Beste Arbeitskollegin - meine (erste) Freundin?
1'257 Antworten123'286 AufrufeGestartet von Blue Boarder ·
Mein Kollegenkreis scheint sich auf so langsam aufzulösen.
Früher war es super. Jedes Wochenende waren wir weg. Meist waren wir beim Feiern 6 bis sogar mal 30 Leute. :)
Aber jetzt sind viele so ruhig geworden durch Freund/ Freundin so dass ich als einziger Single schon fast auf den Knien flehen muss etwas zu unternehmen und dann geht es nur in irgendeine Bar die eh schrott ist und in der jeder schnell die Lust verliert. Tja und dann ist der Abend schnell beendet.
Ich weiß noch genau als meine besten Freunde Single waren und ich eine Freundin "hatte", dann hieß es "He komm doch auch mit, du siehst deine Freundin genug usw".... Heute muss ich mir anhören "He such dir eine..." oder "Dein Problem"....
Wenn das nicht asozial ist.... Gerade auch von guten Freunden, denen man immer geholfen hat und auch immer da war.
Aber ich werde mir im Hinterkopf behalten! :D :D
"Rache ist süß"
Tja und jetzt stehe ich erstmal vor dem Problem dass ich mir neue Freunde suchen sollte oder auch eine neue Freundin, wie mir auch die ganze Zeit schon meine Eltern predigen. :D :D
Früher war es super. Jedes Wochenende waren wir weg. Meist waren wir beim Feiern 6 bis sogar mal 30 Leute. :)
Aber jetzt sind viele so ruhig geworden durch Freund/ Freundin so dass ich als einziger Single schon fast auf den Knien flehen muss etwas zu unternehmen und dann geht es nur in irgendeine Bar die eh schrott ist und in der jeder schnell die Lust verliert. Tja und dann ist der Abend schnell beendet.
Ich weiß noch genau als meine besten Freunde Single waren und ich eine Freundin "hatte", dann hieß es "He komm doch auch mit, du siehst deine Freundin genug usw".... Heute muss ich mir anhören "He such dir eine..." oder "Dein Problem"....
Wenn das nicht asozial ist.... Gerade auch von guten Freunden, denen man immer geholfen hat und auch immer da war.
Aber ich werde mir im Hinterkopf behalten! :D :D
"Rache ist süß"
Tja und jetzt stehe ich erstmal vor dem Problem dass ich mir neue Freunde suchen sollte oder auch eine neue Freundin, wie mir auch die ganze Zeit schon meine Eltern predigen. :D :D
Blue Border ... wie siehts mit ner Tagesklinik aus? Du scheinst schwerste Depressionen zu haben, und dich in einem Teufelskreis zu bewegen(im selbstmitleid ertränken). Genau für solche Teufelskreise sind solche Einrichtungen gut! Du wirst quasi gezwungen dich mit anderen Leuten und dir selbst , kreativ, und sportlich zu beschäftigen. Ausserdem hast du die ganze Zeit Leute um dich, die zwar auch Probleme haben, aber dafür wahrscheinlich umsomehr tolerant und aufgeschlossen deinem Problem gegenüber sind.
Hey Blue Boarder, was ist los mit dir? Erzähle doch bitte, wie es dir geht und mach dir keine Gedanken - du wusstest, dass die Weihnachtszeit schwierig wird! Aber bald wird das neue Jahr beginnen und es liegt allein in deinen Händen, ob du Neues und Schönes erleben willst, glaub mir. Glücklichsein ist kein Zustand den man erlangt; man wird nicht glücklich, um es ein Leben lang zu bleiben, weil es Leben ohne Leid, ohne Rückschläge nicht gibt. Glücklich ist, wer die kleinen Momente schätzen kann. Ich wünschte auch, es wäre anders, aber ich kann es nicht ändern - nur akzeptieren.
Liebe Grüsse und lass dich mal virtuell drücken...
kalazzi
Liebe Grüsse und lass dich mal virtuell drücken...
kalazzi
Hey,
ich hoffte aber, dass es zu Weihnachten nicht gerade SO schlimm werde.
Vor einem Jahr lag es doch schon in meinen Händen. Doch in den vergangenen 362 Tagen dieses Jahres habe ich es wieder nicht geschafft. Mal schauen wie es an meinem (jedes Mal gleichen...) Silvesterabend aussieht. Vielleicht bin ich wieder euphorisch und sehe alles gute fürs neue Jahr. Doch ob ich wirklich daran glauben werde. Ich tat es vor einem Jahr und wurde bitterst enttäuscht. Ich will echt nicht in einem Jahr wieder hier, immer noch mit den gleichen Problemen sitzen.
Glaube nicht, dass man glücklich ist, wenn man die kleinen Momente schätzen kann. Ich bin manchmal auch richtig fröhlich wenn mir etwas unerwartet sehr positives und schönes widerfährt, was oft auch nur von kurzer Dauer ist. Aber deswegen bin ich noch lange nicht glücklich, da es mir einen Grossteil der restlichen Zeit einfach schlecht geht. Das Schätzen von kleinen Momenten tue ich vielleicht noch nicht so stark wie du es gemeint hast. Doch ich brauche noch viel mehr um wirklich glücklich zu sein. Selbstverständlich ist man das nicht immer im Leben. Aber wenn mir jetzt die Frage gestellt würde ob ich ein glücklicher Mensch bin, würde ich zu 100% mit nein antworten.
:( Ich weiss gar nicht mehr WIE ich denn meine Probleme lösen kann. Sobald ich mal auf einem guten Weg bin, werde ich wieder die Treppe hinuntergestossen und knalle fast jedes Mal mit dem Kopf auf. Da wird es schwierig wieder aufzustehen und den Glauben aufrecht zu erhalten. Im Herbst war ich mal auf einem sehr guten Weg. Doch dann ging es abwärts genau als es am schönsten war. Seither gehts nur immer wieder auf und ab. Das ist ganz normal, ich weiss. Aber genau das macht es mir so schwer. Jedesmal wieder versuchen positiv zu denken! :tongue:Obwohl ich irgendwie gar keinen Erfolg sehe.
blue boarder
ps @ kalazzi: Schon wieder retour aus deiner Berghütte?
ich hoffte aber, dass es zu Weihnachten nicht gerade SO schlimm werde.
