wie ent-liebt man sich?
1'143 Antworten100'024 AufrufeGestartet von tioman ·
guten morgen
was ist denn passiert gestern abend? *neugierigbin*.........erzähl mal.....
den theard von brokensoul habe ich auch gelesen und exakt die von dir zitierte stelle ist mir auch geblieben! diese aussage trifft es nämlich haargenau.....jedoch nicht mehr bei mir....
einen schönen tag noch euch allen
lg
ibr
was ist denn passiert gestern abend? *neugierigbin*.........erzähl mal.....
den theard von brokensoul habe ich auch gelesen und exakt die von dir zitierte stelle ist mir auch geblieben! diese aussage trifft es nämlich haargenau.....jedoch nicht mehr bei mir....
einen schönen tag noch euch allen
lg
ibr
Trifft es ganz gut. Aber nur in einer bestimmten Phase.
Hi tio,
ich hoffe, dir geht es gut? Würde mich auch interessieren, was so passiert ...
Erzähl doch mal, wie es so war und was du jetzt fühlst ...
Ich kann es mir denken, das du jetzt im 7. Himmel bist, lass dich aber
jetzt nicht zu sehr beflügeln ...
Mir ist gestern was passiert, das war mir so peinlich und heute trau ich
mich gar net mehr auf die Arbeit. Oh man ....
Ich habe mich gestern mit "ihm" gestritten über irgendwas, eine
Kleinigkeit. Jedenfalls wurde es immer heftiger, haben uns Sachen an
den Kopf geworfen und dann rutschte es mir aus, ich habe gar nicht
dran gedacht, habe zu ihm unbewusst gesagt:
"Und ich ich habe dich mal geliebt!
Mir blieb das Herz stehen, als ich das sagte und er schaute mich ganz
verwirrt an. Ich bin weggelaufen und sagte zu meinem Kollegen, das ich
mich nicht wohl fühle und nach Hause gehen möchte, was ich dann auch
machte. Ich habe "ihn" so zu sagen stehen gelassen.
Gut, ich habe gesagt, das es mal war, aber trotzdem wäre es mir lieber
gewesen, er hätte es nie gewusst.
Heute sehe ich ihn zwangsläufig wieder und ich weiß nicht, wie er auf
mich zu sprechen sein wird, ob er diesen Satz überhaupt realisiert hat.
Mir ist echt Angst und Bange, das er jetzt anders über mich denken könnte .... Ich laufe wohl von meinen eigenen Gefühlen weg.
Nun ja, ich muss da durch und mal sehen, wie er drauf ist und ob er
überhaupt was sagt. Man, bin ich blöd! Ich war über ihn weg und jetzt
kommt dieser blöde Satz dazwischen ...
ich hoffe, dir geht es gut? Würde mich auch interessieren, was so passiert ...
Erzähl doch mal, wie es so war und was du jetzt fühlst ...
Ich kann es mir denken, das du jetzt im 7. Himmel bist, lass dich aber
jetzt nicht zu sehr beflügeln ...
Mir ist gestern was passiert, das war mir so peinlich und heute trau ich
mich gar net mehr auf die Arbeit. Oh man ....
Ich habe mich gestern mit "ihm" gestritten über irgendwas, eine
Kleinigkeit. Jedenfalls wurde es immer heftiger, haben uns Sachen an
den Kopf geworfen und dann rutschte es mir aus, ich habe gar nicht
dran gedacht, habe zu ihm unbewusst gesagt:
"Und ich ich habe dich mal geliebt!
Mir blieb das Herz stehen, als ich das sagte und er schaute mich ganz
verwirrt an. Ich bin weggelaufen und sagte zu meinem Kollegen, das ich
mich nicht wohl fühle und nach Hause gehen möchte, was ich dann auch
machte. Ich habe "ihn" so zu sagen stehen gelassen.
Gut, ich habe gesagt, das es mal war, aber trotzdem wäre es mir lieber
gewesen, er hätte es nie gewusst.
Heute sehe ich ihn zwangsläufig wieder und ich weiß nicht, wie er auf
mich zu sprechen sein wird, ob er diesen Satz überhaupt realisiert hat.
Mir ist echt Angst und Bange, das er jetzt anders über mich denken könnte .... Ich laufe wohl von meinen eigenen Gefühlen weg.
Nun ja, ich muss da durch und mal sehen, wie er drauf ist und ob er
überhaupt was sagt. Man, bin ich blöd! Ich war über ihn weg und jetzt
kommt dieser blöde Satz dazwischen ...
ui silvie, da bin ich auch mal gespannt wie er sich dazu verhält und äussert!
unbedingt erzählen, ja?
ich habe übrigens meiner ersten grossen liebe auch im streit gesagt, dass ich ihn liebe....
wir haben über irgendwas gestritten und er war so verbohrt, dass ich ihm sagte: ich weiss gar nicht, was ich an dir finde und wieso ich mich in dich verliebt habe!
er schaute mich ganz komisch an und ging.....am abend kam er wieder und sagte: darüber macht man keine witze! ich zu ihm: glaube mir, mir wäre es lieber es wäre ein witz!
danach sind wir drei jahre zusammen gewesen.........hach.....herrliche zeit war das.....
gruss
ibr
unbedingt erzählen, ja?
ich habe übrigens meiner ersten grossen liebe auch im streit gesagt, dass ich ihn liebe....
wir haben über irgendwas gestritten und er war so verbohrt, dass ich ihm sagte: ich weiss gar nicht, was ich an dir finde und wieso ich mich in dich verliebt habe!
er schaute mich ganz komisch an und ging.....am abend kam er wieder und sagte: darüber macht man keine witze! ich zu ihm: glaube mir, mir wäre es lieber es wäre ein witz!
danach sind wir drei jahre zusammen gewesen.........hach.....herrliche zeit war das.....
gruss
ibr
Vita
Hallo Tioman,
irgendwie muss ich auch sagen, dass der Titel des Threads nicht so ganz passt.
