Beste Arbeitskollegin - meine (erste) Freundin?
1'257 Antworten123'286 AufrufeGestartet von Blue Boarder ·
Nein, ich nimm dir das nicht übel. Im Gegenteil, es ist für mich sehr sehr schön zu wissen, dass du so oft an mich denkst und mir so sehr helfen möchtest!! :schmatz:
Meine Erkenntnisse kennt ja mein Psychologe schon teilweise. Aber bis jetzt kann ich mit diesen noch nicht gut umgehen, z.B. mit der Geduld!
Ich hoffe mir ist überhaupt noch zu helfen!?? Dies bereitet mir langsam Kummer, denn ich sehe noch kaum Fortschritte. :( Dabei möchte ich so gerne welche. Ich denke auch, dass ich vielleicht mal ein richtig grosses Erfolgserlebnis bräuchte, damit ich bei mir den Schalter umlegen kann. Doch dieses kommt nicht. Dadurch fehlt mir manchmal wieder der Glauben an eine Wende. Meine Probleme bestehen einfach schon viel zu lange, 3,5 lange Jahre...es wird so lange dauern bis...
Aber ich will nicht mehr so lange "kämpfen" müssen! Möchte dies am liebsten beschleunigen, doch ich kann es nicht. :confused:
Meine Erkenntnisse kennt ja mein Psychologe schon teilweise. Aber bis jetzt kann ich mit diesen noch nicht gut umgehen, z.B. mit der Geduld!
Ich hoffe mir ist überhaupt noch zu helfen!?? Dies bereitet mir langsam Kummer, denn ich sehe noch kaum Fortschritte. :( Dabei möchte ich so gerne welche. Ich denke auch, dass ich vielleicht mal ein richtig grosses Erfolgserlebnis bräuchte, damit ich bei mir den Schalter umlegen kann. Doch dieses kommt nicht. Dadurch fehlt mir manchmal wieder der Glauben an eine Wende. Meine Probleme bestehen einfach schon viel zu lange, 3,5 lange Jahre...es wird so lange dauern bis...
Aber ich will nicht mehr so lange "kämpfen" müssen! Möchte dies am liebsten beschleunigen, doch ich kann es nicht. :confused:
mein bluey, hast du dir mal die geschichte von nymo durchgelesen? sie klingt deinem sehr ähnlich und ich habe ihn schon auf deinen thread verwiesen.
er schreibt darin ua. wie er schritt für schritt selbstbewusstsein aufzubauen lernt und wodurch er damit angefangen hat.
ich glaub du hast keine geduld mit dir selbst, weil du sie dir nicht leistest :]
kopf hoch mein lieber, wir schaffen das :trost:
er schreibt darin ua. wie er schritt für schritt selbstbewusstsein aufzubauen lernt und wodurch er damit angefangen hat.
ich glaub du hast keine geduld mit dir selbst, weil du sie dir nicht leistest :]
kopf hoch mein lieber, wir schaffen das :trost:
Lieber Blue-Boarder,
Auch ich melde mich wieder einmal zu Wort... dein Weg und deine Zeilen begleiten meine Besuche hier auf dem LK-Forum.
Vor allem aufgefallen ist mir dein erster Satz nach den Ferien:
"Melde mich zurück. :) Gut erholt mit positiven Gefühlen aus den Ferien. :o"
Diese Aussage von dir stellt mich auf. Darf ich fragen, was du in deinen Ferien getan hast? Scheinbar haben sie dir gutgtan - gehe ich richtig davon aus, dass du nicht alleine unterwegs warst? Magst du erzählen, was du unternommen hast? Vielleicht auch mit wem du unterwegs warst?
Es hilft ein wenig, dich kennenzulernen und zu spüren, was dir gut tut.
Liebe Grüsse
Mona-Lisa
Auch ich melde mich wieder einmal zu Wort... dein Weg und deine Zeilen begleiten meine Besuche hier auf dem LK-Forum.
Vor allem aufgefallen ist mir dein erster Satz nach den Ferien:
"Melde mich zurück. :) Gut erholt mit positiven Gefühlen aus den Ferien. :o"
Diese Aussage von dir stellt mich auf. Darf ich fragen, was du in deinen Ferien getan hast? Scheinbar haben sie dir gutgtan - gehe ich richtig davon aus, dass du nicht alleine unterwegs warst? Magst du erzählen, was du unternommen hast? Vielleicht auch mit wem du unterwegs warst?
Es hilft ein wenig, dich kennenzulernen und zu spüren, was dir gut tut.
Liebe Grüsse
Mona-Lisa
Liebe Heartflower
Kann ich mir denn die Zeit überhaupt noch leisten? z.B. mit 23 Jahre noch nie eine richtige Freundin gehabt, ist nicht unbedingt toll. Das gleiche gilt für einen richtigen Freundeskreis. Vorallem der Freundeskreis zu erreichen wird immer schwieriger desto älter ich bin, habe ich das Gefühl!?
Der Mangel an "Nähe" zu jemandem kann ich auch durch nichts ersetzen, wie soll ich da mir Geduld leisten? :confused:
Wo ist denn die Geschichte von Nymo? Ich finde nichts.
Liebe Mona_Lisa
Freut mich sehr, dass du mein Thread mitverfolgst!
In meinen Ferien war ich in den Bündner Bergen. Seit vielen Jahren gehe ich dort an den gleichen Ferienort. Ich fühle mich dort sehr wohl und kenne mich bestens aus, es ist wie meine zweite Heimat geworden. War mit meinen Eltern unterwegs, denn sonst ist niemand da, mit dem ich verreisen könnte. War dort spazieren, wandern, relaxen, haben Ausflüge gemacht, Buch weitergelesen, Sonne getankt und einfach die Zeit genossen. :) Diese Woche war sehr schön und hat mir sehr gut getan. Spätestens im Winter werde ich wieder dort sein.
Liebe Grüsse an euch
Bluey
Kann ich mir denn die Zeit überhaupt noch leisten? z.B. mit 23 Jahre noch nie eine richtige Freundin gehabt, ist nicht unbedingt toll. Das gleiche gilt für einen richtigen Freundeskreis. Vorallem der Freundeskreis zu erreichen wird immer schwieriger desto älter ich bin, habe ich das Gefühl!?
Der Mangel an "Nähe" zu jemandem kann ich auch durch nichts ersetzen, wie soll ich da mir Geduld leisten? :confused:
Wo ist denn die Geschichte von Nymo? Ich finde nichts.
Liebe Mona_Lisa
Freut mich sehr, dass du mein Thread mitverfolgst!
In meinen Ferien war ich in den Bündner Bergen. Seit vielen Jahren gehe ich dort an den gleichen Ferienort. Ich fühle mich dort sehr wohl und kenne mich bestens aus, es ist wie meine zweite Heimat geworden. War mit meinen Eltern unterwegs, denn sonst ist niemand da, mit dem ich verreisen könnte. War dort spazieren, wandern, relaxen, haben Ausflüge gemacht, Buch weitergelesen, Sonne getankt und einfach die Zeit genossen. :) Diese Woche war sehr schön und hat mir sehr gut getan. Spätestens im Winter werde ich wieder dort sein.
Liebe Grüsse an euch
Bluey
Hm, also eine psychosoziale Störung liegt hier schon vor, aber Asperger? Nein, garantiert nicht.
Blue_Boarder, du musst jetzt einfach mal geduldig sein und deiner Therapie eine Chance geben.
Rechne bitte nicht damit, dass du von heute auf morgen Erfolge siehst.
Was du da machst ist im Prinzip eine Art Reha für deine kaputte Psyche und das dauert einfach. Unter Garantie Monate, vielleicht aber auch Jahre.
Das Gute ist: Du bist noch irre jung und selbst wenn du jetzt noch mal 3,5 Jahre brauchst, um da wieder rauszukommen, hast du immer noch 40 Jahre oder länger, um glücklich zu leben.
Also nimm doch einfach einen Tag nach dem anderen. Deine Ungeduld macht dir das Leben echt nur noch schwerer als es ohnehin schon ist.
Blue_Boarder, du musst jetzt einfach mal geduldig sein und deiner Therapie eine Chance geben.
Rechne bitte nicht damit, dass du von heute auf morgen Erfolge siehst.
Was du da machst ist im Prinzip eine Art Reha für deine kaputte Psyche und das dauert einfach. Unter Garantie Monate, vielleicht aber auch Jahre.
