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Keinen Zugang zu dieser Welt..

966 Antworten61'683 AufrufeGestartet von salto81 ·

#581
Ok salto. Also ich empfinde dich nicht als dumm oder als ein Waschlappen oder dergleichen. Eher etwas in der Art "bockig" oder eben emotional schwerfällig. Wenn dir jemand sagt, dass du eine Heulsuse bist, dann gibt es mehrere Möglichkeiten, darauf einzugehen. Du kannst dich angegriffen und beleidigt fühlen, du kannst aber ebensogut auch den beleidigenden Teil einfach stehen lassen und prüfen, ob die Aussage nicht einen gewissen Wahrheitsgehalt hat. Dass du nicht ständig in der Ecke stehst und nach mama rufst, wird dir wohl selber klar sein. Das musst du doch garnicht persönlich nehmen. es stimmt ganz einfach nicht und fertig. Dass du aber etwas meckernd und dich beschwerend rüberkommst und eine solche Einstellung vertrittst, wird wohl eher stimmen. Das kann dir insofern helfen, dass du dich besser betrachten kannst. Jede Wahrheit und jeder Teil davon bringt dich weiter. Und keine Angst, wir alle bestehen aus unendlichen dieser teile und keiner von uns hat alle Tugenden gepachtet. Du solltest mehr darauf schauen, Dinge für dich zutun, und nicht, weil du dich angegriffen fühlst. In jeder "schlechten" Aussage steckt was Gutes.

#582
Ausserdem gibt es ja noch Dinge, die mir Spass machen, und es wäre mir echt zu schade diese nicht mehr haben/tun zu können.
Was denn? Ausser gelegentlich an einer Bar rumzuhängen und der Joint hast du dies bisher sehr erfolgreich verborgen.

#583
Was denn? Ausser gelegentlich an einer Bar rumzuhängen und der Joint hast du dies bisher sehr erfolgreich verborgen.
Ein tolles Essen, gute Musik, ein schönes Konzert, ein spannendes Fussballspiel, eine heisse Badewanne, einen Kochabend mit Freunden, ein Tag am Meer, Billard spielen mit Freunden...nur mal um ein paar Beispiele aufzuzählen.

Dass ich hier als Dauerkiffer und Säufer dargestellt werde kann ich nicht nachvollziehen. Während der Woche trinke ich keinen Tropfen Alkohol, und dauer-stoned bin ich auch nie.

#584
Dass ich hier als Dauerkiffer und Säufer dargestellt werde kann ich nicht nachvollziehen.
Ja, kann ich auch nicht.

Bitte, Leute, hackt nun nicht mehr auf dem Thema herum. Jeder hat es nun mal angesprochen und nun sollte auch mal wieder gut sein.

@Salto81

Hat dich mal irgendwann in jungen Jahren (zwischen 17 und 23) als Versager abgestempelt?

#585
Ok salto. Also ich empfinde dich nicht als dumm oder als ein Waschlappen oder dergleichen. Eher etwas in der Art "bockig" oder eben emotional schwerfällig. Wenn dir jemand sagt, dass du eine Heulsuse bist, dann gibt es mehrere Möglichkeiten, darauf einzugehen. Du kannst dich angegriffen und beleidigt fühlen, du kannst aber ebensogut auch den beleidigenden Teil einfach stehen lassen und prüfen, ob die Aussage nicht einen gewissen Wahrheitsgehalt hat. Dass du nicht ständig in der Ecke stehst und nach mama rufst, wird dir wohl selber klar sein. Das musst du doch garnicht persönlich nehmen. es stimmt ganz einfach nicht und fertig. Dass du aber etwas meckernd und dich beschwerend rüberkommst und eine solche Einstellung vertrittst, wird wohl eher stimmen. Das kann dir insofern helfen, dass du dich besser betrachten kannst. Jede Wahrheit und jeder Teil davon bringt dich weiter. Und keine Angst, wir alle bestehen aus unendlichen dieser teile und keiner von uns hat alle Tugenden gepachtet. Du solltest mehr darauf schauen, Dinge für dich zutun, und nicht, weil du dich angegriffen fühlst. In jeder "schlechten" Aussage steckt was Gutes.
Ja danke, wahrscheinlich hast du recht. Ich werde in Zukunft versuchen, das eher aus diesem Blickwinkel zu betrachten.

Hat dich mal irgendwann in jungen Jahren (zwischen 17 und 23) als Versager abgestempelt?
Warum fragst du?

In meinen jungen Jahren? Klar, das hat aber bereits mit 10 Jahren angefangen, nicht erst mit 17. Und hat sich bis in meine Mitt-Zwanziger gezogen..deshalb habe ich den Kontakt zu meinem Vater auch schon seit langem abgebrochen. Warum soll ich mit einer Person zu tun haben wollen, die mich zum Essen einlädt um mir dann während 1 1/2 zu verstehen zu geben, was für ein Versager und Idiot ich doch bin?

#586
salto

ich bin nicht angefressen, ich gebe dir nur meine Wahrnehmung über dich wider. Menschen ändern eben erst etwas, wenn der Leidensdruck so groß ist, daß keine Wahl mehr bleibt. Ach, was könnt ich dir erzählen über Bafögschulden, Eltern, die einen in der Öffentlichkeit demütigen oder verleugnen, Männer die bei der geringsten Schwierigkeit abhauen, keinen Unterhalt zahlen, sich nicht um ihr Kind kümmern und die Mutter mit dem Tod bedrohen.

Über Geldnöte bis hin zum Flaschen abgeben, weil das Kind etwas zu essen braucht, weil Ämter einfach so Gelder streichen, Krankenkassen die einen zermürben wollen...

usw usw usw....

Bringt nichts. Führt zu nichts. Du gegen den Rest der Welt. Kenn ich. Hab ich 5J gemacht. Solange du nicht bei dir selber anfängst, dreht sich das Rad weiter und weiter.

lg isuza

bearbeitet #587
Ja danke, wahrscheinlich hast du recht. Ich werde in Zukunft versuchen, das eher aus diesem Blickwinkel zu betrachten.