Ich verstehe ja, dass du seit zwei Jahren in deinen Kollegen verliebt bist und nehme das auch sehr ernst, aber es klingt nicht danach, als würdest du diesen Zustand gerne abstellen.
Viele deiner Posts klingen danach, dass du diesen Zustand auch irgendwie geniesst, er dir also etwas gibt. Ich kann mir das nur so erklären, dass dir der Kick zwischen Hoffen und Bangen, also das Hoch- und Runter je nachdem wie seine Reaktion dir gegenüber ausfällt, wirklich etwas gibt.
Damit du verstehst, dass ich dich verstehe, zwei Dinge:
Ich habe und hatte immer einen Hang zu Schwärmerei, Tagträumen und Illusionen sowie dem entsprechenden Kick (vor meiner jetzigen Beziehung, als ich Single war, und auch währenddessen (s. virtuelle Affäre)). Und ich habe Freundinnen in deinem Alter, alleinstehend, denen es auch immer wieder so geht. Vielleicht nicht immer solange, oder aber verbunden mit einer handfesten lockeren Beziehung, aber immer mit grosser Intensität. Darin sehe ich nichts Schlimmes, solange man nicht wirklich richtig leidet.
Ich denke, du bist gefangen in einem Kreislauf. Die positiven Signale, die du wahrnimmst (ob nun zu Recht oder nicht, das ist egal) pushen dich hoch, geben dir einen Kick, einen Rausch, ein Gefühl von Abenteuer - die negativen Signale reissen dich in ein Loch, lassen dich leiden und wieder hoffen.
Am Tiefpunkt brauchst du wieder die Bestätigung, suchst die positiven Signale bei ihm oder baust dich an der Hoffnung auf, dass sich etwas entwickeln könnte - den Kick, wenn solche Signale da sind, oder sogar der Kick, dich mit ihm zu beschäftigen, in seiner Nähe zu sein oder dich für ihn schönzumachen, den geniesst du...
Ich glaube, dass dir das lieber ist, als die Leere oder gar kein Objekt der Begierde zu haben.
Vielleicht wäre es besser, du würdest dir eingestehen, dass du das zunächst mal wirklich so leben willst, weil du es im Moment brauchst. Ein Abenteuer, sich um jemanden zu bemühen, der dir nun mal gefällt.
Die Gefahr ist nur, dass du damit eben nicht mehr offen bist für anderes und irgendwann bitter auf die Nase fällst. Ich habe es bei meinen Schwärmereien nämlich irgendwann dann doch erlebt, dass derjenige, sobald er es de facto merkte (und es war mir immer anzumerken...hihi) und es ihm zuviel wurde, brutal auf Abstand ging und es mich auch spüren liess...um seiner selbst und meinetwillen übrigens...und dann?
Dein Kollege hat einerseits schon Anzeichen dafür gezeigt, als er sich nicht mehr so intensiv mit dir über Probleme unterhalten wollte...es kann auch sein, dass er nicht ganz auf Abstand geht, weil er deine Bewunderung geniesst (die bemerkt er garantiert!), und er damit bisher ja seiner Familie gegenüber keinerlei Risiko eingeht.
Was, wenn er irgendwann auf eine Affäre eingeht...das wäre der nächste Schritt, falls du ihn rumkriegst...und dann?
Wie ich schon sagte, das kann man geniessen, solange man nicht leidet, aber wenn du irgendwann zuviel leidest, dann wird das so nicht mehr fortzusetzen sein. Gehst du dieses Risiko wirklich ein?
:tink:
irgendwie muss ich auch sagen, dass der Titel des Threads nicht so ganz passt.
Ich verstehe ja, dass du seit zwei Jahren in deinen Kollegen verliebt bist und nehme das auch sehr ernst, aber es klingt nicht danach, als würdest du diesen Zustand gerne abstellen.
Viele deiner Posts klingen danach, dass du diesen Zustand auch irgendwie geniesst, er dir also etwas gibt. Ich kann mir das nur so erklären, dass dir der Kick zwischen Hoffen und Bangen, also das Hoch- und Runter je nachdem wie seine Reaktion dir gegenüber ausfällt, wirklich etwas gibt.
Damit du verstehst, dass ich dich verstehe, zwei Dinge:
Ich habe und hatte immer einen Hang zu Schwärmerei, Tagträumen und Illusionen sowie dem entsprechenden Kick (vor meiner jetzigen Beziehung, als ich Single war, und auch währenddessen (s. virtuelle Affäre)). Und ich habe Freundinnen in deinem Alter, alleinstehend, denen es auch immer wieder so geht. Vielleicht nicht immer solange, oder aber verbunden mit einer handfesten lockeren Beziehung, aber immer mit grosser Intensität. Darin sehe ich nichts Schlimmes, solange man nicht wirklich richtig leidet.
Ich denke, du bist gefangen in einem Kreislauf. Die positiven Signale, die du wahrnimmst (ob nun zu Recht oder nicht, das ist egal) pushen dich hoch, geben dir einen Kick, einen Rausch, ein Gefühl von Abenteuer - die negativen Signale reissen dich in ein Loch, lassen dich leiden und wieder hoffen.
Am Tiefpunkt brauchst du wieder die Bestätigung, suchst die positiven Signale bei ihm oder baust dich an der Hoffnung auf, dass sich etwas entwickeln könnte - den Kick, wenn solche Signale da sind, oder sogar der Kick, dich mit ihm zu beschäftigen, in seiner Nähe zu sein oder dich für ihn schönzumachen, den geniesst du...
Ich glaube, dass dir das lieber ist, als die Leere oder gar kein Objekt der Begierde zu haben.
Vielleicht wäre es besser, du würdest dir eingestehen, dass du das zunächst mal wirklich so leben willst, weil du es im Moment brauchst. Ein Abenteuer, sich um jemanden zu bemühen, der dir nun mal gefällt.