Das Gute ist: Du bist noch irre jung und selbst wenn du jetzt noch mal 3,5 Jahre brauchst, um da wieder rauszukommen, hast du immer noch 40 Jahre oder länger, um glücklich zu leben.
Also nimm doch einfach einen Tag nach dem anderen. Deine Ungeduld macht dir das Leben echt nur noch schwerer als es ohnehin schon ist.
ich befinde mich wie auf einer nadelsuche im heuhaufen und hebe alles auf was glitzert :( es macht mich wirklich traurig.
roya's rat ist sicher der beste.
aber ich gebe trotzdem nicht auf bluey, wir schaffen das!
roya's rat ist sicher der beste.
aber ich gebe trotzdem nicht auf bluey, wir schaffen das!
Hallo Heartflower, hallo Roya!
Hab den ganzen Thread von Nymo gelesen. Auch den langen Text auf Wikipedia über das Asperger-Syndrom habe ich grösstenteils gelesen. Teils Dinge treffen zu, andere nicht.
Ich will nicht, dass du wegen mir traurig bist, Heartflower!! Das will ich echt nicht! :( Es reicht schon wenn ich traurig bin.
Ich weiss, dass sich nicht so schnell Erfolge zeigen werden. Doch im tiefsten Innern hoffe ich immer noch, dass es viel schneller geht als ich befürchte! Aber genau das ist der Teufelskreis. Brauche dringend Erfolgserlebnisse, doch ich erlebe sie nicht! Nochmals 3,5 Jahre Qualen und Leiden halte ich nicht aus, auch die Hälfte nicht! Dies mit dem "Irre jung sein", sehe ich etwas anders. Habe jetzt schon über 3,5 Jahre des normalerweise schönen jungen Alters verloren.
Da die Tage in meinem Leben nicht sehr spannend sind, denke ich gezwungermassen weiter. Weiter an die nächsten Wochen oder sogar Monate. Halte mir oft meine Wünsche vor Augen, denn mein Leben kann ich nicht so leben wie ich es möchte. Dadurch bin ich in Gedanken schon viel weiter als beim heutigen Tag. Kenne dies auch gar nicht,Tag für Tag zu nehmen. Ich denke voraus, zuviel!! Aber ich bin mich dies gewöhnt und weiss nicht wie ich dies schnellstmöglich abstellen könnte??
Leider hat sich mein "Ferienhoch" bereits wieder verabschiedet. ;( Ausgerechnet jetzt vor einem Wochenende und vor zwei Wochen, in denen meine Arbeitskollegin und ein weiterer Arbeitskollege unserer Clique nicht da sind.
Man, scheisse ich hasse es!!! :heulen:
Hab den ganzen Thread von Nymo gelesen. Auch den langen Text auf Wikipedia über das Asperger-Syndrom habe ich grösstenteils gelesen. Teils Dinge treffen zu, andere nicht.
Ich will nicht, dass du wegen mir traurig bist, Heartflower!! Das will ich echt nicht! :( Es reicht schon wenn ich traurig bin.
Ich weiss, dass sich nicht so schnell Erfolge zeigen werden. Doch im tiefsten Innern hoffe ich immer noch, dass es viel schneller geht als ich befürchte! Aber genau das ist der Teufelskreis. Brauche dringend Erfolgserlebnisse, doch ich erlebe sie nicht! Nochmals 3,5 Jahre Qualen und Leiden halte ich nicht aus, auch die Hälfte nicht! Dies mit dem "Irre jung sein", sehe ich etwas anders. Habe jetzt schon über 3,5 Jahre des normalerweise schönen jungen Alters verloren.
Da die Tage in meinem Leben nicht sehr spannend sind, denke ich gezwungermassen weiter. Weiter an die nächsten Wochen oder sogar Monate. Halte mir oft meine Wünsche vor Augen, denn mein Leben kann ich nicht so leben wie ich es möchte. Dadurch bin ich in Gedanken schon viel weiter als beim heutigen Tag. Kenne dies auch gar nicht,Tag für Tag zu nehmen. Ich denke voraus, zuviel!! Aber ich bin mich dies gewöhnt und weiss nicht wie ich dies schnellstmöglich abstellen könnte??
Leider hat sich mein "Ferienhoch" bereits wieder verabschiedet. ;( Ausgerechnet jetzt vor einem Wochenende und vor zwei Wochen, in denen meine Arbeitskollegin und ein weiterer Arbeitskollege unserer Clique nicht da sind.
Man, scheisse ich hasse es!!! :heulen:
bearbeitet #489
vielleicht hilft lektüre? im internet stöbern oder bei amazon? hast du da mal geschaut bluey? also so themen, die sich mit psyche und lebensenergie und gesundheit und hobbies usw. beschäftigen.
was hast du jetzt aus dem was nymo geschrieben hat für dich mitgenommen? konntest du dich in seine situation reinversetzen? findest du, dass eure geschichten sich ähneln? denkst du, dass er schon einige schritte weiter ist als du?
sende dir sonnenschein :trost:
was hast du jetzt aus dem was nymo geschrieben hat für dich mitgenommen? konntest du dich in seine situation reinversetzen? findest du, dass eure geschichten sich ähneln? denkst du, dass er schon einige schritte weiter ist als du?
sende dir sonnenschein :trost:
Blue, du siehst das Glas imme rnur als halbleer.
Hey Mann, du HAST ne Clique! Anstatt dass du das zu schätzen weißt und dich drüber freust und denkst "Hey, in nur 2 Wochen sind wir dann alle wieder zusammen!" sgast du "Buhu, jetzt sind die 2 Wochen nicht da..."
Anstatt dass du die 2 Wochen vielleicht mal nutzt, ausgetretene Pfade zu verlassen und z.B. mal mit anderen Kollegen schwätzt oder deine Mittagspause im Park verbringst oder inder Buchhandlung oder wo und womit auch immer.
Und die Gestaltung deiner Tage liegt an DIR. Von nichts kommt nichts.
Schreib dir doch auf, welche Faktoren dir für einen gelungenen Tag wichtig sind und versuche, diese Faktoren peu a peu in deine Tage hineinzubekommen.
Dein Problem ist auch einfach, dass du deine Ziele einfach zu hoch steckst, dass dein Ziel bei so etwas z.b. nicht ist "Soziale Interaktion" sondern "Ein gutes Gespräch mit einem Freund".
Ich hab Freunde und trotzdem habe ich nicht jeden Tag ein gutes Gespräch mit einem Freund oder einer Freundin, sondern an manchen Tage ist es halt nur Blabla.
Du magst es nicht glauben, aber auch ich bin schüchtern. Früher war ich sogar soziophob. In deinem Alter war ich in einer sehr ähnlichen Situation, in der du jetzt bist, aus tausend verschiedenen Gründen. Auch bei mir hat es lange gedauert, bis ich mir Hilfe geholt habe, nicht so lang wie bei dir aber immerhin 1,5 Jahre oder so. Dann habe ich mich noch ca. 1 Jahr so gesperrt wie du. Es sollte mir besser gehen, aber ich war nicht bereit, etwas dafür zu tun. "Immerhin sitz ich hier, das muss ja wohl reichen oder nicht?!" Nein, tut es nicht. Man muss da vollen Herzens dabei sein, nicht dauernd sagen "Ich kann nicht, Sie wissen doch,d ass ich nicht kann, deswegen bin ich doch hier." Man muss alles annehmen und es umsetzen, so gut es eben geht und es wird immer leichter. Ich hab das fast 3,5 Jahre gemacht und habe nur wegen eines Umzuges die Therapie abgebrochen, "geheilt" war/bin ich noch nicht.
Ich bin immer noch nicht der Burner, wenn es darum geht, Freundschaften aufzubauen, aber ich habe Freunde, langjährige Freunde und ich lerne auch immer mal wieder neue Leute kennen.
Man muss einfach schauen, wie das einem am leichtesten fällt. Ich bin z.B. richtig schlecht in großen Gruppen, dafür habe ich kein Problem damit, jemanden an der Supermarktkasse anzusprechen.
Du musst einfach ausloten, was im Rahmen deiner Möglichkeiten ist und nicht ständig auf deinem Popo sitzen bleiben und sagen "Ihr wisst ja, die Angst macht mir alles unmöglich."
Ich werd dir jetzt keine konkreten Vorschläge machen, ich hab da bei Leuten wie dir schlechte Erfahrungen gemacht. Standard-Antwort "Das hab ich schon mal versucht."