Warum fragst du?

In meinen jungen Jahren? Klar, das hat aber bereits mit 10 Jahren angefangen, nicht erst mit 17. Und hat sich bis in meine Mitt-Zwanziger gezogen..deshalb habe ich den Kontakt zu meinem Vater auch schon seit langem abgebrochen. Warum soll ich mit einer Person zu tun haben wollen, die mich zum Essen einlädt um mir dann während 1 1/2 zu verstehen zu geben, was für ein Versager und Idiot ich doch bin?
Weil ich so ewas vermutet hab, was du jetzt über deinen Vater schreibst. Mir fielen 2 Dinge auf: 1. Du musstest das Abitur nach dem Willen deines Vaters machen und 2. du hast dein Studium abgebrochen.

1. Dein Abi: Ich sehe das ein wenig anders als die anderen User. Wenn du dich für das Abi entscheiden musst, passiert das in einem Alter, in dem du noch nicht so viel "Entscheidungsbefugnis" hast. D.h. deine Eltern legen fest, wo es lang geht. Das kann in deinem Interesse erfolgen (das du ein gewisses Mitspracherecht hast) oder sie ordnen es an - wie es in deinem Falle war.

2. Dein Studium: Ein abgebrochenes Studium des Sprösslings ist für sehr viele Eltern eine "Schande". Eltern, die sich über den Erfolg der Kinder definieren, halten es ihnen dann oft genug vor, was sie doch für "Versager" sind, wie dumm, faul und was weiß ich noch alles sind.

Das habe ich bei dir vermutet. Es passt einfach ins Bild:

* Du machst auf Druck deines Vaters das Abi - die Angst als Versager dazustehen

* Du brichst das Studium ab - der totale Versager

* Du hast einen Job, der dir nicht gefällt - unfähig einen richtigen Job zu finden

* Du hast kein Glück bei den Frauen - wer will schon so einen Versager?

Wenn ich dir jetzt schreibe, dass diese Punkte der totale Quatsch sind und dass du deswegen kein Versager bist, wird dir das nicht weiterhelfen. Dir das aber auseinander zu nehmen, warum das Quatsch ist, sprengt die Möglichkeiten dieses Forums.

Immer wieder wird dir dieses Gefühl vermittelt, welches du in deiner Kindheit immer wieder erfahren hast: Du bist ein Versager. Obwohl es gar nicht so ist. Irgendwann wurden bei dir an einem Punkt die Weichen falsch gestellt - und nun fährst du in die falsche Richtung. Und darauf bauen sich dann falsche Handlungsmuster auf, die dich immer wieder an den Punkt bringen, dass du das Gefühl hast, ein Versager zu sein. Das ist mir z.B. auch aufgefallen, als du geschrieben hast, dass du es auch einmal mit Meditation versucht hast. Das basiert auf so einem Muster aus deiner Kindheit. Du probierst etwas aus - es funktioniert erst einmal nicht (Kein Mensch ist bei den ersten Meditationen gleich frei von Gedanken. Im Gegenteil, da geht erst einmal so richtig im Kopf die Party a.) - du gibst auf, weil es tief in dir drin steckt, dass, wenn etwas nicht gleich funktioniert, du ein Versager bist. Ich denke auch mal, dass dich deine Eltern (oder auch bloß dein Vater) niemals motiviert haben, eine Sache durchzuziehen. Entweder du konntest es oder du warst ein Versager. Das würde z.B. auch deinen Studiumsabbruch begründen. Dieses Um-etwas-kämpfen ist dir nie beigebracht worden. Ja, auch so etwas muss einem Kind beigebracht werden. Nämlich das es selbst um etwas kämpft und nicht den Eltern zuliebe oder nur auf Druck der Eltern. Ich denke mal, bei dir wird das erste nicht sonderlich zutreffen.

Dein "Versager-Dasein" zieht sich durch alle Posts. Mir kam da eben in den Sinn, dass dieses Versager-Denken schon wesentlich früher begonnen haben muss, denn es hat dich zutiefst geprägt. Diese tiefe Prägung erfährst du als Kind bzw. Jugendlicher, wenn die Eltern noch eine sehr große Vorbildwirkung und auch einen großen Einfluss auf dich haben. Und das scheint bei dir der Fall gewesen zu sein. Du wirst daher niemals allein aus diesem Kreislauf herauskommen. Bei dir muss in der Zeit zwischen 10 und Mitte 20 angesetzt werden, damit du von dir ein anderes Bild bekommst. Du hast dieses negative Bild von dir so tief und fest in dir verankert, dass dir niemand in einem Forum = auf virtueller Basis helfen kann. Das übersteigt unsere Fähigkeiten. Es bringt dich nicht weiter, wenn wir dir schreiben, dass du auch positive Seiten hast.

Mittlerweile tust du mir sehr leid. Nein, es ist kein Mitleid - sondern Mitgefühl. Ich glaube, du bist total falsch geprägt worden und kommst jetzt nicht mehr mit dem Leben klar. Ich kann das verstehen. Sehr gut sogar. Aber wie gesagt ... helfen auf virtueller Basis ist da sehr schwer.

#588
Ich kann Rundo nur Recht geben, diese Versagerrolle sitzt so tief, dass sie dir alles kaputtmacht. Ich glaube, dein Vater hat dir sehr viel Ballast und Leid mit ins Leben gegeben. Du hast meinen Respekt für die Entscheidung, den Kontakt zu ihm abzubrechen. Das kann oft aber zu Schuldgefühlen (und damit wieder zu dem Gefühl des Versagens) führen, da könntest du in einer eventuellen Therapie mal nachforschen.

Die Sache mit den Regeln zeigt sich jetzt auch in einem neuen Licht: Ich denke, sie stehen für etwas, was du nicht erfüllen kannst, bei dem du also versagst. Sie dienen also dazu, dir zu bestätigen, dass du nichts hinbekommen kannst. Damit meine ich, dass du sie dazu verwendest, dich am Erfolg zu hindern.

