Wann erwartet man zu viel?
Geschlossen702 Antworten41'722 AufrufeGestartet von Kaleu ·
Das klingt so, als hättest du jetzt den Eindruck mit deiner Mutter zusammen gewesen zu sein. Aber das du gleich kotzen musstest... :rolleyes:Das mit dem Kotzen liegt an was Anderem. Die Therapeutin hat mich gestern gefragt was das für ein Kloss in meinem Hals ist den ich schon seit der ersten Sitzung dabei habe. (Hab das nie erwähnt, keine Ahnung wie die den "gesehen" hat). Naja, auf den Kloss kam sie dann ein wenig zu sprechen und ich sollte erklären was das für ein Kloss ist, welchen Zweck der hat, wie lang der schon da ist und was da drin steckt und so.
Das Meisste konnt ich nicht beantworten gestern, weil ich es einfach nicht wusste. Und bei diesem Erlebnis heute Morgen, da hat mich der Klos im Hals beinah erdrückt und deswegen musst ich Kotzen.
Aber ich weiss jetzt was das für ein Klos ist und was da "drin" steckt und warum der da ist. Nur lass ich da noch keinen ran.
hoffe es geht dir einigermaßen!?
B.
B.
Durchschnittlich. Also schlecht geht's mir nicht. Beschäftige mich nach wie vor mit mir selbst und merke wie Gefühle hochkommen die weit runtergeschluckt und verdrängt waren. Aber ich merk auch, dass ich durch's Zulassen dieser gefühle mich besser und erleichtert fühle.
Bin mit der Therapeutin im Mailkontakt und dadurch geht's.
Bin wütend auf die Nachbarin, nicht wegen der Sache jetzt - sondern insgesamt. Hab den Fehler gemacht diese Wut auf sie nicht zuzulassen und das bricht jetzt alles durch. Traurig bin ich auch.
Komm aber mit dem Alltag nicht zurecht, nicht weil ich grübel oder depressiv bin, sondern weil es mir schwer fällt die Kontrolle darüber zu behalten was da gerade aus mir raus will. Die Therapeutin hat mir ein paar Tips gegeben, aber die brauchen einiges an Aufwand weil ich ständig "gedanklich mit mir reden muss".
Jetzt die Arbeit, heute Abend der kliene...Ich brauche ganz, ganz schnell Zeit für mich wo ich mich zurückziehen kann. Ich will das nicht alles wieder runterschlucken oder kontrollieren. Das muss jetzt alles raus, ich will diesen Scheiss loswerden...
Zum Glück hab ich am Wochenende kinderfrei.
Naja, seit ich diese Wut zulasse wird der Kloß im Hals erträglicher, er quält mich nicht mehr so, auch wenn er noch da ist. Und die akute Angst vor der Nachbarin schwindet, das tut auch gut.
Lässt sich nicht leicht beschreiben was gerade mit mir los ist. Aber ich fühle dass ich bin und das ist irgendwie neu...
Die Therapeutin sagt ich soll stolz auf mich sein, sie hat es selten, dass es so schnelle Erfolge gibt und die Blockaden so schnell aufbrechen. Ich hab aber ein bisschen Schiss, dass ich das nimmer kontrollieren kann irgendwann. Zum Glück hat sie mir diese Werkzeuge gegeben mit denen ich es kontrollieren bzw. aufschieben kann ohne es verdrängen zu müssen.
Naja, so sieht's aus bei mir.
Sieht so aus, als hör ich mir zum ersten mal wirklich zu. Würde aber den Rahmen sprengen das hier alles niederzuschreiben, weil nur wenig davon mit der Nachbarin zu tun hat, sie ist nur der Auslöser jetzt.
Bin mit der Therapeutin im Mailkontakt und dadurch geht's.
Bin wütend auf die Nachbarin, nicht wegen der Sache jetzt - sondern insgesamt. Hab den Fehler gemacht diese Wut auf sie nicht zuzulassen und das bricht jetzt alles durch. Traurig bin ich auch.
Komm aber mit dem Alltag nicht zurecht, nicht weil ich grübel oder depressiv bin, sondern weil es mir schwer fällt die Kontrolle darüber zu behalten was da gerade aus mir raus will. Die Therapeutin hat mir ein paar Tips gegeben, aber die brauchen einiges an Aufwand weil ich ständig "gedanklich mit mir reden muss".
Jetzt die Arbeit, heute Abend der kliene...Ich brauche ganz, ganz schnell Zeit für mich wo ich mich zurückziehen kann. Ich will das nicht alles wieder runterschlucken oder kontrollieren. Das muss jetzt alles raus, ich will diesen Scheiss loswerden...
Zum Glück hab ich am Wochenende kinderfrei.
Naja, seit ich diese Wut zulasse wird der Kloß im Hals erträglicher, er quält mich nicht mehr so, auch wenn er noch da ist. Und die akute Angst vor der Nachbarin schwindet, das tut auch gut.
Lässt sich nicht leicht beschreiben was gerade mit mir los ist. Aber ich fühle dass ich bin und das ist irgendwie neu...
Die Therapeutin sagt ich soll stolz auf mich sein, sie hat es selten, dass es so schnelle Erfolge gibt und die Blockaden so schnell aufbrechen. Ich hab aber ein bisschen Schiss, dass ich das nimmer kontrollieren kann irgendwann. Zum Glück hat sie mir diese Werkzeuge gegeben mit denen ich es kontrollieren bzw. aufschieben kann ohne es verdrängen zu müssen.
