Jetzt ist er weg...
1'611 Antworten69'287 AufrufeGestartet von sigma ·
sine
Original von sigmaIch werde im Moment irgendwie beherrscht von Angst, Selbstzweifeln und dieser immerwährenden Hoffnung, dass doch noch alles gut wird. Diese Gefühle sind irgendwie nicht auf einen Nenner zu bringen und führen in mir einen Kampf von dem ich nicht weiss wie ich ihn mitkämpfen oder hinnehmen soll.aber sigma
das kenn ich ja so gut
es ist vielleicht kein kampf, sondern - naja, sagen wir: - ein schauspiel. diese trennung zeigt dir seiten an dir, die zu dir gehören. wenn ich du wäre, würd ich ruhig mal einen blick drauf wagen. glaub mir, du brauchst nicht zu kämpfen dagegen. im gegenteil: wenn du angst hast, aber davor wegrennst, dann wird die angst nicht kleiner (außer du kannst gut verdrängen).
wenn du hinschaust, dann ist die angst manchmal schon fort, bevor du sie richtig angenommen und verstanden hast...
also
angst
selbstzweifel
sigma? sag mal... glaubst du nicht, ein großteil deines kummers und auch ein großteil deiner jetzigen panik kommt einzig und allein daher?
na klar bist du in der schwebe und na klar fragst du dich einiges und alles dreht sich. du kannst auch nicht die sicherheit "herstellen", die du jetzt gut gebrauchen könntest und die du gerne hättest... das ist eine ausnahme-situation und da kann man wenig dran rütteln.
aber vielleicht hilft dir diese situation, etwas von dir zu erkennen und vielleicht kannst du etwas verstehen.
also.... mein selbstzweifel zum beispiel... der hätte - wenn ich in deiner situation wäre - eigentlich nichts zu wollen. im gegenteil: ER hat sich bei dir gemeldet, also müsste man wohl gelassener sein können, oder?
ach
ich konnte auch nicht gegen herrn selbstzweifel handeln. ich kam überhaupt nicht an ihm vorbei. er stand immer vor allem, und wie vor einer mauer haben alle meine versuche, etwas für mich zu tun oder überhaupt etwas zu tun, was mir vielleicht sinnvoll erschienen wäre, keinen weg gefunden und sind wie flummis immer zu mir zurückgekommen. davon könnte man wahnsinnig werden.
vielleicht kannst du herrn selbstzweifel dazu bringen, MIT dir gemeinsam etwas schönes zu machen? vielleicht möchte dein herr selbstzweifel mal heute abend noch mit dir ins kino gehen oder sich wenigstens mal 10 minuten draußen an der luft die füsse vertreten?
du weißt, was ich meine...
lass die panik, will ich dir sagen.
gruß
sine
Huhu!
Ja...ich denk schon, dass ich weiss was Du meinst. Wenn auch die Erkenntnis viel einfache rist als das Umsetzen. Ich versuch ja die Panik Panik sein zu lassen, aber irgendwie überfällt mich das immer wie von selbst.
Ja...ein Großteil meiner jetzigen Probleme beruhen auf Angst und Selbstzweifel...nur weiss ich auch mit dieser Erkenntnis nicht so recht etwas anzufangen. :(
Ich hab gestern versucht es mir mit meinem Selbstzweifel gemütlich zu machen und angefangen mit ihm ein Buch zu lesen. Das klappte auch ganz gut bis plötzlich SEIN Name darin erwähnt wurde. Ist vielleicht nicht ungewöhnlich, denn normalerweise haben Menschen in Büchern ja auch Namen...aber er hat alles andere als einen Allerweltsnamen und da hab ich mich dann schon gefragt, ob mich da irgendwo absichtlich einer ärgern möchte und verhindern will, dass ich es schaffe mich abzulenken.
Ich hab mal angefangen aufzuschreiben wie oft ich tatsächlich meine mails kontrolliere und mich sehr erschreckt dabei. Versuche jetzt das zu reduzieren, denn nutzen tut es sichtlich nichts...nur das ich jedes mal aufs neue enttäuscht bin.
Ich bin so unsicher in all dem was ich tue und dabei weiss ich doch jetzt, dass ich im Nachinein zufrieden bin mit dem, was ich schon getan habe. Nur das was jetzt im Moment ist macht mir von Neuem Angst. Ich hatte die Ganze Zeit das Gefühl es sei hauptsächlich an mir etwas zu tun. Jetzt denke ich, dass es auch an ihm liegt. Vielleicht könnte ich das besser sagen, wenn ich wüsste was sein Anliegen ist. Sollte es ein Abschiedtreffen werden so könnte ich mich DARAUF vorbereiten und sollte es keins sein, dann eben darauf. Aber sich auf beides einzustellen ist zu widersprüchlich. Also versuche ich mich auch nichts vorzubereiten udn das ist auch nicht einfach und ich dreh mich und dreh mich und dreh mich.
Alles Liebe
S.
Ja...ich denk schon, dass ich weiss was Du meinst. Wenn auch die Erkenntnis viel einfache rist als das Umsetzen. Ich versuch ja die Panik Panik sein zu lassen, aber irgendwie überfällt mich das immer wie von selbst.
Ja...ein Großteil meiner jetzigen Probleme beruhen auf Angst und Selbstzweifel...nur weiss ich auch mit dieser Erkenntnis nicht so recht etwas anzufangen. :(
Ich hab gestern versucht es mir mit meinem Selbstzweifel gemütlich zu machen und angefangen mit ihm ein Buch zu lesen. Das klappte auch ganz gut bis plötzlich SEIN Name darin erwähnt wurde. Ist vielleicht nicht ungewöhnlich, denn normalerweise haben Menschen in Büchern ja auch Namen...aber er hat alles andere als einen Allerweltsnamen und da hab ich mich dann schon gefragt, ob mich da irgendwo absichtlich einer ärgern möchte und verhindern will, dass ich es schaffe mich abzulenken.
also.... mein selbstzweifel zum beispiel... der hätte - wenn ich in deiner situation wäre - eigentlich nichts zu wollen. im gegenteil: ER hat sich bei dir gemeldet, also müsste man wohl gelassener sein können, oder?Ja...im Grunde hast Du doch Recht. Aber dadurch, dass er sich jetzt wieder nicht meldet hat mein Selbstzweifel wieder einen der obersten Ränge in meinem Denken eingnommen. :mauer:
Ich hab mal angefangen aufzuschreiben wie oft ich tatsächlich meine mails kontrolliere und mich sehr erschreckt dabei. Versuche jetzt das zu reduzieren, denn nutzen tut es sichtlich nichts...nur das ich jedes mal aufs neue enttäuscht bin.
Ich bin so unsicher in all dem was ich tue und dabei weiss ich doch jetzt, dass ich im Nachinein zufrieden bin mit dem, was ich schon getan habe. Nur das was jetzt im Moment ist macht mir von Neuem Angst. Ich hatte die Ganze Zeit das Gefühl es sei hauptsächlich an mir etwas zu tun. Jetzt denke ich, dass es auch an ihm liegt. Vielleicht könnte ich das besser sagen, wenn ich wüsste was sein Anliegen ist. Sollte es ein Abschiedtreffen werden so könnte ich mich DARAUF vorbereiten und sollte es keins sein, dann eben darauf. Aber sich auf beides einzustellen ist zu widersprüchlich. Also versuche ich mich auch nichts vorzubereiten udn das ist auch nicht einfach und ich dreh mich und dreh mich und dreh mich.
Alles Liebe
S.
sine
hallo sigma
alles, was du schreibst, verstehe ich. ich glaube, du machst es 100 mal besser, als ich, als ich in einer ähnlichen situation war wie du!
das ist der brüller, dass sein name in dem buch verwendet wurde!
:D
und hat die figur etwas zu tun mit deinem freund? ich bin ja manchmal der ansicht, solche zeichen haben zumindest die wirkung (manchmal, manchmal auch leider nicht), dass man eine sache mal von einer anderen seite betrachten kann. so wie ein horoskop...
also nicht im sinne eines blicks in die zukunft. auch nicht im sinne einer "wahren" beschreibung der realität. einfach so... weil man durch diese frappierenden dinge mal den blick ein wenig focussieren kann auf das, was da behauptet wird.
ich find dich super, sigma
du bist schon sehr tapfer.
auch die idee, die häufigkeit, emails zu checken, mal zu analysieren... hut ab. so viel selbstkritik wäre mir wohl nicht möglich (gewesen).
gruß
sine
alles, was du schreibst, verstehe ich. ich glaube, du machst es 100 mal besser, als ich, als ich in einer ähnlichen situation war wie du!
das ist der brüller, dass sein name in dem buch verwendet wurde!
