Keinen Zugang zu dieser Welt..
966 Antworten61'683 AufrufeGestartet von salto81 ·
bearbeitet #401
Hallo Salto
Ich klinke mich hier mal ein und versuche einen komplett anderen, bildlicheren Ansatz, auch wenn Du hier schon fantastische Beiträge und Antworten erhalten hast.
Also. Stell Dir mal bitte eine wunderschöne Naturlandschaft vor. Etwas, das Dich glücklich macht, wenn Du es siehst. Etwas, wo Du denkst, Du könntest nun einfach stundenlang da sitzen, die Landschaft betrachten, Dich darin verlieren, aufgehen und einfach glücklich sein, weil’s grad so schön ist und alles stimmt.
Das kann ein früher Morgen im Sommer sein, wenn sich die ersten Sonnenstrahlen durch den noch leicht nebligen Wald über die mit Tau bedeckten Wiesen ergiessen. Alles ist golden, irgendwo grast ein Reh und die Luft duftet nach frisch geschnittenem Gras. Oder ein Sonnenuntergang am Meer. Du spürst den Sand zwischen den Zehen, die Palmen über Dir rauschen, wenn sich die Blätter im Wind aneinander reiben und vor Dir versinkt die Sonne in einem Farbenspektakel im Meer. Oder eine Berglandschaft mit duftenden Wiesenblumen, kristallklaren Flüssen, die lustig über Steine springen, imposanten Bergen…. Such Dir was aus. Kennst Du das Gefühl, das sich in solchen Momenten einstellen kann? Wenn man – überwältigt von so viel schöner Realität (NICHT Scheinwelt!) – innerlich zur Ruhe kommt und nichts mehr eine Rolle spielt ausser der Moment und das Jetzt? Kannst Du das zulassen? Kennst Du das? Ja? Dieses Gefühl ist so ziemlich genau das, was man spürt, wenn man mit sich im Reinen ist. Alles ist richtig, alles stimmt. Das ist auch der Moment, wo man eine durchwegs positive Ausstrahlung hat.
Wenn man nun anfängt darüber nachzudenken, wird man vielleicht merken, dass eben ein Spaziergänger durch die wunderbare Landschaft gegangen ist, der drei deutsche Doggen (beeindruckender als Rehpinscherwelpen) Gassi geführt hat. Die Doggen haben alle ein riesengrosses Geschäft in der Gegend platziert und keiner hat’s weggeräumt. „Eigentlich“ stört das das Gesamtbild nicht, aber ich kann mich natürlich nun auch darauf konzentrieren. Die Harmonie ist hin. Ich finde es eine Schweinerei des Hundehalters, denke über eine Anzeige nach (der ist immerhin Schuld an der Sauerei!), ein Hundehalteverbot und dann – oh Schreck! – stelle ich auch noch fest, dass die eben noch so hübsch gold-rosa gefärbten Wolken nun einfach nur noch so Wolken sind. Hey, eigentlich ist ja sogar ziemlich schlechtes Wetter und es könnte evtl. sogar noch Regen geben. Meine Güte. Spätestens jetzt wird einem unwohl, man regt sich auf, nervt sich über Dinge, zermürbt sich den Kopf – und ist in sich selber negativ mit sich selbst beschäftigt, gefangen und von der Aussenwelt quasi abgeschnitten, weil man ja mit sich selber grad so viel (was denn eigentlich? Mal ernsthaft – irgendwas Gescheites dabei?) zu tun hat. Deine innere Haltung verändert Deinen Blick. Resultat: genervte bis negative Ausstrahlung und kaum mehr einen offenen Blick für das Gesamtbild der Umwelt (auch wenn die Sonne noch da ist, der Tau, die frische Luft… oder was auch immer Du Dir als Bild ausgesucht hast). Charme? Fehlanzeige.
Der Witz am Ganzen ist, dass Du nicht nur Betrachter bist sondern auch die Landschaft und (sorry, ist aber so), der Hundehaufen. Klingt jetzt etwas abgefahren, was? Aber überleg Dir mal wie es wäre, wenn die äussere Landschaft Deine innere Gemütsverfassung darstellen und widerspiegeln würde. Wir haben alle den einen oder anderen Hundehaufen in unserem Leben. Manchmal findet man sogar eine Müllhalde. Oder ein Erdbeben. Gelegentlich brennt es.
Ich meine es nicht böse, wenn ich Dir sage, dass es auf mich so wirkt, als würdest Du gefühlt durch Mordor bei „Lord of the rings“ schreiten. Du regst Dich über Deine Grösse auf, was ähnlich sinnvoll ist, wie sich über die Farbe der Sonne aufzuregen. Oder die Berge. Und wieso muss der Himmel eigentlich blau sein? Schei**e.
Der geheime Weg zurück in die Harmonie geht über Akzeptanz und Annehmen. Ja, der Himmel ist blau. So what? Ist doch schön. Du bist nicht der Hofnarr im Umzug? So what? Passt doch alles, wär ja doof, wenn alle gleich wären. Banal gesagt: Je mehr Dinge Du in Deinem Leben und an Dir annehmen kannst, desto mehr Hundehaufen verschwinden aus Deiner Landschaft, die Du Dir zu Beginn visualisiert hast.
Solange Du in einem stetigen Konkurrenzkampf mit Dir und der Welt stehst (Der ist lustiger als ich, der ist grösser und besser als ich sind sowieso alle), verpasst Du es aufgrund von zahllosen Hundehaufen („bis zum Hals in der Schei**e stecken" – schon mal gehört?), selbstbewusst und zufrieden am Leben teilnehmen zu können.
P.S. Wenn Du das verstanden hast, dann kannst Du Dir in einem zweiten Schritt vorstellen, wie sich ein Mistkäferweibchen über den Hundehaufen freuen wird, weil sie dadurch einer neuen Generation das Leben schenken kann. Das ist wie Weihnachten, Geburtstag und Ostern zusammen für den Käfer. Die Kleine jubelt vier Tage, mindestens. Und wir sehen nur einen widerlichen Haufen. Alles hat zwei Seiten. Annehmen ist das Geheimnis. Und dann ist doch eigentlich - in einem grösseren Kontext - alles ok.
Ich klinke mich hier mal ein und versuche einen komplett anderen, bildlicheren Ansatz, auch wenn Du hier schon fantastische Beiträge und Antworten erhalten hast.
Also. Stell Dir mal bitte eine wunderschöne Naturlandschaft vor. Etwas, das Dich glücklich macht, wenn Du es siehst. Etwas, wo Du denkst, Du könntest nun einfach stundenlang da sitzen, die Landschaft betrachten, Dich darin verlieren, aufgehen und einfach glücklich sein, weil’s grad so schön ist und alles stimmt.
Das kann ein früher Morgen im Sommer sein, wenn sich die ersten Sonnenstrahlen durch den noch leicht nebligen Wald über die mit Tau bedeckten Wiesen ergiessen. Alles ist golden, irgendwo grast ein Reh und die Luft duftet nach frisch geschnittenem Gras. Oder ein Sonnenuntergang am Meer. Du spürst den Sand zwischen den Zehen, die Palmen über Dir rauschen, wenn sich die Blätter im Wind aneinander reiben und vor Dir versinkt die Sonne in einem Farbenspektakel im Meer. Oder eine Berglandschaft mit duftenden Wiesenblumen, kristallklaren Flüssen, die lustig über Steine springen, imposanten Bergen…. Such Dir was aus. Kennst Du das Gefühl, das sich in solchen Momenten einstellen kann? Wenn man – überwältigt von so viel schöner Realität (NICHT Scheinwelt!) – innerlich zur Ruhe kommt und nichts mehr eine Rolle spielt ausser der Moment und das Jetzt? Kannst Du das zulassen? Kennst Du das? Ja? Dieses Gefühl ist so ziemlich genau das, was man spürt, wenn man mit sich im Reinen ist. Alles ist richtig, alles stimmt. Das ist auch der Moment, wo man eine durchwegs positive Ausstrahlung hat.
Wenn man nun anfängt darüber nachzudenken, wird man vielleicht merken, dass eben ein Spaziergänger durch die wunderbare Landschaft gegangen ist, der drei deutsche Doggen (beeindruckender als Rehpinscherwelpen) Gassi geführt hat. Die Doggen haben alle ein riesengrosses Geschäft in der Gegend platziert und keiner hat’s weggeräumt. „Eigentlich“ stört das das Gesamtbild nicht, aber ich kann mich natürlich nun auch darauf konzentrieren. Die Harmonie ist hin. Ich finde es eine Schweinerei des Hundehalters, denke über eine Anzeige nach (der ist immerhin Schuld an der Sauerei!), ein Hundehalteverbot und dann – oh Schreck! – stelle ich auch noch fest, dass die eben noch so hübsch gold-rosa gefärbten Wolken nun einfach nur noch so Wolken sind. Hey, eigentlich ist ja sogar ziemlich schlechtes Wetter und es könnte evtl. sogar noch Regen geben. Meine Güte. Spätestens jetzt wird einem unwohl, man regt sich auf, nervt sich über Dinge, zermürbt sich den Kopf – und ist in sich selber negativ mit sich selbst beschäftigt, gefangen und von der Aussenwelt quasi abgeschnitten, weil man ja mit sich selber grad so viel (was denn eigentlich? Mal ernsthaft – irgendwas Gescheites dabei?) zu tun hat. Deine innere Haltung verändert Deinen Blick. Resultat: genervte bis negative Ausstrahlung und kaum mehr einen offenen Blick für das Gesamtbild der Umwelt (auch wenn die Sonne noch da ist, der Tau, die frische Luft… oder was auch immer Du Dir als Bild ausgesucht hast). Charme? Fehlanzeige.
Der Witz am Ganzen ist, dass Du nicht nur Betrachter bist sondern auch die Landschaft und (sorry, ist aber so), der Hundehaufen. Klingt jetzt etwas abgefahren, was? Aber überleg Dir mal wie es wäre, wenn die äussere Landschaft Deine innere Gemütsverfassung darstellen und widerspiegeln würde. Wir haben alle den einen oder anderen Hundehaufen in unserem Leben. Manchmal findet man sogar eine Müllhalde. Oder ein Erdbeben. Gelegentlich brennt es.