Naja, so sieht's aus bei mir.
Sieht so aus, als hör ich mir zum ersten mal wirklich zu. Würde aber den Rahmen sprengen das hier alles niederzuschreiben, weil nur wenig davon mit der Nachbarin zu tun hat, sie ist nur der Auslöser jetzt.
Schon seltsam, wie das blatt sich immer wieder wendet.
Mir ist aufgefallen, da ich ja schon seit 2003 hier im Lk bin, dass ca. 98 % aller leute, die hier so reinschreiben eigentlich in erster linie mit sich selbst ein problem haben und erst in zweiter mit einer liebe oder partner. hängt natürlich eng miteinander zusammen- ich wünsch dir auf jeden fall viel kraft in der nächsten zeit-und mir zeigt es, dass ich wohl auch mal endlich die auseinandersetzung mit mir ansteuern muss-
mir fehlt nur noch der auslöser...:-)
Liebe Grüße
B.
Mir ist aufgefallen, da ich ja schon seit 2003 hier im Lk bin, dass ca. 98 % aller leute, die hier so reinschreiben eigentlich in erster linie mit sich selbst ein problem haben und erst in zweiter mit einer liebe oder partner. hängt natürlich eng miteinander zusammen- ich wünsch dir auf jeden fall viel kraft in der nächsten zeit-und mir zeigt es, dass ich wohl auch mal endlich die auseinandersetzung mit mir ansteuern muss-
mir fehlt nur noch der auslöser...:-)
Liebe Grüße
B.
Aber das ist doch irgendwo normal, dass gerade Beziehungsprobleme immer auch persönliche Defizite freilegen. Die Frage ist halt wie man damit umgeht. Ich bin in gewisser Hinsicht dankbar dafür, dass das passiert ist und auch wenn das jetzt ein ganz schönes Auf- und Ab für mich bedeutet und vor allem einen Haufen Arbeit mit mir selbst, so merk ich doch jetzt schon wie sehr sich das für mich lohnt.
Auch wenn das jetzt wieder euphorisch klingt - das Gefühl wie man sich Stück für Stück von ganz allein verändert - hin zu sich selbst...das ist atemberaubend.
Ich merke halt, dass mein Selbstbild an etlichen Stellen überhaupt nicht gestimmt hat. Aber ich überarbeite mein Selbstbild nicht, sondern es überarbeitet sich von selbst. Das kann ich nicht mit Worten erklären, ich selbst kann es ja auch nur fühlen. Und es ist ein saugeiles Gefühl weil ich automatisch fühle, dass ich in gewissen Situationen anders reagieren werde. Das ist zwar wahrscheinlich noch nicht stabil, trotzdem kommt es nicht durch's Denken sondern aus dem Bauch. Ach, ich sag's doch, ich kann's nicht beschreiben.
Das krasse an der Therapie ist, dass ich gar keine Chance habe mich nicht zu verändern!
Auch wenn das jetzt wieder euphorisch klingt - das Gefühl wie man sich Stück für Stück von ganz allein verändert - hin zu sich selbst...das ist atemberaubend.
Ich merke halt, dass mein Selbstbild an etlichen Stellen überhaupt nicht gestimmt hat. Aber ich überarbeite mein Selbstbild nicht, sondern es überarbeitet sich von selbst. Das kann ich nicht mit Worten erklären, ich selbst kann es ja auch nur fühlen. Und es ist ein saugeiles Gefühl weil ich automatisch fühle, dass ich in gewissen Situationen anders reagieren werde. Das ist zwar wahrscheinlich noch nicht stabil, trotzdem kommt es nicht durch's Denken sondern aus dem Bauch. Ach, ich sag's doch, ich kann's nicht beschreiben.
Das krasse an der Therapie ist, dass ich gar keine Chance habe mich nicht zu verändern!
hab bei mir nur die angst, dass ich mich nur noch mit mir selbst beschäftige, das mache ich nämlich jetzt schon zu genüge- und dieses viele denken, kann einen auch ganz schön vom leben ablenken, wenn nicht sogar isolieren.
Aber natürlich ist das mit einer guten PT viel fruchtbarer als wenn man alleine über sich nachdenkt- hoffe ich und sehe ich auch ein wenig an dir
B.
Aber natürlich ist das mit einer guten PT viel fruchtbarer als wenn man alleine über sich nachdenkt- hoffe ich und sehe ich auch ein wenig an dir
B.
hallo @B. ich denke, ich weiß, was du meinst: das war auch meine größte sorge, wenn ich weiter allein lebe. es ist nicht so, dass man sich mit sich selbst beschäftigt, um eben zu reflektieren, inwieweit selbstbild und fremdbild differieren - wie Kaleu das gerade macht - sondern man ist so selbstzentriert, wenn man zu viel allein ist.
und mit zu viel allein meine ich nicht zu wenig in gesellschaft. man kann auch allein sein, wenn sich viele leute um einen bewegen.
es fehlt die anforderung, es fehlt das "gegenüber", es fehlt das feedback, es fehlt quasi der zeitzeuge des eigenen lebens, den man hätte, wenn es einen partner gibt.