Vor einem Jahr lag es doch schon in meinen Händen. Doch in den vergangenen 362 Tagen dieses Jahres habe ich es wieder nicht geschafft. Mal schauen wie es an meinem (jedes Mal gleichen...) Silvesterabend aussieht. Vielleicht bin ich wieder euphorisch und sehe alles gute fürs neue Jahr. Doch ob ich wirklich daran glauben werde. Ich tat es vor einem Jahr und wurde bitterst enttäuscht. Ich will echt nicht in einem Jahr wieder hier, immer noch mit den gleichen Problemen sitzen.
Glaube nicht, dass man glücklich ist, wenn man die kleinen Momente schätzen kann. Ich bin manchmal auch richtig fröhlich wenn mir etwas unerwartet sehr positives und schönes widerfährt, was oft auch nur von kurzer Dauer ist. Aber deswegen bin ich noch lange nicht glücklich, da es mir einen Grossteil der restlichen Zeit einfach schlecht geht. Das Schätzen von kleinen Momenten tue ich vielleicht noch nicht so stark wie du es gemeint hast. Doch ich brauche noch viel mehr um wirklich glücklich zu sein. Selbstverständlich ist man das nicht immer im Leben. Aber wenn mir jetzt die Frage gestellt würde ob ich ein glücklicher Mensch bin, würde ich zu 100% mit nein antworten.
:( Ich weiss gar nicht mehr WIE ich denn meine Probleme lösen kann. Sobald ich mal auf einem guten Weg bin, werde ich wieder die Treppe hinuntergestossen und knalle fast jedes Mal mit dem Kopf auf. Da wird es schwierig wieder aufzustehen und den Glauben aufrecht zu erhalten. Im Herbst war ich mal auf einem sehr guten Weg. Doch dann ging es abwärts genau als es am schönsten war. Seither gehts nur immer wieder auf und ab. Das ist ganz normal, ich weiss. Aber genau das macht es mir so schwer. Jedesmal wieder versuchen positiv zu denken! :tongue:Obwohl ich irgendwie gar keinen Erfolg sehe.
blue boarder
ps @ kalazzi: Schon wieder retour aus deiner Berghütte?
Hallo Blue Boarder, du drehst dich im Kreis. Warum? Was kannst du verlieren, wenn du einmal einen Schritt vorwärts wagst?
Nichts, wenn es mir mal gelingen würde diesen Schritt zu tun.
;(
;(
Eben, hier steckst du fest! Wenn du diesen entscheidenden Schritt nicht machst, wirst du dich noch in 10 Jahren im Kreis drehen. Du hast viele Vorschläge erhalten, keiner scheint zu passen. Herausfinden musst du selbst, was dich interessiert. Sobald du das weisst, handle.
Blue Boarder, weisst du, ich glaube nicht daran, dass Menschen "besser" werden. Und ja, das Leben gleicht einem Kreis, es ist wie der Hindernislauf ( Brennball oder so, kennst du das?), den man früher im Schulturnen gespielt hat - die Hindernisse und die Regeln variieren manchmal, aber es ist immer die gleiche Runde, die man rennen muss. Ich habe es dir schon mal gesagt: Du kannst mitspielen oder nicht. Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man, es macht Spass oder man ist frustriert und mag nicht mehr richtig spielen, weil man denkt, man verliert eh. Dabei geht es gar nicht darum, einen Sieger oder einen Verlierer zu finden. Der Wettbewerb ist zwar da, aber es geht im Grunde nur darum, dass man zusammen ein Spiel spielt. Und jeder bringt sich in sein Team so ein, wie er kann. Was bringt es mir, wenn ich mich dauernd mit jemanden vergleiche, der schneller rennt als ich es jemals können werde? Dafür kann ich besser Bälle fangen. Und ich weiss, dass du deine guten Qualitäten hast, auch wenn ich dich nicht kenne. Jeder hat sie und deine spürt man schon, wenn man dich liest.
Und ja, ich bin wieder zurück - früher als erwartet. Ich habe nach 4 Tagen plötzlich "den" Zeitpunkt gespürt, wo es gut war, wieder in die Zivilisation einzutauchen ^^ Na ja, mittlerweile denke ich, ich müsste einen viel längeren Aufenthalt planen um wirklich das zu erreichen, was ich will. Aber vorläufig habe ich leider zu vieles um die Ohren, die sich nicht aufschieben lassen. Übrigens kann ich dir leider gerade keinen konkreten Ausgangstipp in St.Gallen empfehlen, da ich mich dort überhaupt nicht auskenne. Aber ich werde mich bei Gelegenheit erkundigen.
Noch einmal: Mach dir nicht zuviele Gedanken was vergangen ist und noch passieren wird. Dadurch verdrängst du die Gegenwart, die einzige Zeit, in der du wirklich handeln kannst. Lenk dich ab. Mach irgendetwas, mach alles, ausser zu versuchen, dein Problem im Kopf zu lösen.
Alles Gute
kalazzi
Und ja, ich bin wieder zurück - früher als erwartet. Ich habe nach 4 Tagen plötzlich "den" Zeitpunkt gespürt, wo es gut war, wieder in die Zivilisation einzutauchen ^^ Na ja, mittlerweile denke ich, ich müsste einen viel längeren Aufenthalt planen um wirklich das zu erreichen, was ich will. Aber vorläufig habe ich leider zu vieles um die Ohren, die sich nicht aufschieben lassen. Übrigens kann ich dir leider gerade keinen konkreten Ausgangstipp in St.Gallen empfehlen, da ich mich dort überhaupt nicht auskenne. Aber ich werde mich bei Gelegenheit erkundigen.