:D
und hat die figur etwas zu tun mit deinem freund? ich bin ja manchmal der ansicht, solche zeichen haben zumindest die wirkung (manchmal, manchmal auch leider nicht), dass man eine sache mal von einer anderen seite betrachten kann. so wie ein horoskop...
also nicht im sinne eines blicks in die zukunft. auch nicht im sinne einer "wahren" beschreibung der realität. einfach so... weil man durch diese frappierenden dinge mal den blick ein wenig focussieren kann auf das, was da behauptet wird.
ich find dich super, sigma
du bist schon sehr tapfer.
auch die idee, die häufigkeit, emails zu checken, mal zu analysieren... hut ab. so viel selbstkritik wäre mir wohl nicht möglich (gewesen).
gruß
sine
Huhu!
Danke! So viel Lob bin ich gar nicht gewöhnt :o
Ja...das sein Name in dem Buch vorkam hat mich auch sehr irritiert. War aber nur sehr nebensächlich:
"Barbara sah auf das Namensschild des Verkäufers. "Oh, <Name>". Barabara schilderte mir, wie Deidre dafür gesorgt hatte, dass Stan einen Chauffeur einstellte, der sie regelmäßig zum Einkaufen nach Manhattan fuhr. Von dort sei Deidre jedes Mal mit Taschen und Tüten voller Kleidung zurückgekehrt: Prada, Comme des Garcon, <Name>."
Das wars schon...weiter hab ich auch nicht gelsen. Wer weiss...vielleicht entpuppt sich dieser Gewisse Verkäufer ja noch als der Mörder...das wär doch was :)
Und das mit den Mails...naja...so bekomm ich es wenigstens einigermassen unter Kontrolle, weil ich es sehr albern finde alle zehn Minuten die Uhrzeit zu notieren. Befinde mich grade so ca. in einem 2 Stunden Modus...aber ob das schon erstrebenswert ist!? Ich arbeite daran.
:schmatz:
S.
Danke! So viel Lob bin ich gar nicht gewöhnt :o
Ja...das sein Name in dem Buch vorkam hat mich auch sehr irritiert. War aber nur sehr nebensächlich:
"Barbara sah auf das Namensschild des Verkäufers. "Oh, <Name>". Barabara schilderte mir, wie Deidre dafür gesorgt hatte, dass Stan einen Chauffeur einstellte, der sie regelmäßig zum Einkaufen nach Manhattan fuhr. Von dort sei Deidre jedes Mal mit Taschen und Tüten voller Kleidung zurückgekehrt: Prada, Comme des Garcon, <Name>."
Das wars schon...weiter hab ich auch nicht gelsen. Wer weiss...vielleicht entpuppt sich dieser Gewisse Verkäufer ja noch als der Mörder...das wär doch was :)
Und das mit den Mails...naja...so bekomm ich es wenigstens einigermassen unter Kontrolle, weil ich es sehr albern finde alle zehn Minuten die Uhrzeit zu notieren. Befinde mich grade so ca. in einem 2 Stunden Modus...aber ob das schon erstrebenswert ist!? Ich arbeite daran.
:schmatz:
S.
hi sigma-süsse!
nimm das lob ruhig mal an ...
es wird alles ... auch wenn es zeit dauert ...
ich glaub an dich!
*umarm*
venice
nimm das lob ruhig mal an ...
es wird alles ... auch wenn es zeit dauert ...
ich glaub an dich!
*umarm*
venice
sine
Original von sigmaWer weiss...vielleicht entpuppt sich dieser Gewisse Verkäufer ja noch als der Mörder...das wär doch was :)du machst witze... :) ich schreib doch grad ein buch, und naja, fiktion hin oder her: angelehnt an meine große liebe soll der straftäter (ja, es soll ein krimi werden) der ex von der protagonistin sein.
8o
hach
ich muss weiter, sorry
sei weiter tapfer
gruß
sine
Hey Du,
das mit Deinem Buch hab ich schonmal in einem anderen Thread gelesen und find die Idee total super und sehr bewundernswert, wenn man sowas schafft (ich hab glaub ich nie mehr als drei oder vier Seiten an einem Text schreiben können).
Ich hoffe nur, dass Du ihm dann nicht auch so rein zufällig den gleichen Namen gibst :)
Krimis find ich toll...vielleicht bekommen wir Deinen aj dann auch mal zu lesen...freu mich schon :]
:schmatz:
S. (die Tapfere...oder so *s*)
das mit Deinem Buch hab ich schonmal in einem anderen Thread gelesen und find die Idee total super und sehr bewundernswert, wenn man sowas schafft (ich hab glaub ich nie mehr als drei oder vier Seiten an einem Text schreiben können).
Ich hoffe nur, dass Du ihm dann nicht auch so rein zufällig den gleichen Namen gibst :)
Krimis find ich toll...vielleicht bekommen wir Deinen aj dann auch mal zu lesen...freu mich schon :]
:schmatz:
S. (die Tapfere...oder so *s*)
sine
?(
gruß
sine
Original von sigmavielleicht bekommen wir Deinen aj dann auch mal zu lesen...was ist den ein "aj"?
gruß
sine
Oha...eine gute und berechtigte Frage! :]
Aaaaaaalsoooooo...ich hol mal aus:
Ein "aj" ist sehr simpel zu Erklären. Ist...tada...ein Tippfehler, der mal zu einem "ja" werden sollte, hätten meine Finger mir keinen Streich gespielt :)
S.
Letzte Uhrzeit auf meinem Zettel ist übrigens 12.40h :]
Aaaaaaalsoooooo...ich hol mal aus:
Ein "aj" ist sehr simpel zu Erklären. Ist...tada...ein Tippfehler, der mal zu einem "ja" werden sollte, hätten meine Finger mir keinen Streich gespielt :)
S.
Letzte Uhrzeit auf meinem Zettel ist übrigens 12.40h :]
sine
Original von sigmaein Tippfehler:D :D
vielleicht nenn ich mein buch "aj"
ist doch cool
:) )
gruß
sine
Oha...ich rechne dann aber mit einer kräftigen Danksagung auf der ersten Seite, wenn ich Dich schon zu so einem beinahe billianten Titel inspirieren konnte :P
Irgendwie komm ich heute nicht so wirklich los vom Forum. Habe die ganze Zeit dieses üble Gefühl mich irgendwie mitteilen zu müssen. Hab ich ja auch schon ein paar mal versucht, aber irgendwie bleibt die Erlösung" aus...vielleicht weil ich es nie ganz schaffe all meine Gedanken in Worte zu packen und dann auch noch aufzuschreiben.
Manchmal ist es mir auch ein wenig "peinlich" hier dauernd mit meinen merkwürdigen Zweifeln (die mich aber nunmal plagen) aufzukreuzen.
Ich habe heute so über den Tag verteilt versucht mich mit meinem "Selbstzweifel" zu arrangieren. Hab mit ihm gepuzzelt, ne Zeitung gelesen, die Wohnung aufgeräumt. Aber nichts davon hat ihn so sehr gelangweilt, dass er mal für eine Weile von mir abgelassen hätte.
Also mal kurz das, was er mir heute bescherrt hat (bisher...wer weiss was da noch kommt).
Also im Grunde genommen (das wissen ja auch eigentlich alle hier) hab ich keine Ahnung wie es im Moment um seine Gefühle für mich steht. Fakt ist ja, dass er sich gemeldet hat, obwohl er es NIE wieder tun wollte. Das gibt mir ja schonmal zu denken. Jetzt frage ich mich, ob ihm dieses Telefonat vielleicht schon seine (erhoffte) Absolution hat zukommen lassen, die er sich vielleicht eigentlich von dem treffen erhofft hat und deswegen kein Bedarf mehr daran ist sich weiterhin bei mir zu melden oder im Höchstfall das Treffen doch abzusagen!?
Oder will er dieses Treffen noch und meldet sich nicht um mir nicht noch mehr Hoffnungen zu machen, dass es ein für mich gutes Ende nehmen könnte, weil er es tatsächlich rein als Abschied geplant hat?
Oder war meine mail vielleicht wieder zu kühl (was ICH eigentlich nicht unbedingt finde...ist halt anders als das was ich ihm sonst geschrieben habe und das diese halt so war entstand ja auch nur aus meiner eigenen Unsicherheit heraus) und er ist verunsichert?
