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Keinen Zugang zu dieser Welt..

966 Antworten61'683 AufrufeGestartet von salto81 ·

#141
Es gibt so viele Umstände, so viele Dinge, die einen Menschen prägen, so viele Gründe warum wir Menschen uns so unterschiedlich verhalten und unterschiedliche Charakterzüge haben. Es ist leider so, dass es schüchterne Menschen einfach schwerer haben, einen Partner zu finden. Situationen, die für einen offenen und selbstbewussten Menschen nicht der Rede wert sind, stellen schüchterne Menschen vor große Schwierigkeiten.
Da bin ich ganz deiner Meinung, Coligny.

Das ist doch keine Diskussion um's recht haben oder behalten. Hier schmeisst jeder seinen Senf rein und jeder zieht sich raus was ihm hilft und wirft in den Mülleimer was nicht. Es geht hier nicht darum, wer besser ist, richtig und falsch oder dergleichen. Ich seh hier keine Parteien.
Da hat Charlies Berta mal wieder recht.

Der Themenstarter kann sich hier selbst hilfreiche Vorschläge heraussuchen und auf diese dann näher eingehen.

#142
Das versteh ich nun wieder nicht. Das ist doch keine Diskussion um's recht haben oder behalten. Hier schmeisst jeder seinen Senf rein und jeder zieht sich raus was ihm hilft und wirft in den Mülleimer was nicht. Es geht hier nicht darum, wer besser ist, richtig und falsch oder dergleichen. Ich seh hier keine Parteien.
Ich weiß, dass es hier nicht um besser oder schlechter geht und dass am Ende nicht der mit den besten Argumenten oder der größten Mehrheit gewinnt. Es fiel aber eindeutig auf, dass zum Beispiel auf deine Posts fast ausschließlich Zuspruch kam, wohingegen auf die Beiträge des Threaderstellers eher Ablehnung, Unterstellungen und Provokationen kamen. Es ist nunmal so, dass es sich immer besser argumentiert, wenn man die Mehrheit im Rücken hat und dass es nicht so toll ist, wenn sich in einer Diskussion alle gegen einen stellen und (in meinen Augen unberechtigte) Vorwürfe erhoben werden. Ich wollte mit meinem Beitrag nur zeigen, dass ich mich mit dem Threadersteller identifizieren kann, dass ich seine Probleme verstehe und dass ich nachvollziehen kann, warum ihn einige Beiträge hier geärgert haben. Vielleicht hilft ihm das, vielleicht auch nicht. Dass mein Beitrag salto81 bei seinem eigentlichen Problem nicht weiterhilft, ist mir völlig klar.

An der Stelle gleich mal eine Frage an Dich, die im gleichen Rahmen auch für salto gilt und immer wieder gestellt wurde. Hat Dich diese Einstellung schonmal weiter gebracht oder irgendwas daran verändert?
Genau darum geht's hier nämlich und genau das ist der Kern des gesamten Threads. Es kann sich nichts ändern solang man sich selbst so sehen will und das auch bis auf's Messer verteidigt und eine gewisse Opferhaltung einnimmt. Die ist zwar super bequem, verhindert aber eben auch, daß sich was verändern kann.

Meinst nur weil der Ein- oder Andere hier die dicke Lippe hat, ist der direkt mit 'nem goldenen Löffel auf die Welt gekommen? Ich weiß aus diesem Thread allein von mindestens 3 Personen die mal genauso drauf waren und sich aber darüber hinaus entwickelt haben und heute weit weniger Schwierigkeiten mit dem anderen Geschlecht haben. Aber alle 3 mussten dafür eins tun - aus ihrer - Rundo nennt es Komfort-Kuschelzone kommen. Niemand behauptet, daß das leicht wäre und eben mal auf einer Arschbacke zu machen sei, aber man muss es tun. Und solange man nur seine Position in dieser Wohlfühlecke verteidigt, passiert gar nichts. Auch das haben die mir bekannten 3 Personen selbst so erlebt.
Ich würde Schüchternheit nicht als Einstellung sehen, sondern als Charakterzug. Die wenigsten Menschen sind gerne schüchtern. Sie sind es einfach, vielleicht weil es die Eltern schon waren, vielleicht aufgrund der Lebensumstände. Mir ist vollkommen klar, dass man durch Passivität nichts erreicht. Dass die Traumfrau nicht an meiner Haustür klingeln wird. Ich habe auch die Beiträge des Threaderstellers so verstanden, dass er das Problem in erster Linie bei sich sieht.

Ich bleibe aber dabei, dass man es als Schüchterner wesentlich schwerer hat. Den Charakter zu ändern ist nicht leicht. Ich habe viele Kumpels, die ich schon seit meiner Kindheit kenne. Die waren schon immer offener, selbstbewusster und humorvoller als ich. Damit haben sie es einfach leichter bei Frauen.

