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Sie liebt mich, ist aber nach 17 Jahren von einem Andern schwanger und mit ihm glücklicher

Geschlossen719 Antworten31'860 AufrufeGestartet von danni ·

#661
Abartiger gehts ja wohl nimmer, oder?

Deine Ex ist zu blöd um zu verhüten, macht die Beine breit für einen anderen Typen um von dir loszukommen. Entscheidet sich gegen eine Abtreibung um sich jetzt wieder Gedanken zu machen es evtl. doch zu tun. In Amerika kann man bis zum neunten Monat abtreiben, schlage ihr das doch mal vor. Dann könnt ihr ja noch Urlaub machen, an der Ölverpesteten Küste.

Was für Menschen seid ihr eigentlich? Anstatt zu Euren Fehlern zu stehen die ihr in Eurem Leben begangen habt wünscht man einem Kind den Tod, eine Behinderung oder sonst was an den Hals um es ohne schlechten Gewissen doch noch wegmachen zu können oder es zu verlieren und am besten noch im neunten Monat damit ihr beide euch im klaren seid ob ihr eure krankhafte Beziehung weiterführen wollt.

Mir ist scheissegal ob du es ab der 12. Woche als moralisch bedenklich siehst, was du aber für Gedanken hast dem Kind gegenüber ist abscheulich. Treffe du doch eine Entscheidung dass wenn sie das Kind bekommt du diese Frau nicht mehr willst und gut ist es. Denn du wirst dem Kind, wenn es doch die Chance bekommt von der Mutter angenommen und geliebt zu werden, das Leben zur Hölle machen, wenn ihr zusammen kommt.

Deine Ex spürt doch die Abneigung die du gegen das Kind hegst und ich kann nur hoffen, dass sie sich Hilfe sucht und sich von dir löst.

Du willst das sie abtreibt oder das Kind verliert um deiner selbstwillen und das nennst du Liebe!?! Das ist krank und lässt sich nicht mehr in Worte fassen.

Deine Ex hat sich mit dem was du schreibst und wenn es stimmt aber auch ganz schön ins negative gerückt. Wie ich schon schrieb, verantwortunglos handeln und dann heulen, unter diesen Umständen will ich doch aber gar kein Kind, sich erst dafür dann dagegen, wieder dafür usw zu entscheiden, dass spricht nicht für 35. Da hat eine 12 jährige mehr reife und Verantwortungbewusstsein als sie. Sie bekommt Unterstützung von den Eltern, kann vom Staat Hilfe in Anspruch nehmen, aber sie weiß ja nicht was sie will, die Arme, denn sie will ja ein Nest haben. Unglaublich da noch von moral zu sprechen, wenn sie schon ein schlechtes Gewissen hat mit dem anderen gepoppt zu haben, dann frage ich mich wie sie es je verkraften will ein Kind wegzumachen in dem späten Stadium. Hoffentlich kommt sie noch zur vernunft.

#662
Die Frage ist bloss, ob wir es unter den Bedingungen und dem zusätzlichen zeitlichen Druck schaffen, unsere Beziehung zu retten, ich sehe da extrem schwarz.
Den Satz verstehe ich komplett nicht. Kannst du den bitte noch mal erläutern?

Wenn ich die Freundin wäre und von so einem Brutalo wie Danni wegkommen wollte, würde ich es wie sie machen: Ihm immer mal ein paar Hoffnungsschimmerchen hinwerfen, mich aber langsam "rausschleichen", damit sich der Brutalo langsam an den Gedanken der Trennung gewöhnt und keine Kurzschlussreaktion macht. Da ich eine ähnliche Situation selbst habe, und genauso Angst habe, kann ich mich gut reinversetzen
Da stimme ich Windspiel zu. An so etwas denke ich die ganze Zeit. Windspiel hat´s nur ganz konkret ausgedrückt.

Warum unterstützt du sie nicht in dem Gedanken, das Kind zu kriegen, wenn du weißt, dass da noch irgendwo ein Fünkchen "Muter bzw. Kinderliebe" da ist? Auch wenn du es nicht gerne hörst, aber letztendlich harmonisieren ihre Gedanken im Moment mit deinen und da stimmst du zu. Wenn du wirklich gegen eine Abtreibung nach der 12. Woche wärst, würdest du sie aufhalten. Aber egal, wir haben hier das schon 1000x hin- und hergeschoben.

Mal eine ganz andere Frage (und beantworte sie mir BITTE!!!): Was würdest du machen, wenn du plötzlich durch einen Unfall querschnittsgelähmt wärst oder wenn du einen Schlaganfall hättest und halbseitig gelähmt wärst? Wie würdest du dein Leben gestalten? Würdest du es so weiterführen wie bisher?

Ich mein diese Fragen ganz ehrlich und will mich auch nicht irgendwie über dich lustig machen.

#663
@B52: Genau, dass es dann mit uns nicht sicher klappt, und sie nicht mehr rechtzeitig schwanger wird, von mir...

@Amor Nascosto: Im grossen ganzen muss ich dir zustimmen, ich verstehe auch nicht, wie man so verantwortungslos sein kann, mit einem Typen, den man nicht so wirklich gut kennt, und schon beim ersten Mal gemerkt hat, dass es wohl emotional nicht klappt ohne Gummi zu pennen (Krankheiten, Schwangerschaft), wenn mann weiss, das man nicht mal abtreiben könnte...

@Tylli: Unsere Beziehung war schon lange im Argen, sonst wäre es nie soweit gekommen. Wäre sie also nicht schwanger geworden, hätten wir wohl länger zu einer Paartherapie gemusst... Nun kommt als Erschwernis dieser Seitensprung-Verhütungs-Unfall dazu, den wir beide nie gewollt haben... Wenn sie also gegen ihren Willen und Wunsch das Kind bekommt, weil sies nicht schafft abzutreiben, hat sie mehr Verantwortung und sehr wenig Zeit - Super Voraussetzungen um unsere Beziehung zu retten.

Windspiel hat eine kranke Phantasie, ich werde jetzt nicht nochmals aufzählen, was alles dagegen spricht!

Warum unterstützt du sie nicht in dem Gedanken, das Kind zu kriegen, wenn du weißt, dass da noch irgendwo ein Fünkchen "Muter bzw. Kinderliebe" da ist? Wenn du wirklich gegen eine Abtreibung nach der 12. Woche wärst, würdest du sie aufhalten.
Weil da kein Funke ist, im Gegenteil, sie hat ja Phantasien/Hoffnungen das Kind zu verlieren, bloss selber schafft sie es nicht, ihren Willen/ihre Wünsche umzusetzen.In unserem Fall bin ich nicht gegen diese Abtreibung, sondern 100% dafür!