#589
Solange du nicht bei dir selber anfängst, dreht sich das Rad weiter und weiter.
Mit solchen Sätzen habe ich noch nie wirklich etwas anzufangen gewusst.

Weil ich so ewas vermutet hab, was du jetzt über deinen Vater schreibst. Mir fielen 2 Dinge auf: 1. Du musstest das Abitur nach dem Willen deines Vaters machen und 2. du hast dein Studium abgebrochen.1. Dein Abi: Ich sehe das ein wenig anders als die anderen User. Wenn du dich für das Abi entscheiden musst, passiert das in einem Alter, in dem du noch nicht so viel "Entscheidungsbefugnis" hast. D.h. deine Eltern legen fest, wo es lang geht. Das kann in deinem Interesse erfolgen (das du ein gewisses Mitspracherecht hast) oder sie ordnen es an - wie es in deinem Falle war.

2. Dein Studium: Ein abgebrochenes Studium des Sprösslings ist für sehr viele Eltern eine "Schande". Eltern, die sich über den Erfolg der Kinder definieren, halten es ihnen dann oft genug vor, was sie doch für "Versager" sind, wie dumm, faul und was weiß ich noch alles sind.
Dass ich Abi machen muss wurde mir angeordnet, ja. Allerdings ist es nie soweit gekommen bzw ich habe es erst mit 26 nachgeholt, nachdem ich mit 18 Jahren aufgehört habe mit der Schule. Mein Vater hat es also sozusagen nicht geschafft mich dazu zu zwingen. Als ich Jahre später dann das Abi nachgeholt habe, habe ich es für mich getan und nicht für ihn.

Das Studium habe ich erst vor 2 Jahren abgebrochen, damals habe ich schon keinen Kontakt mehr zu meinem Vater gehabt. Jedenfalls stimmt es schon dass es meinem Vater nie daraum ging was ich gerne mag und was ich gerne tun würde, sondern einzig und alleine nur darum, was ich zu tun habe, was ich lernen muss, und wie ich sein soll, um (aus seiner Sicht) nicht als unintelligenter Blödmann und Loser in der Gesellschaft dazustehen. Ihm ging es eben nie wirklich um mich, sondern um das Bild was ich später mal in der Gesellschaft darstellen werde..und das sollte eben nicht das Bild eines dummen Jungen ohne Schule und Abschluss sein.

Immer wieder wird dir dieses Gefühl vermittelt, welches du in deiner Kindheit immer wieder erfahren hast: Du bist ein Versager. Obwohl es gar nicht so ist. Irgendwann wurden bei dir an einem Punkt die Weichen falsch gestellt - und nun fährst du in die falsche Richtung. Und darauf bauen sich dann falsche Handlungsmuster auf, die dich immer wieder an den Punkt bringen, dass du das Gefühl hast, ein Versager zu sein. Das ist mir z.B. auch aufgefallen, als du geschrieben hast, dass du es auch einmal mit Meditation versucht hast. Das basiert auf so einem Muster aus deiner Kindheit. Du probierst etwas aus - es funktioniert erst einmal nicht (Kein Mensch ist bei den ersten Meditationen gleich frei von Gedanken. Im Gegenteil, da geht erst einmal so richtig im Kopf die Party a.) - du gibst auf, weil es tief in dir drin steckt, dass, wenn etwas nicht gleich funktioniert, du ein Versager bist. Ich denke auch mal, dass dich deine Eltern (oder auch bloß dein Vater) niemals motiviert haben, eine Sache durchzuziehen. Entweder du konntest es oder du warst ein Versager.
Klingt auf jeden Fall einleuchtend.

Das würde z.B. auch deinen Studiumsabbruch begründen. Dieses Um-etwas-kämpfen ist dir nie beigebracht worden. Ja, auch so etwas muss einem Kind beigebracht werden. Nämlich das es selbst um etwas kämpft und nicht den Eltern zuliebe oder nur auf Druck der Eltern. Ich denke mal, bei dir wird das erste nicht sonderlich zutreffen.
Bei meinem Studium ist es eher so gewesen, dass es mir einfach nicht gefallen hat. Ich wollte ja eigentlich etwas anderes machen, aber da ich an anderen Unis nicht angenommen wurde, habe ich eben das gemacht wo man mich angenommen hat. Auch wollte ich nicht warten da ich nicht noch ein Jahr verlieren wollte.

Dein "Versager-Dasein" zieht sich durch alle Posts. Mir kam da eben in den Sinn, dass dieses Versager-Denken schon wesentlich früher begonnen haben muss, denn es hat dich zutiefst geprägt. Diese tiefe Prägung erfährst du als Kind bzw. Jugendlicher, wenn die Eltern noch eine sehr große Vorbildwirkung und auch einen großen Einfluss auf dich haben. Und das scheint bei dir der Fall gewesen zu sein. Du wirst daher niemals allein aus diesem Kreislauf herauskommen. Bei dir muss in der Zeit zwischen 10 und Mitte 20 angesetzt werden, damit du von dir ein anderes Bild bekommst. Du hast dieses negative Bild von dir so tief und fest in dir verankert, dass dir niemand in einem Forum = auf virtueller Basis helfen kann. Das übersteigt unsere Fähigkeiten. Es bringt dich nicht weiter, wenn wir dir schreiben, dass du auch positive Seiten hast.
Mag sein dass du recht hast. Aber wenn ich so über mich nachdenke, fühle ich mich eigentlich nicht wirklich als Versager, denn das was für die meisten wichtig ist, empfinde ich als nicht wirklich wichtig. Bin ich ein Versager wenn ich nicht in nem 5er BMW herumcruise oder 2000€ Klamotten trage? Ich bin der Meinung nein. Bin ich ein Versager weil ich die Uni abgebrochen habe? Ich denke nicht, denn dieses Studium ist einfach nicht das richtige für mich gewesen. Bin ich ein Versager weil ich nur das minimum an Geld verdiene und nur eine kleine Wohnung habe und nicht mal ein Auto besitze? Ich denke nicht.