Oder? Oder? Oder? :mauer:
Ja...und so sieht es grade in mir aus. Fragen, Fragen, Fragen.
Mir ist da eben wieder etwas eingefallen, was sunny vor kurzem hier geschrieben hat:
Ich zweifel so gut wie alles an...nur nie meine Gefühle zu ihm. Ich weiss, dass ich ihn immer noch liebe trotz allem was war und das er mir fehlt und das mein größter Wunsch ist wieder mit ihm zusammen zu sein. Aber ihm das ein weiteres mal mitzuteilen halte ich für überflüssig. Wie gesagt...er müsste mehr als genau wissen wie es um mich steht und eigentlich auch, was er mit einem "Abschiedstreffen" bei mir "anrichtet". Menno...was verspricht er sich davon? Ich würde so gerne Fragen, aber ich bezweifel es eine Antwort zu bekommen, die mir weiter hilft und irgendwie habe ich auch Angst davor ;(
Na gut...das wars mal wieder (wahrscheinlich wieder nur vorerst)
Freu mich auf Dein Buch sine :]
S.
Irgendwie komm ich heute nicht so wirklich los vom Forum. Habe die ganze Zeit dieses üble Gefühl mich irgendwie mitteilen zu müssen. Hab ich ja auch schon ein paar mal versucht, aber irgendwie bleibt die Erlösung" aus...vielleicht weil ich es nie ganz schaffe all meine Gedanken in Worte zu packen und dann auch noch aufzuschreiben.
Manchmal ist es mir auch ein wenig "peinlich" hier dauernd mit meinen merkwürdigen Zweifeln (die mich aber nunmal plagen) aufzukreuzen.
Ich habe heute so über den Tag verteilt versucht mich mit meinem "Selbstzweifel" zu arrangieren. Hab mit ihm gepuzzelt, ne Zeitung gelesen, die Wohnung aufgeräumt. Aber nichts davon hat ihn so sehr gelangweilt, dass er mal für eine Weile von mir abgelassen hätte.
Also mal kurz das, was er mir heute bescherrt hat (bisher...wer weiss was da noch kommt).
Also im Grunde genommen (das wissen ja auch eigentlich alle hier) hab ich keine Ahnung wie es im Moment um seine Gefühle für mich steht. Fakt ist ja, dass er sich gemeldet hat, obwohl er es NIE wieder tun wollte. Das gibt mir ja schonmal zu denken. Jetzt frage ich mich, ob ihm dieses Telefonat vielleicht schon seine (erhoffte) Absolution hat zukommen lassen, die er sich vielleicht eigentlich von dem treffen erhofft hat und deswegen kein Bedarf mehr daran ist sich weiterhin bei mir zu melden oder im Höchstfall das Treffen doch abzusagen!?
Oder will er dieses Treffen noch und meldet sich nicht um mir nicht noch mehr Hoffnungen zu machen, dass es ein für mich gutes Ende nehmen könnte, weil er es tatsächlich rein als Abschied geplant hat?
Oder war meine mail vielleicht wieder zu kühl (was ICH eigentlich nicht unbedingt finde...ist halt anders als das was ich ihm sonst geschrieben habe und das diese halt so war entstand ja auch nur aus meiner eigenen Unsicherheit heraus) und er ist verunsichert?
Oder? Oder? Oder? :mauer:
Ja...und so sieht es grade in mir aus. Fragen, Fragen, Fragen.
Mir ist da eben wieder etwas eingefallen, was sunny vor kurzem hier geschrieben hat:
Ich hoffe, er braucht nicht nur einen "dramatischen Abschied".Ja...das hoffe ich auch! ;(
Ich zweifel so gut wie alles an...nur nie meine Gefühle zu ihm. Ich weiss, dass ich ihn immer noch liebe trotz allem was war und das er mir fehlt und das mein größter Wunsch ist wieder mit ihm zusammen zu sein. Aber ihm das ein weiteres mal mitzuteilen halte ich für überflüssig. Wie gesagt...er müsste mehr als genau wissen wie es um mich steht und eigentlich auch, was er mit einem "Abschiedstreffen" bei mir "anrichtet". Menno...was verspricht er sich davon? Ich würde so gerne Fragen, aber ich bezweifel es eine Antwort zu bekommen, die mir weiter hilft und irgendwie habe ich auch Angst davor ;(
Na gut...das wars mal wieder (wahrscheinlich wieder nur vorerst)
Freu mich auf Dein Buch sine :]
S.
sine
natürlich bekommst du eine danksagung, sigma! nicht nur für den titel, auch für dein letztes posting...
ich dachte, ich les in meinem eigenen thread von damals nach, als ich das über den herrn selbstzweifel gelesen habe. verrückt... ich meine, erstmal überhaupt deine - hm, naja, wie drück ich es aus? - bereitschaft, diese figur zu diskutieren, dann auch deine "erlebnisse" mit dieser figur...
also
bei mir hatte ich herrn selbstzweifel entdeckt und hab mich ein wenig darüber amüsiert, bis ich dann gefunden hab, dass die personalisierung meiner inneren (zweifelnden) stimme in form von herrn selbstzweifel mir geholfen hat. es war nicht die lösung meiner probleme - zunächst nicht -, aber es nahm mir diese fassungslosigkeit, dass ich manchmal so unsäglich tief abzurutschen glaubte.
ich hatte dann herrn selbstzweifel zu meinem ersten wiedersehen mit kand. 2 mit in die disco mitgenommen. und es ging mir so wie dir (anscheinend): der typ (herr selbstzweifel) war mehr als deutlich da. einmal stand ich an der theke und versuchte, ein bier zu ergattern, und in meiner vorstellungswelt kam herr selbstzweifel zu mir an den tresen und grinste mich so richtig breit und eklig an. ich dachte: jetzt fängt er wieder an zu labern, gleich kommt wieder was... ich hab mich dann so verhalten, als wäre er ein mir unangenehmer bekannter und hab ihn - im geiste - angeguckt (böse) und gedanklich aufgefordert, mir den müll zu erzählen, den er ja wohl offensichtlich jetzt gerne loswerden wollte.
tja
und dann hat er die klappe gehalten.
:) )
später erst hat sich diese nahezu "sichtbare" figur aufgelöst... wurde nur noch zu einer stimme aus dem "off" und nervt auch nun nicht mehr so absolut rum wie am anfang.
andere figuren haben sich mir nicht gezeigt... einige poster erzählten mir dann, ich sollte mal "frau selbstliebe" einladen, was mit mir zu unternehmen und es wurde erzählt von "frau melancholie" und "herrn kummer". aber so ein "familienalbum" hatte ich nicht vor MEINEM inneren auge... ich hatte nur diesen grobschlächtigen begleiter herrn selbstzweifel, und der hat sich dann irgendwie verdünnisiert und kommt jetzt nur noch in verkleidung hervor.
hm
mitteilungsdrang, tjach, den hab ich ja - offensichtlich - auch, sigma. am anfang - als ich neu war hier im forum - hab ich mich dafür ein stück weit geschämt, dass ich so viel erzähle. also, ich hatte eine ambivalente einstellung zu meiner mitteilungsbereitschaft... ICH fand es gut und wichtig für MICH, ICH wollte es tun, selbst wenn kein mensch sich dafür interessieren würde, sozusagen als tagebuch-ersatz.
ich hab schon immer tagebuch geführt, aber naja, seit meiner teilnahme an diesem forum ist es nur noch äußerst sporadisch, dass ich tagebuch schreibe.
jedenfalls helfen mir die worte, struktur in meine gedanken zu bringen. "erlösung" hab ich aber so richtig auch nicht mehr gefunden.
weißt du, früher war das echt voll das zaubermittel mit dem tagebuch-schreiben: ich hab erstmal aufgeschrieben, was so passiert ist, dann am ende hab ich einen plan entworfen, wie ich damit umgehen wollte und eine meinung verfasst, wie ich das fand und was ich davon halten sollte.
das ging irgendwie nicht mehr nach der trennung von kand. 2. ich glaub, es liegt daran, dass ich nicht mehr - so wie früher - bereit bin, die dinge fest einzuordnen. also gut, auch früher habe ich nie behauptet, die wahrheit und die weisheit gepachtet zu haben und war schon auch noch offen. aber jetzt fällt es mir von grund auf nicht mehr leicht, dinge zu bewerten. und wenn ich es tue - und hier im forum gab es auf meine bewertungen dann auch immer enorm feedback, das war gar nicht leicht, einen standpunkt hier im forum einzunehmen und zu vertreten! -, dann frage ich mich, was mich dazu treibt, diese sache, um die es geht, irgendwie abhaken und einsortieren zu wollen.
