Zum Inhalt springen

Beste Arbeitskollegin - meine (erste) Freundin?

1'257 Antworten123'286 AufrufeGestartet von Blue Boarder ·

#361
Natürlich soll man nichts verdrängen. Aber es ist auch nicht verboten, zwischendurch mal positiv zu denken. Wenn du das übst und zwischendurch machst, wird es zur Gewohnheit. Mach mal folgenden Versuch: Schau in den Spiegel und grins dich an (auch wenn du dich zwingen musst) und versuche dann negativ zu denken. Es geht nicht! Das Hirn ist so programmiert, dass beim Negativ-Denken die Mundwinkel nach unten zeigen.

... dass du ein Erstaunen bei den anderen auslöst, kommt daher, weil du das Alleinsein als schlecht verkaufst. Nimm es für den Moment als gegeben hin und lass dich nicht in die Irre führen. Versuch die Aufgabe 3 zu lösen. Es ist nicht so schwer, Adressen herauszusuchen und dort anzurufen oder ein e-mail zu schreiben. Glaub mir, es tut gut (spreche aus eigener Erfahrung). Du schreibst selbst "...da alleine überhaupt mal rauskomme". Also, vorauf wartest du noch - handle!

#362
Hallo

Ich denke natürlich schon positiv. Doch oft gelingt es mir nicht, weil das Negative viel stärker ist. Ich komme dann nicht mehr gegen diese Gefühle an. Oft habe ich keine Kraft mehr um mich gegen eine aufkommende Gefühlsschwankung(ins negative) zu wehren. :( Weil ich dann auch nichts mehr zu lachen habe, kann ich auch nicht mehr positiv denken. Wie schaffe ich es, dass bei mir ab nun an das Positive überwiegt??

Zu meinem Geburtstag habe ich vier SMS mit Glückwünschen von meinen Arbeitskollegen erhalten. Freute mich darüber! (Das sind die ersten SMS an einem Geburtstag seit Jahren!) Eine beste Arbeitskollegin hat geschrieben, ich soll bleiben wie ich bin. Das hat mich ganz besonders gefreut. Aber leider hatte ich mit "diesem wie ich bin" noch keinen Erfolg bis jetzt. Trotz diesen guten Nachrichten muss ich schon wieder mit mir kämpfen, damit ich nicht wieder in ein Tief falle.

Noch zu meinen Zielen:

- Meine beiden Arbeitskolleginnen noch besser kennen lernen,

- versuchen mit beiden mehr über private Dinge zu reden:

>>> Wann immer sich die Gelegenheit bietet: Fragen stellen

>>> Vor allem beim einen Mädel der zwei, wieder vermehrt das Gespräch suchen, nicht nur über Geschäft reden

>>> Mehr von mir erzählen, was ich gemacht und erlebt habe

>>> Die eine Arbeitskollegin versuchen zu fragen ob wir beide wiedermal zusammen essen gehen.
Fragen stellen gelingt mir bei der einen Kollegin (welche den oben erwähnten Satz im sms geschrieben hat) schon ganz gut. Mehr über mich reden klappt noch nicht gut. Oft sind (für mich) zuviele Leute zugegen oder es geht mir in einem passenden Moment einfach nicht gut. Beim anderen Mädel klappt alles irgendwie nicht. Konnte mir ihr am Montag zwar kurz über meine und ihre Lage sprechen. Doch sonst war leider nix. Momentan ist sie irgendwie nicht so zu "fassen". Ich hoffe es liegt nur daran, dass es ihr momentan leider auch nicht so gut geht. Denke ich habe eigentlich nichts falsch gemacht bei ihr!?? :confused: Es beschäftigt mich gerade sehr. Ihr müsst wissen, sie ist mir einfach sehr wichtig (denn nur sie kennt meine Geschichte)!

so, jetzt hoffe ich, dass ich ein gutes Wochenende habe!

#363
Habe ich denn nicht endlich genug gelitten? Bis zu welchem Punkt werde ich noch gequält? Ich halte das nicht mehr aus!!! Alles kostet mich so viel Kraft, Kraft welche ich nicht mehr habe. :heulen:

#364
Hallo Blue Boarder, was ist mit Aufgabe 3??? Du sagst es ja, dass du nicht mehr so weitermachen willst, also ändere etwas. Aufgabe 3!!!!! ist einfach: Adressen heraussuchen. Danach kommt Aufgabe 4, die du schon erahnen kannst.

