Beste Arbeitskollegin - meine (erste) Freundin?
1'257 Antworten123'286 AufrufeGestartet von Blue Boarder ·
Hallo Boarder
eine SHG ist keine Gruppentherapie
es hat auch niemand gesagt, daß du in einer Gruppe dein Nähebedürfnis befriedigen sollst
es ging darum, Wege aufzuzeigen, wo Menschen sich treffen, die ähnliche Probleme haben und wo du auf Verständnis triffst
desweiteren stelle ich fest, daß dein Leidensdruck noch nicht groß genug ist, denn der Mensch ist dazu veranlagt, erst etwas zu verändern, wenn er diesen Leidensdruck nicht mehr erträgt
lg isuza
eine SHG ist keine Gruppentherapie
es hat auch niemand gesagt, daß du in einer Gruppe dein Nähebedürfnis befriedigen sollst
es ging darum, Wege aufzuzeigen, wo Menschen sich treffen, die ähnliche Probleme haben und wo du auf Verständnis triffst
desweiteren stelle ich fest, daß dein Leidensdruck noch nicht groß genug ist, denn der Mensch ist dazu veranlagt, erst etwas zu verändern, wenn er diesen Leidensdruck nicht mehr erträgt
lg isuza
Hallo Blue!
Bin gerade auf deinen Thread gestossen. Dabei wollte ich hier eigentlich selbst was loswerden zu meinem Freund... Egal, jetzt erst mal zu dir: Mich hat das total berührt, was du geschrieben hast! Ich habe zwar nicht alles gelesen, aber die ersten Seiten sowie die letzten.
Und obwohl es mich traurig machte, dass sich an deiner Situation nicht viel geändert hat, denke ich nicht, dass deswegen noch keine Veränderung eingetreten ist. Z.B. gibst du den andern die dir hier schreiben viel mehr kontra als noch zu beginn, wo du zu allem ja und amen und vielen dank gesagt hast!
Und ja, ich weiss, dass das nur ein winziges Detail ist, trotzdem zeigt es mir, dass du dich in deiner Persönlichkeit weiterentwickelt hast und das ist (zumindest für mich) im Leben schon mal was sehr wichtiges!
Ich kenne Einsamkeitsgefühle übrigens auch, wenn auch aus ganz anderen Gründen. Ich habe einige Freunde, habe aber oft Mühe damit mich ihnen ganz zu öffnen, rede selten über eigene (wirkliche!) Probleme mit ihnen und fühle mich deshalb manachmal alleine. Falls du möchtest, würde es mich freuen, wenn wir uns etwas austauschen könnten?!
Ich bin übrigens auch aus der Schweiz. Woher kommst du denn genau? Und gibt es hier im Forum auch so etwas wie PN?
Ganz liebe Grüsse
Alessia
Bin gerade auf deinen Thread gestossen. Dabei wollte ich hier eigentlich selbst was loswerden zu meinem Freund... Egal, jetzt erst mal zu dir: Mich hat das total berührt, was du geschrieben hast! Ich habe zwar nicht alles gelesen, aber die ersten Seiten sowie die letzten.
Und obwohl es mich traurig machte, dass sich an deiner Situation nicht viel geändert hat, denke ich nicht, dass deswegen noch keine Veränderung eingetreten ist. Z.B. gibst du den andern die dir hier schreiben viel mehr kontra als noch zu beginn, wo du zu allem ja und amen und vielen dank gesagt hast!
Und ja, ich weiss, dass das nur ein winziges Detail ist, trotzdem zeigt es mir, dass du dich in deiner Persönlichkeit weiterentwickelt hast und das ist (zumindest für mich) im Leben schon mal was sehr wichtiges!
Ich kenne Einsamkeitsgefühle übrigens auch, wenn auch aus ganz anderen Gründen. Ich habe einige Freunde, habe aber oft Mühe damit mich ihnen ganz zu öffnen, rede selten über eigene (wirkliche!) Probleme mit ihnen und fühle mich deshalb manachmal alleine. Falls du möchtest, würde es mich freuen, wenn wir uns etwas austauschen könnten?!
Ich bin übrigens auch aus der Schweiz. Woher kommst du denn genau? Und gibt es hier im Forum auch so etwas wie PN?
Ganz liebe Grüsse
Alessia
Naja, das mit der Dankbarkeit ist mir eigentlich egal. Nur zur Richtigstellung: Ich habe in entsprechendem Beitrag Ausgang, Verein, Sozial Networks, freiwilligen Arbeit, Singletreffs, Schach und Kirche erwähnt, auch die Sportarten Unihockey und Fussball, die du gerne spielen würdest...ok sind wirklich keine Vorschläge...ACHTUNG IRONIE...
Ich mach nochmal einen Versuch was deine Ängste betrifft: Im Ort wo ich lebe, haben wir einen hohen Aussichtsturm, etwsa 250 Stufen, bis du oben bist. Mal angenommen, wir haben einen Menschen mit Höhenangst. Für mich gibts hier 2 Möglichkeiten, für dich 3. Möglichkeit 1: Er geht immer wieder hin, steigt langsam immer eine Stufe mehr hoch, vielleicht gehts auch wieder mal eine zurück. Aber durchdas, das er sich der Situation stellt und die Heausforderung annimmt, ist die Chance gross, dass er irgendwann oben ankommen und sehen wird, dass die Ängste zum grössten Teil unbegründet waren. Die zweite Variante ist, die Schwäche als solches zu akzeptieren und sich dadurch nicht heftig beeinträchtigen zu lassen, dafür halt sich seiner Stärken besinnen. Das kann durchaus auch eine Variante sein. Ängste können ja durchaus auch berechtigt sein und sind bis zu einem bestimmten Grad natürlich. Bei diesen beiden Möglichkeiten sehe ich nur zufriedene Leute.