Ich meine es nicht böse, wenn ich Dir sage, dass es auf mich so wirkt, als würdest Du gefühlt durch Mordor bei „Lord of the rings“ schreiten. Du regst Dich über Deine Grösse auf, was ähnlich sinnvoll ist, wie sich über die Farbe der Sonne aufzuregen. Oder die Berge. Und wieso muss der Himmel eigentlich blau sein? Schei**e.
Der geheime Weg zurück in die Harmonie geht über Akzeptanz und Annehmen. Ja, der Himmel ist blau. So what? Ist doch schön. Du bist nicht der Hofnarr im Umzug? So what? Passt doch alles, wär ja doof, wenn alle gleich wären. Banal gesagt: Je mehr Dinge Du in Deinem Leben und an Dir annehmen kannst, desto mehr Hundehaufen verschwinden aus Deiner Landschaft, die Du Dir zu Beginn visualisiert hast.
Solange Du in einem stetigen Konkurrenzkampf mit Dir und der Welt stehst (Der ist lustiger als ich, der ist grösser und besser als ich sind sowieso alle), verpasst Du es aufgrund von zahllosen Hundehaufen („bis zum Hals in der Schei**e stecken" – schon mal gehört?), selbstbewusst und zufrieden am Leben teilnehmen zu können.
P.S. Wenn Du das verstanden hast, dann kannst Du Dir in einem zweiten Schritt vorstellen, wie sich ein Mistkäferweibchen über den Hundehaufen freuen wird, weil sie dadurch einer neuen Generation das Leben schenken kann. Das ist wie Weihnachten, Geburtstag und Ostern zusammen für den Käfer. Die Kleine jubelt vier Tage, mindestens. Und wir sehen nur einen widerlichen Haufen. Alles hat zwei Seiten. Annehmen ist das Geheimnis. Und dann ist doch eigentlich - in einem grösseren Kontext - alles ok.
Von deinem Verhalten hier ist mir vollkommen klar, warum das mit den Frauen nichts wird. Ich hab ständig das Gefühl, wir sollen hier einem Blinden eine Farbe erklären.Dafür müsstest du aber sehen lernen und das könenn wir dir nicht beibringen. Daher bin ich immer noch der Meinung, du solltest dir professionelle Hilfe suchen.Auch wenn du auf Kritik angepisst reagierst, aber ich muss Roya Recht geben: Es ist eine sinnfreie Diskussion. Du wirfst eine allgemeine Definition in den Raum, die User gehen darauf ein, da wirfst du plötzlich mit ganz konkreten Beispielen um dich, die gar nicht zu deiner allgemeinen Defintion passen. Das ist ein Punkt, der das Sinnfreie hier ausmacht. Dann kommst du auch wie ein Kleinkind rüber, dass laufen lernen will, aber nicht versteht, dass es dazu selbst die Beine und den Körper einsetzen muss. Ansonsten wird es sich nicht vorwärts bewegen. Ebenso geht es dir. Bewegen willst du dich nicht. Du kommst mir vor, wie Herbert in dem Witz (wobei ich den Witz so realistisch finde, dass er schon nicht mehr komisch ist):
Diese Threads, diese Fragen, das ist alles vollkonmmen sinnlos und keine "gute Diskussion".
Zehn Jahre lang betet Herbert jedes Wochenende: "Lieber Gott, lass mich doch bitte diesmal in der Lotterie gewinnen." Immer vergeblich. Als er es eines Tages wieder versucht, ist plötzlich sein Zimmer in strahlende Helligkeit getaucht, und eine tiefe Stimme sagt verzweifelt: "Gib mir doch eine chance, Herbert. Kauf dir um Himmels willen endlich ein Los."Du agierst genauso wie dieser Herbert. Du willst etwas haben, ohne etwas dafür zu tun bzw. tun zu wollen. Du kommst nicht mal ansatzweise auf die Idee, einfach mal nur EINE Idee aus deinen ganzen Threads umzusetzen. Lieber hoffst du auf einen Gewinn - ohne aber ein Los zu kaufen bzw. kaufen zu wollen.
Ich nehm es dir mittlerweile auch nicht mehr ab, dass du DEN großen Bekannten- und Freundeskreis hast. Wenn du das hättest, würdest du hier nicht diese Endlos-Sinnlos-Diskussionen führen. Dann hättest du jemanden, mit dem du darüber reden kannst. Ich kannte auch mal so einen Menschen wie du, der immer alles negierte. Ja klar, auch er hatte einen großen "Bekanntenkreis" - zumindest aus seiner Sicht. Allerdings kannte er nie sehr lange die Leute, weil er sie immer an die Wand diskutierte. So etwas tat sich niemand lange an. Auch ich nicht.
Meinst du echt, dass sich jemand mit solchen Menschen abgeben will? Meinst du wirklich, dass sich jemand mit dir abgeben will? Du magst vielleicht Frauen als "niedere Wesen" ansehen, aber so blöd sind sie nun auch wieder nicht, dass sie sich mit so einem Menschen abgeben würden, der immer alles als negativ hinstellt, sie beleidigt und pampig kommt und eigentlich therapeutische Hilfe bräuchte. Nicht jede Frau will Mutter Theresa spielen oder hat Lust, dir als Hobby-Psychologen bzw. -Psychiater zur Verfügung zu stehen.
Das Lustige an deinen Threads ist, dass immer wieder das Gleiche drin steht. Hier ist z.B. immer wieder von Selbstreflektion die Rede (in der einen oder anderen Formulierung). Wurde dir schon in deinen anderen Threads zu dutzenden Malen empfohlen. Ebenso andere Tipps. Jeder rührt immer wieder die gleiche Soße auf, nur um dich Riesen-Baby zu beschäfigen. 8o In anderen Foren wärst du im übrigen schon längst als Troll gesperrt worden. ;)
Ich verstehe es auch nicht, wie man immer wieder die gleichen Fragen stellen kann. Bist du überhaupt lernfähig? Scheinbar nicht. Denn im Zeitalter von Wikis und Google kann man diese Begriffe, die du hier abfragst, auch im Netz suchen. Findet man mehr als genug Seiten. Googelst du z.B. "Charme", findest du dazu 78,9 Millionen (!!!!!) Einträge im Netz. :eek: Zusätzlich hast du nun hier noch die Definitionen (die sich im übrigen durch alle deine Threads ziehen - du musst NUR lesen und verstehen!). Und dann verstehst du es immer noch nicht? :rolleyes: Da geb ich Roya schon Recht, dass dir hier im Forum nicht zu helfen ist. Es ist ein Liebeskummerforum. Du brauchst hingegen ärztliche und therapeutische Hilfe. Das wird dir niemand online bieten können.
Ach, und ehe jetzt kommt: "Ja, du musst ja die Threads nicht lesen" ... man stolpert immer wieder über deine sinnfreien Themen. Sie sind zu jeder Zeit Nr. 1. Logisch, dass man diese dann auch mal liest. Steckt vielleicht auch ein ganzes Stück Hoffnung dahinter, dass jemand diesem Drama mal ein Ende setzt. :D
Nun ich denke ihr habt recht...
Es macht wohl wirklich keinen Sinn, mir (und ihr euch) hier weiterhin die Finger wund zu tippen.
Ich verstehe euch wohl nicht, und ihr versteht mich wohl nicht... Ich glaube ich habe den Titel 'keinen Zugang zu dieser Welt' meines ersten Threads tatsächlich nicht umsonst so gewählt.. er trifft es tatsächlich mehr als nur gut. Ich habe eine andere Realität als ihr, und ich finde keinen Zugang zu eurer Realtität, bzw Welt. Ich kann es nicht verstehen und es ist tatsächlich so wie Berta mal geschrieben hat, für mich sind eure Tipps chinesisch.. als ob ein Hund versuchen würde mit einer Katze zu kommunizieren, zwei Welten. Ich bezweifle auch, dass sich daran überhaupt noch etwas ändern lässt nach sovielen Jahren, schliesslich hab ich die Hälfte meines Lebens schon hinter mir. Grösstenteils verstehe ich eure Tipps auch überhaupt nicht, und solange ich die Tipps nicht mal ansatzweise verstehe, kann ich sie auch gar nicht umsetzen..ich habe keine Ahnung wie und wo ich mit was eigentlich anfangen müsste.
Zu deinem Beitrag (anne40) möchte ich noch folgendes sagen...
@ Rundo spar dir deine Beiträge, du stehst auf meiner Ignore-Liste
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Hallo Henut,
Vielen dank für deine Mühe...das hast du sehr schön beschrieben wie ich finde.. leider überfordert mich das momentan einfach, und ich weiss momentan noch nicht wirklich, was ich davon halten soll und wie ich das verstehen soll bzw was ich für mich daraus ziehen kann. Ich werde aber auf jeden Fall noch darauf zu sprechen kommen, vielleicht sogar besser per PN, falls du diese 'freigeschaltet' hast.
Es macht wohl wirklich keinen Sinn, mir (und ihr euch) hier weiterhin die Finger wund zu tippen.
Ich verstehe euch wohl nicht, und ihr versteht mich wohl nicht... Ich glaube ich habe den Titel 'keinen Zugang zu dieser Welt' meines ersten Threads tatsächlich nicht umsonst so gewählt.. er trifft es tatsächlich mehr als nur gut. Ich habe eine andere Realität als ihr, und ich finde keinen Zugang zu eurer Realtität, bzw Welt. Ich kann es nicht verstehen und es ist tatsächlich so wie Berta mal geschrieben hat, für mich sind eure Tipps chinesisch.. als ob ein Hund versuchen würde mit einer Katze zu kommunizieren, zwei Welten. Ich bezweifle auch, dass sich daran überhaupt noch etwas ändern lässt nach sovielen Jahren, schliesslich hab ich die Hälfte meines Lebens schon hinter mir. Grösstenteils verstehe ich eure Tipps auch überhaupt nicht, und solange ich die Tipps nicht mal ansatzweise verstehe, kann ich sie auch gar nicht umsetzen..ich habe keine Ahnung wie und wo ich mit was eigentlich anfangen müsste.