#365
Aufgabe 4 ist etwa 1000mal einfach gesagt als für mich getan. Das geht nicht einfach so, selbst wenn ich Aufgabe 3 spielend gelöst hätte. Es ist einfach auf einem zu hohen Level für mich. Ich schaffe das nicht. Es macht mir keinen Spass so zu leiden jeden Tag. Aber ich stecke fest und kann diese vierte Aufgabe nicht erreichen. ;(

#366
Blue Boarder, einen Schritt nach dem anderen. Aufgabe 1 und 2 hast du schon mal gut gelöst. Löse jetzt Aufgabe 3. Dann sehen wir weiter.

#367
Lieber Blue Boarder

Deine Beiträge könnten teilweise Wort für Wort von mir stammen. Ich kenne das Gefühl, jedes Mal wieder die Treppe heruntergestossen zu werden und mit dem Kopf aufzuknallen, wenn man sich gerade aufgerafft hat und versucht, alles positiv zu sehen.

Leider müssen immer wieder dieselben Menschen den Kopf hinhalten...

Ich habe zwar ein paar wirklich grossartige Freundinnen, aber die Männer haben mir schon so weh getan, dass ich bereits total desillusioniert bin... und deshalb wahrscheinlich erst recht wieder die falschen anziehe.

Wenn ich nur wüsste, wie man aus diesem Teufelskreis herauskommt, dann würde ich es Dir sofort verraten, aber ich habe auch noch kein Rezept dafür.... kann Dir nur sagen, es geht mir genau gleich wie Dir und meiner besten Freundin auch!

#368
Hallo zusammen

Gestern und heute ging es mir etwas besser. Aber zu laut rausschreien kann ich das nicht.

Die eine Arbeitskollegin ist leider immernoch schwer zu "fassen". Ihr geht es nicht gut, möchte ihr so gerne helfen, aber sie lässt es gar nicht so richtig zu. Sie möchte nicht gross darüber reden. Schade. Werde sie so später mal fragen ob wir zusammen essen gehen.

@yertan

Möchte die Aufgabe 3 nicht lösen solange es mir einigermassen gut geht. Aber du weisst ja, Aufgabe 4: no way!

@Dana

Danke für deine Nachricht. Ich hoffe schwer wir kommen sehr bald aus diesem Teufelskreis raus. Es ist echt nicht schön!

#369
Hallo zusammen!

Ich hoffe ihr habt mich nicht vergessen. Mir geht es leider sehr schlecht, seit über einer Woche schon.

Habe mich bei der dargebotenen Hand gemeldet. Zur professionellen Hilfe hat es leider noch nicht gereicht. Tut mir leid! Ich werde im Frühling einen Sprachkurs beginnen. Weiss noch nicht welchen, wann und wo. Aber ich will es, definitiv. Drückt mir die Daumen dass alles gut klappt. Ich glaube nur schon einen solchen Kurs zu besuchen braucht für mich momentan viel Überwindung. Meine Depression nagt ganz schön an meinem Selbstvertrauen. Doch ich hoffe, dass ich mit diesem Kurs einen ersten Schritt legen kann. Ich wünsche es mir so fest!!

In dieser sehr schwierigen Woche habe ich den Kontakt mit "meinen" beiden Mädels gesucht, welche meine Geschichte kennen. Konnte dann mit ihnen hin- und her schreiben. Das war sehr wichtig für mich, auch wenn es die Probleme nicht löst. Auch andere ArbeitskollegInnen haben gemerkt, dass es mir gar nicht gut geht. Doch ich konnte ihnen natürlich nicht sagen warum. Eine wünschte mir viel Kraft! Genau das brauche ich auch. Hoffentlich finde ich sie noch für die nächste Zeit.

Musste auch sonst noch einen Schlag hinnehmen. Meine beste Arbeitskollegin, welche eben von meinen Problemen weiss, wird leider gehen. D.h. ich sehe sie bald nicht mehr. Ausgerechnet sie! Sie ist mir doch so wichtig. Es ist doch alles wie verhext. Warum meint es das Schicksal nicht gut mit mir? Mit IHR verliere ich eine sehr gute Zuhörerin und einen ganz wichtigen und sehr lieben Mitmenschen. ;( Wisst ihr, wenn man sonst niemanden hat, sind einem die Mitmenschen, welche man hat, ganz ganz wichtig. Und sie ist eine davon!! Ich hoffe ihr könnt dies nachempfinden? Bin so traurig darüber, doch noch mehr weh tun wird es, wenn sie endgültig weg ist.

Ich hoffe ich kann irgendwie den Kontakt zu ihr halten. Doch selbst dann wird es nicht mehr das gleiche sein. Schwierig wirds sowieso. Sie telefoniert lieber mit dem Natel, ich dagegen schreibe lieber sms. Was meint ihr dazu?