Nochmal: Ich will hier keine Opferhaltung einnehmen. Ich weiß, dass es alleine an mir liegt, etwas an meinem Charakter zu ändern. Bei mir hat sich in den letzten Jahren auch schon einiges zum Positiven entwickelt. Ich mache Dinge, die ich mich früher nicht getraut hätte. Das ist ein Prozess, der dauert und nicht von heute auf morgen abgeschlossen ist. Ich bitte euch nur darum, zu versuchen euch in schüchterne Menschen hineinzuversetzen. Die meisten schüchternen Menschen sind nicht zufrieden mit ihrer Situation. Ich versuche daran zu arbeiten. Der Threadersteller denke ich auch.

#143
Nun, da bin ich anderer Meinung. Die wenigsten schüchternen Menschen sind schüchtern - sie erzeugen ihre Schüchternheit durch den Glauben schüchtern zu sein und das zwingt sie letzten Endes dazu diese Rolle nicht aufgeben zu können. Das Denken beeinflusst nunmal die Realität.

Du wirst mit Sicherheit Hunderte Situationen erlebt haben indem Du mir anderen Menschen völlig gelöst gesprochen hast, ohne Schüchternehit, ohne irgendwelche Hemmungen. Und wenn Du dies verneinst wette ich darauf, daß Du lügst. Aber zum einen fallen Dir diese Situationen nicht auf und Du siehst sie nicht als bedeutend an (Meisst mit der völlig bekloppten Einstellung, naja, das ist ja was Anderes) und zum anderen geben Dir alle Momente in denen Du Dich als schüchtern erlebst die Bestätigung die Du so dringend suchst, eben schüchtern zu sein. Und diese Momente werden in ihrer Wertigkeit wesentlich höher gesehen als alle anderen Momente in denen es nicht so ist, selbst dann noch wenn sie selbst in Quantitär wesentlich geringer sind denn eben diese Momente sind es ja, die das Weltbild bestätigen.

Aber wenn das so ist und es Dir auch nur ein einziges Mal gelungen ist völlig gelöst ein Gespräch mit einem anderen Menschen zu führen, wie kannst Du dann überhaupt schüchtern sein? Alles was bleibt sind einige wenige Augenblicke in denen Du zurückhaltend bist. Und plötzlich fehlt etwas enormes. Die eigene Existenz. Wenn ich nicht der Schüchterne bin, was bin ich dann noch?

Ich will Dir beileibe nichts absprechen und weiß aus eigener Erfahrung selbst am besten, wie sich Schüchternheit anfühlt. Und ich weiß auch aus eigener Erfahrung, daß nicht jeder die supertolle Kindheit hat und immer wieder Erlebnisse die einem glauben machen man hätte gewisse Fähigkeiten nicht. Dennoch weiß ich aber auch aus eigener Erfahrung, daß genau der Glaube unveränderliche Charakterzüge zu besitzen, einen daran hindert diese hinter sich lassen zu können.

Wieder Rundo war es hier, der einen genialen Vergleich brachte. Wer ist denn schon der Hungrige noch, wenn er auf einmal essen würde?

Und wer ist denn der Schüchterne noch wenn er es plötzlich nicht mehr wäre?

Was würde ihm dann den Halt bieten an den er sich in seiner Angst klammern kann?

bearbeitet #144
Ich bleibe aber dabei, dass man es als Schüchterner wesentlich schwerer hat.
ich frage mich, was bei solchen Aussagen eigentlich bezweckt werden soll, denn eindeutig ist es manchen Schreibern in diesem Forum sehr wichtig, das immer wieder zu erwähnen. Ist das ein Schutzmechanismus? --> "hör auf mir so Dinge zu sagen, ich habs doch schon schwer genug", oder ist es eine Art der Absonderung --> vielleicht weil man sich sonst nicht als sehr besonders wahrnimmt? Ich frag mich das wirklich. Was soll das den Schreibern hier sagen? Habt mehr Mitgefühl!? Diese Fragen sind nicht sarkastisch gemeint. An den TA: hilft es dir denn, wenn du mehr Mitgefühl bekommst? Wenn ja, ist das sicher kein Problem. Sags einfach. Wer fragt der kann auch bekommen ;) ------------------ jetzt erst gelesen: "Was würde ihm dann den Halt bieten an den er sich in seiner Angst klammern kann?" (CB) - das ist wieder sinnvoll in dem Zusammenhang. Und Salto, bist nicht der Einzige, der sich mit irgendwelchen Eigenschaften identifiziert ;-).
#145
Offtopic:

bitte achtet darauf, dass ihr euch nicht zu weit vom TE entfernt. Abwarten, was er dazu zu sagen hat.

bearbeitet #146
Ich bleibe aber dabei, dass man es als Schüchterner wesentlich schwerer hat.
Oh bitte ...immerhin ist Schüchternheit wenigstens etwas woran man arbeiten kann. Schwerer ist es mit etwas zu leben, dass man nicht ändern kann ...wie Blindheit, Querschnittslähmung und was es nicht alles gibt.

Es wird ihm immer wieder Verachtung von Frauen vorgeworfen.
Verachtung ist das falsche Wort, aber es kristallisiert sich schon eine merkwürdige Einstellung zu Frauen heraus. Erinnert mich ein bisschen an Hass-Liebe.

