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Sie liebt mich, ist aber nach 17 Jahren von einem Andern schwanger und mit ihm glücklicher

Geschlossen719 Antworten31'860 AufrufeGestartet von danni ·

#101
Ich hoffe schon, das ihr ein Psychologe helfen kann, habe sie auch ermuntert, ENDLICH Hilfe zu holen, aber solange sie nicht selber bereit ist, sich mit dem Thema zu befassen, sehe ich schwarz!!!

Mein Wunsch/Ziel ist es, bald meine Ausbildung abzuschliessen, eine Partnerin (wenn möglich meine bisherige) zu haben, die ich über alles liebe, und die mich zurück liebt, die mit mir eine gleichberechtigte, harmonische und glückliche Beziehung führt, villeicht 1-2 Kinder zu haben, und endlich mal einfach zu entspannen, das Leben zu geniessen!

Viel weniger Arbeit, viel mehr Vergnügen, einfach nie mehr in die Nähe des roten Bereichs kommen...

#102
Klingt alles nicht schlecht. Und wie willst Du dies erreichen? Bisher konntest Du von all dem recht wenig. Was bringt Dich zu dem Schluss, dass Du's jetzt auf einmal kannst?

die mit mir eine gleichberechtigte, harmonische und glückliche Beziehung führt
Schwupps, schon ist die Verantwortung für das Führen der Beziehung wieder auf der anderen Seite. Sie (also die imaginäre Partnerin) wird's schon richten.

Nochmal, bisher hast Du es nicht geschafft eine gesunde Partnerschaft zu führen. Was bringt Dich zu der Veranlassung zu glauben, dass Du's jetzt auf einmal kannst? Ist Dir im Schlaf irgendwie da was zugefallen oder wie muss ich mir das vorstellen?

bearbeitet #103
Wie gesagt, ich war wie in einem Koma, hab nur gearbeitet, verzweifelt versucht, was aufzubauen, habe effektiv nicht gelebt, mein Umfeld inkl. ihr kaum wahrgenommen!

Ich bin nun aus diesem Zustand aufgewacht, habe alle meine Projekte, Hobbies etc. über Bord geworfen, einen Geschirrspüler gekauft, die Wohnung neu eingerichtet, verschiedene Bücher über Kommunikation in der Partnerschaft etc. besorgt, sehe ein Ende meiner Ausbildung.

Ich bin wirklich ein neuer Mensch, und will das auch durchziehen. Das wollte ich schon lange, nur hab ichs in meinem Zustand leider immer auf später verschoben. Jetzt nicht mehr!

Dass ich sie vermutlich für immer verloren habe (insbesondere, wenn sie sich doch was mit dem Kind einreden lässt, und dann wohl zu ihm gehen wird), tut mir immer noch sehr weh, aber ich muss nur schon aus Selbstschutz versuchen, sie zu überwinden, da ich abhängig von ihr bin, und sie mich nun zum zweiten Mal einfach auf den Müll geworfen hat, und ich echt beide Male über Selbstmord nachgedacht hatte. Es wird nun Zeit, nach vorne zu schauen, wieder an mich (auch ohne sie) zu glauben, und einfach zu hoffen, dass alles gut kommt.

#104
Ich bin wirklich ein neuer Mensch, und will das auch durchziehen.
Über Nacht. Nicht schlecht. Andere brauchen für einen solchen Prozess Jahre oder ihr ganzes Leben. Und Andere erkennen, dass es sich um einen lebenslangen Prozess handelt der bei sich selbst anfängt. Den kann man auch ohne Partner schonmal beschreiten.

Glücklicherweise hast Du es einfacher als alle Anderen. Du musstest nur erkennen, dass Du 17 Jahre komatös warst und dann aufwachen und alles wurde gut.

Warte.

War da nicht noch was?

Tobsuchtsanfälle?

Gewaltandrohungen?

Abhängigkeit?

Ich meine mich zu erinnern, dass irgendwas in der Richtung hier im Forum gestanden hätte. Gehört das jetzt noch zum Koma oder ist das schon der neue Danni der plötzlich aufgewacht ist? Vielleicht eine Zwischenphase? Wachkoma?

Weisst Du, ich finde Dein Studium hättest Du Dir sparen können. Pure Zeitverschwendung. Echte Männer haben es nicht nötig zu lernen. Die müssen nur aus dem Koma aufwachen. Den Rest erledigen sie durch Willenskraft! Manche können so sogar Löffel verbiegen.