Gruss

blue boarder

#370
hey!

Zur professionellen Hilfe hat es leider noch nicht gereicht. Tut mir leid.........Meine Depression nagt ganz schön an meinem Selbstvertrauen
Sich professionelle Hilfe zu holen ist ein sehr großer und mutiger Schritt. Aber vor allem, es ist kein Zeichen für Schwäche, sondern ist Ergebnis deines Willens dein Leben zu ändern bzw. zu verbessern.

Vor allem wenn man an Depressionen erkrankt ist oder das Gefühl hat man fällt in eine Depression sollte man sich Hilfe holen.

Nicht nur familäre Hilfe oder Hilfe von Freunden, sondern auch Hilfe von Menschen, die einem auf neutraler, aber professioneller Ebene helfen können.

Überleg es dir nochmal. Es kann dir nur helfen...

Ich werde im Frühling einen Sprachkurs beginnen. Weiss noch nicht welchen, wann und wo. Aber ich will es, definitiv. Drückt mir die Daumen dass alles gut klappt.
Der Wille Dinge zu ändern ist ja bei dir vorhanden, sogar schon sehr lange. Sich Dinge vorzunehmen ist leicht. Ich hoffe du wirst sie auch umsetzen und dafür drücke ich dir die Daumen:).

In dieser sehr schwierigen Woche habe ich den Kontakt mit "meinen" beiden Mädels gesucht, welche meine Geschichte kennen. Konnte dann mit ihnen hin- und her schreiben. Das war sehr wichtig für mich, auch wenn es die Probleme nicht löst.
Gespräche allein lösen (fast) "nie" ein Problem. Aber man kann sich emotional mitteilen, die Probleme und Schmerzen teilen. Es tut gut, wenn man Freunde hat, die einem zuhören und die man um Rat fragen kann. Sowas ist unheimlich wichtig und oft bringen diese Gespräche neuen Mut mit sich, neue Kraft die Probleme anzupacken. Sie zeigen Wege auf, die zu einer Lösung führen können. Zu einigen Menschen hat man eben eine besondere Beziehung und man sollte sich nicht schämen, wenn man sich bei ihnen "ausheulen" will bzw. wenn man ein Gespräch sucht.

Musste auch sonst noch einen Schlag hinnehmen. Meine beste Arbeitskollegin, welche eben von meinen Problemen weiss, wird leider gehen. D.h. ich sehe sie bald nicht mehr. Ausgerechnet sie! Sie ist mir doch so wichtig.
Das tut mir sehr leid für dich. :(

Aber solche Veränderungen werden immer wieder kommen, so ist der Lauf. Deswegen musst du nach vorne blicken, nie nach hinten! Wenn sie dir so wichtig ist, dann dürfte es keine Frage sein, ob du du den Kontakt mit ihr hälst. Macht Termine ab, wo ihr euch mal trifft, so 1-2 im Monat, ihr könnt euch ja wöchentlich absprechen zum telefonieren oder ihr trefft euch in irgendeinem chat. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg;)

Natürlich wird es komplizierter sein als vorher, aber es ist nicht zu ändern. An dir liegt es nun, dass du sie als "Freundin" nicht verlierst.

Ich wünsche dir viel Kraft:)

lg.

#371
Hallo Blueborder, schön von dir zu lesen. Den ersten Schritt hast du bereits gemacht: die "dargebotene Hand" angefragt. Es ist ein Anfang, Hilfe von Profis anzunehmen. Den nächsten Schritt wirst du auch noch schaffen. Es ist keine Schande!

Freunde sind dazu da, zuzuhören. Aber hüte dich, auch ihre Geduld kann mal überstrapaziert werden. Aber es ist wichtig, dass du dich mit ihnen unterhälst, auch mal was unternimmst, um von deinen Problem kurze Zeit Abstand zu gewinnen.

Wenn jemand sich helfen lassen will, dann wird er/sie ein Zeichen geben. Also dränge dich nicht auf, sondern versuch's sie abzulenken. Lade sie mal zu einem coolen Abend ein, geht z.B. Bowlen oder so. Das lenkt sie und dich ab, und wer weiss, vielleicht beginnt sie von sich aus, von ihren Problemen zu sprechen.

Schön, dass du es wieder wagst, einen Sprachkurs zu besuchen. Auch das lenkt ab. Vielleicht hat ja eine deiner Kollegen/innen Interesse mitzukommen.