Zu deinem Beitrag (anne40) möchte ich noch folgendes sagen...
deine art zu schreiben ist meiner meinung nach sehr aggressiv und z.t. auch überheblich. mag sein, dass du es nicht so meinst und empfindest aber für mich kommt es so rüber.Da mag wahrscheinlich etwas dran sein. Ja, mich macht dieses ganze Thema nur noch wütend und aggressiv. Es macht mich krank. Aber es liegt auch an den teilweise sehr arroganten und abwertenden Antworten, die ich hier seit ich hier angemeldet bin erhalten habe. Das soll jetzt aber keine Entschuldigung sein, denn es stimmt wie gesagt schon, mein Unverständnis macht mich wütend und aggressiv.
für mich ist es z.b. sehr unattraktiv, wenn du schreibst: deshalb hier nochmal die gleiche antwort. das wirkt belehrend, überheblich und genervt. für mich hätte sich im alltag ein gespräch mit so einem menschen erledigt.Hier muss ich mich aber klar gegen wehren, denn das hast du falsch aufgefasst. Berta hatte eigentlich die selbe Frage gestellt wie du, und da ich Berta und dir in einem einzigen Beitrag geantwortet habe, habe ich einfach ein copy/paste der Antwort einmal unter Berta's Beitrag geschrieben, und einmal eben unter deinen Beitrag (du kannst mal nachschauen wenn du möchtest)... Deshalb schrieb ich auch 'ich schreibe dir nochmal die gleiche Antwort wie Berta ', da es keinen Sinn machte, dieselbe Antwort nochmal in anderen Worten zu formulieren. Das ist also keinesfalls belehrend, genervt oder überheblich gemeint gewesen. Da hat es sich einfach um ein Missverständnis gehandelt. Ich wollte sogesehen einfach 2 Fliegen (2 Fragen) mit einer Klappe (einer Antwort) erledigen (beantworten)
es scheint als habest du dich so sehr eingekapselt in deinen vorstellungen, dass du gar nicht bereit bist etwas aufzunehmen geschweige denn zu verarbeiten und umzusetzen. deshalb suchst du nach einem alleinigen 'heilmittel' wobei du jegliche formulierung, die nicht deiner eigenen entspricht, sofort abschmetterst. ich glaube du hast sehr wohl eine definition von charme und ausstrahlung. du siehst auch, dass du dieser nicht entsprichst, siehst dich aber ausser stande etwas daran zu ändern. es sieht so aus als glaubest du etwas daran ändern zu können, wenn du dir von anderen eine definition holst.Auch hier hast du wahrscheinlich recht. Das sehe ich auch ein. Allerdings ist es nicht so, dass ich nicht bereit bin etwas aufzunehmen, sondern ich bringe es einfach nicht fertig es aufzunehmen, weil ich es eben einfach nicht verstehe, es mir nicht vorstellen kann, keine Ahnung habe wie ich vorgehen könnte/sollte, wie ich es umsetzen könnte/sollte. Und ja, ich muss es erst 'fassen' können, um es verstehen zu können, um dann etwas daran ändern zu können. Das Problem ist, ich kann das meiste von dem was ihr mir schreibt einfach nicht 'fassen'.
es scheint als würdest du keinen zugang zu deiner emotionalen seite zulassen und hast deshalb auch verlernt wie man das macht. weshalb das so ist, kannst nur du wissen. vielleicht hattest du den auch nie, aber das scheint mir nicht der fall zu sein, sonst würde es dich nicht belasten.Wie äussert sich ein 'Zugang zu seiner emotionalen Seite'? Wie lässt man einen Zugang zu seiner emotionalen Seite denn zu? Wie kann es sein, dass ich zB diesen Zugang nicht zulasse, ich diesen Zugang nicht habe? Was müsste ich tun, damit ich diesen Zugang erlangen könnte?
wenn es für dich annehmbarer ist, sieh es als wissenschaftliche feldstudie. geh raus und sprich menschen an, nicht nur frauen, auch männer und kinder. sammle erfahrungen wie sie sich verhalten und viel wichtiger, wie du dich verhältst. was empfindest du dabei, welche emotionen löst die jeweilige person in dir aus. versuche auch nicht sofort zu werten, v.a. nicht dermassen negativ wie du hier rüber kommst. lass es einfach zu und lerne.Ich bin der Meinung dass ihr hier alle ein komplett falsches Bild von mir habt. Natürlich bin ich daran wohl selbst schuld, da ich hier öfter wohl ziemlich frustriert, und eben auch aggressiv geantwortet habe. Trotzdem kann ich ganz klar von mir behaupten, dass ich im Kontakt mit Mitmenschen (sei es Männer, Frauen oder eben Kinder) absolut kein Problem habe. Ich arbeite an einer Schule und bin von morgens bis Abends in Kontakt mit Schülern, Mitarbeitern(innen), Lehrern usw usf. Ich könnte diese Arbeit gar nicht tun, hätte ich tatsächlich so grosse Probleme im Umgang und im Kontakt mit Menschen. Das ist nie mein Problem gewesen. Ich glaube auch nicht, dass mich hier niemand ausstehen kann, oder man sich von mir entfernt, aufgrund meiner Art. Mit den meisten habe ich ein sehr offenes und freundschaftliches Verhältnis. Natürlich kann man sich eben nicht mit jedem gut verstehen..aber das geht doch jedem so.
sobald du begreifst, dass es an dir liegt und nicht an den anderen kommst du auch voran. indem du dir eine gebrauchsanleitung basteln willst, wie du charmant wirkst und ausstrahlung hast, wirst du nicht weiter kommen. das geht nur indem du dich intensiv mit dir auseinander setzt und dich in frage stellst.Ich habe Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen. Ich habe nie Probleme damit gehabt Freunde zu gewinnen, oder mich mit Leuten zu unterhalten. Das Problem, welches mich in diese Forum hier gezogen hat, ist eben ganz einfach dass ich seit 14 Jahren alleine bin, und Frauen in meinem Leben einfach inexistent sind. Das ist das Problem. Und das verstehe ich eben nicht. Für Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen scheinen meine Art und mein Sein ja zu reichen bzw 'gut' zu sein. Aber für die Liebe, für Nähe, für ein tieferes Verhältnis, für eine Beziehung..wohl nicht. Und das verstehe ich ganz einfach nicht. Und dem versuche ich auf den Grund zu kommen, doch ich finde keine Antwort. Deshalb denke ich mir, meine Ausstrahlung reicht wohl nicht aus, um bei einer Frau landen zu können. Warum Ausstrahlung? Weil mir immer wieder gesagt wird, weil ich immer wieder überall lese, dass ja anscheinend alles nur darauf ankommt. Ich verstehe es einfach nicht.
von aussen betrachtet ist in meinen augen bei dir das grosse thema den bezug zu deinen gefühlen zu finden. da kannst du dir auch profesionelle hilfe holen, denn alleine ist man einfach nicht objektiv genug. die arbeit an dir wirst trotzdem du selber machen müssen. das ist ein ziemlicher krampf, aber es lohnt sich.Wie könnte/müsste so eine professionelle Hilfe denn aussehen?
du möchtest gerne charme und ausstrahlung, dann fang nicht bei der wirkung an. suche die ursache weshalb das nicht vorhanden ist und arbeite daran. abkürzungen über irgendwelche abstrusen theorien und definitionen gibt es nicht. nebenbei, damit wirst du auch nicht glücklich weil's eben künstlich erzeugt wurde.Wie muss man sich anlegen, um die Ursache zu finden? Was muss man machen, um daran zu arbeiten? Wie äussert sich diese Arbeit?
vielleicht kannst du gerade diesen thread hier nutzen um etwas positiver rüber zu kommen. und nein, das ist nicht gekünstelt. du musst auch kein clown sein dafür. es hat meiner meinung nach einfach mit respekt und anstand zu tun.Ich weiss nicht ob du meinen ersten Thread gesehen hast, ich bin nicht mit der Intention hierhin gekommen, unfreundlich zu sein, andere respektlos zu behandeln, oder zu beleidigen. Leider hat sich das ganze zu dem entwickelt, was es mittlerweile ist. Weil plötzlich der Moment kam, in dem immer nur auf mich draufgehauen wurde, so dass ich mittlerweile nur noch aus einer gewissen 'Verteidigungsposition' und einer Abwehrhaltung heraus hier schreiben kann, weil ich schon seit langem nicht mehr das Gefühl hier habe, dass das was ich schreibe ernst genommen wird (bis auf die Antworten von ein paar Usern). Und das ist ein weiterer Grund, warum ich hier wohl aggressiv rüberkomme...weil ich eher das Gefühl habe hier 'der Witz des Jahres' zu sein, als dass man mich ernst nimmt mit dem was ich hier schreibe..vor allem auch wenn ich die Reaktionen der Moderatoren sehe, die ja eigentlich moderieren sollten, anstatt den salzigen Finger noch in die Wunde zu legen.
@ Rundo spar dir deine Beiträge, du stehst auf meiner Ignore-Liste
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Hallo Henut,
Vielen dank für deine Mühe...das hast du sehr schön beschrieben wie ich finde.. leider überfordert mich das momentan einfach, und ich weiss momentan noch nicht wirklich, was ich davon halten soll und wie ich das verstehen soll bzw was ich für mich daraus ziehen kann. Ich werde aber auf jeden Fall noch darauf zu sprechen kommen, vielleicht sogar besser per PN, falls du diese 'freigeschaltet' hast.
Versteh überhaupt nicht, wieso du dich so auf mich eingeschossen hast.
Ich bin nicht die Erste und nicht die Einzige, die sagt, dass wir dir nicht helfen können und du professionalle Hilfe (Therapie) brauchst.
Zu keiner Zeit war ich ironisch, abfällig oder habe irgendetwas beleidigendes zu dir gesagt.
Wenn du einen Thread erstellst, um uns zu fragen, was "Charme" ist und jede Antwort von uns sieht für dich so 魅力 aus, dann kann der Sinn des Threads nicht erfüllt werden. Damit ist er sinnlos.
Was an dieser Tatsache oder daran, dass ich es geschrieben habe, jetzt deine Wut so anstachelt, kann nun ich hingegen nicht nachvollziehen.
Ich bin nicht die Erste und nicht die Einzige, die sagt, dass wir dir nicht helfen können und du professionalle Hilfe (Therapie) brauchst.
Zu keiner Zeit war ich ironisch, abfällig oder habe irgendetwas beleidigendes zu dir gesagt.
Wenn du einen Thread erstellst, um uns zu fragen, was "Charme" ist und jede Antwort von uns sieht für dich so 魅力 aus, dann kann der Sinn des Threads nicht erfüllt werden. Damit ist er sinnlos.
