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...las uns gehen... (jetzt sammel tread)

359 Antworten42'964 AufrufeGestartet von endraum ·

#181
hmm kan immer noch nich verstehen warum ihr die alle so toll findet... aber freut mich trotzdem ;-))

#182
eben du musst es ja ncih verstehen freu dich drüber :]

#183
tja wurde darum gebeten nich alle gedichte in nen extra tread zu posten... deswegen geht's jetzt hier weiter....

Bleiche Sonnenstrahlen brechen sich

Zwischen den kahlen Ästen der Bäume,

Und zarte Tautropfen funkeln in dem

Spätherbstlichen Grün des Mooses.

Dein Atem bildet keinen Dunst.

Zu warm für den Beginn des Jahres, denkst du.

Dein Körper findet seinen Rhythmus nicht;

Unbeholfen stampfst du durch den weichen Morast.

Warst du wirklich mal Teil dieser Welt?

Hast du hier Elfen und Feen gesehen –

Damals, bevor du deine Unschuld verlorst?

Woran bist du nur gescheitert, denkst du.

Da ist ein so grausamer Schmerz in der Brust,

Viel schlimmer als der, der mit Liebe zu tun hat.

Du siehst dich um und fühlst dich fremd;

Du hast etwas verloren.

Tränen steigen in dir hoch;

Es ist, als hätte man dir die Augen ausgebrannt

Für eine ganz bestimmte Art zu sehen,

Für eine ganz naive Art zu fühlen,

Für eine Weise, zu leben ohne Angst und Schmerz.

Einen Moment bleibst du stehen,

Du siehst auf deine Handgelenke voller Narben und weißt,

Selbst dieser Weg ist verschlossen,

Selbst der Tod kann dich nicht zurückführen

In die kindliche Welt der Magie,

In der es so viel Heute gab und kein Morgen;

Langsam läßt du dich in den kalten Schlamm sinken,

Er durchweicht deine Hose, deine Ärmel,

Und du denkst, warum ankämpfen gegen den Wahn,

Mag er doch die letzte Chance sein,

In das Land zurückzukehren,

In das du gehörst.

Woran bist du nur gescheitert, denkst du.

Da ist ein so grausamer Schmerz in der Brust,

Viel schlimmer als der, der mit Liebe zu tun hat.

Du siehst dich um und fühlst dich fremd;

Du hast etwas verloren.

Tränen steigen in dir hoch;

Es ist, als hätte man dir die Augen ausgebrannt

Für eine ganz bestimmte Art zu sehen,

Für eine ganz naive Art zu fühlen,

Für eine Weise, zu leben ohne Angst und Schmerz.

#184
in nur einer nacht ist es geschehen...

nur eine nacht liest du dich gehen..

liest dich verleiten, von falschen freunden..

jetzt sitzt du da, die augen leer, die haut so weiss

der kopf so schwer... willst schlafen, aber kannst es nicht

willst essen, doch verlierst nur noch mehr gewicht...

einstmal hast du dir geschworen, niemals wird es soweit kommen

und dann in einer nacht, hast du alles kaput gemacht...

eine nacht und sieben lines... für 200 euro wa es deins

jetzt sitzt du da und schaust mich an, fragst mich "was soll ich machen mannß"

ich sitz da, und kan nicht mehr...

alles ist so verdammt schwer...

alles woran wir glaubten ist verraten... und wir sitzen da und warten

darauf das der schmerz beginnt, darauf das das zeug zerrinnt

was du nahmst in jener nacht, die uns beinah auseinander bracht...

ich sitze hier und denke mir, scheisse mann wie geht es dir

nichts im leben lief wie es soll, klar es ist nicht immer toll...

doch du hast es besonders schwer...

erst die schule nicht gepackt, dann hat sich deine schwester umgebracht...

du hast bis heute nicht wirklich realisiert, geschweige denn mal akzeptiert..

seit damals bist du einzel kind... stunden langes suchen, letzte lebenszeichen,

alles das stellte die weichen, schläuche und drähte überall

was da lag... du sahst es nicht... nein... du konntest nicht... denn du bist abgeklappt...

dann kammen die drogen, zuerst nur grass, wir dachten alle, naja das wird nie was...

zuerst ein kleiner joint ma hier und da... ja das war schon wunderbar...

doch dann in jener nacht... hast du alles kaput gemacht... es geht nicht um das geld was ich dir lieh... es geht auch nicht darum was andre denken...

es geht darum... wie soll ich dir jemals wieder vertrauen schenken...

du sitzt da und siehst mich an, bereust es aber dann, dann hängst du da und kannst nicht mehr...

wie soll es nun weiter gehen, kannst du mir jemals in die augen sehen? oder seh ich nur die drogen, die sich in dein körper sogen, diesen leeren kranken blick... bitte komm zumir zurück...

