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Mein Geliebter...

162 Antworten10'987 AufrufeGestartet von 19waldfee84 ·

#121
3. Ich wollt als Stöpsel auch ein Junge sein *augenzwinker*

Hab nie ein Kleidchen anziehen wollen. Wenn ich 'nen Puppenwagen geschenkt bekam, war ich doch insgeheim neidisch über den Bagger meines Bruders. *lach*

Und meine Mutter hat's geärgert... Tja, trotzdem ist aus mir 'ne (junge) Frau geworden. *herzhaft lach*

Zurück zum Wesentlichen: halt dir immer vor Augen, dass Mütter zwar nicht anders können, frau aber auch SELBSTÄNDIG denken kann!

ES IST DEIN LEBEN (dass sie dir "geschenkt" hat) ;)

#122
Noch mal zu deinem "Wohnungs-Auszieh-Problem".

Wäre denn eine WG für dich ne Alternative? Gerade auch, wenn du gesundheitliche Probleme hast und sogar zu ner OP musst, wäre so was vielleicht doch die bessere Alternative. Ob dir nach ner OP zu Hause geholfen wird, bezweifle ich. Aber in ner WG haste da schon gute Chancen.

Weiß allerdings nicht, wo und wie du wohnst und ob es bei dir solche Möglichkeiten gibt.

#123
Habs auch oft beobachtet: Mutter/Tochter ist genau gleich wie Vater/Sohn.. sie sind generell spannungsgeladener. Spannungen könnt ich ja noch aushalten. Aber ich hasse sie regelrecht, und das schon seit ich klein bin. Ich erinnere mich, das in schon zu Volksschulzeiten immer nur meinen Vater verteidigt hatte, sobald jemand über meine Mutter spottete, war ich diejenige die noch einen draufsetzte.

ich weiß nicht, was da passiert war, um ein solches Verhalten in mir hervorzurufen. Es hat sich bis heute nicht abgestellt. Aber es wird jetzt immer schlimmer, sie wird älter und noch starrsinniger. Ich möchte aber noch meine Flügel entfalten - ist das für sie so hart zu verstehen?

Ich respektiere sie zwar, es ist immer hin die Mutter, die man nur einmal hat, aber manchmal ertappe ich mich dabei, das ich mir innerlich ihren Tod wünschte. :(

Ich könnte eine WG gründen, das ist bei uns aber sehr schwer, wohne im ländlichen Raum und so offen Gesinnte zu finden ist glückssache. Ich bin aber gerade dabei mich zu informieren ob es an meinem Arbeitsort eine günstige Wohnung gibt. Ich muss die Idee des "daheim sein müssens" aufgeben. Ich muss lernen, das ICH wichtiger bin, als das verdammte Haus, als meine Mutter.. denn ich habe eine Zukunft, sie nicht mehr.

#124
:klatsch: :party: Jippii Jeh!! Waldfee hat´s!!! :party: :klatsch:

Das sagen wir doch immer: Nimm dein Leben selber in die Hand und es kann nur noch aufwärts gehen!!!

:schmatz: Gratuliere! :schmatz:

#125
Einsicht ist der erste Weg zur Besserung ;) ... aber die Umsetzung wird sehr schwer :( das wird noch ein langer Kampf. Ich habe Angst, zu versagen, zu scheitern um dann kläglich daheim anklopfen zu müssen.

#126
Ich habe Angst, zu versagen, zu scheitern
Nee, nee, nee, liebe Waldfee, streich den Satz mal ganz schnell. So was wird immer zur "selbsterfüllenden Prophezeihung": Wenn du so denkst, willst du es auch so ... und letztendlich trifft es dann so ein.

Wir alle hier wissen ganz genau, dass du es schaffen wirst. Und wenn du Rat und Hilfe brauchst, kannst du dich doch immer an uns wenden. Wir lassen dich nicht hängen!! :schmatz:

#127
Hallo Tilly! Deine Worte bestärken mich, und das gibt Kraft :D Ich gebe dir vollkommen recht. Meine negativen Gedanken haben mich immer wieder in missliche Lagen gebracht. ich dachte immer, ein Optimist zu sein, aber im Grunde genommen bin ich ein Pessimist, der nur versucht, die Dinge nicht zu schwarz zu sehen.

Samstag haben wir gestritten, meine Mutter und ich... sie hat wie immer ganz alte Geschichten ausgegraben, und das "nur" wegen einem sch....ß PC?! Ich hab meinen Hund geschnappt und bin den ganzen Tag weggefahren. Gestern ergo. hab keine Lust mit ihr länger als nötig alleine daheim zu sein. Und wisst ihr was, liebe Leser?! Mein Hund und ich haben uns so wohl gefühlt und meine Prinzessin hat sich das erste Mal so richtig wie ein glücklicher Hund verhalten :D das war schöön!