ich kenne single-männer und -frauen, die meiner meinung nach seltsam werden, wenn sie 10 jahre und länger allein sind. niemanden haben, um den sie sich kümmern müssen, also auch keine kinder (mehr) oder sonstige angehörige.
sie leben nur mit sich und in sich und langsam, soweit gingen meine beobachtungen, nehmen sie auch nichts mehr von außen an, glauben nur noch, was sie selbst sagen, sind nicht mehr aufgeschlossen und kompromissbereit und werden eigenbrötlerisch, eben weil das feedback fehlt. und sie fragen sich gar nicht mehr nach dem fremdbild, nur noch ihr selbstbild zählt ...
und mit zu viel allein meine ich nicht zu wenig in gesellschaft. man kann auch allein sein, wenn sich viele leute um einen bewegen.
es fehlt die anforderung, es fehlt das "gegenüber", es fehlt das feedback, es fehlt quasi der zeitzeuge des eigenen lebens, den man hätte, wenn es einen partner gibt.
ich kenne single-männer und -frauen, die meiner meinung nach seltsam werden, wenn sie 10 jahre und länger allein sind. niemanden haben, um den sie sich kümmern müssen, also auch keine kinder (mehr) oder sonstige angehörige.
sie leben nur mit sich und in sich und langsam, soweit gingen meine beobachtungen, nehmen sie auch nichts mehr von außen an, glauben nur noch, was sie selbst sagen, sind nicht mehr aufgeschlossen und kompromissbereit und werden eigenbrötlerisch, eben weil das feedback fehlt. und sie fragen sich gar nicht mehr nach dem fremdbild, nur noch ihr selbstbild zählt ...
es fehlt die anforderung, es fehlt das "gegenüber", es fehlt das feedback, es fehlt quasi der zeitzeuge des eigenen lebens, den man hätte, wenn es einen partner gibt.Das stimmt, man wird dann wohl irgendwie sonderlich, ohne das mans merkt- ich ertappe mich jetzt schon manchmal dabei, dass es mir unangenehm wäre, wenn ein mann nur zeitweise in meiner wohnung mitmischen würde-wir haben so einen netten weiberhaushalt..:-)
Es ist mit nem PT wohl wirklich was anderes- bin auch schon seit wochen am überlegen, ob ich das mal angehen soll- nur mir fehlt die endgültige motivation- ihc wüsste zur zeit gar nicht wirklich welches problem ich problem ich habe, also könnte das nicht so in worte fassen- ist es einsamkeit, lustlosigkeit, fehlende soziale kompetenz, ...? Vor paar jahren hatte ich mal richtig dollen liebeskummer, das wär mal ein grund gewesen- mit essstörungen,, angstattaken, und damals war ich in zu schlechter verfassung um sowas anzugehen- und jetzt gehts mir wieder zu gut-?:-)
B.
sorry kaleu für das kurze abschweifen deines themas !
B.
B.
bearbeitet #550
Vor paar jahren hatte ich mal richtig dollen liebeskummer, das wär mal ein grund gewesen- mit essstörungen,, angstattaken, und damals war ich in zu schlechter verfassung um sowas anzugehen- und jetzt gehts mir wieder zu gut-?:-)Kein Problem. Das Abschweifen macht mir nix aus. Gerade weil mein Thread sich ja jetzt in eine völlig andere Richtung entwickelt.
Du hast mal gesagt, Du hieltest es für einen schlechten Zeitpunkt für eine Paartherapie. Genauso wie Du gerade sagst, dass es Dir damals zu schlecht und heute zu gut für eine Therapie geht.
Ob Du eine machen willst, oder sollst, das ist allein Deine Sache. Dazu will ich mich gar nicht äussern, aber es gibt 2 Dinge die ich selbst jetzt an mir merke:
1. Es gibt keinen falschen Zeitpunkt dafür!
2. Es bringt was, mehr als man glaubt, wenn man es denn will!
Ich hielt mich ja auch nicht für therpaiebedürftig, denn ich war ja auch nicht psychisch krank oder hab eine Persönlichkeitsstörung oder bin verrückt. Dennoch hab ich erlernte Defizite und die hat sicher jeder irgendwo.
Sicher, ohne den Auslöser der bei mir stattfand wär ich wohl auch nicht zur Therapie gegangen, warum auch? Mein Leben war ja im Grossen und Ganzen in Ordnung. Und auch wenn ich die Therapie aufhören könnte, weil der ursprüngliche Zweck (Paartherapie) jetzt wegbricht, merk ich aber auch wieviel ich selbst aus der Therapie mitnehmen kann, wenn ich sie fortführe.
Zwar hab ich keine krankhaften Macken die wegtherpaiert werden müssten - aber zu erkennen, was ich mir selbst für Verhaltensmuster zugelegt habe, warum ich mir die zugelegt habe, das Erkennen von Alternativen zu diesen Mustern, all das sind Dinge die mir helfen mich besser einschätzen zu können und mich ein Stück weiter auf mich zuzubewegen.