Was würdest du machen, wenn du plötzlich durch einen Unfall querschnittsgelähmt wärst oder wenn du einen Schlaganfall hättest und halbseitig gelähmt wärst?
Welchen Aspekt meinst du genau/was willst du wissen?
#664
Wenn sie also gegen ihren Willen und Wunsch das Kind bekommt, weil sies nicht schafft abzutreiben, hat sie mehr Verantwortung und sehr wenig Zeit - Super Voraussetzungen um unsere Beziehung zu retten.
Nein, sehe ich nicht so. Ihr habt alle Zeit der Welt für eure Beziehung. So wie du dir das vorstellst, würde keine Ehe mehr funktionieren, aus der ein Kind hervorgeht.

Du musst auch an einer gut funktionierenden Partnerschaft immer arbeiten - egal ob es Probleme gibt oder nicht.

Ich glaube fast, du denkst, dass du, wenn das kind da ist, dann irgendwie "in die Ecke gestellt wirst" und bloß noch ne Randfigur bist. Ja oder nein? Siehst du deine Rolle so?

Genau, dass es dann mit uns nicht sicher klappt, und sie nicht mehr rechtzeitig schwanger wird, von mir...
Irgendwie verständlich. Wie wäre es denn, wenn ihr euch mal damit auseinandersetzt, dass sie auch noch mit 40 Mutter werden kann? Klar tickt bei ihr die biolog. Uhr sehr laut, aber sooo spät ist es nun auch wieder nicht.

In unserem Fall bin ich nicht gegen diese Abtreibung, sondern 100% dafür!
Ja, war falsch von mir geschrieben. Hab das ein bissel blöd formuliert.

Okay, ich akzeptier es, dass ihr etwas Hochriskantes machen wollt. Ich würde das meinem Körper nicht zumuten wollen. :rolleyes:

Gegenteil, sie hat ja Phantasien/Hoffnungen das Kind zu verlieren,
Ich hab eher den Eindruck, dass sie mal so und mal so drüber denkt. Du hast auch schon Sätze von ihr geschrieben, in denen sie sich klar zu ihrer Schwangerschaft bekennt. Klar wird sie jetzt noch keine Gefühle dafür entwickeln können. Im Moment hat sie das Gefühl, sie hat einen Fremdkörper in sich. Aber das wird sich spätestens dann ändern, wenn sie das Kind das erste Mal SPÜRT. Vertraut doch einfach mal auf diesen Zeitpunkt und dreht euch nicht immer im Kreise.

Ich glaub echt nicht, dass sie (in England) zwei Ärzte dazu bekommt, ihr die Zustimmung dafür zu geben.

Welchen Aspekt meinst du genau/was willst du wissen?
Wie du mit dieser Situation umgehst. Stell dir vor, du sitzt in einem Moment im Auto und fährst durch die Stadt und im nächsten wirst du im Krankenhaus wach und merkst, dass etwas nicht mit dir stimmt. Wie gehst du damit um? Wie siehst du deine Zukunft? Wird alles so weiterlaufen wie bisher? Wirst du dein Leben so weiterführen wie bisher?

#665
Ähm, ich habe keine kranke Phantasie, Danni.

Ich bin selbst mitten in so einer kranken Beziehung. Wo der Mann mit Scheuklappen nur sein eigenes Ziel verfolgt, resistent ist gegen alles, was ich möchte, erpresst, brutal verbal wird und, und, und.

Ich weiß, wie dann die Frauen ticken.

Und kann Dir verraten: Egal, was Ihr je in einer Partnertherapie besprechen werdet: Das, was mir der Mann angetan hat, werde ich NIE vergessen. Nie. Ich lüge ihn an, damit er nicht austickt, ich mache was ich will, wenn er nicht da ist.

Und zu gegebener Zeit bin ich verschwunden. Bis dahin lasse ich ihn in dem Glauben, ich würde ihn mögen.

Das ist keine kranke Phantasie. Das ist Selbstschutz. Denn wenn ich ganz spontan gehen würde, würde ich wahrscheinlich nicht mehr lange leben.

#666
Ihr habt alle Zeit der Welt für eure Beziehung. So wie du dir das vorstellst, würde keine Ehe mehr funktionieren, aus der ein Kind hervorgeht.
Wohl kaum, zum einen kann sie den biol. Vater nicht ewig vertrösten, der merkt auch irgendwann, dass da was nicht stimmt, zum anderen ist sie hormonell drauf, und sie bekommt wohl in 5 Monaten ein Baby. Bis dann sollte sich ein gewisses Vertrauen eingestellt haben, und das Gefühl, dass es trotz der Umstände gut geht. Ich weiss nicht, ob ich mit der Situation zurecht komme, und ob ich das will oder nicht, das kann man doch nicht im voraus wissen.

Ich glaube fast, du denkst, dass du, wenn das kind da ist, dann irgendwie "in die Ecke gestellt wirst" und bloß noch ne Randfigur bist. Ja oder nein? Siehst du deine Rolle so?
Ich sehe vielmehr, dass ich nicht mit den Umständen zurechtkomme, und wir somit nie mehr zusammenkommen, oder dass sie zuwenig Vertrauen hat, oder das es nicht funktioniert, weil sie unter Hormonen ist, oder dass ich merke, dass ich nicht bereit dazu bin, diese Schei**e mitzumachen.Dass ich keine Lust habe, mein ganzes Leben einem Seitensprung-Unfall zu widmen, den wir beide nicht woll(t)en, ist sicher auch ein Aspekt...

Irgendwie verständlich. Wie wäre es denn, wenn ihr euch mal damit auseinandersetzt, dass sie auch noch mit 40 Mutter werden kann? Klar tickt bei ihr die biolog. Uhr sehr laut, aber sooo spät ist es nun auch wieder nicht.
Sei doch froh, dass sie so denkt, sonst würde ihr die Abtreibung leichter fallen, wenn sie wüsste, es klappt rechtzeitig nochmals. Ich finds auch voll übertrieben!

Ich hab eher den Eindruck, dass sie mal so und mal so drüber denkt. Du hast auch schon Sätze von ihr geschrieben, in denen sie sich klar zu ihrer Schwangerschaft bekennt. Klar wird sie jetzt noch keine Gefühle dafür entwickeln können. Im Moment hat sie das Gefühl, sie hat einen Fremdkörper in sich. Aber das wird sich spätestens dann ändern, wenn sie das Kind das erste Mal SPÜRT. Vertraut doch einfach mal auf diesen Zeitpunkt und dreht euch nicht immer im Kreise.
Laut eigenen Angaben freute sie sich in 15 Wochen 1-2 Tage, als sie die "Entscheidung" gefällt hatte, sonst, und zunehmend hat sie nur Dinge gesagt, wo ich dachte, das arme Kind, warum behält sie es dann überhaupt?! (Wie zuletzt das mit der Biopsie, die wenigstens eine kleine Hoffnung bringe, das Kind zu verlieren).

Vielleicht ändert es sich bei ihr tatsächlich, aber bei mir?!

Ich glaub echt nicht, dass sie (in England) zwei Ärzte dazu bekommt, ihr die Zustimmung dafür zu geben.
Es gibt spezialisierte Abtreibungskliniken, dass wäre das kleinste Problem, ich glaube, sie wird es nicht schaffen, sich zu einer Abtreibung durchzuringen, obwohl sie das Kind unter den Umständen nicht möchte.

