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Katz und Maus

298 Antworten17'835 AufrufeGestartet von La_Penna ·

Unknow2
#161
Original von La_Penna[...] bin ich mir bewußt, dass es sich (für sich genommen) um einen großartigen Menschen handelt. Ich hätte gerne mehr Zeit mit ihm verbracht, denn von seiner Lebenserfahrung hätte auch ich profitiert. (Profitiert klingt unpassend. Es ist mehr ein Wissensdurst an seinen Erfahrungen teil zu haben. Seine Perspektiven kennenzulernen. Ich bin ein Mensch, der das Leben (Situationen) aus vielen Perspektiven betrachtet, sein Standpunkt war ein sehr interessanter - unabhängig von meiner Person und dem Einfluß. Auf diese Weise eröffnen sich auch neue Denkwege.)
Hallo

ja, das kommt mir bekannt vor. Ich hatte eine "Zwischenepisode" :schief: mit einem Mann, der mir auch sehr viel gab (war zumindest so mein Eindruck). Wir konnten uns toll unterhalten über Themen, die ich sonst vermisst habe bei meinen Bekannten. Ich kann einfach nur selten Menschen finden, die die Dinge, mit denen ich mich beruflich und privat befasse, überhaupt gedanklich "anfassen" können / möchten.

Dieser Mann ist mit den Worten "ich möchte dich als Freundin nicht verlieren" kurz nach Beginn der Beziehung wieder entschwunden. Herr gib mir Frieden :rolleyes: was habe ich gerackert, um aus meinem Liebeskummer heraus die neue Ebene, die er ja "erhalten" wollte, zu betreten. Hey, Freundschaft, cool. :rolleyes:

Im Nachhinein - jetzt habe ich ihn schon über ein halbes Jahr einfach nicht mehr gesehen, zu meinem letzten Geburtstag hatte er eine SMS geschickt, er würde sich nochmal melden... lang, lang ist's her... - frage ich mich in vielerlei Hinsicht, was DAS denn eigentlich war.

Ich glaube, die Menschen, die einem per se "unheimlich" viel geben, passen einfach nur wie das Schloß zum Schlüssel in unsere Bedürfnisse. Ich glaube, dieser Mann hätte mich auf längere Sicht nicht befriedigen können (ich meine intelell... :D ).

Meine Bedürfnisse aber, so habe ich diese Episode verstanden, musste ich lernen, mit mir selbst in Frieden zu bringen.

Es ist nicht der perfekte Ausgangspunkt für eine Beziehung, weder von ihm aus noch von mir aus, wenn man Dinge wirklich dringend nötig hat. Ich brauchte seinen Zuspruch, seine Wärme und seine Klugheit, aber mal ganz im Ernst: Wir waren ZU interessiert an einander.

Ach, die Erinnerung schillert. Mal verstehe ich nicht, wie wir mit solchen Voraussetzungen scheitern konnten... und mal denke ich "um Gottes Willen, was für Luftlöcher hätten uns auf unserer Flugroute bloß erwartet".

Ich denke, wenn wir Sehnsüchte (dringende Bedürfnisse, das Gefühl des Unverstandenseins etc.) haben, dann ist das ganz schlecht für Beziehungen. Ich jedenfalls bin eigentlich froh, so tief gefallen zu sein und mich mühsam wieder ans "Tageslicht" gearbeitet zu haben. Ich habe das Gefühl, dass ich glücklich bin, ohne unglücklich zu sein, wenn mein Freund mal nicht da ist (etc.).

Ich hoffe, ich bin nicht zu schwierig in meinen Ausführungen, denn eigentlich sind meine Gedanken dazu nicht so feststehend und ich glaube, das merkst du sicher schon allein an der Länge meiner Sätze und meiner Formulierungsnot. ;)

Also insgesamt betrachtet habe ich einfach die Vermutung, dass zuviel "Begeisterung" für einen Menschen eben nicht das Wahre ist. Ich vermute einerseits, dass diese immense Begeisterung eben das Verliebtsein ist. Aber ausserdem vermute ich, dass diese Begeisterung einfach Sehnsucht ist, die wie ein trockener Schwamm gierig aufsaugt, wenn jemand diese Sehnsucht füttert.

dropje

#162
Liebe Dropje,

ich denke, du hast es erkannt. Er war eine Art "passender Schlussel" - an diesem Abend.