#128
zu meiner anderen großen Sorge, die mich seit Jahresbeginn beschäftigt hatte: am Donnerstag und gestern haben wir uns endlich gesehen! Es war richtig toll und befreiend, ihn zu sehen und offen zu reden. Zugegeben, am Donnerstag war alles noch ein bisschen "steif" und unbeholfen, beiderseits. Wir haben lediglich nur über die 2 Jahre seit der Trennung gesprochen, erzählt, was wir so alles erlebt haben. ;)

Aber gestern war es dann schon viel offener, freier und lockerer. Hab mich auch an das Thema unserer Beziehung gewagt,.. habe zwar auch die Frage gestellt, die mich so sehr beschäftigt hatte: was ich falsch gemacht habe. Aber seine Antwort war die gleiche wie damals. NICHTS.Er hat die ganze Schuld für unsere Trennung auf sich genommen. ich konnte ihm nicht wiedersprechen, es war wirklich nicht mehr auszuhalten. :mauer:

Was mich wundert, er hat gesagt, das er erst über mich "drüber hinweggekommen" ist, als ich ihn nach seinem Unfall im Krankenhaus besuchte. ?(

Ich habe in unserem Gespräch auch durchblicken lassen, das ich ihn auch verlassen habe, weil meine Familiäre Situation mich auch belastet hatte, und das ich warscheinlich auch überreagiert hatte, das ich endgültig einen Schlussstrich gezogen hatte. Es hätte andere Lösungen auch gegeben. :o

#129
Meine Rede liebe Fee ;) fühlst du dich jetzt besser oder kommt nun das "hätte-wäre-wenn" hinzu... Wie seit ihr denn nun verblieben?? Gib uns die ganzen Details...*schmunzel* Im durchexerzsieren sind wir gut!!! Oder hast du was auf dem Herzen, dass du ihm unbedingt sagen möchtest? Wenn ja, mein Rat: sag's ihm, bevor ihr euch wieder aus den Augen verliehrt...

Ich hoffe, wir reden jetzt beide von typ 1.

LG

#130
Typ 3 = ??? war meine 2. Beziehung, 6 Jahre lang den ich wg höheren Gewalten verlassen musste. :mauer:
Typ 3 ist seit 2 wochen ein großes Fragezeichen in meinem Leben. Ich denke, ich habe unsere Beziehung nie verarbeitet, mich nie richtig damit auseinandergesetzt um daraus lernen zu können. Ich habe ihn verlassen und war froh, ihn nicht mehr zu sehen, zu hören. Ich habe mir ein neues Leben aufgebaut, Freunde gefunden, Erfahrungen gesammelt, meine "versäumte" Jugend nachgeholt. In den letzen 4 Monaten aber habe ich des öfteren von unserer zeit geträumt, die positiven Erinnerungen kommen wieder zu Tage, vorher war nur das Schlechte in mir. Und noch etwas: ich habe erkannt, was ich an ihm für einen Schatz hatte. Das nur er in mir Gefühle weckte, die ich nachher nie mehr empfunden habe, auch nicht bei meinem Gliebten (warscheinlich hemmt es mich deswegen).

ich habe Erkannt, das ich all das, was ich für ihn getan habe, wieder tun würde - bei ihm. Bei keinem Anderen war dies der Fall (es hat auch nie mehr mit einer neuen Beziehung geklappt).

...

Mir wäre es aber wichtig, ihm das zu sagen. Ich denke, das ich es ihm schuldig bin und er sich sicher freuen würde zu hören, das ich ihn schätze.

Ich habe es geschafft, mich mitzuteilen.. jetzt liegt alles andere in den Sternen. :D Mir ist ein riiieeeeßen Stein vom Herzen gefallen. Er ist letzendlich derjenige, mit dem mich am meisten Verbindet. Sogar heute noch, nach all diesen Schmerzen und Wirren. Ich weiß nicht, wie es jetzt weitergeht, inwiefern der Kontakt aufrecht bleibt oder sogar wieder fester wird.. ich lass mich überraschen. Muss zugeben, in mir wachen Gefühle auf.. die ich verloren geglaubt hatte. Schon alleine diese 2 Tage mit ihm zusammen haben mir wieder sehr viel gegeben. Und ich habe endlich erkannt, worauf es ankommt =) Ich glaube, ich bin auf dem Richtigen Weg - zumindest was ihn betrifft.

Ausziehen.. ja ich muss diesen Schritt wagen. Und zwar jetzt, denn noch 1-2 Jahre und mein Zug ist abgefahren. ich muss das sehr genau überlegen und planen. So einfach ist es nicht, va weil ich meine süsse knuddlige Maus mitnehmen werde :D Aber dazu muss ich Arbeit wechseln, denn mit diesem Job kann ich das nie finanzieren. :( Meine Motivation ist aber im Keller, denn jeder Versuch ist bis jetzt gescheitert :heulen:

#131
Oje, liebe Fee...