Wie du mit dieser Situation umgehst. Stell dir vor, du sitzt in einem Moment im Auto und fährst durch die Stadt und im nächsten wirst du im Krankenhaus wach und merkst, dass etwas nicht mit dir stimmt. Wie gehst du damit um? Wie siehst du deine Zukunft? Wird alles so weiterlaufen wie bisher? Wirst du dein Leben so weiterführen wie bisher?
Kommt draufan, wenn es operabel/rückgängig machbar wäre (Abtreibung), würde ich es wohl operieren lassen, statt den Rest meines Lebens ein Krüppel zu sein!

Wenn nicht, kommt es wohl draufan: Entweder ein ganz neues Leben anfangen, oder so gut es geht weitermachen, oder Selbstmord. Aber das kommt auf die genauen Umstände an, und ich müsste erst in der Situation sein...

Weisst du Tylli, solange ich mich erinnern kann, war für mich klar, dass ich eine Abtreibung bis zur 12. Woche ok finde, danach nicht mehr, keinen Grund dafür sehe.

In der Situation in der ich jetzt bin, merke ich, dass es kein schwarz/weiss gibt, auch nicht in dieser Frage, und ich wünsche mir über alles, dass sie es ungeschehen macht, weil ich nicht sehe, wie wir so jemals richtig glücklich werden können. Seis wegen ihr oder wegen mir... und ich glaube echt, sie wird es auch früher oder später bereuen, wenn sie DIESES Kind bekommt.

@Windspiel: Deine Situation tut mir leid, aber glaub mir, du schätzst mich ein bisschen übertrieben ein...

Sie sagte selber, wir hatten schon schlechtere Zeiten, aber sie sah halt keine Perspektive wegen der Geschichte mit der Torschlusspanik, und sah nicht, dass unsere Beziehung sich mal wieder gross verbessern würde.

Da hat sie einen blöden Fehler gemacht, der nun ihr ganzes Leben prägen wird, so oder so. Aber sie wollte ja nach dem Seitensprung mit mir reden und schauen, ob wir alles in Ordnung bringen können. So nach absoluter Hölle hört sich das für mich nicht an. Erst die Schwangerschaft hat alles sehr sehr aussichtslos gemacht....

#667
Wohl kaum, zum einen kann sie den biol. Vater nicht ewig vertrösten
Naja, indirekt vertröstet sie auch dich damit – sie kann sich nämlich nicht entscheiden. Ich an ihrer Stelle würde allerdings zu BEIDEN Männern erst einmal auf Abstand gehen. Gleiche Chancen für alle sozusagen.

, der merkt auch irgendwann, dass da was nicht sti ;)mmt, zum anderen ist sie hormonell drauf, und sie bekommt wohl in 5 Monaten ein Baby.
Lach, du wirst dich wundern, wie sie die nächsten 10 Jahre so drauf sein wird. Und das ist sie bei JEDEM Kind – egal, wer der Vater ist.

Bis dann sollte sich ein gewisses Vertrauen eingestellt haben, und das Gefühl, dass es trotz der Umstände gut geht.
Okay, du hast schon ein paar Mal geschrieben, dass da bei euch so einiges im argen liegt. Aber wäre es nicht wichtiger, jetzt daran zu arbeiten? Mal ehrlich, du machst es zu sehr von dem Kind abhängig. Ob mit oder ohne Kind – entweder ihr packt es oder nicht.

Ich weiss nicht, ob ich mit der Situation zurecht komme, und ob ich das will oder nicht, das kann man doch nicht im voraus wissen.
Doch, lieber Danni, dass KANN man wissen. Du musst dich nur endlich mal für eine Richtung entscheiden. Einfach FESTLEGEN, wie es weitergehen soll. Du eierst doch selbst hier in dem Thread rum. Einmal schreibst du, dass du gegen eine Abtreibung bist, dann knallst du uns wieder um die Ohren, dass du 100 Pro dafür bist. Aber dann bleib doch mal bei einer Meinung und bilde daraus die nächste Meinung. Dann kommst du nämlich auch mal vorwärts. Im Moment trittst du aber auf der Stelle – einfach weil du dich nicht festlegen willst.

Ich sehe vielmehr, dass ich nicht mit den Umständen zurechtkomme
Sorry, aber ich schreib es dir wieder: Die Einstellung dazu beginnt im Kopf. DU musst EINE Wahrheit akzeptieren und sie als gegeben hinnehmen – und dann wird auch alles andere werden.

und wir somit nie mehr zusammenkommen, oder dass sie zuwenig Vertrauen hat
Zeig ihr, dass sie Vertrauen haben kann. Mal echt: Ich hätte zu dir auch kein Vertrauen, so wie du durch die Gegend eierst. Mir sind Typen ein Greuel, die sich nicht entscheiden können. :rolleyes:

oder das es nicht funktioniert, weil sie unter Hormonen ist
Ach Quatsch, schieb nicht alles auf die Hormone. Ja, es kann daran liegen – MUSS aber nict.

oder dass ich merke, dass ich nicht bereit dazu bin, diese Schei**e mitzumachen. Dass ich keine Lust habe, mein ganzes Leben einem Seitensprung-Unfall zu widmen, den wir beide nicht woll(t)en, ist sicher auch ein Aspekt...
Siehe „Kopfentscheidung“...

Vielleicht ändert es sich bei ihr tatsächlich, aber bei mir?!
Sie muss daran arbeiten – und du musst daran arbeiten. Du wirst es nicht anders hinkriegen, als deine Gedanken und damit deine Einstellung zu ändern.

Kommt draufan, wenn es operabel/rückgängig machbar wäre (Abtreibung), würde ich es wohl operieren lassen, statt den Rest meines Lebens ein Krüppel zu sein!
Wenn nicht, kommt es wohl draufan: Entweder ein ganz neues Leben anfangen, oder so gut es geht weitermachen, oder Selbstmord. Aber das kommt auf die genauen Umstände an, und ich müsste erst in der Situation sein...
Ungefähr so eine Antwort hab ich mir vorgestellt…

Du kommst mir so vor, als würdest du mit aller Macht an den vergangenen Lebensumständen festhalten wollen.

Ich bin ja auch ein Mensch, der gerne an Altbewährtem festhält. Aber es gab auch schon Situationen in meinem Leben, da musste ich einen Cut machen und die neue Situation annehmen, auch wenn sie mir nicht passte. Einfach weil jeder Kampf immer mehr meine Kraft gekostet hätte und ich trotzdem nicht dagegen angekommen wäre.

Und so ist es jetzt mit ihrer Schwangerschaft. Die Umstände sind nun mal nicht mehr zu ändern. Und auch wenn es dir sehr, sehr schwer fällt, aber irgendwann wirst du dich schweren Herzens den Umständen beugen müssen. Egal wie deine Entscheidung ausfällt. Ich spreche jetzt bewusst nur von DEINER Entscheidung.