Er möchte eine Frau an seiner Seite, aber er weiß nicht wie. Logisch frustriert das, aber immer wieder kommt bei seinen Beiträgen durch, dass er indirekt den Frauen die Schuld gibt. Sei es die Ex vor Urzeiten oder die, für ihn in Stein gemeißelte, Behauptung, dass nur Männer die Initiative ergreifen.

Lieber salto, wenn man sich so sehr an der Theorie aufhängt wie du, dann wird es schwierig praktisch irgendwas zu reißen. Du bist einfach total unentspannt ...vielleicht versuchst du es mal mit meditieren, dass meine ich übrigens absolut ernst. Hm Yoga ginge auch ...da würdest du gleich nebenher noch ein paar Frauen treffen. Obwohl diese Verrenkungsübungen auch nicht jedermanns Sache sind.

#147
Habe wirklich den ganzen Thread durchgelesen und ich sehe hier einfach nur einen verzweifelten Menschen
Du siehst einen Menschen? Ich sehe eigentlich ganz viele. Nämlich die User, die hier Salto81 antworten. Wir haben schon sehr viel Verständnis für sein Problem. Ich z.B. weil ich weiß, dass sein Problem gar nicht mal so selten ist, aber wirklich ein ernsthaftes Problem ist. Mit dem wir uns auch gern befassen. Was ich nur etwas sehr störend empfinde, dass hier jedes unserer Argumente mit noch so sinnfreien Sätzen totdiskutiert wird. Mögen manche hier aus purem Zeitvertreib schreiben, aber immerhin steckkt da auch sehr viel Arbeit drin - die nicht gerade geachtet wird. :cool: Und dann reagieren die User eben entsprechend.

Zu dem angesprochenen Punkt Humor noch eine Frage: Wie lernt man den denn? Ich habe einen Kumpel, der hat immer eine lustige Bemerkung parat. Im Gespräch mit Kumpels aber auch beim Flirten mit Frauen. Ich tue mich da schwerer. Wie kann man das ändern?
Viel Umgang mit Menschen, eine gute Allgemeinbildung, immer mit offenen Augen (beobachtend) durch die Gegend gehen, anderen zuhören können.

Ich bleibe aber dabei, dass man es als Schüchterner wesentlich schwerer hat.
Na, jetzt wird es noch verrückter!!! :party:

@Berta, geh Bretter kaufen, es kommen noch ein paar Schubladen hinzu!!!

Erst heißt es, dass es Männer schwerer als Frauen haben (= Frauen haben es leichter ... @Salto81), jetzt sind es die Schüchternen, die es schwerer haben, bald wird heißen, dass es

* dunkelhaarige Menschen es schwerer haben als blonde,

* Männer unter 1,75 m schwerer als 1,80-m-Männer,

* Hungerhaken schwerer als Fitness-Junkies

* Männer in Jogginghose schwerer als Männer in Jeans

* unrasierte Männer schwerer als welche mit einer tollen Nassrasur

u.sw.

@Coligny & Salto81

Findet ihr so eine Denkweise wirklich noch normal? :schief:

Wieder Rundo war es hier, der einen genialen Vergleich brachte. Wer ist denn schon der Hungrige noch, wenn er auf einmal essen würde?
@Coligny & Salto81

Ja, dieser Vergleich kommt bei jedem Post wieder als Bild an, wenn ich irgendwelche Widerlegungsversuche lese. Nur nicht das angestammte Rollenbild verlieren, man könnte es ja irgendwann wesentlich leichter haben. :rolleyes:

Ach, und ehe jetzt das Argument kommt, dass ich das ja nicht verstehen kann. Nein, nein, da irrt ihr euch. Bei mir gab es auch Zeiten, da habe ich mich an Bilder geklammert und wollte sie partout nicht loslassen. Mir ging es erst wirklich richtig gut, als ich mich eben nicht mehr daran geklammert hab. Ja, das Loslassen ist auch mit einer gewissen Angst verbunden, aber die vergeht, wenn ihr beide (du und Salto81) merkt, dass es nicht weh tut und euch auch nichts passiert, wenn ihr eure Rollenbilder loslasst.

Aber bitte keine Ausreden mehr, die mit "Ja, aber... " anfangen!!!

#148
Du meinst diese Jahre, in denen ich mich komplett vom Thema Frauen distanziert habe? Ich weiss es nicht mehr genau. Ich weiss nur dass ich dieses Thema damals zu den Akten gelegt habe, und ich Frauen überhaupt nicht mehr beachtet habe. Man könnte sagen ich wäre ihnen quasi absichtlich aus dem Weg gegangen, ja. Ich habe sie aber sehr wohl noch als Personen wahrgenommen, mich auch ganz normal gegenüber Frauen verhalten, nur diese "Ich möchte mal eine Frau an meiner Seite" -und "Vielleicht wäre Die ja eine potentielle Frau für mich"-Gedanken habe ich damals unterdrückt bzw einfach nicht mehr zugelassen. Ich habe mich nicht mehr nach Frauen umgeschaut und auch gar nicht mehr "gesucht" sozusagen.