Also wenn ich 17 Jahre im Koma gelegen hätte und plötzlich aufwache, wäre meine erste Frage - was kann ich tun damit ich nicht wieder in's Koma falle? Wie kann ich sicher sein, dass ich morgen nicht wieder in's Koma falle? Ich habe 17 Jahre im Koma gelegen. Sollte ich nicht erstmal anfangen meine verkümmerte Muskulatur langsam aufzubauen bevor ich mich zum Stadtmarathon einschreibe?

Aber das sind nur die sinnlos zweifelnden Gedanken eines Schwächlings der nicht Deine Willensstärke besitzt und das durch simples Aufwachen regeln kann. Die solltest Du schnell beiseite wischen.

bearbeitet #105
Tobsuchtsanfälle?Gewaltandrohungen?

Abhängigkeit?

Ich meine mich zu erinnern, dass irgendwas in der Richtung hier im Forum gestanden hätte. Gehört das jetzt noch zum Koma oder ist das schon der neue Danni der plötzlich aufgewacht ist? Vielleicht eine Zwischenphase? Wachkoma?
Zwischenphase würde ich sagen ;-) Nein, im Ernst, ich habe mich selber in einen roten Bereich gebracht, und lief nur noch hohl, und das über Jahre. Die Kraft dazu, diesen sinnlosen Sch**** durchzustehen, hatte ich nur, weil ich mir jeden Tag einredete, dass ich es mache, um uns irgendwann eine Basis zu schaffen, damit wir zusammenwohnen und glücklich sein können.

So gesehen, habe ich meinen einzigen Lebensinhalt, meinen einzigen Antrieb verloren, und das wegen 2 Wochen, denn wir redeten ja schon vom Zusammenziehen, ich wollte sie wieder stärker in mein Leben integrieren und endlich seriös mit ihr reden. Nur war sie da schon 2 Wochen schwanger, wäre sonst aber zurück gewesen...

Rückblickend finde ich das Ganze selber völlig lächerlich und unverständlich, wie sich alles so entwickeln konnte.

Natürlich werde ich ein Leben lang an mir arbeiten müssen, das müsste vermutlich jeder Mensch! Aber die Anfänge und die Erkenntnisse sind da, und viele schwere Fehler werde ich in einer neuen Beziehung (ob mit ihr oder sonst jemandem) nicht mehr machen, davon bin ich überzeugt. Ich bin auch nach wie vor überzeugt, dass es nur soweit mit uns kommen konnte, weil wir nie miteinander kommuniziert haben, zumindest nicht so, dass wir uns gegenseitig richtig verstanden hätten.

#106
Aber merkst Du was? Wie leicht es ist wieder "in's Koma" zu fallen? Die Zwischenphase meine ich.

Niemand legt sich freiwillig in's Koma. Jedenfalls nicht 17 Jahre lang.

Rückblickend finde ich das Ganze selber völlig lächerlich und unverständlich, wie sich alles so entwickeln konnte.
Unverständlich sicher. Lächerlich? Einfach einen Haken dahinter machen und sagen, jetzt bin ich anders? Das passiert mir nicht mehr.

Meinst Du wirklich das funktioniert? Was bringt Dich zu der Überzeugung, dass Du viele Fehler nicht mehr machen wirst? Du weisst doch noch nichtmal warum Du sie gemacht hast. Wie willst Du da sicher sein, dass sie Dir nicht mehr passieren werden?

Du hast geschrieben, dass Du seit 10 Jahren nicht mehr geschlagen hast. Wie weit war bei dem von Dir genannten Tobsuchtsanfall die Reizschwelle zum erneuten Zuschlagen? Das musst Du mir nicht beantworten und auch nicht öffentlich. Für Dich selbst solltest Du das aber schon. Stell Dir vor die Situation wäre weiter entgleist - wie nah warst Du tatsächlich an einem "Ausrutscher"?

Ich habe nicht vor Dir etwas zu unterstellen. In den seltensten Fällen genügt ein "Das mach ich nie mehr wieder" - besser wäre ein - "was will ich statt dessen tun"?

Ich hab selbst viel lernen müssen und bin auch noch mitten drin. Und ich werd's immer sein. Ich kann heute wesentlich mehr als ich es noch vor einem Jahr konnte. Ich habe Optionen und Alternativen zu früher. Ich habe gelernt jemanden zu fragen wenn ich keine Alternative weiss. Ich habe auch lernen müssen, dass Wut wichtig ist, aber auch viel zerstören kann.