In der Situation in der ich jetzt bin, merke ich, dass es kein schwarz/weiss gibt, auch nicht in dieser Frage, und ich wünsche mir über alles, dass sie es ungeschehen macht, weil ich nicht sehe, wie wir so jemals richtig glücklich werden können.
Ja klar, gegen eine Abtreibung sein, ist immer einfach, solange man nicht in der speziellen Situation steckt. Da geb ich dir mal Recht. Aber wie schon geschrieben… das Stichwort heißt „annehmen und das Beste daraus machen“. Aber so weit bist du noch nicht.

und ich glaube echt, sie wird es auch früher oder später bereuen, wenn sie DIESES Kind bekommt.
Hand auf´s Herz, lieber Danni – was ist eigentlich mit dem Kind? Wenn der Erzeuger nicht gerade Boris Becker war oder ein Mann anderer Hautfarbe fällt doch rein äußerlich der Unterschied gar nicht auf. Was ist es wirklich? Ist es wirklich nur das, dass es sich in deinem Kopf festgesetzt hat, dass es nicht „dein Kind“ ist oder gibt´s da noch andere Gründe?

B52
bearbeitet #668
Also danni ich finde auch, dass du das szenario mit kind etwas sehr schwarz malst.

Ich glaube auch eher, dass du angst davor hast, wenn sie das kind bekommt, dass sie dann nicht mehr mit dir zusammensein möchte, weil sie ja jetzt schon merkt,dass du mit dem fremden kind nicht klarkämst und zwar besonders weil du wohl zu ausrastern neigst und ihr wenig emotionale stabilität bietest.

Das ist deine einzige angst- dass sie nicht versucht mit dir eine beziehung (weiter)zuführen. Dir ist im grunde alles andere egal. Hauptsache es gibt irgendeine möglichkeit, dass sie dich nicht verlässt- und die wahrscheinlichkeit ist ohne kind eben größer.

Langsam solltest du dich aber mit dem gedanken abfinden, dass sie das kind bekommt.

Was gedenkst du zu tun?

@Windspiel: Deine Situation tut mir leid, aber glaub mir, du schätzst mich ein bisschen übertrieben ein...
Das sehe ich ähnlich. Windspiel du siehst das doch sehr subjektiv, nicht jeder mann ist so wie deiner und wie ich auch schonmal sagte, wie emotional am ende muss man sein um mit sojemandem auch noch 4 kinder zu zeugen- kann ich wirklich nicht nachvollziehen- ich halte dannis freundin zwar auch für nicht gerade die selbständigste, aber immerhin hat sie ihn weder geheiratet noch 4 kinder mit ihm- das wird schon auch seine gründe haben-

was ist eigentlich mit dem Kind? Wenn der Erzeuger nicht gerade Boris Becker war oder ein Mann anderer Hautfarbe fällt doch rein äußerlich der Unterschied gar nicht auf. Was ist es wirklich? Ist es wirklich nur das, dass es sich in deinem Kopf festgesetzt hat, dass es nicht „dein Kind“ ist oder gibt´s da noch andere Gründe?
Also ich glaube, dass es kaum einen mann gibt, der ein fremdes kind, dass unter diesen umständen zustande kam, ohne probleme einfach so annimmt und diese frau noch genauso liebt wie vorher. das liegt wohl an der evolution, den genen, dem stolz der männer und dem drang ihre eigenen samen möglichst weitreichend zu verteilen. Ich denke, dass wirklich nur sehr wenige männer mittlerweile soweit sind, das zu akzeptieren.

Diesbzüglich kann ich danni verstehen, dass er am rad dreht, was ich nicht verstehe, warum er es dann nicht konsequent beendet?!

B.

#669
So nach absoluter Hölle hört sich das für mich nicht an. Erst die Schwangerschaft hat alles sehr sehr aussichtslos gemacht....
Danni, ich kann Dir sagen, dass mein Mann auch meint, es sei alles in Ordnung! Er sagt wortwörtlich, für ihn ist das alles eine glückliche Ehe.

Und warum?

1. Weil er es glauben WILL.

2. Weil ich ihm das Gefühl gebe, es wäre alles in Ordnung. Aus Selbstschutz.

#670
Also ich glaube, dass es kaum einen mann gibt, der ein fremdes kind, dass unter diesen umständen zustande kam, ohne probleme einfach so annimmt und diese frau noch genauso liebt wie vorher.
Richtig! Aber ich kenn eben auch Männer, die irgendwann angefangen haben, sich mit der Situation zu arrangieren und vor allem mal BEWUSST ne Entscheidung zu fällen. Darum geht es mir. Um nichts sonst.

das liegt wohl an der evolution, den genen, dem stolz der männer und dem drang ihre eigenen samen möglichst weitreichend zu verteilen.
Quatsch! Frauen geht es genau, wenn der Partner eine andere geschwängert hat. Es ist schlicht und einfach ein Vertrauensbruch. Und in unseren Breitengraden gelten auch noch an der Partnerin irgendwelche seltsamen "Eigentumsrechte".

Windspiel du siehst das doch sehr subjektiv, nicht jeder mann ist so wie deiner
Ich seh das auch so wie Windspiel. Das hat nix mit dem EINEN Mann zu tun, sondern es gibt Menschen, die sind dermaßen von ihrer Meinung überzeugt, dass sie nix anderes annehmen. Und solche muss man austricksen. Sie beschwichtigen, ihren Willen umgehen, sie im Glauben lassen, dass sie Recht haben - oder sie nicht mehr beachten. So mach ich es zumindest. Wird aber in einer Ehe schlecht gehen. :rolleyes:

#671
Danny,

hör doch mal auf alles auf die Schwangerschaft zu schieben.

Auch wenn das Kind nicht unterwegs wäre, würde meiner Meinung nichts Festes / Offizielles aus euch Beiden werden.

Du blendest alles aus was du nicht wahr haben möchtest, wie die vergangenen 10 Jahre schon.

Du blendest auch ihr Doppelleben erneut vollkommen aus.

10 Jahre hat sie dich verheimlicht. Du schreibst, du gehst davon aus weil du sie damals geschlagen hast. Du gehst davon aus!!

Und das ihre Eltern dich nicht mochten weil du ihnen irgendwann einmal deine Meinung gesagt hast.

Das hört sich so an, als wäre es damals um Nichtigkeiten gegangen. Gerade das aber glaube ich nicht. Damals muss so hochgradiges vorgefallen sein das deine gewesene Partnerin dich 10 Jahre verheimlichen musste. Auch ihren Freunden gegenüber. Warum diesen? Welchen Grund gibt es dafür?

Du vermutest immer nur. Das ist aber zu wenig um eine Partnerschaft mit dazu gehöriger Familie u. gemeinsamen Freundeskreis zu führen. Dazu müßtest du dich mit ihrem Umfeld auseinander setzen. Ob mit kommenden Baby oder auch ohne.

Du wusstest vieles nicht aus ihrem realen Leben. Und ich gehe wieder einmal jede Wette ein, du weißt auch nun nicht wirklich was in ihrem Leben ab geht.