Ja genau so handhabe ich das ja eigentlich auch. Ich habe mit Personen zu tun, und ich respektiere jede Person, egal ob Frau oder Mann. Das Problem ist eben, dass mir bei Frauen eher mulmig wird, eben weil ich dieses Bedürfnis nach einer Frau verspüre..man könnte sagen ich fühle mich einfach "anders" wenn ich mit Frauen in Kontakt trete, als wenn ich mit Männern in Kontakt trete. Da setzt bei mir im Kopf dann sofort so ein Gedankenkarussell ein.
Das ist ja aber grundsätzlich schonmal gut so, daran kannst Du anknüpfen. Jetzt versuch nur erstmal das Gedankenkarussell abzuschalten. Das Bedürfnis nach einem Partner/in hat ja schlussendlich jeder ein Stück weit in sich. Nur lass Dich davon nicht verrückt machen.

Bei mir liegt es vielleicht daran, dass ich auch nur mit Jungs aufgewachsen bin. Wenn ich so zurücküberlege, hat es in meinem Freundes -und Bekanntenkreis seit meiner Kindheit nie Frauen gegeben. Meine erste Freundin habe ich durch einen Freund kennengelernt. Sie hatte sofort Interesse an mir, ich auch an ihr..so richtig zusammengekommen sind wir aber erst nachdem wir uns etwa 1 Jahr kannten...weil keiner von uns sich traute den ersten Schritt in diese Richtung zu machen. Und stell dir mal vor, den habe ich dann gemacht in dem ich ihr einfach mal geradeaus sagte dass ich mich in sie verliebt habe :D Damals sind wir dann auch so eine "Clique" gewesen, weil mein bester Freund sich ihre beste Freundin geschnappt hat :D
Kann gut sein, das sowas ein Stück weit prägend ist. Vor der Pupertät ist man ja relativ ungezwungen im Umgang mit dem andern Geschlecht. Wenn man dort einen Freundeskreis aus Männlein und Weiblein hat, den man sich auch später behalten kann (sei es mit den gleichen oder andern Personen), hilft einem das bestimmt im "How-to-Umgehen-mit-Frau-oder-Mann" ;-) Irgendwann macht man sich die Probleme in der Pupertät dann selber, aber wenn ich so in meinem Umfeld schaue, war dann schlussendlich das was vor der "Verrückten Zeit" von Eltern und Umfeld "mitgegeben wurde" auch das, was man nachher aktiv "anwendete". Bzw. andere würden vielleicht sagen, er/sie ist "ruhiger geworden" oder "hat sich ausgelebt" ;-)

Aber mal zurück zu deiner Frage.. Wann kann man denn sagen, ich würde auf die "falschen" Frauen treffen?
Wenn Du Dich in eine verrennst, weil Deine Hormone gerade durchdrehen und Du drohst, Dich zum Affen zu machen - dabei würde jeder Aussenstehende der Dich kennt sehen, dass das nicht gut käme ;-)

Also meine Hauptinteressen sind Musik und alles was mit Video und Film zu tun hat. Sport mache ich auch. Ich gehe laufen und ins Fitnesscenter gehe ich auch ab und zu. Und ich spiele ab und zu ein bisschen Fussball mit Freunden. Du hast recht, das sind nicht gerade Hobbies bei denen man auf Frauen treffen kann. Ich werde mir mal überlegen was denn so an Kursen möglich ist, denn soviel Zeit bleibt mir leider nicht mehr unter der Woche.
Du musst ja auch nicht x-Kurse belegen, aber zum Thema Video und Film gibt es ja doch ein breiteres Angebot an kürzeren als auch längerdauernden Kursen. Möglicherweise ist das eine Richtung, die Du weitertreiben solltest. Nehme an, Du hast die Interessen eher "hinter der Kamera" zu stehen, sei es selber Filmen oder schneiden? Falls ja, hast Du zumindest in längerdauernden Kursen sicher die Chance, Gruppenarbeiten zu machen. Der Frauenanteil ist möglicherweise etwas kleiner als wenns Reitstunden wären, aber wenns auch nur wenige Frauen in dem Kurs hat, das Interesse hättet Ihr auf Jedenfall gemeinsam. Ausserdem hab ichs bisher noch in jedem (längeren) Kurs geschaft, das wir jeweils nach dem Kurs noch in ner Kneipe gelandet sind bei ein oder zwei Gläsern Wein. So lernt man die Leute fast automatisch kennen.