Du wählst Variante 3. Du hast auch Höhenangst, kannst oder willst dich aber nicht (zumindest nicht genug), mit ihr Auseinandersetzen und steigst nicht hoch - wenn jetzt Varainte 2 Greifen würde, dass du die Angst halt akzeptierst, da du sie nicht Auflösen kannst/willst, wäre es kein Problem. Du wählst aber Variante 3. Du steigst nicht hoch und bist mit deiner Situatuon aber mehr als frustriet. Natrürlich kannst du in dieser Situation bleiben - ich würde aber Variante 1 oder 2 wählen, weil selber der Regisseur über mein Leben sein will.
Ich mach nochmal einen Versuch was deine Ängste betrifft: Im Ort wo ich lebe, haben wir einen hohen Aussichtsturm, etwsa 250 Stufen, bis du oben bist. Mal angenommen, wir haben einen Menschen mit Höhenangst. Für mich gibts hier 2 Möglichkeiten, für dich 3. Möglichkeit 1: Er geht immer wieder hin, steigt langsam immer eine Stufe mehr hoch, vielleicht gehts auch wieder mal eine zurück. Aber durchdas, das er sich der Situation stellt und die Heausforderung annimmt, ist die Chance gross, dass er irgendwann oben ankommen und sehen wird, dass die Ängste zum grössten Teil unbegründet waren. Die zweite Variante ist, die Schwäche als solches zu akzeptieren und sich dadurch nicht heftig beeinträchtigen zu lassen, dafür halt sich seiner Stärken besinnen. Das kann durchaus auch eine Variante sein. Ängste können ja durchaus auch berechtigt sein und sind bis zu einem bestimmten Grad natürlich. Bei diesen beiden Möglichkeiten sehe ich nur zufriedene Leute.
Du wählst Variante 3. Du hast auch Höhenangst, kannst oder willst dich aber nicht (zumindest nicht genug), mit ihr Auseinandersetzen und steigst nicht hoch - wenn jetzt Varainte 2 Greifen würde, dass du die Angst halt akzeptierst, da du sie nicht Auflösen kannst/willst, wäre es kein Problem. Du wählst aber Variante 3. Du steigst nicht hoch und bist mit deiner Situatuon aber mehr als frustriet. Natrürlich kannst du in dieser Situation bleiben - ich würde aber Variante 1 oder 2 wählen, weil selber der Regisseur über mein Leben sein will.
Hallo Boarder
womit du der Lösung deines Problems vlt ein bißchen näher kommst.,...
siehe Alessia......
was stibolo schreibt ist genau richtig.....üben, üben, üben....hat meine Thera neulich zu mir gesagt......Rückschritte gehören dazu.....
lg isuza
womit du der Lösung deines Problems vlt ein bißchen näher kommst.,...
siehe Alessia......
was stibolo schreibt ist genau richtig.....üben, üben, üben....hat meine Thera neulich zu mir gesagt......Rückschritte gehören dazu.....
lg isuza
Hallo zusammen!
@Isuza
Ich weiss, ich möchte in einer solchen Gruppe auch nicht mein Nähebedürfnis befriedigen. Aber ich meine, dass es sehr lange gehen würde bis ich da jemanden wirklich vertrauen könnte. Dies dauerte auch bei Personen in meinem (Arbeits)umfeld schon sehr lange, obwohl ich diese tagtäglich sehe.
Weiss nicht ob man als aussenstehende Person wirklich beurteilen kann, wie gross der Leidensdruck bei einer Person ist. Ich bezweifle es. Wenn der Leidensdruck nicht da ist, hätte ich mich ja auch nie im Leben bei einer Therapie angemeldet. Das war wirklich schwierig für mich.
Rückschritte gehören dazu, doch es macht es jedes Mal schwierig für mich danach wieder "aufzustehen"...
@Alessia
Danke für deine schöne Nachricht.
@Stibolo
Du hast in dem Fall eine seltsame Art, "Vorschläge" zu machen!? Aber egal.
Es gibt für mich nur Variante 1. Mit Variante 2 komme ich irgendwie doch nie richtig weiter. Ich kenne meine Stärken und bin mir bewusst was für ein toller Mensch ich bin. Doch ich kann fast niemandem diese Stärken beweisen, da ich so "niemanden" habe. Meine Schwächen kenne ich auch. Doch in dieser Situation kann ich sie nicht akzeptieren. Ich hadere immer wieder damit. Variante 3 will ich auch verhindern.
Also Variante 1!
@Isuza
Ich weiss, ich möchte in einer solchen Gruppe auch nicht mein Nähebedürfnis befriedigen. Aber ich meine, dass es sehr lange gehen würde bis ich da jemanden wirklich vertrauen könnte. Dies dauerte auch bei Personen in meinem (Arbeits)umfeld schon sehr lange, obwohl ich diese tagtäglich sehe.
Weiss nicht ob man als aussenstehende Person wirklich beurteilen kann, wie gross der Leidensdruck bei einer Person ist. Ich bezweifle es. Wenn der Leidensdruck nicht da ist, hätte ich mich ja auch nie im Leben bei einer Therapie angemeldet. Das war wirklich schwierig für mich.
Rückschritte gehören dazu, doch es macht es jedes Mal schwierig für mich danach wieder "aufzustehen"...
@Alessia
Danke für deine schöne Nachricht.
trotzdem zeigt es mir, dass du dich in deiner Persönlichkeit weiterentwickelt hast und das ist (zumindest für mich) im Leben schon mal was sehr wichtiges!Das freut mich sehr, dies zu hören!!
@Stibolo
Du hast in dem Fall eine seltsame Art, "Vorschläge" zu machen!? Aber egal.