meistens wurde mir gerade dann (hier im forum), wenn ich glaubte, mit einem standpunkt sozusagen einen schluss-strich unter meine gedanken gezogen zu haben und der "lösung" näher gekommen zu sein, ganz erheblich contra gegeben oder es fand einfach ein so starkes nachfragen statt, dass ich am ende echt kaum noch den mut hatte, standpunkte zu posten. ich hab es dann trotzdem getan... ich wollte schließlich lernen.
naja
ich habe wohl gelernt, dass es ein etwas hilfloser versuch ist, mit dem leben klarzukommen, wenn ich dinge mit festen ansichten katalogisierte und einordnete. ich habe gelernt, dass das leben ein fluss ist und meine ahnung, dass eine aktuelle sichtweise schon in naher zukunft ganz anders ausfallen mag, dass ein standpunkt eben nur EIN standpunkt ist und nie die dinge von allen seiten erfassen und beleuchten kann, also diese ahnung hat sich jetzt einfach so fast zu einer gewissheit verdichtet.
es hilft aber schon, wenn man gedanken formuliert und sich damit auseinandersetzt.
aber die gewissheit, dass alles im fluss ist, lerne ich noch immer. ich bin von aussagen wie von @ zitro ziemlich irritiert gewesen, dass das leben nur das beste für uns will und wir alles im leben bekommen, was wir brauchen; ja auch, dass das leben uns nie etwas "aufbürdet", was wir nicht ertragen können und und und.
ich hab gestern bei @ nimriel gelesen, dass sie ihre gelassenheit wiedergefunden hatte und somit einfach "gewußt" hat, dass alles sein gutes hat und dass alles irgendwie gut ausgeht für sie. sie hat ganz klar gesagt, das leben mache ihr spass. und so ist es ja auch...
ich selbst fürchtete mich so unsäglich vor der zukunft und damit vor dem leben. ich dachte, es kommen noch so viele herausforderungen und ich möchte doch am liebsten nur ganz ruhig und glücklich sein und meinen "platz" im leben finden.
es gibt keinen "platz" im leben, der feststeht, sondern es gibt nur die möglichkeit, das leben selbst zu mögen und sich auf sich selbst zu verlassen.
so einfach ist das also
die umsetzung solcher "seltsamen" sichtweisen ist einem aber nur durch "learning by doing" möglich.
also
ich finde, deine gedanken und dein gewese mit herrn selbstzweifel ist "learning by doing", und bis jetzt scheint's dir ja halbwegs gut zu gehen, obwohl du und ich eigentlich an der situation keinen deut verändert haben. wir haben uns halt nur den jux erlaubt, die zeit bis zu dem wahnsinns-treffen mit deinem ex irgendwie "sinnvoll" rumzukriegen...
ach
ich hoffe, ich kling nicht irgendwie dogmatisch oder so...
denn ich glaube schon, dass die sache mit herrn selbstzweifel für dich und für jeden, der sich in etwa erahnen kann, wovon wir sprechen, wirklich eine hilfe sein kann.
:compi:
*extrem-tipping*
gruß
sine
ich dachte, ich les in meinem eigenen thread von damals nach, als ich das über den herrn selbstzweifel gelesen habe. verrückt... ich meine, erstmal überhaupt deine - hm, naja, wie drück ich es aus? - bereitschaft, diese figur zu diskutieren, dann auch deine "erlebnisse" mit dieser figur...
also
bei mir hatte ich herrn selbstzweifel entdeckt und hab mich ein wenig darüber amüsiert, bis ich dann gefunden hab, dass die personalisierung meiner inneren (zweifelnden) stimme in form von herrn selbstzweifel mir geholfen hat. es war nicht die lösung meiner probleme - zunächst nicht -, aber es nahm mir diese fassungslosigkeit, dass ich manchmal so unsäglich tief abzurutschen glaubte.
ich hatte dann herrn selbstzweifel zu meinem ersten wiedersehen mit kand. 2 mit in die disco mitgenommen. und es ging mir so wie dir (anscheinend): der typ (herr selbstzweifel) war mehr als deutlich da. einmal stand ich an der theke und versuchte, ein bier zu ergattern, und in meiner vorstellungswelt kam herr selbstzweifel zu mir an den tresen und grinste mich so richtig breit und eklig an. ich dachte: jetzt fängt er wieder an zu labern, gleich kommt wieder was... ich hab mich dann so verhalten, als wäre er ein mir unangenehmer bekannter und hab ihn - im geiste - angeguckt (böse) und gedanklich aufgefordert, mir den müll zu erzählen, den er ja wohl offensichtlich jetzt gerne loswerden wollte.
tja
und dann hat er die klappe gehalten.
:) )
später erst hat sich diese nahezu "sichtbare" figur aufgelöst... wurde nur noch zu einer stimme aus dem "off" und nervt auch nun nicht mehr so absolut rum wie am anfang.
andere figuren haben sich mir nicht gezeigt... einige poster erzählten mir dann, ich sollte mal "frau selbstliebe" einladen, was mit mir zu unternehmen und es wurde erzählt von "frau melancholie" und "herrn kummer". aber so ein "familienalbum" hatte ich nicht vor MEINEM inneren auge... ich hatte nur diesen grobschlächtigen begleiter herrn selbstzweifel, und der hat sich dann irgendwie verdünnisiert und kommt jetzt nur noch in verkleidung hervor.
hm
mitteilungsdrang, tjach, den hab ich ja - offensichtlich - auch, sigma. am anfang - als ich neu war hier im forum - hab ich mich dafür ein stück weit geschämt, dass ich so viel erzähle. also, ich hatte eine ambivalente einstellung zu meiner mitteilungsbereitschaft... ICH fand es gut und wichtig für MICH, ICH wollte es tun, selbst wenn kein mensch sich dafür interessieren würde, sozusagen als tagebuch-ersatz.
ich hab schon immer tagebuch geführt, aber naja, seit meiner teilnahme an diesem forum ist es nur noch äußerst sporadisch, dass ich tagebuch schreibe.
jedenfalls helfen mir die worte, struktur in meine gedanken zu bringen. "erlösung" hab ich aber so richtig auch nicht mehr gefunden.
weißt du, früher war das echt voll das zaubermittel mit dem tagebuch-schreiben: ich hab erstmal aufgeschrieben, was so passiert ist, dann am ende hab ich einen plan entworfen, wie ich damit umgehen wollte und eine meinung verfasst, wie ich das fand und was ich davon halten sollte.
das ging irgendwie nicht mehr nach der trennung von kand. 2. ich glaub, es liegt daran, dass ich nicht mehr - so wie früher - bereit bin, die dinge fest einzuordnen. also gut, auch früher habe ich nie behauptet, die wahrheit und die weisheit gepachtet zu haben und war schon auch noch offen. aber jetzt fällt es mir von grund auf nicht mehr leicht, dinge zu bewerten. und wenn ich es tue - und hier im forum gab es auf meine bewertungen dann auch immer enorm feedback, das war gar nicht leicht, einen standpunkt hier im forum einzunehmen und zu vertreten! -, dann frage ich mich, was mich dazu treibt, diese sache, um die es geht, irgendwie abhaken und einsortieren zu wollen.
meistens wurde mir gerade dann (hier im forum), wenn ich glaubte, mit einem standpunkt sozusagen einen schluss-strich unter meine gedanken gezogen zu haben und der "lösung" näher gekommen zu sein, ganz erheblich contra gegeben oder es fand einfach ein so starkes nachfragen statt, dass ich am ende echt kaum noch den mut hatte, standpunkte zu posten. ich hab es dann trotzdem getan... ich wollte schließlich lernen.
naja
ich habe wohl gelernt, dass es ein etwas hilfloser versuch ist, mit dem leben klarzukommen, wenn ich dinge mit festen ansichten katalogisierte und einordnete. ich habe gelernt, dass das leben ein fluss ist und meine ahnung, dass eine aktuelle sichtweise schon in naher zukunft ganz anders ausfallen mag, dass ein standpunkt eben nur EIN standpunkt ist und nie die dinge von allen seiten erfassen und beleuchten kann, also diese ahnung hat sich jetzt einfach so fast zu einer gewissheit verdichtet.
es hilft aber schon, wenn man gedanken formuliert und sich damit auseinandersetzt.