Wenn eine Kollegin geht, ändert sich das Verhältnis gewaltig. Aber vielleicht gewaltig in die gute Richtung. Ihr seid bald keine nur Arbeitskollegen mehr, sondern vielleicht in Zukunft Freunde. Halte den Kontakt von dir aus aufrecht und verabrede dich einfach. Mehr als Nein sagen kann sie nicht. Und wenn sie zusagt, spielt es ja keine Rolle, wer damit begonnen hat. Oft entstehen erst so richtige Freundschaften, weil man sie anders pflegen muss.

#372
Hallo!

Freut mich sehr, dass ihr mir geschrieben habt!! :)

Ich weiss es ist kein Zeichen von Schwäche oder eine Schande sich professionelle Hilfe zu holen. Trotzdem ist es für mich ein Hindernis, welches ich momentan nicht bezwingen kann. Es würde mir helfen, doch ich habe leider noch keinen Weg gefunden die Mauer zu umgehen. Bei der dargebotenen Hand war dies verglichen nur ein kleiner "Absatz".

Der Kontakt mit meiner besten Arbeitskollegin ist mir wirklich sehr wichtig. (Mit der ehemaligen Arbeitskollegin hatte ich jetzt leider keinen Kontakt mehr, liegt aber wohl leider an der Distanz.) Darum tut es auch so weh, dass ich jetzt auch die zweite Person verliere, welche alles weiss. :( Ehrlich gesagt, ist sie momentan der wichtigste Mitmensch für mich. Konnte auch jetzt in der neuen Woche wieder mit ihr schreiben. Bin ihr sehr dankbar, sie hört tapfer zu und versucht mir Tipps zu geben.

Ich werde versuchen den Kontakt zu erhalten. Ja das mache ich. Aber etwas macht mir Sorgen: Sie braucht mich nicht so wie ich sie brauche. Auch meine anderen guten ArbeitskollegInnen geben mir nicht das Gefühl, dass sie mich brauchen (trauriger Gedanke) Leider ist das immer so bei mir. Bis anhin waren wir ja eben genau nur ARBEITS-Kollegen. Darin könnte dann vielleicht eben genau das Problem liegen. ?( Doch ich hoffe es ist so wie Yertan geschrieben hat. Danke fürs Daumen drücken!

Mehr als ein Nein kann nicht kommen. Aber in meiner Lage tut ein Nein viel mehr weh als es sonst tun würde. Was ich sicher versuchen werde, ist sie nach einem gemeinsamen Mittagessen zu fragen, wollte dies ja schon lange tun. Ich habe es noch nicht geschafft doch jetzt muss es sein. Mal schauen ob ich später es auch noch zu "mehr" erreiche. Ihr wisst ja ich bin sehr schüchtern, bei solchen Sachen. Selbst bei ihr, obwohl ich sie ja schon kenne.

Die gute Arbeitskollegin von der ich geschrieben habe, welche es nicht gut ging. Das war eben auch SIE. Seit sie nun weiss, dass sie bei uns geht, ging es bei ihr auch wieder aufwärts. Sie ist wieder fröhlicher und aufgestellter. Ihr lächeln und alles anderre werde ich so vermissen. Hoffentlich nicht für immer!

bis bald!

lg blue boarder

#373
du kannst doch zu ihr außerhald der Arbeit auch Kontakt haben"

schreib ihr einfach mal ne Sms,

und wozu ich dir raten täte "Singleparty" vll lernst eine kennen die du magst, und sie dich, und sie stellt dir ihren Freundeskreis vor, hast viele nette Leute dann gefunden^^

lg(habe nicht alles gelesn aba bisschen)

#374
hey!

Trotzdem ist es für mich ein Hindernis, welches ich momentan nicht bezwingen kann.
Es ist ein sehr großer Schritt, keine Frage. Man vertraut sich einer fremden Person an, erzählt ihr Probleme von denen man nur ungern spricht und hofft dann auf Hilfe.

Lass dir dabei Zeit, es ist nicht selbstverständlich, dass man diese professionelle Hilfe einfach annimmt.

Behalte im Hinterkopf, dass es dir helfen wird! Setz dich damit langsam auseinander und vielleicht kannst du dich dem Gedanken mit der Zeit anfreunden.

Konnte auch jetzt in der neuen Woche wieder mit ihr schreiben. Bin ihr sehr dankbar, sie hört tapfer zu und versucht mir Tipps zu geben.
Alleine schon ihr Engagement bei euren Gesprächen zeigt dir, dass dir gegenüber eine gewisse Zuneigung existiert und sie dich mag. Sie nimmt sich deiner Probleme an, versucht dich zu trösten und es gelingt ihr! Das hört sich doch nach einem sehr guten freundschaftlichen Verhältnis an, was über eine "Arbeitskollegin" hinausgeht.