Was an dieser Tatsache oder daran, dass ich es geschrieben habe, jetzt deine Wut so anstachelt, kann nun ich hingegen nicht nachvollziehen.
Wie könnte/müsste so eine professionelle Hilfe denn aussehen?Das ist ganz einfach und das lässt sich so konkret beschreiben, daß es völlig unkompliziert ist. Such Dir über's Internet, zwei, drei Therapeuten in Deinem Umfeld aus. Das ist erstmal völlig schnurzpiepegal welche. Dann rufst Du da an und vereinbarst einen Ersttermin. Der ist im Regelfall kostenlos, bei privaten Therapeuten kostet der meißt was, ist aber billiger als herkömmliche Therapiestunden. Dann gehst dahin und schilderst einfach Deine Schwierigkeiten. Einfach so wie Du es mit Deinen eigenen Worten hinbekommst, da gibts kein richtig oder falsch. Der Therapeut stellt dabei dann schon recht konkrete Fragen. Alles weitere ergibt sich dann und Du erfährst vom Therapeuten welches weitere Vorgehen er für sinnvoll hält. Dann schaust Du Dir noch an ob das für Dich passt und ab geht der Peter. Die Therapieform ist erstmal nicht so wichtig, das heißt, Du brauchst nicht nach einem spezialisierten Therapeuten suchen. Erstmal geht's nur drum, ob Du mit dem Therapeuten irgendwie warm werden könntest. Alles weitere kommt dann schon.
Wie äussert sich ein 'Zugang zu seiner emotionalen Seite'? Wie lässt man einen Zugang zu seiner emotionalen Seite denn zu? Wie kann es sein, dass ich zB diesen Zugang nicht zulasse, ich diesen Zugang nicht habe? Was müsste ich tun, damit ich diesen Zugang erlangen könnte?Diese Fragen lassen sich nicht so einfach hier beantworten. Das sind tatsächlich schon Fragen die in eine Therapie gehören und auch nur dort Antworten erarbeitet werden können. Bei diesen Fragen kannst Du keine Antworten bekommen, sondern Du musst sie Dir tatsächlich selbst erarbeiten. Das geht. Die Aufgabe eines Therpeuten ist dabei Dich zu unterstützen und Dir Hilfsmittel dafür an die Hand zu geben. Solche Dinge gehen dann wirklich nur noch persönlich und nicht in Schriftform.
Wie kann es sein, dass ich zB diesen Zugang nicht zulasse, ich diesen Zugang nicht habe?Das hier lässt sich aber beantworten. Auch sehr konkret. Es gibt zwei Möglichkeiten seinen emotionalen Zugang zu verlieren. Zum einen, verdrängte Traumata. Gefühle bedeuten immer auch Schmerz. Der gehört dazu. Erlebt man solchen traumatischen Schmerz, bspw. in der Kindheit, der so intensiv ist daß dieser nicht mehr verarbeitet werden kann, kann man Gefühle und bestimmte Gefühlsbereiche einfach komplett abschalten und im Laufe des weiteren Lebens komplett vergessen um diesen Schmerz nicht erleben zu müssen. Das ist eine Art Selbstschutzmechnismus. Die Folge ist dann tatsächlich komplett oder teilweise rationales funktionieren. Viel von dem was Du beschreibst und wie Dich viele wahrnehmen. Die zweite Möglichkeit wäre, daß das schlicht und einfach nie da war und Dir bestimmte emotionale Bereiche die für andere menschen völlig normal sind tatsächlich schon immer fehlen. Auch das gibts. Dort ist dann aber tatsächlich Asperger und Autismus anzusiedeln.
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Warum Ausstrahlung? Weil mir immer wieder gesagt wird, weil ich immer wieder überall lese, dass ja anscheinend alles nur darauf ankommt.Da hast Du was grundsätzlich missverstanden. Diesen Fehler begehst Du immer wieder. Du hörst ein Schlagwort und konzentrierst Dich nur auf diesen Teilbereich und versuchst in dem die Lösung zu finden. Ausstrahlung ist durchaus wichtig, aber erstmal nur für's Kennenlernen. Je authentischer und positiver die Ausstrahlung um so höher die Chancen des ersten Kennenlernes. Ganz einfach aus dem grund weil es mehr Menschen gibt die sich davon angezogen fühlen als von Miesepetern. Es gibt genauso Menschen die sich von Miesepetern angezogen fühlen, nur sind die erstens seltener und zweitens ist mit denen eine Beziehungsanbahnung hochkompliziert und super anstrengend. Schon nach dem ersten kennenlernen wird die Ausstrahlung zwar nicht unwichtig, aber es kommt noch viel, viel mehr dazu was eine Rolle spielt. Und das ist zudem alles subjektiv, das heißt, der eine mag das, der andere was ganz Anderes. Deswegen wird immer wiederholt, es gibt kein Regelbuch, Du kannst keines finden oder konstruieren. Alles im zwischenmenschlichen besitzt ausserhalb seines Kontextes keine Gültigkeit mehr. Zwischenmenschliches Verhalten ist ständiges improvisieren. Da gibts keine Anleitungen.
Der Fehler den Du dauernd machst ist Dich auf ein Teil zu fixieren. Hörst Du was von Ausstrahlung, zack, willst Du Ausstrahlung lernen um Dein Problem zu lösen. Liest Du 'ne Statistik über Körpergrößen, zack, bist Du am überlegen wie Du Dir die Beine verlängerst. Und so geht's weiter und weiter. Irgend ein Schlagwort muss dann dafür herhalten und analysiert werden und soll dann letzten Endes das Heil bringen. Und genau diese Vorgehensweise funktioniert nicht. Es funktioniert einfach nicht. Es ist keine Abwertung Deiner Person, es ist kein Angriff. Es ist nichtmal Kritik. Es ist einfach nur eine Tatsache.
Zwischenmenschliches Verhalten allgemein und im besonderen bei sexuellen Beziehungen ist eben ständiges und dauerndes Improvisieren. Genau das machts ja so schön :)
@ Rundo spar dir deine Beiträge, du stehst auf meiner Ignore-ListeEs freut mich, dass du dennoch meine Posts liest und auch noch so schön beantwortest. :D :D :D
Ich verstehe euch wohl nicht, und ihr versteht mich wohl nicht... Ich glaube ich habe den Titel 'keinen Zugang zu dieser Welt' meines ersten Threads tatsächlich nicht umsonst so gewählt.. er trifft es tatsächlich mehr als nur gut. Ich habe eine andere Realität als ihr, und ich finde keinen Zugang zu eurer Realtität, bzw Welt. Ich kann es nicht verstehen und es ist tatsächlich so wie Berta mal geschrieben hat, für mich sind eure Tipps chinesisch.. als ob ein Hund versuchen würde mit einer Katze zu kommunizieren, zwei Welten. Ich bezweifle auch, dass sich daran überhaupt noch etwas ändern lässt nach sovielen Jahren, schliesslich hab ich die Hälfte meines Lebens schon hinter mir. Grösstenteils verstehe ich eure Tipps auch überhaupt nicht, und solange ich die Tipps nicht mal ansatzweise verstehe, kann ich sie auch gar nicht umsetzen..ich habe keine Ahnung wie und wo ich mit was eigentlich anfangen müsste.Es ist aber echt der Hammer, wie du dich gegen alles sträubst. Ich liege schon nicht so falsch, wenn ich dir schreibe, dass du nicht lernen WILLST. Aber wie dir hier schon einige User incl meiner Person geschrieben haben: eine Therapie ist vermutlich das Einzige, was dir wirklich noch helfen würde.
schliesslich hab ich die Hälfte meines Lebens schon hinter mir... und genau das ist diese überhebliche Art, die hier schon oft kritisiert wurde. Du hast natürlich schon alle Weisheit dieser Welt in dir, dass du es nicht nötig hast "in der zweiten Hälfte deines Lebens" nichts neues mehr zu lernen. :rolleyes: Im übrigen scheint rechnen nicht so ganz deine Stärke zu sein. :rolleyes: Wenn das ein 50jähriger sagt, klingt es realistisch. Er wird auch ein ganzes Stück Lebenserfahrung haben, um so einen Spruch abzulassen. Bei dir klingt es einfach nur überheblich und altklug, weil das bei dir so weit von der Realität entfernt ist wie der Jupiter von der Sonne. Logisch dass das Frauen abstößt.
lieber salto 81
herzlichen dank für deine stellungnahme. damit zeichnet sich wirklich wieder ein neues bild. berta hat deine fragen in punkto therapie schon beantwortet. es geht eigentlich wirklich nur darum, dass du alle diese gedanken einem therapeuten erzählst. er hilft dir, die für dich relevanten fragen zu formulieren. und er hilft dir auch die antworten darauf zu finden. es geht in der therapie eigentlich nicht darum, dass da einer sitzt, der dir sagt was du tun sollst. genau so wenig wie es hier im forum darum geht eine 'lösung' deines problems zu präsentieren. denn das kann hier eigentlich keiner, auch der therapeut kann das nicht. das kannst nur du. alles was er macht ist dir zuhören und abtasten wie er dich unterstützen und weiter bringen kann.
wie berta schon geschrieben hat ist bei dir die verbindung zu deinen gefühlen irgendwo unterbrochen worden. ich kann mich natürlich täuschen, aber ich schliesse bei dir die variante asperger/autismus aus. ich glaube du bist dir dafür zu bewusst, dass etwas nicht stimmt. und nicht nur weil du seit 14 jahren keine beziehung hattest (bei mir waren's übrigens 15... du bist da also überhaupt nicht alleine)
ich habe eher das gefühl, dass da irgendwo etwas passiert ist, wo du dich unbewusst entschieden hast keine gefühle mehr zuzulassen. mit den jahren hast du dich einfach daran gewöhnt. damit will ich nicht sagen, dass du gefühlskalt bist. denn wütend und frustriert kannst du ja sein.
du bist eingebunden in ein soziales system. nur eine zweierbeziehung ist nochmals etwas ganz anderes. da geht es eben sehr stark um gefühle und das gegenüber merkt auch sehr schnell, dass da etwas nicht stimmt. ABER! das kann gelöst werden. glaube mir, ich hätte das auch nicht für möglich gehalten, dass man sich grundlegend ändern kann. und wenn ich jetzt auf die drei jahre weg zurück blicke, so merke ich, dass die änderungen eigentlich gar nicht so gross waren. es sind nur ganz bestimmte verhaltensmuster, die ich geändert habe. ansonsten bin ich der gleiche mensch geblieben.