aber die gewissheit, dass alles im fluss ist, lerne ich noch immer. ich bin von aussagen wie von @ zitro ziemlich irritiert gewesen, dass das leben nur das beste für uns will und wir alles im leben bekommen, was wir brauchen; ja auch, dass das leben uns nie etwas "aufbürdet", was wir nicht ertragen können und und und.
ich hab gestern bei @ nimriel gelesen, dass sie ihre gelassenheit wiedergefunden hatte und somit einfach "gewußt" hat, dass alles sein gutes hat und dass alles irgendwie gut ausgeht für sie. sie hat ganz klar gesagt, das leben mache ihr spass. und so ist es ja auch...
ich selbst fürchtete mich so unsäglich vor der zukunft und damit vor dem leben. ich dachte, es kommen noch so viele herausforderungen und ich möchte doch am liebsten nur ganz ruhig und glücklich sein und meinen "platz" im leben finden.
es gibt keinen "platz" im leben, der feststeht, sondern es gibt nur die möglichkeit, das leben selbst zu mögen und sich auf sich selbst zu verlassen.
so einfach ist das also
die umsetzung solcher "seltsamen" sichtweisen ist einem aber nur durch "learning by doing" möglich.
also
ich finde, deine gedanken und dein gewese mit herrn selbstzweifel ist "learning by doing", und bis jetzt scheint's dir ja halbwegs gut zu gehen, obwohl du und ich eigentlich an der situation keinen deut verändert haben. wir haben uns halt nur den jux erlaubt, die zeit bis zu dem wahnsinns-treffen mit deinem ex irgendwie "sinnvoll" rumzukriegen...
ach
ich hoffe, ich kling nicht irgendwie dogmatisch oder so...
denn ich glaube schon, dass die sache mit herrn selbstzweifel für dich und für jeden, der sich in etwa erahnen kann, wovon wir sprechen, wirklich eine hilfe sein kann.
:compi:
*extrem-tipping*
gruß
sine
Ja, das mit der Personifizierung ist irgendwie eigenartig. Mir kommt „er“ manchmal vor wie ein dunkler Schatten, der ständig bei mir ist und mir dauernd etwas ins Ohr flüstert...irgendetwas wispert oder mich manchmal schier anschreit. Das mit dem diesem breiten ekligen Grinsen kommt mir auch bekannt vor. Ich habe manchmal das Gefühl, als wollte „er“ mich verspotten, weil er so eine Macht hat und ich „kleines Würmchen“ mich nicht dagegen wehren kann. Und ich nähre SEINE Selbstsicherheit indem ich alles was er mir mitteilt in mich aufsauge...quasi verinnerliche. Und ich versuche ihn anzuschreien, dass er mich endlich in Ruhe lassen soll, dann steht er nur in der Ecke, guckt mich etwas mitleidig an und lacht mich dann aus so als wüsste er, dass ich gegen ihn keine Chance habe. Es ist mir ja schon fast etwas unangenehm, dass ich Deine Vorstellung eines „Herrn Selbstzweifel“ so reibungslos übernehmen konnte, aber Deine Beschreibungen passten da einfach immer zu genau zu denen, die ich hätte abgeben können.
Die Vorschläge andere Poster, die Du erwähnst, und zwar mal andere Personen zu sich einzuladen, die vielleicht einen etwas freundlicheren Besuch darstellen würden kann ich wohl auch nicht verinnerlichen. Ich finde es schon fast unheimlich überhaupt schon ein „Gefühl“ ist es das? Oder einen Zustand? Oder wie auch immer zu personifizieren und ich glaube er würde momentan auch keine Nebenbuhler dulden.
Naja...soviel mal dazu. Hab das gute Gefühl Du verstehst mich was diesen „Herrn“ angeht und das ist ein sehr gutes Gefühl :]
Und der Mitteilungsdrang...ich war nie sonderlich „begabt“ darin Tagebuch zu schreiben. Kam mir immer blöd dabei vor meine Gedanken und Gefühle nur für mich aufzuschreiben und hab die Menschen, die in der Lage dazu waren immer ein wenig beneidet. Ich denke ein Tagebuch kann etwas sehr wertvolles sein...nicht nur in dem Moment wo man sich alles von der Seele schreibt, sondern auch im Nachhinein...wenn man sich das vielleicht irgendwann später wieder durchliest.
Und weil ich mit Tagebüchern eben nicht so gut bin habe ich es hier versucht. Hier fällt mir zumindest das Schreiben als solches einfacher. Und im Grunde...wen es nervt oder wer es nicht lesen will der kann es ja lassen.
Ich habe momentan einfach noch Probleme einzusehen, dass das Leben als solches, auch mit mir „alleine“ schön ist. Vielleicht, weil ich meine Wünsche und Hoffnungen und vor allem Gefühle ihm gegenüber noch nicht loslassen kann und will. Weil er im Moment für mich noch das Glück darstellt. Aber ich versuche zu lernen um dann tun zu können. Im Moment zerreisst es mir jedoch eher das Herz mir vorzustellen ohne ihn auch glücklich zu sein. Ich klammer mich noch an die Liebe, die ich empfinde und habe Angst loszulassen, weil ich es irgendwie gar nicht will oder nicht einsehe. Ihm geht es schlecht (zumindest war das am Telefon der Fall) und mir geht es schlecht (nicht nur am Telefon) und im Grunde wäre eine Erlösung von diesem „Schlechtgehen“ (zumindest für mich) doch so einfach zu erwirken. Warum muss es immer der umständliche Weg sein?
Zitro (ich nenn sie jetzt mal „unbekannterweise“ auch so) hat sicher recht mit dem was sie sagt...sehr sicher sogar. Ich fühle mich auch nicht vor eine unlösbare Aufgabe gestellt. Aber es ist eine im Moment sehr unangenehme, weil ich noch nicht genau weiss wie sie zu lösen ist und in welche Richtung ich am besten arbeiten sollte ohne mich dabei selbst wieder aus den Augen zu verlieren.
So...ich glaube ich hab mich mal wieder um „Kopf und Kragen“ geschrieben und hoffe es ist etwas zumindest einigermassen sinnvolles dabei rausgekommen und ich werde nicht als total durchgeknallt abgestempelt (werde das jetzt nicht alles noch mal durchlesen, sondern als geschrieben akzeptieren)
:)
DANKE! :schmatz:
S.
Kleiner Nachsatz noch...habe heute (bisher) neun mal nach mails geguckt...ist das jetzt gut oder schlecht ?( Naja...kann nur weniger werden oder so :)
Die Vorschläge andere Poster, die Du erwähnst, und zwar mal andere Personen zu sich einzuladen, die vielleicht einen etwas freundlicheren Besuch darstellen würden kann ich wohl auch nicht verinnerlichen. Ich finde es schon fast unheimlich überhaupt schon ein „Gefühl“ ist es das? Oder einen Zustand? Oder wie auch immer zu personifizieren und ich glaube er würde momentan auch keine Nebenbuhler dulden.
Naja...soviel mal dazu. Hab das gute Gefühl Du verstehst mich was diesen „Herrn“ angeht und das ist ein sehr gutes Gefühl :]
Und der Mitteilungsdrang...ich war nie sonderlich „begabt“ darin Tagebuch zu schreiben. Kam mir immer blöd dabei vor meine Gedanken und Gefühle nur für mich aufzuschreiben und hab die Menschen, die in der Lage dazu waren immer ein wenig beneidet. Ich denke ein Tagebuch kann etwas sehr wertvolles sein...nicht nur in dem Moment wo man sich alles von der Seele schreibt, sondern auch im Nachhinein...wenn man sich das vielleicht irgendwann später wieder durchliest.
Und weil ich mit Tagebüchern eben nicht so gut bin habe ich es hier versucht. Hier fällt mir zumindest das Schreiben als solches einfacher. Und im Grunde...wen es nervt oder wer es nicht lesen will der kann es ja lassen.
Ich habe momentan einfach noch Probleme einzusehen, dass das Leben als solches, auch mit mir „alleine“ schön ist. Vielleicht, weil ich meine Wünsche und Hoffnungen und vor allem Gefühle ihm gegenüber noch nicht loslassen kann und will. Weil er im Moment für mich noch das Glück darstellt. Aber ich versuche zu lernen um dann tun zu können. Im Moment zerreisst es mir jedoch eher das Herz mir vorzustellen ohne ihn auch glücklich zu sein. Ich klammer mich noch an die Liebe, die ich empfinde und habe Angst loszulassen, weil ich es irgendwie gar nicht will oder nicht einsehe. Ihm geht es schlecht (zumindest war das am Telefon der Fall) und mir geht es schlecht (nicht nur am Telefon) und im Grunde wäre eine Erlösung von diesem „Schlechtgehen“ (zumindest für mich) doch so einfach zu erwirken. Warum muss es immer der umständliche Weg sein?