Ich bin eher der Meinung, kein Versager zu sein, aber in einer Gesellschaft zu leben, in der Menschen wie ich eben als Versager angesehen werden.

Ich glaube, dein Vater hat dir sehr viel Ballast und Leid mit ins Leben gegeben. Du hast meinen Respekt für die Entscheidung, den Kontakt zu ihm abzubrechen. Das kann oft aber zu Schuldgefühlen (und damit wieder zu dem Gefühl des Versagens) führen, da könntest du in einer eventuellen Therapie mal nachforschen. Die Sache mit den Regeln zeigt sich jetzt auch in einem neuen Licht: Ich denke, sie stehen für etwas, was du nicht erfüllen kannst, bei dem du also versagst. Sie dienen also dazu, dir zu bestätigen, dass du nichts hinbekommen kannst. Damit meine ich, dass du sie dazu verwendest, dich am Erfolg zu hindern.
Ein interessanter Gedankengang...

#590
Dass ich Abi machen muss wurde mir angeordnet, ja. Allerdings ist es nie soweit gekommen bzw ich habe es erst mit 26 nachgeholt, nachdem ich mit 18 Jahren aufgehört habe mit der Schule. Mein Vater hat es also sozusagen nicht geschafft mich dazu zu zwingen. Als ich Jahre später dann das Abi nachgeholt habe, habe ich es für mich getan und nicht für ihn.
Das Studium habe ich erst vor 2 Jahren abgebrochen, damals habe ich schon keinen Kontakt mehr zu meinem Vater gehabt. Jedenfalls stimmt es schon dass es meinem Vater nie daraum ging was ich gerne mag und was ich gerne tun würde, sondern einzig und alleine nur darum, was ich zu tun habe, was ich lernen muss, und wie ich sein soll, um (aus seiner Sicht) nicht als unintelligenter Blödmann und Loser in der Gesellschaft dazustehen. Ihm ging es eben nie wirklich um mich, sondern um das Bild was ich später mal in der Gesellschaft darstellen werde..und das sollte eben nicht das Bild eines dummen Jungen ohne Schule und Abschluss sein.

Bei meinem Studium ist es eher so gewesen, dass es mir einfach nicht gefallen hat. Ich wollte ja eigentlich etwas anderes machen, aber da ich an anderen Unis nicht angenommen wurde, habe ich eben das gemacht wo man mich angenommen hat. Auch wollte ich nicht warten da ich nicht noch ein Jahr verlieren wollte.
Erklärung akzeptier ich.

ABER...

Ihm ging es eben nie wirklich um mich, sondern um das Bild was ich später mal in der Gesellschaft darstellen werde..und das sollte eben nicht das Bild eines dummen Jungen ohne Schule und Abschluss sein.
denn das was für die meisten wichtig ist, empfinde ich als nicht wirklich wichtig. Bin ich ein Versager wenn ich nicht in nem 5er BMW herumcruise oder 2000€ Klamotten trage?
Und genau dort greift wieder deine Prägung durch deinen Vater.

Du schreibst in fast jedem Post etwas von Regeln und von den Äußerlichkeiten, auf die andere einen Wert legen. Genau DAS ist der Gedanke, den dir dein Vater mitgegeben hat ("das Bild was ich später mal in der Gesellschaft darstellen werden"). Diesen Gedanken hast du so verinnerlicht, dass er dir jetzt im Wege steht. Oberflächlich gesehen lehnst du dieses Denken zwar ab, aber tief in dir drinnen sitzt immer noch die Erziehung deines Vaters. Diese hat dich geprägt. Deswegen verstehen wir deine Bezüge auf Regeln und Äußerlichkeiten nicht. Wir haben nicht deine Prägung. Wenn du auf Menschen treffen würdest, die das gleiche erlebt haben wie du, wärst du mit ihnen zu 100% auf einer Wellenlänge. Aber solange du noch dieses Schema in dir hast, wirst du dich abmühen können, wie du willst, du wirst nicht von deinem Vater und seinen Ansichten wegkommen. Du lehnst dich zwar gegen sie auf ("Ich bin kein Versager, weil ich keine ... habe etc. pp."), kommst aber nicht gegen sie an.

Aber wenn ich so über mich nachdenke, fühle ich mich eigentlich nicht wirklich als Versager, denn das was für die meisten wichtig ist, empfinde ich als nicht wirklich wichtig. Bin ich ein Versager wenn ich nicht in nem 5er BMW herumcruise oder 2000€ Klamotten trage? Ich bin der Meinung nein. Bin ich ein Versager weil ich die Uni abgebrochen habe? Ich denke nicht, denn dieses Studium ist einfach nicht das richtige für mich gewesen. Bin ich ein Versager weil ich nur das minimum an Geld verdiene und nur eine kleine Wohnung habe und nicht mal ein Auto besitze? Ich denke nicht.
GENAU DAS IST ES!!!!!

Genau das ist wichtig!!!!

Wenn du dir das immer und immer wieder sagst, wirst du das auch irgendwann ausstrahlen. (Siehe Ausstrahlung. ;) ) Eben das macht dich zu einem wertvollen Menschen, der interessant ist. Und nicht wie du schreibst, dass du für andere nicht interessant bist.