Es gibt für mich nur Variante 1. Mit Variante 2 komme ich irgendwie doch nie richtig weiter. Ich kenne meine Stärken und bin mir bewusst was für ein toller Mensch ich bin. Doch ich kann fast niemandem diese Stärken beweisen, da ich so "niemanden" habe. Meine Schwächen kenne ich auch. Doch in dieser Situation kann ich sie nicht akzeptieren. Ich hadere immer wieder damit. Variante 3 will ich auch verhindern.
Also Variante 1!
Ich kenne meine Stärken und bin mir bewusst was für ein toller Mensch ich bin.Wenn du so ein toller Hecht bist, musst du ja auch keine Angst haben...
Wenn du so ein toller Hecht bist, musst du ja auch keine Angst haben...:confused: ?????
Hi Blue Boarder,
ich hab so ein bisschen das selbe Problem wie du, vielleicht nicht so ausgeprägt. Inzwischen aber löse ich es. Es bringt dich nicht voran, immer nur Probleme zu sehen. Jetzt musst du anfangen Lösungen zu sehen - ja zu sehen - vorhanden sind sie schon längst.
Ich habe auch fast keine Freunde, okay, wohne ja auch seit einem halben Jahr in einem fremden Land. Aber egal, wieso du keine Freunde hast - mache dein Glück nicht von anderen abhängig. Andere tun das auch nicht und du wirst solchen Leuten schnell zur Last und damit auf die Nase fallen.
Schritt 1: eigene Interessen... Suche dir etwas, was dich interessiert und bleibe dran. Das muss nicht zwangsläufig etwas sein, bei dem du neue Freunde finden kannst. Bei mir ist es Elektronik, ich denk mit Schaltungen aus und bastle und messe daran herum. Über das Hobby finde ich keine Freunde, aber es ist mein Hobby und ich kann Freunden davon erzählen. Das wirst du später auch können. Wie wäre es, wenn du anfängst ein spannendes Buch zu lesen? Kauf dir eins und damit du nicht aus Bequemlichkeit sagen kannst: "Ich weiss nicht welches" - kauf dir von Tom Clancy "Im Zeichen des Drachen" - das finde ich sehr gelungen - Action, Spannung, viel High-Tech, bisschen Politik, ein Konflikt um Öl und Gold zwischen Russland und China.
Schritt 2: Lies das Buch auch, nachdem du es gekauft hast ;-)
Schritt 3: Werde ein positiver Mensch. Ich habe mich einmal entspannt hingesetzt (bei mir ist das in der Badewanne) und habe mich selbst reflektiert. Klingt total bekloppt, aber ja ich habe mir verschiedene Fragen gestellt:
- Was ist das Ziel in meinem Leben?
- Was stört mich an meinem Leben?
- Was stört mich an mir selbst und wieso?
- Wie wirke ich auf Menschen?
Diese Fragen solltest du dir ehrlich beantworten, ohne sie dir schön zu reden! Und halte deine Antworten schriftlich fest, du wirst es brauchen! Ich selbst habe zum Beispiel bei Frage 1 herausgefunden, dass ich mit meinem Ziel im Leben bei relativ vielen Menschen auf unverständnis stossen werde. Es ist trotzdem mein Ziel, dafür kämpfe ich und ich werde sicherlich noch die ein oder andere Person finden, die dieses Ziel auch verfolgt!
Nachdem du dich sachlich mit dir selbst beschäftigt hast, ohne in Selbstmitleid auszubrechen schaust du dann, welche "einfachen Dinge" du an dir ändern kannst. Bei mir ist dabei unter anderem folgendes herausgekommen:
- Jeden Tag lächeln. Ich lächle jetzt jeden Tag im Zug leicht, sprich ich schaue nicht mehr wie ein verzweifelter Mensch. Und ich bin weniger verzweifelt.
- Menschen in die Augen schauen. Ich schaue jeden Tag bewusst Menschen in die Augen, ohne wegzusehen. Das konnte ich früher nicht, bzw. habe es automatisch vermieden. Ich habe mich ein paar mal dazu gezwungen, inzwischen ist es kein Problem mehr.
- Geduldig mit mir selbst und anderen sein! Alles braucht seine Zeit. Man kann nicht die Welt an einem Tag retten, wenn man sie überhaupt retten kann. Trotzdem sollte man sie retten, sprich, nur weil etwas nicht sofort klappt, sollte man nicht die Flinte ins Korn werfen. Im anderen extrem sollte man nicht ständig auf 100% fahren, um etwas zu erreichen, man wird es nicht durchhalten und dann seine schlechten Ergebnisse auf sich selbst zurückführen.
- Zugeben, dass ich Fehler mache - das fiel mir oft schwer. Ich habe zwar nach aussen den Anschein eines kühl berechnenden Menschen gemacht, dem das nichts ausmacht, etwas falsch zu machen, aber mich selbst habe ich immer "bestraft", wenn ich Fehler gemacht habe. Inzwischen habe ich mich davon überzeugt, dass ich genau so Fehler machen darf wie alle anderen. Ich erwarte inzwischen keinen Perfektionismus mehr von mir.
ICH HABE MIR DAFÜR GROSSE, VERSCHIEDENFARBIGE ERINNERUNGSZETTEL GEMACHT, die ich jeden Tag sehen muss. Die hängen an Türen und liegen auf Tischen und wechseln immer mal die Position, damit man sich nicht dran gewöhnt und sie nicht ignoriert. Auch gibt es "Hinweis-Einträge" im Kalender meines Handys, ohne Witz, es gab lange den täglichen Hinweis: "Einen Menschen anlächeln, nachdem du Ihn zuerst durch die Tür hast schreiten lassen" - natürlich kodiert, damit das niemand erkennt :-D
So, ich hoffe du kannst dir ein paar Tricks abschauen, falls du noch mehr hinweise brauchst, dann schreib einfach.