Daraus ziehe ich aber nicht Rückschlüsse, dass es uns auf eine "Achterbahn" gebracht hätte - so interpretiere ich deine "Luftlöcher". Es gab noch gar keine Basis, nur mein Gefühl und glaube mir, mein Verstand hatte mich nicht komplett im Stich gelassen und ich bin nicht in einer Anbetungsgeste ihm vor die Füße gefallen.

Sich jetzt einzureden, dass wir uns irgendwann langweilig finden und uns nichts mehr zu sagen haben, ist ein psychologischer Trick um einfach die Tatsache zu akzeptieren, dass nichts daraus wurde. :nono: Ich will es mir nicht schwerer als nötig machen, aber mich selbst belügen werde ich nicht nochmal, dass habe ich bereits (nicht in diesem Fall), womit ich auf deine "glückliche Gelassenheit" komme.

Ich habe mich auch der Illusion hingegeben, dass ich einen Menschen nicht zu sehr lieben darf um noch ein eigenes Leben zu führen. Klingt es nicht wunderbar, wenn du schreiben kannst, du bist glücklich auch wenn er weg ist? Ernsthaft, wieweit ist es von der Gelassenheit zu einem Egal? Hmm? :schief:

Es ist kein Geheimnis, dass aus dieser Haltung heraus sich der Partner vernachlässigt fühlen kann.

Ich lernte für mich, dass ich nicht mehr nach dieser "Ich möchte mich nicht zu sehr verlieben"-Methode leben kann.

Ich möchte das Herzkopfen, ich möchte die Vertrautheit, ich möchte die Inspiration und kein "Ach, mach doch wie du denkst" oder "Du hast recht und ich meine Ruhe".

Ich will Dir nicht auf die Füße treten, wenn du damit glücklich bist, ist das dein Recht. MIR wäre es zu wenig. Auch ein Grund, warum ich lieber in das 3 Jahre Tal ging und unglücklich war, als unerfüllt in einer Beziehung, die keine Höhen und Tiefen (kein Profil) zu bieten hatte zu sein.

Streit, Versöhnen, Diskussionen, Lieben, Inspiration, Vertauen, Lachen und Weinen, Trauer und Freude uvm. mehr muß es für mich geben und ich will diese spüren und leben und nicht nur denken: "Du solltest jetzt .... empfinden."

Lieben Gruß

La_Penna

#163
hallo penna,

obwohl ich nicht genau weiss, wie ich es ausgedrueckt haette (weil naemlich gar nicht so einfach), verstehe ich genau was du meinst und gebe dir auch bis zu einem gewissen punkt recht.

allerdings bin ich auch der meinung: extreme hoehen und tiefen sind viel, viel schwerer zu ertragen/zu leben als eine gewisse konstanz. deshalb kann ich verstehen, wenn menschen -moeglicherweise nach einer gefuehlsachterbahn, von der ich nichts weiss- sich nach konstanz sehnen und diese auch leben.

beneiden tu ich sie nicht darum, aber verstehen kann ich es.

ich bin mehr wie du. deshalb bin ich auch alleine im moment... keiner da, der mithalten kann.

nur eines noch: mach' dir nichts vor. du haettest von diesem typen nichts mehr lernen koennen, das du nicht auch ohne ihn lernen kannst. ich glaube, du tust dich nur schwer, ihn los zu lassen. versteh' mich nicht falsch, ich meine das nicht boese, und ich bin auch sicher, es kommt der richtige moment auch dafuer. bloss... dir selber was vorzumachen, das hast du doch nicht noetig!

matilda

Unknow2
#164
Original von La_PennaDaraus ziehe ich aber nicht Rückschlüsse, dass es uns auf eine "Achterbahn" gebracht hätte - so interpretiere ich deine "Luftlöcher".[...] Sich jetzt einzureden, dass wir uns irgendwann langweilig finden und uns nichts mehr zu sagen haben, ist ein psychologischer Trick
ach weißt du, im Nachhinein sehen die Dinge eben immer anders aus, als wenn man in der Situation drinsteckt oder noch ganz nah an ihr dran ist. Mein Leben stelle ich mir manchmal vor wie einen Wald. Ich kann manchmal nicht sagen, was für ein Baum vor mir ist, weil ich so verflucht nah an diesem Baum dran stehe, und noch weniger kann ich manchmal sagen, dass ich überhaupt im Wald bin.

Dass aber auch die Erinnerung trügerisch ist und wir vieles rationalisieren, ist eben auch wahr; "kommt Zeit kommt Rat" stimmt, aber ob es uns wirklich die Sache verstehen und ergründen lässt, das weiß man erst, wenn man dem Problem ein zweites Mal begegnet.

