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...las uns gehen... (jetzt sammel tread)

Ehrlich oder unaufrichtig?

Was von beidem ist Dir wichtig?

Auf dem Schachfeld, Deinem Leben,

Kann's nur eine Dame geben.

Du jedoch schiebst zwei umher

Und möchtest auch noch eine mehr,

Wunderst Dich als Bigamist,

Warum Du für sie kein König bist.

Brich' es ab, dies böse Spiel,

Und konzentrier' Dich auf ein Ziel.

Denn bist Du zu Dir selbst nicht ehrlich,

Für wen bist Du dann noch begehrlich?

Haben, Wollen und Besitz

Sind im Grunde nur ein Witz.

Gib dem Ganzen einen Sinn

Und ersetz' es durch: ich bin!

Auf dem Schachfeld Deines Lebens

Ist mancher Spielzug oft vergebens -

Doch nur, wenn Du ans Siegen denkst

Und sonst nichts Beachtung schenkst.

Denk' daran: Dein Gegenüber

Macht Sonnentage Dir nicht trüber!

Denn Du bestimmst Dein Leben lang

Den Sonnenauf- und -untergang...

(schau70, irgendwie dummgelaufen! ;-)) )

 
habe mich entschieden,

zwei damen sind ausgeschieden,

doch scheint es ehr,

ein bauernopfer zu sein,

das der könig nicht falle...

habe mich entschieden,

gegen die triebe und für die liebe,

so erscheint es im moment mir noch,

auch wenn die liebe mich zu brechen droht...

hab mich entschieden, mehr zu sein,

als ein produckt der umstände,

die fies und gemein,

mich zu etwas machten das ich nicht bin...

doch entspricht das nur zum teil der wahrheit,

versuchen will ich zu schaffen nun klarheit,

denn wie weit sind die umstände es,

die für uns entscheiden was nicht zu entscheiden ist?

(von endraum; dem traumtänzer auf messer schneide, auf dem weg aus dem nebel)

 
Wenn Tränen uns fesseln,

wie harte Bande aus Eisen,

an ein Leben uns binden,

nur um uns zu zeigen, das es Leben ist,

dann brennen sie tief sich ein.

Sie fließen ruhig dahin.

Wollen nicht einmal gesehen werden.

Aus tiefen Gefühlen

werden sie geboren.

Die Tränen sind die Boten.

Verkünden mit der alten Stärke

das noch lebend ist,

was im innersten schon

verlohren geglaubt.

Die dunkle Flut

bringt in kalten Schatten

hervor, was verlohren ist.

Kein Wesen mag erkennen,

was die Bedeutung ist,

denn zu schwer ist die Last

die getragen wurde.

Jede Träne ist ein Leben,

was ich vergäude und gewinne.

Ihren Weg muss ich gehen.

Sie gehen durch die Herzen

und die Gesichter.

Tränen sind Gefühle.

Tränen sind Leben.

von endraum, dem das wasser bis zum halse steht... (allerdings hauptsächlich wegen der anstehenden abiprüfung)

 
plötzlich alles so anders, plötzlich alles leer,

plötzlich die erkenntniss, so will ich es nicht mehr...

einst den weg als solchen selbst gewählt,

meistens gefreut, selten gequält,

doch jetzt da das ende naht,

bemerkt man, was man die ganze zeit vermisst hat...

plötzlich gibt es wieder leute,

neue leute wunderbar,

mit den zu träumen und zu lieben,

mehr als nur ein traum als solcher ist...

grad gefunden jemand neuen,

doch schon angst es zu bereuen,

ständig warten super leute,

lacht dich an die fette beute,

doch du verschliest dich innerlich...

denn in gedanken da bist du schon fort,

nicht mehr lange lebst du an diesem ort,

beginnst ihn jetzt schon zu vermissen,

weisst du wirst verreisen müssen,

länger als 6 wochen nur,

von liebe bleibt da keine spur,

das ist es was dich traurig macht...

7 wochen letzte chance,

geh doch einfach mal aufs ganze,

lebe frei und ohne sorgen,

denek nicht mehr nur an morgen...

doch dich plötzlich die erkenntnis trifft,

das es nicht nur dich betrifft,

nicht nur dein herz wär gebrochen,

ihres wär hinein geflochten,

und bräche dadurch mitendzwei...

früher wars dir einerlei,

heute leidet einer nur,

dieser dafür still und leise,

plant er seine große reise,

einen traum zu jagen um die welt...