ABER: ich will kein "ich kann das nicht" oder "das passt nicht zu mir" oder anderes hören, was du sagst, um dich in Bequemlichkeit und Selbstmitleid zu begeben und nichts ändern zu müssen.
Das wird deine erste Aufgabe: Du schreibst im nächsten Bericht etwas positives und du sagst uns, was du festgestellt hast, was du als nächste Beschäftigung tun wirst!
Viele Grüsse aus dem Nachbarland, Michael
ich hab so ein bisschen das selbe Problem wie du, vielleicht nicht so ausgeprägt. Inzwischen aber löse ich es. Es bringt dich nicht voran, immer nur Probleme zu sehen. Jetzt musst du anfangen Lösungen zu sehen - ja zu sehen - vorhanden sind sie schon längst.
Ich habe auch fast keine Freunde, okay, wohne ja auch seit einem halben Jahr in einem fremden Land. Aber egal, wieso du keine Freunde hast - mache dein Glück nicht von anderen abhängig. Andere tun das auch nicht und du wirst solchen Leuten schnell zur Last und damit auf die Nase fallen.
Schritt 1: eigene Interessen... Suche dir etwas, was dich interessiert und bleibe dran. Das muss nicht zwangsläufig etwas sein, bei dem du neue Freunde finden kannst. Bei mir ist es Elektronik, ich denk mit Schaltungen aus und bastle und messe daran herum. Über das Hobby finde ich keine Freunde, aber es ist mein Hobby und ich kann Freunden davon erzählen. Das wirst du später auch können. Wie wäre es, wenn du anfängst ein spannendes Buch zu lesen? Kauf dir eins und damit du nicht aus Bequemlichkeit sagen kannst: "Ich weiss nicht welches" - kauf dir von Tom Clancy "Im Zeichen des Drachen" - das finde ich sehr gelungen - Action, Spannung, viel High-Tech, bisschen Politik, ein Konflikt um Öl und Gold zwischen Russland und China.
Schritt 2: Lies das Buch auch, nachdem du es gekauft hast ;-)
Schritt 3: Werde ein positiver Mensch. Ich habe mich einmal entspannt hingesetzt (bei mir ist das in der Badewanne) und habe mich selbst reflektiert. Klingt total bekloppt, aber ja ich habe mir verschiedene Fragen gestellt:
- Was ist das Ziel in meinem Leben?
- Was stört mich an meinem Leben?
- Was stört mich an mir selbst und wieso?
- Wie wirke ich auf Menschen?
Diese Fragen solltest du dir ehrlich beantworten, ohne sie dir schön zu reden! Und halte deine Antworten schriftlich fest, du wirst es brauchen! Ich selbst habe zum Beispiel bei Frage 1 herausgefunden, dass ich mit meinem Ziel im Leben bei relativ vielen Menschen auf unverständnis stossen werde. Es ist trotzdem mein Ziel, dafür kämpfe ich und ich werde sicherlich noch die ein oder andere Person finden, die dieses Ziel auch verfolgt!
Nachdem du dich sachlich mit dir selbst beschäftigt hast, ohne in Selbstmitleid auszubrechen schaust du dann, welche "einfachen Dinge" du an dir ändern kannst. Bei mir ist dabei unter anderem folgendes herausgekommen:
- Jeden Tag lächeln. Ich lächle jetzt jeden Tag im Zug leicht, sprich ich schaue nicht mehr wie ein verzweifelter Mensch. Und ich bin weniger verzweifelt.
- Menschen in die Augen schauen. Ich schaue jeden Tag bewusst Menschen in die Augen, ohne wegzusehen. Das konnte ich früher nicht, bzw. habe es automatisch vermieden. Ich habe mich ein paar mal dazu gezwungen, inzwischen ist es kein Problem mehr.
- Geduldig mit mir selbst und anderen sein! Alles braucht seine Zeit. Man kann nicht die Welt an einem Tag retten, wenn man sie überhaupt retten kann. Trotzdem sollte man sie retten, sprich, nur weil etwas nicht sofort klappt, sollte man nicht die Flinte ins Korn werfen. Im anderen extrem sollte man nicht ständig auf 100% fahren, um etwas zu erreichen, man wird es nicht durchhalten und dann seine schlechten Ergebnisse auf sich selbst zurückführen.
- Zugeben, dass ich Fehler mache - das fiel mir oft schwer. Ich habe zwar nach aussen den Anschein eines kühl berechnenden Menschen gemacht, dem das nichts ausmacht, etwas falsch zu machen, aber mich selbst habe ich immer "bestraft", wenn ich Fehler gemacht habe. Inzwischen habe ich mich davon überzeugt, dass ich genau so Fehler machen darf wie alle anderen. Ich erwarte inzwischen keinen Perfektionismus mehr von mir.
ICH HABE MIR DAFÜR GROSSE, VERSCHIEDENFARBIGE ERINNERUNGSZETTEL GEMACHT, die ich jeden Tag sehen muss. Die hängen an Türen und liegen auf Tischen und wechseln immer mal die Position, damit man sich nicht dran gewöhnt und sie nicht ignoriert. Auch gibt es "Hinweis-Einträge" im Kalender meines Handys, ohne Witz, es gab lange den täglichen Hinweis: "Einen Menschen anlächeln, nachdem du Ihn zuerst durch die Tür hast schreiten lassen" - natürlich kodiert, damit das niemand erkennt :-D
So, ich hoffe du kannst dir ein paar Tricks abschauen, falls du noch mehr hinweise brauchst, dann schreib einfach.