Und du willst die Realität auch nicht sehen. Ich persönlich glaube nämlich nicht das sie keinen Kontakt zum werdenden Vater hat. Im Gegenteil, ich gehe davon aus das er immer noch bei ihr Daheim ein u. aus geht, das er evtl. sogar mit in Frankreich war ( deswegen hat sie sich auch nicht bei dir gemeldet zwischen durch mal ), dass er an der Taufe des Kindes ihrer Freundin teil nimmt, dass er überhaupt ganz normal in ihrem Alltag verkehrt.

All das was eigentlich die letzten 10 Jahre dein Part gewesen wäre, hätte sie dich offiziell als ihr Partner bekannt gegeben.

Aber du willst die Wahrheit gar nicht wissen, nicht sehen. Du blendest sie aus. Würdest du wirklich an der Wahrheit interessiert sein hättest du schon das Gespräch mit dem werdenden Vater suchen können. Seine Meinung einholen können. Tust du nicht weil du Angst vor seinen Wahrheiten hast, z.B. die, dass er gar nichts von dir weiß, ausser vielleicht, ( ihre Version ihm gegenüber ) das du ein guter Freund v. früher bist der eben ab u. an mal ihre Unterstützung braucht. Er wird v. der Option das du sein Kind evtl. aufziehen würdest gar nichts wissen. Er wird nicht einmal wissen das du irgendwo eine Rolle spielst.

In meinem Kopf ist immer wieder deine Aussage v. vor 2000 Threads: Sie hat wohl mittlerweile bei ihrer Familie im Haus eine Art Appartement o.ä.

Du weißt nicht einmal wie sie wohnt!

Er aber weiß es.

In all den Jahren hast du nicht einmal versucht dich mit ihrer Familie auseinander zu setzen. Obwohl auch dir klar sein müßte das diese zu ihrem Leben gehört.

Hat sie aber nicht u. wird sie auch nicht. Paartherapie hin oder her. Wenn sie es 10 Jahre lang nicht geschafft hat ( nicht gewollt hat ) wird sie es auch im 11 Jahr nicht tun.

Und dafür muss es wirklich äußerst schwerwiegende Gründe geben!

Ich habe langsam den Eindruck, du willst sie nur für dich, ohne Baby, ohne Eltern, ohne Oma, ohne Freunde. Sie soll dir *gehören* u. so mit dir zusammen leben wie es deinen Vorstellungen entspricht. Dir ist vollkommen egal ob sie dafür auf all ihre Lieben verzichten muss oder nicht. Hauptsache Du!

Auch wenn sie eine erneute Partnerschaft mit dir eingehen würde, auch hier egal ob mit oder ohne Kind, sie müßte sich ihrer Familie gegenüber outen u. das wird sie nicht tun. Denn sie wird diese zumindest immer im Hintergrund brauchen, einfach, weil eine Partnerschaft mit dir auf zu tönernen Füßen stehen würde. Sie braucht ihre Familie als möglichen Zufluchtsort.

Was sagt eigentlich deine Familie zu all dem?

Gruss,

sageslaut2002!

#672
Naja, indirekt vertröstet sie auch dich damit – sie kann sich nämlich nicht entscheiden
Naja, sie meinte ja, falls sie es behalte, müssten wir schnellstmöglich mit einer Paartherapie beginnen und herausfinden, ob wir es uns vorstellen können. Sie muss jetzt als erstes rausfinden, ob sie abtreiben will oder nicht...

Und so ist es jetzt mit ihrer Schwangerschaft. Die Umstände sind nun mal nicht mehr zu ändern. Und auch wenn es dir sehr, sehr schwer fällt, aber irgendwann wirst du dich schweren Herzens den Umständen beugen müssen. Egal wie deine Entscheidung ausfällt. Ich spreche jetzt bewusst nur von DEINER Entscheidung.
Sie scheint das noch nicht so zu sehen, aber ich gebe zu, ich habe nur wenig Hoffnung, dass sie abtreibt.

Hand auf´s Herz, lieber Danni – was ist eigentlich mit dem Kind?
Es ist nicht von mir, und wird uns beide für den Rest unseres Lebens in eine 4er-Combo zwingen und an den schwärzesten Moment unseres Lebens erinnern, ausserdem wollten wir es beide nie...

warum er es dann nicht konsequent beendet?!
Noch könnte es sein, dass sie abtreibt, dass sie eine Fehlgeburt hat, dass bei der Biopsie was schiefgeht, dass der Test zeigt, dass das Kind mongolid ist...Momentan kann ich nicht abschätzen, was das kleinere Übel ist: Sie aufgeben, oder mich an dieses Kind gewöhnen, es gibt einfach zu viele unbekannte Faktoren...

Auch wenn das Kind nicht unterwegs wäre, würde meiner Meinung nichts Festes / Offizielles aus euch Beiden werden.
Seh ich anders, und sie wollte ja mit mir reden und alles i.O. bringen, bis sie wusste, sie ist schwanger, leider vertröstete ich sie...

#673
Sie begann ja letzte Woche Donnerstag spontan zu weinen, meinte sie hätte sich nur gerade 2-3 Tage über das Kind gefreut
Du schiebst ja alles, was dir nicht in den Kram passt, auf die Hormone. Dann schieb doch das Weinen und die Unsicherheit und die fehlende Freude zur Abwechslung mal auf die Hormone und betrachte diese Zeit als beendet, wenn es dann zur großen Endorphinausschüttung kommt und die Mutterliebe einsetzt. Aber das wirst du nicht machen, weil ihr Gehirn nämlich nur dann Brei ist und sie nicht weiß, was sie redet, wenn sie was von sich gibt, das dir gegen den Strich geht. Wenn sie mal in eine Richtung schwankt, die dir genehm ist, sind es auf einmal nicht mehr die Hormone, sondern ihr ehrlicher Wille.

dann verhinderten die Hormone ab der 8. Woche, dass sie eine bewusste Entscheidugn trifft,
Da haben wir ja wieder den Hormon-Sager: Sie macht nicht, was Danni will, also flugs her mit den Hormonen. Klappe unbeeindrucktes Heruntergeleier Nr. 1536

dass sie das Kind unter diesen Umständen kein Bisschen will, keine Freude oder Liebe empfindet,
Das empfindet sie nicht echt so, das sind nur die Hormone, diese Unsicherheit gibt sich!

Dass ich ihren Willen respektiere, weil ich aufgrund ihrer ganzen Aussagen von Anfang an nie verstand, dass sie das Kind behält, obwohl sie es offensichtlich nicht will, mag euch ja nicht passen,
Das muss ich mir langsamer überlegen: Wenn sie nicht mehr weiß, was sie für dich empfindet, is ihr Gehirn aufgrund der Hormone Brei und nicht ernst zu nehmen, aber wenn sie ambivalente Gefühle bez des Babys hat, ist das natürlich klarer Wille. Oh Danni, das trieft nur so vor uneigennützigen Interpretationen.

weil ihr nur an das Kind denkt
Nein, wir denken in erster Linie an sie und das Kind - etwas, das dir völlig fremd ist, denn du denkst dabei NUR an dich.

dass das Lebensglück von 4 Erwachsenen auf dem Spiel steht, wenn das werdende Leben nicht verhindert wird
Wovon redest du überhaupt??? Die Großeltern freuen sich, sie hat sich ein Kind gewünscht und wird sich freuen (allfällige Zweifel sind nur durch Hormone bedingt), der werdende Vater kann sich freuen, und sie ist LAUT DEINEM THREADTITEL mit ihm glücklicher, kann sich also auch freuen. Ich seh da nur Bereicherungen.