Grillcat hat das angedeutet, er kennt mich schon'n bisschen länger. Ich hatte auch meine Macken und hab meiner Wut durchaus mal Ausdruck verliehen. Letzten Endes brachte das gar nichts außer nur noch mehr Probleme. Um das zu lösen musste ich mir zwei Dinge ansehen. Wo kommt die Wut eigentlich her? Meisst kommt die nicht da her wo man es im ersten Moment vermutet. Und das zweite, ich hab heute Alternativen. Ich brauch meine Wut nimmer auslassen.

Eins hat nie funktioniert. Das mach ich nicht mehr.

Denn in der gleichen Situation hab ich mich immer gleich verhalten. Ich hatte ja keine Alternativen. Die musste ich ja erst lernen. Und das kann durchaus einen Haufen Spass machen. Einen Partner brauchts dafür gar nicht. Auf den kann man sowieso erst eingehen wenn man mit sich selber klar kommt.

#107
und sie mich nun zum zweiten Mal einfach auf den Müll geworfen hat, und ich echt beide Male über Selbstmord nachgedacht hatte.
Sachte, sachte, wer hat hier wen jahrelang auf den Müll geworfen?

Hast Du Wahrnehmungsstörungen?

Da du immernoch solche Sachen denkst und schreibst - Du bist nie im Leben ein neuer Mensch geworden!

Es kommt ja immer noch dieses Kindergarten: "Sie hat, sie hat...". Bist Du auch in der Lage, damit aufzuhören?

Sch... ich kenn das so gut... immer Schuld auf andere abschieben.

Dass Du gleich über Selbstmord nachdenkst, dafür kann sie doch nichts! Hättest Du sie da schon gehen lassen...

bearbeitet #108
Naja, es ist schwer zu beschreiben, aber es ist echt, als wäre ich die ganze Zeit in einem Koma gewesen, hätte darauf gewartet, dass etwas passiert (Ende meiner Ausbildung, Impuls von ihr, bessere Zeiten, keine Ahnung), war mir dessen selber nicht mal so ganz bewusst. Jetzt bin ich echt aufgewacht, und wäre sofort bereit, ihr endlich der Mann zu sein, den sie verdient hat, aber es ist mir klar, dass es (fürs Erste ganz sicher) zu spät dafür ist! Aber ich schulde es auch mir, endlich zu leben!

Wirklich durch mein "all work - no fun" Verhalten, meine Verzweiflung, unsere Unfähigkeit zu kommunizieren, war ich ständig voll im roten Bereich, was ihr natürlich sogar Angst gemacht hat, abgesehen davon, dass ich sicher kein brauchbarer Partner war in meinem Zustand.

Warum ich sicher bin, dass das nicht mehr passiert? Weil ich dafür sorgen will, dass mein Leben im grünen Bereich verläuft/bleibt.

Du hast geschrieben, dass Du seit 10 Jahren nicht mehr geschlagen hast. Wie weit war bei dem von Dir genannten Tobsuchtsanfall die Reizschwelle zum erneuten Zuschlagen? Das musst Du mir nicht beantworten und auch nicht öffentlich. Für Dich selbst solltest Du das aber schon. Stell Dir vor die Situation wäre weiter entgleist - wie nah warst Du tatsächlich an einem "Ausrutscher"?
Ich muss ehrlich sagen, das war einfach eine kurze Explosion, die mir sofort leid getan hat, aber ich hatte sicher kein Bedürfnis, ihr etwas zu machen, sie zu schlagen oder irgendwas... Ich denke jeder hat schon in einem verzweifelten Moment "ich bringe dich um" gesagt, und die Wenigsten habens getan! Ich habe die letzten Wochen die schlimmste Zeit meines ganzen Lebens gehabt, Wochenlang im Schnitt eine Stunde pro Nacht geschlafen (mittlerweile sinds 4), denke jede Sekunde nur über die Sache nach, habe (wie vor 10 Jahren) überlegt, obs nicht einfacher wäre, mich umzubringen...

So langsam kommt ein Bisschen der Selbsterhaltungstrieb (vielleicht auch, weil ich mir Johanniskraut und Baldrian besorgt habe), und ich sage mir, es geht auch ohne sie, ich kann es eh nicht erzwingen, und irgendwie hat es mir das ganze sehr erleichtert, dass sie sagte, sie wisse nicht, ob sie mich liebt.