Die Gefahr ist nur, dass du damit eben nicht mehr offen bist für anderes und irgendwann bitter auf die Nase fällst. Ich habe es bei meinen Schwärmereien nämlich irgendwann dann doch erlebt, dass derjenige, sobald er es de facto merkte (und es war mir immer anzumerken...hihi) und es ihm zuviel wurde, brutal auf Abstand ging und es mich auch spüren liess...um seiner selbst und meinetwillen übrigens...und dann?
Dein Kollege hat einerseits schon Anzeichen dafür gezeigt, als er sich nicht mehr so intensiv mit dir über Probleme unterhalten wollte...es kann auch sein, dass er nicht ganz auf Abstand geht, weil er deine Bewunderung geniesst (die bemerkt er garantiert!), und er damit bisher ja seiner Familie gegenüber keinerlei Risiko eingeht.
Was, wenn er irgendwann auf eine Affäre eingeht...das wäre der nächste Schritt, falls du ihn rumkriegst...und dann?
Wie ich schon sagte, das kann man geniessen, solange man nicht leidet, aber wenn du irgendwann zuviel leidest, dann wird das so nicht mehr fortzusetzen sein. Gehst du dieses Risiko wirklich ein?
:tink:
hallo zusammen,
so, jetzt bin ich wieder langsam wieder auf dem boden der tasachen angekommen, aber gestern hätt es mich fast zerissen!
und natürlich war ich wieder masslos überschwänglich in meiner begeisterung, aber ist ja auch mal schön, sich so zu freuen.
und wenns nur kleinigkeiten sind.
also wir waren in der uni zu ner vorlesung (keine datails hier, aber gern per pm) und er saß neben mir und war auch irgendwie total aufgedeht und lustig, und hat die ganze zeit mit mir gequasselt und rumgeblödelt, und war einfach rundherum sooo süß, naja, das wars.
aber das war zumindest für mich was ganz besonderes, weil das eben so noch nie da war. zumindest sind wir nun hoffentlich mal über die steifen jobgespräche ein bisschen hinaus. und allein dass ich ihn ne stunde lang so nah hatte, und ihn solange angucken konnte, und er so charmant war, das bringt mich schon völlig aus dem häuschen.
der mann ist echt ne droge für mich, das mit dem "kick", vita, das stimmt schon so in etwa, aber natürlich sind dann da wieder die entzugserscheinungen.
der tital des threads, nun ja, der ist ja auch schon über ein jahr alt und inzwischen hat sich wahnsinnig viel getan, aber ich möchte den jetzt nicht mehr ändern, ginge ja inzwwischen auch garnicht mehr.
natürlich könnte man das auch anders nennen, aber wenns mir mal wieder richtig schlecht geht, stimmts ja auch wieder. im moment ghet alles gut, und da will ich eigentlich nur, dass es WEITER geht.
das wirds aber nicht. aus bekannten gründen. ich könnte mir genauso wünschen, dass jeden tag weihnachten wäre.
huch, silvie,
da ist dir was rausgerutscht! aber ist es wirklich so schlimm?
hast ihn inzwischen wieder gesehen? ich hoffe, er verhält sich dir gegenüber jetzt nicht irgendwie blöd! oh gott, das kann ich verstehen, dass du abgehauen bist, ich hätte genauso reagiert, sowas pack ich garnicht, solche situationen.
lass was hören!
lg tio
so, jetzt bin ich wieder langsam wieder auf dem boden der tasachen angekommen, aber gestern hätt es mich fast zerissen!
und natürlich war ich wieder masslos überschwänglich in meiner begeisterung, aber ist ja auch mal schön, sich so zu freuen.
und wenns nur kleinigkeiten sind.
also wir waren in der uni zu ner vorlesung (keine datails hier, aber gern per pm) und er saß neben mir und war auch irgendwie total aufgedeht und lustig, und hat die ganze zeit mit mir gequasselt und rumgeblödelt, und war einfach rundherum sooo süß, naja, das wars.
aber das war zumindest für mich was ganz besonderes, weil das eben so noch nie da war. zumindest sind wir nun hoffentlich mal über die steifen jobgespräche ein bisschen hinaus. und allein dass ich ihn ne stunde lang so nah hatte, und ihn solange angucken konnte, und er so charmant war, das bringt mich schon völlig aus dem häuschen.
der mann ist echt ne droge für mich, das mit dem "kick", vita, das stimmt schon so in etwa, aber natürlich sind dann da wieder die entzugserscheinungen.
der tital des threads, nun ja, der ist ja auch schon über ein jahr alt und inzwischen hat sich wahnsinnig viel getan, aber ich möchte den jetzt nicht mehr ändern, ginge ja inzwwischen auch garnicht mehr.
natürlich könnte man das auch anders nennen, aber wenns mir mal wieder richtig schlecht geht, stimmts ja auch wieder. im moment ghet alles gut, und da will ich eigentlich nur, dass es WEITER geht.
das wirds aber nicht. aus bekannten gründen. ich könnte mir genauso wünschen, dass jeden tag weihnachten wäre.
huch, silvie,
da ist dir was rausgerutscht! aber ist es wirklich so schlimm?
hast ihn inzwischen wieder gesehen? ich hoffe, er verhält sich dir gegenüber jetzt nicht irgendwie blöd! oh gott, das kann ich verstehen, dass du abgehauen bist, ich hätte genauso reagiert, sowas pack ich garnicht, solche situationen.
lass was hören!
lg tio
Hallo! Ich finde es sehr interessant, eure ganzen Geschichten zu hören und das soll nun nicht böse klingen, aber:
Immer wenn ich hier bin, verliere ich mehr die Hoffnung, mich je zu "entlieben".
