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Beste Arbeitskollegin - meine (erste) Freundin?

1'257 Antworten123'286 AufrufeGestartet von Blue Boarder ·

#461
Blueboarder, solange du in der Sackgasse bleiben "willst", wirst du es auch bleiben. Du hast genügend Wege aufgezeigt bekommen, aber du bleibst wo du bist. Du bist nicht bereit, deine Beine in die Hand zu nehmen und etwas dafür zu tun. Ich frage jetzt provokativ "Gefällt es dir wirklich so wie es ist?". Oder täusche ich mich?

#462
was ist denn los bluey? wie läuft es mit deinem berater? irgendwelche news diesbezüglich?

bei mir laufen die partnervisum vorbereitungen auf hochtouren, in 10 tagen ist das interview!! und mein darling ist dauer-unterwegs... also es gibt immer mal schlechte zeiten, aber es kommen auch gute, wenn man will und das weißt du.

ps. yertan, dir steht das cheerleader outfit sehr gut ;)

#463
Mit dem Berater läuft es soweit gut, nur konnte er mir bis anhin noch nicht die benötigte Hilfe geben. Ich war bereit diesen sehr schwierigen Weg dahin zu begehen.

Zählt das etwa nicht?

Was soll ich dazu noch sagen...?? X( Ich bin eben zuwenig stark um alleine aus dieser Sackgasse rauszukommen. Es ist alles viel schwieriger als man sich das wahrscheinlich vorstellt!! Es ist der Horror wenn man sich viele schöne Wünsche vor Augen hält und immer wieder zu spüren bekommt, dass man sie nicht erreichen kann und noch soweit von ihnen entfernt ist. Jeden Abend und jedes Wochenende ganz alleine mit diesen Gefühlen klarzukommen!!!!

#464
Hallo!

Für alle treuen Leser und Neuleser die neuesten News und eine kleine Zusammenfassung dieses Threads:





Ich leide seit über drei Jahren an starker Einsamkeit und darunter dass ich keinen Kollegenkreis mehr habe. Momentan zähle ich keinen einzigen Kollegen oder eine Kollegin, habe auch keine Freundin. Seit 6 Wochen bin ich nun in psychologischer Betreuung.


Seit meinem letzten Eintrag ist nichts "Grosses" passiert. Gute Tage wechseln sich mit schlechten Tagen ab. Wobei es unter der Woche mir eher etwas besser erging als auch schon. Am Wochenende ist es oft schwieriger die Gefühlslage im positiven Bereich zu halten.

An meinem Arbeitsplatz steht mir immer noch meine beste Arbeitskollegin zur Seite. :) Sie weiss von allem und ich bin sehr froh, dass sie trotz meinen Problemen sich nie von mir distanzierte! Mit ihrer sehr herzlichen Art:) gibt sie mir ein bisschen "Nähe", welche mir so verdammt stark fehlt. :( Sie hört mir auch immer zu, wenn ich darüber reden möchte. Manchmal fragt sie auch selber wie ich mit dem Psychologen vorwärts komme.

Ich weiss, dass sich meine Probleme nicht auf einen Schlag auflösen. Es wird viel Zeit brauchen. Dies ist nur leider sehr schwierig für mich zu akzeptieren. Weiss einfach nicht woher ich die Geduld nehmen soll?? Habe manchmal Angst, dass ich das alles nicht durchstehen werde. Kann nicht mehr warten. Auch die Arbeitskollegin sagte mir schon öfters, dass ich die Probleme besser jetzt löse als erst in ein paar Jahren. Sie hat damit auch Recht. Doch ich habe oft das Gefühl, dass ich bis dahin wertvolle Jahre des jungen Alters verpasst habe. Wenn ich die Angst vor neuen Leuten kennenlernen mal überwunden habe, beginne ich irgendwie immer noch bei null. :confused:

Mit der ehemaligen Arbeitskollegin läuft es nicht so wie ich es mir ursprünglich mal vorgestellt habe. Der Kontakt ist sehr schwierig. Manchmal kommt keine Antwort, manchmal erst viel später. Von ihr aus kam noch nie etwas. Nach ihrem Abgang habe ich sie leider erst einmal wieder gesehen. Letzte Woche kam sie plötzlich ganz überraschend mit uns Mittagessen. Aber sonst ist es bis anhin eher so wie ich es befürchtet habe. Schleppend.

viele grüsse

blue boarder

#465
Mach Sport. Zum Beispiel bei Mc Fit, da ist es nicht teuer. Da kannst Du toll abnehmen, und fühlst Dich super. Wenn Du schlank bist, kannst Du was für Deine Muskeln tun. Außerdem tut Sport der Seele gut (Serotoninausschüttung). Ein attraktiver Körper macht natürlich nicht nur Dir Spass.