Auf den Rest gehe ich mal nicht weiter ein, denn die These, dass eine Liebe "Höhen und Tiefen" haben "muss", hatte ich auch mal. Ich will nicht sagen, dass das unzutreffend ist, denn jeder hat nunmal seinen eigenen Weg zu beschreiten. So wenig, wie du behaupten kannst, meine Art der Beziehung sei für dich zu "wenig", so wenig kann ich mit Sicherheit sagen, dass wir überhaupt wissen, worüber wir noch sprechen.

Ich hatte auch mal eine Sicherheit und einen Glauben zu wissen, was und welche Beziehung die richtige für mich sei, dass ich mit dieser Wissensmacht Berge zu versetzen glaubte.

*Gott diesen Glauben hatte ich schon mehr als einmal*

:rolleyes:

Es ist wunderschön, wenn unser Leben nicht in Gleichmut versinkt. Aber dass Schmerzen und Sehnsucht nicht zu den erstrebenswerten "Schwankungen" im Leben gehören, war mir nicht wirklich bewußt gewesen. Ich hatte tatsächlich die Einbildung, für jedes Leid, das ich erfahre, hält das Leben auch ein "Glück" für mich parat.

:D *haha* dann wäre ich aber schon lange im Glück ertrunken, denn "Leid" war mein zweiter Vorname.

Natürlich alles "unverschuldet"... gell...

:schief:

Ich hab mir dann mal den koketten Blick ins Dunkle und Gefährliche abgeschminkt und mal überprüft, ob meine geschundene Seele auch noch Glück empfinden kann. Das war ein weiter weg, meine Schmerzen loszuwerden, sie waren wirklich ein Bestandteil meines Lebens, ich konnte ja keine Liebe und auch sonst nichts Gutes mehr annehmen ohne dafür mit irgendetwas zu "bezahlen".

:schief:

Tja

Na den hier fand ich jetzt noch Spitze von dir, La_Penna :) );

Original von La_Pennarnsthaft, wieweit ist es von der Gelassenheit zu einem Egal? [...]

Es ist kein Geheimnis, dass aus dieser Haltung heraus sich der Partner vernachlässigt fühlen kann.
Ich weiß jetzt nicht, ob du das in Zusammenhang gesetzt hast (die beiden Sätze, die ich eben zitiert habe)? Denn ich glaube nicht, dass ich was dafür kann, wenn mein Partner sich "vernachlässigt" fühlt. Ich bin ehrlich, ich habe das Glück zu lieben und zeige es, so gut ich es kann (und lerne noch dazu *seufz oder schmacht*). Mehr ist nicht wegen geht nicht.

Wie weit Gelassenheit von Egal entfernt ist? Soweit wie Liebe von Leid, La_Penna *blöde Frage* :) )

Meine "Achterbahn" ist mein Leben. Ich weiß, dass nichts gleich bleibt und jeden Tag kann aus Gelassenheit "Egal" werden. Aber ehrlich gesagt glaube ich, vorher kommt noch "Leid" vor "Egal", und davor habe ich eigentlich mehr Angst...

dropje

#165
Liebe Penna,

die Entwicklung, die ich hier lese, überrascht mich ehrlich gesagt nicht. Obwohl ich es Dir gewünscht hätte, dass die Sache anders ausgeht.

Aber glaub' mir, nach einiger Zeit wirst Du sehen, dass es SO besser ist.

Allles Liebe

June

#166
Liebe June,

mich überrascht es auch nicht. Aber ich trug halt die Hoffnung in mir, dass mich das Schicksal überraschen würde. Wie auch immer momentan geht es mir recht gut. Ich bin prima abgelenkt und guter Dinge.

Liebe Dropje,

matilda hatte es schon angedeutet, ich war mal wieder etwas zu extrem in meiner Aussage. SO DRAMATISCH müssen die Höhen und Tiefen nicht sein und im Grunde bin ich auch kein Mensch, der sich in seinem Leid wohlfühlt. Das Gegenteil ist der Fall - lieber strahle ich und habe ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen und ein Zinkern in den Augen.

Dein Verleich mit den Bäumen ist gut gewählt. Einigen wir uns darauf, dass es eine Ermessensfrage ist, wieweit man von dem Baum entfernt stehen muß und was die Zeit mit unseren Erinnerungen anstellt.