Eine Frau einfach mal als guten Freund zu haben, darüber habe ich schon sehr oft nachgedacht. Leider habe ich sowas noch nie gehabt. Das wäre natürlich ein tolle Sache, nur weiss ich nicht richtig wie ich das anstellen könnte.
Speziell anstellen musst Du da gar nichts, das entwickelt sich automatisch wenns passt. Genau wie wenns ein Mann wäre ;-) Entweder stimmt die Chemie oder nicht. Schlussendlich, um z.B. bei dem Kurs zu bleiben: Man trifft sich mal zum Filmen / Film schneiden, übt zusammen, allenfalls kommt grad irgend ein besonders filmtechnisch wertvoller Film in irgend ein Alternativkino etc. pp. Der Möglichkeiten sind da viele... Meine Kurs-Bekanntschafts-Erfahrungen: Wir machten z.B. Lerngruppen, übten gemeinsam für Prüfungen, der Absacker (inkl. Lehrer) nach dem Kurs war ja eh schon Programm, irgendwann kam dann der Sommer und die Grillpartys... usw. Das Ganze kannst Du nicht extrem beeinflussen, es passiert - oder auch nicht ;-)

#149
Die Message müsste doch langsam angekommen sein: Gelassenheit ist alles.

relaxation is the name of the game.

Aber wer sich grämt und stets mit anderen vergleicht, ist nunmal nicht entspannt und locker. Was soll der Murks, jede® findet bei gründlicher Suche etwas/jemand, der/die es noch leichter hat (schöner, reicher, gesünder, grösser, schlanker, jünger, klüger, charmanter, was-auch-immer ist). Deswegen den Kopf in den Sand stecken und dann klagen, dass ihn niemand für einen wieder herauszieht...hilft nicht! Zumal: alle Medaillen haben zwei Seiten. Wer schön ist, mag es leichter haben in manchen Bereichen, in anderen wiederum schwieriger. Usw.

Grow up. Get ready. Get going.

#150
Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie es dem TE und ähnlichen Leuten geht.

Und ich weiß auch, wie schwer es ist dieser Schüchternheit zu entkommen.

Ich habe mir jahrelang Ausflüchte gesucht.

Man kann sich schnell einreden:"Naja, so bin ich halt und wenn eine Frau mich nicht so will, ist sie sowieso nix für mich."

Trotzdem wusste ich im Inneren, dass ich nicht so sein will.

Ausreden hatte ich immer parat.

Aber eigentlich war mir bewusst, dass ich damit nur versucht habe, meine eigene Unsicherheit (Unfähigkeit) zu kaschieren.

Das Schwierige (für mich) war wirklich erstmal einen Anfang zu machen und vor allem am Ball zu bleiben.

Die Anfangsphase war so dermaßen demotivierend. Und man denkt sie "Das bringt sowieso nichts" und möchte ab liebsten alles hinschmeißen.

Problem ist, dass man Wunder erwartet.

Sprich; 5x mal eine Frau ansprechen und die Schüchternheit ist weg.

In der Realität ist das aber ein langjähriger Prozess.

Bei mir ist sie immernoch vorhanden, aber es wird ein immer kleineres Hindernis für einen.

Resultate merkt man erst spät.

Irgendwann ist man plötzlich unbewusst in ein Gespräch mit einer wildfremden Frau geschlittert und man merkt danach, was es wirklich gebracht hat.

Ich könnte mir selbst in den Hintern beißen, dass ich nicht viel früher angefangen habe.

Einer der großen Hindernisse ist auch, dass man Körbe sehr persönlich nimmt.

Natürlich sind sie nicht schön, aber da muss man einfach drüber stehen. Es ist vollkommen legitim, wenn eine Frau mich NICHT attraktiv findet.

Wäre es nicht der Fall, hätte ich diese Probleme nicht ;-)

Es ist nunmal sehr unwahrscheinlich, dass die erste Frau mich gleich attraktiv findet.

Wenn man es mal nüchtern betrachtet; Was hat man verloren ?

-Spreche ich die Frau nicht an, habe ich quasi schon einen Korb und das schlimmste was passieren kann ist, dass sie mir eine Abfuhr erteilt.

Somit kann ich meine Chancen verbessern.

Auch wenn man sich danach scheiße fühlt, die Frau sieht man sowieso nie wieder.

Es ändert sich nix an der Situation:

Sprichst du sie nicht an, gehst du alleine nach Hause.

Spricht du sie an und sie erteilt dir eine Abfuhr, gehst du ebenfalls allein nach Hause.

#151
BlutEngel hat vollkommen recht.

Die Frau kann dir schlimmstenfalls eine Abfuhr erteilen.

#152
So..nachdem für einen ganzen Monat auf Reisen gewesen bin und dabei relativ viel Zeit zum Nachdenken hatte, hier dann mal ein kleines Update von mir...

Also ganz ehrlich gesagt bin ich zur Konklusion gekommen dass das alles nichts für mich ist..diese ganze Suche, diese ganze Arbeit, alles was man so tun muss damit sich vielleicht irgendwann durch Zufall und Glück eine Frau findet, die sich für einen interessiert. Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass mir das alles einfach viel zuviel 'Theater' ist, zuviel Arbeit. Ich bin halt eben so naiv gewesen (oder bin es immer noch) zu denken, 'Liebe' würde einen entweder treffen oder nicht, dafür müsste man nicht grossartig 'arbeiten'. Wahrscheinlich habe ich mich getäuscht und dem ist nicht so. Ich weiss aber dass ich nicht bereit dazu bin, dieses Theater mitzuspielen, dafür zu arbeiten. Ich fühle mich was das angeht eh fehl am Platze. Ich schliesse damit ab und werde nichts mehr dafür tun, werde zur Triebbefriedung weiterhin die Dienstleistungen von Prostituierten in Anspruch nehmen, und für den Rest genau so weiterleben, wie ich es die letzten 15 Jahre gemacht habe. So werde ich auch glücklicher sein, als wenn ich ständig nach irgendeiner Frau Ausschau halte. Trotzdem danke an alle die mir helfen wollten.