Ich denke und hoffe zwar immer noch, dass sie (nicht wegen mir!) abtreiben wird, und dass wenn sich die Hormone abmelden, die Gefühle wieder zum Vorschein kommen, aber wie gesagt, ich will mich nicht (mehr) drauf verlassen, ich muss leben, ob mit oder ihr!

Sachte, sachte, wer hat hier wen jahrelang auf den Müll geworfen?
Hast Du Wahrnehmungsstörungen?

Da du immernoch solche Sachen denkst und schreibst - Du bist nie im Leben ein neuer Mensch geworden!

Es kommt ja immer noch dieses Kindergarten: "Sie hat, sie hat...". Bist Du auch in der Lage, damit aufzuhören?

Sch... ich kenn das so gut... immer Schuld auf andere abschieben.

Dass Du gleich über Selbstmord nachdenkst, dafür kann sie doch nichts! Hättest Du sie da schon gehen lassen...
Vielleicht hätte sie irgendwann richtig mit mir reden können? Vielleicht die Beziehung beenden, ohne gleich sowas zu machen, mir irgendeine kleine Chance geben, es besser zu machen?

Naja, wie gesagt, ich komme langsam schon damit klar...

#109
die Nacht scheint Dir gut getan zu haben, Du schreibst heute gefasster und vor allem ohne Interpretation sondern schilderst einfach mal das Geschehen.
Sehe ich nicht so. Im Moment scheint sie in seinem Sinne (Abreibung) zu denken und schon braucht es keine tausend Worte und Druck seinerseits, sonder nur Bestätigung, dass ihre Ängste begründet sind :cool:

Weisst du, was mich denken lässt, dass du sie nicht wirklich liebst und eben nur ein kleiner Egoist bist? Was sie gestern gerne von dir gehört hätte in ihrer Unsicherheit, wäre wohl gewesen, dass ihr euch zusammen rauft, das Kind bekommt und gemeinsam mit dem Kind eine Familie aufbaut, in der dann auch weitere Kinder möglich wären. Das möchtest du aber nicht, du möchtest eine Abtreibung und darum hast du ihr natürlich "ganz unvoreingenommen" erzählt: ich halt mich da raus=ich lass dich bewusst mit deinen ganzen Problemen hängen, wenn du es alleine nicht hin bekommst, dann treib doch ab

Weisst du das traurige dabei ist, dass ich denke, sie dich tatsächlich noch als Partner und Vater ihres Kindes möchte und du euch mit deinem beschissenen, egoistischen Verhalten, wieder mal die Möglichkeit nimmst, eine gesunde Beziehung zu führen.

Ich hoffe für sie, dass du entweder tatsächlich erwachst oder sie sich aber von dir löst und ihr Kind behält. Eine Abtreibung wäre für sie auf lange Sicht eine Katastrophe (das ist meine ganz persönliche Meinung)

bearbeitet #110
Ich denke jeder hat schon in einem verzweifelten Moment "ich bringe dich um" gesagt
Ich wäre damit sehr, sehr vorsichtig. Wenn ich allein hier im Forum rumfrage, bin ich mir sicher dass 80% sagen, dass ihnen sowas noch nicht passiert ist. Davon ziehe ich noch 25% ab von denen die's nicht eingestehen wollen und so verbleiben noch immer 55% die tatsächlich sowas noch nie gesagt haben und die sowas gar nicht sagen würden.

Es hat nichts damit zu tun, dass die sich einfach nur besser beherrschen würden, sondern dass dieser Gedanke gar nicht in den Sinn kommt.

Wutausbrüche und Wutanfälle sind eine Sache. Gewaltandrohungen aber eine ganz Andere! Wenn mir das passieren würde, würde ich mir ernsthaft Gedanken machen woher solche intensiven Aggressionen denn kommen.

Frag mal nicht nach Sonnenschein was mein Mädel und ich uns in unseren harten Zeiten so alles an den Kopf geworfen haben. Da waren schon ein paar starke Stücke dabei. Und da ging es heiss her und von Selbstkontrolle war da auf beiden Seiten nichts mehr da. Aber Gewaltandrohungen waren nie dabei. Nichtmal im Ansatz.