ich kann dir das mit der therapie nur empfehlen. ich hatte da auch immer meine bedenken und klischeeartigen einwände. aber im grunde ist es eigentlich nur eine hilfestellung um dir über dich selber klar zu werden. das gute bei meiner therapeutin ist, dass sie selber ein komplett anderer mensch ist und deshalb viele meiner themen nicht wirklich versteht. das zwingt mich jedes mal alles haarklein zu erklären und immer neue formulierungen zu finden bis sie versteht was ich sagen will. ich kann mir vorstellen, dass dir so etwas auch entgegen kommt. denn so wie dieser thread bisher verlaufen ist, hast du die richtigen worte noch nicht gefunden um dich verständlich zu machen. genau so wenig wie die user das haben um dir ihre sicht verständlich zu machen. ich finde jedoch, dass deine letzte antwort einige punkte hatte, die ich verstanden habe. ich fand es auch hilfreich, dass du geschrieben hast, wo du arbeitest. es hätte ja sein können, dass du irgendwo im stillen kämmerlein hockst und tag und nacht zeit hast, dir den kopf über ausstrahlung und charisma zu zerbrechen ;)
so bist du eingebunden und hast rückhalt, denn es ist kein einfacher weg wenn man sich in der therapie komplett auseinander nimmt und sich danach wieder zusammen setzt. und es tut auch gut nicht ausschliesslich um sich selber zu kreisen und andere eindrücke und ablenkung zu erhalten.
wenn ich mir das nochmals so durchlese klingt das wie eine werbung für psychotherapie... es ist natürlich dein entscheid, ob du das machen möchtest oder nicht. für mich war es das richtige. ich wäre froh, wenn ich das schon vor 10 jahren gemacht hätte, aber da war es wohl auch noch nicht ausweglos genug für mich. möglicherweise bist du auch noch nicht an dem punkt. aber irgendwie habe ich das gefühl es geht bei dir nicht vorwärts und du möchtest aber gerne, dass sich etwas ändert.
einen versuch wäre es doch wert, findest du nicht?
ich wünsche dir einen schönen abend! lg anne
herzlichen dank für deine stellungnahme. damit zeichnet sich wirklich wieder ein neues bild. berta hat deine fragen in punkto therapie schon beantwortet. es geht eigentlich wirklich nur darum, dass du alle diese gedanken einem therapeuten erzählst. er hilft dir, die für dich relevanten fragen zu formulieren. und er hilft dir auch die antworten darauf zu finden. es geht in der therapie eigentlich nicht darum, dass da einer sitzt, der dir sagt was du tun sollst. genau so wenig wie es hier im forum darum geht eine 'lösung' deines problems zu präsentieren. denn das kann hier eigentlich keiner, auch der therapeut kann das nicht. das kannst nur du. alles was er macht ist dir zuhören und abtasten wie er dich unterstützen und weiter bringen kann.
wie berta schon geschrieben hat ist bei dir die verbindung zu deinen gefühlen irgendwo unterbrochen worden. ich kann mich natürlich täuschen, aber ich schliesse bei dir die variante asperger/autismus aus. ich glaube du bist dir dafür zu bewusst, dass etwas nicht stimmt. und nicht nur weil du seit 14 jahren keine beziehung hattest (bei mir waren's übrigens 15... du bist da also überhaupt nicht alleine)
ich habe eher das gefühl, dass da irgendwo etwas passiert ist, wo du dich unbewusst entschieden hast keine gefühle mehr zuzulassen. mit den jahren hast du dich einfach daran gewöhnt. damit will ich nicht sagen, dass du gefühlskalt bist. denn wütend und frustriert kannst du ja sein.
du bist eingebunden in ein soziales system. nur eine zweierbeziehung ist nochmals etwas ganz anderes. da geht es eben sehr stark um gefühle und das gegenüber merkt auch sehr schnell, dass da etwas nicht stimmt. ABER! das kann gelöst werden. glaube mir, ich hätte das auch nicht für möglich gehalten, dass man sich grundlegend ändern kann. und wenn ich jetzt auf die drei jahre weg zurück blicke, so merke ich, dass die änderungen eigentlich gar nicht so gross waren. es sind nur ganz bestimmte verhaltensmuster, die ich geändert habe. ansonsten bin ich der gleiche mensch geblieben.
ich kann dir das mit der therapie nur empfehlen. ich hatte da auch immer meine bedenken und klischeeartigen einwände. aber im grunde ist es eigentlich nur eine hilfestellung um dir über dich selber klar zu werden. das gute bei meiner therapeutin ist, dass sie selber ein komplett anderer mensch ist und deshalb viele meiner themen nicht wirklich versteht. das zwingt mich jedes mal alles haarklein zu erklären und immer neue formulierungen zu finden bis sie versteht was ich sagen will. ich kann mir vorstellen, dass dir so etwas auch entgegen kommt. denn so wie dieser thread bisher verlaufen ist, hast du die richtigen worte noch nicht gefunden um dich verständlich zu machen. genau so wenig wie die user das haben um dir ihre sicht verständlich zu machen. ich finde jedoch, dass deine letzte antwort einige punkte hatte, die ich verstanden habe. ich fand es auch hilfreich, dass du geschrieben hast, wo du arbeitest. es hätte ja sein können, dass du irgendwo im stillen kämmerlein hockst und tag und nacht zeit hast, dir den kopf über ausstrahlung und charisma zu zerbrechen ;)
so bist du eingebunden und hast rückhalt, denn es ist kein einfacher weg wenn man sich in der therapie komplett auseinander nimmt und sich danach wieder zusammen setzt. und es tut auch gut nicht ausschliesslich um sich selber zu kreisen und andere eindrücke und ablenkung zu erhalten.
wenn ich mir das nochmals so durchlese klingt das wie eine werbung für psychotherapie... es ist natürlich dein entscheid, ob du das machen möchtest oder nicht. für mich war es das richtige. ich wäre froh, wenn ich das schon vor 10 jahren gemacht hätte, aber da war es wohl auch noch nicht ausweglos genug für mich. möglicherweise bist du auch noch nicht an dem punkt. aber irgendwie habe ich das gefühl es geht bei dir nicht vorwärts und du möchtest aber gerne, dass sich etwas ändert.
einen versuch wäre es doch wert, findest du nicht?
ich wünsche dir einen schönen abend! lg anne
bearbeitet #408
@ Berta
Auf deinen letzten Beitrag bin ich hier jetzt nicht explizit eingegangen, da ich glaube dass die Antworten die ich anne40 geschrieben habe, auch für deinen letzten Beitrag zutreffend sind.. (bzg Zugang zu Emotionen usw)
Du denkst mir mangelt es an der Fähigkeit, zu improvisieren?
Auf deinen letzten Beitrag bin ich hier jetzt nicht explizit eingegangen, da ich glaube dass die Antworten die ich anne40 geschrieben habe, auch für deinen letzten Beitrag zutreffend sind.. (bzg Zugang zu Emotionen usw)
Du denkst mir mangelt es an der Fähigkeit, zu improvisieren?
Wenn du einen Thread erstellst, um uns zu fragen, was "Charme" ist und jede Antwort von uns sieht für dich so 魅力 aus, dann kann der Sinn des Threads nicht erfüllt werden. Damit ist er sinnlos.Als gewissenhafter Moderator, wäre es dann doch eher deine Aufgabe diesen 'sinnlosen' Thread zu schliessen, anstatt sich auch noch an einer 'sinnlosen Diskussion' in einem 'sinnlosen Thread' zu beteiligen, oder? Das nur mal so am Rande gefragt...
lieber salto 81Hallo. Ich habe keinerlei Erfahrungen mit sowas.. natürlich interessiert mich die Frage ob ich vielleicht einen Dachschaden habe, schon seit sehr langem.. Allerdings habe ich diesen Schritt mich mal 'untersuchen' zu lassen nie wirklich unternommen, da ich ja kein anderes Leben kenne, und mich irgendwie auch schon lange damit abgefunden habe, dass das Leben wohl so ist, so weitergehen wird, und auch so enden wird. Irgendwie bin ich dieses Gefühl, diesen Hirnklemptnern würde es doch eh nur darum gehen Geld zu machen, nie richtig losgeworden. Durch meinen Bruder habe ich schon seit langer Zeit einen Einblick in diese 'Welt', und irgendwie traue ich dem ganzen nicht wirklich. Diagnose ---> Pillencocktail .. und das wars.. das ist ein bisschen so den Eindruck, der mir seit jeher davon vermittelt wird. Ich bin ein Gegner irgendwelcher Pillen, die nur dafür eingesetzt werden, damit man nach den Regeln einer Gesellschaft funktioniert, von der ich mich frage wer denn eigentlich kränker ist, die Gesellschaft und ihr System, oder ihre Menschen die darin leben müssen. Ich muss sagen, ich traue auch dieser ganzen Pharmaindustrie nicht wirklich über den Weg. Da werden Krankheitsbilder erfunden, damit neue gewinnbringende Medikamente verkauft werden können. Auch ist so eine Therapie doch relativ teuer oder? Wird sowas überhaupt von der Krankenkasse übernommen?
herzlichen dank für deine stellungnahme. damit zeichnet sich wirklich wieder ein neues bild. berta hat deine fragen in punkto therapie schon beantwortet. es geht eigentlich wirklich nur darum, dass du alle diese gedanken einem therapeuten erzählst. er hilft dir, die für dich relevanten fragen zu formulieren. und er hilft dir auch die antworten darauf zu finden. es geht in der therapie eigentlich nicht darum, dass da einer sitzt, der dir sagt was du tun sollst. genau so wenig wie es hier im forum darum geht eine 'lösung' deines problems zu präsentieren. denn das kann hier eigentlich keiner, auch der therapeut kann das nicht. das kannst nur du. alles was er macht ist dir zuhören und abtasten wie er dich unterstützen und weiter bringen kann.