#185
dunkle träume, tränenwald

stille schreie, eisig kalt

barfuss über scherben gehend...

tote tiere hier und da...

einstmals lagen hier verstreut,

blumen, die langsam verwelkten,

als einziges zeichen der zeit

heute ist hier nichts als moos

einstmals waren wir zu zweit

zogen aus das glück zu suchen

übermütig, unbeschwert

angst tropft von den bäumen

damals glaubten wir fest daran,

das uns niemand trennen kann

heute trennen wir uns selbst

und dunkle wird die nacht...

#186
hi endraum,

schöne gedichte

auch das thema ist stark: dass der konsum von drogen zum teil die liebe auf den gewissen hat ...

ich weiss nicht, was die ältere generation davon hält.

drogen sind das allerletzte, nur sie haben scheinbar die gesellschaft schon komplett unterwandert ... ... menschen unter drogeneinfluss sind für mich apokalyptisch und ich bekomm richtiggehend wut auf diese trottel. jeder hat seine erfahrung gemacht, sicher, aber wer seine lehren nicht daraus zieht, hat pech gehabt. leider sehen das die trottel nicht, deren blick ist ja getrübt...

#187
ja... das ist ein sehr schweres thema... klar ich halte auch nichts von leuten die schemo nehmen... aber das prob is, das die meisten auch viel zu wenig drüber wissen... viele behauptten einma schemo und du bist abhängig davon usw... das stimmt nich... das prob is es lässt sich ncht pauschal sagen... un dann die kiffer, so viele leute die ich kenne rauchen ab und an ma was... und die wenigsten haben ansatzweise den hang zur sucht... es ist halt wirklich so, das es sich nicht veralgemeinern lässt... einige leute die ich kenne rauchen ab und an was um z.b besser schlafen zu können, weil sie keine schlaftabletten wollen aber sonst kaum schlaffen könnten... andere nehmen es als schmerzmittel... es ist einach so komplex das thema und so wenige wissen auch nur ansazweise bescheid...

lg

#188
Ich gab dir einst Macht über mein Leben.

Ich gab dir einst Macht über meinen Körper.

Ich gab dir einst Macht meine Träume zu zerstören.

Ich gab dir einst Macht mein Lachen zu ersticken.

Ich gab dir einst Macht mit meiner Angst zu spielen.

Ich gab dir einst Macht mich meiner Tränen zu berauben.

So verpfändete ich meine Seele,

für ein Dasein im Stehen,

und mit jedem Tag

starb ein kleines Stück in mir -

und beinahe wäre ich für immer

gegangen...

So aber auch wuchs etwas in mir,

für ein Dasein im Gehn,

und mit jedem Tag

wurde dieses Etwas immer stärker,

ich nahm dir die Macht aus deinen Händen

und ich BIN gegangen,

fort von dir.....

...und es war doch eigentlich ganz einfach.....

#189
Millionen von tränen weine ich...

Immer wieder

Tausende male schloss ich den kreis des lebens...

Nur im gedanken und doch fand ich mich nie mehr...

Darunter vergraben...

In den tiefsten tiefen vom nichts geträumt...

Das nichts gesucht

Am ende immer alles gefunden...

Alles wollte so sein wie es passiert

Unverändert

Kein einfluß, kein ende...

Ganz oben vielleicht – weit fort...

Dort muss es sein

Und nicht

Ich begleite mich nicht gerne...

Von wo soll ich kommen...

Wohin soll ich gehen

...zu viele abzweigungen.

#190
habe mich entschieden ein paar der älteren gedichte ma wieder hier zu posten... damit sie nich vergessen werden... aber wirklich nur 2 oder 3... sagen wir mal ganz besondere... auch wenn das nächste eine gemeinschaftsproducktion im naja egal....

Hast du von Dichtern die beste Wahl,

Perlen der Denker im Büchersaal,

fehlen dir stets noch der Werke 2

dass deine Sammlung ein Ganzes sei.

Eins:"Poesien der Erde" heißt,

Eins nennt sich "Funken aus Schöpfergeist"

Offen liegt jenes im Blumenfeld,

offen stehts andre am Himmelszelt......

#191
einstmals als kind des lichtes geboren...

damals von allen auserkoren...

tief gefall'ne seele nun...

wirst ewig du

einsam am strand der zeit nun wandern

der am meer der einsamkeit sich zieht

und mit blosen füßen

muster malen in den sand...

aus denen sich kein bild ergibt...

denn welle für welle spühlt es fort...

was bleibt is die erinnerung...

an sommertage froh und warm...

an sommernächte lang und heiss...

an nackte füsse im nassen sand...

#192
Er ist da.

Mal mehr,

mal weniger...

Er umgibt uns,

bis uns der Tot von ihm trennt...

Er schafft uns,

was währen wir ohne Ihn?

Menschen?

Keine Menschen?

Er gehört uns,

man kann dir alles nehmen,

nur nicht die Schmerzen...