Ich werde versuchen den Kontakt zu erhalten. Ja das mache ich
Ich halte das wie gesagt auch für sehr wichtig. Du brauchst sie und das musst du ihr zeigen! Damit auch sie sieht, dass du sie nicht nur als Arbeitskollegin betrachtet hast, sondern als eine "Freundin". Vielleicht auch mal mir sprechen und schonmal vorab Ideen entwickeln, wie es später weitergeht.

Aber etwas macht mir Sorgen: Sie braucht mich nicht so wie ich sie brauche.
Jeder Mensch hat Probleme und muss sich mitteilen. Auch sie wird merken, wie sehr du unter deinem Problem leidest, aber auch was dagegen unternimmst. Das freut sie sicher genauso wie dich selbst und uns.

Das sie mit ihren Problemen nicht so oft zu dir kommt kann verschiedene Gründe haben. Vielleicht läuft es im Moment relativ rund bei ihr oder sie möchte dich nicht mit ihren Sachen belasten, z.b. weil sie denkt, du hättest schon genug Sorgen.

Doch ich hoffe es ist so wie Yertan geschrieben hat. Danke fürs Daumen drücken!
Immer optimistisch denken. Ich kann Yertan da auch nur zustimmen;)

Ihr wisst ja ich bin sehr schüchtern, bei solchen Sachen. Selbst bei ihr, obwohl ich sie ja schon kenne.
Aber es ist wichtig, dass du gerade jetzt diese Schüchternheit ablegst. Bestimmte Dinge, die dir wichtig sind (Arbeitskollegin usw.), musst du anpacken ohne dir zu viele Gedanken zu machen. Zieh es einfach durch. Tust du nichts oder zu wenig verlierst du sowieso. "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt " und " wer nicht kämpft hat schon verloren"

Ich drück dir die Daumen:)

lg.

#375
Hi!!

Das Problem bei einer Singleparty ist, dass ich mich unter vielen völlig unbekannten Leuten nicht wohl fühle. Dieses Gefühl habe ich selbst bei bekannten Leuten teilweise. Sobald es für mich zuviele sind, fühle ich mich unwohl und noch schüchterner. Leider haben meine Probleme diesen Zustand noch verstärkt. Dabei müsste es genau umgekehrt sein.

Danke fürs lesen!

Behalte die Option mit der professionellen Hilfe im Hinterkopf. Doch ich hoffe meine Situation wird auch ohne diese besser!

dass dir gegenüber eine gewisse Zuneigung existiert und sie dich mag. Das hört sich doch nach einem sehr guten freundschaftlichen Verhältnis an, was über eine "Arbeitskollegin" hinausgeht.
diese Sätze hören sich sehr schön an, gefällt mir. :o Du sollst Recht behalten! Ich werde mein bestes versuchen. Doch schlussendlich entscheidet sie über Sieg oder Niederlage. Bei einer Freundschaft braucht es immer zwei. Die Zeit wo ich sie kenne, hat sie den Kontakt zu mir eigentlich ja nie so richtig gesucht. Dass sie mich mit ihren Sorgen nicht unbedingt auch noch belasten möchte, kann ich verstehen. Habe ich so noch gar nie überlegt! Aber leider auch sonst habe ich das Gefühl, dass sie mich nicht so sehr "braucht". Vieles kam von mir aus, glaube ich. Die Distanz zerstört dann manchmal auch noch den Willen (ihrerseits) den Kontakt wirklich zu erhalten. Doch jetzt hoffe ich noch...!

Wisst ihr, seit der schmerzhaften Geschichte mit einer anderen Arbeitskollegin (steht auch in diesem thread), schwebt bei mir immer eine gewisse Angst mit. Ich habe Angst nun auch sie auf irgend eine Art einzuengen oder aufdringlich zu werden. Das möchte ich bei ihr auf keinen Fall. Aus diesem Grund werde ich mich auch schwer tun, den Kontakt mit ihr zu erhalten, aufrechtzuerhalten oder zu intensivieren. Wie kann ich diese Angst ablegen? Oder geht das wirklich erst mit einem positiven Erlebnis diesbezüglich? Zusammen mit der Schüchternheit wirds so schwierig für mich. Versuche diese abzulegen, doch es gehr nur sehr langsam voran. Ich weiss nicht ob ich diese Zeit wirklich habe??

Danke euch und LG.

Blue Boarder

#376
hey!

Das Problem bei einer Singleparty ist, dass ich mich unter vielen völlig unbekannten Leuten nicht wohl fühle.
Das kann ich sehr gut verstehen! Ich würde mich auf so einer Party ebenfalls nicht wohl fühlen.