Sei stolz, dass du KEINEN 5er BMW hast!!! Sei stolz, dass du mit deinen Klamotten von C&A super chic gekleidet bist, weil du einen guten Geschmack hast und weißt, was zu dir passt!!! Sei stolz darauf, dass du es trotz fehlenden Uni-Abschluss zu einem tollen Job gebracht hast! (Ja, auch wenn dir dein Job im Moment nicht gefällt. Aber das wird schon noch. ;) ) Aber du hast ganz allein und selbständig entschieden, dass das Studium nichts für dich ist. Andere Leute fragen erst hunderte von Menschen, ob sie weitermachen wollen. Du hast dafür die Verantwortung selbst übernommen! Kann nicht jeder. Sieh die Vorteile in dienem geringen Gehalt, deiner kleinen Wohnung und deiner Monatskarte. Ein geringes Gehalt beschert dir (irgendwann wenn noch nicht jetzt) die Fähigkeit, dich auch über kleine Dinge zu freuen. Das ist nicht zu unterschätzen. Die Lebensfreude entsteht sehr oft aus den kleinen Dingen heraus. Das hat z.B. Rosenkatze ganz toll hier beschrieben. Ich kann von mir sagen, dass ich mit weniger Geld wesentlich glücklicher und zufriedener bin als früher mit mehr Geld. Ist aber ein anderes Thema. ;)

Eine kleine Wohnung hat den Vorteil, dass du nicht so viel aufzuräumen hast. ;) Sieht immer ganz schnell ordentlich aus.

Und das fehlende Auto? Na, ich weiß ja nicht, wie dir das geht, aber seitdem ich nicht mehr Auto fahre, lebe ich ruhiger. Ja, man braucht für viele Sachen länger, aber mir war zum Schluss das Autofahren einfach zu stressig. Gefahren werden ist doch viel schöner. ;) Und wenn´s der Bus im Nahverkehr ist.

Du siehst, es ist alles eine Interpretationssache. Nichts muss ein Nachteil sein. Bringst du das so rüber, strahlst du Lebensfreude aus. Das ist Ausstrahlung. Und dann klappt´s auch irgendwann mit den Frauen, denn du kannst z.B. erzählen, wie toll du das Leben auch ohne 5er BMW, Luxusklamotten und Penthouse-Wohnung meisterst. :super:

Ich bin eher der Meinung, kein Versager zu sein, aber in einer Gesellschaft zu leben, in der Menschen wie ich eben als Versager angesehen werden.
Neeeeeeeiiiiiiin!!! Das ist doch gar nicht wahr. :mauer:

Genau da hast du wieder das Denkmuster, dass dein Vater bei dir geprägt hat. Niemand sieht dich als Versager an. Ich schon mal gar nicht. Wenn hier einer versagt hat, dann dein Vater. Aber auf ganzer Linie. :evil:

Du schaust nur in die falsche Richtung. Eben weil du das so in deiner Kindheit gelernt hast. Dort wurde dir vermittelt, dass es nur auf bestimmte Statussymbole ankommt. Nämlich auf die, auf die du hier die ganze Zeit herumgeschimpft hast. Aus diesen Worten spricht dein Vater - und nicht du. Wo bist du? Wo ist deine Meinung? Wo ist deine Interpretation?

#591
Und genau dort greift wieder deine Prägung durch deinen Vater.

Du schreibst in fast jedem Post etwas von Regeln und von den Äußerlichkeiten, auf die andere einen Wert legen. Genau DAS ist der Gedanke, den dir dein Vater mitgegeben hat ("das Bild was ich später mal in der Gesellschaft darstellen werden"). Diesen Gedanken hast du so verinnerlicht, dass er dir jetzt im Wege steht. Oberflächlich gesehen lehnst du dieses Denken zwar ab, aber tief in dir drinnen sitzt immer noch die Erziehung deines Vaters. Diese hat dich geprägt. Deswegen verstehen wir deine Bezüge auf Regeln und Äußerlichkeiten nicht. Wir haben nicht deine Prägung. Wenn du auf Menschen treffen würdest, die das gleiche erlebt haben wie du, wärst du mit ihnen zu 100% auf einer Wellenlänge. Aber solange du noch dieses Schema in dir hast, wirst du dich abmühen können, wie du willst, du wirst nicht von deinem Vater und seinen Ansichten wegkommen. Du lehnst dich zwar gegen sie auf ("Ich bin kein Versager, weil ich keine ... habe etc. pp."), kommst aber nicht gegen sie an.
Hallo Rundo. Mir geht es jetzt nicht darum, dir unbedingt wiedersprechen zu müssen. Es kann sehr gut sein dass du absolut recht hast mit dem was du hier schreibst. Ich habe eine etwas andere Meinung dazu (die du dann aber natürlich wieder mit dem 'Vaterprägung Argument' widerlegen könntest ;D). Die Gesellschaft ist oberflächlich. Die Gesellschaft funktioniert mit Geld. Die Gesellschaft funktioniert durch Statusdenken. Dem kann man doch eigentlich nicht wiedersprechen oder? Vor allem, wenn man es tagtäglich erlebt. Wenn man zB ständig gefragt wird wie es sein kann, mit 31 noch kein Auto zu besitzen. Wenn man sieht, wie Menschen erstaunt Leute einen anschauen, wenn man sagt man hätte kein Geld für eine neue Winterjacke. Diese Regeln sind nicht von mir gemacht..diese 'Regeln' existieren eben ganz einfach.. und meiner Meinung nach wird es mit diesem Schickimicki immer schlimmer. Vor etwa 10 Jahren hat es das in der Form noch nicht gegeben.. Ob mir das nun egal ist, ob ich das ignoriere oder nicht, spielt keine Rolle, es bleibt trotzdem bestehen.

Wenn du dir das immer und immer wieder sagst, wirst du das auch irgendwann ausstrahlen. (Siehe Ausstrahlung. ;) ) Eben das macht dich zu einem wertvollen Menschen, der interessant ist. Und nicht wie du schreibst, dass du für andere nicht interessant bist.
Das klingt mir jetzt zu sehr nach 'Sorge dich nicht, lebe'...nee davon halte ich absolut nichts.