Niemand zwingt mich, hier zu sein, aber ich bin wahrscheinlich mit den falschen Erwartungen in dieses Forum, genauer, diesen Thread gegangen, nämlich, dass es hier ein paar Tipps und Hinweise gibt, ihr einem Mut macht und man das Gefühl von Fortschritt und Veränderung bekommt.
Immer wenn ich hier bin, verliere ich mehr die Hoffnung, mich je zu "entlieben".
Niemand zwingt mich, hier zu sein, aber ich bin wahrscheinlich mit den falschen Erwartungen in dieses Forum, genauer, diesen Thread gegangen, nämlich, dass es hier ein paar Tipps und Hinweise gibt, ihr einem Mut macht und man das Gefühl von Fortschritt und Veränderung bekommt.
hallo nz,
du hast glaub ich überhaupt noch nicht erzählt, was bei dir eigentlich so anliegt? eine trennung? um was gehts denn bei dir?
also deine eigene geschichte ist doch bestimmt ganz anders als meine.
und orientiere dich um himmels willen nicht an meiner verkorksten situation. da gibts hier bestimmt bessere beispiele.
ich glaube, so ganz allgemeingültige tipps gibts garnicht.
ausser natürlich die üblichen, die wir eh alle kennen.
ausgehen, sich nicht vergraben, sport machen, leute treffen, hobbys pflegen, sich ne katze zulegen usw. aber das kennst du ja alles.
und wenn ich auch schon gegen diverse ratgeber gemeutert habe, ich hatte ein buch, das mir mal etwas weitergeholfen hat, anderen aber wieder nicht so gefallen hat. guck mal, wenn du magst:
Pfade entstehen beim Gehen
(Taschenbuch) von Jacobs-Stewart, Therese
ich fand das sehr interessant. und hilreich. ich schwächle nur immer und zieh das nicht so richtig durch. wenn man das so machen würde, wärs vieleicht wirklich ein weg.
wie gesagt, ich bin scheinbar ein hoffnungsloser fall, aber zumindest gibts phasen, wos mir insgesamt besser geht. das klingt hier vielleicht garnicht so durch, bei dem ewigen auf und ab, und ich lasse hier ja immer nur meine gefühlszustände raus. aber im großen und ganzen sehe ich schon eine veränderung. im praktischen leben.
ich meine, ich hab hier angefangen mit nem halben nervenzusammenbruch, und stand kurz vor dem rausschmiss, und inzwischen mach ich ganz gut karriere in meinem job. ich kann trotz all der gefühlsmäßigen katastrophen immerhin meine arbeit gut machen. obwohl ER da ist. ich sehe das schon als fortschritt an.
ich hatte letztes jahr so ungefähr 30 tage, an denen ich krank war, arbeitsunfähig, wegen der ganzen geschichte, und in diesem jahr waren das bisher ganze 2 tage.
macht das nicht doch ein bisschen mut?
du hast glaub ich überhaupt noch nicht erzählt, was bei dir eigentlich so anliegt? eine trennung? um was gehts denn bei dir?
also deine eigene geschichte ist doch bestimmt ganz anders als meine.
und orientiere dich um himmels willen nicht an meiner verkorksten situation. da gibts hier bestimmt bessere beispiele.
ich glaube, so ganz allgemeingültige tipps gibts garnicht.
ausser natürlich die üblichen, die wir eh alle kennen.
ausgehen, sich nicht vergraben, sport machen, leute treffen, hobbys pflegen, sich ne katze zulegen usw. aber das kennst du ja alles.
und wenn ich auch schon gegen diverse ratgeber gemeutert habe, ich hatte ein buch, das mir mal etwas weitergeholfen hat, anderen aber wieder nicht so gefallen hat. guck mal, wenn du magst:
Pfade entstehen beim Gehen
(Taschenbuch) von Jacobs-Stewart, Therese
ich fand das sehr interessant. und hilreich. ich schwächle nur immer und zieh das nicht so richtig durch. wenn man das so machen würde, wärs vieleicht wirklich ein weg.
wie gesagt, ich bin scheinbar ein hoffnungsloser fall, aber zumindest gibts phasen, wos mir insgesamt besser geht. das klingt hier vielleicht garnicht so durch, bei dem ewigen auf und ab, und ich lasse hier ja immer nur meine gefühlszustände raus. aber im großen und ganzen sehe ich schon eine veränderung. im praktischen leben.
ich meine, ich hab hier angefangen mit nem halben nervenzusammenbruch, und stand kurz vor dem rausschmiss, und inzwischen mach ich ganz gut karriere in meinem job. ich kann trotz all der gefühlsmäßigen katastrophen immerhin meine arbeit gut machen. obwohl ER da ist. ich sehe das schon als fortschritt an.
ich hatte letztes jahr so ungefähr 30 tage, an denen ich krank war, arbeitsunfähig, wegen der ganzen geschichte, und in diesem jahr waren das bisher ganze 2 tage.
macht das nicht doch ein bisschen mut?
Hi tio,
diese Situationen kannte ich früher nur zu gut. Schon wenn er in meiner
Nähe war, wäre ich fast ausgeflippt ... Am schönesten war es, wenn er
sich intensiv mit mir unterhalten hat.
Nun ja, ich habe ihn heute nicht gesehen, er musste woanders hin und
somit hab ich einen Tag Aufschub, aber morgen muss ich ihn jedenfalls
unter die Augen treten, da ich Dienst mit ihm habe.
Er hat sich jedenfalls bei meinem Kollegen telefonisch gemeldet, das er
es heute nicht mehr schafft zu kommen. Mein Kollege meinte, das er
ganz normal am Telefon geklungen hätte und er sollte mir liebe Grüße
von ihm ausrichten. Könnte sein, das er es gar nicht so ernst genommen
hat oder es steckt doch was anderes drin.
Morgen weiß ich mehr ...
Euch allen eine Gute Nacht und bis morgen!