Ich werde mein bestes versuchen. Doch schlussendlich entscheidet sie über Sieg oder Niederlage. Bei einer Freundschaft braucht es immer zwei.
Auch sie "muss" diese Freundschaft wollen, aber du musst der sein, der die Freundschaft pflegt und sie zum blühen bringt. Dabei muss man bedenken, dass sie sich wahrscheinlich auch mit anderen Leuten trifft und deswegen nicht immer Zeit hat. Oder sonstige Termine hat. Auf der Arbeit sieht man sich ja jeden Tag. Aber eine außerberufliche Freundschaft ist meiner Meinung nach tausend mal mehr wert also nur beruflicher Kontakt. Ihr werdet euch aber nicht mehr so oft sehen können und du hast Recht bedrängen sollte man sie auch nicht.

Am Besten immer schon Wochen vorher feste Termine ausmachen. Z.b. ein schönes Lokal aussuchen, wo ihr einmal im Monat was essen geht oder eine Kneipe, wo ihr euch ebenfalls ab und an trifft. Natürlich können auch spontane Treffen möglich sein, vielleicht mal ins Kino.

Mit solchen spontanen Treffen sollte man es aber nicht übertreiben. Wenn du sie immer mal wieder kurzfristig einlädst ist das ok, aber nicht ständig, ansonsten eben die festen Termine! Schlag ihr das mal vor!

Die Zeit wo ich sie kenne, hat sie den Kontakt zu mir eigentlich ja nie so richtig gesucht. Dass sie mich mit ihren Sorgen nicht unbedingt auch noch belasten möchte, kann ich verstehen. Habe ich so noch gar nie überlegt! Aber leider auch sonst habe ich das Gefühl, dass sie mich nicht so sehr "braucht".
Da kommt wieder yertans Aspekt ins Spiel. Sie betrachtete dich bisher "nur" als einen Arbeitskollegin nicht als engeren Freund. Probleme, die ihr wichtig waren besprach sie deswegen vermutlich mit ihren engsten Freundinnen. Wenn es dir aber nun gelingt eine permanente Freundschaft aufzubauen und diese sich gut entwickelt wird sie sich vielleicht auch mal an dich wenden wenn sie was auf dem Herzen hat.

Die Distanz zerstört dann manchmal auch noch den Willen (ihrerseits) den Kontakt wirklich zu erhalten.
Ob sie wirklich diesen Willen nicht besitzt musst du in Zukunft herausfinden. Wenn du es richtig angehst, nicht zu aufdringlich bist, feste Termine planst und einfach für sie da bist und ihr das zeigst oder sogar mal sagst, dann sehe ich da keine Probleme.

Wie kann ich diese Angst ablegen? Oder geht das wirklich erst mit einem positiven Erlebnis diesbezüglich? Zusammen mit der Schüchternheit wirds so schwierig für mich. Versuche diese abzulegen, doch es gehr nur sehr langsam voran. Ich weiss nicht ob ich diese Zeit wirklich habe??
Das Erste was du tun musst: diese negativen Gedanken auslöschen, Selbstzweifel sind im Moment dein schlimmster Feind!

Diese Angst sie doch zu verlieren wird nicht verschwinden, aber du besitzt die Hoffnung das es funktionieren kann. Außerdem das Wissen, dass vieles von dir abhängt. Du willst sie nicht verlieren, deswegen willst du was dagegen tun! Dieser Wille es zu versuchen, einem Menschen zeigen, dass man ihn mag benötigt viel Mut. Und wenn du das durchziehst ist das alleine schon ein positives Erlebnis. Hättest du sowas früher getan? Ich denke nicht, du warst am Anfang dieses Threads so verunsichert, nun stemmst du dich gegen deine Angst, wenn das kein Fortschritt ist;)

"-Hoffnung ist nicht die Überzeugung,


dass etwas gut ausgeht,



sondern die Gewissheit,



dass etwas Sinn macht,



egal wie es ausgeht..."<------------
:]

lg.

#377
Hallo!

Wenn es mir gelingt mit ihr essen zu gehen, habe ich mein Ziel noch nicht erreicht. Damit ist sie ja noch keine gute Kollegin von mir. Wie weiter?? ...nachdem ich es geschafft habe ab und zu mit ihr essen gehen. Das ist schon mal viel Wert doch eine richtige Freundschaft haben wir ja damit noch nicht. Genau dann kommt vielleicht der Faktor Zeit ins Spiel. Bis ich meine Schüchternheit und Angst ablegen konnte, ist es unter Umständen schon zu spät.