Genau wegen Gestalten wie euch (meistens aber Männer) haben Frauen ja moralische Probleme, abzutreiben, selbst wenn sie genau wissen, dass sie das Kind nicht möchten, und es für sie das einzig richtige wäre.
Du kannst deine Selbstbelügerei noch so oft als dasselbe Mantra herunterbeten: Für Sie ist eine Abtreibung nicht das Richtige, das sagen sogar die in der Beratung (drum versucht du sie ja zu einer anderen zu frängen). Fakt ist eher, dass Gestalten wie du bei Frauen wie ihr seelische Probleme mit-verursachen, und bei mir bellst du den komplett falschen Baum an - ich bin nicht grundsätzlich gegen Abtreibung, aber alle Gründe bei ihr sprechen dagegen. Niemand, der mich kennt, würde mich als Moralapostel bezeichnen, aber sich gegenseitig eineinhalb Jahrzehnte kaputt zu machen, alles zu Tode zu analysieren, dabei aber vorgeblich für Verhütung zu dumm sein, in Wirklichkeit aber sich so kaputt zu machen, dass mit jemand anderem ein "Verhütungsunfall" passiert, um endlich ausbrechen zu können, dann doch wieder anders zu überlegen und zu warten, bis das Herzchen schlägt, bis Arme, Beine, Finger, Zehen, Organe ausgebildet sind, um dann wieder zu meinen, nein, es sollte dich Chance zur Lebensvernichtung (sic) doch jetzt noch genutzt werden - das würde wohl bei jedem Menschen mit einem Mindestmaß an Gefühl, Erziehung und Gewissen moralische Zweifel bis zum Schreien hervorrufen. Da von einem aufgedrückten Moralzwang zu reden, ist sowas entfernt von einer Rechtfertigung, denn selbst die hartgesottetsten Abtreibungsbefürworter hätten da wahrscheinlich Gewissensbisse.

Übrigens weiß sie nicht genau, dass sie es nicht will, denn das sind nur die Hormone, schon vergessen ;-)

ich kann mir nicht vorstellen, dass sie sich dazu durchringt, ihren freien Willen durchzusetzen, auch wenn wir dann nicht die Zeit und Priorität haben, unsere Beziehung in Ordnung zu bringen, und unter diesen erschwerten Bedingungen alles den Bach runtergeht, und ihr Leben, mein Leben, das Leben des biol. Vaters und des Kindes weitgehend zerstört werden...
Geht's noch abgehobener. Sie ist halt mit einer gewissen Wertschätzung für das Leben erzogen worden, sodass sie doch, im Gegensatz zu dir, ein Mindestmaß an Gewissen und Verantwortung fühlt. Übrigens ist auch eine Entscheidung aus freiem Willen eine moralisch fundierte, das schließt einander zum Glück nicht aus, sonst lebten wir wahrscheinlich in Anarchie.

WENN sie allerdings ihren so genannten freien Willen aus deiner Sicht nicht durchsetzt, brauchst du dich eh nicht wundern - den hast du ihr ja lang genug ausgetrieben.

Ihr Leben wird nicht zerstört, sie hat den anderen und ihrer Familie ihren Freund vorgestellt, der will das Kind, wird Papa sein, und du meinst selber, sie ist mit ihm glücklicher. So what?

Die Mutterliebe wird einsetzen und gar nicht wird zerstört, es wird etwas wunderbares gegeben. Wenn sie's jetzt noch nicht glaubt - das machen nur die Hormone ;-)

Das beste wäre, ihr und mein Wunsch, dass das Kind ohne ihr Zutun abgeht wäre sicher das Beste,
Woher weißt du, dass das ihr Wunsch ist, ist sie nicht hormongesteuert?

auch wenn das nicht in eure Vorstellung passt, dass jedes Kind unter allen Umständen absoulutes Glück ist! Vermutlich würdet ihr sogar bei einer Vergewaltigung nur ans Kind denken?!
Nur weil du dir selber dauernd widersprichst, brauchst du nicht in deiner hilflosen Argumentation anderen aus dem Finger Gezogenes unterstellen: Es wurde ausdrücklich gesagt, für SIE speziell ist es nicht das Richtige, abzutreiben (denn sie wird das Kind lieben) und nicht unter den fahrlässigen, verantwortungslosen Gründen mit denen IHR im speziellen gesundes Leben verhöhnt. Das hat nichts damit zu tun, dass es nicht für andere eine richtige Lösung ist.

sie weiss eigentlich was sie will, hat aber moralische Bedenken, dass durchzuziehen!
Ah, jetzt weiß sie wieder mal klar, was sie will - wieso ist ihr Gehirn da nicht Hormonbrei?

Eine der Säulen, die den Menschen ausmachen, ist aber nun mal sein Gewissen, also stell den freien Willen nicht immer als im Gegensatz zur Moral hin.

sie weiss eigentlich was sie will, hat aber moralische Bedenken, dass durchzuziehen!
Ah, jetzt weiß sie wieder mal klar, was sie will - wieso ist ihr Gehirn da nicht Hormonbrei?

Eine der Säulen, die den Menschen ausmachen, ist aber nun mal sein Gewissen, also stell den freien Willen nicht immer als im Gegensatz zur Moral hin.meinst selber, sie ist mit ihm glücklicher. So what?

Die Mutterliebe wird einsetzen und gar nicht wird zerstört, es wird etwas wunderbares gegeben. Wenn sie's jetzt noch nicht glaubt - das machen nur die Hormone ;-)

In unserem Fall bin ich nicht gegen diese Abtreibung, sondern 100% dafür!
Dass ich keine Lust habe, mein ganzes Leben einem Seitensprung-Unfall zu widmen
Noch könnte es sein, dass sie abtreibt, dass sie eine Fehlgeburt hat, dass bei der Biopsie was schiefgeht, dass der Test zeigt, dass das Kind mongolid ist...
Super Danni, endlich ehrlich, endlich nicht mehr die der kleine Krümel-Masche. Das ist ein Anfang, zeig uns endlich, wie du wirklich tickst.

Du hast sie behandelt wie eine Fußabtreter, und wenn sie mit einem Mann, bei dem es ihr gut gegangen ist, halbherzig verhütet, weil ein Kinderwunsch so stark da ist und die Sehnsucht nach Ruhe und Familienglück macht dich dieser Gedanke krank. Der liebe Krümel wäre immer ein Stachel für dich und du weißt, dass selbst du ihr bei aller noch so subtilen Manipulation nicht das Gegenteil weismachen kannst, und du weißt, dass du dann schlechte Karten hast, weil der Krümel an erster Stelle stehen wird und drum hättest du den Krümel lieber tot - verpackt wird das Ganze aber mit einem "es ist IHR Wille". So hypocritical!