Hol Dir mal zwei Flaschen Bier, und höre laut Musik über Kopfhörer. Anschließend noch was schickes Essen. Ab und zu tut das echt gut :-)

Wobei vorsicht! Zuviel Alkohol ist natürlich nicht gut, außerdem besteht Suchtgefahr.

Sportverein wäre momentan auch nicht so mein Ding, da versteh ich Dich schon. Kann schnell krampfhaft werden.

Fahr Fahrrad, geh spazieren, wandern, bau Modellflugzeuge, Fang an zu malen, oder Airbrush, schreib Geschichten, vielleicht sogar ein ganzes Buch!... vielleicht sogar über Dich, oder Du schreibst eine Geschichte nieder, die Du schon lange in Deinem Kopf hattest. Wenn Du nicht weisst wie das geht, informier Dich einfach. Lerne eine Sprache, oder Programmieren am Computer.

Ansonsten immer wieder Kontakte knüpfen, überall. Irgendwann kommen die Leute schon wieder in Dein Leben, ganz sicher. Natürlich auch eine Frau. Denke daran, nur wer glücklich, und mit sich selbst im reinen ist, hat eine positive Ausstrahlung, und kann andere für sich begeistern. Als Freund, oder als Partner einer Frau.

#466
Mit dem Berater läuft es soweit gut, nur konnte er mir bis anhin noch nicht die benötigte Hilfe geben. Ich war bereit diesen sehr schwierigen Weg dahin zu begehen. Zählt das etwa nicht?

Wieso denkst du das dies ein schwieriger Weg ist? Dein Denken das es schwierig sein wird, wird dir genau dies geben, weil du es ja auch erwartest, dass es schwierig ist.

Was soll ich dazu noch sagen...?? X( Ich bin eben zuwenig stark um alleine aus dieser Sackgasse rauszukommen.

und wieder negative Gedanken des ich SCHAFFE ES NICHT ALLEINE!! Ok gut dann holst du dir Hilfe. Jedoch spüre ich bei dir eine enorme Passivität, sozusagen ich habe nun einen Therapeut, der regelt das schon für mich! Nein der Therapeut ist lediglich als Wegweiser da der dir Unterstützung geben kann. Jedoch liegt es an dir was daraus zu machen.

therapeutische Arbeit HILFE ZUR SELBSTHILFE!!

Es ist alles viel schwieriger als man sich das wahrscheinlich vorstellt!!

Ja natürlich ist es schwierig weil du dies auch überzeugend glaubst. Es kann so gar nicht einfach für dich sein, weil du dir noch gar keinen Raum im innern für Leichtigkeit erbaut hast.

Es ist der Horror wenn man sich viele schöne Wünsche vor Augen hält und immer wieder zu spüren bekommt, dass man sie nicht erreichen kann und noch soweit von ihnen entfernt ist.

Und das traurige daran ist an dieser Aussage, es wird sich auch in Zukunft nicht ändern, weil du im JETZT noch keine Anlagen für eine positive Lebenshaltung in dir angelegt hast.





Man kann keine Medikamenteoder einen Sirup nehmen damit man lernt sich innerlich positiv aus zu richten!! Und auch kein Therapeut kann dir helfen solange du dies nicht erkennst das du auch was tun musst.






Jeden Abend und jedes Wochenende ganz alleine mit diesen Gefühlen klarzukommen!!!!
Du bestehst schon fast gänzlich nur noch aus diesem negativem Glaubensystem weil du den ganzen Tag dich damit befasst. DAHIN WO MAN SEINE AUFMERKSAMKEIT HINRICHTET DAS MEHRT SICH!!





Also Frage an dich möchtest du das es dir besser geht? Denke ja..


Möchstest du etwas dafür tun?? Denke nur bedingt solange es nicht zu viel arbeit für dich gibt und solange du viiiel Hilfe bekommst von Aussen.


Hast du erkannt was du ändern kannst in deinem Leben? Denke ja hast du ABER du bist innerlich noch nicht bereit es zu ändern weil es in dir noch Punkte gibt die dir das verunmöglichen.





Um sein Leben positiver aus zu richten braucht es Geduld. Viele dunkle Gedanken sind wie SCHWARZE FARBE..





Nun möchtest du das es dir besser geht also heisst das GEDANKENKONTROLLE.. Wo richte ich meine Aufmerksamkeit hin wo leite ich meine Gefühle hin was nähre ich in mir??