Noch einmal: Mach dir nicht zuviele Gedanken was vergangen ist und noch passieren wird. Dadurch verdrängst du die Gegenwart, die einzige Zeit, in der du wirklich handeln kannst. Lenk dich ab. Mach irgendetwas, mach alles, ausser zu versuchen, dein Problem im Kopf zu lösen.
Alles Gute
kalazzi
Ach.... Es ist doch alles zum davonlaufen... :tongue: Man geht den Schritt vorwärts und verfehlt trotzdem die nächste Stufe. Man glaubt an das Ziel und findet sich wieder auf dem Ausgangspunkt zurück. Man beginnt so oft von neuem und kommt doch nie weiter. Man tut sein bestes, obwohl es alleine und mit grosser Angst tausendmal schwieriger ist. Und doch erntet man keinen Erfolg. Wenn doch wenigstens diese traurigen Momente nicht so verdammt weh tun würden. Aber so muss man sich x-mal wieder von neuem aufrappeln. Es kostet soviel Kraft, welche man für die nächsten kleinen Ziele gut gebrauchen könnte. :mad:
So, ich hab den Thread hier erst heute entdeckt, bin auch nicht sehr viel online und hab bis anhin über jahre nur ab und an mal mitgelesen. Meine eigenen Fragen und Probleme konnte ich bis anhin noch nicht formulieren. wie auch immer, der Thread hat mich angesprochen, unter anderem weil ich mich auch oft einsam und unverstanden fühl(t)e und ich mühe hatte Leute kennen zu lernen.
Irgendwann hab ich selbst verstanden, dass ich unter Depressionen leide und das Leben nicht einfach so hart zu mir ist. Was hat geändert? Ich hab mir kleine Tricks angeeignet. Mir selbst gesagt, dass es ne Depression ist und nichts grösseres. oder aber auch einfach, sobald es auf mich zu kam, mir etwas gutes zu tun. Das geht von Schokolade über ein schlichtes erholsames Bad bis hin zu professioneller Massage. Die Stimmung wurde dann natürlich nicht auf einmal schlagartig umgestellt auf glücklich. Das würde ich mich noch nicht mal zu den jetzigen Zeiten nennen. Aber es hat mich beruhigt und somit etwas normalisiert. Irgendwann fing ich an, einfach nur Dinge zu tun, die mir Spass machen, egal ob ich es alleine tun muss oder nicht. Es ist manchmal hart, aber je mehr mans macht desto weniger schwer ist es über seinen Schatten zu springen. In meinem Fall war es an Konzerte zu gehen, je weiter weg umso besser. Ich reiste an verschiedene Orte und hatte konnte so viele gute Momente sammeln und immer neue Leute kennenlernen. Wenns mir jetzt mieser geht und ich nicht gerade weg kann, denk ich an die positiven Erlebnisse, das hilft mir die negativen Phasen zu überstehen. Ich kann sagen, dass diese Phasen momentan immer weniger werden und darüber bin ich froh. Gleichzeitig hab ich gelernt ohne Probleme mit mir alleine zu sein und ich bin nicht unglücklich dabei.
Ich denke, jeder muss sein Weg finden. Wenn du dich dazu aufraffen kannst, dann nimm professionelle Hilfe an. Ich konnte dies bisher nicht. Über diesen Schatten von mir konnte ich noch nicht springen, auch ich habe noch Probleme, an denen ich arbeiten muss. ;-) Wenn nicht, dann versuche - wie so viele hier schon sagten - nur das Positive zu sehen oder aber auch positives in deinen Alltag zu integrieren. Es können wirklich auch nur Kleinigkeiten sein wie ein sündiges Dessert zum Mittagessen oder einfach nur ein Bild, das dir gefällt bewusst anzusehen...
Wenn du mit dir zufrieden bist und ein lächeln aneignen kannst, desto eher lernst du auch andere Menschen kennen. Manchmal nur zufällig. Das wichtigste dabei ist offen zu bleiben. Such nicht DEN bestimmten Menschen, sondern lass die Kontakte kommen. Du kannst nicht von den ersten Gesprächen wissen, wer dein bester Freund oder Freundin ist, das wird erst die Zeit zeigen.
Am Ende ist es immer so: ohne Wagnis kein Erfolg.
Ich hoffe, die Zeilen haben Dir etwas Mut gegeben und gib nicht auf. Du hattest eine gute Veränderung gemacht, die kannst du dir aber auch wieder aneignen.
Irgendwann hab ich selbst verstanden, dass ich unter Depressionen leide und das Leben nicht einfach so hart zu mir ist. Was hat geändert? Ich hab mir kleine Tricks angeeignet. Mir selbst gesagt, dass es ne Depression ist und nichts grösseres. oder aber auch einfach, sobald es auf mich zu kam, mir etwas gutes zu tun. Das geht von Schokolade über ein schlichtes erholsames Bad bis hin zu professioneller Massage. Die Stimmung wurde dann natürlich nicht auf einmal schlagartig umgestellt auf glücklich. Das würde ich mich noch nicht mal zu den jetzigen Zeiten nennen. Aber es hat mich beruhigt und somit etwas normalisiert. Irgendwann fing ich an, einfach nur Dinge zu tun, die mir Spass machen, egal ob ich es alleine tun muss oder nicht. Es ist manchmal hart, aber je mehr mans macht desto weniger schwer ist es über seinen Schatten zu springen. In meinem Fall war es an Konzerte zu gehen, je weiter weg umso besser. Ich reiste an verschiedene Orte und hatte konnte so viele gute Momente sammeln und immer neue Leute kennenlernen. Wenns mir jetzt mieser geht und ich nicht gerade weg kann, denk ich an die positiven Erlebnisse, das hilft mir die negativen Phasen zu überstehen. Ich kann sagen, dass diese Phasen momentan immer weniger werden und darüber bin ich froh. Gleichzeitig hab ich gelernt ohne Probleme mit mir alleine zu sein und ich bin nicht unglücklich dabei.