Übrigens - es ist eben nicht das "im Kreis grübeln" was man macht, wenn man sich "mit sich selbst beschäftigt" - es ist ganz anders. Es ist strukturiert, gepfalstert von Aha-Effekten die eben jenes Im Kreis grübeln unterbrechen. Es ist nicht grübeln über sich selbst, sondern Dinge an sch entdecken von denen man nicht wusste, dass sie da sind, obwohl sie einen täglich beeinflussen. Diese Dinge kommen aber nicht durch Grübeln in Dein Bewusstsein, sondern si sind "plopp" - einfach plötzlich da. Manchmal schlagen sie ein und manchmal ist es nur ein kleines Puzzleteil. Und allein die Tatsache, dass sie Dir bewusst werden, führt dazu, das damit zusammenhängende Muster durch ein anderes zu ersetzen. Und Du merkst, nachdem Du das Muster ersetzt hast, dass Du ein bisschen mehr Du selbst geworden bist.
Ich merk es jeden Tag, auch wenn es nur kleine Details sind. Ich fühl mich bei bestimmten Dingen nicht mehr so schnell kritisiert oder angegriffen. Und das ist nicht wie früher, dass ich mich mir im Kopf sagen muss "reg Dich ab" - sondern ich fühl mich nicht mehr so angegriffen.
Ihr wisst doch, dass ich mich hier im Thread manchmal so angegriffen gefühlt habe. Das wird weniger. Und das fühl ich jetzt schon. Ich weiss natürlich noch nicht wie stabil das ist - aber ich kann's halt jetzt merken. Und weil sich solche Veränderungen einfach anders anfühlen als vorher, da wird Dir bewusst, dass das echte Veränderungen sind die da in einem gerade passieren.
Oder zum Beispiel, wenn ich hier eine PN bekomme und mir jemand sein Problem geschildert hat, dann war das bei mir immer so, dass ich die Mail bekommen habe und ich mich dafür verantwortlich gefühlt habe dem jetzt zu helfen. Ich hab mich irgndwie sofort schuldig und verantwortlich gefühlt. Ich weiss jetzt auch warum, aber die Erkenntnis nach dem Warum war auch so ein "Plopp" und die Erkenntnis war da. Sie war nicht angelsen oder zusammengereimt sondern sie kam einfach von "irgendwo da drinnen" in's Bewusstsein. Und jetzt im Moment ignoriere ich so einige PN's - ohne mich schuldig zu fühlen, weil ich das 1. nicht beantworten muss und 2. ich im Augenblick mit mir selbst beschäftigt und nicht für andere da sein kann und dass ich das darf!
Das mag für jeden Anderen jetzt irgendwie alles bescheuert klingen, aber bei mir war das da. Ich hab aus irgendeinem blöden Muster heraus, mich immer für alle anderen verantwortlich gefühlt, mich allem möglichen gegenüber schuldig gefühlt. Diese gefühle werden weniger. Ich glaube nicht, dass ich mich zum Egoist entwickel, aber ich entdecke die Seite an mir, dass ich auch mal eine Auszeit für mich nehmen darf in der ich ausschliesslich für mich sorge! Ich hab mir das früher selbst verboten. Und das tut enorm gut, auch wenn ich gerade eine enorme emotionale Erschöpfung spüre, wohl weil mir klar wird wie sehr ich mich selbst ignorriert habe.
Um es anders zu sagen - ich dachte immer, ich sorge für mich, zusätzlich für die anderen. Jetzt merke ich, das war eine Lüge. Ich hab immer gedacht, ich hätte keine Bedürfnisse, jetzt merke ich, ich hab mir keine Bedürfnisse erlaubt!
Klingt verrückt, oder? Aber diese Knoten platzen gerade alle. Das ist teilweise schmerzhaft, teilweise verwirrend, aber vor allem ist es eins - erleichternd!
Oder zum Beispiel am Dienstag morgen, als ich sie gesehen bzw. gehört habe und ihre Kälte in ihrer Stimme in dem Moment wahrgenommen habe (sie war wohl verärgert) - ich kenne solche Situationen von früher - früher, da hab ich mich in solchen Momenten nur immer unwohl gefühlt und irgendwie gemerkt, hier stimmt gerade was nicht. Aber ich wusste nicht, was hier nicht stimmt. Am Dienstag morgen, da hab ich's gemerkt was nicht stimmt. Ich hatte Angst vor ihr, Angst vor dieser Stimmlage. Das war erstmal erschreckend, aber allein die Erkenntnis, dass ich Angst hatte und das neue Muster - nämlich, dass ich mir diese Angst eingestandt und erlaubte, das hat mich zur nächsten Erkenntnis geführt, weil sich von ganz alleine die Frage in meinem Kopf bildete "Warum hab ich Angst vor dieser Stimme?" Und dann kamen die Antworten und sie haben mich förmlich erschlagen. Aber die brachten wieder neue Erkenntnisse die widerum zu neuen Fragen führten und so führt eins zum anderen und das von ganz allein, bloss weil ich plötzlich in mich reinhörte.
Der schmerzhafte Teil war in dem Moment übrigens, dass ich erkannte, dass der Mensch den ich liebe eine Seite hat die ich fürchte, das widerum führt zu Selbstschutzmechanismen die ich bisher nicht zuliess und so pflanzt sich das fort.
Ich will mit dem eigentlich nur sagen, das ist das unglaubliche. Es ist wie eine Kettenreaktion und ein Aha-Effekt tritt zwei neue los und so geht das weiter. Das geht aber nicht den ganzen Tag lang so, so schlimm ist es auch nicht. Aber es gibt ständig Schlüsselmomente dieser Art.