Nun um die Schwarze Farbe mit weisser zu übermahlen geht das nicht mit einem positiven Gedanken, der hat noch keine so starke Kraft um das Schwarze zu eliminieren. Du brauchst viele positive weisse Gedanken u Gefühle. Wenn du wieder zurückfällst mit Schwarzmalerei dann ist das Weisse Gute schnell wieder im alten dunklen Alltagstrott!!



Und du siechst u siechst so möderlnd vor dich hin in deiner eigenen dunklen brüterei!!
:schief:





Also du musst lernen dich zu bemühen u nicht zu jammern das es sich nach 3 Jahren immer noch nicht viel verändert hat..






Wenn du dies erkannt hast das du für dein Lebensglück selber verantwortlich bist wird sich dein Leben auch verändern u eine positive Lebenshaltung zeigt sich in deiner Aura in deinem Energiefeld wiederum wird das in der Ressonanz im Aussen Menschen anziehen die das spüren u du wirst auch leichter an Kontakte kommen.






Wer möchte schon seine Zeit mit einem Menschen verbringen der sich ständig schlecht fühlt der viel jammert, KEINER!! Oder nur wenige.. Weil das nämlich kleine Energievampire sind. Und die hat niemand so wirklich gerne.
:evil:





Ich weis ich habe vielleicht etwas hart geschrieben, jedoch immer noch mit viel Respekt. Es nutzt nichts das man dir sagt ACH DU ARMER armer HUSCHELIII..



Du brauchst mal eine kleine Kopfnuss...
:mauer: damit du vielleicht auch erwachst u spürst das was wahres drann ist.


Es ist ja keine böse Kopfnuss..
=)





es grüsst dich Letunia





#467
Lieber Blueboarder,

Ich gehöre zu den stillen Mitlesern, die dein Thread schon seit mehr oder weniger Anfang an verfolgen. Ich kann sehr gut nachvollziehen kann, wie du dich fühlst. Heute, ist der Zeitpunkt gekommen wo ich mich registriere um meine Sicht der Dinge zu schildern.

Das Hauptproblem liegt meiner Meinung nach daran, wie schon Einige bemerkt haben, dass du noch nicht wirklich willig bist etwas zu ändern. Du wartest auf Wunder, Einflüsse von Aussen. Leider wird sich an dieser Situation nichts ändern, Keiner wird Dir eine Lösung präsentieren. Du hast dich jetzt über Jahre hineingesteigert, dass das Leben es nicht gut mit Dir meint. Im Gegensatz zu allen anderen Personen, die das Leben geniessen können, wird dir das nicht zugestanden. Tödlicher Gedankengang.

Du musst lernen deine Ängste zu überwinden, und ganz gezielt Veränderungen vornehmen. Und das wird nicht durch Passivität erfolgen sondern zu musst aktiv werden. Kein Psychologe, kein Psychiater kann das für Dich lösen.

Das Problem warum es nicht funktioniert mit Freundschaft ist einfach. Es tönt vielleicht krass, mir ist es während dieser Zeit auch so ergangen. Du strahlst eine gewisse Verzweiflung, Unzufriedenheit aus, die Mitmenschen bemerken das. Die Leute merken sofort etwas stimmt nicht. Im Unterbewusstsein machst Du genau was du nicht willst du vertreibst die Leute. Du konzentrierst dich viel zu fest auf gewisse Personen, du engst sie ein. Sie spüren, es lastet eine Verantwortung auf Ihnen, dass du dich gut fühlst. Jede Person wird früher oder später das Weite suchen Niemand kann dieser Verantwortung gerecht werden. Betreffend deiner Arbeitskollegin, versuche nicht immer nur über deine Probleme zu reden, versuche andere Themen zu finden, Dinge die dich faszinieren etc. Du musst Leute für etwas begeistern können. Für etwas einstehen das dieser Spass macht, eine eigene Meinung bilden und das kundtun. Unscheinbar und unglücklich sein ist gefährlich. Ein gewisses Ego kann auch nicht schaden.

Finde etwas was dich fasziniert, wo Du weisst du hast ein Talent dafür. Jeder Mensch hat ein Talent Du musst mit Herzblut dabei sein, es spielt keine Rolle um was es geht. Wenn Du das wirklich bist, wirst du dich mit Gleichgesinnten austauschen können, sie werden deinen Enthusiasmus spüren und du wirst interessant.

Das Apathische ist dagegen ein Killer, du wirst unscheinbar auf andere wirken. Du magst zwar ein lieber Kollege sein aber nicht mehr. Niemand hat gerne Leute um sich, die nur von Ihren Problemen erzählen. Das mag eine gewisse Zeit gut gehen, aber dann ist Schluss und sie werden sich langsam von Dir abwenden.

