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...las uns gehen... (jetzt sammel tread)

359 Antworten42'964 AufrufeGestartet von endraum ·

#241
schon lange verfolge ich diese gedichte

und verstehe langsam die geschichte

es heisst, wer nicht wagt der nicht gewinnt

kann es sein das uns die liebe aus lauter angst davonspringt?

mit jedem mal verlieben wird die angst grösser sich wieder entlieben zu müssen

unsere gedanken blockieren uns und trotzdem bleibt die sehnsucht den angebeteten zu küssen

ist das dann endlich mal passiert

leben wir nicht ungeniert

die angst bleit da, die unsicherheit auch

wieso hören wir nicht einfach nur auf unser herz und unseren bauch?

hab das gerade die letzten wochen erlebt

so viel unsicherheit in mir (dabei hatte ich überhaupt keinen grund dazu), es war verkehrt

mit meinen worten alles kaputt gemacht

nun bin ich traurig und vor mir liegt wieder die nacht

so viel investiert

und doch hat es sich nicht rentiert

ich habs versaut mit meinen worten

doch konnte ich nicht anders. sie mussten raus, ich konnte sie nicht horten

alles war so schön, schritt für schritt haben wir uns kennengelernt

doch nun hat er mir den rücken gekehrt

seine berührungen und küsse brachten mich in den 7. himmel

sein klang der stimme, wie glockengebimmel

aus angst mich zu verletzen möchte er nicht weiter gehn

wieso das alles? ich kann's nicht sehn

begreif es nicht. er hat mich gern

und doch gehts nicht ich muss verstehn

(von einer verwirrten yupiter die sich tausend gedanken über das leben und die liebe macht)

#242
Ich bin Lehrling und kein Meister

Und wahrlich auch kein Weitgereister

Eher sesshaft und solide

Trotzdem Herzschmerz-Invalide

Egal, ob Leicht-, ob Schwerletzter

Ich bin Würstchen und kein Metzger

Egal, ob krank, ob kerngesund

Manchmal weiß ich keinen Grund

Mal geht's mir schlecht, mal geht's mir schlechter

Bin ich deshalb Kostverächter?

Mal geht's mir gut, mal geht's mir besser

Und trotzdem bin ich kein Professor

Ich bin ein Mensch, als Mensch allein

Vielleicht bin ich ein armes Schwein

Zur Hälfte Mensch, zur Hälfte Tier

Und gleichwohl dumm wie alle hier

Ein Vorteil, den man nennen kann,

Ist der: ich bin ein alter Mann

Ich denk', im Herzen jung geblieben

Doch reicht das längst nicht zum Verlieben

So ist es also die Erfahrung

Und die volle Kopfbehaarung

Die mich weiter glauben lässt

An einen schönen Lebensrest

So, Herr Endraum, sehr verehrter

Jetzt weißt Du, ich bin kein Gelehrter

Trotzdem schreite ich zur Tat

Und geb' Dir hiermit diesen Rat:

Fühl' das Heute - nicht das Morgen

Denn dies bedeutet: Du machst Dir Sorgen!

Sie sind (noch) nicht da! Doch wie perfide

Kreierst Du selbst die Unterschiede!

Dieses Neue, Frischverliebte

Zeigt Dir Deine Defizite

Steh' dazu, doch glaube nicht,

Ein Anderer bringt's ins Gleichgewicht

Es führt dazu, dass wie verhext

Erwartung in und aus Dir wächst

Der Andere hält Dir (noch) Deine Hand

Doch hält dem Druck bald nicht mehr Stand.

Denk' daran im Fall der Fälle:

Du bist Deine eigene Quelle!

Wer einmal in den Endraum trudelt

Erfährt den Raum, der endlos sprudelt

Alles, was ein Anderer gibt,

Ob er Dich hasst, ob er Dich liebt

Mit allem, was er fühlt und denkt,

Wirst Du plötzlich reich beschenkt

Auch Du wirst geben, musst nicht nehmen

Und brauchst Dich wegen nichts zu schämen

Du freust Dich einfach - und nebenbei

Stellst Du fest: Hey, ich bin frei!

Dann kannst Du auf Dein Holzkopf klopfen

Denn leider gibt's 'nen Wermutstropfen

Wenn Du nämlich übersiehst,

Dass sie Dein Leben Dir vermiest

Du wirst Dich wundern, Du wirst staunen

Über gute und schlechte Launen

Doch geht Dir diese Zickerei

Nun vollendsraum am Arsch vorbei

Wenn sie Dich liebt - als Freund und Mann -

Dann merkt sie selbst und irgendwann,

Dass sie von Dir lernen kann

Und ist sie zweifelnd... irritiert...

Manchmal traurig... deprimiert...