Liebe Grüße, Silvie
diese Situationen kannte ich früher nur zu gut. Schon wenn er in meiner
Nähe war, wäre ich fast ausgeflippt ... Am schönesten war es, wenn er
sich intensiv mit mir unterhalten hat.
Nun ja, ich habe ihn heute nicht gesehen, er musste woanders hin und
somit hab ich einen Tag Aufschub, aber morgen muss ich ihn jedenfalls
unter die Augen treten, da ich Dienst mit ihm habe.
Er hat sich jedenfalls bei meinem Kollegen telefonisch gemeldet, das er
es heute nicht mehr schafft zu kommen. Mein Kollege meinte, das er
ganz normal am Telefon geklungen hätte und er sollte mir liebe Grüße
von ihm ausrichten. Könnte sein, das er es gar nicht so ernst genommen
hat oder es steckt doch was anderes drin.
Morgen weiß ich mehr ...
Euch allen eine Gute Nacht und bis morgen!
Liebe Grüße, Silvie
hallo zusammen
zuerst mal zu silvie: also jetzt bin ich ja wirklich gespannt, was da heute auf dich zukommt........
tio und nz
ich glaube, dass das ganze entlieben mit dem verstand funktioniert, denn das herz spricht eine verdammt lange zeit eine andere sprache....
ich habe mich ja auch auf reinen vernunftsgründen von meinem ex getrennt. die gefühle für diesen mann waren intensiv, doch der kopf merkte bald, dass das ganze keine zukunft hat.....
natürlich unterstützte ich das ganze mit sport....auspowern hilft da meistens, denn dann ist man zu müde um noch nachzudenken.....
gruss und einen schönen tag
ibr
zuerst mal zu silvie: also jetzt bin ich ja wirklich gespannt, was da heute auf dich zukommt........
tio und nz
ich glaube, dass das ganze entlieben mit dem verstand funktioniert, denn das herz spricht eine verdammt lange zeit eine andere sprache....
ich habe mich ja auch auf reinen vernunftsgründen von meinem ex getrennt. die gefühle für diesen mann waren intensiv, doch der kopf merkte bald, dass das ganze keine zukunft hat.....
natürlich unterstützte ich das ganze mit sport....auspowern hilft da meistens, denn dann ist man zu müde um noch nachzudenken.....
gruss und einen schönen tag
ibr
guten morgen allerseits
nachdem ich diesen endlosen thread quergelesen habe nun mein kleiner gedanken-früchtesalat dazu:
es steht gar nicht zur diskussion, dass fraumann sich "entlieben" sollte. vielmehr ist die aufgabe zu bewältigen, dass wir erkennen müssen, dass unsere art zu lieben sich auf dem holzweg befand. jene liebe die îmmer ein objekt zum lieben braucht, wird schreien wenn das objekt der liebe entzogen wird. also die "zielgerichtete" liebe führt letztlich zu gar nichts. die bezogene liebe ist nicht liebe.
es gibt ein reines gefühl der liebe welches kein objekt braucht. es ist ein schönes warmes gefühl welches sich einfach einstellen kann. ohne eine "götzenstatue" anbeten zu müssen, stellt sich dieses gefühl ein. wenn wir gelernt haben, dass die habenwollende liebe nicht liebe ist, werden wir den "liebeskummer" als das erkennen, was er ist. smile!
mir wurde dies leider erst kürzlich ganz und gar klar. allen welche immer noch das brennen des entzuges spüren, wünsche ich viel kraft um auf dem pfad der liebe weiter zu kommen. man kann sich nicht entlieben. aber man kann erkennen, dass liebe immer in uns ist. der infantile wunsch, dieses gefühl immer auf etwas ausserhalb von uns zu richten, ist menschlich, aber nutzlos.....
gubi
nachdem ich diesen endlosen thread quergelesen habe nun mein kleiner gedanken-früchtesalat dazu:
es steht gar nicht zur diskussion, dass fraumann sich "entlieben" sollte. vielmehr ist die aufgabe zu bewältigen, dass wir erkennen müssen, dass unsere art zu lieben sich auf dem holzweg befand. jene liebe die îmmer ein objekt zum lieben braucht, wird schreien wenn das objekt der liebe entzogen wird. also die "zielgerichtete" liebe führt letztlich zu gar nichts. die bezogene liebe ist nicht liebe.
es gibt ein reines gefühl der liebe welches kein objekt braucht. es ist ein schönes warmes gefühl welches sich einfach einstellen kann. ohne eine "götzenstatue" anbeten zu müssen, stellt sich dieses gefühl ein. wenn wir gelernt haben, dass die habenwollende liebe nicht liebe ist, werden wir den "liebeskummer" als das erkennen, was er ist. smile!
mir wurde dies leider erst kürzlich ganz und gar klar. allen welche immer noch das brennen des entzuges spüren, wünsche ich viel kraft um auf dem pfad der liebe weiter zu kommen. man kann sich nicht entlieben. aber man kann erkennen, dass liebe immer in uns ist. der infantile wunsch, dieses gefühl immer auf etwas ausserhalb von uns zu richten, ist menschlich, aber nutzlos.....
gubi
Aber ist es nicht möglich, diese Liebe auf sich selbst zu richten?
Zeigt nicht dieser beißende Schmerz, wenn einem etwas genommen wird, was man geliebt hat, dass man vllt viel zu sehr in dieser Beziehung gesteckt hat?
Zeigt nicht dieser beißende Schmerz, wenn einem etwas genommen wird, was man geliebt hat, dass man vllt viel zu sehr in dieser Beziehung gesteckt hat?