Unterschätze nicht die Wirkung die eine Gewaltandrohung beim Gegenüber hinterlässt. Selbst wenn der Gegenüber es schafft das Wegzurationalisieren, selbst wenn es durch Gespräche immer wieder aufgearbeitet wird, bleibt immer ein Restzweifel zurück der nie mehr verschwindet. Eine kleine Stimme die immer den Satz sagt "....und was wenn er's doch tut?"

Suiziddrohungen und Suizidankündigungen hinterlassen übrigens die gleiche Wirkung. Es verbleibt immer dieser kleine Restzweifel. Und Zweifel sind Gift für vertrauen. Aber Vertrauen die Basis einer Partnerschaft.

Vielleicht hätte sie irgendwann richtig mit mir reden können? Vielleicht die Beziehung beenden, ohne gleich sowas zu machen, mir irgendeine kleine Chance geben, es besser zu machen?
Also 10 Jahre und nach der Trennung nochmal 7 Jahre halte ich nun nicht unbedingt für eine winzig kleine Chance...

Du warst doch bisher völlig erfahrungsresistent und raffst es erst wenn man Dir mit Anlauf in die Weichteile tritt. Das hat sie jetzt gemacht. Sonst wärst Du doch immer noch im Koma.

#111
Habe leider nur kurz Zeit und kann deshalb nicht auf alles eingehen.

Sehe ich genauso, aber sie war fünfmal mit ihm aus, schlief zweimal mit ihm, weil sie hoffte, trotz Liebe aus der schrecklichen Beziehung und (scheinbaren, nur weil wir nie geredet haben) Perspektivlosigkeit mit mir ausbrechen zu können, und wurde wegen einem Verhütungsfehler schwanger - wo ist da die vertraute, respektvolle umgängliche Beziehung?!
Ich meinte hiermit, dass bei euch auch zuerst eine vertraute respektvolle umgängliche Beziehung vorliegen sollte, bevor ihr beginnt ein gemeinsames Kind zu zeugen. Aber dies ist ja zur Zeit in den Hintergrund gerückt.

Mangels Zeit nur noch eine kurze Bemerkung:

Ich bin auch nach wie vor überzeugt, dass es nur soweit mit uns kommen konnte, weil wir nie miteinander kommuniziert haben, zumindest nicht so, dass wir uns gegenseitig richtig verstanden hätten.
Im ersten, wie auch im zweiten Zitat. steht, dass es nur soweit kommen konnte, weil ihr nicht richtig kommuniziert habt. Fazit: Die Kommunikation ist das A und O einer Beziehung! Eine Beziehung ohne richtige Kommunikation ist wie ein Auto mit dem falschen Benzin, beides funktioniert nicht zufriedenstellend.

Sich ohne Worte zu verstehen mag in gewissen Dingen funktionieren, ist aber insofern gefährlich, dass man sich auch sehr rasch falsch verstehen kann.

In einer Beziehung sollte man dem Partner die Gelegenheit geben über alles reden zu können. Dies klappt natürlich nur, wenn klar ist, dass man wirklich alles so sagen kann, wie man es fühlt und nicht weil man weiss, was ungefähr gesagt werden muss, damit der andere zufrieden ist. Keine gute Basis ist, wenn einer weiss, dass sich der andere je nach Gefühlslage die nächste Brücke runter stürzt, denn dann können die eigenen Bedürfnisse nicht frei erzählt werden, ohne gleich ein riesen Problem (das Kommunikations- und darausfolgende Beziehungsproblem sind auch riesig, aber für das Umfeld schlechter erkennbar) zu haben.

Deshab: Bringe zuerst dein Leben auf einen Stand, der dich erfreut. Ausserhalb des roten Bereichs mit Spass und Freude. Dann kannst du dir mal Gedanken machen, wie du in einer nächsten Beziehung (egal ob sie oder eine neue) Kommunizieren würdest.

Oftmals nützt es auch sich Dinge stichtwortartig zu notieren und sortieren z.B. für dein Leben oder für die Kommunikation (z.B. was gut war, was wie verbessert werden könnte). Auf dem Papier lassen sich Stichworte manchmal besser ordnen als im Kopf.

#112
Du warst doch bisher völlig erfahrungsresistent und raffst es erst wenn man Dir mit Anlauf in die Weichteile tritt. Das hat sie jetzt gemacht. Sonst wärst Du doch immer noch im Koma.
Hier muss man unterscheiden, Kelau: Du denkst als Normalo, Danni hat Angststörungen. Ich habe das gleiche zu Hause. Im Vergleich: Einem Krebskranken wirft man auch nicht vor, dass er vor Schmerzen wimmert. Eine Angststörung IST eine Krankheit.