Trotz allem denke ich, dass du eigentlich alles schaffen kannst, wenn du dich darauf einlässt und nicht nur in deiner Therapie nach allen Kräften an dir arbeitest. Sich zu sperren ist sicher, einfach und bequem, denn wer nichts versucht, kann nicht scheitern, ich weiß das, aber es wird dich nicht weiterbringen.
Alles Gute!
Hey Mann, du HAST ne Clique! Anstatt dass du das zu schätzen weißt und dich drüber freust und denkst "Hey, in nur 2 Wochen sind wir dann alle wieder zusammen!" sgast du "Buhu, jetzt sind die 2 Wochen nicht da..."
Anstatt dass du die 2 Wochen vielleicht mal nutzt, ausgetretene Pfade zu verlassen und z.B. mal mit anderen Kollegen schwätzt oder deine Mittagspause im Park verbringst oder inder Buchhandlung oder wo und womit auch immer.
Und die Gestaltung deiner Tage liegt an DIR. Von nichts kommt nichts.
Schreib dir doch auf, welche Faktoren dir für einen gelungenen Tag wichtig sind und versuche, diese Faktoren peu a peu in deine Tage hineinzubekommen.
Dein Problem ist auch einfach, dass du deine Ziele einfach zu hoch steckst, dass dein Ziel bei so etwas z.b. nicht ist "Soziale Interaktion" sondern "Ein gutes Gespräch mit einem Freund".
Ich hab Freunde und trotzdem habe ich nicht jeden Tag ein gutes Gespräch mit einem Freund oder einer Freundin, sondern an manchen Tage ist es halt nur Blabla.
Du magst es nicht glauben, aber auch ich bin schüchtern. Früher war ich sogar soziophob. In deinem Alter war ich in einer sehr ähnlichen Situation, in der du jetzt bist, aus tausend verschiedenen Gründen. Auch bei mir hat es lange gedauert, bis ich mir Hilfe geholt habe, nicht so lang wie bei dir aber immerhin 1,5 Jahre oder so. Dann habe ich mich noch ca. 1 Jahr so gesperrt wie du. Es sollte mir besser gehen, aber ich war nicht bereit, etwas dafür zu tun. "Immerhin sitz ich hier, das muss ja wohl reichen oder nicht?!" Nein, tut es nicht. Man muss da vollen Herzens dabei sein, nicht dauernd sagen "Ich kann nicht, Sie wissen doch,d ass ich nicht kann, deswegen bin ich doch hier." Man muss alles annehmen und es umsetzen, so gut es eben geht und es wird immer leichter. Ich hab das fast 3,5 Jahre gemacht und habe nur wegen eines Umzuges die Therapie abgebrochen, "geheilt" war/bin ich noch nicht.
Ich bin immer noch nicht der Burner, wenn es darum geht, Freundschaften aufzubauen, aber ich habe Freunde, langjährige Freunde und ich lerne auch immer mal wieder neue Leute kennen.
Man muss einfach schauen, wie das einem am leichtesten fällt. Ich bin z.B. richtig schlecht in großen Gruppen, dafür habe ich kein Problem damit, jemanden an der Supermarktkasse anzusprechen.
Du musst einfach ausloten, was im Rahmen deiner Möglichkeiten ist und nicht ständig auf deinem Popo sitzen bleiben und sagen "Ihr wisst ja, die Angst macht mir alles unmöglich."
Ich werd dir jetzt keine konkreten Vorschläge machen, ich hab da bei Leuten wie dir schlechte Erfahrungen gemacht. Standard-Antwort "Das hab ich schon mal versucht."
Trotz allem denke ich, dass du eigentlich alles schaffen kannst, wenn du dich darauf einlässt und nicht nur in deiner Therapie nach allen Kräften an dir arbeitest. Sich zu sperren ist sicher, einfach und bequem, denn wer nichts versucht, kann nicht scheitern, ich weiß das, aber es wird dich nicht weiterbringen.
Alles Gute!
Bei den Lektüren kann man ewigs lange lesen, versteht die Hälfte davon nicht und ist nachher doch nicht schlauer. Das ist zermürbend.
Ich konnte mich in die Situation von Nymo sehr gut reinversetzen. Kenne diese doofen Gefühle, welche ihn plagten nur zu gut. Allerdings komme ich da nicht ganz mit. An einem Tag war er völlig verzweifelt und nur einen Tag später schien mir alles wieder gut zu sein. Unsere Geschichte haben sicher Dinge gemeinsam und ich denke er ist weiter als ich. Hat mehr Selbstvertauen, sieht alles positiver und kann besser mit negativen Gefühlen umgehen als ich.
Wer sagt ich schätze meine Clique nicht? Du weisst doch, dass in meiner Situation schnell ein Verlustgefühl auftritt wenn die mir am wichtigsten Leuten weg sind.
Es gibt drei wichtige Dinge im Leben: gute Gesundheit, Familie und gute Freunde! Solange ich all diese drei Dinge nicht besitzen darf, werde ich nicht glücklich sein. Genau dies spielt auch bei der Gestaltung eines gelungenen Tages mit. Wenn ich "niemanden" habe, kann ich den Tag nur alleine verbringen. Alleine (und im Wissen immer alleine zu sein, nicht nur an diesem Tag) wird es sehr schwer die Tage glücklich zu gestalten!!! Was kann ich hier machen? Durch die Einkaufsfussgängerzone laufen, mit dem Velo durch die Stadt fahren, zuhause eine Buch lesen, TV schauen... Nichts dabei was mich für längere Zeit oder überhaupt zufrieden stellt. Hier läuft nicht viel, was man sich anschauen könnte. Es ist eine sehr kleine Stadt. Wenn mal ein Stadtfest in der Nähe ist bin ich natürlich dabei. Aber damit sind vielleicht drei, vier Tage im Jahr halbwegs zufriedenstellend für mich gestaltet. Alles wäre spannender wenn man es mit jemandem zusammen tun könnte! Leute welche Freunde haben gehen auch kaum alleine fort, weil es schlichtweg langweilig ist!!
Doch nicht nur das, an Tagen wie heute finde ich an nichts mehr Freude und kann mich zu nichts aufraffen, selbst zu Dingen, welche mir sonst gefallen. ;(
Ihr sieht doch, dass es nicht viel gibt im Rahmen meiner Möglichkeit. Ich bin nicht so stark da alleine rauszukommen. Meine Angst vor neuen Leuten macht es ja auch nur schwerer. Und diese Angst ist nun mal da:heulen:, auch wenn ihr dies nicht gerne hört. Auch die Angst wieder enttäuscht zu werden ist natürlich auch nur kontraproduktiv. Ob Einzelperson oder eine Gruppe, ich kann beide nicht ansprechen. Null Chance! Ich brauchte über ein Jahr um mich gegenüber meiner jetzigen Arbeitskollegin ein wenig zu öffnen. Dies obwohl ich sie jeden Arbeitstag gesehen habe. Dies zeigt gut wie lange es braucht bis ich auf neue Leute zugehen kann!
Wenn ich mal neue Bekanntschaften gewonnen habe, "verliere" ich sie wieder. So geschieht es wieder bei der ehemaligen Arbeitskollegin. Der Kontakt zu halten erweist sich als sehr schwierig und für mich nicht so positiv. Wie befürchtet! Aber vielleicht hatte ich auch wiedermal zu grosse Hoffnung oder ein Wunsch, der mir einfach nicht erfüllt wird...
blue boarder
Ich konnte mich in die Situation von Nymo sehr gut reinversetzen. Kenne diese doofen Gefühle, welche ihn plagten nur zu gut. Allerdings komme ich da nicht ganz mit. An einem Tag war er völlig verzweifelt und nur einen Tag später schien mir alles wieder gut zu sein. Unsere Geschichte haben sicher Dinge gemeinsam und ich denke er ist weiter als ich. Hat mehr Selbstvertauen, sieht alles positiver und kann besser mit negativen Gefühlen umgehen als ich.
Wer sagt ich schätze meine Clique nicht? Du weisst doch, dass in meiner Situation schnell ein Verlustgefühl auftritt wenn die mir am wichtigsten Leuten weg sind.