Ich denke, jeder muss sein Weg finden. Wenn du dich dazu aufraffen kannst, dann nimm professionelle Hilfe an. Ich konnte dies bisher nicht. Über diesen Schatten von mir konnte ich noch nicht springen, auch ich habe noch Probleme, an denen ich arbeiten muss. ;-) Wenn nicht, dann versuche - wie so viele hier schon sagten - nur das Positive zu sehen oder aber auch positives in deinen Alltag zu integrieren. Es können wirklich auch nur Kleinigkeiten sein wie ein sündiges Dessert zum Mittagessen oder einfach nur ein Bild, das dir gefällt bewusst anzusehen...
Wenn du mit dir zufrieden bist und ein lächeln aneignen kannst, desto eher lernst du auch andere Menschen kennen. Manchmal nur zufällig. Das wichtigste dabei ist offen zu bleiben. Such nicht DEN bestimmten Menschen, sondern lass die Kontakte kommen. Du kannst nicht von den ersten Gesprächen wissen, wer dein bester Freund oder Freundin ist, das wird erst die Zeit zeigen.
Am Ende ist es immer so: ohne Wagnis kein Erfolg.
Ich hoffe, die Zeilen haben Dir etwas Mut gegeben und gib nicht auf. Du hattest eine gute Veränderung gemacht, die kannst du dir aber auch wieder aneignen.
Hallo
Ich finde eine Depression ist schon was grosses. Nur schon wenn man unter einer depressiven Verstimmung oder leichten Depression leidet (wie ich wohl??) ist es schon sehr schlimm. Es ist zeitweise einfach der Horror!! Je nachdem wie stark ich gerade leide, habe ich die Motivation oder die Kraft gar nicht mehr um etwas zu unternehmen. Gewisse Dinge welche mir gefallen mache ich schon lange alleine. Aber diese Aktivitäten füllen nicht mal einen Bruchteil meiner gesamten Freizeit aus. Die restlichen Stunden besteht immer die Gefahr in der Einsamkeit zu verzweifeln. So wie heute! An positive Dinge und Erlebnisse denken, finde ich auch eine gute Idee. Doch selbst das hilft leider oft nicht mehr. Die Schmerzen sind einfach viel zu stark. :heulen: Die traurigen und negativen Erlebnisse überwiegen. Es gibt auch nicht soviele positive Erlebnisse, an denen ich mich festhalten könnte.
Habe es auch noch nicht geschafft professionelle Hilfe anzunehmen.
Ich gebe noch nicht auf, aber ich benötige so dringend endlich mal ein richtiges Erfolgserlebnis, welches auch hält! :(
Ich finde eine Depression ist schon was grosses. Nur schon wenn man unter einer depressiven Verstimmung oder leichten Depression leidet (wie ich wohl??) ist es schon sehr schlimm. Es ist zeitweise einfach der Horror!! Je nachdem wie stark ich gerade leide, habe ich die Motivation oder die Kraft gar nicht mehr um etwas zu unternehmen. Gewisse Dinge welche mir gefallen mache ich schon lange alleine. Aber diese Aktivitäten füllen nicht mal einen Bruchteil meiner gesamten Freizeit aus. Die restlichen Stunden besteht immer die Gefahr in der Einsamkeit zu verzweifeln. So wie heute! An positive Dinge und Erlebnisse denken, finde ich auch eine gute Idee. Doch selbst das hilft leider oft nicht mehr. Die Schmerzen sind einfach viel zu stark. :heulen: Die traurigen und negativen Erlebnisse überwiegen. Es gibt auch nicht soviele positive Erlebnisse, an denen ich mich festhalten könnte.
Habe es auch noch nicht geschafft professionelle Hilfe anzunehmen.
Ich gebe noch nicht auf, aber ich benötige so dringend endlich mal ein richtiges Erfolgserlebnis, welches auch hält! :(
Fühle mich alleine, gefangen von meinen Problemen und teilweise auch im Stich gelassen. Habe gerade das Gefühl, man kann sich auf (fast) niemanden mehr verlassen. Nur noch auf sich selber. Doch selbst das hilft einem nicht, wenn man in gewissen Momenten mit sich selber auch nicht klar kommt. Und diese Momente sind manchmal sehr lang. Das macht es dann sehr schwierig und unerträglich. Dabei möchte man so gerne ausbrechen aus dieser Lage. Doch man schafft es einfach nicht. ;(
Ab und zu merkt man, dass doch noch jemand an einem denkt. Doch diese Augenblicke sind selten und mögen die Schmerzen nur für kurze Dauer ein wenig lindern. Nachher denkt man zwar immer wieder daran aber es wirkt bereits nach kurzer Zeit nicht mehr. Die negativen Gefühle und die Schmerzen sind schlichtweg stärker. Man kommt so schwer gegen sie an. Obwohl man "stark" ist, verliert man immer und immer wieder das tägliche Spiel gegen sie. Manchmal gewinnt man, doch die Niederlagen haften länger und viel stärker.
Ich habe viele Tipps erhalten, für die ich sehr dankbar bin. Es mag vielleicht so ausschauen als ob ich beinahe alles ignoriert habe. Doch so ist es nicht. Viele Dinge möchte ich tun, aber ich kann es nicht. Man möchte eine Mauer übersteigen. Doch sie ist schlichtweg zu hoch, man sucht sich einen anderen Weg um auf die andere Seite der Mauer zu kommen. Aber leider sind es steinige Wege, teilweise mit Löcher übersät. Man stolpert oder fällt sogar hin, man muss sich mühsam wieder aufrappeln. Immer wieder holt man sich die Wegbeschreibung hervor und liest die zahlreichen Ratschläge durch. In der Hoffnung man findet einen einfacheren und schnelleren Weg ans Ziel... :confused:
Ab und zu merkt man, dass doch noch jemand an einem denkt. Doch diese Augenblicke sind selten und mögen die Schmerzen nur für kurze Dauer ein wenig lindern. Nachher denkt man zwar immer wieder daran aber es wirkt bereits nach kurzer Zeit nicht mehr. Die negativen Gefühle und die Schmerzen sind schlichtweg stärker. Man kommt so schwer gegen sie an. Obwohl man "stark" ist, verliert man immer und immer wieder das tägliche Spiel gegen sie. Manchmal gewinnt man, doch die Niederlagen haften länger und viel stärker.