(von endraum, der kruz vorm abschied beginnt die welt mit anderen augen zu sehen...)

 
wenn drogen eine beziehung zerstören,

wegen ihnen 2 menschen nicht mehr zusammen gehören,

der eine leidet der andre fixt,

bis es auch ihn von innen zerfrist,

dann ist die liebe lang erloschen,

doch die vernufnt ist abgedroschen,

klingt so dröge still und leer,

doch auch drogen helfen dir nicht mehr,

wenn du erkennen musst was du wirklich bist,

nein du bist kein egoist,

du bist das was von dir übrig ist,

ein gespinnst aus alten träumen,

und keiner da sie weg zu räumen...

lebst allein in dieser welt,

lebst von drogen ohne geld,

fühlst dich als der gott auf erden,

doch das wird bald anders werden,

denn nicht mehr lange wird es dauern,

dann wirst du dich selbst einmauern,

unter drogen und auch schmerzen,

brichst du nie wieder fremde herzen,

den gebrochen dann bist du,

die drogen helfen dir nur nach dazu

doch nicht sie sind schuld daran,

das es einstmals soweit kam,

drogen kennen keinen hass,

machen nicht süchtig lass den spass

du bist es der ihn verfällt,

in einer neuen bunten welt

wo sie lügen und bestechen,

und am ende dich zerbrechen...

doch nicht sie nein du bist schuld daran,

alleine schuld das es soweit kam,

denn du allein vergast zu lieben...

(von endraum; der das schon an anderer stelle heute gepostet hat, aber findet das es wert ist hier zu erscheinen)

 
gut gegangen ist so vieles,

neues glück das herz erfreut,

weite wege sind da viele,

doch nie hab ich den schritt bereut,

auf dich zu zu gehn und dich zu küssen,

tu ich dich oftmals auch vermissen,

abends in den schlaf mich weinen,

weil ich nicht kann küssen deinen,

süßen süßen erdbeermund,

der da tut so vieles kund,

der da stellt so viele fragen,

der nicht hört was andre sagen,

der da oft mit worten bitter,

stückn aus der mauer riss,

der sich selbst nur nach und nach,

durch eigene trugbilder biss,

nie bereuh ich was gewesen,

nie bereu ich was noch kommt,

denn du mein geliebtes wesen,

bist was immer ich erträummt.

bist was immer ich je suchte,

mehr noch als ich zu träumen wagte,

doch nun bist du wirklich da...

doch wie schwer ist's dich zu halten,

so viel lüge, falscher schein,

von anderen um dich gewoben,

ich will doch immer bei dir sein.

lass uns zusammen weiter gehen,

immer vorwärts schritt um schritt,

bis wir beide dann verstehen,

für uns gibbt es kein zurück

was auch immer wird geschehen,

was auch immer kommen mag,

ewig will ich bei dir bleiben,

in diesm leben und im sarg.

und glaubst du an ein nächstes leben,

an ein leben nach dem tot,

will ich auch dort dich lieben,

bis ein neuer anfang droht...

(von endraum, für eine frau die es wohl niemals lesen wird, die er aber aus ganzem herzen liebt. seid langer langer zeit ohne die schmerzen des vergleichs dem nichts standhalten kann)

 
ein mond eine sichel am firmament,

eine kerze die in meinen händen brennt,

eine name tief in kalter nacht,

eine liebe, neu entfacht,

ein schwur, der tausend andre bindet,

ein herz, das so ein andres findet

eine liebe so tief und wahr

eine liebe so sonderbar

eine liebe 1 und ein halbes jahr...

(endraum, in gedanken spielen)

 
erkenntniss

ich bin auf der flucht durch den dunklen wald,

nebel zieht auf und mir wird kalt.

der wald liegt still in tiefer ruh,

die wolken decken den vollmond zu.

"...wovor ich fliehe? ...ich weiss es nicht!

in nebel hält sich das schreckensgesicht

der mund so traurig die augen ... so..leer...

da hilft kein fliehen, da hilft garnichts mehr!

also dreh ich mich um, für alles beeit,

die augen geschlossen, wartend auf die ewigkeit.

und während ich warte, da dämmert es mir!

nicht jagen, nicht töten wollt mich das tier!

mein innerstes ich, war's, was ich geschaut

mein innerstes ist's, das mich so graust!

nun weiss ich, was meine seele ist..

ein anblick den man nie mehr vergisst.

ich öffne die augen und sehe mich um,

der nebel ist fort, der wald liegt stumm...

ich beginn mich zu fragen wie alles begann,

da trifft mich die sonne, ein neuer tag bricht an.