#153
Wenns für Dich passt, passts für Dich. Das ist das Einzige worauf's ankommt!

#154
Wenns für Dich passt, passts für Dich. Das ist das Einzige worauf's ankommt!
Stimmt. Für mich ist es jedenfalls besser mir das aus dem Kopf zu schlagen und mir keine Gedanken mehr darüber zu machen (die mich ja eh nur runterziehen).

B52
#155
Für mich ist es jedenfalls besser mir das aus dem Kopf zu schlagen und mir keine Gedanken mehr darüber zu machen (die mich ja eh nur runterziehen).
Besser sicher nicht, aber bequemer. Der weg zum ziel führt aber über die angst. Und alles was du hast ist angst (vor frauen, vor ablehnung, vor...?)

Ich hab mir die mühe gemacht und deinen threat durchgeackert und komme zu dem schluss, dass bei dir leider einiges nicht stimmt. Denn weder beruflich noch privat (außer scheinbar oberflächliche freundschaften) bekommst du dein leben auf die reihe. Und ja, das liegt an dir, aber d.h nicht, dass du das nicht ändern könntest...

Wenn du da alleine nicht drauf kommst, woran das liegt, dann würde ich dir zu professioneller hilfe raten (das ist jetzt nicht despektierlich gemeint), denn glücklich wirst du mit dem kopf im sand sicher nicht und eigentlich bist du zu jung dafür um das thema frauen schon aufzugeben.

Du hattest mal geschrieben, dass du in deiner kindheit und jugend nie mit weiblichen wesen/frauen zu tun hattest. Das stimmt so übrigens nicht. Die erste frau, die ein junge kennenlernt ist seine mutter. Für männer ist das erstmal etwas fremdes, da eben nicht männlich (genauso anders herum bei mädchen der vater).

Meines erachtens ist da einiges in eurer beziehung (mutter-sohn) schief gelaufen und das sage ich jetzt nicht pseudoanalytisch, sondern sagt mir mein gesunder menschenverstand. Was genau wäre mal herauszufinden.

Du sagst, du hast eine sehr freundschaftliche beziehung zu deiner mutter. hast du denn mal mit ihr über "dein problem" gesprochen? Sie müsste doch am besten wissen, wie dir zu helfen ist, oder? Wie sieht sie das?

B.

#156
Besser sicher nicht, aber bequemer. Der weg zum ziel führt aber über die angst. Und alles was du hast ist angst (vor frauen, vor ablehnung, vor...?)
Angst würde ich es nicht nennen. Ehrlich gesagt ist mir dieses 'System' "Frau muss angesprochen werden, du muss flirten, du muss zum Friseur, du muss dich schön einkleiden, du musst Komplimente machen, du muss hier und da, dann interessiert sich vielleicht mal eine Frau für dich" einfach zuwider.

Auch ist es bei mir ja auch eher so, dass ich nicht mal genau vorstellen kann, wie so eine Beziehung denn überhaupt ablaufen soll/würde/könnte..wie man sich überhaupt zu verhalten hat, in so einer Beziehung. Mir ist das alles komplett fremd.

Ich hab mir die mühe gemacht und deinen threat durchgeackert und komme zu dem schluss, dass bei dir leider einiges nicht stimmt. Denn weder beruflich noch privat (außer scheinbar oberflächliche freundschaften) bekommst du dein leben auf die reihe. Und ja, das liegt an dir, aber d.h nicht, dass du das nicht ändern könntest...
Wo liest du denn heraus, dass es bei mir weder beruflich noch privat rund läuft, oder dass ich nur oberflächliche Freundschaften pflege?

Wenn du da alleine nicht drauf kommst, woran das liegt, dann würde ich dir zu professioneller hilfe raten (das ist jetzt nicht despektierlich gemeint), denn glücklich wirst du mit dem kopf im sand sicher nicht und eigentlich bist du zu jung dafür um das thema frauen schon aufzugeben.
Wie gesagt, ich bin nicht der Meinung dass es bei mir weder beruflich noch privat rund läuft. Das hat mit meinem "Frauenproblem" auch nicht wirklich etwas zu tun denke ich. Klar ist es nicht 'normal', als 31 jähriger Mann schon mit dem Thema Frauen abzuschliessen, aber eigentlich tue ich das ja sozusagen auch nur als 'Selbstschutz'. Ich weiss ja genau wie mies ich drauf bin, wenn mir dauernd das Thema Frauen/Beziehung/Sex usw im Kopf herumschwirrt. Das ist einfach nicht gesund für mich, weil es mich immer wieder in einen depressiven Zustand versetzt, und es mich nur runterzieht. Ich habe für mich selber herausgefunden, dass es für mich selber einfach am besten ist, diese ganze Thematik, jeden Gedanken daran aus meinem Kopf zu verbannen, und nicht darüber nachzudenken. Ich habe eine solche Phase ja schon mal gehabt und ich merke ganz einfach dass es mir psychisch viel besser geht, wenn ich mir sage 'soll halt nicht sein für dich, Frauen sind ja nicht alles im Leben'. So doof es klingen mag, ich fühl mich besser wenn ich so denke.