Welche Art von Beziehung nun die Richtige für mich ist, kann ich auch nicht sagen. Ich weiß nur, dass ich mit viel Schmerz und Leid dem letzten Modell entkommen bin - dieses endete in Gleichgültigkeit. Was ein Glück, dass ich da raus bin! :super:

Den "Kantenblick" in das Dunkel werfe ich auch ab und zu, einfach nur um mir wieder vor Augen zu führen, dass ich da nicht wieder hin will. Und ja, ich hänge noch an der Stelle, dass ich für glückliche Momente auch ein gewisses Leid erfahre. Momentan bin ich aber ehrer glücklich, dass ich die Situation mit eurer Hilfe so meistern kann. Das ist schon einmalig.

Um nochmal auf Gelassenheit und Gleichgültigkeit einzugehen. Bei mir führte dieser Weg nicht über Schmerz. Erst als ich merkte, dass ich meine und seine Gelassenheit mit einem EGAL gleichsetzen konnte, trat der Schmerz auf.

Bei dem SMS-Mann führte es über den Schmerz und nun ist er mir (fast) egal.

Lieben Gruß

La_Penna

#167
Nun gestern und die Tage davor ging es mir gut. Heute, naja, eigentlich schon gestern abend, fingen wieder die Zweifel an mir selbst an.

Verdrängung funktioniert halt nicht auf die Dauer, obwohl ich mich dem Thema schon sehr offensiv entgegenstelle.

Ich bemerke, dass ich mir immer öfter die Frage nach dem "Warum" stelle. Nicht "Warum habe ich es beendet?", denn ich bin mir nicht sicher, ob es schon ein Ende hat, sondern: "Warum habe ich mich erst darauf eingelassen?"

Die einfachste Antwort ist: "Weil der da war." Aber damit betrüge ich mich nur wieder selbst. Der Wahrheit näher liegt die Antwort: "Weil ich wußte, dass nichts daraus werden kann."

Mache ich mich selbst unglücklich? Nun es mag sein, dass ich den Hang dazu habe. Jedoch überwog (unbewußt) ein anderes Ziel. Ich konnte mich an diesem Mann austoben ohne Gefahr zu laufen, dass ich selbst in Bedrängnis komme.

Immerhin hatte er eine Freundin und JEDER, wirklich JEDER sagte mir, dass die Beiden unzertrennlich sind.

Ich konnte mich also ausprobieren, ihn provozieren, (lieb)reizen - was ich auch tat. Wobei ich jedoch beim netten flirten blieb!

Manchmal tat er mir sogar ein wenig leid und meine Freundin meinte, dass ich doch bitte nicht überdrehen sollte. Wie auch immer.... ich fühlte mich wohl dabei, denn wirklich nahe konnte er mir nicht kommen - bildete ich mir ein.

Konnte er nicht? ... Doch er konnte, in dem er genau das tat, was hier so oft empfohlen wird. Er lehnte sich zurück und wartete bis zum vorletzten Tag. :evil:

Ich war zu naiv um es zu erkennen und jubelte innerlich, dass es wenigstens so kurz vor Torschluß noch klappte.

Soviel zur momentanen Selbsterkenntnis. Ich kann ihn nicht vergessen und aus meinem Leben restlos streichen. Warum erkenne ich die Lage immer erst dann, wenn es zu spät ist?

Lieben Gruß

La_Penna

P.S. Ich breche ja nicht mehr in Tränen aus, aber dennoch erwische ich mich dabei, wie ich ihn nicht loslassen möchte.

#168
Ich möchte einfach mal wieder etwas vervollstänigen.

Letzte Woche hat er sich zurück gemeldet. Ich antwortete ihm nicht.

Ich bin heil froh, dass ich fast von anfang an alles mit geschrieben habe. Andernfalls würde mir meine Erinnerung jetzt einen Streich spielen. Es ist seltsam zu lesen, wie er vor einem halben Jahr war und im Vergleich dazu zu merken, wie er jetzt ist.

Wie auch immer, das Lesen dieser Aufzeichnungen hat mir nochmals deutlich vor Augen geführt, dass ich es ernst meinte und es weniger eine (un)bewußte Handlung war, die mich dazu brachte mich in ihn zu verlieben.