(von endraum, dem gerade mal ein altes werk as der schule in die hände viel, was er irgendwie passend fand)

 
wenn ich in den spiegel schau,

sehe ich das sonderbare.

ein lächeln,

das verkauft als wahre,

augen ohne ausdruck lässt.

ein lachen,

das als maskerade,

das letzte bischen fröhlichkeit zerfetzt.

stumpfsinn,

der als lebensgefühl,

die schmerzen übertönt.

trauer,

die durch lachen nur gezeigt,

als schimmel teif im herzen nagt.

lippen,

die durch falsches lachen,

aufgeplatzt und blutverschmiert.

tränen,

die,da nie geweint,

als spliter in den augen stecken.

und doch, ja trotz allem sieht es

"...so glücklich aus..."

(endraum, der sich fragt was hinter dem spiegel warten mag)

 
...was hinter dem spiegel warten mag:

Falls dieser Spiegel existiert

Von dem er eben sprach

Dann wird er morgen abmontiert -

Von Dir! Und dann: schau' nach!

So einfach ist es manches Mal

Auch wenn es schwierig klingt

Ein Endraum ist mehrdimensional

Kein Spiegellabyrinth

(schau70, zwischen tuer und angel...)

 
ich und spiegel abmontieren?

das konnte ja nicht funktionieren.

zwei linke hände und alles daumen,

da kann selbst ein spiegel staunen.

jetzt liegt er in scherben da,

gehts mir besser? wunderbar.

doch trotz mehrdimensionlität,

fürs spiegelbild war es zu spät.

jetzt liegts in tausen scherben,

kann tausendmal nun sterben,

und mit ihm stirbt ein falscher traum,

auf gehts, in den nächsten raum...

(endraum, der zwar manchmal zieht wo drücken steht, gegen spiegel rennt und sich von traumbildern belügen lässt, dank vieler blicke aber immer wieder ein türchen findet, im haus der tausend träume. PS: danke fürs offen halten ;)

 
Ein Wald aus lauter bunten träumen,

aufgereiht an lauter traumzauberbäumen,

jeder baum, ein neues traum,

jeder traum, ein eigner baum...

träume, die lange schon geträumt,

die lange meinen weg gesäumt,

alte wege, alte bäume,

alte träume sie nun säumen...

träume, die ich heute träume,

die mir jetzt und hier die kräfte geben,

die durch ihre träumerein,

bunter machen so mein leben...

träume, die noch unbekannt,

stehen bunt am wegesrand,

bilden bunt ein dichten wald,

hier noch jung und dort so alt..

ich zeigte dir den weg dorthin,

und sehe dich nun in ihm drinn,

stehst in meinem traumzauberwald,

der hier so jung und dort so alt..

doch du siehst die wege nicht,

schlägst pfade dir durch das dickicht,

brennst schneisen und fällst bäume so,

als mache dich das alles froh...

hackst löcher in mein lebenswald,

fällst alle bäume, jung und alt.

zerstörst die träume die antik,

nun nie mehr kommen so zurück.

verbrennst träume aus der gegenwart,

zerstörst träume die noch jung und zart,

sich langsam ihren weg erst suchten,

nie werden sie nun fruchten...

doch alles das verzeih ich dir,

bist du einmal hier bei mir,

doch du irrst immer nur umher,

suchst, und findest doch nichts mehr..

meine träume sind verbrannt,

gedanken die sind fortgerannt,

nebel zieht auf im sterbenden wald,

die sonne wird verdeckt und mir wird kalt..

was hast du getan, was soll das nur?

ist das deine wirkliche natur?

du willst trost wenn du in sorgen bist,

doch wenn ich dich brauch bin ich angep*sst..

deine sorgen stehen da,

meine sind ja garnicht war,

was ich sehe gibt es nicht,

was ich sage hat kein gewicht,

doch wehe ich bin nicht für dich da,

sag mir, was von dir ist wahr?

früher warst du so anders,

zärtlich, wild und stürmisch frei,

dann fing es an mit dem geschrei,

alte ängst wurden wach.

ich half dir deine ängste finden,

half dir sie zu überwinden,

du wurdest stärker tag für tag,

und ich durch dich so schwach.

wenn ich nun deine hilfe suche,

dich mitten in der nacht anrufe,

weil ich nicht schlafen kann allein,

dann willst du lieber alleine sein.

dann hast du immer eigne sorgen,

die nicht warten könn bis morgen,

wir klären also deins,

und wieder bleibt am ende meins..

so wird daraus ein neuer baum,

ein schwarzer,

wie ein böser traum.

tote vögel fallen von ihm,

giftge dämpfe aus ihm ziehen,

vergiften so mein schönen wald,

alle bäume werden alt.

doch du machst immer weiter,

spaltest holz und baus ein scheiter-

haufen um mich darauf zu verbrennen,

denn ich kann nicht länger rennen

kann nicht vorwärts nicht zurück,

du nennst das dann alles glück.

dein glück, das dich so glücklich macht,

schaufelt mir derweil ein grab...