@nz
der witz dabei ist eben gerade der, dass sich dieses gefühl nicht einmal "auf uns selber" richtet, sondern mehr dass wir für dieses gefühl ein gehäuse sind wie die laterne für die kerze. sobald diese sucht dieses gefühl auf etwas richten zu müssen überwunden ist, hört der liebeskummer schlagartig auf.
ich weiss nicht, weshalb ich diese tatsache entdecken durfte, aber für mich war diese erkenntnis äusserst wertvoll.
lg gubi
der witz dabei ist eben gerade der, dass sich dieses gefühl nicht einmal "auf uns selber" richtet, sondern mehr dass wir für dieses gefühl ein gehäuse sind wie die laterne für die kerze. sobald diese sucht dieses gefühl auf etwas richten zu müssen überwunden ist, hört der liebeskummer schlagartig auf.
ich weiss nicht, weshalb ich diese tatsache entdecken durfte, aber für mich war diese erkenntnis äusserst wertvoll.
lg gubi
Vita
@Gubi
sehr philosophischer Ansatz, der in etwa dem entspricht, was die Buddhisten ebenfalls verwirklichen wollen:
Liebe und Mitgefühl gegenüber allem Lebendigen, aber völlig ohne Erwartungen!
Das Problem beim alltäglichen "Entlieben" ist aber, wie du schreibst, zu verkraften, dass durchaus berechtigte Erwartungen (die sich nun mal in einer Beziehung jeder erwartet) nicht erfüllt werden.
Also entweder die Erwartungen runterschrauben, schauen, was man realistischerweise erreichen kann. Oder aber erkennen, dass diese eigenen Erwartungen nun einmal von speziell dieser einen Person nicht erfüllt werden und man selbst dauerhaft darunter leidet, weiterhin von dieser Person etwas zu erwarten, was sie einem nicht gibt.
Das ist schmerzhaft, man nennt es "Enttäuschung".
Ich finde zwei Dinge hilfreich:
Erstens, die Einsicht, dass die andere Person vielleicht die Erwartungen berechtigterweise nicht erfüllen kann (weil äusser Umstände dagegen sprechen (z.B. wenn sie gebunden ist), weil sie einen völlig anderen Charakter hat, weil sie eventuell nicht zu einem passt, weil Zeit oder Ort nicht zusammenpassen).
Das lässt das Ganze zwar in einem aussichtslosen, aber weniger verletzten Licht erscheinen. Letztlich ist ja niemand daran schuld, wenn es schlicht nicht passt. Und eigentlich meint das auch niemand böse. Meist erkennt man das nach einiger Zeit ja auch...und legt auch den Groll oder die Verbitterung ab.
Zweitens, man muss versuchen, sich seine Bedürfnisse selbst oder anderswo zu erfüllen...also für sich selbst sorgen.
Daran kommt man nicht vorbei, wenn jemand anders einem nicht gibt, was man braucht...weder in Beziehungen noch in Freundschaften.
Das kann bedeuten, dass man seine Bedürfnisse modifiziert, oder sie einfach mal unerfüllt stehen lässt (dann aber ohne daran zu leiden) oder dass man die Person aufgibt und sich anderweitig umschaut, wo die eigenen Bedürfnisse wirklich zufriedenstellend erwidert werden.
Ich finde es hilfreicher, die Bedürfnisse eine Weile ohne Objekt der Begierde stehenzulassen, als immer wieder zu erleben, dass sie von einer bestimmten, nun mal unerreichbaren oder an der gelaufenen Beziehung nun mal gescheiterten Person ständig wieder neu verletzt werden...das tut doch mehr weh...
Da Sport und andere Beschäftigungen sowie gute Freunde kein Ersatz für eine Liebesbeziehung sind, sind sie zwar hilfreich aber eben nicht vollständig in der Lage, die Enttäuschung in einer Liebesbeziehung aufzufangen. Das dient eher dazu, das Selbstbewusstsein auf anderen Ebenen zu stärken, was sicher nicht das Schlechteste ist.
Das hilft trotzdem auf jeden Fall!!!!
@nz2004
Hoffe, das konnte dir helfen...ich bin auch ständig an Enttäuschungen am Arbeiten und es tut leider weh, ich weiss...
:heulen:
sehr philosophischer Ansatz, der in etwa dem entspricht, was die Buddhisten ebenfalls verwirklichen wollen:
Liebe und Mitgefühl gegenüber allem Lebendigen, aber völlig ohne Erwartungen!
Das Problem beim alltäglichen "Entlieben" ist aber, wie du schreibst, zu verkraften, dass durchaus berechtigte Erwartungen (die sich nun mal in einer Beziehung jeder erwartet) nicht erfüllt werden.
Also entweder die Erwartungen runterschrauben, schauen, was man realistischerweise erreichen kann. Oder aber erkennen, dass diese eigenen Erwartungen nun einmal von speziell dieser einen Person nicht erfüllt werden und man selbst dauerhaft darunter leidet, weiterhin von dieser Person etwas zu erwarten, was sie einem nicht gibt.
Das ist schmerzhaft, man nennt es "Enttäuschung".
Ich finde zwei Dinge hilfreich:
Erstens, die Einsicht, dass die andere Person vielleicht die Erwartungen berechtigterweise nicht erfüllen kann (weil äusser Umstände dagegen sprechen (z.B. wenn sie gebunden ist), weil sie einen völlig anderen Charakter hat, weil sie eventuell nicht zu einem passt, weil Zeit oder Ort nicht zusammenpassen).
Das lässt das Ganze zwar in einem aussichtslosen, aber weniger verletzten Licht erscheinen. Letztlich ist ja niemand daran schuld, wenn es schlicht nicht passt. Und eigentlich meint das auch niemand böse. Meist erkennt man das nach einiger Zeit ja auch...und legt auch den Groll oder die Verbitterung ab.
Zweitens, man muss versuchen, sich seine Bedürfnisse selbst oder anderswo zu erfüllen...also für sich selbst sorgen.
Daran kommt man nicht vorbei, wenn jemand anders einem nicht gibt, was man braucht...weder in Beziehungen noch in Freundschaften.