wie berta schon geschrieben hat ist bei dir die verbindung zu deinen gefühlen irgendwo unterbrochen worden. ich kann mich natürlich täuschen, aber ich schliesse bei dir die variante asperger/autismus aus. ich glaube du bist dir dafür zu bewusst, dass etwas nicht stimmt. und nicht nur weil du seit 14 jahren keine beziehung hattest (bei mir waren's übrigens 15... du bist da also überhaupt nicht alleine)ich habe eher das gefühl, dass da irgendwo etwas passiert ist, wo du dich unbewusst entschieden hast keine gefühle mehr zuzulassen. mit den jahren hast du dich einfach daran gewöhnt. damit will ich nicht sagen, dass du gefühlskalt bist. denn wütend und frustriert kannst du ja sein.Ja höchstwahrscheinlich hast du auch recht. Als Kind bin ich eigentlich immer super fröhlich gewesen und habe mir nie grossartig über mich den Kopf zerbrochen. Alles ist fliessend gewesen und ich habe auch nie Sorgen gehabt. Gut, natürlich hat man als Kind ein eher sorgenfreies Leben..aber ich muss sagen es hat schon ein paar einschneidende Ereignisse gegeben, nach denen sich vieles sehr verändert hat. Ob diese Ereignisse jetzt wirklich soviel Einfluss auf mich gehabt haben kann ich natürlich nicht genau wissen, allerdings haben sie schon dafür gesorgt, dass ich ziemlich 'abgehärtet' wurde, und mich schlimmeres seitdem eigentlich nicht mehr wirklich berührt.. oder ich so tue als könnte mich nichts mehr so wirklich berühren. Ich denke mal nach aussen hin kann ich schon ziemlich gefühlskalt rüberkommen, auch wenn es drinnen natürlich etwas anders aussieht.. Ich habe mir mit den Jahren schon eine gewisse 'Taktik' zurechtgelegt, mich nicht mehr mit solchen Sachen beschäftigen zu müssen, bzw sie recht schnell aus meinen Gedanken zu verbannen.. 'es ist eben so, das Leben ist eben kein Zuckerschlecken'. Ich kann nicht wirklich beurteilen wieviel Einfluss das alles auf meinen psychischen Zustande gehabt hat. Ich kenne seit Jahren ja auch keinen anderen Zustand. Asperger oder Authismus sind zu 100% auszuschliessen.
ich kann dir das mit der therapie nur empfehlen. ich hatte da auch immer meine bedenken und klischeeartigen einwände. aber im grunde ist es eigentlich nur eine hilfestellung um dir über dich selber klar zu werden. das gute bei meiner therapeutin ist, dass sie selber ein komplett anderer mensch ist und deshalb viele meiner themen nicht wirklich versteht. das zwingt mich jedes mal alles haarklein zu erklären und immer neue formulierungen zu finden bis sie versteht was ich sagen will. ich kann mir vorstellen, dass dir so etwas auch entgegen kommt. denn so wie dieser thread bisher verlaufen ist, hast du die richtigen worte noch nicht gefunden um dich verständlich zu machen. genau so wenig wie die user das haben um dir ihre sicht verständlich zu machen. ich finde jedoch, dass deine letzte antwort einige punkte hatte, die ich verstanden habe. ich fand es auch hilfreich, dass du geschrieben hast, wo du arbeitest. es hätte ja sein können, dass du irgendwo im stillen kämmerlein hockst und tag und nacht zeit hast, dir den kopf über ausstrahlung und charisma zu zerbrechen ;)Ich habe ganz klar bedenken was das angeht. Das habe ich oben ja auch schon kurz geschrieben. Ich befürchte auch , dass man mir ganz schnell den Weg zur Tür zeigen würde, wenn ich beginnen würde mich auszukotzen. Auch befürchte ich, dass selbst so ein diplomierter Therapeut mich nicht wirklich verstehen wird. Du deutest an dein Therapeut wäre ein anderer Mensch und er würde viele deiner Themen nicht verstehen... ich stelle mir das als sehr anstrengend vor, mich ständig einem Therapeuten erklären zu müssen. Schliesslich geht es doch darum, dass er dich weiterbringt, und nicht dass du ihm die Augen öffnest odeR?
so bist du eingebunden und hast rückhalt, denn es ist kein einfacher weg wenn man sich in der therapie komplett auseinander nimmt und sich danach wieder zusammen setzt. und es tut auch gut nicht ausschliesslich um sich selber zu kreisen und andere eindrücke und ablenkung zu erhalten.Ich würde auf keinen Fall wollen, dass irgendjemand etwas davon mitbekäme. Weder am Arbeitsplatz, noch würde ich wollen, dass meine Familie oder Freunde davon Wind bekommen würden.
möglicherweise bist du auch noch nicht an dem punkt. aber irgendwie habe ich das gefühl es geht bei dir nicht vorwärts und du möchtest aber gerne, dass sich etwas ändert.Da hast du recht, bei mir geht es nicht vorwärts..
einen versuch wäre es doch wert, findest du nicht?Wahrscheinlich schon, ja..ich werde mir Gedanken darüber machen, zu verlieren habe ich eh nichts.
Durch meinen Bruder habe ich schon seit langer Zeit einen Einblick in diese 'Welt', und irgendwie traue ich dem ganzen nicht wirklich. Diagnose ---> Pillencocktail .. und das wars.. das ist ein bisschen so den Eindruck, der mir seit jeher davon vermittelt wird. Ich bin ein Gegner irgendwelcher Pillen, die nur dafür eingesetzt werden, damit man nach den Regeln einer Gesellschaft funktioniert, von der ich mich frage wer denn eigentlich kränker ist, die Gesellschaft und ihr System, oder ihre Menschen die darin leben müssen. Ich muss sagen, ich traue auch dieser ganzen Pharmaindustrie nicht wirklich über den Weg. Da werden Krankheitsbilder erfunden, damit neue gewinnbringende Medikamente verkauft werden können.Das gibts tatsächlich. Sogar zu hauf. Behalte Dir diese Skepsis bei, die ist sehr gesund. Ich schrieb schon, daß es darum geht, einen Therapeuten zu finden bei dem es für Dich passt. Und einer der Dich nur volldröhnen und loswerden will ist kein Therapeut sondern nicht mehr als ein Metzger der schnell seine Klienten loswerden will. Es gibt aber auch Therapeuten die helfen wollen. Wenn es wirklich nötig und hilfreich ist, bieten die sogar mal medikamentöse Unterstützung an - übergangsweise. Aber die bieten das immer nur an.
Den Unterschied zwischen Therapeut und Metzger erkennst Du ganz leicht. Ein Metzger will Dich funktionierend machen, wie Du's erwähnst und sich nicht weiter mit DIR auseinandersetzen. Ein Therapeut richtet sich nur danach, was DIR gut tut. Nicht ob's gesellschaftlich oder politisch oder systembezogen passend ist.
Es gibt tatsächlich Beides. Wenn man merkt, man sitzt beim Metzger, steht man auf und geht.
Du denkst mir mangelt es an der Fähigkeit, zu improvisieren?Weiß ich nicht und unterstelle ich nicht. Du gehst jetzt so tief, das geht nicht mehr in einem Forum. Es geht wirklich nicht mehr.
lieber salto 81
da kann ich dir nur beipflichten. das war auch genau meine meinung von therapie. ich hab doch keinen dachschaden und mit medis rumhantieren, nur um mich gefügig für die welt zu machen, da war ich auch sehr skeptisch. ich denke irgendwo hat jeder einen dachschaden, denn viele erlebnisse prägen einem in gewisser weise fürs leben. jeder legt sich eine taktik zu um zu vermeiden verletzt zu werden. das basiert eben auf diesen erfahrungen. nur irgendwann merkt man halt, dass man mit der taktik an grenzen stösst und eigentlich nicht glücklich ist damit. da viele dieser erlebnisse aus der kindheit stammen und man damals nicht die kraft oder das wissen hatte, welches man heute hat, ist es nur logisch gewisse kurskorrekturen vorzunehmen. bei den meisten funktioniert das mit der aufarbeitung mit hilfe von positiven erlebnissen im späteren leben oder die taktiken funktionieren auch noch im erwachsenen leben, oder sie empfinden es nicht als störend oder hemmend im alltag. ich denke man ist es sich selber oft auch nicht wert, sich so intensiv mit sich selber auseinander zu setzen. das ganze ist auch etwas unheimlich und mit ängsten verbunden. ich hätte auch nicht gedacht, dass ich heute in gewissen situationen noch genau so reagiere wie als sechs jährige, aber bei genauem hinschauen war das tatsächlich so. meine taktik hat im endeffekt nicht funktioniert und mir mehr geschadet als genützt. und glücklich war ich auch nicht damit.
wie du siehst ging es mir sehr ähnlich wie dir jetzt. ich habe es nicht an der körpergrösse festgemacht, dass mich keiner will. ich dachte mich finden alle aufgrund meines körpergewichts abstossend. ich habe mich automatisch untergeordnet und klein gemacht und den bedürfnissen aller entsprochen um zu gefallen. ich habe mich verbogen nur um gemocht zu werden. ich habe meine qualitäten runter gespielt und anderen die erfolge für meine arbeit gegönnt, sogar zugeschoben. aber deshalb mochten sie mich kein stück mehr. mich selber konnte ich natürlich auch nicht leiden. genau wie bei dir hatte sich der gedanke fest gesetzt, dass wenn ich nur schlank wäre, wäre alles besser. das ist es nicht. denn ich war zwischendurch auch mal 30 kilo leichter, besser war's nicht. schlussendlich bin ich daran zerbrochen.
wie gesagt. eine therapie hat nichts mit versagen oder dachschaden zu tun. es ist lediglich ein eingeständnis, dass man selber nicht weiter kommt. versteh mich nicht falsch, dieses eingeständnis ist schwer, denn es kommt oben drauf auf den ganzen misthaufen. auch das gefühl, dass alle anderen das ja auch ohne schaffen und man selber einfach nur ein versager ist. das ist aber nur am anfang so. denn sobald du merkst wie gut dir das alles tut und wie viele qualitäten du im grunde hast, kannst du anfangen so etwas wie echten stolz zu entwickeln.
es ist ein langwieriger prozess. und ich bin noch lange nicht da wo ich hin will. aber ich lerne stets dazu. und mein leben ist um so vieles besser geworden.
wahrscheinlich hatte ich einfach nur glück mit meiner therapeutin. ich empfinde es auch nicht als anstrengend ihr alles erklären zu müssen. durch das, dass ich es für sie verständlich formuliere, ordne ich auch meine gedanken. sie gibt mir durch ihre sichtweise und inputs wieder neue denkanstösse. wie gesagt, es geht nicht darum, dass der therapeut dir die lösung sagt oder aufdiktiert.