#674
Tja, Vivien, vielleicht sollte ich den Thread-Titel ändern? Ich fragte sie ja letzthin, ob sie zu ihm will, und sie meinte, sie könne sich einfach nicht vorstellen, mit ihm glücklich zu werden, da sie einfach nicht die richtigen Gefühle für ihn hat.

Ich gehe auch davon aus, dass sie sonst längst, mit ihrem Wunschkind (lach) bei ihm wäre!

Offensichtlich will sie aber lieber mich. Das Problem ist, dass der Krümel und ich wohl keine funktionierende Kombination sind, und dass sie von allem Anfang an moralische Probleme mit einer Abtreibung hatte, obwohl sie nun langsam selber merkt, dass sie keine Liebe und Freude empfindet, im Gegenteil Phantasien und Hoffnungen hat, wie sie das Kind verlieren könnte.

Bliebe noch die Variante, dass die Grossmutter sich ums Kind kümmert. Dann hoffe ich für den Krümel, dass es ein Mädchen ist, sonst gute Nacht! Ob das eine vernünftige Variante ist? Da kann sies ja auch zur Adoption freigeben, dann wächst es unter normaleren Verhältnissen auf...

Der liebe Krümel wäre immer ein Stachel für dich und du weißt, dass selbst du ihr bei aller noch so subtilen Manipulation nicht das Gegenteil weismachen kannst, und du weißt, dass du dann schlechte Karten hast, weil der Krümel an erster Stelle stehen wird und drum hättest du den Krümel lieber tot
Ja, das spielt wohl mit...

Das empfindet sie nicht echt so, das sind nur die Hormone, diese Unsicherheit gibt sich!
Ja, genau! Die Hormone haben ihr nicht zeitgleich mit dem Kotzen ein allgemeines Gefühl gegeben, es sei das richtige, das Kind zu behalten, die Hormone sind in Wirklichkeit dazu da, dass sie merkt, sie will es nicht, freut sich nicht, empfindet keine Liebe, Phantasien und Hoffnungen hat, wie sie das Kind verlieren könnte!

#675
Moin!

Danni, du bist wirklich der schrägste Vogel, den ich bisher kennen gelernt habe!

Du biegst dir deine Welt, wie du sie brauchst. Du bist blind und gefühllos, herrisch, rechthaberisch und eiskalt. Liebe ist für dich Besitz, nix anderes.

Ich weiß zwar nicht wo, und vor allen Dingen wie du aufgewachsen bist, aber dir

fehlen ein paar wesentliche Eigenschaften.

Nicht, dass dich diese Aussage zum Nachdenken bringt, wollte ich nur mal meine Toleranz-Grenze eindeutig erklären. Die hast du inzwischen bei Weitem überschritten. Du bist krank, richtig krank!

Grillcat

#676
Liebe Grillcat. Danke für deinen konstruktiven Beitrag. Ich bin sicher, wenn du in meiner Situation wärst, wärst du nicht so völlig krank...

#677
Liebe Grillcat. Danke für deinen konstruktiven Beitrag. Ich bin sicher, wenn du in meiner Situation wärst, wärst du nicht so völlig krank...
Diese Situation, in der Du dich befindest, lieber Danni, die hast Du dir selbst geschaffen.

Und jetzt rumjammern.

Ts.

Grillcat: :party:

#678
Mit dem Posting Nr. 672 zeigst du m.M. nach wieder mal, dass du zu einer EIGENEN Entscheidung nicht fähig bist. Sehe ich das falsch? Oder kannst du dich wirklich nicht entscheiden?

Mit Entscheidung meine ich z.B., dass du dir nicht mehr ihr Rumgenatsche anhörst. Du musst doch selber merken, dass sie das nicht weiterbringt, wenn sie immer wieder zu dir kommen und sich ausheulen kann. Aber anstatt ihr zu helfen und sie mal (in irgendeiner Entscheidung!!!) vorwärts zu bringen, schwimmst du mit ihr in der gleichen Soße rum. :nono:

Mal ehrlich: Du schreibst hier seit ca. 2 Wochen, dass sie abtreiben will. Und? Was ist bis jetzt in der Richtung passiert? Was hat sie ganz konkret dafür unternommen, dass sie es wirklich durchziehen will? Ich denke mal, dass sie selbst so schlau ist und weiß, dass eine Abtreibung immer gefährlicher wird, je länger sie damit zögert. Warum zögert sie? Moralische Bedenken können es echt nicht sein, denn wenn sie das Kind so sehr hasst, gibt´s da nix "moralisches" mehr.

Gibt dir ihr Zögern aber nicht zu bedenken? Sorry, auch wenn du es nicht hören willst, aber für mich ist das ein Hingehalte. Sie redet dir nach dem Mund, damit du glaubst, dass du deinen Willen bekommen wirst. Denn in 2 Wochen kann man mehr als genug klären - sie ist aber noch gar keinen Schritt weiter. Will sie vielleicht gar nicht so richtig? ;)

die Hormone sind in Wirklichkeit dazu da, dass sie merkt, sie will es nicht, freut sich nicht, empfindet keine Liebe, Phantasien und Hoffnungen hat, wie sie das Kind verlieren könnte!
Woher hast du denn das? :eek: Du personifizierst Hormone. Das ist Quatsch. Beschäftige dich mal mit dem endokrinen System des Menschen.

Aber bei allen Diskussionen um die Abtreibung, lieber Danni... du erkennst aber schon, dass es eine ganz simple und einfache Lösung gibt, die du auch ganz schnell umsetzen kannst?

#679
@Tylli: Ja, ich gebe es zu, auch für mich hat das ganze zu viele Unbekannte, ich kann mich kein Bisschen entscheiden!!! Ich kann nicht abschätzen, in wie weit, sich ihr Zustand wieder normalisieren wird, was an der Verzweiflung, was an den Hormonen liegt, ob ihr nicht wissen ob sie mich liebt von einer Woche auf die andere eine Schutzbehauptung ist, weil sie weiss, sie kann nicht abtreiben, und ich die grössten Mühe mit der Situation habe.

Ich kann nicht abschätzen, ob ich es unter den Umständen schaffe, ihr endlich der Mann zu sein, der ich gerne für sie sein möchte, ob ich es schaffe, den Krümel fair und gut zu behandeln, als wäre es mein Kind, wie der biol. Vater bei dem ganzen Spiel reinpasst, wie das ganze aussehen würde...

Sie meinte ja so Sachen wie, sie könne sich vorstellen, das Kind sei 4 Tage bei ihr und 3 Tage bei ihm (was er nicht wollen wird). Was ist dann meine Rolle, wie ist das für das Kind? Und will sie zusammenziehen, oder das Kind bei sich lassen, und so weiter machen wie bisher?! Da ist einfach nichts konkretes, nichts greifbares, nichts Realistisches!!!