Leider habe ich noch kein dauerwirksames Mittel gegen die negativen Gedanken und Selbstzweifel gefunden! Ich komme nicht immer dagegen an! :( Habe soviel negatives erlebt und bin so oft im Regen gestanden. Das sind jetzt leider die Folgen davon. Wie bekämpfe ich diese? Auch jetzt bin ich wieder total traurig und deprimiert. Ich hasse es, es ist der Horror!! ;( ach, wenn das nur mal aufhören würde... Es macht mich jedesmal von neuem kaputt!

Momentan habe ich noch viel Hoffnung was die Arbeitskollegin und mich angeht. Auch dank euch! Doch wenn es nicht so läuft wie ich es mir erhoffe, könnte das ganze rasch in eine riesige Enttäuschung enden.

Dass sie nicht auf mich zukommt wenn sie etwas auf dem Herzen hat verstehe ich nun. Mit der Aussage "sie gebe mir nicht das Gefühl, dass sie mich brauche", meinte ich auch noch was anderes und schwerwiegenderes. Sie benötigt meine "Anwesenheit" und den Kontakt nicht zwingend. D.h. sie wird auch klar kommen wenn sie mich nicht mehr sieht, wenn sie nicht mehr bei uns arbeitet. Einfach weil sie schon viele andere Freunde hat. Bei mir ist es genau umgekehrt!!! Wird so sehr schwierig für mich, denke ich.

Jaa, es ist ein Fortschritt, gut zu wissen! Doch er reicht bei weitem nicht aus. Morgen beginnt das Wochenende, ich habe schon Angst davor, Angst vor einem noch stärkeren Rückfall.

Lg!

#378
Hey blueboarder, du machst dir viel zu viel Gedanken, was wäre, was könnte, was würde, was denken andere über dich, ... Tue es einfach und schau was passiert. Und dann werte es nicht, ob es gut oder schlecht war. Mach es einfach, weil du Spass daran hast.

#379
hey!

Hey blueboarder, du machst dir viel zu viel Gedanken, was wäre, was könnte, was würde, was denken andere über dich, ... Tue es einfach und schau was passiert. Und dann werte es nicht, ob es gut oder schlecht war. Mach es einfach, weil du Spass daran hast.
Yep:]

Wenn es mir gelingt mit ihr essen zu gehen, habe ich mein Ziel noch nicht erreicht. Damit ist sie ja noch keine gute Kollegin von mir. Wie weiter?? ...nachdem ich es geschafft habe ab und zu mit ihr essen gehen. Das ist schon mal viel Wert doch eine richtige Freundschaft haben wir ja damit noch nicht.
Nein, aber es ist ein Anfang, der Beginn einer Freundschaft. Deswegen sollst du ja "feste" Termine ausmachen, damit es nicht nur bei einem Treffen bleibt. Solche Abende bauen ein schon gutes Verhältnis (was ihr ja habt durch die Arbeit) weiter aus. Ihr seid zu zweit, entspannt in einer (hoffentlich) hübschen Location und könnte das Essen, die Gespräche und einfach den Abend genießen. Ist doch super?

Genau dann kommt vielleicht der Faktor Zeit ins Spiel. Bis ich meine Schüchternheit und Angst ablegen konnte, ist es unter Umständen schon zu spät.
Automatisch baut sich natürlich keine "Freundschaft" auf. Aber du musst aufhören über die Zukunft nachzudenken und jede Entscheidung und die damit folgenden Konsequenzen anzuzweifeln bzw. zu analysieren. "Tu" es einfach. Spring über deinen Schatten. Ganz radikal gesagt, wenn du es nicht tust verlierst du sie!

Leider habe ich noch kein dauerwirksames Mittel gegen die negativen Gedanken und Selbstzweifel gefunden! Ich komme nicht immer dagegen an! :( Habe soviel negatives erlebt und bin so oft im Regen gestanden. Das sind jetzt leider die Folgen davon.
Du weisst, du musst über deinen Schatten springen. Nur wie soll man das machen?

Wir versuchen dir ja immer wieder Mut zuzureden, damit die Selbstzweifel nicht siegen und du den Willen wieder findest die Dinge anzupacken.

Allerdings haben mich deine obigen Zeilen wieder ins Grübeln gebracht.....

"Du" selbst bist dieses dauerhafte Mittel. Es gibt keine Medikamente, keine Spritze die dir deine negativen Gedanken nehmen. Du musst anfangen sie positiv zu gestalten und die Vergangenheit ruhen zu lassen. Was geschehen ist ist geschehen, nun gilt es "neu" anzufangen. Lass dir nicht von früheren Erlebnissen den Spass am Leben nehmen. Du hast nur dieses eine Leben und du hast nicht die Chance es nächstes Mal besser zu machen... du musst es jetzt tun!! Ich weiss nicht ob es irgendein mentales Training dafür gibt, wenn ja dann nur bei einer "professionellen Hilfe".