Zurückgezogen... distanziert...

Weil sie Dich vielleicht verliert...

Dann sag' ihr völlig ungeniert:

Die Endraum-Quelle ist eröffnet - hereinspaziert!

(schau70, im getraenkemarkt... zwischen den pfandflaschen...)

#243
neue monde gehen hier auf,

ein neues schicksal nimmt sein lauf,

hat geschwiegen lange zeit,

doch ist scheinbar nun bereit,

nach 70 mal schauen,

sich der endraumquelle&co. anzuvertrauen,

soll heißen ich freue mich,

wieder zu sehen ein neues gesicht,

in worte gepackt hier bei uns im bunde,

also auf in eine neue runde..

lassen wir die vergangenheit ruhn,

doch will ich stehts mein bestes tun,

das auch andere hier ruhe finden,

doch manche dinge kann man nicht verwinden...

so finden sich die schicksalhaften,

die von außen angegaften,

die von gefühlen her getrieben,

und alle wollen sie nur lieben...

der eine sagt er sei kein meister,

kein weltenbumler, weitgereister,

die dandere die fragen plagen,

will uns auch noch etwas sagen...

so sammelt ein jeder für sich ein teil,

der ihn ein stückchen weiterführt weil,

die teile die aus dem herzen brechen,

auf diese weise zu anderen sprechen...

es ist egal ob jung ob alt,

ob dein haar voll ist oder bald,

vom winde verweht wie so viele hier,

den am ende was bleibet dir?

bleibt dir die erinnerung?

kannst du sagen ich war jung?

habe viel gesehen und viel erlebt,

aber habe ich wirklich gelebt?

habe ich den rat beadacht,

den in einer einkaufsnacht,

ein weiser mann, wer ist egal,

mir einmal gab, neben dem pfandflaschenregal?

konnt ich den sternen antwort geben,

auf eine frage nach dem leben?

habe ich das glück gefunden,

oder es nur angebunden,

in einer ecke stehen lassen,

und begonnen die welt zu hassen?

ich spühre langsam, er hat recht,

wie die mauer langsam bricht.

ein sonnenstrahl dringt mir herrein,

der endraum sprudelt, jedoch allein...

(von endraum; der sich eine flasche des wassers als andenken mitnimmt...)

#244
In einer welt, die so weit entfernt ist,

das nicht einmal die sterne sie sehen,

lebt ein wesen.

es ist nicht schön.

es ist nicht gut.

es ist nur einfach da.

diese welt hat zwei sonnen,

eine große und eine kleine,

doch beide strahlen keine wärme aus.

diese welt hat einen mond,

der ist schwarz,

und er gibt ihr Licht.

diese welt hat einen traumbaum,

und darin lebt das wesen,

ganz unten in den wipfeln des stammes.

das wesen hofft allein zu sein.

das wesen glaubt allein zu sein.

das wesen weiß, daß es allein ist.

es huscht über seine kleine welt.

es kennt doch schon alles.

es findet jedoch immer wieder etwas.

ein neues nichts, was leblos scheint.

etwas, was weder licht braucht noch

leben oder liebe.

nicht mehr allein.

nicht mehr nur ein schatten.

jetzt ist es allein,

aber es kennt seinen schatten. ..

(von endraum; dem schattenwesen)

#245
Mit offenen Armen stehe ich der Welt gegenüber und bin innerlich verschlossen.

Ich suche nach meiner eigenen Identität und verliere mich in Zweifeln, in Angst, in gebrochenem Vertrauen und in der vermeintlichen Einsamkeit.

Ich verwende all meine Energie darauf Mauern zu bauen, durch die keiner hindurchsehen kann, über die keiner hinwegklettern kann.

Bröckelnde Fassaden, die starr geworden sind und unfähig sich zu bewegen überspielen mein Gesicht.

Ich versuche mir die Tränen abzuwaschen, meine Schwäche und meine Verzweiflung an mir selbst zu verbergen, doch stelle ich fest, dass ich bald nicht mehr die Kraft haben werde zu leben.

Ich habe keine Kraft mehr die Mauern nieder zureißen und die Welt an meinen Gefühlen teilhaben zu lassen.

Ich finde keinen Weg aus meiner Verzweiflung heraus.

Ich finde keinen Weg zu mir selbst, denn ich versuche mich mit der Lüge am Leben zu halten " die Welt steht mir offen".

Ich verschlinge die Arme um mich selbst, um keinen Anderen halten zu müssen.

Doch so kann ich mich auch nicht halten, wenn ich abstürze.

so ging es mir lange zeit,

doch mit viel hilfe nun,

hat sich mein geiste endlich befreit...

(von endraum; ohne weitere worte...)