Sei stolz, dass du KEINEN 5er BMW hast!!! Sei stolz, dass du mit deinen Klamotten von C&A super chic gekleidet bist, weil du einen guten Geschmack hast und weißt, was zu dir passt!!!
Das bin ich ja sogar ;)

Sei stolz darauf, dass du es trotz fehlenden Uni-Abschluss zu einem tollen Job gebracht hast! (Ja, auch wenn dir dein Job im Moment nicht gefällt. Aber das wird schon noch. ;) ) Aber du hast ganz allein und selbständig entschieden, dass das Studium nichts für dich ist. Andere Leute fragen erst hunderte von Menschen, ob sie weitermachen wollen. Du hast dafür die Verantwortung selbst übernommen! Kann nicht jeder. Sieh die Vorteile in dienem geringen Gehalt, deiner kleinen Wohnung und deiner Monatskarte. Ein geringes Gehalt beschert dir (irgendwann wenn noch nicht jetzt) die Fähigkeit, dich auch über kleine Dinge zu freuen. Das ist nicht zu unterschätzen. Die Lebensfreude entsteht sehr oft aus den kleinen Dingen heraus. Das hat z.B. Rosenkatze ganz toll hier beschrieben. Ich kann von mir sagen, dass ich mit weniger Geld wesentlich glücklicher und zufriedener bin als früher mit mehr Geld. Ist aber ein anderes Thema. ;)
Klar..ich seh das ja auch so. Aber was bringt mir das wenn ich gesellschaftlich gesehen ganz unten auf der Leiter stehe und deshalb auch immer wieder nur als gesellschaftlicher Müll betrachtet werde und überall in allem nur Nachteile habe??

Du siehst, es ist alles eine Interpretationssache. Nichts muss ein Nachteil sein. Bringst du das so rüber, strahlst du Lebensfreude aus. Das ist Ausstrahlung. Und dann klappt´s auch irgendwann mit den Frauen, denn du kannst z.B. erzählen, wie toll du das Leben auch ohne 5er BMW, Luxusklamotten und Penthouse-Wohnung meisterst. :super:
Nein es ist nicht nur eine Interpretationssache. Ich interpretiere es ja auch so wie du es hier schilderst. Die Realtiät schaut aber ganz anders aus. So einfach wie du das hier darstellst ist die Sache leider nicht.

Genau da hast du wieder das Denkmuster, dass dein Vater bei dir geprägt hat. Niemand sieht dich als Versager an. Ich schon mal gar nicht. Wenn hier einer versagt hat, dann dein Vater. Aber auf ganzer Linie. :evil: Du schaust nur in die falsche Richtung. Eben weil du das so in deiner Kindheit gelernt hast. Dort wurde dir vermittelt, dass es nur auf bestimmte Statussymbole ankommt. Nämlich auf die, auf die du hier die ganze Zeit herumgeschimpft hast. Aus diesen Worten spricht dein Vater - und nicht du. Wo bist du? Wo ist deine Meinung? Wo ist deine Interpretation?
Niemand sieht mich als Versager an? Nun ich könnte dir eine Menge Leute hier aufzählen, die mich als Versager ansehen. Auch bin nicht ich es, der nur auf Statussymbole schaut, sondern die Menschen, welche mich als Versager betrachten. Mein Chef zb.

Ich muss aber sagen in letzter Zeit geht es mir nicht schlecht. Je weniger ich mich mit Frauen beschäftige, und deren Stories und Meinungen hier oder sonstwo im Internet lese, um so besser fühle ich mich und umso weniger beschäftige ich mich auch mit dem Thema. Eine kleine Prise Sarkasmus und Zynismus und ich kann sogar darüber lachen dass bei mir nichts läuft was dieses Thema angeht. Ich denke das ist momentan der beste Weg bevor ich mich mal einem Seelenklemptner anvertraue.

B52
#592
Die Gesellschaft ist oberflächlich. Die Gesellschaft funktioniert mit Geld. Die Gesellschaft funktioniert durch Statusdenken. Dem kann man doch eigentlich nicht wiedersprechen(widersprechen :-)) oder?
Doch teilweise schon. Erstens, was ist denn deiner meinung nach "die gesellschaft" ?? Dieser begriff ist eigentlich ein undefiniertes konstrukt...denke jeder sieht das anders. Und zweiten funktioniert die gesellschaft auch noch mit anderen dingen, wie leidenschaft, liebe, fürsorge, sozialkompetenz und vielem mehr...geld ist doch nur ein mittel zum zweck..

Wenn man zB ständig gefragt wird wie es sein kann, mit 31 noch kein Auto zu besitzen.
Hier geht es aber doch weniger darum, dass dich da jemand als "minderbemittelt" ansieht, sondern man fragt sich doch einfach, warum du so eine nette errungenschaft unserer zeit nicht nutzt? Ich finde autofahren super bequem, ich liebe auch nur allein das fahren, fast egal in welchem auto. Es macht einfach spass und finde es schrecklich bus und bahn zu fahren. Musste ich lange genug und für mich ist autofahren ein kleiner luxus und dafür verzichte ich gerne auf andere dinge.

Und dass man dich das mit 31 verwundert fragt liegt eben daran, dass es 1. außergewöhnlich ist (ähnlich, wie wenn du mit 31 noch bei mama wohnst) und 2. würde mich der grund interessieren? Liegt es am geld, oder findest du es umweltverschmutzend, magst du einfach nicht, aus reiner antihaltung, weil es alle tun? Wenn ich diese hintergründe kennen würde, wäre ich wahrscheinlich der letzte der darüber abfällig spricht...keine ahnung mit welchen leuten du dich umgibst ;-)

B.

Nun ich könnte dir eine Menge Leute hier aufzählen, die mich als Versager ansehen.
Auch hier wieder ein begriff, den man nur schwer fassen kann. Was heisst er für dich?

Alle menschen können in der ein oder anderern situation "versagen". Der eine bekommt es nicht auf die reihe pünktlich zu sein, der andere kann nicht zeichnen, der dritte kann keine beziehung langfristig führen. Für mich ist aber eben der sinn des lebens, möglichst viele dinge möglichst ganz gut hinzubekommen, es macht mich glücklich, wenn ich mir etwas vornehme und es erreiche, allein für mich- egal was andere dazu sagen...und glaub mir, alle die irgendwelche satatussymbole anhäufen haben auch ihre probleme- eben anderer art...