Es gibt drei wichtige Dinge im Leben: gute Gesundheit, Familie und gute Freunde! Solange ich all diese drei Dinge nicht besitzen darf, werde ich nicht glücklich sein. Genau dies spielt auch bei der Gestaltung eines gelungenen Tages mit. Wenn ich "niemanden" habe, kann ich den Tag nur alleine verbringen. Alleine (und im Wissen immer alleine zu sein, nicht nur an diesem Tag) wird es sehr schwer die Tage glücklich zu gestalten!!! Was kann ich hier machen? Durch die Einkaufsfussgängerzone laufen, mit dem Velo durch die Stadt fahren, zuhause eine Buch lesen, TV schauen... Nichts dabei was mich für längere Zeit oder überhaupt zufrieden stellt. Hier läuft nicht viel, was man sich anschauen könnte. Es ist eine sehr kleine Stadt. Wenn mal ein Stadtfest in der Nähe ist bin ich natürlich dabei. Aber damit sind vielleicht drei, vier Tage im Jahr halbwegs zufriedenstellend für mich gestaltet. Alles wäre spannender wenn man es mit jemandem zusammen tun könnte! Leute welche Freunde haben gehen auch kaum alleine fort, weil es schlichtweg langweilig ist!!
Doch nicht nur das, an Tagen wie heute finde ich an nichts mehr Freude und kann mich zu nichts aufraffen, selbst zu Dingen, welche mir sonst gefallen. ;(
Ihr sieht doch, dass es nicht viel gibt im Rahmen meiner Möglichkeit. Ich bin nicht so stark da alleine rauszukommen. Meine Angst vor neuen Leuten macht es ja auch nur schwerer. Und diese Angst ist nun mal da:heulen:, auch wenn ihr dies nicht gerne hört. Auch die Angst wieder enttäuscht zu werden ist natürlich auch nur kontraproduktiv. Ob Einzelperson oder eine Gruppe, ich kann beide nicht ansprechen. Null Chance! Ich brauchte über ein Jahr um mich gegenüber meiner jetzigen Arbeitskollegin ein wenig zu öffnen. Dies obwohl ich sie jeden Arbeitstag gesehen habe. Dies zeigt gut wie lange es braucht bis ich auf neue Leute zugehen kann!
Wenn ich mal neue Bekanntschaften gewonnen habe, "verliere" ich sie wieder. So geschieht es wieder bei der ehemaligen Arbeitskollegin. Der Kontakt zu halten erweist sich als sehr schwierig und für mich nicht so positiv. Wie befürchtet! Aber vielleicht hatte ich auch wiedermal zu grosse Hoffnung oder ein Wunsch, der mir einfach nicht erfüllt wird...
blue boarder
ja bluey, so sehe ich das auch. er ist weiter. die frage ist jetzt: willst du da auch hin? so wie ich deinen text lese nicht. du machst die feststellung, dass er weiter ist als du und punkt. aber da kommt nichts, da rührt sich nix in dir, das sagt, da will ich auch hin, wie schaffe ich das? und nymo hat ja noch geschrieben, wodurch er es geschafft hat, dorthin zu kommen, wo er jetzt ist.
hm, jetzt klingt es so, als wäre es das umfeld. zu wenig aktion, keiner, der dich mitreißt. und wieder nur die feststellung 'es ist nichts los'... na dann ab in eine gegend, wo was los ist!!
Hier läuft nicht viel, was man sich anschauen könnte. Es ist eine sehr kleine Stadt.
das würde mich auch anöden. manche kleinstädte sind süß und manche orte sind sooo klein, dass ich mir sage, ein glück, dass ich hier nicht wohne. aber selbst, wenn ich an so einem ort aufgewachsen wäre, würde ich ALLES dafür tun, um da raus zu gehen. lieber irgendwo neu anfangen als niemals gelebt zu haben.
sicher musst du dafür etwas aufgeben. aber wirst du dann nicht viel mehr gewinnen?
ich stand auch vor der wahl, rückflug nach deutschland und familie aufgeben oder freund und mein wirkliches zuhause australien für 3 monate aufgeben. entschieden hat dann neben dem herz auch der finanzielle aspekt, aber was ic sagen will, du begibst dich erst gar nicht in so eine situation, läufst dem konflikt also schon bevor er auftaucht aus dem weg... und wozu? um dann in deinem ewig anhaltenden dilemma festzusitzen.
ich sitze jetzt hier auch in neuseeland fest und das warten auf das visum macht mich und meinen partner fertig (hatten ja genug zwanghafte trennungsphasen hinter uns). ich fühl mich hier wie im exil. wie auf'm bahnhof, wo der zug nicht kommt.
aber das ist doch nichts, absolut nichts gegen deine situation. da fällt mir neo aus matrix (zweiter oder dritter teil?) ein, wie er versucht aus dem bahnhof zu rennen und trotzdem nirgendwo hinkommt.
du wartest auf deine trinity, die aus dem zug steigt und dich mitnimmt. aber das passiert im leben nicht. du selbst bist trinity, du bist derjenige, der dich mit auf die zugfahrt nimmt und das leben erlebst anstatt immer nur davon zu hören, wie schön es dich ist.
hm, jetzt klingt es so, als wäre es das umfeld. zu wenig aktion, keiner, der dich mitreißt. und wieder nur die feststellung 'es ist nichts los'... na dann ab in eine gegend, wo was los ist!!
Hier läuft nicht viel, was man sich anschauen könnte. Es ist eine sehr kleine Stadt.
das würde mich auch anöden. manche kleinstädte sind süß und manche orte sind sooo klein, dass ich mir sage, ein glück, dass ich hier nicht wohne. aber selbst, wenn ich an so einem ort aufgewachsen wäre, würde ich ALLES dafür tun, um da raus zu gehen. lieber irgendwo neu anfangen als niemals gelebt zu haben.
sicher musst du dafür etwas aufgeben. aber wirst du dann nicht viel mehr gewinnen?
ich stand auch vor der wahl, rückflug nach deutschland und familie aufgeben oder freund und mein wirkliches zuhause australien für 3 monate aufgeben. entschieden hat dann neben dem herz auch der finanzielle aspekt, aber was ic sagen will, du begibst dich erst gar nicht in so eine situation, läufst dem konflikt also schon bevor er auftaucht aus dem weg... und wozu? um dann in deinem ewig anhaltenden dilemma festzusitzen.
ich sitze jetzt hier auch in neuseeland fest und das warten auf das visum macht mich und meinen partner fertig (hatten ja genug zwanghafte trennungsphasen hinter uns). ich fühl mich hier wie im exil. wie auf'm bahnhof, wo der zug nicht kommt.
aber das ist doch nichts, absolut nichts gegen deine situation. da fällt mir neo aus matrix (zweiter oder dritter teil?) ein, wie er versucht aus dem bahnhof zu rennen und trotzdem nirgendwo hinkommt.
du wartest auf deine trinity, die aus dem zug steigt und dich mitnimmt. aber das passiert im leben nicht. du selbst bist trinity, du bist derjenige, der dich mit auf die zugfahrt nimmt und das leben erlebst anstatt immer nur davon zu hören, wie schön es dich ist.
Natürlich will ich auch dorthin. Doch alleine schaffe ich es nicht, das habe ich schon tausend Mal gesagt!! Da es mir gerade sehr schlecht geht, spürt man wohl auch nichts davon, dass ich dorthin will.
Nymo hatte das Glück jemanden kennengelernt zu haben, welcher sein Selbstbewusstsein unbewusst beigebracht hat. Er ist selbstbewusster geworden. Sonst finde ich nichts mehr wie er dies geschafft hat!?
Ich werde nicht umziehen. Da es in einem neuen Umfeld an einem unbekannten Ort nicht einfacher für mich ist, neue Leute kennenzulernen. Die Angst vor neuen Leuten ist da ob ich jetzt hier oder dort wohne. Ausserdem fühle ich mich nicht im Stande momentan alleine zu wohnen, da ich mich dann vielleicht noch einsamer fühle. Ich hoffe ihr könnt mich auch verstehen. Durch meine Geschichte ist es doch auch nachvollziehbar wenn ich dem Konflikt aus dem Weg gehe. Es ist ja so schon genug schwer und "konfliktreich". Aus Enttäuschungen und Misserfolgen wird man vorsichtig. Ist ja nur logisch!!
Vor einigen Monaten glaubte ich mit dem Weg zur professionellen Hilfe einen grossen Schritt getan zu haben. Unterdessen scheinen mir die Schritte welche ich noch alle zu bewältigen habe um ein vielfaches grösser als derjenige zum Psychologen. :confused:
Nymo hatte das Glück jemanden kennengelernt zu haben, welcher sein Selbstbewusstsein unbewusst beigebracht hat. Er ist selbstbewusster geworden. Sonst finde ich nichts mehr wie er dies geschafft hat!?