Ich habe viele Tipps erhalten, für die ich sehr dankbar bin. Es mag vielleicht so ausschauen als ob ich beinahe alles ignoriert habe. Doch so ist es nicht. Viele Dinge möchte ich tun, aber ich kann es nicht. Man möchte eine Mauer übersteigen. Doch sie ist schlichtweg zu hoch, man sucht sich einen anderen Weg um auf die andere Seite der Mauer zu kommen. Aber leider sind es steinige Wege, teilweise mit Löcher übersät. Man stolpert oder fällt sogar hin, man muss sich mühsam wieder aufrappeln. Immer wieder holt man sich die Wegbeschreibung hervor und liest die zahlreichen Ratschläge durch. In der Hoffnung man findet einen einfacheren und schnelleren Weg ans Ziel... :confused:
Hi Blue Border, mach dir einen Plan und befolge ihn strikt. Vielleicht hilft es dir, wenn du deinen Plan hier veröffentlichst und wir verfolgen deine Aktvitäten mit.
Hallo Yertan und Co.
Interessante Idee. Allerdings auch sehr schwer einen Plan aufzustellen. Momentan irre ich irgendwie planlos durch die Gegend. Habe schon verschiedenes probiert, soweit ich auch in der Lage dazu war! Doch irgendwie hilft alles nur sehr wenig bis fast gar nicht. Schon oft habe ich mir etwas vorgenommen und wurde sogleich wieder zurückgeworfen. Ich glaube ich darf mir bei einem Plan auch keine Zeiträume festsetzen. Denn wenn ich das Ziel bis zum festgesetzten Zeitpunkt nicht erreiche, bin ich sowieso wieder frustriert. Fakt ist: Dieses Jahr möchte ich endlich mein Problem lösen können!!
Was für einen Plan meinst du überhaupt genau? Wie detailliert etc.?
Als Erstes möchte ich momentan erreichen, dass ich mit schlechten Tagen + diesen nervigen Tiefs besser umgehen kann. Es ist unerträglich wenn es einem plötzlich wieder total mies geht von der einen auf die andere Minute. Doch wie genau setze ich dieses Vorhaben um?? Ich bin mir bewusst, dass diese Tiefs zu meinem Problem dazugehören und leider normal sind. Doch ich kann bis jetzt damit nicht umgehen. Da ich diese Gefühlslage einfach total satt habe und gar nicht mehr möchte. Es soll ja nur noch aufwärts gehen, nicht immer wieder bergab. :( Man ist super aufgestellt und fröhlich (und glaubt wirklich an eine Änderung) und plötzlich dann kippt die ganze Stimmung wieder völlig ins negative. Wie lerne ich wenigstens damit besser umzugehen?
(Irgendwie befürchte ich, dass ich nur schon für dieses kleine Teilziel ewigs brauchen werde. So kann es ja noch Jahre gehen bis ich endlich nicht mehr an der Einsamkeit leide!!?)
Interessante Idee. Allerdings auch sehr schwer einen Plan aufzustellen. Momentan irre ich irgendwie planlos durch die Gegend. Habe schon verschiedenes probiert, soweit ich auch in der Lage dazu war! Doch irgendwie hilft alles nur sehr wenig bis fast gar nicht. Schon oft habe ich mir etwas vorgenommen und wurde sogleich wieder zurückgeworfen. Ich glaube ich darf mir bei einem Plan auch keine Zeiträume festsetzen. Denn wenn ich das Ziel bis zum festgesetzten Zeitpunkt nicht erreiche, bin ich sowieso wieder frustriert. Fakt ist: Dieses Jahr möchte ich endlich mein Problem lösen können!!
Was für einen Plan meinst du überhaupt genau? Wie detailliert etc.?
Als Erstes möchte ich momentan erreichen, dass ich mit schlechten Tagen + diesen nervigen Tiefs besser umgehen kann. Es ist unerträglich wenn es einem plötzlich wieder total mies geht von der einen auf die andere Minute. Doch wie genau setze ich dieses Vorhaben um?? Ich bin mir bewusst, dass diese Tiefs zu meinem Problem dazugehören und leider normal sind. Doch ich kann bis jetzt damit nicht umgehen. Da ich diese Gefühlslage einfach total satt habe und gar nicht mehr möchte. Es soll ja nur noch aufwärts gehen, nicht immer wieder bergab. :( Man ist super aufgestellt und fröhlich (und glaubt wirklich an eine Änderung) und plötzlich dann kippt die ganze Stimmung wieder völlig ins negative. Wie lerne ich wenigstens damit besser umzugehen?
(Irgendwie befürchte ich, dass ich nur schon für dieses kleine Teilziel ewigs brauchen werde. So kann es ja noch Jahre gehen bis ich endlich nicht mehr an der Einsamkeit leide!!?)
Der Plan muss keine Zeitvorgaben haben. Wichtig ist, dass du alles aufschreibst, was dir wichtig ist und was du erreichen möchtest. Mach dir kleine Ziele. Dann schreibe dir auf, was an dir gefällt, welche Situationen dir gefallen und mach dir das jeden Tag bewusst.
Du schreibst ja, was dir am wichtigsten ist. Du möchtest mit deinen Gefühlsschwankungen klar kommen. Ich denke, ohne Input von aussen, wirst du immer wieder runterfallen. Helfen musst du dir zwar selbst, aber eine professionelle Hilfe unterstützt dich auf dem Weg. Darum mein Vorschlag, eine erste Aufgabe:
1. Mach dir einen Plan, mit den Zielen in der Reihenfolge der Wichtigkeit und Dringlichkeit.
2. Schreib auf was dir gefällt (an dir und anderen).
3. Suche 10 Adressen von Psychologen in deiner Nähe heraus und vergleiche deren Angebot.
Wenn du möchtest, postest du hier (oder jemandem eine PN) zu diesen 3 Aufgaben deine Ergebnisse - so als eigener Ansporn. Mehr können wir dir nicht anbieten.