Lieben Gruß

La_Penna

#169
...bleib wenigstens Du stark, liebe La Penna! Ich bin leider wieder schwach geworden und schaffe es (noch) nicht, "Mr. Big" loszulassen, obwohl ich dachte, ich wäre eine starke Frau. Hoffe noch, daß der Knoten bei mir platzt, bzw. der Zeitpunkt kommt, wo ich ihn vom Herzen her loslassen kann! Komisch, daß man sich als Frau auf in meinen Augen "Halbheiten" einläßt! Der Reiz dessen, was man nicht bekommt? Keine Ahnung, Gott sei Dank habe ich seit 1 Woche eine Psychotherapeutin, die mir versucht zu helfen. Angst vor Nähe und die Gewißheit, "ihn" nie zu bekommen. Jetzt brauche ich Kraft, hätte ich nie gedacht, daß mich etwas sooo mürbe machen könnte. Zieht man das an, was man ausstrahlt? ?(

#170
Liebe Sophie,

Ich weiß nicht wie ich es in Worte fassen kann, aber indirekt haben wir Kontakt. Wie lange noch, kann ich nicht sagen, aber es verbindet sich damit keine Hoffnung mehr.

Was das Streben nach Unerreichbaren betrifft, so kann es dafür in seinen verschiedenen Ausprägungen tausende von Erklärungen geben. Ohne das Streben, wären wir nicht zu den Menschen geworden, die wir sind - oder?

Sei es in der Liebe, auf der Arbeit oder beim Hobby - wenn uns etwas fasziniert, dass strebt der Mensch nach Höherem. Vielleicht ist auch das unser Untergang?

Das Du Dir eine Therapeutin gesucht hast, finde ich gut. Mir hat das auch schon mal geholfen, denn damals war ich wirklich tief verzweifelt. ... und ja, es macht uns mürbe und wir verlieren unseren Stolz dabei. Keiner, der es nicht schon selbst erlebte, kann eine Vorstellung davon haben, wieviel Kraft es braucht um wie ein Phoenix aus der Asche zu erstrahlen.

Lieben Gruß

La_Penna

#171
... und ja, es macht uns mürbe und wir verlieren unseren Stolz dabei. Keiner, der es nicht schon selbst erlebte, kann eine Vorstellung davon haben, wieviel Kraft es braucht um wie ein Phoenix aus der Asche zu erstrahlen.

Genau das ist der Punkt, der Stolz geht verloren, man realisiert es und läßt es trotzdem zu?! :tongue: Für einen Kopfmenschen wie mich einfach unfaßbar, aber ich lasse es zu ?( Ich sehe schon, habe wirklich ein hartes Stück Arbeit vor mir.

LG,

Sophievh

PS: Inwiefern habt Ihr indirkten Kontakt? Soweit ich aus Deinen Beiträgen lesen konnte, hast Du`s doch beendet und reagierst nicht auf "ihn"? Ich finde dies bewundernwert stark von Dir, warum läßt Du ihn nicht ganz los? Ja, diese Frage ist einfach gestellt - fragt die Richtige - aber in der Realität schwer umsetzbar. NOCH! :super:

#172
Es ist schon so wie ich schieb. Die Geschichte ist beendet, aber wir wissen, dass wir da sind. Ich sandte ihm eine E-Mail-Postkarte zur Prüfung. Er reagierte eine Woche später darauf. Nun daraufhin reagierte ich ja nicht. Ich wußte aber, er hat noch meine Nummer und er liest was ich schreibe.

Es waren nette unverbindliche Worte.

Heute habe ich ihm einen Artikel Der Geweihträger hat ausgedient zugesandt. Einfach weil ich es interessant fand und es bereits ein Gesprächsthema zwischen uns beiden war.

Also keine Gefahr im Verzug, sondern vielleicht genau das, was es wirklich sein soll. Nur meine echte E-Mail-Adresse getraue ich mich nicht mehr in den Absender zu schreiben. Er weiß wohl, dass es von mir kommt. Es ist wegen seiner Freundin.

Lieben Gruß

La_Penna

#173
:klatsch: ...hm, liest sich gut, was Du schreibst, ich meine vom Verlauf des Ganzen! Was ich (auch bei mir beobachte ich dies) fatal finde, daß man sich an der kleinsten Kleinigkeit festmacht und beobachtet und vielleicht doch auf irgend etwas wartet, und wenn`s nur das ist, festzustellen, daß/wann der gute Mann dann die Mail "empfängt"/liest! Ist das nicht irreal?

Der Beitrag ist klasse/wohl war, habe ihn natürlich prompt verschickt!