Ich find's prima, dass du nach dem Ausgang mit deinem Geliebten drüber stehst! Ich find's super, dass du dich mit deinem Ex ausgesprochen hast und das ihr gut miteinander umzugehen wisst! Ich find's echt klasse, dass du Pläne für die nahe Zukunft hast und weißt, was du dafür alles tun musst!

Was mir allerdings nicht gefällt: Warum gehst du immer davon aus, dass du scheitern wirst? Liebe Fee, es ist ganz einfach 'ne Einstellungsfrage!

Du schaffst das auch noch :cool:

Liebste Grüße

#132
Was mir allerdings nicht gefällt: Warum gehst du immer davon aus, dass du scheitern wirst? Liebe Fee, es ist ganz einfach 'ne Einstellungsfrage!
hmm.. Einstellungsfrage/Sache... hmmm :schief:

DU HAST JA RECHT :heulen: ich weißßßßß es verdammmt noch mal und ich hasse mich selber dafür, das ich immer noch so wenig Selbstvertrauen habe. Ich trete zwar auf wie DIE Primadonna, die alles im Gríff hat, aber im Grunde zittere ich vor Angst, einen wichtigen Schritt zu wagen und mein LEBEN SELBST IN DIE HAND ZU NEHMEN.

Das war auch schon mein Problem, als wir wegen dem Elternhaus gestritten haben und als ich den damaligen Freund verlassen hatte. Ich kann mich nicht durchsetzen, mei Wille ist zu schwach:(. Ich frage mich meistens, ob es DAS schon bringt, ich das richtige tue usw.. im Hinterkopf natürlich meine "liebe Familie" als ECHO.. :mauer:

Dieser Verhasste Teufelskreis - ich MUSS ihn durchbrechen.. das wie und wann ist mein großes Fragezeichen:confused: Alles was ich in den letzten Monaten erlebt habe hat mich soweit gebracht, das ich die Augen geöffnet habe.. Nun möchte ich wider hinter einem Rockzipfel verschwinden und hoffen, das mir jemand den Weg zeigt.. wie DUMM muss man sein, mit 24 noch so -... so... *mir fällt gar kein Wort ein für mein SEIN*.... aber ihr könnts euch denken ;(

#133
Liebe Waldfee! Ich glaube, du machst den Fehler und siehst deine Vergangenheit als Fehler an. Aber such dir doch mal das Positive raus. La mare hat recht: Du musst deine Denkweise ändern. Du siehst es als riesigen negativen Berg an, zu Hause auszuziehen. Sieh es doch mal positiv: Du wirst neue Möglichkeiten bekommen, du kannst deine eigenen vier Wände gestalten, wie DU es willst, es kritisiert niemand mehr an dir rum und du kannst deine Kreativität und Phantasie ausleben. Ich denke, du findest auch noch weitere Sachen, die dafür sprechen, auf eigenen Füßen zu stehen. Du darfst bloß nicht zurückschauen. Risiken gibt es im Leben genug. Ein Risiko kann aber auch eine Chance sein und nicht nur ein Hindernis.

Ich frage mich meistens, ob es DAS schon bringt, ich das richtige tue usw
Jeder macht Fehler und das ist auch gut so, weil man etwas draus lernt und es beim nächsten Mal besser macht. Falsch wären Fehler nur, wenn man nix draus lernt und frisch-fröhlich so weitermacht wie bisher. Und wenn du Angst vor Fehlern hast, kann ich nur sagen: "Einen Garantieschein für Leben" gibt es nun mal nicht. Mach alles so, wie du es für richtig hältst und alles für sich fügen. :schmatz:

bearbeitet #134
Ach Tylli... mein "therapeut" (also ein online - jugendberater) hat mir auch einen schönen Satz gesagt: das Leben ist eine Achterbahn, für manche wird es zum Horrortrip, weil man sich übergeben muss, andere aber finden spass daran und genießen es.

Ich fühle wirklich so, das mein Leben einer Achterbahn gleicht.. immer auf und ab, hin und her... links/rechts, schwarz/weiß... nur gelingt es mir nach wie vor nicht, es zu genießen.