Ich werde nicht umziehen. Da es in einem neuen Umfeld an einem unbekannten Ort nicht einfacher für mich ist, neue Leute kennenzulernen. Die Angst vor neuen Leuten ist da ob ich jetzt hier oder dort wohne. Ausserdem fühle ich mich nicht im Stande momentan alleine zu wohnen, da ich mich dann vielleicht noch einsamer fühle. Ich hoffe ihr könnt mich auch verstehen. Durch meine Geschichte ist es doch auch nachvollziehbar wenn ich dem Konflikt aus dem Weg gehe. Es ist ja so schon genug schwer und "konfliktreich". Aus Enttäuschungen und Misserfolgen wird man vorsichtig. Ist ja nur logisch!!
Vor einigen Monaten glaubte ich mit dem Weg zur professionellen Hilfe einen grossen Schritt getan zu haben. Unterdessen scheinen mir die Schritte welche ich noch alle zu bewältigen habe um ein vielfaches grösser als derjenige zum Psychologen. :confused:
Es war auch ein riesiger Schritt zum Psychologen zu gehen und du hast ihn gemacht. Respekt! Dann bekommst du den Rest auch hin, aber erwarte doch nicht immer, dass das schon morgen sein muss.
Wieso ziehst du eigentlich nicht in eine WG, wenn du nicht alleine wohnen willst und die tägliche Interaktion mit Menschen brauchst? Wenn das keine Zweck-WG ist, hast du sie dort garantiert.
Wieso ziehst du eigentlich nicht in eine WG, wenn du nicht alleine wohnen willst und die tägliche Interaktion mit Menschen brauchst? Wenn das keine Zweck-WG ist, hast du sie dort garantiert.
bluey, ich verstehe dich schon. aber ich jammer nun mal nicht gern mit dir mit.
also wenn ich sehe, dass da jemand ist, der sich mal in der gleichen lage wie ich befunden hat, der sogar ein stück weiter ist als ich, der das gleiche ziel hat und einen tollen anstoß gefunden hat, na dann würde ich mich mal mit dem (anonym sind wir ja schon hier im forum) sofort in kontakt setzen und aus seinen erfahrungen lernen!!
man kann sein leben auf den großen kuchen warten, der einem vom himmel in die hände fällt oder sich eben ein stück nehmen.
die wg idee von roya ist da sehr gut aber so wie ich das sehe, fühlst du dich momentan dazu wahrscheinlich auch noch nicht in der lage.
wie wär's denn aber mal mit der zielsetzung, dich mit hilfe deines beraters bis zu einem bestimmten termin so weit selbstbewusst zu machen, dass du in eine einziehen möchtest? also, dass du dir sagst, ende august/september/allerspätestens oktober werde ich so weit sein, dass ich das schaffe und da arbeite ich jetzt drauf hin? oder denkst du dann nur wider, das du das nicht tun wirst, denn du denkst ja jetzt schon voraus... 'was aber wenn dann der mitbewohner? und dies und jenes?' (und was noch so alles schief laufen kann).
versuche dir an diesem punkt stop zu sagen. einfach stop. dir den termin setzen, eine liste mit all den positiven dingen aufschreiben, die durch eine wg entstehen und vorallem den berater davon in kenntnis zu setzen. und dann an dir zu arbeiten. arbeiten arbeiten arbeiten. diese woche spreche ich mal 5 minuten mit der sekretärin anstatt nur 2, übernächsten montag unterhalte ich mich mal mit dem kollegen, von dem ich noch nicht mal den namen weiß...
was weiß ich. aber so ungefähr in die richtung. nun?
irgendwann wirst du dann mal zurückschauen und stolz drauf sein wie viele hürden du bewältigt hast.
und noch etwas, wenn du erstmal die hürde der freundschaftsschließung genommen hast (eines tages), dann wird es viel leichter, denn sie werden dir in zukunft sehr bei weiteren hürden helfen und du wirst nicht mehr alles allein bewältigen zu brauchen. aber du wirst auch ihnen bei ihren hürden helfen.
aller anfang ist schwer, aber roya richtig sagt, du hast den ersten schritt mit dem berater gemacht und so solltest du das auch weiter fortsetzen.
und überhaupt: wenn man das gefunden hat, was einen fürs leben begeistert, dann sieht man auch nicht mehr die hürden bzw. meistert sie um vieles besser, einfach weil man so viel passion und engagement reinlegt, dass es alle hürden wegpustet (so ist das zb auch in der beziehung, in jedem teil des lebens). und eben diese passion fehlt dir, und wenn du diese findest dann wird es auch bei dir kling machen.
hast du den beginn deiner therapie eigentlich mal richtig groß gefeiert? also dir mal selber auf die schulter geklopft und gesagt 'super haste das gemacht' ???! das ist nämlich ganz wichtig im leben: sich auch mal selbst zu feiern!! :klatsch: :klatsch:
therapie heißt nicht, ein opfer zu sein sondern sich selbst die chance gegeben zu haben :schmatz:
Natürlich will ich auch dorthin. Doch alleine schaffe ich es nicht, das habe ich schon tausend Mal gesagt!! Da es mir gerade sehr schlecht geht, spürt man wohl auch nichts davon, dass ich dorthin will.wenn du auf dieser stelle stehen bleiben willst bitte. aber dann können wir dir keine anderen ansatzpunkte mehr geben, du nimmst sie ja nicht an, willst es ja gar nicht. nein, du beharrst drauf. gut, ich auch. nämlich darauf, dass nur du es alleine schaffst.
Nymo hatte das Glück jemanden kennengelernt zu haben, welcher sein Selbstbewusstsein unbewusst beigebracht hat. Er ist selbstbewusster geworden. Sonst finde ich nichts mehr wie er dies geschafft hat!?ich nenn es zufall, schicksal, glück was weiß ich. der punkt ist dabei, es ist egal was wie warum und wodurch passiert. wichtig ist, was man daraus macht! hättest du das gemacht? nein, du drückst ja alle augen zu. so nach dem motto 'na der hat eben glück gehabt, aber ich hab ja eh nur immer pech'.
also wenn ich sehe, dass da jemand ist, der sich mal in der gleichen lage wie ich befunden hat, der sogar ein stück weiter ist als ich, der das gleiche ziel hat und einen tollen anstoß gefunden hat, na dann würde ich mich mal mit dem (anonym sind wir ja schon hier im forum) sofort in kontakt setzen und aus seinen erfahrungen lernen!!
man kann sein leben auf den großen kuchen warten, der einem vom himmel in die hände fällt oder sich eben ein stück nehmen.
Ich werde nicht umziehen. Da es in einem neuen Umfeld an einem unbekannten Ort nicht einfacher für mich ist, neue Leute kennenzulernen. Die Angst vor neuen Leuten ist da ob ich jetzt hier oder dort wohne. Ausserdem fühle ich mich nicht im Stande momentan alleine zu wohnen, da ich mich dann vielleicht noch einsamer fühle. Ich hoffe ihr könnt mich auch verstehen. Durch meine Geschichte ist es doch auch nachvollziehbar wenn ich dem Konflikt aus dem Weg gehe. Es ist ja so schon genug schwer und "konfliktreich". Aus Enttäuschungen und Misserfolgen wird man vorsichtig. Ist ja nur logisch!!ja ist alles logisch. und dein gutes recht und deine entscheidung.
die wg idee von roya ist da sehr gut aber so wie ich das sehe, fühlst du dich momentan dazu wahrscheinlich auch noch nicht in der lage.
wie wär's denn aber mal mit der zielsetzung, dich mit hilfe deines beraters bis zu einem bestimmten termin so weit selbstbewusst zu machen, dass du in eine einziehen möchtest? also, dass du dir sagst, ende august/september/allerspätestens oktober werde ich so weit sein, dass ich das schaffe und da arbeite ich jetzt drauf hin? oder denkst du dann nur wider, das du das nicht tun wirst, denn du denkst ja jetzt schon voraus... 'was aber wenn dann der mitbewohner? und dies und jenes?' (und was noch so alles schief laufen kann).
versuche dir an diesem punkt stop zu sagen. einfach stop. dir den termin setzen, eine liste mit all den positiven dingen aufschreiben, die durch eine wg entstehen und vorallem den berater davon in kenntnis zu setzen. und dann an dir zu arbeiten. arbeiten arbeiten arbeiten. diese woche spreche ich mal 5 minuten mit der sekretärin anstatt nur 2, übernächsten montag unterhalte ich mich mal mit dem kollegen, von dem ich noch nicht mal den namen weiß...
was weiß ich. aber so ungefähr in die richtung. nun?