Um deine Situation zu lösen sind meiner Meinung nach radikalere Schritte notwendig. Vom lesen her, macht es den Eindruck dein Job macht auch nur bedingt Freude. Wohnst du noch zu Hause? Du bist jung, ungebunden, was hindert dich an Veränderungen? Wie wäre es mit einem Sprachaufenthalt: 6 Monate in ein anderes Land. Du wirst Unmengen an wertvollen Erfahrungen machen, eine Sprache lernen und Dutzende Personen kennenlernen. Du kannst ganz ungezwungen aufspielen, Niemand erwartet irgendetwas von Dir.

Bei mir war es auch so. Ich habe irgendwann zu mir gesagt, so nicht mehr. Sich zu Hause verkriechen, und auf Wunder zu warten bringt nichts. Selbstmitleid noch weniger. Anderen Personen deine schwierige Lage zu schildern, hilft auch nur bedingt und wird dich jedoch nicht weiterbringen. Ich habe mein Büro Job dann gekündigt und bin ins Ausland für ein Jahr. Und glaube mir, es ist mir auch nicht einfach gefallen, ich hatte tausend Ängste. Aber irgendwann muss mann diese ganz bewusst überwinden.

Bei mir hat sich das anschliessend alles allmählich gelöst nach meinem Sprachaufenthalt. Wo ich zurückgekommen bin, bin ich von den Eltern ausgezogen, habe mir eine eigene Wohnung gesucht in einer anderen Stadt und einen Job gefunden wo ich mit Leibe und Seele dabei bin. Das war eine ganz bewusster Neuanfang.

Wenn es im Job stimmt wirst du automatisch in kürzester Zeit einen Freundeskreis aufbauen können. Die Leute spüren du bist glücklich und somit interessant. Kannst ganz ungeniert kommunizieren, dass du neu in der Stadt bist. Die Leute werden auf dich zukommen und dich mitziehen und dich anderen Leuten vorstellen. Niemand interessiert deine Vergangenheit. Was du brauchst ist eine Zündung für das Ganze, ein Auslandaufenthalt könnte das Richtige sein.

Du kannst es Blueboarder, glaub an Dich, höre auf mit diesen endlosen, sinnlosen Gedankengängen. Nimm dein Leben in die Hand und starte mit Veränderungen.

#468
Hallo zusammen!

Danke euch allen für die zahlreichen Tipps!

:)

@Medeor

Bei vielen von deinen Tipps fehlt mir der Antrieb es wirklich zu machen. Wie z.B. an meiner Modelleisenbahn werkeln, Geschichten zu schreiben, zu zeichnen oder eine Sprache lernen. Vieles hängt von etwas anderem ab. Wie soll ich das sagen? Wenn man im Leben schon viel Kraft braucht, hat man oft nicht mehr genug für solche Aktivitäten. Ausser vielleicht wenn sie wirklich zu den grössten Hobbys gehören. Velofahren tue ich bereits, sonst sportliches würde ich gerne hobbymässig Unihockey oder Fussball spielen. Alleine geht dies aber nicht und in einen Verein kann ich nicht da die Angst davor zu gross ist. Und diese Angst kann ich momentan nicht überwinden.

@Letunia

Ich brauche niemanden, welcher mich verhätschelt. Aber ich benötige auch keine Aussagen, welche mich verletzten und mir Unrecht tun. Weisst du wie schwer es mir gefallen ist, psycholgische Hilfe su suchen und mich schlussendlich auch dort anzumelden?? Du sagst es ja selber. Was sich in den letzten Jahren angeeignet hat, kann ich nicht einfach so loswerden. Meine negativen Gedanken bringe ich nicht einfach weg. Selbst positive Gedanken werden oft wieder vom Schwarzen überrollt. Es braucht viel Geduld, welche ich zuerst noch finden muss. Ich hoffe ich finde sie bald wieder, auch wenn nur Schritt für Schritt.

@Universal

Finde ich ja toll, dass du dich registriert hast. :)

Meine Ängste kann ich nur sehr langsam überwinden, weil sie unterdessen einfach sehr gross sind. Es braucht sehr viel Zeit und ich weiss einfach nicht ob ich das noch so lange aushalten werde. Wegen der Unzufriedenheit ausstrahlen, ist mir klar. Das ist ja der Teufelskreis!!

Ich möchte meine Arbeitskollegin nicht von mir wegbringen!!! Ich rede aber öfters mit ihr von anderen Dingen als über meine Probleme. Das schaue ich schon. Manchmal weiss ich zwar nicht was ich erzählen soll, da mich vieles an meine Probleme erinnert. Dann erzählt aber auch sie etwas. Was auch ok ist.