Mal ehrlich: Du schreibst hier seit ca. 2 Wochen, dass sie abtreiben will.
Ich habe geschrieben, dass das allgemeine Gefühl, es sei das richtige von einem Tag auf den andern in der 14. Woche verschwunden ist (als sie sich konkret mit dem Baby der besten Freundin konfrontiert sah, und nur noch weg wollte), und sie merkte, dass sie sich gar nicht freut und keine Liebe für das Kind empfindet, und überlege in England abzutreiben, wenn das Gefühl wegbleibt.
Was sich getan hat? Sie setzt sich endlich ernsthaft mit dem Thema auseinander, überlegt sich, was dafür, was dagegen spricht, was mögliche Szenarios wären, entfernt sich endlich mal (immer noch zaghaft und zurückhaltend) aus ihrem Schneckenhaus von Selbstmitleid und Verdrängung, bemüht sich ernsthaft um eine seriöse Beratung, aber das ist fast unmöglich: Die von der Paarberatung ist "christlich" eingestellt, die vom Spital empahlen ihr eine Beratungsstelle, die von den extremsten Abtreibungsgegnern betrieben wird, bei der Krisenintervention war die Anfängerin überfordert, die Chefin hats nicht intressiert...

Warum zögert sie? Moralische Bedenken können es echt nicht sein, denn wenn sie das Kind so sehr hasst, gibt´s da nix "moralisches" mehr.
Nach ihren Aussagen hatte sie von allem Anfang an moralische Probleme (bei der Verschmelzung seis bereits ein Lebewesen, und sie könne nicht mal Spinnen töten), die offensichtlich unter ihrem Leidensdruck, jetzt wo sie sich langsam konkret auf das Problem einlässt, ein bisschen bröckeln. Sie befürchtet auch, sie würde das Kind wohl versorgen (wickeln etc.) aber niemals lieben können, und das merke ein Kind. Zudem habe sie Angst, dass es trotzdem nicht mit uns klappt, oder bei der Abtreibung was schieflaufe, und sie dann kein Kind mehr bekomme...

Dass sie zögert wundert mich nicht: Ihr grösster Traum und ihr grösster Alptraum haben fusioniert, und sie hat nun die "Wahl" zwischen dem vollgeschi**enen Spatz in der Hand und der (nicht sicheren) Taube auf dem Dach, zudem hat sie ein gutes Herz, und wird darum nicht leichtfertig so eine fundamentale Entscheidung treffen!

Aber falls es dich beruhigt, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sie es schafft, abzutreiben, aber es ist offensichtlich, dass sie es gerne weghaben würde, wenn sie nicht die moralische Verantwortung dafür übernehmen müsste.

Aber bei allen Diskussionen um die Abtreibung, lieber Danni... du erkennst aber schon, dass es eine ganz simple und einfache Lösung gibt, die du auch ganz schnell umsetzen kannst?
Nein, ich sehe in dieser Situation keine simple und einfache Lösung, die ich umsetzen kann. Du meinst jetzt ich soll sie verlassen? Dabei vergisst du aber die Gefühle, sonst wäre ich längst weg...

#680
Ja, ich gebe es zu, auch für mich hat das ganze zu viele Unbekannte, ich kann mich kein Bisschen entscheiden!!!
Mhm, naja, irgendwie kann ich das letzte Posting sehr gut nachvollziehen - ABER...

Da sind wir wieder bei dem Thema "Auszeit". Einfach mal zur Ruhe kommen, einfach mal die Gedanken nicht immer um ein Thema kreisen lassen. Wobei ich das noch verstehen kann, denn es ist z.Z. das größte Problem bei euch und zudem noch ein existenzielles. Aber wenn ihr euch alle zwei Tage immer wieder mit dem gleichen Käse gegenseitig zutextet, wird euch das auch nicht weiterbringen.

Hast du dich eigentlich mal mit anderen werdenden Väter (und Müttern) unterhalten, was sie so für Gedanken und Vorstellungen haben? Vielleicht würde das deine Gedanken mal ein bissel sortieren.

Was ist dann meine Rolle, wie ist das für das Kind?
Wie meinst du das? Du hast die gleiche Rolle wie sie: Du siehst das Kind vier Tage - und dann drei Tage wieder nicht. Ich geh jetzt davon aus, dass ihr zusammenlebt. Und wie das für das Kind ist, kann niemand sagen. Es ist eine eigenständige Persönlichkeit, die das völlig anders empfinden kann als ihr. Für meine Begriffe sind das aber reichlich unrealistische Vorstellungen, ein Kind tageweise zwischen den Elternteilen rumzureichen.

Und du brauchst dir darüber auch gar keine Gedanken machen. Am Anfang ist das sowieso totaler Quatsch. Ein Neugeborenes kann nicht in der Gegend rumgereicht werden. Das braucht Stabilität und geregelte Verhältnisse. Und damit seid ihr drei schon mal eine kleine Familie, die langsam zusammenwachsen wird - wie es bei allen Paaren mit einem Kind ist.

Es liegt also einzig und allein bei dir, das Kind anzunehmen. Ich denke aber mal, wenn du das Kind zum allerersten Male sehen wirst, wirst du dich fragen: "Was kann eigentlich das Kind dafür, dass es aus einem Seitensprung heraus entstanden ist?" Es würde mich arg wundern, wenn die Hilflosigkeit eines so kleinen Wesens bei dir nicht den Beschützerinstinkt weckt und alle Vorurteile fallen lässt. ;)

? Sie setzt sich endlich ernsthaft mit dem Thema auseinander, überlegt sich, was dafür, was dagegen spricht
Oh Danni, ich halte sie echt für ein bissel naiv. Wenn sie das wirklich durchziehen will, drängt die Zeit. Ich denke, das müsste sie wissen.

Vielleicht ist das alles aber auch bloß ein gedanklicher Prozess, den sie durchleben MUSS. Das sich ihr Unterbewusstsein schon längst entschieden hat.

Aber falls es dich beruhigt, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sie es schafft, abzutreiben,
Und dafür machst du den ganzen Terror mit? Dafür wäre mir meine Zeit zu schade. Da würde ich mich lieber für mich entscheiden und mit ihr Klartext reden.

Du meinst jetzt ich soll sie verlassen?
Richtig, darauf wollte ich hinaus.

Dabei vergisst du aber die Gefühle, sonst wäre ich längst weg...
Ich weiß nicht... :schief: ?( Bei mir hat Liebe Grenzen. Ich würde mich nie total für einen Menschen aufgeben. Ehe du Einwände hast ;) - ich war schon einmal in so einer Situation, in der ich mich zwischen dem Partner und mir entscheiden musste. Trotz aller großen Liebe und Gefühle - ich hab mich zum Schluss für mich entschieden. Einfach weil die nervliche Belastung zu große geworden war und bei mir zu viel auf dem Spiel stand.

Ich will dir jetzt aber keine Trennung einreden.

Ohne noch mal deinen ganzen Thread zu lesen, aber hast du sie schon einmal damit konfrontiert, dass auch eine Trennung in Frage käme? Nur mal so angesprochen?

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