Ich hab keine Ahnung, warum ich immer das Gefühl habe, einen "HALT" zu brauchen, mich immer und überall an jemanden anlehnen zu müssen. Ich mach mich nur unglücklich. Das ich ein altes Verhaltensmuster befolge ist mir völlig klar - ich bin die jüngste. Ich hab immer nur gehört, was nicht gut für mich ist, was ich nicht tun soll/kann.. aber selten tu das, was DIR (sprich MIR) gefällt. Und genau das würd ich brauchen. Einen einzigen Schubs, für mich. Aber von IHNEN das ich weiß das es gut ist, auch für sie, wenn ich meinen Weg gehe. Ich plage mich sonst immmmmmer mit Schuldgefühlen :(

#135
Liebe Fee, lass dir bitte bitte keine Schuldgefühle einreden!! Habs dir schonmal gesagt: DU bist nicht der PRELLBOCK für alles was "zu hause" schief läuft! Und deine eltern haben DIR ein leben geschenkt, als du auf die Welt geschlüpft bist! ;) Also müssen sie auch einsehen, dass DU deine eigenen Wege gehen willst!

(Ich mail dir heut abend nochmal)

#136
Ich hab keine Ahnung, warum ich immer das Gefühl habe, einen "HALT" zu brauchen, mich immer und überall an jemanden anlehnen zu müssen.
Dieses Gefühl lässt erst nach, wenn du eine gewisse Selbstsicherheit in dir hast. Jeder Mensch braucht irgendwo einen Halt. Manche definieren sich über den Partner oder die Familie und bei manchen kommt diese Definition aus sich selbst heraus. D.h. man weiß, was man tut und ist sich sicher, dass es das Richtige ist. Das bringt aber auch die Lebenserfahrung mit sich. Ich denk auch manchmal, dass ich das Richtige tue und dann oops! war es doch verkehrt. Pech! Auch wenn man hingefallen ist, muss man trotzdem aufstehen und weitermachen. Das besagt auch der Vergleich mit der Achterbahn: Manchmal geht es aufwärts und manchmal auch ganz schön steil hinab. Wichtig ist, dass man immer wieder hoch kommt und dann am besten auch noch ein Stück weiter.

#137
@ Tilly, was du sagst (auch hier im Forum allg) gefällt mir!!!

@ waldfee: Wege entstehen erst beim Gehen... Und wenn du denn ersten Schritt nicht wagst, wirst du immer bei deinen aktuellen Zweifeln (gegenüber deinen Eltern) bleiben!

Alles Liebe

#138
Und wenn du denn ersten Schritt nicht wagst,
Genau das ist es, liebe Waldfee! Ich male das mal weiter aus: Mache zuerst kleine Schritte. Einen großen Schritt zu wagen, erfordert immer sehr viel Mut. Wenn dir der Mut noch fehlt, probier´s erst einmal im kleinen. Z.B. was deinen Auszug betrifft: Such dir eine Wohnung, aber "entwöhn" dich auch zu Hause. Da bist du eben am Anfang noch viel bei deinen Eltern und lässt erst nach und nach los (vorausgesetzt das geht vom Wohn- und Arbeitsort her). Das bringt immer noch etwas Sicherheit, als gleich den großen Cut zu vollziehen.

Wege entstehen erst beim Gehen...
Du wirst merken, dass du deinen eingeschlagenen Weg nicht beibehalten wirst. Wichtig ist aber, dass du VORWÄRTS gehst. Ein Stück zurück muss man immer, aber den ganz großen Schritt zurück darf man niemals gehen. Das wäre bei dir, dass du wieder zu deinen Eltern gehst. Du wirst Mittel und Wege finden, um deinen eingeschlagenen Weg beizubehalten. Das kommt irgendwie von ganz allein. Wie das funktioniert, kann ich dir auch nicht sagen, aber es klappt. Hat bei mir schon oft funktioniert - vorausgesetzt, ich resignier nicht!!! Dann fällt alles wie ein Kartenhaus zusammen. Schau nach vorn und nicht zurück!!!!

#139
*mir ist grad soo zum heulen zumute*

Ich fühl mich leeeer. ausgebrannt. Mein Leben hat keinen Sinn mehr.

ich habe seit den Treffen mit meinem EX-LAG noch mehr zweifel bekommen. Ich sehe jetzt, das ich andere Lösungen gar nie in betracht gezogen habe. Er liebt mich noch und ich habe ihn verlasse, wegen meiner Gottverdammten Familie, um ihn da rauszuhalten und davor zu beschützen :(

Er will mich noch und das tut weh. Das riieeeeßen Opfer, das ich gebracht hatte, war umsonst *grad tränen über meine Wange rollen* das tut wehhhhhh

Ich trau mich einfach nichts mehr zu tun. Ich mache alles falsch und verletze die Menschen, die ICH am meisten Liebe - und die zu mir stehen :( ich bin soo dumm, so dumm

#140
Ja und? Wo ist das Problem? Kannst du nicht wieder mit ihm zusammenkommen? Erklär mir das bitte mal, ich versteh es nicht. Als Belohnung bekommst du auch ne schöne Antwort. :)

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