Um mich mit Gleichgesinnten austauschen zu können, müsste ich ja zuerst mal solche Leute finden. Das ist momentan auch noch sehr schwer. Wegen meiner Ängste. Verstehe natürlich schon was du meinst. Meine Arbeit gefällt mir sehr gut. Wenn es mir natürlich allgemein besser gehen würde, wäre ich auch glücklicher. Das unglücklich sein, hat eigentlich sehr wenig mit dem Job zu tun.

Ich kann deine Geschichte mit dem Auslandaufenthalt gut nachvollziehen. Doch ehrlich gesagt, fehlt mir der Mut und der Antrieb dazu. Ich möchte die Probleme zuerst lösen. Wenn ich jetzt einen Sprachaufenthalt machen würde, wäre ich immer noch schüchtern und würde vielleicht auch nachher im gleichen Trott weiterleben.

Bis bald

Grüsse euch

Blue Boarder

#469
EIN KOLLEGENKREIS OHNE INHALT

1.dazu ist ein kollegenkreis auch nicht verpflichtet

2.arbeit und kollegen sind das eine

3.privat ist privat und familie

4.ohne inhalt schliesst euch selber mit ein

5.ein kollegenkreis ist weniger als 1/3 eures lebens

#470
und was willst du mir damit sagen...?

#471
wenn du was erreichen willst muss das ohne kollegen von der arbeit sein. die siehst du sowieso jeden tag

#472
da stimm ich Kooolibrie nicht zu. Viele Freundschaften entschehen in der Arbeitswelt, sei es durch gemeinsame Unternehmungen nach Feierabend, oder auch Firmensportanlässen, etc. Ich kenne viele, die sich so "gefunden" haben.

#473
Was machst Du jetzt eigentlich so nach Feierabend und am Wochenende? Nur mal so.

#474
blueyyy,

du weißt doch inzwischen... gedanken lenken alles!! also ab jetzt sind negative gedanken verboten!!! für dein eigenes wohl!

mach dir einen monatlichen zielplan. was du erreichen willst. gesundheitlich, sozial, finanziell und was auch immer dir weiter einfällt. es ist alles ein kreis, eine balance, ein zirkel.

ist bei dir das glas halbleer oder halbvoll? ich bin mir ziemlich sicher, halbleer, bei mir ist es immer halbvoll, automatisch. geht es mir deswegen immer gut, bin ich deshalb immer zufrieden mit mir?

nein, denn ich weiß durch meine kindheit und erziehung das ich zum perfektionisten gewachsen bin. und das bringt vorteile und nachteile mit sich, wie alles im leben. aber dies zu wissen, hilft ungemeint, in negativ bestimmten situationen den grund zu erkennen, an mir zu arbeitenselbst rauszuhelfen und mir selbst rauszuhelfen.

schüchternheit, fehlender mut/überwindung hat alles mit charakter zu tun, charakter entsteht durch das umfeld. so viel wird dir dein berater ja sicher schon erklärt haben.

wie sehr hat der eigentlich schon mal in deiner kindheit rumgekramt? was macht der so? nur reden? oder gibt es hausaufgaben?

würde mich alles sehr interessieren!

mach dir ein großes poster mit einer liste mit deinen größten zielen im leben. reihenfolge kann egal sein oder ist wichtig - je nachdem wie du willst.

allen, die dir hier schreiben, liegt dein wohlbefinden am herzen!

wie sehr liegt es dir am herzen?

siehst du dein leben nicht als geschenk? worauf richten sich all deine gedanken? darauf was du nicht hast? das halbleere glas? vergleichst du dich mit allem und jeden? vergisst du gern wie wir alle wie gut es uns doch eigentlich geht?

ich drück dich mein kleiner 'jammerlappen' :schmatz:

#475
Hallo

@Kooolibrie; Yertan

Kann einfach sagen, dass mir meine verbliebenen Arbeitskolleginnen/kollegin sehr wichtig sind!!! :) Es wäre super wenn ich den Kontakt noch etwas intensivieren kann. Für mich wäre es der am begehbarsten Weg. Wenn ich im Arbeitsumfeld oder bei den Kollegen von meinen Arbeitskolleginnen/kollegen neue Freunde finden würde.

Leider gibt es bei uns kaum Firmenanlässe.

@Medeor

Darüber rede ich nicht so gerne. Weil ich mit meiner Freizeitgestaltung sehr unglücklich bin. Nach Feierabend bin ich immer zuhause. Schaue TV, bin im Internet, erhole mich oder lese selten ein Buch. Am Wochenende dasselbe. Manchmal mache ich einen Ausflug irgendwo hin oder gehe Fussball schauen während der Saison. Selten gehe ich einfach eine Runde Velo(Fahrrad) fahren in die Stadt nebenan. Jetzt im Sommer werde ich an 3-4 Stadtfeste gehen am Wochenende.