Hallo Leuts, schöner Mist gerade...
Ich hab mir die Borderlinebücher die mir die Therapeutin empfohlen hat bestellt. Ohne jetzt mir das Recht rauszunehmen, meine Nachbarin zu diagnostizieren, aber das trifft leider alles ziemlich genau zu :(
Das kranke ist, dass allein die Erkenntis (also wenn sie sie hätte) dass sie wahrscheinlich BL hat, so viel verbessern würde, weil man dann darüber reden und Wege suchen kann, aber ausgerechnet das, dass sie vermutlich BL hat kann ich ihr nicht sagen.
Schönes Dilemma. :D
Naja, keine Sorge, musste das nur mal loswerden. Hier läuft alles unverändert, kein Kontakt, will ich auch gar nicht, ich beschäftige mich weiterhin mit mir und meiner Therapie, hab kinderfreies Wochenende und geh jetzt gleich in's Kino Kirk und Spock kucken. Alleine! Und wisst ihr was? Freu mich drauf. :)
Ich hab mir die Borderlinebücher die mir die Therapeutin empfohlen hat bestellt. Ohne jetzt mir das Recht rauszunehmen, meine Nachbarin zu diagnostizieren, aber das trifft leider alles ziemlich genau zu :(
Das kranke ist, dass allein die Erkenntis (also wenn sie sie hätte) dass sie wahrscheinlich BL hat, so viel verbessern würde, weil man dann darüber reden und Wege suchen kann, aber ausgerechnet das, dass sie vermutlich BL hat kann ich ihr nicht sagen.
Schönes Dilemma. :D
Naja, keine Sorge, musste das nur mal loswerden. Hier läuft alles unverändert, kein Kontakt, will ich auch gar nicht, ich beschäftige mich weiterhin mit mir und meiner Therapie, hab kinderfreies Wochenende und geh jetzt gleich in's Kino Kirk und Spock kucken. Alleine! Und wisst ihr was? Freu mich drauf. :)
hi lieber kaleu,
ja, das mit dem zeitpunkt mag schon sein, wahrscheinlich meinte ich eigentlich, dass ihr beide kein "gemeinsames" problem habt, sondern jeder sein eigenes, daher fand ich es nciht sinnvoll eine PAARtherapie zu beginnen- und ein wenig hatte ich ja auch recht damit. sie ist gar nicht bereit für eine therapie(egal ob für sich, oder für euch) und du bist sehr bereit - sogar soweit, dass du erstmal dich entdeckst und vielleicht die hoffnung hast, dass dadurch auch das wir einfacher wird.
Ich hätte damals keine therapie beginnen könne, mir ging es körperlich zu schlecht- allerdings bin ich mir seit ich ca 18 bin darüber bewusst, dass ich es bräuchte...und den richtigen zeitpunkt auszuwählen ist keine ausrede es nicht tun zu wollen, sondern einfach die erkenntnis, dass ich dazu eine gewisse kraft benötige- die ich jetzt eigentlich habe- aber weisst du - irgendwie denkt man immer- ach da komm ich schon selbst wieder raus- das denke ich schon lange nicht mehr- es steht bei mir fest auf dem "terminplan" und ich werde es angehen- wahrscheinlich schon bald-
Mir gefällt es, dass und wie du von deinen erfahrungen so erzählst.
Und dein schuldkomplex und der zwang für alle und alles verantwortlich zu sein ist sicher nicht leicht zu "bearbeiten"- ich fand deine erzählungen darüber übrigens gar nicht so "wahnsinnig" - kann das irgendwie nachvollziehen
Bei mir ist es eher das zurückgewiesen werden. ich fühle mich ständig zurückgewiesen- schon wenn ich jemanden anrufe und er ist nicht da- nehme ich das persönlich- kannst dir vorstellen, was das im täglichen leben bedeutet?!
habe mich auch auf BL testen lassen- ich erfülle einpaar kriterien, aber wohl nicht so schlimm, dass man mich als BL einstuft, allerdings sind ein paar symptome vorhanden.Und die beeinflussen meine lebensqualität dehr, so dass man mir geraten hat eine therapie anzugehen..
Nun ja, wird wohl so werden.
Dass du dir gedanken über ihre BL symptome machst ist aber auch schon wieder ein wenig helferlein mässig- oder :-) das ist und kann nicht dein problem sein- gerade bei dieser krankheit musst du wohl besonders vorsichtig sein mit dir- du gehst sonst daran zu grunde ihr helfen zu wollen- aber wie ich dich kenne ...ach ich sag mal nix
B.
ja, das mit dem zeitpunkt mag schon sein, wahrscheinlich meinte ich eigentlich, dass ihr beide kein "gemeinsames" problem habt, sondern jeder sein eigenes, daher fand ich es nciht sinnvoll eine PAARtherapie zu beginnen- und ein wenig hatte ich ja auch recht damit. sie ist gar nicht bereit für eine therapie(egal ob für sich, oder für euch) und du bist sehr bereit - sogar soweit, dass du erstmal dich entdeckst und vielleicht die hoffnung hast, dass dadurch auch das wir einfacher wird.