(endraum, der landschaftsgärtner, der sich fragt, was er da geweckt hat und ob es nict besser für immer geschlafen hätte...)

 
Herr Endraum sieht in dem Gedicht

Den Wald vor lauter Bäumen nicht

Hast Du in den Traum-Exzessen

Deine Stärken schon vergessen?

Bevor Du hier mit Feuer drohst

Sag' ich Dir - als Freund - zum Trost:

Herausgetraut! Du wirst nicht alt

Denn dieses Kraut ist nicht Dein Wald!

Im eigenen Wald bist Du der Heger,

Pilzesammler, Foerster, Jäger

Lass' Dich nicht zum Werkzeug machen

Von jungen, hübschen Feuerdrachen

(schau70, waehrend dem aufforsten...)

 
und er hat mal wieder recht,

entweder war der blickwinkel schlecht,

zu hohes unkraut rings um her,

oder ich ein schlechter botaniker.

verwechsel schon das kraut mit bäumen,

gefangen in den kräuter träumen,

gebannt in furcht vor wirklichkeiten,

konnt ich nur falsche wege beschreiten.

bin einem irrlicht nach gegangen,

hab mich im gedankendickicht verfangen,

hörte das splitern alter bäume,

sah verwelken tote träume.

zwar mancher neue stirbt dazu,

doch was solls, ist nun mal so,

wo gehobelt wird fallen späne,

in meinem teich seh ich nun schwäne.

wo vorher nur dunkle wasser flossen,

spriesen nun die seerosen,

wo dunkle stachelfische trieben,

seh ich schätze im sande liegen.

vorbei die gedanken vom planieren,

alles mit beton zu schmieren,

kein kunstrasen wird drauf geklebt,

der wald, er wächst und lebt.

wars der rauch des drachen feuer?

irgendetwas ist mir nicht geheuer,

im schatten des drachen bleibt die nacht,

er hat eine eigne macht.

in seinem schatten ist es dunkel,

sehe augen die da funkeln,

höre böse schlangen zischen,

doch wer weiss was für gedanken sich da mischen.

doch was bleibt ist die gewissheit,

das in letzer zeit,

der drache sehr gewachsen ist,

und nach und nach die gefühle frist.

so sende ich den einen reiter,

einen helden, drachenfighter,

der in einer schlacht,

dem hoffentlich ein ende macht.

(endraum, der drachenwecker und vor ihnen dann erschrecker, bedankt sich an dieser stelle auch bei einem freund, der, wie es ihm scheint, stehts ein gutes auge für abwegige dinge hat.. ob es am blickwinkel liegt?)

 
... ob es am blickwinkel liegt?)
Was ich hier und da so seh'

Liegt ganz allein... am Kräutertee! ;-))

Bin kein Held und Samariter

Trink' nur täglich zwei, drei Liter

Am Anfang unseres Unterrichts

Gibt es Leere, Null und Nichts

Dann - vielleicht nach einem Traum -

Pflanzt der Schüler einen Baum

Doch nicht nur er, auch die andern

Gehen in der Freizeit wandern

Und kümmern sich fast automatisch

Um eigene Bäume... auch traumatisch...

So entsteht im Lauf der Zeit

Ein Wald der Unbekümmertheit

Alles grünt, gedeiht und wächst

Und niemand denkt, es sei verhext

Trotzdem wird nicht jeder schlauer

Mit der Zeit und auf die Dauer

Wird irgendeiner bös' und böser

Denn der Baum dort ist viel größer

Wie der Wald wächst auch der Neid

Wie die Bäume auch das Leid

Der Schüler übt sich in Kritik

Und verliert den Überblick

Dem Lehrer ist schon lange klar:

Der Wald ist für uns alle da!

Daher ist die Pflege wichtig

Alles andere null und nichtig

Wer ist Schüler, wer ist Lehrer?

Wer ist wahrer Wald-Verehrer?