Man kann noch so oft sagen, gehe raus, geh unter die Leute. Das ist viel schwieriger als es scheint. Stadtfeste mit vielen Leuten in der Anonymität ist ok, aber Kino, Clubbesuche, in eine Bar oder so etwas geht nicht. Da fühle ich mich unwohl, wirke unsicher und habe das Gefühl von Blicken verfolgt zu werden. :(

@Heartflowy

(Schön von dir zu hören.)

Wenn es mir gut geht, ist mein Glas halbvoll; wenn es mir nicht gut geht, ist mein Glas halbleer.

Weisst du warum ich keinen Zielplan mache? Weil wenn ich die Ziele nicht erreichen kann, bin ich enttäuscht und das will ich nicht. Bei mir geht alles sehr langsam. Daher scheue ich zurück mir irgendwelche Ziele mit einem Termin zu machen. Wenn ich daran denke, wie lange es noch gehen wird bis ich meine gröbsten Probleme überwunden habe, werde ich schon wieder traurig und betrübt. Ich weiss nicht ob Schüchternheit, fehlender Mut etc. viel mit Charakter zu tun hat?

Mein Berater hat schon gefragt wie es früher in der Schule war, ob ich immer schon so schüchtern und zurückhaltend war etc. Wie es zu diesem Problem kann, seit wann usw. Er sagt auch, dass ich mir einfach Zeit geben müsse. Mir ist dies auch klar, doch ich kann es nicht gut umsetzen. Ich bin unterdessen sehr ungeduldig, was ich auch schon mehrmals gesagt habe. Gibt auch Hausaufgen. Momentan muss ich versuchen meine Angst vor unbekannten Leuten abzubauen und versuchen mit den Arbeitskollegen irgend etwas zu unternehmen.

Natürlich ist mein Leben ein Geschenk und ich bin so froh, dass ich pysisch gesund bin. Ich denke öfters daran als früher. Meine Gedanken kreisen oft darum herum, dass ich sooviel zu geben hätte, dass ich ein total lieber Kerl bin mit dem man es sehr gut haben kann. Doch ich kann dies niemandem zeigen. Dies tut immer wieder sooo weh!! ;( Was mir auch jeden Tag fehlt ist die Nähe zu jemandem!! Wenn z.B. eine Arbeitskollegin mich unabsichtlich oder absichtlich am Arm, Hand oder an der Schulter berührt, ist das ein total schönes Gefühl für mich. :o Aber viel zu kurz und das reicht natürlich niemals aus. Daher spüre ich natürlich auch immer wieder was mir fehlt und ich nicht habe. Auch nicht zu vermeiden, dass ich dann mit anderen vergleiche...

Mein grösster Wunsch ist, dass ich endlich einen intakten Kollegenkreis habe mit ein paar wenigen aber guten Kollegen/Kolleginnen, vielleicht sogar auch eine Freundin und dass ich endlich richtig glücklich und gesund bin.

Doch dies zu erreichen, liegt noch nicht vollständig in meiner Hand. Ich konnte den Kampf gegen meine innere Angst noch nicht gewinnen.

liebe grüsse

blue boarder

ps. Wenn ich euch nicht mehr antworte, weile ich in den Ferien.

#476
Hm, als ich die letzten paar Einträge von dir gelesen habe, habe ich mich gefragt: Woher kommt deine Angst vor allem, was du tun willst? Ich glaube, ein guter Teil davon liegt hier begraben:

Weiss einfach nicht woher ich die Geduld nehmen soll??
Deine Ungeduld hindert dich daran, etwas zu verändern. Wie? Weil du immer gleich ein Resultat erwartest. Und zwar ein zu hohes. Dies bewirkt auch immer wieder deine Rückschläge, wenn du nämlich realisierst, dass du das Ziel nicht einfach so erreichst, wie du dir das vorstellst. Das hat dann auch zur Konsequenz, dass dir neue Dinge Angst machen, weil du von dir erwartest, alles gleich völlig zu beherrschen.
Beispielhaft ist dafür deine Nervosität vor der ersten Sitzung: Diese ist eigentlich etwas ganz Normales. Es ist eine neue Situation für dich, du kennst die Person nicht, du kannst dich nicht vorbereiten, und du kannst auch das Ergebnis nicht im Voraus abschätzen. Solche Situationen kennt jeder, und alle Menschen werden da nervös. Bei dir aber hat es sich angehört, als ob du fast zusammengebrochen wärst beim Gedanken an die erste Stunde - als ob beim geringsten Fehler, den du machst, die Welt untergehen würde!