ABER: ich will kein "ich kann das nicht" oder "das passt nicht zu mir" oder anderes hören, was du sagst, um dich in Bequemlichkeit und Selbstmitleid zu begeben und nichts ändern zu müssen.
Das wird deine erste Aufgabe: Du schreibst im nächsten Bericht etwas positives und du sagst uns, was du festgestellt hast, was du als nächste Beschäftigung tun wirst!
Viele Grüsse aus dem Nachbarland, Michael
:confused: ?????Ich kenne dich nicht und weiss nicht, wie du im real life auf Andere wirkst. Aber es wird seine Gründe haben, warum du einsam bist. Ich habe durchaus auch ein gesundes Selbstbewusstsein, trotzdem würde ich mich nie als "was für ein toller Mensch ich bin" bezeichnen. Wirkt auf mich sehr arrogant. Vielleicht strahlst du das aus und kommst daher nicht zu Kontakten mit Anderen. Es ist schon wichtig, dass man ein gutes Selbstwertgefühl hat und man darf durchaus auch Stolz auf Erreichtes sein. Wenn man so will hat sicher jeder Mensch irgendetwas tolles ansich, und trotzdem würden sie sich eher nicht mit diesem Attribut schmücken, weil es ganz natürlich ist, eben auch weniger tolle Seiten an sich zu haben. Was ja nicht bedeutet, dass man kein guter, korrekter Mensch ist.
@Alfi
Ich berichte euch gerne etwas positives. Nur geht das nicht ganz so schnell.
Muss mir mal ein paar Gedanken machen wie es weiter gehen soll. Manchmal ist auch das schon schwierig. Unter der Woche komme ich müde und kaputt nach Hause, will abschalten, klare Gedanken machen über dieses ernste Thema gelingt dann oft nicht. Und am Wochenende? Da muss ich die traurigen Gedanken aus dem Weg räumen, dann gelingt es mir hoffentlich...
Ein eigenes Interesse bei mir ist die Modelleisenbahn. Doch oft habe ich auch für dieses Hobby keinen Elan, also stimmt doch etwas nicht?? Der Wunsch nach Freunden, Zweisamkeit, Kontakt ist riesig bei mir!! Es ist richtig schwierig dieses Verlangen zu unterbinden.
Erinnerungszettel sind eine gute Idee. Etwas ähnliches habe ich auch schon probiert. Das Problem war aber jedesmal, dass man nachlässig wurde. Irgendwann ist mir der ganze "Zauber" dann mit der Zeit verleidet und ich habe wieder aufgehört.
@ Stibolo
Es ist schade, dass du mich nicht im realen Leben kennst. Sonst würdest du mich mit anderen Augen betrachten. Es hat seine Gründe, dass ich einsam bin. Doch sind es vielleicht andere als du gerade gedacht hast?!
Ich bin überhaupt nicht arrogant, ich wirke auch nicht so. Da bin ich mir ganz sicher, das weiss ich wirklich! Ich wirke eher traurig, verzweifelt und schüchtern auf andere. Eine Zeit lang als es mir besser ging, konnte ich dies etwas ablegen. Doch nun ist es mit der negativen Gefühlslage wieder anderst.
Ich berichte euch gerne etwas positives. Nur geht das nicht ganz so schnell.
Muss mir mal ein paar Gedanken machen wie es weiter gehen soll. Manchmal ist auch das schon schwierig. Unter der Woche komme ich müde und kaputt nach Hause, will abschalten, klare Gedanken machen über dieses ernste Thema gelingt dann oft nicht. Und am Wochenende? Da muss ich die traurigen Gedanken aus dem Weg räumen, dann gelingt es mir hoffentlich...
Ein eigenes Interesse bei mir ist die Modelleisenbahn. Doch oft habe ich auch für dieses Hobby keinen Elan, also stimmt doch etwas nicht?? Der Wunsch nach Freunden, Zweisamkeit, Kontakt ist riesig bei mir!! Es ist richtig schwierig dieses Verlangen zu unterbinden.
Erinnerungszettel sind eine gute Idee. Etwas ähnliches habe ich auch schon probiert. Das Problem war aber jedesmal, dass man nachlässig wurde. Irgendwann ist mir der ganze "Zauber" dann mit der Zeit verleidet und ich habe wieder aufgehört.
@ Stibolo
Es ist schade, dass du mich nicht im realen Leben kennst. Sonst würdest du mich mit anderen Augen betrachten. Es hat seine Gründe, dass ich einsam bin. Doch sind es vielleicht andere als du gerade gedacht hast?!
Ich bin überhaupt nicht arrogant, ich wirke auch nicht so. Da bin ich mir ganz sicher, das weiss ich wirklich! Ich wirke eher traurig, verzweifelt und schüchtern auf andere. Eine Zeit lang als es mir besser ging, konnte ich dies etwas ablegen. Doch nun ist es mit der negativen Gefühlslage wieder anderst.
Nocheinmal, für Dich. Du hast alles was Du brauchst! Es fehlt dir an Nichts! Und Du hast jede tolle Möglichkeit die Du haben kannst! .. Das wirst Du mir nicht glauben, denn Du musst es selber sehen... und vielleicht ist sogar dieses Lesen hier gar nicht so förderlich für Dich. Vielleicht ist es gewissermassen ein Ersatz, eine kleine Entschädigung, die Dir zwar nicht das geben kann, was Du willst, aber die Dich trotzdem irgendwie eine zeit
lang befriedigt. Mach das weiter, wenn es dir hilft! Ich mein das ernst. Aber vielleicht kommt ja doch noch der Zeitpunkt, wo Du "mehr" willst, als das.. Weisst Du eigentlich noch, was das "Wollen" ist? Ich meine, eines von diesen "Unbedingten"...?
lang befriedigt. Mach das weiter, wenn es dir hilft! Ich mein das ernst. Aber vielleicht kommt ja doch noch der Zeitpunkt, wo Du "mehr" willst, als das.. Weisst Du eigentlich noch, was das "Wollen" ist? Ich meine, eines von diesen "Unbedingten"...?