#593
Doch teilweise schon. Ersten was ist denn deiner meinung anch "die gesllschaft" ?? Dieser begriff ist eigentlich ein undefiniertes konstrukt...denke jeder sieht das anders.
Cool! B52 scheint offener zu werden und 'diskutiert' mittlerweile mit 'Kiffern' :super:

'Die Gesellschaft' sind für mich die Menschen, mit denen ich in meinem Leben in Kontakt komme, sei es auf der Arbeit, auf der Strasse oder wo sonst auch immer..

Hier geht es aber doch weniger darum, dass dich da jemand als "minderbemittelt" ansieht, sondern man fragt sich doch einfach, warum du so eine nette errungenschaft unserer zeit nicht nutzt? Ich finde autofahren super bequem, ich liebe auch nur allein das fahren, fast egal in welchem auto. Es macht einfach spass und finde es schrecklich bus und bahn zu fahren. Musste ich lange genug und für mich ist autofahren ein kleiner luxus und dafür verzichte ich gerne auf andere dinge.
Und dass man dich das mit 31 verwundert fragt liegt eben daran, dass es 1. außergewöhnlich ist (ähnlich, wie wenn du mit 31 noch bei mama wohnst) und 2. würde mich der grund interessieren? Liegt es am geld, oder findest du es umweltverschmutzend, magst du einfach nicht, aus reiner antihaltung, weil es alle tun? Wenn ich diese hintergründe kennen würde, wäre ich wahrscheinlich der letzte der darüber abfällig spricht...keine ahnung mit welchen leuten du dich umgibst ;-)
Ganz einfach weil ich es mir nicht leisten kann.

B52
#594
. Aber was bringt mir das wenn ich gesellschaftlich gesehen ganz unten auf der Leiter stehe und deshalb auch immer wieder nur als gesellschaftlicher Müll betrachtet werde und überall in allem nur Nachteile habe??
Wieso denkst du dass du unten stehst? Wer sagt das? Vielleicht stehst du einfach nur nebendran? Du bist eben anders, hast andere wertvorstellungen als der rest der sog. gesellschaft, und ja, wenn man sich in eine soziale gemeinschaft nicht richtig integriert, hat man eben auch nicht die vorteile, die eine solche gemeinschaft inne hat. Und zur integration gehört in einem gewissen maße auch anpassung.

B.

#595
Auch hier wieder ein begriff, den man nur schwer fassen kann. Was heisst er für dich?

Alle menschen können in der ein oder anderern situation "versagen". Der eine bekommt es nicht auf die reihe pünktlich zu sein, der andere kann nicht zeichnen, der dritte kann keine beziehung langfristig führen. Für mich ist aber eben der sinn des lebens, möglichst viele dinge möglichst ganz gut hinzubekommen, es macht mich glücklich, wenn ich mir etwas vornehme und es erreiche, allein für mich- egal was andere dazu sagen...und glaub mir, alle die irgendwelche satatussymbole anhäufen haben auch ihre probleme- eben anderer art...
Nun auf was kommt es denn heute an? Geld. Geld ist das einzige was zählt. Wer Geld hat ist wer, wer kein Geld hat ist nichts. Sehr vereinfacht ausgedrückt, aber so ist es. Karriere machen und erfolgreich sein. Wer wenig Geld verdient, auf Arbeitslosengeld usw angewiesen ist, steht ganz unten auf der Leiter, ist gesellschaftlich nicht tragbar und damit ein Versager.

#596
dacht, du wolltst dich erstmal nicht mit Frauen unterhalten oder beschäftigen!? Hat ja lange angehalten.

mittlerweile find ichs amüsant, wie engagiert du bei neuen beiträgen wieder deinen Unmut und Zünismus kund tust. Schon lustig, wenn man genau gegenteilig handelt, zu dem was man schreibt oder?

#597
Wieso denkst du dass du unten stehst? Wer sagt das? Vielleicht stehst du einfach nur nebendran? Du bist eben anders, hast andere wertvorstellungen als der rest der sog. gesellschaft, und ja, wenn man sich in eine soziale gemeinschaft nicht richtig integriert, hat man eben auch nicht die vorteile, die eine solche gemeinschaft inne hat. Und zur integration gehört in einem gewissen maße auch anpassung.
Wer sich kein Auto leisten kann, jeden Cent 5 Mal umdrehen muss, hochverschuldet ist und statistisch gesehen an der Armutsgrenze lebt, steht eben ganz unten auf der Leiter. Mit Integration hat das nichts zu tun. Ohne Geld hat man nicht mal die Chance sich überhaupt zu integrieren.





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dacht, du wolltst dich erstmal nicht mit Frauen unterhalten oder beschäftigen!? Hat ja lange angehalten. mittlerweile find ichs amüsant, wie engagiert du bei neuen beiträgen wieder deinen Unmut und Zünismus kund tust. Schon lustig, wenn man genau gegenteilig handelt, zu dem was man schreibt oder?
Ehm vielleicht solltest du meine Beiträge nochmal nachlesen... davon mich nicht mehr mit Frauen unterhalten zu wollen habe ich nirgendwo was geschrieben. 'Frauen' oder 'Beziehung' oder 'Liebe' sind momentan überhaupt nicht das Thema hier. Ich handele also überhaupt nicht gegenteilig. Beim nächsten Mal einfach mal besser lesen anstatt sofort provozieren zu wollen, ohne dass es überhaupt gelingt ;) .. auch wenn ich das jetzt lustig finde :]

B52
#598
Ganz einfach weil ich es mir nicht leisten kann.
Aber damit stehst du doch nicht alleine da? Es gibt viele menschen, die sich kein auto leisten können, dazu kommen ncoh die, die sich keins leisten wollen...

Bei dir frage ich mich allerdings schon, warum nicht...du scheinst doch ganz intelligent zu sein, da fragt man sich eben, warum du dein gehirn und andere resourcen deines körpers nicht besser (im sinne von effektiver) nutzt? ich finde das einfach nur schade, dass du scheinbar in keiner beschäftigung so richtig sinn siehst, außer dass du damit geld verdienst.