Zitro (ich nenn sie jetzt mal „unbekannterweise“ auch so) hat sicher recht mit dem was sie sagt...sehr sicher sogar. Ich fühle mich auch nicht vor eine unlösbare Aufgabe gestellt. Aber es ist eine im Moment sehr unangenehme, weil ich noch nicht genau weiss wie sie zu lösen ist und in welche Richtung ich am besten arbeiten sollte ohne mich dabei selbst wieder aus den Augen zu verlieren.
So...ich glaube ich hab mich mal wieder um „Kopf und Kragen“ geschrieben und hoffe es ist etwas zumindest einigermassen sinnvolles dabei rausgekommen und ich werde nicht als total durchgeknallt abgestempelt (werde das jetzt nicht alles noch mal durchlesen, sondern als geschrieben akzeptieren)
:)
DANKE! :schmatz:
S.
Kleiner Nachsatz noch...habe heute (bisher) neun mal nach mails geguckt...ist das jetzt gut oder schlecht ?( Naja...kann nur weniger werden oder so :)
sine
Original von sigmaIch klammer mich noch an die Liebe, die ich empfinde und habe Angst loszulassen, weil ich es irgendwie gar nicht will oder nicht einsehe.hmmm
tja, ich glaub, mit diesem satz kommst du nicht nur dir, sondern auch mir auf die "schliche"...
ich hab immer die vorstellung gehabt, der kopf denkt die dinge, die mir im kummer helfen... und das herz brüllt die dinge, die mich in meinen probs gefangen halten.
kann man aber auch anders sehen und hilft irgendwie dann überhaupt nicht, wenn der kopf zu leise ist oder das herz halt brüllt und brüllt
vielleicht könnte ich eine these wagen:
also
vorangestellt die (auch nicht leicht zu glaubende) these, dass liebe in uns selbst ist und nicht nur von aussen kommt, würde man vielleicht formulieren können: wenn man sich an die liebe klammert, dann klammert man sich irgendwie nur an sich selbst. hm... wenn man hingegen einfach akzeptiert, dass man noch liebt, aber mehr nicht und nicht panisch sich davor fürchtet, dass diese liebe einseitig ist (denn liebe tut ja eigentlich nicht weh... ? ), hm, dann könnte vielleicht erst die offenheit eintreten, mit der man annehmen kann, was kommt...
hm
*grübel*
tjach
loslassen ist das zauberwort... es kommt einem halt so vor, als würde man über einem abgrund schweben und da fällt es (natürlich) nicht besonders leicht, wenn man den griff lösen soll von irgendetwas.
deshalb hab ich ja einfach mal die sache versucht, anders "anzupacken" und mich versucht, mich mit diesem "abgrund" auseinanderzusetzen.
in der hoffnung, der abgrund ist gar keiner... jetzt seh ich es nicht mehr als abgrund, sondern als fluß, wo man hinkommt, wenn man loslässt.
und vor diesem fluß angst zu haben ist eben - denke ich - ein fehler.
gruß
sine
Hey...Deine These finde ich toll. Sie zu verinnerlichen und umzusetzen sehe ich momentan eher noch als Problem an. Aber Probleme sind ja da um gelöst zu werden, oder?
Etwas traurig finde ich den Satz
Ich glaube nicht, dass es ihm an Liebe zu mir mangelt...oder zumindest einmal gemangelt hat. Es ist wohl nur den Umgang damit, der ein problem darstellt.
Aber Quatsch...jetzt versuche ich schon wieder etwas, was eigentlich unmöglich ist. :mauer:
Möchte noch ein kleines (für mich) Kuriosum erzählen. Als ich den menschen in meiner Umgebung von dem telefonat und der damit verbundenen Einladung erzählt habe hat eigentlich fast jeder gesagt ich solle auf keinen Fall dorthin gehen. Alle hatten sie "schlagende" Argumente um mich davon abzuhalten. Als ich aber nachdem Termin bei meiner PT erzählt habe, dass sie mir geraten hat dorthin zu fahren, fanden das plötzlich ebenfalls die beste Lösung. Und keiner hat mehr auf mich "eingeprügelt", weil ich ja so oder so vorhatte zu fahren. Muss man das verstehen ?(
S.
Etwas traurig finde ich den Satz
denn liebe tut ja eigentlich nicht weh... ?Das erinnert mich zu sehr an ihn, denn ich befürchte irgendwie, dass darin seine Probleme begründet liegen. Das eben nur bekannt ist, dass Liebe nunmal doch wehtut und es schon fast erschreckend ist, wenn das nicht der Fall ist, so dass man es dann selbst herbeiführt um sich darin zu bestätigen.
Ich glaube nicht, dass es ihm an Liebe zu mir mangelt...oder zumindest einmal gemangelt hat. Es ist wohl nur den Umgang damit, der ein problem darstellt.
Aber Quatsch...jetzt versuche ich schon wieder etwas, was eigentlich unmöglich ist. :mauer:
ich hab immer die vorstellung gehabt, der kopf denkt die dinge, die mir im kummer helfen... und das herz brüllt die dinge, die mich in meinen probs gefangen haltenJa...das kenne ich auch und jedes mal, wenn ich merke, dass die Kopfstimme lauter wird, dann versuche ich nur auf die Herzstimme zu hören. Jeder Schritt weg von dieser Liebe zu ihm löst Panik aus. Ja...loslassen...das wäre es wohl. Aber da spielt auch die Hoffnung wieder einen Streich, die in mir die Angst auslöst zu früh loszulassen und die hofft, dass ein loslassen vielleicht gar nicht nötig ist.
Möchte noch ein kleines (für mich) Kuriosum erzählen. Als ich den menschen in meiner Umgebung von dem telefonat und der damit verbundenen Einladung erzählt habe hat eigentlich fast jeder gesagt ich solle auf keinen Fall dorthin gehen. Alle hatten sie "schlagende" Argumente um mich davon abzuhalten. Als ich aber nachdem Termin bei meiner PT erzählt habe, dass sie mir geraten hat dorthin zu fahren, fanden das plötzlich ebenfalls die beste Lösung. Und keiner hat mehr auf mich "eingeprügelt", weil ich ja so oder so vorhatte zu fahren. Muss man das verstehen ?(
S.
sine
Original von sigmaMöchte noch ein kleines (für mich) Kuriosum erzählen. (...) Muss man das verstehen ?(:)
ich glaub, freunde wollen einfach nur, dass man nicht zusammenklappt, dass man funktioniert. ich glaube, freunde erreichen uns auch gerade deshalb manchmal überhaupt nicht mit ihren ratschlägen und naja.
es ist halt sozusagen die zuneigung (glaub ich), die freunde dazu anhält, uns mal hierin und mal darin zu bekräftigen. und echte freunde bekräftigen uns sowieso in allem, was wir tun wollen...
naja
ich bin zur zeit auch grad "sauer" auf meine freundin, weil sie mir meinen ex (kand. 2) immer so madig zu machen versucht hat. ich find das unehrlich und hätte sowas nicht gemacht, also: nicht absichtlich.
ob sie's aber absichtlich gemacht hat... weiss ich ja gar nicht (aber ich vermute: ja).
jedenfalls weiß ich, sie wollte mir helfen und diese "unpassende" hilfe irritiert einfach
aber so sind freunde
sie haben dafür andere fähigkeiten, die uns weiterbringen. wir können nicht erwarten, dass uns jeder versteht und uns jeder den besten und weisesten ratschlag überhaupt erteilt... ich glaub, gerade freunde können uns nicht immer die wahrheit sagen, eben gerade weil sie dazu beitragen wollen, dass es uns nicht noch schlechter geht, sondern besser.
und dann lassen freunde ihre betroffenheit weg, dann können freunde vielleicht auch nicht sagen oder zugeben, dass sie selbst schon mit so einer sache tierisch baden gegangen sind oder sie denken dran, dass es zwar schlecht ausgehen könnte, wünschen dir aber das beste und raten dann doch am ende zu statt ab....
da spielen ne menge dinge eine rolle.
und das fand ich ja auch so gut an der therapie: der therapeut hat keine besondere beziehung zum klienten und kann ein wenig "objektiver" beraten
der einzige verdacht, den ich gegen einen therapeuten-rat geschöpft habe, ist der, dass es einem therapeuten wahnsinnig "gefällt", wenn etwas emotionales passiert im leben seines klienten. ich vermute, in solchen situationen können therapeuten am besten arbeiten, denn tatsächlich waren die zeiten, in denen bei mir nicht die kacke am dampfen waren, aus therapie-sicht eher verlorene zeit.
vielleicht aber geht es dem therapeuten auch nur darum, dass man lernt, seinen gefühlen zu vertrauen und sie sinnvoll zu leben. und dazu gehört eben auch action im gefühlsleben.
du
ich mach jetzt aber keine action mehr
ich geh mit superdog ne runde und grusel mich dann mit meinem neuen buch ab ins bett (ist ein buch über geheimdienste).
ich wünsch dir ne gute nacht!