Ich glaube dir durchaus, dass du nicht arrogant bist, sondern eher traurig, schüchtern und wahrscheinlich auch hilflos auf Andere wirkst. Meine Aussage betraf sich nur auf deine Worte, wie tu ein toller Mensch bist. Weil ich das nie so sagen würde und auch kaum jemand kenne, der sich selber als toller Mensch bezeichnet.
Bei all dem was du machst vergisst du eines: Wenn du ein ausfüllendes Hobby (mit Gesellschaft...) hättest, würde dir das Energie geben. Ich denke, heute kommen fast alle müde und kaputt von der Arbeit. Und ich freue mich auch auf Abende wo ich weiss, dass ich nirgends mehr hinmuss, den Gedanken nachhängen kann, chillen. etc. Aber jeden Abend möchte ich dies nicht machen. Wenn du ein sinnvolles Hobby hättest, würdest du automatisch weniger negative Gedanken haben. Ich weiss, für Vereine bist du nicht der Typ dazu...Ich schreibe dir jetzt einfach von mir. Ich bin in einem Verein, wir treffen uns einmal die Woche. Ich gebe zu, es kann auch mal vorkommen, dass ich mich motivieren muss, hinzugehen. Aber ich sage dir auch, dass ich jedes Mal mit mehr Energie nach Hause gegangen bin, als ich gekommen bin. Sei es, ob ich motiviert war, oder ob es mir ausnahmsweise nicht drum war.
Vielleicht solltest du joggen gehen, in der Zeit wo du nur den Gedanken nachhängst. Das kannst du beim Joggen auch, allerdings kann das Joggen oder Sport allgemein (könnte zB. auch ein Fitnesscenter sein) eine sehr befreiende Wirkung haben.
Gespannt warte ich auf deine Einwände...
Bei all dem was du machst vergisst du eines: Wenn du ein ausfüllendes Hobby (mit Gesellschaft...) hättest, würde dir das Energie geben. Ich denke, heute kommen fast alle müde und kaputt von der Arbeit. Und ich freue mich auch auf Abende wo ich weiss, dass ich nirgends mehr hinmuss, den Gedanken nachhängen kann, chillen. etc. Aber jeden Abend möchte ich dies nicht machen. Wenn du ein sinnvolles Hobby hättest, würdest du automatisch weniger negative Gedanken haben. Ich weiss, für Vereine bist du nicht der Typ dazu...Ich schreibe dir jetzt einfach von mir. Ich bin in einem Verein, wir treffen uns einmal die Woche. Ich gebe zu, es kann auch mal vorkommen, dass ich mich motivieren muss, hinzugehen. Aber ich sage dir auch, dass ich jedes Mal mit mehr Energie nach Hause gegangen bin, als ich gekommen bin. Sei es, ob ich motiviert war, oder ob es mir ausnahmsweise nicht drum war.
Vielleicht solltest du joggen gehen, in der Zeit wo du nur den Gedanken nachhängst. Das kannst du beim Joggen auch, allerdings kann das Joggen oder Sport allgemein (könnte zB. auch ein Fitnesscenter sein) eine sehr befreiende Wirkung haben.
Gespannt warte ich auf deine Einwände...
@AlfiEin eigenes Interesse bei mir ist die Modelleisenbahn. Doch oft habe ich auch für dieses Hobby keinen Elan, also stimmt doch etwas nicht?? Der Wunsch nach Freunden, Zweisamkeit, Kontakt ist riesig bei mir!! Es ist richtig schwierig dieses Verlangen zu unterbinden.Hey ist doch super! Ich mag auch Modelleisenbahn, habe aber leider grad keine. Ich war früher in einem Modellbahnclub =) Vlt suche ich mir hier auch wieder einen, habe aber noch andere Interessen...
Es wäre Zufall, wenn du auch aus der Zentralschweiz kommen würdest, aber ich würd gern mal mit dir über unser gemeinsames Hobby quatschen!
Ach ja schieb bitte keine Ausreden mehr vor hier - du brauchst uns nicht begründen, wieso du all unsere Ratschläge ignorierst. Wenn du sie ignorierst dann zeigst du uns nur, dass es dir nicht wirklich wichtig ist, Freunde zu finden. Und mach dir eins klar: Sie werden nicht bei dir an der Türe klingeln und dich anbetteln, deine Freunde sein zu dürfen ;)
Mach dir keine sorgen wegen dem "Arrogant klingen" deiner Worte... es ist schwierig, bei allen Menschen den gewünschten Eindruck zu erwecken. Denn wenn du nichts tust oder nur jammerst kommt der Eindruck auf, dass du ein Langweiler bist. Wenn du etwas tust und zwar nicht, um anderen damit zu imponieren, dann bist du kein Langweiler. Es gibt übrigens auch Krankheiten, die diese Trägheit und Lustlosigkeit auslösen. In meinem Fall war es eine Zöliakie - das heisst jetzt aber nicht das du das auch hast ;) Bei Zöliakie ist die Verdauung und damit die Nährstoffaufnahme beeinträchtigt und dadurch fehlen dem Körper wichtige Substanzen. Seit ich meine Ernährung entsprechend umgestellt habe merke ich auch, dass es langsam damit Bergauf geht. Vielleicht hast du auch irgend etwas physisches, das dein psychisches Loch verursacht.