Diese Haltung geht ein bisschen aus all deinen Postings hervor. Du hast den Drang, alles perfekt zu machen, und vielleicht ist dir auch nicht so bewusst, wie gross das Spektrum zwischen "perfekt" und "katastrophal" in Wahrheit ist - nämlich riesig! Vielleicht gelingt es dir sogar, einige Dinge perfekt oder doch zumindest annähernd optimal zu machen. Aber: Die Regel kann das gar nicht sein, weil kein Mensch dazu fähig wäre!

Genau so verhält sich auch in einer Freundschaft niemand perfekt. Das wird jedoch auch gar nicht erwartet: Fehler können passieren und sind nicht fatal! Schliesslich hat deine Arbeitskollegin auch noch mit dir geredet, obwohl du sie am Anfang wohl zu sehr bedrängt hast. Menschen können ziemlich viel verzeihen.

Daher meine Anregung für dich: Beobachte, wie andere Leute miteinander umgehen und wie sich deren Beziehungen entwickeln! Achte auch auf Dinge, die vielleicht jemand nicht so gut gemacht hat, und schau, wie die Reaktion darauf ausfällt. So bekommst du mit der Zeit ein Gefühl dafür, was Beziehungen alles aushalten können - und was nicht.

Was die Wahl einer Freizeitbeschäftigung betrifft: Für mich persönlich sind diejenigen Hobbies am attraktivsten, wo ich kontinuierlich Fortschritte machen kann und auch ein Stück weit Rückmeldungen darüber erhalte. Beispielsweise spiele ich gerne Schach (obwohl ich darin nicht sonderlich talentiert bin). Es bietet die Möglichkeit, sich mit anderen Gegnern zu messen, und dabei erhält man eine Wertungszahl, die die eigene Spielstärke misst. Die Herausforderung besteht darin, immer stärker zu werden, um auch bessere Spieler schlagen zu können. Der Weg dazu besteht darin, verschiedene Aspekte von Taktik und Strategie zu studieren, wobei man schrittweise vorankommt. Man wählt einen Trainingsschwerpunkt aus und stellt nach einer gewissen Zeit fest, dass man sich darin verbessert hat, was sich dann auch in der Wertungszahl niederschlägt. In einem Verein kommen solche Rückmeldungen oft auch von anderen (stärkeren) Mitgliedern, denen das auffällt. Auf diese Weise verschafft einem das Hobby ständig neue Befriedigung (regelmässig natürlich aber auch Frust, aber wenn es das richtige Hobby ist, überwiegt die Befriedigung). Dabei lernt man auch, sich ab und zu durchzubeissen und geduldig auf das nächste Erfolgserlebnis hinzuarbeiten (ich schreibe bewusst nicht: zu warten; denn mit Warten alleine wird sich nie ein Erfolg einstellen).

PS: Schöne Ferien!

#477
Hallo!!

Melde mich zurück. :) Gut erholt mit positiven Gefühlen aus den Ferien. :o

Ich weiss schon, dass ich oft ein hohes Resultat erwarte. Da ich so manches leider nicht habe, weiss ich aber nicht wie ich den Drang danach abschalten kann. Zumindest habe ich noch nicht herausgefunden wie. :( Die Aussage mit dem oft "perfekt sein wollen" stimmt auch.

Mir fehlt tagtäglich die Nähe zu jemandem, sprich mal jemandem die Hand um die Schulter legen oder sogar jemanden in den Arm nehmen zu dürfen. :trost:Wie kann ich diesen Mangel übersteuern? Diverse Antworten darauf würden mich mal sehr interessieren. Ich sage dies geht gar nicht. Fast jeder Mensch braucht solche Zuneigungen.

Aus diesem Beispiel heraus kann man vielleicht meine Ungeduld auch besser verstehen. Ich möchte auch so gerne mal mit guten Freunden etwas unternehmen, in den Ausgang, in die Ferien gehen usw. Doch je älter die Leuter sind, desto schwieriger wird es diesen Wunsch zu erfüllen. Und ich bin ja auch nicht mehr "blutjung". In meinem Alter sind sehr viele in einer Beziehung und haben oft weniger Zeit für die restlichen Freunde. Das ist doch einfach so! Darum habe ich Angst, dass sich dieser Wunsch gar nicht mehr erfüllen wird. Daraus kommt dann wieder der Gedanke, die Zeit rennt mir davon und so entsteht auch wieder Ungeduld.

Die Angst vor unbekannten Leuten/ bzw. etwas neues zu tun mit anderen kommt aber eher von schlechten Erfahrungen, glaube ich. In der Schule wurde ich immer wieder mal gemobbt (sogar vom damals besten Freund), wurde von Kollegen und neuen Bekanntschaften oft enttäuscht! Keine gute Voraussetzungen für ein persönlicher "Neubeginn"!