Vor einigen Monaten glaubte ich mit dem Weg zur professionellen Hilfe einen grossen Schritt getan zu haben. Unterdessen scheinen mir die Schritte welche ich noch alle zu bewältigen habe um ein vielfaches grösser als derjenige zum Psychologen. :confused:das stimmt, das heißt wachsen. man bewältigt einen teil des weges und dann kommt ein neuer teil. aber es bringt NICHTS wenn du immer nach vorne schaust und siehst wie lang der weg ist und wie viele hürden da sind! nein, schau dir nur den nächsten abschnitt und die nächste hürde an, nicht weiter!
irgendwann wirst du dann mal zurückschauen und stolz drauf sein wie viele hürden du bewältigt hast.
und noch etwas, wenn du erstmal die hürde der freundschaftsschließung genommen hast (eines tages), dann wird es viel leichter, denn sie werden dir in zukunft sehr bei weiteren hürden helfen und du wirst nicht mehr alles allein bewältigen zu brauchen. aber du wirst auch ihnen bei ihren hürden helfen.
aller anfang ist schwer, aber roya richtig sagt, du hast den ersten schritt mit dem berater gemacht und so solltest du das auch weiter fortsetzen.
und überhaupt: wenn man das gefunden hat, was einen fürs leben begeistert, dann sieht man auch nicht mehr die hürden bzw. meistert sie um vieles besser, einfach weil man so viel passion und engagement reinlegt, dass es alle hürden wegpustet (so ist das zb auch in der beziehung, in jedem teil des lebens). und eben diese passion fehlt dir, und wenn du diese findest dann wird es auch bei dir kling machen.
hast du den beginn deiner therapie eigentlich mal richtig groß gefeiert? also dir mal selber auf die schulter geklopft und gesagt 'super haste das gemacht' ???! das ist nämlich ganz wichtig im leben: sich auch mal selbst zu feiern!! :klatsch: :klatsch:
therapie heißt nicht, ein opfer zu sein sondern sich selbst die chance gegeben zu haben :schmatz:
Wie soll ich dies nun wieder erklären ohne dass ihr "enttäuscht" von mir seid? Ich bin nicht der Typ für eine WG, mir gefällt das einfach nicht. Möchte meine eigene Wohnung, nach welcher ich selber schauen kann. Allerdings wohne ich da nur wenn ich endlich eine Freundin habe ODER wenn es mir soweit gut geht, dass ich dort auch alleine gut klar komme und mich nicht einsam fühle. Ich möchte zuerst mal meine Angst vor neuen Leuten wegbringen und ein zwei neue Kollegen/Kolleginnen finden. Aber als wichtigste Priorität: die Angst weg! Ob ich das die nächsten fünf Monate schaffe... ich hoffe es. :confused: Wenn ich auch noch das Ziel in eine WG ziehen hätte, wäre das zuviel. Aber eben, will ich ja gar nicht.
Ich will die Ansatzpunkte annehmen, nicht alle aber welche. Doch dies geht schleppend. Ihr alle habt mir auch zu professioneller Hilfe geraten, was ich nach langer Zeit auch geschafft habe!
Zwischen Nymo und mir besteht aber der Unterschied, dass er jemand gefunden hatte im echten Leben. Er kann mir "nur" wie ihr alle hier Tipps geben über das Internet, nicht im reelen Leben. Das ist ein gewichtiger Unterschied. Eine Freundin im Internet ist auch nicht das gleiche wie wenn man sie in Echt in den Arm nehmen kann. Wenn ich mich gut fühle werde ich Nymo schreiben, allerdings will ich ihn ja nicht auch noch zur Verzweiflung bringen wie die Besucher in meinem Thread. Was ich damit sagen will, wenn man jemanden findet der einem mitreisst, findet man unter Umständen schneller den Weg aus diesem Loch als wenn man niemand solches hat.
Ich werde gezwungermassen die nächsten Wochen mit einer Arbeitskollegin mehr reden müssen, da die anderen nicht da sein werden. Doch auch sie redet nicht viel und ich weiss auch nicht was ich alles erzählen soll, da auch mir schnell mal die Themen ausgehen.
Irgendwie habe ich ja nur grosse Hürden vor mir. Die kleinen sehe ich gar nicht wenn es sie überhaupt gibt. Na gut, während diesen zwei Wochen wird es wegen dem vorhin angesprochenen Thema auch kleinere Hürden geben aber sonst? Wegen der fehlenden Passion, das ist ja genau der Teufelskreis wo ich drin bin. :(
Nach dem ersten Therapiebeginn war ich schon sehr stolz auf mich. Habe es den drei Mädels, welche meine Probleme kennen, auch geschrieben, dass ich endlich ein Psychologe gefunden habe.
Ich sehe mich nicht als Opfer eine Therapie zu besuchen. Allerdings sehe ich mich ehrlich gesagt als Opfer da so lange schon drin zu stecken und kaum rauszukommen.
Ich will die Ansatzpunkte annehmen, nicht alle aber welche. Doch dies geht schleppend. Ihr alle habt mir auch zu professioneller Hilfe geraten, was ich nach langer Zeit auch geschafft habe!
Zwischen Nymo und mir besteht aber der Unterschied, dass er jemand gefunden hatte im echten Leben. Er kann mir "nur" wie ihr alle hier Tipps geben über das Internet, nicht im reelen Leben. Das ist ein gewichtiger Unterschied. Eine Freundin im Internet ist auch nicht das gleiche wie wenn man sie in Echt in den Arm nehmen kann. Wenn ich mich gut fühle werde ich Nymo schreiben, allerdings will ich ihn ja nicht auch noch zur Verzweiflung bringen wie die Besucher in meinem Thread. Was ich damit sagen will, wenn man jemanden findet der einem mitreisst, findet man unter Umständen schneller den Weg aus diesem Loch als wenn man niemand solches hat.
Ich werde gezwungermassen die nächsten Wochen mit einer Arbeitskollegin mehr reden müssen, da die anderen nicht da sein werden. Doch auch sie redet nicht viel und ich weiss auch nicht was ich alles erzählen soll, da auch mir schnell mal die Themen ausgehen.
Irgendwie habe ich ja nur grosse Hürden vor mir. Die kleinen sehe ich gar nicht wenn es sie überhaupt gibt. Na gut, während diesen zwei Wochen wird es wegen dem vorhin angesprochenen Thema auch kleinere Hürden geben aber sonst? Wegen der fehlenden Passion, das ist ja genau der Teufelskreis wo ich drin bin. :(
Nach dem ersten Therapiebeginn war ich schon sehr stolz auf mich. Habe es den drei Mädels, welche meine Probleme kennen, auch geschrieben, dass ich endlich ein Psychologe gefunden habe.
Ich sehe mich nicht als Opfer eine Therapie zu besuchen. Allerdings sehe ich mich ehrlich gesagt als Opfer da so lange schon drin zu stecken und kaum rauszukommen.
Wie soll ich dies nun wieder erklären ohne dass ihr "enttäuscht" von mir seid?es geht doch nicht darum ,uns nicht zu enttäuschen! das ist einer deiner stellen, wo der berater mal genauer ansetzen könnte.
Ich bin nicht der Typ für eine WG, mir gefällt das einfach nicht. Möchte meine eigene Wohnung, nach welcher ich selber schauen kann. Allerdings wohne ich da nur wenn ich endlich eine Freundin habe ODER wenn es mir soweit gut geht, dass ich dort auch alleine gut klar komme und mich nicht einsam fühle. Ich möchte zuerst mal meine Angst vor neuen Leuten wegbringen und ein zwei neue Kollegen/Kolleginnen finden. Aber als wichtigste Priorität: die Angst weg! Ob ich das die nächsten fünf Monate schaffe... ich hoffe es. :confused: Wenn ich auch noch das Ziel in eine WG ziehen hätte, wäre das zuviel. Aber eben, will ich ja gar nicht.das ist auch völlig okay, total unenttäuschend sondern deine meinung :]
Ich will die Ansatzpunkte annehmen, nicht alle aber welche. Doch dies geht schleppend.das tut es sicher am anfang, wie gesagt, aller anfang ist schwer. das wissen schon die babys wenn sie laufen lernen. und genau das tust du jetzt auch.