es ist auch nicht so, dass ich jetzt nur noch selbstbewusst durch die gegend laufe und mich nichts erschüttert. die situationen bringen mich immer noch aus dem gleichgewicht. aber ich weiss weshalb das so ist und ich kann entsprechend anders handeln.
zu verlieren hast du wirklich nichts. und wenn du merkst, dass der therapeut nicht passt, dann geh zu einem anderen. medikamente musst du auch keine nehmen. ich habe eine kleine tägliche dosis, da ich keine nebenwirkungen habe, stört mich das auch nicht weiter. es spielt für mich eigentlich keine rolle, denn es gehört inzwischen zum alltag. wie gesagt, das mit den medikamenten musst du nicht machen, da kann dich keiner dazu zwingen.
ich wünsche dir einen schönen tag! und hey, der erste schritt in eine unbekannte richtung ist immer der schwerste. aber wie du selber gesagt hast, es geht nicht vorwärts und zu verlieren hast du auch nichts :)
lg anne
da kann ich dir nur beipflichten. das war auch genau meine meinung von therapie. ich hab doch keinen dachschaden und mit medis rumhantieren, nur um mich gefügig für die welt zu machen, da war ich auch sehr skeptisch. ich denke irgendwo hat jeder einen dachschaden, denn viele erlebnisse prägen einem in gewisser weise fürs leben. jeder legt sich eine taktik zu um zu vermeiden verletzt zu werden. das basiert eben auf diesen erfahrungen. nur irgendwann merkt man halt, dass man mit der taktik an grenzen stösst und eigentlich nicht glücklich ist damit. da viele dieser erlebnisse aus der kindheit stammen und man damals nicht die kraft oder das wissen hatte, welches man heute hat, ist es nur logisch gewisse kurskorrekturen vorzunehmen. bei den meisten funktioniert das mit der aufarbeitung mit hilfe von positiven erlebnissen im späteren leben oder die taktiken funktionieren auch noch im erwachsenen leben, oder sie empfinden es nicht als störend oder hemmend im alltag. ich denke man ist es sich selber oft auch nicht wert, sich so intensiv mit sich selber auseinander zu setzen. das ganze ist auch etwas unheimlich und mit ängsten verbunden. ich hätte auch nicht gedacht, dass ich heute in gewissen situationen noch genau so reagiere wie als sechs jährige, aber bei genauem hinschauen war das tatsächlich so. meine taktik hat im endeffekt nicht funktioniert und mir mehr geschadet als genützt. und glücklich war ich auch nicht damit.
wie du siehst ging es mir sehr ähnlich wie dir jetzt. ich habe es nicht an der körpergrösse festgemacht, dass mich keiner will. ich dachte mich finden alle aufgrund meines körpergewichts abstossend. ich habe mich automatisch untergeordnet und klein gemacht und den bedürfnissen aller entsprochen um zu gefallen. ich habe mich verbogen nur um gemocht zu werden. ich habe meine qualitäten runter gespielt und anderen die erfolge für meine arbeit gegönnt, sogar zugeschoben. aber deshalb mochten sie mich kein stück mehr. mich selber konnte ich natürlich auch nicht leiden. genau wie bei dir hatte sich der gedanke fest gesetzt, dass wenn ich nur schlank wäre, wäre alles besser. das ist es nicht. denn ich war zwischendurch auch mal 30 kilo leichter, besser war's nicht. schlussendlich bin ich daran zerbrochen.
wie gesagt. eine therapie hat nichts mit versagen oder dachschaden zu tun. es ist lediglich ein eingeständnis, dass man selber nicht weiter kommt. versteh mich nicht falsch, dieses eingeständnis ist schwer, denn es kommt oben drauf auf den ganzen misthaufen. auch das gefühl, dass alle anderen das ja auch ohne schaffen und man selber einfach nur ein versager ist. das ist aber nur am anfang so. denn sobald du merkst wie gut dir das alles tut und wie viele qualitäten du im grunde hast, kannst du anfangen so etwas wie echten stolz zu entwickeln.
es ist ein langwieriger prozess. und ich bin noch lange nicht da wo ich hin will. aber ich lerne stets dazu. und mein leben ist um so vieles besser geworden.
wahrscheinlich hatte ich einfach nur glück mit meiner therapeutin. ich empfinde es auch nicht als anstrengend ihr alles erklären zu müssen. durch das, dass ich es für sie verständlich formuliere, ordne ich auch meine gedanken. sie gibt mir durch ihre sichtweise und inputs wieder neue denkanstösse. wie gesagt, es geht nicht darum, dass der therapeut dir die lösung sagt oder aufdiktiert.
es ist auch nicht so, dass ich jetzt nur noch selbstbewusst durch die gegend laufe und mich nichts erschüttert. die situationen bringen mich immer noch aus dem gleichgewicht. aber ich weiss weshalb das so ist und ich kann entsprechend anders handeln.
zu verlieren hast du wirklich nichts. und wenn du merkst, dass der therapeut nicht passt, dann geh zu einem anderen. medikamente musst du auch keine nehmen. ich habe eine kleine tägliche dosis, da ich keine nebenwirkungen habe, stört mich das auch nicht weiter. es spielt für mich eigentlich keine rolle, denn es gehört inzwischen zum alltag. wie gesagt, das mit den medikamenten musst du nicht machen, da kann dich keiner dazu zwingen.
ich wünsche dir einen schönen tag! und hey, der erste schritt in eine unbekannte richtung ist immer der schwerste. aber wie du selber gesagt hast, es geht nicht vorwärts und zu verlieren hast du auch nichts :)
lg anne
bearbeitet #411
Den Unterschied zwischen Therapeut und Metzger erkennst Du ganz leicht. Ein Metzger will Dich funktionierend machen, wie Du's erwähnst und sich nicht weiter mit DIR auseinandersetzen. Ein Therapeut richtet sich nur danach, was DIR gut tut. Nicht ob's gesellschaftlich oder politisch oder systembezogen passend ist.
Es gibt tatsächlich Beides. Wenn man merkt, man sitzt beim Metzger, steht man auf und geht.
Ich frage mich ob es so einfach ist, sowas zu merken? Schliesslich sitzen die ja in einer Position, in der sie einem alles mögliche diagnostizieren können. Da jemand wie ich ja selber nicht viel Ahnung von dem Ganzen habe, kann ich nicht wirklich wissen ob er mich nur 'funktionierend' machen möchte, oder sich tatsächlich mit mir auseinandersetzen möchte.
Weiß ich nicht und unterstelle ich nicht. Du gehst jetzt so tief, das geht nicht mehr in einem Forum. Es geht wirklich nicht mehr.Ok.
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Hallo und danke für deine Erklärungen.
es ist ein langwieriger prozess. und ich bin noch lange nicht da wo ich hin will. aber ich lerne stets dazu. und mein leben ist um so vieles besser geworden.Wie lange bist du denn schon in Therapie? Ich weiss nicht ob ich mir sowas die Jahre hinweg leisten kann.
wahrscheinlich hatte ich einfach nur glück mit meiner therapeutin. ich empfinde es auch nicht als anstrengend ihr alles erklären zu müssen. durch das, dass ich es für sie verständlich formuliere, ordne ich auch meine gedanken. sie gibt mir durch ihre sichtweise und inputs wieder neue denkanstösse. wie gesagt, es geht nicht darum, dass der therapeut dir die lösung sagt oder aufdiktiert.Was sind das denn beispielsweise für Sachen, die du ihr erklären musst?
zu verlieren hast du wirklich nichts. und wenn du merkst, dass der therapeut nicht passt, dann geh zu einem anderen.Woran hast du denn zB erkannt, dass es 'passt' und wie erklärt man ein Problem, wenn man nicht mal selber weiss, was das 'Problem' ist? Dass ich mein Leben lang ohne Frau verbracht habe, deutet ja schliesslich nicht wirklich auf psychische Probleme hin oder? Wie geht man sowas eigentlich an?
Hallo Salto,
also du merkst ob das ein guter Therapeut ist, wenn du dich in erster Linier wohl fühlst und offen reden kannst.
Und man merkt ob er ein guter Therapeut ist, wenn dir die Gespräche etwas bringen und du dch dadurch besser fühlst.... Das sind meine Empfindungen zu dem Thema....
Ich war nach einer schlimmen Trennung von jemanden, der mich nie wollte und ein Spiel mit meinen Gefühlen getrieben hat in Therapie... ich konnte nicht richtig loslassen, gepaart mit Ängsten allein zu sein, weil meine Familie sich sehr selten gemeldet hat und ich mich allein gefühlt habe... Der Therapeut konnte mir sofort helfen!
Meine Probleme waren aber nicht gravierend, sodass mir schnell geholfen werden konnte... Ich weiß nicht wie es ist, wenn man sehr labil ist und viele Probleme mit sich rumschleppt...
Aber ich denke du würdest es spüren, wenn der Therapeut nicht der Richtige für dich wäre...
Ich finde es auch überhaupt nicht schlimm einen Therapeuten aufzusuchen! für mich zeigt das Stärke sich selbst einzugestehen, dass man auf hilfe angewiesen ist, weil man nicht mehr weiter weiß
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Ach ja mach dir keine Gedanken wie das beim Therapeuten ablaufen wird. das kommt alles von ganz allein. Die Therapeuten leiten ja ein Gespräch ein und du wirst erstaunt sein wie offen du reden wirst
also du merkst ob das ein guter Therapeut ist, wenn du dich in erster Linier wohl fühlst und offen reden kannst.
Und man merkt ob er ein guter Therapeut ist, wenn dir die Gespräche etwas bringen und du dch dadurch besser fühlst.... Das sind meine Empfindungen zu dem Thema....
Ich war nach einer schlimmen Trennung von jemanden, der mich nie wollte und ein Spiel mit meinen Gefühlen getrieben hat in Therapie... ich konnte nicht richtig loslassen, gepaart mit Ängsten allein zu sein, weil meine Familie sich sehr selten gemeldet hat und ich mich allein gefühlt habe... Der Therapeut konnte mir sofort helfen!
Meine Probleme waren aber nicht gravierend, sodass mir schnell geholfen werden konnte... Ich weiß nicht wie es ist, wenn man sehr labil ist und viele Probleme mit sich rumschleppt...
