich zwischen meinem Exfreund und mir erst dann wieder eine seelische Nähe einstellen konnte, als wir äußerlich ganz auf Distanz gegangen waren. Als wir uns letztes Wochenende getroffen haben hatte ich das erste Mal seit langem das Gefühl, ihn verstehen zu können. Mein Exfreund hat mir erzählt, dass er in der Beziehung einfach das Gefühl hatte zu ersticken und unfair zu mir war, ohne es zu wollen. Das ist so traurig – man merkt gerade wenn man auseinander ist und eingesehen hat, dass man nicht zusammen sein kann, wie gerne man sich eigentlich hat.
Von außen betrachtet würde es der Beziehung vielleicht wirklich gut tun, wenn Du ausziehen würdest. Allerdings gibt es da ein großes Problem: Eine Beziehung kann nicht funktionieren, wenn nur ein Partner die Bedürfnisse des anderen erforscht und berücksichtigt. Es geht nicht, dass Du Dir so viele Gedanken um Deinen Freund machst und alles dafür tun möchtest, damit er sich in der Beziehung wohl fühlt, während er sich zurücklehnen kann. Wenn Du ausziehen würdest hättest Du sicher das Gefühl, etwas sehr sehr Großes für ihn getan zu haben, und wärst unterbewusst enttäuscht, wenn er Dir im Gegenzug nicht mit übergroßer Liebe begegnen würde. Ich glaube es wäre ein zu große Opfer – DU willst es ja nicht. Ich denke Du wärst langfristig so enttäuscht, Du könntest das nicht vergessen.
Dass Du gleichzeitig in der jetzigen Situation nicht locker sein kannst und es nicht schaffst, ihn einfach sein zu lassen, kann ich aber auch gut verstehen. Ich bin da auch ein gebranntes Kind, ich merke das an meinem Verhalten zum njm. Nachdem ich heute aus Paris gekommen bin hätte ich heute Abend gerne etwas mit ihm unternommen, aber er hatte keine Zeit. Ich war ziemlich enttäuscht, habe es mir aber nicht anmerken lassen. Diese kleine Sache lässt mich schon wieder total unsicher werden, ich fühle mich nicht gemocht, kann nicht verstehen, dass er etwas anderes zu tun hat... und bin traurig. Es ist wirklich dumm und ich erzähle es Dir nur damit Du weißt, wie gut ich nachvollziehen kann, dass Du das Verhalten Deines Freundes nicht einfach runterschlucken kannst. Mein Mitgefühl! :trost:
Jetzt in Paris zu sein war auch sehr seltsam, denn ich war dort vor fast vier Jahren, in der schönen Anfangszeit mit meinem Exfreund. Das waren damals fantastische Tage und viele Orte haben mich jetzt and diese Zeit erinnert. Und wieder habe ich gemerkt, wie sehr ich ihn vermisse... ich habe ihm von Paris aus eine Sms geschickt und ihn gefragt ob wir uns am Wochenende sehen, aber er hat keine Zeit. Ich glaube er ist ziemlich enttäuscht weil ich nicht auf ihn eingegangen bin, er hat es zwar nicht gesagt, aber ich fühle es. Wahrscheinlich schreibe ich ihm heute Abend einen Brief, weil mir alles einfach so leid tut. Ich habe Sehnsucht nach ihm, weiß aber, dass wir es nicht zusammen schaffen würden, dass ich durch die Nähe zu ihm wieder abhängig werden würde.
Du siehst, ich bin immer noch verwirrt und die Auszeit von den Männern hat nichts vereinfacht...
Dir möchte ich jetzt nicht zu einer konkreten Vorgehensweise raten, Du musst in diesem Fall einfach auf Dein Innerstes hören. Dein Freund empfindet ganz anders als Du, das mit dem Auseinanderziehen ist für ihn nicht schlimm, sonst hätte er es Dir auch nicht so arglos vorgeschlagen. Eure Gefühle und Eure Vorstellungen von einer Beziehung sind verschieden – jetzt kommt es darauf an, ob ihr es schaffen könnt, das irgendwie zu vereinbaren. Nur wenn sich ein Gleichgewicht einstellen kann, bei dem nicht nur einer von beiden sich zu Gunsten des anderen zurücknimmt, kann es klappen. Sicher werden die Waagschalen des öfteren hin- und herpendeln, bedingt zum Beispiel durch die genannten "Machtspiele", die es in jeder Beziehung gibt. Aber es sollte nie so weit gehen, dass ein Partner die Last ganz alleine trägt.
Ich denke an Dich,
:schmatz: Mariala
So, jetzt habe ich geschlafen und habe meine Schwester besucht, die heute Geburtstag hat. Es liegen zwei anstrengede aber auch sehr ausgefüllte und schöne Tage hinter mir.
Erstmal möchte ich Dich etwas ganz Pragmatisches fragen: Was meinst Du damit, dass Dein Freund wahrscheinlich zu 90 Prozent bald weggeht? Wohin geht er denn und wann? In die Arktis? Wenn er wirklich für längere Zeit in die Arktis gehen würde, dann wäre das doch schon sehr schwer für Euch...