Unterschied: Der Krebskranke geht zum Arzt und Danni hoffentlich in die Therapie und erst nach der Therapie traue ich Dir, Danni, zu, dass Du gelernt hast, umzudenken. Aber Du hast so viel Zeit unbehandelt verstreichen lassen. Ob Du ganz geheilt wirst, bezweifle ich.

#113
Oh Mann!

Es gibt Antworten, die kann ich einfach nicht nachvollziehen. Da wird interpretiert, spekuliert, an den Haaren herbei gezogen...naja, hilfreich finde ich es nicht.

Kaleu, wenn du eine Meinung hast, vertritt sie, aber spekulier nicht, wie die Forumsteilnehmer voten, bei mir liegst du auf jeden Fall falsch.

Nochmal zum überdenken!!!!°!

Der TE ist in dieser berüchtigten Ausnahmesituation....um die es hier im Eigentlichen geht. Jahrelanges nebeneinander daher leben kann ich, für mich, nachvollziehen.

Schockzustand kann ich ebenfalls nachvollziehen. Aggressionen auch.

Sie waren, als sie zusammen kamen 17 und 18 Jahre....jünger als meine Kids heute!

Nun hat man sich in eine schwierige Lage manövriert. Wer dabei welche Anteile aus welchen Gründen hat, ist erstmal Latte. Jetzt ist der Wunsch bei den Beiden vielleicht nach Versöhnung, Leben und Liebe erst wirklich klar geworden. Wer von uns hat nicht aus Trennungen gelernt?

Er, um ihn und nicht sie, dreht es sich in diesem Thread. Sicherlich macht er Fehler, aber sicherlich hat auch sie einige Probleme.

Was stört mich an Danni? Er, hat Schwierigkeiten die Situation gesamtheitlich zu erfassen. Ist das aber nicht normal? Stellt euch diese Situation für euch vor! Ich würde auch erstmal austicken. Ich würde schreien und toben. Bin ich deshalb ein schlechter Mensch? Brauche ich deshalb eine Psychologen?

All die Fragen und auch seine Selbstdarstellung sind stimmig. Ich will und kann auch nicht sagen, was, wer, wie, wo Schuld hatte, denn Schuld gibt es in einer solchen Situation nicht. Diese Situation ist kompliziert.

Domo, dem das Gleiche passiert ist, hat, obwohl er seine Frau liebte, die Beziehung beendet. Ich habe im davon abgeraten. Er hat sie dennoch beendet. Domo ist heute glücklich in einer neuen Beziehung, seine ehemalige Frau alleinerziehende Mutter.

Jeder muß für sich entscheiden ob er ein guter Vater sein kann und sein will.

Es geht nicht um ein eigenes oder fremdes Kind, es geht um die Verantwortlichkeit. Diese und ungefähr tausend Fragen gehen dem TE durch den Kopf....und komischerweise verstehe ich das sehr gut.

All die Fragen ob man sich aus einer doch sehr langen und auch prägenden Beziehung rausziehen kann. Überlegt doch mal jeder für sich, wie lange und vor allem wie schwer das war.

10 Jahre Dauerkoma ist schon merkwürdig formuliert. Aber ich weiß, was er damit meint. Diese Rollen in denen wir uns bewegen. Dieses nicht rauskommen aus unseren Verhaltensweisen. Da hat er sicherlich zu lernen. Aber wir reden hier über Liebe. Die ist nunmal da, tut weh, ob man es möchte oder nicht, es füttert unser Kopfkarussel, bis wir glauben irre zu werden.

Also, meine Bitte, stellt den TE nicht in eine Ecke, sonder begreift ihn.

LG

Grillcat

PS Kaleu, deine letzten Post gefallen mir dennoch schon besser, nur laß' das polemisieren.