#246
Hab mich soeben durch 3 Seiten voller wunderschöner Gedichte gewühlt. Es ist der Hammer. Ich würde viel dafür geben, nur ansatzweise so schreiben zu können. :)

#247
versuchs doch einfach mal...

nicht auf zwang (hinsetzten " ich muss jetzt ein gedicht schreiben.." sondern einfach wenn du etwas schönes siehst, erlebst oder sonst etwas passiert das dich in einer weise berührt das du deine gedanken in worte fassen möchtest...

PS: danke fürs durchwühlen... dachte hier liest höchstens ma wer die letzten 2-3 einträge...

aso und wenn du bilder zu inspiration suchst.. schau mal hier nach.

Link gelöscht! dg

lg endraum

#248
Noch ist die Zeit

voller Hoffnung.

Noch lebe ich

hier in der Welt.

Zuletzt sah ich

die Wolken,

die zogen dahin

und haben den Frieden

gefunden im irdischen Sinn.

Lebend begraben sie Tote.

Schreiend in dunklen

Nächten lauert der Tod.

Ruhe in Frieden

du Seele.

Du Freund meines Herzens

fliege zum Licht.

Geh hin in die endlose Freiheit,

dort lebst du im Licht.

Still schweigen Hoffnung

und Trauer.

Still ist das Weinen

am Grab.

Schweigsam der Blick

eines Freundes,

den einmal es nur gab.

(von endraum; der ab jetzt versucht etwas auf groß und klein schreibung zu achten...)

#249
Ich habs schon öfter versucht, find Reimen so toll, aber da fällt mir absolut gar nix ein :rolleyes:

Schöne Bilder, hab viele so ähnliche. Ich schreib auch sehr gerne, aber es werden eben keine Gedichte die sich reimen. Und die finde ich eigentlich am Tollsten :]

#250
ein gutes gedicht muss sich nicht reimen, sondern es muss die kraft haben, in deinem kopf ein bild desen entstehen zu lassen was du liest.. du musst es sehen fühlen erleben, bis du nicht mehr 100% weisst ob es nun wahr ist oder nicht...

erst dann ist es ein perfektes gedicht..

#251
Sturm peitscht Äste

ganz allein

Mit mir und Schatten

Leise weinen

Und verzeihen.

(von endraum, dem es leicht peinlich ist das er sowas immer ma wieder vergisst und sich bei modelino für das vertrauen bedankt :super: )

#252
hallo @endraum,

ich hatte extra noch ein wenig gewartet weil du die quellenangabe ja immer angibst. da es bei deinem letzten posting noch nicht der fall ist bitte ich um nachtrag.

vielen dank

lg

Md

kein problem und ich danke auch.

dg

#253
Original von endraumein gutes gedicht muss sich nicht reimen, sondern es muss die kraft haben, in deinem kopf ein bild desen entstehen zu lassen was du liest.. du musst es sehen fühlen erleben, bis du nicht mehr 100% weisst ob es nun wahr ist oder nicht...

erst dann ist es ein perfektes gedicht..
Weise und wahre Worte !

Spitzen Thread - weiter so :klatsch:

#254
daaanke schön

:banana:

wie gesagt ich würd mich freuen wenn sich auch andere mal "trauen" würden und hier was posten...

#255
pure vernunft, darf niemals siegen,

wir brauchen dringend,

neue lügen,

die uns den schatz des wahnsinns zeigen,

und sich danach vor uns verbeugen,

und die zu königen uns krönen,

nur um uns heimlich zu verhöhnen,

und die uns in die ohren zischen,

und über unsere augen wischen,

die die die uns helfen wollen bekriegen,

pure vernunft darf niemals siegen...

pure vernunft darf niemals siegen,

wir brauchen dringend neue lügen,

die unsre schönheit uns erhalten,

uns aber tief im inneren spalten,

viel mehr noch,

die uns fragmentieren,

und danach zärtlich uns berühren,

die uns heinein ind dunkel führen,

und die sich unsrem willen fügen,

und uns wie weiche zäune biegen,

pure vernunft darf niemals siegen...

wir sind so leicht, das wir fliegen....

(von ton, steine, scherben und endraum)

#256
Winkt dir die Liebe, so folge ihr,

sind auch ihre wege hart und steil.

und umfahren dich ihre flügel so ergib dich ihr,

mag auch das unterm gefieder verborgene schwert dich verwunden.

und redet sie mit dir, so traue ihrem wort,

mag auch ihre stimme deine träume erschüttern,

wie der nordwind den garten verwüstet.

liebe gibt nichts als sich selber,

und nimmt nichts, als aus sich selbst herraus.

liebe besitzet nicht,

und lässt sich nicht besitzen...

den liebe genügt der liebe.