Ich finde, dass er sich so sehr für die Arktis begeistern kann sagt viel über Deinen Freund aus. Die Weite, die Einsamkeit dort und auch die Kälte... das alles passt sehr gut zu dem Bild, das ich im Laufe der Zeit von ihm gewonnen habe. Er kann sich anderen Menschen nur schwer öffnen und braucht unheimich viel Raum, in dem er sich abgrenzen kann. Trotzdem kann er sehr viel Wärme ausstrahlen, für sich und für andere.
Ich glaube, dass ich Deinen Freund ein wenig verstehe. Ich glaube es deshalb, weil mein Exfreund ganz ähnlich ist wie er... und ich habe die seltsame und schmerzhafte Erfahrung gemacht, dass sich zwischen meinem Exfreund und mir erst dann wieder eine seelische Nähe einstellen konnte, als wir äußerlich ganz auf Distanz gegangen waren. Als wir uns letztes Wochenende getroffen haben hatte ich das erste Mal seit langem das Gefühl, ihn verstehen zu können. Mein Exfreund hat mir erzählt, dass er in der Beziehung einfach das Gefühl hatte zu ersticken und unfair zu mir war, ohne es zu wollen. Das ist so traurig – man merkt gerade wenn man auseinander ist und eingesehen hat, dass man nicht zusammen sein kann, wie gerne man sich eigentlich hat.
Von außen betrachtet würde es der Beziehung vielleicht wirklich gut tun, wenn Du ausziehen würdest. Allerdings gibt es da ein großes Problem: Eine Beziehung kann nicht funktionieren, wenn nur ein Partner die Bedürfnisse des anderen erforscht und berücksichtigt. Es geht nicht, dass Du Dir so viele Gedanken um Deinen Freund machst und alles dafür tun möchtest, damit er sich in der Beziehung wohl fühlt, während er sich zurücklehnen kann. Wenn Du ausziehen würdest hättest Du sicher das Gefühl, etwas sehr sehr Großes für ihn getan zu haben, und wärst unterbewusst enttäuscht, wenn er Dir im Gegenzug nicht mit übergroßer Liebe begegnen würde. Ich glaube es wäre ein zu große Opfer – DU willst es ja nicht. Ich denke Du wärst langfristig so enttäuscht, Du könntest das nicht vergessen.
Dass Du gleichzeitig in der jetzigen Situation nicht locker sein kannst und es nicht schaffst, ihn einfach sein zu lassen, kann ich aber auch gut verstehen. Ich bin da auch ein gebranntes Kind, ich merke das an meinem Verhalten zum njm. Nachdem ich heute aus Paris gekommen bin hätte ich heute Abend gerne etwas mit ihm unternommen, aber er hatte keine Zeit. Ich war ziemlich enttäuscht, habe es mir aber nicht anmerken lassen. Diese kleine Sache lässt mich schon wieder total unsicher werden, ich fühle mich nicht gemocht, kann nicht verstehen, dass er etwas anderes zu tun hat... und bin traurig. Es ist wirklich dumm und ich erzähle es Dir nur damit Du weißt, wie gut ich nachvollziehen kann, dass Du das Verhalten Deines Freundes nicht einfach runterschlucken kannst. Mein Mitgefühl! :trost:
Jetzt in Paris zu sein war auch sehr seltsam, denn ich war dort vor fast vier Jahren, in der schönen Anfangszeit mit meinem Exfreund. Das waren damals fantastische Tage und viele Orte haben mich jetzt and diese Zeit erinnert. Und wieder habe ich gemerkt, wie sehr ich ihn vermisse... ich habe ihm von Paris aus eine Sms geschickt und ihn gefragt ob wir uns am Wochenende sehen, aber er hat keine Zeit. Ich glaube er ist ziemlich enttäuscht weil ich nicht auf ihn eingegangen bin, er hat es zwar nicht gesagt, aber ich fühle es. Wahrscheinlich schreibe ich ihm heute Abend einen Brief, weil mir alles einfach so leid tut. Ich habe Sehnsucht nach ihm, weiß aber, dass wir es nicht zusammen schaffen würden, dass ich durch die Nähe zu ihm wieder abhängig werden würde.
Du siehst, ich bin immer noch verwirrt und die Auszeit von den Männern hat nichts vereinfacht...
Dir möchte ich jetzt nicht zu einer konkreten Vorgehensweise raten, Du musst in diesem Fall einfach auf Dein Innerstes hören. Dein Freund empfindet ganz anders als Du, das mit dem Auseinanderziehen ist für ihn nicht schlimm, sonst hätte er es Dir auch nicht so arglos vorgeschlagen. Eure Gefühle und Eure Vorstellungen von einer Beziehung sind verschieden – jetzt kommt es darauf an, ob ihr es schaffen könnt, das irgendwie zu vereinbaren. Nur wenn sich ein Gleichgewicht einstellen kann, bei dem nicht nur einer von beiden sich zu Gunsten des anderen zurücknimmt, kann es klappen. Sicher werden die Waagschalen des öfteren hin- und herpendeln, bedingt zum Beispiel durch die genannten "Machtspiele", die es in jeder Beziehung gibt. Aber es sollte nie so weit gehen, dass ein Partner die Last ganz alleine trägt.
Ich denke an Dich,
:schmatz: Mariala
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