Das kann bedeuten, dass man seine Bedürfnisse modifiziert, oder sie einfach mal unerfüllt stehen lässt (dann aber ohne daran zu leiden) oder dass man die Person aufgibt und sich anderweitig umschaut, wo die eigenen Bedürfnisse wirklich zufriedenstellend erwidert werden.
Ich finde es hilfreicher, die Bedürfnisse eine Weile ohne Objekt der Begierde stehenzulassen, als immer wieder zu erleben, dass sie von einer bestimmten, nun mal unerreichbaren oder an der gelaufenen Beziehung nun mal gescheiterten Person ständig wieder neu verletzt werden...das tut doch mehr weh...
Da Sport und andere Beschäftigungen sowie gute Freunde kein Ersatz für eine Liebesbeziehung sind, sind sie zwar hilfreich aber eben nicht vollständig in der Lage, die Enttäuschung in einer Liebesbeziehung aufzufangen. Das dient eher dazu, das Selbstbewusstsein auf anderen Ebenen zu stärken, was sicher nicht das Schlechteste ist.
Das hilft trotzdem auf jeden Fall!!!!
@nz2004
Hoffe, das konnte dir helfen...ich bin auch ständig an Enttäuschungen am Arbeiten und es tut leider weh, ich weiss...
:heulen:
Vita
Original von nz2004Aber ist es nicht möglich, diese Liebe auf sich selbst zu richten?Doch, ist es. Mit der Eigenliebe ist üblicherweise gemeint, dass man selbst alles tun soll, um unabhängig von anderen Menschen für sich selbst zu sorgen...
Das kann man nur in den Lebensbereichen, die nicht so sehr von einer Liebesbeziehung (mit sich selbst kann man nicht dieselbe Beziehung haben wie zu einem geliebten Menschen, aber...) abhängig sind, aber diese Lebensbereiche kann man ausdehnen...
Also, alles was man für sein eigenes Leben, seine eigene Zufriedenheit ohne einen Partner tun kann, kann man zufriedenstellend gestalten. Das ist die schwere Kunst!
Man kann andere Freundschaften pflegen, dort Bestätigung einholen, man kann Hobbies pflegen, Reisen, sich an schönen Dingen erfreuen, Sport treiben - alles unabhängig von einem Partner, auch wenn es zu zweit vielleicht schöner ist.
Genau das bewahrt einen dann ein Stück davor, alles von einer erfüllten Liebesbeziehung abhängig zu machen. Denn die verkraftet es nicht immer, vor allem nicht mit dem zufälligerweise falschen Menschen, dass man alle seine Bedürfnisse nur dort befriedigen möchte...
Denn wenn dieser Mensch die eigenen Bedürfnisse nicht erfüllt, oder aber selbst andere hat als man selbst, dann ist es nicht zu ändern. Man kann ja niemanden zwingen oder ändern...man kann auch Gefühle nicht erzwingen oder einfordern...diese Enttäuschung lässt sich nicht verhindern...allenfalls durch Erkenntnis über die Konstellation, die nicht passt, etwas abmildern, damit man es nicht so sehr persönlich auf sich bezieht.
Aber man kann in allen anderen Bereichen für sich selbst sorgen, so viel und so gut es geht!!!!
Vita
Sorry, noch ein Beitrag, mir geht recht viel durch den Kopf!
=)
Nach einer Trennung ist es ja oft die Enttäuschung darüber, dass anfangs zu Beginn der Beziehung die Bedürfnisse ja gegenseitig erfüllt wurden, später aber nicht mehr...
Da fragt man sich andauernd: Warum hat sich der andere sich so verändert? Warum ist er nicht mehr so wie am Anfang? Warum musste das so kommen? Wäre noch etwas zu retten gewesen?
Das Stichwort ist: Veränderungen erkennen und akzeptieren...
Eigentlich hilft da auch nur eine Analyse. Was ist passiert, an welcher Stelle drifteten die gegenseitigen Bedürfnisse auseinander, wo hat es nicht mehr gepasst...
Und dann, auch wenn es schmerzt!
Welchen Anteil habe ich selbst daran? Welches waren meine Bedürfnisse die nicht erfüllt wurden. Welche Bedürfnisse und Erwartungen sind meinerseits berechtigt, welche hätte ich vielleicht noch ändern können?
Man kann nicht um jeden Preis seine Bedürfnisse so anpassen, dass die Beziehung hält. Deshalb muss man abwägen, wieviel man sich zumutet, wieviel nicht.
Wenn die Beziehung dann scheitert, weil es nicht mehr geht, dann kann man allenfalls daraus lernen für das nächste Mal. Und sich vor allem besser vergewissern, dass beim nächsten Mal die eigenen Bedürfnisse auch wirklich erwidert werden...
Wenn der andere schon eine Entscheidung getroffen hat, dann wird es leider so sein, dass er für sich selbst erkannt hat, dass seine Bedürfnisse nicht mehr in der Beziehung erfüllt werden können, weil sie nicht zu denen des Partners passen. Das ist eigentlich sein gutes Recht, auch wenn es weh tut. Mir selbst sagt das allenfalls, dass ich mich nicht weiter um etwas Aussichtsloses bemühen kann, wenn ich mir nicht selbst schaden möchte.
Hilfreich ist hier eben nur, dass man es möglichst wenig persönlich auf sich bezieht, sondern erkennt, dass es manchmal rein objektiv nicht passen kann auf Dauer...
Das geht alles nur über die Vernunft, irgendwann, vor allem wenn ich ausreichend für mich selbst sorge, dann ziehen auch die Emotionen nach...
:]
=)
Nach einer Trennung ist es ja oft die Enttäuschung darüber, dass anfangs zu Beginn der Beziehung die Bedürfnisse ja gegenseitig erfüllt wurden, später aber nicht mehr...
Da fragt man sich andauernd: Warum hat sich der andere sich so verändert? Warum ist er nicht mehr so wie am Anfang? Warum musste das so kommen? Wäre noch etwas zu retten gewesen?