Noch eine Frage zu deinem Tipp, welche Leute soll ich beobachten betreffend Umgang und Beziehung? Ausser die Leute im Büro kenne ich ja kaum jemanden.

Spiele auch gerne Schach, doch einem solchen Club oder anderen Verein beizutreten geht für mich momentan nicht. Ihr wisst ja, die Angst ist da.

Bis bald!!

Viele Grüsse

Blue Boarder

#478
natürlich liegt jede ursache in der kindheit bluey!

jetzt mal im ernst: dein letzter beitrag startet doch wieder bei null.

aaaber: perfektionismus, mobbing, ungeduld, angst... all das sind doch genau die begriffe mit denen du dich mit deinem berater (der professioneller ist als wir) auseinandersetzen kannst.

noch ein anderes wort: erwartungen. hohe erwartungen. kenne ich z gut. vorallem erwartungen an sich selbst. deshalb perfektionismus. lies dir mal themen im internet dazu durch, wenn du bis zum nächsten beratertermin nicht warten kannst. ich hab das selbst schon analysiert und bin da durch... das kommt alles aus der kindheit!!

also ich bin mir sicher, dass es so viel lektüre gibt (andere themen wie 'aktiv werden', 'leben selbst ind ie hand nehmen', 'raus aus der opferrolle' würden dir gut helfen), dass du dich monate damit beschäftigen kannst.

tu's dir zuliebe bluey.

(*grrrrrr* und *seufz*)

#479
Nein, mein letzter Beitrag startet nicht wieder bei null. Manchmal habe ich das Gefühl ich kann hier schreiben was ich will, ist ja doch alles falsch. Wollte euch nur die Ängste und Probleme genauer erläutern.

Wie sehr haben dir deine Analysen geholfen und nach welcher Zeit?

#480
entschuldige bluey, du weißt doch, ich bin nicht gerade immer mit geduld bestückt, gerade bei menschen die mir wichtig sind (traurig aber war, aber auch etwas woran ich arbeite). je wichtiger mir jemand oder etwas ist umso höhere erwartungen bei mir.. auch durch meine kindheit.. und der rote faden zieht sich weiter durch die geschichte.. anyway, bitte nimm's mir nicht übel :)

wie oben gesagt, du hast die richtigen begriffe und ansatzpunkte schon oben geschrieben aber sie nützen dir nur etwas, wenn du etwas damit tust!

man kommt nicht weiter, wenn man nur lernt und denkt und man kommt auch nicht weiter wenn man nur tut und macht. die richtige abwechslung und kombination der beiden macht's.

wann es mir etwas genützt hat: wenn ich eine erkenntnis gewonnen habe und mit dieser mein weiteres handeln beinflussen konnte, und zwar zum positiven für mich und meine mitmenschen. dies ist zeitlich unterschiedlich, je nachdem wann eben die situation eintritt, wo ich die neugewonnene erkenntnis anwenden kann (kann vom nächsten moment bis zu monaten hin gehen).

bei dir sehe ich jetzt zwar ersten schritt (erkenntnis gewonnen) aber nicht zweiteren (weiteres handeln). den habe ich dir vorgeschlagen (mit den erkenntnissen zum berater gehen und ihn nach seiner ansicht zu diesen dingen fragen), aber am ende ist dies alles nur meine ansicht und es soll dir nicht unbedingt ein ratschlag sondern eher ein anstoß sein... nicht ein denkanstoß sondern ein anstoß zum handeln.

bluey, es geht nicht darum was wir von dir hören wollen oder nicht -- du musst dich NIEMANDEM beweisen!!!!

versuch das bitte zu verstehen. du sollst es uns nicht recht machen. das ist der kern deines problemes, unserer meinung nach.

wir versuchen dir hilfe anzubieten, es ist deine entscheidung allein, wie du damit umgehst und wir akzeptieren jede reaktion von dir, auch kapitulation vor deinem eigenen leben auch wenn es das letzte ist was wir wollen.

doch akzeptieren musst du auch unsere reaktionen. und wenn es dir zu viel wird... du hast immer die wahl das forum forum sein zu lassen. niemand zwingt dich und niemand zwingt uns.

weißt du was, es macht mich einfach nur traurig und verzweifelt, dir nicht helfen zu können. vielen anderen menschen kann ich hier helfen, nur dir nicht, und glaube mir, ich denke oft am tag an die geschichten, die ich hier lese und auch oft an dich.

für mich ist dies auch alles ein lernen, in diesem fall zum beispiel, zu akzeptieren, dass ich nicht jedem helfen kann, gerade wenn ich es so sehr möchte.

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