Ich hätte damals keine therapie beginnen könne, mir ging es körperlich zu schlecht- allerdings bin ich mir seit ich ca 18 bin darüber bewusst, dass ich es bräuchte...und den richtigen zeitpunkt auszuwählen ist keine ausrede es nicht tun zu wollen, sondern einfach die erkenntnis, dass ich dazu eine gewisse kraft benötige- die ich jetzt eigentlich habe- aber weisst du - irgendwie denkt man immer- ach da komm ich schon selbst wieder raus- das denke ich schon lange nicht mehr- es steht bei mir fest auf dem "terminplan" und ich werde es angehen- wahrscheinlich schon bald-
Mir gefällt es, dass und wie du von deinen erfahrungen so erzählst.
Und dein schuldkomplex und der zwang für alle und alles verantwortlich zu sein ist sicher nicht leicht zu "bearbeiten"- ich fand deine erzählungen darüber übrigens gar nicht so "wahnsinnig" - kann das irgendwie nachvollziehen
Bei mir ist es eher das zurückgewiesen werden. ich fühle mich ständig zurückgewiesen- schon wenn ich jemanden anrufe und er ist nicht da- nehme ich das persönlich- kannst dir vorstellen, was das im täglichen leben bedeutet?!
habe mich auch auf BL testen lassen- ich erfülle einpaar kriterien, aber wohl nicht so schlimm, dass man mich als BL einstuft, allerdings sind ein paar symptome vorhanden.Und die beeinflussen meine lebensqualität dehr, so dass man mir geraten hat eine therapie anzugehen..
Nun ja, wird wohl so werden.
Dass du dir gedanken über ihre BL symptome machst ist aber auch schon wieder ein wenig helferlein mässig- oder :-) das ist und kann nicht dein problem sein- gerade bei dieser krankheit musst du wohl besonders vorsichtig sein mit dir- du gehst sonst daran zu grunde ihr helfen zu wollen- aber wie ich dich kenne ...ach ich sag mal nix
B.
Dass du dir gedanken über ihre BL symptome machst ist aber auch schon wieder ein wenig helferlein mässig- oder :-) das ist und kann nicht dein problem sein- gerade bei dieser krankheit musst du wohl besonders vorsichtig sein mit dir- du gehst sonst daran zu grunde ihr helfen zu wollen- aber wie ich dich kenne ...ach ich sag mal nixHehe, ich glaube ich weiss was Du meinst und ich kanns sogar verstehen, dass Du so über mich denkst und ich gebe zu, ich hab drüber nachgedacht, es aber schnell wieder verworfen.
Diesmal ist es anders, in mir anders. Das bewusstsein was es ist und das was ich durch die Therapie über mich lerne ändert es. Ich weiss jetzt, dass ich mich dafür schützen muss und vor allem, dass ich mich davor schützen darf.
Was sie betrifft ist es was Anderes. Das bewusstsein, dass ich ihr nicht helfen kann, das ist mittlerweile da. Das einzige was mich da noch bewegt, es tut weh zuzusehen wie ein Mensch den Du liebst sich selbst so schlecht behandelt und nichtmal wahrhaben will, dass es so ist. Leider ist genau das das Problem bei BL, sagte schon die Therapeutin. Wie schrecklich muss es in einem Mensch aussehen, der alles was ihm was bedeutet von sich stösst, weil er der Überzeugung ist, dass es sowieso geht und er es nur beschleunigt? Wie schrecklich muss es in jemandem aussehen, der sich nicht mehr daran erinnern kann, dass er auch gute Gefühle empfunden hat in den ganzen Jahren? Ich weiss, ich kann da nichts machen, aber es tut mir leid. Ich hab tief empfundes Mitgefühl für sie, weiss aber auch, dass ich mich davor schützen muss. Und wenn ich ihr überhaupt helfen will, dann geht das sowieso nur, wenn ich mich da nicht mehr mit reinziehen lasse. Aber das spielt leider sowieso alles keine Rolle mehr. Nur kann ich meine Gefühle nicht einfach abschalten und das will ich auch gar nicht.
So, jetzt was postives. War ja allein im Kino. Und wie ich da so sitze, zwischen den ganzen fremden leuten hab ich mich zum ersten Mal sicher gefühlt. Ich war früher (auch vor ihr) immer ein bisschen unsicher wenn ich alleine zwischen fremden Menschen war. Mir ist es erst gar nicht aufgefallen. Nur plötzlich merkte ich - ich fühl mich wohl hier. Und da hab ich gemerkt, dass das früher anders war. Tja, scheinbar bringt die Therapie auch tiefgehende Erfolge, die man erstmal so gar nicht wahr nimmt. Das ist extrem cool. :)
Guten Morgen ihr Lieben.
Sitz in meinem Zimmer, schlürf meinen Kaffee und geniesse es das der Kleine das Wochenende nicht da ist. Geniesse es total mit mir alleine zu sein. Andererseits fehlt mir jemand zum Quatschen heute, bzw. jemand der mir zuhört, sind so viele Sachen die aus mir raussprudeln wollen.
Mach mir also Notizen für die nächste Therapiesitzung und freu mich da schon drauf. Der Kloß im Hals ist noch da, aber ich geh liebevoll mit ihm um und als Dankeschön drückt er mich nimmer so.
Hab gerade Lust euch allen Mal Danke zu sagen. Wahnsinn wie sich mein Thread entwickelt hat. Wenn ich jetzt daran denke wie der anfing, fühlt es sich an als wär das Jahre her. Dabei sind's nur ein paar Wochen...schon verrückt das Alles.