Du schreibst ja, was dir am wichtigsten ist. Du möchtest mit deinen Gefühlsschwankungen klar kommen. Ich denke, ohne Input von aussen, wirst du immer wieder runterfallen. Helfen musst du dir zwar selbst, aber eine professionelle Hilfe unterstützt dich auf dem Weg. Darum mein Vorschlag, eine erste Aufgabe:
1. Mach dir einen Plan, mit den Zielen in der Reihenfolge der Wichtigkeit und Dringlichkeit.
2. Schreib auf was dir gefällt (an dir und anderen).
3. Suche 10 Adressen von Psychologen in deiner Nähe heraus und vergleiche deren Angebot.
Wenn du möchtest, postest du hier (oder jemandem eine PN) zu diesen 3 Aufgaben deine Ergebnisse - so als eigener Ansporn. Mehr können wir dir nicht anbieten.
bearbeitet #356
1. Ziele
- nervige Dinge einfach etwas lockerer sehen
- mich weniger von negativen Ereignissen herunterziehen lassen
- vermehrt versuchen das Positive zu sehen + in den Vordergrund zu stellen
- herausfinden mit welchem Ereignis die Gefühlsschwankungen manchmal beginnen oder ob es jedes Mal ohne Grund kommt
- mich weniger mit anderen Leuten vergleichen, ich bin ich!
- mit Tiefs und Gefühlsschwankungen besser umgehen können
- Meine beiden Arbeitskolleginnen noch besser kennen lernen
- versuchen mit beiden mehr über private Dinge zu reden
- mich selbst zu lieben
- stolz sein, dass ich ein so toller Mensch bin
- selbstbewusster werden, von mir überzeugt sein
- neue Leute kennen lernen
- nicht mehr an Einsamkeit leiden
- neue wahre Freunde finden
2. Was gefällt mir an mir?
- ich bin eine sehr liebe Person
- ich bin nett und freundlich
- ich helfe gerne, bin hilfsbereit
- ich bin ehrlich
- ich verstelle mich nicht
- ich kann gut zuhören
- ich bin vertrauenswürdig
- ich bin eine angenehme Person
- ich bin sympathisch
Welche Situationen gefallen mir?
- wenn ich merke gemocht zu werden
- wenn meine Arbeitskollegen oder andere Mitmenschen sehr nett und freundlich zu mir sind
- wenn meine Arbeitskollegin sich kurz an mich lehnt oder umgekehrt
- wenn ich die eine Arbeitskollegin trösten darf und merke dass es ihr wieder besser geht
- wenn mich jemand anspricht und mit mir reden möchte
- wenn ich mit den besten Arbeitskollegen auch über private Dinge reden kann
- wenn ich richtig aufgestellt durch den Tag gehe
- wenn es mir persönlich gut geht, im Büro und zuhause
Was gefällt mir an den anderen?
- das lächeln von den beiden besten Arbeitskolleginnen
- und dass sie oft sehr aufgestellt sind
- dass sie mich grundsätzlich gut mögen, habe ich das Gefühl
- dass sie mich manchmal versuchen anzusprechen wenn es mir schlecht geht
- dass ich ihnen nicht gleichgültig bin
- das durchwegs positive Denken von einem Arbeitskollegen
3. ...
Punkt drei habe ich noch nicht geschafft..
- nervige Dinge einfach etwas lockerer sehen
- mich weniger von negativen Ereignissen herunterziehen lassen
- vermehrt versuchen das Positive zu sehen + in den Vordergrund zu stellen
- herausfinden mit welchem Ereignis die Gefühlsschwankungen manchmal beginnen oder ob es jedes Mal ohne Grund kommt
- mich weniger mit anderen Leuten vergleichen, ich bin ich!
- mit Tiefs und Gefühlsschwankungen besser umgehen können
- Meine beiden Arbeitskolleginnen noch besser kennen lernen
- versuchen mit beiden mehr über private Dinge zu reden
- mich selbst zu lieben
- stolz sein, dass ich ein so toller Mensch bin
- selbstbewusster werden, von mir überzeugt sein
- neue Leute kennen lernen
- nicht mehr an Einsamkeit leiden
- neue wahre Freunde finden
2. Was gefällt mir an mir?
- ich bin eine sehr liebe Person
- ich bin nett und freundlich
- ich helfe gerne, bin hilfsbereit
- ich bin ehrlich
- ich verstelle mich nicht
- ich kann gut zuhören
- ich bin vertrauenswürdig
- ich bin eine angenehme Person
- ich bin sympathisch
Welche Situationen gefallen mir?
- wenn ich merke gemocht zu werden
- wenn meine Arbeitskollegen oder andere Mitmenschen sehr nett und freundlich zu mir sind
- wenn meine Arbeitskollegin sich kurz an mich lehnt oder umgekehrt
- wenn ich die eine Arbeitskollegin trösten darf und merke dass es ihr wieder besser geht
- wenn mich jemand anspricht und mit mir reden möchte
- wenn ich mit den besten Arbeitskollegen auch über private Dinge reden kann
- wenn ich richtig aufgestellt durch den Tag gehe
- wenn es mir persönlich gut geht, im Büro und zuhause
Was gefällt mir an den anderen?
- das lächeln von den beiden besten Arbeitskolleginnen
- und dass sie oft sehr aufgestellt sind
- dass sie mich grundsätzlich gut mögen, habe ich das Gefühl
- dass sie mich manchmal versuchen anzusprechen wenn es mir schlecht geht
- dass ich ihnen nicht gleichgültig bin
- das durchwegs positive Denken von einem Arbeitskollegen
3. ...
Punkt drei habe ich noch nicht geschafft..
Hallo Blueboarder, ich bin überrascht, dass du so schnell reagiert hast und die Aufgaben ernst nimmst.
Zu Punkt 1: Schreibe jetzt bei jedem Ziel kleine Aktivitäten hinzu, sofern du schon welche weisst. Ordne sie der Reihe nach Machbarkeit und Wichtigkeit. Schreibe dann auch die Ergebnisse zu den Aktivitäten, damit du auch die Erfolge siehst (diese vergisst man ja so schnelle). Aber auch negative Ereignisse sollen notiert werden. Allerdings schreibst du zu diesen gleich eine Gegenmassnahme.