:schmatz:
gruß
sine
Hm...jetzt bin ich doch nochmal hier gelandet. Ich kann nicht schlafen. Der Tag heute hat mich irgendwie geschafft und ich fühle mich sehr kraftlos gerade. So viele Gedanken, die einem durch den Kopf gehen und der krampfhafte Versuch die Gefühle auszuschalten oder zu ignorieren, weil sie einfach zu weh tun. Hätte mir denken können, dass das für mich keine gute Lösung ist.
Jetzt fühle ich mich irgendwie am ende...aber eigentlich habe ich das kommen sehen. Bin doch nicht so stark, wie ich es gerne sein würde. Und locker hinnehmen kann ich das auch nicht.
Ich war so erleichtert die Tage nach dem telefonat...als wäre mir ein riesiger Stein vom Herzen gefallen. Ich habe gewusst, dass er sich noch mit mir beschäftigt und so ja zwangsläufig an mich denkt und auch, wenn der Hintergrund kein erfreulicher ist, so hat es mir doch auf eine gewisse Art und Weise ein gutes Gefühl gegeben.
Meine Hoffnung hat neue Nahrung gefunden...ebenso wie meine Angst. Ich habe Angst den Menschen den ich liebe und der einen winzig kleinen...vielleicht aber auch einen riesen grossen Schritt auf mich zu gegangen ist schon wieder zu verlieren. Ich will das nicht.
Es ist ja nicht so, als wäre ich durch und durch glücklich gewesen die letzten Tage, aber ich habe diese tiefe Trauer für eine kurze Zeit aus meinem Leben verbannen können. Ich habe wieder (obwohl man nicht sagen kann, dass ich es je vergessen oder daran gezweifelt hätte) gemerkt wie sehr ich ihn wirklich liebe und auch wenn das jetzt komisch kloingen mag, habe ich mich durch dieses Telefonat wieder ein Stück weit geliebt gefühlt von ihm.
Und jetzt? Ich weiss nicht wie es weitergehen soll. Ich wünsche mir, dass es mit uns weitergeht. Aber ich bekomme immer nur Stückchen vorgesetzt von denen ich nicht weiss wie ich sie zusammensetzen kann oder ob sie überhaupt irgendwie zusammen passen.
Ich hab mich ihm so nah gefühlt. Das er mir seine Gefühle "gezeigt" hat, dass hat mir so viel bedeutet nur kenne ich deren Bedeutung nicht. Irgendwelche Gefühle sind da...aber was bewirken sie.
Ich verstehe das nicht. Wie kann man denn Angst haben etwas zu verlieren was man bereits verloren hat?
Ich weiss nicht was für ein komisches Spiel das ist, das ich spielen soll obwohl ich dessen Spielregeln nicht kenne.
Ich komm mir gerade wieder so klein vor wie ich hier sitze und meine Liebe beweine, ihn vermisse und mir zurückwünsche.
Was will er von mir? Warum hat er mich angerufen? Warum will er dieses Treffen? Warum sagt er ich soll ihm ruhig schreiben, wenn er doch nicht darauf reagiert?
Jetzt bin ich doch wieder da, wo ich nicht mehr hinwollte und frage mich wieder, ob ich irgendetwas falsch gemacht habe. Hätte ich die mail doch etwas "gefühlvoller" schreiben sollen?
Ach man, ich weiss es einfach nicht.
Es war so schön seine Stimme zu hören...ich habe gedacht das dürfte ich nie wieder. Es war so schön.
Und jetzt?
;(
S.
Jetzt fühle ich mich irgendwie am ende...aber eigentlich habe ich das kommen sehen. Bin doch nicht so stark, wie ich es gerne sein würde. Und locker hinnehmen kann ich das auch nicht.
Ich war so erleichtert die Tage nach dem telefonat...als wäre mir ein riesiger Stein vom Herzen gefallen. Ich habe gewusst, dass er sich noch mit mir beschäftigt und so ja zwangsläufig an mich denkt und auch, wenn der Hintergrund kein erfreulicher ist, so hat es mir doch auf eine gewisse Art und Weise ein gutes Gefühl gegeben.
Meine Hoffnung hat neue Nahrung gefunden...ebenso wie meine Angst. Ich habe Angst den Menschen den ich liebe und der einen winzig kleinen...vielleicht aber auch einen riesen grossen Schritt auf mich zu gegangen ist schon wieder zu verlieren. Ich will das nicht.
Es ist ja nicht so, als wäre ich durch und durch glücklich gewesen die letzten Tage, aber ich habe diese tiefe Trauer für eine kurze Zeit aus meinem Leben verbannen können. Ich habe wieder (obwohl man nicht sagen kann, dass ich es je vergessen oder daran gezweifelt hätte) gemerkt wie sehr ich ihn wirklich liebe und auch wenn das jetzt komisch kloingen mag, habe ich mich durch dieses Telefonat wieder ein Stück weit geliebt gefühlt von ihm.
Und jetzt? Ich weiss nicht wie es weitergehen soll. Ich wünsche mir, dass es mit uns weitergeht. Aber ich bekomme immer nur Stückchen vorgesetzt von denen ich nicht weiss wie ich sie zusammensetzen kann oder ob sie überhaupt irgendwie zusammen passen.
Ich hab mich ihm so nah gefühlt. Das er mir seine Gefühle "gezeigt" hat, dass hat mir so viel bedeutet nur kenne ich deren Bedeutung nicht. Irgendwelche Gefühle sind da...aber was bewirken sie.
Ich verstehe das nicht. Wie kann man denn Angst haben etwas zu verlieren was man bereits verloren hat?
Ich weiss nicht was für ein komisches Spiel das ist, das ich spielen soll obwohl ich dessen Spielregeln nicht kenne.
Ich komm mir gerade wieder so klein vor wie ich hier sitze und meine Liebe beweine, ihn vermisse und mir zurückwünsche.
Was will er von mir? Warum hat er mich angerufen? Warum will er dieses Treffen? Warum sagt er ich soll ihm ruhig schreiben, wenn er doch nicht darauf reagiert?
Jetzt bin ich doch wieder da, wo ich nicht mehr hinwollte und frage mich wieder, ob ich irgendetwas falsch gemacht habe. Hätte ich die mail doch etwas "gefühlvoller" schreiben sollen?
Ach man, ich weiss es einfach nicht.
Es war so schön seine Stimme zu hören...ich habe gedacht das dürfte ich nie wieder. Es war so schön.
Und jetzt?
;(
S.
sine
hallo guten morgen
tjach
gefühle unterdrücken kann man ja auch nicht gut. warum tust du das?
gruß
sine
tjach
gefühle unterdrücken kann man ja auch nicht gut. warum tust du das?
gruß
sine
Guten Morgen :rolleyes:
Heute ist einer dieser "jämmerlichen" Tagen...werde versuche mich kurz zu fassen.
Warum ich das tue? ich weiss nicht genau. Hab mich irgendwie überfordert gefühlt. Ich hab eja immer selbst gesagt, dass ich Verdrängung nicht für den richtigen Weh halte und Probleme werden dadurch erst recht nicht gelöst. Aber irgendwie war es ein bisschen Erholung. Mal ein paar Tage keine Kopfschmerzen vom heulen, mal ein paar Tage nicht diese Trauer spüren, die mich noch ganz verrückt macht. und vielleicht mal ein paar Tage nicht nur mit der Hoffnung, sondern mit dem Gedanken spielen, das vielleicht doch noch alles gut wird.