Hab als Therapiehausaufgabe auf, dass ich die ideale Beziehung für mich aufschreiben soll, also detailliert, was ich geben und bekommen möchte. Aber ich werd die Hausaufgabe nicht machen. Weil sich genau das in mir gerade alles verändert und ich das nicht greifen kann im Moment. Ich kann zur Zeit überhaupt nicht über das Thema Beziehung nachdenken, da fühl ich mich überfordert.
Schreib also lieber ein paar Dinge über mich auf die mir ein- und aufgefallen sind und die ich gern in der Therapie besprechen will. Das gibt bestimmt Ärger wenn ich die Hausaufgaben nicht mache :D
Sitz in meinem Zimmer, schlürf meinen Kaffee und geniesse es das der Kleine das Wochenende nicht da ist. Geniesse es total mit mir alleine zu sein. Andererseits fehlt mir jemand zum Quatschen heute, bzw. jemand der mir zuhört, sind so viele Sachen die aus mir raussprudeln wollen.
Mach mir also Notizen für die nächste Therapiesitzung und freu mich da schon drauf. Der Kloß im Hals ist noch da, aber ich geh liebevoll mit ihm um und als Dankeschön drückt er mich nimmer so.
Hab gerade Lust euch allen Mal Danke zu sagen. Wahnsinn wie sich mein Thread entwickelt hat. Wenn ich jetzt daran denke wie der anfing, fühlt es sich an als wär das Jahre her. Dabei sind's nur ein paar Wochen...schon verrückt das Alles.
Hab als Therapiehausaufgabe auf, dass ich die ideale Beziehung für mich aufschreiben soll, also detailliert, was ich geben und bekommen möchte. Aber ich werd die Hausaufgabe nicht machen. Weil sich genau das in mir gerade alles verändert und ich das nicht greifen kann im Moment. Ich kann zur Zeit überhaupt nicht über das Thema Beziehung nachdenken, da fühl ich mich überfordert.
Schreib also lieber ein paar Dinge über mich auf die mir ein- und aufgefallen sind und die ich gern in der Therapie besprechen will. Das gibt bestimmt Ärger wenn ich die Hausaufgaben nicht mache :D
Na toll, muss dieser bekloppte Muttertag denn unbedingt dann sein, wenn durch die Terapie genau das alles wieder aufgwühlt wird? Hab gerade meinen Pfilchtanruf bei Mama gemacht, fiel mir echt schwer. Zum Glück hat sie wieder mal keine Zeit gehabt und der Anruf dauerte nicht lang.
Is' schon krass, wenn man durch die ganze Geschichte auch anfängt darauf zu achten. Ist mir bisher kaum aufgefallen, dass ich es bin der fragt wie's ihr geht und als Antwort wie immer irgendwas kommt, naja, Arbeit ist das halbe Leben, blabla... Das wird sich wohl nie ändern. Was soll's. Ich versuch da keinen Gedanken mehr dran zu verschwenden, auch wenn es schade ist, dass meine Mum und ich wohl kein normales Mutter-Kind Verhältnis mehr aufbauen werden. Wenigstens geht die diffuse Angst vor ihr so langsam flöten und es ist einfach nur noch nervig.
Gestern war die Nachbarin hier, wir haben eine Stunde geredet. Aber nicht über uns. Sie hat mich gefragt, ob ich ihr helfen würde einen guten Therapeuten für sich zu finden weil sie sich alleine damit noch etwas überfordert fühlt. Ausserdem hat sie sich sämtliche Borderlineliteratur bei mir ausgeliehen die ich angesammelt habe.
Hier wird gerade 'ne Kettenreaktion losgetreten durch das alles...
Is' schon krass, wenn man durch die ganze Geschichte auch anfängt darauf zu achten. Ist mir bisher kaum aufgefallen, dass ich es bin der fragt wie's ihr geht und als Antwort wie immer irgendwas kommt, naja, Arbeit ist das halbe Leben, blabla... Das wird sich wohl nie ändern. Was soll's. Ich versuch da keinen Gedanken mehr dran zu verschwenden, auch wenn es schade ist, dass meine Mum und ich wohl kein normales Mutter-Kind Verhältnis mehr aufbauen werden. Wenigstens geht die diffuse Angst vor ihr so langsam flöten und es ist einfach nur noch nervig.
Gestern war die Nachbarin hier, wir haben eine Stunde geredet. Aber nicht über uns. Sie hat mich gefragt, ob ich ihr helfen würde einen guten Therapeuten für sich zu finden weil sie sich alleine damit noch etwas überfordert fühlt. Ausserdem hat sie sich sämtliche Borderlineliteratur bei mir ausgeliehen die ich angesammelt habe.
Hier wird gerade 'ne Kettenreaktion losgetreten durch das alles...
Moin Kaleu!
Alles Gute zum Muttertag!
Du entwickelst dich großartig.
"Die wirklichen Veränderungen wirst du auf der Haut spüren"! Laß' dem ganzen ein bisschen Zeit!
Ich glaube, jetzt hat alles seine Richtung!!!
LG
Grillcat
Alles Gute zum Muttertag!
Du entwickelst dich großartig.
"Die wirklichen Veränderungen wirst du auf der Haut spüren"! Laß' dem ganzen ein bisschen Zeit!