LG,

Sophie

#174
Original von Sophievh :klatsch: ...hm, liest sich gut, was Du schreibst, ich meine vom Verlauf des Ganzen! Was ich (auch bei mir beobachte ich dies) fatal finde, daß man sich an der kleinsten Kleinigkeit festmacht und beobachtet und vielleicht doch auf irgend etwas wartet, und wenn`s nur das ist, festzustellen, daß/wann der gute Mann dann die Mail "empfängt"/liest! Ist das nicht irreal?

Der Beitrag ist klasse/wohl war, habe ihn natürlich prompt verschickt!

LG,

Sophie
Es mag am Anfang dieser Geschichte gewesen sein, dass ich ganz hibbelig wurde, wenn eine SMS von mir erst 2-3 Stunden später ankam. Aber das ist mittlerweile anders. Ich stecke da keine Erwartungen rein, ich stelle mir nicht seine Gedanken zu diesem Artikel vor, ich fand es einfach interessant.

Bei Dir ist das alles viel frischer und deine Gefühlswogen haben sich noch nicht geglättet.

Lieben Gruß

La_Penna

#175
hallo penna

wollte nur mal wieder vorbeischauen und mich melden, da der "perle-thread" ja nicht mehr soo gepflegt wird... :) )

habe mir die geweihträger-story soeben reingezogen... wenn das stimmt, was da steht, dann sieht meine zukunft ja tatsächlich ziemlich rosig aus... :]

soviel von mir, wollte euch nicht stören.. schöne tag

solo

#176
Ich fand den Artikel auch sehr passend, weil er meine Ansichten in Punkto Männer unterstreicht und , lieber Han, habe ich das nicht alles in ähnlicher Form schon mal gesagt/geschrieben?

Leider gibt es nur wenige Frauen, die auch dazu stehen. Denn leider bekommen in dem Artikel nur die Männer ihr Fett weg. Immerhin sind es die Frauen, die sie dazu animieren, sich so dämlich/waghalsig zu benehmen.

Sicherlich kann da eine geschickte Strategie hinterstecken, nämlich die, dass wir so die natürliche Auslese vorantreiben :) ), aber wahrscheinlicher ist, dass es auch triebgesteuerte (wäre schlimm wenn nicht) Frauen gibt, die eben wirklich einen Macho für sich suchen.

Wäre halt auch schön, wenn so eine nette, intelligente, belesene, charmante, tageslichttaugliche, sportliche, weibliche Frau wie ich ein entsprechendes männliches Pendant finden würde. :) ) Han, du weißt, wir haben keine Fehler!

Lieben Gruß

La_Penna

#177
jaja.... deine aufzählung ist ja ganz ok, aber an der reihenfolge würde ich noch ein wenig feilen.... tageslichttauglich und sportlich kommen in meiner hierarchie deutlich vor belesen... :) )

btw: das biete ich alles auch, aber das weisst du ja... :rolleyes:

(ah ja, humor habe ich auch....soll ja auch eine wunderwaffe sein.... ?( )

#178
Liebster Han,

zu der Reihenfolge habe ich dir was bei den Dates geschrieben. Aber da bist du nicht drauf eingestiegen - könnte an deiner Unsportlichkeit liegen. :schief: :P

Dann zu deinem "... das biete ich alles auch..."

Auf der Mittelstrecke fehlt dir wohl noch ein Problem. Nachbarin zu nah und Ami zu weit weg. :evil:

:] Humor habe ich natürlich auch... so gar ganz bösen schwarzen, aber manchmal bin ich auch nur albern. :) )

So und weil der Nachricht noch nicht genug ist. Der SMS-Hirte (na, das ist doch mal ein Name- Erklärung folgt bei Bedarf) wollte wissen, ob meine Nummer noch stimmt. Ich schickte ihm so einen --> :) Aber dann habe ich schön brav mein Telefon bei Seite gelegt. Kommt Zeit kommt SMS - jede Wette. Vielleicht schaffen wir es doch noch bis zu einer Freundschaft.

Btw. ich habe heute festgestellt, dass mein Chef alle meine E-Mail mitlesen konnte, wenn er wollte. *gmpf* Wäre ja nicht so, dass er keinen Verdacht geschöpft hätte. :rolleyes: Er hat nicht geschimpft und ich ja brav meine Arbeit gemacht. :super:

Lieben Gruß

La_Penna

#179
Regen, Trübsal, Gendanken an ihn und heute (noch) keine Rechte Ablenkung gefunden. Warum muß es Tage wie diese geben?

#180
Damit wir die schönen Tage, Gedanken mehr zu schätzen wissen?

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