Zwischen Nymo und mir besteht aber der Unterschied, dass er jemand gefunden hatte im echten Leben. Er kann mir "nur" wie ihr alle hier Tipps geben über das Internet, nicht im reelen Leben. Das ist ein gewichtiger Unterschied. Eine Freundin im Internet ist auch nicht das gleiche wie wenn man sie in Echt in den Arm nehmen kann. Wenn ich mich gut fühle werde ich Nymo schreiben, allerdings will ich ihn ja nicht auch noch zur Verzweiflung bringen wie die Besucher in meinem Thread. Was ich damit sagen will, wenn man jemanden findet der einem mitreisst, findet man unter Umständen schneller den Weg aus diesem Loch als wenn man niemand solches hat.1. und wieder die angst, dass du etwas kaputt machen könntest, jemanden herunterziehen oder enttäuschen könntest.
warum gehst du von diesem negativen aus anstatt dir zu sagen 'vielleicht kann er mich ja mitreißen??'
wenn du so denkst wie du das hier gerade schreibst, dann wirst du dich ihm auch so gegenüber verhalten und dann wird deine 'befürchtung' auch eintreten.
2. du wartest also immer noch auf den kuchen der vom himmel fällt. ist es wirklich das was du willst? ewig warten?
Ich werde gezwungermassen die nächsten Wochen mit einer Arbeitskollegin mehr reden müssen, da die anderen nicht da sein werden. Doch auch sie redet nicht viel und ich weiss auch nicht was ich alles erzählen soll, da auch mir schnell mal die Themen ausgehen.Irgendwie habe ich ja nur grosse Hürden vor mir. Die kleinen sehe ich gar nicht wenn es sie überhaupt gibt. Na gut, während diesen zwei Wochen wird es wegen dem vorhin angesprochenen Thema auch kleinere Hürden geben aber sonst?wieso gezwungenermaßen?? wieso ist das ein zwang?? ich versteh das nicht. wenn du es als solchen siehst, dann fühlt es sich auch so an, dann kommt es auch so rüber ud überträgt sich auf den anderen und dann wird der gesprächspartner sich genauso unwohl fühlen wie du.
Wegen der fehlenden Passion, das ist ja genau der Teufelskreis wo ich drin bin. :(und das meine ich die ganze zeit, wenn ich von 'leer' und 'ziellos' spreche. :trost:
Nach dem ersten Therapiebeginn war ich schon sehr stolz auf mich. Habe es den drei Mädels, welche meine Probleme kennen, auch geschrieben, dass ich endlich ein Psychologe gefunden habe.
sehr gut!! :klatsch:
Ich sehe mich nicht als Opfer eine Therapie zu besuchen. Allerdings sehe ich mich ehrlich gesagt als Opfer da so lange schon drin zu stecken und kaum rauszukommen.sprich, du fühlst dich immer noch als opfer. und das ist wieder ein weiterer berater-ansatzpunkt, denke ich.
glaub mir, der tag wird kommen, da siehst du dich nicht mehr als opfer. wenn du den festen willen hast, da rauszukommen und NICHT mehr opfer zu sein, dann schaffst du es auch und dann wirst du es auch nicht mehr sein!
was hälst du von der idee deine gedanken, die du im forum schreibst, deinem berater zu zeigen?
alles liebe und ich freue mich, dass du so ausführlich antwortest :schmatz:
bearbeitet #498
=)So geht das also. Nun wird hinter meine rücken über mich geredet. *g
Spaß bei Seite.
Erstmal. Hallo Blue.
Leider habe ich deinen Threat immer noch nicht ganz durch. Auf jedefall kenn ich nun die letzten par Seiten. Daher weiß ich nun auch nicht genau, ob du allgemein ein Problem mit den Menschen hast, so wie das bei mir der fall war. Oder es dir einfach schwer fällt dich zu integrieren. Ich denke es war das letztere. Da du schreibst du könntest nur schwer den Kontakt zu anderen aufbauen, bzw. ihn halten. Auch dies könnte glatt von mir geschrieben sein.
Kann es sein dass wen du mal mit Kumpels weggehst nur still da sitzt, und kaum was sagst? Wem dem so ist, wirkst du natürlich schnell mal desinteressiert, und vor allem uninteressant. Man könnte also genau so gut eine Wand ansprechen. Wenn dir zum Beispiel jemand erzählt er/sie war 2 Wochen in Spanien. Was ist dann deine Antwort darauf? Richtig, dein Antwort ist eine Frage. Immer und bei jeder Gelegenheit. Zeige Interesse an deinen Umfeld, dann wirst auch du automatisch interessanter.
Dies ist natürlich nicht immer einfach, da viele Menschen auch ein EGO haben das Wort wörtlich zum Himmel stinkt. Aber dies sind dann garantiert die falschen Leute für dich. Den auch ich gehe Egoisten gekonnt aus dem weg. Den die sind nicht gut für uns. Grosses Ego, und mangelndes Selbstbewusstsein verträgt sich in etwa wie Feuer und Wasser. Wobei DU immer den kürzeren ziehen wirst. Egoisten werden sich niemals bei dir melden. Weil sie sowieso die besten, und tollsten sind. Aber denen geht es dann nicht besser wie dir. Sie sind genau so einsam, mit dem einzigen unterschied, dass es ihnen am Arsch vorbei geht. Also du siehst, das ganze ist dann eher kontraproduktiv.
Am einfachsten ist es wirklich wenn du jemand neues kennen lernst, und merkst gleich dass er sich für dich interessiert. Dann musst du zu schlagen. Also nicht dass du ihm dann eine aufs Auge haust :rolleyes: Du weißt schon. Kommunikation!! Zeig Interesse mit fragen; Wie war dein Tag? Was hast du so erlebt? Erzählt er dir Wichtige Sachen versuch sie dir zu behalten. Ich weiß auch das ist schwer, wenn man selber nicht so großes Interesse hat. Irgendwann später kommst du dann wieder auf diese Sache zurück.
Also ein Beispiel wäre. Er erzählt dir, dass er nächste Woche seine Prüfungen hat. Merkt dir das, denn du willst ja wissen ob er bestanden hat. Vorher baust du aber noch Fragen ein wie: An welchen Tag denn? Und bist du nervös? Nach seinen Prüfungen, frag ihn wie es gelaufen ist, bevor er es dir erzählen kann. Dies zeigt dieser Person das dir was an ihr liegt. Mach weiter so, und ihr werdet vielleicht sogar Freunde. Denn egal ob Freundschaft oder Beziehung, es immer ein geben und nehmen. Doch dies braucht Zeit. Hektik tat noch niemandem gut. Hypert man herum baut man nur Unfälle, und wenn's schlimm kommt, muss man das laufen erst wieder lernen. Oder man kann vielleicht gar nicht mehr laufen. Auch wirklich darauf achten, wird das interesse einseitig, dann lass es. Das bringt dich nicht weiter. Auch ruihg mal abwarten. Meldet sich diese Person auch mal von sich aus? Hab da auch so einen. Der meldet sich wirklich nur dann wenn er was braucht. Soll er doch, hab dann ganz zufällig was vor. =) Sehe ich vielleicht aus wie sein Butler? :confused:
In der Ruhe liegt die Kraft.
lg Nymo.
PS: Wo wohnst du?
Spaß bei Seite.
Erstmal. Hallo Blue.
Leider habe ich deinen Threat immer noch nicht ganz durch. Auf jedefall kenn ich nun die letzten par Seiten. Daher weiß ich nun auch nicht genau, ob du allgemein ein Problem mit den Menschen hast, so wie das bei mir der fall war. Oder es dir einfach schwer fällt dich zu integrieren. Ich denke es war das letztere. Da du schreibst du könntest nur schwer den Kontakt zu anderen aufbauen, bzw. ihn halten. Auch dies könnte glatt von mir geschrieben sein.
Kann es sein dass wen du mal mit Kumpels weggehst nur still da sitzt, und kaum was sagst? Wem dem so ist, wirkst du natürlich schnell mal desinteressiert, und vor allem uninteressant. Man könnte also genau so gut eine Wand ansprechen. Wenn dir zum Beispiel jemand erzählt er/sie war 2 Wochen in Spanien. Was ist dann deine Antwort darauf? Richtig, dein Antwort ist eine Frage. Immer und bei jeder Gelegenheit. Zeige Interesse an deinen Umfeld, dann wirst auch du automatisch interessanter.