Zu Punkt 2: Schreibe dir diese Punkte auf ein Blatt Papier (vielleicht Mindmap) und lese sie jeden Morgen vor der Arbeit laut durch. Irgendwann gehen diese Sätze in dein Unterbewusstsein. Lese aber auch dann, wenn du zweifelst oder wenn es dir schlecht geht. Aber auch wenn es dir sehr gut geht, darfst du damit nicht aufhören.
Auf diese Weise wirst du aktiv und lässt dich nicht herunterziehen.
Zu Punkt 3: suche weiter
Grüsse
Zu Punkt 1: Schreibe jetzt bei jedem Ziel kleine Aktivitäten hinzu, sofern du schon welche weisst. Ordne sie der Reihe nach Machbarkeit und Wichtigkeit. Schreibe dann auch die Ergebnisse zu den Aktivitäten, damit du auch die Erfolge siehst (diese vergisst man ja so schnelle). Aber auch negative Ereignisse sollen notiert werden. Allerdings schreibst du zu diesen gleich eine Gegenmassnahme.
Zu Punkt 2: Schreibe dir diese Punkte auf ein Blatt Papier (vielleicht Mindmap) und lese sie jeden Morgen vor der Arbeit laut durch. Irgendwann gehen diese Sätze in dein Unterbewusstsein. Lese aber auch dann, wenn du zweifelst oder wenn es dir schlecht geht. Aber auch wenn es dir sehr gut geht, darfst du damit nicht aufhören.
Auf diese Weise wirst du aktiv und lässt dich nicht herunterziehen.
Zu Punkt 3: suche weiter
Grüsse
Hallo Yertan, hallo LKF!
Punkt 1:
Hab mir eine Weile überlegt was für Aktivitäten ich aufschreiben kann. Doch ich finde nicht sehr viele. Ich weiss auch nicht ob teilweise das Ziel selbst schon den Weg dahin beschreibt??
Was mir eingefallen ist:
-nervige Dinge einfach etwas lockerer sehen:
>>> mich am Arbeitsplatz weniger ärgern. Dieses Ziel ist mir diese Woche ziemlich gut gelungen, aber es war anstrengend.
- Meine beiden Arbeitskolleginnen noch besser kennen lernen,
- versuchen mit beiden mehr über private Dinge zu reden:
>>> Wann immer sich die Gelegenheit bietet: Fragen stellen
>>> Vor allem beim einen Mädel der zwei, wieder vermehrt das Gespräch suchen, nicht nur über Geschäft reden
>>> Mehr von mir erzählen, was ich gemacht und erlebt habe
>>> Die eine Arbeitskollegin versuchen zu fragen ob wir beide wiedermal zusammen essen gehen.
In meiner Lage ist es einfach etwas schwierig etwas von mir zu erzählen. Die eine Arbeitskollegin und der Arbeitskollege kennen ja mein Problem nicht. Da ich ja alleine bin, erlebe ich weniger, kann nicht über Freunde erzählen etc. Das macht es ziemlich schwer. Wenn ich dann mal etwas gemacht habe, dann habe ich Angst, dass die Frage kommt: "Mit wem ich denn dort war?"
Was mir noch nicht gelungen ist, mit den Tiefs besser umgehen zu können. Momentan gehts gerade wieder bergab, gestern Abend musste ich mich schon dagegen wehren. :( Ich weiss nicht ob ich soviel Kraft habe um all meine Ziele zu erreichen??
Ein Ziel habe ich noch vergessen: Nähe zu jemandem aufbauen können, das fehlt mir so stark... ;( !!!
Punkt 2:
Das Mindmap oder etwas ähnliches werde ich wahrscheinlich morgen erstellen.
gruss
blueboarder
Punkt 1:
Hab mir eine Weile überlegt was für Aktivitäten ich aufschreiben kann. Doch ich finde nicht sehr viele. Ich weiss auch nicht ob teilweise das Ziel selbst schon den Weg dahin beschreibt??
Was mir eingefallen ist:
-nervige Dinge einfach etwas lockerer sehen:
>>> mich am Arbeitsplatz weniger ärgern. Dieses Ziel ist mir diese Woche ziemlich gut gelungen, aber es war anstrengend.
- Meine beiden Arbeitskolleginnen noch besser kennen lernen,
- versuchen mit beiden mehr über private Dinge zu reden:
>>> Wann immer sich die Gelegenheit bietet: Fragen stellen
>>> Vor allem beim einen Mädel der zwei, wieder vermehrt das Gespräch suchen, nicht nur über Geschäft reden
>>> Mehr von mir erzählen, was ich gemacht und erlebt habe
>>> Die eine Arbeitskollegin versuchen zu fragen ob wir beide wiedermal zusammen essen gehen.
In meiner Lage ist es einfach etwas schwierig etwas von mir zu erzählen. Die eine Arbeitskollegin und der Arbeitskollege kennen ja mein Problem nicht. Da ich ja alleine bin, erlebe ich weniger, kann nicht über Freunde erzählen etc. Das macht es ziemlich schwer. Wenn ich dann mal etwas gemacht habe, dann habe ich Angst, dass die Frage kommt: "Mit wem ich denn dort war?"
Was mir noch nicht gelungen ist, mit den Tiefs besser umgehen zu können. Momentan gehts gerade wieder bergab, gestern Abend musste ich mich schon dagegen wehren. :( Ich weiss nicht ob ich soviel Kraft habe um all meine Ziele zu erreichen??
Ein Ziel habe ich noch vergessen: Nähe zu jemandem aufbauen können, das fehlt mir so stark... ;( !!!
Punkt 2:
Das Mindmap oder etwas ähnliches werde ich wahrscheinlich morgen erstellen.
gruss
blueboarder
-nervige Dinge einfach etwas lockerer sehen:>>> mich am Arbeitsplatz weniger ärgern. Dieses Ziel ist mir diese Woche ziemlich gut gelungen, aber es war anstrengend.Wie machst du das? Durch verdrängen? Das wäre anstrengend...