Weisst Du eigentlich noch, was das "Wollen" ist? Ich meine, eines von diesen "Unbedingten"...?Auf was möchtest du hinaus??
Wenn du ein sinnvolles Hobby hättest, würdest du automatisch weniger negative Gedanken haben.Ja, das ist richtig.
Es wäre Zufall, wenn du auch aus der Zentralschweiz kommen würdest, aber ich würd gern mal mit dir über unser gemeinsames Hobby quatschen!- Komme aus der Ostschweiz! - das ist nicht richtig!
dann zeigst du uns nur, dass es dir nicht wirklich wichtig ist, Freunde zu finden.
Auf was möchtest du hinaus??auf die höchsten Berge und den Gipfel des Universums! ;) in diesem Fall aber auf einen Zustand, an den ich Dich erinnern will. ... ich denke dabei immer an das Zitat von Archimedes: "Gebt mir einen festen Punkt und ich hebe die Welt aus den Angeln!" für mich hat das eine mächtige Wirkung,...
Du brauchst nicht mehr als das, diesen einen Punkt. Dieses Eine, was Dich sicher sein lässt- egal was ist. Und das ist unabhängig von den anderen Begebenheiten! Für mich hat es was mit "wollen" und starkem Wünschen, Sehnen zutun. Das empfinde ich dann so stark, dass es überhaupt nicht infrage kommt, dass dem nicht so sein könnte... ich bestehe irgendwie so fest darauf, weil ich mir sicher bin, dass es nur so sein kann. Und ich spreche von einem Gefühl.. etwas schwammig vielleicht, die Erklärung... sorry. Ich meine, wenn Dir sowieso alles egal wird, ich meine das nicht wertend und kenne das selbst, dann ergreiffe diese Möglichkeit! Nicht vom Kopf aus, nicht von irgendwoher... sondern lass Dir alles egal sein! "Schmeiss" alles hin- so stark und intensiv wie Du Dich in dieses Gefühl reinfühlen kannst! Steiger Dich rein, verlier Dich drin! Ich sag Dir, das hat so eine befreiende Wirkung... wenn Du mich richtig verstehst? (sonst frag bitte)
Wenn ich den Faden verlier, und lange nicht weiss, was eigentlich ist und wo ich bin und was ich eigentlich mache usw... wenn zuviele Gefühle, Emotionen mich durcheinander wirbeln.. dies und das.. ich liebe die Autofahrten alleine. Mehr als ich hier beschreiben kann. Ich alleine, und die Strasse und das grosse Nichts. Weite. Das ist geil, das tut so gut, einfach "nicht" zu sein,... du verschwimmst in der Strasse ... gibst alles auf auf dieser Strecke und lässt alles fallen... ich habe währrend diesen Autofahrten nocheinmal gespürt, was überhaupt ist, was ich bin.
Ich kann Dir nur empfehlen, deinen "geheimen" Wünschen nachzugehen, sie aufzuspüren und zu verwirklichen... frag Dich nicht was das soll, wenn es irgendwie "zieht", dann geh mit.
Hoffe dieser "komische" Beitrag kann Dir ein wenig helfen? ;)
Alles Liebe!
Rosenkatze
Hallo Rosenkatze, ich verstehe nicht wirklich was du mir mit deinem Beitrag sagen willst.
Ach, Blue Boarder, ich übersetze es mal kurz und knapp und hoffe, den Punkt zu treffen:
Du musst deinen Lebenszweck finden! Etwas, was so stark ist, dass es über alle Zweifel erhaben ist. Eine Leidenschaft. Etwas wofür dein Feuer brennt. Und etwas, das eine Konstante für dich bildet, was du immer tun wirst, wo du dein eigener Held bist (aber niemandem so sagen, klingt sonst wieder arrogant ;-) )
Zum Beispiel Modelleisenbahn. Ich habe früher auch gedacht: Mit dem Hobby find ich bestimmt keine Frau. Und auch ein Teil meiner weiblichen Freunde hat gesagt: Micha das ist voll das Langweilerhobby. Weisst du das ist scheissegal, es gefällt dir, es macht Spass, es ist kreativ und es geht andere einen feuchten Kehricht an, was du in deiner Freizeit machst. Übrigens habe ich auch mal ein Mädchen gefunden, das ganz begeistert war von der Modelleisenbahn, die wir bei meinem Vater bauen (okay inzwischen bin ich so weit weg von zu Hause, dass er sie baut). Sie hat sich da hineingeträumt und Frauen träumen gern ;) Mache Modelleisenbahn zu deinem Traum oder wenn du meinst das Modelleisenbahn es doch nicht ist, dann etwas anderes... Modellautos, Modellflugzeuge wären auch gut, da kommst du wenigstens an die frische Luft, das befreit auch.
Du hast doch eine Modelleisenbahn, oder? Mach doch mal 1-2 Fotos und stell sie hier rein ;) Ich würde sie gern einmal sehen und die anderen sicher auch. Und du kannst sicher stolz sein auf deine Eisenbahn. Stell deinen Lieblingszug aufs Gleis und dann gehts los =)
Du musst deinen Lebenszweck finden! Etwas, was so stark ist, dass es über alle Zweifel erhaben ist. Eine Leidenschaft. Etwas wofür dein Feuer brennt. Und etwas, das eine Konstante für dich bildet, was du immer tun wirst, wo du dein eigener Held bist (aber niemandem so sagen, klingt sonst wieder arrogant ;-) )
Zum Beispiel Modelleisenbahn. Ich habe früher auch gedacht: Mit dem Hobby find ich bestimmt keine Frau. Und auch ein Teil meiner weiblichen Freunde hat gesagt: Micha das ist voll das Langweilerhobby. Weisst du das ist scheissegal, es gefällt dir, es macht Spass, es ist kreativ und es geht andere einen feuchten Kehricht an, was du in deiner Freizeit machst. Übrigens habe ich auch mal ein Mädchen gefunden, das ganz begeistert war von der Modelleisenbahn, die wir bei meinem Vater bauen (okay inzwischen bin ich so weit weg von zu Hause, dass er sie baut). Sie hat sich da hineingeträumt und Frauen träumen gern ;) Mache Modelleisenbahn zu deinem Traum oder wenn du meinst das Modelleisenbahn es doch nicht ist, dann etwas anderes... Modellautos, Modellflugzeuge wären auch gut, da kommst du wenigstens an die frische Luft, das befreit auch.