Dies ist natürlich nicht immer einfach, da viele Menschen auch ein EGO haben das Wort wörtlich zum Himmel stinkt. Aber dies sind dann garantiert die falschen Leute für dich. Den auch ich gehe Egoisten gekonnt aus dem weg. Den die sind nicht gut für uns. Grosses Ego, und mangelndes Selbstbewusstsein verträgt sich in etwa wie Feuer und Wasser. Wobei DU immer den kürzeren ziehen wirst. Egoisten werden sich niemals bei dir melden. Weil sie sowieso die besten, und tollsten sind. Aber denen geht es dann nicht besser wie dir. Sie sind genau so einsam, mit dem einzigen unterschied, dass es ihnen am Arsch vorbei geht. Also du siehst, das ganze ist dann eher kontraproduktiv.
Am einfachsten ist es wirklich wenn du jemand neues kennen lernst, und merkst gleich dass er sich für dich interessiert. Dann musst du zu schlagen. Also nicht dass du ihm dann eine aufs Auge haust :rolleyes: Du weißt schon. Kommunikation!! Zeig Interesse mit fragen; Wie war dein Tag? Was hast du so erlebt? Erzählt er dir Wichtige Sachen versuch sie dir zu behalten. Ich weiß auch das ist schwer, wenn man selber nicht so großes Interesse hat. Irgendwann später kommst du dann wieder auf diese Sache zurück.
Also ein Beispiel wäre. Er erzählt dir, dass er nächste Woche seine Prüfungen hat. Merkt dir das, denn du willst ja wissen ob er bestanden hat. Vorher baust du aber noch Fragen ein wie: An welchen Tag denn? Und bist du nervös? Nach seinen Prüfungen, frag ihn wie es gelaufen ist, bevor er es dir erzählen kann. Dies zeigt dieser Person das dir was an ihr liegt. Mach weiter so, und ihr werdet vielleicht sogar Freunde. Denn egal ob Freundschaft oder Beziehung, es immer ein geben und nehmen. Doch dies braucht Zeit. Hektik tat noch niemandem gut. Hypert man herum baut man nur Unfälle, und wenn's schlimm kommt, muss man das laufen erst wieder lernen. Oder man kann vielleicht gar nicht mehr laufen. Auch wirklich darauf achten, wird das interesse einseitig, dann lass es. Das bringt dich nicht weiter. Auch ruihg mal abwarten. Meldet sich diese Person auch mal von sich aus? Hab da auch so einen. Der meldet sich wirklich nur dann wenn er was braucht. Soll er doch, hab dann ganz zufällig was vor. =) Sehe ich vielleicht aus wie sein Butler? :confused:
In der Ruhe liegt die Kraft.
lg Nymo.
PS: Wo wohnst du?
es geht doch nicht darum ,uns nicht zu enttäuschen! das ist einer deiner stellen, wo der berater mal genauer ansetzen könnte.enttäuschen ist vielleicht auch das falsche Wort. Ich meine einfach, dass ihr nicht das Gefühl habt, ich schmettere jeden Tipp mit Absicht oder so ab und habe für jeden Ansatzpunkt eine Ausrede.
1. und wieder die angst, dass du etwas kaputt machen könntest, jemanden herunterziehen oder enttäuschen könntest. warum gehst du von diesem negativen aus anstatt dir zu sagen 'vielleicht kann er mich ja mitreißen??'Weil ich selber zu oft enttäuscht wurde und so immer mehr ins negative Denken kam. Meine Lage wurde zusehends schlimmer bis in die heutige Situation, was auch enttäuschend ist für mich. JETZT wieder das positive Denken zu finden geht nur langsam!
2. du wartest also immer noch auf den kuchen der vom himmel fällt. ist es wirklich das was du willst? ewig warten?Natürlich nicht!! Doch ich stehe erst am "Anfang". Darum glaube ich momentan erst zeitweise daran, dass ich es alleine mit meinem Berater schaffen kann.
wieso gezwungenermaßen?? wieso ist das ein zwang?? ich versteh das nicht. wenn du es als solchen siehst, dann fühlt es sich auch so an, dann kommt es auch so rüber ud überträgt sich auf den anderen und dann wird der gesprächspartner sich genauso unwohl fühlen wie du.Wenn niemand sonst am Tisch sitzt, kann man mit niemandem anderem reden. Während der Arbeit habe ich mit ihr nur wenig zu tun und daher fällt es mir auch schwer mit ihr zu reden (mir fehlen schon die Themen) und dann noch während dieser langen Zeit wo die anderen in den Ferien sind! Dass ich ja von Grund auf kein Plappermaul bin weisst du ja.
glaub mir, der tag wird kommen, da siehst du dich nicht mehr als opfer. wenn du den festen willen hast, da rauszukommen und NICHT mehr opfer zu sein, dann schaffst du es auch und dann wirst du es auch nicht mehr sein!Ich hoffe es fest!!
was hälst du von der idee deine gedanken, die du im forum schreibst, deinem berater zu zeigen?Vieles weiss er ja schon. Ich muss auch schauen, dass ich vor lauter Aufgaben, welche ich erreichen muss nicht den Überblick verliere. Habe aber dank diesen Tagen und euren Beiträgen sicherlich wieder Gesprächsstoff für den nächsten Termin.
Danke liebe Heartflower, freut mich, dass du so rasch und fleissig zurückschreibst! :schmatz:
Hallo Nymo
Das macht nichts, wenn du noch nicht den elend langen Thread durch hast. Ich kann dir rasch sagen um was es hauptsächlich geht. Das allergrösste Problem liegt darin, dass ich keine Kollegen oder Kolleginnnen habe (keine einzige Person mehr). Habe leider auch keine Freundin. Durch dieses sich schon lang abzeichnendes Problem habe ich natürlich grösste Mühe neue Kontakte zu knüpfen geschweige denn erstmal zu finden.
Es ist so, ich habe eine ganz gute Arbeitskollegin und ein Arbeitskollege, welcher zusammen mit mir und einer ehemaligen Arbeitskollegin/ und -kollege so eine 5er Clique bildet(e). Wenn ich mit diesen Leuten zusammen sitze, versuche ich immer wieder Interesse zu zeigen und auch nachzufragen oder Fragen zu stellen. Dies gelingt mir unterdessen viel besser als noch vor einem Jahr.
Am einfachsten ist es wirklich wenn du jemand neues kennen lernst, und merkst gleich dass er sich für dich interessiert. Dann musst du zu schlagen. Also nicht dass du ihm dann eine aufs Auge haust :rolleyes:Jetzt musste ich schmunzeln. :) Das ist ein Problem, lerne ja ganz selten jemande neues kennen. Wenn es dann mal passiert (eigentlich auch nur bei der Arbeit) braucht es eine gewisse Zeit (manchmal mehr als ein Jahr!!) bis ich mich der Person gegenüber etwas öffnen kann.
Wichtige Sachen und so behalten, dies mache ich bereits. Vorallem bei der Arbeitskollegin (da ich es mit ihr am besten habe und sie ja auch am meisten sehe), beim anderen Arbeitskollegen muss ich mich grundsätzlich noch mehr öffnen. Wenn sie etwas erzählt kann ich mir dies relativ gut behalten. Ich habe zum Glück ein sehr gutes Gedächtnis, in solchen Sachen was Leute gesagt haben sowieso. Und so fällt es mir unterdessen auch relativ leicht mir ihr zu reden. Aber eben, dies brauchte viel viel Zeit.
Ich bin ein ruhiger Mensch, aber was die Ruhe betreffend meinen Problemen angeht muss ich diese zuerst wieder finden. Denn momentan dominiert darüber die Ungeduld.
lg
blue boarder
ps: Wohne in der Ostschweiz und du?
Ich hoffe es fest!!nein, ICH hoffe es für dich, und DU solltest es wollen. dann klappt's :]
Vieles weiss er ja schon. Ich muss auch schauen, dass ich vor lauter Aufgaben, welche ich erreichen muss nicht den Überblick verliere. Habe aber dank diesen Tagen und euren Beiträgen sicherlich wieder Gesprächsstoff für den nächsten Termin.das freut mich am allermeisten bluey :]
Danke liebe Heartflower, freut mich, dass du so rasch und fleissig zurückschreibst! :schmatz:na deine geschichte liegt mir eben am sehr herzen :trost:
ich hab gestern abend sogar den gedanken gehabt, dass wenn ich mal iirgendwann mit meinem freund in europa bin, ich dich besuchen könnte und mir 'die lage vor ort' anschauen könnte :) wär schon toll.
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