Setz dich bei Ärger irgendwohin, schliesse die Augen und versuche, an nichts zu denken. Wenn Gedanken hochkommen, dann schau sie einfach an und werte sie nicht. Akzeptiere sie einfach, suche keine Lösung. Wenn du bei der Arbeit ungestört sein möchtest, geh auf die Toilette. Wiederhole das auch zuhause.
- Meine beiden Arbeitskolleginnen noch besser kennen lernen,- versuchen mit beiden mehr über private Dinge zu reden:...aber nicht nervig werden, ... mach's gut dosiert.
>>> Wann immer sich die Gelegenheit bietet: Fragen stellen
>>> Vor allem beim einen Mädel der zwei, wieder vermehrt das Gespräch suchen, nicht nur über Geschäft reden>>> Mehr von mir erzählen, was ich gemacht und erlebt habegut
>>> Die eine Arbeitskollegin versuchen zu fragen ob wir beide wiedermal zusammen essen gehen.
In meiner Lage ist es einfach etwas schwierig etwas von mir zu erzählen. Die eine Arbeitskollegin und der Arbeitskollege kennen ja mein Problem nicht. Da ich ja alleine bin, erlebe ich weniger, kann nicht über Freunde erzählen etc. Das macht es ziemlich schwer. Wenn ich dann mal etwas gemacht habe, dann habe ich Angst, dass die Frage kommt: "Mit wem ich denn dort war?"Ist das, was du machst, nichts wert? Weil du es alleine machst? Wenn es dir nicht gefällt, was du tust, dann suche Neues und tue dies mit Leidenschaft.
Erzähl ruhig über das, was du tust. Es ist egal, wenn dich jemand fragt "mit wem?". Es ist egal!!! Sag es, dass du es alleine gemacht hast. Du musst niemandem etwas beweisen, sondern nur dich selbst lieben lernen. Du kannst ja sagen, es hatte niemand Zeit. Kannst ja keck fragen "ja, hast du Lust, das nächste mal mitzukommen?".
Was mir noch nicht gelungen ist, mit den Tiefs besser umgehen zu können.Genau dann mach die Übung, die am Anfang beschrieben habe!
ach...
Kann man Gedanken "sich einfach fallen zu lassen" verdrängen? Es bringt doch einfach alles nichts. Es ist zum heulen. Was ich auch versuche, dieser verdammte elende Teufelskreis wirft mich immer wieder in das gleiche Loch. :tongue: Wieviele "Neustarts" muss ich noch beginnen? Lohnt es sich noch zu kämpfen? Ist es bald besser aufzugeben und es nicht mehr zu versuchen? Ich kriege es nicht in den Griff. Was ich auch tue, ich komme nicht vorwärts. Schon x-mal nervte ich euch mit den gleichen Sachen (wahrscheinlich habe ich darum auch fast alle hier vertrieben:confused:). Aber ich verzweifle nun mal immer wieder an den gleichen Dingen. Kaum meldet sich eine Gefühlsschwankung, schon bin ich wieder völlig am Boden. Ich kann diese Tiefs nicht akzeptieren, schaff das einfach nicht. Was nützt es noch gegen schlechte Gedanken anzukämpfen wenn sie wenig später doch Überhand nehmen?
Ich bezweifle immer mehr ob ich da alleine überhaupt mal rauskomme. Doch ich weiss auch, dass ich es nicht bis zur professionellen Hilfe schaffen werde. ;(
@yertan
Dem Ärger kann man aber nicht immer aus dem Weg gehen. Am Arbeitsplatz ist das Problem gross, dass ich kaum mal überhaupt von meinem Schreibtisch weg komme.
Natürlich sind die Dinge etwas wert, was ich tue. Aber wenn ich je schon mal was erzählt habe wo dann ausgekommen ist, dass ich es alleine tat, war das Erstaunen immer sehr gross und irgendwie unangenehm für mich. Und da ich ja eh nicht so viel erlebe, kann ich auch nicht immer etwas erzählen, selbst wenn ich noch möchte.
Kann man Gedanken "sich einfach fallen zu lassen" verdrängen? Es bringt doch einfach alles nichts. Es ist zum heulen. Was ich auch versuche, dieser verdammte elende Teufelskreis wirft mich immer wieder in das gleiche Loch. :tongue: Wieviele "Neustarts" muss ich noch beginnen? Lohnt es sich noch zu kämpfen? Ist es bald besser aufzugeben und es nicht mehr zu versuchen? Ich kriege es nicht in den Griff. Was ich auch tue, ich komme nicht vorwärts. Schon x-mal nervte ich euch mit den gleichen Sachen (wahrscheinlich habe ich darum auch fast alle hier vertrieben:confused:). Aber ich verzweifle nun mal immer wieder an den gleichen Dingen. Kaum meldet sich eine Gefühlsschwankung, schon bin ich wieder völlig am Boden. Ich kann diese Tiefs nicht akzeptieren, schaff das einfach nicht. Was nützt es noch gegen schlechte Gedanken anzukämpfen wenn sie wenig später doch Überhand nehmen?
Ich bezweifle immer mehr ob ich da alleine überhaupt mal rauskomme. Doch ich weiss auch, dass ich es nicht bis zur professionellen Hilfe schaffen werde. ;(
@yertan
Dem Ärger kann man aber nicht immer aus dem Weg gehen. Am Arbeitsplatz ist das Problem gross, dass ich kaum mal überhaupt von meinem Schreibtisch weg komme.
Natürlich sind die Dinge etwas wert, was ich tue. Aber wenn ich je schon mal was erzählt habe wo dann ausgekommen ist, dass ich es alleine tat, war das Erstaunen immer sehr gross und irgendwie unangenehm für mich. Und da ich ja eh nicht so viel erlebe, kann ich auch nicht immer etwas erzählen, selbst wenn ich noch möchte.
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