Wobei auch da das Meiste von dir selber kommen muss..

D.h. sie wird auch klar kommen wenn sie mich nicht mehr sieht, wenn sie nicht mehr bei uns arbeitet. Einfach weil sie schon viele andere Freunde hat. Bei mir ist es genau umgekehrt!!! Wird so sehr schwierig für mich, denke ich.
Wenn sie sich bisher deinen Problem angenommen hat, dann solltest du mal mit ihr über deine momentanen Ängste sprechen. Ihr sagen wie wichtig sie dir geworden ist und das du sie nicht verlieren willst! Was spricht dagegen? Deine Schüchternheit? Du weisst, dass dieses Argument nicht mehr Bestand haben "darf"!

Jaa, es ist ein Fortschritt, gut zu wissen! Doch er reicht bei weitem nicht aus. Morgen beginnt das Wochenende, ich habe schon Angst davor, Angst vor einem noch stärkeren Rückfall.
Du redest dir diese Angst selbst ein. Einen Rückfall erleidest du nur dann, wenn du selbst der Auslöser bist! Betrachte deine Fortschritte, halte dich an ihnen fest und versuche daran deine Zukunft zu gestalten, ohne Ängste, ohne Zweifel, sondern mit dem Wissen, dass dein Handeln einen Fortschritt "erzwingt"!

lg.

#380
Hallo

Ich mache mir zuviele Gedanken, ja. Tue dies auch nicht mit Absicht. Habe ja auch alle Zeit dafür. Ich habe die Kraft nicht um mich gegen soviele negative Gedanken ständig zu wehren. Habe es aber immer wieder versucht. Zeitweise ist es mir sehr gut gelungen und es ging mir richtig gut, z.B. Ende September. Doch die Rückfälle, welche danach kommen sind ja genau das schlimme. Sie machen jeden Fortschritt und Glauben wieder zunichte.

Ich weiss genau was ihr mir sagen wollt. Doch es wird schwierig neu anzufangen, wenn einem das "alte" immer wieder einholt. Ich möchte ja..., aber kann mit den Gedanken an frühere Erlebnisse nicht umgehen, da sie so stark sind und sehr weh tun. JETZT ist Zeit um neu anzufangen. Doch an was soll ich mich halten, wenn immer wieder die Tiefs kommen?? Wie halte ich dabei an meinem Glauben fest?

Dass ich meine Arbeitskollegin nicht auf meine Ängste ansprechen kann hat verschiedene Gründe. Ihre Reaktion könnte anders ausfallen, als erhofft. Was mir in diesem Moment gar nicht gut tun würde! Weiter möchte ich unser gutes Arbeitsverhältnis für die letzten Monate nicht in Gefahr bringen. Könnte ja sein, dass sie sich eingeengt fühlt durch diese Frage und sich dann ganz anders verhalten würde? Könnte sie sich durch die Frage überfallen fühlen, wodurch sie gar keine aussagekräftige Antwort wüsste. Dass ich es sehr sehr schade finde, dass sie geht habe ich ihr ja schon gesagt. Ich werde es ihr nochmals sagen, sobald ich endlich mit ihr zusammen am Mittag essen gehen kann. Mir fällt auch ein, dass ich ihr bei meinen Mails letzte Woche geschrieben habe, dass u.a. sie mir ganz wichtig ist. Soweit ich mich noch erinnern kann reagierte sie aber nicht speziell darauf. Sie sollte es doch darum jetzt schon wissen! :( Was meint ihr dazu??

Ihr seht, ich mache mir schon wieder viele Gedanken. Aber ich möchte in dieser Sache auch nicht unüberlegt handeln. Denn es geht um SIE und SIE ist mir sehr wichtig!

Die Angst vor dem Wochenende ist aber nicht unbegründet. Denn vielfach ging es mir wirklich schlecht. Das war auch schon so bevor ich schon im Voraus daran dachte. Ich erleide auch Rückfälle obwohl ich wenige Minuten davor noch fröhlich bin. Ich glaube nicht, dass ich dann selber der Auslöser dafür war. Die Ängste kann man nicht einfach loswerden, egal welcher Art. Man muss (leider oft sehr lange) daran arbeiten bis man sie wegbekommt.

Ich will gerne die Kraft wieder erlangen um diese Angst und die Zweifel zu besiegen!!

Seite 19 von 63 · 1'258 Beiträge in diesem Thema