Du hattest mal geschrieben, dass du in deiner kindheit und jugend nie mit weiblichen wesen/frauen zu tun hattest. Das stimmt so übrigens nicht. Die erste frau, die ein junge kennenlernt ist seine mutter. Für männer ist das erstmal etwas fremdes, da eben nicht männlich (genauso anders herum bei mädchen der vater).Meines erachtens ist da einiges in eurer beziehung (mutter-sohn) schief gelaufen und das sage ich jetzt nicht pseudoanalytisch, sondern sagt mir mein gesunder menschenverstand. Was genau wäre mal herauszufinden.
Stimmt, meine Mutter ist die erste Frau die ich kennengelernt habe, wobei ich aber einen klaren Unterschied sehe zwischen der Mutter, oder der Frau zu der ich mich sexuell hingezogen fühle, oder für die ich romantische Liebesgefühle hege. Das sind zwei komplett verschiedene Paar Schuhe.

Du denkst bei der Beziehung zu meiner Mutter könnte etwas schiefgelaufen sein? An was denkst du denn da zum Beispiel? Mir ist ehrlich gesagt nichts davon bewusst, ich kann mich nicht erinnern dass in meiner Kindheit irgendetwas schiefgelaufen sein könnte. Ich bin weder verzärtelt worden, noch hab ich Prügel von ihr gekriegt. Ich bin ganz normal erzogen worden, habe ein ganz normales Mutter/Sohn Verhältnis gehabt, wie fast jeder. An was denkst du denn konkret, wenn du so eine These hier aufstellst? Interessiert mich.

Du sagst, du hast eine sehr freundschaftliche beziehung zu deiner mutter. hast du denn mal mit ihr über "dein problem" gesprochen? Sie müsste doch am besten wissen, wie dir zu helfen ist, oder? Wie sieht sie das?
Es ist/kommt manchmal vor, dass wir uns über dieses Thema unterhalten. Richtig helfen kann/konnte sie mir dabei aber nie. Sie erzählt mir dann Stories aus ihrer Jugend, wie das damals bei ihr alles so abgelaufen ist.. Das ist allerdings 40 Jahre her. Desweiteren meint sie dazu nur dass sie das als "sehr schade empfände, denn ich sähe doch gut aus...sie würde das nicht verstehen". Mehr ist da eigentlich nie bei rausgekommen.

Warum du allerdings der Meinung bist, meine Mutter müsste doch am besten wissen, wie mir zu helfen ist, erschliesst sich mir nicht.

#157
Ehrlich gesagt ist mir dieses 'System' "Frau muss angesprochen werden, du muss flirten, du muss zum Friseur, du muss dich schön einkleiden, du musst Komplimente machen, du muss hier und da, dann interessiert sich vielleicht mal eine Frau für dich" einfach zuwider.
Du bist also beleidigt und gekraenkt, weil keine von alleine kommt!

#158
Du bist also beleidigt und gekraenkt, weil keine von alleine kommt!
Nein aus dem Alter bin ich raus ;)

Mir gefallen diese ganzen (wenn vielleicht auch ungeschriebene) 'Regeln', an die man sich anscheinend zu halten hat, nicht. Ich habe allerdings schon immer meine Schwierigkeiten mit 'Regeln' und Autoritäten gehabt. Mir gefällt dieses ganze 'System', das ja auch hier, in den Medien, in den Zeitung usw gepredigt wird, nicht.

#159
Ich versteh dich komplett, mir ist vieles auch zuwider und das is auch nicht schlimm, aber dieses System von dem du sprichst gibt es nicht, es gibt keine starren Regeln. ABER: es gibt Ursache und Wirkung in dieser Welt. Glaubst du daran?

Geh einmal umgekehrt von dir aus: Findest du etwa eine ungepflegte, sehr dicke Frau, die nicht zum Friseur geht und dir nie ein Kompliment macht attraktiv? Nein? Dann gibt es ja doch sowas wie 'Regeln' oder wie erklaert sich das?

B52
#160
Auch ist es bei mir ja auch eher so, dass ich nicht mal genau vorstellen kann, wie so eine Beziehung denn überhaupt ablaufen soll/würde/könnte..wie man sich überhaupt zu verhalten hat, in so einer Beziehung. Mir ist das alles komplett fremd.
mach dir da mal keinen kopf. Der mensch ist (ähnlich wie tiere) für die fortpflanzung (und damit der einhergehenden "partnerschaft") geboren. Und auch wenn es dir fremd ist, wächst man da hinein. Frauen, die das erste kind bekommen, wissen ja auch nichts darüber und trotzdem läuft es in den meisten fällen ganz natürlich...