Ich glaube, jetzt hat alles seine Richtung!!!
LG
Grillcat
Gestern war die Nachbarin hierUnd wie geht's dir damit? Sie wendet sich ja jetzt wieder hilfesuchend an dich. Das war zu erwarten, dass sie wieder Kontakt aufnimmt.Halt dich wacker und bleib mit deinem Entschluss sattelfest. :)
@Grillcat & @Peridot
Ich veränder mich. Mehr kann ich im Augenblick nicht sagen. Weil ich es noch nicht formulieren kann. Ich erzhls euch irgendwann - wenn ich's in Worte fassen kann. Aber es ist alles anders. Nicht das aussen, ich bin anders. Ich glaube Grillcat verstehts weil er mal eine ähnliche Erfahrung gemacht hat.
Ich bin noch für sie da und ich möchte noch für sie da sein - aber ich hab mich selbst aus der Therapeutenrolle rausgenommen. Besser kann ich's mit einem Satz nicht sagen. Grillcat, Du verstehst es, oder?
Ich kann's ja selbst mit Worten nicht beschreiben. Noch nicht.
Das mit dem Zeit lassen, das ist schwierig Grillcat. Ich geb mir alle Mühe, aber es liegt in meiner Natur nach vorne zu brettern, das haben wir in der Therapie gemerkt. Ich hab zu viele Ressourcen! Das ist der Grund warum die Therapie zu schnell anspricht. Warum ich immer zu schnell bin. Weiss nicht ob das jemand nachvollziehen kann. Aber die Therpaeutin bremst mich und ich merke wie gut mir das tut, ich merke, dass in der Therapie die Quantität passiert und in den Pausen die Qualität draus wird.
Ich veränder mich. Mehr kann ich im Augenblick nicht sagen. Weil ich es noch nicht formulieren kann. Ich erzhls euch irgendwann - wenn ich's in Worte fassen kann. Aber es ist alles anders. Nicht das aussen, ich bin anders. Ich glaube Grillcat verstehts weil er mal eine ähnliche Erfahrung gemacht hat.
Ich bin noch für sie da und ich möchte noch für sie da sein - aber ich hab mich selbst aus der Therapeutenrolle rausgenommen. Besser kann ich's mit einem Satz nicht sagen. Grillcat, Du verstehst es, oder?
Ich kann's ja selbst mit Worten nicht beschreiben. Noch nicht.
Das mit dem Zeit lassen, das ist schwierig Grillcat. Ich geb mir alle Mühe, aber es liegt in meiner Natur nach vorne zu brettern, das haben wir in der Therapie gemerkt. Ich hab zu viele Ressourcen! Das ist der Grund warum die Therapie zu schnell anspricht. Warum ich immer zu schnell bin. Weiss nicht ob das jemand nachvollziehen kann. Aber die Therpaeutin bremst mich und ich merke wie gut mir das tut, ich merke, dass in der Therapie die Quantität passiert und in den Pausen die Qualität draus wird.
Ich glaube, jetzt hat alles seine Richtung!!!Yoh, das denke ich auch! Schön :-)
B.
Kurzes Update:
Bin zur Zeit selten online. Die Schonfrist in der Therapie ist vorbei. War 3 Tage depressiv, musste sogar einen Notfalltermin einschieben. Sieht so aus, als wäre meine Kindheit nicht ganz so angenehm wie ich es mir zurechtgelegt habe, verlaufen. Naja, da muss ich durch jetzt.
Die Nachbarin kümmert sich derweil rührend und nach Kräften um mich. Unaufgefordert. Das gibt mir 'ne Menge Kraft und Halt.
Therpautensuche bei ihr läuft noch, das machen wir zusammen und sind aus ernst zu nehmenden Gründen sehr vorsichtig und wählerisch. Scheint als kommen wir dahinter warum sie so ist. Und das ist so ziemlich das schrecklichste was man sich so vorstellen kann. Will das aber nicht ausbauen weil das hat dann wirklich nichts hier zu suchen. Der Ex ist es nicht, der war auch nur ein Symptom.
Naja, jedenfalls verbringen wir jetzt ein kinderfreies Wochenende zusammen, jenseits von Problemen und Therpaie, haben wir Beide bitter nötig.
Bin zur Zeit selten online. Die Schonfrist in der Therapie ist vorbei. War 3 Tage depressiv, musste sogar einen Notfalltermin einschieben. Sieht so aus, als wäre meine Kindheit nicht ganz so angenehm wie ich es mir zurechtgelegt habe, verlaufen. Naja, da muss ich durch jetzt.
Die Nachbarin kümmert sich derweil rührend und nach Kräften um mich. Unaufgefordert. Das gibt mir 'ne Menge Kraft und Halt.
Therpautensuche bei ihr läuft noch, das machen wir zusammen und sind aus ernst zu nehmenden Gründen sehr vorsichtig und wählerisch. Scheint als kommen wir dahinter warum sie so ist. Und das ist so ziemlich das schrecklichste was man sich so vorstellen kann. Will das aber nicht ausbauen weil das hat dann wirklich nichts hier zu suchen. Der Ex ist es nicht, der war auch nur ein Symptom.
Naja, jedenfalls verbringen wir jetzt ein kinderfreies Wochenende zusammen, jenseits von Problemen und Therpaie, haben wir Beide bitter nötig.
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