Du hast doch eine Modelleisenbahn, oder? Mach doch mal 1-2 Fotos und stell sie hier rein ;) Ich würde sie gern einmal sehen und die anderen sicher auch. Und du kannst sicher stolz sein auf deine Eisenbahn. Stell deinen Lieblingszug aufs Gleis und dann gehts los =)
Ja, ich habe eine kleine Modelleisenbahn (schicke dir mal einen Link, Alfi, mit Fotos). Das Feuer brennt aber nur zeitweise dafür. Die Leidenschaft ist da, aber nicht unermüdlich.
Ich habe das Gefühl, dass ich in dieser Situation gar keine unermüdliche Leidenschaft für etwas entfachen kann!!?
Wie ich schon einige Male erwähnt habe ist der Wunsch nach Kontakt und "Nähe" sehr sehr gross bei mir. Ich kann das nicht ausblenden oder abschalten. Ich wüsste nicht WIE! Seit Jaaahren mache ich so vieles alleine. Genau das will ich nicht mehr. Bezweifle einfach ob es möglich ist ein loderndes Feuer für etwas zu entfachen mit diesen "Voraussetzungen".
Der Gedanke ist nicht bei der zu suchenden Leidenschaft, der Gedanke ist immer woanders....
Ich habe das Gefühl, dass ich in dieser Situation gar keine unermüdliche Leidenschaft für etwas entfachen kann!!?
Wie ich schon einige Male erwähnt habe ist der Wunsch nach Kontakt und "Nähe" sehr sehr gross bei mir. Ich kann das nicht ausblenden oder abschalten. Ich wüsste nicht WIE! Seit Jaaahren mache ich so vieles alleine. Genau das will ich nicht mehr. Bezweifle einfach ob es möglich ist ein loderndes Feuer für etwas zu entfachen mit diesen "Voraussetzungen".
Der Gedanke ist nicht bei der zu suchenden Leidenschaft, der Gedanke ist immer woanders....
bearbeitet #839
Schaf dir einen kleinen Hund an, der so niedlich aussieht, dass man (Frau) einfach nicht vorbei gehen kann.
Er sollte daher klein sein,weil du ihn dann auch oft tragen kannst, wenn z.B. ein großer Hund vorbei kommt oder ihr in einer Menschenmenge steht.
Du wirst es nicht für möglich halten, aber man wird ununterbrochen angesprochen. Sowohl von Männern , alsauch von Frauen. Viele wollen ihn gerne mal streicheln.
Wenn du Zeit hast und freundlich reagierst, kannst du sehr viele Leute dadurch kennen lernen.
Du mußt natürlich auch sonst lieb zu ihm, dem Hündchen, sein. :]
Er sollte daher klein sein,weil du ihn dann auch oft tragen kannst, wenn z.B. ein großer Hund vorbei kommt oder ihr in einer Menschenmenge steht.
Du wirst es nicht für möglich halten, aber man wird ununterbrochen angesprochen. Sowohl von Männern , alsauch von Frauen. Viele wollen ihn gerne mal streicheln.
Wenn du Zeit hast und freundlich reagierst, kannst du sehr viele Leute dadurch kennen lernen.
Du mußt natürlich auch sonst lieb zu ihm, dem Hündchen, sein. :]
Ich werde hier so hingestellt als hätte ich NIE etwas versucht um meine Situation zu ändern. Habe Sprachkurse besucht, habe schon mehrmals versucht meine Einstellung zu ändern, wollte nur das Positive sehen, wurde meiner Stärken und Eigenschaften bewusst, ging immer mit Arbeitskollegen Mittag essen (nein! nicht alleine!!), versuchte Kontakt aufzubauen zu ihnen, suchte den Kontakt auch während der Arbeit, meldete mich bei einem Psychologen an (war sehr sehr schwierig!!), ging alleine irgendwo hin/ in den Ausgang (nein, ich verkroch mich nicht zuhause!), meldete mich auf FB an, habe mit Leuten gechattet...Meiner Meinung ist das trotzdem noch viel zu wenig, was du getan hast. Die Sprachkurse hast du zwar besucht, aber auch dort gingst du ohne Freude hin. Das mit der positiven Einstellung kannst nur du abschliessend beurteilen, in deinen letzten Posts konnte man davon aber nicht mehr viel davon feststellen. Das man mit Arbeitskollegen zwischendurch GEMEINSAM Mittagessen geht, oder auch mal ein Feierabendbier nimmt, ist nichts anderes als normal, in meinen Augen keine Leistung. Ebenso eine Anmeldung bei Facebook. Dass der Psychologe der Falsche ist und du wahrscheinlich mit einer Verhaltenstherapie langfristig mehr Erfolg haben würdest, wurde dir auch schon mehrmals gesagt.
Ich halte dir zugute, dass du zwar einige, wenn für die meisten Menschen auch normale Sachen ausprobiert hast, aber das Feuer und die Leidenschaft spürt man aus keinem deiner Beiräge heraus.
Vergiss das mit dem Hund. Der würde deine Probleme ganz bestimmt nicht lösen, auch ein kleiner nicht.
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