Ich hab ja diese mail geschrieben...war ja nichts besonderes. Ich habe gedacht, wenn er diesen einen Schritt schon auf mich zugemacht hat, dann könnte es ja vielleicht bedeuten, dass er auch weiterhin vorhat mit mir zu kommunizieren...vielleicht mir zu zeigen, dass ihm auch noch etwas daran liegt. Aber das war wohl MEIN Irrtum.
Ganz einfach, weil ich nicht verstehe, was ein "Abschiedstreffen" bewirken sollte. Geht es uns beiden besser, wenn wir uns nochmal sehen? Hätte man nicht alles was nötig gewesen wäre auch am Telefon klären können, wenn man gewollt hätte? Den "nochmaligen" Schlussstrich direkt ziehen anstatt noch mehr als zwei Wochen darauf zu warten? Und wofür das drumherum? Warum hat er sich sogar bemüht ein bedeutungsträchtiges Datum zu finden? (wir sind an einem 1. zusammen gekommen, dafür hätte er leider keine Karten gekriegt, dafür aber für einen 28., das wäre ja auch gut, weil wir uns an einem 28. das erste Mal getroffen haben) Warum schon einplanen, dass wir uns viele Stunden sehen werden und sogar noch etwas miteinander erleben, anstatt es wirklich nur zu einem Gespräch kommen zu lassen...dafür muss man doch keine Übernachtung mit einplanen, denn Ffm ist von uns beiden maximal 2 1/2 Stunden entfernt. Sollen wir uns aussprechen, den "Schlussstrich" ziehen und am nächsten morgen noch zusammen frühstücken bevor wir uns diesmal dann endgültig voneinander verabschieden?
Nein...ich hab mich selbst belogen. Ich hab mir gesagt, dass es mir gut tun wird ihm nochmal in die Augen zu sehen und all meine unbeantworteten Fragen zu stellen...und warum...um vor mir selbst nicht die Hoffnung einzugestehen, die er in mir geweckt hat (wenn auch vielleicht nicht beabsichtigt). Um einen Grund zu haben, dass ich hinfahren kann, der nicht auf Hoffnung begründet ist. Und das hat nunmal nicht geklappt.
Ich mache mir tausend Gedanken über noch ungelegte Eier.
Und wieder kann ich nur sagen...ich liebe ihn und da fällt es mir schwer ihn aus meinem Denken auszuschliessen und mich nur auf MICH und MEINE Zukunft zu konzentrieren.
Ja...so ist das irgendwie. Wie gesagt...die Verdrängung war nicht der richtige weg...ich hab da auch über SEHR viel nachgedacht, aber das war eben nicht so schmerzhaft und deswegen ein wenig erholsam...und nunja...jetzt bin ich eben wieder in der Realität angekommen...und die tut nunmal weh ;(
S.
Heute ist einer dieser "jämmerlichen" Tagen...werde versuche mich kurz zu fassen.
Warum ich das tue? ich weiss nicht genau. Hab mich irgendwie überfordert gefühlt. Ich hab eja immer selbst gesagt, dass ich Verdrängung nicht für den richtigen Weh halte und Probleme werden dadurch erst recht nicht gelöst. Aber irgendwie war es ein bisschen Erholung. Mal ein paar Tage keine Kopfschmerzen vom heulen, mal ein paar Tage nicht diese Trauer spüren, die mich noch ganz verrückt macht. und vielleicht mal ein paar Tage nicht nur mit der Hoffnung, sondern mit dem Gedanken spielen, das vielleicht doch noch alles gut wird.
Ich hab ja diese mail geschrieben...war ja nichts besonderes. Ich habe gedacht, wenn er diesen einen Schritt schon auf mich zugemacht hat, dann könnte es ja vielleicht bedeuten, dass er auch weiterhin vorhat mit mir zu kommunizieren...vielleicht mir zu zeigen, dass ihm auch noch etwas daran liegt. Aber das war wohl MEIN Irrtum.
Ganz einfach, weil ich nicht verstehe, was ein "Abschiedstreffen" bewirken sollte. Geht es uns beiden besser, wenn wir uns nochmal sehen? Hätte man nicht alles was nötig gewesen wäre auch am Telefon klären können, wenn man gewollt hätte? Den "nochmaligen" Schlussstrich direkt ziehen anstatt noch mehr als zwei Wochen darauf zu warten? Und wofür das drumherum? Warum hat er sich sogar bemüht ein bedeutungsträchtiges Datum zu finden? (wir sind an einem 1. zusammen gekommen, dafür hätte er leider keine Karten gekriegt, dafür aber für einen 28., das wäre ja auch gut, weil wir uns an einem 28. das erste Mal getroffen haben) Warum schon einplanen, dass wir uns viele Stunden sehen werden und sogar noch etwas miteinander erleben, anstatt es wirklich nur zu einem Gespräch kommen zu lassen...dafür muss man doch keine Übernachtung mit einplanen, denn Ffm ist von uns beiden maximal 2 1/2 Stunden entfernt. Sollen wir uns aussprechen, den "Schlussstrich" ziehen und am nächsten morgen noch zusammen frühstücken bevor wir uns diesmal dann endgültig voneinander verabschieden?
Nein...ich hab mich selbst belogen. Ich hab mir gesagt, dass es mir gut tun wird ihm nochmal in die Augen zu sehen und all meine unbeantworteten Fragen zu stellen...und warum...um vor mir selbst nicht die Hoffnung einzugestehen, die er in mir geweckt hat (wenn auch vielleicht nicht beabsichtigt). Um einen Grund zu haben, dass ich hinfahren kann, der nicht auf Hoffnung begründet ist. Und das hat nunmal nicht geklappt.
Ich mache mir tausend Gedanken über noch ungelegte Eier.
Und wieder kann ich nur sagen...ich liebe ihn und da fällt es mir schwer ihn aus meinem Denken auszuschliessen und mich nur auf MICH und MEINE Zukunft zu konzentrieren.
Ja...so ist das irgendwie. Wie gesagt...die Verdrängung war nicht der richtige weg...ich hab da auch über SEHR viel nachgedacht, aber das war eben nicht so schmerzhaft und deswegen ein wenig erholsam...und nunja...jetzt bin ich eben wieder in der Realität angekommen...und die tut nunmal weh ;(
S.
Hallo,
ich nochmal. Hab irgendwie versucht das beste aus dem Tag zu machen, aber es sollte wohl nichts positives dabei rumkommen.
Kennt ihr das...das die Minuten einem vorkommen wie Stunden? Grade Sonntags finde ich es besonders schlimm...der Tag scheint gar nicht vergehen zu wollen und lässt so unheimlich viel Platz für Gedanken.
Morgen ist unser Telefonat schon wieder eine Woche her. Manchmal kommt es mir so unwirklich vor, dass ich daran zweifel, ob es wirklich stattgefunden hat.
Ohje...ich habe gedacht ich sei schon weiter...vielleicht war ich das kurzfristig auch, aber jetzt...ich vermisse ihn so ;(
Aber wie soll das auch aufhören, wenn ich nicht loslassen will. Ich hätte ja auch nein zu der Einladung sagen und es bei dem Telefonat belassen können. Wieviel mehr Abschied brauche ich denn? Aber da sind wieder meine Gefühle mit mir duchgegangen...immerhin liebe ich ihn noch...und was soll jetzt darauss werden?
Ich weiss...das kann mir keiner beantworten :(
Wünsch euch alles Liebe und einen schönen Restsonntag
S.
ich nochmal. Hab irgendwie versucht das beste aus dem Tag zu machen, aber es sollte wohl nichts positives dabei rumkommen.
Kennt ihr das...das die Minuten einem vorkommen wie Stunden? Grade Sonntags finde ich es besonders schlimm...der Tag scheint gar nicht vergehen zu wollen und lässt so unheimlich viel Platz für Gedanken.
Morgen ist unser Telefonat schon wieder eine Woche her. Manchmal kommt es mir so unwirklich vor, dass ich daran zweifel, ob es wirklich stattgefunden hat.
Ohje...ich habe gedacht ich sei schon weiter...vielleicht war ich das kurzfristig auch, aber jetzt...ich vermisse ihn so ;(
Aber wie soll das auch aufhören, wenn ich nicht loslassen will. Ich hätte ja auch nein zu der Einladung sagen und es bei dem Telefonat belassen können. Wieviel mehr Abschied brauche ich denn? Aber da sind wieder meine Gefühle mit mir duchgegangen...immerhin liebe ich ihn noch...und was soll jetzt darauss werden?
Ich weiss...das kann mir keiner beantworten :(
Wünsch euch alles Liebe und einen schönen Restsonntag
S.
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