(von:schiller:" der prophet")

#257
kaum beachtet, oft verkannt...

von freundin verdeckt,

im hinterland...

vereinzelte blicke hier und da...

erst beim gehen wird mir klar...

da ist etwas das ich vermisse..

schon trennen sich unsere wege,

ein kleines stück nur noch vereint..

plötzlich dein kuss an meinem hals,

und meine stimme die nur meint,

"kannst du mir deine nr geben?"

auf einer karte aufgeschrieben,

mit viel mühe, die augen auf geblieben,

verschiedene wege, verschiedenes zeil,

plötzlich war die welt so still...

dann ein klingeln, vibrieren, stressen,

ich werd den moment nie vergessen,

wo du dich bei mir gemeldet hast...

ganz banale worte, nicht wie ich gedacht,

erhofft, erfleht erträumet hatte,

es blieb eine banale sache...

keine erinnerung mehr an den kuss,

so das ich schon zweifeln muss,

doch ab und an ein liebes wort,

spühlen diese zweifel fort...

ich fragte dich nach einem treffen,

kaffetrinken? ganz egal...

solange es mit dir zusammen war...

du sagtest ja, dann wieder nein,

jett sitze ich hier ganz allein...

bin unsicher was weiter tun,

lass mein handy lieber ruhn..

du hast gesagt wir sehen uns... vileicht...

mehr wollt ich nicht, das hat ir gereicht...

jetzt sitz ich hier und denk an dich,

und ich grübel fürtchterlich,

war jener kuss an meinem hals,

doch nur der wind und meeressals?

hast du mir einfach so geschrieben?

wäre ich doch nur im bett geblieben...

(von endraum; der wiedermal im gefühlschaos versinkt...)

#258
2 frauen.. und ich steh mitten drinn,

2 herzen die kämpfen,

kann eines da gewinnen?

2 herzen und doch eins,

die 2 herzen,

sie sind meins...

(von endraum; der sich plötzlich vor entscheidungen gestellt sieht, die er nich treffen kann und will)

#259
Herr Endraum spürt Entscheidungsschmerz

Und transformiert zum Doppelherz

Zwei Herzen schlagen in der Brust

Genuss, Verzicht, Gewinn, Verlust...

Zwei Herzen streiten in der Mitte

Man sagt, am Ende lacht der Dritte

Er lacht uns aus und weiß dabei

Wir sind in Freiheit längst nicht frei

Ständig sind wir in Erwartung

Mehr Erziehung denn Begabung

Fixiert auf eine Möglichkeit

Verpassen wir die Wirklichkeit

Doch der Schmerz, den Du verspürst

Und den Du auf Entscheidung führst

Ist Dir deshalb so verhasst

Weil Du nichts zu entscheiden hast

Sonst hättest Du es schon getan

Und würdest entschieden mit Elan

Den Entscheidungs-Wahn vernichten -

Statt dessen sollen's andere richten

(schau70, der sich entschieden hat...)

#260
und wieder trifft ers auf den punkt,

den wunden der so ungesund,

die sonnentage trüb verregnet macht,

obwohl draußen doch die sonne lacht...

du hast ja recht, auch wieder nicht,

mein herz es ist ein zweigeschlecht,

doch nicht weil es auseinander bricht...

habe nichts mehr zu entscheiden,

tu es trotzdem und bin frei,

werd vor beiden mich verneigen,

und sagen, es ist einerlei...

eine zu haben, jederzeit,

steht auf abruf sie bereit,

erfüllt mir jeden wunsch so gern,

wohnt auch garnicht mal so fern...

eine andre weiss ich, auch zu haben,

anders zwar sidn ihre gaben,

doch auch verlockend ohne ende,

doch wann kommt dann die große wende?

eine zeit lang hier mal da,

mal dort mal jenes ausprobieren,

mit gefühlen zulange gespielt,

doch heimlich immer nach andrem geschielt...

ja du hast recht.. habe nichts mehr zu entscheiden,

denn ich liebe keine von den beiden...

die die ich liebe, sofern es liebe ist,

diese eine ist noch ungeküsst,

sie allein ist die ich will,

doch sie verhält sich leise, still,

wie ein leichter sommer regen,

will sie durch meinen geiste fegen...

sie allein ist es die ich will,

doch sie verhält sich noch immer still...

und das ist einer der gründe,

warum ich sie will...

doch schreib ich immer von haben und wollen,

als hätte ich sie in besitz genommen,

doch umgedreht ists wohl der fall...

drum werd ich leise, ohne knall,

mich wieder dort von danen stehlen...

will sie nicht noch länger quälen,

will das alle glücklich werden,

wie im himmel so auf erden...

(von endraum; der sich jetzt aufraft, alles klar zu stellen, auf die gefahr hin wieder alleine zu sein...)

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