Das Stichwort ist: Veränderungen erkennen und akzeptieren...
Eigentlich hilft da auch nur eine Analyse. Was ist passiert, an welcher Stelle drifteten die gegenseitigen Bedürfnisse auseinander, wo hat es nicht mehr gepasst...
Und dann, auch wenn es schmerzt!
Welchen Anteil habe ich selbst daran? Welches waren meine Bedürfnisse die nicht erfüllt wurden. Welche Bedürfnisse und Erwartungen sind meinerseits berechtigt, welche hätte ich vielleicht noch ändern können?
Man kann nicht um jeden Preis seine Bedürfnisse so anpassen, dass die Beziehung hält. Deshalb muss man abwägen, wieviel man sich zumutet, wieviel nicht.
Wenn die Beziehung dann scheitert, weil es nicht mehr geht, dann kann man allenfalls daraus lernen für das nächste Mal. Und sich vor allem besser vergewissern, dass beim nächsten Mal die eigenen Bedürfnisse auch wirklich erwidert werden...
Wenn der andere schon eine Entscheidung getroffen hat, dann wird es leider so sein, dass er für sich selbst erkannt hat, dass seine Bedürfnisse nicht mehr in der Beziehung erfüllt werden können, weil sie nicht zu denen des Partners passen. Das ist eigentlich sein gutes Recht, auch wenn es weh tut. Mir selbst sagt das allenfalls, dass ich mich nicht weiter um etwas Aussichtsloses bemühen kann, wenn ich mir nicht selbst schaden möchte.
Hilfreich ist hier eben nur, dass man es möglichst wenig persönlich auf sich bezieht, sondern erkennt, dass es manchmal rein objektiv nicht passen kann auf Dauer...
Das geht alles nur über die Vernunft, irgendwann, vor allem wenn ich ausreichend für mich selbst sorge, dann ziehen auch die Emotionen nach...
:]
@vita
ich gebe dir recht mit dem was du schreibst.
die erkenntnis, dass "liebe" so wie sie in filmen und romanen hier im "westen" beschrieben wird, immer ein bezogenes, zielgerichtetes gefühl sein soll, hat mir persönlich geholfen. denn das ist "liebe" eben nicht "nur". liebe ist reine seelenenergie. muss sie denn immer an ein objekt der "begierde", des zusammenseinwollens geheftet sein? nein, eben nicht. und glaub mir vita, das gibt es tatsächlich, man kann es selber erleben..... *freundliches lächeln.....
ich gebe dir recht mit dem was du schreibst.
die erkenntnis, dass "liebe" so wie sie in filmen und romanen hier im "westen" beschrieben wird, immer ein bezogenes, zielgerichtetes gefühl sein soll, hat mir persönlich geholfen. denn das ist "liebe" eben nicht "nur". liebe ist reine seelenenergie. muss sie denn immer an ein objekt der "begierde", des zusammenseinwollens geheftet sein? nein, eben nicht. und glaub mir vita, das gibt es tatsächlich, man kann es selber erleben..... *freundliches lächeln.....
Wow :)
Danke für eure schnellen Antworten! Das hilft mir persönlich ungemein weiter, auch wenn es alles sehr theoretisch klingen mag. Vieles davon habe ich schon oft gedacht, es aber nie so treffend in Worten formulieren können, wie ihr das hier teilweise tut! Respekt :klatsch:
Danke für eure schnellen Antworten! Das hilft mir persönlich ungemein weiter, auch wenn es alles sehr theoretisch klingen mag. Vieles davon habe ich schon oft gedacht, es aber nie so treffend in Worten formulieren können, wie ihr das hier teilweise tut! Respekt :klatsch:
Vita
Danke, nz2004
man kann viel theoretisch nachdenken und schreiben, verarbeiten muss man es dennoch und das tut weh.
:heulen:
Gubi,
ich würde gerne weiter darüber diskutieren, aber ich fürchte, das sprengt den Thread von Tioman.
man kann viel theoretisch nachdenken und schreiben, verarbeiten muss man es dennoch und das tut weh.
:heulen:
Gubi,
ich würde gerne weiter darüber diskutieren, aber ich fürchte, das sprengt den Thread von Tioman.
Vita,
in der Theorie sehe ich das genauso, du sprichst mir quasi aus der Seele.
Nur mein Herz hängt halt noch sehr an IHR und selbst wenn ich es versuche logisch und objektiv aufzubauen, so hat sie doch meistens meine Bedürfnisse erfüllt. Ich vielleicht die ihrigen nicht, aber das macht die Sache für mich als Person ja nicht einfacher ;-)
In jedem Fall hilft es aber sehr zu hören, wie ihr so darüber denkt und ich vermute, mit der Zeit werden auch meine Gefühle dem Verstand folgen.
Zusätzlich dazu ziehe ich auch in 2 Monaten weg, das bringt mir sehr viel.
Im Moment lebe ich leider noch sehr in ihrer Nähe und morgen abend wird eine Begegnung unausweichlich sein :( Aber ich denke, das bekomme ich hin....-.-
in der Theorie sehe ich das genauso, du sprichst mir quasi aus der Seele.
Nur mein Herz hängt halt noch sehr an IHR und selbst wenn ich es versuche logisch und objektiv aufzubauen, so hat sie doch meistens meine Bedürfnisse erfüllt. Ich vielleicht die ihrigen nicht, aber das macht die Sache für mich als Person ja nicht einfacher ;-)
In jedem Fall hilft es aber sehr zu hören, wie ihr so darüber denkt und ich vermute, mit der Zeit werden auch meine Gefühle dem Verstand folgen.
Zusätzlich dazu ziehe ich auch in 2 Monaten weg, das bringt mir sehr viel.
Im Moment lebe ich leider noch sehr in ihrer Nähe und morgen abend wird eine Begegnung unausweichlich sein :( Aber ich denke, das bekomme ich hin....-.-
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