Angst würde ich es nicht nennen.
Ich schon, Die ist dir wahrscheinlich gar nicht bewußt, aber dein "nicht-handeln-können", nicht wissen was sagen etc. lässt ziemlich darauf schließen, dass eine angst in dir existiert. Du versuchst dich (was auch natürlich ist) vor einer gefahr (der ablehnung etc.) zu schützen. Geschieht aber vor allem im unterbewußtsein..

Ehrlich gesagt ist mir dieses 'System' "Frau muss angesprochen werden, du muss flirten, du muss zum Friseur, du muss dich schön einkleiden, du musst Komplimente machen, du muss hier und da, dann interessiert sich vielleicht mal eine Frau für dich" einfach zuwider.
Da höre ich aber eher ein wenig faulheit heraus, als dass es dir nur zuwider ist...:-) und klar ist es eventl. anstrengend, aber was du dafür bekommst ist nicht schlecht- glaub mir. Und so einen riesen-zirkus musst du ja auch nicht veranstalten, denke wenn du einigermaßen hygienisch und ansprechend daherkommst, reicht das schon. Auch nicht alle frauen sind top-models....es gibt für jeden topf nen deckel...

Wo liest du denn heraus, dass es bei mir weder beruflich noch privat rund läuft, oder dass ich nur oberflächliche Freundschaften pflege?
Du hast geschrieben, dass du schulden hast, dein job nicht viel einbringt, du nicht umziehen kannst/magst und dass du mit deinen freunden scheinbar nicht über dein frauenproblem intensiv sprechen kannst, weil da nur zur antwort kommt: naja, wir haben uns eben einfach kennengelernt, keiner nimmt sich mal deiner an- wenn du mein "bester" freund wärst, hätte ich dir schon mal die entsprechenden tipps gegeben- kann man viel gezielter, wenn man denjenigen persönlich kennt. daher denke ich, sind deine freundschaften eher oberflächlich - zumindest in dem speziellen "persönlichen" bereich.

Wie gesagt, ich bin nicht der Meinung dass es bei mir weder beruflich noch privat rund läuft.
naja, aber richtig glücklich und ausgeglichen scheinst du ja auch nicht zu sein, sonst wärst du ja nicht hier...

diese ganze Thematik, jeden Gedanken daran aus meinem Kopf zu verbannen, und nicht darüber nachzudenken.
Das ist meiner meinung nach aber "flucht" und "verdrängung". Das geht leider selten auf dauer gut. dein problem wird irgendwann irgendwie anders "aufbegehren" und dich einholen.

So doof es klingen mag, ich fühl mich besser wenn ich so denke.
Ja, oberflächlich gesehen schon, weisst du, ein alkoholiker (ist jetzt vielleicht ein blödes beispiel, mir fällt grad nix anderes ein) fühlt sich auch am besten, wenn er trinkt, ist denoch nicht gut für ihn...

An was denkst du denn konkret, wenn du so eine These hier aufstellst? Interessiert mich.
Weiss nicht so genau. Ich denke da vielleicht an: sie hat dich als partnerersatz erzogen?, gabs nen vater? Sie hat dich nicht "rechtzeitig" losgelassen? Sie hat dich evtl. nicht zum "freien, selbständigen denken" erzogen, sondern muster,regeln, schubladen etc. gerade was frauen angeht vorgegeben...? Wie gesagt, sowas erörtert man in einer therapie z.B., das ist jedoch jeweils sowas indiviuelles, dass ich das jetzt sicher bei dir nicht genauer beschreiben kann.

habe ein ganz normales Mutter/Sohn Verhältnis gehabt, wie fast jeder
Auch hier wieder, du verallgemeinerst schnell. Es gibt nicht: wie jeder! jeder mensch hat eine andere beziehung zu seinen eltern. Da gibt es dinger, die glaubst du nicht ;-)

Desweiteren meint sie dazu nur, dass sie das als "sehr schade empfände, denn ich sähe doch gut aus...sie würde das nicht verstehen". Mehr ist da eigentlich nie bei rausgekommen.
Nadann frag sie doch mal konkret? Für mich klingt das auch sehr oberflächlich, sorry. Macht sie sich keine sorgen/gedanken, dass ihr sohn ein einsamer mann ist/bleibt?

Warum du allerdings der Meinung bist, meine Mutter müsste doch am besten wissen, wie mir zu helfen ist, erschliesst sich mir nicht.
Du sagtest ihr habt ein freundschaftliche evrhältnis, d.h für mich, dass du ihr schon einiges erzählst, was dich bedrückt, und was du so treibst etc.- daher gehe ich davon aus, dass sie dich gut kennt, und deshalb vielleicht sieht, was du falsch machst, oder anders machen könntest...dachte ich mir halt so...;-)

B.

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