Mir ist z.b. geld total unwichtig- war es schon immer, komischer weise habe ich jetzt trotzdem genug, einfach weil ich dingen nachgegangen bin, die ich gerne machen wollte, klar gabs auch rückschläge, oder ich musste auchmal zeitweise jobs erledigen, die mir keinen spass machten (das ist auch heute noch manchmal so, ich verreise z.B. nicht gerne, muss aber eben beruflich schon manchmal irgendwohin außerhalb meiner kuschelzone ;-), aber ich habe nie einen job wegen der kohle angenommen, eher weil mir die firma und mein jeweiliger chef und andere dinge persönlich zugesagt haben.

Und das wäre das was ich mich bei dir frage, gibt es wirklich nichts, was du gerne tust und daraus in irgendeiner form deinen lebensunterhalt verdienen kannst?

B.





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Wer sich kein Auto leisten kann, jeden Cent 5 Mal umdrehen muss, hochverschuldet ist und statistisch gesehen an der Armutsgrenze lebt,
Ja das klingt dramatisch- ehrlich- wie kommt man eigentlich durch ein studium zu so hohen schulden, was was das denn so besonderes? Mein studium hat mich sehr wenig gekostet...

???

B.

#599
Aber damit stehst du doch nicht alleine da? Es gibt viele menschen, die sich kein auto leisten können, dazu kommen ncoh die, die sich keins leisten wollen...
Stimmt, ich bin ganz bestimmt nicht der einzige der sich das nicht leisten kann. Die stehen eben auch unten auf der Leiter..denn eigentlich kann sich doch jeder durchschnittlich verdienender Mensch sowas leisten oder? Darauf zu verzichten ist halt eine freiwillige Entscheidung..diese kann man dann mit diversen Argumenten unterstreichen, wobei das Argument dann nicht ein Mangel an Geld sein dürfte.

Bei dir frage ich mich allerdings schon, warum nicht...du scheinst doch ganz intelligent zu sein, da fragt man sich eben, warum du dein gehirn und andere resourcen deines körpers nicht besser (im sinne von effektiver) nutzt? ich finde das einfach nur schade, dass du scheinbar in keiner beschäftigung so richtig sinn siehst, außer dass du damit geld verdienst.
Ich zerbreche mir ja schon seit Jahren den Kopf welche Arbeit ich tun könnte, die einigermaßen erträglich für mich wäre, aber finde eben einfach nichts, mir fällt nichts ein. Diese Beschäftigungen bringen mir halt einfach nichts..sie geben mir nichts zurück. Ich führe aus, funtkioniere und tue das was man von mir verlangt, um dann am Ende des Monats Geld auf mein Konto zu bekommen. Ich wüsste nicht welche Arbeit ich verrichten könnte, die mir persönlich auch selbst etwas bringt, und mir eine bestimmte 'Erfüllung' gibt.

Mir ist z.b. geld total unwichtig- war es schon immer, komischer weise habe ich jetzt trotzdem genug, einfach weil ich dingen nachgegangen bin, die ich gerne machen wollte, klar gabs auch rückschläge, oder ich musste auchmal zeitweise jobs erledigen, die mir keinen spass machten (das ist auch heute noch manchmal so, ich verreise z.B. nicht gerne, muss aber eben beruflich schon manchmal irgendwohin außerhalb meiner kuschelzone ;-), aber ich habe nie einen job wegen der kohle angenommen, eher weil mir die firma und mein jeweiliger chef und andere dinge persönlich zugesagt haben.
Wenn man genügend Geld verdient, um ein einigermassen komfortables Leben führen zu können, dann kann einem Geld schon egal sein.. andernfalls nimmt Geld halt eine sehr wichtige Rolle im Leben ein, denn ohne Geld hat man nur Sorgen.. also braucht man Geld um sorglos leben zu können.

Und das wäre das was ich mich bei dir frage, gibt es wirklich nichts, was du gerne tust und daraus in irgendeiner form deinen lebensunterhalt verdienen kannst?
Ich wüsste nicht was das sein könnte, nein.

Ja das klingt dramatisch- ehrlich- wie kommt man eigentlich durch ein studium zu so hohen schulden, was was das denn so besonderes? Mein studium hat mich sehr wenig gekostet...
Ich habe im Ausland studiert, und um diese Studien, Wohnung, Essen usw finanzieren zu können, musste ich halt ein Darlehen bei einer Bank anfrage. Anders wäre es nicht möglich gewesen. Die 8-10€ die ich durch Burgerbraten verdient hätte, hätten mir nicht wirklich weitergeholfen. Das Studium an sich hat mich nicht viel gekostet, sondern das Leben als Student.

B52
#600
Wenn man genügend Geld verdient, um ein einigermassen komfortables Leben führen zu können, dann kann einem Geld schon egal sein..
Tztzt- genau lesen- mir war geld schon immer unwichtig, auch als ich sehr wenig hatte, und das waren fast 10 jahre meines erwachsenen-daseins. Und ich war damals im großen und ganzen glücklicher als heute..:-)

Ich habe im Ausland studiert, und um diese Studien, Wohnung, Essen usw finanzieren zu können, musste ich halt ein Darlehen bei einer Bank anfrage. Anders wäre es nicht möglich gewesen. Die 8-10€ die ich durch Burgerbraten verdient hätte, hätten mir nicht wirklich weitergeholfen. Das Studium an sich hat mich nicht viel gekostet, sondern das Leben als Student.
Ok, aber das war ja nunmal deine entscheidung- also jetzt nicht jammern, wenn du schulden hast.Da musste jetzt halt durch. Ich hab nie schulden gemacht, das war mir kein studium der welt wert...hatte davor auch immer angst, dass ich dann im berufsleben noch jahrelang zurück zahlen muss. Mein studium hat aber dafür statt 7 semseter 14 gedauert, da ich immer halb studiert habe und halb arbeiten ging..das zieht sich dann..

B.

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