#114
Weisst du, was mich denken lässt, dass du sie nicht wirklich liebst und eben nur ein kleiner Egoist bist? Was sie gestern gerne von dir gehört hätte in ihrer Unsicherheit, wäre wohl gewesen, dass ihr euch zusammen rauft, das Kind bekommt und gemeinsam mit dem Kind eine Familie aufbaut, in der dann auch weitere Kinder möglich wären. Das möchtest du aber nicht, du möchtest eine Abtreibung und darum hast du ihr natürlich "ganz unvoreingenommen" erzählt: ich halt mich da raus=ich lass dich bewusst mit deinen ganzen Problemen hängen, wenn du es alleine nicht hin bekommst, dann treib doch ab
Weisst du das traurige dabei ist, dass ich denke, sie dich tatsächlich noch als Partner und Vater ihres Kindes möchte und du euch mit deinem beschissenen, egoistischen Verhalten, wieder mal die Möglichkeit nimmst, eine gesunde Beziehung zu führen.
Das glaube ich leider nicht! Sie hat mir heute gesagt, dass sie wahnsinnige Angst vor mir hätte, und dass mein Ausraster letzten Donnerstag in ihr alles, was vor 10 Jahren und früher passierte mit den Schlägen etc. wieder hochgerufen hat.

Sie hat mir auch Dinge in der Richtung erzählt, die ich längst vergessen hatte. Ich habe sie bereits mehrmals gebeten, falls sie das Kind bekomme, es mit mir aufzuziehen, habe mir auch tagelang überlegt, ob ich es könnte, und bin überzeugt davon! Aber solange sie denkt, ich könne jederzeit ausrasten, würde sie wohl nicht mal eine Beziehung eingehen, wenn sie kein Kind erwarten würde, dass sie schützen muss...

Danke Grillcat, deine Worte tun gut, auch wenn ich zugeben muss, dass ich Hilfe brauche, um irgendwann über diese ganze Sache hinwegzukommen, um zu verstehen, was überhaupt passiert ist.

Meine Ex sagte mir heute, vom Emotionalen her wolle sie das Kind, es sei ein unbeschreibliches Gefühl, das könne ich mir nicht vorstellen. Sie sehe es auch nicht als sein Kind, sondern einfach als ihr Kind. Sie meinte (plötzlich), sie könnte sich schon auch vorstellen, das Kind alleine aufzuziehen, und sie meinte auch, sie hätte sicher noch Gefühle für mich, aber das sie den andern nicht liebe, und er sie wohl auch nicht wahnsinnig, nicht das fühle, was sie für mich (besonders am Anfang) empfunden hat, wäre für sie irgendwie auch befreiend gewesen, da sie wusste, er werde kein Drama machen, wenn sie sich irgendwann von ihm getrennt hätte. Sie könne sich nicht vorstellen, dass es was fürs Leben sei mit ihm.

Sie meinte zwar, es seien für sie 2 völlig unabhängige Dinge, ob sie das Kind bekommt, und mit wem sie zusammen sein wolle, aber sie meinte ja schon mal, sie hätte überlegt, mit dem Vater sei wohl die bessere Lösung, da sie nicht wisse, wie ich damit umgehe, und das war vor dem Ausraster!

Sie meinte auch, sie glaube mir, dass es mir Ernst sei mit den Veränderungen, habe aber Angst, das sei ein vorübergehendes Projekt, und ich schaffs nicht auf die Länge.

Ich habe nun wirklich Angst, ich schaffe es nicht in brauchbarer zeit, sie zu überzeugen, mir ihr Vertrauen zu verdienen, und sie geht dann im Intresse des Kindes zu einem Mann, den sie nicht richtig liebt... Wie kann ich sie überzeugen?

#115
Hallo danni,

Ich habe nun wirklich Angst, ich schaffe es nicht in brauchbarer zeit, sie zu überzeugen, mir ihr Vertrauen zu verdienen, und sie geht dann im Intresse des Kindes zu einem Mann, den sie nicht richtig liebt... Wie kann ich sie überzeugen?
wenn du überhaupt eine Chance haben möchtest und verdienst, dann, weil du jetzt nicht den Kopf in den Sand steckst und dir selber die Hilfe holst, die du für dich brauchst.Das können wir hier aber nicht leisten. Und es kann auch sein, dass du nicht sofort, den richtigen Bewusstseinstrainer / Therapeuten / Psychologen findest, der deine Ängste mit dir be- und verarbeiten kann. Wenn du aber gar nicht erst anfängst, dann wird das nie etwas, dann sind deine Beteuerungen, dass du dich ändern willst nicht die Zeit wert gewesen, dir zuzuhören.

Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat bereits verloren.