Erkenntnis tut auch manchmal weh...

..da hilft nur etwas Kräutertee...

(schau70, der auch mit Wasser kocht...)

 
kräuter tee und waldlehrgänge,

lehrer und die lehrgesänge

schüler die vor neid erblassen,

bäume die den wald ausmachen.

wie der wald vor lauter bäumen,

so der traum vor lauter träumen

zu sehen was es wirklich ist

bedarf es manchmal einer list.

nicht das bild im eigenen kopf,

sagt die wahrheit, armer tropf

doch auch fremde könn nichts sehen,

wenn sie tief im walde stehen,

darum schau aus andrer sicht,

bedenke was dein herz verspricht,

höre was verstand dir sagt

und nun ans werk und nicht verzagt.

wechsel den standpunkt, schau dich um

wer nicht fragt bleibt dumm.

andre punkte andre blicke,

und so dreht sich um die mitte..

also schau und schaue weiter,

so wird trauer froh und heiter,

manch problem löst sich von selbst

bis man wieder im glücke schwelkt.

(endraum, der hobbykoch auf dem markt der möglichkeiten)

 
Ein Endraum steht im Walde ganz still und stumm,

Er steht auf seinem Standpunkt und schaut sich um.

Sagt, wer dieser Endraum ist

Der da steht mit seiner List

Vielleicht ist er im Walde der Exorzist

Er ist dem bösen Traum hinterhergereist

Und macht sich nun ans Werk und vertreibt den Geist

Ja, das ist sein Leitmotiv:

Nachdem man fest und lange schlief

Kämpft man gegen Geister, die man selber rief

(schau70, frei nach Hoffmann von Fallersleben)

 
zum exorzist und geisterjäger,

hui das wird ja immer schräger,

erst der drache der nie schlief,

dann die geister die ich rief.

ein traumreisender jäger im tiefen wald,

ein leitmotiv das tief und alt,

fester standpunkt, schweifender blick,

doch was sieht er wohl, blickt er zurück?

mehr als selbst gerufne geister,

sieht man als traumwelt weit gereister,

sieht man sich von seinem standpunkt um,

endeckt man oft das gerades krumm,

und krummes manchmal gerade ist.

dies gilt auch für raum und zeit,

so das fernes manchmal weit,

und unereichbar fernes dort,

was uns dünkt als nächster ort.

doch wenn wir in trauer sinken,

im meer aus erinnerung ertrinken,

krümmen wir oft raum und zeit,

das uns eine ewigkeit,

eine ewigkeit wie stunden,

tage wie blose sekunden,

jahre nur wie tage sind.

doch sind wir traurig wird die zeit,

eine meer aus stiller ewigkeit.

kein heimathafen mehr in sicht,

nur die trauer an uns bricht.

schlägt die zeit auch tiefe wunden,

scheuert unablässig drann,

alles glück für immer verschwunden,

denke trotzdem stehts daran,

das neue glück am horizont,

kann man nie erreichen,

den nährst du dich ihm,

prompt wird es entweichen.

so wird es eine trugbild jagt,

mit drachenm geistern träumen,

gefangen im unsichtbaren wald,

den man nicht sieht vor lauter bäumen.

dumm suche nicht in weiter ferne,

such auch nicht hier danach,

wo das glück ist? frag die sterne,

schon einmal haben sie's dir gesagt.

drumm auf nun geschwinde,

das segel gehist,

es weht vom osten her ein winde,

der uns wenn schon nicht zum glücke,

so doch zu neuen ufern bläst...

(endraum, auf der jagt nach dem wind um den drachen zu reiten und geister zu fangen in der hoffnung auf die möglichkeit von glück)

 
Manchmal reicht ein kleiner Schritt

Oder auch ein leichter Tritt

Um die Dinge neu zu sehen

Und vielleicht auch zu verstehen

Schau von unten, dann von oben

Nicht nur schimpfen, auch mal loben

Schau gerade - allerdings

Auch von rechts und auch von links

Ist es dunkel, schaue nicht

Sondern warte auf das Licht

Schon' die Augen, ruh' Dich aus

Und freu' Dich auf den Augenschmaus

Den Verlust und den Gewinn

Schaut man erstmal richtig hin

Kann man ebenso entdecken

Ohne Geister aufzuwecken

Was man nicht auf Anhieb sieht

Weil es sich dem Blick entzieht

Kann allemal vorhanden sein

Und schließt sogar das Glück mit ein...

(schau70, der wenig zeit hat, aber viel sieht...)

 
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