#193
etwas fällt,

zerbricht in tausend teile...

ein kurzer moment, ein unbedachtes wort...

alles, alles was da jemals war... ...ist fort

die spliter fliegen, treffen, schneiden...

wie die lichtstrahlen durch die dunkelheit...

ein lauter schrei, verhalt ungeschrien und leise

niemand der ihn hört, niemand der dir sagt

es ist vorbei...

niemand weiss was ist geschehen,

niemand nicht einmal du selbst

den niemand kann die scherben sehen,

wenn das glück zu boden fällt...

doch ist zerbrochen erst der bann...

beginnt so schnell der abstieg dann...

was eben noch für immer schien,

so tief, so rein, so wahr...

das liegt zu deinen füßen nun...

in vielen kleinen teilen...

und nur die zeit und deine tränen...

können es vieleicht noch einmal heilen...

#194
blei grau düster regenschwer,

zieht der nebel auf vom meer,

der bäume die als dunkler wald,

vor meinem fenster stehen...

ich sitze hier und denke nach,

liege nachts noch lange wach,

denke die ganze zeit,

wann ist es nur soweit?

wann treff ich ein mensch zum neu verlieben,

ohne es gelcih zu versieben,

weil ich mir wieder nicht getraut dich anzusprechen?

früher fand ich es toll,

fast nur zum spass die herzen brechen,

heute frag ich was das soll,

leide selbst und kann nicht glauben,

das du niemehr da sein wirst...

warum ist es nur so schwer,

zu sagen ich brauch dich so sehr,

warum nur will den niemand sehen ,

das wir allein zugrunde gehen

am anfang un auch zwischendurch,

immer wieder ohne pause,

kommt das gefühl der freiheit hoch,

doch ab und zu auch, das was sich nicht beschreiben lässt...

selbst wenn ich in deinen armen lieg,

du deinen körper anmich schmiegst,

im schlaf dich zärtlich an mich drückst...

(is auch von mir)

#195
also dann ihr lieben leute,

ich schau gestern

ich schau heute

such hier und lunze dort,

doch nirgends lese ich ein wort...

würde mich doch auch ma freuen,

eure worte hier zu sehen,

die mir helfen zu verstehn,

was man dazu denken kann...

(bedarf wohl keiner angabe des autors oder?)

#196
nun denn, du lieber endraum

und es ist des wunders kaum

denn bei soviel schönen versen

die leser schon sehr bald vergessen

dass es auch den schreiber braucht

um diese worte ganz erlaucht

in die reihe einzuordnen

und damit den sinn ergeben

den die seele sich will geben

drum auch dir du lieber knabe

dank ich dir für deine gabe

(auch hier erübrigt sich die quelle wohl von selbst...)

#197
zu viel der güte, wundervoll

ein "alter herr" das find ich toll

sieht sich meine gedichte an

und dankt als bald der aufruf kam

so nehme ich bescheiden dann,

den dank des großen meisters an,

den auch seine verse sind bewundernswert..

doch bitte ich trotzdem alle leute,

bitte schreibt auch noch nach heute,

auch morgen und auch später dann,

doch eins bitt ich, noch vorran:

versucht zu brechen nicht den bann,

den es mühevoll gelang euch in sich hineinzuziehen...

so bitte ich ganz still und fein,

antwortet in einem reihm...

auf das sich eins zum andern finde...

(autr bin immer noch ich :klatsch: )

#198
wohl äusserlich leicht angegraut

jedoch er in seiner seele schaut

der «alte mann» tief berührt

von den worten des «knaben» gerührt

noch fühlt die frische der jugend

als sei diese nie endend

#199
den ewge jugend ist es was verspricht,

der seele, zu schreiben ein jedes gedicht.

egal ob "knabe" oder "alter mann"

immer treibt uns etwas an,

zu schreiben, zu denken, zu fühlen, zu lieben, zu leben,

eine ew'ge jugend ebend...

(autor : ich)

#200
du sagts, "ich liebe ihn",

und schläfst mit mir,

du sagst "es war ein fehler",

und stehst wieder hier,

du fragst mich nach dem warum,

siehst mich an, doch ich bleibe stumm

du siehst mich an,

fragst ob es mir nicht gefällt,

"du schaust so traurig" um dann

deine arme um mich zu schlingen

du küsst mich und als du kommst flüsterst du meinen namen,

dann liegst du da in meinen armen, du denkst an deinen freund und meinst

"es war ein fehler"

vileicht war es wirklich einer,

vileicht war es auch keiner

wer weiss das schon genau

schmetterlinge fliegen durch die nacht,

ich liege hier und denke an alles was passiert ist...

warum rüttelst du immer an erinnerungen die du nicht kennst,

warum stellst du fragen deren antwort du längst kennst?

nur um mich zu verletzen?

du weisst genau wie schwer es ist darüber zu sprechen und trotzdem stehst du hier und schaust mich an als wäre ich an allem schuld...

autor: ich

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