In diesem Sinne wünsche ich dir den für dich richtigen Trainer,

pitsch

#116
Liebe Pitsch, welche Ängste meinst du denn? Ich habe keine Angst (vor mir, meinem Verhalten etc.), sondern sie! Ich weiss, dass ich nicht mehr austicken werde, auch wenn sie mich verlässt, und mit dem Vater zusammenzieht. Ich finde es unendlich schade, und bin mir sicher, sie wird auch nicht glücklich werden, aber ich weiss mittlerweile, dass ich mich deswegen nicht umbringen muss, und das ist schon ein Fortschritt. Ich werde sicher mal zu einem Psychologen gehen, leider ist der, der mir von einer Bekannten empfohlen wurde, 2 Wochen in den Ferien...

#117
Doch, Du hast Existenzängste. Beispiel: Dein immenses Arbeiten an einem Heim. Jahrelang. Dazu kommen Versagensängste, Verlustängste - das äußert sich in Deinen drastischen Selbstmorderpressungen, wenn sie Dich verlässt.

Du hast bestimmt auch noch weitere Ausraster!

Du begannst hier den Thread, um sie zurückzugewinnen und willst Deiner Ex 2 Tage später das Kind aus dem Bauch schneiden.

Du hast gute Vorsätze, keine Frage.

Aber gute Vorsätze lassen uns nicht besser werden, leider.

Wir müssen sie umsetzen. Und daran scheiterst Du schon nach 2 Tagen.

Glaubwürdigkeit wäre ein Anfang.

#118
Ich habe keine Existenzängste (mehr). Für mich hats immer gereicht, und da ich das Ende meiner Ausbildung sehe, würde es auch für eine Familie reichen! Ich wollte ihr nie das Kind aus dem Bauch schneiden, ich habe im Affekt etwas Dummes und Schreckliches GESAGT!

Ich verstehe einfach nicht, wie wir in diese Situation gekommen sind, warum ich ihr plötzlich nichts mehr bedeute, und nur noch das Kind wichtig ist Sie wäre ja nach den beiden Versuchen zu mir zurückgekommen, wenn sie nicht schwanger geworden wäre.

Wenn sie das Kind bekommt, wird sie mir niemals wieder eine Chance geben, obwohl sie behauptet, das sei völlig unabhängig voneinander. Sie meinte ja schon vor dem Ausraster, sie hätte sich überlegt, mit dem Vater seis vielleicht die richtige Lösung, da sie nicht wisse, wie ich damit umgehen könne...

Verlustängste habe ich sicher, sie ist die Liebe meines Lebens, und vor 6 Wochen benahm sie sich noch so, als sei sie meine Partnerin, und wir redeten davon, endlich zusammenzuziehen!

#119
Naja, dann verlässt sie dich halt und geht zu dem anderen. Da ist sie doch nicht festgenagelt.

Wenn du dich wirklich geändert hast, kannst du ihr das auch dann noch zeigen und wenn sie dich liebt, dir glaubt, dir vertraut und keine Angst mehr vor dir hat, wird sie zu dir zurückkommen.

Das muss doch nicht jetzt entschieden wrden, sie hat doch gerade weißgott andere Dinge im Kopf.

#120
Ich verstehe einfach nicht, wie wir in diese Situation gekommen sind, warum ich ihr plötzlich nichts mehr bedeute, und nur noch das Kind wichtig ist Sie wäre ja nach den beiden Versuchen zu mir zurückgekommen, wenn sie nicht schwanger geworden wäre.
Ich glaube nicht, dass du ihr nichts mehr bedeutest. Vielleicht ist einfach nur ZUviel passiert und sie will das alles hinter sich lassen. Wenn sie nun das neue Leben schützen will, das ein Teil von ihr ist, ist möglicherweise nur mehr der letzte Auslöser, denn es ist SOVIEL passiert, dass sie schon in einem langen Prozess begonnen hat, sich von dir zu lösen. Sie wollte ja schon vor zehn Jahren gehen. NICHTS ist hier PLÖTZLICH geschehen.

Meine Ex sagte mir heute, vom Emotionalen her wolle sie das Kind, es sei ein unbeschreibliches Gefühl, das könne ich mir nicht vorstellen.
Das bedeutet für dich ja, sie hat wohl schon entschieden, dass sie es bekommt, oder? Denn wenn sie so fühlt, würde sie eine Abtreibung sicher nicht verkraften.

Hab ich dich richtig verstanden, dass du die 17 Jahre für eine berufliche Basis/Ausbildung investiert hast? Du müsstest ja da ausbildungsmäßig schon der totale Experte sein und längst drei Familien verwöhnen können. Sicher hast du da massive Existenzängste gehabt, aber ich finde, es spricht auch für Verantwortungsgefühl.

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