Aber ich denke du würdest es spüren, wenn der Therapeut nicht der Richtige für dich wäre...
Ich finde es auch überhaupt nicht schlimm einen Therapeuten aufzusuchen! für mich zeigt das Stärke sich selbst einzugestehen, dass man auf hilfe angewiesen ist, weil man nicht mehr weiter weiß
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Ach ja mach dir keine Gedanken wie das beim Therapeuten ablaufen wird. das kommt alles von ganz allein. Die Therapeuten leiten ja ein Gespräch ein und du wirst erstaunt sein wie offen du reden wirst
@Belleza
Gut, danke für deine Meinung. Ich frage mich halt nur wie man so ein Gespräch eröffnet. Auch habe ich Angst laut oder zu emotional zu werden. Man muss sich ja schliesslich erklären, warum man einen Termin bei einem Therapeuten genommen hat. Wie wird so ein Gespräch denn eingeleitet?
Gut, danke für deine Meinung. Ich frage mich halt nur wie man so ein Gespräch eröffnet. Auch habe ich Angst laut oder zu emotional zu werden. Man muss sich ja schliesslich erklären, warum man einen Termin bei einem Therapeuten genommen hat. Wie wird so ein Gespräch denn eingeleitet?
guten morgen salto 81
ich bin seit drei jahren in therapie. anfangs war es sehr intensiv, weil's akut war nach dem zusammenbruch. inzwischen ist es ein mal wöchentlich. die therapie hat sich inzwischen auch gewandelt. anfangs war es einfach nur die situation, die zu zusammenbruch geführt hat. das musste ich über wochen hinweg immer und immer wieder erzählen. danach ging's eigentlich hauptsächlich um mich. meine kindheit, meine erfahrungen, meine beziehungen zu familie, mobbing in der schule, die beziehung zu meinem ex freund... einfach alles. ich habe immer nur geredet und mit der zeit haben sich die verhaltensmuster heraus kristallisiert. und ich kam auch auf die gründe, warum ich so ticke wie ich ticke. und dann begann ich langsam im alltag in situationen anders zu handeln. das war anfangs noch sehr gezwungen und ging mir völlig gegen die natur. es war eigentlich sehr experimentell. ist es heute noch. denn es geht darum mit neuem verhalten positive erfahrungen zu erhalten und herauszufinden, welches verhalten in welcher situation den gewünschten erfolg bringt.
meine therapie wird von der krankenkasse übernommen. ich weiss nicht wie das in deinem falle ist. ich wurde nach dem zusammenbruch (ich hatte anfangs keine ahnung was los war, ich wusste erst viel später, dass ich einen zusammenbruch hatte) durch meine hausärztin an die therapeutin verwiesen. von da an lief das eigentlich alles automatisch ab. ich denke es wäre ein versuch wert dich vom hausarzt an einen therapeuten überweisen zu lassen. meine hausärztin kennt die therapeutin auch und konnte für ihre seriosität garantieren.
über den genaueren inhalt und wie das so abläuft gebe ich dir gerne per pn auskunft. das ist mir im thread trotz anonymität dann doch zu 'öffentlich'.
bis bald! lg anne
ich bin seit drei jahren in therapie. anfangs war es sehr intensiv, weil's akut war nach dem zusammenbruch. inzwischen ist es ein mal wöchentlich. die therapie hat sich inzwischen auch gewandelt. anfangs war es einfach nur die situation, die zu zusammenbruch geführt hat. das musste ich über wochen hinweg immer und immer wieder erzählen. danach ging's eigentlich hauptsächlich um mich. meine kindheit, meine erfahrungen, meine beziehungen zu familie, mobbing in der schule, die beziehung zu meinem ex freund... einfach alles. ich habe immer nur geredet und mit der zeit haben sich die verhaltensmuster heraus kristallisiert. und ich kam auch auf die gründe, warum ich so ticke wie ich ticke. und dann begann ich langsam im alltag in situationen anders zu handeln. das war anfangs noch sehr gezwungen und ging mir völlig gegen die natur. es war eigentlich sehr experimentell. ist es heute noch. denn es geht darum mit neuem verhalten positive erfahrungen zu erhalten und herauszufinden, welches verhalten in welcher situation den gewünschten erfolg bringt.
meine therapie wird von der krankenkasse übernommen. ich weiss nicht wie das in deinem falle ist. ich wurde nach dem zusammenbruch (ich hatte anfangs keine ahnung was los war, ich wusste erst viel später, dass ich einen zusammenbruch hatte) durch meine hausärztin an die therapeutin verwiesen. von da an lief das eigentlich alles automatisch ab. ich denke es wäre ein versuch wert dich vom hausarzt an einen therapeuten überweisen zu lassen. meine hausärztin kennt die therapeutin auch und konnte für ihre seriosität garantieren.
über den genaueren inhalt und wie das so abläuft gebe ich dir gerne per pn auskunft. das ist mir im thread trotz anonymität dann doch zu 'öffentlich'.
bis bald! lg anne
Hallo und danke für deine Erklärungen.
über den genaueren inhalt und wie das so abläuft gebe ich dir gerne per pn auskunft. das ist mir im thread trotz anonymität dann doch zu 'öffentlich'.Natürlich gehen mich der genaue Inhalt und deine im Therapie im allgemeinen nichts an, ich würde auch nie jemande mir unbekannten nach solchen persönlichen Details ausfragen. Mich interessiert eben nur, wie sowas (vor allem anfangs) abläuft, wie ich erkennen kann ob mir das etwas bringt, ob das der richtige Therapeut ist, was für eine Art von Therapie für mich denn überhaupt passend wäre usw. Wenn du mir dazu etwas schreiben könntest, würde ich mich natürlich freuen. Natürlich kannst du mir das per Nachricht schreiben. Vielen Dank.
Salto? Weniger fragen. Mehr machen!
Salto? Weniger fragen. Mehr machen!Ich befürchte halt dass man mich nicht ernst nehmen würde...
Verschwindet alles beim tun!
Ganz ehrlich. Mach doch einfach mal.
Bei der Therapieform empfehle ich Dir klassische Verhaltenstherapie. Du brauchst Niemand der sich auf Deine endlosen Diskussionen einlässt, sondern jemand der das mit Dir bespricht und dann abbricht. Und nur noch sagt - mach! Probier aus.
Wenn Du GETAN hast dann reden wir wieder über die gemachten Erfahrungen.
Das ist klassische Verhaltenstherapie und für Dich ideal. Du brauchst Jemand der Dich in's kalte Wasser schmeisst weil Du von alleine NIEMALS rein gehst.
Ganz ehrlich. Mach doch einfach mal.
Bei der Therapieform empfehle ich Dir klassische Verhaltenstherapie. Du brauchst Niemand der sich auf Deine endlosen Diskussionen einlässt, sondern jemand der das mit Dir bespricht und dann abbricht. Und nur noch sagt - mach! Probier aus.
Wenn Du GETAN hast dann reden wir wieder über die gemachten Erfahrungen.
Das ist klassische Verhaltenstherapie und für Dich ideal. Du brauchst Jemand der Dich in's kalte Wasser schmeisst weil Du von alleine NIEMALS rein gehst.
Hi salto,
der Clou an einer Therapie ist, dass man eben hingeht WEIL man nicht weiß, was mit einem los ist. Und du kannst völlig unvorbereitet anfangen. Die Aufgabe des Therapeuten ist es, zu sagen, woran es bei dir scheitert. Bzw. wird keiner dich wieder wegschicken, nur weil du in der ersten Stunde nicht hinreichend erklären konntest, warum du eine Therapie brauchst. Alleine die Tatsache, dass du eine Therapie machen willst, zeigt doch, dass es einen gewissen Leidensdruck gibt.
Probiers aus, du verlierst höchstens ein paar Stunden Zeit, mehr nicht. Und man merkt sofort, ob es passt oder nicht. Auch du!
der Clou an einer Therapie ist, dass man eben hingeht WEIL man nicht weiß, was mit einem los ist. Und du kannst völlig unvorbereitet anfangen. Die Aufgabe des Therapeuten ist es, zu sagen, woran es bei dir scheitert. Bzw. wird keiner dich wieder wegschicken, nur weil du in der ersten Stunde nicht hinreichend erklären konntest, warum du eine Therapie brauchst. Alleine die Tatsache, dass du eine Therapie machen willst, zeigt doch, dass es einen gewissen Leidensdruck gibt.
Probiers aus, du verlierst höchstens ein paar Stunden Zeit, mehr nicht. Und man merkt sofort, ob es passt oder nicht. Auch du!
sondern jemand der das mit Dir bespricht und dann abbricht. Und nur noch sagt - mach! Probier aus.Naja also damit würde man es sich aber auch etwas einfach machen oder :confused: Nehmen wir mal an mein Problem wäre Schüchternheit (nur mal so als Beispiel) ... dann wird darüber gesprochen und dann gibt man mir eine Aufgabe mit: 'Sprich jetzt 100 Frauen an'?? Oder wie kann ich mir sowas vorstellen?
Mit einem 'Probier aus' würde er (und auch ich selbst) bei mir glaub ich nicht viel erreichen.
Ich glaube ich könnte wohl einen wut -und hasserfüllten Monolog von 3 Stunden halten... aber wird sowas überhaupt toleriert? Ich befürchte nämlich dass ich mich vergessen könnte, wenn ich bis loslege.
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Hi salto,der Clou an einer Therapie ist, dass man eben hingeht WEIL man nicht weiß, was mit einem los ist. Und du kannst völlig unvorbereitet anfangen. Die Aufgabe des Therapeuten ist es, zu sagen, woran es bei dir scheitert. Bzw. wird keiner dich wieder wegschicken, nur weil du in der ersten Stunde nicht hinreichend erklären konntest, warum du eine Therapie brauchst. Alleine die Tatsache, dass du eine Therapie machen willst, zeigt doch, dass es einen gewissen Leidensdruck gibt.Ok danke, das klingt schon besser. Nur frage ich mich wie ich merken sollte ob es 'passt' oder nicht, ich habe keinerlei Erfahrung mit Therapeuten.
Probiers aus, du verlierst höchstens ein paar Stunden Zeit, mehr nicht. Und man merkt sofort, ob es passt oder nicht. Auch du!
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